Der Brite Simon Dale hat in Wales ein Ökoheim gebaut, das stark an Tolkiens Hobbit-Dorf aus «Der Herr der Ringe» erinnert. Der Clou: Das Häuschen ist nicht nur extrem günstig, sondern auch noch für jeden nachbaubar – und nahezu autark.
Ein ökologisches und autarkes Eigenheim bauen – für nur knapp 3500 Euro?
«Kein Problem», sagte sich Simon Dale.
Der 32-jährige Brite hat dies in nur drei Monaten bewerkstelligt – in Eigenarbeit und mit ein paar fleissigen und bautechnisch erfahrenen Unterstützern aus der Familie und dem Freundeskreis.
«Hobbit House» nennt der Mann seinen ungewöhnlichen Bau in einem Waldstück bei Pembroke in Wales. Das Häuschen ist ein echtes Naturhaus: Strom aus Sonnenkraft, Holzheizung, Wasserversorgung aus einer Quelle und Kompost-Toilette. Sämtliche Baumaterialien stammen aus der Natur, ausser einer Plastikplane im Dach.
«Ich habe einfach losgelegt» Ebenso kurios: Dale ist nicht einmal Handwerker oder Architekt. Er hat das Haus nach ein paar groben Skizzen errichtet, nachdem er mal einen ähnlichen Naturbau besichtigt hatte. «Ich habe einfach losgelegt», sagt der Engländer. Es sei eigentlich ganz einfach.
«Jeder kann das.» Man müsse sich nur trauen, körperlich fit sein und ein paar Freunde haben, die gelegentlich etwas Fachwissen beisteuern.
Gegen 1500 Arbeitsstunden haben Dale und seine fleissigen Helfer in ihr «Mini-Paradies» gesteckt, bis es fertig war. Während des Baus haben er und seine Frau mit ihren beiden Kindern nebenan campiert. Doch obwohl der Öko-Bau nun gemütlich bewohnbar ist und genug Platz für alle bietet, blieb die umtriebige Familie nicht lange darin. Sie schlägt derzeit bereits wieder ihre Zelte auf – und baut ein weiteres Naturhaus, diesmal in «Lammas», dem ersten Ökodorf von Wales.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/wohnen-wie-die-hobbits-und-das-fuer-wenige-tausend-euro-page37-1.jpg17911260Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2011-06-01 12:00:002025-12-15 08:04:34Wohnen Wie Die Hobbits – Und Das FüR Wenige Tausend Euro
der Revolution im Frühjahr 2011 legt G. F. L. Stanglmeier die unglaublichen Missstände, Korruption und Willkür offen. Dabei steht eine Person im Zentrum der Ereignisse: Zahi Hawass, seines Zeichens oberster Antikenhüter des Nillandes und eine der schillerndsten Figuren der Ägyptologie. Von seinen Landsleuten wird er als »Ägyptens letzter Pharao« bezeichnet.
Hawass’ Spuren und seinem Schicksal in den Tagen der Revolution folgend, sucht der Autor unter anderem Antworten auf folgende Fragen:
Was ereignete sich tatsächlich in der »Nacht des Zorns« im Ägyptischen Museum?
Wo wurde Kleopatra bestattet? • Wem gehört die Büste der Nofretete wirklich?
G. F. L. Stanglmeier kommt bei seinen Recherchen unglaublichen Ereignissen auf die Spur. Mit von der Partie sind auch diesmal »die sechs schwarzen Schafe der Ägyptologie«. Dabei handelt es sich um sechs hochkarätige Ägyptologen und Archäologen. Sie grollen dem ägyptologischen Establishment und stehen für eine offene und glaubwürdige Archäologie. Sie unterstützen G. F. L. Stanglmeier bei seinen Ermittlungen mit brisanten Dokumenten, Quellenmaterial und gleichermaßen spannenden wie interessanten Hintergrundinformationen. Die so gewonnenen Fakten und Indizien zeichnen ein chaotisches, ja katastrophales Bild der Ägyptologie. Am Ende gelangt man zu der Ansicht: Die Ägyptologie hat ihre Unschuld längst verloren!
Diese Dokumentation ist brandaktuell und beleuchtet die dunklen Seiten der Ägyptologie. Ausgehend von den skandalösen Vorkommnissen in der ägyptischen Altertumsforschung während
G. F. L. Stanglmeier: Zahi Hawass – Ägyptens letzter Pharao gebunden • 272 Seiten • durchgehend farbig illustriert Best.-Nr. 926 400 • 19.95 €
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/wie-die-aegyptologie-ihre-unschuld-verlor-page72-1.jpg450143Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2011-06-01 12:00:002025-12-15 08:04:28Wie Die äGyptologie Ihre Unschuld Verlor!
Wer verbirgt sich eigentlich hinter dem Autorennamen «G. F. L. Stanglmeier»? «mysteries» sprach mit dem geheimnisumwitterten deutschen «Phantom», das seit Jahren mit kontroversen News aus Ägypten aufwartet und nun den ersten Sachbuch-Report über den kürzlich gefeuerten Pyramiden-Boss und Altertümer-Chef Zahi Hawass vorlegt («Ägyptens letzter Pharao», Kopp Verlag 2011).
mysteries: Schauplatz Ihres neuen Sachbuchs ist nicht zuletzt das Ägyptische Museum in Kairo. Dort, wo noch vor wenigen Monaten geplündert, protestiert und randaliert wurde.
Worauf sollten Touristen achten, wenn Sie heute durch die altehrwürdigen Säle wandeln?
Stanglmeier: An die interessanten Stellen kommt der gewöhnliche Sterbliche nicht heran. Ich denke da zum Beispiel an die Folterkammer der so genannten «Sicherheitsorgane» oder das äusserst mysteriöse DNA-Labor, die ich in meinem neuen Buch beleuchte. Auch sollen im Museum, genauer gesagt in den Kellergewölben, noch immer Elitesoldaten stationiert sein.
Als erster Autor überhaupt widmen Sie Zahi Hawass ein ganzes Buch – und gehen hart ins Gericht mit ihm. Weshalb?
Weil er meiner Meinung nach gefährlich ist. Der Mann wird schlicht und einfach unterschätzt. Nicht umsonst wurde Hawass schon vor Jahren zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt gewählt. Das wird man nicht, wenn man lediglich Ägyptologe ist…
Angenommen, Sie könnten mit Hawass eine Tasse Tee trinken: Welche Frage würde Ihnen auf den Lippen brennen?
Warum, Herr Hawass, haben Sie während der Aufstände 2011 nichts gegen die Folterungen und sexuellen Übergriffe im Ägyptischen Museum unternommen?
Hawass’ Nachfolger Mohamed Abdel-Fatah El-Banna soll kürzlich nach wenigen Wochen bereits wieder das Handtuch geworfen haben. Ein böses Omen?
Wenn man bedenkt, dass es zu Fatahs erklärten Zielen gehörte, die Korruption in der Business-Ägyptologie zu bekämpfen, ist sein Rücktritt ein schwerer Verlust für diese Wissenschaftsdisziplin.
Obwohl Sie bereits mehrere Sachbücher verfasst haben, agieren Sie oft hinter den Kulissen. Fotos von Ihnen (siehe oben) sind ebenso rar wie Mumien der Amarna-Pharaonen. Warum?
Wer wissen will, was sich hinter den Kulissen abspielt, muss hinter den Kulissen agieren.
Anders gefragt: Wer ist Lothar Stanglmeier wirklich?
Glauben Sie mir: Ein Mensch wie jeder andere Was verbindet Sie mit dem Bullen von Bad Tölz?
Der Bulle von Tölz ist eine erfundene, fiktive Filmfigur. Ich versuche, die Realität aufzudecken.
Und welche archäologische Entdeckung erwartet uns im Land der Pharaonen als nächste?
Das weiss niemand mit Sicherheit zu sagen. Fest steht: Ägypten ist jederzeit für eine Überraschung gut.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/warum-ein-buch-ueber-hawass-weil-der-mann-gefaehrlich-ist-page19-1.jpg6451260Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2011-06-01 12:00:002025-12-15 08:04:16«Warum Ein Buch üBer Hawass? Weil Der Mann GefäHrlich Ist…»
Dass wir unseren Untergang mitgestalten, sehe Bücher zu kaufen und ihnen Glauben zu schen- Gedanken über unsere Zukunft «Was erwartet uns Ihrer Meinung nach in den kommenden Jahren? Ist diese Welt noch zu retten? Wovor graut Ihnen? Inwiefern müssen wir umdenken? Und worauf hoffen Sie?»
(«mysteries» Nr. 5/2011) Als halber Chilene – ich besuche dieses grossartige Land, wenn es geht, mindestens einmal im Jahr – sowie als Besucher von Ecuador, Peru, Bolivien und Argentinien habe ich oftmals festgestellt, dass die Menschen in Südamerika uns Europäern spirituell weit voraus sind. Vielleicht liegt das an dem ausgeprägten Familiensinn, welcher sich ganz anders darstellt als beispielsweise in Deutschland (in Hamburg sind 40 Prozent der Haushalte Single-Haushalte!).
Ich bin jedenfalls sehr zuversichtlich, was die nächsten Jahre angeht – es werden einschneidende Veränderungen in unser aller Leben eintreten und zwar schon sehr bald. Mit positivem Denken und bedingungsloser Liebe wird man persönlich ausserdem jede Beeinträchtigung meistern.
Stefan Reichert (D) und bedenke ich immer dann, wenn ich zur Arbeit fahre und die Massen im Auto sehe.Jeder für sich. Alleine werden wir von «Gute-Laune-Radiosendern» bedudelt. Dies und der Konsum von allem ist der dünne Kitt, der unsere Scheinwertegesellschaft zusammenhält. Mehr sehe ich nicht. Das ist ein Armutszeugnis erster Güte. Diese gelebte Oberflächlichkeit lässt in Zukunft etliches zusammenbrechen.
Erst vor zwei Tagen sass ich auf dem Pflaumenbaum, erntete das Obst und naschte gemütlich davon. Dann kam Heinrich vorbei, ein alter Mann aus der Nachbarschaft. Er erzählte traurig bis wütend, dass früher nichts an den Bäumen übrig blieb und heute keiner mehr ernten möchte. Die Jugend denkt, dass sie das nicht mehr braucht.
Und es stimmt. Man hat den Eindruck, dass die Mehrheit der Jugendlichen nur noch den erstbesten Dreck konsumieren will, den die Industrie ihnen vorsetzt. Einen Bürojob im weissen Hemd als Lebensziel – na danke!
Wir haben Kirschbäume, Äpfel, Pflaumen und Pfirsichbäume und etliche Wiesen bei uns – und kaum einen interessiert das noch. Das, was wir ernten können, ernten wir, aber verfaulen lassen wir zu viel. Es finden sich kaum Interessenten zur Obsternte. Wir westlichen Menschen haben keinen Respekt vor der Gabe der Natur und verdienen es nicht, diesen Planeten weiter zu besiedeln. Und wenn wir untergehen – was juckts die Erde?
Lars Wenzel (D) Der Mensch ist ein Herdentier und gibt nur zu schnell und gerne die Verantwortung ab. Dieses Phänomen beobachte ich privat, beruflich, in der Politik und fest verankert ist es in den weltlichen Religionen. Es ist immer wieder das gleiche Szenario: Einer spricht und führt – und die Masse schweigt und folgt. Läuft am Ende etwas schief, dann waren alle nur die Opfer, ohne dafür die Verantwortung und Konsequenz zu tragen. Doch wir haben vergessen, wir sind keine Opfer, sondern Menschen, die vor längerer Zeit aufgegeben haben und sich gerne fremdbestimmen lassen.
Keiner zwingt uns, in den Krieg zu ziehen, einem Religionsführer zu folgen, von den selbst ernannten Propheten und Weltuntergangs-Philosophen ken! Wir müssen uns wieder erinnern, dass wir alle miteinander und mit etwas Höherem verbunden sind. Es liegt allein an uns, unser Leben zu gestalten und uns wieder mit dem menschlichen Kollektiv zu verbinden.
Wir sind ein Haufen von Angsthasen und Maulhelden, aber beim Kampf um die Befruchtung der Eizelle waren wir unter Millionen einst die Stärksten. Sollten wir das wirklich vergessen haben? Sind wir bereit, den Elfenbeinturm der Gegenwart zu verlassen? Vesna Kerstan (D) Wir haben hier in Europa Millionen von halbverhungerten, billigen Arbeitern oder Arbeitslosen aus allen Ecken der Welt (die kaum deutsch, französisch, englisch sprechen können) und Tausende dazu, die jeden Tag die Überfahrt übers Meer wagen und dabei ihr Leben aufs Spiel setzen. Viele werden aus menschlichen Gründen aufgenommen, obwohl die Wirtschaft keine neue Arbeitsplätze schaffen kann. Ganz im Gegenteil: Die Arbeitsplätze werden in Hungerlohnländer wie Indien oder China verlagert, um mehr Gewinn machen zu können. Ich kann nichts Gutes für Deutschland und Europa prognostizieren. Mit Sicherheit werden wir Menschen die Welt vernichten, aber nicht am 21.
Dezember 2012 – sondern mittel- und langfristig. Eine Bombe tickt, und unsere Politiker tun nichts, um sie zu entschärfen. Jorge Alonso (D) Wovor mir graut? Das Grauen habe ich im 2.
Weltkrieg als Kindersoldat erfahren. Jetzt graut mir vor nichts mehr. Wem es graut, der ist selber schuld, weil er das Negative sucht und das Positive nicht sehen will. Ist die Welt noch zu retten? Ja. Nicht nur in Deutschland, auch in der ganzen Welt ist es seit 1945 deutlich besser geworden. Wir vergessen nur zu schnell die viel üblere Vergangenheit und sind deshalb mit der Gegenwart unzufrieden. Und auch wer dies nicht gerne hört: Das beste Rezept zu weiterem Aufstieg ist schon seit 2000 Jahren bekannt, obwohl es viele immer noch nicht begreifen: Das Evangelium. Seit 1500 Jahren hilft auch der richtig verstandene Koran.
Johannes Neudegger, Benediktiner (D) Pfarrer am Pranger Was blüht diesem Mann 2O12?
Armer Jürgen Fliege: Wer sich als prominenter Theologe in esoterische Gefilde vorwagt, muss für Spott nicht sorgen, denn die neue Inquisition kennt keine Gnade. So wurde der offenherzige Ex-Moderator am 23. August 2011 in der ARD-Talksendung «Markus Lanz» von selbst ernannten Kritikern wie Helmut Karasek, Ingrid van Bergen und Jutta Dithfurth gnadenlos abgekanzelt – zeitweise ohne, dass man ihn überhaupt zu Wort kommen liess. Nun hat auch die Evangelische Kirche Rheinland ein Disziplinarverfahren gegen den Pfarrer ausser Dienst eingeleitet. Für Aufsehen hatte Jürgen Fliege unter anderem im März 2010 gesorgt, als er in «mysteries» ein alternatives Mauertrocknungssystem der Firma Aquapol bewarb, das gemäss Experten gar nicht funktionieren dürfte (siehe Bild oben).
Fliege: «Das Ding funktioniert trotzdem: Jedermann kann sich in meinem Keller persönlich davon überzeugen.» Wir taten es und waren beeindruckt – die ARD leider nicht.
Merken Sie sich dieses Gesicht (Bild oben)! Es gehört Andrés Rafael Granier Melo, dem amtierenden Gouverneur von Tabasco (Mexico). Als Junge sass er nach einem Unfall lange Zeit gelähmt im Rollstuhl – ehe er nach vielen Operationen wieder aufstehen konnte und sich seinem Volk verschrieb.
Noch immer scheint der Mann allerdings nicht zu wissen, was ihm gemäss der uralten Maya-Prophezeiung auf dem steinernen Monument von Tortuguero am 21. Dezember 2012 blüht.
Denn an diesem Tag wird laut der neusten, gesicherten Übersetzung des deutschen Maya-Forschers Sven Gronemeyer «der amtierende Herrscher der Region die Amtseinsetzung des übernatürlichen Wesens Bolon Yokte vornehmen und mit diesem dem Kalenderwechsel beiwohnen» (siehe «mysteries» 1/2011). Nach heutiger Auslegung ist damit der herrschende Magistrat von Tabasco gemeint – also Andrés Rafael Granier Melo. Vielleicht sollten ihm das seine politischen Berater demnächst mal mitteilen?
Unheimliche Begegnung der dritten Art.
Comic-Zeichner Habeck herzt seinen Zögling.
Wesen mit sechs Zehen und ein Vogelmann Einmal mehr muss unsere Geschichte umgeschrieben werden. So fanden Forscher bei Creel (Chihuahua) Fussspuren, die bis zu 25’000 Jahre alt sein könnten, wie das mexikanische Nationalinstitut für Anthropologie und Geschichte (Inah) mitteilt – also lange, bevor die ersten Menschen Amerika besiedelten. Bemerkenswert: Zwei der mexikanischen Fussabdrücke zeigen sechs Zehen! Nicht minder kurios ein Relikt aus dem 8. bis 10. Jahrhundert, das kürzlich im schwedischen Uppåkra bei Lund zum Vorschein kam (siehe Foto rechts): Ein stilisierter, gefiederter «Flügelmann».
Wetten, dass unsere Vergangenheit weitaus fantastischer war als bisher angenommen?
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/ufo-metallfragment-aus-roswell-spurlos-verschwunden-neue-ver-page7-1.jpg2031274Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2011-06-01 12:00:002025-12-15 08:04:04Ufo-Metallfragment Aus Roswell Spurlos Verschwunden Neue Verwirrung Um Seltsame Metallteile, Die Der Amerikaner Frank Kimbler Im Bereich Der Ufo-Absturzstelle Von Roswell Gefunden Haben Will. Erste Tests Wiesen Auf Einen Nichtirdischen Ursprung Hin. Weitere Labor-Analysen Sollten Klarheit Bringen. Wie Jetzt Aber Bekannt Wurde, Scheint Eines Der Fragmente Auf Dem Weg Zur Arizona State University’S School Of Earth And Space Exploration In Tempe Spurlos Verschwunden Zu Sein. Das Fedex-PäCkchen Traf Zwar Dort Ein – Allerdings Entpuppte Sich Die Darin Befindliche Plastikbox Nach Dem Auspacken Als Leer, Wie Forscherin Lynda Williams Nach Erhalt Verwundert Feststellte. Kimbler, Der Am New Mexico Military Institute Geologie Und Erdgeschichte Lehrt, Versichert, Dass Er Das Fragment «Garantiert» EingetüTet HäTte: «Notorische Skeptiker Werden Nun Behaupten, Dass Ich Das StüCk Nie In Die Box Gepackt HäTte. Und Die VerschwöRungsfreaks Werden Wohl Behaupten, Dass Sich Die Regierung Das Fragment Gekrallt Hat.»
«Die Administratoren, von der Gemeinschaft der Wikipedia-Autoren gewählt und mit besonderen Rechten ausgestattet, sollen eigentlich für die Qualität der Enzyklopädie stehen. So sind sie die Einzigen, die Artikel löschen dürfen. Kein Wunder, dass sie auch hierzulande Kritik auf sich ziehen. So hat der ‹Knödelkrieg› mehr als 30’000 Zeichen. Der Streit, der von Autoren und Administratoren der Online-Enzyklopädie ausgetragen wurde, dreht sich nur um eine Frage: Gibt es den Böhmischen Knödel? Oder nur die Böhmischen Knödel, als übergeordneten Sammelbegriff für Knödelarten aus Kartoffeln oder Semmeln? Ein feiner Unterschied. 30’000 Zeichen später, gefüllt mit Beleidigungen, Seitenhieben und Besserwissereien, haben die Anhänger des Sammelbegriffes gewonnen. Verloren hat das Projekt Wikipedia.»
«Süddeutsche Zeitung» (12. 1 2011) Gegenstand monatelanger Diskussionen: Der Aluminium-Keil von Aiud.
ten John Seigenthaler. Er war in Wikipedia monatelang fälschlicherweise mit der Ermordung von John F. Kennedy in Zusammenhang gebracht worden.» Viel geändert hat sich seither nicht. Immer noch gilt die Faustregel:Je kontroverser ein Thema oder eine Person, desto fehlerhafter und lückenreicher der entsprechende Wikipedia-Eintrag.
Klitzekleine Fehler, wohin das Auge blickt Da wäre zum Beispiel «Mirin Dajo», jener Holländer, der seinen Körper Ende der 40er- Jahre zur Verblüffung vieler Medizinprofessoren mit spitzen Floretten durchbohren liess – ohne dabei zu bluten oder Schmerzen zu empfinden. Und das Hunderte Male!
Wikipedia benennt den «Wundermann» mit seinem bürgerlichen Nachnamen «Henske». Richtig wäre: «Henskes». Weiter heisst es: «Dajo starb im Alter von 35 Jahren, laut dem Schweizer Journalisten Luc Bürgin an den Folgen einer Infektionskrankheit, nach Ansicht des Leichenbeschauers hingegen an einer Aortenruptur.»
Welch ein Kuddelmuddel! Richtig ist vielmehr, dass sich in Dajos Körpers 1948 ein von den Zürcher Ärzten übersehener (!) Entzündungsherd «an der durchstochenen Speiseröhrenwand bis zur ebenfalls angestochenen Aorta ausgebreitet» hatte, diese bersten und den Mann innerlich verbluten liess. Warum die Verwirrung? Weil die Wikipedia-Autoren ihr «Wissen» aus Pressetexten im Internet zusammenklaubten, ohne die Originalquellen im Detail zu sichten. Dass einem im Online-Lexikon unter dem Stichwort «Luc Bürgin» zudem weisgemacht wird, dass «mysteries» seit 2002 existiert – statt 2004, wie es richtig heissen sollte, sei nur nebenbei erwähnt. Peanuts? Selbstverständlich! Aber auch Berge von Erdnüssen wiegen irgendwann schwer.
«Jeder kann derlei Fehler ändern – auch Sie», entgegnen einem Wikipedia-Fans im Zweifelsfall. Nur: Warum liegt es stets bei den Betroffenen, Zeit aufzuwenden, um Fehler – nicht zuletzt in ihrer eigenen Biographie – auszumerzen, die von anderen begangen werden und ohne Gegenprüfung sogleich als «Wahrheit» durchs Internet posaunt werden? Wie würden Sie reagieren, wenn Sie alle paar Tage schriftlich bei Ihrer Ta-Internet Ausgabe 6/11 Wiki-Kauderwelsch der ganz besonderen Art Wer darf bei Wikipedia eigentlich was? Insider mögen es wissen. Outsider wie wir – und wohl auch alle anderen – verstehen dagegen oft nur Bahnhof. So wird etwa der Begriff des übermächtigen «Systemadministrators» auf Wikipedia wie folgt beschrieben: «Daneben gibt es noch Benutzer, die Shell-Zugang zu den Wikimedia-Servern haben.
Diese können direkt auf die Datenbank zugreifen und die Logfiles lesen. Vormals nannte man sie Entwickler (developer). Die entsprechende lokale Benutzergruppe gibt es seit dem 5.
März 2009 nicht mehr. Diese Funktion wird nun von den Mitgliedern der globalen Benutzergruppe Systemadministratoren (sysadmin) wahrgenommen. Diese sind nicht zu verwechseln mit den weiter oben beschriebenen Admins (Sysop). Eine Übersicht findet man auf System administrators (englisch).» Alles klar?
Die rätselhaften Scharrzeichnungen von Nazca. Unter den Einzelnachweisen im Wikipedia-Quellenverzeichnis dominieren Literaturangaben aus den 80er-Jahren.
geszeitung intervenieren müssten, weil dort Unwahrheiten über Sie oder Ihre Familie verbreitet würden?
Unter der Gürtellinie enden denn auch Einträge, in denen aus Neid oder Antipathie bewusst Tatsachen verdreht werden. So wird etwa Erich von Däniken bei Wikipedia als Verfasser «pseudowissenschaftlicher Literatur» kritisiert. Laut Wikipedia ist «Pseudowissenschaft ein Begriff für Behauptungen, Theorien, Praktiken und Institutionen, die beanspruchen, Wissenschaft zu sein, aber Ansprüche an Wissenschaften nicht erfüllen.» Nur: Erich von Däniken hat Zeit seines Lebens nie behauptet, Wissenschaftler zu sein – oder wissenschaftlich zu arbeiten. Vielmehr bezeichnet er sich seit jeher als «Sonntagsforscher» und Schriftsteller. Ebenso gut könnte man populärwissenschaftliche Journalistenwerke der Fernsehreihe «Terra X» oder Hape Kerkelings genialen Reisereport «Ich bin dann mal weg» als pseudowissenschaftliche Bücher brandmarken – was ebenso falsch wäre. In beiden Fällen handelt es sich um nichts anderes als unterhaltsame Sachliteratur, die zum Denken anregen soll. Punkt!
Laienhafte Recherchen und peinliche Dispute Ernüchternd und völlig veraltet auch der Wikipedia-Eintrag über das Jahrhundertgenie Nicola Tesla (1856 bis 1943): Kein Sterbenswörtchen über sein revolutionäres Elektroauto, dessen Existenz der deutsche Erfinder Heinrich Jebens bereits 1930 schwarz auf weiss bestätigt hatte (siehe «mysteries Nr. 4/2011). Stattdessen findet man im entsprechenden Diskussionsbeitrag den jüngsten, armseligen Dialog zwischen zwei Wikipedia-Schreibern: «Weiss jemand etwas über das legendäre Auto, das Tesla 1931 in Buffalo vorgeführt haben soll und dem nachgesagt wurde, es schöpfe Raumenergie ab?» (Slow Phil 1 am 20. Juni 2011). Antwort von User Martin Zeise am 26.Juni 2011: «Es gibt dazu den englischen Wikipedia-Artikel (…) Das Ganze scheint aber eine Art Hoax zu sein, wenn ich mir die dort verwendeten Begriffe anecdote, supposed und story ansehe.»
Ähnlich peinlich die Wikipedia-Diskussion über den umstrittenen 2,3 Kilo schweren «Aluminiumkeil von Aiud», der 1973 bei Bauarbeiten in der Nähe der rumänischen Stadt Aiud gefunden wurde und heute im Historischen Museum der Stadt Cluj-Napoc liegt. Ein gemäss mehrfacher Analysen offenbar uraltes Objekt.
Dennoch wettete am 4. Februar 2009 ein User namens «Stirni» auf der Diskussionsseite «Haus und Hof» darauf, dass es sich beim Fund um einen gewöhnlichen Baggerzahn handle, der garantiert nicht aus Aluminium bestehe – da Aluminium bekanntlich erst seit etwas mehr als hundert Jahren künstlich hergestellt werden Ausgabe 6/11 Internet
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/sueddeutsche-zeitung-alles-knoedel-oder-was-page63-1.jpg17901276Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2011-06-01 12:00:002025-12-15 08:03:59«SüDdeutsche Zeitung»: Alles KnöDel Oder Was?
Die Schweizer Empa-Wissenschaftler untersuchen nicht nur, sie erfinden auch geradezu verrückt anmutende Dinge. So etwa eine Geige, die selbst Stradivari entzückt hätte, Bakterien, die Plastik produzieren oder künstliche Sehnen, die sich selbst zerstören.
edächtig setzt Starviolinist Matthew Trusler die Geige ab. Das Fachpublikum auf der anderen Seite des weis- Bsen Vorhangs ist begeistert. Von den soeben vorgeführten Instrumenten klang diese Geige am besten, sind sich die meisten Experten einig. Sie vergeben Bestnoten – und staunen kurz darauf. Denn die Geige, die sie nur hören, aber nicht sehen konnten, ist keine Stradivari, wie viele angenommen hatten. Es ist eine Geige, die erst vor Kurzem gebaut worden ist. Unter Mitarbeit der Empa – und mit Hilfe eines Pilzes.
Wie schaffte es Antonio Stradivari um 1700, seine phänomenalen Instrumente herzustellen? Was ist das Geheimnis des einmaligen Klangs dieser Meisterwerke? Seit Ewigkeiten beschäftigen diese Fragen moderne Instrumentenbauer. Der Schweizer Geigenbauer Michael Rhonheimer wandte sich deshalb vor einigen Jahren an die Materialforscher der Empa.
Denn das Geheimnis von Stradivari stecke auch im Holz.
Ergebnis: Antonio Stradivari kam bei seiner Kunst das Klima zur Hilfe. «Von 1645 bis 1715 herrschten in Mitteleuropa aussergewöhnlich tiefe Temperaturen. Lange Winter und kühle Sommer sorgten dafür, dass die Bäume in den Südalpen nur langsam, dafür aber ziemlich gleichmässig wuchsen», erklärt Empa-Sprecher Michael Hagmann. «Das Holz aus dieser Zeit hat gleichmässige, dünne Jahrringe und eine relativ geringe Dichte. Hervorragende Voraussetzungen für einen guten Klang!» resümierten die Empa-Tüftler – und schritten zur Tat.
Infos: www.empa.ch Klingt wie eine echte Stradivari.
Die mit Hilfe von Pilzen veredelte Geige der Empa.
Verblüffende Harmonie – dank Pilz-Trick Die Wissenschaftler zerbrachen sich den Kopf, wie sie diesen Effekt heute erzielen könnten – und stiessen dabei auf Pilze der Gattung «Xylaria longipes». Diese Pilze treiben ihre Fäden tief in Holzstämme und nagen deren Zellwände an. «So verringern sie die Holzdichte, was zu deutlich besseren Klangeigenschaften führt», erklärt die Empa. Heute sei «der Unterschied zwischen dünnwandigen Frühholzzellen und dickwandigeren Spätholzzellen ausgeprägter als zu Stradivaris Zeiten», so die Forscher weiter.
«Unser Pilz greift gezielt die Zellwände der Spätholzzellen an. Dadurch verringert er einerseits die Dichte des Holzes, andererseits wird das Holz homogener.»
Man setzte die Pilze auf das Holz eines Bergahorns an, das Geigenbauer Rhonheimer später als Bodenplatte für seine «Pilz-Stradivari» verwendete. Das Resultat war verblüffend: Nicht nur der Klang der neuen Geige ist dem einer echten Stradivari verblüffend ähnlich, wie der Test vor dem ausgewählten Ausgabe 6/11 Technik Expertenpublikum zeigte. Die Pilze sorgen auch dafür, dass das Holz der Geige antik aussieht – ein absolutes Muss im Geigenbau.
Trotzdem hat die «Pilz-Geige» bis heute noch keine Produktionsreife erreicht. Rhonheimer hat sich aus dem «tollen Projekt» sogar zurückgezogen. Als bekannter Geigenbauer trage er «grosse Verantwortung», und er könne die Stabilität der «Pilz-Geige» nicht dauerhaft garantieren: «Pilze machen schliesslich nicht immer nur das, was man will.»
Doch an der Empa läuft mittlerweile bereits ein interdisziplinäres, von der Walter-Fischli-Stiftung gefördertes Folgeprojekt. Erklärtes Ziel sei es, «die Pilzbehandlung derart zu standardisieren, dass die akustischen Eigenschaften von Klangholz reproduzierbar verbessert werden können», wie Institutssprecher Michael Hagmann im Gespräch mit «mysteries» verrät.
Bakterien als Plastikproduzenten Die Pilz-Geige ist indes nur eine von vielen Tüfteleien der Schweizer Wissenschaftler. Faszinierend ist auch ein anderes Projekt: So arbeiten Empa-Forscher gegenwärtig daran, Bakterien aus der Erde und aus Kläranlagen zur Produktion von Plastik einzusetzen.
Bereits ist es den Forschern gelungen, diese Mikroorganismen unter kontrollierten Bedingungen und der Zugabe bestimmter Nährstoffe und Kohlenstoffsubstrate zur Produktion von «wertvoller Biopolymermasse» anzuregen. Sie stellen quasi die Vorstufe für künftige «grüne Kunststoffe» dar, wie Empa-Sprecher Rohextrakte von Biopolymeren. Plastik, das von Bakterien hergestellt wurde.
Hagmann erläutert. Der entscheidende Vorteil zu heutigen Kunststoffen, die vorwiegend aus Erdöl hergestellt werden: Die Bakterien benötigen zur Herstellung lediglich nachwachsende Rohstoffe und können ihr Produkt anschliessend auch wieder abbauen. Immerhin 90 Mikroorganismen seien derzeit bereits bekannt, die künftig möglicherweise Bio-Plastik herstellen könnten, konstatiert die Empa.
Künstliche Sehnen Sich selbst abbauen – das macht auch eine weitere Erfindung der Schweizer: Eine künstliche Sehne aus eben jenen Biopolymeren. In der Medizin soll diese Sehne in Zukunft «zunächst als Platzhalter bei Sehnenrissen» dienen. Gleichzeitig könnte sie das Zusammenwachsen und Regenerieren gerissener menschlicher Sehnen beschleunigen – quasi als Andockstelle für körpereigene Zellen.
Erste Tests hätten bereits ergeben, dass die künstlichen Sehnen in punkto Reissfestigkeit, Elastizität und Dehn-Empa-Bioreaktor.
barkeit mit ihren natürlichen Vorbildern Bakterien produmithalten können, betont die Empa. Ein zieren hier Bioweiteres Plus dieser künstlichen Sehnen Plastik.
sei, dass sie nach verrichteter Arbeit vom menschlichen Körper problemlos abgebaut werden können.
Hin und wieder sind naturnahe Kopien also sogar besser als die Originale, zumindest beim ersten Eindruck. So erntete denn auch die erwähnte «Pilz-Geige» nach dem Vorspiel vom Fachpublikum stolze 89 Punkte – die echte Stradivari dagegen lediglich 39 Punkte.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/stradivari-klaenge-dank-pilzen-aus-dem-labor-page24-1.jpg1791473Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2011-06-01 12:00:002025-12-15 08:03:48Stradivari-KläNge Dank Pilzen Aus Dem Labor
Mitten im Dickicht von Guatemala stand einst ein kolossaler Steinkopf. Archäologen würdigten ihn kaum eines Blickes. Leider! Denn das riesige Monument wurde in der Folge von Rebellen geschändet. «mysteries» zeigt das einzige Originalfoto aus den 50er-Jahren.
Ein riesiger Kopf aus Sandstein. Fünf bis sechs Meter hoch. Mit den anatomischen Merkmalen eines Weissen. Die geschlossenen Augen nach oben gerichtet, zu den Sternen. Und das mitten im Dschungel von Guatemala. Dort, wo vor Jahrtausenden die geheimnisumwitterten Olmeken ihre Spuren hinterliessen – Vorläufer der Maya und eigentliche «Mutterkultur» Mesoamerikas. Hatten ihre Künstler die Skulptur einst geschaffen – wie so viele andere im Umkreis? Doch woher wussten sie zu ihrer Zeit bereits von weissen Menschen?
Noch vor wenigen Jahrzehnten hätten Archäologen definitive Antworten auf diese Fragen finden können. Doch sie verschanzten sich lieber hinter dem widersprüchlichen Fachurteil eines Kollegen, der weitere Untersuchungen als Zeitverschwendung abtat. Nun ist es zu spät. Denn das Monument ist mittlerweile zerstört. Und noch immer scheint niemand Genaueres darüber wissen zu wollen. Übrig bleibt lediglich ein Foto aus den 50er-Jahren. 1986 war es dem Notar Oscar Rafael Padilla Lara aus Planta Baja (Guatemala) in die Hände geraten. Leider geisterte die Aufnahme seither nur noch in unscharfer Auflösung durch die Welt. Durch einen glücklichen Zufall erhielt «mysterie» jedoch kürzlich eine hochauflösende, gescannte Kopie des originalen Bildabzuges (Foto rechts).
Fasziniert hatte sich Padilla damals daran gemacht, dem Findling auf eigene Faust nachzuspüren. Sein Eifer weckte wiederum das Interesse des bekannten US-Abenteuers David Hatcher Childress. Als zweiter «Andersdenker» nahm der Amerikaner die Spur vor rund zwanzig Jahren ebenfalls auf, mit dem Ziel, dem Monument sein Geheimnis ein für allemal zu entreissen. In Guatemala angekommen, traf sich Hatcher Childress mit Padilla, um ihn persönlich über seine Suche auszufragen und der Nachwelt zu erhalten, was dieser darüber zu berichten wusste.
Der Steinkopf habe sich «auf einem Landstück der Familie Biener» befunden, eröffnete ihm der Notar beim Nachtessen und erzählte, wie er 1990 über Umwege dorthin gefunden hatte: «Von Guatemala-City aus reiste ich etwa 180 Kilometer in Richtung Las Victorias, Los Encuentros, San Felipe und Retalhuleu im Hinterland der Pazifikküste. Dort fuhr ich ungefähr fünf Kilo-Ein uraltes Monument der Olmeken oder ein Kunstwerk der Neuzeit?
Das Originalfoto von Oscar Padilla aus den 50er-Jahren.
meter auf einer Hauptstrasse, weitere drei Kilometer auf einem Feldweg und ging schliesslich fünf Kilometer zu Fuss durch den Dschungel – in der Gegend von La Democracia.»
«Das Gesicht war komplett ruiniert» Am Ziel angekommen, verschlug es Padilla die Sprache: Die Statue war zerstört! «Sie war offensichtlich um 1981 während revolutionärer Wirren im Lande verwüstet worden. Wir haben sie zu spät gefunden. Die Rebellen hatten sie als Zielscheibe benutzt. Das Gesicht war komplett ruiniert. Die Türken hatten der ägyptischen Sphinx einst die Nase weggeschossen. Hier war die Zerstörung noch schlimmer…»
Nachdenklich packte David Hatcher Childress seinen Rucksack und zog mit seinem Begleiter weiter. Später erfuhr er, dass der Kopf angeblich erst 1936 aus dem Stein gehauen wurde. Be-Ausgabe 6/11 Geschichte hauptet hatte das zumindest der mittlerweile verstorbene Lee A. Parsons, der sich 1970 als bisher einziger (!) Archäologe überhaupt intensiver mit der Skulptur beschäftigte. Um 1941/1942, so berichtete Parsons 1974 auf dem Internationalen Amerikanisten-Kongress in Mexico, seien seine Kollegen A. Ledyard Smith und Francis B. Richardson im Auftrag der Carnegie Institution of Washington an der Pazifischen Küste unterwegs gewesen. Dort stiessen sie per Zufall auch auf den Steinkopf, den damals noch eine Plakette zierte mit der Inschrift «E.G.M. 16 Abril 1936». Einheimische erzählten den Beiden, dass das Monument vom Leiter der dortigen Farm in Auftrag gegeben worden sei – zu Ehren seiner verstorbenen Frau. 1970, als Parsons persönlich dort weilte, soll die Plakette dann verschwunden sein.
Möglich wärs. Doch David Hatcher Childress bleibt skeptisch: Warum hatte Parsons weder die Identität des Farmers noch den Namen von dessen Frau in Erfahrung bringen können? Warum war dies nicht einmal seinen beiden Kollegen gelungen, die nur gerade fünf Jahre nach dem angeblichen Tod der Dame vor Ort waren? Warum ziert das Steinmonument ein eher männlich scheinender Kopf und nicht ein weiblicher? Sollte die Platte vielleicht gar nicht an die Verstorbene erinnern – sondern vielmehr an die Entdeckung des Monuments? Stand das Kürzel «E.G.M.» somit stellvertretend für den Entdecker?
«Irgendetwas macht hier einfach keinen Sinn!» bilanziert Hatcher Childress. «Der vermeintlich neuzeitliche Künstler dürfte am eindrucksvollen Monument im Minimum monatelang herumgemeisselt haben. Wie ist es möglich, dass der Mann innerhalb weniger Jahre in der Anonymität verschwinden kann, ohne dass sich irgendein Einheimischer an ihn oder seinen Namen erinnern mag?»
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/riesen-kopf-von-guatemala-fuer-immer-zerstoert-page50-1.jpg1194427Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2011-06-01 12:00:002025-12-15 08:03:37Riesen-Kopf Von Guatemala: FüR Immer ZerstöRt
Fantasievolle Replika und verschandelte Tempelanlagen
Ob im südamerikanischen Puma Punku oder im französischen Carnac: Wenn Archäologen rätselhafte Kultstätten für Touristen «restaurieren», bleibt oft kein Stein auf dem anderen. Auch in Malta wurde und wird mit den ebenso gigantischen wie rätselhaften Riesenbauten unserer steinzeitlichen Vorfahren jede Menge Schindluder getrieben, wie «mysteries» vor Ort ernüchtert feststellen musste.
Malta ist ein fortschrittliches Land. Seit einigen Monaten dürfen sich die Bürger im erzkatholischen EU-Inselstaat endlich scheiden lassen. Wahlberechtigte werden von der Regierung alle paar Jahre aus der halben Welt eingeflogen, um ihre Stimme abzugeben – natürlich auf Staatskosten. Und über 35 zumeist von Amateuren betriebene Feuerwerksfabriken im kleinen 400’000-Seelen-Land sorgen alle paar Wochen für Tote und Verletzte. Der pyromanische Knallkörperzauber zu Ehren der verehrten Heiligen, so diktiert es das maltesische Gesetz, darf «frühestens ab 8 Uhr morgens» beginnen.
Auf der idyllischen Mittelmeer-Insel zwischen Sizilien und Libyen ticken nicht nur die Uhren anders. Unliebsame Überraschungen erwarten Touristen mittlerweile auch in den zahlreichen steinzeitlichen Kultstätten: Wer heute etwa die geheimnisumwitterten Freilichttempel von Hagar Qim und Mnajdra (3600 bis 2500 v. Chr.) besichtigen will, findet diese neuerdings komplett von gewaltigen beigefarbenen Zeltkonstruktionen überdacht – «zum Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen».
Die mystische Stimmung ist dahin, ebenso wie die bis heute kaum verstandenen astronomisch ausgerichteten Licht- und Schattenspiele unserer Vorfahren zwischen den grossen Megalithen. «Ich habe die Tempel vor drei Jahren letztmals besucht, da waren sie noch unter freiem Himmel und das Fotografieren hat noch Spass gemacht», so Globetrotterin Tatjana Ingold aus Solothurn. «Jetzt herrscht dort überall ein gelbes Einheitslicht ohne Kontrast zum blauen Himmel.»
Ein Augenschein vor Ort bestätigt: Die steinzeitlichen Heiligtümer wirken unter den beigen Zelten ähnlich charmant, wie wenn man rund um den bekannten Steinkreis im englischen Stonehenge eine Lagerhalle errichten würde. Umstritten bleibt zudem, ob die Tempel seit der Überdachung (2009/2010) nicht noch mehr leiden. Malta-Tourist Mathias Lang gegenüber «mys- Dreister Etikettenschwindel. Das steinzeitliche Original der «Fat Lady» im Archäologischen Museum von Valetta (Bild rechts) und das nicht als Kopie deklarierte, fantasievoll ergänzte Gegenstück in den Tempeln von Tarxien (Bild oben).
Ausgabe 6/11 Geschichte Tempelreste von Hagar Qim. Seit der kürzlichen Zeltüberdachung ist der einstige Reiz der steinzeitlichen Kultstätte dahin.
teries»: «Erst 2010, nach der Renovierung, hat mich der rieseln- Tierdarstellungen verzierten Megalithkolosse. Ja selbst das de Sand zwischen den Megalithen stutzig gemacht – ebenso dort thronende, breitbeinige Unterteil einer einst wohl knapp die Plastikwasserflaschen in den Steinfugen, die offenbar drei Meter hohen «fetten Muttergöttin» wirkt nur auf den ersten Feuchtigkeit spenden sollen. Beides sah ich bei früheren Besu-Blick imposant: Wer das im Archäologischen Nationalmuseum chen nicht!» Ärgerlich, aber zumindest verständlich die neuen von Valetta ausgestellte Original besichtigt, merkt schnell, dass Absperrungen: Wo man früher ungestört herumschlendern übereifrige Archäologen auch in diesem Fall ihre Fantasie walkonnte, verwehren mittlerweile Seile den Zugang in die innersten liessen und die Beine der holden Lady im Tempel nach ihren ten Bezirke. Kommt dazu, dass in Hagar eigenen Vorstellungen rekonstruierten, Qim neben einigen uralten, verwitterten wie «mysteries» vor Ort feststellte (siehe Blöcken von bis zu 20 Tonnen Gewicht Fotos auf der linken Seite).
auf den zweiten Blick unzählige moder- Fast schon zynisch muten in diesem nere Brocken auszumachen sind, die erst Zusammenhang die neusten Schautaab 1885 bis 1950 an ihren heutigen Platz feln in den maltesischen Nationalmugehievt worden sind, wie ein Vergleich mit seen an, auf denen der patriarchisch alten Fotos und Zeichnungen zeigt.
dominierte Inselstaat um wissenschaftliche Erklärungen für die allerorts aus- Kopien, wohin das Auge blickt gegrabenen Figürchen üppig gebauter Aber auch an anderen Orten auf Malta Göttinnen ohne Kopf ringt.
werden Touristen für dumm verkauft. So Weiblich? Oder doch männlich? Bizar-Ohne mit der Wimper zu zucken, weretwa in den 1914 entdeckten Tempelresrer Sumo-Ringer-Vergleich im Museum.
den den meist ahnungslosen Touristen ten von Tarxien (um 3100 v. Chr.), die speauf besagten Info-Stellwänden direkt ziell für die Besucher Dutzende Meter von ihrer ursprünglichen neben den fülligen steinzeitlichen «Unterleiben» japanische Position entfernt aufgebaut wurden – ohne dass dies beim Sumo-Ringer vor Augen geführt – um die Frage aufzuwerfen, Kauf der Eintrittstickets erwähnt würde. So stammt auch das ob die kopflosen Darstellungen nicht auch männlichen Urimposante monolithische Eingangstor nicht etwa aus der sprunges sein könnten (Bild oben). Asiatische Muskelprotze im Steinzeit, sondern wurde speziell für die zahlenden Besucher steinzeitlichen Malta? Das wäre bei Gott nicht nur für Archäo- «nachgebaut» – ebenso wie grosse Teile der mit Spiralen oder logen ein wahres Mysterium!
A. P. Sinnett: Die esoterische Lehre oder Geheimbuddhismus Die Geheimlehre gilt den Erleuchteten als die unbedingte Wahrheit bezüglich der Natur sowie des Menschen, des Ursprungs des Weltalls und des Geschicks der in ihm Lebenden. Die Preisgabe der Geheimlehre wurde von den verschiedensten Kreisen stark kritisiert.
276 Seiten, laminiert, Euro 15.00 ISBN 978-3-923620-19-7 Freiherr von Reichenbach, Phil. Dr.: Wer ist sensitiv – wer nicht?
In diesem alten Büchlein wird aufgeführt, durch welche Tests man feststellen kann, ob ein Mensch vermutlich sensitiv ist oder nicht. (Achtung: Man sollte sich mit diesen Phänomenen nur dann beschäftigen, wenn man sich in einem vollkommen gesunden Zustand befindet.)
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Verwirrung um eine bisher unbekannte Göring-Zeichnung: Das wenig vorteilhafte Porträt thront unter Notizen des Hitler-Stellvertreters, direkt neben dessen Unterschrift. «mysteries» ging dem Kuriosum auf den Grund – mit überraschendem Ergebnis.
Kurioser Fund in einem Schweizer Archiv: In einem alten Gästebuch des Militärflughafens Dübendorf bei Zürich tauchte unlängst ein Eintrag des Hitler-Stellvertreters Hermann Göring auf. Die handschriftlichen Zeilen stammen aus dem Jahre 1927. Göring war damals noch eine kleine Nummer. Er stattete der Schweizer Luftwaffe als Handelsvertreter eines schwedischen Fallschirmherstellers einen Besuch ab.
Sein Eintrag in das Gästebuch zeigt, dass der Herr Reichsmarschall nicht eben der sicherste in Sachen Rechtschreibung und Stilistik war: «Voll Bewunderung sehe ich hier, was Eidgenössische Tatkraft und Umsicht hier geschaffen haben. Möge Dübendorf immer der Hort bleiben, aus welchem die kühnen Schweizerischen Flieger emporsteigen zum Ruhme und Ehre ihres Vaterlandes. In Dankbarkeit und Kameradschaft, Hermann Göring, Hauptmann».
Karikaturist beging später Selbstmord Aufgespürt hatte das Dokument das Schweizer Fernsehen.
Historiker bestätigen dessen Echtheit. Dennoch bleiben Fragen offen. Denn am Ende des Eintrags ist skurrilerweise eine Karikatur Görings zu sehen. Sie stellt den späteren Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe nicht gerade vorteilhaft dar. Was die TV-Reporter unerwähnt liessen: Die Karikatur stammt mit Sicherheit nicht von Göring – sondern wurde nachträglich gezeichnet. Dafür sprechen nicht nur die diversen Orden auf der Brust Görings, sondern auch sein älteres, rundliches Aussehen.
«Göring war damals im Range eines Hauptmanns bei uns», heisst es beim Archiv des «Flieger-Flab-Museums» in Dübendorf. Die Karikatur stamme wohl von Ernst Udet, einem alten Fliegerkameraden Görings, der später regelmässig in der Schweiz weilte. Der berühmte deutsche Kriegsflieger war ein umtriebiger Cartoonist, veröffentlichte sogar Bücher mit seinen Zeichnungen rund um die Fliegerei. Später beging er Suizid – von Göring in den Tod gemobbt.
«Udet war unter anderem 1937 hier in Dübendorf und hat an einem Alpenrundflug teilgenommen», bestätigt ein Museumsmitarbeiter gegenüber «mysteries». Damals sei es wohl zur skurrilen Illustration gekommen. Vom Gästebuch fehlt mittlerweile übrigens jede Spur: «Das ist verschollen, wurde irgendwann wohl mal ausgeliehen und nicht mehr zurückgegeben. Wir besitzen leider nur noch eine Kopie.»
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/gewagte-karikatur-wer-machte-sich-ueber-goering-lustig-page57-1.jpg870638Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2011-06-01 12:00:002025-12-15 08:03:11Gewagte Karikatur: Wer Machte Sich üBer GöRing Lustig?