»»Auf welche bahnbrechende Entdeckung ich warte? Ausserirdisches Leben! Wir sind die erste Spezies, die Leben ausserhalb unseres Planeten entdecken wird. Das ist schon genial. Nach vier Milliarden Jahren Evolution sind wir privilegiert, das mitzuerleben. Ob das hyperintelligente oder eher bakterienartige Organismen sind, wird sich zeigen.« Rolf Dobelli, Unternehmer»Apropos Placebo-Effekt: Wenn Sie dreimal die Wirkung einer Tablette erlebt haben, können Sie beim vierten Mal die gleiche Tablette ohne Wirkstoff nehmen – und sie hilft trotzdem. Weil unser Körper gelernt hat, seine Selbstheilungskräfte anzuschmeissen. Das ist nicht nur für Schmerzmittel wissenschaftlich gut belegt, sondern auch für Medikamente mit starken Nebenwirkungen.« Eckart von Hirschhausen,Mediziner und Comedian»Ich bin ja so ein Steinzeitmensch. Ich habe kein Smartphone und bin auch nicht bei Facebook. Ich möchte mich nicht mehr entschuldigen für meine Geräte, ich möchte mich für gar nichts mehr entschuldigen. Immerzu müssen wir uns entschuldigen für Notwendigkeiten, die doch nur Doktrin sind. Das ist eine Form von freiwilliger Knechtschaft, die ich nicht verstehe und auch nicht mehr mitmache.« Anke Engelke, Entertainerin
Ausgabe Nr. 2/2017: 5. Februar 2017 Bankverbindungen Deutschland BW Bank, Stuttgart Konto-Nr.: 14 1899 0 BLZ: 600 501 01 BIC: SOLADEST IBAN: DE96 6005 0101 0001 4189 90 Schweiz Basler Kantonalbank, Basel Konto-Nr.: 165.414.141.84 BIC: BKBBCHBB, Clearing-Nr.: 770 IBAN: CH25 0077 0016 5414 1418 4 Postcheckkonto, Basel: 40-93969-1 Copyright Alle Rechte vorbehalten. Wiedergabe nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen per Post wird keine Haftung übernommen. Foto-Rechte: www.
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»Älterwerden ist in unserer Gesellschaft kein positives Attribut, sondern ein Manko. Das ist eine Crux, weil dadurch viel Potenzial verschenkt wird. Diese Konzentration aufs Jungsein ist Humbug, weil man mit zunehmendem Alter ganz andere Qualitäten mitbringt. Unsere Gesellschaft sollte jede Falte als Prestige-Attribut feiern, dann würde man mit dem Älterwerden auch ganz anders umgehen.« Karoline Herfurth,Schauspielerin
»Mein Lieblingswitz aus DDR-Zeiten? Ach, es gibt so viele: Russlands Präsident Nikita Chruschtschow und US-Präsident John F. Kennedy laufen um die Wette. Kennedy siegt und wird in der westlichen Presse frenetisch gefeiert. Die russische ›Prawda‹ wiederum schreibt: ›Genosse Chruschtschow errang einen hervorragenden zweiten Platz. Der amerikanische Präsident hingegen wurde nur Vorletzter.‹« Bodo Müller, Journalist
Ob chinesisch anmutende Darstellungen aus der peruanischen Moche-Kultur (1. bis 8. Jahrhundert n. Chr.), bizarre Masken der Olmeken (1500 v. Chr. bis 400 n. Chr.) oder über 3000 Jahre alte Schriftzeichen auf Nordamerikas Felswänden: Vieles deutet darauf hin, dass Asiaten weitaus früher in Amerika landeten als ofÀziell angenommen.
Mittelamerikanische Maske im Olmeken-Stil aus dem 10. bis 6. Jahrhundert v. Chr. im Metropolitan Museum of Art (New York).
▲ Diese uralten Zeichen aus der Shang-Dynastie (18. bis 11. Jahrhundert v. Chr.) entdeckte John Ruskamp im »Petroglyph National Monument«-Schutzgebiet von New Mexico.
◄ Ein Drache? Relikt aus der peruanischen Moche-Kultur (100 bis 800 n. Chr.) im Larco-Museum von Lima.
► Weitere Moche-Figur aus dem alten Peru im Larco-Museum.
▲Weiteres Foto aus der Sammlung von Ruskamp. Es zeigt asiatisch anmutende Piktogramme in Arizona.
◄ Noch ein Drache. Dieses Objekt aus der Moche-Kultur befindet sich heute im Museo de América in Madrid.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/79-vergessene-kontakte-zwischen-asien-und-amerika-vor-jahrtause-page30-1.jpg8631302Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2017-01-01 12:00:002025-12-16 09:07:56Vergessene Kontakte Zwischen Asien Und Amerika Vor Jahrtausenden?
Schlummert im slowakisch-polnischen Tatra-Gebirge ein uraltes Relikt aus einer anderen Welt? Seit vielen Jahren fahnden Hobbyforscher in den dortigen Höhlensystemen nach einem riesigen künstlichen Objekt aus längst vergessenen Zeiten. Die wohl heisseste Fährte verfolgt derzeit ein Geologe und IT-Projektmanager aus der tschechischen Hauptstadt Prag.
Die Geschichte liest sich wie ein Fantasy-Roman, obwohl sie im Gegensatz zu vielen »Mystery-Märchen« hieb- und stichfest dokumentiert ist: 1944 Áoh der slowakische Widerstandskämpfer Antonin Horak mit zwei Freunden vor Nazi-Soldaten ins Tatra-Gebirge in den Karpaten. Ein Hirte versteckte die drei mehrere Tage in einer Höhle – unter der strikten Bedingung, dass sie nicht weiter in deren Inneres hineingingen. Horaks Mitstreiter waren verletzt. Nur er fühlte sich Àt genug, um die karge Umgebung trotz Warnung näher zu erkunden.
Auf der Jagd nach Fledermäusen traute der Mann seinen Augen nicht: Nach einem mühseligen Marsch durch die felsige Unterwelt erblickte er hinter einer Öffnung ein künstlich anmutendes »Riesending« aus dunkel glänzendem Material, eingebettet im Felsen. Durchmesser: rund 25 Meter! »Die Aussenhülle war bläulich-schwarz und hart wie Stahl oder Gummi«, notierte Horak in sein Tagebuch. Selbst mit seiner Spitzhacke gelang es ihm nicht, darauf auch nur einen einzigen Kratzer zu hinterlassen. Im Gegenteil: Horaks Werkzeug schleuderte nach jedem Aufprall regelrecht zurück. Als ob da ein modernes, technologisches Relikt mitten im Felsen steckte. Umrahmt von uralten Stalaktiten und Stalagmiten.
Horak zwängte sich durch einen schmalen Spalt in der glatten Wand und fand dahinter einen sichelförmigen, offenbar künst lich geformten Schacht: acht Meter breit, über 25 Meter hoch.
Die Wände teils glatt, teils regelmässig gerillt. Bei weiteren Erkundungen nahm er einen mysteriösen, entfernten Lärm wahr,»als würde irgendwo eine Art Turbine brummen«. Gedanken an vergessene Hochkulturen keimten in ihm auf. Spontan ritzte er seine Insignien ein, deponierte seinen Gürtel sowie einen Teil seiner goldenen Armbanduhr in einer Flasche im Schacht – in der Hoffnung, dass die Utensilien dereinst wieder entdeckt würden. »Das teure, goldene Stück wird wohl für lange Zeit dort bleiben, vielleicht bis die Struktur vollständig hinter einem Vorhang von Stalaktiten und Stalagmiten verschwindet«, kritzelte Antonin Horak in sein Notizbuch, ehe er das Höhlensystem auf der Flucht wieder verlassen musste.
1952 mit seiner Frau in die USA emigriert, übergab der 1976 verstorbene Linguist Teile seiner Schriften und Skizzen dem US-Astrophysiker Professor J. Allen Hynek, mit dem er sich auch persönlich getroffen hatte. Eine erste Expedition in die Slowakei von
Hinter der Öffnung erhob sich ein künstlich anmutendes, stahlhartes Riesending.
Walter Pavlis. Der tschechische Geologe ist heute hauptberuflich in der IT-Branche tätig.
Erst ab 1999 gelang es Phillips, bei weiteren Streifzügen durch die dortige Bergwelt Horaks Höhle offensichtlich aufzuspüren:»Im Eingangsbereich waren ein verblasster Kalender zu sehen, der in den Stein geritzt worden war und Initialen, die zu zweien der drei versteckten Soldaten passten.« Doch es war wie verhext: Weil Teile der Höhle einzustürzen drohten, war es Phillips unmöglich, ihr Inneres zu erkunden. »Es wäre zu gefährlich gewesen«, bedauerte er 2008 gegenüber »mysteries«.
Der Amerikaner scheint sich mittlerweile altershalber aus der Öffentlichkeit zurückgezogen zu haben. Sein potenzieller Nachfolger ist der Geologe und Höhlenforscher Walter Pavlis (45) aus Prag, dem Phillips vor etlichen Jahren einen Grossteil seiner Akten zur Verfügung gestellt hatte.
Expedition in die slowakische Unterwelt Am 30. Juni 1999 hatte das tschechische Staatsfernsehen (CT1) in der Sendung»Klekánice« erstmals über Walter Pavlis berichtet. Wie er auf Anfrage von»mysteries« erläutert, war er bereits im Sommer 1995 mit seinem Kollegen Ivo Hlasensky in der nordostslowakischen Region zwischen Altlublau und Plavnica nahe des Tatra-Gebirges auf acht kleinere Höhlen gestossen.
Dort, wo sich Horak einst aufgehalten haben soll. Die grösste dieser Grotten offenbarte die eingeritzten Initialen »H« und »A« Merkwürdige Inschrift. Skizze der von Pavlis Mitte der 1990er-Jahre entdeckten und gefilmten Insignien am Ende des eingestürzten Höhlenschachts.
sowie gross die Zahl »23«, wie die Höhlenforscher erstaunt feststellten. Das Kuriose: Der erste Tagebuch-Eintrag von Horak datiert vom 23. Oktober 1944.
»Je tiefer man in den dortigen Höhlenschacht eindringt, desto niedriger wird die Decke, so dass man schlussendlich – etwa nach 50 bis 70 Metern – kriechen muss, um zu den eingeritzten Initialen zu gelangen«, weiss Walter Pavlis zu berichten. Danach sei wegen Schutt und Geröll leider Endstation. »Man kommt nicht mehr weiter«, so der Tscheche, der heute als Manager für ein grösseres IT-Unternehmen arbeitet und die Höhlenforschung nur noch in seiner spärlichen Freizeit betreibt.
In der besagten Region ist Walter Pavlis 2002 zudem auf eine Luftaufnahme von 2006. An dieser Stelle in der Nordostslowakei vermutet Pavlis aufgrund ungewöhnlicher Bodenstrukturen Teile des von Horak beschriebenen Höhlensystems. Auf aktuellen »Google Earth«-Bildern ist die Gegend leider weitaus unschärfer abgebildet. Die exakten Koordinaten: 49°18'22.82"N 20°46'19.70"EWasserquelle gestossen, die zu einer weiteren Höhle zu führen Augenzeuge Antonin Horak scheint, wie er verrät: »Das Trinkwasser dieser Quelle wird je- (1951), kurz doch vom nahen Dorf abgezapft, der AbÁuss ist zubetoniert und vor seiner Aussomit unzugänglich. Wir wollen nun versuchen, weiter oben eiwanderung nach nen anderen Zugang zu Ànden.« Amerika. Nur wenige Kilometer entfernt zeigen Luftaufnahmen ausserdem eine seltsame, halbmondförmige Struktur auf der Erdober-Áäche. Pavlis: »Auf diesem Gebiet wachsen die PÁanzen anders als in der Umgebung. Es könnte sein, dass die Anomalie durch ein Objekt unter der Erde verursacht wird, wie es Horak in seinen Tagebuchnotizen beschrieb.« Phillips hatte »mysteries« 2008 im Zusammenhang mit Horaks Erlebnissen von seltsamen Todesfällen erzählt, die ihm zu Ohren Merkwürdige Todesfälle und fragwürdige Gerüchte gekommen waren.
Seit vielen Jahren verfolgt der Tscheche bereits die Fährte sei- Nicht minder merkwürdig erscheint, dass im Zweiten Weltnes verstorbenen Landsmannes – auf der Suche nach weiteren krieg und in den späten 1960er-Jahren Nazis beziehungswei- Informationen. Im Register des US-Bundesstaates Colorado se sowjetische Stalinisten um die besagte Höhle ihr Unwesen etwa konnte er Horaks Sterbeurkunde getrieben haben sollen, wie die Polen ausÀndig machen und einsehen, ebenso Milos Jesensky und Robert K. Lesniakie-Wir versuchen derzeit, diejenige von dessen Ehefrau Anna.
wicz 2008 in ihrer Publikation »Tajemstvi Zudem gelang es ihm, noch lebende Mesicni Jeskyne« (»Das Geheimnis der einen weiteren Zugang ins Nachkommen des einstigen Widerstands-Mondhöhle«) behaupten. Höhleninnere zu finden.
kämpfers aufzuspüren. Alle bestätigten»Besagtes Buch hat mich leider entihm die unglaubliche Geschichte. So auch täuscht«, winkt Pavlis ab. »Es beinhaltet Horaks Nichte zweiten Grades. Sie erzählte Pavlis ergänzend, keine grundsätzlich neuen Informationen, nur eine Zusammendass dessen Cousin unter mysteriösen Umständen verstorben fassung vieler Gerüchte, wie man sie auch im Internet Àndet.« sei, als dieser während des Zweiten Weltkriegs von einer Mission Dennoch will der Tscheche aufgrund seiner persönlichen Entdezurückkehrte: durch einen Kopfschuss. Die ofÀzielle Version war ckungen nicht aufgeben, wie er »mysteries« versichert. Und so Selbstmord – obwohl sich dies niemand in der Familie vorstelhofft er, mit Horaks Angehörigen in absehbarer Zeit eine weitere len konnte. Kurz darauf verstarb ein weiteres Familienmitglied.
Forschungsexpedition auf die Beine stellen zu können, um der Todesursache: Ebenfalls Selbstmord durch einen Kopfschuss, rätselhaften Entdeckung in der Tatra-Region endgültig auf den wie Pavlis anhand der Sterbeurkunde bestätigt fand. Bereits Ted Grund zu gehen.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/79-ufo-relikt-in-den-karpaten-prager-hoehlenforscher-auf-spuren-page43-1.jpg11551300Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2017-01-01 12:00:002025-12-16 09:07:15Ufo-Relikt In Den Karpaten? Prager HöHlenforscher Auf Spurensuche
Wussten Sie, dass ein Brigadegeneral der Schweizer Luftwaffe an einem vertraulichen Treffen bereits 1996 vor außerirdischen Flugkörpern warnte – und dies sogar vor ranghohen europäischen Militärvertretern? Wussten Sie, dass ein Ex-Chef der militärischen Luftraumüberwachung vom Saulus zum Paulus mutierte, als er Zeuge eines UFO-Vorfalls wurde – dies aber um keinen Preis öffentlich machen wollte? Warum drohte ein namhafter Armeevertreter dem Verfasser dieses Buches mit rechtlichen Schritten? Und wieso hält man bis heute einen Film unter Verschluss, in dem Erich von Däniken in offizieller Fliegerkluft aus der Kanzel eines eidgenössischen Kampfjets über Götter aus dem Weltall referiert?
Jahrelang trug ein Mitarbeiter der Schweizer Über 140 Originaldokumente und Radarakten Luftwaffe heimlich Beweise für das UFO-Phäuntermauern, was nie publik werden sollte: nomen zusammen. Im Hochsicherheitstrakt Auch über dem Alpenland tummeln sich under militärischen Einsatzzentrale sammelte identifizierbare Eindringlinge! Rätselhafte der Whistleblower uneigennützig vertrauliche Flugobjekte, die sich allen Erklärungsver-Informationen zum Thema, um sie im Interessuchen entziehen und sich mit Geschwindigse der Forschung der Nachwelt zu erhalten – keiten jenseits unserer Vorstellungskraft bis ihm seine Chefs und die Gesundheit einen fortbewegen. Außerirdische? Zeitreisende? Strich durch die Rechnung machten. Dieses Geheimprojekte einer fremden Macht? Dossier präsentiert sein explosives Vermächtnis. Unzensiert, ohne Rücksicht auf militäri- Luc Bürgin: Geheimdossier UFOs • Rottenburg 2015 gebunden • 224 Seiten • zahlreiche Abbildungen • 19.95 € sche Geheimnisse.
Peinlicher Auftritt der zwangsÀnanzierten ARD-Reporter in Augsburg: Im November 2016 äusserten sich dort namhafte NATO-Kritiker und Friedensforscher an einem öffentlichen Kongress zur Weltlage. Auch ein Kamerateam des Bayerischen Rundfunks (BR) war vor Ort – um die Veranstaltung und ihre Teilnehmer ins Lächerliche zu ziehen. Zufällig Àlmte ein unabhängiger Journalist die TV-Reporterin bei der Arbeit und machte sich einen Spass daraus, den Spiess umzudrehen. Lesen Sie, was der BR seinen Zuschauern in der Folge unterschlug.
Ob Alternativmedizin, EU-Schlamassel oder Kritik an der NATO: Organisatoren öffentlicher Querdenker-Kongresse haben es in Deutschland zunehmend schwerer. Grund: Bereits ein paar anonyme Drohungen linksextremistischer »Antifa«-Aktivisten im Vorfeld reichen mittlerweile aus, um Behörden und Hallenbetreiber fast schon panikartig auf den Plan zu rufen und so manchen Veranstalter in die Knie zu zwingen. Oder wie es der süddeutsche Verleger Jochen Kopp formuliert: »Die so genannte Antifa und ihr gut funktionierendes und oft genug aus Steuermitteln Ànanziertes Netzwerk unternehmen alles, um Veranstaltungen War ebenfalls Referent am Augsburger Kopp-Kongress: Der Schweizer Historiker Daniele Ganser, hier im Gespräch mit den Teilnehmern.
zu verhindern, deren Inhalte nicht ihrer sozialistischen Ideologie entsprechen.
Sie sprechen dann vom ›Kampf gegen Rechts‹ und meinen damit all jene, die ihre Ideologie nicht teilen.« Konsequenz: Behördlich erlaubt werden derlei Kongresse oft nur noch, wenn bewaffnete Sicherheitseskorten vor der Halle aufmarschieren – auf Kosten der Veranstalter. Selbst Autoren wie Erich von Däniken oder Armin Risi referierten in Stuttgart unlängst unter Polizeischutz, weil sie und andere von Linksextremisten im Vorfeld als »politische Feinde« bedroht wurden. O heilige Einfalt!
Ähnliches spielte sich kürzlich beim öffentlichen Kopp-Kongress in Augsburg ab.
Angekündigt waren am 29. Oktober 2016 Politanalysten und Friedensforscher wie F. William Engdahl, Friederike Beck oder der Schweizer Historiker Daniele Ganser.
Unter den Augen von rund 20 Sicherheitskräften und Polizisten sprachen sie vor über 600 Zuschauern zum Thema »Geopolitik« und legten sachlich und unaufgeregt dar, wie dreist uns die NATO, aber auch andere weltweite Kriegstreiber seit Jahren an der Nase herumführen.
Und was taten die öffentlich-rechtlichen Moralapostel der ARD? Die machten sich einmal mehr einen Spass daraus, vor der Augsburger Halle Kongressbesucher mit negativ gefärbten Fangfragen zu nerven, um deren – verständlicherweise emotionale – Statements später tendenziös geschnitten und hämisch kommentiert auszustrahlen. Kein Wort über die Vorträge. Keine kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten. Keine Interviews mit den Referenten. Ein journalistisches Armutszeugnis!
Umso ergötzlicher, was sich der freischaffende Journalist Christian Jung (metropolico.org) erlaubte: Während Reporterin Elena Alvarez Lutz vom Bayerischen Rundfunk vor dem Kongresszentrum auf 2 Stimmenfang ging, drehte er den Spiess kurzerhand um, Àlmte und befragte die BR-Reporterin ebenfalls – zu den astronomisch hohen Zwangsgebühren für ARD und ZDF. Dies, nachdem sie mit ihrem Kamerateam zuvor spontan auch auf ihn zugegangen war.
Wichtig zu wissen: Christian Jung tätigte seine Filmaufnahmen auf eigene Initiative, wie er gegenüber »mysteries« bestätigte, obwohl ihm die BR-Sendung »Quer« in ihrem Beitrag später unterschwellig unterschob, als Querulant im Auftrag des Veranstalters unterwegs gewesen zu sein (»Vermeintliche Gegner werden geÀlmt und gestört!«). Im Gegensatz zum Bayerischen Rundfunk liess Jung in seinem Youtube-Beitrag zudem auch die rund fünfzehn vor der Halle gegen den Kongress protestierenden linksradikalen Juso-Frühreifen zu Wort kommen, welche den kostenintensiven Sicherheitseinsatz mitzuverantworten hatten.
Was dabei herauskam? Machen Sie sich Ihr eigenes Bild und lesen Sie auf den folgenden Seiten im Originalwortlaut, was uns die »Quer«-Macher der ARD in ihrem verunglückten TV-Beitrag vom 3. November 2016 vorenthielten.
lb. ■
Christian Jung: »Ich hätte da ebenfalls eine spontane Frage an Sie! Sie haben als BR-Reporterin die Teilnehmer hier ständig nach dem Eintrittspreis von 69 Euro gefragt. Gegenfrage: Finden Sie über acht Milliarden Euro GEZ-Beitragsgebühren pro Jahr für die öffentlichrechtlichen Sender in Deutschland angemessen?«
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/79-tv-reporterin-am-limit-ich-fuehle-mich-extrem-von-ihnen-bedr-page55-1.jpg15382048Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2017-01-01 12:00:002025-12-16 09:06:13Tv-Reporterin Am Limit:»Ich FüHle Mich Extrem Von Ihnen BedräNgt!«
»Am 22. Mai 2015 durfte ich in Ibiza einer Séance des englischen Mediums Warren Caylor beiwohnen und unmittelbar vor ihn hinstehen. Das Objekt erschien in seinem Mund. Im Kerzenschein durfte ich daran zupfen und es vor meinen Augen sachte herausziehen. Stück für Stück. Es stockte immer wieder. Ich musste sehr vorsichtig vorgehen. Schliesslich kam eine prächtige, metallische Halskette zum Vorschein, ein insgesamt 62 Zentimeter langes Riesenteil (siehe Foto unten).
Auch im täglichen Berufsalltag beim Basler Psi-Verein erlebe ich immer wieder Erstaunliches. So versprach ich Warren bei uns im Büro einmal spontan, am Mittag etwas Kleines zu kochen. Ich hatte dann leider kaum Zeit und bestellte uns eine Pizza. Wir sassen da also beide im Büro. Und plötzlich fasste er mitten während dem Essen in seinen Gaumen und klaubte schliesslich eine riesige Vogelfeder aus dem Mund hervor. Da guckt man schon etwas verwundert. Öfters kaufte ich auch Süssgetränke für ihn. Nach dem Öffnen schüttelte er die Getränkedosen manchmal und schmunzelte: ›Apport!‹ Wir schnitten die Büchsen später auf. Im Inneren befanden sich Plastikteile, die man nie und nimmer durch die kleine Trinköffnung oben hätte hindurchzwängen können.
Ich kann auch bestätigen, dass es in unseren Räumlichkeiten immer wieder mal Steine aller Formen und Grössen ›regnet‹. Manchmal sind es derart viele, dass wir auf Anhieb gar nicht alle Ànden.
Bei der Renovation unseres kleinen Séance-Raumes fanden wir etliche weitere.
Skeptisch zu bleiben und nicht alles blindlings zu glauben, ist sicherlich ratsam. Ergänzend möchte ich aber auch betonen, dass es sich bei allen ›Medialen‹ privat um äusserst warmherzige, humorvolle Menschen handelt – ohne jegliche Starallüren.« ■
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/79-therese-hartmann-auch-ich-erlebe-immer-wieder-erstaunliche-page40-1.jpg16441306Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2017-01-01 12:00:002025-12-16 09:05:46Therese Hartmann: »Auch Ich Erlebe Immer Wieder Erstaunliches«
Jeder hat schon von Christoph Kolumbus, Amerigo Vespucci oder Ferdinand Magellan gehört. Lange vor den berühmten europäischen Entdeckern und Eroberern aber segelte eine chinesische Armada unter Admiral Zheng He mit Hunderten von riesigen Dschunken bereits um die halbe Welt – bis nach Afrika. Und um 1421 womöglich noch weitaus weiter – bis nach Amerika und Europa!
eltweit werden Männer 69,1 Jahre und Frauen 73,8 Jahre alt. In Europa liegt die durchschnittliche Lebens-Werwartung mit 75 respektive 81 Jahren erwartungsgemäss höher. So rechnen es Áeissige Statistiker vor. In wenigen Nischenregionen unserer Erde aber scheint – unabhängig von Bildung, Lebensstandard oder medizinischer Versorgung – ein wahrer Jungbrunnen zu sprudeln. Und kein Fachmann kann bis heute plausibel erklären, weshalb.
Altersforscher sprechen diesbezüglich von »Blauen Zonen«: Begrenzte, zumeist ländliche Regionen, in denen überdurchschnittlich viele Menschen leben, die über 100 Jahre alt werden.
So beispielsweise im japanischen Okinawa oder auf der griechischen Insel Ikaria. Eine weitere »Blaue Zone« beÀndet sich im gebirgigen Hinterland Sardiniens – in der Provinz Ogliastra sowie der Hochebene von Barbagia (Nuoro). Nicht nur Frauen leben dort weitaus länger als der Durchschnitt, sondern auch auffällig viele Männer.
Auf Spurensuche in Sardinien Die deutsche Fachautorin und Übersetzerin Ulla Rahn-Huber hat sich intensiv mit diesem Phänomen beschäftigt und dazu jüngst ein Buch veröffentlicht: »Das Geheimnis der Hundertjährigen von Sardinien« (MVG Verlag). Bei ihren Recherchen in den dortigen Hirten- und Bauerndörfern wandelte sie auf den Spuren des italienischen Arztes und Ernährungswissenschaftlers Gianni Pes. Bereits Ende der 1990er-Jahre hatte der Mediziner der Universität Sassari in jener Region Geburten- und Sterberegister von rund 1000 Hundertjährigen durchforstet, von denen er 200 anschliessend persönlich besuchte.
Was Gianni Pes in mühevoller Kleinarbeit herausfand, lässt aufhorchen: Laut seinen Analysen leben in Ogliastra und Nuoro nach penibler Auswertung aller Daten der Geburtsjahrgänge 1880 bis 1900 durchschnittlich mehr als doppelt so viele Hochbetagte wie im restlichen Sardi-Gianni Pes (Bild rechts).
Seit Jahren erforscht der Mediziner die Langlebigkeit seiner sardischen Verwandten (links).
Ausgabe 1/2017 nien. Darunter knapp mehr männliche als weibliche Hundertjährige. Dieses annähernde 1:1-Verhältnis ist nirgends sonst auf der Welt anzutreffen, tummeln sich auf unserem Globus doch drei bis vier Mal mehr Frauen als Männer, die das 100. Lebensjahr erreicht haben.
Viele blieben skeptisch – einer wollte es genauer wissen Als begnadete Ärzte wie Ignaz Semmelweis (Entdecker des KindbettÀebers) oder Barry Marshall (Helicobacter-Entdecker) ihre medizinischen Erkenntnisse einst der Fachwelt vortrugen, wurden sie mit Hohn und Spott überschüttet. Heute hat man ihnen Denkmäler errichtet. Auch Pes' kontroverse statistische Entdeckungen wurden von Fachkollegen anfänglich mehr als kritisch, fast schon zynisch kommentiert: »Ja, ja – und wenn meine Grossmutter Räder hätte, wäre sie ein Planwagen«, feixte so mancher Professor und Gelehrte 1999 anlässlich einer von Pes' Präsentationen im französischen Montpellier.
Einer der wenigen im Saal dagegen, der belgische Demograf Michel Poulain, blieb zwar ebenfalls skeptisch – aber dennoch neugierig. Spontan bot er an, Pes' Resultate gemeinsam mit ihm einer kritischen Überprüfung zu unterziehen. Für ihre Untersuchungen auserkoren die beiden Männer die Gemeinde Villagrande Strisaili in Nuoro, 700 Meter über dem Meer – dem Ort mit der höchsten Quote an Langlebigen in Sardinien (»über zehn Hundertjährige auf 1000 Neugeborene«).
Akribisch werteten Pes und Poulain 2010 vor Ort die ofÀziellen Geburtsund Sterberegister aller Einwohner aus, die zwischen 1876 und 1912 geboren wurden und glichen deren Daten zusätzlich mit Militärarchiven oder mündlichen Auskünften von Verwandten ab. Insgesamt 1957 »Lebensakten« wurden akribisch erfasst. Resultat ihrer 2011 im »Journal of Aging Research« publizierten Studie: Auch in der Gemeinde Villagrande Strisaili halten sich die überdurchschnittlich zahlreichen hundertjährigen Männer und Frauen verblüffenderweise die Waagschale!
Doch worin liegt das Geheimnis ihrer erstaunlichen Langle-Süsswasserpolypen (Hydra): Die winzig kleinen Nesseltierchen scheinen potenziell unsterblich!
bigkeit? Ein Mitgrund dürften die Gene der sardischen Betagten sein. In ihren Adern Áiesse »das weitgehend unverfälschte Blut der ersten Einwohner, der Protosarden«, so Ulla Rahn-Huber.
Eine Vermischung mit Zugezogenen fände kaum statt. Gen-Analysen hätten zwar interessante Hinweise geliefert, aber keine abschliessende Er-Ein Thema, das auch Professor Stefan Schreiber fasziniert. Seit vielen Jahren ist der Molekularbiologe der Universität Kiel in unserem Erbgut Genen wie EXO1 oder ApoE auf der Spur, die unser Leben verlängern oder verkürzen.
Nach intensiven Forschungen an Hochbetagten scheint das Ei des Kolumbus gefunden, wie Schreiber 2009 in den PNAS (»Proceedings of the National Academy of Sciences«) zu Protokoll gab:»Eine bestimmte Variation im Gen FOXO3A übt einen positiven EinÁuss auf die Lebenserwartung des Menschen aus und Àndet sich auffällig häuÀg bei 100-Jährigen – und zwar vermutlich Eine bestimmte Variation im Gen FOXO3A übt einen positiven Einfluss aus.
klärung.
Altersstatistiken, wie sie Gianni Pes und Kollegen 2011 im »Journal of Aging Research« veröffentlichten. Die rote Kurve verdeutlicht die höhere Lebenszeit der Männer und Frauen in Villagrande, im Vergleich zum gesamtitalienischen Durchschnitt (blaue Kurve).
50 Ausgabe 1/2017 weltweit.« Untersucht worden waren dafür DNA-Proben von 388 hundertjährigen Deutschen. Deren Daten hatte man mit dem Genmaterial von 731 jüngeren Personen verglichen. Resultat: Bei Hundertjährigen ist die spezielle Variation des FOXO3-Gens wird, scheint es Pes aufgrund dessen natürlicher Ingredienzien Kalzium, Phosphor, Zink und weitere chemische Elemente als Lebenselixier? Davon ist auch Ulla Rahn-Huber nach intensiven Gesprächen mit den Einheimischen überzeugt. Und so schwärmt sie ebenfalls vom »besonderen Käse«, vom örtlichen Obst und Gemüse aus eigenem Anbau oder dem selbstgebackenen Sauerteigbrot der Einheimischen.
Was den Fleischkonsum betrifft, verzichte man in Sardiniens Dörfern weitgehend auf industrielle Supermarktprodukte. Auf Hochleistung gezüchtete Tiere, mit Antibiotika und Mastfutter vollgepumpt, werden von den Hochbetagten grösstenteils abgelehnt. Vielmehr behandeln sie ihre Nutztiere respektvoll und lassen deren Herden seit jeher auf den örtlichen Wiesen weiden.
Klingt einleuchtend, dem heutigen Ernährungswissen entangetan zu haben.
besonders häuÀg.
Hydras unsterbliches Geheimnis gelüftet?
Auftrieb erhielten Schreibers Erkenntnisse 2012 durch Forscher an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) – und dies ausgerechnet beim wenige Zentimeter kleinen Süsswasserpolypen (Hydra). Das winzige Nesseltierchen zeigt erstaunlicherweise »keine Alterungsprozesse und ist potenziell unsterblich!«, so die Uni-Experten wörtlich. »Auf der Suche nach dem Gen, das für die Unsterblichkeit der Hydra verantwortlich ist, sind wir unerwartet ausgerechnet auf das so genannte FOXO-Gen gestossen«, freut sich Doktorandin Anna-Marei Böhm.
Oder wie es ihr Mentor, Professor Thomas Bosch vom Zoologischen Institut der CAU, formuliert: »Unsere Forschungsgruppe konnte erstmals direkt zeigen, dass zwischen dem FOXO-Gen und der Alterung ein unmittelbarer Zusammenhang besteht.
Da besonders aktives FOXO bereits bei über hundertjährigen Menschen festgestellt wurde, ist es mit grosser Wahrscheinlichkeit ein entscheidender Faktor beim Altern – auch beim Menschen.«»Gute Gene« gleich langes Leben? Zumindest auf Sardinien scheint dies nicht des Rätsels ultimative Lösung zu sein, wie Gerontologe Gianni Pes betont. Selber aus der dortigen Region stammend wundert er sich seit je über das extrem hohe Alter seiner Verwandten: »Alles deutet darauf, dass neben biologischen und genetischen Faktoren weitere EinÁüsse eine wichtige Rolle spielen müssen«, ist er überzeugt.
Ergänzend trage wohl auch eine gesunde Ernährung zur Lebensverlängerung bei. Nicht zuletzt der Frischkäse aus örtlicher Schafsund Ziegenmilch, der in den dortigen Dörfern regelmässig konsumiert Forscher wollten auch jener Gegend ihr Geheimnis entlocken, doch niemand fand eine schlüssige Antwort. Von »negativer Ionenladung der Luft« ist die Rede. Ebenso wie von geheimnisvollen Heilkräutern. Mythos oder Wahrheit?
Zu denken gab und gibt Vilcabamba nicht zuletzt dem argentinischen Arzt Ricardo Coler, der sich angesichts seines sterbenden Vaters vor wenigen Jahren dorthin aufmachte, um mehr über das Geheimnis der Langlebigkeit in Erfahrung zu bringen. Ins Dorf, wo mehr als zehn Mal so viele Hundertjährige wie sonstwo auf der Welt zu Ànden sein sollen. Und dies trotz zumeist katastrophalen hygienischen Verhältnissen.
Verwirrende Erkenntnisse im »Heiligen Tal«»Etwas ist anders in Vilcabamba«, Àel auch Coler bald auf. »Überall begegnet man alten Menschen. Während Betagte in unseren Breitengraden oft gebrechlich wirken, das Haus nicht mehr verlassen oder auf den Arzt warten, wandeln die hochbetagten Herrschaften in Vilcabamba munter und leichtfüssig durch die Strassen oder reiten auf Eseln die Bergpfade entlang.« Mit gesunder Ernährung scheint das wenig zu tun zu haben. Ernüchtert musste Ricardo Coler vor Ort vielmehr feststellen, dass die Dorfbewohner höÁich formuliert »eine gewisse Neigung zum Exzess zeigen: Es wird geraucht und gezecht, was das Zeug hält.
Sich selbstkasteien oder auf etwas verzichten für ein längeres Leben? Nicht in diesen Breiten.« Derb formuliert: In Vilcabamba wird geraucht, gevöllert, geliebt und gesoffen. Samt Salz, Fett und Alkohol in üppiger Menge – und weiterem, was westlichen Gesundheitsaposteln den Schweiss auf die Stirn treibt. Dennoch werden die Menschen dort älter als bei uns und sterben zumeist erst noch schnell und schmerzlos.
Liegt es vielleicht »an der guten Luft«, wie Ricardo Coler von Einheimischen immer wieder versichert wurde? Am äusserst mineralienreichen örtlichen Gletscherwasser? Oder am El Mandango, dem Inka-Berg des ruhenden Gottes, von dem »magische Kräfte« ausgehen sollen? Oder schlummert das Lebenselixier eher im Chamico, den getrockneten Stechapfel-Blättern, die im gesamten Dorf seit jeher von Jung und Alt geraucht werden? Hält eine uralte Schamanen-Droge mit berauschendem, aphrodisierendem Effekt die Dorfältesten länger am Leben, sowie bei Lust und Laune?
Tatsache ist: Kein einziger Hundertjähriger läuft in Vilcabamba mit einer Glatze herum, wie auch Ricardo Coler vor Ort erstaunt zur Kenntnis nehmen musste. Alle Betagten besitzen verhältnismässig fülliges und kaum ergrautes Haar, frönen bis ins hohe Alter dem Laster und dem Vergnügen. »Osteoporose kennt man hier nicht, ebenso wenig wie Patienten mit Krebs«, versicherte ihm der einheimische Arzt Wilson Correa. Und ergänzte: »Ausserdem wächst in dieser Gegend der Wilco-Baum (Anadenanthera colubrina), welcher die Atmosphäre mit Sauerstoff anreichert.« Hand aufs Herz: Auch »sauerstoffreiche Luft« wirkt keine Wunder. Oder wie der Botaniker Volker Wissemann von der Universität Giessen gegenüber »mysteries« in Sachen Wilco-Baum und dessen Samen augenzwinkernd kommentiert: »Wahrscheinlich Blick auf Vilcabamba. Auch in Ecuador leben die Menschen auffällig länger – trotz exzessivem Lebenswandel.
sprechend. Und dennoch reicht auch gesunde Nahrung alleine bei weitem nicht aus, um die 100-Jahr-Grenze beschwerdefrei zu überschreiten. Schliesslich wird in vielen anderen ländlichen Gebieten weltweit ebenso gesund oder pestizidfrei produziert und gegessen – ohne dass die dortige Bevölkerung auffällig viele Methusaleme hervorbrächte.
Wie Ulla Rahn-Huber von den oft quietschÀdelen Hochbetagten in Sardinien erfuhr, scheint es deshalb zusätzlich auf eine positive Lebenseinstellung anzukommen. Der 101-jährige Luigino Nieddu etwa erzählte ihr, das Wichtigste für ein langes und gesundes Leben sei »Serenità«: die »innere Ruhe«. Man solle sich selbst und die eigene Meinung nicht zu ernst nehmen und bescheiden bleiben, rieten auch andere rüstige Greise gelassen.
Viel Körperbewegung scheint ebenfalls wichtig und gehört in den dortigen Bergdörfern zum Alltag. Bereits der tägliche Spaziergang durch ihre gebirgigen Heimatorte strengt die Senioren aufgrund der holprigen Gassen und vielen Treppen zwar an. Dennoch nehmen sie diese Strapazen in Kauf, bleiben sie auf diese Weise doch leistungsfähiger und rüstiger. Oder wie Gianni Pes zu bedenken gibt:»Je steiler das Gelände, desto länger vermutlich das Leben.« Ist das Geheimnis damit entschlüsselt? Mitnichten. Denn auch im Süden Ecuadors existiert eine verblüffende »Blaue Zone«: Vilcabamba – das »Heilige Tal«. Auf 1565 Metern über Meer leben in der dortigen Provinz Loja »derart viele Steinalte, dass man es das Tal der Hundertjährigen nennt«, wie selbst ARD-Korrespondent Peter Sonnenberg 2015 staunte. Schon etliche Je steiler das Gelände, desto länger die Lebenserwartung?
Ausgabe 1/2017 ist es eher die Wirkung seiner halluzinogenen Droge, welche die Leute so entspannt altern lässt.« Womit lassen sich »Blaue Zonen« sonst noch erklären? Ein weiterer entscheidender Faktor bildet laut Vilcabamba-Arzt Wilson Correa die familiäre Bindung. »Der Patriarch hält seine Sippe zusammen, und auch wenn er für sich selbst sorgen kann, ist immer jemand bei ihm. Er wird als das Familienoberhaupt angesehen und entsprechend umsorgt. Das ist von fundamentaler Bedeutung.« Schon 1999 stellte der deutsche Medizinsoziologe Ronald Grossarth-Maticek nach umfangreichen empirischen Studien fest, dass ein gutes familiäres Zugehörigkeitsgefühl die Wahrscheinlichkeit, alt zu werden, um das Vierfache erhöht. Auch für die Greise auf Sardinien stellt die Familie die Basis für alles dar, wie Ulla Rahn-Huber nach ihren ausgedehnten Reisen betont.
Der Einzelne stünde nie alleine da, wie sie konstatiert. Die Familie sei für die Sarden der Anker – sinnhaftes, geregeltes Tun ihr Lebenselixier.
Eckhard Kruse, Professor für Angewandte Informatik an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim, wohnte ab 2015 mehreren Séancen im Basler Psi-Verein bei, um sich eine eigene Meinung zu bilden. Seither versucht er, den umstrittenen Phänomenen als Wissenschaftler kritisch und vorurteilsfrei auf den Grund zu gehen. In einem kurzem Erlebnisbericht fasst er seine ersten Eindrücke zusammen.
Wenn ich früher Berichte über »Physikalische Medialität« hörte, von Séancen in völliger Dunkelheit, körperlosen Stimmen Verstorbener, »Ektoplasma« und Dingen, die aus dem Nichts erscheinen oder von Geisterhand in der Dunkelheit herumgewirbelt werden, dann ging es mir wie wohl den meisten Menschen: Bei so viel Unglaublichem zuckte ich nur mit den Schultern. Was soll das denn, kann ja wohl nicht sein, damit muss ich mich nun wirklich nicht beschäftigen?! Mittlerweile konnte ich mehrere derartige Séancen persönlich miterleben, und ich bin inzwischen überzeugt, dass es sich lohnt, diese Phänomene genauer anzuschauen.
Ich hatte die Gelegenheit, beim Basler Psi-Verein an Séancen von Kai Mügge, Mychael Shane und Warren Caylor teilzunehmen. Bei allen drei Medien waren vielfältige Phänomene zu erleben. Dabei waren von den jeweiligen »geistigen Kontaktpersonen« Botschaften zu hören, und es ergab sich mitunter ein – oft schlagfertiger und humorvoller – Dialog mit den Teilnehmern. Ich möchte einiges herausgreifen, das mich beeindruckt hat und wovon ich keine Vorstellung habe, wie es sich mit Tricks und Betrug erreichen liesse.
Aus feiner Substanz wuchsen Finger hervor Bei Kai Mügge haben mich besonders die Ektoplasma-Phänomene fasziniert. Im schwachen Rotlicht, das an- und ausgeschaltet wurde, konnten die Geschehnisse beobachtet werden.
Aus Kais Mund strömte eine feine, weissliche Substanz und sank zu Boden, wo sie sich rund einen Meter vor meinen Füssen zu einem kissengrossen Haufen ansammelte, der langsam und organisch vor sich hin wabbelte. Nach und nach wuchsen einzelne Finger, dann schliesslich eine Hand daraus hervor und Basler Séance mit Warren Caylor im Juni 2016. Allen Kontrollmechanismen zum Trotz quollen aus seiner Nase und seinen Ohren in Trance unerwartet grössere Mengen an gewebeartigem Material, an dessen unterem Ende sich im Rotlicht eine Hand bildete.
(Fotos: bpv.ch) Séance mit Kai Mügge im kleinen Raum des Psi-Vereins (2016). Auch in seinem Fall manifestiert sich vor aller Augen immer wieder gewebeartiges Material. Parapsychologen nennen besagte Substanz Ektoplasma.
bewegten sich langsam und sehr natürlich wirkend.
Bei Mychael Shane wiederum fand ein Teil der Séance bei normaler Beleuchtung statt. Nachdem er eine Weile gesprochen hatte, wurde sein Mund mit Klebeband verschlossen und die Position mit Filzmarkern auf dem Gesicht markiert. Arme und Beine waren am Stuhl Àxiert. Der Vorhang des Kabinetts (einer bei Séancen üblichen »Dunkelzelle« für das Medium) wurde geschlossen, und nach einer Weile signalisierte Mychael grunzend durch den zugeklebten Mund, es gehe los.
Der Vorhang wurde geöffnet, die Fixierungen gelöst, so dass Mychael aufstehen konnte. Nach dem Lösen des Klebebands strömten aus seinem Mund innerhalb weniger Sekunden mehrere Dutzend kleinerer, erbsengrosser Steine, aber auch grössere, insbesondere zwei ungefähr walnussgrosse Steine.
Sind alle eingeweiht? Bin nur ich der Dumme?
Warren Caylor aus England schliesslich konnte ich im Rahmen einer privaten Séance kennenlernen. Die »Spirits« waren in seinem Fall als körperlose Stimmen zu hören, die sich in deutlichem Abstand vom Medium im Raum bewegten, um mit einzelnen Teilnehmern zu sprechen, und mir dabei bis auf vielleicht einen halben Meter nahekamen.
Doch selbst wenn Warren das Schauspieltalent besässe, so unterschiedliche Charaktere, vom Klang der Stimme, dem Sprachduktus und der Persönlichkeit her, derart lebendig, humorvoll und schlagfertig vorzuspielen, bliebe die Frage, warum er sich dann nicht einfach auf Comedy-Bühnen als Künstler feiern liesse.
Was soll ich damit anfangen? Während der Séancen war mein Verstand wie alarmiert und machte sich eifrig aber vergeblich daran, konventionelle Erklärungen für das Erlebte zu suchen. RafÀnierte Zaubertricks mit unsichtbaren Fäden und Beamerprojektion? Kollekti-Professor Dr. Eckhard Kruse.
ve Halluzination aller Teilnehmer unter unbewusster Hypnose?
Versteckte Helfer unter den Zuschauern, alle sind eingeweiht, nur ich bin der Dumme?
Diese und weitere Fragen stellen sich Forschern, die derartige Phänomene untersuchen, schon seit langem, und oft gehen die medial Begabten auf derlei Bedenken ein und lassen vielfältige Kontrollen zu, um herkömmliche Erklärungen und Betrug auszuschliessen, wie etwa das Festbinden oder Festhalten auf dem Stuhl, die vorherige Durchsuchung der Räume, ihrer Kleidung und manchmal sogar ihrer Körperöffnungen.
Dass Wissenschaftler so oft die Untersuchung des Paranormalen scheuen, liegt wohl an ihrer Angst, Täuschung oder Betrug aufzusitzen und danach dumm dazustehen. Doch ist es nicht viel dümmer und unwissenschaftlicher, sich einem Forschungsgebiet wie diesem aus Angst vor dem Scheitern pauschal zu verweigern?
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/79-physikalische-medialitaet-zu-unglaublich-fuer-die-moderne-wis-page41-1.jpg13822048Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2017-01-01 12:00:002025-12-16 09:03:58Physikalische MedialitäT: Zu Unglaublich FüR Die Moderne Wissenschaft?