Japans Megalith-Rätsel: Exklusivreise mit Luc Bürgin (8. bis 19. September 2017)
Waren Sie schon mal in Japan? Der britische Globetrotter Graham Hancock Áog kürzlich dorthin – um spektakuläre Megalithen unter die Lupe zu nehmen. Darunter auch den 500 Tonnen schweren »Ishi no Hoden«: einen rund 1500 Jahre alten Steinkoloss in der Präfektur Hyōgo (Foto rechts).
Wer den vermeintlich freischwebenden Riesenbrocken einst errichtet hat? Niemand weiss es.
Die asiatische Mystery-Stätte beschäftigt auch»mysteries«-Herausgeber Luc Bürgin. Vom 8. bis 19. September 2017 wird er mit einer Reisegruppe ebenfalls ins »Land der aufgehenden Sonne« aufbrechen. Warum? Weil dort laut alten Überlieferungen einst geheimnisvolle Götter vom Himmel stiegen und das Kaiserhaus begründeten.
Ihre Utensilien sollen bis heute im Ise-Schrein, aber auch im Kaiserpalast verborgen sein:»Japans spirituelle Kultur, seine heiligen Shinto-Schreine, Grabhügel, Götterberge, Kraftorte und Megalith-Mysterien faszinieren mich. Buddhistische Mönche hüten dort uralte Geheimnisse.
Ich muss nach Japan – um diese Mysterien mit eigenen Augen zu erkunden. Wer hat Lust, mich zu begleiten?« Detaillierte Infos zum Reiseverlauf Ànden Sie im Internet unter: www.kopp-spangler.
de/besondere-reisen/reise/japan.html. Oder via Telefon: +49 (0) 7472 98 00 818.
Kein Alien – sondern eine Lilie»Die Jungfrau Maria als pechschwarze Heilige? Diesem seltsamen Phänomen begegnet man nicht nur in südlichen Gefilden, sondern auch bei uns: Hunderte von Madonnen in berühmten christlichen Heiligtümern wurden vor Jahrhunderten dunkelhäutig gestaltet! Mit Erklärungen tut sich der Klerus schwer. Ebenso wie mit dem Umstand, dass Marias Geburtshaus in Nazareth im 13. Jahrhundert von Engeln nach Italien transportiert worden sein soll – an einen Wallfahrtsort, wo christliche Pilger heute US-Präsident Kennedy, Raketen, Astronauten und UFOs huldigen.« (»mysteries« Nr. 6/2016) Mit grossem Interesse las ich das letzte Heft und Reinhard Habecks spannende Abhandlung über die schwarzen Madonnen. Allerdings muss ich ihn korrigieren, was Loreto betrifft. Ich war ein gutes Dutzend Mal in der Basilica di Santa Casa und kenne natürlich auch das Fresko in der Cappella Americana. Tatsächlich sind dort untertassenförmige und dreieckige Raumschiffe im Sternenmeer zu sehen, keine Frage. Falsch ist allerdings die Behauptung, ein »grossköpÀger Alien« würde könnt.
durch das Fenster des Heiligen Hauses blicken. Es ist in diesem Fenster lediglich eine Lilie dargestellt, in der christlichen Ikonographie Symbol für die Reinheit und Jungfräulichkeit Mariens. Anbei übersende ich euch ein qualitativ besseres Foto, damit ihr euch selbst davon überzeugen Michael Hesemann (D) Ausführliches Reiseprogramm und weitere Informationen bei: KOPP & SPANGLER OHG Bertha-Benz-Straße 10 72108 Rottenburg a. N.
Telefon: 07472 980 08 18 Telefax: 07472 980 08 20 info@kopp-spangler.de www.kopp-spangler.de Termin und Preis:
Winnetou erobert Schweizer Bergwelt
Frohe Kunde für Schweizer Karl-May-Freunde: Winnetou und Old Shatterhand reiten wieder – und dies erst noch in der prächtigen Naturkulisse des idyllischen Bergdorfes Engelberg (Obwalden), südlich des Vierwaldstättersees. Möglich ge macht hat die ersten eidgenössischen »Karl May Festspiele« vor dem dortigen Wasserfall der erfahrene deutsche Winnetou-Darsteller und Produzent Tom Volkers. Die geplante Freilichttribüne bietet Platz für 2500 Zuschauer. Erste Komparsen-Castings für zwei Indianerlager und eine Westernstadt haben be reits stattgefunden. Auch der Vorverkauf für die 26 Aufführungen vom 15. Juli bis 13. August 2017 läuft mittlerweile auf Hochtouren. Tickets können auf www.
winnetou.ch oder via Ticketcorner bestellt werden.
Mit Reinhard Habeck zu den Steinzeitastronauten im Val Camonica Mit bisher einer Drittelmillion erfasster prähistorischer Graffitis ist das Val Camonica das größte Geschichtsarchiv Alteuropas! Der bekannte Autor und Mysterienforscher Reinhard Habeck kennt ihre verborgenen Plätze, weiß von ihrer geheimnisvollen Geschichte und führt Sie exklusiv zu den kuriosen Felszeichnungen behelmter Wesen mit Strahlenkranz, die Talbewohner unverblümt als »Astronauti« bezeichnen.
Sie zählen zu den letzten Geheimnissen der Menschheitsgeschichte: Millionen von unverstandenen, in Fels gravierte Botschaften, die von Steinzeit-Künstlern hinterlassen worden sind. Besonders Áeissig waren unsere Urahnen vor Jahrtausenden im norditalienischen Val Camonica: An dessen Berghängen sind rund 350’000 kuriose GrafÀtis aus grauer Vorzeit verewigt. »mysteries« zeigt exklusiv bislang unbekannte Darstellungen, die dort jüngst zum Vorschein kamen.
Im Herbst 2016 kletterte »mysteries«-Autor Reinhard Habeck mit einigen Reisegefährten einmal mehr über Stock und Stein, um in der italienischen Lombardei abseits vertrauter Touristenpfade weitere verborgene Fundplätze aus der Vorzeit aufzustöbern.
Bei seiner jüngsten Alpenwanderung erhielt der Wiener Unterstützung vom ortskundigen Archäologen und Felskunstexperten Ausilio Priuli. Dessen »Didaktisches Museum für Kunst und prähistorisches Leben« in Capo di Ponte ist das Zentrum für experimentelle Archäologie in Italien.
Mit der Machete bewaffnet ebnete der rüstige italienische Gelehrte der privaten Forschertruppe den Weg zu kaum zugänglichen Felsbildplätzen. Anbei sehen Sie einige bislang unbekannte, von Reinhard Habeck fotograÀerte Kuriositäten, die im teils immer noch unerforschten und von Gestrüpp und Moos überwucherten Gelände rund um Capo di Ponte versteckt liegen: Viele Jahrtausende alte, vorchristliche Motive, die bislang in keinem Fachbuch verzeichnet sind.
red. ■
◄ Mit der Machete unterwegs. Ausilio Priuli, ohne dessen unermüdliches Engagement viele der faszinierenden Felsbilder im Val Camonica der Vergessenheit anheimfallen würden.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/79-neue-felsbild-raetsel-wesen-die-noch-niemand-zu-gesicht-bek-page61-1.jpg783525Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2017-01-01 12:00:002025-12-16 09:02:45Neue Felsbild-RäTsel: Wesen, Die Noch Niemand Zu Gesicht Bekam
»mysteries«: 2017 feiert der Basler Psi-Verein sein 50-Jahr-Jubiläum. Besonders intensiv beschäftigt ihr euch derzeit mit der so genannten Physikalischen Medialität und insbesondere mit»Apport-Phänomenen«.
Im kleinen Kreis geben namhafte »Medien« wie Kai Mügge, Mychael Shane oder Warren Caylor bei euch derzeit regelmässig öffentliche Kostproben ihrer bizarr anmutenden Experimente mit der Anderswelt. Wie kam es dazu?
Lucius Werthmüller: Medialität, die sich oft in unverstandenen physikalisch realen Manifestationen oder Apporten äussert – also einer Art Materialisation von Gegenständen oder Wesenheiten aus dem Nichts – ist äusserst selten und Àndet meist in geschlossenen Zirkeln statt, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Vor gut 20 Jahren wohnte ich erstmals einer derartigen Séance bei. Ich war völlig platt und dachte: Das kann doch nicht sein, dass die Gesetze der Schwerkraft ausser Kraft gesetzt werden. Dass auf engstem Raum Dinge herumÁiegen, erscheinen und wieder verschwinden. Alles nur Tricks? Oder steckt womöglich doch mehr dahinter?
Seither habe ich an rund 300 spiritistischen Séancen mit acht verschiedenen Medien teilgenommen und bin diesbezüglich ratloser denn je. Manche dieser Zusammenkünfte ereigneten sich in England oder anderswo, die meisten aber fanden hier bei uns im Basler Psi-Verein statt, in unseren eigenen Steine und Figürchen in allen Formen und Grössen. Allesamt materialisierten sich diese und weitere Objekte während Séancen vor Werthmüllers Augen »aus dem Nichts«.
Räumlichkeiten. Dennoch scheue ich mich immer noch, öffentlich darüber zu sprechen. Wenn man davon erzählt, wie sich auf engstem Raum »Geistwesen« vor einem manifestieren und zum Teil mit völlig fremdartigen Stimmen sprechen, wird man oft Wenn man dann noch anfügt, dass Ich scheue mich immer da neben Schwaden so genannter Ektoplasma-Materie gleichzeitig unzählige noch, öffentlich über derlei Steinchen von der Decke prasseln oder Phänomene zu sprechen.
andere Objekte aus Körperöffnungen eines Mediums hervorquellen, verstehe ich jeden Aussenstehenden, der mich oder andere Augenzeugen für durchgeknallt hält – weil er all dies nicht selber gesehen hat. Ich schräg angeguckt.
habe es erlebt. Unzählige Male.
Klingt in der Tat nach »Ghostbusters« oder David Copper-Àeld: Knapp zwei Dutzend Teilnehmer sitzen mit einem Medium in einem spärlich beleuchteten versiegelten Raum, worauf sich im engen Kreis trotz strenger Kontrollen allerlei Phänomene wie unerklärliche Berührungen, schwebende Objekte oder kuriose Leuchterscheinungen ereignen.
Zumeist beÀndest du dich in direkter Nähe des Mediums und kannst die Geschehnisse besonders genau beäugen…
Viele der Séancen Ànden, wie erwähnt, in einem kleinen Raum direkt hinter meinem Büro im ersten Stock unseres Domizils statt. Einige Veranstaltungen, wie etwa mit dem US-Medium Mychael Shane aus Seattle, halten wir in unserem grösseren Sitzungsraum im Erdgeschoss ab. Meine Familie, aber auch meine Mitarbeiter können bestätigen, dass dort keine Verstecke oder Falltüren eingebaut sind. Die meisten Medien lassen sich von uns während der Séancen zudem dauerhaft an den Händen halten oder werden mit Kabelbindern am Stuhl festgebunden, um Betrug auszuschliessen.
Selbst Leibesvisitationen haben wir schon bis zum Abwinken durchgeführt…
Beim aktuellen Apport-Geschehen von Mychael Shane etwa pÁegen wir folgende Vorsichtsmassnahmen: Bevor er in Trance aus dem Mund apportiert, trinkt er jeweils einen stark gefärbten Saft oder isst rote Beeren. Danach wird ihm der Mund verklebt. Interessanterweise sind die danach von ihm materialisierten Apporte – nach Entfernung des von uns markierten Klebebands – absolut trocken und nicht rot gefärbt. Sie riechen auch nicht nach Magensaft. Könnte sie Mychael dennoch vorab verschlucken und später nach oben würgen, wie Skeptiker einwenden? Ich denke nicht. Ganz abgesehen davon, dass dies auf die Dauer extrem gesundheitsgefährdend für ihn wäre. Manche der unzähligen Objekte, die er bei uns in Basel materialisierte, sind von ziemlich beachtlicher Grösse…
Auch Kai Mügge aus Deutschland, der oft bei euch zu Gast ist, vollführt in Trance gesundheitsgefährdende Experimente, wie ich persönlich miterlebte (»mysteries« 3/2014).
Neuere Videos zeigen in Nahaufnahme, wie in Trance spitze Glasgegenstände unter seinen Augenlidern hervorquellen. Am 16. April 2016 hast du ähnliche seiner Manifestationen spontan in der Basler Strassenbahn erlebt…
…und nicht nur das: In Kais Séancen prasseln teilweise Dutzende Objekte aus Glas, Messing oder Kristall aus seinen Ohren, aus Nase, Augen Manches Medium lässt oder seinem Mund. Begleitet von einem äusserst grellen Lichtblitz manifestierte sich freiwillig mit sich vor ihm auf dem Boden direkt vor Kabelbindern fesseln.
meinen Augen zudem ein 448 Gramm schweres, spitzes Glasartefakt. Auch dafür habe ich bis heute keinerlei rationale Erklärung.
Eigentlich müsstest du nach 20 Jahren eine Schatzkammer voller Apporte aus der Anderswelt haben, die dir im Verlauf all dieser Séancen »geschenkt« wurden?
Die habe ich in der Tat! Es sind insgesamt mehrere tausend Objekte, deren Materialisation ich mit eigenen Augen beobachten 12. Mai 2016: Trotz hermetisch abgeschlossenem Raum »materialisiert« sich während der Séance des Mediums Kai Mügge im Psi-Verein für kurze Zeit überraschenderweise zusätzlich eine geisterhafte Gestalt vor ihm und den Teilnehmern. (Fotos: bpv.ch) Andenken an das Unglaubliche. Links der 447 Gramm schwere Saphir, den Mychael Shane im Beisein von Lucius Werthmüller in Trance aus seinem Mund würgte. Rechts ein ähnlich schweres Glasobjekt, das sich während einer Séance von Kai Mügge materialisierte.
chen Botschaft versehen an die Teilnehmer übergibt. Allein am Abend des 4. Mai 2016 etwa zählten wir 720 derartige Stücke!
Nur gerade zwei Tage später würgte Shane im Rahmen einer weiteren Séance bei hellem Raumlicht unter enormer körperlicher Anstrengung in Trance ausserdem einen kartoffelgrossen spitzen Saphir hervor. Er kriegte das blaue Riesending anfänglich kaum aus seinem Mund!
durfte. Zum grossen Teil sind es Steine. Es sind aber auch spitze Glasobjekte dabei oder Metall- und Plastikobjekte. Vieles davon ist aus materieller Sicht wertlos.
Umso verwirrender sind für mich die erwähnten Séancen von Mychael Shane bei uns, während denen sich oft jede Menge Halbedelsteine und Edelsteine manifestieren, die er jeweils aus dem Mund materialisiert und anschliessend mit einer persönli- Weiteres Foto der Erscheinung. Unmittelbar zuvor zitterten Boden und Wände.
»Ich fürchtete, dass es sich um einen Erdstoss handelte. Der kleine Raum bebte gewaltig«, erinnert sich Augenzeuge Lucius Werthmüller.
Moment mal, Mychael Shane hat vor euren Augen in Trance einen faustgrossen Saphir apportiert?!
Ja – er tat dies vor etlichen Zeugen, nach Abnahme des Klebebandes.
Direkt danach rieselten aus seinem Mund zudem rund 40 kleine Zitrine und Karneole. Es gibt zwei kurze Videoaufnahmen davon im Netz. Wir besitzen weitere unveröffentlichte Filmaufnahmen.
Spontanen Schätzungen von Kennern zufolge scheint der geschliffene Saphir um die 25'000 Schweizer Franken wert zu sein. Er wiegt exakt 447 Gramm! Wir bemühen uns nun darum, von Mineralogen ein Gutachten erstellen zu lassen. Sobald die Resultate vorliegen, werden wir euch diese für »mysteries« gerne zur Verfügung stellen.
Problematisch bleibt, dass sich derlei Phänomene oft bei Rotlicht abspielen. Ton-, Foto- oder Filmaufnahmen sind schwierig, Ànden bei euch in den letzten Jahren aber weitaus häuÀger statt als mancher Kritiker vermutet.
Das ist und bleibt eine Vertrauensfrage zwischen uns und den Involvierten.
Im Fall des Mediums Warren Caylor aus England etwa, den ich in Ibiza kennengelernt habe, durften wir in- Ausgabe 1/2017 39 zwischen Aufnahmen mit Thermokameras, also Wärmebildkameras, durchführen. Auf diese Weise lässt sich exakt eruieren, wo genau er sich gerade im Raum beÀndet. Um auszuschliessen, dass er – trotz Vorsichtsmassnahmen – nicht selbst heimlich im Raum herumschleicht, beziehungsweise ein unsichtbarer Gehilfe Schabernack mit uns treibt. Denn auch bei Caylor ereignet sich regelmässig Phänomenales.
Allein am 18. August 2015 sprudelten bei einer Demonstration in unseren Räumlichkeiten bei hellem Raumlicht etliche kleine Hämatit-Steine aus seinem Mund. Zuvor waren bereits unzählige weitere Steine senkrecht von der Decke heruntergeprasselt, wie alle Teilnehmer bestätigen können. Wir zählten die Artefakte in der Folge. Es waren insgesamt über 500 Steine – nur an diesem einen Abend! Anlässlich einer privaten Séance in Ibiza hatte er 2015 in seinem Mund ausserdem eine 62 Zentimeter lange Halskette manifestiert, die er unserer Mitarbeiterin Therese Hartmann schenkte. Gesundheitsfördernd war dies mit Sicherheit ebenfalls nicht…
Auch vereinzelte Wissenschaftler beginnen sich inzwischen für derartige Phänomene zu interessieren…
Wir haben mit dem aufgeschlossenen und dennoch kritischen Informatik-Professor Eckhard Kruse von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim bei Warrens Séancen mittlerweile eine Versuchsreihe gestartet, für die er eine spezielle Mikrophon-Anlage entwickelt hat. Damit lässt sich exakt feststellen, wo genau im Raum die fremden »Geisterstimmen« jeweils erklingen und auf welcher Höhe sie sich manifestieren. Als weiterfüh-»Ich bin ratloser denn je!« Werthmüller während des Interviews.
rendes Element hat Professor Kruse begonnen, die auf diese Weise aufgezeichneten Stimmen besagter »Spirits« technisch zu analysieren. Man kann damit nachweisen, dass jede Stimme einen eigenen Fingerabdruck, eine eigene Signatur hat. Laut Professor Kruse sind die während den Séancen sprechenden männlichen oder weiblichen»Spirit-Stimmen« dermassen verschieden, dass sie unmöglich von einem einzigen Stimmen-Imitator stammen können.
Nichts für schwache Nerven: Ektoplasma-Manifestation während einer Séance von Kai Mügge.
Vermutlich bist du der einzige neutrale Forscher, der derart viele Séancen miterlebt hat. Noch gibt es auf dem Buchmarkt kein Standardwerk zum Thema. Wäre es nicht ein Traum – oder auch ein Albtraum? – ein derartiges Werk zu diesem Thema zu verfassen, samt Auswertung aller persönlicher Erlebnisprotokolle, Fotos und Videoaufnahmen?
Besagtes Buch ist teilweise schon geschrieben. Es wartet nur noch auf etwas Freiraum, um vollendet zu werden. Vielleicht fällt es mir auch deshalb so schwer, weil ich ständig so viel Neues erlebe. Tatsächlich gibt es wohl nur wenige Menschen, welche derartige Phänomene aus einer neutralen Distanz betrachten. Für »Gläubige« steht ausser Frage, dass es sich hierbei ausnahmslos um paranormale Begebenheiten handelt. Viele Skeptiker wiederum, die nicht dabei waren, verdammen derlei Phänomene ohne nähere Überprüfung samt und sonders als Trickserei. Für mich steht lediglich fest, dass da etwas Ungeheuerliches geschieht. Was da wirklich abgeht?
Davon habe ich weniger denn je wirklich eine Ahnung!
Insofern kann ich nur einmal mehr versichern, dass zumindest ich bei den rund 300 Séancen, die ich bislang miterleben durfte, nie einen konkreten Hinweis auf Betrug feststellen konnte. Ich kenne alle diese Medialen bereits jahrelang. Ich habe tage- und nächtelang mit ihnen darüber diskutiert. Es müssten unheimlich gute Zauberkünstler sein, die ihr ganzes Leben lang ein Doppelleben führen, um nie aus ihrer Rolle zu fallen. Sollten sie dennoch tricksen, könnten sie damit in Las Vegas weitaus mehr Geld verdienen als in unseren kleinen Zirkeln.
Übrigens habe ich in all den Jahren auch mediale Gruppen miterlebt, welche die Öffentlichkeit gar nicht suchen. Denn auch anderswo in der Schweiz gibt es Zirkel, in denen unerklärliche Phänomene auftreten. Allerdings werden die dortigen Séancen nur im privaten Kreis abgehalten, hin und wieder werden ein paar Freunde dazu eingeladen. Man reisst sich dort überhaupt nicht darum, öffentlich in Erscheinung zu treten. Geltungsbedürfnis und Geldmacherei als Motiv fallen dabei also weg.
Man müsste derlei Vertretern eine wirklich krankhaft psychopathische Struktur oder eine Persönlichkeitsanlage mit ungeheuerlichen Fähigkeiten unterstellen, um in all den Jahren nie aus der Rolle zu fallen. Aber wie gesagt: Ich verstehe jeden, der das alles für Quatsch oder Humbug hält. Ich kann nur sagen: Schaut es euch einfach mal an und bildet euch eine eigene Meinung.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/79-n-der-mich-fuer-lt-haelt-page36-1.jpg6851304Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2017-01-01 12:00:002025-12-16 09:02:37N, Der Mich FüR Lt HäLt«
bezeichnet etwa die deutsche Historikerin und China-Expertin Sabine Dabringhaus dessen Thesen über Amerikas Entdeckung:»Durch chinesische Quellen ist das nicht zu belegen.« Historiker und Sinologen werfen dem Bestsellerautor zudem unsaubere Arbeit vor – nicht zuletzt bei der Übersetzung von Zheng Hes erwähnter Inschrift aus dem Jahr 1431.
Konkret seien die dortigen Li-Zahlenangaben von ihm falsch interpretiert und umgerechnet worden und Àelen in Wahrheit deutlich niedriger aus. Denn Li ist nicht gleich Li. Je nach Dynastie und Zeitalter variiert das chinesische Längenmass zwischen 400 und 644 Metern. Statt insgesamt 40’000 Seemeilen, wie von Menzies behauptet, dürfte auf besagter Gedenkstele – richtig übersetzt – wohl eher von 25’000 bis 30’000 Seemeilen die Rede sein, wie »mysteries« nachrechnete. Dennoch eine schier unglaubliche seefahrerische Meisterleistung.
Menzies wiederum beharrt darauf, dass Kolumbus und Magellan ihre grossen Fahrten nur deshalb erfolgreich zum Ziel führen konnten, weil sie – ebenso wie Zheng He – geheimes Kartenmaterial aus dem alten China besessen haben dürften.
Neue Nahrung erhielt seine Vermutung 2001 nicht zuletzt durch Legendäre Fabelwesen entdeckt? Selbst afrikanische Giraffen wurden in die Riesendschunken verfrachtet und um 1415 auf dem Seeweg erfolgreich nach China transportiert.
Harris Rees – ursprünglich eine Skeptikerin, die in den letzten Jahren weiteres antikes Kartenmaterial publizierte, das ebenso darauf schliessen lässt, dass Asiaten lange vor Europas Entdeckern nach Amerika gelangt sein könnten.
Hauptproblem in der Debatte um Zheng He bleibt derweil, dass es zwar diverse historische Quellen zu den wagemutigen Fahrten von dessen Flotte gibt, alle persönlichen Aufzeichnungen des chinesischen Admirals allerdings verschwunden scheinen. Vermutlich waren sie von späteren Machthabern zerstört worden, um von den Glanzleistungen ihrer Vorgänger abzulenken.
Doch wozu der ganze damalige Aufwand? Die grossen Fahrten der SchatzschiffÁotten scheinen in erster Linie dazu gedient zu haben, der Welt zu zeigen, dass nach dem Zurückdrängen der Mongolen wieder Chinesen in China regierten. Dass das Land also zu alter Grösse zurückgefunden hatte und wieder Respekt erwartete. »Mit diesem Befehl sende ich den Eunuchen Zheng He aus, um die Länder jenseits des Ozeans anzuweisen, dem himmlischen Reich ihre Ehrerbietung zu erweisen«, heisst es denn auch in einem kaiserlichen Dekret von 1430.
Auf Fremde müssen die gigantischen Schiffe wie Wunderwerke gewirkt haben. Sie waren vollgestopft mit pyrotechnischen Monsterwaffen.
»Unter den bis zu 300 unterschiedlichen Sprengladungen, die von Spezialisten abgefeuert wurden, befanden sich solch furchterregende Geschosse wie die ›Fei tian pentong‹ (›Himmel Áiegende Spritzrohre‹) – Schwarzpulverladungen, deren eingewirktes Papier die gegnerischen Segel in Brand setzte«, schwärmte selbst das Nachrichtenmagazin »Spiegel«.
Meistens musste Zheng He seine Kanonen jedoch gar nicht krachen lassen. Zu übermächtig, geradezu göttlich, war wohl der Anblick, wenn die chinesische Armada plötzlich am Horizont erschien: Hunderte Schiffe mit blutroten Segeln, riesengross und den Fund einer bis dahin unbekannten Weltkarte von 1763 (Bild rechts unten). Der chinesische Anwalt Liu Gang hatte das Stück bei einem Trödler erstanden. Das Papier der Karte ist erwiesenermassen alt und dürfte aus dem 18. Jahrhundert stammen.
Laut Gang und Menzies handelt es sich um die Kopie einer bedeutend älteren chinesischen Weltkarte von 1418.
Doch auch dieses Schriftstück bleibt umstritten. Denn es zeigt nicht nur Nordamerika, sondern auch Australien und die Antarktis. Professor Geoff Wade von der Australischen Nationaluniversität bezeichnet es deshalb als moderne Fälschung, voller»Anachronismen, Fehler und Unmöglichkeiten«.»Alle Entdeckungen von Herrn Menzies entpuppten sich im Nachhinein als substanzlos – und die Karte ist da erwiesenermassen keine Ausnahme«, polterte der Experte für asiatische Geschichte 2007 im Fachblatt »e-Perimetron«.
Menzies' Mitarbeiter Ian Hudson dagegen versichert 2016 auf Anfrage von »mysteries«: »Die Tinte wurde datiert und stammt deÀnitiv aus den 1700er-Jahren. Wir haben es hier, wie von uns stets kommuniziert, mit einer uralten Kopie zu tun!« Gleichzeitig verweist er auf die neusten Bücher der Amerikanerin Charlotte Wer liess die persönlichen Aufzeichnungen des Admirals verschwinden?
28 Ausgabe 1/2017 prächtig verziert. Reihenweise unterwarfen sich denn auch viele asiatische Kleinstaaten. »China war zu den USA des Mittelalters geworden – zu einer Macht, an der niemand vorbeikam und die ihre Hemisphäre beherrschte«, fassten es die Hamburger Rechercheure zusammen.
Trotz einiger erfolgreicher Kämpfe gegen Piraten und feindliche Machthaber hatte die Mission nicht den imperialen Charakter europäischer Eroberungsfeldzüge. An Bord der Schiffe befanden sich edle Geschenke für die Herrscher der zu besuchenden Länder. Und auf Deck tummelten sich neben Soldaten auch Dutzende von Handwerkern, PÁanzenheilkundlern, Astrologen, Kartographen, Meteorologen, Ärzten und Dolmetschern, die fremdes Wissen erkunden und sammeln sollten.
Wie nachhaltig beeindruckend der Auftritt von Zheng Hes Flotte war, spürten noch Jahrzehnte später die europäischen»Die Fachwelt sollte endlich umdenken!« (Autor Gavin Menzies) ▼ Die umstrittene Weltkarte von 1763. Handelt es sich tatsächlich um die Kopie eines von Zheng He erstellten Pergamentes aus dem Jahr 1418?
Seefahrer. Oder wie es Nautikjournalist Ulrich Baron umschrieb:»Nachdem die Karavellen des Portugiesen Vasco da Gama 1498 das Kap der Guten Hoffnung an der Südspitze Afrikas umsegelt und, sechs Jahre nach Kolumbus’ Amerika-Reise, den Seeweg nach Indien erschlossen hatten, trafen die Seefahrer in Ostafrika auf Menschen, die sich weder von den Mitbringseln, den Perlen, Glöckchen und Korallenketten, noch von den stolzen Schiffen der Portugiesen sonderlich beeindruckt zeigten.
Dorfälteste berichteten den Europäern vielmehr von weissen ›Geistern‹, die sie vor langer Zeit besucht hätten, in Schiffen, neben denen sich die Karavellen da Gamas wie Nussschalen ausmachten.« Ebenso plötzlich wie sie angefangen hatten, endeten Chinas erfolgreiche Erkundungstouren. Nach 1433 begann sich das Land unter dem neuen Kaiser Zhengtong wieder verstärkt auf sich selbst zu konzentrieren. Die kostspielige Mega-Flotte wur- Nahaufnahme der nachgebauten Dschunke in Nanjing.
Selbst Elefanten fanden an Bord problemlos Platz.
de eingestampft – als verschwenderische Eskapaden der alten Machthaber. Erst vor hundert Jahren begann man in China wieder zu entdecken, was Zheng He geleistet hatte.
Und Gavin Menzies? Von seinen Kritikern unbeeindruckt lehnt er sich mit seinen Thesen inzwischen noch weiter aus dem Fenster: In seinen neueren Büchern»1434« (2006) und»Who discovered America?« (2013) legt er dar, dass die alten Chinesen sogar bis nach Europa gelangt sein könnten. Möglich wärs – dennoch bleibt es umstritten.
Und so fasziniert, provoziert und polarisiert der Amerikaner mit seinen Ansichten Fachwelt und Amateurforscher bis heute gleichermassen. Auf seiner Internetseite informiert er laufend über seine Spurensuche und ruft zur Mitarbeit auf: »Die Geschichte beginnt erst jetzt, und wir können alle daran teilhaben!« ■
➤ Infos:www.gavinmenzies.net Zheng Hes Seefahrten dienten nicht zuletzt der Forschung. So sollten seine Männer neben unbekannter Medizin auch sagenhafte Kreaturen aufstöbern, etwa das geheimnisumwitterte chinesische »Qilin«, ein friedfertiges, pfanzenfressendes Mischwesen. Als die asiatischen Reisenden in Afrika Giraffen erblickten, waren sie sich sicher, besagtes Fabelwesen gefunden zu haben und schleppten einige der exotischen Langhälse an Bord.
Der Abstecher ins ferne Mogadischu hatte vor allem den Zweck, »nach einem Tier aus der chinesischen Mythologie, dem Einhorn, Symbol von Reichtum und Langlebigkeit, zu suchen«, bestätigt Zheng-He-Kenner Michael Yamashita. Diese »Jagd« blieb indes erfolglos. Dennoch entdeckten die Mannen »viel Wunderbares und Fantastisches«, wie berichtet wird.
So weiss etwa Zheng Hes Übersetzer Ma Huan in seinen damaligen Aufzeichnungen unter anderem von Vampiren, Werwölfen, Zombies und Gespenstern zu berichten. Auf Java etwa sollen Satanisten gelebt haben. »Sie verehrten Dämonen, weshalb ihr Land in buddhistischen Büchern oft Teufelsland genannt wurde. Das Essen dieser Leute ist dreckig und ekelerregend, sie vertilgen Dinge wie Schnecken, Ameisen und andere Insekten aber auch Würmer, die im Feuer nur leicht angeröstet werden.« In Südvietnam dagegen sollen »Unmenschen mit Leichenköpfen« ihr Unwesen getrieben haben, hielt Ma Huan fest. Diese Wesen waren seiner Beschreibung nach zombiehafte Vampire: »Es waren Frauen, die in ganz normalen Familien lebten. Ihre einzige Auffälligkeit: Sie hatten Augen ohne Pupillen.« In Malaysia wiederum glaubten die Chinesen werwolfartige Wesen auszumachen: »Tiger, die sich in Menschen verwandeln und gerne Märkte aufsuchen und sich unter die Massen mischen«, schrieb der Chronist. »Werden sie entdeckt, werden sie gefangen genommen und getötet.« Und im Königreich Cochin schliesslich, dem heutigen Südindien, soll es Städte gegeben haben, die nachts von Mischwesen aus Adler und Mensch in Angst und Schrecken versetzt worden seien…
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/79-mischwesen-zombies-und-andere-obskure-kreaturen-page26-1.jpg9601301Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2017-01-01 12:00:002025-12-16 09:01:28Mischwesen, Zombies Und Andere Obskure Kreaturen
mit historischem Interesse.»Die einen hielten die eingeritzten Zeichen für altgriechisch, andere sahen in dem Stein ein kirchliches Relikt mit hebräischer Schrift. Sicher aber war sich keiner.« Welcher unserer Leser weiss womöglich mehr über dieses seltsame Fundstück und seine Schriftzeichen?
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/79-kurioser-fund-nach-der-sturmflut-wer-weiss-mehr-darueber-page46-1.jpg840865Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2017-01-01 12:00:002025-12-16 09:00:31Kurioser Fund Nach Der Sturmflut: Wer Weiss Mehr DarüBer?
Das »geschönte« Ergebnis der Pressekonferenz vom 28. September 2016 wurde den deutschen Fernsehzuschauern später in stark vereinfachten Häppchen in den Abendnachrichten serviert. Im »heute-journal« (ZDF) plapperte Marietta Slomka den Tenor des Berichts unreÁektiert nach: »Die Rakete wurde aus Russland in das pro-russische Rebellengebiet gebracht, von dort Brigadegeneral a. D. Hermann Hagena. Der Jurist wirft den Ermittlern gravierende Versäumnisse vor.
Rund 200 Forscher spüren am Leibniz-Institut für Alternsforschung in Jena den Geheimnissen unserer Gene und anderer lebensverlängernder Faktoren nach. »mysteries« sprach mit KommunikationscheÀn Evelyn Kästner (Bild) über die dortige biomedizinische Grundlagenforschung.
»mysteries«: Neben anderen Faktoren scheinen nicht zuletzt auch»gute Gene« den Menschen im Optimalfall lang und gesund altern zu lassen. Welche Erkenntnisse sind diesbezüglich aus wissenschaftlicher Sicht mittlerweile gesichert?
verhindert, dass mutierte Zellen sich teilen und sich Tumore bilden. Kommt es aber im Alter zu einer Verkürzung der Telomere der Stammzellen, dann können die Organe sich nicht mehr regenerieren, häufen immer mehr Schäden an und verlieren an Funktion. Darüber hinaus beeinÁussen viele externe Faktoren unseren Alterungsprozess. Zellgifte wie Nikotin oder Alkohol schädigen unser Genmaterial und unsere Stoffwechselprozesse ebenso wie eine falsche Ernährung, Strahlung oder Stress. Insgesamt kann der Mensch versuchen, diese externen EinÁüsse zu vermeiden – aber seine genetische Veranlagung zur Entwicklung altersbedingter Krankheiten kann er nicht beeinÁussen.
Worauf konzentriert sich die Forschung in Ihrem Institut?
Grundsätzlich versuchen wir vor allem zu verstehen, welche molekularen Schalter und Prozesse es sind, die altersassoziierte Krankheiten auslösen. Das hat einen indirekten Effekt auf eine »Verlangsamung« des Alterns. Altern ist ein komplexer Prozess, an dem mehrere Gene und Prozesse beteiligt sind. Selbst wenn Gene gefunden werden, die das Altern verlangsamen, läuft ihr »Ausschalten« in der Regel nicht ohne Nebenwirkungen ab, die ihrerseits den positiven Effekt wieder aufheben können. Wir versuchen als Altersforscher das gesamte System »Körper« im Auge zu behalten, denn kaum ein Prozess lässt sich isolieren.
Führen Ihre Mitarbeiter auch Feldforschungen in »Blauen Zonen« durch, um dem Geheimnis der dortigen Betagten auf die Spur zu kommen?
Wir arbeiten in der Grundlagenforschung eher in der Petrischale sowie an Modellorganismen (Fadenwurm, Plattwurm, ZebraÀsch, PrachtgrundkärpÁing, Mäuse) und führen nur sehr wenige Studien mit menschlichen Proben durch. Das liegt vor allem daran, dass wir in kurzlebigen Organismen den EinÁuss, den molekulare Prozesse auf das Altern haben, we sentlich schneller beobachten können als am Menschen, der ja im Schnitt 80 Jahre alt wird.
Riesenstele: »Er ist auffällig präzise und sehr schön geschaffen, misst 1,73 bis 1,8 Meter Höhe, differiert auf der gesamten Länge also nur um wenige Zentimeter.« Erwähnenswert erscheinen Spörri auch die rund dreizehn kleinen »Blöcke« oder »Klötze« auf dessen Boden. »So gut wie jeder zweite davon ist exakt 1,11 Meter hoch, wie meine Messungen ergaben.
Hier muss handwerklich ausserordentlich präzise und planmässig gearbeitet worden sein – wofür auch immer.« Tatsache ist: Trotz meisterhafter Arbeit wurde die kaiserliche Baumeister-Armada nach zehn Monaten Plackerei aus dem Steinbruch abberufen. Noch vor der Feinbearbeitung waren die Arbeiten, wie es scheint, von einem Tag auf den anderen abrupt eingestellt worden. Weil die Zeit zu knapp wurde? Weil das Transportproblem der Kolosse nicht gelöst werden konnte? Oder weil sich womöglich erste Risse in den Riesenblöcken bildeten?
Gesichert ist lediglich, dass in den folgenden Jahren stattdessen eine weitaus kleinere, knapp neun Meter hohe Stele inklusive Schildkröte mit Drachenkopf gefertigt wurde (»Shengong Shengde«). 1413 vollendet und aufgestellt ziert besagter 50-Tonner das örtliche Xiaoling-Mausoleum bis heute. Übertroffen wird er von der weitaus älteren »Wan Ren Chou«-Stele in Qufu (Shandong). Mit 17 Metern Höhe und einem Gewicht von 250 Tonnen gilt das knapp 1000 Jahre alte Meisterwerk als die monumentalste erhaltene Stele aus dem alten China.
»Das ursprüngliche Vorhaben des Yongle-Kaisers, einem der herausragendsten Regenten Chinas, erscheint aus heutiger Sicht fast schon verrückt«, bestätigen einheimische Führer. »Leider erzählen unsere alten Schriften nicht, warum das Monumentalprojekt im Yangshan-Steinbruch derart plötzlich gestoppt wurde.« Ob es daran lag, dass sich der baufreudige Regent ab 1406 mit allen Kräften darauf konzentrierte, Chinas Hauptstadt nach Peking zu verlegen, um dort mit einer Million Sklaven und über 100’000 Handwerkern die legendäre Verbotene Stadt aus dem Boden zu stampfen?
Rotierende Holztische hoben sich wie von Geisterhand vor ihm in die Höhe.
Tausende von Objekten materialisierten sich bereits vor seinen Augen. Ebenso gespenstisch anmutende Wesen.
Nirgendwo sonst in der Schweiz ereignen sich derart viele paranormale Phänomene wie in Basel.
»Schuld« daran ist Lucius Werthmüller (58). Seit Jahren lotst der Parapsychologe medial Begabte ans Rheinknie, um kontrollierte Experimente mit der Anderswelt abzuhalten. Mit verblüffenden Resultaten.
»Es ist ein Irrglaube, dass in der Luftfahrt die höchsten Standards gelten. Denn Sicherheit hat ihren Preis und im Zeitalter von Billig-Flügen bleibt den Airlines nur wenig Spielraum, um in das erforderliche ›Mehr‹ an Sicherheit zu investieren.« Dies betont ein langjähriger deutscher Aviatikexperte und warnt seit Jahren vor vergifteter Kabinenluft über den Wolken. Trotz brandgefährlicher Zwischenfälle versuchen ihn Grosskonzerne als Querulanten oder »Verschwörungstheoretiker« zum Schweigen zu bringen.
18. Oktober 2016: Mit Sauerstoffmasken müssen die Piloten der Lufthansa-Maschine LH464 in Kanada notlanden. Im Cockpit hatte sich beissender Rauch ausgebreitet. Für die Passagiere habe zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden, versicherte der Vorzeigekonzern in abwiegelnder PR-Manier.
Bereits am 10. Oktober hatte ein Schweizer Jumbolino seinen Start in Richtung London abbrechen müssen. Grund: Intensiver Ölgeruch im Kabineninnern. Am 24. Oktober 2016 traf es erneut einen Jumbolino der Swiss: Ölgeruch beim AnÁug auf Birmingham.
Die Piloten setzten mit übergezogenen Sauerstoffmasken auf. Und am 19. November 2016 wiederum musste eine Boeing 777 der Qatar Airways in Zürich notlanden. Grund: Rauch im Cockpit.
Längst nicht alle »Fume Events« werden gemeldet»Fume Events« werden derlei brenzlige Zwischenfälle in der Fachwelt genannt. Und sie sind weitaus häuÀger als angenommen. Von 2006 bis 2013 hat allein die deutsche Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) 845 Unfälle und Störungen dieser Art dokumentiert. Die weltweite Dunkelziffer dürfte massiv höher liegen. Denn nachweislich und gesetzeswidrig melden die Airlines längst nicht alle Vorfälle. Oft sind die giftigen Schwaden zudem unsichtbar und im ersten Moment für Besatzung und Crew auch nicht wahrnehmbar.
Personalverbände schlagen seit geraumer Zeit Alarm: »Die Kabinenluft in modernen VerkehrsÁugzeugen wird seit den 1960er- Jahren unverändert mit ZapÁuft (›Bleed Air‹) aus den Triebwerken Rauchalarm im Cockpit. Szenen wie diese ereignen sich weitaus häufiger als Fluggesellschaften uns glauben machen wollen.
versorgt«, informiert die Pilotenvereinigung »Cockpit«. Frischluft genetisch bedingt – nicht alle Betroffenen gleich stark auf die werde ungeÀltert eingeleitet und von den Menschen eingeatmet.
Stoffe reagieren. Dennoch gebe es »immer wieder Fälle« von»So passiert es immer wieder, dass Betriebsmittel, wie hoch lemassiven »Fume Events«, bei denen selbst Piloten »handlungsgierte Triebwerksöle und aggressive HydraulikÁüssigkeiten in die unfähig geworden sind«, betont »Cockpit«-Vorstandsmitglied Jörg Kabinenluft gelangen.« Handwerg immer wieder.
Bei den Chemikalien handelt es sich um Organophosphate, Wissenschaftler und Betroffenenverbände fassen die Thewie sie früher für chemische Kampfstoffe verwendet wurden.
matik unter dem Begriff »Aerotoxisches Syndrom« zusammen.
»Sie fallen unter die gleiche Kategorie wie Nervengase, etwa Sa-Besonders häuÀg treten Rauch- oder Gaszwischenfälle gemäss rin«, erklärt der französische Wissenschaftler Jean-Christophe Statistiken der BFU derzeit in der Boeing 757 auf. Aber auch die Balouet. Mögliche Folgen können Lähmungen und Schädigun-Airbus-Typen A330, A320 und etliche weitere Passagiermaschigen des Gehirns und Zentralen Nervensystems sein – wobei nen sind vom Problem betroffen.
Auch die Medien werden bewusst manipuliert Seit Jahren entlarvt der deutsche Aviatikjournalist Tim van Beveren (55) jenes »kleine dreckige Geheimnis der Luftfahrtindustrie«, wie er es nennt. Denn Flugzeugbetreiber und Hersteller leugnen bis heute, dass die verschmutzte Luft in den Kabinen ein Problem darstellt.
In seiner Filmreportage »UngeÀltert eingeatmet« zeigt der Investigativreporter eindrücklich auf, wie das Problem kleingeredet und gezielt unter Verschluss gehalten wird. Akribisch»Bleed Air«-Prinzip. Die Atemdokumentiert er, wie alarmierende medizinische Erkenntnisse luft wird direkt am Triebwerk negiert, ignoriert, ja sogar sabotiert werden – von Flugzeugherabgezapft und ungefiltert ins stellern, Airlines, Politikern und Behörden. Und wie Geschädigte Kabineninnere geleitet, oft – Piloten, Stewardessen und Passagiere – im Stich gelassen, vermengt mit Öldämpfen oder anderen Giftstoffen.
fehldiagnostiziert oder als Simulanten abgetan werden.
Selbst die Presse wird gezielt manipuliert, wie interne Papiere der Fluglinie Condor beweisen, welche der Fachjournalist zugespielt bekam: »Durch proaktive Kommunikation in Form einer Pressemeldung und Distribution durch die Deutsche Presseagentur konnten die Inhalte der Medienberichterstattung weitgehend gesteuert werden«, freute sich das Unternehmen nach einem Rauchzwischenfall an Bord einer Boeing 757 im Jahre 2013, bei dem mehrere Besatzungsmitglieder verletzt wurden.
Nahezu alle Medien hätten den Vorfall nicht weiter hinterfragt und seien »der Meldung von Condor gefolgt«.
Klar, dass Reisekonzerne und ihre Lobbyisten wenig Freude Ausgabe 1/2017 19 an Tim van Beveren haben. Immer wieder wird er diskreditiert, von Pressekonferenzen ausgeladen oder mit Ignoranz gestraft.
Und obwohl preisgekrönt und hochbrisant, fand seine Dokumentation in der deutschen Printpresse kaum Erwähnung. Trotz Einladungen fehlten an der Filmpremiere viele führende Luftfahrtautoren. Ob es daran liegt, dass diese lieber im »Lufthansa Presseclub« verkehren und dort von Konzernsprechern bei Champagner und Lachshäppchen eingelullt und auf Richtung getrimmt werden?
Doch die Industrie besitzt noch weitere Methoden, um unliebsame Kritiker zum Schweigen zu bringen. So berichtete »Welt«- Aeronautikexperte Per Hinrichs, dass die Airbus-Pressestelle bei seiner Chefredaktion angerufen und ausdrücklich vor einer Zusammenarbeit mit Tim van Beveren gewarnt habe. Dem Magazin »Cicero« liegen ähnlich brisante Mails der Airbus-Pressestelle vor: »Im Jahr 2010 warnte der Flugzeugbauer den Sender NDR Info vor den ›sehr strittigen und ethisch fragwürdigen Methoden‹ des Journalisten.« Erschreckendes Obduktionsergebnis Dennoch wird die Luft nun auch für die Konzernbosse dünn.
Denn Obduktionen eines nach langem Leiden verstorbenen Piloten der British Airways brachten unlängst erschreckende Erkenntnisse zutage. Der Mann war zeitlebens überzeugt, unter dem Aerotoxischen Syndrom zu leiden und hatte seinen Leichnam deshalb der Forschung zur Verfügung gestellt.
Pathologen stellten in der Folge neben abgestorbenen Hirnund Nervenzellen auch Schädigungen des Herzmuskelgewebes fest. Zurückgeführt wurde dies auf eine »länger anhaltende Exposition mit pyrolysierten Organophosphaten aus der Atemluft»UNGEFILTERT EINGEATMET« (DVD) im Flugzeug«. Gewerkschaften fordern darum von der Luftfahrtindustrie, »dass bei zukünftigen Flugzeugmustern eine Kontamination der Kabinenluft technisch ausgeschlossen wird, zumal eine bestens geeignete alternative Technologie zur Verfügung steht«. Bei dieser wird die Kabinenluft aus der direkten Umgebung des Flugzeuges entnommen, ohne dass sie zuvor durch die Triebwerke geleitet wird. Weil ihre Forderung für bestehende Maschinen nicht umsetzbar sei, drängen sie bei allen Fliegern auf einen »umgehenden Einbau von Filtern, um die Kabinenluft möglichst schadstofffrei halten zu können«.
Besonders makaber: Im Fall von Rauch in der Kabine müssen auch Passagiere die vermeintlich lebensrettenden Sauerstoffmasken überziehen. Was viele nicht wissen: Auch deren Luft wird aus den Flugzeugtriebwerken gespeist – und ist im Notfall meist ebenfalls kontaminiert!
Jan Fischer ■
Aviatik-Kritiker: »Man versucht, mich mundtot zu machen!« Welch schmutziges Spiel treiben Luftfahrtgesellschaften auf Kosten unserer Gesundheit? »mysteries« nahm Kontakt mit dem preisgekrönten deutschen Filmemacher Tim van Beveren (Foto) auf. Was er zu berichten hat, sollte uns allen zu denken geben: Keine unbewiesenen Verschwörungstheorien, sondern die bittere Wahrheit über eine Branche, welcher der schnöde Mammon wichtiger ist als die Sicherheit von Crew und Passagieren.
»mysteries«: Seit Jahren gelten Sie in der Luftfahrtbranche als »Enfant terrible«. Fluggesellschaften, HerstellerÀrmen, aber auch öffentlich-rechtliche TV-Bosse raten davon ab, mit Ihnen in Kontakt zu treten, wenn es um das Thema»Rauch im Cockpit« geht. Weshalb dieser Boykott? Haben Sie die Branche an ihrem wundesten Punkt erwischt?
Tim van Beveren: Seit 2008 habe ich mich mit diesem Thema beschäftigt, überwiegend für die ARD und die Zeitung »Welt« – zum Ärgernis der grossen Airlines, Hersteller und ihrer Lobbyverbände. Seit Anbeginn wurde versucht, Druck auf die Entscheider auszuüben, man schreckt auch vor Intrigenspielen und Verleumdungen nicht zurück.
Ein Beispiel: Ich war 2009 mit einer Mitarbeiterin der Pressestelle einer grösseren deutschen Airline liiert. Anfang 2010 haben wir uns freundschaftlich getrennt. Im Herbst 2010 wurde meine ehemalige Lebensgefährtin dann von ihrem Arbeitgeber aus heiterem Himmel fristlos gekündigt, »weil sie mit einem Journalisten liiert sei«. Diesen völlig abstrusen Kündigungsgrund hat das Arbeitsgericht natürlich kassiert – aber es zeigt, wie dreist hier vorgegangen wird. Wir haben selbstverständlich Arbeit und Beziehung immer streng getrennt, aber hier wurden sogar Unterstellungen bis hin zum Geheimnisverrat sensibler interner Daten gemacht.
In diesem Zusammenhang rief dann der Leiter der Pressestelle meinen damaligen Abteilungsleiter beim WDR an und erzählte diesem, man habe wegen mir einer Mitarbeiterin kündigen Ausgabe 1/2017
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/79-giftstoffe-in-der-kabinenluft-was-lufthansa-co-verheimli-page17-1.jpg1079156Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2017-01-01 12:00:002025-12-16 08:58:24Giftstoffe In Der Kabinenluft: Was Lufthansa & Co. Verheimlichen