Die geheime Metallbibliothek des MessiasZu Besuch bei lypse oder Revolution? Mystery-Experten blicken in die











Die geheime Metallbibliothek des MessiasZu Besuch bei lypse oder Revolution? Mystery-Experten blicken in die











der Revolution im Frühjahr 2011 legt G. F. L. Stanglmeier die unglaublichen Missstände, Korruption und Willkür offen. Dabei steht eine Person im Zentrum der Ereignisse: Zahi Hawass, seines Zeichens oberster Antikenhüter des Nillandes und eine der schillerndsten Figuren der Ägyptologie. Von seinen Landsleuten wird er als »Ägyptens letzter Pharao« bezeichnet.
Hawass’ Spuren und seinem Schicksal in den Tagen der Revolution folgend, sucht der Autor unter anderem Antworten auf folgende Fragen:
G. F. L. Stanglmeier kommt bei seinen Recherchen unglaublichen Ereignissen auf die Spur. Mit von der Partie sind auch diesmal »die sechs schwarzen Schafe der Ägyptologie«. Dabei handelt es sich um sechs hochkarätige Ägyptologen und Archäologen. Sie grollen dem ägyptologischen Establishment und stehen für eine offene und glaubwürdige Archäologie. Sie unterstützen G. F. L. Stanglmeier bei seinen Ermittlungen mit brisanten Dokumenten, Quellenmaterial und gleichermaßen spannenden wie interessanten Hintergrundinformationen. Die so gewonnenen Fakten und Indizien zeichnen ein chaotisches, ja katastrophales Bild der Ägyptologie. Am Ende gelangt man zu der Ansicht: Die Ägyptologie hat ihre Unschuld längst verloren!
G. F. L. Stanglmeier: Zahi Hawass – Ägyptens letzter Pharao gebunden • 272 Seiten • durchgehend farbig illustriert Best.-Nr. 926 400 • 19.95 €

































Sonnensteine der Wikinger ten Schatzinsel











Ein ökologisches und autarkes Eigenheim bauen – für nur knapp 3500 Euro?
«Kein Problem», sagte sich Simon Dale.
Der 32-jährige Brite hat dies in nur drei Monaten bewerkstelligt – in Eigenarbeit und mit ein paar fleissigen und bautechnisch erfahrenen Unterstützern aus der Familie und dem Freundeskreis.
«Hobbit House» nennt der Mann seinen ungewöhnlichen Bau in einem Waldstück bei Pembroke in Wales. Das Häuschen ist ein echtes Naturhaus: Strom aus Sonnenkraft, Holzheizung, Wasserversorgung aus einer Quelle und Kompost-Toilette. Sämtliche Baumaterialien stammen aus der Natur, ausser einer Plastikplane im Dach.
«Ich habe einfach losgelegt» Ebenso kurios: Dale ist nicht einmal Handwerker oder Architekt. Er hat das Haus nach ein paar groben Skizzen errichtet, nachdem er mal einen ähnlichen Naturbau besichtigt hatte. «Ich habe einfach losgelegt», sagt der Engländer. Es sei eigentlich ganz einfach.
«Jeder kann das.» Man müsse sich nur trauen, körperlich fit sein und ein paar Freunde haben, die gelegentlich etwas Fachwissen beisteuern.
Gegen 1500 Arbeitsstunden haben Dale und seine fleissigen Helfer in ihr «Mini-Paradies» gesteckt, bis es fertig war. Während des Baus haben er und seine Frau mit ihren beiden Kindern nebenan campiert. Doch obwohl der Öko-Bau nun gemütlich bewohnbar ist und genug Platz für alle bietet, blieb die umtriebige Familie nicht lange darin. Sie schlägt derzeit bereits wieder ihre Zelte auf – und baut ein weiteres Naturhaus, diesmal in «Lammas», dem ersten Ökodorf von Wales.
fi.



Nach monatelanger Vorbereitungszeit ist die Sache so gut wie spruchreif: Im Laufe des kommenden Jahres soll an einem touristisch prominenten Standort in Wien eine rund halbjährige Sonderschau zum Thema «Verbotene Archäologie» steigen – unter der bewährten Federführung des österreichischen Ausstellungsmachers Klaus Dona. «Im Moment verhandle ich mit meinen Geschäftspartnern über die letzten Details», bestätigt der umtriebige Weltenbummler auf Anfrage. «Wir planen, rund 400 kontroverse Originalexponate aus der ganzen Welt zu präsentieren», so Dona. «Darunter uralte Unikate, die sich keiner bekannten Kultur zuordnen lassen. Aber auch etliche Stücke mit Motiven, die es zur Zeit ihrer Entstehung nicht gegeben haben dürfte sowie bislang völlig unbekannte Relikte, die sogar Insidern das Staunen lehren.»
Hoffen dürfen auch alle Maya-Freunde: Laut Klaus Dona sollen in Wien 2012 nämlich «mehr als dreizehn, zumeist unbekannte Kristallschädel aus aller Welt» zu sehen sein. Unter ihnen zwei Exponate aus Mexiko. Eines davon ist innen ausgehöhlt (unten) und ein anderes mit der Götter-Hieroglyphe «Quetzalcoatl» versehen (links) – offenbar ein älteres Stück, «da die entsprechende Gravierung bereits von kristallinen Strukturen überlagert ist». Weiter erwarten die Besucher jahrtausendealte, tönerne Dinosaurierfiguren aus der mexikanischen Acambaro-Sammlung von Waldemar Julsrud, ein Dutzend gravierte Steine mit technologisch anmutenden Motiven aus dem peruanischen Städtchen Ica und vieles mehr.
Parallel zur Eröffnung der Sonderausstellung soll zudem ein zweitägiger Expertenkongress stattfinden. «Bereits zugesagt haben prominente Forscher aus aller Welt wie der US-Bestsellerautor Michael Cremo», verrät Dona. Detaillierte Informationen über die archäologische Kuriositätenschau in Wien folgen in unserer kommenden Ausgabe.
red.
Will das Wiener Publikum zum Staunen bringen: Ausstellungsorganisator Klaus Dona (r.) und zwei der bislang unbekannten Kristallschädel aus Zentralamerika.
Ausgabe 6/11 Geschichte






Infos: Neben der Schweiz wird die Antischnarch-Spange auch in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und sogar in Australien vertrieben. Internet: www.velumount.ch Ausgabe 6/11 Gesundheit



Sie tauchen meist nur als kleine Nachrichten in den Medien auf: Die steten Meldungen vom seuchenartigen Dahinsterben ganzer Bienenvölker. In Deutschland. In Europa. In Nordamerika. Bis zu 50 Prozent der fleissigen Insekten wurden in den letzten beiden Jahrzehnten dahingerafft.
Die Varroamilbe sei am Bienentod schuld, heisst es in den Kurzmeldungen dann stets. Dieser Mini-Schmarotzer, der in den 70er-Jahren aus Asien eingeschleppt wurde, befalle die Schwärmer und ihre Brut – und verletze sie tödlich.
Doch das ist nur die halbe Wahrheit, wie der Leipziger Filmemacher Frank Höfer jetzt in seiner 55-Minuten-Reportage «Summ mir das Lied vom Tod» enthüllt. Der weitaus grössere Feind von «Maya und Co.» lauere nämlich in der Landwirtschaft. Neue Insektenschutzmittel wie Neonicotinoide-Nervengifte setzten den Bienen besonders übel zu. «Heute werden zwar weniger, aber umso stärkere Insektizide eingesetzt», erklären Umweltschützer. Die Gifte töten Milllionen von Bienen. Direkt aber auch indirekt – weil die Mittel die Tiere schwächen und so zu «leichteren Opfern» der Varroamilbe machen.
Imker und Umweltexperten schlagen Alarm. Denn das Aussterben der Honigbiene und anderer wichtiger Insekten hätte dramatische Folgen: 80 Prozent aller Nutzpflanzen in Europa Alternative Informationen. Frank Höfer will mit seiner Reportage aufrütteln.
werden durch Bienen bestäubt. Die Umweltschutzorganisation B.u.n.d. schätzt den volkswirtschaftlichen Wert der Bienen auf rund vier Milliarden Euro. Der ökologische Wert dieser Insekten ist unbezifferbar.
Dennoch finden Imker und Naturschützer mit ihren Warnungen wenig Gehör in Politik und Gesellschaft. Kein Zufall!
Denn eine mächtige Lobby hat grosses Interesse daran, dass weiterhin alle glauben, nur die Varroamilbe sei schuld am Bienensterben: Die Chemiefirmen, die mit den Pflanzenschutzmitteln Milliarden verdienen.
Industrie finanziert Studien Multis, wie etwa die Bayer AG, setzen gezielt auf Desinformation und Manipulation. So werden die Bedenken von Imkern und Umweltschützern immer wieder mit wissenschaftlichen Studien gekontert, die belegen sollen, dass alles halb so schlimm sei.
Unerwähnt bleibt dabei oft, wer diese scheinbar unabhängigen Studien, wie etwa das staatliche «Bienenmonitoring», grösstenteils finanziert: Die Chemiemultis!
So argumentieren die Hersteller etwa gerne, dass bisher kaum Neonicotinoide in den toten Bienen nachgewiesen wurden. Das sei auch kein Wunder, kontern betroffene Imker. Wer beobachtet, wie die Bienen krepieren, kenne den Grund: Die geschwächten Tiere zappeln hektisch – bis in den Tod. «Dabei wird das Nervengift abgebaut», so Filmemacher Frank Höfer.
Der Ostdeutsche will nun wachrütteln: Obwohl er seine Dokumentation «Summ mir das Lied vom Tod» auch als DVD verkauft, bietet er den Film derzeit in voller Länge zum kostenlosen Anschauen im Internet an. «Das Thema ist zu wichtig», so Höfer gegenüber «mysteries». Ein kleiner Schritt im Kampf gegen einen grossen Gegner. Oder wie es ein Berufsimker im Film stellvertretend für seine Kollegen formuliert: «Es ist ja schlussendlich ein tolles Geschäft. Ich mache die Bienen krank, ich mache den Menschen krank – und irgendwann kann ich dann das entsprechende Arzneimittel verkaufen.»


Mitten in Basel, im mächtigsten Finanzturm der Welt, zieht die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) ihre Strippen – ein Staat im Staat. Was kaum Einer weiss: Die dortigen Banker bezahlen keinen Cent Steuern. Denn BIZ-Grundstücke gelten als exterritoriales Gebiet. Selbst Polizei und Justiz dürfen das BIZ-Gelände nicht ohne ausdrückliche Zustimmung der Bank betreten. Nicht einmal im Falle eines Mordes…
Die beiden markanten Türme thronen an zentralen Plätzen von Basel: Direkt beim Centralbahnhof und am Verkehrsknotenpunkt Aeschenplatz. So auffällig die Architektur der Gebäude, so diskret das Tun in ihrem Inneren. Obwohl die beiden Gebäude der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) markanter Teil des Stadtbildes sind, wissen die wenigsten Anwohner, was dieses ominöse Geldhaus macht und welche Funktion es international im Detail ausübt.
Sehr wichtig sei sie, die BIZ. Für die ganze Welt. So viel ist in der Stadt am Rheinknie bekannt. Entsprechend bedeutende Menschen aus aller Welt gingen dort täglich ein und aus, wird an lokalen Stammtischen immer mal wieder erzählt. Doch zu Gesicht bekommt der Normalsterbliche diese hohen Besucher selten bis gar nicht. Fotografier-Erlaubnis für Journalisten? Gibts nicht. Nur selten erhält man denn auch einen Eindruck, welche Kategorie von Finanzgöttern in der BIZ verkehrt: Wenn mal wieder ein paar abgedunkelte Limousinen mit Diplomatenkennzeichen und Polizeieskorte durch die Stadt rasen.
Auch die oft ausländischen Angestellten und Chefs der BIZ machen sich rar in der Stadt, nehmen am gesellschaftlichen Leben so gut wie nicht teil.
Die Bankdirektoren schreiben ihren Angestellten sogar vor, wo sie leben und wohnen sollten und wo lieber nicht. «Es gibt für BIZ-Führungskräfte No-Go-Are- Nebengebäude der BIZ in Basel. Entworfen wurde der Bau von Stararchitekt Mario Botta – ursprünglich für die UBS-Bank.
as in Basel», verrät ein ehemaliger Mitarbeiter. Dazu zähle zum Beispiel das Kleinbasel mit seinem regen Nachtleben, den sozialen Brennpunkten und der entsprechend höheren Kriminalität.
Die 1930 gegründete BIZ verwaltet die internationalen Währungsreserven und wird deshalb auch als «die Bank der Zentralbanken der Welt» bezeichnet. Über sie koordinieren die mächtigen Staatsbanken ihre folgenreichen Geschäfte und ihre heiss umstrittene Politik. Als «wichtigste Schnittstelle und Schaltstelle der globalisierten Finanzwelt» umschreiben Wirtschaftsexperten die BIZ deshalb.
Banker mit Diplomatenausweis Damit die globalen Finanzjongleure hier ungestört schalten und walten können, verfügt die BIZ nicht nur über abhörsichere Tagungsräume. Ihre Bosse haben der Schweizer Regierung gar eine mehr als kontroverse Sonderrolle abgerungen. Die Bank ist als «internationale Organisation» eingestuft. Ihre Gebäude und Grundstücke gelten als exterritoriales Gebiet! Kurz: Die Schweizer Behörden haben hier nichts zu melden – die BIZ steht über allen Dingen.
«Selbst wenn dort ein Mord passiert, könnten wir die BIZ nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Direktion betreten», räumt der Sprecher der Basler Staatsanwaltschaft, Markus Melzl, auf Anfrage von «mysteries» ein. Und selbst dann dürfte dort oft nur die Bundespolizei ermitteln – in direkter Absprache mit dem Schweizer Aussenministerium.
Ausgabe 6/11 Wirtschaft «Die BIZ ist eine heikle und komplizierte Sache», so Markus Melzl. Gäbe es Hinweise auf eine Entführung oder ein ähnliches Kapitalverbrechen in der BIZ und die Bankleitung würde eine Zusammenarbeit verweigern, bliebe den Basler Behörden somit nur, das «Gelände zu umstellen und zu schauen, dass nichts herausgeschafft wird», erklärt er weiter.
Doch auch ausserhalb des «BIZ-Landes» wären Zugriffe extrem schwierig – aufgrund des diplomatenähnlichen Status der Banker.
Im offiziellen Abkommen zwischen der Schweiz und der BIZ liest sich das so: «Die Gebäude oder Gebäudeteile und das anliegende Gelände, die, wer immer ihr Eigentümer ist, für die Zwecke der Bank benutzt werden, sind unverletzbar. Kein Vertreter schweizerischer Behörden darf sie ohne ausdrückliche Zustimmung der Bank betreten. Nur der Präsident, der Generaldirektor der Bank oder ihr gehörig ermächtigter Stellvertreter sind befugt, auf diese Unverletzlichkeit zu verzichten.»
Zudem sind «die Archive der Bank und ganz allgemein alle Dokumente sowie Datenträger, die ihr gehören oder sich in ihrem Besitz befinden, jederzeit und wo immer sie sich befinden, unverletzbar». Und: «Die Bank übt die Aufsicht und polizeiliche Kontrolle in ihren Räumlichkeiten aus.»
Korrespondenz mit Geheimcode Die BIZ ist somit «von jeglicher Gerichtsbarkeit» befreit und führt ein eigenes «Verwaltungsgericht», das sich um etwaige interne Streitfälle kümmert.
Ausserdem heisst es in dem Abkommen: «Die Bank hat das Recht, für ihre amtlichen Mitteilungen Codes zu benutzen. Sie hat das Recht, ihre Korrespondenz, einschliesslich Datenträger, durch Kuriere bzw. durch gehörig ausgewiesenes Kuriergepäck zu verschicken und zu empfangen, denen die gleichen Vorrechte und Immunitäten eingeräumt werden wie den diplomatischen Kurieren und dem diplomatischen Kuriergepäck.»
Das BIZ-Personal geniest weitgehend Immunität – kann sich also jeglicher Strafverfolgung entziehen. Je höher die jeweilige Position innerhalb der Bank, umso höher auch der Schutz vor Unantastbares Symbol der Macht. In den BIZ-Turm in Basel dürfen selbst Schweizer Bundespolizisten nur rein, wenn es der Bankdirektor erlaubt.
etwaigem staatlichen Zugriff. Weiteres zer. Schliesslich arbeiten ja sie ja auf ex- «Geschenk» der staatlich garantierten territorialen Gebiet! Der Basler Krimi-Unabhängigkeit der BIZ: Die Bank zahlt nalkommissär Markus Melzl bezeichnet keine Steuern! Ebenso wie ihre Angedie Zusammenarbeit mit der BIZ denstellten keinen einzigen Rappen an den noch als «gut»: «Wir hatten noch nie Staat abtreten müssen. Im Gegenteil: Probleme mit der BIZ.» Es habe dort BIZ-Mitarbeiter bekommen neben erauch noch nie ein Verbrechen gegeben.
mässigten Krankenkassenkosten sogar Zumindest keines, von denen die Polizei noch einen Auslandszuschlag auf ihren weiss, möchte man fast ergänzen.
Spitzenlohn. Darunter auch alle Schwei-Wirtschaft Ausgabe 6/11



Ein kleines Stück Alu-Folie gilt bis heute als schlagendster Beweis dafür, dass die Amerikaner 1969 tatsächlich auf dem Mond landeten. Für die NASA entwickelt hatte das «Sonnenwind-Segel» einst das Physikalische Institut der Universität Bern – um damit auf der lunaren Oberfläche Sonnenwindteilchen einzufangen und diese später auf der Erde zu analysieren. Gehisst wurde das «Solar Wind Composition (SWC) Experiment» auf dem Mond auf Druck des damaligen Projektleiters Professor Johannes Geiss sogar noch vor der US-Flagge.
Im Juli 2009 schrieb das geschichtsträchtige Stück letztmals Schlagzeilen.
«Das ist das untere Ende der Apollo-11- Folie», verkündete Geiss zum 50-Jahr- Jubiläum im Schweizer Fernsehen und hielt das eingerahmte Fragment stolz in die Kamera: «Diese Folie war tatsächlich auf dem Mond, sie enthält eine Stunde Sonnenwind!» Untermauert wurde dies durch wissenschaftliche Analysen im Berner Labor – nach der Rückkehr der Astronauten. Geiss: «Wenn gewisse Leute glauben, dass die Landung eine Fälschung gewesen sei, dann müssen sie von uns ein Stück Folie kaufen – da ist der Sonnenwind nämlich tatsächlich drin!»
Zwei Jahre später tönt es im Berner Institut leider etwas zurückhaltender. «Ich glaube nicht, dass wir Folienstücke heu- Apollo-11-Landung. Noch vor der Flagge wurde das Sonnenwindsegel gehisst.
te noch verkaufen würden», meint Professorin Kathrin Altwegg auf Anfrage von «mysteries». Grund: Die Mondfolie sei mittlerweile derart verunreinigt, dass nur noch wenige Spezialisten etwas damit anfangen könnten. Speziell ihr unterer Teil sei bereits nach der Rückkehr mit Mondstaub kontaminiert gewesen und taugte somit auch nicht zur Analyse. «Zudem gäbe es wohl juristische Probleme, da die Folie auch Eigentum der NASA sind.»
«Fälschung wäre aufgeflogen» Was aber wäre, wenn die NASA tatsächlich mit falschen Karten gespielt und das Schweizer Segel entsprechend manipuliert hätte, wie Mondlandungs-Skeptiker bis heute behaupten?
«Grundsätzlich wäre das natürlich möglich gewesen – wenn auch nicht gerade einfach», räumt Kathrin Altwegg ein.
Allerdings konnte die NASA damals nicht wissen, wie Sonnenwind zusammengesetzt ist. Das war der Wissenschaft vor Apollo 11 gänzlich unbekannt. «Hätte man die Folie also irgendwie präpariert», so Altwegg, «wäre deren Zusammensetzung von späteren Resultaten – wie etwa In-situ-Messungen mit Massenspekrometern – abgewichen, was aber nicht der Fall war.» Quintessenz: Das Berner Sonnenwindsegel muss 1969 definitiv auf dem Mond gewesen sein!
Geschichte Ausgabe 6/11

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