von Crista Aldea & Alex Chionetti

ABENTEURER ALEX CHIONETTI AUF DEN SPUREN VON STANLEY HALL UND ERICH VON DÄNIKEN

Sie gelten als «verbotene Zone»: Bis heute umrankt Ecuadors Tayos-Höhlen ein streng gehütetes Geheimnis aus uralter Zeit. Doch Abenteurer Alex Chionetti liess sich vom vermeintlichen «Fluch» nicht abschrecken – und zog los. Beinahe hätte er seine Filmexpedition durch den Dschungel mit dem Leben bezahlt!

Obwohl es ihn fast sein Leben gekostet hätte, beschloss der argentinische Journalist und Dokumentarfilmer Alex Chionetti 2006/2007 dem vermeintlichen Fluch zu trotzen, der über allen schwebt, die es wagen in die Tayos-Höhlen von Morona Santiago in Ecuador hinabzusteigen.

Sein Traum: Die dort angeblich verborgene Metallbibliothek einer längst vergessenen Kultur aufzuspüren.

Das sagenumwobene Tayos-Höhlensystem erstreckt sich über etliche Kilometer und wird als eines der grössten und phantastischsten in Südamerika, ja gar der ganzen Welt angesehen. Es liegen diverse Informationen zu drei Toren oder Zugängen vor, die jedoch sehr weit voneinander entfernt liegen sollen.

Bekannt wurde die mystische Unterwelt in den 70er-Jahren nicht zuletzt durch Forscher wie Juan Moricz, Stanley Hall oder Erich von Däniken. Alle bemühten sie sich vor Ort darum, den fantastischen Legenden auf den Grund zu gehen, die diesen Ort umranken. Von einer geheimnisvollen Metallbibliothek war damals die Rede und von reichlich fantastisch anmutenden Kristallsarkophagen, die bis heute dort unten ruhen sollen.

Auch Alex Chionetti unternahm mehrere Expeditionen in den Dschungel von Ecuador, die ihn im März 2007 mit Unterstützung der Rettungselitegruppe der Nationalen Polizei in Quito an den Rande seiner Kräfte führten – schliesslich aber auch endlich an den Ort seiner Träume. Hier exklusiv sein Erlebnisbericht.

Unterwegs im verbotenen Areal «Wenn Sie versuchen zum Rio Coangos zu gelangen, werden Sie sterben», mahnte mich eine Shuara-Indianerin. «Tun Sie es, wenn Sie wollen, aber bereiten Sie sich auf die Folgen vor…»

Unmittelbar vor den Tayos-Höhlen waren wir von einer Gruppe Jíbaros aufgehalten worden. Das sind Kopfjäger der Shuara-Indianer. Sie wollten uns zum Umkehren zwingen. Nicht schon wieder!

Im November 2006, vier Monate zuvor, war mir Ähnliches passiert, als ein Major der GITFA, einer Sondereinheit der ecuadorianischen Luftwaffe sich weigerte, die Reise mit mir fortzusetzen. Männer dieser Einheit sollten mich zu den mysteriösen Tayos-Höhlen begleiten, hielten jedoch im letzten Augenblick ihr Versprechen nicht ein.

Im März 2007 befand ich mich nun erneut an der Brücke, die über den Rio Namangoza führt, vor dem letzten grossen Schritt, den man tun muss, um zur mythischen Unterwelt zu gelangen. Erschöpft setzte ich mich ans Ufer des Flusses und weinte.

Ich hatte diesen Moment 28 Jahre lang herbeigesehnt – doch die Mutlosigkeit meiner eingeschüchterten Begleiter hätte auch diese Expedition fast zum Scheitern gebracht. Ich wollte auf keinen Fall aufgeben. Eine unbekannte heftige Kraft lenkte meine Schritte…

Ich weiss nicht, welche Kraft mich dazu bewog, fast genau dreissig Jahre nach der letzten grossen «offiziellen» Expedition zu den Höhlen nach Ecuador zu reisen – selbst wenn es ein Fiasko werden sollte. Immerhin besteht der bekannte schottische Forscher Stanley Hall bis heute fest darauf, dass es dort eine verlorene Bibliothek voller faszinierendem Wissen geben soll. Seine Forschungsergebnisse hat er kürzlich in einem Buch festgehalten (siehe Seite 51).

Vor meiner Abreise wurde ich darauf hingewiesen, dass in der Gegend Unruhen «Der Krieg an der Grenze hat die Gegend in gefährliches Minen-Terrain verwandelt.»

herrschten. Die von multinationalen Gesellschaften und lokalen Behörden unterstützten kanadischen Bergbauunternehmen haben dem östlichen Teil Ecuadors einen miserablen Ruf eingehandelt, vor allem dem Gebiet Morona Santiago. Die Nähe zu der peruanischen Grenze, wo 1995 der Krieg der Cordillera del Cóndor wütete, hat die Gegend in gefährliches, mit Minen gespicktes Terrain verwandelt.

All dies besorgte mich ebenso wie meine Begleiter, die – obwohl Soldaten! – nicht über ausreichende Informationen über die Minen-Gefahr verfügten. Das Gebiet, in das wir marschieren wollten, galt noch dazu als «verbotenes Areal». Dennoch wollte ich es unbedingt versuchen.

Begonnen hatte meine Geschichte vor 28 Jahren, als mich der baskisch-argentinische Höhlenforscher Julio Goyen Aguado einlud, die Tayos-Höhlen zu besuchen. Er hatte gerade mein Buch «Parallele Welten» gelesen, in dem ich über die Entdeckung einer mysteriösen Bibliothek erzählte, welche das gesamte vorsintflutliche Wissen der Menschheit enthalten soll.

Im Jahr 1981 versuchte ich seiner Einladung zu folgen. Wegen des Kriegs in Peru wurden wir aber bereits an der Grenze aufgehalten. Eine weitere mit Goyen Aguado geplante Expedition konnte leider wegen dessen plötzlichen Todes nicht mehr stattfinden. Im Dezember 1999 verunglückte er in den Anden. Angeblich soll er die «Metallbibliothek» 1968 zusammen mit dem selbsternannten Entdecker Juan Moricz gesehen und 1976 mit dem NASA-Astronauten Neil Armstrong und dem Schotten Stanley Hall an der letzten internationalen Expedition teilgenommen haben.

Ding der Unmöglichkeit?

Ich dachte: Jetzt oder nie! Was mir aber die grösste Sorge bereitete, war der anstehende senkrechte Abstieg in eine Tiefe von mehr als 80 Metern. Dafür hatte ich extra drei Männer der Rettungselitegruppe (G.I.R.) aus Quito mitgenommen.

Doch nach der eingangs erwähnten Am Ende seiner Kräfte. Alex Chionetti auf der Brücke über den Rio Coangos.

Exklusives Farbfoto von Chionetti: «Torbogen» der Cueva de los Tayos. Rechts: Foto von der Moricz-Expedition (1969).

Drohung der Shuara-Indianerin gingen mir meine bisherigen Expeditionen in dieses Gebiet durch den Kopf. Die letzte fand im November 2006 statt. Nun durfte einfach nichts mehr schief gehen! Und dies, obwohl mein letzter Besuch eigentlich kein Fiasko war, da ich den von Stanley Hall erhaltenen Koordinaten gefolgt war und Spuren entdeckt hatte, die bewiesen, dass es in einer anderen Höhle – in der Nähe des Rio Pastaza – tatsächlich Spuren einer fortgeschrittene Zivilisation gibt.

Dennoch waren diese Höhlen am Rio Pastaza nur winzige «Kirchen» im Vergleich zur mächtigen «Kathedrale», der sixtinischen Kapelle der Shuaras, der grossen Tayos-Höhle beim Rio Zamora – welche laut Juan Moricz in uralten Zeiten von einer von den Sternen gekommenen Rasse erschaffen worden sein soll.

Doch dorthin zu gelangen, so sagen viele, sei heute fast ein Ding der Unmöglichkeit. So sprechen etwa die Bewohner von La Esperanza, La Unión und Coangos von einer ominösen Stiftung namens «Fundación Sangay», die als einzige Zugang zu dem Ort habe und sich als selbsternannte Eigentümerin des Gebietes und der Höhlen aufspiele. Demnach dürfen weder Fremde noch Ecuadorianer sich auch nur bis auf 500 Meter der Höhle nähern.

Meine Recherchen aber zeigten, dass es diese Stiftung gar nicht gibt…

Probleme ohne Ende Die Mitglieder der Rettungselitegruppe brachten mir die fürs Überleben wichtigsten Grundregeln bei. Deshalb bat ich sie mich zu begleiten. Iván Jacome, ein Liebhaber archäologischer Themen, Cleber Rodríguez, in dessen Adern Quechua-Blut fliesst, ein ausgesprochen guter Kenner des östlichen Teils des Landes und Jorge Caicedo, Unterwasser-Experte, dessen Kenntnisse uns für den Fall nützlich gewesen wären, dass der unterirdische Fluss nach einem Regen in der Höhle einen See gebildet hätte.

Wir machten uns also auf den Weg und überliessen unser schweres Gepäck einem Träger, der es auf Eseln beförderte.Am Rio Namangoza in der Nähe von La Esperanza fanden wir schliesslich ein paar rätselhafte Steininschriften…

Leider mussten wir feststellen, dass wir den Fluss an dieser Stelle nicht überqueren konnten, da es die alte Brücke, die ans andere Ufer führen sollte, nicht mehr gab. Die Shuara-Indianer erklärten uns, dass der Durchgang ohne eine Genehmigung von Sucua, der Hauptstadt des Shuara-Reiches, nicht erlaubt sei.

Noch schlimmer: Das Oberhaupt der Shuara-Föderation, Miguel Tancamash, soll angeordnet haben, jeden, der versuche ohne Genehmigung weiterzugehen, festzunehmen und zu ermorden. Die Opfer sollten enthauptet und ihre Köpfe in den Fluss geworfen werden…

Es blieb uns also nichts anders übrig, als dort zu übernachten und auf die Gnade des Chefs zu hoffen. Am nächsten Morgen geschah – nichts. Die Shuaras hatten keine Lust uns durchzulassen. Erst die unerwartete Begegnung mit dem örtlichen Schamanen Lucho Chamin brachte uns Erlösung. Er erzählte, dass er einen seltsamen Traum gehabt hätte, in dem ihn ein Kind fragte, wie viele Vögel in den Tayos-Höhlen lebten. Aus welchem Grund auch immer verspürte er den Drang, uns bis an die Ufer des Rio Zamora zu begleiten. Nachdem wir den Fluss überquert hatten, übernachteten wir in La Unión.

In dieser Nacht tobte ein furchtbares Gewitter. Trotzdem machten wir uns um fünf Uhr morgens auf den Weg, da unsere «Aufenthaltsgenehmigung» zeitlich begrenzt war und wir unbedingt innerhalb von zwei Tagen in Yuquianza sein mussten. Dort sollte uns ein Polizeiauto erwarten.

Nicht innerhalb der vorgesehenen Zeit zu erscheinen, hätte katastrophale Folgen für uns haben können, die ich mir nicht ausmalen mochte.

Jedenfalls gelang es uns, den Rio Coangos zu erreichen. Auch hier mussten wir verhandeln, um unsere Reise fortsetzen zu können. Wir hatten keine andere Wahl, als meinen Stromgenerator zu «opfern». Mir wurde versprochen, dass er als Stromerzeuger für die kleine Schule eingesetzt werde. Meine unfreiwillige Spende trug dazu bei, die heiss ersehnte Genehmigung zu ergattern.

«Dänikens Torbogen» Dann waren wir endlich am Ziel: In Gedanken noch bei der unheimlichen Warnung der besagten Shuara-Indianerin, begannen wir endlich in die Tayos-Höhle abzusteigen. Nach etwa 50 Metern stiessen wir auf ein erstes Gefälle, das uns sehr lang und gewunden schien.

Und als ich endlich in der Höhle stand, konnte ich es kaum glauben: Dort sah ich «Dänikens Torbogen» und die Tunnels mit den verglasten Wänden, über die ich in seinem Buch «Aussaat und Kosmos» und anderen Schriften viel gelesen hatte.

Nach Verlassen des «Bogens» gelangten wir in die «Galerie Stanley Hall».

Obwohl der Schotte nur vier Stunden in der Höhle weilte, verdient er die Ehre dieser Bezeichnung, im Gegensatz zu Erich von Däniken, der viel darüber geschrieben, sie nach eigenen Aussagen jedoch nie persönlich gesehen hat.

Nach vorsichtigem Durchqueren der Höhle gelangten wir an eine der interessantesten Stellen – dorthin, wo die Monolithen stehen. Sie sehen aus wie Brotscheiben. Wer hat sie einst so zugeschnitten?

Dort befindet sich auch eine Kuppel aus vulkanischem Granit und schwarzem Basalt. Sie ist ein weiteres Rätsel der Höhle. Im Vergleich zu anderen megalithischen rechteckigen Formationen, besitzt sie eine «Wer hat die uralten Monolithen einst derart perfekt zugeschnitten?»

einzigartige wellige Struktur – als ob sie mit einem Präzisionswerkzeug bearbeitet worden wäre. Genau dort schlugen wir unser Lager auf.

Während die Shuara-Reisebegleiter Fleisch zubereiteten, ruhten sich die Männer von G.I.R. ein wenig aus. Ich verspürte den Drang, die Höhle zu inspizieren. Ich wollte die beiden in Fels gehauenen Skulpturen sehen, von denen mir während einer früheren Expedition erzählt worden war.

Die beiden Skulpturen, so hiess es, seien von einem Belgier entdeckt wurden, der versucht hatte, eine davon aus dem Fels zu brechen. Die eine soll eine Art Kelch oder Taufschale darstellen und die andere eine Taube oder den Heiligen Geist – was an diesem Ort sehr erstaunlich wäre, da es sich um Symbole des Christentums handelt.

Ich hätte mir nie vorstellen können, dass mich dieser kleine Ausflug so viel Kraft kosten würde. Mein Körper verlangte eine Ruhepause, ich aber wollte nicht auf ihn hören. Die Zeit war viel zu kostbar, um sie mit Schlafen zu vergeuden, und bis zum Verlassen der Höhle blieb uns nicht mehr viel Zeit. Nach kurzer Zeit spürte ich meine Füsse nicht mehr und lenkte meine Schritte aus einer unerklärlichen Intuition heraus zu einer Art Seitenkammer. Sollte sich die mysteriöse «verlorene» Metall-Bibliothek vielleicht genau dort befinden?

«Plötzlich wurde mir schlecht» Ich nahm meine letzte Kraft zusammen und näherte mich der Kammer. Doch zu meiner Überraschung stellte ich fest, dass sich vor mir ein etwa zehn Meter tiefer Abgrund auftat, den ich nur zusammen mit den G.I.R-Spezialisten hätte bewältigen können. Plötzlich wurde mir furchtbar schlecht und ich setzte mich auf einen Quaderstein…

Treue Weggefährten. Alex Chionetti und die beiden Shuaras Saan und Luis.

Bis heute weiss ich nicht, ob ich eingeschlafen war oder ohnmächtig wurde. Ich weiss nicht einmal, wie lange ich dort gesessen hatte, ich weiss nur, dass ich wieder zu mir kam, als ich die Rufe meiner Shuara-Begleiter hörte, die mich verzweifelt suchten.

Als ich den Shuaras von der kuriosen Seitenkammer berichtete und sie bat, mich dorthin zu begleiten, sahen sie sich mit merkwürdigen Blicken an und weigerten sich, das zu tun. Ihre Blicke verrieten mir, dass sie etwas darüber wussten, es ihnen jedoch verboten war, darüber zu sprechen.

Wettlauf gegen die Zeit Ich quälte mich zum Lagerplatz zurück, um die Männer von G.I.R. um Hilfe zu bitten. Doch sie hatten keine grosse Lust, sich irgendwo abseilen zu lassen. Die Zeit drängte, und wir mussten uns beeilen, nach Yuquianza zurückzukehren. Unser Passierschein wäre sonst ungültig geworden – ich mochte mir die Folgen nicht ausdenken.

Verzweifelt bat ich die Männer, mich noch schnell dorthin zu begleiten, doch sie drohten mir, mich in der Höhle allein zu lassen, was ich auf keinen Fall riskieren konnte. Wir begannen den Aufstieg aus der Höhle, der fast acht Stunden dauerte.

Als wir an der Oberfläche waren, bemerkte ich, dass einige Shuaras zusammen «Meine Begleiter drohten, mich allein in der Höhle zurückzulassen.»

mit dem angeblichen «Herrscher» der Tayos-Höhlen den Höhleneingang bewachten.

Die Sorge meiner Begleiter, nicht rechtzeitig oben zu sein, war auf die Angst zurückzuführen, dass uns die Bewacher in der Nacht die Sicherungsseile hätten durchschneiden können – was bei anderen Expeditionen schon vorgekommen sein soll.

Mit der Angst, dass wir nicht rechtzeitig an dem mit der Polizeipatrouille ausgemachten Treffpunkt ankommen würden, zogen wir los. Wir kehrten nach Coangos zurück. Von dort sollten wir nach La Union und am nächsten Tag über den Rio Zamora. Bevor wir La Union erreichten, kam uns eine Einheimische entgegen und berichtete, dass unser Kontaktmann Cleber von einer Bande Shuaras überfallen und nur ganz knapp dem Tode entronnen war. Es gelang ihm schliesslich, Unterschlupf in einer Hütte zu finden. Zehn Shuaras suchten ihn angeblich und suchten auch nach uns, um uns alle umzubringen.

In diesem Augenblick glaubte ich, dass meine letzte Stunde geschlagen hatte und ich musste an meine Vorgänger denken: an Juan Moricz beispielsweise und an ein paar andere, die das Geheimnis der Höhle mit eigenen Augen erblickt haben wollten.Alle waren sie tot.

Der «Fluch der Tayos-Höhlen» kam mir wieder in den Sinn. Zum Glück war die einheimische Shuara-Frau, die Clebers Leben gerettet hatte, gewillt, auch uns zu helfen Der nach Süden fliessende Rio Coangos. «Wenn Sie versuchen dorthin zu gelangen, werden Sie sterben», warnte eine Indianerin.

DER FLUCH DER TAYOS-HÖHLEN – Abbildung 2
DER FLUCH DER TAYOS-HÖHLEN – Abbildung 3
DER FLUCH DER TAYOS-HÖHLEN – Abbildung 4
DER FLUCH DER TAYOS-HÖHLEN – Abbildung 5
DER FLUCH DER TAYOS-HÖHLEN – Abbildung 6
DER FLUCH DER TAYOS-HÖHLEN – Abbildung 7
DER FLUCH DER TAYOS-HÖHLEN – Abbildung 8
DER FLUCH DER TAYOS-HÖHLEN – Abbildung 9
DER FLUCH DER TAYOS-HÖHLEN – Abbildung 10

WILDE GERÜCHTE UM FOSSETTS VERSCHWINDEN

Der weltberühmte Abenteurer und Rekordpilot Steve Fossett ist Mitte Februar 2008 definitiv für tot erklärt worden – über fünf Monate, nachdem er am 3. September 2007 mit seinem einmotorigen Kleinflugzeug spurlos über der Wüste von Nevada, USA, verschwunden war. Monatelang hatte eine ganze Armada von Helikoptern und Flugzeugen nach ihm gesucht, auf einem Gebiet von über 50’000 Quadratkilometern – eine der grössten Suchaktionen der Welt. Millionenteuer.

Zwar fand sie mehrere seit Jahrzehnten vermisste Flugzeugwracks. Allerdings nicht das von Fossett.

Zufall, dass sich Fossetts Verschwinden just in der Nähe des berüchtigten geheimen Area-51-Testgeländes ereignete? Wurde der Pilot dort womöglich heimlich abgeschossen? Vielleicht. Doch mittlerweile kursieren im Internet noch weitaus verrücktere Gerüchte. So behauptet der Blogger Simon auf www.elementworld.com, E-Mail-Kontakt mit einem Freund von Fossett gehabt zu haben, dessen Identität er nicht nennen darf. Ihm zufolge soll der Pilot kurz vor seinem Verschwinden von einer «grossartigen Entdeckung» gesprochen haben, die «die Welt verändern» könnte. Angeblich eine Art Eingang in eine andere Welt in Form eines kreisrunden weissen Loches aus Licht, das er am Boden bemerkt habe. Virtuelles Seemannsgarn? Vermutlich. Aber wer weiss das schon wirklich?

INDY 4: SO WURDE DER US-TRAILER ZENSIERT

Upps, das sah doch vorher irgendwie anders aus? Findige Filmfreaks hatten es sofort gemerkt. Irgendetwas war in der US-Kinotrailer-Version des kommenden neuen Indiana-Jones-Films anders. Nur was? «mysteries» lüftet das Geheimnis: Im Original-Trailer flattert am Anfang eine amerikanische Fahne durchs Bild. «Zu patriotisch für Europa!» dachten sich die Filmmogule, und so wurde die Flagge für die europäische Version kurzerhand wegretouchiert. Auf Menschen gerichtete Waffen? «Zu heikel für US-Bürger», entschieden die Studiobosse noch in derselben Nacht. Also liessen sie alle Szenen für das amerikanische Filmpublikum unmittelbar vor der Lancierung digital retouchieren. Statt auf den Körper von Harrison Ford zeigen die Gewehre auf den US-Leinwänden nun plötzlich nach unten. Möglich machts perfekte Computertechnik. Leider!

NOBELPREISTRÄGER: «Irak-Krieg kostet die USA monatlich zwölf Milliarden Dollar!» – Abbildung 2
NOBELPREISTRÄGER: «Irak-Krieg kostet die USA monatlich zwölf Milliarden Dollar!» – Abbildung 3
NOBELPREISTRÄGER: «Irak-Krieg kostet die USA monatlich zwölf Milliarden Dollar!» – Abbildung 4
NOBELPREISTRÄGER: «Irak-Krieg kostet die USA monatlich zwölf Milliarden Dollar!» – Abbildung 5
NOBELPREISTRÄGER: «Irak-Krieg kostet die USA monatlich zwölf Milliarden Dollar!» – Abbildung 6
NOBELPREISTRÄGER: «Irak-Krieg kostet die USA monatlich zwölf Milliarden Dollar!» – Abbildung 7

ENERGIE-SPARLAMPEN SIND ELEKTROSMOG-SCHLEUDERN, DOCH DIE BEHÖRDEN SCHWEIGEN

ACHTUNG:

Hände weg von Energiesparlampen: Die angeblich so umweltfreundlichen Leuchten strahlen massiv Elektrosmog aus, wie Tests beweisen. Das hindert das Bundesamt für Gesundheit indes nicht daran, die Schweizer Bevölkerung auf einem Merkblatt wider besseren Wissens weiter für dumm zu verkaufen…

Als ich im Jahre 1999 eine Vorlesung in einem Raum besuchte, in dem ich seit fünf Jahren regelmässig zu Gast war, stellten sich innerhalb weniger Minuten bei mir starke Symptome ein, die mir sehr zu schaffen machten. Nach rund fünf Minuten Aufenthalt in dem Raum bekam ich heftige Übelkeitsgefühle im Solarplexus die fast bis zum Brechreiz gingen, Kopfschmerzen, inneres Zittern am ganzen Körper, kalte Hände, ein Gefühl auf der Haut, als würde die Haut ebenfalls zittern und ein Gefühl von Schwäche, als würde alle Kraft aus meinem Körper gezogen.

So etwas hatte ich vorher noch nie erlebt…»

Olaf Posdzech verstand die Welt nicht mehr. Wie kam es, dass er sich in einem Raum, in dem ihm zuvor jahrelang pudelwohl war, plötzlich am liebsten verkrochen hätte? Posdzech äugte, so gut es ging, nach den Ursachen und wurde schliesslich fündig. Wo an der Saaldecke früher gewöhnliche Glühbirnen leuchteten, strahlten ihn nun plötzlich Energiesparlampen an. Ob dies die Ursache war? Der Mann suchte sich einen anderen Sitzplatz – dort, wo noch einige wenige letzte Glühlampen hingen. Und: «Die Symptome besserten sich augenblicklich…»

Unliebsame Nebenwirkungen Kein Einzelfall, wie «mysteries» weiss – denn viele Betroffene scheinen sich nach dem Montieren von Energiesparlampen in ihrer Wohnung plötzlich auffällig unwohl zu fühlen, klagen vermehrt über Kopfschmerzen und Müdigkeit. Erst als sie die teuren Leuchten in den Müll schmissen, besserte sich ihr Zustand wieder, wie etwa auch J. Kolberg-Juen, Krankenschwester aus dem schweizerischen Fribourg, als Betroffene bestätigt.

Die derzeit überall hoch gepriesenen Energiespar-Lampen bergen aber noch weitere Risiken, speziell für Epileptiker, wie die englische Tageszeitung «Daily Mail» am 23. Juni 2007 zu berichten wusste. So zitierte sie Vertreter einer Epilepsie-Vereinigung, die von Schwindelgefühlen, Konzentrationsverlust und Unwohlsein geplagt wurden. Und selbst der englische Gesundheitsminister Ivan Lewis gab in Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage zu Protokoll: «Wir wissen, dass Epileptiker unter Energiesparlampen leiden können.»

Konsequenz: Hände weg von Energiesparlampen und ihren elektromagnetischen Feldern! Denn die vermeintlichen «Wunder-Leuchten» verbreiten weitaus mehr Elektrosmog als viele glauben. Spätestens seit Oktober 2007 ist mittlerweile auch in der Schweiz schwarz auf weiss bewiesen, was viele Politiker und Behördenstellen bis heute immer noch nicht wahrhaben wollen: Die viel gepriesenen Sparlampen überschreiten den so genannten TCO-Strahlungsgrenzwert bei weitem.

Konkret: Sie strahlen je nach Typ rund 10 bis 40 mal stärker als für uns gut ist. Geballte Elektrosmog-Bomben! Ganz im Gegensatz zur guten, alten Glühbirne, die keine hochfrequenten Felder erzeugt.

Gemessen und dokumentiert haben die erschreckend hohen Elektrosmog-Werte im Herbst letzten Jahres die Spezialisten der Schweizer Konsumentenmagazine «K-Tipp/Kassensturz» unter der Leitung von ETH-Ingenieur Peter Schlegel – nach TCO-Norm.

Was heisst das? Das international akzeptierte TCO-Prüfsiegel entscheidet, ob «Sparleuchten im Büro schaden am meisten – dort sind wir ihnen am längsten ausgesetzt.»

man an seinem Arbeitsplatz vor einem strahlungsarmen oder einem strahlungsstarken PC-Bildschirm sitzt. Wer beispielsweise einen Bildschirm mit TCO-Kleber besitzt, darf sich ob der geringen Elektrosmog-Belastung beruhigt zurücklehnen. Allerdings nur dann, wenn sein Arbeitsplatz nicht unmittelbar von einer Energiesparleuchte erhellt wird.

Diese mindert die vermeintlich bessere Lebensqualität am strahlungsarmen Bildschirm derart massiv, dass man ebenso gut einen billigen, strahlungsintensiven Monitor benutzen könnte.

Warum aber wurden für die Messungen Richtwerte von PC-Monitoren herangezogen? Weil für Energiesparleuchten derzeit weder in der Schweiz noch in der EU verbindliche Strahlungsrichtlinien existieren. Also macht es in diesem Fall durchaus Sinn, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

Denn ob Hightech-Leuchte oder Computermonitor: Beiden Elektrosmog-Schleudern sind wir im Büro intensiv ausgesetzt.

Massive Kritik am BAG Doch von Politiker- und Behördenseite wird uns mit geradezu erschreckender Regelmässigkeit eingehämmert, wie um- Kopfschmerzen und Müdigkeit. Sparleuchten schaden unserer Gesundheit.

weltfreundlich die teuren Hightech-Birnen seien. Kein Wort über die gesundheitlichen Risiken! Kein Wunder, kommt es im offiziellen «Kassensturz»-Testbericht von ETH-Ingenieur Peter Schlegel für die eidgenössischen Behördenvertreter am Ende knüppeldick – namentlich für das Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Originalzitat: «Insbesondere ist die Aussage im offiziellen BAG/BFE-Merkblatt ‹Elektromagnetische Felder von Energiesparlampen›, wonach das elektrische Feld der Sparlampen (…) durchwegs ‹deutlich unterhalb der TCO-Empfehlung› liege, eindeutig falsch.»

Und weiter: «Die dem Merkblatt zugrundeliegenden Messungen wurden nicht mit einer TCO-Tellersonde gemacht, wie aus dem entsprechenden Messbericht hervorgeht. Laut jenem Messbericht wurde im Frequenzbereich 10…500 kHz eine Stabantenne EMCO 3301 verwendet. Die Messwerte fielen um etwa den Faktor 100 (!)

geringer aus als diejenigen, die mit der TCO-Tellersonde korrekterweise erhalten werden. Dadurch entsteht die mit dem BAG/BFE-Merkblatt in der Öffentlichkeit verbreitete Täuschung, dass Sparlampen die TCO-Richtwerte einhalten würden.»

Zieht man weiter in Betracht, dass die vom BAG öffentlich verbreitete, fehler- «Messkampagne wurde von Osram und Philips mitfinanziert – was für ein Witz!»

hafte Messkampagne noch dazu von den Glühlampen-Herstellern Philips und Osram mitfinanziert wurde, verkommt sie vollends zur Farce: Volksverdummung, für die mittels Steuergelder auch noch öffentlich Werbung gemacht wird!

Tatsächlich schützt besagtes Merkblatt in erster Linie die Lampenindustrie – und nicht die Bevölkerung, wie Elektrosmog-Kritiker zu Recht monieren. Oder, um es mit den Worten von Hans-U. Jakob von der Vereinigung «gigaherz.ch» auszudrücken: «Die Industrie wittert ein Milliardengeschäft, und unter dem Stichwort ‹Strom sparen› kriechen ihr Umweltorganisationen und Bundesämter auf den Leim.»

Immerhin: Bei der Schweizer Gesundheitsbehörde gibt man sich inzwischen notgedrungen etwas kleinlauter. «Wir sind dabei, beurteilen zu lassen, welche Messmethode am geeignetsten ist, um bei Energiesparlampen die für die Gesundheit relevanten Grössen zu messen», lässt das BAG seit einigen Monaten auf seiner Homepage salomonisch verlauten. «Sobald uns die Resultate bekannt sind, werden wir das Faktenblatt aktualisieren.»

«Wie lange? Keine Ahnung!»

Das könnte indes noch einige Zeit dauern.

Wie lange konkret? «mysteries» fragte beim BAG nach. Antwort von Sprecherin Angela Scalese: «Wir gehen davon aus, dass die Beurteilung dazu führt, dass noch einmal neue Messungen gemacht werden müssen. Leider können wir aber zum heutigen Zeitpunkt noch nicht sagen, wie lange die Beurteilung und wie lange eine allfällige neue Messstudie dauern werden.»

Das Faktenblatt werde man erst dann aktualisieren, wenn neue Resultate bekannt seien. Konkret: «Bis zu diesem Zeitpunkt gelten die Informationen auf der Homepage.»

Und so findet sich auf der offiziellen Homepage der Schweizer Gesundheitsbehörde nach wie vor grossformatig der Hinweis auf die eigene – fehlerhafte – Studie. Oder wie es im Behördenton offiziell heisst: «Die Resultate geben keinen Hinweis darauf, dass bei der Benützung von Energiesparlampen eine gesundheitliche Beeinträchtigung zu befürchten wäre.

Energiesparlampen leisten im Gegenteil einen wichtigen Beitrag zum Energiesparen.»

Dämlicher gehts wohl nimmer. Denn bereits 2006 (!) warnte die deutsche Stiftung Warentest unmissverständlich: «Erst ab 1,5 Meter unterschritten alle geprüften Sparlampen den TCO-Computerrichtwert.

In Steh-, Schreibtisch- oder Nachttischlampen sollte man sie nur nutzen, wenn ein grösserer Abstand gewahrt bleibt.»

Und die österreichische Zeitschrift «Konsument» doppelte noch im selben Jahr nach: «Alle Energiesparlampen überschritten im Abstand von 0,3 Metern den TCO-Richtwert von 10 Volt pro Meter um das 2,5- bis 6,5-fache. Erst ab 1,5 Metern Abstand lagen alle Lampen unter diesem Wert.»

Giftiges Quecksilber Auch ökologisch sind Energiesparlampen mehr als umstritten, wie der deutsche Baubiologe Wolfgang Maes aus Neuss zu bedenken gibt. So verschlingt das vermeintliche Wunderding bei seiner Herstellung rund zehnmal mehr Energie als die klassische Glühbirne.

Und, wie Maes weiter kritisiert: «Jede Sparlampe enthält ein paar Milligramm giftiges Quecksilber. Quecksilber gehört zu den giftigsten und umweltbelastendsten Schwermetallen, wirkt in Mensch und Tier als Nervengift. Wegen des Quecksilbers gehört der angeblich umweltfreundliche Strahler auf den Sondermüll. Da landet er aber in 90 Prozent aller Entsorgungsfälle nicht, sondern im Hausmüll und von da aus auf der Deponie, im Boden, im Grundwasser, in der Luft…»

Fazit: Wer auf Energiesparlampen setzt, kann seine Zelte ebensogut unter einer Hochspannungsleitung oder einer leistungsstarken Mobilfunkantenne aufschlagen. Und Hand aufs Herz: Wer tut sich das freiwillig schon guten Gewissens an?

Höchstens unbedarfte Schüler, wenn sie von ihren naiven Lehrern weiterhin entsprechend verdummt werden, wie der Lokalkorrespondent der Schweizer «Aargauer Zeitung» am 6. Februar 2008 aus dem Örtchen Stein zu berichten wusste: «Im November 2007 führte die Schule eine Projektwoche zum Thema ‹Energie› durch. Die Analysen der Schülerinnen und Schüler brachten unter anderem zum Vorschein, dass die Beleuchtung (Spotlampen) in der Eingangshalle des Gemeindehauses einen zu hohen Stromverbrauch ausweist.

Der Gemeinderat hat nun den Austausch der alten Glühbirnen durch Energiesparlampen bewilligt. Zusätzlich werden auch die Leuchtkörper im Gemeinderatszimmer ausgewechselt und durch ein energiesparendes Modell ersetzt.» O heilige Einfalt!

EU will Sparlampen – überall!

Dem Wahnsinn die Krone auf setzt nun aber die Europäische Union: Wie sie anfangs Februar 2008 bekannt gab, sollen in Europa bereits ab Sommer/Herbst auf allen Strassen, in allen öffentlichen Gebäuden und Spitälern (!) nur noch Sparlampen strahlen dürfen.

In einem zweiten Schritt sollen dann auch alle Privatunternehmungen und Privathaushalte dazu verdonnert werden. Bereits im Juni dieses Jahres dürften entsprechende Richtlinien in Kraft treten. Ziel: Die traditionelle Glühlampe soll aus den Regalen verschwinden – und zwar so schnell wie möglich.

Verlierer sind die Bürger, die den öffentlichen Umrüstungswahnsinn mit Steuermitteln berappen müssen – und gesundheitlich darunter leiden werden. Gewinner sind Lampenmultis wie Osram oder Philips, deren Verkäufe demnächst wohl explodieren dürften, schliesslich verdienen sie an den teuren Superlampen entsprechend mehr.

Dazu ein Detail am Rande: Seit 2001 erhebt die EU auf Energiespar-Leuchten aus Asien einen Sonderzoll von bis zu 66 Prozent. Begründet wird dieser massive Aufpreis mit dem Schutz vor Dumpingpreisen, sprich: zum Schutz der europäischen Hersteller. Wie wäre es, wenn endlich auch einmal die Konsumenten «geschützt» würden?

nDie dunkle Seite der Ägyptologie Ob Entdecker-Streit, Medienmanipulation, Diebstahl, Schmuggel oder andere dubiose Machenschaften: In den gut zweihundert Jahren ihrer Geschichte hat die Ägyptologie längst ihre Unschuld verloren.

Unbequeme Entdeckungen hält man geheim, unliebsame Funde werden als »X-Akten« behandelt und unter Verschluß genommen – statt sie ob ihrer Bedeutung öffentlich im Museum zu präsentieren.

Der neue Enthüllungsreport der beiden deutschen Autoren ist Dokumentation und Skandalchronik zugleich. Für jeden kritischen Ägyptologie-Fan ein absolutes Muß.

G. F. L. Stanglmeier & A. Liebe «Der Kopf des Osiris» Kopp Verlag, 2007 EUR 19.90

DIESES DING STRAHLT! – Abbildung 2
DIESES DING STRAHLT! – Abbildung 3
DIESES DING STRAHLT! – Abbildung 4
DIESES DING STRAHLT! – Abbildung 5

«Acoustic Recordings from Antiquity»: Unter diesem Titel formulierte Richard Woodbridge im August 1969 in den «Proceedings of the IEEE» als einer der ersten einen faszinierenden Gedanken und belegte ihn mit einem kontroversen Experiment. Hier sein Originalartikel (rechts) zum ersten Mal in deutscher Sprache.

Niederfrequente Geräusche hörbar gemacht bezogen sich darin vor allem auf Objekte aus Ton, die nach dem Gravieren gebrannt worden waren. Und sie führten auch erfolgreich entsprechende Experimente durch.

Basierend auf den Erkenntnissen des Amerikaners Richard G. Woodbridge liessen sie von einem Künstler etwa eine Vase herstellen. Während seiner Arbeit an der Töpferscheibe hatte der Mann gesprochen und gesungen. Nach dem Brennen wurde der Topf nach den Vorgaben Woodbridges «abgehört». Dabei waren jedoch einzig die Umgebungsgeräusche und das Drehen der Töpferscheibe zu vernehmen. Damals, 1977, konnte also der endgültige Beweis für die Möglichkeit von Tonaufzeichnungen in Keramik noch nicht erbracht werden.

Vielversprechende Resultate Paul Aström stellte in der Folge weitere Messungen an, um so den mechanischen Widerstand des Tons während des Gravierens sowie die erforderliche Lautstärke des aufzuzeichnenden Klanges zu bestimmen. Ein Zylinder aus Ton wurde dazu mit Bauteilen eines Diktaphons verbunden.

Für das Aufzeichnen modulierter Kerben bei verschiedenen Drehgeschwindigkeiten benutzte man einen einfachen Grammophon-Tonkopf. Auch ein Tongenerator und ein Verstärker wurden angeschlossen. Ernüchterndes Resultat: Die Amplitude der ungebrannten Kerbe war nicht messbar.

Beim späteren Brennen wurde der Zylinder durch Schrumpfung leicht verformt.

Das «Abspielen» erfolgte mit einem üblichen Grammo-Tonarm. Der Zylinder wurde mit ungefähr der gleichen Geschwindigkeit wie bei der Aufnahme gedreht. Und oWunder: Jetzt konnten die Signale sowohl gehört als auch aufgezeichnet werden. Und es zeigte sich, dass sie sich deutlich von den Umgebungsgeräuschen abhoben!

Auch die schwedischen Wissenschaftler kamen deshalb abschliessend zum Schluss, dass sowohl ihre Berechnungen wie auch die durchgeführten Experimente «Anlass zu weiteren interessanten Forschungen» bieten würden.

Wer weiss, welche faszinierenden Perspektiven uns die Technologien der Zukunft bieten werden? Werden wir dereinst tatsächlich in die Vergangenheit lauschen können? So, wie wir heute am Himmel jede Nacht bereits das Sternenlicht erblicken, das vor Jahrmillionen einst ausgestrahlt wurde?

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Öl-Bild: Das Wort «blau» bereits 1969 hörbar gemacht – Abbildung 2

USA. Ein Cherokee-Indianer offenbarte ihnen dort schliesslich die Legende der Kristallschädel.

Sich selber bezeichnete der Amerikaner als Mitglied der «Twisted Hair Society», einer Vereinigung von Indianern aus über 400 verschiedenen Stämmen. «Vor langer Zeit gehörten Nord-, Süd- und Mittelamerika und die Kontinente, die jetzt Neuseeland und Australien heissen, zu einer einzigen Landmasse.

Unser Land nannte sie Schildkröteninsel», berichtete der Cherokee den Engländern.

Morton wusste, dass alle Stämme an die Existenz dieses Landes glaubten. Allerdings war ihm zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt, dass auch der Mythos der Kristallschädel damals längst weit verbreitet war.

Elend des «Planeten der Kinder» «Ganz zu Anfang gab es zwölf Welten, auf denen Menschen lebten», erzählte ihm der Indianer. «Das sind Planeten, die sich um verschiedene Sonnen drehen, und die Ältesten trafen sich auf einem dieser Himmelskörper, um über das Elend des ‹Planeten der Kinder› zu sprechen – und dort sind wir heute. Dieser Planet ist von all jenen, auf denen es menschliches Leben gibt, am wenigsten entwickelt.

Auf den anderen Welten wurde alles Wissen zusammengefasst und kodiert in etwas eingespeist, das wir in unseren heutigen Worten am besten mit dem Begriff Holographiebildcomputer bezeichnen können, nämlich in einen Kristallschädel.»

Die Ältesten der anderen Planeten hätten dieses gespeicherte Wissen den Menschen auf der Erde geschenkt. Hüter der Schädel seien die Maya gewesen, bis die Artefakte von den Azteken geraubt wurden. Als schliesslich die Spanier einfielen, mussten die Schädel voneinander getrennt werden. Sie müssten versteckt bleiben, «bis die Zeit kommt, in der wir lernen, miteinander zu teilen, füreinander zu sorgen, uns gegenseitig zu lehren und zu heilen und in Frieden mit Grossmutter Erde zusammenzuleben», so der Cherokee.

Glaubt man den Indianern, bleibt nicht mehr allzuviel Zeit, um diese hehren Ziele zu erreichen. Denn im Jahr 2012 – so sagt es der Maya-Kalender voraus – würde über die Zukunft der Menschheit entschieden. Das müsse nicht unbedingt bedeuten, dass die Welt untergehe, wurden Morton und Thomas belehrt.

Es könne aber sein, dass die Menschen zu Sklaven würden, «zu Sklaven unserer eigenen Maschinen», wie ein heutiger Maya-Priester den beiden erklärte.

red. nURZEITLICHER SCHÄDEL MIT EINSCHLUSSLOCH ENTDECKT Gefunden hat ihn 1921 der Schweizer Bergmann Thomas Zwigelaar – in 18 Metern Tiefe. Ins Licht der modernen Welt gerückt hat den Schädel aus einem Eisenbergwerk in Broken Hill, Nordrhodesien, nun erstmals der österreichische Mystery-Jäger Reinhard Habeck. Das über 130'000 Jahre alte Relikt weist auf der linken Seite ein abgegrenztes Loch auf, das an eine Schusswunde erinnert, wie er in seinem neuen Buch «Dinge, die es nicht geben dürfte» (Überreuter) enthüllt. Direkt gegenüber ist das Relikt zerschmettert, so als sei ein Projektil wieder aus dem Kopf ausgetreten. Heute ruht das kuriose Stück im Natural History Museum von London. Klassische Waffen wie Pfeile oder Speer scheiden nach Ansicht von Experten als Verursacher des kreisrunden Schädellochs aus.

Urzeitliche Revolverhelden? Undenkbar! Dazu der DNA-Spurenanalytiker Jan Kiesslich aus Salzburg: «Am ehesten scheint mir ein postmortales Artefakt die Zertrümmerung nach dem Tod verursacht zu haben.» Allerdings will er das als reine Spekulation verstanden wissen. Womöglich sei das Loch auch durch eine prähistorische Armbrust entstanden. Vor 130’000 Jahren? Wohl kaum! Aufschlüsse könnten also nur weitere Untersuchungen bringen. Doch an denen dürfte im Moment kein Wissenschaftler Interesse zeigen.

LIEGT EIN WEITERER KRISTALL-SCHÄDEL IN DER KARIBIK?

MORTON: KLAGT ER SPIELBERG EIN?

Zufall oder Absicht? Das Hauptthema von «Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels» basiert neben Gedanken Erich von Dänikens zum grossen Teil auf der Arbeit der Filmproduzenten Chris Morton und Ceri Louise Thomas. Die beiden erleben den Rummel um den neuen Film mit gemischten Gefühlen. Denn: Ihr Buch wird wohl nicht einmal im Filmabspann genannt werden…

«Tja, das ist keine einfache Sache», seufzt der Engländer Chris Morton auf die Frage von «mysteries», ob er denn in den neuen Indiana-Jones-Film involviert gewesen sei. «Unser Buch ist das Original, auf dem der Film basiert», betont er. «Wir wurden aber nie angefragt deswegen – und das macht uns bei aller Freude über den Film schon etwas betroffen.» Das Buch zu ihrer Kristallschädel-Dokumentation erschien bereits 1997 in englischer Sprache. Unter dem Titel «Tränen der Götter» ist es im Kopp-Verlag kürzlich erneut auf Deutsch erschienen. Ganz offensichtlich bediente sich Steven Spielberg darin ziemlich hemmungslos für seinen Filmstoff.

Besonders pikant: Bereits vor einiger Zeit hatten Morton und Thomas neben der Realisation eines entsprechenden Dokumentarfilms auch ein Drehbuch für einen Abenteuerfilm zum Thema verfasst. «Wir haben das Skript einem uns bekannten Produzenten weitergereicht. Was dann damit ging, weiss ich nicht.» Der Engländer hat die Angelegenheit nun in die Hände ste. nseines Anwalts gegeben.

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Mit dem Schwarzmagier Raven aus der «Uri Geller»-Show hat Pascal Voggenhuber etwa so viel gemein, wie die Schockrocker-Band KISS mit Mozart. Denn während Magier auf billige Tricks setzen, um Kontakt mit den Toten vorzugaukeln, meint es der junge Schweizer ernst, wenn er versichert: «Ich bin hellsichtig!»

diese Schublade gesteckt werden.» Genau das aber fasziniert viele Journalisten am 27-jährigen Schweizer: Dass er auf den ersten Blick ein ganz gewöhnlicher junger Mann ist. Mit einer besonderen Begabung.

Schliesslich willigt er dann doch noch für ein Treffen in seiner Praxis im Baselbiet ein – «aber bitte nur für eine Stunde». Ein leerer Tisch steht dort, zwei Stühle – mehr braucht er für seine Konsultationen Eigentlich habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, gar keine Interviews mehr zu geben», winkt Pascal Voggenhuber bereits im telefonischen Vorgespräch mit «mysteries» ab. Und: «Schreiben Sie bloss nicht wieder die Geschichte vom jungen Hellsichtigen mit Piercing und Kapuzenpulli. Ich möchte nicht nur in nicht. Auch keinen Telefonanschluss. Den kargen Raum füllt er allein mit seiner speziellen Persönlichkeit – und seinem verblüffend ehrlichen jugendlichen Charme.

Schon als Kind habe er Kontakt zu Verstorbenen gehabt, kommt Pascal Voggenhuber sofort auf den Punkt. Er fand es damals ganz normal, dass er Tote und Geister sehen konnte. «Ich wusste lange Zeit nicht, dass andere diese Personen gar nicht wahrnahmen.»

Unsichtbarer Freund Noch gut erinnert er sich, wie es ihn früher entsetzte, dass sich Schulkameraden auf seinen «Freund» setzen wollten.

«Sein Name war Hanspi. Er begleitete mich in die Schule, da ich nicht gern hinging. Mit sieben oder acht Jahren war mir dann bewusst, dass nicht alle Hanspi sehen konnten.» Dennoch habe er Hanspis Platz neben sich mit Worten und Fäusten verteidigt. «Es war mein grosses Glück, dass meine Lehrer dies einfach meiner allzu grossen Fantasie zuschrieben.»

Hanspi war nicht Voggenhubers einziger Begleiter aus der geistigen Welt. Er habe stets «Geistwesen oder Schutzengel» um sich, sagt der junge Schweizer. Und er ist überzeugt, dass es allen Menschen so geht. Nur müssten die meisten erst lernen, diese Begleiter zu erkennen. In seinen Seminaren und Kursen hilft er den Menschen deshalb als «Medium», ihren «Schutzengel oder Geistführer» zu finden. Und er meint damit nicht irgendwelche undefinierbare Wesen, die farb- und tonlos um unsere Köpfe schwirren.

Vielmehr hat der Hellsichtige eine äusserst konkrete Vorstellung von der geistigen Welt: «So wie ich sie wahrnehme, gibt es zum einen die Verstorbenen, deren Bewusstsein nicht höher ist als damals auf der Erde, als sie noch in einem Körper lebten. Daneben gibt es die geistigen Helfer. Das sind auch Verstorbene, doch sie halten sich beispielsweise häufig bei lebenden Personen auf und unterstützen diese.»

So sieht Voggenhuber etwa seinen verstorbenen Vater als einen solchen Helfer aus der «anderen» Welt. «Geistführer» hingegen seien weiterentwickelte Wesen, «die meist aber auch schon als Mensch oder als Wesen inkarniert waren». Sie würden unsere Probleme und Wünsche kennen.

Und ähnlich sei es auch mit den Schutzengeln. «Sie haben meiner Meinung nach dieselbe Funktion wie die Geistführer. Sie bringen einfach eine andere Essenz mit, denn sie wurden nie inkarniert.»

Durchaus esoterisch klingende Sätze.

Dennoch versucht der Hellsichtige mit den leuchtend blauen Augen mit solchen «Er gab mir zu verstehen, dass er der grosse Bär und ich der kleine Bär sei…»

Einteilungen die geistige Welt auch für den nüchtern denkenden Otto-Normalverbraucher verständlich zu machen. Er fügt aber gleich an, dass die Grenzen zwischen den Kategorien fliessend seien. Oder anders gesagt, dass es sie eigentlich gar nicht gäbe. «Meiner Meinung nach wird uns die geistige Welt nur deshalb so strukturiert übermittelt, damit unser Gehirn besser verstehen kann, was im Jenseits eigentlich geschieht.»

Auch die Geistwesen selbst nimmt das Medium sehr konkret wahr. So beschreibt Voggenhuber in seinem 2007 erschienenen Buch «Zwischen zwei Welten» einen seiner «Führer» als Indianer. «Er gab mir zu verstehen, dass er der grosse Bär und ich der kleine Bär sei.»

Genau so sah ihn auch einer seiner Ausbilder an einer Schweizer Schule für Medialität. «Ich wollte vom Lehrer wissen, wie mein ‹geistiges Team› arbeitete und wer dazu gehörte. Von dem Indianer erzählte ich ihm nichts, denn ich wollte eine Bestätigung. Bei solchen Dingen bin ich immer sehr kritisch.» Tatsächlich aber erkannte der mediale Lehrer den Geistführer als Indianer – «in ein Bärenfell gekleidet».

Auch Voggenhuber fragt seine Kursteilnehmer mittlerweile nach Details, wenn er sie ermutigt, ihre geistigen Begleiter zu erfassen. «Ich bin ein strenger Lehrer, denn ich möchte, dass meine Schüler wirklich weiterkommen», erklärt das 27-jährige Ausnahmetalent. «Wir veranstalten hier keine Kaffeekränzchen.»

«Hellsehen ist ein Handwerk» Für den Schweizer ist das Hellsehen letztendlich ein Handwerk. Jeder habe eine gewisse Begabung, aber sie sei längst nicht bei allen gleich gross. «Wichtig ist, dass eine grosse Begabung geschult wird», betont er immer wieder. Dieses Talent müsse kontrolliert werden können, um es auch sinnvoll einzusetzen.

Was passiert, wenn es nicht unter Kontrolle sei, wisse er aus eigener Erfahrung. So erinnert er sich etwa an eine Zeit, in der er niemandem mehr vertrauen wollte und nur noch das Schlechte in den Menschen Flair für die «andere Welt». Pascal Voggenhuber in seiner kleinen Praxis.

«Meine Freunde halten mich auf dem Boden.» Voggenhuber im Dörfchen Itingen.

sah. «Ich musste lernen, die Hellsichtigkeit auch ausschalten zu können.»

Nach dem Abschluss einer Schauspielschule und einer anschliessenden medialen Ausbildung in der Schweiz und England besucht Pascal Voggenhuber mittlerweile regelmässig Weiterbildungen und tauscht sich mit anderen Medien aus. Es sei letztendlich mit der Hellsichtigkeit wie mit allem: Übung macht den Meister, ist er überzeugt.

In Kontakt mit den Toten Seinen Klienten, die zu ihm ins Dörfchen Itingen im schweizerischen Baselbiet pilgern, erzählt er als Medium zu Anfang, was er über sie «sieht». Entweder liest der Hellsichtige ihre Aura, oder aber er stellt Kontakt zu einem Verstorbenen aus dem Umfeld des Klienten her.

«Ich beschreibe diesen Toten dann möglichst genau. Wie er ausgesehen hat, wo er gewohnt hat, gemeinsame Erinnerungen, vielleicht auch einen Namen.»

Auf diese Weise könne er den Klienten seine Gabe beweisen.

«Manchmal verraten mir die Verstorbenen sogar, worüber im Haus des Klienten gegenwärtig gesprochen wird.

Etwas, das ich nun wirklich nicht wissen oder gar erfinden kann.»

Den Hinterbliebenen würde durch solche Botschaften klar, dass die Toten wirklich noch da seien. «Sie interessieren sich auch nach dem Tod für jene, die sie im Leben geliebt haben», ist Voggenhuber überzeugt. Und sie würden uns immer wieder zur Seite stehen und helfen. Auch wenn es für ihn mitunter reichlich wenig Sinn ergäbe, was ihm die Verstorbenen mitteilen. «Wenn ich es dann aber weitererzähle, weiss der Klient gleich, was gemeint ist.

Ich bin hier eben wirklich nur Übermittler.»

Ist es nicht belastend, so viele Tote zu sehen und die damit verbundene Trauer der Hinterbliebenen zu spüren? «Wenn es sich um Kinder oder Jugendliche handelt, habe ich schon Mühe, aber ich empfinde es auch als befriedigend, die anschliessende Trauerverarbeitung zu begleiten.

Wenn die Klienten zu schluchzen beginnen, freue ich mich für sie. Dann weiss ich, dass sie auf dem Weg der Heilung sind.»

Was seine Klienten empfinden, kennt Voggenhuber aus eigener Erfahrung.

«Mein Vater starb, als ich noch jung war. Ich hab ihn zwar immer an meiner Seite gesehen. Aber als einer meiner medialen Ausbildner ihn mir dann tatsächlich beschrieben hat, liefen mir nur noch die Tränen herunter. Das hat enorm gut getan.

Denn ich hatte in diesem Moment Gewissheit, dass er bei mir war.»

Wenn er von den Toten spricht, weiss Voggenhuber auch meist, wie sie gestorben sind. «Ich möchte das zwar nicht sehen, aber ich spüre es.» Und es werde ja manchmal auch danach gefragt. «Gesamthaft gesehen habe ich sicher schon über 400 Herzinfarkte erlebt, wurde mindestens 40 Mal erschossen und 20 Mal erhängt», schmunzelt er sanft.

Er könne das in der Zwischenzeit mit einer gewissen Nüchternheit und Distanz betrachten. «Ich interessiere mich sehr für meine Klienten und ihre Geschichten, ich bin wahnsinnig neugierig, und in der Zeit der Sitzung gehöre ich voll und ganz ihnen», erklärt er. «Aber wenn sie wieder gehen, nehmen sie ihre Geschichte mit.»

Auch Psychiater als Kunden Zu seinen Kunden zählt das Ausnahmetalent auch Ärzte und Psychiater, Manager oder Unternehmer. Besonders freut ihn, dass er auch von älteren Menschen konsultiert wird. «Ich hörte früher oft den Vorwurf, in meinem Alter wüsste ich zu wenig über das Leben und könne somit niemand anderem einen Rat geben.»

Was Voggenhuber tut, hat mit guten Ratschlägen jedoch wenig zu tun. Vielmehr bräuchten die Klienten eine Entscheidungshilfe, wollten wissen, wo sie stehen. «Beim Aura-Reading beispielsweise geht es darum, die Persönlichkeit des Klienten aufzuzeigen», so der Hellsichtige. Dabei werde auch festgestellt, wo die Probleme seien und in welche Richtung es für den Klienten weitergehen GABE ODER PLAGE?

Auch Manfred (36) erlebt bedrückende Visionen «Woher wusste er die Farbe meiner Bettwäsche?»

Sieht dieser junge Mann wirklich mehr als andere? Ungewöhnliches mit Pascal Voggenhuber erlebte kürzlich auch ein Reporterduo des lokalen Schweizer TV-Senders Telebasel (Bild rechts), das dem 27-Jährigen in seiner Praxis kritisch auf den Zahn fühlte.

«Er betonte, dass sich bei unserem Interview eine tote Person im Raum befände», berichtet Reporterin Raffaela Bernold rückblickend. «Voggenhuber erzählte meinem Kameramann und mir Details, die er eigentlich nicht wissen konnte, wie zum Beispiel die aktuelle Farbe meiner Bettwäsche oder die Todesursache der Grosseltern. Das hat uns doch etwas erstaunt…»

nkönnte. «In der Aura sieht man auch, wo die Begabungen der Menschen liegen.»

Dass seine Hellsichtigkeit auch Gefahren birgt, weiss der junge Mann durchaus.

«Man muss sehr verantwortungsvoll damit umgehen», ist er sich bewusst. «Wenn ich etwa eine schwere Krankheit erkenne, obwohl der Klient nichts in dieser Richtung erwähnt hat, taste ich mich vorsichtig an, frage nach eventuellen Schmerzen oder Vermutungen und rate im Zweifelsfall zu einer ärztlichen Untersuchung.»

Einfach drauflos zu diagnostizieren, ist nicht sein Ding. Und auch über Dritte würde er prinzipiell keine Auskunft erteilen.

«Ausser es besteht ein direkter Zusammenhang. Also wenn mich ein Klient beispielsweise fragt, wie er jemand anderen unterstützen könnte.»

«Ich möchte kein Guru sein!»

Pascal Voggenhuber tut das alles nicht nur, um Geld zu verdienen. Er will den Menschen auch bewusst machen, dass es nach dem irdischen Leben weitergeht und ihnen «die Angst vor dem Tod nehmen».

Andererseits sieht der Schweizer seine Mission darin, den Ruf seines Berufsstandes zu verbessern: «Ich möchte zeigen, dass Medialität etwas Normales ist.»

Nicht zuletzt deshalb sei es wichtig, seine Gabe bei den Sitzungen immer wieder unter Beweis zu stellen. Gefährlich findet er, wenn die Klienten sagen, sie bräuchten keine Beweise, sie würden ihm auch so glauben. «Ich möchte kein Guru sein», betont er. Schliesslich habe er auch Kritiker. «Es ist nicht möglich, alle zufriedenzustellen – wenn jemand nach den ersten zehn Minuten die Sitzung abbrechen möchte, dann muss er auch nichts bezahlen.»Ausserdem habe er auch schon Leute wieder weggeschickt. «Zum Beispiel, wenn eine psychische Erkrankung vorlag – da bin ich schlicht machtlos.»

In seinem Buch, das bald nach Erscheinen die eidgenössische Bestseller-Liste erklomm, beschreibt der Schweizer seinen Werdegang. Wie er als Kind mit der Begabung umging, wie er sie schliesslich erkannte und auch nutzen wollte. Hilfreich waren ihm dabei andere Hellsichtige an den Basler Psi-Tagen. Er besuchte den Kongress damals als Zuschauer. «Sie haben mir gesagt, dass ich dieses Talent habe und es ausbilden lassen sollte.»

In der Zwischenzeit hat Voggenhuber selber schon an Esoterikmessen einen eigenen Stand betrieben. Vor kurzem drehte das Schweizer Fernsehen zudem einen längeren Dokumentationsbeitrag über ihn, der demnächst ausgestrahlt werden soll.

Und so jagt in seinem noch jungen Leben derzeit bereits ein Termin den anderen. Umso sympathischer, dass der mediale Jungstar dabei die Realität nie aus den Augen verloren hat. So nimmt er sich zwischendurch gerne auch Zeit, um mit seinen Kumpels ein Bier zu trinken.

«Meine Freunde halten mich auf dem Boden», betont er. «Sie akzeptieren meine Hellsichtigkeit – ohne, dass dies im privaten Kreis ein grosses Thema wäre…» nKontakt: www.pascal-voggenhuber.com

PASCAL (27): «ICH BIN JUNG UND HELL-SICHTIG» – Abbildung 2
PASCAL (27): «ICH BIN JUNG UND HELL-SICHTIG» – Abbildung 3
PASCAL (27): «ICH BIN JUNG UND HELL-SICHTIG» – Abbildung 4
PASCAL (27): «ICH BIN JUNG UND HELL-SICHTIG» – Abbildung 5
PASCAL (27): «ICH BIN JUNG UND HELL-SICHTIG» – Abbildung 6

Erich von Däniken hatte sie mit seiner Buchveröffentlichung 1972 weltbekannt gemacht – der schottische Forscher Stanley Hall folgte ihrer Fährte 1976 unter grossem Medienecho ebenfalls. Gemeint ist die legendäre «Metallbibliothek» von Ecuador, die sich bis heute in den unergründlichen Weiten des Tayos-Höhlensystem befinden soll und womöglich die Reste einer früheren Superzivilisation und ihres Wissens bergen könnte. Beide Forscher haben die Ergebnisse ihrer ausgedehnten Erkundungen und Expeditionen nun aktualisiert und kürzlich im Kopp-Verlag neuerlich in Buchform veröffentlicht – so detailliert wie nie zuvor (siehe unten). Letztes Jahr trafen sich die zwei «alten Hasen» zudem erstmals seit vielen Jahren wieder, in Beatenberg in der Schweiz (Fotos oben). Dazu von Däniken: «Schon bei den ersten Presseanfragen hatte ich Mitte der 70er-Jahre klipp und klar hervorgehoben, zwar nicht im Haupteingang zur Welt von Juan Moricz gewesen zu sein – aber in einem Nebenstollen, was sich mit Fotos auch beweisen liess. Dort krochen wir auf allen Vieren einige Meter ins Innere des Felsens. Aus dem dumpfen Loch heraus hörte man das Wasser grollen. Meine Kameraausrüstung hatte ich draussen gelassen, bewacht vom Indiohirten. Ausser einigen seltsamen Figuren und Steinplastiken, über welche das Scheinwerferlicht huschte, war wenig zu sehen. Auch keine Metallbibliothek. Während eines Gesprächs mit Stan Hall in Quito liess er mich 1994 indes wissen, er kenne die geographische Position der Metallbibliothek. Sie liege jedoch nicht unmittelbar in den Tayos-Höhlen…» n

und führte uns zu einer Hütte mitten im Wald.

Dort verharrten wir auf engstem Raum. Wir verhielten uns absolut ruhig, machten nicht das geringste Geräusch und sassen komplett im Dunkeln. Durch die Spalten in den Holzwänden der Hütte konnte man kleine Lichter sehen. Waren das vielleicht die Fackeln der Shuaras, die uns suchten? Dieses Volk versteht keinen Spass. Nur wenige Monate zuvor hatten sie einen der Ihren bei lebendigem Leib verbrannt, weil er es gewagt hatte, mit Tzanzas (Schrumpfköpfen!) zu handeln.

Schüsse und Pfeile Bald hörten wir Schüsse und sahen uns gezwungen, die kleine Hütte fluchtartig zu verlassen, um die Familie, die uns beherbergt hatte, nicht zu gefährden.

Es war fünf Uhr morgens, eine Uhrzeit, in der es wahrscheinlich erschien, dass unsere Verfolger schliefen. Wir liessen fast unser gesamtes Gepäck zurück und eilten zum Rio Zamora, um über die schmale Hängebrücke zu gelangen, bevor sie uns aufspürten. Ohne die Hilfe jener Familie hätten wir es wohl nicht geschafft.

Beim Überqueren des Flusses fielen direkt hinter uns Schüsse. Dann sausten Pfeile an uns vorbei. Nachdem wir das andere Ufer erreicht hatten, sahen wir uns gezwungen, die Hängebrücke zu durchschneiden, damit sie uns nicht verfolgen konnten. Leider traf mich ein Pfeil und verletzte mich an der Schulter, ich kämpfte mich jedoch durch den Morast weiter.

Schliesslich erreichten wir bei Sonnenaufgang die Brücke über den Rio Namangoza, wo uns der Schamane lächelnd erwartete. Noch nie verspürte ich eine solche Freude beim Anblick eines Menschen. Das Schlimmste war vorbei, wir hatten es geschafft. Ich hatte den «Fluch der Tayos-Höhlen» überlebt!

In diesem Augenblick ging mir vieles durch den Kopf, und wenngleich ich die Metallbibliothek nicht mit eigenen Augen gesehen hatte und es uns nicht gelungen war, alle Höhlenkammern zu erforschen, spürte ich, dass es dort doch irgendetwas gibt, das immer noch auf uns wartet. Was es wohl sein mag?

Doch wer bin ich überhaupt, um über die Shuara-Indianer zu richten, die glauben, das grosse Geheimnis der Höhlen schützen zu müssen? Und wer bin ich denn, um mir anzumassen, ein seit Jahrhunderten gehütetes Geheimnis lüften zu wollen? n

ERICH VON DÄNIKEN, STAN HALL UND DIE «METALL-BIBLIOTHEK» – Abbildung 2
ERICH VON DÄNIKEN, STAN HALL UND DIE «METALL-BIBLIOTHEK» – Abbildung 3
ERICH VON DÄNIKEN, STAN HALL UND DIE «METALL-BIBLIOTHEK» – Abbildung 4
ERICH VON DÄNIKEN, STAN HALL UND DIE «METALL-BIBLIOTHEK» – Abbildung 5

Das ist sehr schwer zu sagen. Ich glaube, Uri Geller ist etwas von beidem. Unbestritten ist, dass man mit Gedanken Berge versetzen kann. Aber die Vorführungen sind natürlich auch immer sehr gut inszeniert.

Das ist eine schwierige Frage. Ich glaube, ich würde doch mal noch ein paar andere Leute fragen, ob sie das UFO auch gesehen haben. Wenn ja und wenn es keine Erklärung gibt, dass es also etwas mit den Sternen zu tun hat, dann warum nicht?

8. Was halten Sie von den Ideen des Querdenkers Erich von Däniken?

Natürlich sind seine Ideen und Theorien etwas gewöhnungsbedürftig und geben zu vielen Diskussionen Anlass. Was ich an ihm schätze, ist seine Philosophie, dass es für Probleme – egal auf welchem Gebiet – viele Betrachtungsweisen und verschiedene Lösungsmöglichkeiten gibt. Ausserdem hat er sehr viel erreicht: Mit seiner Sachliteratur wurde er zu einem der weltweit erfolgreichsten Autoren, und als Initiator des Mystery Park in Interlaken ging er voll in seiner Aufgabe auf und hat etwas wirklich Spannendes auf die Beine gestellt – leider reichten schlussendlich die finanziellen Mittel nicht aus.

Nein, ganz bestimmt nicht! Da gibt es sehr viele Details, von denen wir alle nichts wissen.

Ich bete jeden Tag.

Ich möchte das lieber gar nicht wissen. Aber ich hoffe sehr, dass die Umwelt in 50 Jahren noch so intakt ist wie heute und die Menschen doch endlich gelernt haben, zu unserer Umwelt Sorge zu tragen und unsere Erde zu schätzen.

12. Worin besteht der Sinn des Lebens?

Mit sich, der Umwelt und den Mitmenschen im Einklang zu leben, die eigene Zufriedenheit zu erlangen und das Leben in all seinen Formen und Farben zu schätzen.

Irrationales überlass ich gerne jenen, die gerne Irrationales interpretieren oder gar an Irrationales glauben.

22.. HHaatttteenn SSiiee jjee eeiinn ppaarraannoorrmmaalleess EErrlleebbnniiss??

Nicht dass ich wüsste. Das Bedürfnis, Paranormales zu begreifen, ist gross – für gewisse Menschen allzu gross. Vieles lässt sich heute immer noch nicht erklären. Esoteriker, wie Naturwissenschaftler, sind manchmal auf der falschen Spur. So war die Fledermaus mit ihrer Flugfähigkeit im Dunkeln ein Rätsel. Sie ist für viele Kulturen Symboltier mit mystischen Fähigkeiten. Andererseits glaubten die Zoologen lang, dass Fledermäuse ungeahnt lichtempfindliche Augen haben. Weder Mystiker noch Zoologen hatten Recht, als das Echolot- beziehungsweise das Radarsystem der Fledermaus entdeckt wurde.

33.. GGllaauubbeenn SSiiee aann eeiinn LLeebbeenn nnaacchh ddeemm TToodd??

Nein. Obwohl diese Hoffnung einem menschlichen Grundbedürfnis entspricht und praktisch jeder Religion und deren Gründer eine Basis gaben.

44.. HHaabbeenn SSiiee sscchhoonn mmaall aauuff aalltteerrnnaattiivvmmeeddiizziinniisscchhee BBeehhaannddlluunnggssmmeetthhooddeenn wwiiee HHoommööooppaatthhiiee,, BBaacchhbbllüü-tteenn ooddeerr AAkkuuppuunnkkttuurr ggeesseettzztt –– uunndd mmiitt wweellcchheemm EErrffoollgg??

Nein, hab ich nie. Der Glaube daran, beziehungsweise die Psyche, kann sicher Effekte auf Körper oder Krankheiten haben. Die Frage ist, in welchem Umfang und auf welche Krankheit oder Symptom.

55.. WWiiee eerrnnsstt nneehhmmeenn SSiiee HHoorroosskkooppee?? OOddeerr aannddeerrss ggeeffrraaggtt:: IIsstt uunnsseerr SScchhiicckkssaall vvoorrhheerrbbeessttiimmmmtt??

Horoskope zu lesen, ist ein Zeitverlust, und ich lese sie nicht einmal spasseshalber. Der Glaube an ein Schicksal hilft sicher bei Schicksalschlägen. Er schadet aber der Menschheit dadurch, dass er die Selbstverantwortung unterbindet, die zu tragen das tägliche Leben dann allzu leicht macht.

66.. WWaass hhaalltteenn SSiiee vvoonn LLööffffeellbbiieeggeerr UUrrii GGeelllleerr?? IIsstt eerr eeiinn ggeenniiaalleerr TTrriicckksseerr –– ooddeerr bbeessiittzztt eerr ttaattssääcchhlliicchh üübbeerrssiinnnnlliicchhee FFäähhiiggkkeeiitteenn??

Interessiert mich nicht, da ich weder das eine noch das andere eruieren kann.

77.. WWiiee rreeaaggiieerreenn SSiiee,, wweennnn IIhhnneenn IIhhrr bbeesstteerr FFrreeuunndd eeiinnddrriinngglliicchh vveerrssiicchheerrtt,, eeiinn UUFFOO ggeesseehheenn zzuu hhaabbeenn?? Kritisch, um ihn nicht zu verletzen. UFOs und Loch-Ness-Monster haben sich im Laufe der Zeit als Hirngespinste erwiesen. Fata Morganas scheinen allerdings zum Teil optisch erklärbar zu sein.

88.. WWaass hhaalltteenn SSiiee vvoonn ddeenn IIddeeeenn ddeess QQuueerrddeennkkeerrss EErriicchh vvoonn DDäänniikkeenn??

Er mag ein interessanter Typ mit viel Fantasie sein, und Fantasie ist der Nährboden der Kunst, manchmal auch für neue Konzepte in der Forschung, die dann aber unbedingt experimentell bewiesen werden müssen. Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Maya-Geschichte und Kunst. Seine Behauptung, die Grabplatte in Palenque sei ein weiteres Indiz für Beziehungen mit Extraterrestrischen schon bei den Maya ging mir definitiv zu weit, handelte es sich doch nur um König Pacals symbolischen Ceiba Baum, den ich schon vor 35 Jahren bewundert hatte.

99.. UUmm ddaass WWoorrlldd–TTrraaddee–CCeenntteerr–AAtttteennttaatt vvoomm 1111.. SSeepptteemmbbeerr rraannkkeenn ssiicchh bbiiss hheeuuttee vviieellee UUnnggeerreeiimmtthheeiitteenn.. SSiinndd SSiiee üübbeerrzzeeuuggtt,, ddaassss uunnss ddiiee BBuusshh–AAddmmiinniissttrraattiioonn ddiiee WWaahhrrhheeiitt ddaarrüübbeerr ggeessaaggtt hhaatt??

Ereignisse wie 9/11, das Kennedy Attentat und andere eignen sich für politische Spekulationen. Ob die US-Administration jedes letzte Detail veröffentlicht hat oder nicht, ist beileibe kein Grund, mystische Hintergründe zu suchen. Wenn man sie trotzdem sucht: jedem Tierchen sein Plaisierchen.

1100.. BBeetteenn SSiiee –– uunndd wweennnn jjaa:: WWiiee oofftt??

Das mag viele erstaunen, die mich kennen. Die Antwort heisst: ja, oft. Aber nie bittend, sondern ausschliesslich dankend.

1111.. WWiiee ssiieehhtt ddiiee WWeelltt IIhhrreerr MMeeiinnuunngg nnaacchh iinn 5500 JJaahhrreenn aauuss??

Zum Teil anders, zum Teil gleich. Das lehrt uns ja schon die Geschichte.

1122.. WWoorriinn bbeesstteehhtt ddeerr SSiinnnn ddeess LLeebbeennss??

Zu suchen und gelegentlich zu finden, und zwar nicht nur in der Natur und der Wissenschaft, sondern auch menschlich.

65 65 IMPRESSUM ISSN 1660-4377 Auflage: 20’000 Exemplare Erscheinungsweise Zweimonatlich, sechs Ausgaben pro Jahr Herausgeber Luc Bürgin Redaktion Mysteries, Postfach, CH 4002 Basel Tel. +41 – 61 – 681 62 61 Fax +41 – 61 – 681 85 62 Internet www.mysteries-magazin.com E-Mail: mysteries@bluewin.ch Lektorat Ruth Gremaud Druck Greiserdruck (Rastatt) Kiosk-Vertrieb VU Verlagsunion KG (D/A/CH/I) Jahresabonnement EUR 44.90 / SFr. 69.– Anzeigenschluss Ausgabe 4/2008: 20. Mai 2008 Bankverbindungen Deutschland: BW Bank, Stuttgart Konto-Nr.: 14 1899 0 BLZ: 600 501 01 BIC: SOLADEST IBAN: DE96 6005 0101 0001 4189 90 Schweiz: Basler Kantonalbank, Basel Konto-Nr.: 165.414.141.84 BIC: BKBBCHBB, Clearing-Nr.: 770 IBAN: CH25 0077 0016 5414 1418 4 Postcheckkonto, Basel Konto-Nr.: 40-93969-1 Copyright Alle Rechte vorbehalten. Wiedergabe einzelner Beiträge – auch online – nur mit Genehmigung der Redaktion.

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«Ich habe schon tausendmal erlebt, dass ich mir einen Löffel holen wollte, die Besteck-Schublade geöffnet habe, und alles darin war komplett verbogen – vom Dessert-Löffel bis zur riesigen Suppenkelle. Mein Vater kann seine mentalen Kräfte nicht immer kontrollieren. Deshalb essen wir jetzt zuhause immer mit einem eigens für uns angefertigten Platin-Besteck, bei dem die Griffe zwei Zentimeter dick sind. Da verbiegt sich garantiert nichts mehr!» (Natalie, Tochter von Uri Geller) «In der Zeitung las ich eine Geschichte, in der es darum ging, dass in einem brasilianischen Urwald ein Stamm entdeckt worden war, der keinen Kontakt zur zivilisierten Welt hatte. Die hatten einen Gott, ‹Silver Bird› – der erschien jeden Tag. Sie wussten nicht, dass es ein Flugzeug war. Und das war der Ursprung der Idee für meinen neuen Film: Eine hoch entwickelte Kultur und eine primitive Kultur können nebeneinander existieren, ohne dass sie voneinander wissen.» (Roland Emmerich, Regisseur) «Die Frage ist, ob man lauter gesunde alte Leute bezahlen kann. Die Angloamerikaner sind ja der Meinung, dass das nicht geht. Ab einem bestimmten Alter werden dort im Krankenhaus bestimmte Eingriffe gar nicht mehr vorgenommen, selbst Hüftoperationen, die man hier in Deutschland auf jeden Fall durchführen würde. Die sagen: Das ist zu teuer und lohnt sich nicht mehr…» (Mark Benecke, Kriminalbiologe) «Sobald sich einer schneller steigert als die Masse, geht es ihm gut. Wenn die Masse als Ganzes das Einkommen erhöht, geht es allen gleich gut wie vorher. Der Mensch vergleicht sich mit anderen. In diesem Sinn ist es besser, ein grosser Frosch in einem kleinen Teich zu sein, als ein kleiner Frosch in einem grossen Teich. Suchen Sie sich den Teich, in dem Sie selbst ein grosser Frosch sind. Seien Sie lieber ein lokaler Held als ein globaler Verlierer!» (Prof. Mathias Binswanger, Ökonom) «Ich habe jahrelang in einer Apotheke gearbeitet. Da habe ich Frauen um die 50 gesehen, die sich mit Tranquilizern vollgestopft haben, auch jede Menge Leute in Methadon-Programmen.

Das hat mich so abgetörnt, dass ich mich lieber auf eine muntere Mischung aus harmlosen Arzneien eingeschossen habe: Bei mir gibt es jeden Tag Ginkgo Biloba für mein Gedächtnis und 100 Milligramm Aspirin für meine Gefässe. Ausserdem ein Magnesium-Kalium-Gemisch.» (Ina Müller, Kabarettistin) #$ %" &'

PROFESSOR MAX BURGER (CHAIRMAN NOVARTIS SCIENCE BOARD): «GELLER? INTERESSIERT MICH NICHT, ABER DAFÜR BETE ICH REGELMÄSSIG» – Abbildung 2
PROFESSOR MAX BURGER (CHAIRMAN NOVARTIS SCIENCE BOARD): «GELLER? INTERESSIERT MICH NICHT, ABER DAFÜR BETE ICH REGELMÄSSIG» – Abbildung 3
PROFESSOR MAX BURGER (CHAIRMAN NOVARTIS SCIENCE BOARD): «GELLER? INTERESSIERT MICH NICHT, ABER DAFÜR BETE ICH REGELMÄSSIG» – Abbildung 4
PROFESSOR MAX BURGER (CHAIRMAN NOVARTIS SCIENCE BOARD): «GELLER? INTERESSIERT MICH NICHT, ABER DAFÜR BETE ICH REGELMÄSSIG» – Abbildung 5
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PROFESSOR MAX BURGER (CHAIRMAN NOVARTIS SCIENCE BOARD): «GELLER? INTERESSIERT MICH NICHT, ABER DAFÜR BETE ICH REGELMÄSSIG» – Abbildung 8

Wachsen Pflanzen mit Hilfe elektrostatischer Felder schneller? Freilandversuche und weitere Tests sind in Planung. Biologe Daniel Ebner (Bild) berichtet an Pfingsten in Basel exklusiv über seine neuen Experimente.

«Vielleicht kann ich an Pfingsten am World Mysteries Forum in Basel bereits neue Resultate präsentieren», hofft Daniel Ebner. Der Baselbieter Biologe eilt derzeit von einem Termin zum anderen. Grund sind grossflächige Freilandversuche mit elektrostatisch behandeltem Getreide, mit denen neue Informationen über die erstaunlichen Bio-Experimente seines Vaters gewonnen werden sollen.

Die 2001 verstorbenen Ciba-Forscher Guido Ebner und Heinz Schürchhatten Ende der 80er-Jahre im Rahmen observationeller Studien überraschend festgestellt, dass Pflanzensamen und Fischeier nach Behandlung in einem starken elektrostatischen Spannungsfeld schneller wuchsen und teilweise auch mehr Ertrag brachten. In einigen Fällen entwickelten sich die Organismen gar zu einer Art «Urform» zurück.

Finanziertwerden Daniel Ebners aktuelle Aktivitäten vonprivaten Sponsoren.Im Zentrum stehen derzeit vor allem ökologische Freiland-Experimente mit Bio-Mais, der unter Laborbedingungen im E-Feld behandelt und Ende April in der freien Natur ausgesetzt werden soll. Ausserdem pflegt der Forscher Kontakte in bislang neun Länder, wo weitere E-Feld-Experimente oder -Projekte «angedacht» sind – auch mit Fischen.

Im schweizerischen Dornach wiederum experimentiert Daniel Ebner derzeit im kleinen Labormassstab mit allen möglichen Arten von Samen wie Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer, Erbsen, Rüben oder Sonnenblumen.

«Noch ist es zu früh, um allfällige konkrete Veränderungen in der Ausgestaltung festzustellen», warnt er vor übertriebenen Erwartungen. «Interessant ist aber, dass etwa die elektrostatisch behandelten Erbsen derzeit eher schneller zu wachsen scheinen als die unbehandelte Kontrollgruppe. Warten wir mal ab, wie sie sich in den nächsten Monaten weiterentwickeln.»

Konkrete Resultate werden wohl erst im Herbst vorliegen. Im Erfolgsfall sollen dann auf Vorschlag von Nobelpreisträger Professor WernerArber detaillierte Inhaltsanalysen folgen, um das Vorhandensein von möglicherweise vorhandenen Giftstoffen auszuschliessen. «Dies sollte im Rahmen einer wissenschaftlichen Publikation erfolgen», betont Ebner, «damit derlei Resultate auch der Fachwelt zur Diskussion vorgelegt werden können.»

red. nDaniel Ebner referiert am 10./11. Mai 2008 neben Nobelpreisträger Prof. Dr. Baruch S. Blumberg, Prof. Dr. Chandra Wickramasinghe und vielen anderen namhaften Forschern im Musicaltheater Basel über den «Urzeit- Code». Weitere Infos zum Kongress unter www.worldmysteriesforum.ch oder www.urzeit-code.com.

EXKLUSIV-VORTRAG: NEWS ZUM «URZEIT-CODE» AN PFINGSTEN – Abbildung 2
EXKLUSIV-VORTRAG: NEWS ZUM «URZEIT-CODE» AN PFINGSTEN – Abbildung 3
EXKLUSIV-VORTRAG: NEWS ZUM «URZEIT-CODE» AN PFINGSTEN – Abbildung 4

Ihre Meinung interessiert uns! Schreiben, faxen oder Vergrabene Schätze im Schloss «Wohin liess Hitler bei Kriegsende seine Diamanten verfrachten? Ein Holländer hat ein codiertes Dokument gefunden, auf dem er Angaben zum Versteck vermutet. Jetzt sucht er Interessierte, um den Code zu knacken.» («mysteries» Nr. 2/2008) Endlich wieder glücklich – dank Rahn «Etliche Schaulustige verblüffte Psi-Wunder Claus Rahn in den letzten Monaten auf offener Strasse mit seinen paranormalen Experimenten und Heilfähigkeiten. Wir zeigen exklusiv Bilder seiner aktuellsten Wundertaten.» («mysteries» Nr. 4/2007) Noch andere «Regenmacher» «Vor 50 Jahren verstarb der geniale Forscher Wilhelm Reich. Der Berliner Professor Bernd Senf beleuchtet die brisanten Wetterexperimente des Mannes und dokumentiert, wie neuste Forschungsergebnisse Reichs Wüstenbegrünungen eindrücklich bestätigen.» («mysteries» Nr. 2/2008) Kuriose Entdeckung auf «Google Earth»!

«Künstlich oder natürlich? Der pyramidenförmige Berg im bosnischen Visoko spaltet Archäologen und Laienforscher. Ägyptische Experten haben die Ausgrabungen nun unter die Lupe genommen und sind überzeugt: Hier waren einst offenbar tatsächlich Menschen am Werk.» («mysteries» Nr. 1/2008)

PYRAMIDE VON BOSNIEN: «ZWEI ELLENLANGE LINIEN – WIE BEI NAZCA» – Abbildung 2
PYRAMIDE VON BOSNIEN: «ZWEI ELLENLANGE LINIEN – WIE BEI NAZCA» – Abbildung 3
PYRAMIDE VON BOSNIEN: «ZWEI ELLENLANGE LINIEN – WIE BEI NAZCA» – Abbildung 4
PYRAMIDE VON BOSNIEN: «ZWEI ELLENLANGE LINIEN – WIE BEI NAZCA» – Abbildung 5
PYRAMIDE VON BOSNIEN: «ZWEI ELLENLANGE LINIEN – WIE BEI NAZCA» – Abbildung 6