Vor fast dreissig Jahren verschwand Emanuela Orlandi spurlos aus dem Vatikan. Auf der Suche nach der Leiche des Mädchens haben Ermittler das Grab eines Mafia-Bosses geöffnet. Doch der Fall bleibt rätselhaft. Nun sorgt Papst-Attentäter Ali Agca für weitere Verwirrung.

Wo steckt Emanuela Orlandi? Am 22. Juni 1983 war die damals 15-jährige Tochter eines Hofdieners von Papst Johannes Paul II.

nach dem Musikunterricht unweit der Basilika Sant’Apollinare verschwunden. Bald brodelte die Gerüchteküche. So soll, wie gemunkelt wurde, ein anonymer Anrufer vom Heiligen Stuhl im Austausch für Emanuela die Freilassung des Papst-Attentäters Ali Agca gefordert haben. Entsprechende Ermittlungen führten aber in eine Sackgasse.

Die Staatsanwaltschaft hielt eine andere Version für glaubwürdiger: Sie vermutete die Mafia hinter der Entführung.

Grund: Die Vatikanbank sollte gezwungen werden, das Geld zurückzugeben, das Mafiaboss Enrico De Pedis bei ihr investiert hatte. Offenbar hatte sich De Pedis noch vor seinem Tod mit der Kurie versöhnt, ehe ihn 1990 ein Killerkommando erschoss. Wie sonst ist zu erklären, dass er in der Basilika Sant’Apollinare des Geheimbundes Opus Dei bestattet wurde? Dieses Privileg ist sonst nur Kardinälen und hohen Kirchenmännern vorbehalten.

Auch die Angehörigen von Emanuela Orlandi schlossen nicht

Beerdigt worden war der Mafiaboss in der Basilika des Opus Dei.

aus, dass Emanuela mit De Pedis beigesetzt worden war und drängten auf eine Graböffnung. Bestärkt wurden sie durch eine Aussage von der ehemaligen Geliebten des Mafioso, die verlauten liess, dass die Drahtzieher «im Vatikan sitzen». Doch als nun am 14. Mai 2012 das Grab von Enrico De Pedis in der Basilika Sant’Apollinare in Rom geöffnet wurde, war die Ernüchterung gross: Im Sarg befand sich eindeutig der Mafia-Boss, der im Februar 1990 erschossen worden war.

Man entdeckte in der Krypta zwar noch weitere menschliche Knochen, aber nicht die geringste Spur von Emanuela. Seither haben andere Theorien Hochkonjunktur. Und von denen gibt es jede Menge, zumal zum «Fall Orlandi» mittlerweile über ein Dutzend Bücher erschienen sind.

Entführt – um Ali Agca freizupressen?

Wurde das Mädchen als Sexsklavin missbraucht? Hatten kommunistische Geheimdienste ihre Hände im Spiel? War Emanuela Orlandi in Wirklichkeit eine Tochter von Erzbischof Paul Casimir Marcinkus, dem langjährigen Chef der Vatikanbank? Lebt sie heute unter neuer Identität in der Türkei? Letzteres behauptet Ali Agca. Der türkische Rechtsextremist, der 1981 Papst Karol Wojtyla mit drei Schüssen schwer verletzte und im Jahr 2010 aus der Haft entlassen wurde, meldete sich kürzlich in der Mailänder Tageszeitung «Corriere della Sera» zu Wort.

Er schwöre bei Gott, dass Emanuela Orlandi lebe, sagte Agca, und zwar irgendwo in der Türkei: «Kein Land, keine Institution und kein westlicher Geheimdienst sind in den Fall verwickelt. Das Mädchen wurde entführt, um meine Freilassung zu erzwingen. Alle anderen Spekulationen stammen von verlogenen und paranoiden Personen. Emanuela Orlandi geht es gut, sie betet täglich und hat nie Gewalt erlitten.»

og.

Erinnerungstransparent.

Der Fall Orlandi bewegt die Der Fall Orlandibewegt die Der Fall Orlandi Italiener seit Jahrzehnten.

Ausgabe 5/2012

Papst-Attentäter: «Emanuela Orlandi lebt – in der Türkei» – Abbildung 2
Papst-Attentäter: «Emanuela Orlandi lebt – in der Türkei» – Abbildung 3
Papst-Attentäter: «Emanuela Orlandi lebt – in der Türkei» – Abbildung 4
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Papst-Attentäter: «Emanuela Orlandi lebt – in der Türkei» – Abbildung 9
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Merkwürdiges Skelett

Im Museum des peruanischen Dorfs Andahuaylillas liegt eine ausserirdische Mumie. Das glaubt zumindest ein lokaler Anthropologe. Zusammen mit einem deutschen Privatforscher versucht er dem Rätsel des 50 Zentimeter kleinen Wesens auf die Schliche zu kommen.

Ein merkwürdig deformierter Kopf, grosse Augenhöhlen und auffallend ausgeprägte Kieferknochen: Es ist wahrlich kein schöner, aber dafür ein umso spektakulärerer Anblick, den das Lokalmuseum des peruanischen Andendorfs Andahuaylillas seinen wenigen Besuchern bietet. In einer gut ausgeleuchteten Glasvitrine liegt dort eine kleine Mumie, die manchen Betrachter spontan an eine ausserirdische Kreatur denken lässt. Der skelettierte Leichnam war einst in Decken eingehüllt und misst lediglich 50 Zentimeter. Entdeckt wurde die Mumie vor zwei Jahren auf dem Wiracochan-Hügel, zwei Kilometer vom Zentrum von Andahuaylillas entfernt. Dort existierte vor langer Zeit eine Inka-Siedlung.

Der lokale Museumsdirektor und Anthropologe David Dávila Riquelme ist überzeugt, es hierbei mit einem Wesen extraterrestrischen Ursprungs zu tun zu haben. Anfangs vermutete man zwar noch, es handle sich um die sterblichen Überreste eines Kleinkindes. Doch für den südamerikanischen Wissenschaftler steht inzwischen fest, dass dies nicht stimmen kann. Zu stark unterscheide sich die Mumie von vergleichbaren altperuanischen Toten.

Die Fontanelle in der Schädeldecke sei noch nicht zusammengewachsen gewesen, das vermeintliche Kind könne also höchstens zwei Jahre alt geworden sein, erklärt Riquelme. Und für diese kurze Lebensdauer sei der Schädel doch extrem stark deformiert. Zudem tue sich ein deutlicher Widerspruch zwischen dem vermuteten Alter und der Gebissentwicklung auf: Die Zähne glichen eher denen eines Erwachsenen oder zumindest eines Jugendlichen. Hinzu kämen die «übergrossen Augenhöhlen», die «unnatürliche Nasenform» sowie die «viel zu kleinen Ohren». Ausserdem hat die Mumie nur elf Rippen, der Mensch jedoch zwölf.

Boulevardmedien hatten unlängst verbreitet, dass spanische und russische Mediziner offiziell der Ansicht seien, bei der Mini-Mumie handle es sich um ein Alien. Stimmt nur halb, wie der deutsche Privatforscher Marco Alhelm klarstellt. Er kennt David Dávila Riquelme persönlich und hat den Museumsleiter jüngst erst wieder besucht. Besagte Ärzte seien lediglich Mitglieder einer Reisegruppe gewesen, die sich beim Betrachten des ungewöhnlichen Ausstellungsobjekts entsprechend geäussert hätten, winkte der Peruaner ihm gegenüber ab. Es sei also eine spontane Einschätzung gewesen und keine fundierte wissenschaftliche Einordnung, wie es die Massenmedien glaubhaft machen wollten.

Blick auf die noch nicht zusammengewachsene Schädelfontanelle. Die massive Deformation wirft Fragen auf.

Experten-Besuch im Museum geplant «Ein wissenschaftlicher Beweis zur Festigung der Behauptung, die Mumie sei extraterrestrischen Ursprungs und zeige Charakteristika, die andere altperuanische Mumien nicht aufweisen, steht somit noch aus», betont Alhelm. Gemeinsam mit Riquelme und weiteren Interessierten möchte er nun eine genauere Ausgabe 5/2012 Die Mumie im Museum von Andahuaylillas. Weitere Untersuchungen sollen klären, ob das Wesen aus dem Weltall stammen könnte. (Fotos: Marco Alhelm) Untersuchung in die Wege leiten. Klarheit könnte nicht zuletzt eine DNA-Analyse bringen. Bereits in Kürze soll eine Gruppe von Wissenschaftlern das Skelett vor Ort genauer anschauen.

Auch Marco Alhelm zieht es demnächst wieder nach Südamerika. Für immer. Denn der 32-jährige technische Angestellte will im bolivianischen La Paz ein Reisebüro auf die Beine stellen – zusammen mit seiner Ehefrau, einer studierten Touristikerin, und weiteren Partnern. Spezialgebiet: «Mystery-Touren». Neben bekannteren Stätten wie Tiahuanaco/Puma Punku oder Samai-Werbeplakat pata planen Alhelm und Co. ihrer Kundschaft auch weniger bedes Museums. kannte Orte mit mindestens ebenso faszinierenden und uner- Die deformierklärlichen Relikten zu präsentieren. Zum Beispiel das «andine te Mumie hat Atlantis» oder auch geheime Sammlungen «kurioser schwarzer Ähnlichkeit mit Keramiken».

Alien-Wesen, Zudem will das Team Vorträge organisieren und professionelle wie sie UFO-Fotos und Filme über kontroverse Entdeckungen produzieren.

Augenzeugen «Alles dient der Finanzierung unserer Forschungen, derentwebeschreiben.

gen wir uns auch entschlossen haben, uns dauerhaft in Südamerika niederzulassen», so Alhelm voller Enthusiasmus. «Nur auf diese Weise kann man ernsthafte Recherchen vor Ort betreiben, wie wir im Laufe der Jahre während Dutzenden von Reisen nach Südamerika festgestellt haben.»

red.

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Schaden Mikrowellen-Geräte den Nährstoffen in unseren Lebensmitteln wirklich nicht, wie «mysteries» im Mai 2012 schrieb? Auf Bitte einiger Leser gingen wir der Sache nochmals auf den Grund.

Volker Gaukel vom Karlsruher Institut für Technologie wollte es ganz genau wissen. Für die SWR-Sendung «Odysso» hatte er im Februar 2012 im Labor getestet, ob und wie Mikrowellenstrahlung unsere Nahrung beeinflusst. Kernfrage: Schadet das Garen von Lebensmitteln in der Mikrowelle dem Vitamingehalt? Gaukel erhitzte zu diesem Zweck gefrorenen Spinat – in einer Mikrowelle und im Wasserkochtopf.

Der Spinat aus der Mikrowelle verlor dabei lediglich fünf Prozent der Vitamine, derjenige aus dem Wasser-Kochtopf dagegen über 20 Prozent. Grund: Die Mikrowellen-Erwärmung erfolgt gleichmässiger und damit schonender. Und die übrigen Nährstoffe? Auf diese könne man das Ergebnis guten Gewissens ausweiten, so Gaukel gegenüber «mysteries». «Die Mikrowelle selbst führt nicht zur Zerstörung von irgendwelchen Molekülen.» Es entstünden auch keine gesundheitsgefährdenden Stoffe.

Tatsächlich gebe es bis heute keinen wissenschaftlich akzeptierten Nachweis, dass die Nahrungsmittelzubereitung mittels Mikrowellen schädlich sei. Eine spanische Studie aus dem Jahre 2003, die Gegenteiliges behauptet, werde mittlerweile stark angezweifelt: Zwar würden darin tatsächlich Messwerte aufgeführt, «die zu belegen scheinen, dass bei dem von den Autoren gewählten Mikrowellenverfahren eine erhebliche Verringerung der gemessenen Inhaltsstoffe gefunden wurde», räumt Gaukel ein. «Die Autoren vergleichen eine Mikrowellenerhitzung, eine Dampferhitzung, ein Kochen unter Druck und ein Kochen bei Normaldruck.» Leider sei aber keines der Verfahren derart beschrieben, dass es nachvollzieh-

Vitamine und andere wichtige Nährstoffe bleiben erhalten.

bar wäre, kritisiert der Lebensmitteltechniker. Somit sei eine Bewertung der Verfahren «nicht möglich».

Im Fall der spanischen Studie habe man überdies 150 Milliliter Wasser mit 150 Gramm Broccoli fünf Minuten lang bei 1000 Watt Mikrowellenleistung erhitzt. «Dies ist weit entfernt von einer vernünftigen Anwendung. Ich habe den Versuch nicht nachgestellt, vermute aber mal, dass das Wasser danach vollständig verdampft war und der Broccoli möglicherweise teilweise vertrocknet oder sogar schon verbrannt war», so Gaukel.

Der Experte bleibt deshalb bei seiner Aussage: Eine Mikrowelle, die richtig benutzt wird, erhitzt Lebensmittel schonender, gleichmässiger und damit sogar gesünder als ein normaler Kochtopf. Ist sie unbeschädigt, tritt auch keine Strahlung aus, wie die Stiftung Warentest betont.

fi.

Nr. 25 (1-2008) Noch mehr weibliche Jünger: Neue Beweise für Geheimbotschaft im «Abendmahl» Bigfoot im Eisblock: Die Exklusivbilder Nofretete: Nur ein Duplikat Hitlers? Lockerbie-Absturz: Kronzeuge entlarvt US-Verschwörung Zeitreisende auf der Autobahn?

Gammelfleisch im Dosenfutter Nr. 26 (2-2008) Protokolle von Zion: Historiker schreibt Geschichte um EU-Diktatur? Mieses Spiel in Brüssel Wilhelm Reichs Wetter-Experimente bestätigt Magnet-Mann versichert: «Ich trickse nicht!»

NASA-Mondmission sabotiert?

Sieben Tage ohne Essen und Trinken: Wunder oder Wahnsinn?

Nr. 27 (3-2008) Böse Aliens: Der ge heime Mythos von Scientology Vorsicht Elektrosmog: Hände weg von Energie-Sparlampen!

Totenköpfe aus dem All Neue Beweise für deutsche Wunderwaffen Spektakuläre Entdeckung im Tal der Könige Der Fluch der Tayos-Höhlen Töne aus der Antike hörbar gemacht Nr. 28 (4-2008) Uralte Steintafeln zeigen moderne Karikaturen Ku Klux Klan droht Obama mit Mord!

Wasser: Der Kampf ums Blaue Gold hat begonnen Wernher von Braun: «Ich sah die Aliens von Roswell…» Mysteriöse Omen vor Erdbeben in China Zahlencode: Liess Allah den Koran verschlüsseln?

Nr. 29 (5-2008) Rückkehr der Götter: 2012 steigt ein Gott vom Himmel Exklusivinterview mit Jan van Helsing Wunderbaum aus Indien: Moringa reinigt verschmutztes Wasser Das UEFA-Imperium: Finanzielle Abzocke der übelsten Art Mammut-Magen gibt Rätsel auf Islam-Kritiker flüchtet und fast alle schweigen Nr. 30 (6-2008) Ex-Raumfahrt-Chef: «UFOs eröffnen uns neue Perspektiven!»

Geheimakte NASA Bruce Lees Meister Die Zeitmaschine von Damanhur Hilfe: Die Roboter kommen!

Das Geheimnis von Tutenchamuns Trompete Pflanzen-Wunder dank Energie aus dem All Hatte Hitler einen Doppelgänger?

Ausgabe 5/2012 Nr. 43 (1-2011) Maya-Prophezeiung neu entschlüsselt Geheimcode in Goethes Faust: Schiller wurde ermordet!

Stimmen aus dem Jenseits Die Insel des Todes Der erste Kalender der Menschheit Zeitriss: Bilder, die es nicht geben dürfte Bertelsmann-Stiftung: Die Strippenzieher der deutschen Politik Nr. 44 (2-2011) Ist das der 13. Kristallschädel? Brisante Schätze von Hitler und Himmler in Bayern entdeckt!

Dioxin-Skandal von Seveso: Gehei me Akten aufgetaucht Der verschollene Donnervogel Das Münster mit dem Teufelsfenster UFO-Schwindler Billy Meier entlarvt Laos und das Rätsel der Tonkrüge Nr. 45 (3-2011) Das letzte Geheimnis der Cheops-Pyramide Ausserirdische auf dem Mond Kaderschmiede für Top-Spione: Via Hochschule zum Profi-Spitzel Deckname Shakespeare: Wer war sein Ghostwriter?

Der Zar aus der Schweiz Das Spukschloss im Regenwald Was erwartet uns in der Zukunft?

Nr. 46 (4-2011) Das verschollene Maya-Manuskript Brisan te UFO-Akten: So schlampen Schweizer Behörden Der rätselhafte Tatzelwurm Mona Lisa: Eine Fälschung?

Jagd auf die Schattenmänner: Bilderberg-Treffen in St. Moritz Fukushima: Mit Homöopathie gegen Strahlung Die Sonnensteine der Wikinger Nr. 47 (5-2011) Die geheime Metallbibliothek des Messias Zu Besuch bei Erich von Däniken Apokalypse oder Revolution? Mystery-Experten blicken in die Zukunft Buddhas Wunderperlen Also doch: Nazi-Gral ist gefälscht!

Spione auf Sendung – via Kurzwelle Das Geheimnis der zweiten Schatzinsel Nr. 48 (6-2011) Nazi-Super-Schatz in Bayern aufgetaucht Das Geheimnis von Hangar 112 Mini-Spange heilt Schnarcher Die Mystery-Detektive der EMPA Skandalös: Top-Banker müssen keine Steuern zahlen Wikipedia: So schlampt das Internet-Lexikon Klartext: Die «Söhne Mannheims» klagen an Sie wollen MYSTERIES-Hefte nachbestellen?

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Nr. 38 (2-2010) Teufels-Labyrinth in Österreich entdeckt TV-Pfarrer setzt auf Wunderlampe «Gläserne Blume» der DDR aufgespürt Geheimtreffen in der Schweiz aufgeflogen Das Geheimnis von Hitlers Talisman Blutiger Kali-Kult UFO-Relikt im Tatra-Gebirge Avatar-Film: Warum unsere Erde weint… Nr. 39 (3-2010) Brisanter UFO-Report aus dem Bundestag 9/11-Attacken: Chemiker entdeckt Sprengstoffspuren Neue Hinweise auf verschollene Stadt ZHeimlicher Krieg in der Antarktis Vergessene Genies: Androiden im Mittelalter HAARP-Terror: Professorin warnt vor dubiosen Wetter-Experimenten Nr. 40 (4-2010) Afghanistan: So manipuliert die CIA das deutsche Volk Auf Stippvisite bei Deutschlands Top-Hackern Das Geheimnis von Glozel Nixen-Mumie: Ist sie echt? Mord im Vatikan Faszination Mossad Eugen Drewermann im Exklusivinterview «Toblerone»: Schokolade eines Logenbruders Nr. 41 (5-2010) Ararat: Schiffswrack auf 4000 Metern Höhe entdeckt!

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Voodoo am Mississippi Nr. 42 (6-2010) Atlantis im Tibet: Das geheime Wissen der Mönche Nazi-Gold: Neue Funde in Bayern und Bühl Jesus-Geburtsstätte: Beten wir vor einer Fälschung?

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Psi-Wunder auf offener Strasse Nr. 23 (5-2007) Urzeit-Code: Die ökologische Alternative zur Gen-Technologie Erich von Däniken über «Indiana Jones 4» Geheime Pharaonengruft in Felswand entdeckt Warum Erdöl nie mehr billig wird Fliegende Drohnen: «USA testen ausserirdische Technologie» Jesus-Grab: Experten melden Zweifel an Nr. 24 (6-2007) Goldexperte schlägt Alarm Schwarze Hubschrauber versprühen Gift über Englands Kornkreisen Zukunftsforscher: «Gesundheit wird unser kostbarstes Gut» Tunguska-Katastrophe: War es doch ein UFO? Neue Trümmer entdeckt Wie viele Freimaurer sitzen in unseren Parlamenten?

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Schweizerin: «KZ-Arzt Mengele wohnte bei uns!»

Goethe und das übersinnliche Dajo-Film im Internet Nr. 34 (4-2009) Das verschollene Buch von Nostradamus Udo Ulfkotte warnt: «Vorsicht: Bürgerkrieg!»

Herr der Ringe: Elben-Paradies wiederentdeckt Fabrik-Käse: So werden wir für dumm verkauft Delfine: Japans blutiges Geheimnis Professor Jung und die UFO-Akten Hilfe: Spitalärzte machen uns krank Nr. 35 (5-2009) Verbotene Bücher Kosmonaut enthüllt: «NASA hat getrickst!»

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Sensationsfund in Bayern

Überraschung in der Münchner Unibibliothek: Durch Zufall stiess eine Mitarbeiterin in einem uralten Buch auf eine verschollen geglaubte Globus-Segmentkarte von Martin Waldseemüller. Unklar bleibt, woraus der Priester sein geniales geographisches Wissen damals schöpfte.

Das Wissen des Priesters Martin Waldseemüller (um 1470– 1522) verblüfft selbst Ungläubige. Um 1507 erstellte der süddeutsche Kartograf eine visionär anmutende, zwölfteilige Weltkarte, auf der ein grosser Ozean westlich des «neuen» Kontinents Amerika dargestellt ist – der Pazifik. Etwas, das man damals in Europa noch gar nicht wissen konnte! Ebenso wenig, dass es sich bei der «Neuen Welt» um einen ganzen Kontinent handelt, wie ihn die Karte bereits zeigt.

Auch die erstaunlich präzis umrissene Form Südamerikas sorgt bis heute für Verwunderung. Teilweise ist die Breite des Kontinents bis auf 100 Kilometer korrekt wiedergegeben. Woher schöpfte der Priester sein für die damalige Zeit visionäres Wissen? Wer flüsterte ihm ein, was damals niemand wusste?

Das kostbare Einzelstück (Bild unten), das jahrelang in der Fürstlich Waldburg-Wolfeggschen Bibliothek in Leutkirch (Baden-Württemberg) aufbewahrt worden war, wurde 2007 für zehn Millionen Dollar an die Kongressbibliothek in Washington verkauft. Wie durch ein Wunder ist in der Münchner Universitätsbibliothek jetzt eine verschollene zeitgenössische Kopie der Karte aufgetaucht – eine Art «Bastelbogen» für Gelehrte (siehe Bild auf den folgenden Seiten). Das Münchner Exemplar dürfte nach dem Erstdruck von 1507 im elsässischen Raum entstanden sein.

Gefunden hat diese kleinere, faltbare Globuskarte von Waldseemüller die Bibliothekarin Elke Humml durch Zufall – in einem falsch katalogisierten Buch. Ein Sensationsfund! Umso mehr, als Waldseemüllers Wissen den Gelehrten bis heute Rätsel aufgibt.

Nicht nur John Hessler von der Geografie- und Kartenabteilung der amerikanischen Library of Congress wittert in dieser Angelegenheit verlorenes Wissen: «Es besteht die Möglichkeit, dass der deutsche Kartograph etwas kannte, was nicht länger vorhanden ist – eine Information, die wir nicht mehr haben.»

Hatte man dem Priester einen Maulkorb verpasst?

Stutzig machte Hessler nicht zuletzt, dass Waldseemüller 1516 beim Zeichnen eines späteren, weitaus konservativeren Kartenwerks massiv zurückruderte – mit der zweideutigen Bemerkung, seine frühere Darstellung der Welt sei «voller Irrtümer, Wunder und Konfusionen» gewesen, was «nur sehr wenige Leute erfreute, wie wir erst jetzt verstanden». Hatte der kecke Priester für seinen ketzerischen Mut eins auf den Deckel bekommen?

Auch der Name «America» stammt übrigens von Waldseemüllers Karte – als Reminiszenz an Amerigo Vespucci (1451– 1512). Dass er die Entdeckung dem in Italien geborenen und in Spanien gestorbenen Seefahrer fälschlicherweise untergejubelt hatte, bemerkte der deutsche Geistliche leider erst später. Verzweifelt versuchte er den Namen zu revidieren. Doch vergeblich: «America» war längst in aller Munde und als allgemein anerkannter Begriff in den Sprachschatz eingegangen.

red.

Pharaonen-Schatz vor der deutschen Küste

Auf dem Grund der Elbmündung schlummert ein ägyptischer Schatz der Extraklasse: Die Ladung der 1822 versunkenen «Gottfried». Forscher glauben, die Unglückstelle heute präziser denn je eingrenzen zu können. 2013 wird das ZDF darüber berichten. Gegenüber «mysteries» verriet das Team seine neusten Erkenntnisse vorab.

Es ist Montag, der 10. Dezember im Jahre 1821. Die «Gottfried» verlässt bei ruhigem Seegang den Hafen von Triest. An Bord hat der Doppelmaster Kostbarkeiten von unschätzbaren Wert: Einen tonnenschweren Sarkophag aus rotem Granit, eine kleine Pyramidenspitze aus Syenit-Gestein, acht Mumien in Kisten, Dutzende antiker Stelen, Statuen, Kanopen und Vasen aus Alabaster.

Dazu Altäre, Schrifttafeln und weitere, jahrtausendealte ägyptische Artefakte aus der Zeit der Pharaonen.

Der preussische General und Altertumsforscher Heinrich Menu von Minutoli hatte die Schätze im Auftrag des preussischen Königs auf einer monatelangen Forschungsreise durch den Norden Afrikas zusammengetragen. Sie sollten nach Hamburg und von dort nach Berlin gebracht werden, um im neuen Ägyptischen Museum ausgestellt zu werden. Doch dazu kommt es nicht.

«Das Schiff verliess Triest und war quasi nie mehr gesehen», sagt Friedrich Steinhardt. Der Münchner TV-Produzent erstellt für die ZDF-Sendereihe «Terra X» derzeit eine grosse Dokumenta- «Helene» im Sturm: Dieses Gemälde im Schiffsbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock zeigt eine zweimastige Huker Galeasse ähnlich der «Gottfried».

(Foto: Kopie aus der Sammlung Leive) tion über Minutoli und die «Gottfried». Das Frachtschiff war nach wochenlanger Reise fast am Ziel, als es in der Nacht auf den 12. März 1822 im Bereich der Elbmündung in ein schweres Unwetter geriet und sank – samt eines Grossteils der Besatzung und der kostbaren Fracht. Nur die leichteren Stücke in den Holzkisten blieben an der Wasseroberfläche. Ein einziger Seemann konnte gerettet werden.

Sieben Särge an Land geschwemmt Küstenbewohner machten später gruselige Entdeckungen an den Stränden. Historische Quellen berichten, das Meer habe in jenen Tagen «sieben Mumien in Särgen, welche teilweise bunt bemalt und mit Hieroglyphen versehen sind» sowie ein antikes Prunkzelt angespült. Aus Angst vor der Pest verbuddelten die Menschen die Toten zuerst, bevor sie die einbalsamierten Leichen dann doch wieder aus der Erde holten. Seither machen in Norddeutschland Legenden vom unheimlichen «Mumienschiff» die Runde.

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Gab es ihn tatsächlich?

Sie lauerten ihren Opfern in Brunnen auf. Allein schon ihr Blick sei tödlich gewesen: Noch vor wenigen Jahrhunderten verbreiteten Basilisken in München, Basel oder Wien Angst und Schrecken. Die Existenz der grässlichen Mischwesen wurde sogar amtlich bestätigt. Heute erinnern nur noch Sagen, Bilder und Skulpturen an ihr Treiben – sowie ein bizarres Präparat, das in einem Museumskeller entdeckt wurde.

Museumskeller entdeckt wurde.

eit dem 10. Juni 2008 steht im Wiener Stadtpark ein Basilisk aus SBronze: Der Brunnen ist ein Geschenk der Stadt Basel anlässlich der Fussball-Europameisterschaft, die von der Schweiz und Österreich gemeinsam ausgetragen wurde. Das geheimnisvolle Mischwesen verbindet die beiden Städte seit dem Mittelalter.

Es hat den Körper einer Schlange, den Kopf eines Hahns und besitzt bisweilen Drachenflügel. Sein Blick, sein Atem, seine Berührung, so erzählte man, töteten augenblicklich. Tatsächlich soll der Basilisk derart abscheulich gewesen sein, dass er beim Anblick seines Spiegelbildes zu Stein erstarrte.

Dem Volksglauben zufolge wurde das «gar grässliche Tier» nur unter besonderen Voraussetzungen geboren: Ein Hahn musste ein Ei legen, das von einer Kröte oder einer Schlange ausgebrütet wurde.

Das kommt naturgemäss so gut wie gar nicht vor. Dennoch hat das furchterregende Mischwesen im Mittelalter Europas Städte erobert. Beruhen alle Legenden und Berichte über Basilisken auf Aberglauben? Und warum verschwanden die Untiere bereits nach einigen Jahrhunderten ebenso plötzlich wie sie aufgetaucht waren?

Die ältesten Darstellungen zeigen den Basilisken als Schlange, die auf dem Haupt eine Krone trägt. Haut-, Gefieder- und Schuppenfarben variieren beträchtlich, genauso wie die Angaben zu seiner Grösse – vom 20 bis 30 Zentimeter kleinen Winzling bis zum meterhohen Untier. Ursprünglich war er im Orient beheimatet, später auch bei uns im Abendland. Der erste Bericht stammt von Hildegard von Bingen (1098–1179). Die deutsche Klosterfrau und Mystikerin offenbarte in ihrem Werk «Physica», wie ein Basilisk aus einem Hühner- oder Schlangenei» ausgebrütet wird. Das führte zu einem regelrechten Eiertanz der Gelehrten. Im Zentrum der Kontroverse stand die Frage, ob das Untier nicht eher aus einem Gockel-Ei oder dem Ei eines Ibis schlüpfe.

Basilisken-Jagd im alten Bayern Besonders im deutschsprachigen Raum war das Ungeheuer einst weit verbreitet. Eine Urkunde besagt, dass 1543 ein Basilisk in München für «grossen Jammer» sorgte. Das Untier hauste in einem Brunnen, und jeder der dort in die Tiefe schaute, wurde von seinem Blick getötet. Es soll viele Opfer unter der Bevölkerung gegeben haben, bis endlich ein grosser Metallspiegel herbeigeschafft und über dem Brunnen aufgestellt wurde.

Als der «Hahnendrache»schliesslich in sein eigenes Spiegelbild blickte, sei er vor Zorn und Ärger über seine hässliche Gestalt «zerplatzt».

Ähnlich Wundersames soll sich seinerzeit im bayerischen Memmingen zugetragen haben, wo Menschen durch «mysteriöse Umstände» beim Blick in ein Brunnenloch ums Leben kamen. Ein Ungeheuer, so glauben Historiker heute, sei für die Toten zwar nicht verantwortlich gewesen. Wohl aber giftige Gase, die sich in den verschmutzten Brunnenschächten gebildet hatten.

Im Stadtmuseum erinnert der Schlussstein eines ehemaligen Klosters aus dem Über drei Meter hohe Basilisken-Über drei Meter hohe Basilisken-Skulptur in der Basler Schützen-Skulptur in der Basler Schützenmattstrasse: Bis 1936 thronte Bis 1936 thronte der gusseiserne Koloss auf der städtischen Wettsteinbrücke.

Begegnung mit dem «König der Dämonen»: Barockes Fresko von 1741 in der Friedhofskirche St. Sebastian im bayerischen Städtchen Wolframs-Eschenbach.

Mischwesen, wohin man blickt: In der Basler Altstadt wimmelt es nur so von Basilisken-Darstellungen.

kundenbuch der Stadt von anno 1476 gilt er als «Brutstätte» des Basler Ur-Basilisken. Eine Mauerinschrift erinnert heute an die Geschichte des «Gerberlochs» und dessen geheimnisvollen Untermieter. Der 1927 angebrachte Text stammt aus der Feder des Lokalhistorikers Paul Siegfried (1878–1938): «In dieses Brunnens dunklem Grund haust einst – die Sage tut’suns kund – der Basilisk, ein Untier wild. Heut hält er Basels Wappenschild…» Als solcher tauchte das Mischwesen erstmals Mitte des 15. Jahrhunderts auf.

Bereits während des kirchlichen Konzils (1431–1449) hatte ein Basilisken-Kadaver in der Stadt für Aufregung gesorgt. Darüber berichtete später der Gelehrte Johannes Stumpf in seiner reich illustrierten «Chronik der Alten Eidgenossenschaft». Ein Reisender, so heisst es dort, hätte in der Rheinstadt Halt gemacht. Der Fremde habe eine kostbare Fracht mit sich geführt, die er als Kurier nach Amsterdam überführen sollte: Einen ausgeweideten Basilisken!

Auftraggeber sei ein anonymer Adliger aus Italien gewesen.

Zudem ist vermerkt, dass das «wissenschaftliche Anschauungsmaterial» öffentlich ausgestellt und von Grafikern naturgetreu abgezeichnet wurde. Das Originalbild ist leider verschollen.

Im «Schlangenbuch» des Universalgelehrten Conrad Gesner (1516–1665) findet sich aber ein Basilisken-Abbild, das als originalgetreue Kopie angesehen wird.

16. Jahrhundert an die Basilisken-Plage in Memmingen. Der Glaube an die böse Kreatur hielt sich in manchen Gegenden aber noch weitaus länger. So liegt beispielsweise aus Aachen noch aus der Mitte des 18. Jahrhunderts eine ausführliche Stadtchronik vor, die von zwei Hähnen berichtet, die Basiliskeneier gelegt hätten.

Bei all den grässlichen Geschichten erstaunt es, dass die Rheinstadt Basel das Ungetüm zu ihrem Sympathieträger und Wappenhalter erkoren hat. Wer sich dort in der idyllischen Altstadt auf Basiliskenjagd begibt, kann der Sagengestalt auf Schritt und Tritt begegnen – vorausgesetzt er hält die Augen offen.

Gut sichtbar ist beispielsweise ein grosses, farbiges Relief im Basler Rathaus: Es zeigt zwei Gerber, die einen Basilisken aus einem Brunnenschacht zerren. Einer der Männer hat das Untier fest am Hals gepackt, als würde er es gerade erdrosseln.

Die Szene spielt auf einen historisch bedeutsamen Wassertrog an – den Gerberbrunnen. Dieser wundersame Schauplatz liegt in der Nähe des Rathauses. Gemäss einer Eintragung im Ur-Im Gepäck führte der Mann einen ausgeweideten Basilisken mit sich.

Rarität aus dem 18. Jahrhundert: Apothekenwahrzeichen im Pharmazie-Historischen Museum Basel.

Ausgabe 5/2012 Basilisken-Brunnen in Basel: Ein identisches Stück steht mittlerweile im Wiener Stadtpark.

versteckt, dass es Touristen aber auch Einheimische oft über- Ein ganz besonders Exemplar hat im Pharmazie-Historischen Museum Unterschlupf gefunden – als eines der letzten erhaltenen Apothekenwahrzeichen aus dem 18. Jahrhundert. Die unscheinbare Skulptur zeigt einen Basilisken am Werken: Es scheint, als würde er gerade mit einem Mörser Kräuter zerstampfen und Arzneimittel herstellen. Das todbringende Mischwesen als dämonischer Giftmischer? Oder eher als heidnischer Heilpraktiker?

Nach Helvetien könnte den «Basilisken-Bazillus» ein Vagabund aus dem Osten eingeschleppt haben. Wage ist, wie bereits erwähnt, von einem Boten aus Italien die Rede. Wäre es nicht ebenso gut möglich, dass der Fremdling ein Kaufmann aus der alten Kaisermetropole Wien gewesen ist? Immerhin kennt man dort ebenfalls eine Legende über eine im Brunnen hausende Schreckgestalt. Sie ist sogar Jahrhunderte älter als der erste belegte Hinweis auf den Basler Basilisken. Eine Verlagerung der Sage von der Donau an den Rhein wäre dank redseliger Kaufleute und Wiener Schmäh zumindest denkbar.

Der Vorbote aus Wien wurde wie die meisten seiner Artgenossen mit einem Spiegel «erlegt». Tatort: Das Haus in der Schönlaterngasse Nr. 7. Auch das Datum des mysteriösen Geschehens ist überliefert: 26. Juni 1212. Und wir kennen sogar die Namen von beteiligten Personen. Der Bäckermeister Martin Garhibl wird als Hausherr genannt. Als eine Magd aus dem Brunnen seines Hofes Wasser schöpfen wollte, erschrak sie zu Tode, es blitzte aus der Tiefe und ein grauslicher Gestank trat empor. Stadtrichter Jakob von der Hülben und eine sehen.

Der Vorfall um die unbekannte Kreatur ist dokumentiert und hat augenscheinlich tatsächlich stattgefunden. Was es für ein Wesen war, das auf dem Kurierweg in die Niederlande befördert werden sollte, bleibt jedoch ein Geheimnis.

Für Tumult sorgte in der Stadt zudem ein ähnlich gut belegter Vorfall, der sogar Eingang in die Gerichtsakten fand.

Ein Gockel soll damals ein Ei gelegt haben! Aus Angst, dass daraus Basilisken schlüpfen könnten, wurde dem Hahn kurzerhand der Prozess gemacht.

Kein Märchen, sondern eine amtlich verbürgte Tatsache.

Details nennt der Universitätsnotar, Historiker und Augenzeuge Johannes Knebel in den «Basler Chroniken»: «Im Jahr des Herrn 1474 am Donnerstag, dem vierten Tag des Monats August geschah es in der Stadt Basel, dass dieser Hahn von 11 Jahren legte und ein längliches Ei hervorbrachte. Besagter Hahn wurde dem Scharfrichter überstellt samt dem Ei und zuerst wurde der Kopf abgeschnitten. Als er danach ausgenommen wurde, fanden sich in ihm zwei weitere Eier, die gleichfalls mit allem anderen vor dem Haus des Henkers auf dem Kohleberg verbrannt wurden, es waren viele Leute anwesend.»

Aus dem Jahre 1514 liegt einer der letzten schriftlichen Belege für eine Basilisken-Sichtung vor. Seither finden sich in Basel unzählige historische Ableger des berühmten Fabeltieres. Auch wenn es sich dort manchmal derart perfekt Der Hahn wurde vom Scharfrichter geköpft, weil er ein Ei gelegt hatte.

Das Basilisken-Haus in Wien: Bis heute erinnert eine Gedenkschrift an die schaurigen Ereignisse vom 26. Juni 1212.

Ausgabe 5/2012 Detaillierte Zeichnung von Ulisse Aldrovandi: Zeigt sie den Mini-Basilisken im Naturhistorischen Museum von Wien?

Erdreich in den Brunnenschacht. Sicher war sicher.

Der tapfere Bäckerlehrling überlebte die unheimliche Begegnung nicht. Er soll noch am selben Tag verstorben sein. Zur Erinnerung für die Nachwelt wurde in einer Nische des Hauses eine getreue Skulptur des Untiers angebracht. Sein Schlangenschwanz dürfte irgendwann abgebrochen und verloren gegangen sein. So wirkt der Basilisk heute auf neugierige Touristen eher wie ein verrücktes Huhn.

Seit einigen Jahren hat Wien übrigens eine weitere Kuriosität zu bieten, die den Mischwesen-Mythos aufleben lässt – und zwar im Naturhistorischen Museum: Ein 15 Zentimeter kleiner Mini-Basilisk! Der in Alkohol konservierte Sonderling geniesst unter den dort gelagerten 30 Millionen Objekten besondere Aufmerksamkeit.

aufgebrachte Menschenmenge eilten herbei, um nach dem Rechten zu sehen.

Ein mutiger Bäckergeselle namens Hans, ausgerüstet mit Laterne und Halstuch vor dem Mund, wurde von Männern mit einem Seil in den Schacht hinabgelassen. Als das Publikum aus dem Brunnen einen gellenden Schrei vernahm, zog man den Lehrbub rasch wieder nach oben. Er zitterte am ganzen Leib und schilderte aufgeregt, dass er ein abscheuliches Tier erblickt hätte: «Es hatte einen zackigen Schuppenschweif, glühende Augen und warzige Füsse, so als wäre es aus einem Hahne, einer Schlange und einer Kröte zusammengesetzt.»

Für pfiffige Naturkenner des Mittelalters war der Fall klar: In der Brunnenhöhle versteckte sich ein Basilisk! Als Abwehrmassnahme griff man deshalb zum bewährten Hausmittel: Der Junge wurde erneut ins tiefe Loch gehievt, diesmal jedoch mit einem Metallspiegel, womit dem Untier durch den bösen Blick seines eigenen Abbildes der Garaus gemacht werden konnte.

Nach geglückter Heldentat warf die Bevölkerung Steine und Kuriose Entdeckung im Museumskeller Gefunden worden war das uralte Präparat um das Jahr 2000 zufällig im Museumskeller. «Es lag in einem verschlossenen Glas, das nicht beschriftet war», erklärt Abteilungsdirektor Ernst Mikschi. Der Wissenschaftler gibt aufrichtig zu: «Wir haben absolut keine Ahnung, wie das Ding dorthin kam.»

Sicher sind sich die Forscher dagegen, dass die «Basilisken- Gestalt» einst ein Trockenpräparat gewesen sein muss. Das zeigen Frassspuren am Körper – Stellen also, wo Insekten oder andere Tiere herumgeknabbert haben. Erst zu einem späteren Zeitpunkt war das Präparat dann in Alkohol eingelegt worden.

Mikschi vermutet, dass das bizarre Exponat schon immer Teil der dort gelagerten Sammlung war. Warum es nirgendwo katalogisiert ist und eine Inventarnummer fehlt, ist allerdings seltsam.

Was ebenfalls auffällt: Es ähnelt verblüffend der historischen Beschreibung und Abbildung eines Basiliken in den Schriften von Ulisse Aldrovandi (1522– 1605). Der italienische Philosoph und Mediziner gilt als Mitbegründer der modernen Zoologie. In seinem Werk «Serpentum et Draconum historia», posthum anno 1640 erschienen, hat er ein Basi-Relief im Basler Rathaus: Zwei Gerber hieven einen Basilisken aus dem Brunnen.

Ausgabe 5/2012 liskenpräparat aus seinem Besitz als mutmassliche Fälschung entlarvt (siehe Bild auf Seite 57).

Trotzdem beschäftigte sich der Naturforscher ernsthaft mit drachenartigen Geschöpfen, ihrer Herkunft, ihren Nahrungsgewohnheiten und beschrieb sogar Heilmittel gegen Drachenbisse. Damals zweifelte kaum ein Gelehrter an der tatsächlichen Existenz der todbringenden Ungeheuer, die noch im 17. Jahrhundert Gegenstand von Doktorarbeiten waren.

«Unser ‹Basilisk› im Wiener Naturhistorischen Museum ist von einem geschickten Dermoplastiker künstlerisch verändert worden», relativiert Direktor Mikschi. «Das Fabelwesen wurde aus einem Rochen präpariert.» War der gefälschte Basilisk ursprünglich in der Obhut von Aldrovandi? Wenn ja, dann wäre seine Wiederentdeckung eine his- Kunstkammer der Habsburger? Aussehen und Alter würden auf ein Präparat aus Aldrovandis Werkstätte passen. Denn der Wiener Mini-Basilisk, so Abteilungsdirektor Mikschi, «ist genau genommen mindestens 180 und maximal 400 Jahre alt.» Zu einem ähnlichen Urteil sei vor einiger Zeit auch eine deutsche Kuratorin gelangt, die eine Ausstellung über das Fabeltier organisiert hatte.

Dubioses Hehlerangebot aus Osteuropa Skeptiker denken beim Anblick des irrwitzigen Kunstwesens wohl an die Fingerübung eines Präparators aus jüngerer Zeit.

Doch das bezweifelt der Museumsexperte: «Dass wir es mit einer Präparatorenspielerei zu tun haben, halte ich aufgrund der Beschaffenheit eher für unwahrscheinlich. Eine exakte Datierung unseres ‹Basilisken› ist aber leider nicht mehr möglich – schon deshalb, weil der Wechsel vom Trockenpräparat zum Alkoholpräparat eine weitere Analyse sinnlos erscheinen lässt.»

Die Ära der Basilisken ist vorbei. Doch allen Unkenrufen zum Trotz werden selbst in unserer aufgeklärten Zeit noch Exemplare «ausgebrütet». Das zeigt ein Vorfall, an den sich Ernst Mikschi schmunzelnd erinnert: «Vor einigen Jahren standen plötzlich zwei Männer aus Osteuropa in unserem Museum. Sie boten einen ähnlichen Basilisken-Korpus zum Kauf an. Bereits ein flüchtiger Blick genügte, um zu erkennen, dass das Wesen modernen Ursprungs gewesen sein dürfte. Wir haben die beiden Typen höflich hinauskomplimentiert. Offenbar ist es wieder Mode, solche Wunderdinge zu verscherbeln.»

Stammt das Präparat in Wien aus der Sammlung von Ulisse Aldrovandi?

torische Sensation.

Bekannt ist, dass der Gelehrte eine aussergewöhnliche naturgeschichtliche Sammlung besass. Darunter befanden sich skurrile Raritäten wie ein 1572 angeblich bei Bonn getöteter Lindwurm. Erwähnt wird auch ein aus Indien importierter und ausgestopfter Drache, der in Paris zu sehen gewesen sei. Die Kreatur soll einen schlangenartigen Kopf besessen haben, und die Haut sei von bleicher Farbe gewesen, ohne Haare oder Federn. Ein getrockneter «Draco Aethiopicus» soll sich ebenfalls im Besitz von Aldrovandi befunden haben: Zwei mit Krallen bewehrte Füsse habe dieses Untier gehabt, es sei mit grünen Schuppen bedeckt gewesen, habe zwei flugtaugliche Flügel besessen und einen langen, biegsamen Schwanz.

Gelangte eine solche Kreatur über Umwege nach Wien in die «180 bis 400 Jahre alt»: Dieses Wesen fanden Museumsmitarbeiter um 2000 überraschend in ihrem Depotkeller.

(Fotos: Naturhistorisches Museum Wien) Ausgabe 5/2012

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gesehen & gestaunt

Kürzlich präsentierte der österreichische Bildhauer Manfred Kielnhofer seine lebensgrossen «Wächter der Zeit» am Rheinufer in Basel (Foto). Leider wurde einer der «Illuminaten»über Nacht geklaut. «Eine besonders schöne Skulptur», ärgert sich der Künstler. Bis Mitte September sind seine übrigen Figuren nun im Umfeld der «documenta 13» in Kassel zu sehen. (Foto: Manfred Kielnhofer)

mond-kalender 2012

31. August 30. September 29. Oktober 8. September 8. Oktober 7. November 16. September 15. Oktober 13. November 22. September 22. Oktober Psi-Experimente vor laufender Kamera Das Schweizer TV-Konsumentensendung «Kassensturz» hat in einem Aufruf «Menschen mit paranormalen Fähigkeiten» gesucht. Wer seine Begabung vor laufender Kamera beweisen kann, erhält 10'000 Franken (rund 8300 Euro). In der Jury sitzen der Magier und Illusionist Christoph Borer, der Neuropsychologie-Professor Peter Brugger sowie der Technik-Professor Rainer Bunge.

Bis zum Ende der Anmeldefrist Mitte Juli seien «rund sechzig Bewerbungen eingegangen», so der zuständige Redakteur Peter Basler gegenüber «mysteries». «Das sind mehr als wir erwartet hatten.» Darunter gebe es «einige sehr interessante Kandidaten» – unter anderem aus paranormalen Bereichen der Jenseitsrückführung, der Medizin oder der Telekinese.

Ab September 2012 möchte der «Kassensturz» in mehreren Sendungen die 15 «spannendsten» Vertreter vorstellen.

Journalist Basler betont, dass es nicht darum gehe, sich über die Teilnehmer lustig zu machen oder diese in irgendeiner Form blosszustellen. Die Tests verliefen «unter Laborbedingungen», die im Vorfeld mit den Teilnehmern bis ins Detail besprochen würden.

Amazonas-Indios immun gegen Tollwut Führen unbehandelte Tollwutinfektionen bei Nichtgeimpften unweigerlich zum Tod, wie Schulmediziner glauben? Nicht unbedingt, betonen US-Forscher nach Untersuchungen im peruanischen Amazonas-Gebiet.

Blutproben zweier Volksstämme offenbarten bei zehn Prozent der Getesteten Antikörper gegen das Virus, das dort vor allem von Vampirfledermäusen verbreitet wird. Womöglich, so das Team um Amy Gilbert («Centers for Disease Control and Prevention»), lasse sich dank der neuen Erkenntnisse eine Therapie entwickeln. Noch aber ist unklar, wo die natürliche Widerstandsfähigkeit mancher Indios herrührt.

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England und osteuropäische Staaten nehmen ihre Bürger damit bereits ins Visier – und auch bei uns scheint der Einsatz nur noch eine Frage der Zeit: Mit Akustik-Waffen wollen Militär und Polizei aufmüpfige Wutbürger künftig besser auf Distanz halten und Demonstrationen auflösen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Denn die schmerzhaften Schallwellen können zu bleibenden Hörschäden führen.

ie Szenen könnten aus einem düsteren Zukunftsfilm stammen: Polizisten in Kampf-Overalls sitzen auf einem DPickup. Apokalyptisch anmutende Spezialmasken verdecken ihre Gesichter. Mit Blaulicht fährt die Spezialeinheit durch Strassen und Gassen und verbreitet dabei einen Höllenlärm.

Das markerschütternde, hochfrequente Sirren kommt aus einem seltsamen Gehäuse auf der Ladefläche des Geländewagens. Immer wieder zielen die Männer mit der trommelartigen Box auf herumstehende Demonstranten. Denen scheint der Kopf zu platzen: Erschreckt halten sie sich die Ohren zu, wenden sich mit schmerzverzerrten Gesichtern ab, sacken hilflos in die Knie oder rennen in Panik davon. Kein Wunder: Sie werden schliesslich gerade beschossen – mit Schallwellen!

Abgespielt haben sich die erschreckenden Szenen 2008 in Georgien. Doch bald könnte es auch auf westeuropäischen Strassen zu ähnlichen Szenen kommen. Denn auch hiesige Polizei- und Militärkräfte setzen zunehmend auf Akustikwaffen, so genannte «Long Range Acoustic Devices» (LRAD): Hochmoderne Schallkanonen aus amerikanischen Hightech-Waffenschmieden.

Die polnische Polizei soll sie bereits während der Fussball-Europameisterschaft bereitgehalten haben. Und erst jüngst hat das britische Verteidigungsministerium eingeräumt, etwaigen Unruhen während der Olympischen Sommerspiele in London ebenfalls mit LRADs zu begegnen.

Bereits im Mai dieses Jahres wurden bei Ernstfallübungen auf der Themse denn auch Spezialeinheiten der Königlichen Marine gesichtet, deren Schnellboote mit Schallkanonen bestückt waren.

Alles ganz harmlos, wiegelte die Einsatzleitung ab. Man wolle mittels der Schallkanonen in erster Linie den Bootsverkehr auf der Themse koordinieren. Tatsächlich eignen sich die umstrittenen Geräte auch als äusserst leistungsfähige Lautsprecher, samt Durchsagen- und Warnmodus.

In beiden Fällen können sie akustische Botschaften gezielt über extrem weite Distanzen übermitteln, im Bereich von 2100 bis 3100 Hertz, mit einem maximalen Schalldruckpegel von bis zu 150 Bei der EM und den Olympischen Spielen bereits im Einsatz.

Dezibel. Zum Vergleich: In einer lauten Techno-Disco dröhnt es schnell mal mit 100 Dezibel – direkt vor den Lautsprecherboxen! Spätestens ab 120 Dezibel empfinden viele Menschen Lärm als unangenehm und reagieren mit Unwohlsein.

Bei 130 Dezibel wird es definitiv schmerzhaft. Ein startender Düsenjet bringt es auf bis zu 140 Dezibel, in 30 Metern Abstand.

LRADs sind potenter: Beim leistungsfähigsten Modell und unter optimalen Bedingungen seien Durchsagen noch in 8,9 Kilometer Entfernung «klar verständlich», versprechen die Hersteller.

Im «Waffenmodus» dagegen malträtieren schrillere Signale bei Ausgabe 5/2012 LRAD-Einsatz in Georgien (2008). Spielen sich derartige Szenen bald auch auf unseren Strassen ab?

Heulton gegen Freibeuter. Die Geräte wurden bisher vor allem im Kampf gegen Piraten eingesetzt.

Hauptprobe für die Olympischen Spiele: Bereits im Mai führte die britische Marine auf der Themse Manöver mit einer LRAD-Schallkanone durch. (Foto: Keystone/AP) gleicher Leistung auf kurze Distanz unser Gehör derart, dass wir instinktiv flüchten. Englische Sicherheitsexperten äusserten gegenüber dem «Mirror» deshalb Zweifel an den Ankündigungen der Polizei, die LRADs während der Olympiade lediglich im Schiffsverkehr einzusetzen. Die Geräte seien in den Planspielen der Sicherheitskräfte wohl vielmehr zur «Auflösung von Menschenansammlungen» vorgesehen. Immerhin wurden die Briten bei den Vorbereitungen des Mega-Events von amerikanischen Geheimdienst- und Polizeivertretern beraten und unterstützt.

Dort hat man bereits jede Menge Erfahrung mit dem Einsatz von Akustikwaffen: So nahmen US-Polizisten 2009 Demonstranten beim G20-Gipfel in Pittsburgh mit Schallwellen unter Beschuss. Und erst Ende 2011 lösten Sondereinheiten das Occupy-Lager in der New Yorker Wall Street sowie Kundgebungen in Oakland mittels schmerzhafter Lärmattacken auf. Zuvor hatten bereits Polizeieinheiten in Kanada Globalisierungsgegner bei Grossdemonstrationen mit Schallkanonen gepeinigt.

Auch anlässlich des G8-Treffens im Mai dieses Jahres in Chicago kündigte die US-Polizei an, die Mächtigen per LRAD schützen zu wollen. Scheinheilig präsentierten die Ordnungshüter ihre neue Waffe den Medien im Vorfeld als Lautsprecher: Man wolle per LRAD mit den Demonstranten «kommunizieren».

Das war nicht einmal gelogen: Auch in New York, Vancouver, Pittsburgh und Oakland machten die Einsatzleitungen bei den Kundgebungen erst Durchsagen über LRAD. Doch danach wurden schmerzhaftere Töne verbreitet. Passanten, Journalisten Ausgabe 5/2012 und Nachbarn, ja sogar Kinder, gerieten hierbei ins Visier. Eine Anwohnerin musste mit einem Hörsturz ins Krankenhaus. Betroffene beschrieben die schrillen Töne als «nicht aushaltbar» und äusserst schmerzhaft.

Dennoch gelten die Geräte in Deutschland nicht als Waffe, wie Olaf Wiesel betont. Der Norddeutsche rüstet mit seiner Firma Sicherheitsorgane mit Spezialequipment aus und ist auch Generalvertreter der Firma LRAD in Deutschland. Die Bezeichnung «Schallkanone» findet er «schlichtweg falsch»: «LRADs sind im Prinzip grosse MP3-Player mit ausserordentlich leistungsfähigen Lautsprecherboxen», so der Geschäftsmann gegenüber «mysteries». Deshalb seien die Geräte in Deutschland frei verkäuflich – wenn auch mit gewissen Auflagen. «Schliesslich sind die Dinger ja trotzdem nicht ungefährlich», räumt Wiesel dann doch noch ein.

LRADs sind in der Bundesrepublik als Ruf- und Warngeräte eingestuft. So kann bei «Wiesel-Defence» zwar nicht jeder Bürger oder Discothekenbesitzer derlei Geräte erwerben. Doch schon für private Sicherheitsfirmen oder Unternehmen wie Reedereien fallen die Hürden. Zudem beliefert Wiesel weltweit Behörden wie Polizei, Feuerwehr und Zoll.

Friedensforscher Jürgen Altmann von der Technischen Universität Dortmund hält dagegen, dass LRADs keinesfalls nur Hochleistungs-Lautsprecher seien.

«Sie wurden in einem Waffenprogramm Befindet sich mittlerweile in den Händen der Bundeswehr: Neuer Akustikgenerator des Fraunhofer-Instituts. (Foto: Keystone/DPA) Ausgabe 5/2012 entwickelt und können auch als Waffe eingesetzt werden», kritisiert der Physiker gegenüber «mysteries». Bereits 2008 hat sich der Naturwissenschaftler in einer ausführlichen Studie über «nicht-tödliche Waffen» mit Schallkanonen auseinandergesetzt.

Sein Fazit: Die Geräte sind keinesfalls so harmlos wie von behördlicher Seite gerne versichert wird. «Im Hochleistungs-Warnmodus erreicht der Schallpegel unmittelbar vor dem System Lautstärken, die für das ungeschützte Gehör gefährlich sind», stellt Altmann fest. «Unter 50 Meter Abstand wirds kritisch.» Im Extremfall drohe bei einer derartigen Beschallung dauerhafte Schwerhörigkeit.

Kommt hinzu, dass LRAD-Apparaturen ursprünglich vor allem für den Einsatz im freien Gelände entwickelt wurden, nun aber zunehmend auch in engen Strassenzügen europäischer und amerikanischer Grossstädte benutzt werden. Häuserwände und Ähnliches verstärken ihre Wirkung dort zusätzlich, kritisieren Bürgerrechtler den polizeilichen Einsatz der Schallkanonen. Physiker Altman hält die Bedenken für berechtigt: «Mauern verursachen unkontrollierte Reflexionen der Schallwellen. Zudem sind in Städten die Abstandsmöglichkeiten zum LRAD von vornherein begrenzt.»

Ob deutsche Ordnungshüter ebenfalls schon Akustikwaffen in der Hinterhand haben, ist unklar. LRAD-Händler Olaf Wiesel schweigt bei diesem Thema: «Darüber darf ich nicht sprechen.»

Vieles spricht allerdings dafür, dass auch hiesige Sondereinheiten mit Schallkanonen ausgestattet sind – oder es zumindest zu Testzwecken waren: Schon 2007 hatte unter anderem die BILD-Zeitung behauptet, dass der damalige G8-Gipfel von Heiligendamm mit Schallwaffen geschützt werde.

Wer hat die Schallkanonen bereits – und wer nicht?

Offiziell bestätigen will dies niemand. Gegenüber «mysteries» erklärte die Bundespolizei etwa, sie besitze «keine LRADs». Allerdings habe sich die «Bundespolizei See» 2010 «im Rahmen der Piraterieprävention mit dem Thema LRAD auseinandergesetzt», so Sprecherin Silke Busskamp. «In diesem Zusammenhang wurde entschieden, dass keine Erprobungen mit LRAD oder ver- So dröhnt die Schallkanone. Je näher die Je näher die Quelle, desto schmerzhafter!

LRAD-Apparatur auf dem Autodach Startender Düsenjet: 120 Dezibel Erste Reihe im Rock-Konzert: 107 Dezibel U-Bahn: 95 Dezibel Bellender Hund: 88 Dezibel Stärke oberhalb der menschlichen Schmerzgrenze von 120 Dezibel 20 Meter 50 m200 m500 mgleichbaren Geräten in der Bundespolizei durchgeführt werden, Ein Schwerpunkt hier: «Nichtletale Wirkmittel» – konkret: «Nichtda kein einsatztaktischer Bedarf vorliegt beziehungsweise ertödliche Waffen». Der neue Akustikgenerator ist mittlerweile kennbar ist.» Ein Vertreter der Bereitschaftspolizei Baden-Würtalso fest in Händen der Bundeswehr. Doch auch dort gibt man temberg wiederum erklärte ebenfalls, dass man seines Wissens sich zugeknöpft. Telefonische Anfragen von «mysteries» wurden keine LRADs besitze und auch keine teste. Er habe auch nichts beharrlich ignoriert oder mit Verweis auf andere Dienststellen davon gehört, dass dies bei anderen Einheiten in Deutschland abgeblockt.

der Fall sei.

Unstrittig ist, dass LRADs gerade in militärischen Kreisen ein Stichprobenartig fragte «mysteries» auch in der Schweiz Polidurchaus hilfreiches Kommunikationsmittel darstellen können.

zeibehörden an, die regelmässig mit Grossdemonstrationen und Patrouillen etwa sind damit in der Lage, in heiklem Terrain be- Fussballspielen zu tun haben. «Bei uns sind LRADs derzeit kein reits auf grössere Distanz verdächtige Personengruppen anzu- Thema», erklärte der Sprecher der Stadtpolizei Zürich, Marco sprechen, um zu klären, ob von diesen womöglich eine Gefahr Bisa. Wie das in Zukunft gehandhabt werde, könne er «jedoch ausgeht. Frei nach dem Motto: Erst reden, und erst dann – vielnicht sagen». Ähnlich klingt es bei der Poleicht – schiessen.

lizei Basel-Landschaft. Sprecher Nico Bu-Medienpräsenz erhielten die Schallka-Die neue Schallkanone schauer: «Uns ist nicht bekannt, dass es nonen bisher vor allem durch ihren Einin der Schweiz ein Polizeikorps gibt, das satz im Kampf gegen Piraten. So hofften befindet sich mittlerweile im LRADs besitzt oder einsetzt.»

Soldaten und private Wachteams, damit Besitz der Bundeswehr.

Die Deutsche Marine jedenfalls nutzt afrikanische Freibeuter in die Flucht zu LRADs bereits. Und im Frühjahr 2011 gab schlagen. Bisher mit durchwachsenem das deutsche Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie Erfolg. So schrieb «Der Spiegel» bereits von «wirkungslosen High- (ICT) in Pinztal bekannt, dass es den Prototypen einer neuartitech-Waffen». Die Heulerei führe regelmässig zu einer Eskalation gen Schallwaffe entwickelt habe. Dieser «Akustikgenerator» sei der Situation, weil die Piraten auf das «Schallfeuer» mit echtem in der Lage, einen Schrillton von bis zu 130 Dezibel zu erzeugen.

Beschuss antworteten.

«Das ist etwa doppelt so laut wie ein Starfighter», konstatierten Selbst Händler Olaf Wiesel warnt: «Wenn man LRADs noch die Techniker stolz.

nicht kennt, ist das schon beeindruckend. Aber wenn der Über- «Normalerweise breitet sich der Schall kugelförmig aus und raschungseffekt erst einmal wegfällt und das Gegenüber zu alverhallt schon nach wenigen Metern», erklärte Wilhelm Eckl, lem entschlossen ist, kann das System überwunden werden.»

ICT-Abteilungsleiter für energetische Systeme gegenüber dem Auch Politaktivisten verwiesen schon auf Schwächen der Schall- «Handelsblatt». Mit dem neuen Akustikgenerator dagegen könnten die Wellen nun trichterförmig über mehrere hundert Meter «gebündelt» werden.

Akustikgenerator: Maulkorb für deutsche Forscher Vielleicht werde das Gerät von der Bundeswehr übernommen, hofften die Entwickler damals optimistisch. Die neuen Schallkanonen seien schliesslich «effizient, und mit ihnen wird niemand getötet», so das ICT. Einzige Gefahr sei, dass das Trommelfell der Betroffenen in Mitleidenschaft gezogen werden könnte…

Inzwischen will sich keiner der Fraunhofer-Forscher mehr zum Thema äussern. «Das dürfen wir nicht mehr, diese Angelegenheit ist nun Sache des WTD 52», heisst es auf Anfrage von «mysteries». Eine kurze Recherche bringt Klarheit: Hinter dem Kürzel WTD verbirgt sich niemand anders als eine Beschaffungs- und Forschungsgruppe der Bundeswehr, die «Wehrtechnische Dienststelle». Deren Abteilung «52» ist für «Schutz- und Sondertechnik» zuständig, wie aus einem internen Organigramm hervorgeht.

kanonen. Einschlägige Internetseiten empfehlen deshalb, bei umstrittenen Demos künftig auch Ohrenschützer einzupacken.

Mit denen könne der schmerzhafte Effekt der Geräte deutlich gemildert werden.

Dennoch wird an den Akustikkanonen unterdessen kräftig weiter gewerkelt. So will ein österreichisches Unternehmen Drohnen herstellen, die unter anderem mit Schallkanonen bestückt werden können. Auch diese Mini-Flugzeuge sollen in erster Linie gegen Piraten eingesetzt werden. Dass sie aber auch ein potenzielles Mittel gegen allzu aufmüpfige «Wutbürger» darstellen, liegt auf der Hand.

Friedensforscher Jürgen Altmann fordert deshalb, dass für LRADs «eine ausdrückliche Bewertung unter den Kriegsführungsregeln durchgeführt» wird. «Dasselbe gilt für die Menschenrechte oder das Verfassungsrecht für den Fall waffenartiger Nutzung durch innere Sicherheitskräfte.» Zudem müsse technisch dringend nachgebessert werden, so der Physiker. Sein Vorschlag: «Um Gehörschäden zu vermeiden, sollte ein technisches Gerät eingeführt werden, dass die Schallleistung oder dessen Dauer abhängig von der Entfernung zu der Zielperson begrenzt.»

Neben dem polizeilichen und militärischen Einsatz könnten LRADs künftig noch eine weitere Verwendung finden: Laut Firmenvertreter Olaf Wiesel wollen europäische Politiker mittels Akustikgeneratoren Schutzzonen für Off-Shore-Windparks errichten. Desorientierte, betrunkene oder eingeschlafene Schiffskapitäne sollen durch die markerschütternden Töne bereits aus grosser Distanz gewarnt werden, falls sie den Anlagen auf hoher See zu nahe kommen.

Auf diese Weise bekämen die umstrittenen Geräte doch noch eine friedliche Verwendung. Klar ist jedoch auch, dass die Konflikte zwischen Bevölkerung und Machthabern künftig wohl um einiges lautstarker ausfallen dürften.

Selbst Kinder werden mit Pfeiftönen gejagt und geplagt damit Schüler und Schülerinnen loswerden, die es wagten, auf den Eingangstreppen des Hauses zu vespern. Und in Deutschland versuchen Stadtverwaltungen, zum Beispiel Kinderspielplätze ausserhalb der Öffnungszeiten mit nervraubenden Attacken auf das jugendliche Gehör freizuhalten.

Obwohl Hersteller und Käufer immer wieder betonen, dass die «Fiepser» nicht die Gesundheit gefährden, kommen unabhängige Studien zu anderen Ergebnissen: So unterstreicht die Schweizerische Unfallversicherung, dass die Geräte bei «unsachgemässem Einsatz» – etwa einer falschen Montage – einen «bleibenden Hörverlust» verursachen können. In Deutschland warnen offizielle Stellen ebenfalls. Nach eingehender Prüfung kam die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zum Schluss, dass «Mosquitos» nicht nur das Gehör der Kinder schädigen, sondern auch Störungen des Gleichgewichtsinns sowie Schwindel und Kopfschmerzen hervorrufen können.

Einziger Trost: Zumindest ein paar kritische Europaparlamentarier wollen die lärmigen Dinger nun verbieten lassen.

Sie sehen durch die Boxen unter anderem die Rechte von Minderjährigen, insbesondere deren spezielles Schutzbedürfnis, gefährdet. Viele «Mosquito»-Käufer müssen ihre Terror-Piepser zudem kurz nach dem ersten Einsatz wieder abmontieren.

So auch die Baselbieter Richter. Grund: Die öffentliche Empörung über den Schall-Terror gegen Heranwachsende war zu gross.

Was nur wenige wissen: Im öffentlichen Raum werden «Schallwaffen» bei uns schon längst eingesetzt. Ausgerechnet gegen die Schwächsten: Kinder. Ein Grossteil der Gesellschaft hat dies noch nicht realisiert – weil er es gar nicht realisieren kann!

Den Schmerz produziert eine kleine Box (Bild rechts), die jeder irgendwo aufhängen kann. Die perfiden Geräte tragen den harmlos klingenden Namen «Mosquito» – weil sie ähnlich den Insekten einen Pfeifton absondern. Das «Fiepsen» der maschinellen Plagegeister bewegt sich dabei allerdings in einem extrem hohen Frequenzbereich, bei rund 16 Kilohertz.

Erwachsene ab etwa 25 Jahren können diese Töne altersbedingt nicht mehr hören. Jüngere dagegen umso besser. Sie empfinden die Beschallung als äusserst unangenehm, fast schon schmerzhaft. Deshalb werden die «Mosquito»-Boxen als Jugendschreck angepriesen, verkauft und eingesetzt: Mit ihrem fiesen Gesumme sollen sie spielende Kinder und «herumlungernde» Pubertierende vergraulen.

Hergestellt werden die Terror-Piepser von einer englischen Firma. In Grossbritannien setzt sogar die Polizei «Mosquitos» ein. Doch das Unternehmen hat nach eigenen Angaben auch Tausende von Geräten ins restliche Europa verkauft, vor allem nach Deutschland und in die Schweiz. Hoteliers etwa setzen sie in unseren Gefilden gerne als Waffe gegen unliebsame, zu laut empfundene Jugendliche ein.

Selbst Schweizer Behörden schrecken nicht davor zurück, den Nachwuchs mit Schall zu vertreiben: So installierte 2007 das Strafgericht Basel-Landschaft in Liestal eine solche Lärmwaffe. Die Juristen wollten

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Dass Lee Harvey Oswald die tödlichen Schüsse auf US-Präsident John F. Kennedy abgefeuert hat, ist so gut wie sicher. Doch war der Linksextremist wirklich ein Einzeltäter? Ein ehemaliger CIA-Chef behauptet nun: Fidel Castro war über Oswalds Absichten bestens informiert – und unternahm nichts, um den Killer zu stoppen.

Kennedy-Mord: Castro wusste

lorentino Aspillaga traute seinen Ohren nicht. Doch der Befehl war unmissverständlich. Am Morgen des 22. Novem-Fber 1963 erhielt der Mann von seinem Vorgesetzen die Weisung, die CIA «für einen Tag vom Radar zu nehmen», also keine CIA-Funkverbindungen abzuhören. Stattdessen solle er sich auf «jedes noch so kleine Detail aus Texas konzentrieren».

Der überraschte Aspillaga tat wie ihm geheissen. Nicht mal drei Stunden später konnte der damals für den kubanischen Nachrichtendienst tätige junge Offizier von dort bereits eine Meldung rapportieren. Jene Nachricht, welche die Welt in Trauer versetzen sollte: John F. Kennedy, der 35. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, war in Dallas erschossen worden.

«Castro wusste mit hundertprozentiger Sicherheit, dass an jenem Tag Schüsse auf Kennedy abgefeuert würden», enthüllte Aspillaga gegenüber dem Buchautor Brian Latell, der dieses pikante Detail nun in seinem soeben erschienenen Werk «Castro’sSecrets» veröffentlicht. Dass Castro aktiv an dem Attentat beteiligt war, glaubt Latell aufgrund seiner Recherchen aber nicht. Er spricht stattdessen von einer «Verschwörung des Schweigens».

Kurz: Der Máximo Líder habe zwar gewusst, dass Kommunist Lee Harvey Oswald auf Kennedy schiessen würde, habe es aber bewusst unterlassen, den Mann, den er als den «grössten und gefährlichsten Feind der Revolution» bezeichnete, vor der tödlichen Gefahr zu warnen.

«Castro wusste, dass Kennedy ihn beseitigen wollte» Brian Latell ist nicht irgendwer. Als ehemaliger Lateinamerika-Chef der CIA weiss er brisante Informationen sehr wohl zu gewichten. Fidels damaliges Schweigen interpretiert er als eine Art Selbstverteidigung: «Castro fürchtete Kennedy. Er wusste, dass Kennedy ihn aus der Welt schaffen wollte.» Tatsächlich hatte die CIA damals mehrere Attentate auf Castro in die Wege geleitet, und just an dem Tag, an dem JFK getötet wurde, soll ein amerikanischer Geheimagent beauftragt worden sein, den kubanischen Staatsführer mit einer vergifteten Füllfederhalter-Waffe ins Jenseits zu befördern. Attentäter Oswald kam Castro also wie US-Präsident John F. Kennedy unmittelbar vor seiner Ermordung in Dallas.

Rechts neben ihm seine Frau Jacqueline (22. November 1963).

gerufen. «Am 22. November 1963 waren die Absichten von Castro deleien, Verfälschungen, Halbwahrheiten und fehlerhaften Senund Oswald identisch», bilanziert Latell trocken.

sationen voll gespickte Dokumentation» auszustrahlen.

Ex-CIA-Chef Latell untermauert seine These mit Interviews, Ex-CIA-Mitarbeiter Brian Latell trägt mit seinem Buch nun zudie er mit kubanischen Spionen geführt hat, und einer Menge mindest indirekt zur Ehrenrettung der kritisierten ARD-Reporter Material (geheime Akten und Tonbänder), die er im Laufe seiner bei. Denn auch er stützt sich auf Zeugenaussagen, wonach sich langjährigen Recherchen gesammelt hat. «Alles was ich schrei- Oswald einige Wochen vor dem Attentat angeblich in Mexikobe, lässt sich mit Dokumenten und Aufnahmen belegen», sagt City aufgehalten hat. Die Betonung liegt auf «angeblich» – denn Latell, der heute als Dozent am Institute for Cuban and Cuban handfeste Beweise dafür fanden sich bisher nicht. Das ist inso- American Studies der University of Miami fern bemerkenswert, als die CIA die Botarbeitet. «Ich behaupte nicht, dass Fidel schaften der Sowjetunion und Kubas in Castro den Mord befohlen hat. Auch nicht, Mexiko-City damals rund um die Uhr überdass Oswald sich unter seiner Kontrolle wachten. Personal und Besucher wurden befand. Es könnte so sein, aber dafür ausnahmslos fotografiert.

habe ich keine Beweise gefunden.»

Obwohl es etliche Möglichkeiten gab, Als Indiz für die Mitwisserschaft Cast-Oswald bei einem seiner Besuche in der ros wertet Latell einen Vorfall, der sich kubanischen oder sowjetischen Botschaft im Oktober 1963 in der kubanischen abzulichten, ist kein derartiges Bild von Botschaft in Mexiko City ereignete. Osihm vorhanden. Im Falle der kubanischen wald, der sich als Anhänger Castros und Botschaft bestätigten hochrangige Mitarals Marxist-Leninist ausgab (er hatte drei beiter der CIA zudem ausdrücklich, dass Jahre in der Sowjetunion gelebt), soll sich die Fotoüberwachung in den Zeiten, in dort um ein Einreisevisum für Kuba bedenen Oswald angeblich dort weilte, aktimüht haben. Nachdem man ihm eine Abviert war. Und derart unprofessionell, um fuhr erteilte, soll er angekündigt haben, Oswald – der in den USA als kommunisti- Kennedy zu töten, um seine «kommunisscher Agitator aktenkundig war – zu übertische Ergebenheit zu beweisen».

sehen, dürften die amerikanischen Spitzel kaum gewesen sein. Oder etwa doch?

Kontroverse ARD-Dokumentation Was stutzig macht: Zeugen aus Dal-Eine Schlüsselrolle spielt Oswalds Mexilas gaben zu Protokoll, dass der spätere Ex-CIA-Mitarbeiter Brian Latell: «Castro ko-Reise auch in der ARD-Dokumentation war über das Attentat informiert.»

Attentäter bei ihnen in Texas zu Besuch «Rendezvous mit dem Tod – Kennedy weilte, und zwar just zu dem Zeitpunkt, und Castro», die am 6. Januar 2006 ausgestrahlt wurde. In der als sich derselbe Oswald in Mexiko aufgehalten haben soll. Lie- 850’000 Euro teuren TV-Produktion behaupteten die Autoren fert ein Doppelgänger des Rätsels Lösung? Tatsächlich hörte Wilfried Huismann (dreifacher Grimme-Preisträger) und Gus die CIA damals ein Telefonat des angeblichen Oswald mit der Russo, den Mordfall Kennedy gelöst zu haben: Todesschütze sowjetischen Botschaft ab, in dem dieser ein «schreckliches, war demnach Oswald, und als Drahtzieher agierte der kubanischwer erkennbares Russisch spricht», wie in einer Aktennotiz sche Geheimdienst unter der Regierungsverantwortung von Fivermerkt wurde. Damit konnte aber nicht der «echte» Oswald gedel Castro.

meint sein. Denn dieser sprach fliessend Russisch, las Werke Oswald, so heisst es in der Reportage der ARD, habe in der von Dostojewski im Original und lernte ganze Opern in dieser kubanischen Botschaft in Mexiko-City samt Bargeld den Auftrag Sprache auswendig. FBI-Chef J. Edgar Hoover sagte später: «Es zur Ermordung des amerikanischen Präsidenten erhalten. Die scheint, als wäre eine zweite Person in der sowjetischen Bot-Geschichte des Kalten Krieges müsse umgeschrieben werden, schaft gewesen.»

plädierten denn auch die Verantwortlichen des Senders, als sie Mit anderen Worten: In Mexiko könnte ein Hochstapler in Erden Film den Medien lautstark vorstellten. Mit dieser Aussage scheinung getreten sein. Wollte jemand eine verräterische Spur schossen sie jedoch übers Ziel hinaus. Wäre der Killer, der die nach Kuba legen, damit sich die Beziehungen zwischen Cast-Schüsse auf Kennedy abgab, ebenso unpräzise gewesen wie die ros Staat und den USA nach dem Attentat derart verschlechtern ARD-Autoren bei ihrer Recherche, würde der US-Präsident heute würden, dass die USA gegen den kommunistischen Insel-Staat wohl noch leben.

militärisch vorgehen würden?

Dieser Meinung sind zumindest die beiden Autoren Lothar Buchholz und Ekkehard Sieker. In ihrem selbstverlegten Ta-Wer zog die Fäden im Hintergrund? schenbuch «Rendez-vous mit der Quote. Wie die ARD Kennedy Unbestritten ist: Oswald war der Killer. Wer aber waren die Drahtdurch Castro ermorden liess» zerfleddern sie die Reportage nach zieher? Diese Frage sorgte bereits nach dem Mord für hitzige Strich und Faden. Schritt für Schritt widerlegen sie mit Zeugen-Debatten. US-Präsident Lyndon B. Johnson, der Nachfolger von aussagen und Dokumenten die Thesen des Films. Nur auf eine JFK, bildete eine Woche nach dessen Tod eine Kommission, wel- Frage haben Buchholz und Sieker keine Antwort: Weshalb die che die Hintergründe des Attentats aufklären sollte. Zu diesem ARD es wagte, eine «derartig schlecht recherchierte, mit Schwin-Zeitpunkt war Oswald bereits seit vier Tagen zur letzten Ruhe Ausgabe 5/2012 Amateur-Filmaufnahme von Abraham Zapruder. Sekunden nach dem Attentat versucht Jackie Kennedy in Panik, die Präsidentenlimousine über das Heck zu verlassen.

gebettet, nachdem er in U-Haft vor laufenden Fernsehkameras von Jack Ruby, einem Nachtklubbesitzer mit Kontakten zur Mafia, erschossen worden war.

Die nach ihrem Vorsitzenden, dem US-Richter Earl Warren benannte Kommission, befragte über 600 Personen und analysierte 3000 Beweisstücke, ehe sie zum Schluss kam, dass der 24-jährige Oswald keine Verbündeten bei der Tatausführung hatte und nicht Teil einer in- oder ausländischen Verschwörung gewesen sei. Doch der «Warren-Report» geriet wegen diverser Ungereimtheiten und Fehler bald in die Kritik. Auch deswegen, weil Präsident Johnson, der an eine kubanische Verschwörung gegen Kennedy glaubte, die Kommission angehalten hatte, lediglich die Alleintäterschaft Oswalds zu belegen. Damit sollte den Verschwörungstheorien der Boden entzogen werden. «Wenn gewisse Gerüchte nicht zum Verstummen gebracht werden, könnten die USA in einen Krieg hineingezogen werden, der das Leben von Millionen Menschen bedrohen würde», soll der Präsident Warren ans Herz gelegt haben.

kam ihm mehr als gelegen.kam ihm mehr als gelegen. War Oswald nur der Sündenbock?

Dennoch bereitete die Einzeltäter-These den Nährboden für immer wildere Spekulationen. Dazu trug auch Oswald selbst bei, der bei seiner Einvernahme den Vorwurf der Ermordung Kennedys mit dem Ausruf «Ich bin bloss ein Sündenbock!» bestritt. Ähnlich dachte Jackie Kennedy, die sich nicht damit abfinden wollte, dass ein «dummer, kleiner Kommunist» ihren Mann getötet haben sollte: «Mein Mann hatte noch nicht einmal die Befriedigung, wegen der Bürgerrechte ermordet worden zu sein.»

Bald trieben Verschwörungstheorien die wildesten Blüten. Bereits 1967 kursierten über sechzig unterschiedliche Varianten.

Fidel Castro (um 1959).Fidel Castro (um 1959). Kennedys Tod So stehen neben Castro bis heute folgende Personen und Institutionen im Verdacht, in das Attentat verwickelt zu sein: ► Präsidenten-Nachfolger Lyndon B. Johnson wird nachgesagt, hinter dem Attentat zu stecken, da er der erste Nutzniesser von Kennedys Tod war: Zuletzt verbreitete diese These der Rechtsanwalt Barr McClellan in einem 2003 erschienenen Buch.

► Oder hatte der so genannte militärisch-industrielle Komplex der USA seine Hände im Spiel? Diese Kreise waren verärgert, dass Kennedy der CIA bei der gescheiterten Schweinebucht-Invasion in Kuba keine offene Militärunterstützung gewährt hatte.

Zudem waren sie über seine Abzugspläne aus Vietnam besorgt.

► In fast allen Verschwörungstheorien um die Ermordung Kennedys taucht die Central Intelligence Agency (CIA) auf. Gründe, Kennedy zu beseitigen, hätte auch sie gehabt, hatte doch der Präsident nach dem Schweinebucht-Fiasko gedroht, er werde die CIA «in tausend Stücke zerschlagen».

► Oder war das Attentat gar die Rache der Mafia? Tatsache ist: Als Kennedy Präsident wurde, stiegen die Anklagen gegen die Mafia um den Faktor 11 an. Nach seiner Ermordung fiel die Rate wieder auf das alte Mass zurück.

Weder der Clark-Ausschuss (1967–1968) noch die Rockefeller-Kommission (1975), der Church-Ausschuss (1975–1976) oder ein Sonderausschuss des Repräsentantenhauses (1976– 1979) konnten den Spekulationen ein Ende bereiten. Letzteres Gremium kam zum Schluss, dass «dem Anschein nach keine ausländische Regierung hinter dem Mordanschlag steckt».

Mitglieder des Sonderausschusses waren im April 1978 sogar nach Havanna gereist, um Castro zu befragen. Dieser wusch seine Hände in Unschuld. Wenn er etwas von den Mordplänen gewusst hätte, «dann wäre es unsere moralische Pflicht gewesen, die USA zu informieren», gab der Máximo Líder zu Protokoll. «Ich gehörte zu den naiven Leuten, die glaubten, dass so etwas wie die Ermordung eines amerikanischen Präsidenten niemals geschehen könnte.»

Zynischer gehts kaum. Umso mehr, als die kubanische Führung laut den neuen Enthüllungen von Nachrichtenoffizier Florentino Aspillaga geahnt haben muss, dass in Texas etwas in Busch war. Tatsächlich führte Fidel Castro die USA auch nach dem Attentat an der Nase herum: Rund fünfzig Doppel-Agenten standen für den Máximo Líder während Jahrzehnten unbemerkt im Einsatz. Kein Wunder, überlebte Castro alle Attentate. «Es ist schon schwer, einen Agenten einzuschleusen. Vier Dutzend Doppelagenten aber sind ein Meisterstück», zollt Ex-Geheimagent Brian Latell Anerkennung.

Dreissig Jahre lang informierten die Spione Castro über alle Geheimoperationen der USA. Erst 1987 flog alles auf, als Kubas Top-Agent Aspillaga in Wien in die US-Botschaft überlief. Jener Kronzeuge also, der in Latells Buch den kubanischen Staatsführer nun als Mitwisser von Oswalds Attentat anschwärzt. Aktuelle Bilder von Aspillaga gibt es übrigens keine. Der Mann lebt heute unter falscher Identität. Irgendwo in den USA.

Ausgabe 5/2012

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