Welches Geheimnis bergen die Mars-Monde Deimos und Phobos? Seit Jahrhunderten zermartern sich Gelehrte über die Trabanten den Kopf. Finden sich auf ihnen Spuren von Ausserirdischen?

Auch Tesla-Boss Elon Musk (Foto) fasziniert der Rote Planet und seine beiden Begleiter derart, dass er dafür sein Vermögen aufs Spiel setzt.

Was hofft der Visionär dort oben zu Ànden?

Möglich schien Shklovsky Phobos' anomale Bahn nach umesla«-Chef und Paypal-Mitbegründer Elon Musk hat einen Traum. Seit seiner Kind-Theit beÁügelt den visionären Milliardär der fanatische Wunsch, den Mars zu besiedeln. Bereits 1949 hatte der deutsche Raketen-Pionier Wernher von Braun Musks Traum prophetisch in einem Roman voraus genommen (»Project Mars – A technical Tale«). Ab Kapitel 22 lässt von Braun seine irdischen Weltall-Pioniere auf eine zehnköpÀge »Mars-Regierung« treffen. Angeführt wird die dortige Gesellschaft von einem Visionär mit dem hebräischen Vornamen »Elon«!

»Holy fucking shit«, jubelte der 46-jährige Musk denn auch begeistert, als seine dreistuÀge »Falcon Heavy«-Rakete am 6. Februar 2018 von Cape Canaveral in Richtung Mars abhob. Dies samt einem knallroten Exemplar seines Elektroautos an Bord, das eifrig Videos Richtung Erde funkte, auf deren Aufnahmen Enthusiasten später sogar ein UFO erkannt haben wollen. Trotz erfolgreicher Rückkehr und Landung zweier Trägerraketen auf der Erde scheiterte die Mission letztendlich, weil die letzte Raketenstufe zu viel Schub entwickelte. Und so treibt Musks SportÁitzer samt Puppe im Astronautenanzug nun Richtung Asteroidengürtel, wo ihn Aliens dereinst wohl verdutzt beäugen dürften.

Wetten, dass Elon Musk bei seinen aktuellen Unternehmungen nicht nur den Mars im Auge hat, sondern auch dessen Mini-Monde Phobos und Deimos? Bereits 1877 hatte diese der US-Astronom Asaph Hall vom Naval Observatory in Washington dank seiner geschliffenen Gläser erstmals beschrieben. Noch in den 1960er-Jahren spekulierte der russische Astrophysiker Iosif Shklovsky darüber, ob wir es bei den zwei mit blossem Auge nicht erspähbaren Trabanten mit fremden Sonden zu tun hätten. Grund: »Damals hat man die Bahn von Phobos untersucht und herausgefunden, dass er sich mit fünf Zentimetern pro Jahr dem Mars nähert. Damit hatte man seinerzeit nicht gerechnet!«, wie der deutsche Astronomie-Blogger Florian Freistetter der verdutzten Internet-Gemeinde bereits 2010 in Erinnerung rief.

fangreichen Berechnungen nur, falls der Mars-Mond hohl wäre.

Derlei Himmelskörper aber kennt die Wissenschaft nicht. Also spekulierte der Astrophysiker damals guten Gewissens über eine getarnte Alien-Sonde und veröffentlichte später sogar ein Buch mit dem berühmten US-Astronomen Carl Sagan (»Intelligent Life in the Universe«).

Woher schöpfte Homer sein Wissen?

Mittlerweile glauben Experten plausiblere Erklärungen für Phobos' merkwürdige Umlaufbahn gefunden zu haben und errechneten, dass der Mini-Mond irgendwann sogar auseinanderbrechen wird. Dennoch umranken Phobos und Deimos bis heute weitere bemerkenswerte Mysterien. Obwohl, wie eingangs erwähnt, erst 1877 entdeckt – schienen sie nämlich unerklärlicherweise schon den alten Griechen bekannt. »Erstaunlich ist, dass bereits Homers »Ilias«, in der er die Mythenwelt der alten Kein Trick: Videoaufnahmen aus der Rakete zeigten, wie Teslas Flitzer samt Gummipuppe im Astronautenanzug Richtung Mars düste.

Griechen verewigt hat, der Rote Planet mit zwei ständigen Begleitern existiert«, bestätigt die Europäische Weltraumagentur ESA. Ergänzend weist sie darauf hin, dass Astronom Johannes Kepler (1571–1630) die damals nach wie vor unsichtbaren Marsmonde später zum zweiten Mal »entdeckt« hatte: »Kepler ging davon aus, dass sich die Schöpfung in harmonischen Zahlenverhältnissen im Planetensystem widerspiegeln würde. Beobachtungen zeigten jedoch, dass die Venus keinen Mond, die Erde einen und der Jupiter vier Monde besitzen. Folglich müsste der dazwischen liegende Mars zwei Monde aufweisen.« Aus heutiger Sicht ein wissenschaftlicher Trugschluss! Zwar besitzt der Mars tatsächlich nur zwei Monde, Jupiter dagegen über 69 Monde. Kurz: Kepler kam aufgrund falscher Schlussfolgerungen zum richtigen Resultat. Ein Lotto-Sechser – zumindest im Fall von Mars. Doch damit nicht genug. Der seltsame Glückstreffer wiederholte sich rund 150 Jahre später nämlich noch ein drittes Mal – in noch verwirrenderer Form. Denn auch der irische Schriftsteller Jonathan Swift verblüffte in »Gullivers Reisen« (1726) mit auffallend präzisen Angaben bezüglich Grösse und Umlauf der beiden Marsmonde.

Swift wörtlich: »Man hat ausserdem auch zwei kleinere Sterne, beziehungsweise Monde des Mars entdeckt, deren näherer von seinem Hauptplaneten dreifach so viel entfernt ist wie dessen Durchmesser und deren weiter weg liegender vom Planeten so weit entfernt ist, wie dessen Durchmesser mal fünf beträgt. Der erstere rotiert um den Mars in zehn Stunden, der äussere in 21,5 Stunden Stunden – so dass die Quadrate ihres periodischen Umlaufs den Kuben ihrer Entfernung vom Mittelpunkt des Mars sehr nahe kommen.« Laut Lexikon stimmen die von Swift angegebenen Werte recht gut mit den aktuell bekannten Daten der Monde Phobos (Umlaufzeit 7 Stunden und 39 Minuten, Umlaufbahn entspricht etwa dem 2,75-fachen des Marsradius) und Deimos (Umlaufzeit 30 Stunden und 18 Minuten, Umlaufbahn entspricht etwa dem 7-fachen des Marsradius) überein.

Buzz Aldrin: »Lasst uns Phobos untersuchen!«»Die ›Vorhersagen‹ Swifts sind in der Tat erstaunlich nahe den heute bekannten Werten der beiden Marsmonde, aber aus wissenschaftlicher Sicht nicht nahe genug, um aus einer tatsächlichen Rechnung zu stammen«, bestätigt auf Anfrage von»mysteries« Professor Peter Wurz von der Universität Bern. Wie er sich dies aus heutiger Sicht erklärt? Wurz: »Ich würde mal sagen, Swift hat verdammt gut geraten und ebenfalls Glück gehabt. Vielleicht hatte er auch Wissen von Kepler, der basierend auf seiner falschen Übersetzung eines Rätsels von Galileo, ebenfalls zwei Mars-Monde vermutet hatte.« Ein bisschen viel der Zufälle! Umso mehr, als auf Phobos in der Nähe des Stickney-Kraters ein unverstandenes Relikt schlummert, wie 2009 bereits Apollo-Astronaut Edwin Buzz Aldrin in Erinnerung rief: »Lasst uns Phobos untersuchen!«, posaunte der zweite Mann auf dem Mond damals in alle Welt.

»Auf diesem kleinen, kartoffelförmigen Objekt gibt es einen Monolithen – eine äusserst ungewöhnliche Struktur. Wenn die Leute das sehen, werden sie sich fragen: Wer hat das dort aufgestellt?« Geäussert hatte der Mond-Veteran dies wörtlich auf »C-SPAN«, einem US-Fernsehsender. Ein Blick auf die ofÀziellen NASA-Fotos der Sonde »Mars Global Surveyor« von 1998 (Bildnummern: SPS252603 und SPS255103) gibt ihm recht.

Deutlich zeichnet sich auf der zumeist glatten OberÁäche des unförmigen Mini-Mondes ein merkw ürdig spitzes Objekt ab, für das bislang niemand eine stichhaltige Erklärung Ànden konnte.

Ebenso wie sich auch auf dem Mars selbst ähnlich kuriose tektonische Strukturen Ànden. Anomalien, von denen auch Elon Musk Kenntnis haben dürfte.

Geheimmission »X-37B« Einer von Musks derzeit liebsten Geheimcodes lautet »X-37B«.

Hinter diesem kryptischen Kürzel verbirgt sich die wohl rätselhafteste militärische Raumfahrtmission der Gegenwart. Im Mai 2017 war der so benannte Mini-Raumgleiter der Air Force von seiner zweijährigen Geheimmission zurückgekehrt – »zum vierten Mal seit 2010 erfolgreich«. Bis heute weiss abgesehen von Amerikas höchsten Machthabern niemand, was der wahre Sinn der langen Weltraumexkursion war. Ausser Elon Musk. Dessen Firma SpaceX katapultierte die Fähre am 7. September 2017 auftragsgemäss erneut erfolgreich ins All. Diesmal womöglich Richtung Phobos oder Deimos? Musk lächelt – und schweigt.

Manövriert sich der Milliardär mit derlei exzentrischen Unternehmungen in Teufels Küche? Elon Musk scheint es egal.

Phobos-Anomalie unweit des Stickney-Kraters. Selbst Mond-Astronaut Edwin Buzz Aldrin (88) rät dringend zu einer Erkundung.

36 Ausgabe 2/2018 Links: der Mars-Mond Phobos, samt seinen ungewöhnlichen Oberflächenstrukturen. Rechts: Elon Musks Superrakete »Falcon Heavy«, mit der er kürzlich einen seiner Tesla-Flitzer in Richtung Mars beförderte.

Ob Millionen oder Milliarden: Nichts hindert den Visionär daran, weiterhin zu pokern, zu setzen, zu verlieren – und vor allem: zu gewinnen. Schliesslich spielt er täglich mit dem Gedanken in einer virtuellen Welt zu agieren, die von computergesteuerten Superhirnen der Zukunft generiert wird. »Dies meine ich ernsthaft!«, wie der »Tech-Messias« bereits 2016 an der kalifornischen »Code Conference« vor Reportern zu verstehen gab.

Bleibt nur zu hoffen, dass ihm – und damit wohl auch uns – von oberster Stelle nicht irgendwann der Strom abgedreht wird!

Was sucht Musk auf dem Mars? – Abbildung 2
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RÄtSel im All Das Mysterium der unsichtbaren Mars-Monde

Was niemand je erfahren sollte

Geheim-Armee in der Schweiz Brisante Akten verschwunden

Verblüffend!

Schwebender Mönch lässt Papst staunen Nr. 2/März April 2018

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nVon der Urzeit bis zum Zweiten Weltkrieg: Dieses neue, reich illustrierte Kompendium von mysteries-Herausgeber Luc Bürgin offenbart, was uns Historiker oder Mainstream-Medien verheimlichen. Es enthüllt von A bis Z, was NICHT in unseren Geschichtsbüchern geschrieben steht.

Über 250 Farbfotos dokumentieren unterdrückte Entdeckungen, die Historiker und Archäologen in Erklärungsnot bringen: kontroverse Erkenntnisse, die unser Weltbild auf den Kopf stellen und enthüllen, was der Öffentlichkeit verschwiegen wird.

Verbotenes Wissen, das nie publik werden sollte. Ungelöste Rätsel und unbekannte Geheimnisse aus allen Epochen – von Deutschland bis zu den fernsten Inseln im Pazifik.

Aus dem Inhalt: Wussten Sie beispielsweise, dass die Freiheitsstatue ursprünglich Ägypten erleuchten sollte, ehe sie von Freimaurern nach Amerika entführt wurde? Oder dass Schüler von Leonardo da Vinci auch weibliche Jünger in ihr »Abendmahl« schmuggelten? Was hat es mit den rätselhaften Quecksilberfunden unter den Pyrami den von Teotihuacan auf sich? Und welche explosive Zeitbombe tickt bis heute unter dem Rathaus im bayerischen Bad Tölz?

Vertuscht der Vatikan die Existenz eines legendären Inka-Paradieses im Dschungel? Bewundern Touristen im Pariser Louvre eine moderne Fälschung der »Mona Lisa«? Sahen sich unsere Urahnen mit Dinosauriern konfrontiert? Ist Papst Franziskus Roms letzter Pontifex? Wussten die alten Inder bereits über Gentechnik Bescheid? Und welche geheimen Zahlenmysterien verbergen sich in der jüdischen Thora?

Hat US-Admiral Byrd den Nordpol nie erreicht? Wo liegt der verfluchte Goldkessel vom bayerischen Chiemsee? Befinden sich in der Cheopspyramide unentdeckte Schatzkammern der ersten Pharaonen? Landeten Ausserirdische einst in Peru? Hat Albert Einstein in jungen Jahren abgekupfert? Und weshalb sollte man den magischen Steinkreis von Stonehenge besser meiden?

Tauchen Sie mit dem Autor ein in die rätselhafte Welt unserer Vorfahren. Erfahren Sie, was es mit Mexikos Monsterkeller oder der legendären Schatzinsel auf sich hat – und bei welchen GPS-Koordinaten ein technologisches Artefakt aus grauer Vorzeit in einem europäischen Hochgebirge schlummert. Ganz zu schweigen vom dreistesten Tempelraub der Neuzeit, den Ägyptens Regierung bis heute hartnäckig verheimlicht … Ausgabe 2/2018 Lexikon der verbotenen Geschichte – Verheimlichte Entdeckungen von A bis Z • Neuerscheinung 2018

  • gebunden • 304 Seiten • durchgehend farbig
  • ISBN: 978-3864455629 • Preis: 22.95 €
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Der wohl grösste menschliche Oberschenkelknochen aller Zeiten wurde im Süden Afrikas gefunden. Sein geschätztes Alter: rund 260’000 Jahre! Exklusiv präsentiert »mysteries« aktuelle Fotos des monströsen Relikts aus Namibia, das Evolutionsforschern Kopfzerbrechen bereitet – weil es sich wegen seiner anatomischen Anomalien keiner bislang bekannten Homo-Gattung zweifelsfrei zuordnen lässt.

Nahaufnahme des kolossalen Oberschenkelknochens.

Bis heute lässt er sich keiner bekannten Menschenart zweifelsfrei zuordnen.

Man kann von Michael Tellinger halten, was man will: Der Amateurforscher aus Südafrika hat einen Riecher für umstrittene Artefakte und Entdeckungen aller Art. Seit Jahren versucht er der Geschichte eines geheimnisvollen menschlichen Relikts auf die Schliche zu kommen, das seine Vermutung bestätigen könnte, dass in grauer Vorzeit einst Riesen auf unserem Planeten wandelten. Es ist dies der überdimensionale Oberschenkelknochen (Femur) eines menschlichen Vorläufers, der Evolutionsforschern bis heute Rätsel aufgibt.

Bereits am 12. November 2013 hatte Tellinger dazu Professor John Francis Thackeray von der Witwatersrand-Universität (WITS) mit Sitz in Johannesburg interviewt.

Spontan holte der Paläoanthropologe das ungewöhnliche menschliche Überbleibsel aus den Archiven und kommentierte es vor laufender Kamera wie folgt: »Vermutlich ist das einer der grössten Oberschenkelknochen unserer Vergangenheit. Ich jedenfalls habe in meiner wissenschaftlichen Laufbahn niemals ein grösseres Exemplar zu Gesicht bekommen!« Zum Vergleich kramte Professor Thackeray den Femur eines klassischen Homo Sapiens aus seinem Fundus hervor und legte ihn neben das überdimensionale Objekt. Resultat: Das obskure südafrikanische Relikt ist rund zweimal grösser als sein modernes Vergleichsstück!

War der südafrikanische Riese somit tatsächlich über 3,5 Meter gross, wie Tellinger verwegen spekuliert? Wohl eher nicht, wie der amerikanische Riesenforscher Chris L. Lesley vom Greater Ancestors World Museum in Jacksonville (Florida) zu bedenken gibt. »Ich möchte keinen solchen Fund kleinreden, da dieser Oberschenkelknochen aus Südafrika wirklich gross ist. Doch anhand dieses Ausgabe 2/2018 ›Riesen-Femurs‹ ist kein zwölf Fuss grosses Individuum zu errechnen. Es war mit Sicherheit ein Gigant – aber kein zwölf Fuss grosser Riese.« Entdeckt worden war das monströse Relikt bereits 1965 in der Berg-Aukas-Mine in den Otavibergen Nordwestnamibias – zusammen mit weiteren Körperresten, die damals leider verloren gingen, wie im »American Journal of Physical Anthropology« Nr. 97 von 1995 dokumentiert wurde. Aufgrund mehrerer anomaler Attribute lässt es sich gegenwärtig mit keinem der bis heute bekannten menschlichen Vorfahren hundertprozentig in Einklang bringen.

So ist der leider unvollständige Femur komplett versteinert und über 23 Zentimeter lang. Das entspricht ungefähr 47 Prozent seiner einstigen Länge. Der Oberschenkelkopf besitzt zudem einen geringeren Neigungswinkel als jener eines modernen Menschen. Zwar ähnelt seine Struktur morphologisch am ehesten derjenigen eines archaischen Homo Sapiens beziehungsweise eines frühen europäischen Neandertalers, wie dem erwähnten rund 35-seitigen Bericht im »American Journal of Physical Anthropology« zu entnehmen ist – weicht von diesen Gattungen in mancherlei Beziehung jedoch entscheidend ab. Nicht zuletzt durch seinen ausserordentlich dicken Knochenschaft (Diaphyse) sowie seines stärkeren Pilasters.

Persönlicher Augenschein in Johannesburg Nur wenige Forscher und noch weniger Journalisten hatten je die Gelegenheit, das gigantische Relikt in der paläoanthropologischen Abteilung der Witwatersrand-Universität in Johannesburg persönlich in Augenschein zu nehmen.

Laut Bernhard Zipfel, dem gegenwärtigen Kurator der dortigen Sammlung, könne man aus dem versteinerten Fossil leider keine DNS extrahieren, wie er Teilnehmern einer deutschen Reisegruppe unter der Leitung von Michael Tellinger am 16. November 2017 im Museum erklärte. Aktuellen Datierungen zufolge sei es jedoch aussergewöhnliche »260'000 Jahre alt« und stamme aus dem Mittelpleistozän: »Wir haben es hier mit Sicherheit nicht mit einem modernen Menschen zu tun, sondern mit einem ›anatomisch‹ modernen, dem so genannten archaischen Homo.« Wie gross war der Riese tatsächlich? Kurator Bernhard Zipfel (l.) und Michael Tellinger beim Fachsimpeln im Museum.

Paläoanthropologie-Professor Lee Berger, der ebenfalls an der WITS arbeitet, tendiert hinsichtlich des Alters zu derselben erdgeschichtlichen Epoche wie sein Kollege. »Diese besondere Person lebte wahrscheinlich vor rund 300'000 bis 350'000 Jahren«, gab er bereits im November 2007 gegenüber Journalisten des Internet-Blogs »The Naked Scientists« zu bedenken. »Afrika durchlief damals für vergleichsweise kurze Zeit eine unerklärliche Periode des Gigantismus, auf die wir bisher keinerlei Antworten haben.« Zipfel und Berger zufolge dürfte das Geschöpf über 2,13 Meter gross gewesen sein – eine äusserst beachtliche Höhe. Nicht zuletzt, wenn man bedenkt, dass die durchschnittliche Körpergrösse von Neandertalern oder des frühen archaischen Homo Sapiens laut aktuellen Forschungsergebnissen auf 1,55 bis 1,77 Meter beziffert wird. Noch kleiner waren die Menschen in Europa laut Statistiken vor wenigen Jahrtausenden – ihre Grösse betrug damals zwischen 1,53 und 1,65 Metern.

Interessanterweise sollen Mitte der 1960er-Jahre in besagter Berg-Aukas-Mine noch weitere Skelettfragmente grosswüchsiger Hominiden aufgetaucht sein, wie im US-Bericht von 1995 angedeutet wird. Genauere Fundumstände lägen im Dunkeln.

Zwar wird in besagter Veröffentlichung Áüchtig angedeutet, dass einzelne Relikte bei Privatsammlern im namibischen Grootfontein gelandet oder bei Minenarbeiten zerstört worden sind. Doch womöglich ist dies nur die Spitze des Eisbergs.

Michael Tellinger jedenfalls ist überzeugt, dass ausser dem übrig gebliebenen Riesen-Femur damals tatsächlich noch weitaus erstaunlichere Entdeckungen gemacht worden sind: »Berichten zufolge wurden in besagter Mine seinerzeit nicht nur Knochen, sondern auch komplette Skelette von äusserst grossen Humanoiden – weit über zwölf Fuss respektive über 3,50 Meter gross – gefunden.

Zu der Zeit, als Experten vom Johannesburger Archäologie-Department dorthin gelangten, waren die meisten Fragmente leider bereits verschwunden. Nur das hier vorgestellte Teil ist übrig geblieben. Der Vorfall sorgte damals für Aufsehen, wurde aber von den Behörden vertuscht.« ◄ Zweimal so gross! Unten der unvollständige menschliche »Riesen-Femur« aus Namibia.

Oben ein moderner Oberschenkelknochen.

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Stammt dieses versteinerte Relikt von einem Riesen? – Abbildung 2
Stammt dieses versteinerte Relikt von einem Riesen? – Abbildung 3
Stammt dieses versteinerte Relikt von einem Riesen? – Abbildung 4
Stammt dieses versteinerte Relikt von einem Riesen? – Abbildung 5

Was tun, wenn sich eine katholische Hostie über Nacht in menschliches Fleisch »verwandelt«? Mit diesem knifÁigen medizinischen und religiösen Mysterium sieht sich derzeit Papst Franziskus konfrontiert. Bereits 1996 hatte er – damals noch als Weihbischof – eine Untersuchung des Vorfalles in Auftrag gegeben, über dessen Übernatürlichkeit es im Vatikan demnächst zu urteilen gilt.

Höhepunkt jeder katholischen Messfeier bildet der Moment, in dem der Priester beim Eucharistischen Hochgebet die Worte Jesu vom Letzten Abendmahl wiederholt und dabei den Kelch und die Hostie – gebackene Oblate aus Weizenmehl – erhebt. Gläubige Katholiken sind überzeugt, dass Brot und Wein in diesem Augenblick zum Leib und Blut Christi werden.

Für andere ist die Prozedur allenfalls ein symbolischer Akt.

Dennoch gab es in der Kirchengeschichte immer wieder Vorfälle, die das kirchliche Dogma zu bestätigen schienen: Vorfälle, bei denen Hostien beispielsweise in den Händen zweifelnder Priester plötzlich zu bluten begannen. 133 solcher Ereignisse wurden von der katholischen Kirche mittlerweile ofÀziell als Wunder anerkannt. Die meisten ereigneten sich im Mittelalter und sind deshalb heute schwer zu überprüfen.

Skeptiker verweisen dabei gerne auf den so genannten Hostienpilz (Serratia marcescens) – ein Bakterium, das manchmal auf feuchtem Brot auftritt und dabei einen roten Farbstoff (Prodigiosin) ausscheidet. Doch es gibt auch Fälle, die nicht auf diese Weise erklärt werden können. Einer der spektakulärsten ereignete sich vor 22 Jahren in Argentinien. Und er hat durchaus das Potenzial, Kirchengeschichte zu schreiben. Denn Pater Pezet (l.) und der damalige Bischof Jorge Mario Bergoglio.

Ausgabe 2/2018 29 Aus der Hostie wurde ein Stück menschlicher Herzmuskel. Grossaufnahme des merkwürdigen Relikts.

sein prominentester Zeuge war der damalige Weihbischof Jorge durch verunreinigt wurden, in einen Kelch oder ein Gefäss mit Mario Bergoglio – der Mann also, der 2013 überraschend zum Wasser zu legen und zu warten, bis sie sich aufgelöst haben.

neuen Papst gewählt wurde und sich seither Franziskus nennt.

Das Wasser wird danach ins Sakrarium geschüttet, in den »heiligen Ausguss«, eine Öffnung im Boden der Kirche oder der Sak-Überraschende Entdeckung im Tabernakel ristei, die direkt ins Erdreich führt.

Die Geschichte besagten Wunders begann am Donnerstag, dem Das alles wusste natürlich auch Pater Pezet, und so legte er 15. August 1996, in der Kirche Santa Maria y Caballito Almagdie Hostie in ein Gefäss mit Wasser, das er in den Tabernakel ro der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Priester Pater stellte, um der Natur ihren Lauf zu lassen. Er wartete zehn Tage, Alejandro Pezet hatte soeben die Abendmesse zelebriert, als dann ging er am Montag, dem 25. August 1996, wieder zum ihn eine Frau ansprach. Sie hatte in einem Kerzenhalter am an- Tabernakel, um sich um die nun aufgelöste Hostie zu kümmern.

deren Ende der Kirche eine Hostie entdeckt, die jemand dort Doch oh Wunder: Statt wie erwartet trübes Wasser fand er in der»entsorgt« hatte – vermutlich war sie bei der Handkommunion Schale ein blutiges Stück Fleisch! Unverzüglich informierte er auf den Boden gefallen. Sofort folgte ihr der Pater und nahm die den Erzbischof von Buenos Aires, Kardinal Antonio Quarracino, Hostie an sich, um mit ihr streng nach Vorschrift zu verfahren.

der wiederum seinen Weihbischof Jorge Mario Bergoglio mit der Zum Verständnis für Nichtkatholiken: Für katholische Priester Untersuchung beauftragte.

ist es üblich, Hostien, die auf den Boden gefallen sind und da- Bergoglio wies Pater Pezet an, den Befund zunächst einmal Ausgabe 2/2018 identiÀziert werden. Jetzt erinnerte sich Untersucher Castanon daran, dass sich ein ähnliches Wunder vor 1300 Jahren im italienischen Lanciano ereignet haben soll. Damals war eine Hostie in den Händen eines griechischen Mönches zu einem Stück Fleisch geworden. Man hatte es sorgfältig aufbewahrt, es blieb bis auf den heutigen Tag erhalten und erregte Aufmerksamkeit in der ganzen katholischen Welt, als die Kirche es 1970 mit den Methoden modernster Wissenschaft untersuchen liess.

Einer der bekanntesten Gerichtsmediziner Italiens, Professor Odoardo Linoli aus Arezzo, hatte das längst ausgetrocknete Stück Fleisch damals als »gestreiftes Gewebe eines menschlichen Herzmuskels« identiÀziert – und dessen Blutgruppe ebenfalls als AB klassiÀziert. Neurophysiologe Castanon übersandte besagtem Professor Linoli deshalb ebenfalls eine Probe der Wunderhostie von Buenos Aires. Der italienische Pathologe erklärte, der Befund entspräche auch in diesem Fall demjenigen von Herzgewebe – die Parallelen zur Hostie von Lanciano seien Elektronenmikroskop-Aufnahme aus dem Labor von Professor Zugibe. Die Präsenz weisser Blutzellen wirft brisante Fragen auf.

professionell fotograÀeren zu lassen, damit er dokumentiert bleibt, und dann drei Jahre zu warten. In dieser Zeit sollte strikte Geheimhaltung herrschen. Die Bilder entstanden am 6. September 1996.

Erst 1999, als das Fleisch noch immer keine Veränderung aufwies, weder verfault noch verwest war, wurde Bergoglio, mittlerweile neuer Erzbischof von Buenos Aires, erneut aktiv. Er informierte Joseph Kardinal Ratzinger, den damaligen Präfekten der vatikanischen Glaubenskongregation, und beauftragte den bolivianischen Neurophysiologen Ricardo Castanon Gomez mit einer wissenschaftlichen Untersuchung.

Am 5. Oktober 1999 entnahm Castanon in Gegenwart des Erzbischofs, eines Notars sowie Pater Pezets eine Probe der zu Fleisch gewordenen Wunderhostie. Zwei Wochen später Áog er nach San Francisco, um die Probe dort in einem Labor für forensisch-analytische Genetik auf ihre DNA untersuchen zu lassen. Am 28. Januar 2000 teilte ihm das Labor mit, dass es sich um die DNA eines Menschen, also um menschliches Fleisch und Blut, handelte! Die Blutgruppe wurde als AB positiv bestimmt. Damit wäre es die gleiche Blutgruppe, wie sie von Gerichtsmedizinern auf dem Grabtuch von Turin, der Tradition nach das Grabtuch Jesu Christi, bestimmt worden war.

Tatsächlich ist AB in Europa oder Südamerika extrem selten.

Nur drei bis vier Prozent der Bevölkerung weisen diese Blutgruppe auf. Untersuchungen des Instituts für Anthropologie der Universität von Tel Aviv an 68 Skeletten aus dem 1. bis 3. Jahrhundert ergaben jedoch, dass 50,91 Prozent der Zeitgenossen Jesu in der römischen Provinz Judäa die Blutgruppe AB hatten.

Im März 2000 fand eine zweite Untersuchung unter Leitung des bekannten forensischen Histopathologen Dr. Robert Lawrence statt, die bestätigte, dass es sich um menschliches Gewebe handelte. Zudem konnten dabei weisse Blutkörperchen offensichtlich.

Weiterer Experte bestätigt »intakte Leukozyten« 2002 wurde ein vierter Experte konsultiert: Professor John Walker von der Universität Sydney. Auch Walker war der Ansicht, dass es sich bei der Probe um Muskelgewebe handelte – das zudem intakte Leukozyten enthielt, was extrem ungewöhnlich war: Gewöhnlich lösen sich weisse Blutzellen ausserhalb des Körpers nach 15 Minuten auf, hier aber waren sie nach sechs Jahren immer noch vorhanden!

Die Kirche Santa Maria. Hier ereignete sich das Hostienwunder.

Ausgabe 2/2018 31 te die Untersuchung aufzeichnen. Als er zurückkam, war sich Pathologe Zugibe sicher: »Die Probe, die Sie mitgebracht haben, stammt von einem Myokardium, dem Herzmuskel – vom linken Ventrikel. Ihr Patient muss sehr gelitten haben.«»Wie kommen Sie darauf?«, fragte Castanon. Der Professor:»Weil ihr Patient Blutgerinnsel hatte! Er muss Schwierigkeiten mit dem Atmen gehabt haben, nahm keinen Sauerstoff auf, er kämpfte dagegen an und litt schwer, denn jeder Atemzug war schmerzhaft. Wahrscheinlich hatte ihm jemand einen schweren Schlag auf die Brust verpasst. Zudem zeigte das Herz dynamische Aktivität – es war also lebendig, als Sie mir die Probe brachten.«»Wie denn das?« Antwort: »Weil ich einige intakte weisse Blutzellen fand und diese Leukozyten werden nur durch das Blut transportiert. Das heisst, dass das Herz noch geschlagen haben muss, als Sie mir die Probe brachten. Ich verstehe selber nicht, wie das sein kann!« Erst jetzt vertraute Castanon dem Gelehrten an, dass es sich um die Überreste einer Hostie handelte. »Das ist unglaublich«, rief der New Yorker aus. »Als Sie mir die Probe brachten, lebte das Herz noch!« Am 26. März 2005 unterzeichnete Professor Frederik Zugibe seinen ofÀziellen Bericht, der mit der Schlussfolgerung endete:»Es handelt sich um Herzgewebe, das degenerativen Veränderungen des Myokardiums unterlag aufgrund der Tatsache, dass die Zellen entzündet sind; es ist das linke Ventrikel des Herzens.« Ziemlich genau ein Jahr später – am 17. März 2006 – überreichte Neurophysiologe Ricardo Castanon Gomez seinen Abschlussbericht dem inzwischen zum Kardinal ernannten Jorge Mario Bergoglio, der die Ergebnisse in der Folge nach Rom weiterleitete – ohne die geringste Ahnung, dass er sich als späterer Papst erneut damit konfrontiert sehen sollte. Eine ofÀzielle Bestätigung der Übernatürlichkeit des Wunders durch den Vatikan steht gegenwärtig noch aus.

Michael Hesemann ■

Papst Franziskus und das bizarre Hostienwunder von Argentinien – Abbildung 2
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Papst Franziskus und das bizarre Hostienwunder von Argentinien – Abbildung 11

Wirbel um brisante Untersuchungsdokumente

7. Dezember 1990: Ein Soldat öffnet vor Pressevertretern den bis dahin geheimen Eingang zur P-26-Festungsanlage»Schweizerhof«. (Foto: zVg) nichtungsaktionen wurden viele wertvolle Informationen, Dokumente, Auswertungen und so weiter für alle Zeiten vernichtet.« Kurz: Wochenlang wurde in der Folge in etlichen mehr oder minder geheimen militärischen Büros ohne Unterlass geschreddert, bis die Aktenvernichter glühten.

Was seinerzeit kaum jemand ahnte: Geheimarmeen gab es während des Kalten Krieges in fast allen westeuropäischen Ländern, wie der Historiker Daniele Ganser 2008 in seinem Buch »NATO- Geheimarmeen in Europa« enthüllte. Die meisten Widerstandstruppen wurden durch die NATO, den britischen Geheimdienst MI6 und die CIA trainiert und ausgerüstet. Verbindungen von P-26 zum MI6 seien »bestätigt und wurden im so genannten ›Cornu-Bericht‹ von 1991 dargestellt«, erklärt Ganser im Rahmen der Affäre. Er habe seinerzeit vom Verteidigungsministerium Einsicht in den gesamten Aktenbestand in Sachen P-26 verlangt, aber nicht erhalten, weil ein Teil der Unterlagen noch immer als geheim eingestuft wurde.

Und nun der neueste Paukenschlag: Ausgerechnet die brisantesten P-26-Unterlagen scheinen plötzlich nicht mehr auf- Àndbar! »Im VBS sind zentrale, seit 1991 als geheim deklarierte Akten über die Organisation verschwunden«, wie anfangs Februar 2018 bekannt wurde. Auf Anfrage erklärte das VBS, trotz Recherchen und Interviews mit damaligen Verantwortlichen könne man »noch nicht erklären«, was mit den»streng geheimen« Akten passiert sei.

Verschwanden sie erst nach der Übergabe ans Bundesarchiv? Oder wurden sie dort gar nie vollständig angeliefert?

Die damalige»Entgegennahme ›en bloc‹« schriftlich bestätigt hat am 6. Dezember 1993 gemäss einem bislang vertraulichen Protokoll Eduard Tschabold.

Doch der Bundesarchiv-Spezialist im Ruhestand bleibt wortkarg: »Die Kommunikation läuft nur in Absprache mit dem Bundesarchiv«, blockte er am 13.

Februar 2018 auf telefonische Anfrage von »mysteries« ab: »Das ist alles, was ich»feindliche Kräfte« aus dem In- oder Ausland losschlagen zu können. Damaliger Staatsfeind Nummer 1: die Sowjetunion und ihre Sympathisanten.

»Nach Bekanntgabe der ofÀziellen Untersuchung war im VBS Panik ausgebrochen«, verriet der leider früh verstorbene Whistleblower Heinz Frick von der Schweizer Luftwaffe bereits 1993 gegenüber Luc Bürgin: »In der Hysterie der Fichen- und P-26-Affären mussten alle Dokumente und Archive, die nicht mit den im PÁichtenheft übereinstimmenden Arbeiten korrespondierten, schlagartig vernichtet werden. Die Chefs auf allen Stufen befürchteten Durchsuchungen. Im Rahmen dieser Ver-Das »Artilleriewerk Rein« nahe Brugg. Hier bunkerte die P-26 einst ihre Waffen.

dazu sagen will.« 18 Ausgabe 2/2018 Ins Rollen gebracht hatte den jüngsten Skandal ein Historiker (Name der Red. bekannt), nachdem er im September 2016 besagtes Aktenmaterial im Bundesarchiv einsehen wollte – und dabei sein blaues Wunder erlebte. PÁichtbewusst informierte er die parlamentarische Geschäftsprüfungsdelegation (GPDel) darüber, wie diese am 30. Januar 2018 ohne Namensnennung in ihrem Jahresbericht offenlegte: »Da der Forscher über Hinweise verfügte, dass sowohl der geheime Originalbericht von Untersuchungsrichter Pierre Cornu als auch die zugehörigen Akten in den 1990er-Jahren vorsätzlich vernichtet worden seien, bat er die GPDel mit einer Aufsichtseingabe den Verbleib dieser Akten zu klären.« Bislang ohne konkrete Ergebnisse.

»Stay-behind«-Einheiten hatten bereits anfangs der 1990er- Jahre für Aufsehen und Kritik gesorgt, weil sie zumeist ohne gesetzliche Grundlage und ohne wirkliche politische Kontrolle agierten, wie bereits die Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) seinerzeit festgehalten hatte. Deren Abschlussbericht und auch der 1991 folgende »Cornu-Bericht« wurden in der Folge zwar veröffentlicht – aber nur in Teilen. Denn eine umfassende Zusatzuntersuchung war der Frage nachgegangen, wie stark P-26 mit ausländischen Einheiten kooperiert hatte.

Diesen Inhalt empfand die Regierung als derart brisant, dass sie besagte Dokumente bis 2041 für »streng geheim« erklärte.

Wer kooperierte damals heimlich mit wem?

Ausgerechnet jene sieben Ordner und 20 Dossiers scheinen nun spurlos verschwunden – »extrem sensitive Akten«, so das VBS. Sie beinhalteten unter anderem Gesprächsprotokolle mit Zeugen, die Namen ausländischer Geheimdienste und Agenten sowie jene von P-26-Angehörigen, ausserdem Originaldokumente der Einheit. Nicht nur Historiker Daniele Ganser reagiert entsprechend empört: »Dass Beilagen zum Cornu-Bericht ›verschwunden‹ sind, welche mit grosser Wahrscheinlichkeit Details zur Kooperation mit dem englischen MI6 und der NATO Bis 2041 für die Öffentlichkeit verschlossen: Der Eingang des neuen »Museums des Widerstandes« im Militärbunker von Gstaad.

Ausgabe 2/2018 19 enthielten, ist für mich als Historiker nicht akzeptabel«, ärgerte er sich am 4. Februar 2018. »Wenn man schon Daten jahrelang vor der Wissenschaft verschliesse, »sollte man zumindest darauf achten, dass sie nicht verschwinden«.

Neues P-26-Museum bleibt bis 2041 verschlossen Die groteskeste Posse ereignete sich indes bereits am 23. November 2017: Unter Ausschluss der Öffentlichkeit wurde an jenem Tag in Anwesenheit eines auserlesenen kleinen elitären Kreises aus Politik und Militär im früheren Führungsbunker der P-26 im Nobelkurort Gstaad heimlich das»Museum des Widerstandes« eingeweiht. Inklusive militärischer Blasmusik, Fahnenparade, Landeshymne und einer Jubelrede des amtierenden Finanzministers und früheren Verteidigungsministers Ueli Maurer. Vor dem Betreten der »heiligen Hallen« hatten alle mittel.« Anwesenden ihre Handys abzugeben. Unabhängige Journalisten waren nicht zugelassen.

Fotos der renovierten Einrichtung aus dem Zweiten Weltkrieg gibt es so gut wie keine. Dafür wortreiche Selbstbeschreibungen ehemaliger P-26-Mitglieder, voller Eigenlob und der Sehnsucht nach mehr öffentlicher Wertschätzung: »In grösster Bedrängnis des Landes begannen tapfere Frauen und Männer im Sommer 1940, sich auf das Leben unter der drohenden Besetzung durch Nazideutschland vorzubereiten«, heisst es seitens der Museumsverantwortlichen etwa. »Sie schufen ein geheimes Nachrichtennetz, das den Bundesrat im Réduit oder im Exil in London mit täglichen Lageberichten aus der besetzten Schweiz versorgt hätte.« Jene »Widerstandsvorbereitungen« seien über fünfzig Jahre bis zum Ende des Kalten Krieges weitergeführt worden, bis sie seitens der Regierung 1990 eingestellt wurden.

Dass ihnen das VBS die grossräumige Anlage unweit etlicher Luxusvillen zum Spottpreis von 5000 Franken vermacht hatte, verschweigen die Ausstellungsmacher. »Das Museum wahrt in seinem Archiv die unbekannte Geschichte der geheimen Vorbereitungen des zivilen und gewaltlosen Widerstandes während eines halben Jahrhunderts«, verraten sie stattdessen auf den Internetseiten des Vereins »Pro Castellis«. In einem 100 Meter langen Hauptstollen der Anlage seien 24 Bildtafeln ausgestellt, heisst es dort weiter. »Seitlich gehen 12 Kavernen ab zu den Sonderausstellungen der geheimen Funknetze, der Einzelausbildung, der Logistik, des zivilen Widerstandes und der Genie-Gipfel des Widersinns: Bis auf weiteres bleibt der renovierte P-26-Bunker für die Öffentlichkeit verschlossen! »Als Folge der bestehenden 50-Jahre-Schutzfrist der Akten der Widerstandsorganisation und zum Schutze der Persönlichkeitsrechte der lebenden Mitglieder ist das neue Museum bis 2041 nicht öffentlich zugänglich«, bestätigen die Betreiber um Felix Nöthiger, der sich seit geraumer Zeit mit Leib und Seele für die Rehabilitierung der enttarnten Schlapphut-Truppe einsetzt. Anschliessend müsse die eidgenössische Regierung darüber beÀnden, ob Bunker, Ausstellung und Archiv doch noch für jedermann zugänglich gemacht werden. Wie feixte einst bereits Obelix treffend:»Die spinnen, die Schweizer!«

Der Wirbel um illegale Geheimarmeen in der Schweiz nimmt kein Ende: Brisante Akten zum Thema sind derzeit nicht mehr aufÀndbar, wie kürzlich überraschend publik wurde. Im Zentrum des Skandals: Die zivile Widerstandstruppe P-26 (Foto links) – von der Armee einst ohne rechtliche Grundlage aufgebaut und in den 1990er-Jahren von Parlamentariern enttarnt. Neuester Coup der gealterten Patrioten: Die mit Steuergeldern unterstützte Eröffnung eines geheimen Museums, das erst 2041 öffentlich zugänglich werden soll.

Eine über 400-köpÀge, bewaffnete, zivile Widerstandsorganisation, die vom Militär ohne Wissen der Regierung und ohne gesetzliche Grundlage auf Kosten der Steuerzahler heimlich rekrutiert, ausgebildet und Ànanziert worden war. Drei Millionen Franken Áossen dafür aus schwarzen Militärkassen jährlich am Parlament vorbei.

Zwecks Verschleierung ihrer Identität mit Gesichtsmasken getarnt, veranstalteten die teils namhaften Zivilisten in einem geheimen Bunker nicht zuletzt Schiessübungen und erlernten auch den Umgang mit Sprengstoff, um im Ernstfall gegen er grosse Knall liegt knapp 30 Jahre zurück: Eine parlamentarische Untersuchungskommission nimmt 1990 Dundurchsichtige Vorgänge im Schweizer Militärdepartement (VBS) unter die Lupe und lässt dabei einen der grössten Politskandale des Landes aufÁiegen: Die Enthüllung einer behördlichen Spitzeldatei über knapp eine Million unbescholtener Bürger und Organisationen sowie die Entdeckung einer weiteren »Schnüffelkartei« im VBS, deren Existenz zuvor von Verteidigungsminister Kaspar Villiger in Abrede gestellt worden war.

Gleichzeitig folgte die Enttarnung der Geheimarmee P-26:»Wertvolle Informationen vernichtet…« Ausschnitt aus einem vertraulichen Dokument des militärischen Radarspezialisten Heinz Frick an Luc Bürgin vom 10. Juni 1993.

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Rheinmetall exportiert Bomben in Krisenregionen – und Berlins Magistraten schauen weg

70 Prozent: Um so viel stiegen die Aktienkurse des deutschen Rheinmetall-Konzerns (RDM) allein im letzten Jahr! Der Rüstungsgigant (Promo-Foto unten) kassiert derzeit so viele Moneten wie noch nie seit seinem Bestehen. Doch es ist blutiges Geld.

Denn Rheinmetall handelt mit Waffen: Panzern, Bomben und Munition! Soeben hat US-Armee für ihre TochterÀrma in Düsseldorf Übungsgranaten im Wert von 2,5 Millionen Euro bestellt. Die US-Navy doppelte mit einem Auftrag über 3,8 Millionen Euro nach.

Bestellt wurden in diesem Fall nagelneue Blitzgranaten.

Obwohl das deutsche Gesetz Rüstungsexporte in Krisenregionen verbietet, verhökert RDM seine Ware auch in Staaten wie Ägypten, Saudi Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate.

Letztere führen derzeit einen umstrittenen Bombenkrieg gegen den Jemen, dem bereits Tausende von Zivilisten zum Opfer Àelen. Granaten krachen in Kliniken, Wohnhäuser und Schulen.

Hunderte von Kindern starben – dank deutscher Technologie.

Denn der Konzern mit Sitz in Düsseldorf nutzt bei seinen Geschäften skrupellos »juristische Umwege«, mit denen er heimische Gesetze umgehen kann. Kurz: Er lässt sein Killer-Arsenal ganz einfach von TochterÀrmen in Ländern wie Italien oder Südafrika produzieren, wo laschere Ausfuhrregeln gelten.

Bereits vor zehn Jahren war RDM im südafrikanischen Somerset West ein Joint-Venture mit dem skandalumwitterten Staatskonzern »Denel« eingegangen: »Hier werden Bomben und Munition sowie schlüsselfertige Bomben- und Munitionsfabriken für ausländische Kunden hergestellt«, prangerte die ARD kürzlich in einer Dokumentation an. »39 solcher Anlagen hat RDM nach eigenen Angaben bereits verkauft«, enthüllte sie am 15. Januar 2018 (»Bomben für die Welt«). Und die Bundesregierung? Sie hält sich für »formal nicht zuständig für Exporte deutscher Unternehmen aus dem Ausland«, wie sie auf Anfrage erklären lässt.

gesehen & gestaunt

Werden wir alle irgendwann auf dieser Erde wiedergeboren, wie manche glauben?

Und falls ja: Hatte auch Hollywood-Superstar Silvester Stallone einst einen historischen Doppelgänger?

In der Tat scheint der prominente amerikanische Schauspieler und Filmboxer (»Rocky«) bereits Zeitgenosse von Papst Gregor IX. gewesen zu sein. Zumindest lässt dies ein Fresko des italienischen Meisterpinslers Raffael von 1511 vermuten, das heute die prunkvollen Räume des Vatikans ziert.

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Verheimlicht, vertuscht, vergessen (2018) gerhard Wisnewski Wurde das Massaker in Las Vegas vom 1. Oktober 2017 inszeniert? Werden unsere Meinungen in zukunft nach ihrer »Toxizität« bewertet? Wurden die Mainstream-Medien von nazis gegründet? ist der neue französische Präsident eine Freimaurermarionette? Wussten Sie überdies, dass emmanuel Macron möglicherweise durch Wahlbetrug an die Macht kam? Oder dass ihr Rauchmelder sehr leicht zu einer Wanze ausgebaut werden kann? Oder dass die meisten Autoabgase absolut harmlos sind? Und was wird morgen sein?

Wohin geht die Reise? Welche Trends lassen sich aus dem Jahr 2017 ableiten? Wie immer riskiert gerhard Wisnewski im Schlusskapitel »Trends« seines kontroversen Jahrbuches auch einen Blick in die zukunft.

Kopp, ISBN 978-3864455285, eUR 14.95 Feurige Zeichen aus höheren Dimensionen illobrand von Ludwiger Seit Jahrhunderten häufen sich aus allen Kontinenten unerklärliche Berichte über Beobachtungen seltsamer leuchtender Kugeln oder kurzlebigen feurigen erscheinungen während eines gewitters. Mit der gut begründeten Theorie, dass unsere Welt ausser Raum und zeit noch weitere Dimensionen besitzt, lassen sich diese Phänomen zumindest qualitativ deuten, ist der Autor dieses anspruchsvollen Buches überzeugt. Denn: in einer sechsdimensionalen Welt werden möglicherweise auch so seltene erscheinungen wie das spontane Auftreten von Lichtphänomenen über »heiligen Orten«, mysteriöse Brandausbrüche oder rätselhafte Brandabdrücke von Händen auf Holzwänden, Tüchern und in Büchern verständlich.

Komplett Media, ISBN 978-3831204670, eUR 19.99 Die Kelten eva-Maria Schnurr (Hrsg.)

Sie lebten im Mitteleuropa der eisenzeit, hinterliessen prächtige Schätze und beeindruckendes Kunsthandwerk. Die Römer fürchteten ihre Krieger. Doch bis heute rätseln Forscher: Wer waren die Kelten? Wie lebten und an was glaubten sie? »Spiegel«-Autoren und experten nähern sich in diesem Buch jener rätselhaften Kultur, oft ausgehend von konkreten Orten und Fundstellen.

Sie tragen die erkenntnisse und Vermutungen von Archäologen, Keltologen und Sprachwissenschaftlern zusammen und versuchen so, ein Bild des Lebens vor 2500 Jahren zu zeichnen. Und sie zeigen auf, welche Rätsel diese geheimnisvolle Kultur, die grosse Teile europas vom 6. Jahrhundert vor Christus bis zu Caesars Sieg über die gallier prägte, noch immer umgeben.

DVA, ISBN 978-3421048127, eUR 20.00 Die Pyramiden von Gizeh Mark Lehner und zahi Hawass Mark Lehner, führender experte in der internationalen Pyramidenforschung und Leiter zahlreicher Forschungsprojekte in gizeh, sowie zahi Hawass, einer der umstrittensten Ägyptologen unserer zeit, liefern mit über 400 Abbildungen einen Überblick der neuesten wissenschaftlichen Forschungsergebnisse rund um die bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Alten Ägypten: die Pyramiden von gizeh. erfahren Sie in diesem hochwertig gedruckten Bildband mehr über deren religiöse Bedeutung, über Bautechniken und Materialien bis zu detaillierten Untersuchungen der Bauwerke sowie weiterer Monumente wie etwa des Sphinx, oder der Königinnen- und Beamtengräber. So spannend und gründlich hier geschichte erzählt wird, behaften diese neuerscheinung zwei Makel: Kontroverse Themen werden im Buch kaum beleuchtet. zudem ist es mit einem Preis von 129 euro für viele leider unerschwinglich. Schade!

Philipp von Zabern, ISBN 978-3805351058, eUR 129.00

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Für immer zerstört oder lediglich verschollen? Rund 15 Jahre lang war der Verbleib des über 2000 Jahre alten mysteriösen Tongefässes unklar. Nach schier endloser Unsicherheit ist es nun endlich ofÀziell: Die sagenumwobene »Batterie von Bagdad« hat die verheerenden Plünderungen im Irakischen Nationalmuseum heil überstanden, wie »mysteries« 2018 exklusiv bestätigt wurde. Und noch besser: Ab sofort wird das Relikt trotz nach wie vor explosiver politischer Lage nun wieder in einer Glasvitrine ausgestellt.

ie gilt vielen Alternativforschern als liebstes Beispiel antiker Hochtechnologie: Die so genannte Batterie der Par-Sther – ein nach dem galvanischen Prinzip funktionierendes Tongefäss samt Kupferzylinder und separatem Eisenstab, das 1936 im Erdwerk des irakischen Lehmhügels Khujut Rabu bei Bagdad zum Vorschein gekommen war.

Auch Ausgräber Wilhelm König, österreichischer Archäologe und Direktor der dortigen Antikenverwaltung, war wie elektrisiert davon – ebenso unzählige Forscher und Journalisten nach ihm. Bereits ab 1938 begann König das Fundstück zu dokumentieren. Zu Recht, wie sich später zeigen sollte: Immerhin 0,5 Volt Spannung lassen sich mit dem über 2000 Jahre alten Gefäss nach Beifügung von Essig-, Wein- oder Grapefruitsäure erzeugen – und somit auch Strom. Dies ist die Bilanz mehrerer wissenschaftlicher Studien und praktischer Untersuchungen.

Nach der Plünderung des Irakischen Nationalmuseums im Rahmen des völkerrechtswidrigen Dritten Golfkriegs unter Federführung der USA von 2003 befürchteten Experten in aller Welt das Schlimmste: War neben Tausenden weiterer Kostbarkeiten auch die »Batterie« den skrupellosen Räubern in die Hände gefallen? Oder ging sie im Zuge der Plünderungen womöglich sogar zu Bruch – ebenso wie etliche weitere historische Skulpturen und Kunstwerke? Alles deutete darauf hin, denn das Tongefäss schien seither unaufÀndbar.

Zwar weckte Margarete van Ess vom Deutschen Archäologischen Institut in Berlin 2006 zarte Hoffnungen, dass das Relikt womöglich erhalten geblieben sein könnte. »Das Objekt ist meines Wissens nicht abhanden gekommen«, erklärte die Direktorin damals auf Anfrage. »Wir erfuhren von 40 aus den Ausstellungsräumen geraubten Stücken. Die ›Batterie‹ wurde in diesem Zusammenhang zumindest nicht genannt.« Hundertprozentig sicher war sie sich darüber indes nicht, wie sie ausdrücklich an-

+ Anschluss} _ Bitumen (Pech) Kupferzylinder Vase Elektrolyt Bitumen (Pech) Kupferzylinder

Originalaufnahme des 1936 entdeckten Relikts (oben).

Rechts: Die Funktionsweise des galvanischen Elements, wie es die »Elektro-Welt« ihren Lesern 1959 verdeutlichte.

Panzer vor dem Irakischen Nationalmuseum. Momentaufnahme von 2003 nach der Plünderung des Ausstellungshauses.

fügte: »In den Listen der zerstörten oder verschwundenen Obnaten oder Institutsnamen vergeblich. Es ist zum Verzweifeln!

jekte taucht dieses Artefakt zwar nicht auf. Das ist jedoch keine Dabei sind sich Experten noch nicht einmal einig, um wie viele positive Aussage dazu, dass nicht im Laufe der Zeit dennoch et- Objekte es insgesamt überhaupt geht. Jörg Dendl etwa nennt was damit passiert ist.« nach umfangreichem Literaturstudium »elf weitere«, wovon zu- Danach kehrte Funkstille ein. Bis heute sucht man konkremindest über eines aus Hatra »keine Auskünfte zu erlangen« te Hinweise über den Verbleib des umstrittenen Kleinods im waren.

Internet vergeblich. Selbst auf der aktuellen Homepage des Museums werden Königs Funde mit keiner Silbe erwähnt. Kurz: Weitere »Batterien« nach wie vor verschollen? Weltweit weiss seit 2003 niemand Genaueres darüber zu be- Doch damit nicht genug, wenn man Informationen der mittlerrichten. Umso überraschender und erfreulicher die Neuigkeit, weile eingestellten Technikzeitschrift »Elektro-Welt« (Nr. 9/1959) die »mysteries« am 8. Februar 2018 erreichte: »Ich habe inzwi- Glauben schenkt. Ihr zufolge sollen ähnliche »galvanische Zelschen Nachricht von Kollegen aus Bagdad«, meldete uns Frau len« Ende der 1950er-Jahre nahe Seleukia am Ufer des Tigris van Ess: »Die ›Batterie‹ ist noch vorhanden und wird seit kurzem von einer US-Expedition entdeckt worden sein. Darunter minauch wieder im Museum ausgestellt – in einer Glasvitrine!« destens eine weitere Vase samt Kupfer und Eisenstab, wie eine Bleibt die Gretchen-Frage: Diente Königs »Trockenbatterie« in dort abgebildete Illustration verdeutlicht. Wilhelm König könnte grauer Vorzeit, wie oft kolportiert, tatsächlich der Stromgewinnung? Nicht alle mögen an dieser Vorstellung Gefallen Ànden.

Grund: Neben dem Vorzeigestück waren im näheren Umfeld der Grabungen einst weitere Gefässe zum Vorschein gekommen.

Zwar ähnlich gefertigt, aber mit dem Makel behaftet, dass ihnen jeweils eine von zwei notwendigen metallischen Komponenten zur Stromerzeugung fehlte. »Die wichtigste Eigenschaft eines galvanischen Elements, die Kombination von Eisen und Kupfer, liegt nur im Fall des Khujut-Rabu-Fundes vor«, konstatierte 1997 der Berliner Historiker Jörg Dendl kritisch.

DeÀnitive Antworten könnten wohl nur neuerliche Untersuchungen der restlichen Objekte von König bringen. Diese aber scheinen spurlos verschwunden. Selbst in den gescheitesten Margarete van Ess. Ihren Recherchen ist es zu verdanken, dass Veröffentlichungen sucht man entsprechende Museumskoordiwir heute endlich mehr über den Verbleib des Relikts wissen.

12 Ausgabe 2/2018 also doch den richtigen Riecher gehabt haben. Die Krone bleibt ihm dennoch verwehrt. Denn auch letzterer Fund verschwand – Hokuspokus – im Nirgendwo.

Ebenso wie zwei weitere »Beweisstücke«, die vor langer Zeit im Technischen Museum Wien ausgestellt waren, wie unser Leser Ernst Schreiner aus dem österreichischen Ebenfurth schon vor Jahren in Erinnerung rief.

Bereits 1943 hatte Schreiner diese dort in einer Glasvitrine im Erdgeschoss erspäht. Auch 1945, bei seinem zweiten Besuch in Wien, standen sie immer noch im Museum: »Die Beschriftung auf der danebenstehenden Tafel wies diese Tonzylinder – mit Fragezeichen versehen – seinerzeit als ›Galvanische Elemente‹ aus, die dem assyrischen Kulturkreis zugeordnet wurden.« Viele Jahre später aber,»zwischen 1968 und 1970«, sollte der Österreicher eine böse Überraschung erleben. »Als ich die beiden Stücke einem Arbeitskollegen zeigen wollte, waren sie nicht mehr da! Eine Aufsichtsperson, die ich danach fragte, konnte mir nicht sagen, wo sie sich nun befänden – ja sie bezweifelte gar, dass diese jemals dort gestanden hätten.« Auch eine Suche in den anderen Abteilungen des Museums verlief er- Endlich wieder zugänglich: Aktueller Blick ins wiedereröffnete Museum von Bagdad.

gebnislos. Schreiner fühlte sich blamiert: »Mein Kollege war der Ansicht, ich hätte ihm ein Märchen aufgetischt. Wo sich diese Gegenstände heute beÀnden, weiss ich leider nicht. Ich kann nur hoffen, dass sie noch immer in irgendeinem Keller lagern und nicht als Müll entsorgt wurden.« Luc Bürgin ■

Nach Museums-Raub von 2003: Antike »Batterie« von Bagdad gerettet! – Abbildung 2
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Nach Museums-Raub von 2003: Antike »Batterie« von Bagdad gerettet! – Abbildung 13

Nr. 73 (1-2016) Geheime Relikte in der Pyramide!

Mordfall Marilyn Monroe: Wusste sie zu viel?

Papst in Gefahr: Alarm im Vatikan Der Skandal um die verschwundenen Atombomben Heilung: Wie gesund ist Bio-Food?

Wie bewegten die alten Römer 1000 Tonnen?

Gebären ohne Arzt oder Hebamme Nr. 74 (2-2016) Giftige Wolken: Wird unser Klima manipuliert?

Top Secret: Deutschlands geheime Notvorräte In Shorts durch den Himalaya:»Eismann« verblüfft Schulmediziner Himmlische Zeichen: Marienwunder in Kairo Unkraut als Wunderkraut Relikte der Götter? Ecuadors magnetische Leuchtsteine Nr. 75 (3-2016) Jagten unsere Ahnen bereits Dinosaurier?

Können Tiere Selbstmord begehen?

Verschollene Schätze der russischen Zarenfamilie aufgetaucht!

US-Bombenhagel auf die Schweiz: Absicht oder Irrtum?

George Soros und die Manipulation unserer Welt Filmgeheimnisse: Mythos oder Wahrheit?

Nr. 76 (4-2016) Kelten in Peru? Das Mysterium der blonden Indianer Gekaufte Demonstranten, verkleidete Terroristen: Dubiose US-Manöver in Bayern Enthüllt: Der geheime Code auf unseren Geldscheinen Walt Disney und die UFOs Nordamerikas Riesen: Wer liess ihre monströsen Gebeine verschwinden?

Nr. 77 (5-2016) US-Sperrgebiet in der Pfalz: Recherchieren verboten!

Verheimlichter Tempelraub im ägyptischen Heiligtum von Dendera Freimaurer: Brisanter Fund im Vatikanarchiv Napalm-Inferno in der Antike Leben Neandertaler unter uns?

Mystische Wegweiser der Indianer Kontakt mit dem Jenseits Nr. 78 (6-2016) Monsterfund im Museumskeller: Das Geheimnis von Acambaro Schwarze Madonnen: War Maria dunkelhäutig?

Eisenmangel: Was Sie unbedingt wissen müssen!

Operation 007: Das letzte Geheimnis von James Bonds Schöpfer Über 3000 Höhlen! Rückkehr in Chinas mysteriöse Unterwelt Nr. 79 (1-2017) Giftstoffe in der Kabinenluft: So dreist führen uns Lufthansa und Co. an der Nase herum!

Mysteriöser Fund: UFO-Relikt im Hochgebirge Ewige Jugend? Das Geheimnis der Hundertjährigen Wurde Amerika von Chinesen entdeckt?

Der Steinbruch der Riesen Botschaften aus dem Jenseits Nr. 80 (2-2017) Kontakt: Droht uns Gefahr aus dem All?

Schicksalsjahr 2017: Die verheimlichte Prophezeiung Die Lockerbie-Verschwörung: USA am Pranger Regio-Geld statt Euro-Frust Tim & Struppi: Das okkulte Wissen von Hergé Schauriger Fund: Liegt auf Berlins neuem Flughafen ein uralter Fluch?

Nr. 81 (3-2017) Sensationsfund in Brasilien: Die allerersten Amis waren Afrikaner!

Die Unheilige: Mutter Teresas erschütternde Geheimnisse Dank Ayahuasca: Zukunftsvisionen im Dschungel Relikte einer versunkenen Welt? Der umstrittene Schatz von Aztlan Wegen 9/11: TV-Attacke gegen Daniele Ganser Nr. 82 (4-2017) Die Rückkehr des Teufels: Dämonen-Spuk in Deutschland Atlantis im Himalaya? Tibets vergessene Mysterien Die geheime Gefühlswelt unserer Tiere Exklusivfotos: In der geheimen Gruft der ersten Pharaonen Food-Lügen im Supermarkt und im Restaurant: So werden wir täglich vergackeiert!

Nr. 83 (5-2017) Geheime Manöver im Weltall?

Unglaubliche Zufälle: Ist unsere Realität nur eine Illusion?

Irrtümer der Geschichte: War alles ganz anders?

Muntermacher Lithium: Welches Mineralwasser verleiht uns Flügel? Spuk im Pharma-Labor Der Fluch der weissen Gams Neues von der Osterinsel Nr. 84 (6-2017) Urzeit-Panther im Regenwald entdeckt Verheimlichte Phänomene im Luftraum: Englands brisante UFO-Akten Die geheimen Mond-Schätze im Tresor von Bern Oswald Le Winter: Der Spion, der kein Agent sein durfte Die Teufelsbibel Die vergessene Pyramide von Falicon

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