Ahnte Lady Di ihren Tod voraus? «Jemand plant einen Unfall mit meinem Wagen, ein Bremsenversagen und schwere Kopfverletzungen, um den Weg freizumachen, damit Charles heiraten kann.»
Dies schrieb die englische Prinzessin im Oktober 1996, zehn Monate vor ihrem Unfalltod. Der entsprechende Brief befindet sich im neuen Buch ihres Butlers Paul Burrell: «A Royal Duty».
Diana hatte ihm das Schreiben seinerzeit in einem versiegelten Umschlag anvertraut. Die französische Polizei will die Untersuchungen zum Autounfall nun wieder aufnehmen, bei dem die Prinzessin und ihr Freund Dodi 1997 ihr Leben lassen mussten.
92 912 Schweizer Franken: So viel liess das Historische Museum Bern springen, um Albert Einsteins persönlichen Reisepass zu ergattern. Das Liebhaberstück kam in Basel anlässlich einer öffentlichen Auktion unter den Hammer – zusammen mit unzähligen anderen Originaldokumenten. Auf Vermittlung von «mysteries» und einer lokalen Zeitung konnte dem Albert-Einstein-Archiv der Hebräischen Universität in Jerusalem eine digitale Kopie davon zur Verfügung gestellt werden. «Wir können so die einzelnen Stationen Albert Einsteins genauer nachvollziehen», freut sich Wissenschaftlerin Barbara Wolff. Zur Versteigerung gelangten auch zahlreiche weitere Originale. Darunter verschiedene Notenblätter von Wolfgang Amadeus Mozart oder Briefe von Friedrich von Schiller. Nicht alle Raritäten stiessen indes auf Begeisterung. Für eine handschriftliche Karte des früheren USPräsidenten Roland Reagan etwa wollte sich partout kein Käufer finden lassen. Der Gesamterlös der Auktion betrug 3,8 Millionen Franken.
Sensationeller Fund in den Schweizer Bergen: Je rund eine Tonne wiegen die beiden Riesenkristalle, die zwei Bündner Strahler in einer Felskluft freilegen konnten. Vom Volumen her handelt es sich um die bisher grössten Funde dieser Art in der Schweiz, wie Fachleute bestätigen. Knapp vier Jahre benötigten Michael Flepp und Alfons Derungs, um die beiden Prachtexemplare freizulegen. Ende 2003 werden die Riesenkristalle an der internationalen Mineralienschau in Hamburg der Fachwelt präsentiert. «Der Wert interessiert uns im Moment noch nicht», betont Flepp, der sich auf Anfrage partout nicht auf eine Zahl festlegen lassen wollte. «Wir werden den Verkaufspreis später ermitteln lassen.»
Kurioser Fang in der Ostsee: Ein 48-jähriger Angler hat unweit von Rostock einen regelrechten «Schatzfisch» aus der Ostsee gezogen. Beim Ausnehmen des Dorschs stiess der Mann auf einen rund sechs Zentimeter grossen Bernstein mit äusserst seltenen Einschlüssen. Wie wertvoll der seltsame Brocken tatsächlich ist, scheint vorläufig noch unklar. Experten wollen den Fund aus dem Mageninneren nun genauer unter die Lupe nehmen.
Der mysteriöse Fötus im Naturalienkabinett der Kleinstadt Waldenburg bei Chemnitz ist definitiv menschlich. Dies bestätigte der Chemnitzer Kinderarzt Dietmar Müller nach einer ensprechenden DNAAnalyse des so genannten «Hühnermenschen». Das missgestaltete Lebewesen kam 1735 nach acht Monaten zur Welt – als Totgeburt einer sächsischen Bäuerin. In Spiritus konserviert, sorgte es seither für unzählige Kontroversen. In neuerer Zeit bot vor allem sein alienartiges Aussehen Anlass zu allerlei Spekulationen.
Michael Moore schlägt wieder zu. Der amerikanische Autor («Stupid White Men») hat ein neues Buch veröffentlicht. Deutscher Titel: «Volle Deckung, Mr. Bush». Darin rechnet er mit dem amtierenden US-Präsidenten schonungslos ab. «Stimmt es, dass der Bin-Laden-Clan in den letzten 25 Jahren geschäftliche Beziehungen mit Ihnen und Ihrer Familie pflegte?» fragt Moore – und spricht die wahren Hintergründe der Tragödie vom 11. September an. Ein entsprechender Film zum Thema ist bereits in Arbeit.
«Zeitreisen sind für uns ein ernst zu nehmendes Thema geworden!» Dies betonte der renommierte amerikanische Professor Michio Kaku (Bild) am Weltkongress der Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und Seti (AAS). Ausserdem sei es nur noch eine Frage der Zeit, bis ETs offiziell mit uns in Kontakt treten würden. Der Experte für theoretische Physik verblüffte mit erstaunlich visionären Ausführungen. So hält es Kaku durchaus für möglich, dass eine uns überlegene ausserirdische Zivilisation einst Sonden auf unserem Mond deponierte. «Sobald wir Raumfahrt betreiben, könnte diese Information an andere Zivilisationen weitergeleitet werden.» Spätestens dann würde unsere Welt nämlich für andere Zivilisationen interessant. Weit über 600 Kongressbesucher lauschten am 4. Oktober 2003 seinen Ausführungen. Organisiert wurde die Tagung im Schweizer Mystery Park unter der Leitung von Erich von Däniken. Der nächste Weltkongress findet im August 2006 in San Francisco, Kalifornien, statt.
Der Umsturz erfolgte still und heimlich: Kaum ein Internetuser, der das Netz heute nicht mit Hilfe von «Google» durchforstet. Während die Datenautobahn noch vor wenigen Jahren vor Suchmaschinen nur so wimmelte, hat die «Fusionitis» nun auch die digitale Welt erreicht. Viele kleinere Anbieter sind bereits vom Markt verschwunden. Millionen von Menschen stöbern mit «Google» täglich durch die schier unendliche Informationsflut. Und so dominiert mittlerweile nicht mehr CNN oder BBC die internationale Nachrichtenwelt – sondern «Google». Der Grund ist einfach: Was die Suchmaschine nicht auflistet, scheint nicht zu existieren. Wer seine Webpage nicht nach «Google»-Kriterien ausrichtet, ist in der virtuellen Realität nicht auffindbar. Und fristet in den unendlichen Weiten der grössten Datenbank ein Schattendasein. Höchste Zeit, die Vormachtstellung von «Google» zu brechen! Das sagt sich auch PC-Papst Bill Gates. Dass er mittlerweile damit liebäugelt, «Google» zu schlucken, lässt indes weiteres Unheil ahnen. Sollte der Deal irgendwann zustande kommen, würde die viel gepriesene Meinungsfreiheit im Internet wohl endgültig zur Farce. Microsoftkritische Seiten könnten dann problemlos rausgefiltert werden. Zumindest ein Teil davon – so dass kaum einer merken würde, was ihm vorenthalten wird. Die Absicht einer Übernahme wäre indes zu offensichtlich – das weiss auch Gates. Um der drohenden Kritik zu entgehen, plant er jetzt offenbar den Aufbau einer eigenen neuen Suchmaschine. Logisch, dass die dann auf allen Windows-Computer vorinstalliert würde – und «Google» damit aus dem Markt drängen könnte – frei nach dem Motto: Quantität vor Qualität. Offiziell bestätigen mag Gates das indes nicht – auch wenn gewisse Microsoft-Verantwortliche genau dies kürzlich in aller Öffentlichkeit getan haben. Ihr Boss pfiff sie mittlerweile wieder zurück. «Alles nur ein Missverständnis», meint er versöhnlich.