Blutdruck-Senker aus der Natur

Knoblauch hilft bei Bluthochdruck. Die Knolle wirkt aber auch gegen Viren und Bakterien und soll sogar gegen Krebs vorbeugen, so neue Forschungsergeb nisse. Wer dagegen lieber zu Kapseln aus der Apotheke greift, sollte sich schlau machen – denn die Wirkung der künstlichen Präparate ist umstritten.

Bluthochdruck ist eine weit verbreitete Zivilisationskrankheit.

Die Ursachen sind meist unklar. Die Folgen – Herzinfarkt oder Schlaganfall – können jedoch zum Tod führen. Gefährlich am Bluthochdruck ist, dass er oft lange unerkannt bleibt. Zeigen sich dann die ersten Folgeschäden, bleibt meist nur noch der Griff zu chemischen ACE-Hemmern und Betablockern.

Wer das umgehen will, sollte regelmässig Knoblauch zu sich nehmen. Die würzige Knolle verdankt ihre Heilwirkung verschiedenen Schwefelverbindungen, in erster Linie dem Allicin. Dieses wirkt gegen freie Radikale, gegen Bakterien sowie Viren, erweitert die Gefässe und wirkt blutverdünnend. Die antibakterielle Wirkung nachgewiesen hatte 1858 bereits der berühmte französische Mikrobiologe Louis Pasteur.

Chinesische Forscher haben nun herausgefunden, dass die Einnahme von Knoblauch und grünem Tee offenbar sogar das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken signiÀkant verringert (»Can- Arzt umrechnet.

cer Prevention Research«, Juli 2013). Auch die gefässerweiternde Wirkung, die gegen Bluthochdruck hilft, wurde neulich erneut untersucht. So ergab eine saudi-arabische Studie, dass Knoblauchpulver sowohl den oberen als auch den unteren Blutdruckwert deutlich senkt (»Pakistan Journal of Pharmaceutical Sciences«, September 2013).

Auch die »Deutsche Hochdruckliga e.V.« empÀehlt deshalb die Einnahme der geschmacksintensiven Knolle. Für Dieter Klaus, ehemaliger Direktor der Medizinischen Klinik der Städtischen Kliniken Dortmund, steht fest:»Knoblauch lässt den oberen Blutdruckwert durchschnittlich um 8 mm Hg (Millimeter auf der Quecksilberskala) sinken, den unteren um 5 mm Hg.« Dazu würde ein Hochdruckpatient täglich etwa vier Gramm frischen Knoblauch benötigen – also in etwa eine kleine Zehe, wie der

Was hilft gegen unerwünschte Gerüche?

Doch so hilfreich der Verzehr von Knoblauch, so hilÁos ist man gegen dessen Ausdünstungen. Ingwer, Petersilie, Kardamom, Milch und Zitrone sollen Abhilfe leisten. Komplett unterbinden lässt sich Knoblauchgeruch damit aber nicht. Als Alternative bieten sich deshalb Präparate in Tabletten- oder Kapselform an. Ob diese gleich gut wirken wie das Original ist jedoch fraglich. So testete 2009 das Verbrauchermagazin »Ökotest« 17 verschiedene Knoblauchpräparate. Das Ergebnis war ernüchternd: »Nicht einmal die Hälfte aller Produkte erreicht gerade noch ein ›ausreichendes‹ Gesamturteil, der Rest ist ›mangelhaft‹.« Man solle deshalb »vorzugsweise Präparate aus Knoblauchtrockenpulver auswählen, in denen noch alle ursprünglichen Bestandteile enthalten sind«, empÀehlt das Informationsportal»Zentrum der Gesundheit«. Noch besser sei es natürlich, möglichst frischen Knoblauch zu verzehren, am besten roh. »Beim Kochen empÀehlt es sich, Knoblauch erst zum Schluss an das Essen zu geben.« Ebenfalls gut zu wissen:»Die Kombination mit Öl steigert die Wirksamkeit.« ste. ■

Ausgabe 6/2014 61

Eine Person, die einen Haufen toter Pflanzen hält.

Wie krank ist das denn? Bis heute lagern in Rheinland-Pfalz 20 Atombomben. Gedacht für deutsche Tornado-Jets. Doch statt endlich entsorgt, sollen sie nun auf Druck der USA zu noch tödlicheren atomaren Lenkwaffen umgerüstet werden – für allfällige deutsche Ernsteinsätze.

Deutschland hat keine Nuklearwaffen? Von wegen! Obwohl die Bundesrepublik den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet hat, verfügt die Bundeswehr sehr wohl über solche Massenvernichter – dank amerikanischer Hilfe und viel politischer Trickserei.

So lagern auf dem Fliegerhorst Büchel der deutschen Luftwaffe in Rheinland-Pfalz 20 Atombomben. Die dort stationierten deutschen Tornado-KampfÁugzeuge können jederzeit damit bestückt werden.

Schon seit Jahrzehnten arbeiten und trainieren deutsche Soldaten mit diesen und allerlei weiteren schmutzigen Waffen. Unter dem Titel »Nukleare Teilhabe« organisiert dies die Nato. Dieses Konzept aus den 50er-Jahren sieht vor, allen Mitgliedstaaten im Ernstfall den Einsatz und den Umgang mit Nuklearwaffen zu ermöglichen. So ist es zwar streng formal korrekt, dass Deutschland keine eigenen Atomwaffen besitzt. Denn die Dinger gehören den Amerikanern. Sie stehen der deutschen Luftwaffe aber jederzeit zur Verfügung und sind auch bei ihr gelagert. Es handelt sich dabei um sogenannte B61-Atombomben mit einer Sprengkraft von bis zu 340 Kilotonnen TNT, was etwa dem 26-Fachen der Hiroshima-Bombe entspricht.

Als wäre dies nicht grotesk genug, wurde nun bekannt, dass

Wenn der US-Pitbull kläfft, ergeben mit dem Kopf.

nickt der deutsche Dackel

sowohl die Atomwaffen als auch die Tornados modernisiert werden sollen. Bisher handelt es sich beim Typ B61 um reine Abwurfbomben. Die neue Version soll nun womöglich ein Steuerungssystem erhalten. Damit würden sie zu präzisionsgesteuerten Lenkwaffen, wie Kritiker warnen.

Dies alles geschehe im Rahmen des sogenannten Lebensdauerverlängerungsprogramms der USamerikanischen Atombomben, wie das deutsche Verteidigungsministerium im April auf Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Agnieszka Brugger erklärte. Da dies »ein nationales Programm der USA« sei und »auf einer nationalen Entscheidung der US-Administration« beruhe, habe es dazu »keine Verhandlungen mit den USA gegeben«.

Steuergeld-Millionen für die atomare Aufrüstung Finanziell beteiligen wird sich die deutsche Regierung wohl dennoch, wie die »Rheinische Post« berichtet. So werde Deutschland – auch im Rahmen jenes »Lebensdauerverlängerungsprogramms« – Millionenbeträge in die Modernisierung des Fliegerhorts Büchel und der dort stationierten »Atombomber« investieren. Hatte nicht Aussenminister Frank-Walter Steinmeier in seiner ersten Amtszeit noch vollmundig den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland gefordert?

Wenn der US-Pitbull kläfft, nickt der deutsche Dackel ergeben mit dem Kopf.

»Deutschland trägt damit weltweit zur Aufrüstung bei«, schimpft nicht nur Agnieszka Brugger. Sie wirft Merkel und ihrem Kabinett ein »falsches Spiel« vor.

Auch die»Deutsche Friedensgesellschaft« kreidet der deutschen Regierung Feigheit an. Das Kabinett verstecke sich hinter den USA, so die älteste deutsche PaziÀsmusorganisation.

Und verweist anhand eines anderen NATO-Landes darauf, dass es auch anders ginge – dass man Amerika durchaus die Stirn bieten könne: »Wie man es richtig macht, zeigt das Parlament in den Niederlanden. Es beschloss am 19. November 2013, die ›nukleare Teilhabe‹ de facto auslaufen zu lassen.« Ausgabe 6/2014 23

Schon zu Lebzeiten war Papst Johannes Paul II.

(1920–2005) ein Popstar. Der Kult geht nach seinem Tod und seiner Heiligsprechung weiter.

Rund hundert Blutreliquien gibt es von Karol Józef Wojtyla weltweit. Das Blut stammt von einer medizinischen Untersuchung, die wenige Wochen vor seinem Tod stattgefunden hat.

Doch auch die blutverschmierte Kleidung, die der Papst nach dem Attentat von 1981 trug, wird heute als Reliquie verehrt. Teile davon werden im römischen Vinzentinerinnenkloster Regina Mundi sowie im polnischen Wallfahrtsort Tschenstochau ausgestellt. Sogar die Kugel, die den Papst damals traf, ist als Andachtsobjekt in der Krone der Marienstatue von Fatima in Portugal eingelassen.

Fünf Bretter der Krippe Christi Überreste der besonderen Art verwahrt auch die Basilika Santa Maria Maggiore in Rom: Insgesamt fünf Bretter, die aus der Christkind-Krippe von Bethlehem stammen sollen. Die heiligen Hölzer aus Maulbeerbaum liegen in einem Reliquiar, das sich unterhalb des Papstaltars beÀndet. Davor steht eine Statue von Pius IX.

Schwammige Reste von der Kreuzigung

Der Schwamm, mit dem Christus gemäss Bibel Essigwasser gegen seinen Durst verabreicht bekam, soll damals in mehrere Stücke aufgeteilt worden sein. Ein grosses Stück davon beÀndet sich in Frankreich, kleinere Teile werden in Rom und im Aachener Dom aufbewahrt.

Jesu Windeln liegen in Aachen

Der Aachener Dom beherbergt eine der bedeutendsten Reliquiensammlungen der Welt. Dazu gehören auch die Windeln Jesu: Eine recht gross wirkende Stoffbahn aus bräunlicher, rauer Wolle. Wissenschaftliche Untersuchungen datierten das Kleidungsstück, das auch gerne mal als Josefs Hosen bezeichnet wird, auf eine Zeit zwischen dem 5. und 7. Jahrhundert. Zu den wichtigsten Aachener Reliquien gehören zudem das mit Blut beÁeckte »Lendentuch Christi« und das »Kleid Mariens« sowie ein Tuch, auf das der Kopf des enthaupteten Täufers Johannes gebettet worden sein soll. Als »Kleine Aachener Heiligtümer« bekannt sind ein Stück der Geissel, mit welcher der Gottessohn ausgepeitscht wurde sowie Teile eines Gürtels von Jesus und auch von Maria.

Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
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Eine Statue einer Frau mit einer Krone auf dem Kopf.
ein schwarz-weißes Bild eines quadratischen Rahmens
Eine goldene Statue einer Frau, die auf einem Tisch sitzt.
Eine Marmorwand mit einem weißen und grauen Farbschema.
Ein Stück Pappe mit einem Kreuz darauf.
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Nicht nur dem Phantom »John Frum« wird auf Tanna wie einem Gott gehuldigt, sondern auch einem leibhaftigen Menschen: Ein ganzes Dorf glaubt daran, dass Prinz Philip, Ehemann der britischen Queen, eines Tages auf ihre Insel zurückkehrt.

Guiart den wohl entscheidenden Input lieferte. Der französische Anthropologe weilte in den 1950er-Jahren auf der Insel. Er soll den Menschen damals einen Bildband gezeigt haben, in dem auch Prinz Philip abgebildet war.

Dessen griechisch-dänischer Stammbaum verwirrte die Insulaner. Als Guiart erklärte, dass der Prinz weder aus England noch Frankreich, Australien oder Neuseeland stamme, war für die Yaohnanen klar: Wenn Prinz Philip von keinem dieser Orte kommt, dann muss er von ihrer Insel stammen. Und so sahen sie in ihm fortan einen Ahnen, sogar den Sohn des heiligen Berges Tukosmera und einen Bruder von »John Frum«.

Der Legende nach soll Philip von seinem Vater weggeschickt worden sein, um eine reiche Frau zu heiraten. Wenn die Zeit reif sei, werde der Prinz in seine Heimat zurückkehren. Dieser Glaube manifestierte sich um 1971, als Prinz Philip mit seinem Onkel Earl Louis Mountbatten Malekula besuchte, eine Insel nördlich von Tanna. Und dann nochmals 1974, als die Queen und ihr Mann den Inselstaat besuchten und mit ihrer Yacht »Britannia« vor Anker gingen.

Häuptling Jack Naiva gehörte zu den Einheimischen, die in Einbäumen die königliche Yacht begrüssten und den Prinzen in seiner weissen Marineuniform zu Gesicht bekamen. Damals befanden sich die Inseln noch unter englisch-französischer Ver waltung.

Ausgabe 6/2014 51 Eigentlich ist es ganz einfach: »Die Christen verehren Jesus und die John Frum-Anhänger eben diesen mit Ritualen und Gebeten.

Aber was haben sie davon? Wir hingegen verehren Prinz Philip nur, indem wir unser traditionelles Leben führen und ihn im Herzen behalten. Und er hat uns Briefe und Fotos geschickt«, sagte Häuptling Jack Naiva zum Engländer Matthew Baylis.

Der britische Anthropologe und Journalist lebte für einen Monat auf der Insel Tanna, im Dorf der Yaohnanen, bei den Mitgliedern des »Prinz- Philip-Kults«. 2013 veröffentlichte er seine Erlebnisse im unterhaltsamen Buch »Man Belong Mrs Queen«.

Ursprünglich wollte Baylis herausÀnden, wie es zu dieser Verehrung für den Ehemann der englischen Königin gekommen war und in welcher Weise Prinz Philip heute gehuldigt wird. Doch viele Gespräche und unzählige Missverständnisse später weiss er immer noch nichts mit Sicherheit. Und hat dennoch enorm viel gelernt. So stösst er beispielsweise auf Hinweise, dass Jean

Im Falle seiner Heimkehr erwarten den Prinzen drei Jungfrauen.

Nachdem das britische Königshaus Wind von den Vorgängen auf Tanna bekommen hatte, schickte Prinz Philip seinen Verehrern 1978 ein Foto samt fünf Tonpfeifen. Um sicher zu sein, dass die Geschenke wirklich von ihm kamen, sandten die Yaohnanen dem Herzog von Edinburgh eine traditionell geschnitzte Keule für die Schweinejagd. Prinz Philip erkundigte sich bei Anthropologen, wie eine derartige Keule zu schwingen sei und liess sich im Garten des Buckingham Palastes damit ablichten. Auch dieses Foto wurde nach Tanna gesandt.

Gleichheit mit den Europäern als höchstes Ziel Die Yaohnanen luden den Prinzgemahl daraufhin ein, auf der Insel zu leben und boten ihm zudem drei Jungfrauen an. Er dürfe aber auch seine Frau Elisabeth mitbringen. Philip hat die Offerte nicht angenommen und bis heute auch nie einen Fuss auf die Insel gesetzt.

»Es ist nicht so, dass die Einheimischen davon ausgehen, dass mit der Rückkehr von Philip plötzlich Güter vom Himmel fallen«, betont Matthew Baylis. »Hier wissen alle, dass man einen Kühlschrank kaufen muss, wenn man einen will.« Was die Menschen sich aber wünschten, wäre Gleichheit mit den Europäern.

Baylis: »Sie wollen EinÁuss, Status, Organisation und selbstbestimmende Macht.

Und sie möchten ihr Netzwerk vergrössern, Austausch haben.« Mit Baylis ist ihnen das gelungen. »Du bist ein Tor für uns«, huldigte ihm Häuptling Jack beim Abschied. Erst später begriff der Brite, was damit gemeint war. Dies nachdem er eine britische TV-Crew beraten hatte, welche 2007 eine Delegation der Yaohnanen nach England einlud, um den Prinzen zu treffen – was dann auf Schloss Windsor auch geschah. Häuptling Jack: »Wir wollen nichts von ihm, wir wollen IHN!« Fahnen-Kult und Feierlichkeiten Zwischen Baylis’ Besuch auf Tanna und der Veröffentlichung seines Reiseberichts hat sich auf der Insel einiges getan. Nach Jack Naivas Tod 2009 wurde dessen Enkel Siko Nathuan Häuptling.

Und dieser führte – ähnlich wie im Fall von John Frum – Feierlichkeiten zu Ehren von Prinz Philip ein. So wird mittlerweile die britische Fahne im Dorf der Yaohnanen gehisst.

Immer am Geburtstag des Monarchen, dem 10. Juni, gibt es überdies ein grosses Fest. Woher die Insulaner das Datum kennen? Matthew Baylis hat es ihnen verraten.

ste. ■

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Ein Bild eines Sandstrandes mit blauem Himmel im Hintergrund.
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Ein Mann, der zwei eingerahmtene Bilder einer Gruppe von Männern hält.
Ein Palmbaum an einem Strand mit blauem Himmel.
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Ein Bild eines Sandstrandes mit blauem Himmel im Hintergrund.
Ein Mann, der ein Bild von sich in einem Anzug und Krawatte hält.

Nr. 37 (1-2010) Hightech-Geldscheine: Bald mit Funk-Chips?

13 Fragen, die keine deutsche Partei beantworten mag Saurier-Jagd in Acambaro Sieben Milliarden Menschen: Wie wird das enden?

Trübt die Sonne unsere Laune?

Geheimer Zahlencode in der Thora Zauber-Salbe: Hilft und heilt sie tatsächlich?

Nr. 38 (2-2010) Teufels-Labyrinth in Österreich entdeckt TV-Pfarrer setzt auf Wunderlampe»Gläserne Blume« der DDR aufgespürt Geheimtreffen in der Schweiz aufgeÁogen Das Geheimnis von Hitlers Talisman Blutiger Kali-Kult UFO-Relikt im Tatra-Gebirge Avatar-Film: Warum unsere Erde weint… Nr. 39 (3-2010) Brisanter UFO-Report aus dem Bundestag 9/11-Attacken: Chemiker entdeckt Sprengstoffspuren Neue Hinweise auf verschollene Stadt ZHeimlicher Krieg in der Antarktis Vergessene Genies: Androiden im Mittelalter HAARP-Terror: Professorin warnt vor dubiosen Wetter-Experimenten Nr. 40 (4-2010) Afghanistan: So manipuliert die CIA das deutsche Volk Auf Stippvisite bei Deutschlands Top-Hackern Das Geheimnis von Glozel Nixen-Mumie: Ist sie echt? Mord im Vatikan Faszination Mossad Eugen Drewermann im Exklusivinterview Toblerone: Schokolade eines Logenbruders Nr. 41 (5-2010) Ararat: Schiffswrack auf 4000 Metern Höhe entdeckt!

So kuschen TV-ProÀs vor den Bilderbergern Wunderheiler: Operation ohne Narkose und Skalpell UFOs über der Air Base von Ramstein Gottes Hand am Himmel:Das Wundervon Waldenburg Deutscher Áog als Erster!

Voodoo am Mississippi Nr. 42 (6-2010) Atlantis im Tibet: Das geheime Wissen der Mönche Nazi-Gold: Neue Funde in Bayern und Bühl Jesus-Geburtsstätte: Beten wir vor einer Fälschung?

Giftwolken: So verpestet das Militär unseren Lebensraum Risikofaktor Radon Strom zum Nulltarif: Die Wundermaschine im Emmental Nr. 43 (1-2011) Maya-Prophezeiung neu entschlüsselt Geheimcode in Goethes Faust: Schiller wurde ermordet!

Stimmen aus dem Jenseits Die Insel des Todes Der erste Kalender der Menschheit Zeitriss: Bilder, die es nicht geben dürfte Bertelsmann-Stiftung: Die Strippenzieher der deutschen Politik Nr. 44 (2-2011) Ist das der 13. Kristallschädel? Brisante Schätze von Hitler und Himmler in Bayern entdeckt!

Dioxin-Skandal von Seveso: Gehei me Akten aufgetaucht Der verschollene Donnervogel Das Münster mit dem Teufelsfenster UFO-Schwindler Billy Meier entlarvt Laos und das Rätsel der Tonkrüge Nr. 45 (3-2011) Das letzte Geheimnis der Cheops-Pyramide Ausserirdische auf dem Mond Kaderschmiede für Top-Spione: Via Hochschule zum ProÀ-Spitzel Deckname Shakespeare: Wer war sein Ghostwriter?

Der Zar aus der Schweiz Das Spukschloss im Regenwald Was erwartet uns in der Zukunft?

Nr. 46 (4-2011) Das verschollene Maya-Manuskript Brisante UFO-Akten: So schlampen Schweizer Behörden Der rätselhafte Tatzelwurm Mona Lisa: Eine Fälschung?

Jagd auf die Schattenmänner: Bilderberg-Treffen in St. Moritz Fukushima: Mit Homöopathie gegen Strahlung Die Sonnensteine der Wikinger Nr. 47 (5-2011) Die geheime Metallbibliothek des Messias Zu Besuch bei Erich von Däniken Apokalypse oder Revolution? Mystery-Experten blicken in die Zukunft Buddhas Wunderperlen Also doch: Nazi-Gral ist gefälscht!

Spione auf Sendung – via Kurzwelle Das Geheimnis der zweiten Schatzinsel Nr. 48 (6-2011) Nazi-Super-Schatz in Bayern aufgetaucht Das Geheimnis von Hangar 112 Mini-Spange heilt Schnarcher Die Mystery-Detektive der EMPA Skandalös: Top-Banker müssen keine Steuern zahlen Wikipedia: So schlampt das Internet-Lexikon Klartext: Die »Söhne Mannheims« klagen an Nr. 49 (1-2012) Das Wissen des letzten Sonnenpriesters Ex-Politiker enthüllt: »Die San doz-Katastro phe war Brandstiftung!« Die UFO-Lichter von Knittelfeld Die heilende Kraft des Wassers Regisseur Roland Emmerich: »Ich bewundere Erich von Däniken« Das Geheimnis des Goldenen Felsens von Burma Nr. 50 (2-2012) Der mumiÀzierte Riesen-Finger von Kairo Nestlé: Dreckige Geschäfte mit sauberem Wasser Deutschlands grösste Kirchen-Rätsel Katzen-Schnurren hilft Kranken Harmonischer Zauberklang dank geheimer Mathematik-Formel RTL-Lügen: Deutscher Immobilen-Makler packt aus Nr. 51 (3-2012) Droht uns bald ein solarer Supersturm?

Deutschlands Alien-Akten: Geheimarchiv in NATO-Zentrale?

Turbo-PÁanzen dank Indianer-Dünger Die grössten Food-Mythen Vatikan AG: Dubiose Geschäfte im Namen Gottes Der Fluch des Attila Schweizer Hellseher verblüfft TV-Team Nr. 52 (4-2012) Exklusiv enthüllt: Die Bilderberg-Akten von Bundespräsident Walter Scheel Fünf Wunderplanzen halten Sie gesund!

Der Geheimbund des Märchenkönigs Relikte aus Atlantis?

LSD: Der Albtraum vom Wahrheitsserum Energiesparlampen: Vorsicht vor giftigen Quecksilberdämpfen!

Nr. 53 (5-2012) Die vergessenen Geheimnisse der allerersten Seefahrer Dubiose Hightech-Waffen: Mit Schallkanonen gegen Wutbürger Kennedy-Mord: Fidel Castro wusste Bescheid!

Spukforscher aus Deutschland öffnet sein Archiv Gab es einst Basilisken?

Alien-Leiche? DNA-Test soll Klarheit bringen Nr. 54 (6-2012) Unterschätztes Weltwunder: Das riesige Höhlen-Labyrinth von China Olympia-Attentat: War alles ganz anders? Geheime Basis im ewigen Eis Gaunerzinken an der Haustüre Embryo-Transfer im alten Indien Strom-Mann verblüfft Dieter Bohlen & Co.

Däniken: Neue Götterspuren in Italien

Ausgabe 6/2014

Nr. 55 (1-2013) Gratis-Strom für jedermann? Geheimnis des Bessler-Rads gelüftet Schützt Fieber vor Krebs?

Vampire: Der Untergang der Blutsauger Hagelraketen: Fluch oder Segen?

Mormonen-Tempel: Kein Zutritt für Ungläubige Der vergoldete Mumienkopf US-Army sponsert Kriegsspiele für Kinder Nr. 56 (2-2013)»Inferno«: Dan Brown und das Ei des Kolumbus Goldmänner: Die machtgeilsten Banker der Welt Die BILD-Zeitung der Stasi Gibt es Phantom-Inseln?

Bienensterben: Naht das Ende?

Der Fluch des schwarzen Buddhas U-Boot-Wunderwaffen: Geheimpläne in Bayern aufgetaucht Nr. 57 (3-2013) Atlantis im Regenwald: Das verschollene Paradies der blonden Inka-Indianer Das Geheimnis der neuen Papst-Prophezeiung Spuk im Pfarrhaus Die Rückkehr der Riesenaffen Chinas Wunderkraut Eingang zur Hölle entdeckt?

Jeans im alten Rom Startete 1933 die erste bemannte Rakete?

Nr. 58 (4-2013) Schwarze Messen unter Bad Tölz?

Der geheime Sternen-Atlas der Kelten im Schwarzwald UFOs über Deutschland: Die rätselhaftesten Fälle Der ErÀnder aus der Heilanstalt Die letzten Rätsel der Indianer MMS-Wunderwasser: Rotes Kreuz heilt und schweigt Feuerkugeln: Bomben aus dem All Nr. 59 (5-2013) Millionenraub: Wer klaute die»Gerechten Richter «?

Lichter auf dem Mars: Vulkane oder Aliens?

EU-Irrsinn: Was uns Brüssel alles verbieten will Astronauten in der Steinzeit Meuterei auf der Bounty: Mythos und Wahrheit Verschollener Eismensch aufgetaucht Spitzel beim Europa-Park Nr. 60 (6-2013) Exklusivfotos: Neues Versteck für die Bundeslade Pyramiden in Bosnien: Kontroverse um Energiestrahl Maya-Heiler lüften ihre Geheimnisse Goldkessel aus dem Chiemsee droht Einschmelzung Neue Hinweise auf Chemtrails Nazi-UFOs von Viktor Schauberger: Und sie Áogen doch!

Nr. 61 (1-2014) Zeitkapseln für die Ewigkeit: Deutschlands geheimer Felsstollen Der Cheops-Skandal: Kontroverse Entdeckungen in Ägypten FIFA-MaÀa: Das miese Spiel von König Sepp Tarnschriften Chemiemulti: Verbotene Stadt in der Stadt Zauberer und Zwerge: Verschollener Märchenschatz aufgetaucht Nr. 62 (2-2014) Das geheime Bilderberg-Dossier der Schweiz Die Heilkraft des Hungerns Heimliche Grabungen in der Cheops-Pyramide Psi-Botschaften aus dem Jenseits Himmelsleitern in der Alpenschlucht Dubiose Embleme des Pentagons und ihre versteckte Botschaft Maschinen auf dem Mond?

Nr. 63 (3-2014) Die zehn Gebote der neuen Weltordnung Wunder und Phänomene rund um den Dalai Lama Der Stonehenge-Bluff: So werden wir verschaukelt!

Lady Liberty und die Freimaurer Über 1000 Jahre altes Telefon entdeckt Erlebnisse der unheimlichen Art: Das spezielle Leben von Tanja B.

Nr. 64 (4-2014) Wenn Menschen und Flugzeuge spurlos verschwinden Mord unter Hypnose: Das Experiment Hightech-Seeschlachten im alten Rom Fastfood-Skandal: Gentech für Deutsche, Luxushühner für die Schweiz!

Putin-Hetze: Warum wir belogen werden Die Botschaft der letzten Kogi-Indianer Nr. 65 (5-2014) Starb Jesus im Himalaya?

Die vergessenen Pyramiden der Azoren Liegt das Bernsteinzimmer in Thüringen?

Radar-Spuk in Europa: Wer lässt unsere Flugzeuge verschwinden?

Vincent Raven: Meine Raben und ihre Botschaft Exklusivfotos: Lebten Dinos und Menschen einst gemeinsam?

MYSTERIES-Hefte portofrei nachbestellen?

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Nachbestellung – so einfach funktionierts: Bis auf unsere Jahrgänge 2004 bis 2008 sowie einige andere Hefte (Hinweise oben) sind viele der bisher erschienenen Ausgaben noch lieferbar, zum Preis von 7.90 EUR/11.– SFr. pro Heft (inklusive Porto). Greifen Sie zu, solange der Vorrat reicht! Nach Erhalt Ihres Talons (Postkarte hinten im Heft) senden wir Ihnen eine Rechnung samt Zahlschein. Ihre Bestellung wird baldmöglichst nach Zahlungseingang ausgeliefert.

Ein Plakat mit einem Mannes Gesicht und den Worten "Geheimnisse".
Ein Magazin-Cover mit einer Frau darauf.
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Ein Cover eines Buches namens "Mysteries" mit einem Hund auf dem Cover.
Das Magazin "Mysteries" hat einen riesigen Kopf.
Auf einem Plakat für einen Film namens "Mysteries" ist ein Mann in einem roten Mantel gezeigt.
Ein Magazin-Cover mit einem Mann im Anzug.
Ein Magazin-Abschlag mit einem Mann mit einem Schädelhut.
Das Magazin Cover von Götter Schadel geheimer Kristallund
Ein Magazin-Abschlag mit einem Mann auf dem Cover.
Ein Magazin-Abdeckung mit einer Statue eines Mannes auf dem.
Ein Magazin-Cover mit einem Gesicht darauf.
Titelblatt für Mysterien 2012
Ein Buch mit dem Titel "Geheimnisse" hat ein Bild eines Berges auf der Titelseite.
Titelblatt für Rätsel
Ein Magazin-Cover mit einem Mann in Sonnenbrillen darauf.
Ein Magazin-Cover mit einem Mannes Gesicht.
Ein Plakat mit einem Mann und einem Löwen darauf.
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Eine Wüstenlandschaft mit einer hellen Sonne.
ein hell orangefarbener Hintergrund mit einem hellen Licht in der Mitte
Ein roter Hintergrund mit einem roten Streifenmuster.
Ein Magazin-Abschlag mit einer Glühbirne.
Ein Plakat für ein Buch namens Inferno!
Ein Magazin-Cover mit dem Titel "Geheimnisse".
Ein Fremdsprachenbuch namens Mysteries mit einem Bild von Steinherrschaft auf dem Cover.
Eine Fremdsprachenzeitschrift namens Mysteries mit einem Bild von Mona Lisa.
Ein Magazin-Cover mit dem Titel "Geheimnisse".
Ein Magazin-Abschlag mit einem Mann vorne.
Ein Magazin-Abschlag mit einem Mann in einer Kapuzenjakke.
Titelblatt für Geheimnisse von Schwarze Löcher
Ein Magazin-Cover mit einem Hai darauf.
Ein Magazin-Abschlag mit der Freiheitsstatue darauf.
Ein rot und rosa gestreifter Hintergrund mit schwarzer Kante.
Ein Mann und zwei Frauen sitzen an einer Wand.
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TOP-15 der aktuellen Verkaufsschlager

The Power of the Heart Baptist de Pape

Aus einer beispiellosen Befragung von 18 der weltweit grössten spirituellen Denker entstand dieses internationale Projekt über die Kraft des Herzens. Baptist de Pape war ein junger Anwalt, als er den Ruf verspürte, herauszu- Ànden, woher Menschen die Kraft für ihre Lebensentscheidungen schöpfen. er interviewte Berühmtheiten auf der ganzen Welt – darunter isabel Allende, eckhart Tolle, Paulo Coelho und neale Donald Walsch. Die Aussagen der gesprächspartner sind überraschend übereinstimmend: Der Ursprung aller Kräfte wie Dankbarkeit, Widerstandswillen, intuition oder Vergebung liegt in der intelligenz des Herzens. »The Power of the Heart« ist international bereits ein Bestseller und liegt nun endlich auch in deutscher Sprache vor.

Gekaufte Journalisten Udo Ulfkotte, 22.95 eUR Ölziehkur Bruce Fife, 14.95 eUR Verbotene Wissenschaften Richard Milton, 9.95 eUR Die Pyramiden und das Pentagon nick Redfern, 19.95 eUR Spontanheilung Andrew Weil, 9.95 eUR Wenn das die Deutschen … Daniel Prinz, 21.00 eUR Gelenkschmerzen Bruce Fife, 16.95 eUR Omas großes Gesundheitsbuch Dr. Jörg Conradi, 9.95 eUR Die besseren Pillen Kurt Allgeier, 9.95 eUR COMPACT-Spezial Nr. 4 – Krieg gegen Russland 8.80 eUR Wir sind die Guten M. Bröckers & P. Schreyer, 16.99 eUR Der Fluch der bösen Tat Peter Scholl-Latour, 24.99 eUR Freie Energie für alle Menschen Claus W. Turtur, 19.95 eUR Das Ende der Sicherheit Franz Solms-Laubach, 18.00 eUR Der Dritte Weltkrieg Peter Orzechowski, 16.95 eUR

1 2 3 4 Knaur, ISBN 978-3426657577, eUR 19.99 5 Hashimoto: Symptome – Ursachen – Therapien eberhard J. Wormer 6 Sie leiden an erschöpfung, Müdigkeit, gedrückter Stimmung und unerklärlicher gewichtszunahme? Dass die eigene Schilddrüse dahinter steckt, würde man kaum vermuten. Und genau das ist das Problem: Wie dieses Organ 7 funktioniert und womit man bei Störungen rechnen muss, ist viel zu wenig bekannt, selbst in Arztkreisen. Viel zu oft wird die autoimmune Schilddrüsen- 8 erkrankung Hashimoto nicht rechtzeitig erkannt oder nicht richtig behandelt.

Patienten müssen es ertragen, dass ihre Beschwerden verharmlost werden oder keine passende Therapie durchgeführt wird. Die nach ihrem entdecker, 9 dem japanischen Arzt Hakaru Hashimoto (1881–1934), benannte Krankheit wirft nach wie vor viele Fragen auf. Dieses Buch liefert hilfreiche Antworten.

10 Mankau, ISBN 978-3863741754, eUR 7.99 11 Gaia Vermächtnis: Wendezeit oder Weltuntergang?

Rico Paganini 12 geosophie bezeichnet die Lehre der erdkunde aus einer gesamtheitlichen Schau, die neben den irdischen und wissenschaftlichen informationen auch die geomantischen, energetischen und geistigen Bereiche mit einbezieht.

13 Dieses Werk versteht sich als Schlüssel zum Verständnis des Menschseins in der Wendezeit zum 21. Jahrhundert. Wir brauchen ein neues Verständnis 14 von Mutter erde, die uns trägt und unser Leben und unsere ernährung erst ermöglicht. geosophie und geomantie werden deshalb in den nächsten Jahren enorm an Bedeutung gewinnen, ist der Autor überzeugt. Rico Paganini hat 15 in den letzten Jahren vierzehn der wichtigsten Kraftorte der erde besucht.in diesem Buch reist der Leser mit ihm.

Evol, ISBN 978-3952284957, eUR 36.00 Bestsellerliste basiert auf den Verkaufszahlen des Kopp Fachbuchversands – www.kopp-verlag.de

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Die Kraft des Herzens
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Ein Plakat von einem Nacken einer Frau mit dem Namen Mehashimoto darauf.
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Gäe vermachtnis
Eine Feder wird auf einem verschwommenen Foto gezeigt.
Ein Blau-Weiß-Hintergrundbild mit einem Metallstab in der Mitte.
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Ein Computerbildschirm mit blauem Hintergrund.
Ein Computerbildschirm mit blauem Hintergrund.
ein leerer Bildschirm mit weißem Rand
Ein Mann mit einem ernsthaften Gesichtsausdruck.
Ein Mann mit einem blauen Hemd lächelt.
Ein Mann mit einem Pullover, der sich auf dem Arm lehnt.
Ein Mann mit einem schwarzen Hemd und einer grauen Jacke.
Ein kalber Mann in Anzug und Krawatte.
nicht beantworten
ein schwarzer Hintergrund mit dem Wort zitiert in der Mitte
Eine Karikatur eines Mannes in einem Raumanzug mit einem Raumfahrzeug.
Eine Karikatur eines Raumschiffs, das über einen Planeten fliegt.
Eine Karikatur eines Raumschiffs, das durch den Weltraum fliegt und einen Planeten drin hat.

Gekaufte Journalisten Udo Ulfkotte Haben auch Sie das gefühl, von den Medien belogen zu werden? Dann geht es ihnen wie der Mehrheit der Deutschen. Bislang galt es als »Verschwörungstheorie«, dass Leitmedien uns Bürger mit Propagandatechniken gezielt manipulieren. Jetzt enthüllt ein insider, was wirklich hinter den Kulissen passiert. Der Journalist Udo Ulfkotte schämt sich heute dafür, dass er 17 Jahre für die»Frankfurter Allgemeine zeitung« gearbeitet hat. Bevor der Autor die geheimen netzwerke der Macht enthüllt, übt er Selbstkritik.er dokumentiert, wie er für seine Berichterstattung in der FAz geschmiert und die Korruption gefördert wurde. Und er enthüllt, warum Meinungsführer tendenziös berichten und wie der verlängerte Arm der nATO-Pressestelle Kriege medial vorbereitet.

Kopp, ISBN 978-3864451430, eUR 22.95 Die Anderswelt lebt: Meine Raben und ihre Botschaft Vincent Raven»in der Stille deines Seins entdeckst du das ganze Universum.« Jeder besitzt die Kraft, in Verbindung mit der Anderswelt zu treten. Dieses Buch möchte einen liebevollen Weg aufzeigen, wie man mit dem Tod umgehen und sich mit ihm versöhnen kann. es soll Freund und Ratgeber sein in schwierigen zeiten. Denn nichts geht verloren, alles ist ein ewiger Kreislauf. Über den Autor: Vincent Raven ist weltweit in etlichen TV-Shows aufgetreten. Mit seinen ungewöhnlichen gaben und Fähigkeiten verfügt er über einen direkten zugang zur natur, der Tierwelt und den anderen Dimensionen. Als Seelenredner sowie Vater dreier Kolkraben (Corax, Odin und Asael) bietet er Coaching und Hilfe in allen Lebenslagen.

Hesper, ISBN 978-3943413144, eUR 19.90 Freie Energie – oder warum fliegen UFOs? Adolf und inge Schneider»Freie energie« in Verbindung mit UFOs? Warum eigentlich nicht, dachte sich das Autorenpaar, das sich mit beiden Themen seit Jahrzehnten intensiv und kritisch beschäftigt. Bereits in den 1970-Jahren setzte sich Adolf Schneider als ingenieur mit der Frage auseinander, inwieweit die Beherrschung der Schwerkraft eine Voraussetzung für interstellare Raumfahrt sein könnte, befragte Piloten über ihre UFO-erlebnisse und veröffentlichte den ersten deutschsprachigen Foto-Band zum Thema. in intensiven gesprächen mit seiner Frau und nach etlichen gemeinsamen Tagungen wuchs die idee zu diesem Buch. Die Autorin grub dazu zahlreiche, bisher nicht publizierte Akten und längst vergriffene Publikationen aus dem Archiv ihres Mannes aus.

Jupiter, ISBN 978-3906571297, eUR 19.80 Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität Peter C. gøtzsche ein Pharmakonzern wurde durch den Verkauf von Heroin gross. ein anderer steht im Verdacht, mit falschen Behauptungen über ein Arthritis-Medikament den Tod von Tausenden Patienten verursacht zu haben. ein weiterer belog die US-Behörden und wurde zu einer Strafe von 2,3 Milliarden Dollar verurteilt. Dieses Buch handelt von der dunklen Seite der Pharmaindustrie, von der Art und Weise, wie Medikamente entdeckt, produziert, vermarktet und überwacht werden. es zeigt detailliert auf, wie Wissenschaftler Daten fälschen, um ihre Meinung zu verteidigen. Dabei stehen die Konzerne der MaÀa in nichts nach, sie sind sogar schlimmer und haben mehr Menschenleben auf dem gewissen. Der Autor bietet jedoch auch Lösungen – von denen einige grössere erfolgschancen haben als andere. Und er zeigt auf eindrückliche Weise die notwendigkeit für umfassende Reformen.

Riva, ISBN 978-3868834383, eUR 24.99

Ausgabe 6/2014

Ein deutsches Buch namens Gekauffe Journalisten
nicht beantworten
Ein Plakat mit dem Mond und Wolken darauf.
ein schwarzer Rahmen mit einem weißen Quadrat in der Mitte
Ein Buchcover mit einem Krähen und einem Mann.
nicht beantworten
Ein Buchcover mit einer Weltkarte darauf.
Ein Plakat mit einem Bild eines Mobiltelefons darauf.
Ein verschwommenes Bild von Wörtern in einer Fremdsprache.
Ein schwarz-weißes Bild einer Reihe von Silberkugeln.
Ein schwarzer Hintergrund mit den Worten neu erschienen in weißen Buchstaben.
Eine Werbung für eine Firma namens OSIRIS BUCHVERSAND.
nicht beantworten
Die Kraft des Herzens
nicht beantworten
Ein Plakat von einem Nacken einer Frau mit dem Namen Mehashimoto darauf.
nicht beantworten
Gäe vermachtnis
Eine Feder wird auf einem verschwommenen Foto gezeigt.
Ein Blau-Weiß-Hintergrundbild mit einem Metallstab in der Mitte.
nicht beantworten

Der mächtigste Spitzelverein Europas agiert derart geheim, dass selbst Experten bis heute kaum etwas von ihm wissen. Auf Kosten der Steuerzahler und ohne parlamentarische Kontrollen zieht der »Berner Club« hinter den politischen Kulissen seine Strippen, eng vernetzt mit der CIA. Eine fragwürdige Hauptrolle spielt dabei auch die »neutrale« Schweiz.

listen des Schweizer »Tagesanzeiger« öffentlich enttarnt – zum Schrecken mancher Spitzelpaten. Dass sich just in Bern an der Sulgeneck strasse 19 heute auch ein als Botschaft getarnter CIA-Hauptstützpunkt beÀndet, macht die Situation noch verworre ner. Umso mehr, als sich in der helvetischen Bundeshauptstadt nach dem Zweiten Weltkrieg bereits die Europazentrale der CIA-Vorgängerorganisation OSS befand. Will heissen: Die CIA organisiert mitten im Herzen der Schweiz ihre dubiosen Aktivitäten, und niemand will etwas davon wissen. Selbstverständlich auch nicht vom »Club de Berne« und dessen allfälligen Vernetzungen.

Nur im äussersten Notfall lassen die Regierenden Informationen über die klandestine Vereinigung nach aussen dringen. So etwa im Frühjahr 2004 als das Schweizer Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) überraschend eine Medienmitteilung mit dem Titel »Treffen des Club de Berne« veröffentlichte.

»Die Leiter der Sicherheits- und Nachrichtendienste der EU-Mitgliedstaaten, plus Norwegen und die Schweiz, kommen in regelmässigen Abständen zusammen, um nachrichtendienstliche und sicherheitsrelevante Themen miteinander zu erörtern«, hiess es damals. »Diese Gruppe ist unter der Bezeichnung Berner Club bekannt. Die letzte Sitzung fand am 21. April 2004 in der Schweiz statt. Besprochen wurde die Umsetzung der Zielsetzungen aus der Erklärung des Europäischen Rats zum Kampf gegen den Terrorismus, die infolge der Attentate vom März in Madrid erstellt worden war.« Laut dem Bremer Politikwissenschaftler Torsten Moser gehört jedoch neben der Terrorbekämpfung »auch die Spionageabwehr Er trifft sich gerne in abhörsicheren Räumen. Hinter fest verschlossenen Türen. Nicht zuletzt in der Schweizer Hauptstadt, die als Gründungsort auch Pate für den Namen des geheimnisvollen Zirkels stand. Die Rede ist vom »Berner Club« beziehungsweise »Club de Berne« oder »Club di Berna«.

Auffällig wenig ist über die ebenso fragwürdige wie mächtige SchnüfÁer-Organisation bekannt. Um 1968 bis 1971 wurde sie von den Nachrichtendiensten der Alpenstaaten und Frankreichs im Kampf gegen Linksterroristen gegründet. Namentlich von Umberto Federico d'Amato, wie die deutsche Investigativjournalistin Regine Igel zu wissen glaubt. Der 1996 verstorbene D'Amato hatte dabei alles andere als saubere Hände. Als italienischer CIA-Topagent und Mitglied der berüchtigten Freimaurerloge »P2« war er in etliche politische Dreckgeschäfte verwickelt.

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 scheint der »Club« zusammen mit den Inland-Geheimdiensten der EU massiv erweitert worden zu sein. Kurz zuvor hatten ihn Journa- 10 Ausgabe 6/2014 und der illegale Technologietransfer« zum Aufgabenspektrum des Club de Berne. 1979 soll sogar der rumänische Geheimdienst der Phantomtruppe angehört haben.

Erkundigt man sich heute bei den entsprechenden Regierungsstellen über die geheimen Treffen, stösst man auf eine Mauer des Schweigens. »Oh, über den Club de Berne sprechen wir nicht. Der ist geheim, klassiÀziert, sorry!«, blockte etwa die Sprecherin des Schweizer Nachrichtendienstes, Isabelle Graber, eine Anfrage von »mysteries« telefonisch ab. Und auch deutsche Stellen winken bei Erkundigungen zum Agenten-Club nervös ab – selbst wenn die Anfragen von höherer Stelle kommen:»Die Veröffentlichung der erbetenen Informationen kommt aus Gründen der Geheimhaltung nicht in Betracht«, so die Bundesregierung neulich Bliebe der Club nicht auf eine parlamentarische Anfrage.

Im Gegensatz zu den Bilderbergern verstreng geheim, wäre das steht sich die Schlapphut-Truppe darauf, Staatswohl gefährdet. ihre Tätigkeiten bis heute zu verschleiern.

Und so müssen selbst Fachleute auf Anfrage von »mysteries« abwinken: »Da muss ich leider passen, zu wenig Wissen um den Berner Club«, entschuldigt sich etwa der renommierteste deutsche Geheimdienstexperte Erich Schmidt-Eenboom. Und auch der Schweizer Historiker und Szenekenner Daniele Ganser bedauert: »Zum Berner Club weiss ich leider praktisch nichts, da kann ich nicht helfen, tut mir leid.« Antiterror-Einheit ins Leben gerufen Durchforstet man internationale Fachliteratur und behördliche Unterlagen, erfährt man dennoch das eine oder andere Detail über diese verborgene Gruppe: So treffen sich die Geheimdienstchefs in dieser Runde offenbar zweimal im Jahr an streng geheimen Orten. Nicht einmal die Bundesbehörden in Bern nicht offen gelegt.« wüssten über diese Zusammenkünfte Bescheid. Die Meetings dienten »lediglich dem persönlichen und kollegialen Informationsaustausch«, es gebe kein Sekretariat und es werde nichts beschlossen, heisst es von ofÀzieller Seite immer wieder beschwichtigend.

Doch das stimmt nicht: So bestätigte das eingangs erwähnte Justiz- und Polizeidepartement 2004 in seiner Mitteilung, dass der Berner Club im Jahre 2001 die Counter Terrorist Group (CTG)»ins Leben gerufen« habe: Eine internationale Spezialeinheit zur Terrorismusbekämpfung, die »als Schnittstelle zwischen der EU und den Leitern der Sicherheits- und Nachrichtendienste der Mitgliedsstaaten dienen soll«. Die CTG spiele »eine tragende Rolle« beim »Kampf gegen den Terror«. Unter anderem erstelle die Einheit »Bedrohungsanalysen für führende Politiker auf EU-Ebene«. Diese Spezialisten kooperierten auch mit amerikanischen und anderen aussereuropäischen Geheimdiensten.

Die »eigentliche Facharbeit« im Rahmen des Berner Clubs werde von »Arbeitsgruppen geleistet«, berichtet der deutsche Sozialwissenschaftler Martin Scheren ergänzend in einer Studienarbeit. Mitglied des exklusiven Zirkels dürften lediglich Dienste werden, deren Aufgabe primär der Schutz der inneren Sicherheit sei: »Sowohl die Zusammenarbeit einzelner Club-Mitglieder als auch die multilaterale Zusammenarbeit im Plenum und den Arbeitsgruppen des Clubs ist von gegenseitigem Vertrauen geprägt; innerhalb des Clubs werden Informationen und Erfahrungen relativ offen ausgetauscht.« Fehlende parlamentarische Kontrolle Üblicherweise wird zur Arbeit des Berner Clubs und seiner CTG jedoch nicht informiert: Es handle sich schliesslich um höchst sensible Angaben, »die Rückschlüsse auf die Arbeit und die gesetzliche Aufgabenerfüllung des Bundesamt für Verfassungsschutz ermöglichen«, entschuldigt die deutsche Bundesregierung im Parlament ihre Verschwiegenheit in dieser Angelegenheit. Kämen mehr Information über die beiden Geheimorganisationen an die Öffentlichkeit sei sogar»das Staatswohl gefährdet«.

Dennoch bleibt Europas Agenten-Club suspekt: Solcherart heimliche Polizei- und Nachrichtendienst-Netzwerke seien »fragwürdige Vereinigungen, die sich fernab jeder parlamentarischen und öffentlichen Kontrolle etabliert haben«, kritisiert etwa der linke Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko. Zu Recht, denn welche Rolle dabei ausgerechnet die EU-kritische Schweiz spielt, ist ebenso unklar.

Bereits 2002 geisselten Datenschutzaktivisten des Schweizer»Big Brother Award« die Heimlichtuerei des Berner Clubs mit harschen Worten. »Was der Verein tatsächlich tut, wer dabei auftritt, wer die Geschäfte führt, auf welcher rechtlichen Grundlage der Club operiert, all das ist top secret«, kritisierte die Organisation.

»Wer, beziehungsweise welche Institution daran teilnimmt und was der Club uns kostet, wird von den politisch Verantwortlichen Es handle sich um Geheimdienstarbeit und Datenaustausch»ausserhalb jeglicher politischer Kontrolle«. Aus diesem Grund erhielt der Club de Berne damals von der Organisation eine besondere Ehrung: Den Preis für sein Lebenswerk, über dessen dubiosen Inhalt sich bis heute nur spekulieren lässt.

fi. ■

Ein verschwommenes Bild von einem weißen und schwarzen Hintergrund.
Ein Mann in einem schwarzen Hut und Mantel raucht eine Zigarette.
nicht beantworten
Ein schwarz-weißes Bild einer Reihe von Zahlen.
ein schwarzer Hintergrund mit den Worten der gehelme club der top splone
S_10-11_Spione_mysteries0614_RZ.indd 10 22.10.2014 16:31:38
Ein Gebäude mit viel Schnee auf dem Boden.

Bizarre Bruderschaft: Was wusste Werner Demand? Wer weiss mehr über Werner Demand? Dessen Name taucht im Zusammenhang mit einer obskuren »Bruderschaft Bombastus« auf – in vertraulichen Papieren, die wohl dem christlichen Geheimbund der Horpeniten zugerechnet werden müssen. Gefunden hatte man seine umfangreichen Schriftbündel bei einer HaushaltsauÁösung in Thüringen, in einem Versteck. Dank eines engagierten Lesers liegen sie »mysteries« derzeit zur Prüfung vor. Die mehrheitlich maschinengeschriebenen Texte stammen aus den 1970er- und 1980er-Jahren und enthalten mystisch anmutende Aufzeichnungen über Pyramiden, Ausserirdische und alchemistische Texte. Wer weiss mehr über die Horpeniten oder die Bruderschaft Bombastus? Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an: Mysteries, Postfach, CH 4002 Basel. Oder: +41 – 61 – 681 62 61.

Lust auf Stangen-Eier aus der Fabrik?

Appetit auf frische Eier-Brötchen beim lokalen Bäcker oder am Supermarkt-Tresen?

Aufgepasst!

Denn immer mehr Gastro-Unternehmer in Europa greifen bei der Zubereitung auf fades Stangen-Ei zurück: Gummige, industriell gefertigte Kunstwurst aus Eiweiss und Eigelb! Maschinell zusammengemixt aus Hunderttausenden von Eiern, im Verhältnis 1:2.

Angereichtert mit modiÀzierter Stärke, Säuerungsmitteln und anderen Zusätzen.

Einer internen PDF-Information der Firma Lüchinger+Schmid zufolge – dem grössten Schweizer Eierverarbeiter – wird deren»Eierrolle Quickei« konkret Gelier- und Verdickungsmittel (E1412) und Antioxidans (E330, Citronensäure) beigemischt. Wann folgen wohl aufgeblasene »Kunstäpfel«?

Oder monströse »Industrie-Bananen«?

Marco Polo und das Rätsel der Küstenlinie von Alaska

Hat Entdecker Marco Polo (um 1300) bereits Jahrhunderte vor Kolumbus von Amerika gewusst?

Dies behauptet der US-Historiker Benjamin B.

Olshin in einem neuen Buch. Seine spektakuläre Theorie basiert auf einer alten Karte, die jüngst im Archiv der Kongressbibliothek von Washington zum Vorschein kam. Das Dokument mit dem Titel»Map with Ship« stammt vermutlich von Marco Polo. Wissenschaftler datieren es auf das 14. oder 15. Jahrhundert. Es soll sich um die Kopie eines Originals handeln. Die Karte zeigt die Beringstrasse mit dem Küstenverlauf von Kamtschatka, Sibirien und eben auch Alaska. Details will Benjamin B. Olshin in seinem Werk»The Mysteries of the Marco Polo Maps« verraten, das bereits dieser Tage erscheint. Die amerikanische Kongressbibliothek gibt sich derweil zurückhaltend: Die Echtheit des Fundstücks sei derzeit noch unklar, die »Herkunft nicht veriÀziert«.

ein schwarzer Hintergrund mit dem Wort, das jetzt darin geschrieben ist
Ein Haufen Papiere mit dem Wort "Schuppen" darauf geschrieben.
Ein Stück Papier mit Schrift darauf.
Ein Nahen Anblick eines weißen und grünen Objekts.
nicht beantworten
Ein Buchcover mit dem Titel Die Geheimnisse der Marco Polo Karten.

Ob Jesu Vorhaut, seine Sandalen und Windeln oder die Kugel, die Papst Johannes Paul II. lebensbedrohlich verletzte: In Europa Ànden sich unzählige christliche Reliquien, die bis heute von Abertausenden von Gläubigen bestaunt und verehrt werden. »mysteries« präsentiert einige der obskursten Heiligtümer.

Ende 2013 sorgte Papst Franziskus für Aufsehen in der christderte christlicher Kultobjekte zusammengetragen – und kommt lichen Welt: Erstmals präsentierte er der Öffentlichkeit die Pezu einem vernichtenden Urteil: »Ich habe über 400 Reliquien trus-Reliquien – eine schwarze Schatulle mit den sterblichen beschrieben, keine davon ist authentisch. Es ist ein grosser Be-Überresten des Apostels. Acht Knochensplitter insgesamt, auftrug.« Allein mit den unzähligen »Muttermilch Mariens«-Reliquibewahrt in einem bronzenen Schrein. Ihre Authentizität bleibt en könne man den Bodensee füllen, spottet der studierte Theoumstritten. Denn mit Reliquien ist es bekanntlich so eine Saloge gerne. Und all die vermeintlichen Holzsplitter und Nägel che. Zumindest einige davon, wie das Turiner Grabtuch, der vom Kreuze Jesu dürften langen, um »eine ganze Arche Noah Schleier von Manoppello (»mysteries« zu bauen«.

5/2005) oder das Schweisstuch von Differenzierter sieht dies der Histori-Mit all den Splittern vom Oviedo, sind derart rätselhaft, dass sich ker und bekennende Katholik Michael selbst Wissenschaftler seit Jahrzehnten Hesemann, ein weiterer versierter Exper-Kreuze Jesus liesse sich die Köpfe darüber zerbrechen.

te zum Thema in Deutschland. Sein Creeine Arche Noah bauen.

Um einiges obskurer sind Unmengen do: In dubio pro reo – im Zweifelsfall für weiterer Christusreliquien.

Ob Fingerdie Reliquien. Aus katholischer Sicht ist nägel, Atemluft oder Vorhäute, Steine oder Holzsplitter: es für ihn von sekundärer Bedeutung, ob eine Reliquie »wirklich Die angeblichen Relikte Jesu wirken in ihrer Gesamtheit wie die das ist, als das sie uns erscheint, solange sie uns zu Christus Sammlung in einem Kuriositätenkabinett. Wie viele dieser führt«. Doch Michael wäre nicht Hesemann, würde ihn kirchlichen »Kostbarkeiten« insgesamt existieren oder existiert die Problematik nicht auch aus wissenschaftlicher haben, überblickt man wohl nicht mal mehr im Vatikan.

Sicht interessieren. Ob etwa die textilen Reliquien in Aachen auch in historischer Hinsicht echt Marias Muttermilch statt ewiges Fegefeuer sind, mag er nicht zu beurteilen. Dass die zu- Vor allem im Mittelalter tauchten die angeblichen Heiligtümer ständigen Stellen weitere Untersuchungen plötzlich in Hülle und Fülle auf. Einzelne Herrscher wetteifererst jüngst abblockten, wurmt ihn. Umso ten um die grösste Reliquiensammlung und nahmen so auch mehr, als sich damit allenfalls Indizien allerlei Fragwürdiges in ihre Kollektionen auf. Laut dem Phi-Ànden liessen, »die ihre Verehrung noch losophen Peter Sloterdijk liess Luthers höchster Vorgesetzter, plausibler machen könnten«.

Erzbischof Albrecht von Mainz, 1521 zur Finanzierung ambi- Das grundsätzliche Problem bei tionierter Baupläne sogar »einen Sonderablass in Form eines Reliquien sei, dass es zwar leicht ist, gigantischen Reliquienkatalogs auÁegen, in dem 42 integrale Fälschungen aufzudecken, gab der Heiligenkörper und 9000 Einzelobjekte im Gesamtwert von Gerichtsmediziner Christian Reiter 19,25 Millionen Fegefeuerjahren zum Kauf ausgeschrieben jüngst im ORF ergänzend zu bedenwaren«. Darunter Prachtstücke wie das Becken, in dem Pontius ken. »Umgekehrt ist es aber fast un- Pilatus seine Hände in Unschuld wusch, Manna aus der Wüste möglich, die Echtheit nachzuweisen.« oder eine Handvoll Erde, aus der Adam erschaffen wurde.

So bleiben viele Reliquien wohl das, Der frühere Priester und heutige Kirchenkritiker Horst Herrwas sie schon immer waren: Reine mann hat in seinem »Lexikon der kuriosesten Reliquien« hun- Glaubenssache.

fi. ■

Ein langer Flur mit Bögen und Schnitzereien an den Wänden.
Eine Statue eines Mannes mit gekreuzten Armen.
Ein schwarz-weißer Schachboden mit einer Bank.
Ein Bild eines Gebäudes mit Bögen und einer Ziegelwand.
Ein schwarzer Hintergrund mit dem Wort Reliquien in weißen Buchstaben.
Ein schwarzer Hintergrund mit den Worten der Kirche in weißen Buchstaben.
Ein schwarzer Hintergrund mit den Worten Die kuriosesten in Weiß.
nicht beantworten
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