Blick von oben in die Virgil-Kapelle. Rutengänger wollen in der uralten Gruft «massive Strahlungen» geortet haben.
Direkt neben dem Wiener Stephansdom liegt der wohl stärkste «Energieplatz» Österreichs – in der so genannten Virgilkapelle. Seit kurzem ist sie wieder zugänglich. Diente sie den Templern einst als Versammlungsort?
Mitten im Zentrum der Wiener Innenstadt steht das wohl grösste Wahrzeichen der Metropole, ja sogar Österreichs – der Stephansdom. Kaum ein österreichisches Gebäude ist so sagenumwoben, steckt so voller Geheimnisse wie der «Steffl».
Das grösste Mysterium des Prachtbaus liegt allerdings nicht im Dom – sondern in der nur wenige Meter vom «Steffl» entfernt liegenden Virgilkapelle – dem eigentlichen Kraftzentrum der alten Stadt. An diesem Platz stand einst die kleine St.- Magdalens-Kapelle. Im 14. Jahrhundert hatte man sie errichtet, 1781 brannte sie ab und wurde nicht mehr aufgebaut.
Mit dem Bau der U-Bahn stiess man 1973 erwartungsgemäss auf die Fundamente der Kapelle, deren Lage man kannte. Doch als die Ausgräber tiefere Schichten freilegten, war die Verblüffung gross: Völlig überraschend lag unter der Kapelle ein weiteres unterirdisches Gewölbe, das mit Schutt gefüllt war.
Historiker vermuteten zwar einen Karner unter der Kapelle, der im 14. Jahrhundert als Grabstätte einer Kaufmannsfamilie diente, aber nicht einen «Altar für den heiligen Virgil».
Heute heisst die Kapelle St. Virgil. Wie aber hat sie ursprünglich geheissen? Niemand vermag das zu sagen. Unbestritten ist: Das Gewölbe entstand um 1230 und gilt als grösster erhaltener gotischer Innenraum Wiens.
Seit der Sanierung im Jahr 2005 ist der Das «Templerkreuz» an der Wand.
«Kultraum» wieder zugänglich. Aber was war der Zweck der Kammer? Eine reine Begräbnisstätte? Das ist schwer zu glauben: Den Grundriss bilden zwei Kleeblätter, die mit dem Stiel zusammenstossen. Das ergibt sechs halbkreisförmige Nischen. Noch überraschender ist, dass man vor der östlichen Nische einen Brunnen fand – ein zweiter wird in der gegenüber liegenden Nische angenommen.
An der Wand ist ein grosser Kreis mit einem roten Kreuz zu sehen. Es gibt weder Fenster noch eine Türe. Der Einstieg erfolgte wahrscheinlich über eine ehemalige Innentreppe. Interessanterweise zeigt der zwölf Meter unter dem heutigen Platzniveau liegende Raum Merkmale ähnlicher «Kulträume», die nachgewiesenermassen mit den Templern in Verbindung standen.
«Enorme Strahlung» War die Virgilkapelle in Wahrheit also ein geheimer Treffpunkt der Templer? Diente sie dem geistlichen Ritterorden, der in Folge der Kreuzzüge agierte (um 1120 bis 1312 n. Chr.) einst als Versammlungsort?
Noch etwas ist seltsam: Wünschelrutengänger haben an diesem Ort eine «enorme Strahlung» festgestellt. Sensible Menschen sollen bereits beim Betreten des Raumes diese Energien spüren können, die von der Erde ausgehen…
Aber Achtung: Die Virgilkapelle wird für Besucher derzeit bis auf weiteres nur nach Anmeldung – mindestens drei Wochen im Voraus – geöffnet. Detaillierte Informationen unter www.wienmuseum.at oder. Tel. 0043 – 1 – 505 87 47 85172.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/tatsaechlich-gaebe-es-kaum-etwas-spannenderes-als-heute-berei-page59-1.jpg17941278Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2006-03-01 12:00:002025-12-13 09:33:59TatsäChlich GäBe Es Kaum Etwas Spannenderes, Als Heute Bereits Zu Wissen, Was Morgen Oder Auch Erst In Vielen Jahren Geschehen Wird. Ist Eine Solche Faszinierende Perspektive MöGlich? – Ja! In Indien Sollen Sich Legenden Zufolge ZwöLf Palmblattbibliotheken Befinden, In Denen Die Schicksale Mehrerer Millionen Menschen Auf Den Getrockneten BläTtern Der Stechpalme In Sanskrit Oder Alt-Tamil Niedergeschrieben Sind – Ein Blatt FüR Jedes Leben. Der Autor Wollte Es Genau Wissen: Handelt Es Sich Dabei Um RealitäT Oder Nur Um Ein MäRchen Aus Dem Morgenland? Seit 1993 Bereiste Er Indien, Suchte Und Fand Die Sagenumwobenen Palmblattbibliotheken. Und Als Erstem EuropäEr üBerhaupt Gelang Es Ihm, »Sein« Palmblatt AusgehäNdigt Zu Bekommen, Um Es In Der Heimat Einer Philologischen Untersuchung Sowie Einer Altersbestimmung Mittels Der C14- Methode Zu Unterziehen. Die Ergebnisse Dieser Untersuchungen Und Recherchen Sind Wahrhaft Sensationell Und Geeignet, GäNgige Weltbilder Ins Wanken Zu Bringen … Doch Die Weisen Des Alten Indien Haben Nicht Nur Die Schicksale Einzelner Menschen Aufgezeichnet. Sie Haben Gleichzeitig Atemberaubende Informationen üBer Die Geschichte Der Menschheit, Die Probleme Der Gegenwart Und Die ZuküNftige Entwicklung Auf Diesem Planeten Hinterlassen.
1938 marschierte Hitler in Österreich ein – 26 Jahre, nachdem ihn die Heilige Lanze in Wien in ihren Bann gezogen hatte. Der Legende nach soll damit Jesus’ Seite am Kreuz durchbohrt worden sein. Hitler war derart besessen davon, dass er vor seinem Einmarsch heimlich einen SS-Oberst nach Wien entsandte, um sich die Reliquie anzueignen. Grund: Der «Speer des Schicksal» soll seinem Träger unbegrenzte Macht verleihen. Rückblick auf ein vergessenes Kapitel einer düsteren Epoche.
von Alec Maclellan Raum 11 der Schatzkammer, versteckt in einem Hof des Kunsthistorischen Museums, war bis auf einen einzelnen Aufseher in der Nähe der Tür menschenleer, als der zerzaust wirkende junge Mann hereinkam. Er war kurz vor Einlassschluss in diesen Teil des Museums voller Schätze der prächtigen ehemaligen kaiserlichen Residenz in Wien gekommen.
Der Aufseher warf einen flüchtigen Blick auf die Uhr an der Wand, als der Besucher an ihm vorüberging und sich die Ausstellungsstücke ansah. Aufgrund des Zustandes des abgetragenen schwarzen Mantels des Besuchers nahm er an, dass der Mann an diesem kühlen Herbstnachmittag nur die Zeit totschlagen wollte, bevor er sich auf den Weg nach Hause machen würde.
Der Besucher, Anfang 20, hatte aber bereits einen Grossteil des Tages in der Hofburg verbracht. Er war in Raum 1 mit den Abzeichen, Insignien und Dokumenten der österreichischen Erzherzogtümer gewesen. Dann verbrachte er eine Stunde in Raum 5, in dem Andenken an Napoleon zu sehen waren.
Er hatte einen kurzen Blick in Raum 7 geworfen, in dem Juwelen und Edelsteine ausgestellt sind, bevor er weiter zu Raum 8, zu den Erbstücken der Habsburger Familie, ging. Hier sah er sich das seltsame «Horn des Einhorns» an und eine aussergewöhnliche Achatschale mit einem Muster, das den Namen Christus ergeben soll.
Viele Jahre lang wurde sie als Heiliger Gral verehrt, mit dem das Blut Jesu vom Kreuz aufgefangen worden sei. Sie soll 1204 während des Vierten Kreuzzuges in Konstantinopel errungen worden sein und kam durch die Babenberger, die Vorfahren der Habsburger, in deren Sammlung.
Das Bild der Schale blieb im Kopf des jungen Mannes hängen, als er durch das Museum schlenderte und dabei an deren religiöse Bedeutung dachte, obwohl er seit Jahren nicht mehr zur Kirche gegangen war.
In einem anderen Raum der Schatzkammer konnte er einige der fragwürdigeren Reliquien des Museums begutachten. In einer Glasvitrine befand sich ein hölzernes Fragment, das einst Teil des «Heiligen Kreuzes» gewesen sein soll, neben einem mit Juwelen besetzten Artefakt aus Augsburg mit einem Nagel, der angeblich aus dem Kreuz entnommen wurde.
In der Nähe gab es einen Teil der Tischdecke des Letzten Abendmahls und ein Stück von Petrus’ Zahn, das der Papst 1853 dem Kaiser Franz Josef geschenkt haben soll, nachdem dieser knapp der Ermordung entgangen war.
Der junge Besucher wurde langsam müde, als er schliesslich Raum 11 betrat.
Auf den ersten Blick enthielt dieser Raum weitere verzierte Insignien, ein jedes auf einem roten Samtkissen.
Die Augen des Besuchers fielen auf die achteckige Reichskrone der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches aus dem zehnten Jahrhundert. Die Krone war von einem deutschen Schmied für die Krönung Otto des Grossen 962 hergestellt worden – verziert mit Edelsteinen und Perlen, besetzt mit Emailleplatten und einem Kreuz über der Stirnplatte.
Seltsam faszinierend…
Der Mann im abgewetzten Mantel wollte gerade umkehren, als ihm ein weiteres Ausstellungsstück in die Augen stach.
Nicht annähernd so prächtig und bedeckt mit Edelsteinen wie die anderen Reliquien. Doch das kleine Objekt am Fusse der Vitrine wirkte seltsam faszinierend.
Der Besucher sah es sich näher an. Es war eine eiserne Speerspitze, vom Laufe der Zeit schwarz geworden und ummantelt mit Silber und Gold und einem Nagel in der Mitte der Klinge. Auf der Beschreibung stand: «Heilige Lanze, Karolingisch, circa 8. Jh.» Der Legende nach die Speerspitze, mit welcher der römische Zenturio Longinus Jesus' Seite durchbohrte, als dieser sterbend am Kreuz hing.
Heilige Lanze: Verleiht sie ihrem Träger unbegrenzte Macht, wie die Legende sagt?
Der Besucher war sich nicht sicher, wie lange er gedankenverloren vor der Reliquie gestanden haben mochte, als die Glocke zur Museumsschliessung erklang.
Aber der Eindruck, den dieser unscheinbare Gegenstand in ihm hervorrief, sollte ihn für den Rest seines Lebens inspirieren, wie er in seiner eigenen Version des Ereignisses später festhielt: «Ich wusste sofort, dass dies ein wichtiger Moment in meinem Leben war, und doch konnte ich nicht sagen, warum ein äusserlich so christliches Symbol einen derartigen Eindruck auf mich hinterlassen konnte. Ich stand ruhig da und starrte es sehr bewusst an, die Schatzkammer um mich herum. Es schien eine versteckte innere Bedeutung zu besitzen, die sich mir entzog, eine Bedeutung, die ich innerlich kannte, aber mir nicht zu Bewusstsein bringen konnte.»
Künstler mit Komplexen Als der Mann die ganze Geschichte der Speerspitze erfuhr, hatte sie tatsächlich eine grosse Auswirkung auf sein Leben und änderte fast das Schicksal der gesamten Welt. Denn der junge Besucher der Hofburg an jenem Wintertag 1912 war Adolf Schicklgruber, der spätere Hitler, 23 Jahre alt, ein armer Künstler mit wenig Aussichten und vielen Komplexen.
Sein Leben war bis zu jenem Zeitpunkt voller Frustrationen und Misserfolgen gewesen. Sein Vater, ein Zollbeamter, wollte ihn im öffentlichen Dienst unterbringen, aber der junge Adolf sah sich selbst als grossen Künstler. Es mag an diesem Ehrgeiz gelegen haben, dass er vorsätzlich schlechte Ergebnisse in seinen Schulabschluss-Prüfungen schrieb.
Nach dem Tod seines Vaters ging er auf eine private Kunstschule in München, verpasste aber zweimal die Aufnahme an der Wiener Kunstakademie. Man schlug ihm vor, es statt dessen mit Architektur zu versuchen, und wieder einmal wurde er wegen fehlender Abschlusszeugnisse ausgeschlossen.
Sein fanatischer Hass auf Intellektuelle, sein späterer Spott gegen die «Herren mit Diplomen», und nicht zu vergessen seine antisemitischen Ansichten, entwickelten sich in dieser Phase seines Lebens.
In den Jahren 1904 bis 1913 hielt sich Hitler in Wien über Wasser, indem er Postkartenskizzen verkaufte und gelegentlich Innenarchitekturarbeiten übernahm. Das Okkulte faszinierte ihn, und er kaufte gebrauchte Bücher zum Thema oder las sie in öffentlichen Bibliotheken der Stadt.
Laut dem Buch des Historikers Alan Bullock, «Hitler – eine Studie über Tyrannei» (1952), las er «wahllos alles vom Alten Rom bis zu östlichen Religionen, Yoga, Okkultismus, Hypnose und Astrologie».
Schock im Krankenhaus Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges sollte dem jungen ziellosen Mann die erste Gelegenheit geben, sich zu beweisen. Im Jahre 1914 schrieb sich Adolf Hitler im 16. Bayerischen Reserve-Infanterie-Regiment ein und wurde nach kurzer Ausbildungsphase an die Front nach Ypres geschickt.
Hier überlebte er einen heftigen Beschuss, bei dem 3000 Männer seines Regiments ums Leben kamen. Hitler wurde mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet. Im weiteren Verlauf des Konflikts diente er als Meldegänger und brachte Nachrichten von den Hauptquartieren zu den Einheiten an der Front.
Schliesslich geriet er in einen britischen Gasangriff. Er lag noch immer verwundet im Krankenhaus, als Deutschland kapitulierte. Der Schock war für ihn noch Historischer Schnappschuss: Der junge Hitler am 2. August 1914 auf dem Odeonsplatz in München in der begeisterten Menge.
traumatischer als seine Wunden. So kehrte Hitler im November 1918 nach München zurück, wo die Reichswehr seine Kriegsleistungen anerkannte und ihn dem Geheimdienst zuwies, um Aktivitäten kleiner Parteien auszuspionieren, wie Nigel Pennick in «Hitler’s Secret Sciences» (1981) schreibt: «Bald hatte er sich in die Ränke verschiedener okkult-politischer Gruppen eingeschleust, die für umstürzlerisch gehalten wurden. Eines Tages schickten ihn seine Befehlshaber in eine Bierhalle, wo eine neue Gruppe eine Versammlung abhielt. Sie nannte sich die Deutsche Arbeiterpartei, und jede Partei mit dem Wort ‹Arbeiter› im Titel wurde für anarchistisch oder kommunistisch gehalten. Hitler fand bald heraus, dass das nicht der Fall war, und trat als siebtes Mitglied bei.»
Bald sollte er der Partei seine eigene Weltanschauung auferlegen, und die Partei wurde auf sein Betreiben in «Nationalsozialistische Arbeiterpartei» umbenannt.
Faible für das Okkulte Mystische Symbolik spielte dabei eine grosse Rolle. Denn Hitlers Interesse an der magischen Bedeutung von Insignien war seit seinem Besuch in Raum 11 des Wiener Museums gewachsen.
Er fühlte, dass sich hinter bestimmten Reliquien und Artefakten eine tiefere Bedeutung versteckte. Er glaubte, dass die diesen Symbolen innewohnende Magie sich auf einen neuen Besitzer übertragen konnte und dass er durch ihren Besitz – sogar ihre Beschlagnahmung – ihre Kräfte für sich beanspruchen könnte.
Die Aufdeckung seiner Besessenheit in Bezug auf das Okkulte und besonders in Hinblick auf die Heilige Lanze nach seinem Besuch im Schatzkammermuseum ist dem englischen Schriftsteller Trevor Ravenscroft und seinem Buch «The Spear of Destiny» (1972) zuzuschreiben.
Die Geschichte wurde zum ersten Mal jedoch schon zwölf Jahre früher enthüllt, durch die bemerkenswerte journalistische Leistung eines irischen Schriftstellers namens Max Caulfield – dessen Werk Ravenscroft seltsamerweise weder in seinem Text noch in Danksagungen noch der Bibliographie erwähnt.
Es ist schwer zu glauben, dass Ravenscroft sich der Recherchen Caulfieds nicht bewusst war, denn beide Männer hatten mit derselben Quelle gesprochen. Wie dem auch sei – der Leser kann seine eigenen Schlüsse dieses Versäumnisses ziehen. Ich möchte demjenigen Ehre erweisen, dem Ehre gebührt.
Es war die erste Woche im November 1960, als die Zeitung für eine «sensatio- «Die unglaubliche Wahrheit über Hitlers Verehrung des Teufels…»
nelle neue Serie» warb. Originalton: «Der Speer des Schicksals – Wie Hitler mit der Waffe lebte, die Christus durchbohrte».
Unter Max Caulfields Titel stand: «Zum ersten Mal enthüllt: Die unglaubliche Wahrheit über Hitlers Verehrung des Teufels. Er glaubte, dass ihm durch diesen Talisman alle Mächte der Dunkelheit zu Hilfe kommen würden.»
Für die Leser des «Sunday Dispatch», die ihre Zeitung am Morgen des 6. November aufschlugen, muss das Ganze eher wie Fiktion denn als Fakt ausgesehen haben, obwohl Caulfield in dem Artikel bereits recht bald seine Quelle nannte: «Diese unglaubliche, nie zuvor erzählte Geschichte des Krieges wurde mir letzte Woche enthüllt. Die Witwe des bekannten österreichischen Historikers und Dozenten Dr. Walter Johannes Stein öffnete mir dessen unveröffentlichte Archive. Sie zeigen, dass Hitler vom Wunsch, den Speer zu besitzen besessen war. In seinem verrückten, irrwitzigen Kopf glaubte der deutsche Führer, dass er seine mystischen Mächte bündeln könne. So wurde der Speer sein Talisman.»
Der Autor erklärte, dass er aufgrund seiner sorgfältigen Untersuchungen der Notizen Dr. Steins ein wahres Bild der Teufels-Verehrung Hitlers präsentieren und erklären könnte – und wie der Speer des Longinus in das Zentrum seines Glaubens gerückt sei.
Laut Notizen von Dr. Stein war Hitler vom Okkulten und von dunklen Mächten beeinflusst worden, als er in Wien ziellos herumwanderte, aber auch schon vorher als verwundetes Opfer im Ersten Weltkrieg. Mit dem Wachsen der NSDAP verliess er sich zunehmend auf die okkulte Bruderschaft, um Kontrolle über seine Helfer zu behalten.
An vorderster Front dieser Gruppe stand, so behauptete Stein, ein Wiener Okkultist namens Guido von List, der Anführer einer «Blutsbande», der Schwarze Magie und sexuelle Perversionen praktizierte. 1848 als Sohn eines Lederverkäufers geboren, hatte List eine Besessenheit in Bezug auf die Idee der deutschen Rasse als einem Volk blauäugiger, blonder Krieger entwickelt.
Er glaubte ausserdem, der letzte Überlebende einer Geheimgesellschaft von Zauberern zu sein, den Armanen, die die Macht der Nordischen wiederbringen sollten. Schon in seinen Jugendjahren soll List vor einen Altar des Stefansdoms in Wien gekrochen sein, um dort seinem katholischen Glauben abzuschwören und statt dessen den Schwur zu leisten, dem altertümlichen Gott Wotan einen Tempel zu bauen.
«Völkischer Okkultismus» Mit den Jahren wurde List zu einer exzentrischen Figur mit weissem Bart, der bis an die Hüfte reichte. Er hielt sich als Journalist und Autor zahlreicher Bücher über germanische Mystik über Wasser.
Unter diesen Büchern fanden sich Titel wie «Deutsch-mythologische Landschaftsbilder» (1891) und «Das Geheimnis der Runen» (1908), das anspruchslose Leser anzog und ihm den Ruf eines Hitler. Portrait aus jungen Jahren.
«Vaters des völkischen Okkultismus» eintrug.
1909 wurde List in der Presse als Kopf einer okkulten Untergrundgruppe dargestellt, die das Hakenkreuz in magischen Ritualen und den Körper einer nackten Prostituierten benutzt hatten, um in einer Zeremonie einen Dämonen zu erwecken.
Er hatte offenbar auch das Hakenkreuz ein Vierteljahrhundert lang als Symbol rassistischer Reinheit und Neu-Heidentums verwendet, ein Umstand, der den späteren Anhängern der jungen Nazi-Partei unvergessen blieb.
Als die Nachricht dieser Ereignisse auf der Vorderseite der «Arbeiterzeitung» erschien, floh List nach Deutschland. Nach der sicheren Überquerung der Grenze begann der alternde Mystiker im Geheimen, seine Bande wiederaufzubauen. Er kontaktierte dazu einige seiner früheren Partner, die durch ihren «Blut-Eid» bis zum Tod an die Gruppe gebunden waren.
Er suchte auch neue Rekruten – ein Prozess, dem die demoralisierenden Auswirkungen des Ersten Weltkrieges und der Wunsch einiger Gruppen der Bevölkerung nach magischen Erfahrungen Vorschub leisteten.
Teuflische Rituale Als Hitler an die Macht gelangte, war die Gruppe wieder stark: Die Nazi-Blutsbande traf sich, um geheime Rituale in Verehrung Hitlers abzuhalten. Ein symbolischer Tropfen seines Blutes wurde in den Zeremonien verwendet. Unter den Mitgliedern befanden sich Julius Streicher, Alfred Rosenberg, Heinrich Himmler, und Hermann Göring.
Mit Hitler zusammen suchten diese Männer teuflische Macht, indem sie alles Heilige pervertierten: Ihr Hakenkreuz war ein vorsätzlich umgekehrtes Bildnis eines frühen christlichen Symbols; ihre Gier nach dem Heiligen Speer diente denselben Prinzipien: Sie wollten dessen Macht besitzen.
Der Speer war natürlich noch weit von Hitlers Griff entfernt – in Wien. Aber als er sich entschied, 1938 in Österreich einzufallen, wusste er, dass er die Reliquie bald in Händen halten würde.
Laut Dr. Stein glaubte der Führer, dass er, sobald er im Besitz der Reliquie sei, «den magischen Talisman zur Beherrschung der Welt» nutzen könnte. Hitlers angeblich magische Kräfte erregten die Aufmerksamkeit weiterer Historiker, lässt Caulfield wissen, obwohl er diesbezüglich keine Quellen nennt.
Er könnte die Worte Alan Bullocks gemeint haben, der 1952 schrieb: «Hitlers Talent, ein Publikum zu bezaubern, wurde mit den okkulten Kräften eines afrikanischen Medizinmannes oder denen eines asiatischen Schamanen verglichen.»
Seit damals hat Francis King noch Genaueres über ihn in «Satan and Swastika: The Occult Nazi Party» (1976) geschrieben: «Es gibt einen weiteren Aspekt der Tätigkeiten des Führers, der einige zeitgenössische Okkultisten fasziniert hat.
«Änderungen des Bewusstseins mittels Willenskraft herbeigeführt?»
Sie sagen, dass er ein Meister ritueller Magie, Kunst und Wissenschaft war, der Änderungen des Bewusstseins dem Willen entsprechend herbeiführen konnte.
Bis auf ein oder zwei Fälle sagen sie nicht, dass er die Art Magie ausgeübt hat, bei der entweder primitive Hexerei zum Einsatz kam oder er sich in weisse Roben kleidete, magische Kreise um sich zog oder Lieder sang, bis sich ein Dämon körperlich offenbarte.Was sie sagten, ist, dass Hitler von dritter Seite Techniken der Bewusstseinsveränderung beigebracht wurden, wie sie von den rituellen Zauberern moderner Bruderschaften wie Golden Dawn und Rose-Croix verwendet wurden.»
An diesem Punkt in Max Caulfields Bericht stellt er einen weiteren wichtigen Teilnehmer des Dramas vor: SS-Oberst Conrad Buch, Leiter des Obersten Parteigerichts. Ein Mann, der zu Friedenszeiten als Anwalt tätig war und nun als persönlicher Berater Hitlers arbeitete.
Als dünner, finsterer Preusse erlangte er Hitlers Vertrauen, indem er rücksichtslos die Freimaurerei in Deutschland zerstörte und ein Dossier über die Macht der Römisch-Katholischen Kirche im Land erstellte.
Er hatte ausserdem mehr als ein vorübergehendes Interesse am Thema seiner Mission, wie Caulfield schrieb: Dr. Stein nämlich hatte herausgefunden, dass Buch einer der elitären Nazis war, die Hitlers sagenhaften Glauben in die geheime, gefährliche, okkulte Welt teilten. Er wusste alles über den Speer, dessen Besitz sein Führer so sehr ersehnte und teilte seinen Glauben an dessen Macht.
In geheimer Mission Noch bevor Hitler seinen Plan der Eroberung Österreichs ausführte, sandte er Buch in geheimer Mission nach Wien. Er sollte sicherstellen, dass der Speer und die anderen wertvollen Reliquien des alten Deutschen Reiches nicht vor seiner Ankunft weggebracht würden, wie es im Falle anderer Invasoren geschehen war.
Hitler erklärte dem SS-Oberst, dass er den Speer persönlich zu erhalten wünsche, wenn er das nächste Mal die Schatzkammer betreten würde.
Buch erreichte Wien einige Tage vor dem «Anschluss» am 12. März als Geschäftsmann verkleidet. Er fuhr zu einem kleinen Hotel, einige hundert Meter vom Museum entfernt und buchte ein Zimmer. In seinem unscheinbaren Koffer befanden sich seine SS-Uniform, eine Pistole, mit der er gut umzugehen wusste und seine geheimen Anweisungen. Er war beauftragt worden, jeden umzubringen, der den ehrgeizigen Plan des Führers zu durchkreuzen versuchte.
Über eine Woche lang mischte sich Buch unter die Touristenmassen. Er studierte die Grundrisse der Zimmer mit typischer preussischer Genauigkeit und huschte ab und zu unauffällig in Raum 11, wo der Speer und die anderen wichtigen Gegenstände lagen.
Er überliess nichts dem Zufall. Dann, am Abend des Einmarsches, als Feldmarschall Wilhelm Keitels 8. Armeegruppe und verschiedene andere Panzerdivisionen die Grenze nach Österreich überquerten, handelte Buch schnell.
Eine Gruppe Nazi-Sturmtruppen, bestehend aus der ersten Welle deutscher Soldaten in Wien, war ihm zugeteilt, und er wusste, dass sie Anweisung hatten, seine Befehle haargenau auszuführen.
Als die Männer ankamen, zog er seine Uniform an und marschierte mit ihnen die Ringstrasse entlang zum Kunsthistorischen Museum. Keiner hielt die Gruppe auf, als sie in die Schatzkammer eindrangen. Innerhalb einer Stunde hatten der Oberst und seine Sturmtruppe alle Teile der Reichskleinodien in Kisten verpackt.
Besondere Vorsicht galt dem zerbrechlichen Speer, den Buch separat trug. Er wollte, dass bei der Ankunft des Führers in Wien alles perfekt sein würde.
Aber Hitler wurde erst für den nächsten Tag erwartet. Erst plante er nämlich, seinen Geburtsort Linz zu besuchen und einen Kranz auf das Grab seiner Mutter bei Leonding zu legen. Hitler, der zunehmend vorsichtiger wurde, was seine Sicherheit anging, wollte ausserdem zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen in der Stadt treffen, um Störungen durch Demonstranten oder Attentäter zu vermeiden.
Caulfield beschrieb dann einen weiteren bedeutenden Moment in der langen Geschichte der Heiligen Lanze: «Riesige Massen von über 200’000 Menschen begrüssten freudig die Ankunft Hitlers in Wien. Er fuhr zur Parade vor die Hofburg, wo er die österreichische SS inspizierte und die Schmeicheleien der Menschen empfing. An jenem Abend, bei einem glänzenden Empfang im königlichen Palast, übergab Oberst Buch dem Führer dann seinen Speer.»
Die Gäste feierten den Nazi-Erfolg mit Champagner, als Buch und seine Gruppe den Raum betraten. Sie trugen den Speer durch den überfüllten Empfangsraum zu Hitler. Die Fersen zusammenschlagend salutierte Oberst Buch mit dem Hitlergruss und sprach: «Die Heilige Lanze, mein Führer!» Die Auswirkungen waren erstaunlich. Eine fast ehrfürchtige Stille überkam die Versammlung, als er seine Trophäe präsentierte.
Wie es mit allen Habsburger Kaisern geschehen war, liess sich Hitler mit dem Speer die Schulter berühren. Laut Dr. Stein bewegten sich einige anwesende österreichische Adlige dabei unbehaglich auf ihren Stühlen. Sie sahen sich besorgt an, als ihr neuer Führer den Speer in den Händen hielt und seine Augen vor Behagen glänzten, als hätte er etwas bekommen, das er schon seit Jahren wollte – was ja auch so war.
«Ruf der Vorsehung» Die Worte, die Hitler dann an die versammelte Gesellschaft richtete, taten wenig, um ihre Ängste auszuräumen: «Ich fühle den Ruf der Vorsehung zu mir kommen. Ich wurde mit der Mission beauftragt, das Deutsche Volk wiederzuvereinen, mein Heimatland mit dem Reich zu vereinen. Ich habe an diese Mission geglaubt, ich habe für sie gelebt, und ich glaube, dass sie nun vollzogen ist. Möge jeder Deutsche morgen die Stunde erkennen und ihre Wichtigkeit ermessen und sich in Demütigkeit vor dem Allmächtigen verbeugen, der in wenigen Wochen solch ein Wunder über uns gebracht hat.»
In diesem Moment – wie Dr. Walter Johannes Stein später in seinen Notizen schreiben sollte – begann er zu fürchten, dass Hitler den Speer nicht zum Guten benutzen würde, wie so viele vor ihm, «Hitler sprach sein Dankgebet an die Mächte der Dunkelheit.»
sondern zum Bösen. Bewaffnet mit diesem Symbol der Unbesiegbarkeit würde nichts ausserhalb seiner Kraft stehen.
Caulfield glaubte nach den Untersuchungen von Dr. Steins Notizen, dass er die versteckte Bedeutung in Hitlers seltsamer Rede erklären konnte: «Nur diejenigen, die Hitlers dunkle Geheimnisse mit ihm teilten, konnten die wahre Bedeutung der Rede erahnen. Er dankte nicht Gott.
Er sprach sein Dankgebet an die Mächte der Dunkelheit. In dieser höchsten Gotteslästerung verband er seinen Glauben und seine Zukunft mit ihnen. Mit dem Speer des Schicksals an seiner Seite dankte er dem Teufel.»
Ein Bericht aus dieser Zeit besagt, dass Hitler eine Stunde allein mit dem Speer verbrachte. Er schickte dazu alle aus dem Zimmer, sein Gefolge ebenso wie die österreichischen Beamten und geladenen Gäste, während er in aller Stille zufrieden die kleine Speerspitze in seinen Händen betrachtete.
Wahr oder nicht: Max Caulfield sagte, dass Dr. Steins Aussagen darauf hindeuteten, dass Hitler den Speer mehrere Monate lang eifersüchtig an seiner Seite behielt, nachdem er in dessen Besitz gekommen war.
Da anfänglich eine Nation nach der anderen während seines Blitzkrieges fiel, hatte der Führer guten Grund, an seine unbesiegbaren Kräfte zu glauben. Aber, wie Caulfield im zweiten Teil seiner Untersuchungen enthüllen sollte: Die Heilige Lanze sollte Hitler in einer Weise beeinflussen, wie er es sich nie vorgestellt hätte. Über Umwege gelangte sie nach Kriegsende schliesslich wieder ins Museum nach Wien – wo sie seither von jedermann wieder in Augenschein genommen werden kann…
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Der Speer des Schicksals Nach Hitlers Selbstmord wurde die Reliquie von der amerikanischen Armee zurück in die Wiener Hofburg gebracht.
Doch: Brachte man den echten Speer dorthin – oder nur eine brillante Fälschung? Wer ist heute im Besitz der Heiligen Lanze und beherrscht damit das Schicksal der Welt?
Alec Maclellan «Das Geheimnis der Heiligen Lanze» Kopp 2005 ISBN 3938516100 16.90 EUR
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/heilige-lanze-trieb-hitler-in-den-wahnsinn-page31-1.jpg1437678Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2006-03-01 12:00:002025-12-13 09:33:05Heilige Lanze Trieb Hitler In Den Wahnsinn
Das Team der Basler «Psi-Tage» geht neue Wege: Zusätzlich zum grossen Hauptkongress im November findet diesen Sommer vom 23. bis 25. Juni 2006 erstmals ein «Mini-Kongress» statt – im malerischen Schweizer Städtchen Rheinfelden, rund 20 Kilometer östlich von Basel. Thema: «Medialität – Das Tor zur Geistigen Welt».
Teilnehmen werden herausragende Medien aus dem In- und Ausland, Parapsychologen und Grenzwissenschaftler wie: Renate Amstutz Weber, Sandie Baker, John Brett, Robert Brown, Bill Coller (Bild), Brian Gibson, John Goldingham, Erlendur Haraldsson, Bea Rubli und Susanna von Werra. Nähere Informationen im Internet unter www.psi-tage.ch oder unter Tel. 0041 – 61 – 383 97 22.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/tor-zur-geistigen-welt-psi-event-im-sommer-page55-1.jpg579680Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2006-03-01 12:00:002025-12-13 09:34:00Tor Zur Geistigen Welt: Psi-Event Im Sommer
Wie erweckt man Schutzengel zum Leben? In dem man ihre Präsenz ausspricht. Ohne unsere Vorstellungskraft würden sie ein Dasein im Nirgendwo fristen. Jenseits unserer Welt. Ich weiss nicht, ob sich Schutzengel tatsächlich von unserer Phantasie ernähren. Aber ich mag ihre Präsenz, wenn ich über sie nachdenke. Und ihnen damit Leben einhauche. Sie flattern dann hinter meinem Rücken um die Wette und verbergen ihr Antlitz, wenn ich ihnen ins Gesicht blicke.
Diese Zeilen schrieb ich vor einigen Monaten. Ohne mir viel dabei zu denken. Bis zu jener Nacht, in der ich mir vornahm, von einem Engel zu träumen – was dann auch tatsächlich geschah. Dennoch wusste ich am nächsten Morgen nicht so recht, was ich mit meinem «himmlischen» Traum anfangen sollte.
Gedankenversunken zermarterte ich mir nach dem Frühstück darüber den Kopf, schlenderte über eine Strassenkreuzung – als mich eine jähe Eingebung plötzlich nach vorne schnellen liess. Der Autofahrer, dem ich fast unter die Räder geriet, hupte wie wild. Ich konnte es ihm nicht verübeln.
War es nun mein Schutzengel, der mich springen liess und mir so das Leben rettete?
Oder kostete mich meine gedankenverlorene Grübelei über ihn die blauen Flecken, die ich mir dabei holte? Die Vernunft lehrt mich das Letztere. Doch die Vernunft hat mich noch nie fasziniert. Also spiele ich seither mit dem Gedanken, dass es doch umgekehrt sein könnte. War mein Schutzengel womöglich zur Stelle, weil ich mir seine Präsenz richtiggehend «erträumt» hatte?
Ist es Zufall, dass wir alle – zumindest sprachlich – von Glück, Erfolg oder Reichtum «träumen»? Und warum bleibt die erhoffte Wirkung oft aus? Weil wir es uns lediglich wünschen? Würde es etwas ändern, wenn wir uns derlei Dinge – im wahrsten Sinn des Wortes – nächtens «herbeiträumen» würden? Ist es Zufall, dass just die erfolgreichsten Mentaltrainer derlei Visualisierungstechniken als Erfolgsrezepte propagieren? Und warum heisst es überhaupt «im wahrsten Sinn des Wortes»? Weiss unsere Sprache wirklich mehr, als wir zu ahnen glauben?
Tatsächlich schmeissen wir täglich mit Wörtern um uns, ohne uns deren tiefere Bedeutung bewusst zu machen. So haben manche Menschen etwa eine stärkere «Ausstrahlung» als andere. Manchen gelten gar als «erleuchtet». Der deutsche Forscher Fritz Popp weiss warum. Er hat herausgefunden, dass jeder Organismus unterschiedliche Mengen winzigster Lichtquanten ausstrahlt – so genannte Biophotonen.
Auch wenn Popps Entdeckung nicht unumstritten ist: «Denkbar» ist sie und somit «im wahrsten Sinn des Wortes» einen Gedanken wert. Dennoch können auffällig viele Kritiker den Querdenker «nicht riechen». Auch das lässt sich erklären, seit wir wissen, dass unser Organismus feinste Duftstoffe abgibt, die unbewusst anziehend oder abstossend wirken. Was uns nicht «schmeckt», meiden wir.
Ich behaupte: Unsere Sprache birgt weitaus mehr Weisheit als viele ahnen. «Traumhafte» Erkenntnisse – aus längst vergangenen Zeiten. «Wörtliche» Weisheiten, die sich erst offenbaren, wenn man sie bewusst zur Kenntnis nimmt – bis sie ein Eigenleben annehmen und einem dann unverhofft in den Rücken fallen. So wie mir mein Schutzengel.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/im-wahrsten-sinn-des-wortes-page3-1.jpg293221Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2006-03-01 12:00:002025-12-13 09:33:06Im Wahrsten Sinn Des Wortes…
Echt oder nicht? Jahrelang beschäftigte sich Autor Ulrich Magin mit einem «altägyptischen» Papyrus, auf dem ein kurioses Himmelsphänomen beschrieben wird. Jetzt erläutert er, warum er auf eine Fälschung tippt.
Im Jahre 1953 veröffentlichte die amerikanische Zeitschrift «Doubt» einen Artikel von Boris de Rachewiltz. Inhalt des Berichts bildete die Übersetzung eines Abschnitts der Reichsannalen des Pharaos Thutmosis III., die Rachewiltz aus dem Nachlass eines gewissen Professors Alberto Tulli erhalten und übersetzt haben wollte (Bild oben).
Da Rachewiltz vermutete, dass der Papyrus eine UFO-Sichtung beschreibe, wurde der Text in den folgenden Jahrzehnten vor allem in grenzwissenschaftlichen Werken zitiert. Ägyptologen nahmen ihn nicht zur Kenntnis – und wenn, dann nur, um ihn ohne nähere Begründung als Fälschung zu bezeichnen.
Das Schriftstück, so Boris de Rachewiltz, sei zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Kairo entdeckt und von dem französischen Ägyptologen E. Drioton übersetzt worden. Es beschreibt ein merkwürdiges «Sonnenwunder», bei dem zu Zeiten des Pharaos Thutmoses III. eine Art Scheibe gesehen wurde, die einen Gestank ausstrahlte, und dann viele solcher Scheiben.
Unerwarteter Tipp Nach langer und eingehender Untersuchung ging ich davon aus, dass sich die Indizien für die Echtheit und für die Fälschung die Waage hielten. Ich entschied mich dafür, den Papyrus-Text für echt zu halten, obwohl ich wusste, dass es schwerwiegende Gründe gab, die gegen diese Ansicht sprachen.
Dann aber las der deutsche Autor Markus Pössel einen meiner Artikel und teilte mir mit, dass ich mich irrte. Der Papyrus war eine Fälschung – und Pössel konnte es belegen. Er sandte mir eine ausführliche Begründung seiner Ansicht, und ich musste einsehen, dass er Recht hatte. Ich wollte Pössel aber nicht vorgreifen und seine eigene Publikation abwarten, bevor ich mit dem Eingeständnis meines Irrtums an die Öffentlichkeit ging.
Pössel ist bis heute nicht dazu gekommen, aber ein italienisches Internet-Magazin – antikitera.net – hat unabhängig von ihm dieselbe Entdeckung gemacht und sie mittlerweile veröffentlicht, so dass ich das nun gleichfalls tun kann.
Der italienische Text stammt von Marcello Garbagnati: «Svelato il misterio del Papiro di Tulli». Wie Markus Pössel hat Garbagnati entdeckt, dass jeder Satz, jedes Wort (und die Ägypter schrieben normalerweise sehr variantenreich) exakt im bekanntesten Einführungsbuch in die altägyptische Sprache und Rechtschreibung zu finden ist. Und zwar in Alan Gardiners Klassiker «Egyptian Grammer», 1926 erstmal erschienen, aber 1950 und später erneut aufgelegt.
Zeile 10 ist die einzige, die nicht aus Gardiner stammt – und die einzige mit einem groben Rechtschreibfehler: Hier steht das diakritische Bedeutungs-Zeichen für «Gott» vor dem Wort Ra, statt dahinter.
Parodie auf Velikovsky?
In seinem unveröffentlichten Text weist Pössel auf ähnlich schwer wiegende Fehler hin: So beginnt der erste Satz, die Datumsangabe, mit dem Buchstaben «M». Das M aber zeigt normal einen Nebensatz an, es kann nicht am Anfang eines Textes, wie eben beim Tulli-Papyrus stehen. Tatsächlich steht bei Gardiner (S. 203, Zeile 9) eine Datumsangabe (die der Tulli-Text kopiert), doch diese stammt aus einem Nebensatz, nicht aus einem Satzbeginn.
Wer aber hat den Text nun gefälscht?
In meinen Beiträgen zum Tulli-Papyrus hatte ich vermutet, dass der Text – sollte er gefälscht sein – weniger mit UFOs zu tun hatte, sondern eher als Parodie auf den Forscher Immanuel Velikovsky zu verstehen ist, dessen Interpretation der biblischen Exodus-Geschichte er stützt.
Insofern wäre es nach wie vor spannend herauszufinden, wer den Text geschrieben hat – und wann er dies tat. Mit Sicherheit muss dies zwischen 1926, dem erstmaligen Erscheinen der «Grammatik», und 1953, dem Jahr der Veröffentlichung, geschehen sein. Ulrich Magin■
Laut dem Indianerhäuptling Tatunca Nara handelt es sich bei der vor 13.000 Jahren entstandenen »Chronik von Akakor« um die Überlieferung eines uralten Volkes. Was ist dran an seinem schier unglaublichen Bericht über höchst mysteriöse Begebenheiten? Auf der Suche nach der Wahrheit befaßt sich der Autor nicht nur mit der schillernder Persönlichkeit des Tatunca Nara – der in Verdacht geriet, am Tod mehrerer Menschen schuld zu sein, die er nach Akakor führen sollte –, sondern er zeigt eindrücklich auf, daß es viele Hinweise gab und gibt, daß dereinst im Amazonas-Dschungel eine Hochkultur existierte, deren Ruinenstädte nicht nur Stoff für spannende Erzählungen wurden, sondern die seit der Zeit der Conquista gesucht werden.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/in-seinen-frueheren-werken-stellte-zecharia-sitchin-den-volls-page59-1.jpg17941278Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2006-03-01 12:00:002025-12-13 09:33:12In Seinen FrüHeren Werken Stellte Zecharia Sitchin Den VollstäNdige Bericht Des EinflußEs Der Anunnaki – Jene, Die Vom Himmel Auf Die Erde Kamen –, Auf Die Menschliche Zivilisation Im Frieden Und Im Kriege Vor – StüCk FüR StüCk Zusammengesetzt Aus Den Fragmenten Verstreut Liegender Sumerischer, Akkadischer, Babylonischer, Assyrischer, Hettitischer, äGyptischer, HebräIscher Und Canaanitischer Quellen, Also Aus Allen Sogenannten Mythen Der Antike. Bislang Fehlte In Diesen üBerlieferungen Jedoch Die Sicht Der Anunnaki Selbst. Wie Gestaltete Sich Das Leben Auf Ihrem Planeten? Welche Motive Bewogen Sie, Zur Erde Zu Kommen … Und Was Vertrieb Sie Aus Ihrer Heimat? In Seiner üBerzeugung, Daß Ein »Verschollenes Buch« Existieren MüSse, Welches Die Basis FüR Die Antiken Sumerischen Texte Bildet Und Antworten Auf Die Gestellten Fragen Gibt, Begann Der Autor Mit Seiner Suche Nach Offenkundigen ErkläRungen.
Wussten Sie, dass im Sklaven-Epos «Gladiator» ein Mann in Jeans durchs Bild stolpert – und das erst noch in Grossaufnahme?
Immer wieder leisten sich die Dirigenten der Leinwand in ihren Kassenschlagern drollige Fehltritte: Wer dem Monsteraffen King Kong genau auf den Bauch schielt, entdeckt dort die Naht, die sein Kostüm zusammenhält.
Wenn Captain Kirk in «Star Trek – Der Film» ins All schwebt, rutscht die gesamte Bühnenkonstruktion ins Bild – samt Gestänge, Treppen und Scheinwerfern. Und im ersten «Star Wars»-Spektakel donnert ein Statist versehentlich in die Kulissen, noch dazu mit voller Wucht.
3500 Euro: So lautete das Höchstgebot bei Ebay für zwei handelsübliche Batterien – die sich trotz intensivem Gebrauch seit sechs Jahren nicht entladen haben sollen. Der Anbieter: Ein Museum aus Frankfurt.
Da schaute die internationale Ebay-Gemeinde ziemlich verdutzt aus der Wäsche: Im Februar 2006 bot das weltweit grösste Online-Auktionshaus zwei handelsübliche Sony-Batterien zur Versteigerung – die angeblich seit sechs Jahren in Gebrauch sind (Bild rechts).
Dubiose Geldmache? Möglich – wäre der Anbieter nicht das Museum für moderne Kunst in Frankfurt gewesen. Das hatte die mysteriösen Batterien vor einiger Zeit selber bei Ebay erworben und sie in der kürzlich zu Ende gegangenen Ausstellung «Spinnwebzeit» öffentlich präsentiert.
Dazu das Museum: «Der Ebay-Anbieter hatte diese Batterien vor sechs Jahren auf einer Reise in Japan erworben. Seither kamen sie in diversen Geräten, unter anderem einem Fotoapparat, einem Walkman, der Fernbedienung eines Fernsehers, einer Taschenlampe und einem mp3-Player zum Einsatz. Erstaunlich ist, wie der Anbieter betont, dass diese Batterien immer noch funktionieren.»
Schauplätze des Über irdis chen
Wir müssen nicht ins südenglische Stonehenge oder ins ägyptische Tal der Könige reisen, um dem Mystischen zu begegnen: Österreichs Naturschönheit ist übersät von Schauplätzen des Rätselhaften und Überirdischen. Verborgene Seiten laden zu einer faszinierenden Entdeckungsreise ein.
Reinhard Habeck «Geheimnisvolles Österreich» Ueberreuter 2006 ISBN 3800070715 19.95 EUR
Nach Abschluss der Ausstellung gab das Museum die Batterien nun selber zur Auktion frei – um Geld zu sammeln für den Erwerb einer Kunstarbeit von Franz West.
Laut Ebay fanden sie schliesslich am 16.
Februar tatsächlich einen neuen Besitzer – zum Höchstgebot von 3500 Euro!
«Seriöse Live-Auktion» War die ganze Aktion ein schlechter Jux?
Ganz und gar nicht, wie Museumssprecherin Daniela Denninger auf Anfrage von «mysteries» bestätigte: «Es handelte sich um eine seriöse Live-Auktion, die sowohl bei uns im Museum als auch online stattfand.» Der hohe Erlöspreis freue sie natürlich, räumte Denninger ein – «weil wir ja bereits im Vorfeld darauf hingewiesen haben, dass wir keine Garantie dafür abgeben können, dass die Batterien tatsächlich schon jahrelang in Gebrauch waren.»
Ob die kleinen Dinger ihren hohen Preis tatsächlich wert waren, mag die Museumssprecherin deshalb nicht abschliessend beurteilen. «Ehrlich gesagt weiss ich nicht einmal, ob wir die je getestet haben oder nicht.» Bleibt zu hoffen, dass der private Käufer irgendwann selber an die Öffentlichkeit tritt, falls sich das «Energie-Wunder» wider Erwarten tatsächlich wiederholen sollte.
Burkhard Heim: Neue Publikation über verkanntes Physik-Genie
Jahrelang geisterte es als unbestätigtes Gerücht durchs Internet: Im ersten «Indiana Jones»-Film, so hiess es, sollen Bühnentechniker im Hintergrund des Sets die beiden Roboter aus «Star Wars» als Hieroglyphen verewigt haben – unter anderem in der Szene als Harrison Ford die Bundeslade entdeckt. Auf der offiziellen Film-Homepage wurde der Gag mittlerweile bestätigt und mit Fotos belegt (oben). Was sich die Scherzbolde dabei wohl dachten?
Treten Kornkreise wirklich erst seit den Siebzigerjahren auf, wie von Kritikern oft betont? Überlieferungen rund um den Globus beweisen das Gegenteil. Zudem quälte sich auch der britische Geheimdienst schon mit Piktogrammen im Getreide herum – während des Zweiten Weltkrieges!
Besonders die Kritiker eines echten – also nicht von Menschen erzeugten – Kornkreisphänomens kolportieren von je her, dass es sich bei den Kornkreisen um ein modernes Phänomen unserer Tage handele. Und so wird schnell die vermeintliche Geburtsstunde des Phänomens in das Jahr 1978 verlagert – jenem Jahr, als Farmer Stevens in der englischen Grafschaft Hampshire eine Kornkreisformation vorfand und das vermeintliche erste Foto eines Kornkreises schoss.
Unterschiedliche Archive dokumentieren indes weltweit bisher weit über 300 Kornkreisfunde aus der Zeit vor 1978.
Tatsächlich gibt es auch frühere Fotos. So zeigt ein Luftbild von 1976 zweifellos einen klassischen Kornkreis im britischen Warminster.
Hinweise auf Kornkreise in frühester Zeit finden sich zudem schon in Mythen Legenden und alten Schriften rund um den Globus. Das erste wirkliche Dokument in dieser Hinsicht findet sich in einer Schrift
von Nicolas Rémy: Seine «Daemonolatria» beschreibt einen Kreis in einem Feld bei Assenencour im heutigen französi- «Früher schrieb man die Kreise oft Feen, Hexen oder gar dem Teufel zu.»
schen Departement Moselle, als Beweis in einem Hexenprozess anno 1590.
Rémy rühmt sich, als Schöffe in Nancy über 800 Hexen auf den Scheiterhaufen gebracht zu haben. Ähnlich tragisch dürfte es auch den Angeklagten in besagtem Falle ergangen sein, der nur deshalb zur Aburteilung kam, da der Kreis als Beweis vom Teufelstanz kündete und womit sich «endlich ein Wahrzeichen gefunden (habe). Nämlich dass an dem Orte, da sie getanzet hatten, sich des folgendes Tages ein rundter, getretener Kreis mit ausdrücklichen Geiss- und Kuhstapfen (…) gefunden hatte.»
Was die damaligen Zeugen wirklich beobachtet hatten, und warum sie von Hufspuren sprachen, ist heute nicht mehr zu sagen. Ebenso sollte der Benennung «getreten» mit Vorsicht begegnet werden, da sich ein solch vermeintlicher Hexenkreis natürlich als «getreten» offenbart haben musste – gerade im Kontext der Anklage, die ja von explizit von einem Hexentanzplatz ausging.
Überzeugt vom teuflischen Ursprung der Kreise war man auch 1678, als eine englische Flugschrift vom «Mähenden Teufel» berichtete. Auch hier dauern die Diskussionen zwischen Forschern und Kritikern über Inhalt und Aussage im Kontext der Kornkreise an, doch erneut sind die Übereinstimmungen mit den Merkmalen heutiger Kornkreise zu offensichtlich.
Illustrationen machen stutzig Nur wenige Jahre später, 1686, veröffentlichte Professor Robert Plot an der Universität von Oxford in seinem Werk «ANatural History of Stafford-Shire» eine Abhandlung über «Feenringe» – jene merkwürdigen Ringfunde im Gras.
Die meisten der beschriebenen Funde erklären sich jedoch schon aus Plots eigenen Untersuchungen als Spuren gewöhnlichen Pilzwuchses. Seine Illustrationen lassen dann jedoch Zweifel aufkommen – zeigen sie doch auch andere Formen, die weit über das hinausgehen, was Pilzwuchs normalerweise an einfachen grünen Grasringen hinterlässt.
Zudem unterstreicht er die Formenvielfalt einiger Erscheinungen und deren exakte Geometrien. In etwa die gleiche Zeit fällt auch eine angeregte Diskussion unter den Lesern des «Gentlemen’s Magazine» über derartige Feen- und Hexenringe. Auch hier wird deutlich, dass man damals sowohl für Pilzkreise, als auch für Kornkreise ein und die gleiche Benennung – eben «Feen- und Hexenringe» – verwendete.
Kornkreise in Afrika Im April 2005 hatte der Autor die Ehre, den in ganz Afrika als spirituellen Führer der Medizin-Männer und -Frauen angesehenen Vusamazulu Credo Mutwa auf einer kleinen Farm ausserhalb von Johannesburg zu treffen und Faszinierendes über das traditionelle Wissen Afrikas über Kornkreise zu erfahren.
Auch hier sind jene Phänomene, die wir Kornkreise nennen, schon seit Jahrhunderten bekannt. Die Zulu nennen sie «Izishoze Zamatongo – die Botschaften der Götter», die in allen Merkmalen dem uns bisher aus Afrika kaum bekannten Kornkreisphänomen entsprechen.
Mutwa hat schon hunderte afrikanischer Kornkreise selbst gesehen. Die Zulu sehen in den Mustern direkte Botschaften, aber auch Warnungen der Götter – auch auf zukünftige Ereignisse: So soll etwa 1879 ein besonders grosses Kornkreismuster die bevorstehende Schlacht von Ulundi angezeigt haben.
Mutwa besuchte seinen ersten Kornkreis bereits 1949 in der südafrikanischen Provinz Natal. Weitere Beispiele sind ein in ein Dreieck eingeschriebener Ring 1958 oder ein komplexes Muster aus Sicheln und Sternen 1996 im östlichen Transvaal.
Selbst komplexe Kornkreisformen haben also in Afrika eine weitaus ältere Tradition, als uns dies vom westlichen Phänomen bekannt ist. Weitere Kreisfunde sind aus Mutwa, aus dem Gebiet der Owambo in Namibia, Kenia, aus Botswana – wo sie auch im Wüstensand erscheinen – und aus Ägypten bekannt.
Auch zeigen sich in Afrika ganz ähnliche Begleitphänomene, wie sie um die hiesigen Kornkreise beschrieben werden. So berichteten Augenzeugen, wie sie die «Götter» in Form von fliegenden Lichtern über den Feldern beim «Zeichnen» der Formationen beobachtet hätten.
Da die Muster als direkte Botschaften der Götter betrachtet wurden, bildeten sich sehr früh auch kulturell-rituelle Traditionen um diese Erscheinungen. So obliegt es den weisen Medizinmännern und -frauen, neue Kreise zu deuten.
Wurden in alten Zeiten Kornkreise in den Hirsefeldern entdeckt, so liefen die Menschen zusammen, um die Form des niedergelegten Musters mit Stöcken und Steinen zu markieren. So sollte die Botschaft auch über die Ernte hinweg bewahrt werden.
Zudem wurde die Ankunft neuer Zeichen mit Feierlichkeiten und heiligen Ritualen zelebriert. Aus dieser Tradition heraus, so Mutwa, bildeten sich die auch in Afrika verbreiteten markierten heiligen Orte und Steinsetzungen.
Piktogramme im 2. Weltkrieg Während Gerüchte über durch die Wehrmacht entdeckte Kornkreise in den Kriegsschauplätzen Europas bisher nicht bestätigt werden konnten, belegen andere offizielle Quellen derartige Vorkommnisse in den Kriegsjahren.
Louise Wilson aus Kent diente in der britischen «Women’s Land Army». In ihrer Funktion als Seuchenkontrolleurin wurde sie während der Kriegsjahre 1942 Plots «Feenringe» (um 1686).
und 1943 damit beauftragt, einen Farmer in Hertfordshire zu überprüfen, dessen Feld vom Kriegs-Landwirtschaftkomitee des Landwirtschaftsministeriums beanstandet worden war.
Die Behauptung des Landwirtes, Kaninchen und Fasane seien für die niedergelegte Fläche in der Mitte des Feldes verantwortlich, konnte sie bei einer Besichtigung nicht bestätigen: «Das sah ganz und gar nicht nach Fasanen oder Kaninchen aus. (…) Das Getreide war in einem grossen Kreise spiralartig, sauber niedergedrückt und im Zentrum waren einige Halme in einem kleinen Büschel unbeschadet stehen geblieben.»
Muster feindlicher Agenten?
Doch die wohl brisantesten Hinweise auf Kornkreise im Zweiten Weltkrieg liefert der britische Geheimdienst MI5. 2003 entdeckte Forscher Nick Redfern ehemals geheime Dokumente über die Aktivitäten des MI5 während des Krieges.
Diese wurden im Rahmen des «British Government’s Freedom of Information» veröffentlicht. Darin wurden 1940/41 die Möglichkeiten feindlicher Agenten diskutiert, ohne direkte Kontaktaufnahme mit ihren Hauptquartieren zu kommunizieren.
Neben zahlreichen anderen Methoden werden auch «Bodenmarkierungen in Getreidefeldern» diskutiert, welche schon in Polen, Holland, Frankreich und Belgien entdeckt worden seien.
Anfänglich ging man demnach beim MI5 davon aus, dass diese in die Felder getreten oder geschnitten wurden. Als dann solche «Markierungen» auch in englischen Feldern gefunden und untersucht wurden, konnten diese Annahmen jedoch nicht bestätigt werden.
Bei einer derart kompetenten Quelle wie der Kriegsaufklärung kann eine Verwechslung mit natürlichen Getreidelagern wohl ausgeschlossen werden. Noch dazu scheint es sich bei diesen Funden nicht nur um kleine Einzelkreise gehandelt zu haben, sondern um artifiziell wirkende (geometrische?) Formen, die – zumindest nach der Auffassung des MI5 – zur «Kommunikation dienen konnten»!
Wie man es auch dreht und wendet: An der Tatsache, dass Kornkreise ein weitaus älteres Phänomen sind, als dies Kornkreis-Kritikern lieb ist, kommt man angesichts der Vielzahl an Indizien nicht vorbei.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/kornkreise-im-weltkrieg-verwirren-mi5-agenten-page28-1.jpg6141197Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2006-03-01 12:00:002025-12-13 09:33:15Kornkreise Im Weltkrieg Verwirren Mi5-Agenten