»»Ernährung ist intimer als Sex: Die Menschen schnallen mittlerweile, was die Industrie für einen Mist in die Fertigprodukte reinknallt. Das ist hochgradig gesundheitsgefährdend. 80 Prozent aller Krankheiten stammen von falscher Ernährung. Der Mensch besinnt sich mittlerweile mehr auf die einfachste Medikation: Gesunde Nahrung!« Frank Rosin, TV-Spitzenkoch»Aus sicheren Quellen wissen wir, dass verstärkt Anschläge gegen den Dalai Lama geplant waren und auch künftig jederzeit stattfinden können. Wir haben einen Anschlag dreier Frauen verhindern können, die mit toxischen Giften im Haar, an den Händen und im Schal den Dalai Lama bei der Segnung vergiften wollten. Seine Heiligkeit steht sehr stark unter Schutzmassnahmen.« Dongchung Ngodup,Minister der tibetischen Exilregierung»6,5 Millionen werden in den kommenden zehn Jahren aus dem deutschen Arbeitsmarkt verschwinden, weil so viel mehr Menschen in Pension gehen als junge Menschen nachrücken. Selbst wenn man alle politischen Programme einbezieht, entsteht am Ende eine verstörende Prognose: Je nachdem, wie Sie die Statistik auswerten, gibt es bei uns dann zwischen 2,0 und 5,2 Millionen unbesetzbare Jobs!« Sven Gábor Janszky, Zukunftsforscher
Anzeigenschluss Ausgabe Nr. 4/2014: 1. Juni 2014 Bankverbindungen Deutschland BW Bank, Stuttgart Konto-Nr.: 14 1899 0 BLZ: 600 501 01 BIC: SOLADEST IBAN: DE96 6005 0101 0001 4189 90 Schweiz Basler Kantonalbank, Basel Konto-Nr.: 165.414.141.84 BIC: BKBBCHBB, Clearing-Nr.: 770 IBAN: CH25 0077 0016 5414 1418 4 Postcheckkonto, Basel: 40-93969-1 Copyright Alle Rechte vorbehalten. Wiedergabe nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen per Post wird keine Haftung übernommen. Foto-Rechte: www.
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»Das grosse Problem sind Fabriken der Desinformation in North Carolina, London oder Israel. Die zielen auf deutsche und europäische Medien. Und das klappt. Von der ›taz‹ bis zur ›Welt‹ – ein Unisono, was die Ukraine betrifft! Oder Syrien: Als man die Aufständischen als die Guten und die anderen als die Bösen dargestellt hat. Dabei waren weder die einen noch die anderen gut oder böse.« Peter Scholl-Latour, Politjournalist
»Ich glaube an Geister – aber im übertragenen Sinn: Ungelöste Konflikte aus der Vergangenheit, die in die Kindheit oder wenn nicht gar über ganze Generationen zurückreichen und das Verhalten von Personen prägen. Aber ich gehöre nicht zu den Menschen, die Gespenster sehen. Ich bin bestenfalls etwas abergläubisch. Zum Beispiel küsse ich jedes Flugzeug, bevor ich an Bord gehe.« Jennifer Connelly, Schauspielerin
Predigt dieser Granit-Koloss eine neue Weltordnung?
»Reduziere die Menschheit auf unter 500 Millionen und lass der Natur mehr Raum.« Diese und weitere seltsame Gebote für die Zukunft Ànden sich auf einem rätselhaften Granitmonument in Georgia (USA), in acht Sprachen. Niemand weiss, wer das Mahnmal errichten liess. Hauptverdächtiger: Der Geheimorden der Rosenkreuzer.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/63-zehn-gebote-fuer-d-page10-1.jpg18131301Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2014-03-01 12:00:002025-12-15 17:29:32Zehn Gebote FüR D
Im Rekord takt spürte ich handfeste Berührungen an meinem Körper! Dutzende Male. An Armen und Beinen. Auch im Nacken, obwohl ich direkt an der Wand sass. Als ob ein Unsichtbarer ständig zwischen unseren Beinen herumgekrochen wäre, um alles zu piesacken, was ihm in die Quere kam. Ich sah Lichter durch den Raum geistern und ein »Leuchtwesen« auf Kniehöhe herumspuken. Ich hörte Rhythmusinstrumente, die zu Beginn vor meinen Füssen platziert worden waren, im Takt rasseln. Ich sah ein Tuch herumÁattern, das mir von unsichtbarer Hand mehrmals aus den Fingern gezupft wurde. Und ich wurde Zeuge, wie Mügge jede Menge Ektoplasma aus seinem Rachen zerrte und wie er, vom spinnennetzartigen Gewebe umhüllt, vor uns herumwandelte.
Zum Dank eine Figur aus der anderen Welt Überraschend heisst mich das Medium in der Folge, im Schneidersitz auf dem Boden vor ihm Platz zu nehmen. Dies bei hellem Rotlicht, so dass ich deutlich sehen kann, was vor mir passiert.
Krächzend bittet mich Kai, im T-Shirt auf einem Stuhl sitzend, seine Arme und Hände nach Hilfsmitteln abzusuchen. Ich Ànde nichts. »Wir möchten nun, dass Du diese Hand nicht mehr aus den Augen verlierst.« Erneut streckt er mir seinen Arm entgegen, mit der HandÁäche nach unten. Erneut darf ich sie abtasten. Nun soll ich mit meinen Händen darunter ein Körbchen formen. Mügge beginnt laut zu stöhnen. Dann das Unfassbare: Wie aus dem Nichts plumpst vor meinen Augen mitten aus seiner HandÁäche eine kleine BuddhaÀgur direkt in meine Hände!
Erneut beginnt das Medium zu keuchen: »Lieber Luc, wir bedanken uns, dass Du seit Jahrzehnten daran arbeitest, der Kredibilität von Personen wie der von Kai Felix einen Hintergrund zu verleihen. Dies ist nur ein kleines Objekt, das wir aus den astralen Phasen heraus in die Materialität konstituiert haben. Doch ist es ein ganz besonderes Stück, das dich von nun und heute an verknüpfen und verbinden wird mit der Welt, aus der wir kommen.« Ich höre die Zyniker bereits unken. Sei’s drum. Ich weiss, was ich gesehen habe. Umso mehr, als ich Kai nach seinem Kollaps am Ende der Séance 20 Minuten später zufällig im oberen Stock des Basler Psi-Zentrums erspähe, wo er, immer noch in Halbtrance, auf dem Boden herumkriecht und wirres Zeug redet, während Freundin Julia beruhigend auf ihn einwirkt. »So habe ich ihn selten erlebt«, Áüstert mir Veranstalter Luci Werthmüller zu, als Julia ihren Partner später ins Freie schleppt.
Eine Viertelstunde danach, kurz vor Mitternacht, mache auch ich mich auf den Weg.
In meiner Hand den kleinen Buddha.
Unterwegs stosse ich unerwartet auf Julia und Kai, die auf einer Parkbank sitzen. Mit glasigen Augen richtet sich Kai auf, nuschelt etwas, ehe sein Kopf wieder nach vorne kippt.
»Keine Sorge«, lächelt Julia, »er ist einfach noch etwas erschöpft.« Wenige Tage später erlebe ich Kai Mügge am Telefon wieder quietschÀdel. »Alles in Ordnung«, winkt er ab. »Ich hatte zuvor wohl einfach zu wenig geschlafen.« lb. ■
In Ekstase: Ältere Fotografie des tibetischen Orakels.
einen begünstigenden Effekt auf den ekstatischen Zustand des Mediums haben, konnte Schüttler nachweisen. Aber auch er muss einräumen: »Auf der Suche nach psychophysischen Korrelationen wird stets ein ungeklärter Rest zurückbleiben.« Bis heute wird das Orakel-Ritual traditionellerweise am tibetischen Neujahrstag im Frühling durchgeführt. Der Dalai Lama Der Dalai Lama war noch nie verliebt 2 Als man ihn als Prediger der Liebe und Barmherzigkeit einmal fragte, ob er schon einmal verliebt gewesen sei, lachte der Dalai Lama und sagte, »er hätte zwar von diesem Gefühl gehört, es aber nie erlebt«, berichtet Andreas Hilmer vom Tibetischen Zentrum Hamburg über ein vertrauliches Gespräch mit Seiner Heiligkeit.
»Man habe ihm auch zugetragen, dass das alles recht schwierig sei«, so der Dalai Lama weiter. In jedem Fall ziehe er das einfache, klare Leben eines Mönches vor.
Warum kichert der Dalai Lama so häufig? 1 Unbedarften westlichen Menschen ist der tibetische Religionsführer vor allem als stets gut gelaunter, unbekümmert schmunzelnder »Kicher-Mönch« bekannt. Dabei hat das Lachen des Dalai Lama oft gegenteilige Gründe. »Es ist ein Zeichen seiner Überlegenheit«, wie seine langjährige Dolmetscherin und Weggefährtin SoÀa Stril-Rever weiss. So breche der Dalai Lama regelmässig in Lachen aus, »wenn er die Naivität und Fehler der Menschen anspricht«. Sein sympathisches Gekicher sei »eine Belehrung in der Belehrung und führe uns die inkarnierte Dimension der Weisheit vor Augen«. Salopp formuliert kichert der sympathische Mönch also schlicht deshalb, weil er die Dummheit seines Gegenüber nicht fassen kann.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/63-wissenswerte-kuriositaeten-rund-um-seine-heiligkeit-page36-1.jpg17401740Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2014-03-01 12:00:002025-12-15 17:28:56Wissenswerte KuriositäTen Rund Um Seine Heiligkeit
Stand auf dem Gizeh-Plateau einst eine vierte grosse Pyramide? Schön wärs, dachte sich Manfred Dimde und publizierte darüber ein ganzes Buch. Leider sass er bei seiner Beweisführung einer Fälschung auf.
Ohne nähere Angaben zeigte der deutsche Autor Manfred Dimde in seinem Buch »Die vierte Pyramide« 2002 eine Skizze, auf der unter anderem vier Dreiecke zu sehen sind. Laut Dimde das»Fragment eines rund 7000 Jahre alten« ägyptischen Vasenornaments. »Welche Funktion hatte die verschwundene Pyramide?« spekulierte er munter drauf los. »Warum wurde sie beseitigt?« Woher die Zeichnung stamme, wisse er leider nicht mehr, erklärt Dimde gegenüber »mysteries«. Über Umwege gelang es dennoch, sein Corpus Delicti erstmals dingfest zu machen: Konkret handelt es sich um eine Keramikvase aus der Sammlung von Flinders Petrie (1853–1942), die sich heute unter Archivnummer UC15343 im Petrie Museum of Egyptian Archaeology in London beÀndet (Bild rechts). Dazu Museumskuratorin Alice Stevenson: »Während die Vase selber echt ist und zweifellos aus der Zeit um 3400 vor Christus stammt, ist die darauf beÀndliche Zeichnung leider eine moderne Fälschung. Das Stück wurde von Petrie auch nicht ausgegraben, sondern vermutlich erworben.« Noch verwirrender: Aus der besagten, prädynastischen Naqada-Periode (4500–3000 v. Chr.) liegen etliche weitere verzierte Vasen vor – mit authentischer Bemalung. Fast alle sind sie mit Dreiecken unterschiedlichster Anzahl dekoriert. Manche davon sogar mit Dutzenden von vermeintlichen »Pyramiden«…
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/63-vierte-pyramide-diese-vase-ist-leider-eine-faelschung-page45-1.jpg10201048Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2014-03-01 12:00:002025-12-15 17:27:47»Vierte Pyramide«: Diese Vase Ist Leider Eine FäLschung
– oder »Strange Sounds« werden derlei akustische Phänomene im Internet genannt. Was früher lediglich ein paar Querdenker faszinierte, beschäftigt mittlerweile auch immer mehr Internet-Blogger und Wissenschaftler. Eine umfassende Dokumentation der aktuellsten Zeugenberichte stellt derzeit die bekannte Mystery-Journalistin Linda Moulton Howe zusammen. »Seit Januar 2011 erhalten wir aus allen Teilen der Vereinigten Staaten Meldungen über laute Knallgeräusche, die oft sogar Wände wackeln und Fenster bersten lassen«, meldet die Amerikanerin.
Flugzeuge waren es nicht – aber was dann?
Manchmal würden die Phänomene zudem von »grellen Lichterscheinungen« begleitet – bei klarem Wetter, ohne jegliches Gewitteraufkommen. »Alle, die jene lauten, kurzen Schläge gehört haben, betonen anschliessend, dass diese deÀnitiv nicht von Überschall-Flugzeugen herrühren«, fasst Howe zusammen. »Viele Ohrenzeugen erklärten, die Geräusche seien aus dem Boden oder aus der Luft gekommen. Der Bürgermeister von Clintonville (Wisconsin) etwa hatte das Gefühl, seine Füsse würden von einer schmerzhaften Stosswelle – wie etwa von einer U-Bahn – getroffen.« Am 15. März 2012 hatte dort eine ganze Serie von»Sonic Booms« die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt.
Ende Monat folgten weitere markerschütternde Donnerschläge.
Nicht nur im Fall von Clintonville zeigten sich Experten ziemlich ratlos. U-Bahnen donnern im 4500-Seelen-Örtchen nicht unter der Erde durch. Laut Behörden gab es im näheren Umland zum besagten Zeitpunkt auch keine Tiefenbohrungen, Bergbauaktivitäten oder schwerere Bauarbeiten. Die später angebotene Erklärung mit Mini-Erdbeben befriedigte viele Betroffene nicht oder nur bedingt.
Steinen und Clintonville – nur zwei Fälle einer mittlerweile schier endlosen Serie identischer Ereignisse. Zwar können manche Vorfälle – zumindest laut ofÀzieller Schreibweise – tatsächlich rational erklärt werden. So etwa im März, Juli und September 2010, als es im Umkreis von Leipzig gleich dreimal rumste:»NATO-Überschallknall«. Oder in Pinneberg (Schleswig-Holstein), wo die Bevölkerung ab dem Frühjahr 2013 monatelang durch seltsame Detonationen aufgeschreckt wurde. Immerhin »einige Ausgabe 3/2014 43 Seneca-Guns: Auch »Der Spiegel« weiss keine gescheite Antwort Eines der berühmtesten »Boom«-Phänomene tritt in regelmässigen Abständen am Seneca Lake im Bundesstaat New York auf. Immer wieder wird die örtliche Bevölkerung dort durch dumpfe Knallgeräusche aufgeschreckt. Unter der sinnigen Bezeichnung »Seneca Guns« (»Seneca-Pistolen«) hat das Mysterium in den USA bereits eine gewisse Berühmtheit erlangt. Obwohl es mittlerweile -zig Untersuchungen gab, weiss bis heute niemand, woher der merkwürdige Lärm kommt. »Die Forscher müssen weiter spekulieren«, konstatierte am 7. Dezember 2011 selbst»Der Spiegel« verwirrt. So könnten die »Seneca-Pistolen« von Erdgasexplosionen, Stürmen, Seewellen »oder etwas ganz anderem« verursacht werden, zitierte das Magazin ratlose Geowissenschaftler. Insofern bleibe »der Ursprung vieler Klänge unbekannt«. Die Erde sei eben »ein komplexer Ort«, das Dröhnen universal.
Fälle« habe das Landeskriminalamt damals auf Pyromanen zurückführen können, wie Ende Jahr ohne weitere Erklärungen überraschend verlautbart wurde.
Der Weisheit letzter Schluss ist das alles nicht. Denn wer sich durch Zeitungsarchive und Fachbücher der Vergangenheit wühlt, Àndet Abertausende ähnlicher Berichte aus aller Welt, von denen viele bis heute einer konventionellen Erklärung harren.
Ihre Spur lässt sich bis ins 19. Jahrhundert zurück verfolgen, als noch keinerlei Flugzeuge am Himmel ihre Runden drehten.
So katalogisierte bereits der Áeissige US-Kuriositätensammler Charles Fort (1874–1932) derlei Phänomene in seinen Büchern entzückt unter der Rubrik »Skyquakes« (Himmelsbeben).
»Alle Hunde bellten, aber da war nichts…« Der vergangene Winter hätte es dem damaligen Mystery-Pionier besonders angetan, denn einmal mehr liess es in den USA irgendetwas Unbekanntes ordentlich krachen, wie Linda Moulton Howe zu berichten weiss. Bereits Ende Oktober 2013 vernahmen der LKW-Fahrer Richard Herrell und seine Lebensgefährtin Ashley Goodlett sowie mehrere Nachbarn in Louisville (Kentucky) »ein gutes Dutzend lauter Knalls«. »Es klang wie Explosionen«, so Goodlett. »Alle Hunde bellten – aber da war nichts. Wir warteten auf Sirenengeheul oder Rauchgeruch, doch nichts dergleichen geschah.« Merkwürdigerweise meldeten weder die Behörden noch die Lokalmedien später etwas über das Ereignis. Und das in einem Land, das seit Jahren Terrorängste hegt und pÁegt. »Vielleicht wissen oder haben die Behörden etwas, das wir nicht kennen«, mutmassen Herrell und Goodlett. Bereits ein paar Wochen zuvor war nämlich ganz in der Nähe nach einem bis heute ungeklärtem lautem »Boom« eine ganze Highschool geräumt worden.
Nach dem Knall habe das Gebäude gewackelt, erklärte die Schulleitung gegenüber der Lokalpresse. Das Geräusch sei von draussen gekommen, man habe aber nirgends Spuren einer Detonation gefunden.
In der Nacht zum 8. November 2013 wiederum klagten Bewohner von DeerÀeld (Illinois) über »eine ganze Serie lauter Selten fotografiert: F-18 beim Durchbrechen der Schallmauer (2012).
Detonationen« in der Nähe des Michigan-Sees. Mindestens eine halbe Stunde lang sei »alle zehn bis zwanzig Sekunden« ein»lautes Rumsen« erklungen. Jon Stewart, ein früherer ProÀ-Wrestler und Lokalpolitiker, meldete dies auch der Polizei.
Als besonders unheimlich empfand Stewart, dass die Böller-Geräusche gegen Ende plötzlich direkt über seinem Haus stattfanden – und dann weiter Richtung See zogen. Zuvor habe es sich wie»entferntes Kanonenknallen« angehört. In kürzester Zeit habe die akustische Manifestation »sprungartig grosse Distanzen zurückgelegt«, so der Ohrenzeuge weiter.
»Wie etwas Technisches, etwa ein schnelles, unbekanntes Flugobjekt.« Am Morgen des 20. November 2013 wiederum nahm der pensionierte Navy-Pilot Mark Wood in seinem Haus in Boca Raton (Florida) »zwei extrem starke Druckwellen« wahr. Bei der ersten habe er anfänglich noch gedacht, es werfe sich jemand gegen seine Eingangstüre, berichtet der Ex-Militär. Beim Nachschauen entdeckte er aber niemanden. Wenige Stunden später wurde die Ostfront seines Heims erneut wie von Geisterhand erschüttert.
»Sie können mir glauben: Als jemand, der 25 Jahre in der Marine und in der Reserve geÁogen ist, weiss ich sehr wohl, was ein Überschallknall ist«, so Wood gegenüber Journalistin Linda Moulton Howe. Zudem habe er lange in der Nähe des Kennedy Space Center auf Merritt Island gewohnt. »Ich habe auch Überschallknalls erlebt, die von der Rückkehr des Space Shuttles resultierten. Doch diese beiden Druckwellen waren eindeutig Ausgabe 3/2014 anders: Sie waren spürbar präsent und stark.« Der Aviatiker verdächtigt nun die dubiose Pentagon-Forschungsabteilung DARPA als möglichen Verursacher.
Wortwörtlich »aufgerüttelt« wurden gemäss Linda Moulton Howe am Abend des 26. Novembers 2013 auch diverse Einwohner von Montreal, St-Lazare und der angrenzenden kanadischen Region sowie von Plattsburgh (New York). Und zwar durch Erdbewegungen, die von einem lauten Knall sowie einem hellen, blau-grünen Lichtblitz am Nachthimmel begleitet wurden. Die lokalen Medien spekulierten über einen »möglichen Meteoriteneinschlag in West-Quebec«. Zum Verdruss der überforderten Behörden trudelten für jenen Zeitraum bald weitere »Boom«-Berichte ein – aus Alaska, Connecticut, Kalifornien, Oregon, Utah und Arizona.
Im Dezember 2013 setzte sich die kuriose Serie fort: Erneut erreichten Moulton Howe Dutzende Hinweise. Unter anderem meldeten diesmal Bürger von Illinois am 21. Dezember »laute Explosionsgeräusche«. Und an Heiligabend krachte es dann an der kanadisch-amerikanischen Grenze. Diesmal in der Nähe von Toronto sowie bei Milton (Vermont). Hier hörten Anwohner einen lauten und lang anhaltenden, metallisch klingenden »Horn- oder Trompeten-Klang« – ein ungeklärtes akustisches Phänomen, das mehrfach auch schon in Europa dokumentiert wurde. Einem umstrittenen Video auf »Youtube« zufolge unlängst auch in der Schweizer Stadt Zürich.
Sind Frostbeben am unheimlichen Lärm schuld?
Einmal mehr verzeichneten US-Erdbebendienste für besagten Zeitraum keine relevanten Vorkommnisse. Manche spekulierten deshalb, dass es sich um ein so genanntes Frostbeben gehandelt habe. Ein Phänomen, bei dem Wasser im Erdreich gefriert und sich ausdehnt. Dabei werde Gestein aufgebrochen und es komme zu kleineren Erschütterungen, die teilweise auch an der OberÁäche als Beben und grollende Geräusche wahrgenommen würden. »Sicher wissen wir das aber nicht«, resümierte unter anderem »Toronto Global News«.
Tatsächlich wurden im letzten Winter vermehrt Frostbeben aus dem südlichen Kanada sowie dem Nordosten und dem mittleren Westen der USA gemeldet – also exakt jene Regionen, aus denen zuletzt auch vermehrt Berichte über mysteriöse Explosionsgeräusche kamen. Lokale Medien schrieben im Januar und Februar denn auch von regelmässigen »Erschütterungen und ohrenbetäubendem Krachen wie bei explodierenden Bomben« aufgrund von Frostbeben.
Doch längst nicht alle Geräuschphänomene lassen sich damit erklären. Kommt dazu, dass derartige Erscheinungen im Januar und Februar 2014 aus fast allen Teilen USA gemeldet wurden, also auch aus Gebieten, die nicht vom Frost betroffen waren.
Längst werden deshalb auch Stimmen laut, die eine himmlische Ursache hinter dem höllischen Lärm vermuten. Insbesondere, weil gerade die »Trompetenklänge« neuerdings auch schon mit UFO-Sichtungen dreieckiger Flugkörper einhergingen.
Nachdenklich macht zudem, dass die auch in Europa vielerorts minutenlang registrierten »Himmelsposaunen« in manchen In der Bibel kündigen Apokalypse an.
Himmelstrompeten die Online-Aufnahmen auffällig ähnlich klingen. Einige erinnern an quietschende Züge, die in Rangierbahnhöfen langsam bewegt werden. Andere an das Trompeten von Elefanten, Metallarbeiten auf Grossbaustellen oder an Walgesänge.
Dass sich die ausserirdischen Aggressoren in Steven Spielbergs»Krieg der Welten« weltweit mit markerschütternden Trombonen-Klängen ankündigen, dürfte die Wogen zwischen erschreckten Augenzeugen und ZweiÁern ebenfalls nicht glätten. Umso mehr, als auch die apokalyptischen Zeichen in der biblischen Offenbarung des Johannes mit Himmelstrompeten – sieben an der Zahl – angekündigt werden.
Einheitlich»wegerklären« lässt sich das vielschichtige »Boom«-Phänomen jedenfalls nicht. Umso mehr, als die wahrgenommenen Phänomene wohl unterschiedliche Ursachen haben.
Deshalb dürfte auch die gängige Behauptung, das US-Militär stecke hinter all dem ebenso wenig Allgemeingültigkeit beanspruchen wie das kategorische Abwinken der deutschen Skeptiker Bernd Harder und Florian Freistetter, welche die meisten Augenzeugenberichte im Internet vorschnell als Fälschungen abtun.
Unstrittig bleibt, dass gerade in den USA allerlei Dubioses über unseren Köpfen getestet wird. Die erwähnte DARPA-Gruppe und das von ihr übernommene Atmosphären-Forschungsprojekt HAARP zählen zu den üblichen Verdächtigen, die mit Sicherheit schon manche »unerklärlichen« Vorkommnisse produziert haben. Ebenso gesichert ist, dass aerodynamische Faktoren, Erdbeben, Vulkane oder Meteoriteneinschläge zu lauten Explosionsgeräuschen und Erschütterungen führen.
Zudem konnten Forscher nachweisen, dass auch so genannte Monsterwellen oft noch hunderte Kilometer entfernt als dumpfes Grollen wahrgenommen werden können. Dennoch bleibt ebenso bemerkenswert wie unbefriedigend, dass Phantomexplosionen zwar seit jeher artig notiert werden, aber – weil aus dem jeweils vorherrschenden Zeitgeist heraus nicht erklärbar – ebenso regelmässig wieder in den Archiven verschwinden.
»mysteries« meint: Das Phänomen bedarf endlich neuer, unkonventioneller Erklärungsansätze. Höchste Zeit, über weitere, bis heute unverstandene atmosphärische Vorkommnisse zu spekulieren! Nur wer sich das Unbekannte ausfantasiert, kann es irgendwann auch entdecken oder erkennen. Zu lange wurden entsprechende Berichte aus dem 19. Jahrhundert nicht ernst genommen. In diesem Sinn, liebe Geowissenschaftler und Atmosphärenforscher: Ab in die Archive. Um endlich zu vergleichen und auszusondern, was einen gemeinsamen Nenner haben könnte.
Kurz vor Druck dieser Ausgabe krachte es übrigens erneut.
So etwa im kanadischen Calgary, wo am 4. März 2014 ein ge- Zu lange wurden ähnliche Meldungen aus dem 19.Jahrhundert ignoriert.
waltiger Donnerknall aus heiterem Himmel die Einsatzkräfte verwirrte. Ähnliche Meldungen trafen Mitte März 2014 aus dem Umkreis von Polk County im US-Bundesstaat Florida ein.
Nachtrag in letzter Minute: Auch Berlin betroffen!
Aufregung herrscht inzwischen aber auch im Norden Berlins, wo rätselhafte Phantomexplosionen die Bevölkerung bereits seit Wochen regelmässig aus dem Schlaf reissen: »Der Knall ist eine Mischung aus Scheppern und Rumsen. Er beginnt mit einem Grollen und hebt an zu metallischem Reissen«, fasste»Spiegel-Online« die Schilderungen unter Berufung auf die Nachrichtenagentur AFP am 3. April 2014 zusammen.
Die Ursache? Auch in diesem Fall völlig unklar. »Wir wissen nicht, woher der Knall kommt«, müssen Berlins zuständige Behördenstellen auf Nachfrage ratlos einräumen.
Auch in Deutschland knallts regelmässig, aus heiterem Himmel Immer wieder rumst es auch in unseren GeÀlden aus heiterem Himmel, wie ein willkürlicher Blick in Zeitungsmeldungen der letzten Jahre zeigt: ►»Ein mysteriöser Knall hat am Sonntag vielen Menschen rund um Senftenberg einen Schrecken eingejagt. Gegen 14 Uhr gab es ein so lautes Geräusch, dass die Leute aus der Nachbarschaft auf die Strasse kamen und wissen wollten, was passiert ist. Nach Angaben des Lausitzrings haben die Zuschauer den Knall ebenfalls gehört. Doch könne die Rennstrecke als Ursache ausgeschlossen werden. Auch bei der BASF Schwarzheide habe es keinen Störfall gegeben. Bei Polizei und Rettungsdienst sind keine Einsätze aufgelaufen.
Die Ursache des Knalls ist noch nicht bekannt.« (»Lausitzer Rundschau« vom 22. Oktober 2013) ►»Das minutenlange Geheul des Martinshorns in Werther liess gestern nichts Gutes verheissen. Ein Anwohner hatte gegen 15.20 Uhr an der Borgholzhausener Strasse einen lauten Knall gehört und per Notruf gemeldet.
Vorm Eintreffen der Rettungskräfte kursierte bei der Polizei zunächst die Befürchtung, es habe eine Explosion im Dachgeschoss eines Wohnhauses gegeben. Doch vor Ort staunten die Einsatzkräfte nicht schlecht: ›Von Rauch oder gar einem Feuer war weit und breit nichts zu sehen.‹ Der merkwürdige Knall gibt der Polizei Rätsel auf.« (»Westfalen-Blatt« vom 1. Februar 2013) ►»Ein mysteriöser Knall hat am Dienstagabend in Karlsruhe Polizei und Feuerwehr auf Trab gehalten. Nachdem mehrere aufgeschreckte Bürger den Notruf wählten, suchten Beamte und Feuerwehrleute nach der Ursache, wie die Polizei mitteilte. Der Verdacht auf einen Gasunfall bestätigte sich nicht. Schliesslich brachen die Einsatzkräfte die Suche erfolglos ab. Es blieb zunächst völlig unklar, woher die Explosionsgeräusche kamen.« (»dapd« vom 21. Februar 2012) ►»Ein explosionsartiges Geräusch hat Leisniger und Gäste der Bergstadt aufgeschreckt. Auch in Döbeln wurde zur gleichen Zeit ein lauter Knall vernommen. Noch ist unklar, um was es sich dabei gehandelt hat. Ein stärkeres Erdbeben im Vogtland ereignete sich erst eine Nacht später.« (»Leipziger Volkszeitung« vom 5. Juli 2011) ►»Nach drei Schlägen wie von einem Kanonenfeuer bebte am Dienstag in Altentreptow die Erde. Die Geräuschbeschreibung lasse auf ÜberschallÁüge schliessen, hiess es auf Nachfrage von der deutschen Flugsicherung. Allerdings sei am Dienstag kein ÜberschallÁug in der Umgebung von Altentreptow registriert worden.« (»Nordkurier« vom 21. Oktober 2010) ►»Eine seltsame Knallerscheinung hielt gestern die Bewohner im Elbtal in Atem. Bei der Rathaussprecherin riefen aufgeregte Coswiger an: ›Die ganze Stadt hat gewackelt‹, sagte einer. Doch das Ganze wird wohl ein Rätsel bleiben. Denn nach einem Behördenmarathon der SZ durch alle in Frage kommenden Ämter steht fest: Keiner weiss etwas, und nirgends ist etwas gemeldet worden. Einige tippten auf einen Düsenjet. Doch der typische Überschallknall entsteht nur, wenn mit Überschall geÁogen wird. ›Das ist über deutschem Boden aber verboten‹, sagt Gerhard Schanz von der Deutschen Flugsicherung in Berlin.« (»Sächsische Zeitung« vom 28. Oktober 2003)
Wurde in Ostdeutschland nach dem Krieg ein toter ET geborgen?
Diese Frage wirft der Galileo-Park im Sauerland ab dem 17. Mai 2014 auf. Im Rahmen einer aufwändigen Sonderausstellung wird eine Alien-Leiche präsentiert, die in den 50er-Jahren auf einem russischen Truppenübungsplatz in der DDR gefunden und später vom KGB konÀsziert worden sein soll.
»Beschreibungen und Skizzen erinnern an den UFO-Absturz in Roswell (USA). Zufall oder bewusste Täuschung?«, so das Team um Parkbesitzer Wolfgang Schmidt geheimnisvoll. »Der deutsche Künstler Ommo Wille hat auf Basis von Zeugenaussagen den Aufbewahrungsort in einem ehemaligen sowjetischen Bunker nun originalgetreu rekonstruiert.« Mit der »Zurschaustellung eines ›echten‹ Alien in einer inszenierten Umgebung« werde Neuland betreten, beschreiben die Parkbetreiber ihre kontroverse Gratwanderung zwischen Realität und Fiktion. Man darf gespannt sein.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/63-ufo-crash-in-der-ddr-neue-ausstellung-im-galileo-park-page59-1.jpg797533Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2014-03-01 12:00:002025-12-15 17:26:37Ufo-Crash In Der Ddr? Neue Ausstellung Im Galileo-Park
Die Inka-Vorläufer verständigten sich bereits telefonisch, per Kabel! Dies behauptet niemand Geringerer als die berühmte US-Forschungseinrichtung »Smithsonian«, die etliche US-Museen verwaltet. In Peru entdeckt hatte das mindestens 1000 Jahre alte »Chimú-Telefon« in den 1930er-Jahren ein ausgewanderter preussischer Baron: Walram Albert Alexander von Schoeler.
Zwei bunt bemalte Kürbisteile mit einem langen Garn verbunden: So sieht das bislang älteste Telefon der Welt aus. Aufgestöbert hat es der bekannte US-Professor Neil Baldwin (Montclair State University) im Lagergebäude des »National Museum of the American Indian« in Suitland, Maryland. Kein Aprilscherz, wie Baldwin im renommierten »Smithsonian Magazine« (Dezember 2013) betont: »Die Mitarbeiter schoben in einem Rollwagen einen der grössten Schätze des Museums in den Raum. Eingebettet in einem säurefreien Wellpappe-Container lag dort das erste bekannte Beispiel von Telefon-Technologie in der westlichen Hemisphäre.« Weit über 1000 Jahre alt sei das Gerät und »funktionstüchtig, aber zu zerbrechlich, um es auszuprobieren«, so das »Smithsonian«. Davon überzeugt, dass dieser Vorläufer unserer Kabeltelefone einmalig ist, zeigt sich auch der zuständige Museumskurator, Anthropologe und Archäologe Ramiro Matos: »Nur dieses eine Exemplar wurde bis jetzt entdeckt.« Hör- und Sprechmuscheln aus Kürbis Auf die beiden gerade mal neun Zentimeter kleinen, harzbeschichteten Kürbis-Hör- und Sprechmuscheln wurde eine dünne Haut genäht. Die Baumwollschnur dazwischen hat eine Länge von 23 Metern. Hergestellt haben sollen das präkolumbianische Telefon Vorläufer der indigenen Kultur im nördlichen Peru mit Namen »Chimú« (um 900–1470), die bekannt war für ihre Innovationen. Kurator Matos: »Die Chimú waren geschickte, einfallsreiche Menschen, eigentlich die erste Technologie-Gesellschaft in der Neuen Welt.« Die Kultur verschwand im 15. Jahrhundert von der BildÁäche, nachdem der Inka-König Túpac Yupanqui den letzten Chimú-Herrscher Minchancaman bezwungen hatte.
Wozu die Chimú das Telefon erfanden, bleibt unklar. Ramiro Matos aber ist überzeugt, dass die Verwendung der Hörer einer Oberschicht vorbehalten war.
»Sie hatten eine klare Hierarchie. Wände innerhalb von Wänden und abgeschlossene Wohnräume in ihrer Stadt deuten auf eine kla- Kein Jux: Die Telefon-Abbildung auf der Homepage des »Smithsonian Magazine«.
re Trennung von Elite und Arbeiterklasse.« So könnte das Telefon zum Beispiel dazu benutzt worden sein, Befehle zu erteilen, ohne dem Empfänger gegenübertreten zu müssen.
Aus der Fundgrube eines deutschen Barons Aufgetaucht war der Telefonvorläufer in den 1930er-Jahren in der Sammlung eines gewissen Walram-Voystingus Albert Alexander von Schoeler, der in Peru nach historischen Relikten fahndete. Das Internet scheint ihn so gut wie vergessen zu haben. Allerdings würdigte der »Rochester Democrat and Chronicle« vom 4. März 1947 den ausgewanderten, »acht Jahre in Peru tätigen preussischen Baron« immerhin samt Bild, nachdem dieser in der»Memorial Art Gallery« im Rahmen eines Vortrags (»The Ancient Art of Peru«) Bilder einer Goldmaske aus der Prä-Inka-Zeit sowie weitere FarbÀlme seltener Kostbarkeiten präsentiert hatte.
Sein halbes Leben lang verkaufte Walram von Schoeler kunsthistorische Objekte an Museen in aller Welt. Eine seiner peruanischen Inka-Figuren aus dem 15./16. Jahrhundert Àndet sich heute in der Rockefeller-Sammlung des »Metropolitan Museum of Art« (New York). Ein anderes Objekt von ihm beÀndet sich im»Saint Louis Art Museum«. Und eine Schale aus Lima (7. bis 3. Jahrhundert v.Chr.) ebenfalls im »Metropolitan«. red. ■
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/63-ueber-1000-jahre-altes-telefon-in-us-museumsarchiv-entdeckt-page39-1.jpg13672048Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2014-03-01 12:00:002025-12-15 17:26:24üBer 1000 Jahre Altes Telefon In Us-Museumsarchiv Entdeckt
Bis heute vertraut der Dalai Lama den Prophezeiungen einer schamanistisch anmutenden, archaischen Insider-Zeremonie: Dem tibetischen Staatsorakel. Nichts für schwache Nerven. Nur wenige ausgewähl te westliche Personen durften die bizarre Trance-Prozedur bislang Àlmen.
Es war der amtierende Dalai Lama höchstpersönlich, der dem kanadischen Filmproduzenten und UFO-Interessierten David Cherniak 1988 vorschlug, zum allerersten Mal überhaupt eine tibetische Staatsorakel-Befragung zu Àlmen. »The Ora cle: ReÁections On Self« (2010) ist mittlerweile auf DVD erhältlich und zeigt eindrückliche Einblicke in ein fremdes Ritual, das westlichen Interessierten gewöhnlich verschlossen bleibt.
Vor der Zeremonie wird das Medium in prunkvolle Gewänder gekleidet, die ihm äusserlich der angerufenen Gottheit näher bringen sollen. Traditionelle Blashörner, Trommeln und rhythmische Gesänge sorgen für meditative Stimmung. Dazu wird dem Medium, auch Kuten genannt, Weihrauch hingehalten. Ist die Trance tief genug, wird dem Mann ein gut 15 Kilo schwerer, ritueller Helm auf den Kopf gesetzt. Früher habe dieser Helm bis zu 40 Kilo gewogen, betont der Dalai Lama in seiner AutobiograÀe (»Das Buch der Freiheit«, 1990). Aber auch heute noch sei die gesamte Ausrüstung des Orakels derart schwer, dass »der Kuten, wenn er nicht in Trance ist, kaum darin gehen kann«.
Was nun geschieht, wirkt auf arglose Besucher fremd und bizarr: Zuckend und keuchend schreit oder murmelt der Orakel-Mann plötzlich Eingebungen, taumelt in Ekstase umher, während Trompeter und Trommler seinen wankenden Gang mit exotisch anmutenden Klängen unermüdlich begleiten. »Jetzt beginnt sich das Gesicht des Kuten zu verändern«, ergänzt der Da-Thubten Ngodup im Rahmen einer Zeremonie unvermittelt in Trance Àel. 1987 wurde er im Beisein des Dalai Lama zum neuen Nechung-Orakel ernannt, nachdem dieser Sitz drei Jahre lang vakant war. Ähnlich wie seine Vorgänger kann er sich an das Erlebte oder Gesprochene nach der Prozedur nicht erinnern.»Die ge einer Zeremonie im Nechung-Kloster sein. Seine Befragung bestätigte, dass die Trance ein unangenehmer Zustand für den Betroffenen ist. »Man erlebe Schweissausbrüche, FehlempÀndungen und Schmerzen. Darauf trete Bewusstlosigkeit ein.« Dass Gesänge, Weihrauch und das Zuschnüren der Atemwege Ausgabe 3/2014 37 lai Lama. »Es nimmt einen wilden, sonderbaren Ausdruck an, mit hervorquellenden Augen und aufgeblähten Wangen. Sein Atem wird kurz und Áach, und er beginnt, laut zu zischen. Dann hält sein Atem kurz an. Genau in diesem Augenblick wird der Helm mit einem Knoten festgebunden, und zwar so fest, dass der Kuten zweifellos erwürgt werden würde, ginge nicht etwas Aussergewöhnliches vor sich. Er ist nun vollkommen besessen, und die sterbliche Hülle des Mediums dehnt sich sichtbar aus.« Was auf Fotos aus älterer Zeit gut zu erkennen ist: Der Helm des Kuten wird nicht einfach unter dem Kinn festgebunden, die Bänder sind vielmehr hinten am Helm befestigt und werden vorne am Hals zugeschnürt – ähnlich einem Zaumzeug.
Danach springt das Medium auf und vollführt einen schwankenden Tanz, trotz der schweren Kopfbedeckung. »Dann kommt er zu mir herüber«, so der Dalai Lama,»und macht entweder eine Niederwerfung oder verbeugt sich aus der Hüfte, bis sein Helm den Boden berührt, bevor er dann wieder aufspringt, als würde seine ganze Aufmachung nichts wiegen.« Das Orakel überreicht dem Dalai Lama Opfergaben und beantwortet seine Fragen. In der Folge stellt es sich den Regierungsmitgliedern. Weil die Antworten nicht immer verständlich sind, werden sie von einem Mönch Áeissig notiert und später in schriftlicher Form übergeben.
Nach einer letzten Opfergabe bricht das Medium schliesslich zusammen.
Dem»leblosen, starren Körper« wird schleunigst der Helm abgezogen.
Dann wird der erschöpfte Kuten aus dem Saal getragen. An das Erlebte oder Gesprochene kann er sich später nicht erinnern.
Seit 1987 prophezeit Thubten Ngodup das Schicksal Sitz des tibetischen Staatsorakels ist seit dem 17. Jahrhundert Nechung. Das ehemalige Kloster in Tibet wurde im indischen Exil in Dharamsala wieder aufgebaut. Für westliche Forscher sind die dortigen Trance-Phänomene noch immer ein Rätsel. Ergreift tatsächlich ein guter oder böser Dämon vom Medium Besitz?
Immerhin geschehen solche »Besessenheiten« aus eigenem Antrieb, ohne jegliche Drogen. So auch beim aktuellen Staatsorakel-Medium – einem Mönch mit Namen Thubten Ngodup.
Dass die Gottheit von ihm Besitz ergriff, erkannte man, als Prophezeiungen in Trance: Entrückt keucht das Orakel seine Botschaft, während sich die Mönche eifrig Notizen machen.
EmpÀndung, die sich zu Anfang der Trance einstellt, gleicht der, die man hat, wenn man in einem Flugzeug in ein Luftloch fällt«, erklärt er.»Es ist eine Mischung aus Schwindelgefühl und körperlicher Schwere. Dann setzt ein Zittern ein. « Das Pulsrasen, der Anstieg seines Blutdrucks und das Anschwellen des Körpers hätte er anfänglich nur schwer ertragen.
Zudem benötige er vier Helfer, um in seiner schweren Kluft vor der Trance überhaupt gehen zu können. »Der Kopfschmuck könnte seinem Träger ohne Weiteres den Kopf brechen.« In Ekstase aber bewege er sich darin mühelos, obwohl er kein Muskelprotz sei, so Thubten Ngodup weiter.
Ähnliches berichtet Psychiater Günter Schüttler, der bereits 1970 Gespräche mit tibetischen Medien führte. Auch er versuchte, das Phänomen zu analysieren. Und auch er durfte Zeukann das Medium aber auch bei anderen Gelegenheiten bitten, die Schutzgottheiten sprechen zu lassen. Beispielsweise vor wichtigen, politischen Entscheidungen.
Verlässt er sich tatsächlich auf die Aussagen eines in Trance gefallenen Mönchs? Der spirituelle Führer weiss um die Vorbehalte und erwidert: »Ich halte daran fest, weil ich im Rückblick auf zahlreiche Befragungen feststellen konnte, dass das Orakel immer wieder Recht hatte. Das heisst aber nicht, dass ich mich allein auf den Rat des Orakels verlasse.«»Deine Stunde ist gekommen« Hilfreich war nicht zuletzt der Ratschlag des Orakels im Jahr 1959, als das Medium – nach dem Einmarsch der Chinesen in Tibet – dem Dalai Lama kurzerhand zur Flucht riet und sogar den genauen Fluchtweg nach Indien aufzeichnete. Das Orakel half auch immer wieder, wenn es darum ging, die Reinkarnation des Dalai Lama zu Ànden. So bestätigte es etwa die Richtigkeit der Entscheidung, nachdem dieser 1937 aufgefunden wurde.
Und auch dessen Einsetzung als weltliches Oberhaupt im Alter von 16 Jahren wurde vom Kuten bestätigt. So soll er dem 14.
Dalai Lama am Ende der Befragungszeremonie einen Schal auf die Knie gelegt haben. Darauf standen die Worte: »Deine Stunde ist gekommen.« Stéphanie Erni ■
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/63-trance-tanz-bis-zum-umfallen-das-tibetische-staatsorakel-page34-1.jpg3151304Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2014-03-01 12:00:002025-12-15 17:26:05Trance-Tanz Bis Zum Umfallen: Das Tibetische Staatsorakel
Mit gemischten Gefühlen blickt der Dalai Lama auf seine Kindheit zurück. Kurz nach seiner AufÀndung begann eine nach eigenen Worten »ziemlich unglückliche Phase« in seinem Leben: Die Übergangszeit im Kloster Kumbum, in das er während der zwei Jahre dauernden Verhandlungen mit der chinesischen Provinzregierung gebracht wurde. »Meine Eltern blieben nicht lange und so fand ich mich bald allein in dieser neuen und fremden Umgebung vor.« Er sei damals die meiste Zeit ein sehr trauriges Kleinkind gewesen.
Selbst seinen älteren Bruder, der ihn eine Zeit lang begleitet hatte, habe er oft geschlagen – bis jener geweint hat, erinnert sich das geistliche tibetische Oberhaupt: »Er war viel zu gutmütig, um seine grössere Kraft gegen mich einzusetzen.« Die streitlustigen Brüder sorgten von Anfang an für Rambazamba im sonst geregelten Klosterleben der buddhistischen Mönche.
Die Fäuste Áogen auch bei der langen Reise nach Lhasa, während der die Jungs in einer Sänfte getragen wurden: »Die meiste Zeit zankten wir uns, wie es kleine Kinder eben tun, und manchmal rauften wir auch«, erinnert sich der Dalai Lama. »Unsere Sänfte kam dabei schwer ins Schaukeln und drohte umzukippen, worauf der Maultiertreiber die Tiere anhielt und meine Mutter herbeirief.«
Yoga-Wunder und abgehärtete Mönche
»Bestimmte tantrische Praktiken bringen tatsächlich mysteriöse Phänomene hervor«, so der Dalai Lama. Der Geistliche, der sich selbst als »äusserst wissenschaftsfreundlich« bezeichnet, hat Akademikern bereits mehrmals erlaubt, buddhistische Mönche bei ihren Zeremonien experimentell zu begleiten. Die teilweise auch geÀlmten Experimente waren verblüffend – etwa beim so genannten Tumo-Yoga: US-Forscher konnten bei derlei Übungen »feststellen, dass sich die Körpertemperatur (im Rektum und auf der Haut gemessen) um bis zu zehn Grad erhöht. Dadurch war es möglich, dass die Mönche selbst bei Temperaturen knapp über Null Grad Bettlaken trocknen liessen, die zuvor in kaltes Wasser getaucht und dann um die Mönche gewickelt worden waren.« Der Leiter jener Tests, US-Kardiologe Dr. Herbert Benson von der Harvard Medical School in Boston, stellte in den 1980er-Jahren zudem fest, dass meditierende Mönche trotz leichter Kleidung bei Minustemperaturen im Hochgebirge nächtigen konnten, ohne dass ihre Körpertemperatur sank:»Buddhisten spüren, dass die Realität, in der wir leben, nicht die letztgültige ist. Es gibt eine andere Wirklichkeit, die wir erschliessen können, die unabhängig von unseren Emotionen und unserer Alltagswelt ist. Buddhisten glauben, dass dieser Zustand des Geistes durch Meditation erreicht werden kann – und wenn man Gutes für andere tut.« In der tibetischen Kultur »gibt es Dinge, von denen die moderne Wissenschaft lernen kann«, betont auch der Dalai Lama.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/63-stoerrischer-bruder-ringkaempfe-in-der-saenfte-page37-1.jpg17401740Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2014-03-01 12:00:002025-12-15 17:25:19StöRrischer Bruder: RingkäMpfe In Der SäNfte