mannes Montag (Oskar Werner) ist ein Flachbildschirm zu sehen, der aussieht wie aus der heutigen Zeit. Auf einer Art Nachttisch steht zudem ein Tablet-grosser Bildschirm (ebenfalls im 16:9-Format),

Erinnerungen an »Akte X«

»1994 stampfte der Disney-Konzern in Florida eine spiessig-kitschige Retortenstadt aus dem Boden, ohne demokratisch gewählte Bürgervertretung, ohne Bürgermeister. Ein 70-seitiger Katalog regelt, wie die Bevölkerung dort zu leben hat. Selbst die Farbe der Gardinen wurde vorgeschrieben: Schneeweiss…« (»mysteries« Nr. 4/2016)

samt der gleichen Filmszene, die auch im Wohnzimmer zu sehen ist. Ganz offensichtlich sind wir heute in der überwachten Welt von Feuerwehrmann Montag angekommen! Noch unheimlicher: Die Leute bezahlen ihre Überwachungsgeräte mittlerweile freiwillig – und dies erst noch mit Freude.

Helmut Keuenhof (D) Seit mittlerweile über zehn Jahren zähle ich zu Euren treuen Lesern und verschlinge mit Begeisterung jede neue Heftausgabe. Eine kleine Ergänzung: Disneys Retortengemeinde »Celebration« war vor Jahren auch Thema einer ziemlich unheimlichen TV-Folge von »Akte X« – unter dem Àktiven Namen Arkadien (Arcadia). Offenbar scheint dort tatsächlich einiges nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Danke für Eure Aufklärungsarbeit.

Susanne Brunner (CH)

16:9-Flachbildschirme vor 50 Jahren

»Gerade mal sechs Jahre sind es her, seit der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs 2010 der Öffentlichkeit das allererste ›iPad‹ präsentierte. Um so visionärer mutet vor diesem Hintergrund Stanley Kubricks Meisterwerk ›2001 – Odyssee im Weltall‹ an: Im Science-Fiction-Klassiker von 1968 arbeiten und chatten die Astronauten im Weltraum bereits mit hauchdünnen portablen Tablet-Computern in A4-Grösse!« (»mysteries« Nr. 3/2016)»Ganz nach meinem Geschmack«»In diesen Tagen erwarten Nadine und Patrick ihr fünftes Kind. Bei ihrer Niederkunft plant die Schweizerin alleine und entspannt im Wasserpool zu liegen. Ohne Arzt, Hebamme oder anderen medizinischen Beistand. Es wird ihre vierte Alleingeburt werden – im Einklang mit Mutter Natur.« (»mysteries« Nr. 1/2016)

Korrigendum Leider hat sich in unserer letzten Ausgabe ein ärgerlicher Fehler eingeschlichen: Selbstverständlich feiert die weltweite Freimaurer-Bewegung im kommenden Jahr nicht ihr 200-Jahr-Jubiläum, wie von uns versehentlich geschrieben – sondern ihr 300-Jahr-Jubiläum. Sorry!

red.

Gerne weise ich darauf hin, dass es noch einen weiteren visionären KinoÀlm mit Tablet und Flachbildschirm gibt (beides damals schon im heutigen 16:9-Format), der erst noch zwei Jahre vor »2001 – Odyssee im Weltraum« gedreht wurde: »Fahrenheit 451« von François Truffaut aus dem Jahr 1966. Im Wohnzimmer des Feuerwehr-Ich sehe: Wir Frauen lernen gerade umzudenken. Ganz nach meinem Geschmack.

Meine vier Geschwister und ich kamen alle daheim auf die Welt. Ob Hausgeburt oder unter ärztlicher Aufsicht im Kreisssaal: Überall kann etwas passieren. Danke den starken Frauen, die ihren Geschlechtsgenossinnen Mut machen.

Iris Diel (D) Ausführliches Reiseprogramm und weitere Informationen bei: KOPP & SPANGLER OHG Bertha-Benz-Straße 10 72108 Rottenburg a. N.

Telefon: 07472 980 08 18 Telefax: 07472 980 08 20 info@kopp-spangler.de www.kopp-spangler.de

Mit Luc Bürgin zu Megalith-Rätseln, Kraftorten & Götterstätten nach Japan

  • Sie erleben rätselhafte Megalith-
  • Sie tauchen ein in die japanische
  • Sie besuchen den Mount Koya
  • Sie fahren mit dem Shinkansen-

Termin und Preis: 08.-19. September 2017 5.350 € im DZ (EZ-Zuschlag: 310 €) Maximale Teilnehmerzahl: 22 Teilnehmer Reisebegleitung durch Luc Bürgin, Herausgeber des Magazins »mysteries«

Ein Stück Papier, das zerrissen ist.
Ein Stück Papier mit Handschrift.
Ein Computer erzeugte ein Bild einer blauen und weißen Welle.
Ein Computer erzeugte ein Bild von einem blau-weißen abstrakten Hintergrund.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
nicht beantworten
Eine Zeichnung einer Feder mit Wirbeln.
ein schwarzer Hintergrund mit dem Wort ocho in der Mitte
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Titelblatt der Zeitschrift Mysteries 2016
nicht beantworten
Ein schwarzer Hintergrund mit den Worten "Kopp & Spangler OHG" darauf.
Eine Gruppe von Leuten, die um einen großen Felsen stehen.
Eine Luftansicht auf eine Stadt mit einem See in der Mitte.
Ein schwarz-weißes Bild einer Reihe von Buchstaben.
Eine Gruppe von Menschen, die auf einem Tank stehen.

Noch immer hält der »Stern« Hitlers Tagebücher unter Verschluss. Dennoch können Neugierige bald Dubletten der Kladden unter die Lupe nehmen. Ebenso wie Aberdutzende weiterer Meisterfälschungen von Konrad Kujau. Möglich macht dies ein Schwabe, der bei Stuttgart in diesen Wochen ein eigenes Museum eröffnet.

An der Wand lehnen ein Miro, ein van Gogh und etliche weitere Meisterwerke berühmter Maler. Auf einem Tisch daneben: ein gutes Dutzend Autografen – unter anderem von Goethe, Beethoven, Voltaire, Marx und Luther. Marc-Oliver Boger lächelt, während er die Gründungsurkunde der DDR in seiner Hand hält.

Hinter ihm prangen Skizzen auf altem Papier. »Entwürfe von Friedrich II. für Sanssouci«, erklärt der Schwabe. Doch nichts von alledem ist echt. Der 39-Jährige ist vielmehr umgeben von meisterhaften Dubletten und Plagiaten – und er freut sich darüber: Boger besitzt die grösste Werksammlung des berühmten deutschen Fälschers Konrad Kujau (1938–2000).

Als Junge habe er den später verurteilten Betrüger erstmals angesprochen. Wie dieser habe er damals in Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart gelebt. Um Schatzkarten zum Spielen herzustellen, wollte Boger wissen, wie man Papier vergilben und auf alt trimmen könne. »›Nimm dazu gebrauchte, nasse Teebeutel‹, hat mir Kujau seinerzeit geraten«, erinnert er sich. »Ein echt netter Kerl – wirklich sympathisch, mit einem grossen Herzen.« Seit 15 Jahren sammelt der Antiquitätenhändler alles, was mit dem gebürtigen Sachsen zu tun hat. Unter anderem besitzt er dessen Privatbibliothek und Originalstaffelei, Kujaus berühmten blauen Arbeitskittel sowie diverse Werkzeuge. Alles echt. Ausnahmsweise. Die unzähligen Kunstwerke und angeblichen historischen Sammlerstücke, die ihn sonst umgeben, eint dagegen vor allem eines: Sie täuschen ihre Historizität nur vor – meisterlich fabriziert vom Mann, der 1983 durch die »Stern«-Affäre um»Hitlers Tagebücher« weltweit Berühmtheit erlangte. Für etliche Millionen D-Mark hatte Konrad Kujau seine Fälschungen damals dem Magazin angedreht. Historiker jedoch merkten bald, dass die Hamburger Nachrichtenmacher über den Tisch gezogen worden waren. Ein Riesenskandal!

Tagebuch-Dubletten von »Stern«-Reporter Heidemann Bis heute hält das »Stern«-Verlagshaus Gruner & Jahr die Skandalwerke unter Verschluss. Kaum ein unabhängiger Forscher konnte die Tagebücher je komplett einsehen geschweige denn inhaltlich auswerten. Die seit Jahren angekündigte und immer wieder versprochene Übergabe der über 60 Kladden an das Bundesarchiv in Koblenz wurde jüngst auffallend hektisch abgeblasen – ohne Begründung (»mysteries« Nr. 5/2016).

Marc-Oliver Boger kümmert das wenig. Denn er besitzt die vollständigen Kopien von Kujaus Machwerken. Anfertigen lassen hatte die Tagebuch-Dubletten einst »Stern«-Reporter Gerd Prägnanter Eintrag aus den gefälschten Hitler-Tagebüchern, Ende Februar 1933:»Besprechungen mit Göring. Gebe die letzten geheimen Richtlinien für die Wahl am 5. März heraus. Am Abend bin ich bei Goebbels eingeladen, auch Hoffmann ist da. Meine Unterhaltung mit Frau Goebbels wird durch einen Telefonanruf gestört, am Apparat ist Hanfstaengel, er verlangt mich zu sprechen. Was er mir zu sagen hat, kann ich einfach nicht glauben. Er schreit auf meine Frage nochmals in den Apparat: Das Reichstagsgebäude brennt!« Endlich für jedermann einsehbar: Einige der über 60 Tagebuch-Kladden in Bogers Besitz.

Handschriftliche Notiz von Luther? Fälschungen wie diese fertigte Kujau in nächtelanger Fleissarbeit an.

Kujaus Biographie – nur Wikipedia fälscht dreister Kujaus Schaumschlägerei wirkt bis heute nach. Selbst die Online-Enzyklopädie Wikipedia strotzt nur so vor Fehlinformationen über ihn. »Es ist zum Beispiel deÀnitiv falsch, dass er – wie es dort heisst – nach dem Abitur an der Kunstakademie Dresden eingeschrieben war und nach seiner Flucht in den Westen an der Kunstakademie Stuttgart weiterstudiert hat. Diese Version hat Kujau selbst verbreitet«, stellt Marc-Oliver Boger klar. »Richtig ist vielmehr, dass er kein Abitur hatte und in der DDR eine Lehre zum Bauschlosser begonnen, aber nicht beendet hat. Wegen eines ihm angelasteten Diebstahls – er war unschuldig – und Angst vor Strafverfolgung hat er sich in den Westen abgesetzt und dort zunächst bei einem Verwandten ZuÁucht gefunden …« Boger mit Kujaus Arbeitskutte und allerlei gefälschten Werken berühmter Meister.

Heidemann. Die Existenz besagter Ablichtungen ist selbst in Expertenkreisen weitgehend unbekannt.

Jahreszahlen und Namen von NS-Organisationen sind darin oft falsch wiedergegeben. »Auch der Inhalt ist ziemlich grotesk«, sagt Boger. Am 20. September 1939 etwa mokierte sich Hitler laut Kujau über seinen Reichsführer-SS: »Himmler faselte etwas von einer Entführung meiner Person, aber es ist bestimmt wieder eine seiner Spinnereien.« Eine untypische Ausdrucksweise für den »Führer«. »Aber ein echter Kujau«, schmunzelt Boger.

Einen Teil seiner Objekte konnte der Sammler von Kujaus Nachfahren ergattern, anderes erstand er auf Auktionen und von früheren Kunden des Fälschers, reichen Militariasammlern oder Altnazis. »Diese hatte er mit allem beliefert, was sie sich wünschten«, berichtet Boger. So schleppte Kujau je nach Bedarf Hitlers Ausweis an, Gemälde aus dessen Künstlerzeit oder persönlich unterzeichnete Führerbefehle. Echt waren die vermeintlichen Kostbarkeiten freilich nie. »Kujau hat schnell gemerkt, dass seine Kunden bereit waren, viel Geld dafür zu zahlen.« Gegen tausend Exponate aus Kujaus Leben und Schaffen besitzt der »Schatzsucher« mittlerweile.

Noch liegen die meisten provisorisch in einem Lagerraum. Doch bereits in wenigen Wochen soll die Sammlung in einer Dauerausstellung der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Boger eröffnet dafür eigens ein Museum. In Bietigheim-Bissingen an der Bahnhofstrasse 55 – nur wenige Meter von Kujaus früheren Wohnort entfernt. Und noch einen weiteren Coup plant der Geschäftsmann: »Ich möchte Kujaus Hitler-Tagebücher in Buchform veröffentlichen.« ➤ Infos: www.kujau-kabinett.de

Eine Handschriftseite auf einem Buch.
Viele Bücher in Reihen
Ein Mann, der neben einem großen Bildrahmen steht.
Ein Zimmer mit einer Menge eingerahmtes Kunstwerk an der Wand.
Ein schwarzer Rahmen mit einem weißen Quadrat in der Mitte.
Ein Gemälde von drei Männern mit langen Bart in einem goldenen Rahmen.
Ein leerer Bildschirm mit einem schwarzen Rahmen.
ein Gemälde mit einem blauen und gelben Abstrakt
Ein quadratisches Objekt in einem dunklen Raum.
Ein Stück Papier mit Handschrift.

Bei VW versprechen die Konzerngauner scheinheilig, »die gesetzlich zulässigen Toleranzwerte künftig einzuengen und damit realitätsnähere C02-Werte auszuweisen«. Man beachte die For-

Plädoyer für das menschliche Grundrecht auf Dummheit

Hurra! Nach über 25 Jahren journalistischer Tätigkeit gehöre ich ebenfalls zum illustren Club der Ausgestossenen. Seit meiner geballten Breitseite gegen Wikipedias Zensoren werde ich im Online-Lexikon nicht mehr nur als »Journalist, Publizist und Schriftsteller« bezeichnet, sondern zusätzlich als »Verschwörungstheoretiker« betitelt – was auch immer man darunter verstehen mag.

Was wären wir nur ohne das Internet? Falsch informierte Besserwisser. Und was sind wir dank dem Internet? Falsch informierte Besserwisser. Erst kürzlich musste ich in einem Schweizer Nachrichten-Blog allen Ernstes lesen, »dass Eisen-Rückstände in der ägyptischen Cheopspyramide laut dem Mysteries-Magazin bedeuten, dass es die Ausserirdischen wirklich gibt«. O heilige Einfalt! Gäbe es ein menschliches Grundrecht auf Dummheit, müssten wir uns vor dem Einlass ins Paradies bei Petrus zumindest nicht mehr rechtfertigen…

Der Homo sapiens ist und bleibt ein befremdliches Wesen. Mehr denn je streben wir danach, zu den gefährdetsten Arten unseres Planeten zu gehören. Eifrig basteln wir am grössten Feuerwerk aller Zeiten. Und weil es diesmal so richtig krachen und qualmen soll, darf es auch etwas kosten: Sagenhafte 1676 Milliarden Dollar werden mittlerweile weltweit für Militärausgaben verpulvert, pro Jahr! 600 Milliarden Dollar davon allein in den USA. Selbst Kanzlerin Merkel will auf Drängen der Amis nun 20 zusätzliche Euro-Milliarden Steuergeld aus Deutschland für die Aufrüstung einschiessen – »im Interesse Europas«. Weshalb wir uns auf den Vierten Weltkrieg freuen können? Weil er nicht mehr mit Atomraketen ausgetragen wird. Sondern mit Keule, Pfeil und Bogen.

Allen Unkenrufen zum Trotz hat unsere Welt auch Fortschritte gemacht. Vor Schottland, in der Nordsee und der Ostsee etwa sind laut Greenpeace durchschnittlich bereits 73 Prozent aller Krustentiere mit Mikroplastik verseucht – mehr denn je. Vor São Paulo mutieren gar 89,5 Prozent aller Schalentiere zu Lego-Steinen – mehr denn je. In England blätterte Manchester United für FussballproÀ Pogba 110 Millionen Euro auf den Tisch – mehr denn je. Und in der Bundesrepublik lässt Deutschlandfunk dank GEZ-Zwangsgebühren seine staatlichen Sender erneut umbenennen.

»Deutschlandradio Kultur« heisst bald »Deutschlandfunk Kultur«.

Aus »DRadio Wissen« wird »Deutschlandfunk Nova«. Kostenpunkt der weltbewegenden Innovation? Eine Million Euro!

Im Wüstenstaat Katar – wo denn sonst? – fand derweil die internationale Rad-Weltmeisterschaft statt. Bei über 40 Grad, ohne Zuschauer. Im ach so aufgeklärten Polen wiederum sollen Abtreibungen künftig mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden.

mulierung. Und die viel gescholtenen Hornochsen von »Google Street View«? Die nehmen es mit dem Datenschutz mittlerweile derart genau, dass im englischen Cambridge – kein Witz – neben menschlichen Rindviechern neuerdings sogar die Köpfe von weidenden Kühen unkenntlich verpixelt werden, wie Twitterer belustigt feststellen mussten.

Stets für Harmonie und gute Stimmung sorgen auch unsere Nationalhymnen, die vor jedem Fussball-Freundschaftsspiel zur friedfertigen Völkerverständigung angestimmt werden: »Zu den Waffen! Das unreine Blut tränke unserer Äcker Furchen!«, schmettern etwa die Franzosen. »Wir schwören beim zerstörerischen Blitzstrahl, bei den Strömen reinen Bluts, dass wir uns erhoben haben«, posaunen die Algerier. »Wir sind bereit zum Tod! Wir sind bereit zum Tod!«, johlen die Italiener aus voller Brust. Und die Amerikaner frohlocken im Chor: »Und der Raketen grelles, rotes Licht, die in der Luft explodierenden Bomben, bewiesen, dass unsere Flagge noch da war.« Kawumm!

Unwissend werden wir geboren. Und alles wieder vergessend sterben wir. Dazwischen hat uns das Universum einen Hauch Zeit geschenkt, um darüber nachzudenken, weshalb das menschliche Gehirn derart beschränkt ist, dass wir seine Funktionen nie vollends kapieren werden. Machen wir in diesem Sinn das Beste daraus. Und erinnern Sie sich in düsteren Tagen daran, was einst Oscar Wilde notiert haben soll: »Am Ende wird alles gut.

Und wenn es nicht gut ist, ist es auch noch nicht das Ende.« Und irgendwo da draussen über den Wolken kurven Angela Merkel und Sigmar Gabriel im Regierungsjet über Deutschland. Sagt der Wirtschaftsminister: »Wenn ich jetzt einen Fünfhunderter hinunter werfe, freut sich ein Deutscher.« Entgegnet ihm Merkel:»Wenn ich stattdessen fünf Hunderter hinunter werfe, freuen sich fünf Deutsche.« Murmelt der Pilot verdrossen: »Und wenn ich euch beide hinunter werfe, freut sich ganz Deutschland!« Luc Bürgin (Herausgeber)

Ein schwarz-weißes Bild eines Fingerabdrückens.
Ein Bild einer Unterschrift, die "Vertrag" sagt
Ein Mann mit einem Hut auf dem Kopf.
Redakteurel in Weiß auf schwarzem Hintergrund geschrieben

um 2550 vor Christus. 3. Altersuntersuchungen der Geochron Laboratories in Massachusetts vom 14. September 1995: Die Wissenschaftler bezifferten das Alter der Materialprobe auf rund 4000 Jahre.

oder anderen Wesen. Anthropomorphe Gestalten, aber auch Pfeifen, Gefässe oder verzierte Scheiben harren hier seit Jahren Zu sehen sind nicht zuletzt Wesen, die auf Dinosauriern sitzen, auf diesen reiten, sie umarmen oder sogar mit ihnen kämpfen. Manche Darstellungen lassen einen tödlichen Ausgang erahnen: So beisst oder frisst die eine oder andere Riesenechse am Boden liegende menschliche Kreaturen. Ein Panoptikum wie aus einem Alptraum – Objekte einer bis heute unbekannten Kultur, um die sich ofÀzielle Stellen keinen Deut scheren, wie uns die Direktorin mit Bedauern bestätigte. Sie stelle zwar immer wieder entsprechende Gesuche, erzählte Juana Ruiz. Diese aber würden von den mexikanischen Behörden bis heute ignoriert. Dinosaurier und Menschen gemeinsam abgebildet? Das widerspricht jeder geschichtlichen Logik, wie sie auch in Mexiko gelehrt wird.

Mit grossen Augen inspizierten wir eine Vitrine nach der anderen. Unter den 1227 Objekten waren keine zwei identischen Stücke zu sehen! Wie war das möglich? Gab es kein Vorbild? Keine bekannte Vorlage, die dutzendmal kopiert wurde? Señora Ruiz schüttelte den Kopf. »Das stimmt, es gibt keine zwei gleichen Figuren. Alle sind offenbar aus der Fantasie oder aber – und das ist eine gewagte Behauptung – aus dem Gedächtnis der unbekannten Künstler seinerzeit jedes Mal neu aus Ton modelliert und gebrannt worden.« Reste von Bemalung und auffällige Details Bald stellten wir fest, dass manche Figuren aussehen, als ob sie einst aus Plastilin hergestellt worden waren, gerade so wie Kinder sie formen würden. Andererseits waren Details wie Zähne, Klauen oder Rückenpanzer auffallend detailliert ausgearbeitet, weiterer Analysen.

Abseits der berühmten Pyramidenstätten

Nach Julsruds Tod wurde seine Sammlung von der Regierung in Lagerhäusern weggeschlossen. Bis auf ein, zwei Ausnahmen konnte kein unabhängiger Forscher die Relikte seither persönlich unter die Lupe nehmen – schon gar nicht in ihrer ganzen Fülle. Entsprechend neugierig machten wir – die Autorin dieses Artikels und ihr Mann – uns im August 2016 auf den Weg nach Mexico City.

unsere Erwartungen. Von dort aus ging es mit mehrmaligem Umsteigen per Bus nach Acambaro, jener quirligen Kleinstadt im Bundesstaat Guanajuato. Normalerweise verirrt sich kein Tourist dorthin, Acambaro liegt abseits der berühmten Pyramidenstätten.

Unmittelbar nach unserer Ankunft brachen wir direkt zum Museo Waldemar Julsrud auf, um die seltsame Sammlung in Augenschein zu nehmen. Die ebenso sympathische wie engagierte Direktorin, Juana Ruiz, erwartete uns bereits, da wir unser Kommen vorsorglich angekündigt hatten. Als studierte Museumspädagogin ist sie seit 2003 dort beschäftigt. Finanziert wird ihre Stelle von einer Stiftung.

Was uns Señora Ruiz in der Folge zeigte, übertraf alle Erwartungen: In sieben separaten Räumen präsentiert ein grosses Gebäude heute eine übersichtlich gestaltete Auswahl der Ton-Àguren. Wir waren überwältigt von der aussergewöhnlichen Fülle an grossen und kleinen kuriosen Objekten, die uns aus den dortigen Vitrinen anstarrten: Exakt 1227 Julsrud-Figuren sind im Erdgeschoss aufgestellt. Dinosaurier aller Art, mit Menschen Relikte einer vergessenen Kultur? Was wollten uns die Künstler damit überliefern?

Auffällig schräge »Schlitzaugen«. Manche der Skulpturen verblüffen durch ihre künstlerische Anmut, andere durch ihre Schlichtheit.

◄ Weitere Objekte der Sammlung.

Auch Schalen oder Krüge kamen im matschigen Erdreich zum Vorschein.

Blick in die Vergangenheit.

Julsruds persönliche Schreibmaschine, die ihm half, die Geschichte seiner Entdeckung zu dokumentieren. ► 40 Ausgabe 6/2016»Bitte keine Fotos!« Nur zögerlich gewährte die Museumsdirektorin der Autorin und ihrem Mann Zutritt in das für Besucher verschlossene Kellerarchiv des Museums.

Überwältigender Anblick. Bis an die Decke der Kellerräume türmen sich Aberhunderte von blauen Kisten voller weiterer Figuren aus Julsruds lange Zeit verschollen geglaubter Sammlung.

Unverstandene Relikte der Vergangenheit. Kein Archäologe hat diese Stücke bislang genauer unter die Lupe genommen.

so wie es Kinder kaum täten. Was ebenfalls aufÀel: Einige der Objekte zeigen bis heute Reste von Bemalung. Die meisten aber sind sauber, so als ob sie nie in der Erde gelegen hätten. Keine Patina, kein Schmutz, keine Abschürfungen, kaum Bruchstücke.

Señora Ruiz begründet dies damit, dass Sammler Julsrud die Figuren gesäubert hatte, um sie Besuchern ab 1950 in seinem Haus stolz zu präsentieren. Die Frage nach den im Museum vermeintlich nicht vorhandenen Bruchstücken, die von Skeptikern gerne als Argument gegen die Echtheit ins Feld geführt wird, konnte vor Ort ebenfalls geklärt werden: Besagte Reste liegen im verschlossenen Keller, während im Museum nur die schönsten und vollständigen Stücke gezeigt werden.

Mit diplomatischem Geschick runter in den Keller Das war das Stichwort für uns! Nachdem wir einige Stunden im Gespräch mit der Direktorin und dem FotograÀeren der Objekte zugebracht hatten, baten wir trotz telefonischer Absage darum, das Kellerarchiv doch noch betreten zu dürfen. Frau Ruiz verneinte einmal mehr und bedauerte ausdrücklich, sie dürfe niemanden hinunterlassen. Dies sei streng verboten und nur mit ofÀzieller Genehmigung möglich. Es stünde ausserhalb ihrer Kompetenz, uns eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen.

Glück braucht der Mensch. Und so Àel Frau Ruiz nach einiger Überzeugungsarbeit von uns – nicht zuletzt dank dem Argument, dass wir im Auftrag eines grossen deutschsprachigen Mystery-Magazins extra hierher gekommen waren – doch noch eine Alternativlösung ein. Sie würde ganz einfach in den Keller hinunter gehen, um Prospektmaterial für uns zu holen. Da sie uns nicht unbeobachtet im Museum zurücklassen dürfe, sollten wir sie notgedrungen begleiten. Aber: FotograÀeren wäre nicht erlaubt, betonte sie erneut, ausser auf der Treppe … Noch mehr Glück braucht der Mensch, und so sollte es die Zehntausende von Fälschungen innerhalb weniger Jahre? Auch dieses Stück verstaubt heute vergessen im Museumskeller.

42 Ausgabe 6/2016 gute Frau mit den ofÀziellen Bestimmungen kurze Zeit später nicht mehr ganz so genau nehmen. Im Keller angekommen eröffnete sich uns eine weitere fantastische Welt an höchst seltsamen Kreaturen, die bisher nur ganz wenige Menschen zu Gesicht bekommen haben: Der Rest der Julsrud-Sammlung von rund 24’000 Figuren! Von staatlichen Bediensteten einst lieblos in Kisten, Kartons und Nylontüten verpackt – auf meterlangen Regalen in etlichen Etagen und Reihen eingelagert. Daneben haufenweise Kartons mit Scherben, zerbrochenen Figuren und weiteren Bruchstücken. Kaum auszudenken, wie viele Objekte dies wären, sollten all die Teile von fachkundiger Hand je wieder zusammengesetzt werden.

Staunend blickten wir uns im Keller um. Und erspähten dabei erneut anthropomorphe und zoomorphe Monster in Hülle und Fülle. Besonders auffällig: Viele Figuren haben Spitzschädel, auffällig grosse Schlitzaugen und vier Finger. Götter, Dämonen, Fabelwesen, ja gar Ausserirdische? Direktorin Ruiz zuckte ratlos mit den Schultern und zeigte uns stattdessen einen deformierten Totenkopf in der Sammlung, der ähnlich kuriose Merkmale aufwies. Ebenso machte sie uns auf Wachsspuren an manchen Abbruchstellen aufmerksam – »bereits von Julsrud notdürftig zusammengeklebte Stücke«.

Unzählige Kisten voller Kreaturen aus der Anderswelt Die Kisten im Keller waren zwar beschriftet – samt genauen Stückangaben aller rund 24’000 Artefakte. Ob ihr Inhalt aber je professionell katalogisiert oder fotograÀert wurde, wagten wir als westliche Besucher gar nicht erst zu fragen. Zumindest versicherte Señora Ruiz, alle ausgestellten Figuren persönlich zu kennen. Nun wollten wir ihre Meinung zur Fälscherthese hören. Die Direktorin erzählte uns die Geschichte über den wohlhabenden, deutschen Unternehmer Waldemar Julsrud, der um die Jahrhundertwende nach Mexiko kam. »Ein ehrenwerter Mann«, wie seine Zeitgenossen unisono versicherten.

Ausdrücklich verneinte Señora Ruiz die Möglichkeit von Fälschungen. Weshalb? Julsruds Ausgräber Odilon Tinajero, so betonte sie, war Analphabet, konnte also keine Fachbücher lesen, aus denen er sein Wissen über Dinosaurier bezogen haben könnte. Ausserdem gab es Mitte der 1940er-Jahre in diesem abgelegenen Teil von Mexiko weder Zeitungen noch TV-Geräte.

Zudem besass Odilon keinen Ofen, wo er die unzähligen Figuren hätte brennen können. Nie wurde Rauch bei seiner Hütte gesehen, wie seine Nachbarn übereinstimmend aussagten.

Könnte Odilon Tinajero auswärts eine Geheimwerkstatt betrieben haben? Unwahrscheinlich, er hatte ja nie von prähistorischen Funden gesprochen. Für ihn waren das Figuren, die durch das PÁügen der Felder zufällig hervorkamen und Julsrud einen kümmerlichen Cent pro Stück wert waren. Und nun kam Frau Ruiz’ überzeugendstes Argument: Tatsächlich, so bestätigte sie, würden derlei Figuren noch heute unter abgerissenen Häusern von Acambaro gefunden. Sogar Archäologen der staatlichen Behörde fanden sie bei Ausgrabungen in uralten Schichten … Die Julsrud-Kollektion ist in einem eigenen Gebäude wenige Blocks vom Hauptplatz des Städtchens untergebracht. Mittlerweile ist es der dritte Aufbewahrungsort der Sammlung, was insofern bedeutsam ist, weil bei jeder Übersiedlung der ursprünglich 32’000 Objekte eine nicht unerhebliche Anzahl auf unerklärliche Weise abhanden kam. So dass heute insgesamt nur mehr 25’000 Objekte vorhanden sind – sofern all die Bruchstücke fachgerecht restauriert und zusammengesetzt würden.

Man kann der engagierten Frau nur wünschen, dass der mexikanische Staat ihren Appellen künftig mehr Gehör schenkt und die von ihr verwaltete »Monster-Sammlung« endlich mit modernsten Methoden untersuchen, durchleuchten, restaurieren und katalogisieren lässt. Ehe all den historisch umstrittenen Figuren und Relikten mangels Finanzen das Schicksal droht, endgültig in alle Welt verscherbelt zu werden.

Eine Ziegelwand mit Rissen darin.
Eine Wand mit einem Muster von Rissen darin.
Eine Wand, die geplatzt ist und viele Risse hat.
Eine Zeichnung eines Pferdes an einer Wand.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein Metalltisch mit einer Zeichnung eines Löwen.
ein schwarz-weißes Bild eines Balls
Eine Wand mit Rissen und Rissen darin.
Eine Wand mit vielen Rissen.
Ein Ausstellungsschrank mit Schreibmaschine und einem Buch.
ein schwarz-weißes Bild einer weißen Bar
Eine Gruppe von Statuen sitzt auf einem blauen Boden.
Quadratbild schwarzrahmen auf weißem Hintergrund
Eine Sammlung von Holzobjekten auf einem Tisch.
nicht beantworten
Ein schwarz-weißes Bild einer Tastatur.
S_32-43_Dinos_mysteries0616_RZ.indd 40 24.10.2016 08:20:53
eine Wand mit einem Riss darin
S_32-43_Dinos_mysteries0616_RZ.indd 41 24.10.2016 08:21:07
nicht beantworten
Eine Frau und ein Mann schauen sich in einem Lager auf die Kisten.
Ein großes Zimmer voller Regalen voller blauer Kisten.
Ein quadratisches Objekt im Dunkeln.
ein verschwommenes Bild eines Quadrats im Dunkeln
Eine Wand mit Rissen ist gezeigt.
Ein großes kreisförmiges Objekt mit einem Loch in der Mitte.
Ein Schädel ist in einem Museum ausgestellt.
Ein Stück Ton mit einem Gesicht.
nicht beantworten
Eine Wand mit Rissen und Rissen darin.
nicht beantworten
Ein paar Frauen stehen neben einem Jungen.
Ein schwarz-weißes Bild eines Balls im Dunkeln.

Das düstere Doppelleben von Ian Fleming

Wussten Sie, dass der britische 007-Schöpfer Ian Fleming (1908–1964) für die Gründung der CIA mitverantwortlich war und als englischer Top-Spion im Zweiten Weltkrieg etliche namhafte Geheimdienstoperationen ausheckte und leitete? Höchstpersönlich soll James Bonds literarischer Vater 1945 zudem Martin Bormanns heimliche Flucht aus dem zerbombten Berlin Richtung England geplant und ermöglicht haben, wie ein kürzlich verstorbener Geheimagent enthüllte – samt Dankesbrief von Churchill.

Ausgabe 6/2016

Ein schwarz-weißes Bild der Zahl "0" auf einer Tastatur.
nicht beantworten
Ein schwarz-weißes Bild mit den Worten "das dusicre doppellben" in der Mitte.
Ein schwarzer Hintergrund mit dem Wort "Gahlem Mission" in weißen Buchstaben.
Ein schwarz-weißes Bild mit den Worten "Cheninmission" in der Mitte.

Impressum ISSN 1660-4377 AuÁage 27’000 Exemplare Erscheinungsweise Zweimonatlich, 6 Ausgaben pro Jahr Herausgeber/Chefredaktion Luc Bürgin Redaktion Mysteries, Postfach, CH 4002 Basel Tel. +41 – 61 – 681 62 61 Fax +41 – 61 – 681 85 62 Internet www.mysteries-magazin.com E-Mail: mysteries@bluewin.ch Redaktionelle Mitarbeit Jan Fischer Lektorat Ruth Gremaud Druck PVA, Landau/Pfalz Kiosk-Vertrieb VU Verlagsunion KG (D/A/CH) Jahresabonnement EUR 47.40/SFr. 69.– Anzeigenschluss Ausgabe Nr. 1/2017: 5. Dezember 2016 Bankverbindungen Deutschland BW Bank, Stuttgart Konto-Nr.: 14 1899 0 BLZ: 600 501 01 BIC: SOLADEST IBAN: DE96 6005 0101 0001 4189 90 Schweiz Basler Kantonalbank, Basel Konto-Nr.: 165.414.141.84 BIC: BKBBCHBB, Clearing-Nr.: 770 IBAN: CH25 0077 0016 5414 1418 4 Postcheckkonto, Basel: 40-93969-1 Copyright Alle Rechte vorbehalten. Wiedergabe nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen per Post wird keine Haftung übernommen. Foto-Rechte: www.

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»»Weder die Bibel noch andere alte Schriften gehen wirklich auf die Hölle ein, sondern umschreiben sie bloss – bis Dante sie für uns in Worte fasste und bis heute unser Bild von ihr prägt. Ich glaube nicht an die Hölle und auch nicht an den Himmel. Ich glaube, wir haben den Himmel auf Erden. Wir alle haben die Möglichkeit, ihn hier zu finden.« Dan Brown, Schriftsteller

»Die Amerikaner wären heute nicht mehr in der Lage, eine Saturn-5-Rakete zu bauen. Die Pläne mag es noch geben, aber es ist keiner mehr da, der es kann. Das heisst, wir verlieren über eine relativ kurze Zeit relativ viel handwerkliche Fähigkeiten. Wir wären heute auch nicht mehr in der Lage, den Kölner Dom zu bauen. Unsere Architekten sind nicht dazu in der Lage, diese statischen Berechnungen anzustellen.« Harald Lesch, Physiker»Ich gucke Anne Will, Maybrit Illner oder Markus Lanz nur noch in Ausnahmefällen. Die Moderatoren sind dort wie Schauspieler. Und ein Schauspieler ist ans Drehbuch gebunden, sonst ist er seinen Job los. Die Moderatoren wissen, dass sie ihren Sendeplatz nur behalten, wenn sie eine systemkompatible Berichterstattung machen. Das behaupte nicht nur ich, das sagt sogar Wolfgang Herles vom ZDF.« Ken Jebsen, Journalist»An den Maya kann man sehen, wie sich Wissenschaftler immer wieder geirrt haben und Bilder einer Zivilisation entwarfen, die völlig unrealistisch – und dennoch vorherrschende Lehrmeinung waren. Wir müssen auch bereit sein, unsere sicher geglaubten Erkenntnisse mal über Bord zu werfen. Eines Tages wird man vielleicht auch über das lachen, was wir glauben über die Dinosaurier zu wissen.« Nikolai Grube, Maya-Forscher»Die Leute kochen heute kaum noch, sondern nehmen vor dem TV Junkfood zu sich. Möbelgeschäfte verkaufen mittlerweile viel weniger Esstische, da die Leute nur noch auf dem Sofa essen. Die Menschen merken gar nicht mehr, worauf sie Lust haben, sondern essen nach Plan. Ich bin keine Ärztin, aber wenn bereits Zehnjährige sagen, dass sie nicht zu viele Kohlenhydrate essen dürfen, ist das verrückt.« Tanja Grandits, Spitzenköchin

Ein Computerbildschirm mit blauem Hintergrund.
ein leerer Bildschirm mit weißem Rand
nicht beantworten
ein schwarzer Hintergrund mit dem Wort zitiert in der Mitte
Ein Mann in einem Anzug lächelt der Kamera.
Ein Mann mit Brillen lächelt und hat seine Hand auf dem Kinn.
Ein Mann in Anzug und Krawatte schaut auf die Kamera.
Ein Mann mit einem roten Hemd und einem Schnurrbart.
Eine Frau mit Brillen lächelt vor der Kamera.
Ein Comic-Stick mit einem Karikatur eines grünen Aliens im Weltraum.

Ian Fleming hatte zeitlebens grosses Interesse an der Welt des Paranormalen.

Bereits in jungen Jahren beschäftigte er sich mit dem Alchemisten Paracelsus und hatte später engen Kontakt zum Okkultisten Aleister Crowley (1875–1947), der sich selbst als das »grosse Tier 666« bezeichnete. Der Schwarzmagier hatte gelegentlich für den Geheimdienst gearbeitet, und Fleming wollte ihn auch für seine Abteilung engagieren. So hielt er es für sinnvoll, den in England gelandeten Führerstellvertreter Rudolf Hess durch Crowley befragen zu lassen, um mehr über die okkulten Machenschaften der Nazis zu erfahren.

Philip Gardiner hat ein ganzes Buch über Flemings »dunkle Welt« geschrieben (»The Bond Code«). Demnach soll sich der Schriftsteller in Alchemie ausgekannt haben und von»Vertretern der Mystik und Spiritualität« beeinÁusst gewesen sein.

Seine Romane steckten voller verborgener Botschaften und Symbolen aus der Welt der Geheimgesellschaften. So habe der Autor etwa beim Buchcover zu »Liebesgrüsse aus Moskau« darauf bestanden, dass dort ein Revolver mit einer Rose gezeigt werde – »dem alten Symbol der Rosenkreuzer«.

Für Gardiner ist es auch kein Zufall, dass Bond die Geheimziffer »007« erhielt: »007 (ein uralter, heiliger Zahlencode) war die Kennung des magischen und okkultistischen Dr. John Dee aus dem 16. Jahrhundert, jenem berühmt-berüchtigten Mystiker und Spion im Dienste von Queen Elizabeth I.« Die Königin selbst habe in der Korrespondenz mit Dee stets als »M.« unterschrieben.

Ausgabe 6/2016 31 Aleister Crowley. Auch Fleming zeigte sich vom Okkultisten fasziniert.

Ein Stück Papier mit weißem Hintergrund.
nicht beantworten
Ein Nahen Aufblick einer weißen Oberfläche mit einem weißen Hintergrund.
nicht beantworten
Ein Stück Papier mit einem Riss drin.
Ein leeres Bild wird in einem schwarzen Rahmen gezeigt.
Ein Mann in einem Smoking geht in Richtung eines Flugzeugs.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein Mann mit einem Hut auf dem Kopf und den Händen vor dem Gesicht.

Kinder, wie die Zeit vergeht! Allesamt machten sich diese ehrgeizigen Damen und Herren in ihren jungen Jahren Gedanken, wie man die Welt verändern könnte. Manches wendeten sie im Laufe der Zeit zum Besseren und – geblendet von Macht, Ruhm und Geld – vieles leider zum Schlechteren. Wer ist wer? Die AuÁösung Ànden Sie unten links.

Auflösung: 1) Jean-Claude Juncker. 2) Gerhard Schröder. 3) Ursula von der Leyen.

4) Recep Erdogan. 5) Sepp Blatter. 6) Barack Obama. 7) Wladimir Putin. 8) Hillary Clinton. 9) Donald Trump. 10) Sahra Wagenknecht. 11) Angela Merkel. 12) Wolfgang Schäuble.

Ausgabe 6/2016 59 Nr. 67 (1-2015) Wie uns ARD, ZDF, BILD & Co. für dumm verkaufen UFO-Alarm: Wer späht heimlich AKWs aus?

Jäger des verÁuchten Bildes: Michelangelo-Entwurf aufgespürt Die vergessene Pyramide im Regenwald: Neu entdeckte Geheimakten aus dem Vatikan belegen türkischen Völkermord Nr. 68 (2-2015) Nr. 69 (3-2015) Nr. 70 (4-2015) Nr. 71 (5-2015) Nr. 72 (6-2015) Hightech-Maschinen in der Steinzeit!

EU-Geheimplan: Bargeld-Verbot ab 2018?

Gold-Gruft: Liegt Alexanders Grabstätte in Jordanien?

Deutschlands Superschatz: Verschollene Relikte aufgetaucht Die wundersame Vermehrung der Mona Lisa Getarnte Mobilfunkmasten: Was niemand sehen soll Irren ist göttlich – Die scheinheiligsten Zitate aus Bibel und Koran Wesen aus einer anderen Welt? Noch mehr Relikte, die es nicht geben dürfte Erich von Däniken: Neue Erinnerungen an die Zukunft Wer liess Amerikas Superschatz verschwinden?

Lug und Trug im Musik-Business Fünf Rätsel, die unsere Geschichte auf den Kopf stellen Sechster Sinn: Kennen Tiere die Zukunft?

Okkultismus: Das geheimnisvolle Leben von Karl May Wunderheiler verblüfft Schulmediziner Castel del Monte: Das Schloss der 1000 Geheimnisse UFO-Jagd im Alpenraum Super-Vitamin D3: Rund jeder Zweite von uns hat zu wenig!

Phantom-U-Boote: Mysteriöse Manöver im Meer Gratis-Energie: Revolutionärer Durchbruch?

Flüssiges Quecksilber: Rätselhafter Fund im Pyramidentunnel Das Geheimnis der lebenden Mumien-Mönche Hat Albert Einstein geklaut?

Uraltes Heiligtum: Deutschlands mystischster Kraftort Das geheime Leben unserer Bäume Der Mann, der die Zukunft kannte Sechemchet und das Rätsel des leeren Sarkophages Vorsicht: Schädliche Strahlung! Mikrowellen-Herde im Test»Game of Thrones«: Spurensuche in Nordirland Nr. 73 (1-2016) Nr. 74 (2-2016) Nr. 75 (3-2016) Nr. 76 (4-2016) Kelten in Peru? Das Mysterium der blonden Indianer Gekaufte Demonstranten, verkleidete Terroristen: Dubiose US-Manöver in Bayern Enthüllt: Der geheime Code auf unseren Geldscheinen Walt Disney und die UFOs Nordamerikas Riesen: Wer liess ihre monströsen Gebeine verschwinden?

Nr. 77 (5-2016) Geheime Relikte in der Pyramide!

Mordfall Marilyn Monroe: Wusste sie zu viel?

Papst in Gefahr: Alarm im Vatikan Der Skandal um die verschwundenen Atombomben Heilung: Wie gesund ist Bio-Food?

Wie bewegten die alten Römer 1000 Tonnen?

Gebären ohne Arzt oder Hebamme Giftige Wolken: Wird unser Klima manipuliert?

Top Secret: Deutschlands geheime Notvorräte In Shorts durch den Himalaya:»Eismann« verblüfft Schulmediziner Himmlische Zeichen: Marienwunder in Kairo Unkraut als Wunderkraut Relikte der Götter? Ecuadors magnetische Leuchtsteine Jagten unsere Ahnen bereits Dinosaurier?

Können Tiere Selbstmord begehen?

Verschollene Schätze der russischen Zarenfamilie aufgetaucht!

US-Bombenhagel auf die Schweiz: Absicht oder Irrtum?

George Soros und die Manipulation unserer Welt Filmgeheimnisse: Mythos oder Wahrheit?

US-Sperrgebiet in der Pfalz: Recherchieren verboten!

Verheimlichter Tempelraub im ägyptischen Heiligtum von Dendera Freimaurer: Brisanter Fund im Vatikanarchiv Napalm-Inferno in der Antike Leben Neandertaler unter uns?

Mystische Wegweiser der Indianer Kontakt mit dem Jenseits MYSTERIES-Hefte portofrei nachbestellen?

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Nachbestellungen – so einfach funktionierts Bis auf wenige Jahrgänge (2004–2007) sowie einige weitere Hefte sind viele der bisher erschienenen Ausgaben noch lieferbar – zum Einzelpreis von 7.90 EUR/11.– SFr. pro Heft (inkl. Porto). Greifen Sie zu, solange der Vorrat reicht! Nach Erhalt Ihrer Bestellung (Postkarte hinten im Heft) senden wir Ihnen eine Rechnung mit Zahlschein zu. Ihre Bestellung wird baldmöglichst nach Zahlungseingang ausgeliefert.

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Der Geheimbund des Märchenkönigs Relikte aus Atlantis?

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Spukforscher aus Deutschland öffnet sein Archiv Gab es einst Basilisken?

Alien-Leiche? DNA-Test soll Klarheit bringen Nr. 54 (6-2012) Unterschätztes Weltwunder: Das riesige Höhlen-Labyrinth von China Olympia-Attentat: War alles ganz anders? Geheime Basis im ewigen Eis Gaunerzinken an der Haustüre Embryo-Transfer im alten Indien Strom-Mann verblüfft Dieter Bohlen & Co.

Däniken: Neue Götterspuren in Italien Nr. 55 (1-2013) Gratis-Strom für jedermann? Geheimnis des Bessler-Rads gelüftet Schützt Fieber vor Krebs?

Vampire: Der Untergang der Blutsauger Hagelraketen: Fluch oder Segen?

Mormonen-Tempel: Kein Zutritt für Ungläubige Der vergoldete Mumienkopf US-Army sponsert Kriegsspiele für Kinder Nr. 56 (2-2013)»Inferno«: Dan Brown und das Ei des Kolumbus Goldmänner: Die machtgeilsten Banker der Welt Die BILD-Zeitung der Stasi Gibt es Phantom-Inseln?

Bienensterben: Naht das Ende?

Der Fluch des schwarzen Buddhas U-Boot-Wunderwaffen: Geheimpläne in Bayern aufgetaucht Nr. 57 (3-2013) Atlantis im Regenwald: Das verschollene Paradies der blonden Inka-Indianer Das Geheimnis der neuen Papst-Prophezeiung Spuk im Pfarrhaus Die Rückkehr der Riesenaffen Chinas Wunderkraut Eingang zur Hölle entdeckt?

Jeans im alten Rom Startete 1933 die erste bemannte Rakete?

Nr. 58 (4-2013) Schwarze Messen unter Bad Tölz?

Der geheime Sternen-Atlas der Kelten im Schwarzwald UFOs über Deutschland: Die rätselhaftesten Fälle Der ErÀnder aus der Heilanstalt Die letzten Rätsel der Indianer MMS-Wunderwasser: Rotes Kreuz heilt und schweigt Feuerkugeln: Bomben aus dem All Nr. 59 (5-2013) Millionenraub: Wer klaute die»Gerechten Richter «?

Lichter auf dem Mars: Vulkane oder Aliens?

EU-Irrsinn: Was uns Brüssel alles verbieten will Astronauten in der Steinzeit Meuterei auf der Bounty: Mythos und Wahrheit Verschollener Eismensch aufgetaucht Spitzel beim Europa-Park Nr. 60 (6-2013) Exklusivfotos: Neues Versteck für die Bundeslade Pyramiden in Bosnien: Kontroverse um Energiestrahl Maya-Heiler lüften ihre Geheimnisse Goldkessel aus dem Chiemsee droht Einschmelzung Neue Hinweise auf Chemtrails Nazi-UFOs von Viktor Schauberger: Und sie Áogen doch!

Nr. 61 (1-2014) Zeitkapseln für die Ewigkeit: Deutschlands geheimer Felsstollen Der Cheops-Skandal: Kontroverse Entdeckungen in Ägypten FIFA-MaÀa: Das miese Spiel von König Sepp Tarnschriften Chemiemulti: Verbotene Stadt in der Stadt Zauberer und Zwerge: Verschollener Märchenschatz aufgetaucht Nr. 62 (2-2014) Das geheime Bilderberg-Dossier der Schweiz Die Heilkraft des Hungerns Heimliche Grabungen in der Cheops-Pyramide Psi-Botschaften aus dem Jenseits Himmelsleitern in der Alpenschlucht Dubiose Embleme des Pentagons und ihre versteckte Botschaft Maschinen auf dem Mond?

Nr. 63 (3-2014) Die zehn Gebote der neuen Weltordnung Wunder und Phänomene rund um den Dalai Lama Der Stonehenge-Bluff: So werden wir verschaukelt!

Lady Liberty und die Freimaurer Über 1000 Jahre altes Telefon entdeckt Erlebnisse der unheimlichen Art: Das spezielle Leben von Tanja B.

Nr. 64 (4-2014) Wenn Menschen und Flugzeuge spurlos verschwinden Mord unter Hypnose: Das Experiment Hightech-Seeschlachten im alten Rom Fastfood-Skandal: Gentech für Deutsche, Luxushühner für die Schweiz!

Putin-Hetze: Warum wir belogen werden Die Botschaft der letzten Kogi-Indianer Nr. 65 (5-2014) Starb Jesus im Himalaya?

Die vergessenen Pyramiden der Azoren Liegt das Bernsteinzimmer in Thüringen?

Radar-Spuk in Europa: Wer lässt unsere Flugzeuge verschwinden?

Vincent Raven: Meine Raben und ihre Botschaft Exklusivfotos: Lebten Dinos und Menschen einst gemeinsam?

Nr. 66 (6-2014) Geheime Pforten in die Unterwelt: Die Riesen-Höhlen von Longyou Entlarvt: Der Club der Top-Spione Sisis letzte Geheimnisse Macht Strom intelligenter?

Kuriose Reliquien der Kirche Neue Atombomben für Deutschland: Obama befiehlt, Merkel kuscht!

Die rätselhaften Sajama-Linien Ausgabe 6/2016

Eine Holzwand mit drei Stücken Papier daran geklebt.
Ein schwarz-weißes Bild eines rechteckigen Objekts.
Eine Gruppe leerer Polaroidbilder auf einer Holzfläche.
ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats
Zwei leere Polaroid-Bilder sind an einer Wand angeklebt.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein Satz von sechs leeren Polaroid-Fotos auf einem Holz-Hintergrund.
Ein Mann in Anzug und Krawatte und hält eine Pfeife.
Ein Mann mit einer Jacke und einem weißen Hemd.
Eine Frau mit Hemd und Krawatte schaut nach oben.
Ein Mann in einem schwarz-weißen Foto mit gekreuzerten Armen.
Ein Mann in einem Anzug zieht eine Krawatte an.
Ein Mann mit einem Hut, der eine Zigarre raucht.
Ein schwarz-weißes Foto eines Jungen in einem Anzug.
Eine Frau mit Brillen sitzt vor einem Bücherregal.
Ein schwarz-weißes Foto eines Mannes in Anzug und Krawatte.
Ein schwarz-weißes Foto eines Mannes mit Krawatte.
Eine junge Frau mit einem Pelzhut und einem Schal.
Eine Frau mit einer Medaille auf der Brust.
Ein leerer Bildschirm mit einem schwarzen Rahmen.
Ein schwarz-orange gestreifter Hintergrund mit einer schwarzen Grenze.
Ein schwarz-weißes Bild eines Bildschirms.
Ein verschwommenes Bild einer Holzfläche.
nicht beantworten
nicht beantworten
Ein braun-schwarzer gestreifter Hintergrund mit einer schwarzen Grenze.
Ein schwarz-weißes Bild eines hellen Lichts.
Ein schwarz-braunes gestreiftes Muster mit schwarzem Hintergrund.
Ein schwarz-weißes Bild eines hellen Lichts.
Ein schwarz-braunes gestreiftes Muster mit schwarzem Hintergrund.
Ein schwarz-weißes Bild von Licht.
Ein schwarz-weißes Bild mit deutschen Worten.
nicht beantworten
Ein verschwommenes Bild eines Lichts im Dunkeln.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein rot-schwarzer gestreifter Hintergrund mit einem roten Licht in der Mitte.
Titelblatt für Mysterien 2012
Ein Buch mit dem Titel "Geheimnisse" hat ein Bild eines Berges auf der Titelseite.
Titelblatt für Rätsel
Ein Magazin-Cover mit einem Mann in Sonnenbrillen darauf.
Ein Magazin-Cover mit einem Mannes Gesicht.
Ein Plakat mit einem Mann und einem Drachen darauf.
Ein Magazin-Abschlag mit einer Glühbirne.
Ein Plakat für ein Buch namens Inferno!
Ein Magazin-Cover mit dem Titel "Geheimnisse".
Ein Fremdsprachenbuch namens Mysteries mit einem Bild von Steinherrschaft auf dem Cover.
Eine Fremdsprachenzeitschrift namens Mysteries mit einem Bild von Mona Lisa.
Ein Magazin-Cover mit dem Titel "Geheimnisse".
Ein Magazin-Abschlag mit einem Mann vorne.
Ein Magazin-Abschlag mit einem Mann in einer Kapuzenjakke.
Titelblatt für Geheimnisse von Schwarze Löcher
Ein Magazin-Cover mit einem Hai darauf.
Ein Plakat mit einem Buddha darauf, das "Geheimnisse" sagt
Ein Magazin-Abschlag mit der Freiheitsstatue darauf.
nicht beantworten
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein roter Hintergrund mit einem roten Streifenmuster.
Ein Magazin-Abschlag mit einer Frau, die sich das Gesicht bedeckt.
Ein Fremdsprachenbuch namens Mysteries mit einem Bild einer Frau.
Ein Magazin-Abschlag mit einem Flugzeug darauf.
Ein Fremdsprachenbuch namens Mysteries mit einem Mann im Hut.
Ein Fremdsprachenbuch mit einem Bild von Darth Vader.
Ein Magazin-Cover mit einem Berg und den Worten "Geheimnisse".
Titelblatt für Geheimnisse mit Handen bis zu den Augen
Ein Magazin-Abschlag mit einem Mann vorne.
Ein Magazin-Cover mit einem seltsamen Geschöpf.
Ein Fremdsprachenbuch namens "Geheimnisse" zeigt einen Mann mit einem Bart auf dem Cover.
Ein Magazin-Abschlag mit einem Mann in einem roten Kapuzenmantel.
Eine Wüstenlandschaft mit einer hellen Sonne.
Ein rot und rosa gestreifter Hintergrund mit schwarzer Kante.
ein hell orangefarbener Hintergrund mit einem hellen Licht in der Mitte
Ein Gemälde einer Gruppe von Menschen, die neben einem Kleid stehen.
Eine Handschriftseite auf einem Buch.
Viele Bücher in Reihen

»Trump-Freund Putin mischt sich in US-Wahlkampf ein: ›Wer Clinton wählt, wählt den Krieg!‹« So titelte die auÁagestärkste Schweizer Boulevardzeitung »Blick« am 17. Oktober 2016 in fetten Lettern und bezog sich dabei auf den Nachrichtensender CNN und eine angebliche Pressekonferenz samt »Originalzitat« des russischen Präsidenten: »Wenn die Amerikaner Donald Trump wählen, wählen sie den Frieden. Wenn sie Hillary Clinton wählen, wählen sie den Krieg.« Geschichtsklitterung der übelsten Art! Tatsache ist: Bereits Tage zuvor hatte CNN mit derlei derben Aussagen NICHT Putin zitiert, sondern den berüchtigten russischen Rechtsextremisten und Antisemiten Wladimir Schirinowski – worauf wohl irgendein höriger »Blick«-Schreiberling im Auftrag der Chefredaktion eiligst ein paar ebenso verlogene wie verkaufsträchtige Sätze zusammenschustern musste. Aussagen übrigens, von denen sich der Kreml laut CNN unverzüglich distanziert hat.

Zum besseren Verständnis: Der »Blick« gehört zur Schweizer Ringier-Verlagsgruppe. Diese ging kürzlich ein Joint Venture mit dem deutschen Axel-Springer-Verlagshaus (»BILD«) ein. Erklärter Konzernleitsatz der Springer-Gruppe, den in der Zwischenzeit auch mancher Schweizer Ringier-Mitarbeiter wohl oder übel unterschreiben musste: »Die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika.« lb. ■

Panoramablick auf eine Bergkette mit schneebedeckten Bergen.
ein schwarz-weißes Bild eines hellen Lichts
Ein helles Licht scheint durch die Wolken am Himmel.
Ein leerer Bildschirm mit einem schwarzen Rahmen auf einem schwarzen Hintergrund.
ein Buchcover mit einem Flugzeug darauf
Ein schwarz-weißes Bild einer Reihe von Zahlen.
ein schwarz-weißes Bild einer Reihe von Wörtern
Ein schwarz-weißes Bild einer Zahl in einer Reihe.
nicht beantworten
ein schwarz-weißes Bild einer Reihe von Zahlen
Ein Bild von einem Mann und einer Frau, die miteinander reden.
Ein weißer Ball auf schwarzem Hintergrund.

steinernen Hallen aus. Weshalb die Änderung? »Weil unsere Archäologen die lokalen Tourismus-Manager nach zähen Gesprächen davon überzeugen konnten.« Und die etlichen neu installierten Eisenträger? »Die Höhlen leiden«, seufzt der Professor.

»Seit dem Auspumpen des Wassers und der Erschliessung für Touristen machen uns zunehmend neue Risse zu schaffen.« Nachdenklich deutet Zhifa Yang auf eine der gewaltigen Trägersäulen, die man vor zwei Jahren noch anfassen konnte. Bereits damals mittels einer Stahlkonstruktion gesichert und von allerlei Messgeräten umgeben, wurde sie mittlerweile komplett»eingepackt«. Ob auch künftige Generationen diese meisterhaften Konstruktionen noch zu Gesicht bekommen, steht in den Sternen.

Fachsimpeleien bis tief in die Nacht Als Dank für ihre grosszügigen Bemühungen wollen wir die Delegation zum Abendessen einladen. Doch die Chinesen waren uns zuvorgekommen und bitten uns auf eigene Kosten in ein ländliches Lokal, wo uns Gemüse und frischer Fisch kredenzt wird.

Bis tief in die Nacht sitzen wir mit Professor Yang zusammen, löchern ihn mit Fragen, während unser Guide Xu schier unermüdlich dolmetscht.

Wie viele künstliche Höhlen insgesamt gefunden worden seien, will ich wissen. Antwort: »Alleine im Kreis Longyou haben wir bislang 46 Grotten gefunden, verteilt auf fünf Kavernensyste-Steinbrüche sehen anders aus! Über unzählige neuzeitliche Treppenstufen gehts tief hinunter in die fünf offiziell zugänglichen Riesenkavernen. Über ihren einstigen Sinn und Zweck rätseln selbst Experten.

Instituten.

Polen oder der Türkei.« ◄ Sympathischer Begleiter.Professor Zhifa Yang war sichtlich in seinem Element.

▼Nebeneinander in den Berg getrieben.Die fünf riesigen Kavernen sind mit Seitenwänden voneinander getrennt, die an ihrer dünnsten Stelle gerade mal 50 Zentimeter messen.

▼Winzige Tierdarstellung am oberen Eingang der Höhlenanlage. Experten schätzen ihr Alter auf über 2000 Jahre.

Bis zu 25 Meter hohe Säulen stützen die Decke. Rechts: Die ursprünglichen, teils meterhohen Treppenstufen hinter dem »L«-Pfeiler.

Eine braune und braune Steinschicht mit schwarzer Kante.
Eine braune und schwarze Steinoberfläche mit einer schwarzen Grenze.
Eine braune und weiße Felsoberfläche mit schwarzer Grenze.
Ein Nahen Aufblick von einem Felsblick mit vielen Felsen.
Ein Mann steht in einer Höhle und schaut auf den Boden.
Ein Bild eines Gebäudes mit einem Treppenfall.
nicht beantworten
Ein Bild einer Pflanze mit einem grünen Blattzweig.
Ein Bild eines Waldes mit einem See im Vordergrund.
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Eine braune und schwarze Felsfläche mit Rissen.
Eine braune und schwarze Steinoberfläche mit einer schwarzen Grenze.
Eine braune und schwarze Steinoberfläche mit einer schwarzen Grenze.
Eine Gruppe von Menschen, die in einem Gebäude stehen.
Eine Höhle mit einem Mann da drinnen.
Ein großes Zimmer mit Pool und Decke.
Ein Mann, der auf etwas zeigt, während er ein Buch hält.
Ein weißer Kreis wird auf einem schwarzen Hintergrund gezeigt.
Ein Bild eines Pferdes, das in einen Felsen geschnitzt ist.
Ein dunkelroter und schwarzer Hintergrund mit einer schwarzen Grenze.
Ein Felsen mit Löchern und einem schweifigen Hintergrund.
Ein Felsen mit einem schwarz-weißen Muster.
Ein Glasbehälter mit einer Metallskulptur.
Eine weiße Handumrisse auf einem schwarzen Hintergrund.
Eine Skulptur eines Gesichts auf einem Tisch.
Eine weiße Handumrisse auf einem schwarzen Hintergrund.
Eine Gesichtsmaske ist auf einem weißen Fußboden ausgestellt.
Ein schwarz-weißes Bild eines Menschen.
Eine goldene Maske steht im Museum auf der Ausstellung.