Neue Felsbild-RäTsel: Wesen, Die Noch Niemand Zu Gesicht Bekam

Sie zählen zu den letzten Geheimnissen der Menschheitsgeschichte: Millionen von unverstandenen, in Fels gravierte Botschaften, die von Steinzeit-Künstlern hinterlassen worden sind. Besonders Áeissig waren unsere Urahnen vor Jahrtausenden im norditalienischen Val Camonica: An dessen Berghängen sind rund 350’000 kuriose GrafÀtis aus grauer Vorzeit verewigt. »mysteries« zeigt exklusiv bislang unbekannte Darstellungen, die dort jüngst zum Vorschein kamen.

Im Herbst 2016 kletterte »mysteries«-Autor Reinhard Habeck mit einigen Reisegefährten einmal mehr über Stock und Stein, um in der italienischen Lombardei abseits vertrauter Touristenpfade weitere verborgene Fundplätze aus der Vorzeit aufzustöbern.

Bei seiner jüngsten Alpenwanderung erhielt der Wiener Unterstützung vom ortskundigen Archäologen und Felskunstexperten Ausilio Priuli. Dessen »Didaktisches Museum für Kunst und prähistorisches Leben« in Capo di Ponte ist das Zentrum für experimentelle Archäologie in Italien.

Mit der Machete bewaffnet ebnete der rüstige italienische Gelehrte der privaten Forschertruppe den Weg zu kaum zugänglichen Felsbildplätzen. Anbei sehen Sie einige bislang unbekannte, von Reinhard Habeck fotograÀerte Kuriositäten, die im teils immer noch unerforschten und von Gestrüpp und Moos überwucherten Gelände rund um Capo di Ponte versteckt liegen: Viele Jahrtausende alte, vorchristliche Motive, die bislang in keinem Fachbuch verzeichnet sind.

red. ■

◄ Mit der Machete unterwegs. Ausilio Priuli, ohne dessen unermüdliches Engagement viele der faszinierenden Felsbilder im Val Camonica der Vergessenheit anheimfallen würden.

Ein Nahen Aufblick einer schwarzen Oberfläche mit einem Muster darauf.
Ein weißer Ball wird auf einem schwarzen Hintergrund gezeigt.