Hilfe, Nun Spielt Bill Gates Auch Noch Wettergott!

Hört dieser Wahnsinn denn nie auf? Finanziert mit Millionen der Bill-Gates-Stif-Hört dieser Wahnsinn denn nie auf? Finanziert mit Millionen der Bill-Gates-Stif-Hört dieser Wahnsinn denn nie auf? Finanziert mit Millionen der Bill-Gates-Stif- Hört dieser Wahnsinn denn nie auf? Finanziert mit Millionen der Bill-Gates-Stiftung starten US-Forscher demnächst einen neuen Versuch zur Wettermanipulation. Zum Wohl der Allgemeinheit, wie sie treuherzig versichern? Wohl kaum.

ten. Ein Schreckensszenario, das Bill Gates gefallen könnte: Bereits seit Jahren finanziert seine Milliardenstiftung landwirtschaftliche Grossprojekte zur genetischen Züchtung umstrittener Hochleistungsgetreide für hungernde Völker in der Dritten Welt. Darunter nicht zuletzt trockentoleranter Gen-Mais, der sich in Dürregebieten am besten verkaufen lässt.

Flugzeuge als Chemieschleuder?

Das Versprühen von Gift in der Atmosphäre zwecks Abkühlung unseres Planeten wurde bereits 1991 von David B. Chang und I-Fu Shih beschrieben – im Auftrag der Hughes Aircraft Company. Die entsprechenden Patentrechte befinden sich mittlerweile in den Händen von US-Rüstungskonzernen.

Konkret schlugen die beiden Forscher damals vor, den Himmel in 7000 bis 13’000 Metern Höhe mit chemischen Metallpartikeln wie etwa «Welsbach-Material» oder Aluminiumoxiden zu «impfen», um damit den durch den massiven Verbrauch fossiler Brennstoffe erschwerten Wärmeabfluss innerhalb unserer Atmosphäre zu forcieren. Beigemischt werden sollten die Substanzen dem Treibstoff von Flugzeugen.

«Leider hat die wissenschaftliche Gemeinschaft unseren Vorschlag damals so gut wie gar nicht zur Kenntnis genommen», seufzte Erfinder David B. Chang 2004 noch gegenüber «mysteries». Mittlerweile hat sich der Wind gedreht.

red.

Die einen versuchen Blitze zu zähmen. Die anderen bringen Wolken künstlich zum Abregnen. Und nun wollen auch David Keith und James Anderson Gott spielen. Finanziert von Microsoft-Milliardär Bill Gates und dessen Stiftung planen die Forscher der Harvard University, in Fort Sumner (New Mexico) einen Ballon auf über 24 Kilometer Höhe steigen zu lassen.

Dort soll er chemische Partikel in die Stratosphäre sprühen, um Wolken zu erzeugen, welche die Sonnenstrahlen in den Weltraum zurückwerfen.

Mit ihrem «chemischen Sonnenspray» möchten die Forscher unseren Planeten vor der Klimaerwärmung schützen. Keith und Anderson stützen sich dabei auf Beobachtungen bei Vulkanausbrüchen: Bei diesen gewaltigen Eruptionen werden so genannte Sulfataerosole in grosse Höhen geschossen, wo sie dann das Sonnenlicht wieder zurück ins Weltall lenken. Die Folge: Auf der Erdoberfläche sinkt die Temperatur.

Innerhalb eines Jahres wollen die Wissenschaftler nun tonnenweise Schwefeldioxid in die Erdatmosphäre pumpen, um herauszufinden, welche Partikelgrösse sich allenfalls am besten als «Sonnenspray» eignen würde. Bringt der Test positive Resultate, sollen weitere, grossflächigere Experimente folgen.

Wettermanipulationen dieser Art werden in der Wissenschaft verniedlichend «Geoengineering» genannt – in diesem Fall «Solar Geoengineering». Keith prahlt bereits, «Solar Geoengineering» sei eine «kosteneffektive Methode, um die globale Erwärmung zu verlangsamen». Das Risiko bei diesem Versuch sei «sehr gering», weil er in einem begrenzten Gebiet stattfände.

Umweltschützer wie der Träger des alternativen Nobelpreises, Pat Mooney, warnen dagegen: Solche Wetter-Experimente seien höchst gefährlich – weil unberechenbar und unkontrollierbar. Sie könnten nicht abschätzbare, desaströse Folgen für Klima und Umwelt haben. Die Ozonschicht werde möglicherweise nachhaltig geschädigt. Und aufgrund von ausbleibenden Regenfällen seien sogar Dürren oder Hungersnöte zu befürch- Grundprinzip des Experiments: Auf ähnliche Weise wollen Bill Gates’ Adlaten das Klima beeinflussen.

Ausgabe 5/2012

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