Vielen Europäern suspekt: Freimaurer-Symbolik, wie sie sich bis heute auf dem US-Dollar findet.

Ihr Ruf ist derzeit nicht gerade der beste. Die Freimaurer in Deutschland und der Schweiz haben deshalb eine interne Umfrage gestartet. Ergebnis: Ein Grossteil ist dafür, vermehrt an die Öffentlichkeit zu treten.

Logen und Geheimbünde im deutschsprachigen Raum kämpfen mit einem Imageproblem – speziell die Freimaurer.

Grund genug, unter ihren Mitgliedern eine Umfrage zur freimaurerischen Befindlichkeit zu starten.

Sowohl in der Schweiz (www.freimaurer.ch) als auch in Deutschland (www.freimaurerorden.org) sind die detaillierten Ergebnisse mittlerweile via Internet abrufbar.

Schwache Resonanz 78 ausgefüllte Fragebogen zählten die Schweizer, 159 die Deutschen. Deutlich weniger als man erhofft hatte. Oder wie es «Bruder Gerd F. Radisch» auf der deutschen Internet-Seite zum Ausdruck bringt: «Bis zum heutigen Tage haben sich (von 2107 Besuchern) nur 159 Brüder (7,55%) an der Umfrage beteiligt. Das ist schade, sollen doch die Antwor- ‹‹

Viele sind der Ansicht, dass ihre Leitlinien noch zeitgemäss sind. ten und Anmerkungen von Brüdern uns bei dem Bestreben nach Verbesserung helfen.» Interessant sind die Antworten allemal.

So sind sich Freimaurer sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz mehrheitlich einig, dass «Tempelarbeiten ihren Alltag bereichern» und sie sich als Menschen durch das Freimaurertum positiv verändert hätten.

Deutlich fällt auch die Antwort aus, ob die Leitsätze heute noch zeitgemäss seien: Ja, meint der Grossteil. Und ist nach eigener Aussage jederzeit bereit, sich öffentlich zur Freimaurerei zu bekennen. Als «elitären Club» sieht man sich jedenfalls mehrheitlich nicht.

Hat sich das Image verändert?

Etwas widersprüchlicher wirds bei der heikelsten Frage: Hat sich das Image der Freimaurer in der Öffentlichkeit verschlechtert? Für den Grossteil der eidgenössischen Freimaurer trifft dies «eher nicht zu». Bei den Deutschen sieht die Mehrheit keine Image-Veränderung – und wenn doch, dann zum Positiven.

Jedenfalls «sollen die Freimaurer mit ihrem Wirken vermehrt an die Öffentlichkeit treten». Darin stimmen beide Seiten mit klarer Mehrheit überein. Offenbar nimmt der eine oder andere das Image-Problem also doch ernster als er gegenüber seinesgleichen einräumen mag. Man darf gespannt sein, was sich die Brüder einfallen lassen.

red. ■

UFOs über San Luis Potosi (Mexiko). Einzelbild aus den Amateur-Videoaufnahmen vom 24. Juni 2005.

Was bahnt sich da wohl an? In riesigen Schwärmen ziehen derzeit ganze «UFO-Armadas» über Mexiko. Ballone oder Vögel? Nein, wie der neuste Fall zeigt: Die Objekte verharrten 30 Minuten am Himmel.

Mexiko steht Kopf – und niemand im Ausland scheints zu kümmern: Kaum eine Woche, an dem dort am helllichten Tag nicht irgendwelche seltsamen Flugobjekte ihre Kreise am Himmel ziehen. Hunderte von Amateur-Videoaufnahmen liegen vor – und ständig werden es mehr.

Am 24. Juni 2005 wurde nun sogar Fidel Herrera Beltran, Gouverneur von Xalapa, Zeuge einer UFO-Sichtung – zusammen mit seinen Mitarbeitern, Polizisten und Journalisten.

Die Menge hatte sich bei Casa Veracruz versammelt, wo die Lieferung neuer Polizeiautos gefeiert werden sollte. Kaum hatte Beltran seine Rede beendet, als seine Mitarbeiter aufgeregt zum strahlend blauen Himmel deuteten: 14 unbekannte Flugobjekte schwebten dort in einer perfekten Dreieckformation.

Die Journalisten zückten ihre Kameras und eine anwesende TV-Crew filmte das Spektakel. Der verdatterte Gouverneur machte ob der allgemeinen Aufregung schliesslich das Beste aus der Sache – und begann die Objekte via Mikrophon sogar laut zu zählen.

30 Minuten später hingen die Objekte immer noch wie angenagelt am Himmel – und somit wurde auch dem Letzten klar, dass es sich definitiv nicht um Ballone handeln konnte. Umso mehr, als zur gleichen Zeit eine ähnliche «Flotte» auch über San Luis Potosi gefilmt werden konnte.

Bereits seit Tagen versetzten dort ganze Heerscharen hell leuchtender UFOs die Bürger in Aufregung.

Eine dieser Sichtungen konnte von Rosario Oviedo gefilmt werden – ebenfalls über mehrere Minuten. Unzählige weissglühende Objekte tanzten vor seinen Augen am Himmel und jagten ihm einen gehörigen Schrecken ein.

Dasselbe Spektakel konnte bereits ein Jahr zuvor, am 10. Juni 2004, über der Stadt Guadalajara gefilmt werden. Auch dort hatten sich am leicht bewölkten Himmel gegen Mittag Aberhunderte (!) von strahlend weissen Kugeln angesammelt. In der Mitte der Formation schwebte ein deutlich grösseres Objekt, das ebenfalls auf Film gebannt werden konnte. red. ■

Ein schwarz-weißes Bild eines Wolkengefüllten Himmels.

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Nicht nur auf dem Gizeh-Plateau wimmelt es von geheimen Schächten: Auch KV 5, die grösste Grabanlage im Tal der Könige, lässt Experten rätseln. Ist sie unterirdisch mit dem Grab von Ramses II. verbunden?

Sie gilt als grösste je in Ägypten freigelegte Grabanlage. Und bereits die Entdeckungsgeschichte von «Kings Valley Nr. 5» (KV 5) wimmelt nur so von Widersprüchen, wie «mysteries» bereits im Mai berichtete. Dabei steht uns die grösste Überraschung im Tal der Könige vielleicht erst noch bevor.

Diese Vermutung kommt auf, wenn man sich sowohl den Grundriss als auch eine Karte des unmittelbaren Umfelds der Gruft betrachtet:Am auffälligsten sind die beiden Korridore, die parallel zum Eingang «zurück» in das Tal der Könige führen. «Wo sie enden, weiss bis heute noch niemand», konstatiert der Ägyptologe Aidan Dodson aus Bristol.

Allerdings kursiert unter den Experten eine Theorie, die durchaus zutreffen könnte. Verlängert man nämlich die beiden rückwärtig führenden Gänge auf der Karte, so enden sie im diagonal gegenüber liegenden KV 7 – dem Grab von Ramses II.

In Fachkreisen wird denn auch nicht ausgeschlossen, dass beide Anlagen miteinander verbunden sein könnten. Ob lediglich durch eine geheime Passage, oder gar durch eine unterirdische, verborgene Anlage, kann derzeit niemand vorhersagen.

Ein «Grab» – für wen?

Doch für wen wurde die KV-5-Anlage eigentlich aus dem Fels geschlagen? Kent Weeks, Ägyptologe und Entdecker der Gruft, glaubt, dass die Super-Krypta für einen Teil der Söhne von Ramses II. angelegt wurde.

In der Tat hat der Pharao genug Prinzen gezeugt. Über 40 waren es im Minimum.

Vielleicht sogar mehr als 50. Und theoretisch könnten sie sämtlich in KV 5 zur Ruhe gebettet worden sein. Denn das Grab enthält mindestens rund 150 Kammern – wahrscheinlich sogar mehr.

An dieser Theorie sind zwischenzeitlich aus Fachkreisen berechtigte Zweifel angemeldet worden, konnten doch insgesamt erst fünf Söhne namentlich in KV 5 nachgewiesen werden. Dazu der Ägyptologe Aidan Dodson: «Für fünf Personen ist die Anlage entschieden zu gross konzipiert.»

Ausserdem ist es wohl kaum vorstellbar, dass die alten Ägypter das Grab buchstäblich mehrere Dutzend Male öffneten und anschliessend neu vermauerten, bis alle Ramses-Sprösslinge bestattet waren. Das hätte wohl einen Zeitraum von 20, 30 oder gar 40 Jahren umfasst.

Und Aidan Dodson führt noch ein weiteres Argument ins Feld: Nur in einigen wenigen Räumen von KV 5, so fährt er fort, «fanden sich eindeutige Hinweise darauf, dass sie als Sargkammer gedient haben könnten».

Die über 70 Kammern entlang der Korridore seien schlicht und einfach zu klein für einen Sarg und gäben auch sonst nicht klar zu erkennen, «wofür sie hätten vorgesehen sein können». Damit steht das Rätsel um die Supergruft weiter ungelöst im Raum.

G.F.L. & B.B.N. ■

Eine Statue eines Pharaos auf einem schwarz-weißen Foto.

Umso mehr war man an Hawass’ wissenschaftlichem Aufstieg innerhalb der ägyptischen Verwaltung interessiert. Also bemühte sich Hugh Lynn Cayce, ihm eine höhere Ausbildung an einer US-Universität zu ermöglichen. Genau so kam es dann auch. Und Hawass wiederum weiss, was er Cayces Sohn zu verdanken hat.

Dazu Graham Hancock: «Es sieht so aus, als ob die ARE derzeit eine versteckte Operation in Ägypten unterhält.»

Obwohl Hawass also offiziell immer das Gegenteil versichert, ist der Mann weitaus stärker mit den Cayce-Leute verbandelt, als manch einer ahnt. Dies erklärt auch, warum er Cayce zugewandte Expeditionsteams hinter den Kulissen immer wieder mit exklusiven Forschungslizenzen bevorzugt.

So auch den 2002 verstorbenen Filmemacher Boris Said – ebenfalls Mitglied von Cayces Organisation ARE. Said will bereits 1992 von Arbeitern über den Einstieg einer unterirdischen Anlage auf dem Gizeh-Plateau informiert worden sein und dort mit Hilfe einer Leiter hinunter gestiegen sein – ehe der unterirdische Wasserspiegel ein Weiterkommen verhinderte.

Dies gab er 1997 in der bekannten amerikanischen «Art Bell»-Radioshow zu Protokoll.

Mysteriöser Film Und: 1996 erteilten die ägyptischen Behörden den Cayce-Jüngern sogar eine Forschungslizenz für Bodenradarmessungen im Umkreis der Sphinx. Finanziert wurde das Projekt von der Schor Foundation. Deren Chef ist der Multimillionär Joseph Schor – auch er ein eingefleischter Cayce-Anhänger.

1995/1996 produzierten Said und Schor zudem einen offiziell nie gezeigten Kurzfilm in dieser Angelegenheit. Eingeleitet wird er – von Hawass persönlich.

Wie Indiana Jones kämpft sich der Chef der Antikenverwaltung darin in ein unterirdisches Ganglabyrinth vor.

Dann dreht er den Kopf Richtung Kamera und flüstert: «Können Sie sich das vorstellen? Wir sind jetzt innerhalb der Sphinx in diesem Tunnel. Dieser Tunnel ist nie zuvor geöffnet worden. Niemand weiss wirklich was sich hier verbirgt. Wir werden ihn nun zum ersten Mal öffnen.»

Der Film war geheim. Die Informationen darüber sind bis heute widersprüchlich. Ziel war es wohl, damit grosse Produktionsgesellschaften anzulocken, welche die «Live»-Öffnung in alle Welt senden sollten – auch wenn Said später betonte, dass es sich lediglich um Testaufnahmen gehandelt habe. Über Umwege gelangte das Band jedenfalls in die Hände von Hancock und Bauval – und damit an die Öffentlichkeit.

Zahi Hawass schäumte. Bezeichnenderweise eröffnete er der Welt kurz darauf, also immer noch 1996, erstmals die Existenz geheimer Schächte unter der Sphinx.

1997 konnte das ARE-Team um Joseph Schor und Joe Jahoda zudem mit Radarmessungen eine weitere Kammer unter der Sphinx lokalisieren – unweit der rechten Vorderpfote. 25 mal 40 Fuss sei sie gross, vermeldet die Homepage der ARE. «Schor und Jahoda wurde erlaubt, Bohrlöcher ins Gestein zu treiben und Kameras einzuführen, um weitere Erkenntnisse zu gewinnen.» Dabei entdeckten sie, dass der vermeintlich natürliche Hohlraum in einer scharfen 90-Grad-Windung abbiegt…

Tatsächlich existieren noch weitere versteckte Hohlräume in und unter der Sphinx. Ebenso wie geheime Tunnels.

Manche von ihnen sollen sogar direkt zu den Pyramiden führen, wie der Rosenkreuzer H. Spencer Lewis unter Berufung auf «geheime Manuskripte» schon 1936 behauptet hatte.

1999 schliesslich erhielten Spekulationen über ein regelrechtes «Gang-Labyrinth» unter dem Gizeh-Plateau weitere Nahrung. In jenem Jahr nämlich trat Hawass einmal mehr mit Brimborium an die Öffentlichkeit und verbuchte den augenscheinlichen Eingang des mysteriösen Schachtsystems in einem exklusiven TV-Special als Eigenentdeckung.

Dabei wurde dieser so genannte «Osiris-Schacht» – zwischen Sphinx und Cheopspyramide – bereits vor über 70 Jahren vom Ägyptologen Selim Hassan erforscht, ehe die Gruft wieder in Vergessenheit geriet. Und Cayce-Jünger Boris Said hatte ihn – wie bereits erwähnt – seit 1992 ebenfalls mehrmals betreten und untersucht.

Wohin führt der Tunnel?

Wer auch immer die Entdeckerlorbeeren schliesslich für sich beanspruchen darf: Dieser «Osiris-Schacht» scheint den Schlüssel zum grössten Geheimnis auf dem Gizeh-Plateau zu beherbergen. Rätsel gibt dabei vor allem ein Tunnel an seinem unteren Ende auf. Das ZDF: «Neun Meter weit konnte man ihm folgen, dann wird er zu eng. Erst mit einer Glasfaser-Optik könnte herausgefunden werden, ob dieser Gang zur Sphinx führt.»

Aber die unterste, mittlerweile freigepumpte Anlage des «Osiris-Schachts» birgt noch ein weiteres Rätsel. Denn die Rekonstruktion der 29 Meter unter der Erde liegenden Gruft zeigt: Der Raum war einst – wie ein unterirdischer Swimmingpool – flach mit Wasser geflutet.

In der Mitte: Ein Felsblock, begrenzt von vier Säulen, darauf ein Totenschrein.

Der Deckel war abgerissen. Datierbare Utensilien in der Umgebung deuten darauf hin, dass der Ort schon um das Jahr 1550 vor Christus genutzt worden sein muss.

Dazu der «Spiegel» am 30. Oktober 2000: «Irritiert sind die Experten vor allem deshalb, weil die monumentale Anlage an jene Beschreibung erinnert, die der Historiker Herodot (490 bis 425 v. Chr.)

aus Ägypten mitbrachte.

Ihr zufolge ruht der Pharao Cheops auf einer künstlichen Insel, umgeben von einem See, tief unter den Pyramiden. Lag in der nun entdeckten Steinkiste mithin der Superpharao? Die meisten Experten halten das für ausgeschlossen: Cheops starb 2528 v. Chr. Bei den Archäologen herrscht grosse Unsicherheit. Bis heute hat Hawass seine Funde nicht wissenschaftlich veröffentlicht.»

Bezeichnenderweise kündigte Hawass an, dass die Universität Birmingham 2005 ausgedehnte Bodenradarmessungen im Areal von Sphinx und Cheopspyramide durchführen würde – im Hinblick auf weitere mögliche Kammern und Gänge.

Sprich: Vermutlich geht es ihm lediglich darum, die bisher von anderen Forschungsteams zusammengetragenen Resultate zu bestätigen – um sie in absehbarer Zukunft ebenfalls als «eigene» Entdeckung zu vermarkten. Möglicherweise sogar gekoppelt mit der für diesen Oktober angekündigten neuen Roboter-Mission in der Cheopspyramide.

Darauf deutet auch die über 14 Kilometer lange Betonmauer hin, die in den letzten Jahren um das gesamte Gizeh-Plateau hochgezogen wurde. Wie der Ägyptologe Frank Steinmann von der Universität Leipzig gegenüber «mysteries» bestätigte, soll sie Unbefugte am Zutritt hindern und gleichzeitig die umfangreichen Grabungen, die dort zur Zeit stattfinden, sichern.

Laut Steinmann findet unter anderem eine riesige Grabung im Gebiet südöstlich ‹‹ Uni Birmingham sucht Plateau nach weiteren Hohlräumen ab.

des eigentlichen Plateaus statt, auf niedrigerem Niveau: «Dort hatte vor Jahren zunächst Mark Lehner begonnen, die zum Pyramidenbau gehörende Arbeitersiedlung freizulegen. Auch diese Grabung wird nun von Zahi Hawass selber weitergeführt.»

Sicher ist: Hawass scheint etwas auf der Spur zu sein, über das er in der Öffentlichkeit kein Wort verlieren darf – um seinen Job nicht zu riskieren. Etwas, das er mit fast schon fanatischem Eifer sucht – und für das ihm bei seiner Suche fast jedes Mittel recht scheint. Und das kann eigentlich nur die von Cayce propagierte «Kammer des Wissens» sein.

Dass der Mann in absehbarer Zeit etwas im Schilde führt, zeigt übrigens auch ein Blick auf die US-Webpage von Amazon. Dort wird bereits eine neue Hawass-Publikation beworben, die allerdings erst im März 2006 erscheinen wird: «Mountains of the Pharaos: A History of the Pyramids of Egypt».

Sarg-Öffnung in der Live-Sendung: Hat sich Zahi Hawass verplappert?

Wir haben bereits ein Skelett gefunden…

…?

…?!?

Wir sollten noch erwähnen, dass wir nicht wissen, was sich in diesem Sarkophag befindet!

Ein schwarz-weißes Foto eines Metallobjekts.
Ein Mann mit einem Hut steht in einer Höhle.
Ein Mann schaut auf die Kamera mit dem Wort "Live" über ihm.
Ein Mann schaut in eine Höhle.
Ein Mann schaut in einer Höhle.
Ein Plakat mit schwarzem Hintergrund und weißem Text.

«Tomb Trekker Projekt»: Unter diesem Decknamen wird an der University of Singapore an einem neuen Roboter getüftelt. Im Oktober 2005 soll die Cheopspyramide damit erneut nach versteckten Kammern abgesucht werden – unter Ausschluss der Öffentlichkeit, parallel zur Erforschung eines Labyrinths unter dem Gizeh-Plateau. Die Projektleitung obliegt «Ägyptens letztem Pharao»: Zahi Hawass. «mysteries» enthüllt sein Doppelspiel und weist erstmals den Schaden nach, den sein Team 2002 anrichtete.

von Luc Bürgin Möglich, dass im Herbst Medien in aller Welt über sensationelle neue Entdeckungen in der Cheopspyramide berichten.

Möglich aber auch, dass gar nichts geschieht.

Bereits am 7. November 2004 hatte der «Egyptian State Information Service» vermeldet, dass im Oktober dieses Jahres ein weiterer Roboter die erst in jüngster Vergangenheit vollends erforschten Mini-Gänge in der Königinnenkammer hochklettern soll. Um das Geheimnis der 1993 und 2002 entdeckten mysteriösen Abschluss-Steine im Nord- und im Südschacht endgültig zu klären. Verbergen sich dahinter tatsächlich weitere bislang unentdeckte Geheimkammern, wie spekuliert wird?

Tatsächlich läuft seit 2004 an der National University of Singapore die Entwicklung eines neuen Hightech-Gefährts auf Hochtouren, wie «mysteries» in Erfahrung bringen konnte. Deckname «Tomb Trekker Project».

Geleitet wird das Projekt unter strenger Geheimhaltung von Professor Chau Fook Siong und Dr. Lim Han Seok. Im Gegensatz zu den bisherigen Pyramiden-Robotern soll das Objekt unter anderem mit Greifwerkzeugen ausgestattet sein. Ergänzt wird es durch neuartige Bohrmaschinen und optische Geräte.

Das Problem: Oberster Projektverantwortlicher ist auch diesmal Zahi Hawass, Chef der ägyptischen Altertumsverwaltung. Der wiederum kooperiert eng mit «National Geographic». Ein Team, das bereits 2002 für Negativschlagzeilen gesorgt hatte. So entpuppte sich die damals von Zahi Hawass in der Cheopspyramide. Links das interne Dokument der Uni Singapur über das neue «Tomb Trekker Project».

«National Geographic» gross angekündigte, weltweit ausgestrahlte «Live-Übertragung» als schrilles Medienspektakel, das mit wissenschaftlicher Vorgehensweise nicht das Geringste zu tun hatte und mehr Fragen aufwarf, als es beantwortete. Grund: Der Abschluss-Stein im Südschacht wurde zwar angebohrt – und live eine Minikamera ins Loch eingeführt. Und die zeigte verblüffenderweise einen weiteren bislang unbekannten Hohlraum, hinter dem sich wiederum eine Steinplatte befand. «Eine weitere versiegelte Türe», wie ein euphorischer Hawass zu Recht triumphierte. «Es sieht so aus, als ob dahinter etwas Wichtiges verborgen worden sein könnte.» Damit hatte es sich auch schon: Hastig verabschiedete er sich von den Zuschauern – samt der TV-Moderatorin.

Zurück blieben Millionen von verdatterten Fernsehzuschauern. Wer sich nähere Aufschlüsse über die Entdeckung erhoffte, wurde bitter enttäuscht. Umso mehr, als Hawass wenige Tage später im Nordschacht unter Ausschluss der Öffentlichkeit ähnlich gelagerte Untersuchungen durchführte – diesmal ohne Livekameras. Bezeichnend: Von der dort entdeckten Abschlusstür wurde später ledig- ‹‹ Hawass vermutet Grabkammer von Cheops hinter den Türen.

lich ein einziges Bild veröffentlicht – ohne weitere Details.

Wo bleibt die Publikation?

Seither herrscht Funkstille. Und die Gerüchteküche brodelt stärker denn je: Handelte es sich wirklich um eine «Live- Sendung»? Oder wurden der Öffentlichkeit gezielt Informationen vorenthalten?

Tatsache ist: Bis heute liegen keinerlei wissenschaftliche Publikationen über das Unterfangen vor. Wie Mike Bassett, der zuständige Ingenieur des Roboter-Herstellers iRobot, auf Anfrage bestätigt, besteht das gesammelte Datenmaterial zudem lediglich aus Videoaufnahmen sowie Vermessungsdaten der Türe. Eine wissenschaftliche Bankrotterklärung. Oder eher Desinformation?

Hawass selber präsentiert auf seiner Homepage – nebst Dutzenden von Fotos von sich – ebenfalls nur vage Vermutungen.Allerdings spricht er dort mittlerweile zum ersten Mal Klartext. «Ich wage zu vermuten, dass diese Türen Cheops’ eigentliche Grabkammer verbergen.» Weiter vergleicht er die entdeckten Kupfergriffe am Ende der beiden Gangschächte mit den Grabsiegeln von Tut-anch-Amun, um seine These zu untermauern.

Bezeichnend: Bei früheren Gelegenheiten verwies Hawass derlei Spekulationen jeweils rigoros ins Reich der Märchen.

So auch in seinem 2003 erschienenen Buch «The Treasures of the Pyramids».

Darin hält er fest, dass es sich bei den Kupfergriffen wohl um hieroglyphenartige Zeichen für die Seele des Königs handle: «Es ist absolut sicher, dass diese Gänge lediglich dem Aufstieg der Seele des toten Königs zum nördlichen und südlichen Himmel dienten und dass es definitiv keine versteckten Kammern hinter diesen Steinblöcken gibt.»

Die Radikalität von Hawass’ jähem Meinungswechsel erstaunt: Warum spricht er der Roboter-Erkundung in seinem Buch jede Relevanz ab, um 2005 auf seiner Homepage exakt das Gegenteil zu behaupten und nun doch über geheime Grabkammern zu spekulieren? Fanden mittlerweile weitere Forschungen statt, dass sich der Mann plötzlich so sicher geben kann?

Zuschauer unerwünscht!

Antworten darauf könnten bereits im kommenden Oktober vorliegen. Leider wird die neue Roboter-Mission unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgen, wie Hawass am 14. Juli 2005 gegenüber der Zeitung «Daily Star» offiziell bestätigte. Damit ist klar, dass wir nur das vernehmen werden, was dem Ägypter letztendlich in den Kram passt.

Warum aber die ganze Geheimniskrämerei? Geht es wirklich nur um eine rein wissenschaftliche Erkundung, wie uns Fachleute treuherzig versichern? Oder steckt mehr dahinter?

Es steckt mehr dahinter! Das wurde bereits im Mai 1998 klar. Auf dem Pariser Place de la Concorde fand damals ein kurioses Ritual statt. Der dortige Obelisk wurde mit einer goldenen Kuppe versehen. Bei dieser Gelegenheit machte der ägyptische Kulturminister Farouk Hosni eine ebenso kuriose Ankündigung: Auch die Cheopspyramide in Ägypten, so führte er stolz aus, solle in Kürze derart «gekrönt» werden. Und zwar am 31. Dezember 1999 – pünktlich zum Millennium-Wechsel.

Hosni: «Wir können die Pyramiden nicht Stein für Stein rekonstruieren. Also haben wir uns entschlossen, einen symbolischen Akt vorzunehmen. So wie dies bereits die alten Ägypter taten, indem sie ihre Obelisken derart zierten.»

Der berühmte französische Pop-Musiker Jean Michel Jarre, so wurde kurz danach bekannt gegeben, werde zum Millennium-Wechsel ein gigantisches Spektakel auf dem Gizeh-Plateau veranstalten. Unter dem Titel «Die zwölf Träume der Sonne» habe man für 10 Millionen US-Dollar eine zwölfstündige Pop-Oper in Auftrag gegeben, hiess es.

Die Planung sah vor, dass Punkt Mitternacht ein Helikopter unter Synthesizer-Klängen ins Scheinwerferlicht eintauchen und ein goldenes «Pyramidon» über die Spitze der Cheopspyramide stülpen sollte. Die Idee stammte von niemand anderem als Zahi Hawass. «Es könnte sein, dass bei dieser Gelegenheit etwas Unglaubliches passieren wird», gab er sich Ende der 90er-Jahre gegenüber den Machern der US-Dokumentarfilm-Serie «Nova» geheimnisvoll.

Hawass’ Heimlichtuerei nervte selbst die Ägypter. Bald erwuchs gegen seine Pläne massiver Widerstand: Die Wogen bei den ägyptischen Politikern gingen hoch. Kritisiert wurden unter anderem die hohen Kosten. Die Zeitung «Al Shaab» behauptete zudem, Jarre plane via Laser das Auge des Horus auf die Pyramide zu projizieren. Die Journalisten witterten eine freimaurerische Verschwörung. Der Plan wurde schliesslich fallengelassen.

Der Hintergrund der ganzen Aktion wurde später von den beiden Autoren Robert Bauval und Graham Hancock aufgerollt. Im Zentrum dieser Story steht Edgar Cayce. Der 1945 verstorbene «schlafende Prophet», wie er von seinen Anhängern genannt wurde, hatte mehrere seine Prophezeiungen den Ägyptern gewidmet.

So behauptete Cayce unter anderem, dass die Sphinx um 10’000 vor Christus von Überlebenden aus Atlantis errichtet worden sei. Und dass sich unterhalb von ihr eine «Kammer des Wissens» befände, Roboter-Experte: Chau Fook Siong.

welche deren gesamte Weisheit enthielte. Irgendwann gegen das Jahr 1998, so prophezeite Cayce weiter, würde diese Kammer inoffiziell geöffnet – und später auch der Öffentlichkeit bekannt gemacht.

Ebenso sagte der «schlafende Prophet» die Platzierung eines goldenen Abschlusssteines auf der Grossen Pyramide voraus. Diese diene als ein Symbol für die Wiederentdeckung der legendären «Kammer des Wissens von Atlantis» unterhalb der Sphinx und die Wiederkunft Jesu.

Cayces «Erbe» wird heute von der «Association for Research and Enlightenment» (ARE) verwaltet – einer mächtigen Institution mit potenten Geldgebern. Zusammen mit der «Cayce Foundation» bildet sie die eigentliche «Cayce Organisation». Seit den 70er-Jahren mischt diese bei Forschungsprojekten auf dem Gizeh-Plateau immer wieder eifrig mit – in der Hoffnung, die legendäre «Kammer des Wissens» endlich aufzuspüren.

Hawass’ Doppelspiel Handelt Hawass im Auftrag der Cayce-Jünger? Er selbst dementiert dies heftig. So kündigte er etwa 1999 auf seiner Homepage an, dass er am 21. August vor der Cayce-Foundation sprechen werde: «Ich hoffe, die Leute werden einsehen, dass alles, was Cayce über Ägypten sagte, nichts als Märchen sind.»

Unterstützung erhielt er dabei vom international renommierten US-Professor Mark Lehner, der bei jeder Gelegenheit betont, dass die Sphinx «nur» 4500 Jahre auf dem Buckel habe. So, wie es in jedem Lehrbuch geschrieben steht.

Spielen die beiden ein Doppelspiel?

Vieles spricht dafür. So wurde Lehner in jungen Jahren von der Cayce-Foundation nachweislich finanziell massiv unterstützt. Sie erst ermöglichte ihm seine wissenschaftliche Ausbildung. Hawass wiederum war der Organisation in der Vergangenheit ebenfalls zu Diensten, wie Graham Hancock enthüllt.

Dabei verweist er auf die Biographie von Cayces Sohn Hugh Lynn Cayce. Bis zu seinem Tod in den 80er-Jahren arbeitete er mit missionarischem Eifer daran, die Prophezeiungen seines Vaters zu erfüllen. Cayce habe Hawass, so steht dort zu lesen, 1975 über Mark Lehner kennen und schätzen gelernt. 1980 habe Hawass der ARE mit einer Ausgrabung unweit der Sphinx massiv geholfen. Diese warf aber ihrerseits neue Fragen auf.

Eine Liste von Dingen über einen Mikro-Erkundungsroboter.
Ein Mann in Anzug und Krawatte und Brille.
Ein schwarz-weißes Foto einer Wand mit einem Fenster.
Ein schwarz-weißes Foto eines Metallobjekts.

Bereits vor 20 Jahren hat der Deutsche Werner Kroh ein Wundermittel gegen Öl-Katastrophen erfunden. Doch niemand wollte etwas davon wissen. Dabei könnten die verheerenden Folgen von Tanker- und anderen Unfällen damit völlig umweltfreundlich beseitigt werden. Jetzt steht die Erfindung des 61-Jährigen endlich vor dem Durchbruch. Ein Schweizer Unternehmen lässt Krohs Produkte derzeit in einer anerkannten Forschungsanstalt prüfen – und möchte sie anschliessend vermarkten.

von René Haenig Der Ozean beginnt in der Schweiz. Hinter Bern. In der kleinen Gemeinde Enggistein. Mitten in der Wohnstube von Werner Kroh.

Der Ozean des 61-jährigen gebürtigen Deutschen ist winzig klein: Ein Glasbehälter, nicht ganz 30 Zentimeter hoch, 15 Zentimeter Durchmesser. Knapp über vier Liter Wasser hat Kroh hineinfliessen lassen. Einfach so, aus dem Wasserhahn in seiner Küche. Vorsichtig rückt Kroh seinen Ozean auf dem Kunststoff-Tischset zurecht. «So, da hätten wir unseren Atlantik», sagt er.

Jetzt kann die Ölpest ihren Lauf nehmen. Und der Kampf gegen dieselbige.

Denn Werner Kroh hat ein Öl-Beseitigungsprodukt entwickelt, das bei Öl-Katastrophen oder Auslaufen von Öl eingesetzt werden kann. Schon vor gut 20 Jahren. Aber trotz spektakulärer Tanker- und anderer Öl-Unfälle wollte bisher niemand seine Erfindung haben.

Bis Kroh vor über einem Jahr auf Paul Schuler traf. Der Verwaltungsratspräsident der Swisstech Holding AG mit Sitz im schweizerischen Zug ist Krohs grosse Hoffnung.

Tests demnächst abgeschlossen Die Firma lässt Krohs Wundermittel derzeit von einem der weltweit wichtigsten Labors prüfen. Ende August soll der Testprozess abgeschlossen sein. Läuft alles nach Plan, könnte der «Öl-Killer» des Tüftlers aus Enggistein bereits nächstes Jahr in Produktion gehen.

Unterdessen nimmt in Krohs Wohnzimmer-Ozean die Ölkatastrophe ihren Lauf. Der Erfinder kippt eine ordentliche Portion Schweröl in den Glasbehälter. Ein penetranter Gestank breitet sich in der guten Stube aus. Und auf dem Mini-Ozean wabbert plötzlich ein Ölfilm.

«Jetzt hilft nur ein Hubschrauber», erklärt Werner Kroh. Seinen hat er schon in der Hand – ein schlichtes Haushaltssieb muss als Flugobjekt herhalten, um sein Wundermittel über dem Ölteppich zu verteilen. Es ist ein graues Pulver, eine Art Gesteinsmehl, über dessen Zusammensetzung Kroh Stillschweigen bewahrt. Ein wenig sieht es aus wie Zement. Oder wie Asche. Nur soviel gibt der Tüftler preis: «Es ist auf Basisprodukten aufgebaut, die überall zu haben sind.»

Wie Puderzucker über einen Kuchen, streut Kroh sein Mittel übers Wasser. Zum Abschluss seiner Demonstration bringt er seinen Ozean zum «Kochen». Mit einem Esslöffel sorgt er für den nötigen Wellengang. «Und?» fragt er mit einem triumphierenden Lächeln.

Der Besucher staunt. Der Ölfleck im Ozean von Enggistein verkrümelt sich im wahrsten Sinne des Wortes. Feine graue Teilchen schweben durchs Wasser, sinken langsam zu Boden. Kein Ölfleck mehr. Die Katastrophe ist vorbei.

Biologisch komplett abbaubar «Mein Produkt verändert die Molekularstruktur des Öls», erläutert der Tüftler. Und: «Es wird vollständig biologisch abgebaut – mit Hilfe der Natur.» Kroh hat den «Öl-Killer» nicht nur in Pulverform geschaffen, sondern auch als flüssiges Mittel. Damit, so betont er, könnten auch ölverseuchte Strände und Küsten gereinigt werden.

Professor Dr. Jawahar Lal Wakhloo vom Fachbereich Biologie der Universität des Saarlandes bescheinigte Kroh bereits Anfang der 90er-Jahre, dass es sich bei dessen Erfindung nicht um faulen Zauber handelt: «Das feine ascheähnliche Pulver namens SOT-11 (Solid Oil Treatment) wurde zur Dekontamination von Meer- und Süsswasser, das mit allen Arten von Rohölen sowie seinen verschiedenen Fraktionen verseucht ist, entwickelt. Das Pulver ist ein Gemisch aus diversen fein gemahlenen Gesteinsarten und enthält ausschliesslich natürliche Mineralien, die die Flüsse als Ablagerungen ins Meer befördern.»

Laut Wakhloo sei das Pulver in der La-Werner Kroh. Seine Briefwechsel und Gutachten füllen längst ganze Aktenordner.

ge, «Rohöl zu binden oder zu absorbieren». Ob seiner hohen durchschnittlichen spezifischen Gravitation von 1,75 sinke es ‹‹ Auch ganze Küstenstreifen lassen sich damit säubern.

auf den Meeresboden, wo das Öl innerhalb von ungefähr vier Monaten mit Hilfe von biologischen Prozessen völlig abgebaut werde.

Das Fazit des deutschen Uni-Professors: «Der einzige Rückstand, der vier Monate nach der Behandlung des Ölteppichs auf dem Meeresboden zurück bleibt, ist ein Gemisch von teilweise verwitterten Gesteinsmineralien, die ohnehin normalerweise auf dem Meeresboden vorkommen.»

Ähnlich positiv äussert sich der Wissenschaftler aus Saarbrücken über die flüssige Variante von Krohs Mittel gegen Ölkatastrophen. So bilanziert er in einem Schreiben an den Erfinder: «LOT-11 (Liquid Oil Treatment) ist eine aus ungiftigen Bestandteilen bestehende Emulsion, die zur Säuberung von Küstenstreifen, allen Bodenarten und Strassen sowie Hafenanlagen und Lagertanks, die mit Öl oder einem seiner Fraktionen, wie etwa schwere Schmieröle, verseucht sind, entwickelt wurde.»

Weiter führt der Professor aus, dass die Emulsion zu 90 Prozent aus Wasser und zu zehn Prozent aus anderen Bestandteilen bestehe, «darunter Pflanzenöle oder ihre Derivate, Emulgatoren und Propylenglykol». Alle diese Bestandteile, so versichert Wakhloo, «sind ungiftig und in der weltweiten Lebensmittel- und Kosmetikindustrie als Zusätze zugelassen».

Experimente hätten gezeigt, dass das Öl dispergiere, nachdem es bei der Reinigung mit LOT-11 behandelt wurde und innerhalb kurzer Zeit im Meer oder an Land durch natürliche biologische Prozesse abgebaut werde.

«Völliges Desinteresse» Werner Kroh hat die Bestätigungen fein säuberlich in einem Ordner abgeheftet.

Ebenso zahlreiche Zeitungsartikel. Erstmals vorgestellt hatte er sein Pulver vor über 20 Jahren an der Erfindermesse in Basel. An die Reaktionen erinnert sich der Tüftler noch sehr genau. «Damals herrschte völliges Desinteresse», erzählt er.

Die Öl-Lobby habe schlicht ihre eigenen Ideen und Interessen, musste er im Laufe der nächsten Jahre immer wieder feststellen. Denn mehr als einmal wurde Kroh eingeladen, seine Erfindung zu präsentieren.

«Da, sehen Sie!» Der 61-Jährige zeigt auf einen Zeitungsbericht samt Fotos. Die Bilder zeigen ihn am Strand von Abu Dha- ‹‹ Ich weiss nicht, was in den Köpfen der Leute vorgeht…

bi. Um den Ölscheichs in den Vereinigten Arabischen Emiraten seine Erfindung zu präsentieren, krempelte sich der Mann aus der Schweiz dort kurzerhand die Hosenbeine hoch, watete in den Persischen Golf und führte die Wirkung seines Produktes vor. Leider vergeblich. Es blieb bei Zeitungsartikeln und Erinnerungsfotos.

Jahrelang klopfte Kroh bei Ölfirmen, Chemieunternehmen und Umweltschutzorganisationen an. Ebenfalls ohne Ergebnis. Warum? Darüber zermartert er sein Hirn schon lange nicht mehr. Ölkatastrophen am TV-Bildschirm nimmt er konsterniert zur Kenntnis. «Ich weiss nicht, was in den Köpfen der Leute vorgeht», sagt er.

Er könnte ein gebrochener Mann sein.

«Ich habe im Laufe der Jahre viel an persönlichem Komfort verloren», gibt er zu. Rund sechs Millionen Franken habe er in die Entwicklung von SOT-11 und LOT- 11 investiert. «Ohne Schulden zu machen», wie er nicht ohne Stolz betont.

Geld, das er unter anderem als Vertreter für Reinigungsmittel verdiente. Hin und wieder habe er kurz daran gedacht aufzugeben. «Aber ich ziehe das durch – auf Biegen und Brechen», gibt er sich heute optimistisch.

Ehefrau hilft tatkräftig mit Für den Unterhalt der Familie sorgt mittlerweile seine Frau Irene. Kroh ist zum zweiten Mal verheiratet. Seine erste Frau ist vor einigen Jahren gestorben. «Natürlich ist es nicht immer einfach», erzählt seine Ehefrau. Doch auch sie ist von der Erfindung ihres Mannes absolut über- Der Versucht beginnt. Kroh giesst Öl ins Wasser.

Einsatz des Wunderpulvers. Per Sieb wird es verstreut.

zeugt. «Mir gefällt, dass er so verbissen dafür kämpft.»

Möglicherweise hat sich der Kampf gelohnt. Vor über einem Jahr lernte Kroh den Schweizer Paul Schuler kennen. Der 55-Jährige hatte über einen Bekannten von Krohs Erfindung erfahren.

Zurzeit lässt der Verwaltungsratspräsident der Swisstech Holding AG prüfen, ob das von Kroh entwickelte Produkt gegen Ölverpestungen auch wirklich so wirkt, wie von Kroh behauptet. «Erst dann können wir beginnen, die Finanzierung sicherzustellen», erklärt Schuler. Spätestens Ende August soll der Testprozess abgeschlossen sein. Wo genau Krohs Produkte geprüft werden, möchte Schuler derzeit nicht verraten. Nur so viel: «Es ist in dieser Branche eine der wichtigsten Forschungsanstalten.»

Dass Werner Kroh bisher auf seiner bahnbrechenden Erfindung sitzen geblieben ist, kann Paul Schuler nachvollziehen.

«Es reicht nicht, einfach ein Produkt zu entwickeln und zu denken, dass man es dann verkaufen kann – auch wenn es ein Naturprodukt ist.»

Vor allem müssten die Standards der grossen Erdölkonzerne bezüglich Tests und Untersuchungen erfüllt werden. «Diese Kosten kann eine Einzelperson kaum aufbringen», stellt Schuler klar. Und auch die richtigen Kontakte spielen eine wichtige Rolle.

Die Swisstech Holding AG verfügt laut Schuler über Fachleute, die seit mehr als 20 Jahren im Ölgeschäft tätig sind. «Wir haben zudem ein internationales Beziehungsnetz», fügt der Swisstech-Ver- ‹‹ Swisstech hofft, nächstes Jahr mit der Produktion starten zu können.

waltungsratspräsident an. Entsprechend seien auch die nötigen Kontakte.

Das Unternehmen hat denn auch bereits die Fühler nach Abnehmern für Krohs Erfindung ausgestreckt. Und zwar auf der ganzen Welt. Die angepeilten Absatzmärkte für SOT-11 und LOT-11 sieht Schuler in Ländern wie den USA, Mexiko, Russland, Ukraine, Norwegen oder im Mittleren Osten. Aber insbesondere auch an den Standorten der grossen Frachthafenanlagen.

Die bisherigen Reaktionen seien durchwegs positiv ausgefallen, versichert Paul Schuler. «Jeder findet es gut.» Aber auch eine gewisse Skepsis sei zu beobachten, wie er anmerkt: «Viele fragen, wie das überhaupt funktionieren kann und warum man nicht schon viel früher darauf gestossen sei.»

«Bestes Produkt» Selbst die Experten des Testlabors, in dem derzeit die letzten Untersuchungen zu Krohs Erfindung laufen, seien völlig erstaunt gewesen. «So etwas haben wir bisher noch nie gesehen. Es ist das beste Produkt, das wir in dieser Richtung testen», gibt Paul Schuler die Reaktionen wieder.

Jetzt aber will man abwarten, bis alle nötigen Unterlagen auf dem Tisch der Swisstech liegen. Schuler hofft, bis in einem halben Jahr mit der Produktion und Vermarktung von SOT-11 und LOT-11 beginnen zu können.

«Wir kümmern uns um alles», stellt «Wellen-Simulation». Kroh rührt das Wasser um.

Öl und Pulver sind abgesunken. Übrig bleibt Trinkwasser.

Paul Schuler klar. «Herr Kroh soll weiterhin in Ruhe seine Produkte entwickeln können.»

Aus Krohs Erfinderwerkstatt dürfte noch einiges zu erwarten sein. Dass hat der Tüftler selbst schon bewiesen. Denn neben seinem «Öl-Beseitiger» hat er vor einiger Zeit auch ein Mittel entwickelt, welches das Waldsterben stoppen könnte.

«W1» hat Kroh es getauft. Und er hat es auch schon in der Praxis ausprobiert. Nachdem ihm Versuche in der Schweiz untersagt worden waren, in Luxemburg.

Alles begann mit einem Ölfleck Doch wie ist er überhaupt zum Tüftler geworden? Schuld war der Besitzer einer Autowerkstatt.

Dem wollte Werner Kroh vor gut 25 Jahren eine Autopolitur verkaufen. Der Mann wollte offenbar nicht so recht, weshalb er Kroh bestimmt erklärte, dass er ihm erst etwas abkaufe, wenn ihm der Vertreter einen Ölfleck beseitigen könne. Damit war Krohs Erfindergeist geweckt. Fortan stieg er in den Keller seines Hauses und begann Nacht für Nacht zu experimentieren. «Schritt für Schritt bin ich der Lösung des Problems näher gekommen.»

Wie lange er getüftelt habe? Werner Kroh schüttelt den Kopf. «Schwer zu sagen.» Und nach einer langen Pause: «Alle Stunden zusammen gerechnet, kommen sicher zwei bis drei Jahre zusammen.»

Der Ozean in der Wohnstube in Enggistein hat sich inzwischen beruhigt. Noch leicht trüb steht das Wasser in seinem Glasbehälter. Kroh nimmt den Ozean in beide Hände und schüttet sich vorsichtig ein Glas ein. Prost! Dann setzt er es an seine Lippen und nimmt einen kräftigen Schluck…

Ein Mann, der etwas in ein Glas auf einem Tisch gießt.
Ein Mann gießt Wasser in eine Tasse auf einen Tisch.
Ein Mann, der etwas in ein Glas auf einem Tisch gießt.
Ein Mann gießt ein Glas Wein.
Ein Mann schaut sich ein Stück Papier an.
Ein schwarz-weißes Bild eines Kreises mit einem Buchstaben in der Mitte.

Das Europäische Parlament schläft: 1999 beauftragte es die Europäische Kommission, das umstrittene HAARP-Projekt der USA unter die Lupe zu nehmen. Geschehen ist seither nichts – und gerade mal Einer hats gemerkt.

Sechs Jahre ist es her, seit das Europäische Parlament die militärische US-Anlage HAARP in Alaska geisselte.

Hunderte von Antennen bombardieren den Himmel dort mit hochfrequenter Radiostrahlung. Offenbar wird die Versuchsanlage auch zur Manipulation der globalen Wetterverhältnisse eingesetzt. In einem Beschluss vom 28. Januar 1999 forderte das Parlament die Europäische Kommission deshalb dazu auf, die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt untersuchen zu lassen – und Bericht zu erstatten. Geschehen ist seither aber nichts. Dem belgischen Abgeordneten Professor Paul Lannoye (Bild) platzte deshalb der Kragen: 2004 richtete er eine «Schriftliche Anfrage» an die Kommission. Inhalt: «Welche Initiativen wurden ergriffen?»

Antwort erhielt Lannoye bis heute keine, wie er gegenüber «mysteries» bestätigt. «Leider bin ich Mitte 2004 aus dem Europäischen Parlament ausgeschieden.

Vielleicht erfolgte meine Anfrage in der Legislatur zu spät.» Der Professor hofft nun, dass ein anderer Abgeordneter das Anliegen aufgreift – und ebenfalls nachhakt.

red. ■

Eine Statue eines Pharaos auf einem schwarz-weißen Foto.

Für Aufsehen sorgte kürzlich der Berliner Wirtschaftshistoriker Dr. Rainer Karlsch mit seinem Buch «Hitlers Bombe». Darin behauptet er, dass die Nazis, im Gegensatz zu bisherigen Auffassungen, an der Entwicklung einer Atomwaffe arbeiteten und es im März 1945 zu kleinen Atomtests in Thüringen gekommen sei. Leider übersahen viele, dass wesentliche Behauptungen des Buches schon vor Jahren durch andere vorgetragen wurden. Etwa vom Thüringer Thomas Mehner. «mysteries» unterhielt sich mit ihm.

Interview: Klaus Siebertz Herr Mehner, Sie haben bereits seit dem Jahr 2001 zusammen mit einem Co-Autor eine Reihe von Büchern zum Thema «deutsche Atombombe» veröffentlicht. Hatten Sie auch ein solch mediales Echo wie unlängst Dr. Karlsch?

Thomas Mehner: Nein – und das war seinerzeit auch nicht zu erwarten, denn ich bin kein Historiker. Auch andere vor mir, die sich mit der Thematik im In- und Ausland befassten, haben den Durchbruch nicht geschafft, denn es ist alles andere als leicht, den definitiven Beweis für das Vorhandensein einer deutschen Atomwaffe zu erbringen. Unser Ziel war auch nicht, eine wissenschaftliche Studie zu dem Thema zu veröffentlichen. Vielmehr ging es darum, Widersprüche und Merkwürdigkeiten in der etablierten Geschichtsschreibung aufzuzeigen, die von sich selbstherrlich behauptet, die Wahrheit zu verbreiten.

Hat Dr. Karlsch den Durchbruch erzielt?

Mehner: Das ist schwer zu beurteilen. Die deutschen Medien haben ihn und sein Buch teilweise heftig attackiert und es in ein Licht gerückt, das nicht gerade positiv ist. Ziel war es wohl, das Thema als solches zu entschärfen.

Glücklicherweise gab es auch Darstellungen, die den Umständen der Entstehung dieses Buches und den Möglichkeiten der Recherche Rechnung tragen.

Eine endgültige Klärung, wie umfangreich das deutsche Kernwaffenprogramm tatsächlich gewesen war, dürfte erst nach Offenlegung der bis heute geheim gehaltenen Aktenbestände seitens der ehemaligen Alliierten möglich sein – wenn überhaupt.

Dr. Karlsch ist zweifelsohne das Verdienst anzurechnen, als erster Historiker das Thema aufgegriffen und öffentlich diskutiert zu haben. Auch wenn er den abschliessenden Beweis schuldig geblieben ist.

Verfügte Deutschland Ihrer Auffassung nach während des Zweiten Weltkrieges über eine Atomwaffe? Und: War es nun eine taktische Nuklearwaffe oder eine Atombombe?

Mehner: Die Antwort zur ersten Frage: Ja. Zu Frage zwei: Die Diskussion um Begrifflichkeiten ist Unfug. Freilich hat es diese Diskussion gegeben. Initiiert wurde sie vom US-Historiker Mark Walker, mit dem Dr. Karlsch zusammenarbeitet.

Walker äusserte sich anerkennend über Karlschs Buch, meinte aber, er müsse den Begriff «Atombombe» ablehnen, da dieser «historisch definiert» sei – für die Abwürfe der US-Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki.

Ziel dieser Argumentation ist zweierlei: Erstens kann man die Legende von der US-amerikanischen Überlegenheit des Manhattan Projects weiter aufrechterhalten. Sprich: Die Deutschen hatten möglicherweise eine Kernwaffe, aber eben doch keine richtige, sondern nur eine kleine mit taktischer Verwendung. Und frontverwendungstauglich war sie schon gar nicht, auch wenn man einige Tests mit ihr absolviert hat.

Zweitens trägt eine solche «Argumentation» dazu bei, dass sich diejenigen, die als Historiker in den sechs Jahrzehnten nach dem Krieg ganz offensichtlich schwere Fehler bei der Bewertung der deutschen Möglichkeiten gemacht haben, nicht gar zu sehr zu revidieren brauchen.

Nunmehr heisst es höchstens, man habe wohl hier und da bestimmte Dinge übersehen, die aber nicht grundlegend seien. Übrigens ist diese Tendenz auch im Buch von Dr. Karlsch zu erkennen: Es gibt keinerlei deutliche Kritik an irgendwelchen Fachkollegen. Der Ball soll flachgehalten werden.

Nun muss man aber wissen, dass Historiker, die ja Wissenschaftler sind, gewissen Prinzipien verpflichtet sind. Am treffendsten hat dies der britische Historiker John Cornwell ausgedrückt: «Die Loyalitäten von Wissenschaftlern Atombombe über Hiroshima. Ein Produkt der Nazis? Rechts: Thomas Mehner.

sind vielschichtig und geraten häufig miteinander in Konflikt: Sie fühlen sich ihrer Familie, ihrer Institution, ihrem Fachgebiet und ihrer Nation verpflichtet. Wissenschaftler sind – verglichen zum Beispiel mit bildenden Künstlern, Schriftstellern oder Komponisten – ungewöhnlich stark abhängig: von Vorgesetzten, Mäzenen, Stiftungen, von Geldgebern aller Art.

Wissenschaftler sind darüber hinaus durch hohe Standards der intellektuellen Integrität gebunden, durch strenge Codices über die Durchführung von Experimenten, das Sammeln von Daten und die Präsentation der Ergebnisse. Sie agieren in einem sozialen Rahmen, der sie verpflichtet, die Arbeit von Kollegen zu zitieren, anzuerkennen, zu bewerten und zu schätzen.»

Diese Aussage definiert, was ich meine: Wissenschaftler sind Abhängige. Und sie erklärt, warum ich wenig von solchen Loyalitäten halte: Sie sind der Wahrheitsfindung keineswegs immer dienlich, weil man als Abhängiger auf bestehende Weltbilder und den herrschenden Zeitgeist Rücksicht nehmen muss.

So etwas ist kontraproduktiv, vor allem wenn es um Themen geht, die eine enorme Brisanz in sich bergen…

Sie hatten in einem früheren Interview im Februar 2005 auf Karlschs geplante Veröffentlichung hingewiesen und die Mei-

Ein Mann mit einem Bart und einem weißen Hemd.

Titelblatt der Fachpublikation (2004). Neue Kontroversen mit der Schulmedizin scheinen programmiert.

Verhelfen Zwergerbsen der Homöopathie zum Durchbruch? In einer neuen Studie zeigt ein Forscher der Universität Bern: Hochverdünnte Substanzen fördern ihr Wachstum – und niemand weiss warum.

Extrem verdünnte Substanzen scheinen tatsächlich zu wirken – auch wenn das von der Schulmedizin immer wieder in Abrede gestellt wird. Dies zeigt eine neue Studie eines Schweizer Forscherteams.

Für ihre Versuche liessen die Wissenschaftler um Stephan Baumgartner von der «Kollegialen Instanz für Komplementärmedizin» an der Universität Bern die Samen von Zwergerbsen während 24 Stunden unter kontrollierten Bedingungen quellen. Die eine Gruppe in «normalem» Wasser. Die andere in Wasser mit homöopathisch potenzierten Wachstumshormonen. Dann wurden die Samen eingepflanzt.

Längere Pflanzen Das Erstaunliche: Schon nach vier Tagen zeigten sich deutliche Wachstumsunterschiede zwischen den beiden Erbsengruppen.

Abschliessendes Fazit der Testreihen: Die Länge der Pflanzen aus dem homöopathisch behandelten Wasser war rund 20 Prozent höher, wie Baumgartner gegenüber «mysteries» bestätigt. Die Experimente wurden sechsmal erfolgreich durchgeführt.

Baumgartner hat die Ergebnisse mittlerweile wissenschaftlich publiziert – auf Stephan Baumgartner.

über zehn Seiten in der akademischen Fachzeitschrift «Forschende Komplementärmedizin und Klassische Naturheilkunde» (11/2004).

Seine Versuche beeindruckten selbst die sonst eher konservativen Journalisten des TV-Magazins «NZZ-Format», das sie den Zuschauern am 26. Juni 2005 am Schweizer Fernsehen vorstellte.

«Intelligente Wirkung» Dazu Stephan Baumgartner: «Das interessante Phänomen war, dass wir tatsächlich beobachten konnten, dass sie eben nicht wie ein Dünger wirken, das heisst, dass einfach sämtliche Pflanzen im Wachstum gefördert werden, sondern dass man wie eine Art ausgleichende Wirkung hat.»

Bis zu einem gewissen Grad handle es sich sogar um «eine intelligente Wirkung in dem Sinn, dass in so einem Pflanzenkollektiv die kleinen Pflanzen besonders stark gefördert werden, während die grossen nicht gefördert werden im Wachstum, sondern sogar etwas gehemmt.»

Ähnliches hat mittlerweile auch eine Tiermedizinerin am Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FIBL) im schweizerischen Frick beobachtet – in diesem Fall allerdings bei Wasserlinsen. Sie arbeitet eng mit Baumgartner zusammen. «Die Doktorandin soll offiziell an der FU Berlin promovieren», erläutert er. Ihre Studie wird nun von anderer Stelle wiederholt – um mögliche Fehlerquellen auszuschliessen.

Aber auch Baumgartner forscht selbstverständlich weiter. «Weitere Replikationen sind in Arbeit.»

lb. ■

Ein Mann lächelt und trägt eine Jacke.

Themenschwerpunkte: Glück und Leid, Krankheit und Tod – Wozu?

Dieses Leben – Wozu?

Die Schöpfung – Wozu?

Referenten (Auswahl): Rüdiger Dahlke Reinhard Eichelbeck Li Jun Feng Stanislav Grof Bert Hellinger Albert Hofmann Adolf Holl Jasmuheen Patrick Kuaimoku Clemens Kuby Maitra Roy Martina Henry Marshall Werner Meinhold Rickie Moore Thomaz Green Morton Safi Nidiaye Pamela Sommer-Dickson Harald Wessbecher Thomas Young Ronald Zürrer Carlo Zumstein u. v. a.

Am Montag, 14. November: Halb- und ganztägige Intensiv-Seminare mit Top-Referenten.

Programmheft bei: „Basler Psi-Tage”, Neuweilerstrasse 15, CH-4054 Basel Tel. +41 – (0) 61 – 383 97 22, Fax 383 97 21, E-Mail: info@psi-tage.ch

Ein Bild eines bewölkten Himmels mit schwarzer Grenze.
Ein Schild für eine Konferenz im November 2005.
Ein Schild, das auf dem Basler Psy-Tage steht.
Ein Schild, das Sinn finden in blauen Buchstaben sagt.
Auf mit blauen Buchstaben auf einem beige Hintergrund
Ein Schild, das letzte Fragen in einer Fremdsprache sagt.
Ein Schild, das "Spirituelle" in blauem Schriftzug sagt.
Ein Schild, das "geistlich" steht.
Ein Schild, auf dem Antworten in blauen Buchstaben auf weißem Hintergrund steht.
Ein Mann stellt sich für ein Bild in einer Bibliothek auf.