Neue Sensation im ägyptischen «Tal der Könige»: Erneut wurde im Wüstensand ein bislang unbekannter Grabeingang aus der Pharaonenzeit entdeckt. Bis Redaktionsschluss gab sich die Ägyptische Altertumsbehörde aus Sicherheitsgründen bedeckt über den exakten Ort der Entdeckung. Wie «mysteries» aber am 11. März 2008 in einer exklusiven Vorabmeldung im Internet enthüllte, befindet sich der bereits im November 2007 aufgefundene Eingang laut Insiderinformationen in unmittelbarer Nähe der Grabanlage von König Meren-Ptah (KV-8), offensichtlich an oder unter der dortigen Felswand. Die letzte Ruhestätte von Ramses VIII.?

?!

KV-8

Möglich, aber nicht zwingend. Schliesslich soll es sich um einen so genannten «Stufeneingang» handeln, was auf ein bedeutendes Amarna-Herrschergrab aus der 18. Dynastie hindeuten könnte. Womöglich gar auf die sagenumwobenen verschollenen Ruhestätten von Pharao Echnaton oder seiner Gattin Nofretete? Aktuelle Fotos vom 10. März 2008, die «mysteries» exklusiv vorliegen, beweisen jedenfalls, dass im Tal derzeit tatsächlich rege Grabungsaktivitäten hinter dem für Touristen mittlerweile gesperrten KV-8-Eingang stattfinden (siehe Bild oben).

PS: Kurz vor Druckbeginn dieses Heftes, am 25. März, zog nun auch der offizielle «Egyptian Information Service» (SIS) nach und bestätigte äusserst vage, dass Altertumchef Zahi Hawass «eine ganze Reihe von Gräbern» im Tal aubuddeln lasse, darunter «auch das von Ramses II. und das von Tuthmosis II.».

Weitere Top-News aus Ägypten auf Seite 10

SPRUNG NACH VORNE

MYSTERIES-INTERVIEW WIRFT WELLEN

Überraschungserfolg für Hartwig Hausdorf. Der Münchner Mystery-Autor (Foto) katapultierte sich mit seinem neuen Buch «Nicht von dieser Welt» (Herbig) kurz vor Erscheinen im März quasi aus dem Nichts auf Platz Nr. 15 der «Spiegel»-Bestsellerliste. Mittlerweile ist bereits die 4. Auflage in Vorbereitung. Hausdorf: «Der Erfolg hat mich völlig überrumpelt! Umso mehr, als sich das Buch ja mit dem umstrittenen Thema ausserirdischer Spuren beschäftigt…»

Tja, manchmal kupfern auch etablierte Medien bei «mysteries» ab – natürlich ohne die Quelle zu nennen. Ganz anders diesmal der Schweizer «Blick»: Mit ausdrücklichem Bezug auf unseren Artikel (Heft Nr. 1/2008) interviewte das Schweizer Boulevardblatt den früheren Basler Polizeidirektor und heutigen Swiss-Olympic-Präsidenten Jörg Schild über seine Affinität für «mysteriöse» Themen. Frage: Bei welchen Gelegenheiten verliess sich Jörg Schild auf den Rat eines ihm bekannten Parapsychologen? Antwort: «Etwa als ich überlegte, ob ich in der Basler Regierung bleiben oder etwas Neues machen will.» Hut ab vor so viel Offenheit!

EXKLUSIVBILD: HIER WIRD EIN NEUES PHARAONEN-GRAB AUSGEBUDDELT! – Abbildung 2
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Ist das Bundeskriminalamt (BKA) in den Mord an Treuhand-Chef Rohwedder von 1991 verwickelt? Diese Frage stellt sich bis heute ein ehemaliger BILD-Reporter. Doch niemand will seiner Aussage Gehör schenken.

Mit seinem Enthüllungsreport über die Niederungen des Boulevard-Journalismus in Deutschland schaufelte er sich quasi sein berufliches Grab.

Verlegt von einem Kleinstverlag legte der frühere BILD-Reporter Udo Schulze jüngst in einem Buch Zeugnis über die unlauteren Machenschaften von Deutschlands grösster Boulevardzeitung ab («Die Abrechnung»). Und er kritisierte darin die Kollegen, die sein Werk im Gegenzug mit Nichtachtung bestraften. Doch so umstritten die wenigen Meinungen über das kaum beachtete Elaborat sind: Schulze spricht mehr als einmal Klartext. Und enthüllt einige Dinge, die vielen nicht passen mögen.

Nicht zuletzt im Mordfall DetlevKarsten Rohwedder, der bis heute seiner Aufklärung harrt. Der 1990 vom Ministerrat der DDR zum Vorstand der deutschen Treuhandanstalt bestimmte Spitzenmanager und -politiker war am 1. April 1991 durchs Fenster seines Wohnhauses in Düsseldorf erschos-

«Dann wiesen sie Frau Rohwedder darauf hin, dass die Fenster kein Panzerglas hätten…»

sen worden. Vieles deutete in der Folge auf ein RAF-Attentat hin.

Schulze aber blieb als damaliger BILD-Reporter in Essen von Anfang an misstrauisch. Ein Informant, so erinnert er sich, habe ihm seinerzeit den Hinweis gegeben, dass mehrere Wochen vor dem Anschlag zwei Unbekannte am Hause Rohwedder geklingelt hätten: «Als die Frau des Treuhandchefs öffnete, stellten sich die beiden Herren als ehemalige Stasi-Leute, die jetzt in Diensten des Bundeskriminalamtes – BKA – stünden, vor.»

Mit dem Auftrag, das Haus auf Sicherheitsmängel zu überprüfen, betraten sie die Räumlichkeiten. Schulze: «Nach kurzer Zeit verschwanden die Männer wieder, jedoch nicht ohne Frau Rohwedder darauf hingewiesen zu haben, dass die Fenster im ersten Stock kein Panzerglas hätten. Durch diese wurde Rohwedder später dann auch erschossen…»

«Da ist nichts dran!»

Der Reporter war wie elektrisiert und meldete die News sofort zur Chefredaktion nach Hamburg weiter. Vielleicht eine neue Spur, um das Attentat doch noch aufzuklären? Verächtlicher Kommentar der BILD-Bosse im Springer-Haus: «Wissen wir bereits, da ist nichts dran!» Punkt. Schluss. Keine weitere Recherche. Keine Meldung.

Nicht einmal als Kurznews. Stattdessen pushte das Hamburger Blatt in der Folge wie alle anderen brav die RAF-These.

Diese liess sich in der Folge aber nicht erhärten. Der Mord an Detlev Rohwedder bleibt bis heute ungeklärt. Die BKA-Spur?

Verlief im Nebel. Schulzes ernüchterndes Journalisten-Fazit: «Findet ein Redakteur etwas heraus, was den Grossen nicht ins Konzept passt, werden seine Erkenntnisse unterdrückt oder er selbst Opfer der politischen Linie im Haus.»

red. n

ROHWEDDER-MORD: EX-REPORTER DER BILD-ZEITUNG KLAGT AN – Abbildung 2
ROHWEDDER-MORD: EX-REPORTER DER BILD-ZEITUNG KLAGT AN – Abbildung 3
ROHWEDDER-MORD: EX-REPORTER DER BILD-ZEITUNG KLAGT AN – Abbildung 4

FREIES TREFFEN

FÜR GRENZWISSENSCHAFTEN in REGEN/BAYERN

Da s » Re g e n e r Tr e f f « f i n d e t i n d e r Re g e lj e d e n l e t zt e nSa m s t a g i m M o n at s t at t !

Ort: Gasthof zur Alten Post (Saal), Hauptstr. 37 94209 Regen / OT March Es ist ein »freies« Treffen, d.h. es steht kein Verein, Organisation etc. dahinter. JEDER kann kommen und gehen, wann er will.

Das Kultbuch „A Dweller on two Planets by Phylos“ jetzt endlich auch in deutscher Sprache.

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Wie Sie wissen, finden die Konferenzen bereits seit dem Jahr 1954 statt. Einmal jährlich treffen sich leitende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um sich in einem vertrauten Rahmen auszutauschen. Für Medien und Öffentlichkeit sind die Bilderberg-Konferenzen nicht zugänglich und die Teilnehmer sind angeblich dazu verpflichtet, den Inhalt für sich zu behalten. Aus diesem Grund sind die Konferenzen auch mit allerlei Verschwörungstheorien belastet. Als FDP-Politiker kann ich mich natürlich nicht für solche fragwürdigen Zusammenkünfte aussprechen. Ein demokratisches System ist vor allem durch seine Nähe zum Bürger und durch Transparenz gekennzeichnet. Die Bilderberg-Konferenzen widersprechen beiden Wesensprinzipien eines freiheitlich demokratischen Systems, das gerade nur weil es diese Werte gibt, existieren kann.»

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FDP-POLITIKER CHRISTIAN AHRENDT: «Bilderberg- Geheimkonferenz? Nein danke!» – Abbildung 2
FDP-POLITIKER CHRISTIAN AHRENDT: «Bilderberg- Geheimkonferenz? Nein danke!» – Abbildung 3
FDP-POLITIKER CHRISTIAN AHRENDT: «Bilderberg- Geheimkonferenz? Nein danke!» – Abbildung 4
FDP-POLITIKER CHRISTIAN AHRENDT: «Bilderberg- Geheimkonferenz? Nein danke!» – Abbildung 5
FDP-POLITIKER CHRISTIAN AHRENDT: «Bilderberg- Geheimkonferenz? Nein danke!» – Abbildung 6

Jordi: Für mich ist immer wieder rätselhaft, wie es die Ägypter geschafft haben, diese riesigen Pyramiden mit den Tonnen schweren Steinen so genau und exakt zu bauen, und das ohne Maschinen! Das ist für mich ein Geheimnis, das ich gerne knacken würde.

2. Hatten Sie je ein paranormales Erlebnis? Nein, bis jetzt nicht.

3. Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod? Ja, daran glaube ich ganz fest.

Ja, ich hatte vor ein paar Jahren einmal eine Akupunkturbehandlung gegen Kopfschmerzen. Da ging es mir wirklich viel besser. Aktuell nehme ich homöopathische Aufbaupräparate, damit ich die momentan sehr stressige und arbeitsintensive Zeit möglichst gesund und fit durchstehe.

Ich glaube nicht, dass unser Schicksal vorherbestimmt ist. An Horoskope glaube ich gar nicht. Ich glaube an Gott.

BOHRT ZAHNARZT AUS CHINA BEREITS IM WÜSTENSAND?

Eigentlich heisst er Dr. Tze Chuen Ngnow. Doch der Name ist zu kompliziert, um erfolgreich zu sein. Also nennt er sich Ng Tze-chuen. Oder noch kürzer: Dr. T C Ng (Bild oben). Unter diesem Kürzel macht der praktizierende Zahnarzt aus China seit Jahren international Karriere. Und wie! Seine Spezial-Erfindung: Feinste chirurgische Greifwerkzeuge mit dem Feingefühl menschlicher Finger. Zusammen mit namhaften Wissenschaftlern der Polytechnic University in Hong Kong gelang es ihm, diesen Traum erfolgreich in die Tat umzusetzen.

Ng’s Entwicklungen waren derart erfolgreich, dass sie bereits 1995 von der russischen Weltraumbehörde für Lötarbeiten an der Mir-Weltraumstation eingesetzt wurden. Das machte selbst die Europäer auf den chinesischen Dentisten und seine mechanischen Wunderroboter aufmerksam. Und so kam es, dass 2003 auch der «Beagle 2 Lander» mit dessen federleichten Vorrichtungen verziert wurde, um Gesteinsproben vom Mars quasi mit «Stäbchen-Geschick» einzusammeln.

Was viele nicht wissen: 2005 bot Dr. Ng eines seiner genialen «Roboter-Insekten» schliesslich auch Zahi Hawass an, dem obersten ägyptischen Pyramidenchef. Um damit die bis heute rätselhaften Mini-Schächte in der Königinnenkammer der Cheopspyramide und deren noch seltsamere Kupferabschlüsse weiter zu erkunden, die 1993 vom deutschen Ingenieur Rudolf Gantenbrink entdeckt worden waren. Hawass Problem: Er hatte für diese Mission bereits einen einsatzbereiten Miniroboter aus den Hightech-Labors der National University in Singapore geordert und erhalten. Also liess er Ende 2005 salomonisch verlauten: «Jetzt da wir gleich zwei Roboter zur Verfügung haben, werden wir baldmöglichst eine Entscheidung treffen.» Der Trick: Hawass erwägte, die beiden Wunderdinger offenbar miteinander zu kombinieren. Also Ng’s superleichte Mini-Greifwerkzeuge auf das Gefährt aus Singapore montieren lassen.

Am 30. November 2006 dann die erneute Ankündigung via Nachrichtenagentur AFP: «Im Februar 2007 soll das neu konzipierte Gefährt die Cheops-Schächte endgültig erkunden.»

Und am 20. März 2007 wiederum liess der Ägypter gegenüber dem «Discovery Channel» verlauten: «Noch in diesem Monat werde ich entscheiden, ob wir mit Singapore oder Hong Kong zusammenarbeiten.»

Von einer Zusammenarbeit der beiden Teams war offiziell interessanterweise immer noch keine Rede. Was war da wohl schief gelaufen? Hawass: «Bis Ende 2007 soll die Erkundung endlich stattfinden. Dann werden wir das Geheimnis um die kleinen Türen in der grossen Pyramide endlich lüften.» Seither herrscht – einmal mehr – Funkstille.

Doch die Stille trügt. Denn, wie «mysteries» aus äusserst gut unterrichteten Kreisen weiss, sollen zwei (!) Mini-Roboter bereits im Februar 2008 heimlich auf Testmission geschickt worden sein. Noch nicht in der Cheopspyramide. Aber an anderer Stelle im Wüstensand.

Insofern scheint es nur noch eine Frage der Zeit, bis sich alle Journalisten dieser Welt auf neue «exklusive Entdeckungsmeldungen» aus dem Land der Pharaonen stürzen werden.

Denn da ist auch noch das angebliche Grab der Cleopatra in Abusir, das Hawass nach Auffindung dreier entsprechender Statuen der Königin ebenfalls 2008 öffnen will (siehe Vorabbericht in «mysteries» Nr. 1/2008). Doch das ist noch nicht alles, was der Mann mit dem Hut offenbar in petto hat. Denn anfangs März 2008 tat er am Rande eines Vortrags in Mexico beiläufig kund, dass man auch im Grab von Sethos I. (um 1290 bis 1279 v. Chr.) «eine Entdeckung» gemacht habe. KV-17, so die offizielle Registriernummer, ist die räumlich längste Ruhestätte im gesamten Tal der Könige – und die wohl rätselhafteste von allen.

Aufgespürt hatte das bereits im Altertum geplünderte Mausoleum am 16. Oktober 1817 Giovanni Belzoni. Der Italiener besass einen äusserst guten Riecher für antike Fundstätten. So liess er sich auch von den prächtigen Wandmalereien und der schier unglaublichen Zahl an Kammern, Gängen und Hallen nicht ablenken: Sein Interesse konzentrierte sich auf die Sarghalle.

In seinen Aufzeichnungen schrieb er: «Der Sarkophag steht am oberen Ende einer Halle. Diese ist mit einem unterirdischen Gang verbunden.» In keinem anderen ägyptischen Königsgrab hat man jemals einen vergleichbaren Korridor gefunden. Wohin führt er? Und zu welchem Zweck wurde er einst unter unsäglichen Mühen aus dem brüchigen Fels geschlagen? Bis heute sind beide Fragen unbeantwortet.

Belzoni selbst legte über 90 Meter der «Passage K» frei, wie die Ägyptologen diesen Grababschnitt nennen. Dann folgte er dem Rat seines erfahrenen Mitarbeiters Abd el-Rassul, der beteuerte: «Da ist nichts zu finden.»

Und das hatte seinen Grund: Abd el-Rassul hatte Belzoni absichtlich an der Nase herumgeführt! In Wahrheit vermutete der Ägypter am Ende des Ganges den legendären Hort des Pharao Sethos. Und den wollte der clevere Mann seiner Sippe aus der berühmten Grabräuber-Hochburg Qurna sichern. Doch erst seinen Nachfahren sollte die Wiederaufnahme der Grabung gelingen.

Im Tal der Könige machte sich so etwas wie «Clondike- Stimmung» breit, als Ali Rassul im Oktober 1960 in Begleitung eines Chefinspektors in das Grab von Sethos I. einstieg. Die Erwartungen waren gross. Sie erfüllten sich leider nicht. Zwar entdeckte man eine Tür – doch dahinter ging der endlos scheinende, abfallende Gang weiter. Bis auf eine Länge von 136 Meter erkundete man den Schacht, dann musste das Unternehmen wegen Geldmangels eingestellt werden.

Erst im Frühjahr 2001 wurden neuerliche Untersuchungen im Sethos-Grab vorgenommen – vom Amerikaner Dr. Robert Cribbs, einem der führenden Experten auf dem Gebiet der Radartechnik. Seine Untersuchungen im vorderen Teil der Super-Gruft offenbarten Sensationelles. So konnte Cribbs im Boden mehrere Hohlräume registrieren, die Echos zurückwarfen. Auch an einigen Wandabschnitten konnten Anomalien registriert werden. Mehr als wahrscheinlich, dass Hawass Cribbs’ Spuren in «Passage K» unterdessen in aller Stille gefolgt ist. Und exakt dort fündig geworden sein könnte, wo vielleicht eine neuerliche grosse Entdeckung auf die Ausgräber wartet. Laut Augenzeugen jedenfalls liegen vor dem Grab derzeit riesige Haufen von Schutt…

Carl Hulot n

Geheime Grabungen in Ägypten – Abbildung 2
Geheime Grabungen in Ägypten – Abbildung 3
Geheime Grabungen in Ägypten – Abbildung 4

RON HUBBARDS GEHEIMES VERMÄCHTNIS

Scientology hütet das Geheimnis wie einen Schatz: Ziel ihrer Psycho-Ausbildung ist es, die Menschheit von bösen ausserirdischen Seelen zu befreien. Wer es schafft, erlange Superkräfte. Filmstar Tom Cruise, angebliche Nr. 2 der Vereinigung, soll kurz davor stehen. Das Problem: Der Mann dreht immer häufiger durch!

wer sie noch zu sehen bekommt, denn Scientology-Anwälte jagen ihnen derzeit wie Spürhunde nach, um sie mit juristischer Gewalt vom Netz zu pflücken und die Welt davon zu «säubern».

Video Nr.1 dürfte rund vier Jahre alt sein und wird von Insidern als internes Werbevideo für die Glaubensvereinigung eingestuft. Es zeigt einen völlig fanatischen Cruise, der rund neun Minuten lang mit leuchtenden Augen von seiner «Lieblings- Neues Ungemach für Tom Cruise.

Während sein Bekenntnis zur Scientology-Organisation anfangs von vielen nur mitleidig belächelt wurde, wird er nun selbst seinen engsten Fans unheimlich.

Aktuelle Auslöser dafür bilden zwei geheime Videos, die in den letzten Monaten im Internet aufgetaucht sind. Glücklich, religion» schwärmt und dabei immer wieder wie ein Irrer grinst. Als ob er unter Drogen stünde.

Originalzitate: «Wir sind die Autoritäten, um Leute von Drogen wegzukriegen. Wir sind die Herrscher über den Geist. Wir können Kriminelle wieder in die Gesellschaft eingliedern. Wir können Frieden bringen und die Kulturen vereinen. (…)

Als Scientologe schaut man jemanden an – und weiss mit Sicherheit, dass man ihm helfen kann. Wenn ein Scientologe an einem Unfallort vorbeifährt, ist es nicht so, als würde irgendwer daran vorbeifahren.

Man weiss, dass man etwas machen muss. Weil man weiss, dass man der Einzige ist, der wirklich helfen kann! (…)

Ich denke, dass es ein Privileg ist, sich Scientologe nennen zu dürfen. Es ist etwas, das man sich verdienen muss. Als Scientologe hat man die Fähigkeit, neue und bessere Gegebenheiten zu schaffen. Bedingungen zu verbessern. (…)

Das ist es, was mich antreibt. Ich weiss, dass wir die Möglichkeit haben, das Leben der Menschen nachhaltig zu verändern, und dem habe ich mich verschrieben. Und zwar kompromisslos mit Leib und Seele.

(…) Entweder Du bist mit an Bord. Oder Du bist nicht mit an Bord. Okay? Und wenn Du mit an Bord bist, bist Du wie der Rest von uns mit an Bord. Punkt. Wenn Du Scientologe bist, dann siehst Du die Dinge, wie sie sind. (…) Und ich denke an all die Leute da draussen, deren Schicksal von uns abhängt.»

Video Nr. 2 mutet noch bizarrer an: Aufgenommen wurde es 2004 auf einer «Ich denke an all die Leute da draussen, deren Schicksal von uns abhängt…»

geschlossenen Veranstaltung der obersten Scientologen, bei der Cruise mit einer Ehrenmedaille für «aussergewöhnliche Taten» ausgezeichnet wurde. Ähnlich einer Oscar-Verleihung bedankt sich der Superstar dabei bei den «Führern der Führer» und namentlich beim direkt neben ihm stehenden Scientology-Chef David Miscavige – der aktuellen Nr. 1 der Organisation. Die Heerschar der anwesenden Smoking-Träger kreischt, klatscht fanatisch, steht auf und zelebriert eine «Standing Ovation».

Dann passiert das Unfassbare: Cruise verneigt sich wie ein devoter Schüler vor einem Porträt des 1986 verstorbenen Scientology-Gründers Ron Hubbard. Anschliessend wendet er sich wieder an sein Publikum und predigt: «Ich werde meinen Weg weiterführen! Das sind die Zeiten, an die wir uns alle erinnern werden. Ich denke, dass Ihr wisst, dass ich für Euch da sein werde. Ich trage Sorge zu Euch, sehr, sehr, sehr stark! Also, was meint Ihr? Wollen wir diese Welt säubern?!»

Das Publikum tobt und kreischt, brüllt ohne zu überlegen: «Ja!». Cruise grinst, salutiert militärisch vor Hubbards Porträt und wird mit einer frenetischen Standing Ovation verabschiedet.

«Das erinnert an Goebbels» Szenen, die nicht nur ZDF-Historiker Guido Knopp schaudern lassen. «Tom Cruise tritt auf wie Goebbels», kritisierte er Mitte Januar 2008 gegenüber «Bild am Sonntag».

Knopp: «Es mag ja sein, dass Cruises Sprechweise bei vielen Erweckungsbewegungen in den USA üblich ist. Doch die Szene, in der er fragt, ob die Scientologen die Welt säubern sollen und alle Ja rufen, «Wollen wir diese Welt säubern?» Interne Ordensverleihung an Tom Cruise durch Scientology-Chef David Miscavige.

Ist dieser Mann noch bei Trost? Szenen aus einem internen Scientology-Schulungsvideo mit einem irre wirkenden Cruise.

erinnert zwangsläufig jeden Deutschen, der sich für Geschichte interessiert, an die berüchtigte Sportpalast-Rede von Goebbels.»

Doch da sind auch noch Cruises Medienauftritte, die mittlerweile immer mehr Bürger in den USA an seiner psychischen Verfassung zweifeln lassen. Denn ob am Radio oder im TV: Kaum wird der Schauspieler auf seinen «Glauben» angesprochen, rastet der früher so kontrolliert wirkende Superstar immer öfter völlig aus.

Von einer Sekunde auf die andere mutiert er dann jeweils vom sympathischen Hollywood-Star zum fanatischen Fernsehprediger – wie wenn er für Sekunden sein wahres Gesicht zeigen würde. In aggressiven, überdrehten Sätzen kanzelt er sein Gegenüber dann gewöhnlich ab («Sie haben keine Ahnung, worüber Sie sprechen!») – immer häufiger mit wirren Aussagen und irrem Blick.

«Du bist verrückt!»

Ähnlich im Mai 2005, als sich Cruise soeben frisch verliebt hatte und in Ophrah Winfreys berühmter TV-Show auftrat, wo er sich ebenfalls wie ein Verrückter verhielt.

«Er hieb mit der Faust in die Luft», erinnert sich Bestseller-Autor Andrew Morton in seiner kürzlich erschienenen Cruise-Biographie. «Er lachte hysterisch.

Er sprang rückwärts auf die Couch. Er hielt «Auch Paramount zog die Konsequenzen – und löste seinen Filmvertrag auf.»

sich mit den Händen den Kopf, als wäre er völlig überwältig.» Unzählige Male rief Ophrah dazwischen: «Du bist verrückt!»

«Ich bin verliebt! Ich bin verliebt», japste Cruise im Gegenzug ohne Unterlass und turnte ausgelassen im Studio herum, statt wie erwartet Werbung für seinen neuen Film «Krieg der Welten» zu machen.

Selbst der per Videolink zugeschaltete Regisseur Steven Spielberg mochte seinen Augen nicht trauen: «Erzähl doch ein bisschen über Krieg der Welten», mahnte er seinen Hauptdarsteller, «wir kommen nämlich bald in die Kinos.»

Kein Wunder stellte damals selbst das berühmte Promi-Magazin «Vanity Fair» die ketzerische Frage: «Hat Tom noch alle Tassen im Schrank?»

Und auch der Filmriese «Paramount» zog 2006 die Notbremse und kündigte seinen langjährigen Vertrag mit dem Superstar. Einem Superstar, der Schauspielerkollegin Brooke Shields damals in aller Öffentlichkeit für ihre Einnahme von Antidepressiva kritisierte. Und die Geburt seiner eigenen Tochter streng nach Scientology-Richtlinien vollzog – in dem er sich, seiner Frau und seinen Hausangestellten tagelang strengstes Schweigen verordnete, damit das Kind nach der Geburt nicht traumatisiert würde.

Ist Cruise die neue Nr. 2?

Pubertäre Anflüge eines Mannes in der Midlifecrisis? Bizarre Allüren eines Weltstars, der wie Michael Jackson den Boden unter den Füssen verliert? Nein, wie Bestseller-Autor Andrew Morton zu wissen glaubt: «Tom Cruise ist in der weltweiten Scientology-Hierarchie zur Nummer 2 aufgestiegen!» warnt er in seiner kürzlich erschienenen Cruise-Biographie. Cruise habe innerhalb der «Psycho-Fabrik» bereits 2004 die Stufe eines «Operating Thetan 7» erreicht, auf der der Mensch angeblich «auf der Schwelle zum Supermann steht».

Das erkläre leider mehr, als manchem seiner Fans lieb sein kann. Nicht zuletzt wohl auch die eingangs erwähnten internen Geheimvideos, die den einstigen Frauenliebling als abgedrehten Fernsehprediger zeigen.

Morton zitiert in diesem Zusammenhang einen Ex-Scientologen, der intern ähnlich weit gekommen war: «Das Herumspringen auf der Couch liess sich direkt auf den Umstand zurückführen, dass er keinen Bezug zur Realität mehr hat. Kein normaler, geistig gesunder Mensch würde so öffentlich auf eine Liebesbeziehung reagieren, weil er ein Gespür für sich selbst und ein Gespür für seinen Platz in der Realität hätte. Als OT-7 verliert man dieses Gespür, weil ein Teil von einem immer noch in diesem hypnotischen, tranceähnlichen Zustand ist.»

Auditing mit «Lügendetektor» Was bedeutet «OT-7»? Ziel von Scientology ist es, alle Menschen, namentlich die zahlenden Mitglieder, in einen höheren Bewusstseinszustand zu bringen. Dafür haben Willige etliche immer teurer werdende Seminare und strenge Ausbildungen zu absolvieren, um ihre Persönlichkeit zu «verbessern».

Ziemlich vereinfacht ausgedrückt unterwerfen sie sich dabei einer langwierigen, äusserst eigenwilligen «Psychoanalyse» samt Lügendetektor, um schmerzhafte Geschehnisse aus ihrer Vergangenheit auszumerzen. Sind sie erfolgreich, steigen sie auf. Von Level 1, zu Level 2 etc.

Level 8 gilt derzeit als höchster je bei Scientology erreichter Grad. Er kann nur in der Isolation der firmeneigenen Kreuzfahrt-Yacht «Freewinds» absolviert werden. Die soll zwar bekanntermassen asbestverseucht sein – doch das scheint keine Rolle zu spielen, da Krebs laut Hubbard sowieso nur von unserem beschränkten Geist verursacht würde.

Welche «Superkräfte» die geheimnisumwitterte «Thetan-Stufe Nr. 8» ihren Absolventen verleihen soll, bleibt bis heute öffentlich ebenso umstritten. Selbst hohe Scientologen dürfen sich darüber aus Geheimhaltungsgründen prinzipiell nicht äussern. Schliesslich kosten derlei «mentale Ausbildungen» Hunderttausende von Dollars.

Insidern und enttäuschten Aussteigern zufolge aber würden hinter vorgehaltener Hand schier unglaubliche Dinge in Aussicht gestellt: Man könne auf Level 8 «herumfliegen», Gegenstände mit Geisteskraft bewegen, andere Menschen mit einem einzigen Gedanken töten oder telepathisch kommunizieren. Selbst Raum und Zeit «Ein Operating Thetan soll in der Lage sein, Materie, Energie und Zeit zu kontrollieren.»

würden dadurch manipulierbar. Supermann und Co. lassen grüssen!

Oder wie es die «Kirche» öffentlich verklausuliert: «Scientologen haben herausgefunden, dass das geistige Wesen potenziell allem Materiellen überlegen ist und dass es, das heisst Sie, wenn es von allen Traumata, Verstössen und Aberrationen der Vergangenheit befreit wäre, an Wunder grenzende Veränderungen im materiellen Universum herbeiführen könnte.»

Und weiter: «Wir befreien Menschen und befähigen sie, selbständig zu denken.

Ein Operating Thetan (OT) ist in der Lage, Materie, Energie, Raum und Zeit zu kontrollieren, anstatt von diesen Dingen kontrolliert zu werden.» Daher könne ein OT Herrscher über das Leben sein. Und quasi nebenbei würde einem noch die «ultimative Wahrheit» enthüllt…

Xenu, der böse Ausserirdische So weit, so schlecht. Denn worauf gründet diese ultimative «Wahrheit»? Um dies zu verstehen, gilt es tief in den von Hubbard beschworenen Gründermythos von Scientology abzutauchen. Und der erscheint – oWunder – wie ein billiger Science-Fiction-Film.

Im Mittelpunkt dieser Story steht der böse Xenu. Laut Hubbard ein galaktischer Herrscher, dessen 75 Millionen Jahre zurückliegende Taten das heutige Leben auf der Erde massgeblich beeinflusst hätten.

Die Geschichte von Xenu ist Teil des Glaubens von Scientologen an ausserirdische Zivilisationen und Eingriffe fremder Wesen in die Ereignisse auf der Erde.

Eine Story, von der Scientologen übrigens erst ab OT-Level Nr. 3 erstmals intern erfahren. Nur ein Propaganda-Märchen eifersüchtiger Kritiker? Mitnichten: Detailliert abgehandelt wird sie nämlich in Hub-Schaltzentrale der Macht. Der neue Scientology-Hauptsitz in Berlin.

SCIENTOLOGY UND DIE AUSSERIRDISCHEN – Abbildung 2
SCIENTOLOGY UND DIE AUSSERIRDISCHEN – Abbildung 3
SCIENTOLOGY UND DIE AUSSERIRDISCHEN – Abbildung 4
SCIENTOLOGY UND DIE AUSSERIRDISCHEN – Abbildung 5
SCIENTOLOGY UND DIE AUSSERIRDISCHEN – Abbildung 6
SCIENTOLOGY UND DIE AUSSERIRDISCHEN – Abbildung 7
SCIENTOLOGY UND DIE AUSSERIRDISCHEN – Abbildung 8
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SCIENTOLOGY UND DIE AUSSERIRDISCHEN – Abbildung 10
SCIENTOLOGY UND DIE AUSSERIRDISCHEN – Abbildung 11
SCIENTOLOGY UND DIE AUSSERIRDISCHEN – Abbildung 12
SCIENTOLOGY UND DIE AUSSERIRDISCHEN – Abbildung 13
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SCIENTOLOGY UND DIE AUSSERIRDISCHEN – Abbildung 15
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Vor 75 Millionen Jahren war Xenu der Herrscher einer galaktischen Konföderation, die aus 26 Sternen und 76 Planeten, die heute als Sektor 9 bekannt sind, bestand, einschliesslich der Erde, die damals als Teegeeack bekannt war. Die Planeten waren überbevölkert, auf jedem lebten durchschnittlich 178 Milliarden Menschen. Die Zivilisation der galaktischen Konföderation war mit der unsrigen vergleichbar – mit Leuten «die in Kleidern herumliefen, die den Kleidern, die sie am heutigen Tag tragen, bemerkenswert ähnlich sind» und Autos, Zügen, und Schiffen, die genau so aussahen wie die «um 1950/1960 auf der Erde».

Xenu war in Gefahr, abgesetzt zu werden, und so arbeitete er einen Plan aus, die überschüssige Bevölkerung aus seinem Herrschaftsbereich zu eliminieren. Mit der Hilfe von «Überläufern» besiegte er die Bevölkerung und die «loyalen Beamten», eine Kraft für das Gute, die in Opposition zu Xenu stand. Mit der Hilfe von Psychiatern liess er Millionen von Menschen unter dem Vorwand einer «Einkommenssteuer-Inspektion» vorladen, um sie mit Injektionen von Alkohol und Glykol zu lähmen.

Die gekidnappte Bevölkerung wurde in Raumschiffe verladen, um sie nach Teegeeack (Erde) zu transportieren, dem vorgesehenen Ort der Vernichtung. Diese Raumschiffe waren exakte Kopien der Douglas DC-8 – «ausser dass die DC-8 Triebwerke und Propeller hatte und das Raumschiff nicht». Nachdem die Raumschiffe Teegeeack erreicht hatten, wurden die gelähmten Leute ausgeladen und über den ganzen Planeten verteilt am Fuss von Vulkanen aufgehäuft. Dann wurden Wasserstoffbomben in die Vulkane versenkt, die alle gleichzeitig detonierten. Nur wenige körperliche Wesen überlebten.

Die jetzt entkörperten Seelen der Opfer, die Hubbard «Thetane» nennt, wurden durch die Explosion in die Luft geblasen. Sie wurden durch Xenus Streitkräfte in «Vakuum-Zonen» um die Erde herum eingesaugt. Hunderte von Milliarden gefangener Thetane wurden zu einer Art Kino gebracht, wo sie gezwungen wurden, 36 Tage lang einen «dreidimensionalen superkolossalen Film» anzusehen.

Das pflanzte in das Gedächtnis der unglücklichen Thetane etwas ein, was Hubbard «verschiedene irreführende Informationen» nannte, die kollektiv als «R6 Implant» bezeichnet werden, «was mit Gott, dem Teufel, Science Fiction usw. zu tun hat». Das schloss alle Weltreligionen ein, wobei Hubbard insbesondere die römisch-katholische Kirche und das Bild der Kreuzigung auf den Einfluss von Xenu zurückführt.

Die Innendekoration «aller modernen Kinos» ist gemäss Hubbard ebenfalls geprägt durch eine unbewusste Erinnerung an Xenus Implantate. Die beiden «Implant- Stationen», die Hubbard erwähnt, hätten sich auf Hawaii und Las Palmas auf den Kanarischen Inseln befunden.

Abgesehen vom Einpflanzen neuer Glaubensinhalte in die Thetane wurden sie durch die Bilder ihres Identitätssinnes beraubt. Als die Thetane die Projektionsgebiete verliessen, begannen sie sich in Schwärmen von einigen Tausend zu gruppieren, da sie die Fähigkeit verloren hatten, sich voneinander zu differenzieren. Jeder Schwarm von Thetans sammelte sich in einem der wenigen Körper, die die Explosion überlebt hatten. Diese wurden das, was als «Körperthetane» bezeichnet wird, die sich bis heute an jedermann anhängen und ihn nachteilig beeinflussen, abgesehen von den Scientologen, die die nötigen Schritte ausgeführt haben, um sie zu entfernen.

Die «loyalen Beamten» – unter denen sich auch Elron Elray befand, dessen Erdenname laut Scientology heute «L. Ron Hubbard» lautet – stürzten Xenu schliesslich und schlossen ihn in einen Berg, wo er für immer gefangen gehalten wird durch ein Kraftfeld, das von einer ewigen Batterie Energie bezieht. Manche behaupten, Xenu sei auf der Erde in den Pyrenäen gefangen, aber Hubbard erwähnt nur «einen dieser Planeten» der galaktischen Konföderation.

Teegeeack/Erde wurde schliesslich von der galaktischen Konföderation verlassen und blieb bis heute ein ausgestossener Gefängnisplanet…

SCIENTOLOGY-GEHEIMTREFFEN: WONACH SUCHTE DER DEUTSCHE VERFASSUNGSSCHUTZ 1998 IN BASEL?

Woher hatte Göbel die Dokumente?

«Autonummern notieren? Ich war entsetzt!»

GEHEIMER XENU-MYTHOS: WARUM SCIENTOLOGEN AN BÖSE AUSSERIRDISCHE GLAUBEN MÜSSEN – Abbildung 2
GEHEIMER XENU-MYTHOS: WARUM SCIENTOLOGEN AN BÖSE AUSSERIRDISCHE GLAUBEN MÜSSEN – Abbildung 3
GEHEIMER XENU-MYTHOS: WARUM SCIENTOLOGEN AN BÖSE AUSSERIRDISCHE GLAUBEN MÜSSEN – Abbildung 4
GEHEIMER XENU-MYTHOS: WARUM SCIENTOLOGEN AN BÖSE AUSSERIRDISCHE GLAUBEN MÜSSEN – Abbildung 5
GEHEIMER XENU-MYTHOS: WARUM SCIENTOLOGEN AN BÖSE AUSSERIRDISCHE GLAUBEN MÜSSEN – Abbildung 6

ERZEUGT WERDEN

Drehen die Wissenschaftler jetzt völlig durch? Noch in diesem Jahr weiht das europäische Kernforschungszentrum CERN in Genf den weltweit stärksten Teilchenbeschleuniger der Welt (LHC) ein – der «ein neues Tor zur Physik» öffnen soll. Mit der drei Milliarden Euro teuren Supermaschine wollen die Forscher Gott spielen und unter anderem Schwarze Löcher erzeugen! Ein Wahnsinn sondergleichen, der unsere Erde laut einem Chaosforscher aus Deutschland im schlimmstmöglichen Fall ausradieren könnte – und zwar bereits im Jahr 2012!

Blick unter die Erde von Genf (Schweiz). Hier entsteht derzeit der stärkste Teilchenbeschleuniger der Welt. (Fotos: CERN) Es ist wahrhaft kein erbauliches Szenario, das der deutsche Biochemiker und Pionier der Chaosforschung Professor Otto E. Rössler Ende Januar an der «Transmediale» heraufbeschwor. Der Entdecker des «Rössler-Attraktors» referierte am grössten deutschen Festival für Kunst und digitale Kultur in Berlin über die futuristisch anmutenden Experimente, die im neuen unterirdischen LHC-Superring am CERN in Zukunft durchgeführt werden sollen.

Auf einer 27 Kilometer langen Strecke werden dort unter der Erde demnächst winzigste Teilchen kreisförmig beschleunigt und zur Kollision gebracht. Davon erhoffen sich die Wissenschaftler neue Erkenntnisse über die Entstehung des Universums. Und dafür scheint ihnen keine Idee zu verwegen.

Denn auch schwarze Löcher sollen mit der «Supermaschine» künstlich erzeugt werden. Winzig kleine zwar nur. Und die Wahrscheinlichkeit, dass dies gelingt, liegt «lediglich» bei 10 Prozent, wie Chaosforscher Rössler nach der Konferenz gegenüber dem Onlinemagazin «Golem.de» erklärte. Würden jedoch tatsächlich solche Löcher produziert, werde man das auf der Erde wahrscheinlich noch nicht mal merken, denn «die Dinger verstecken sich, da sie keine Strahlungswirkung haben».

Laut gängiger Lehrmeinung müssten derlei Mini-Löcher eigentlich sogleich verpuffen. Doch Rössler meldet nach intensiven Berechnungen Zweifel an dieser Aussage an. Kommt dazu, dass seine Forscherkollegen gleich Millionen von derartigen kosmischen Ungeheuern erzeugen wollen. «Die Frage, die bleibt, ist, wie lange es dann dauert, bis so ein kleines schwarzes Loch genügend stark gewachsen ist, um schliesslich die ganze Welt aufzufressen» – sprich: unseren Planeten auf Sandkorngrösse zusammenzuschrumpfen.

Wie reagiert man beim CERN auf derlei Untergangsprognosen? Man kündigt leicht verlegen eine ausführliche Informationsbroschüre an. Und betont, dass die künstlich generierten Mini-Löcher wider Erwarten tatsächlich stabil bleiben könnten – und dass einige davon dann wohl im Erdbereich verbleiben und sich dort in der Tat zunehmend an unserer Materie «laben» würden. Allerdings vergingen bis zu einem derartigen «Worst Case» Abermilliarden von Jahren – insofern also alles kein Problem, wie beschwichtigt wird.

Wirklich nicht? Chaosforscher Rössler schüttelt den Kopf: «Das wächst viel schneller», prophezeit er. «Ich bin auf einen Faktor von 50 Monaten gekommen.» Falls die Versuchsreihe noch in diesem Jahr erfolgreich startet, würde die Erde folglich in etwa 50 Monaten untergehen – genauer gesagt, im Jahr 2012. In diesem Jahr endet bekannterweise auch der sagenumwobene Mayakalender… red. n

WAHNSINN: UNTER DER SCHWEIZ SOLLEN SCHWARZE LÖ CHER – Abbildung 2
WAHNSINN: UNTER DER SCHWEIZ SOLLEN SCHWARZE LÖ CHER – Abbildung 3
WAHNSINN: UNTER DER SCHWEIZ SOLLEN SCHWARZE LÖ CHER – Abbildung 4
WAHNSINN: UNTER DER SCHWEIZ SOLLEN SCHWARZE LÖ CHER – Abbildung 5

Heute amtet er als Direktor des Deutschen Museums. Doch bereits vor Jahren hatte Professor Wolfgang Heckl eine faszinierende Idee: Lassen sich Vasen der Vergangenheit womöglich akustisch gespeicherte Töne oder Gespräche entlocken? Ja, das könnte klappen, behaupten überraschend auch andere Forscher.

hörbar zu machen. Exakt jene Geräuschkulisse, die in grauer Vergangenheit unmittelbar während des Einkerbens vorherrscht haben soll.

Ausgestrahlt wurde der News-Beitrag im belgischen Fernsehen – am 1. April 2005. Leider kein Zufall, wie bereits das Datum erahnen lässt. Tatsächlich handelte es sich um einen – äusserst professionell aufgemachten – Aprilscherz. Doch so abwegig, wie sie auf den ersten Blick schei- Die französischsprachige TV-Meldung macht stutzig. Ohne mit der Wimper zu zucken, berichten belgische Wissenschaftler darin von einer schier unglaublichen Entdeckung. Kurz gefasst: Es sei ihnen gelungen, aus Einkerbungen einer 6500 Jahre alten Tonvase mit phonographischen Mitteln Stimmen und Gelächter akustisch nen mag, ist die Idee beileibe nicht. Bereits 1969 war die Idee, Töne aus der Vergangenheit hörbar zu machen, in der Februar-Ausgabe des «New Scientist» von David E. H. Jones in einer Kolumne aufgeworfen worden. Und kurz zuvor hatte ein unabhängiger Wissenschaftler namens Richard G. Woodbridge III. der renommierten Zeitschrift «Nature» ebenfalls einen entsprechenden Kurzbericht über eigene erfolgversprechende Versuche aus dem Jahre 1961 übermittelt. Sein Beitrag wurde von den Herausgebern indes als «zu spezialisiert» abgelehnt.

Immerhin: Woodbridge konnte seinen Kurzbeitrag wenig später, im August 1969, in den «Proceedings of the IEE» doch noch unterbringen, wo seine Zeilen indes schnell in Vergessenheit gerieten (siehe dazu auf Seite 41 die deutschsprachige Erstveröffentlichung seiner Gedanken).

Lediglich ein paar Science-Fiction-Autoren sollten die gewagte Idee in der Folge aufgreifen – bis 1993. In diesem Jahr doppelte der deutsche Biophysiker, Nanowissenschaftler und heutige Professor Wolfgang Heckl nämlich publikumswirksam in «Bild der Wissenschaft» nach.

Heckl amtet mittlerweile als Generaldirektor des Deutschen Museums. Doch war er bereits damals kein Unbekannter. Jahrelang hatte er mit dem Nobelpreisträger und Miterfinder des Rastertunnelelektronenmikroskops, Gerd Binnig, zusammengearbeitet.

Auch Heckl stellte sich damals die ketzerische Frage:Wäre es nicht möglich, dass Geräusche oder gar Musik in alten Töpfen und Vasen verewigt worden sein könnten? Konnten solche Laute womöglich mit Hilfe des 1986 ebenfalls von Binnig entwickelten Raster-Kraftmikroskops wieder hörbar gemacht werden?

Pure Fantasie? Nein, denn besagtes technisches Wunderding basiert ebenso wie das Raster-Tunnelmikroskop auf dem Prinzip einer ultrafeinen Nadelspitze, welche die Oberfläche eines bestimmten Materials zeilenweise abtastet. Und so selbst Kristallstrukturen oder einzelne Moleküle zumindest sichtbar werden lässt.

Gespeichert in den Rillen Heckls Idee lehnt sich eng an Woodbridges Gedanken an. Auch sie fusst auf der simplen Grundüberlegung, dass grundsätzliche alle Kratzer oder Rillen, die im Lauf der Zeit bewusst oder unbewusst auf ein Objekt gelangen, indirekt auch Speicher akustischer Information sein müssten. Grund: Die Schallschwingungen der jeweiligen Umgebung wirken sich ganz automatisch auf das kratzende Instrument aus, gelangen auf diese Weise als winzige Ablenkungen direkt in die gerade entstehende Rille.

Und ebendiese Ablenkungen sind es, die Heckl damals via Rasterkraftmikroskop «Können wir hörbar machen, wie ein römischer Künstler über Cäsars Tod tratscht?»

ausfindig machen wollte, um sie anschliessend abzutasten und mit Hilfe modernster Apparaturen zum Klingen zu bringen. Rillen übrigens, wie wir sie auf antiken Töpfen und Vasen in Hülle und Fülle finden.

Und wenngleich Heckl damals bewusst vorsichtig blieb und auf verschiedene Voraussetzungen in Bezug auf Material und Oberflächenbeschaffenheit hinwies, welche die Suche einschränken würden, eröffnen sich durch seine Überlegungen wahrhaft fantastische Perspektiven. Könnten auf die beschriebene Weise doch tatsächlich ganze Sätze oder Ausrufe der jeweiligen Künstler in den Rillen festgehalten worden sein.

Stellen wir uns nur einmal vor, wir könnten hörbar machen, wie ein römischer Vasenkünstler mit seinen Besuchern gerade über Cäsars Tod tratscht, während er seine Verzierungen eingravierte. Oder was Universalgenie Leonardo da Vinci vor sich hinbrummte, als er die «Mona Lisa» pinselte. Historischer Sprengstoff!

1998 fragte die Zeitung «Zeit» bei Heckl nach, was aus seiner Idee geworden war. «Gar nichts», antwortete der mittlerweile berühmt gewordene Wissenschaftler.

«Alles nur eine intellektuelle Spinnerei», wiegelte er auf Anfrage und mit Rücksicht auf seine akademische Karriere taktisch ab. Er habe die Sache nie weiterverfolgt. Für Deutschlands «Meinungsblatt» war die Sache damit erledigt.

Überraschende Entdeckung Nicht so für «mysteries». Eine intensive Suche in den Archiven förderte nämlich überraschend eine völlig unbeachtete wissenschaftliche Abhandlung Heckls zutage, in der er seine Überlegungen konkretisierte. Vorgestellt wurde sie bereits 1992 im so genannten «Dahlem Workshop Report» der Freien Universität Berlin, die Unorthodoxer Denker. Der deutsche Biophysiker Professor Wolfgang Heckl.

damals regelmässig interdisziplinäre Zusammenkünfte weltweit anerkannter Wissenschaftler aus unterschiedlichen Ländern durchführte.

Im englischsprachigen Sammelband «Durability and Change» der Tagung vom 6. bis 11. Dezember 1992 finden sich auch Heckls Überlegungen wiedergegeben. «Bis jetzt waren alle Informationen über das Leben in früheren Zeiten nur über erhalten gebliebene Schriftstücke, Gemälde oder Artefakte möglich», wird darin ausgeführt.

«Stimmen aber, Musik oder andere Geräusche sind nur kurzzeitig hörbar. Dank der Erfindung des phonographischen Prinzips durch Thomas A. Edison und des später entwickelten Plattenspielers wissen wir jedoch, dass Töne mit relativ geringem technischem Aufwand gespeichert werden können. Die Frage stellt sich nun, ob es in der Vergangenheit vielleicht möglich war, auf eine ähnliche Art Klänge in einem geeigneten Medium aufzuzeichnen – und dass sich diese möglicherweise bis heute erhalten hätten.»

So könnte es funktionieren Auf den folgenden Seiten führt Heckl seine Ideen bis ins Detail aus. Und so entsteht vor dem geistigen Auge des Lesers folgendes Bild: Auf einer einfachen Töpferscheibe wird ein Klumpen Ton mit einer Geschwindigkeit von zwischen 1 und 10 Hz beispielsweise zu einem Krug mit dekorativen Einkerbungen geformt.

Während des Drehens hält der Töpfer einen scharfen Gegenstand, ein Metallstück, ein Töpfermesser oder einen kammartigen Gegenstand (einen so genannten «Stylus» – gleichzusetzen mit einer Grammophonnadel) an die Oberfläche des zu bearbeitenden Gegenstandes. Auf diese Weise produziert er eine Verzierung, zum Beispiel Rillen, die sich spiralartig um eine Vase winden.

Umgebungsgeräusche – Gespräche oder Gesang – versetzen den Stylus nun in Schwingungen. Diese Modulationen werden der Bewegung des Stifts überlagert, solange dieser mit gleichmässiger Kraft auf das rotierende Tongefäss gepresst wird.

Um Spuren so geschaffener möglicher Tonaufzeichnungen heute noch zu ermitteln, meint Heckl, seien vor allem nicht glacierte Tonwaren aus frühen Perioden geeignet. Relikte, die diese Voraussetzungen erfüllen, sind jedoch nicht mehr allzu reichlich vorhanden.

Immerhin: Die Töpferscheibe wurde bereits ab zirka 3000 v. Chr. im Nahen Osten verwendet, und so besteht immerhin die Hoffnung, dass damit gefertigte Artefakte heute noch gut erhalten in Museen zu fin- «Werden wir eines Tages einer antiken Version von Homers Ilias lauschen?»

den sind. Da auch der Brennvorgang jedoch möglicherweise die feinen Wellenlinien zerstört haben könnte, empfehle es sich, Experimente an ungebrannter, so genannter ägyptischer Fayence durchzuführen.

Um Töne aus der Vergangenheit hörbar zu machen, so der deutsche Wissenschaftler weiter, müsste das zu untersuchende Objekt zudem auf einer Scheibe montiert sein, die mit der gleichen Geschwindigkeit rotiert wie einst die antiken Töpferscheiben.

Auf einer höhenverstellbaren Einrichtung wird nun eine Nadel angebracht, die den Einkerbungen auf dem Gefäss entlang zu führen ist. Kleinste Ablenkungen werden so als elektrische Signale wahrgenommen. Zur weiteren Untersuchung müssten modernste Elektronikverfahren, optische und akustische Methoden, Spektralanalyse, Computer- und Lasertechnik eingesetzt werden.

Ursprünglichste Art von Dekoration auf rohen, auf der Töpferscheibe gefertigten Tongefässen waren Ziselierungen mittels eines spitzen Gegenstandes oder des Daumennagels. Deshalb, erklärt Heckl, müsse ein heute durchgeführtes Experiment zur Klangaufzeichnung und -wiedergabe analog den oben beschriebenen Bedingungen durchgeführt werden.

Dabei sollte möglichst feine Tonerde verwendet werden sowie eine Töpferscheibe mit variabler Drehgeschwindigkeit. Ein Stylus – also eine an einen Lautsprecher montierte Nadel – angetrieben durch einen Frequenz-Generator, tastet das Gefäss ab.

Auch wenn die vorgeschlagenen Experimente manchem Leser immer noch futuristisch vorkommen mögen, zeigt Heckls Aufsatz doch, dass eine faire Chance besteht, in naher oder ferner Zukunft mithilfe fortgeschrittener Technik mehr herauszufinden. Schlummern also tatsächlich verborgene Informationen in Fundstücken aus tiefster Vergangenheit? Werden wir beispielsweise eines Tages die Möglichkeit besitzen, uns eine in der Antike gesungene Version von Homers Ilias anzuhören?

«Meiner Meinung nach ist diese Idee mit dem Forschungsprogramm des internationalen SETI-Projekts – der Suche nach ausserirdischen Signalen – vergleichbar», betonte Heckl 1992. Nicht zu vergessen die goldenen Schallplatten mit ihren akustisch aufgezeichneten Mitteilungen, welche die NASA in den 70er-Jahren mit Hilfe ihrer Voyager-Sonden ins All katapultierte – in der Hoffnung, damit intelligente Wesen im All über Leben und Kultur unseres Planeten zu informieren.

Heckl: «Vielleicht sind die Artefakte aus unserer Vergangenheit diesen Scheiben ähnlich: Eine Geräuschkulisse aus der Vergangenheit, die nur darauf wartet, aufgespürt zu werden.»

Bestätigung aus Schweden Doch es kommt noch besser, denn nur wenige Monate nach dem Deutschen outeten sich auch schwedische Wissenschaftler aus Göteborg – unter dem Titel «The Brittle Sound of Ceramics: Can Vases Speak?». Seit Jahrzehnten beschäftigten sie ähnliche Gedanken.

Die Quintessenz ihrer früheren Experimente publizierten sie 1993 im Journal «Archaeology and Natural Science» (Vol.1). Archäologie-Professor Paul Aström und Akustik-Experte Mendel Kleiner

KÖNNEN ANTIKE VASEN DOCH SPRECHEN? – Abbildung 2
KÖNNEN ANTIKE VASEN DOCH SPRECHEN? – Abbildung 3
KÖNNEN ANTIKE VASEN DOCH SPRECHEN? – Abbildung 4

Hier zeigt sich der Forscher Erich von Däniken von seiner sachlichen Seite. Akribisch analysiert er uralte Texte und öffnet dem verblüfften Leser die Augen: Die menschliche Urgeschichte verlief ganz anders, als die Religionen es verkünden. Dies ist sauber belegbar. EvD greift eine geheimnisvolle Geschichte auf: In einem Höhlenlabyrinth in Ecuador soll eine verborgene Bibliothek aus Tausenden von Metallfolien liegen. Existiert dieser unglaubliche Schatz? »Definitiv JA«, behauptet EvD und belegt anhand eindeutiger Textvergleiche: Die phänomenale »Metallbibliothek« hat viel mit den verschollenen Büchern Henochs und mit der Religion der Mormonen zu tun, die seit Jahrhunderten danach suchen, denn diese Bibliothek enthält die brisante Geschichte ihrer Vorväter. In der peruanischen Wüste von Nazca liegen rätselhafte Linien, die aus der Luft wie Flugpisten aussehen. Die Archäologie erkennt darin Prozessionsstraßen. »Zu kurz gedacht!«, konstatiert EvD und verblüfft mit modernsten Meßresultaten aus

der Naturwissenschaft.

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Was steckt hinter den Berichten über diese Maschinen, die seit mehr als hundert Jahren immer wieder durch die Presse geistern? Hat der Amerikaner Keeley bereits im 19. Jahrhundert eine Energieform entdeckt, die der traditionellen Wissenschaft bis heute unbekannt ist? Erzeugen Faradays N-Maschine oder der legendäre Hendershot-Konverter wirklich Energie aus dem Nichts? Lässt sich mit wenigen billigen Bauteilen aus dem nächsten Elektronikladen eine Schaltung bauen, die freie Energie liefert? Als Skeptiker schlägt sich der Autor weder auf die ablehnende Seite der traditionellen Wissenschaft, noch teilt er die Meinung unkritischer Erfinder. Mit beißender Kritik wirft er den etablierten Physikern Wankelmut und Phantasielosigkeit vor, den Phantasten dagegen Blauäugigkeit und die Neigung zur Irreführung. Schonungslos deckt er auf, wie im Namen des Fortschritts verfilzte Strukturen erhalten bleiben. Spannend und unterhaltsam bis zur letzten Zeile bietet das Buch einen Report zu der Frage, ob unser Energieproblem in Wirklichkeit hausgemacht ist. – Abbildung 2