Seit dem Zweiten Weltkrieg soll im oberbayerischen Inning am Ammersee eine bronzene Hitler-Büste in der Erde schlummern, samt umstrittenen Kostbarkeiten in ihrem Inneren. Und dies ausgerechnet auf dem heutigen Privatgelände von Christoph Gottschalk, dem Bruder von TV-Star Thomas Gottschalk. Die beiden Multimillionäre wissen über den vergrabenen »Schatz« bestens Bescheid, hüllen sich darüber aber bis heute wohlweislich in Schweigen.
Am Höhenberg im oberbayerischen Tutzing (Diemendorf) entstand 2016 ein prachtvolles Anwesen. Ein weiterer Palast für Gutbetuchte. Oder wie kürzlich ein dortiges Bauschild verkündete: »Träume werden Wirklichkeit…« Bauherren und Eigentümer: Die beiden Gottschalk-Brüder – TV-Tausendsassa Thomas (67) und der wenige Jahre jüngere Christoph, ein umstrittener Medienmanager, der die bezahlte Produktplatzierung im öffentlichrechtlichen Fernsehen Deutschlands einführte. Der Erstgeborene redselig, der Zweitgeborene schweigselig.
Doch wenn es um ihre luxuriösen Wohnsitze geht, geben sich gleich beide prominenten Multimillionäre auffällig wortkarg – so auch über ihr neuestes Immobilien-Projekt am idyllischen Starnbergersee. Dort, wo heute auch eine gewisse Carmen Gottschalk als Luxusmaklerin erfolgreich ihre Fäden zieht…
Während sich Thomas Gottschalk heute bevorzugt in den USA tummelt, residiert sein Bruder Christoph seit vielen Jahren in dessen früherer Villa im nahe gelegenen Inning am Ammersee.
Fachmännische Gutachten – Bebauungsplan, schalltechnische Untersuchung etc. – zeugen davon, dass am idyllischen Fleck an der Alten Landsberger Strasse unlängst grössere bauliche Veränderungen angedacht worden sind. Dort, wo 1985 auch Teile des »Schimanski«-Tatorts »Das Haus im Wald« mit Götz George gedreht worden sein sollen.
Wo gebuddelt, gemessen oder gebohrt wird, kommen Altlas-Ausgabe 4/2017 Hitler-Porträts: »Verkauf verstösst gegen das Strafgesetzbuch« Adolfs Altlasten sorgen bis heute für »Schtonk«. Bereits vor 20 Jahren sollte in Bremen eine Bronzebüste des Führers von dessen Lieblingsbildhauer Arno Breker unter den Hammer kommen. Mindestgebot: 13’000 D-Mark. Die Polizei unterband die Auktion und beschlagnahmte die Skulptur. »Grund war ein Verstoss gegen §86a des Strafgesetzbuchs: Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen dürfen nicht verbreitet werden«, wie »Focus« am 1.
Dezember 1997 erläutert hatte. »Dazu zählt auch Hitlers Ebenbild.« Selbst Flohmarkthändler wurden deswegen in den letzten Jahren schon vor Gericht gestellt und verurteilt. Obwohl ihre Hitler-Büsten lediglich aus Grossvaters Dachboden-Fundus stammten.
Konsequenz: Schlitzohrige Verkäufer verschleiern derlei Porträts auf öffentlichen Militaria-Messen mittlerweile, um sich Ärger mit der Justiz zu ersparen. Und staatliche Museen? Die dürfen NS-Insignien sehr wohl öffentlich präsentieren, wie die Ausstellung »Volksgemeinschaft und Verbrechen« im Deutschen Historischen Museum in Berlin 2010 vergegenwärtigte. Mehrere Hitler-Büsten aus Bronze, Terrakotta oder Gips waren dort für jedermann zu bestaunen. Unverhüllt. Selbstverständlich gegen Eintrittsgeld.
◄ Auch geschäftlich ein verschworenes Gespann. Thomas und Christoph Gottschalk, hier bei einem Anlass mit ihren Partnerinnen. (Foto: AUDI AG) ► Hier soll die Büste liegen. Google-Earth- Aufnahme der Gottschalk-Villa am Ammersee (links oben).
ten ans Tageslicht. Ob damit auch das Geheimnis der sagenumwobenen Hitler-Büste in Gottschalks Garten endlich gelüftet wird? Bereits vor Jahren hatte der 2010 verstorbene bayerische Schatzsucher Reinhold Ostler »mysteries« über das umstrittene Objekt in der dortigen Villa informiert: »Zwischen den dichten Bäumen versteckt, gleicht das Anwesen am Ammersee mit seinen Türmchen und Erkern mehr einem kleinen Schloss als einem Haus. Öfter schon bin ich daran vorbeigefahren, wenn mich mein Weg nach Inning führte – am See entlang an den wenigen Häusern der Ortschaft Stegen vorbei, auf der alten Strasse, die sich in einigen Serpentinen den Berg hinaufwindet.« So oft er dort oben vorbeifuhr, habe er seine Fahrt verlangsamt und das schöne alte Gebäude bewundert, in dem Thomas Gottschalk in jenen Jahren residierte. Ostler: »Dass in diesem romantischen Grundst ück ein Schatz schlummern könnte, daran hätte ich nicht im Traum gedacht. Doch nachdem mein ›Handbuch für Schatzsucher‹ erschienen war, erhielt ich Ende der 1980er-Jahre einen Anruf vom Bayerischen Rundfunk. Man lud mich ein in die Radio-Show von Deutschlands damaligem Sonnyboy Nummer 1 – zu einer Plauderei über Schatzsucher und ungehobene Schätze.« Belastende Reliquien beiseite geschafft?
Der Sondengänger war nicht minder überrascht, als ihm der frisch gebackene »Wetten dass…«-Moderator bei jener Gelegenheit erzählte, dass auch auf seinem Grundst ück ein Schatz schlummern soll. Ostler: »Eine der Vorbesitzerinnen hatte ihm deswegen geschrieben. Ihr Mann, so berichtete sie, habe gegen Ende des Zweiten Weltkrieges eine Bronzeb üste Adolf Hitlers im Garten vergraben, in deren Hohlraum er seinen ›Blutorden‹ verborgen hatte. Demnach scheint jener Herr sich im engsten Dunstkreis des Führers aufgehalten zu haben und hatte wohl noch schnell alle belastenden Reliquien beiseite geschafft. Dabei liegt es durchaus im Rahmen des Möglichen, dass sich noch mehr wertvolle Gegenstände in besagter Büste beÀnden.« Spontan kamen Ostler und Gottschalk in der Folge überein, gemeinsam nach dem kontroversen Schatz zu suchen. »Am 26. Februar 1989 liess mir der prominente TV-Moderator über sein Sekretariat per Brief mitteilen: ›…warte ich noch einige Monate damit, bis ein kleiner Umbau im Haus getätigt ist. Falls ich dabei jetzt schon auf Schätze stosse, wird geteilt. Wenn nicht, gehen wir wahrscheinlich im Sommer gemeinsam auf die Suche.‹« Dann kehrte Funkstille sein. »Leider hat der gute Thomas vergessen mitzuteilen, in welchem Jahr dies sein würde, denn seither habe ich nichts mehr von ihm gehört«, erinnerte sich Ostler.
»Schade! Immerhin hätte ein solcher Fund wohl eine namhafte fünfstellige Summe erbracht. Für einen guten Zweck gestiftet, hätte der Aufwand zumindest einen positiven Sinn gehabt.« Thomas Gottschalk zog in der Folge von der Alten Landsberger Strasse weg und Christoph Gottschalk in die dortige Villa ein.
Ob die zwei inzwischen selber fündig geworden sind?
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/82-die-gottschalk-brueder-und-das-geheimnis-von-adolfs-bueste-page27-1.jpg808508Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2017-04-01 12:00:002025-12-16 09:38:40Die Gottschalk-BrüDer Und Das Geheimnis Von Adolfs BüSte
Jahrtausendelang trotzte es Wind und Wetter, zog unzählige Touristen in seinen Bann und diente zuletzt auch als Kulisse der TV-Kultserie»Game of Thrones«. Nun ist es weg – von den Wassermassen des Mittelmeeres verschlungen: das berühmte»Blaue Fenster« (»Azure Window«) auf Malta. Ein massiver Sturm zerstörte das prächtige Felsentor im März 2017. Bereits anfangs dieses Jahres hatten Maltas Behörden das Betreten des Wahrzeichens untersagt – wegen akuter Einsturzgefahr.
mond-kalender 2017
Der Basler Psi-Verein feiert sein 50-jähriges Bestehen. Unter der Leitung von Präsident Lucius Werthmüller Ànden im Hotel Hofmatt in Münchenstein (bei Basel) vom 8. bis 10. September 2017 etliche öffentliche Veranstaltungen zu paranormalen Themen statt.
Neben »Strom-Mann« Biba Struja, dem brasilianischen Trance-Maler José Medrado und namhaften Heilern wird dort am Freitag, 8.
September 2017 um 17 Uhr auch Luc Bürgin ein Referat halten.
Weitere Infos zu Programm und Anmeldung unter: www.bpv.ch 9. Juli 7. August 6. September 16. Juli 15. August 13. September 23. Juli 21. August 20. September 30. Juli 29. August 28. September Ausgabe 4/2017 7 2017
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/82-parapsychologie-jubilaeum-vom-8-bis-10-september-2017-page6-1.jpg2241304Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2017-04-01 12:00:002025-12-16 09:49:17Parapsychologie-JubiläUm Vom 8. Bis 10. September 2017
dem er sich eine Minute lang hin und her gewiegt hatte, begann mit leiser, klarer und stockender Stimme zu sprechen. Er kündigte an, dass der Heilige (Dzurmo) selber sprechen würde und wir, »die drei Reisenden vom Süden, hinauf zur Rongdu-Lhaga geführt werden sollen«, was eine vierstündige Reise durch die Berge bedeutete.
Am nächsten Tag, begleitet von Rin Gyama und dem jungen Gefolgsmann, kamen wir bei der Lhaga an. Als wir die Kapelle betraten, in welcher die sitzende Buddha-Statue verehrt wurde, schien der junge Mann erneut automatisch einer geistigen Eingebung zu gehorchen, da er sich plötzlich hinsetzte und genau gleich vorging wie am Vortag im Kloster von Garthe. Dieses Mal wurden die Anweisungen an Rin Gyama leise gesprochen, aber er hörte und verstand sie. Wir wurden umgehend in ein kleines Nebengebäude geführt, wo wir etwas zu essen bekamen und uns dann zum Schlafen auf die Felle, die reichlich auf dem Boden ausgebreitet worden waren, legten. Wie ist das zu erklären? Durch welchen geistigen Vorgang wurden Dzurmos Anweisungen von einem viele Meilen entfernten Ort an Rin Gyama übermittelt?
Von der Macht der Suggestion Als ich während der Nacht in Dzurmos Höhle mitgenommen wurde, informierte mich der junge Mann abermals ruhig, dass er alles wüsste über meine lange Reise und die Gründe, ihn zu treffen, und zwar ab dem Zeitpunkt, als wir vom Tal aus starteten.
Es gab keinerlei Zweifel über die Richtigkeit seiner Worte, weil er in der gleichen ruhigen Art und Weise mehrere Zwischenfälle erwähnte, die sich während unserer Reise ereignet hatten. Ich möchte Sie nochmals um eine Erklärung bitten. Wie konnte er von diesen Tatsachen erfahren haben? Es gab damals weder Post noch Telegrafenamt in jenem Land!
Ein anderer kleiner Zwischenfall zur Erwägung: Eines Abends, einige Monate nach unserem Treffen, als unser Verhältnis vertrauter und freundlicher geworden war und es anscheinend gewiss war, dass sich meine Sehkraft erholen würde, teilte er mir mit, dass die einzige Heilsalbe, die zur Behandlung eingesetzt wurde, nichts anderes als klares Wasser war. Und dass auch die Wunden und andere Krankheiten der Schnee-Menschen mit den gleichen Methoden behandelt würden.
Natürlich haben wir alle von der »Macht der Suggestion« gehört. Aber was genau wissen wir über diesen Vorgang? Dies lässt uns glauben, dass die Heilkunst nicht in jedem Fall völlig von der äskulapischen – des Arzneibuches – abhängig ist. Die Forschung könnte vielleicht in der Lage sein, in der Heilung durch Suggestion etwas sehr Nützliches zu sehen. Wenn diese in einzelnen Fällen erfolgreich eingesetzt werden kann, warum sollte sie nicht allgemein gültig sein? Wir könnten so vielleicht Arztkosten einsparen!
Nachfolgend möchte ich ein paar weitere Vorfälle wiedergeben, um meine Behauptungen und meinen Glauben zu untermauern, dass einige Bruchteile der alten Lehren überdauert haben müssen und auch weiterhin Gegenstand von Verwunderung und Erstaunen bleiben werden, und die für viele der Grund für Bezeichnungen wie »Hexerei«, »Geisterbeschwörung«, »Magie« und ähnliche Ausdrücke sind, welche Abergläubische so gerne benutzen, wenn die Dinge über ihren Verstand gehen.
Ich habe viele Stunden damit verbracht, Lesungen und Übersetzungen von diesen alten Schriften zuzuhören, in welchen seltsame Methoden in einer Art und Weise erwähnt werden, als ob sie üblich und alltäglich wären, und die unsere heutige Generation so ziemlich überraschen würden. Ein solches Werk war das Hochheben und die Beförderung – ohne jegliche Maschinen und mit der grössten Leichtigkeit – gewaltiger Steinbrocken, die von ihrer Grösse her mindestens Hunderte von Tonnen gewogen haben müssen.
Überrascht wie ich war, konnte ich nicht anders, als einen leisen Zweifel anzubringen. Aber der Lama lächelte mir nur zu und bemerkte: »Sei geduldig, Freund!« Am nächsten Tag nahm er mich mit zu einem grossen Stein,
Ich habe Unglaubliches erlebt – auch das Hochheben tonnenschwerer Steine.
der am Wegrand lag und befahl mir, diesen aufzuheben. Ich tat es und schätzte dessen Gewicht auf ungefähr 18 Kilogramm.
Von einem kleinen Gefäss, das er in der Hand hielt, schmierte er den Stein mit Hilfe einer Kupferdrahtbürste komplett mit einer glänzenden, klebrigen Substanz ein, welche die Konsistenz von dickÁüssigem Öl hatte.
Nach ungefähr fünf Minuten Wartezeit bat er mich, den Stein erneut aufzuheben. Sie können sich meine Überraschung vorstellen, als ich feststellte, dass er kaum mehr als ein Kilogramm wog. »Nun, Freund«, bemerkte er ruhig, »denke ich, dass du es glaubst!« Und fügte sogleich hinzu, dass sich die Substanz in ein paar Stunden verÁüchtigen und der Stein dann allmählich sein ursprüngliches Gewicht wiedergewinnen würde. Genau so war es.
Ein anderes Beispiel: Während meines Aufenthaltes in der Moru-amo Lhaga sass ich eines Nachmittages mit Pezu Lama zusammen, der wegen seines hohen Alters nur »Goppoo« gerufen wurde (was so viel heisst wie alter Mann), als dieser plötzlich zu reden aufhörte und tat, als ob er etwas hören würde. Dann entnahm er dem Stoffbeutel seines Gewandes einen zylinderförmigen Metallgegenstand von ungefähr 20 Zentimetern Länge und fünf Zentimetern Durchmesser, nahm von dessen einem Ende einen Deckel ab und hielt das offene Ende während einer Minute an sein Ohr, dann drehte er es um und öffnete das andere Ende, Áüsterte ein oder zwei Sätze hinein, verschloss das Instrument und steckte es wieder in sein Gewand.
Als Goppoo mein Erstaunen – das ich nicht verstecken konnte – bemerkte, teilte er mir ruhig mit, dass er soeben mit seinem jüngeren Bruder gesprochen hätte, einem Lama in den nördlichen Bergen, über 200 Meilen entfernt von unserem Standort.
Ich war so verwirrt, als ich dies hörte, dass die einzige Äusserung, zu der ich noch fähig war, lautete, wie alt denn dieser »jüngere« Bruder sein mochte? »Oh!«, antwortete er abschätzig, »er ist noch keine 120 Jahre alt.« Vergessene Hochtechnologie der Gyal-Dzom Ich hielt es für das Beste, keine weiteren Fragen mehr zu stellen, aber während meiner monatelangen Genesungszeit bei Dzurmo erwähnte ich diese Sache. Er klärte mich heiter darüber auf, dass es sich um eine einfache, kleine »Annehmlichkeit« handle, den so genannten L’en sang-wa (Geheimer Bote), einstmals weit verbreitet bei den alten Gyal-Dzom.
Diese kleinen Geräte wurden nur paarweise hergestellt und durch ein besonderes Verfahren in einer Art und Weise miteinander in Verbindung gebracht, so dass die Stimme das feine Gewebe des anderen Gerätes in eine sehr feine Schwingung versetzte. Ein Gerät war ohne sein spezielles Gegenstück nutzlos.
Der Stoff, aus welchem das Gewebe angefertigt wurde, war eine Art Mischung aus verschiedenen Mineralien und pÁanzlichen Extrakten, deren Geheimnis von den alten Gyal-Dzom eifrig bewahrt wurde.
Offenbar ist das Geheimnis jedoch durchgesickert und durch die Jahrhunderte getröpfelt. Es wird jedoch immer noch sorgfältig von einigen Auserwählten gehütet. Später erfuhr ich zudem, dass sich das Gewebe dieser Geräte nach einer gewissen Zeit verschlechtert, aber dass es durch eine chemische Behandlung immer wieder erneuert werden kann. Auch dies wäre eine interessante Arbeit für die Forschung.
Während meines Aufenthaltes in der Gothon Lhaga zeigte mir der Lama Che-sho (Anführer) anhand einer weiteren verblüffenden Vorführung den Nutzen einer anderen vergessenen Praktik. Es handelte sich um den Bau einer Brücke. Mir wurde etwas gezeigt, das aussah wie eine Art Wurzelknolle von der Grösse eines Kricketballes, die mich an die in den Torfmooren Irlands vorkommenden Wurzeln erinnerte, nur dass diese Moorwurzel essbar ist, während die tibetische Wurzel für einen anderen Zweck verwendet wird.
Die Knolle wurde in einem Gefäss während 24 Stunden in einer chemischen Flüssigkeit eingeweicht und anschliessend zwischen einigen zerstreuten Felsen am Ufer eines kleinen Flusses 60 Zentimeter tief in der Erde vergraben. Zwei Tage später waren von dieser Wurzelknolle über zwei Dutzend langer, dünner Ranken aufgeschossen, die sich zwischen den Felsen verteilten, indem sie sich in jeder Richtung an sie hefteten und anhängten.
Die Schnelligkeit des Wuchses war erstaunlich und betrug nicht weniger als über drei Meter in 24 Stunden! Man konnte tatsächlich zusehen, wie die sich windenden Wurzeln wie lebende Wesen krabbelten, wie sie vorwärts krochen und sich selber um die Felsen rankten. Einige kehrten sogar um und bohrten sich in den Boden, wo auch immer sie Erdreich fanden. Unter der Leitung des Che-sho richteten zwei Männer etliche dieser langen Ranken gegen den Fluss, über welchen bereits acht oder zehn dünne, gewöhnliche Hanfseile gespannt und beidseitig an den Felsen befestigt worden waren. Die Enden der Wurzelranken wurden nun leicht um die Seile gewunden – eine Ranke an jedem Seil. Drei Tage später waren die Ranken weiter gekrochen Die Wurzeln wuchsen mit schier unglaublicher Geschwindigkeit.
und hatten sich nach den Seilen ausgerichtet, sie wurden dicker und zahlreicher und krochen weiter, bis sie das andere Ufer erreicht hatten.
Eine Woche später gab es dort eine schöne, über 1,2 Meter breite Hängebrücke, die mit starken Lianen an den Felsen befestigt war. Genau in der Mitte der Brücke sah ich sechs Männer auf und ab springen, um deren Festigkeit und Sicherheit vorzuführen. Mir wurde mitgeteilt, dass die Hanfseile, die den Ranken als Führung dienten, in Kürze von den Wurzeln »verschlungen« würden…
Flucht in ein abgelegenes Tal Und jetzt kommen wir zum Thema der»abscheulichen Schnee-Menschen von Tibet«, die seit vielen Jahren die Gemüter der zivilisierten Welt beschäftigen. Die unheimlichen Geschichten von Reisenden, die sie ihrerseits von unwissenden und abergläubischen Tibetern haben, die von den»dong-are Kong-mi« (teuÁische Schnee-Menschen) sprechen, deuten an, dass die Natur einen Polarbären oder einen riesigen Gorilla hervorgebracht hat. Es kommt auch eine andere Theorie zur Geltung, nach welcher es sich um eine Art Monster handelt: Überlebende aus urgeschichtlichen Zeiten, die diese unbekannten und unerforschten Gegenden bewohnen, die sich über Tausende von Quadratmeilen zwischen den wilden Bergen, die die Welt überdachen, erstrecken.
Nun – ich bin in der Lage, zu versichern, dass die Kong-mi von ihrem äusseren Erscheinungsbild her zwar grobschlächtig, fremdartig und aussergewöhnlich wirken, im Vergleich mit gewöhnlichen Menschen aber weder brutale, bestialische noch prähistorische Monster sind, sondern menschliche Wesen wie wir – wenigstens wie einige von uns. Sie sind Nachkommen eines Volkes, das sich »A-O-re« nennt und einst wie andere Menschen gelebt hatte, Sie waren keine Monster, jedoch von einem tyrannischen Eroberer aus seiner Heimat in den hohen Norden sondern auffällig grosse vertrieben wurde.
Nach Jahren voller menschliche Wesen. Mühsal und Elend fanden die Überlebenden ZuÁucht in einem abgelegenen Tal – verborgen in den hohen Ugalug-Bergketten, wo sie sich fernab von bewohnten Gegenden als Höhlenbewohner niederliessen.
Nach einigen Jahren begann die nächste Generation heranzuwachsen. Es stellte sich heraus, dass sie ihre Vorfahren sowohl in Körpergrösse als auch im allgemeinen Körperbau um ein Mehrfaches übertrafen. Und so ging es weiter: Jede Generation wurde grösser als die vorherige. Weil das Material für Kleider sehr knapp war, waren sie gezwungen, in eine primitive Kultur zurückzufallen und sich selber mit den Fellen der Tiere auszustatten, die sie jagten und die ihnen als Nahrung dienten.
Im Laufe der Zeit gewöhnten sich ihre Körper an die Kälte. Sie wurden mit dickem Haar bedeckt, was schliesslich die Notwendigkeit für Bekleidung auf ein Minimum reduzierte. Die einzige Erklärung für diese Laune der Natur, die mein alter Freund, der Dzurmo, nach jahrelangem Nachdenken hatte, war, dass es sich um eine Kombination von gewissen chemischen Eigenschaften handeln müsse, die entweder im Wasser, im Talboden, in der Atmosphäre oder in ihrer Nahrung war.
Seit die A-O-re feststellten, dass zwischen ihrer Erscheinung und derjenigen anderer Leute ein grosser Unterschied herrscht, haben sie kein Verlangen mehr danach, mit jemand anderem als ihresgleichen Umgang zu haben. Erst nach jahrelanger Freundschaft mit einigen von ihnen, denen er in Zeiten grosser Not Hilfe geleistet hatte, erfuhr der Dzurmo Einzelheiten über ein unglückliches Zusammentreffen zwischen zwei Vertretern der A-O-re und ein paar tibetischen Jägern.
Die Tibeter waren damals zu Tode erschrocken, und in ihrem Entsetzen schossen sie auf die A-O-re und verwundeten einen von ihnen. Der zweite A-O-re Àng jedoch die Tibeter sehr schnell ein und tötete mit seiner Keule zwei von ihnen. Der übrig gebliebene Mann ging weg, um die entsetzliche Geschichte weiterzuerzählen. Es braucht wohl nicht erwähnt zu werden, dass seine Geschichte beim Erzählen immer schrecklicher und überirdischer anmutend wurde.
Um weitere solcher Zusammentreffen zu verhindern, jagen die A-O-re nun ausschliesslich bei Nacht, da sie von der Natur mit einer solch wunderbaren Sehkraft beschenkt wurden, dass sie sowohl bei Tag als auch bei Nacht gleichermassen gut sehen können. Sie sind friedlich geneigt und völlig zufrieden damit, ihr eigenes Leben zu führen, solange sie nicht gestört werden. Ihren Aussagen zufolge ist ihr Stamm – obwohl sie einst sehr zahlreich waren – mittlerweile vom Aussterben bedroht.
lendes zu erfahren.
Aufstieg zum Geisterberg …
fühlte, dass Dzurmo, als er wusste, dass er bald sterben würde, den riesenhaften A-O-re angewiesen hatte, dies zu tun.
Ein anderes Mal, als ich mich mitten in den Kho-Khun-Bergen befand, die bis zu einer Höhe von 5400 Metern reichen, lud mich der Che-sho Lama vom Tao-chug-Kloster ein, die unterirdischen Schwefelquellen zu besichtigen, deren Einkünfte für das Kloster von grosser Bedeutung sind. Während wir durch die unterirdischen Stollen gingen, erregte eine höchst unübliche Beleuchtungsart meine Aufmerksamkeit. Tief im Berg gab es einen wundervollen See. Um ihn zu erreichen, mussten wir einen Fussweg von einer halben Stunde durch die riesigen Höhlen, vorbei an einem Labyrinth Ànsterer Stollen, auf uns nehmen.
… und Abstieg in die Unterwelt An mehreren Stellen öffnete sich der Durchgang zu weiten Hallen, oftmals von einem Durchmesser von 24 bis 30 Metern, deren Decke so hoch war, dass man sie in der Finsternis nicht sehen konnte. Nach dem Betreten des grossen Tores am Höhleneingang begleitete uns das Tageslicht noch einige Zeit. Als wir jedoch um eine Biegung gingen, nahm ich einen Stollen in völliger Dunkelheit wahr.
Ich machte meinem Begleiter gegenüber eine entsprechende Bemerkung, er sagte jedoch, dass es da Licht gäbe.
Genau beim Stolleneingang hob der Che-sho Lama etwas vom Boden auf, das aussah wie ein Metallgong von ungefähr 23 Zentimetern Durchmesser, an dem ein Holzhammer befestigt war. Beim Metall, aus welchem der Gong hergestellt worden war, schien es sich um polierte Bronze zu handeln, durchzogen von einem höchst dekorativen, ornamentalen GeÁecht aus feinem Silberfaden.
Er hob den Holzhammer hoch und versetzte dem Gong einen Schlag. Das Resultat war gelinde gesagt aufsehenerregend, da langsam ein halbes Dutzend Lichter von einer eigentümlichen grünen Ausgabe 4/2017 Der einzige A-O-re, dessen Bekanntschaft zu machen ich das Glück hatte – Einzelheiten davon wurden kürzlich im Radio übertragen und in einem Sonderdruck des »Statesman« kurz erwähnt – war dem Dzurmo, der sein Leben gerettet hatte, treu ergeben.
Er fungierte bis zum Tod des Lamas als dessen persönlicher Diener, Leibwächter und zugetaner Freund. Ich hatte das Glück, eine Weile in diese Freundschaft einbezogen zu werden. Da jedoch die Sprache des Mannes so ganz und gar über meinen Verstand hinausging, gab es keine grosse Möglichkeit, irgendetwas aus erster Hand von ihm zu erfahren. Der einzige, der mir Auskunft geben konnte, war der Dzurmo, und da die A-O-re ausser mündlichen Überlieferungen nie irgendwelche Aufzeichnungen gemacht haben, war es unmöglich, irgendetwas Zufriedenstel-Vier Jahre später reiste ich zu den Garthe-Bergen mit dem Ziel, der Höhle meines alten Freundes, dem ich für die Wiederherstellung meiner Sehkraft etwas schuldig war, einen Besuch abzustatten. Damals wusste ich bereits, dass er kurz nach unserem Abschied gestorben war, aber ich fühlte ein unwiderstehliches Verlangen danach, noch einmal den Ort seines Todes aufzusuchen. Bei meiner Ankunft bei der Lhaga von Garthe, begleitet von Lepsong Tempa, einem meiner früheren Freunde, traf ich Lama Rin Gyama wieder. Er teilte mir mit, dass niemand es wagen würde, den Berg, der dem Geist des heiligen Dzurmo geweiht war, zu besteigen – einige aus Ehrfurcht, die meisten jedoch aus Angst.
Weder er selber noch mein Begleiter Lepsong Tempa wollten es wagen, so dass ich alleine loszog.
Am nächsten Tag bestieg ich den »Geisterberg« und erreichte um die Mittagszeit die Höhle des Dzurmo. Ein riesiger Granitblock versperrte den Eingang. Die Grösse des Steinblockes liess auf ein Gewicht von nicht weniger als 100 Tonnen schliessen.
Und die Art und Weise, wie er an seinen Platz bewegt worden war, liess sich nur mit dem »Prozess der Aufhebung der Erdanziehungskraft« erklären, der mir einst vorgeführt worden war. Ich Farbe entstanden. Zuerst gedämpft. Innerhalb einer Minute jedoch hatten sie an Helligkeit gewonnen, und jedes einzelne von ihnen konnte es mit der Kraft von 500 Kerzen aufnehmen. Die Lichter befanden sich in einem Abstand von sechs Metern an den Stollenwänden und hingen an einer Art Arm aus Holz ungefähr 1,5 Meter über dem Boden.
Zuerst dachte ich, dass der Gongschlag ein Signal an jemanden war, um das Licht anzumachen, aber ich sollte mich irren.
Denn nachdem wir das letzte Licht hinter uns gelassen hatten, bogen wir nach unten in einen weiteren dunklen Gang ab.
Ein erneuter Schlag mit dem Holzhammer auf den Gong, und es erschienen noch mehr Lichtfunken, die allmählich so gross wie die anderen wurden. So ging es während über einer halben Stunde weiter, während der wir zahlreiche sich windende Stollen durchquerten, bis wir endlich in einen Raum gelangten: Eine riesige Höhle, deren Grösse ich wegen der vorherrschenden Dunkelheit, abgesehen von einem schwachen phosphoreszierenden Leuchten, nicht schätzen konnte.
Dem Geruch und der heiss gewordenen Atmosphäre nach mussten wir uns in der Nähe der Schwefelquellen beÀnden. Zwei heftigere Schläge mit dem Holzhammer auf den Gong und 50 Lichtpunkte erschienen, die an Helligkeit und Intensität gewannen, bis die unermessliche Weite des Gewölbes in einem schimmernden Grün hell ausgeleuchtet war und den Blick auf einen kleinen, leicht ovalen See freigab, der ungefähr 30 Meter mal 18 Meter gemessen haben mag.
Der Schauplatz war zweifellos eindrucksvoll, aber ich war zu sehr von den Lichtern und der Art und Weise, wie sie hervorgerufen wurden, in Anspruch genommen, um dem Schwefelsee und seinen Erzeugnissen Beachtung zu schenken – ich hatte schon früher etliche solcher Seen gesehen. Mich einem dieser Lichter nähernd fand ich heraus, dass es sich um einen Brocken aus gewöhnlichem Bergkristall von ungefähr etwas mehr als zehn Zentimetern Durchmesser handelte, der an einer Art grauer Metallplatte von einer Dicke von maximal 13 Zentimetern und einem Durchmesser von rund 30 Zentimetern angebracht war.
Das Ganze hing an einer Schlaufe aus Bronzedraht am rechtwinkligen Arm eines hölzernen Ständers. Über und um die Platte zogen sich in feinen Linien ornamentale Zeichen…
Auf meine Nachfragen hin teilte mir der Che-sho bereitwillig mit, dass der Klang des Gongs die Metallplatte durchdrang, von welcher eine schwingende Kraft ausging, die sich derart auf die Kristallpartikel auswirkte, dass ihnen ein helles, strahlendes Leuchten eingeÁösst wurde, welches sich entsprechend der Fülle des schwingenden Klanges allmählich bis zu einer gewissen Helligkeit vergrösserte. Würde der Gong mit einem Metallhammer geschlagen, so wäre das Leuchten derart stark, dass das menschliche Auge es ohne eine Kopfbedeckung aus dicken Stoffen nicht ertragen würde. Und noch immer strahlten weder der Kristall noch die Platte das geringste Fünkchen Hitze aus…
Che-sho sagte, dass ihm nicht bekannt war, aus welchem Metall die Platte oder der Gong hergestellt wurden, da sein Kloster beides bereits vor Hunderten von Jahren erhalten habe. Er konnte nicht sagen, woher oder von wem. Ich persönlich aber habe keinerlei Zweifel daran, dass es sich auch bei diesem Wunderwerk um ein weiteres Geheimnis der alten Gyal-Dzom handelt.
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Anmerkung der Redaktion: Beim vorliegenden Text handelt es sich um eine von uns leicht gekürzte Übersetzung der englischen Originalfassung aus dem Jahr 1940. Tibetische Ortsbegriffe und Eigennamen wurden der Verständlichkeit halber auf ein Minimum beschränkt, da sie in deutscher Sprache heutzutage teilweise vollkommen anders transkribiert und geschrieben werden.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/82-e-im-alten-tibet-page34-1.jpg7901184Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2017-04-01 12:00:002025-12-16 09:40:40E Im Alten Tibet
ieles an Bigfoot bleibt seltsam. Nicht zuletzt der Umstand, dass die Existenz des rund zwei Meter grossen Affenmen-Vschen bis heute nie zweifelsfrei dokumentiert werden konnte. Und dies, obwohl unzählige Forscher, ausgerüstet mit modernster Technologie, seit Jahrzehnten nach ihm suchen und ihn etliche Male persönlich erblickt haben wollen. Nicht zuletzt in teils stark frequentierten Waldgebieten Nordamerikas. Aber auch bei uns in Europa.
Warum ist bis heute kein einziger Bigfoot nachweislich von einem Auto angefahren worden? Weshalb wurde bis heute kein einziger neuzeitlicher Knochen der bizarren Kreatur entdeckt?
Ist in Wahrheit vielleicht alles ganz anders als selbst Mystery-Jäger glauben?
Bizarre Augenzeugen-Schilderungen
Auf Spurensuche in den USA. Journalist Chris Kummer (links), hier mit dem Biologen und Bigfoot-Forscher John Bindernagel.
den, wann immer sie wollen. Sie springen ganz einfach in eine andere Dimension.« Ich blicke ihn skeptisch an.
»Du glaubst mir nicht, oder?«, fragt er und grinst. »Sie scheinen zumindest nicht der einzige zu sein, der dies behauptet«, antworte ich vorsichtig und entgegne: »Ich bleibe skeptisch, aber offen für alle Möglichkeiten.« Prüfend sieht mich Henson an. Dann beginnt er mir sein bizarres Erlebnis zu erzählen. »Es war vor rund drei Jahren. Ich war in den Siskiyou-Bergen in Kalifornien beim Campen. Als ich beim Wandern über die Landschaft blickte, sah ich auf einer Lichtung rund 30 Meter entfernt einen Bigfoot. Er stand dort und schien mich zu beobachten. Plötzlich aber war er weg. Er verschwand nicht etwa hinter einem Baum oder so. Nein, er war einfach weg – spurlos verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt!« Wollte mir dieser Mann einen Bären aufbinden? Und wenn ja: Welchen Nutzen hätte er davon gehabt?
Ein genetisches Experiment? Oder gefallene Engel?
Tatsächlich vermuten immer mehr respektable Bigfoot-Forscher, dass der umstrittene Affenmensch über spezielle Kräfte verfügt und deshalb unfassbar bleibt. Sie behaupten, er könne sich in Luft auÁösen und sei sogar imstande, auf telepathischem Weg mit Menschen zu kommunizieren.
Einige von ihnen glauben, es handle sich um ausserirdische Wesen. Oder um Kreaturen, die aus unerÀndlichen Gründen zwischen den Dimensionen hin- und herspringen können. Andere sehen in ihnen ein genetisches Experiment des US-Militärs.
Und wieder andere, eher christlich-geprägt, betrachten sie als überlebende Kreaturen, die bereits das Alte Testament erwähnt: Keine Fotomontage. In manchen Gebieten Nordamerikas und Kanadas warnen Tafeln wie diese vor Bigfoots.
»Es überrascht mich nicht im Geringsten, dass wir keine Beweise Ànden können«, entgegnet mir der Mann mit dem grauen Bart und der roten Trucker-Mütze, die seine Glatze nur halbherzig verstecken kann. Er heisst Bill Henson. Ich traf ihn an einer Konferenz von Bigfoot-Forschern in Oregon in den USA. »Warum?«, frage ich ihn und ahne bereits, was er mir sagen will. Bill tippt mit dem ZeigeÀnger an meine Schulter und sagt: »Sie können verschwin- Nephilim, gefallene Engel, Ausgeburten des Teufels, welche sich mit Menschenfrauen fortpÁanzten und alles andere als gute Absichten hegten: »In jenen Tagen gab es auf der Erde die Riesen, und auch später noch, nachdem sich die Gottessöhne mit den Menschentöchtern eingelassen und diese ihnen Kinder geboren hatten.« (1. Moses 6,4) Klar, die Welt wimmelt von Spinnern. Und so tummelt sich mancher schräge Vogel auch in der Bigfoot-Szene. Doch nicht wenige Vertreter jenes so genannten »Paranormal Camp« sind intelligente, bodenständige Menschen, wie ich aus persönlicher journalistischer Erfahrung bestätigen kann. Da ist zum Beispiel David Donlon. Im Jahr 2010 gab der US-Blogger seinen Rücktritt aus der Bigfoot-Community bekannt. Damals nannte er als Grund für seinen Ausstieg, dass er der Lösung des Geheimnisses in den sechs Jahren, in denen er es intensiv untersucht habe, keinen Schritt näher gekommen sei – im Gegenteil: Das Rätsel um die Kreaturen sei nur noch mysteriöser geworden.
»Ich bezweiÁe stark, dass ich jemals herausÀnden werde, was dahintersteckt«, schrieb Donlon in seinem Abschiedseintrag. Er erzählte mir von telepathischen Botschaften, die ihm ein Bigfoot übermittelt habe. Darin habe ihm die Kreatur Dinge über sein eigenes Leben erzählt, die»niemand wissen konnte«.
Ein weiterer Zeitgenosse, der sich damit dem Spott der Gesellschaft aussetzt. Zu welchem Zweck?
Ein anderer Aussteiger, der ebenfalls glaubwürdig erscheint, ist Henry Franzoni.
Er gilt als einer der Pioniere in der Bigfoot-Forschung: Franzoni war der erste, der in den 1990er-Jahren eine Online-Diskussionsplattform zum Thema aufbaute. Zudem war er in den 1970er-Jahren Mitglied der Organisation »North America Bigfoot Research«, einem Verein, der von einer Stiftung fünf Millionen US-Dollar erhielt, um nach Bigfoot zu fahnden.
Doch der Organisation gelang es nicht, auch nur ein einziges bedeutendes Fundstück sicherzustellen. Keine Videoaufnahme, keine Haare, keine Knochen – nichts. Mit ein Grund, weshalb Henry Franzoni fortan alternative Erklärungsansätze für Bigfoot suchte.
Franzoni schwieg jahrelang über die seltsamen Aspekte des Bigfoot-Phänomens, ehe er 2008 ein Buch mit dem Titel »In the Spirit of Seatco« veröffentlichte.
»Man wurde für verrückt erklärt, wenn man über solche Dinge sprach, selbst unter Bigfoot-Forschern«, gesteht er. »Heute ist es anders, viele denken in dieselbe Richtung wie ich.« Franzoni berichtet von unglaublichen Dingen. Etwa von einem Bigfoot, der auf unerklärliche Weise den Motor seines Wagens zum Erliegen gebracht habe. Franzoni: »Er hat irgendwie das elektrische Feld manipuliert. Mir standen sprichwörtlich die Haare zu Berge.« Unruhe innerhalb der Forscherszene Paranormale Berichte dieser Art stossen auf geringe Resonanz.
Selbst von aufgeschlossenen Forschern aus dem Mystery-Sektor werden sie gerne unter den Tisch gewischt. Weil sie der »traditionellen« Bigfoot-Szene ein Dorn im Auge sind. Und so tun auch bekannte US-Biologen wie etwa Jeff Meldrum und John Bindernagel, die beide davon überzeugt sind, dass der Affenmensch existiert, derlei Berichte etwas gar schnell als Spinnereien ab Realität oder Einbildung? So oder ähnlich beschreiben und erleben etliche Augenzeugen Bigfoots Erscheinung.
Der kanadische Überlebenskünstler und TV-Star weiss ebenfalls über eine UFO-Sichtung während einer Bigfoot-Expedition zu berichten.
und behaupten, sie würden dem Image der »seriösen« Bigfoot-Forschung nur schaden.
Ihre Haltung ist durchaus verständlich: Ein Rätsel mit einem anderen Rätsel lösen zu wollen, scheint nicht nur unwissenschaftlich, sondern verleitet auch zu unkritischem Denken und wohl letztendlich zur intellektuellen Resignation. Es verunmöglicht zudem die Akzeptanz für jenen umstrittenen Forschungszweig in der akademischen Welt.
Anders formuliert: Die Hypothese, dass Bigfoot einen unbekannten Menschenaffen oder Hominiden darstellt, ist eine, mit der ein Wissenschaftler zumindest arbeiten kann – und damit zwar auf Skepsis, aber auch auf Akzeptanz bei Forscherkollegen stossen kann. Die Vermutung dagegen, dass Bigfoot aus einer anderen Dimension stammen oder sogar ein geheimes genetisches Experiment des US-Militärs darstellen könnte, erntet in der Fachwelt zwangsweise Gelächter und Zurückweisung.
Existiert eine zweite Welt innerhalb unserer Welt?
Doch warum erleben manche Forscher mit eigenen Augen unerklärliche Erlebnisse und andere nicht? Sehen und erleben sie nicht dasselbe Phänomen? Bekommen nur gewisse Augenzeugen die paranormalen Eigenschaften Bigfoots zu spüren, ebenso wie nur gewisse Zeitgenossen UFOs sehen – und andere nicht? Oder anders gefragt: Weshalb reagieren manche Menschen empÀndsamer auf WettereinÁüsse oder elektromagnetische Strahlung als die Mehrheit? Existiert eine zweite Welt innerhalb unserer Welt, die manchen zugänglich ist und anderen Tatsache bleibt: Hinter so mancher bizarren Sichtung steckt wohl mehr als bloss Einbildung. Die Zahl der Berichte, der Umstand, dass sie sich ähneln und vor allem die Glaubwürdigkeit vieler Zeugen sprechen dafür. So behaupten etliche Bigfoot-Forscher, UFOs und andere Lichtphänomene beobachtet zu haben, kurz bevor oder nachdem sie eines der umstrittenen Zottelwesen gesehen hatten. Beispielsweise Thom Powell, ein US-Lehrer und Ex-Mitglied der »Bigfoot Field Researchers Organization«.
Powell ist ein gebildeter und keineswegs naiver Typ. Er berichtet in seinem neuen Buch»Edges of Science« von allerlei rätselhaften Erfahrungen, die er in seinem Forschungsgebiet in Oregon gemacht hat. Etwa von seltsamen Lichterscheinungen, unsichtbaren Wänden und bedrohlichen Botschaften, die er durch Telepathie erhalten haben will. Warnungen wie »Du bist nicht willkommen hier!« Oder: »Dir wird etwas Schlimmes passieren, wenn du dich länger hier aufhältst!« Auch der Kanadier Les Stroud, bekannt durch seine international ausgestrahlte Fernsehshow»Survivorman«, erblickte während einer Bigfoot-Expedition in Westkanada nach eigenen Angaben ein UFO. Er habe ein »gigantisches Fluggerät« wahrgenommen, das über seinen Kopf hinweggerauscht sei, gab er zu Protokoll.
Interessant ist nicht zuletzt, dass selbst MUFON, die weltweit grösste und seriöseste UFO-Forschungsorganisation, im letzten verschlossen bleibt?
Auch merkwürdige Lichtphänomene sind keine Seltenheit.
Ausgabe 4/2017 Jahr die Untersuchung von Bigfoot-Berichten zu einem ihrer neuen Forschungsziele erkoren hat.
Und dann ist da auch noch Richard Germeau, der ebenfalls von »paranormalen« Erfahrungen zu berichten weiss. Germeau ist ein Bigfoot-Forscher aus dem US-Bundesstaat Washington.
Er lebt unweit der Millionenstadt Seattle an der PaziÀkküste, genauer auf der Olympic-Halbinsel. Er ist relativ unbekannt. Zu Unrecht, denn er war es, der die meisten Proben für die 2013 veröffentlichte und umstrittene Bigfoot-DNA-Studie der US-Veterinärmedizinerin Melba Ketchum sammelte, die bis heute nur wenigen Insidern bekannt ist. Germeau arbeitete jahrelang als Polizist. Es war denn auch im Rahmen seiner Arbeit, als er zum ersten Mal einem Bigfoot begegnete – im Jahr 2000. Er war in seinem Streifenwagen unterwegs, als einige Meter vor ihm ein grosser, behaarter Affenmensch in wenigen Schritten die Strasse überquerte. Offen erzählt er von seinen unheimlichen Begegnungen mit der rätselhaften Kreatur, welche sein Weltbild komplett auf den Kopf stellte (siehe Interview unten).
»Weisst du, es gibt viele Menschen, die behaupten, durch Telepathie mit Bigfoots kommunizieren zu können«, versichert er.
»Und ich sage dir, sie alle fragen die Bigfoots, woher sie kommen. Und ich versichere dir, die Antwort ist immer dieselbe: Sie sagen, dass sie von den Sternen kommen!« Alles nur effekthascherische Quacksalberei? Oder steckt hinter derlei Augenzeugenberichten doch mehr als mancher kritische Kryptozoologe vermutet?
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/82-ploetzlich-war-das-wesen-verschwunden-wie-vom-erdboden-vers-page45-1.jpg2982048Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2017-04-01 12:00:002025-12-16 09:50:36PlöTzlich War Das Wesen Verschwunden – Wie Vom Erdboden Verschluckt…
kenhaus handelt, das verglichen mit ähnlichen Bauten in Deutschland zwei- bis dreimal so viel kosten soll. Die Deutschen sollten vehement Aufklärung darüber verlangen, was hier unter dem Deckmantel eines Krankenhauses auf deutschem Boden»versteckt« werden soll.
Udo Guldner (D) konnte, waren sie alt und echt. Der anwesende Anbieter bot diese Objekte im Auftrag eines Sammlers aus Mexiko an. Er selbst verkaufte Mineralien und Kristalle von dort. Ich habe drei davon gekauft. Es sind zwar keine Prachtexemplare, aber ich bin mir sicher, dass sie aussergewöhnlich alt sind. Die spannende und heikle Frage ist natürlich, wer diese Figuren und Objekte einst geformt hat. Ich habe da so meine Ideen. Es gibt alternative Wege, das heraus zu Ànden. Allerdings sind dies keine akade misch anerkannten Methoden. Wobei mich das nicht im Geringsten stört.
Rolf Cantaluppi (CH)
Ferngesteuerte Flugzeuge»Nie gingen beim Schweizer Fernsehen mehr Zuschauer-Beanstandungen ein als im Frühjahr 2017. Grund: Die verunglückte politische Diskussionssendung »Arena«, in der Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser mit unfairen Mitteln als Verschwörungstheoretiker an den Pranger gestellt wurde – weil er Zweifel an der offiziellen US-Version der WTC-Attacken vom 11. September 2001 hegt.« (»mysteries« Nr. 3/2017)
1,2 Milliarden für ein Krankenhaus?»Trotz Protesten wird die US-Luftwaffenbasis im rheinland-pfälzischen Ramstein aufgerüstet. 15 US-Tankflugzeuge mit 750 Militärangehörigen sollen auf dem Stützpunkt in der Westpfalz stationiert werden. 95 Millionen Euro wollen Trump & Co. in den Ausbau ihres Stützpunkts investieren. Für den Weltfrieden? Oder den kommenden Weltkrieg?« (»mysteries« Nr. 3/2017) Nicht »Platte« sondern »Bird Island«»Ein erfahrener Pendler will das verschollene Wrack von MH370 geortet haben. Handelt es sich bei dem Geomanten um einen abgedrifteten Esoteriker? Nein, sondern um einen emeritierten Pathologie-Professor.« (»mysteries« Nr. 2/2017)
»Jet-Piloten«, die ihre Flugerfahrung und die Fluglizenz auf einer Cessna erworben haben, konnten sicherlich nicht im Kurven-Áug einen Wolkenkratzer treffen! Meine Meinung: Die Flugzeuge waren ferngesteuert. Und woher? Aus Turm Nummer 7, der ja aus rätselhaften Gründen zusammengestürzt ist (gezielt gesprengt wurde). Klar, kann man dies als Verschwörungstheorie abtun, doch es ist wohl die einzig logische Erklärung für das, was Otto Normalverbraucher zu hören und lesen bekam. PS: Ich Ànde Ihr Heft ganz ausgezeichnet.
Hans-Wolfgang Renz (D) Danke für den Hinweis auf die Ramstein-Aufrüstung. Die dort aufgeführten Ànanziellen Ausgaben sind jedoch Peanuts gegenüber dem geplanten Mega-Krankenhaus, welches dort jetzt mit Unterstützung des deutschen Steuerzahlers realisiert wird. Siehe dazu etwa folgende Internet-Meldung vom August 2015:»Im pfälzischen Weilerbach bei Ramstein entsteht derzeit das grösste US-Lazarett ausserhalb des nordamerikanischen Staatsgebietes.
Baubeginn war im Oktober vergangenen Jahres. Die Bauzeit soll etwa acht Jahre betragen, die Kosten werden mit rund 1,2 Milliarden Euro beziffert. Die gewaltigen Dimensionen des Komplexes werfen unangenehme Fragen auf.« Siehe auch folgende Sätze dazu auf www.berlinjournal.biz vom 28. März 2016: »Auf was stellt sich die US- und Nato-Luftwaffen-Basis Ramstein in Rheinland-Pfalz ein? Die US-Luftwaffe baut dort für 1,1 Milliarden Euro ein riesengrosses Militärlazarett (15 Fussballfelder Fläche) mit angeblich nur 120 Betten.
Deutschland beteiligt sich mit 127 Millionen Euro.« Man darf berechtigte Zweifel daran hegen, ob es sich hier »nur« um ein Kran-Vorab möchte ich mitteilen, wie sehr ich euer Magazin liebe. Ich lasse es mir immer aus der Deutschschweiz nach Genf schicken. In der letzten Ausgabe habe ich allerdings einen kleinen Fehler entdeckt bezüglich des MH370-Wracks. Da schreibt ihr im letzten Absatz, dass man das Eiland»Platte« googeln kann. Genau das habe ich getan und festgestellt, dass das im Heft gezeigte Foto nicht die Insel »Platte« zeigt. Ich habe also mit Google Maps die kompletten Seychellen abgesucht. Und diese Insel, die ihr auf dem Foto abbildet, ist »Bird Island« und liegt nördlich der Seychellen. »Platte« jedoch liegt südlich. Ist ja nicht so, dass es wichtig wäre oder ich anfange Erbsen zu zählen… Das Foto ist trotzdem der Burner!
Macht auf jeden Fall weiter so, ich liebe euer Magazin, besonders auch das Editorial.
Lorena Moriero (CH) Anmerkung der Redaktion: Leider ist uns bei besagtem Foto tatsächlich eine ärgerliche Verwechslung unterlaufen. Wir möchten uns dafür in aller Form für die entstandene Verwirrung entschuldigen.
Ausgabe 4/2017 9
Meiner Meinung nach alt und echt»Eifriger denn je werden im Internet vermeintlich uralte Fundstücke aus Mexiko feilgeboten – mit Darstellungen von UFOs oder Astronauten. Sensation oder Schwindel?« (»mysteries« Nr. 3/2017)
Danke für die neue Heftausgabe. Wie immer viele interessante Beiträge. Ich hatte schon früher Fotos von solchen Figuren und Objekten aus Mexiko gesehen. Sie sind sehr interessant. Ich habe dann zufällig auf einer Mineralienmesse ähnliche Figuren gesehen. Soweit ich sie prüfen
Unheimliche Begegnung für Erich von Däniken (82): Kaum war der Altmeister futuristischer Gedanken in der Messe Basel angekommen, klopfte ihm im dortigen Warenaufzug ein 2,5 Meter hohes »Wookiee«-Zottelmonster anerkennend auf die Schulter. Später rauschten jede Menge Elfen an ihm vorbei, und schliesslich reihte sich in die lange Schlange der Autogrammjäger vor seinem Tisch auch noch ein spitzohriger Herr in Batman-Kluft. Möglich machte all dies die »Fantasy Basel«, die vom 10. bis 12. Mai 2017 über 40’000 Besucher und kostümierte Cosplayer anzog. Unter ihnen»Hobbit-Museum«-Betreiber Bernd Greisinger aus Jenins, Frodo-Filmdouble Kiran Shah oder Guido Schwarz vom »Swiss Space Museum«, der seine Mercury-Raumkapsel für US-Astronauten (1958–1963) präsentierte. Nicht zu vergessen natürlich auch Star-Wars-Fan »Prinz Leia« und »mysteries«-Leser Floyd Varesi (Foto oben), die an jenem Wochenende ebenfalls fremden Welten huldigten.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/82-prinz-leia-und-weitere-alien-fans-an-der-fantasy-basel-20-page50-1.jpg14812048Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2017-04-01 12:00:002025-12-16 09:51:05»Prinz Leia« Und Weitere Alien-Fans An Der »Fantasy Basel 2017«
überfällige europäische YouTube-Alternative, wie sie China mit Youku.com seit Jahren erfolgreich betreibt? Wo die europäische Facebook-Variante? Und wo die europäische Suchmaschine, die
Heissen Sie Schneewittchen? Ikea? Oder Pepsi-Carola?
Wissen Sie, wie der häuÀgste Baby-Vorname in London, Oslo, Brüssel und anderen EU-Metropolen lautet? Mohammed! Anders in Deutschland: Ganz vorne rangieren hier Elias, Noah oder Lukas.
Laut der Gesellschaft für deutsche Sprache ist Mohammed aber auch bei uns im Kommen. Auf der Hitliste der beliebtesten Vornamen schaffte er 2016 den Sprung von Platz 41 auf 26.
Hoppla! Behördlich abgelehnt wurden in den letzten Jahren übrigens so depperte Vornamen-Wünsche wie Atomfried, Bierstübl oder Bandito. Erlaubt bleiben dagegen ebenso depperte Vornamen wie Pepsi-Carola, Schneewittchen, Pumuckl, Kuddel, Ikea oder Popo. Kaum zu beneiden auch alle kleinen Adolfs, die auf Wunsch ihrer Eltern immer noch das Licht der Welt erblicken.
Ebenso Heinz-Dieter Ottovordemgentschenfelde und seine Verwandten, die den längsten Nachnamen Deutschlands tragen und sich bei jedem Telefonanruf umständlich erklären müssen.
Erklärungsbedarf besteht auch bei Amazon, Apple, Google oder Microsoft. Schon mal überlegt, warum besagte US-Riesen allesamt plötzlich Hightech-Lautsprecher entwickeln, die dank Internetverbindung auf Sprachkommandos reagieren? Will man sich jetzt auch noch unseren persönlichen Stimmabdruck krallen, um damit Schabernack zu treiben? Abhörwanzen, die wir selbst bezahlen? Ebenfalls schon mal überlegt, warum derlei Konzerne ihre Cloud-Angebote zur Datensicherung zunehmend günstiger anpreisen? Im Fall von Microsoft scheint der Fall mittlerweile klar: Der PC-Gigant hat ein Patent eingereicht, dank dem mittels Raubkopie-Software erstellte Dateien in der Cloud automatisch erkannt und juristisch geahndet werden können. Autsch.
Noch dreister seift uns KörperpÁege-Multi Colgate-Palmolive ein. Jahrzehntelang schrubbte ich meine Zähne guten Gewissens mit dessen teurer Paste. Erst jetzt wurde mir klar, dass sich darin trotz weltweiter Verbotsforderung Triclosan beÀndet. Was das ist? Ein hochumstrittenes, krebserregendes Biozid, das auch zur Desinfektion in Krankenhäusern verwendet wird. Ab 2017 ist Triclosan in Deutschland und der Schweiz in Putzmitteln verboten. Nicht aber in Colgates Zahnpaste oder Kosmetika. Hallo?!
In Brüssel juckt all dies keine krumme Gurke. Stattdessen fokussiert sich die EU-Kommission darauf, den US-Streamingdienst NetÁix zu kastrieren. Konkret: 30 Prozent aller bei uns von Net-Áix angebotenen Filme oder TV-Serien müssen ab 2018 europäischer Herkunft sein – selbst wenn sie zum Gähnen sind. Mal ehrlich: Wer will gegen Bezahlung schon die »Die Geissens« oder die »Lindenstrasse« gucken? Warum investiert die EU eigentlich nicht in einheimische Streaming-Angebote? Wo bleibt die längst den CIA-Kumpanen von Google & Co. endlich Paroli bietet?
Nichts Neues auch auf dem internationalen Parkett. Nach Trumps jüngstem Donnerwetter am G7-Gipfel hat es auch die Bundeskanzlerin endlich gemerkelt: »Die USA sind für Deutschland kein verlässlicher Partner mehr!« Tatsächlich gibt es keinerlei Gewissheiten mehr, auf die sich die Welt verlassen kann, wie die »Zeit« das aktuelle politische Schlamassel kürzlich auf den Punkt brachte: »Alles ist mittlerweile möglich. Jederzeit.« Oder wie ein ausserirdischer Beobachter nach dem kürzlichen Treffen unserer Mächtigsten zynisch in ferne Welten posaunte: »Gestern stand die Menschheit noch kurz vor dem Abgrund. Heute ist sie einen entscheidenden Schritt vorangekommen.« Und morgen? »Morgen regnet es, Luc. Packe unbedingt deinen Regenschirm ein!«, warnte mich Facebook neulich ungefragt auf meiner Startseite, ehe das Thermometer ohne ein Tröpfchen Nass auf tropische 35 Grad kletterte. Wie labern Politiker gern: Prognosen sind immer schwierig – vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen. Entsprechend mau und Áau die Versprechungen der SPD unter Kanzlerkandidat Martin Schulz für die kommende Bundestagswahl: »Unser Rentenkonzept bringt Verbesserungen für Millionen Menschen, für Jung und Alt.« Steuern für Reiche sollen erhöht, Steuern für Arme gesenkt werden. Na klar doch – und die Erde ist eine Scheibe. Merke: So lange es in Berlin schulzt und merkelt, wird politisch altbewährt weiter geferkelt.
»Was man ernst meint, sagt man am besten im Spass«, riet einst Wilhelm Busch. In diesem Sinn: Kennen Sie den Unterschied zwischen der Politik und einer Telefonzelle? Ganz einfach: In der Politik darf man zuerst wählen und muss erst dann bezahlen. Der Unterschied zwischen einem Theater und dem Bundestag? Im Theater werden gute Schauspieler schlecht bezahlt! Und der Unterschied zwischen einem Optimisten und einem Pessimisten?
Der Optimist lernt Deutsch, der Pessimist lernt Arabisch.
Tibets vergessene Mysterien Kristallleuchten, schwebende Steine und antike Funkgeräte: Vor über 100 Jahren wurde ein hochdekorierter Militär im Himalaya Zeuge der letzten Geheimnisse einer vergessenen Hochkultur. Nun offenbaren seine letzten lebenden Nachkommen
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weitere Details.
So werden wir vergackeiert Food-Schwindel im Supermarkt Rührei aus der Tüte und KunstÁeisch aus dem Labor: Dreister denn je werden wir im Supermarkt, aber auch in der Gaststätte hinters Licht geführt.
Seite 40 Neue Kontroverse um Bigfoot Kreaturen aus einer anderen Welt?
Ist Bigfoot eine überirdische Kreatur? Stammt er aus einer anderen Dimension? Durchaus glaubwürdig berichten immer mehr Beobachter von rätselhaften Erlebnissen.
Ob »hausgemachter« Kuchen, »tagesfrisch« angebotene Eier- und Schinken-Brötchen oder lautstark angepriesene »spülmaschinengeeignete« Pfannen: Wer sich im Supermarkt von derlei Werbeversprechen einlullen lässt, ist selber schuld – und gefährdet damit mitunter sogar seine Gesundheit. Alles besser in der Gaststätte nebenan? Mitnichten. Denn auch dort landet mittags oft nur noch aufgewärmte Tütenpampe auf dem Teller.
ein! Doch! Ohhh!!!« Louis de Funès war seiner Zeit voraus.
1976 hetzte Frankreichs Grimassen-Komiker im KultÀlm N»Brust oder Keule« mit aufgerissenen Augen ungläubig von einem Fliessband zum nächsten – in einer geheimen Fabrikhalle, wo Industrienahrung am Laufmeter fabriziert wurde: Fischgräten, übergossen mit trügerischer Kunststoffpampe. Mit PlastikÁeisch bespritzte und danach mit Farbe besprühte Hühnchen-Skelette. Viereckige Eier und gummiÀzierte Salatblätter im Sekundentakt. Damals noch unterhaltsame Fiktion – heute immer öfter unappetitliche Realität.
Dreister denn je werden wir beim Einkauf im Supermarkt mittlerweile veräppelt und vergackeiert. Alkoholfreies Bier? Enthält dennoch Alkohol. »Zero Fruchtsaft«? Enthält dennoch Zucker. Lebensmittel »aus der Region«? Kann bedeuten »aus Europa«. Oder»aus der halben Welt«. Der Begriff ist nicht geschützt. »Schwarzwälder Schinken«? Muss dort nur gepökelt oder geräuchert werden. Woher das Fleisch stammt? Egal. Einheimisches Gemüse?
Wird längst mit eingeÁogenen Setzlingen aus Fernost in Styropor-Beeten produziert, aber als lokale Kost verkauft. Und Schweizer Freiland-Eier? Diese stammen zumeist von Zuchthennen, deren Elterntiere zuvor aus Deutschland qualvoll ins Alpenland gekarrt wurden.
Erst kürzlich wies »Öko-Test« in 17 von 22 veganen »Bio-Brotaufstrichen« schädliche aromatische Mineralölbestandteile nach. Vier der in Deutschland verkauften Produkte enthielten sogar Mineralöle, die laut EU in dringendem Verdacht stehen, krebserregend und erbgutverändernd zu sein.
Selber schuld, wer guten Gewissens davon genascht hat?
Wussten Sie überdies, dass teures und hochwertiges italienisches Olivenöl, das auf dem Etikett als »Extra Vergine« oder »native extra« angepriesen wird, laut Lebensmittelprüfern meist ebenfalls minderwertig, ranzig und manchmal sogar gesundheitsgefährdend ist?
Oder wie ein lokaler Insider freimütig einräumt: »Aus schlechtem Olivenöl wird bei uns ›Extra Vergine‹, aus ausländischem Öl wird ›italienisches Öl‹…« Die EU unternimmt dagegen – gar nichts.
Zur Freude unserer Supermärkte, die den gepanschten Ramsch weiterhin verhökern. So bleibt einzig der gut gemeinte Verbraucherhinweis, den Sie in keinem Supermarkt Ànden: Hände weg von italienischem Olivenöl, das Sie nicht selbst gepresst haben!
Glassplitter in der Limonade, Keime im Käse Kein Wunder also, dass unsere Lebensmittel-Multis via Internet mittlerweile alle paar Wochen lebensgefährdende Produkte aus dem Verkauf zurückrufen. Darunter auch Getränke, die Glassplitter enthalten oder bakterienverseuchten Käse. Aktuelle Meldungen dieser Art würden längst ein ganzes »mysteries«-Heft füllen. Und die Pressemeldungen über Schadenersatzzahlungen an verletzte oder vergiftete Konsumenten? Null. Weil niemand dafür entschädigt wird, dass er sein Geld guten Gewissens in dubiosen Frass investiert und deswegen womöglich tagelang im Krankenhaus liegt.
Ebenso selbst schuld, wer seine laut Hersteller »spülmaschinengeeigneten« Pfannen oder Töpfe ruhigen Gewissens in die Spülmaschine steckt.
Einer der wenigen Teufelsautreiber, die tiefe Einblicke in ihr Tun gewährten, war der kürzlich verstorbene italienische Chef-Exorzist Gabriele Amorth (1925–2016). In Büchern und Interviews schilderte der langjährige katholische Präsident der Internationalen Vereinigung der Exorzisten Erschreckendes aus seinem Berufsalltag: Phänomene, wie sie auch wissenschaftlich geschulte Parapsychologen immer wieder beobachten.
»Ich besitze zwei Kilo Metall, das von vom Teufel Besessenen ausgespuckt wurde«, pÁegte Gabriele Amorth stolz zu versichern. »Manchmal kommt es aus dem Rektum. Es waren auch Glassplitter darunter. Ich versichere Ihnen, dass diese Dinge erst ausserhalb des Körpers Gestalt annehmen; man Àndet keine Spucke oder Blut daran. Wenn man eine besessene Person röntgen würde, könnte man nichts davon in ihren Eingeweiden Ànden. Einige Millimeter vor ihren Lippen tauchen sie aus dem Nichts auf, aber die Betroffenen geben meist an, den Schmerz zu fühlen, den die Objekte in ihnen verursacht haben.« Der Teufel sei fähig, »wirklich grausame Streiche zu begehen, und er leistet sich viele solcher Schikanen«, so der katholische Priester in seinen »Memoiren eines Exorzisten«. Dessen Präsenz sei oft durch Kälte oder plötzliche Temperaturstürze spürbar. »Die Menschen, auf die er es abgesehen hat, haben sehr grosses Leiden zu erdulden und erfahren Widerwärtigkeiten aller Art.« Als harmlosere Beispiele nannte Amorth »Türen und Fenster, die sich von alleine verschliessen und wieder öffnen«.
Oder »das Telefon läutet, doch niemand antwortet am anderen Ende des Drahtes«. Auch Fernseher, die sich wie von Geisterhand ein- und ausschalten seien ein untrügliches Zeichen für dämonische Aktivitäten. »Der Teufel hat seinen Spass an Streichen! Ich nenne solche Phänomene Störungen. Es sind die harmlosesten Formen teuÁischer Quälerei.« Exorzist Amorth hat nach eigenen Angaben im Kampf mit dem Bösen jedoch noch viel Krasseres erfahren. Etwa bei jener einfachen Pförtnerfamilie, die ihn um Hilfe gebeten hatte: Dort drehten sich Wasserhähne von selbst auf und zu, ohne dass jemand sie berührte. »Gemälde rissen sich von der Wand los und Áogen durch das Zimmer zur gegenüberliegenden Wand, ohne dass jemals das Glas oder der Rahmen zerbrach. Möbel kippten um oder verschoben sich.« Ferner hörte man dort nachts laute Schläge und »lärmige Schritte wie von marschierenden Soldaten«. Wasser Áoss aus Wänden, die gar keine Rohrleitung führten, und führte zu überschwemmten Räumen. »Seltsame Zeichnungen, die Gesichter darstellen, bildeten sich auf den Fensterscheiben.« Die Frau des Pförtners sei mehrfach wie vom Teufel aus ihrem Bett geschleudert worden, so Amorth weiter. Er exorziere nach wie vor an jenem verÁuchten Ort, notierte er noch 2013.
Gabriele Amorth. Der weltweit wohl bekannteste Exorzist verstarb 2016 im Alter von 91 Jahren.
Gemälde rissen sich von der Wand los und flogen quer durch das Zimmer.
In einem anderen Fall traf der Priester auf einen ebenfalls mutmasslich Besessenen. Jener junge Messdiener »erlebte an seinem Körper seltsame Phänomene«, schreibt Amorth. Diese»nahmen ihren Anfang im Alter von 13 Jahren: Levitationen (freies Schweben), Stigmata (Wundmale), ikonographische Zeichen auf dem Körper, ferner Statuen, die zerbrachen und aus denen Blut tröpfelte, Zerrungen in den Gliedern, Lähmungen, Visionen sowie Blütenblätter und Knospen von Rosen, die aus seinem Mund austraten.« Bei seinen Teufelsaustreibungen notierte der Geistliche, der Heranwachsende wälze sich »hin und her, schlägt heftig aus, knirscht mit den Zähnen, spuckt mich an und versucht, mich anzugreifen. Seine Stimme klingt rau, seine Augen sind rot und Hass erfüllt.« Es habe damals fast ein Dutzend Sitzungen gebraucht, um den Jungen zu befreien. In dieser Zeit sei er von weiteren Priestern unterstützt worden. Einer davon vermerkte seine Erlebnisse damals ebenfalls: »Ich sah, wie eine Tür in Stücke zerÀel. (…) Fliegende Gegenstände, Zerstörung von Möbeln, Kratzspuren an den Wänden, scharfer Geruch von Schwefel. Blütenblätter und Knospen von Rosen kamen aus seinem Mund heraus.«»Satan, im Namen Gottes höre auf!« In einem anderen Fall sah sich Amorth mit einer Frau konfrontiert, die – ihm zufolge – als Hexe gewirkt, aber die Kontrolle über jene dunklen Kräfte verloren hatte. Mit einer Freundin habe sie ihn deshalb aufgesucht. »Mit ernster Stimme sagte ich ihr: ›Ich bin kein Heiliger und mache keine Wunder. Ich bin Exorzist, der mit der Hilfe und im Namen Gottes die Dämonen austreibt.‹ Plötzlich wurde mein in die Luft gehoben…
Auto wie von Geisterhand Da sprang die Frau mit einem Satz, die Knie voran, auf meinen Schreibtisch, streckte die Arme aus und wollte mich am Hals packen. Ich war auf eine solche Reaktion des Teufels gefasst.
Rechtzeitig schaffe ich es, sie anzuschreien: ›Satan, im Namen Gottes, hör auf!‹ Mit aufgerissenen Augen und aufgesperrtem Mund rührte sie sich nicht von der Stelle, ihre Arme immer noch gegen mein Hals gestreckt. Gott hat mich beschützt.« Mörderische Attacke aus dem Hinterhalt Später gab es eine weitere Attacke durch eine vermeintlich Besessene: »Als ich das Haus meines Amtsbruders betrat, spürte ich die Anwesenheit des Bösen hinter mir, der mich angreifen wollte. Ich wandte mich um und fand mich einer jungen Frau gegenüber, die mit einer Schere in der Hand im Begriff war, auf mich einzuschlagen. Gott sei gedankt, alles endete zu Seinem Ruhm und Seinem Lob.« Er sei immer wieder Angriffen des Teufels ausgesetzt gewesen – aber dank Gott stärker als der gefallene Engel, beteuerte Amorth stets. Eindrücklich schilderte der Chefexorzist in seinen Lebenserinnerungen, wie überirdisch anmutend sich manche Attacke aus seiner Sicht abgespielt hatte.
Etwa jene auf dem Weg zu einer Teufelsaustreibung in einem Gotteshaus: »Als ich in Richtung der Kirche fuhr, wurde mein Auto auf der Strasse sanft empor gehoben und auf der nahen Wiese abgestellt. Wohlgemerkt, zu jenem Zeitpunkt fuhr ich sehr langsam, etwa 15 Stundenkilometer.« Die Reifen seien auf unerklärliche Weise aufgeschlitzt gewesen.
Er habe ausserdem persönlich erlebt, wie sich ein Hilfesuchender vor ihm wie von Geisterhand in den Raum erhob, be- Ausgabe 4/2017 25
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/82-schwebende-menschen-der-teufel-hat-seinen-spass-an-streich-page23-1.jpg10271305Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2017-04-01 12:00:002025-12-16 09:51:53Schwebende Menschen: »Der Teufel Hat Seinen Spass An Streichen!«