https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/lesen-sie-dieses-buch-ehe-es-verboten-wird-page2-1.jpg8401289Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2006-04-01 12:00:002025-12-13 09:37:14Lesen Sie Dieses Buch, Ehe Es Verboten Wird
Die Jungfrauen im Paradies sind Trauben und das Kopftuch ist nur ein Gürtel: Nicht nur unsere Bibel wimmelt von Übersetzungsfehlern – sondern auch der Koran. Dies behauptet ein deutscher Forscher nach langjähriger Recherche. Verlegt hat er sein Buch indes unter einem Pseudonym. Schliesslich sind Dissidenten – also Islamisten, die sich vom Glauben abwenden – alles andere als gern gesehen. Liberale Interpreten des Islam müssen gar um ihr Leben fürchten.
von Alfred Hackensberger «Selbst für jene Studenten, die mit einem 40’000-Dollar-Auto zur Uni kommen, ist es ‹cool› während des Ramadans zu fasten», sagt Amal Saad-Ghorayeb, Assistenz-Professorin für Politikwissenschaft an der libanesisch-amerikanischen Universität in Beirut.
Sie schenkt nachdenklich eine Tasse Kaffee ein. Wie etwa der Marxismus in den 60er- und 70er-Jahren, sei der Islam eine Mode geworden. «Nach dem Ende der Sowjetunion, nach dem Niedergang linker Ideen», meint die junge Frau, «gibt er die Möglichkeit einer Neuorientierung für viele junge Menschen, die Antworten auf ihre Fragen nach dem Sinn und Zweck des Lebens suchen.»
Anstatt wie bisher an die revolutionären Interpretationen des «Kommunistischen Manifests» oder des «Kapitals» zu glauben, werde nun der «Koran», der Wegweiser aus aller Ungerechtigkeiten. «Und er hat bekanntlich den Vorteil, dass das Buch keine Konkurrenz hat», erklärt sie lächelnd.
Im Gegensatz etwa zur Bibel, die von Menschen geschrieben wurde, gilt der Koran für alle Moslems als das direkt von Gott stammende Wort, das der Engel Gabriel dem Propheten Mohammed im Laufe von rund 20 Jahren (um 612 bis 632 n. Chr.) in Mekka und Medina überbrachte.
«Dieses Buch ist nicht anzuzweifeln», sagt der Koran über sich selbst. Jede Kritik ist ausgeschlossen, denn gegen das «göttliche Wort» lässt sich schwerlich etwas sagen, ausser man würde die Existenz Gottes selbst anzweifeln.
Zudem erfolgten die «göttlichen Of-Der Koran. Laut der Überlieferung wurde das heilige Wort dem Propheten Mohammed einst vom Engel Gabriel überbracht.
fenbarungen» in «deutlicher arabischer Sprache», was zur «göttlichen Legitimität» noch ein Gefühl des «auserwählten Volkes» mit sich bringt.
«In Zeiten, in denen der Westen die Politik der arabischen Länder komplett zu bestimmen versucht», betont Amal Saad-Ghorayeb, «ist eine Identitätssuche, die sich auf das eigene kulturelle Erbe besinnt, sehr verständlich.»
Kritiker leben gefährlich Nach den weltweiten Terroranschlägen werden besonders aus dem Westen Stimmen laut, die eine Reform des Islams fordern. Aber dafür stehen die Zeichen schlecht in der islamischen Welt. Dissidenten sind alles andere als gern gesehen, liberale Interpreten des Islam müssen um ihr Leben fürchten.
Faruq Foda, ein ägyptischer Gelehrter, wurde auf offener Strasse erschossen. Nasr Hamed Abu Zaid musste Ägypten verlassen, nachdem man ihn von seiner Frau zwangsgeschieden hatte, und Professor Suliman Basheer wurde von seinen Studenten an der Universität von Nablus aus dem zweiten Stock geworfen.
«Professor Basheer wurde von seinen Studenten aus dem Fenster geworfen.»
Er hatte seinen Studenten beherzt erklärt, der Islam würde sich nur langsam entwickeln und noch nicht ganz mit den Aussagen des Propheten Mohammed übereinstimmen.
Als Rechtfertigung all dieser Taten, auch beim Angriff auf den Literaturnobelpreisträger Nagib Machfus oder der «Fatwa» gegen Slaman Rushdie, dient der Vorwurf der «Verunglimpfung des Korans», also die «Infragestellung des unantastbaren Wortes Gottes». Wer kritisiert, ist ein Apostat, und die Abwendung vom rechten Glauben kann in manchen Ländern mit dem Tode bestraft werden.
Aus der eigenen christlichen Geschichte wissen wir nur zu gut, dass der «rechte Glaube» oft eine sehr willkürliche und auch grausame Angelegenheit sein kann.
Im Falle des Korans ist es nicht anders.
Die Interpretationen unterscheiden sich denn auch von Land zu Land und sind von den dort jeweils herrschenden Machthabern abhängig.
Auch Saddam Hussein versuchte seine säkulare Diktatur religiös abzusichern, und die Taleban in Afghanistan gestalte- Die Kaaba in Mekka. Auf ihrer Pilgerfahrt gehen die Gläubigen siebenmal um das Heiligtum und preisen dabei Allah.
ten das Leben vermeintlich «buchstabengetreu» nach dem Koran.
Beispiele aus der Gegenwart sind Saudi-Arabien oder der Iran. Staaten, die auf sehr konträren Glaubensansichten basieren. Nicht zu vergessen die militanten Gruppen, die aus dem Untergrund eine tödliche Botschaft des Korans verbreiten.
Wer über das heilige Buch des Islam, dem verbürgten Wort Allahs, öffentlich nachdenkt oder forscht, betreibt nicht etwa nur Wissenschaft, sondern stets auch ein Stück Ideologiekritik. Heutzutage ist das ein unkalkulierbares Risiko.
Koran-Pergamente untersucht Moncef Ben Abdeljelil, Professor für Literatur und Humanwissenschaften an der Sousse Universität von Tunis, ist sich der gefährlichen Tragweite seiner Arbeit bewusst. Er arbeitet an einer neuen, textkritischen Ausgabe des Korans.
Mit einem Kollegenteam untersucht er die Koran-Pergamente, die vor 30 Jahren bei der Renovierung der Moschee in Sana (Jemen) gefunden wurden sowie die ältesten existierenden Koranmanuskripte. Dabei stellte er Unterschiede zur offiziellen Version des Korans, wie sie heute existiert, fest.
Vor nicht allzu langer Zeit hatte sich der tunesische Professor in Beirut anlässlich eines Seminar der Konrad Adenauer Stiftung über «Moderne und Islam im Nahen Osten» noch relativ freimütig geäussert. «In den Koran-Pergamenten von Sana fanden wir eine ganz andere Methode «Wenige Wochen später lehnte der Professor plötzlich jede weitere Erläuterung ab.»
der Übertragung, eine unterschiedliche Art der Auslegung des Korans.»
Man müsse den gesamten rechtlichen Aspekt, der vom Koran abgeleitet wird, neu überdenken. «Insbesondere die Situation der Frau, religiöse Toleranz und das, was man Menschrechte nennt.»
Wenige Monate nach dem Seminar in Beirut lehnte Moncef Ben Abdeljelil plötzlich alle weiteren Erläuterungen ab.
Wahrscheinlich hat er sich an das erinnert, was er in Beirut sagte: «Im Islam heute gibt es fundamentalistische Projekte, die ausnahmslos jede Art von Nachdenken bekämpfen.»
Wesentlich weiter als das Forscherteam aus Tunis wagt sich dagegen Christoph Luxenberg, ein Spezialist für Semitische Sprachen in Deutschland. Sein Buch «Die Syro-Aramäische Leseart des Koran» sorgt seit einigen Jahren weltweit, nicht nur in akademischen Kreisen, für Aufsehen.
Den Sprachwissenschaftler, der sich den Namen «Luxenberg» auf Anraten muslimischer Freunde als Pseudonym zulegte, hatten die so genannten «dunkeln Stellen» des Korans interessiert. Das sind die Textpassagen, deren Sinn kaum oder gar nicht zu entschlüsseln ist und von denen islamische Gelehrte behaupten, dass nur Gott alleine sie verstehen könne.
Alte Passagen in neuem Licht Luxenberg versuchte eine Lektüre mit «Syro-Aramäisch», der Sprache, die über ein Jahrtausend die Kultur- und Schriftsprache im vorderasiatischen Raum gewesen war, bevor sie im 7. Jahrhundert langsam vom Arabischen verdrängt worden war. Und plötzlich ergaben diese dunklen, unverständlichen Passagen einen Sinn.
Als der Prophet Mohammed 632 n.
Chr. starb, gab es einen offiziellen schriftlich fixierten Koran noch nicht. Der dritte Kalif Uthman (644 bis 656) liess als Erster eine verbindliche Ausgabe auf der Basis von Personen, die den Text auswendig gelernt hatten, und teilweise wohl auch nach bereits existierenden Manuskripten erstellen.
Zu dieser Zeit gab es noch keine arabische Grammatik, sie wurde erst 150 Jahre später kodifiziert. Auch die so genannten diakritischen Punkte, die die gleichgeschriebenen Konsonanten im heutigen Arabisch voneinander unterscheiden, waren damals noch nicht üblich.
Für Luxenberg ist deshalb klar, dass beim Versuch, den Koran arabisch zu lesen und niederzuschreiben, logischerweise Lesefehler und Übersetzungsfehler gemacht wurden.
Die Sprache des Korans sei eben eine Mischsprache aus Syro-Aramäisch und Arabisch, deren Verhältnis man, so Luxenberg, etwa mit Deutsch und Niederländisch vergleichen könnte. «Nehmen wir beispielsweise das Wort ‹bellen›, das auf Niederländisch ‹klingeln› bedeutet.
Wenn in Deutschland an der Tür steht ‹Dreimal bellen› wirkt das eher komisch.»
Was sind «Huris»?
Die Übersetzungsfehler im Koran seien so frappant, dass Luxenberg «unzählige Male die Hände über den Kopf zusammengeschlagen» hat. Ein plakatives Beispiel für die Übersetzungsfehler sind die «Huris», die berühmten Jungfrauen, die im Paradies den Selbstmordattentätern, den Märtyrern, versprochen werden. In Wirklichkeit sind es laut Luxenberg «weisse Weintrauben als symbolische Ausstattung des Paradieses».
Aufschlussreiches gibt es auch zum «Kopftuch» zu finden, das der Koran den Frauen angeblich vorschreibt. «In einer Passage in Sure 24, Vers 31 heisst es arabisch gelesen: Sie sollen ihre ‹Chumur› auf ihre Taschen schlagen! Diese unverständliche Passage wurde dann so interpretiert, dass sie sich ihre Kopftücher über ihre Brüste ziehen sollen. Syro-Aramäisch ist es aber so zu verstehen, dass sie sich ihre Gürtel um die Lenden – Taille – schnallen sollen.»
Für Christoph Luxenberg «ist der Koran ein syro-aramäisches liturgisches Buch mit Auszügen aus der Schrift zur Verwendung im christlichen Gottesdienst». Er habe «Aufforderungen zur Teilnahme an der Abendmahlliturgie» und Hinweise auf das Weihnachtsfest gefunden. «Der Koran war von Anfang an nicht als Grundlage einer neuen Religion gedacht. Er setzt vielmehr den Glauben an die Schrift voraus und hat insoweit eine Vermittlerrolle. » Der Koran also nur eine arabische Version der Bibel? Eine ziemlich gewagte These, nicht nur heute, in der Zeit islamischer Militanz. In Pakistan wurde die Ausgabe der Zeitschrift «Newsweek» mit einem Artikel über die «Syro-Aramäische Leseart des Korans» denn auch strikt verboten.
«Hoffnungsvolle Perspektiven» Ansonsten weiss der Autor zu berichten, dass er bei Begegnungen mit Muslimen keinerlei Anfeindungen erfahren habe. «Im Gegenteil», meint Luxenberg, «sie alle zeugten von ihrem Respekt für das Bemühen eines Nichtmoslems um das sachliche Verständnis ihrer Heiligen Schrift.»
Nein, Angst habe er keine, eher wäre es ein stetiges Staunen über die Unzulänglichkeit des Menschen, den Koran richtig zu verstehen. Eine «Fatwa», wie etwa gegen Salman Rushdie, habe er als Nicht-Moslem nicht zu befürchten.
Das Pseudonym, Christoph Luxenberg, habe er sich nur auf Anraten muslimischer Freunde zugelegt, die meinten, dass aufgebrachte Fundamentalisten einer «Fatwa» nicht bedürften, um eventuell auf eigene Faust tätig zu werden.
Der Autor wirkt gelassen und blickt positiv in die Zukunft. «Wenn religiöse Staaten wie Saudi-Arabien oder der Iran gewillt wären, den Koran so zu verstehen, wie er objektiv verstanden sein will, würden sich für die islamischen Völker dadurch hoffnungsvolle Perspektiven eröffnen. » Etwas sehr unrealistisch, würde Amal Saad-Ghorayeb, die Assistenzprofessorin für Politikwissenschaft aus Beirut dazu sagen. Als Hisbollah-Spezialistin und Autorin eines Buches über die Gruppe weiss sie nur zu gut, dass es für einen Moslem nach 1400 Jahren Islam wohl keinen Weg gibt, den Koran, sein heiliges Buch, als christliches Werk anzuerkennen.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/wie-fehlerfrei-ist-der-koran-wirklich-page49-1.jpg8881034Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2006-04-01 12:00:002025-12-13 09:37:53Wie Fehlerfrei Ist Der Koran Wirklich?
Natalia Demkina ist ein Wunder: Das russische Mädchen erkennt mit blossem Auge, was sonst nur Röntgenbilder enthüllen. Zum zweiten Mal stellte es in Japan nun seine Psi-Fähigkeiten wissenschaftlich unter Beweis.
Bis heute toben im Internet wilde Wortgefechte zwischen Befürwortern und Kritikern, viele von ihnen tragen Doktorentitel.
Im Zentrum der Kontroverse: Natalia Demkina. Die 19-Jährige aus dem russischen Saransk verfügt nach eigenen Angaben über «Röntgenaugen».
2004 hatte sie der amerikanische «Discovery»-Channel nach New York geholt.
Dort sollte Natalia ihre aussergewöhnlichen Fähigkeiten unter kontrollierten wissenschaftlichen Bedingungen beweisen. Drei Forscher stellten die strengen Testbedingungen auf – darunter zwei Mitglieder von CSICOP, der grössten wissenschaftlichen Skeptiker-Vereinigung.
Verlangt wurde eine «Erfolgsquote» von sechs richtigen Diagnosen bei sieben Testpersonen. Bis auf eine davon litten alle dieser Frauen und Männer an inneren anatomischen Anomalien. Vor laufender Kamera konzentrierte sich Natalia – und erzählte, was sie «sah». In vier von sieben Fällen lag sie goldrichtig, verpasste damit aber die geforderte Messlatte von sechs richtigen Diagnosen. «Weitere Studien sind damit nicht lohnenswert», konstatierte das Skeptiker-Team überheblich.
Ganz anders sieht das der Physik-Nobelpreisträger und Cambridge-Professor Brian Josephson: «Vier richtige Treffer in sieben Fällen ist in meinen Augen ein statistisch absolut erstaunliches Resultat!» hält er dagegen. «Umso mehr, als die Tests von erklärten Skeptikern formuliert und überwacht wurden – also nicht von neutraler Seite. Offenbar ging es von vornherein darum, das Mädchen als Schwindlerin zu diskreditieren.»
Zweite Chance in Japan Professor Yoshio Machi von der Universität Tokyo wollte Natalia deshalb eine zweite Chance geben. 2005 lud er sie nach Japan ein, um ihre Fähigkeiten persönlich unter die Lupe zu nehmen. Im Gegenteil zu seinen amerikanischen Kollegen sahen seine Versuche vor, die Diagnosen auf einzelne Körperteile zu beschränken – so wie es die Russin selber vorgeschlagen hatte.
Und prompt landete das Mädchen jede Menge Volltreffer. Es diagnostizierte etwa korrekt früheste Schwangerschaftsstadien, ja gar eine äusserst seltene Rückgratverkrümmung, von der sie auch Skizzen anfertigte. Die Bilder deckten sich mit den Röntgenbildern der Ärzte bis ins Detail! Nach Abschluss der Tests brachen die Mediziner spontan in Applaus aus.
Rottweiler «durchleuchtet» Professor Machi führte die Russin schliesslich in eine Tierklinik zu einem alten Rottweiler, der sich nicht bewegte.
Sichtlich verängstigt beäugte Natalia den grossen Kampfhund. Wenige Minuten später zeigte sie auf dessen rechtes Hinterbein, in dessen Innern sie eine Prothese «erspäht» haben wollte. Ebenfalls korrekt! Die Japaner waren völlig verblüfft.
Also liessen sie die junge Russin 2006 erneut einfliegen, um weitere Experimente durchzuführen – diesmal unter wissenschaftlich «wasserdichten» Bedingungen.
Ihre «Testpatienten» packten sie nun in Ganzkörper-Overalls, setzten ihnen Kopfhörer, Augenbinden und Sonnenbrillen auf – um sicherzustellen, dass Natalia auch wirklich keine Rückschlüsse aus unbewussten Reaktionen ziehen konnte.
Alle nur erdenklichen Sicherheitsfaktoren wurden eingeplant. Doch das Resultat blieb dasselbe: Lauter Volltreffer! Selbst so kuriose Anomalien wie ein Herz auf der falschen Seite oder doppelt vorhandene Nieren erkannte das Psi-Wunder auf Anhieb – mit blossem Auge.
Täglich erhält die junge Russin mittlerweile Anrufe von Menschen, die sich von ihr «röntgen» lassen wollen. Aus diesem Grund hat sie nun eine eigene Homepage samt Mail und Telefonnummer eingerichtet – allerdings nur in russischer Sprache: www.demkina.ru red. ■
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/maedchen-mit-roentgenblick-besteht-psi-tests-bravouroes-page11-1.jpg652681Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2006-04-01 12:00:002025-12-13 09:37:15MäDchen Mit «RöNtgenblick» Besteht Psi-Tests BravouröS
Zacarias Moussaoui während des «Show-Prozesses». Beobachter beschrieben ihn als «geistig verwirrt».
Wenn es um die wahren Hintergründe des 11. Septembers geht, kennen die USA kein Pardon. Das musste auch Zacarias Moussaoui erkennen, als ihm vor Gericht heimlich ein Elektroschockgürtel umgeschnallt wurde.
«Es gibt keinen Platz auf dieser guten Welt für Zacarias Moussaoui», polterte Staatsanwalt David Raskin kurz vor Prozessende. «Es ist an der Zeit, seinem Hass und seiner Bosheit ein Ende zu setzen!»
Er – und mit ihm die ganze US-Administration – hätten Moussaoui am liebsten auf dem elektrischen Stuhl gesehen. Doch das Verdikt von Richterin Leonie Brinkema fiel milder aus: «Lebenslängliche Haft», entschied sie Ende Mai 2006 – weil sich die zwölf Geschworenen trotz 41ständiger Beratung nicht einigen konnten.
Damit entschied sie den einzigen US-Prozess zu den Anschlägen des 11. September 2001 zu Ungunsten der Bush-Administration, die Millionen in die Anklage gegen das «bekennende Al-Quaida- Mitglied» investiert hatte.
Unter Drogen gesetzt?
Dumm für die Regierung: Der Mann sass zur Zeit der Anschläge bereits seit Monaten hinter Gittern. Ob der geltungssüchtige marokanischstämmige Franzose am 11. September 2001 tatsächlich ein Flugzeug ins Weisse Haus hätte steuern sollen, wie er am 27. März 2006 überraschend behauptet hatte, wird stark bezweifelt. Bis zu diesem Zeitpunkt näm- «Kritische Prozess-Beobachter vermuten, dass der Mann gefoltert worden war.»
lich hatte Moussaoui lediglich behauptet, für einen späteren Todeseinsatz auserwählt worden zu sein.
Die Verteidigung betonte, dass ihr Mandant offenbar geistig verwirrt sei – was durch dessen konfuse Wutausbrüche und hasserfüllten Zwischenrufe während des Prozesses auch deutlich zum Ausdruck kam. Kritische Prozessbeobachter gehen denn auch davon aus, dass der Angeklagte vor seinem Geständnis gefoltert und unter Drogen gesetzt wurde.
Bush-Kritiker feierten das Urteil in der Folge als «Rückkehr zum Rechtsstaat».
Immerhin war die Regierung offenbar vor nichts zurückgeschreckt, um den Mann zum Sündenbock zu stempeln und ein Exempel zu statuieren.
Wie die «NewYork Times» am 17.April 2006 enthüllte, war Moussaoui unter seinen Kleidern während des Prozesses nämlich heimlich ein Elektroschock-Gürtel umgeschnallt worden – angeblich «aus Sicherheitsgründen». Kontrolliert wurde das versteckte Foltergerät via Fernbedienung durch einen im Gerichtssaal anwesenden Marshal.
Amnesty International ordnet derlei in den USA entwickelte «Folterinstrumente» als «aussgewöhnlich besorgniserregend» ein. Das Perfide: Bereits ein heimlicher Knopfdruck genügt – und die oberhalb der Nieren positionierten Elektroden treiben den Betroffenen an den Rand des Wahnsinns, mit schmerzhaften und paralysierenden Hochspannungsimpulsen.
Mit Hightech perfektionierte Mittelalter-Praktiken also, die Moussaouis «geistig verwirrtes» Handeln und seine jähen Ausbrüche im Gerichtssaal rückwirkend in ganz anderen Licht erscheinen lassen könnten, als uns die USA während des Prozesses glauben machen wollten.
Zum Roswell-UFO-Crash Vorweg möchte ich mich bedanken für die immer spannenden Beiträge in Ihrer Zeitschrift – ich bin Abonnent seit der ersten Ausgabe und verschlinge die Hefte, sobald ich sie im Postkasten habe!
Als stets neugieriger Mysteries-Leser und Besucher des «World Mystery Forum 2005» hing ich wie viele andere gespannt an den Lippen von Dr. Ed Mitchell, als dieser seine Sichtweise des UFO-Absturzes von Roswell (1947) referierte.
Vom ersten Moment an schien mir äusserst mutig, dass Mitchell – auch wenn er laut seinen eigenen Aussagen diesen Fall betreffend nicht zur Geheimhaltung verpflichtet ist – als hochrangiger und weltbekannter Astronaut hier die seinerzeitigen Erklärungen der NASA und der Regierung seines Heimatlandes als Unwahrheit darstellt und diese damit indirekt der Vertuschung des Vorfalls beschuldigt. In jedem Unternehmen beliebiger Branchen ist es üblich, dass betriebsinterne Informationen auch über das Ende der Zugehörigkeit hinaus nicht publiziert werden dürfen, auch wenn dies meist pauschal und nicht für jede Information einzeln festgelegt ist. Man kann sich vorstellen, dass die NASA als Behörde mit unvorstellbaren Wissensschätzen hierfür sicher generell umfangreiche Vorkehrungen trifft.
Sollte man Mitchell möglicherweise trotzdem nicht an Aussagen hindern können, so wäre meines Erachtens zumindest mit einer groben Verstimmung der Beziehungen zu rechnen.
Nun war jedoch vor wenigen Wochen in einer offiziellen NASA-Pressemeldung zu lesen, dass Mitchell gemeinsam mit anderen Astronauten am 5. Februar 2006 in West Palm Beach, Florida von der NASA offiziell für seine Verdienste im Apollo-Programm geehrt und mit einem Preis ausgezeichnet wurde.
Höchst erstaunt stelle ich mir die Frage: Wer spielt hier welches Spiel? Ignoriert die NASA demonstrativ die Aussagen von Mitchell, weil es tatsächlich etwas zu verbergen gilt und sonst das öffentliche Interesse noch grösser würde?
Oder wird Mitchell – aus welchen Gründen auch immer – vielleicht gezielt eingesetzt, um so brisante Informationen zu verbreiten? Was will wer damit erreichen? Und was steckt sonst noch dahinter? Weiter so – ich freue mich schon auf die nächste Ausgabe!
Josef Schodl (A) Beispiel für Synchronizität Im letzten Heft berichteten Sie über das so genannte «Marsgesicht». Der Artikel enthielt einen Vergleich zwischen dem von der Viking-Sonde fotografierten «Struktur» und einer Vorwegnahme derselben im Jahr 1958 in dem Comicbuch «Race for the Moon» (Bild). Dieser Vergleich lässt sich meines Erachtens als ein gutes Beispiel für eine «Synchronizität» im Sinne von C. G. Jung bezeichnen…
Roland Sölch (D) Grüsse aus Südafrika Ich finde Ihr Magazin nach wie vor ausgesprochen vielseitig, interessant und lese es mit grossem Interesse. Ausserdem verleihe ich es hier auch an interessierte Freunde. Ich kann verstehen, dass Ihre Leserzahl steigt!
Jürgen Madelung (Südafrika) ET-Entführungen: Astralreisen?
Könnten die Entführungen von Menschen, durch Ausserirdische nicht eigentlich Astralreisen sein? Manche Menschen erzählen doch, dass sie in ihren Betten schliefen, dann wachten sie auf, sahen Wesen an ihrem Bett stehen, die sie mitnahmen, alle schwebten dann irgendwohin oder wurden irgendwohin teleportiert.
Für mich, der ich früher selber viele ausserkörperliche Erfahrungen gemacht habe und zu manchen Zeiten sogar willentlich meinen Körper verlassen konnte, sieht das alles sehr verdächtig nach Astralreise aus.
Ein anderes Phänomen, von dem man wenig hört und das mit Astralreisen zusammenhängt, ist dies: Manche Menschen schlafen, wachen dann vermeintlich auf und können sich kaum bewegen, sie verspüren ein Brummen oder Vibrieren und bekommen Panik. Viele denken, sie hätten Herzprobleme oder ähnliches. Auch das Faktum, dass sie sich nicht oder nur schwer bewegen können, erschreckt sie.
Auch diese Vibrationen sind Vorboten eines Körperaustritts. Das bedeutet: Diese Person wäre eigentlich in der Lage, eine Astralreise zu unternehmen, wenn sie nur wüsste, dass sie es kann. Aus Angst und Verwirrung wird dieser Vorgang dann meist abgebrochen.
Elisabeth Kumhart-Zazyal (CH/A) Spiegel vor die Nase halten Seit September 2005 bin Leser und Abonnent Ihres überaus interessanten Magazins. Zum Thema der Ausserirdischen: Ich bin der festen Überzeugung, dass sie schon irgendwo in unserer Nähe sind. Nur gibt es da für sie und für uns noch ein Problem, ein riesengrosses sogar: Unsere gesamte «Zivilisation» ist noch gar nicht reif für ein Zusammentreffen mit einer Spezies, die es geschafft hat, über Millionen von Lichtjahren hierher zukommen.
Sprich: Das Verhältnis von ihnen zu uns ist wie das der Neandertaler zum modernen Menschen. Mehr brauche ich dazu wohl nicht zu sagen. Wir sollten uns öfters mal einen Spiegel vor die Nase halten, um zu erkennen, wo wir eigentlich stehen.
Machen Sie bitte weiter so. Denn es gibt kaum eine Zeitschrift von Ihrem Format.
Arndt Rönsch (A) Mediziner verblüfft: Im Magen wimmelt es nur so von Bakterien Aliens werben für Greenpeace Mystery-Tour am Oberrhein «Villa Winter»: Wellness-Oase über geheimem U-Boot-Bunker?
Insgesamt 128 verschiedene Mikroorganismen hat ein Team der amerikanischen Stanford-Universität um Elisabeth Bik im Rahmen einer soeben publizierten Studie an 23 Freiwilligen im menschlichen Magen nachgewiesen – viel mehr als viele Mediziner erwartet hätten. Immerhin galt der Magen – da er extrem säurehaltig ist – unter Fachleuten lange als «unbewohnbar». Vor rund zwanzig Jahren mussten australische Forscher ihre Entdeckung des ersten Magenbakteriums «Helicobacter pylori» denn auch noch gegen eine breite Front ungläubiger Kollegen durchsetzen. Heute ist anerkannt, dass Helicobacter für die meisten Magengeschwüre verantwortlich ist. Ob die zusätzlich entdeckten zahlreichen Mitbewohner für weitere Krankheiten verantwortlich zeichnen könnten, soll nun im Rahmen weiterer Analysen untersucht werden.
Wie viele Menschen braucht es, um die Erde zu retten? Diese Frage stellte kürzlich Greenpeace. In einem äusserst originellen Kino-Werbespott liess die Umweltorganisation Aliens (Bild) über die Zukunft unseres Planeten debattieren. Diskutiert wurden dabei etwa der «finanzielle Wert unseres Ökosystems» – aber auch so wichtige menschliche Errungenschaften wie «kaltes Bier». Und nicht zuletzt bekam auch der US-Präsident sein Fett ab. Wer den Super-Spot verpasst hat, kann ihn vorläufig noch im Internet herunterladen: www.einefueralle.at «Mythische Orte»: Unter diesem Titel soll am Oberrhein ein neues Tourismusprojekt realisiert werden. Die Federführung liegt bei der Stadt Lörrach. Das Projekt basiert auf dem gleichnamigen Buch, in dem die Völkerkundlerin Edith-Schweizer- Völker und der Fotograf Martin Schulte-Kellinghaus über vierzig mythische Orte in Südbaden, dem Elsass und der Nordwestschweiz vorstellen. Diese sollen nun miteinander verbunden, mit Informationstafeln versehen und touristisch als thematische Einheit erschlossen werden. Geplant sind weiter eine entsprechende Wanderausstellung und eine dreisprachige Broschüre.
Wird die «Villa Winter» auf Fuertaventura in ein Wellness-Zentrum verwandelt? Bis heute sorgt die burgartige Villa aus dem Zweiten Weltkrieg für Spekulationen. Hartnäckig halten sich Gerüchte, wonach sich unter dem schaurigen Bau auf der Insel ein geheimer deutscher U-Boot-Bunker aus der Nazizeit befinden soll. Erbaut wurde die Villa einst vom deutschen Ingenieur Gustav Winter. Der Dortmunder Diplompädagoge Andreas Winter, ein entfernter Verwandter, will sie nun in eine Wellness-Oase umbauen und sucht dafür Investoren. Ein cleverer PR-Trick? Oder steckt am Ende gar mehr hinter den Umbauplänen, als er zugeben mag?
«Codewort» auf Tonband: Beweis für Leben nach dem Tod?
Ägyptische Mumien-Gruft: «Amateur-Forscher» lagen goldrichtig Melden sich Tote aus dem Jenseits? Viele Leute glauben daran. Dieter Wiergowski wollte es genauer wissen, wie er jetzt verriet. Kurz vor dem Tod seines Vaters hatte der deutsche Grenzwissenschaftspublizist mit ihm ein Codewort vereinbart. «In unserer Zeitung fragte ich nach seinem Ableben, ob Medien oder Tonbandstimmenforscher dieses Wort herausfinden können, sozusagen als Beleg, dass es sich wirklich um meinen Vater handelt, mit dem sie Kontakt haben.» Ein Medium aus Herne traf offenbar ins Schwarze: «Sie hatte eine Stimme auf Tonband, die sagte: Donaudampfschiffahrtskapitän.» Das ursprünglich vereinbarte Wort hiess «Donaudampfschiffahrtsgesellschaftskapitän». Wiergowski: «Mir reichte das und ich bin überzeugt, dass sie mit meinem Vater Kontakt hatte, den sie übrigens auch zu Lebzeiten kannte. Ich hatte ihn einmal mitgenommen zu Jenseitskontakten mit dieser Dame…»
Datierungs-Streit: In der Zeitrechnung der Antike fehlen hundert Jahre!
Gebildete Ägyptologen goutieren aus Prinzip keine Mystery-Bücher.
Schon gar keine sehr gebildeten – zu denen die Redaktion auch den Berliner Ägyptologen Dietrich Wildung zählt. Das Buch «Der Tut-anch- Amun-Skandal» der beiden «mysteries»-Autoren G.F.L. Stanglmeier und Beat Biffiger hat sich der Professor aus Prinzip nicht zu Gemüte geführt, wie er auf Anfrage unmissverständlich zu verstehen gab – «weil es seit 80 Jahren nichts Neues» in dieser Angelegenheit zu vermelden gäbe.
Schade eigentlich: Hätte der Mann es dennoch gelesen, wäre er dort auf Seite 49 nämlich auf folgenden Satz gestossen: «Wer würde auch nur ahnen, dass sich im unmittelbaren Umfeld von Tut-anch-Amuns Grab eine weitere Anlage, angehäuft mit Artefakten aus Ägyptens ruhmreichster Dynastie, finden lässt?» Geschrieben wurde dies 2004. Zur Erinnerung: Am 8. Februar 2006 gaben die Ägypter selbst für Insider völlig überraschend die sensationelle Entdeckung einer Mumien-Gruft aus Tuts Zeit bekannt, nur gerade wenige Meter von dessen Grab entfernt (Bild).
Dort, wo sie niemand vermutet hätte. Oder eben: fast niemand.
Hochebene von Nazca. Bis heute stellen die Scharrzeichnungen in der Wüste von Peru Wissenschaftler vor Rätsel.
Elektrische und magnetische Anomalien in Hülle und Fülle: Die Hochebene von Nazca wimmelt nur so von bis dato unbekannten Merkwürdigkeiten, wie ein von Erich von Däniken initiiertes Forschungsprojekt zeigt.
«Jedes Mal, wenn die Sprache auf Nazca kam, schwieg ich eisern, obschon ich wusste, was andere nicht wissen konnten.
In Nazca stimmt etwas nicht. Diese Aussage mache ich nicht instinktiv – sie ist verbindlich.» Mit diesen Worten beginnt ein von Erich von Däniken verfasster Artikel, den er «mysteries» anfangs April vor Publikation zur Kenntnis zukommen liess.
Neues über Nazca? Wurde über die kilometerlangen Scharrzeichnungen in der Wüste Perus, die nur aus der Luft erkennbar sind, nicht schon alles geschrieben? Nein – im Gegenteil. Schon vor längerer Zeit hatte Däniken dem Vermessungsexperten Professor Gunter Reppchen von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Dresden einen Katalog voller kritischen Fragen über die bis zu 2800 Jahre alten «Bodenmarkierungen» vorgelegt.
Unter Federführung einer Geologin und Mitwirkung anderer Wissenschaftler entstand so ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der Universidad Catolica del Peru, das durch Dänikens Stiftung finanziert wurde.
Kuriose Resultate Nun liegen erste Resultate vor – und die sind höchst erstaunlich. So konnten die Forscher an mehreren Stellen der riesi- Erich von Däniken.
gen Bodenmarkierungen starke geoelektrische Anomalien unter der Bodenfläche messen. Ursache: unbekannt.
An zwei Stellen übertrafen die Messwerte des elektrischen Widerstands die Erwartung gleich um das Tausendfache.
Und auf der «Pampa del Calendario» wurde gar ein regelrechtes Netz von geomagnetischen Anomalien innerhalb einer «Pista» registriert. Für Verwirrung sorgten auch die chemischen Analysen: So wurde an gewissen Orten ausserordentlich hohe Arsen-Konzentrationen in den Sedimenten gemessen.
Unter hoher Hitze entstanden An bestimmten Stellen schliesslich – etwa auf der Höhe von Sacramento – stachen der federführenden Geologin immer wieder helle Gesteinsschichten ins Auge.
Dazu Erich von Däniken: «Was war das für ein Zeug? Die mineralogischen Untersuchungen zeigten entgegen allen Erwartungen einen Anteil von 70 Prozent eines formlosen Materials ohne jeden Anteil von Lehm. Eine Analyse mit dem Rasterelektronenmikroskop ergab glasartige Strukturen, die eigentlich nur entstehen können, wenn das Ausgangsmaterial sehr rasch von hoher Hitze hinuntergekühlt wird!»
Weitere Untersuchungen sollen folgen. Und sie dürften «Schularchäologen» einmal mehr ein Dorn im Auge sein. Immerhin kommt es nicht alle Tage vor, dass ihre eigenen Kollegen auf Initiative eines «Mystery-Papstes» ebenso aussergewöhnliche wie mysteriöse Befunde ans Tageslicht zaubern.
Mirin Dajo in Basel (1947). Rechts die erste Seite des gerichtsmedizinischen Berichts.
60 Jahre nach dem Tod des «unverletzbaren Propheten» belegt nun ein kürzlich entdeckter gerichtsmedizinischer Bericht aus dem Staatsarchiv Zürich, was bis heute viele immer noch nicht glauben mögen.
Der Mann liess sich 1947 Abend für Abend Waffen durch seinen Körper stossen – ohne dabei zu bluten. Ohne Schmerzen. Und ohne jegliche Infektion, obwohl die Klingen nie desinfiziert wurden.
Bereits mehrmals hat «mysteries» über Mirin Dajo berichtet. Jenen asketischen Friedenspropheten und Heiler aus Holland, der mit seinen waghalsigen Experimenten die Schweizer Ärzteschaft vor immer neue Rätsel stellte und der Welt damit beweisen wollte, wie stark die Kraft des Geistes sein kann, «wenn man nur will». Ein selbstloser Visionär voller Güte, dem der Frieden auf der Welt wichtiger war als sein eigener Körper.
Durch Vermittlung des Schweizers Albert Grimm liegt nun eine Originalkopie des gerichtsmedizinischen Gutachtens von Dr. E. Hardmeier über Dajos Tod vor.
Das Protokoll aus dem Staatsarchiv Zürich belegt, was der Holländer immer wieder betonte, aber viele dennoch nicht glauben mochten: Die Durchstechungen waren kein Trick!
Hardmeiers Sezierung von Dajos Körper ergab schwarz auf weiss: Hautnarben an den Oberarmen und an den Händen, Hautnarben an Unter- und Oberschenkel.
Zahlreiche ältere Durchstechungsnarben in der Leber, in beiden Nieren, im Zwerchfell und im so genannten Perikard.
Weiter eine Durchstechungsnarbe an der Herzspitze – ohne Eintritt in die Herzkammer. «Hautsubstanzdeffekte» an beiden Waden. Flächenhafte Verwachsungen des rechten Lungenunterlappens mit der Brustkorbwand und dem Zwerchfell. Und so weiter. Nur Magen, Darm und Schädel waren bei den Experimenten offenbar verschont geblieben.
Mirin Dajo war am 26. Mai 1948 im Alter von nur gerade 35 Jahren in Winterthur (Schweiz) verstorben. Grund war laut Behörden ein 30 Zentimeter langes Stilett, das sich der von seinen Anhängern als «Prophet» verehrte Holländer wenige Wochen zuvor «eigenhändig den Rachen hinuntergestossen» hatte – im Glauben, auch diese Prozedur nach Hunderten ähnlicher «Experimente» schadlos zu überleben.
Nachdem ihm die Waffe operativ ohne Komplikationen entfernt werden konnte, übersahen die Ärzte in der Folge tragischerweise eine Infektion. Folge: Dajo verblutete einige Wochen später während eines Trancezustands.
2004 wurde im Buch «Das Wunder Mirin Dajo» (Kopp Verlag) enthüllt, dass der Holländer das Stilett nicht freiwillig verschluckt hatte – sondern vielmehr auf nachhaltiges Drängen und unter Mithilfe seines jungen Freunds Johnan de Groot, wie Augenzeugen dem Autor zu Protokoll gaben: «De Groot stiess ihm die Waffe eigenhändig den Rachen hinunter.»
Offenbar hatten sie Dajos Assistenten mit ihrem Schweigen eine Anklage wegen Beihilfe zur Tötung ersparen wollen. De Groot selber – mittlerweile über 90 Jahre alt – bestreitet seine Mithilfe bis heute.
Fataler Justizirrtum Umso seltsamer mutet nun der letzte Satz im offiziellen gerichtsmedizinischen Gutachten an, der Johnan 1948 von jeglichem Verdacht freiwusch: «Auf jeden Fall muss Mirin Dajo das kritische Instrument selbst verschluckt haben. Eine Mithilfe einer Drittperson beim Verschlucken selbst ist nicht anzunehmen.»
Nähere Gründe für diese Vermutung werden im rund 40seitigen (!) Dokument nicht genannt, obwohl es sonst nur so von Details wimmelt. Konsequenz: Die Ermittlungsbehörden schöpften keinen Verdacht und liessen de Groot seinerzeit unbehelligt ziehen. Ein fataler Justizirrtum!
Vielleicht war das aber auch ganz gut so. Schliesslich büsste Dajos Assistent seine aktive Mithilfe mit dem Tod seines besten Freundes, von dessen Unverletzbarkeit er bis zur letzten Minute von ganzem Herzen überzeugt war.
Kaum je hat eine MYSTERIES-Story mehr polarisiert als unsere Titelgeschichte in Heft 2/2006 über das neue Buch des deutschen Globetrotters Thomas Ritter. Während seiner Reisen in Indien war es ihm gelungen, uralte Palmblatttexte zu erwerben und übersetzen zu lassen. Die darin enthaltenen Voraussagen für unsere Zukunft lesen sich derart präzise, dass man sich ihrer Faszination – ob nun Skeptiker oder Befürworter – kaum entziehen kann. Zahlreiche Zuschriften haben uns dazu mittlerweile dazu erreicht. Nicht zuletzt tauchten dabei immer wieder zwei Fragen auf, die viele beantwortet sehen möchten. Anbei ein stellvertretender Leserbrief unserer Lesers Geralf Thieme aus Deutschland: Frage 1: In den zitierten Prophezeiungstexten aus Indien werden Länder und Städte genannt (Dänemark, Norwegen, Italien, Irak, USA, Paris etc.). Welche Ausdrücke werden in den originalen Palmblatttexten in «Alttamil» für diese geographischen Ortsbezeichnungen und Staatsnamen verwendet? Was bewegt die Übersetzer, diese heutigen Namen in den betreffenden Textpassagen einzusetzen? Schliesslich handelt es sich doch um Texte, die wohl vor über 1000 Jahren (oder mehr?)
im fernen Asien geschrieben worden sein sollen?
Frage 2: Desgleichen tauchen im Text Begriffe auf wie «Ölförder-Anlagen», «Passagierschiff», «Finanzsystem», «System der Zinseszinsen» etc. auf. Welche «Alttamil»-Wörter wurden dafür einst verwendet?
«mysteries» leitete die Fragen direkt an Autor Thomas Ritter weiter. Hier seine Antwort: Zu Frage 1: Auf Seite Globetrotter Thomas Ritter.
Viele Kirchen in Europa wurden einst auf heidnischen Kultplätzen errichtet – auch in der Schweiz. Neue Entdeckungen zeigen nun: Neun Kirchen und Kapellen oberhalb von Lugano sind im Sternbild des Löwen angeordnet, wie ein 19-jähriger Forscher in einem kontroversen italienischen Buch enthüllt. Die örtlichen Kirchenoberen sind darüber alles andere als erfreut. Und: In der Pfarrkirche von Glis (Wallis) wurden heidnische Spuren offenbar gar gezielt vertuscht – und verschwiegen. von Omar Gisler und Walter Knaus
Enthalten die neun Kirchen und Kapellen auf der Collina d’Oro oberhalb von Lugano Hinweise auf einen heidnischen Sonnenkult? Ja, behauptet der erst 19jährige Schweizer Symbolforscher Sebastiano Brocchi in seinem Buch «Collina d’Oro segreta».
Mit einem schelmischen Lächeln erzählt Brocchi vom Brief, den er vom Literaturkritiker einer Tessiner Wochenzeitung erhalten hat. In dem Schreiben steht, dass die Zeitung auf eine Besprechung seines Buches verzichte, da es sich offensichtlich um ein Plagiat handle. Denn es sei unvorstellbar, dass ein Teenager ein derart gelehrtes Werk verfassen könne. «Ich werde von vielen Seiten für mein Alter bestraft», wundert sich der am 18. März 1987 geborene Brocchi.
Dennoch ist das Interesse an dem jungen Autodidakten aus Montagnola gross.
Das Fernsehen der italienischsprachigen Schweiz (TSI) wollte mit Brocchi einen Dokumentarfilm drehen, nachdem dessen italienisches Buch (deutscher Titel: «Der geheime Goldhügel») im vergangenen Jahr auf den Markt gekommen war.
Doch das Projekt musste wieder abgeblasen werden. Denn das Bistum Lugano verbot der TV-Crew Aufnahmen in den Gotteshäusern.
Die Abfuhr erstaunte Brocchi: «Es gibt Pläne, die Kirche Sant’Abbondio von Gentilino für eine Kandidatur auf die Liste des UNESCO-Welterbes zu nominieren. Als die Pfarrgemeinde erfuhr, dass ich ein Buch über die Gotteshäuser der Gegend schreiben wollte, war man deshalb hocherfreut. Bei der Buch-Die Kirche Sant’Abbondio im schweizerischen Gentilino. Bewahrt sie ein Geheimnis, das nur Eingeweihte verstehen?
präsentation lobte mich der Präsident des Kirchenrates sogar über den grünen Klee.» Erst später machte die Kurie einen Rückzieher. Brocchi glaubt den Grund zu kennen: «Meine Thesen sind der Kirche wohl zu esoterisch.»
Geheimes Wissen?
Eine erste Idee von Brocchis Thesen vermittelt der Klappentext des Buches: «Ein mysteriöses Projekt, das von den Erbauern von Kirchen und Kapellen während Jahrhunderten weitergegeben wurde… Ein Weg, der das Geheimnis des Steins des Weisen enthüllt… Eine historische und esoterische Reise zu Freimaurern, Alchemie und Mystik… Das versteckte Gesicht der Collina d’Oro.»
Brocchis These beruht auf einer geografischen Analyse der neun Kirchen, die sich auf der Collina d’Oro oberhalb von Lugano befinden: Sant’Abbondio, San Tommaso, Santa Maria, San Carlo, Sant’Andrea, San Nazaro, San Mattia, Sant’Antonio und San Giovanni.
Wenn man diese Gotteshäuser auf der Landkarte richtig miteinander verbindet, ergibt sich das Sternbild des Löwen. «Solche Phänomene an sich sind nicht selten», sagt Brocchi, dessen Neugierde durch diese Entdeckung aber geweckt wurde. Deshalb begab sich der Teenager, der sich als Forscher der Kunstgeschichte, Symbo- «Die Positionen der Gotteshäuser bilden das Sternbild des Löwen ab.»
logie und Philosophie bezeichnet, in den neun Gebäuden auf Spurensuche. Dort fand er «zwischen Statuen und Gemälden versteckte Symbole», die er Alchimisten und Freimaurern zuordnet.
Enthalten die Kirchen somit eine Anleitung, um das im Namen «Collina d’Oro» implizierte Gold zu finden? Wohl kaum.
Denn unter Alchemie versteht Brocchi nicht die Wissenschaft, Metalle in Gold zu verwandeln, sondern den Weg, der zur inneren Ausgewogenheit und Perfektion führt. Gold ist demnach eine Metapher für das Licht und die Sonne.
Brocchi geht davon aus, dass keltische Druiden auf der Suche nach einem passenden Ort für den Sonnenkult, den sie von den antiken Ägyptern gelernt hatten, auf die Halbinsel im Luganersee stiessen. Auf dem höchsten Punkt des Hügels errichteten sie Brocchis These zufolge ein Dorf, dass sie Akh-Ra nannten: «akh» steht dabei für das erste Tageslicht, «Ra» für Sonne. Heute ist das Dorf unter dem Namen Agra bekannt. Den Namen «Lugano» führt Brocchi übrigens auf «Lugh» zurück, den keltischen Gott des Lichtes.
Eine Art Heliopolis…
Für Brocchi war das Dorf Agra ursprünglich eine Art Heliopolis (griechisch für «Sonnenstadt») – der Ort also, in dem der ägyptischen Mythologie zufolge ein Sonnenheiligtum mit einem mysteriösen goldenen Stein aufbewahrt wurde.
Um dem alten Mythos von Heliopolis neues Leben einzuhauchen, hätten die Bewohner des Hügels ab dem Frühen Mittelalter «ein kolossales Projekt» in Angriff genommen: Den Bau eines geheimen Weges, der die Spuren des goldenen Steines verhüllen sollte.
Eine Massnahme war, die neun Kirchen und Gebetshäuser so anzuordnen, dass sie dem Sternbild des Löwen entsprachen. Die heidnischen Motive des Sonnenkultes wurden getarnt respektive hinter den christlichen Symbolen versteckt: «Auf der Collina d’Oro gibt es eine multikulturelle und nicht nur eine rein christliche Tradition», schreibt Brocchi.
Als Paradebeispiel für diese Behauptung nennt er die erstmals 1372 erwähnte Kirche Sant’Abbondio, die er als «Sonnentempel» bezeichnet. Ihr Turm ist exakt 40,50 Meter hoch.
In einer antiken Schreibweise könne man die Zahlen 40 und 50 auch als «re» (italienisch für «König») und «luce» («Licht») lesen, sagt Brocchi.
Abbild von «Regulus» Die Position der Kirche Sant’Abbondio im Sternbild des Löwen entspricht «Regulus», dem hellsten Stern, dessen Name «Kleiner König» bedeutet. Ein weiterer Bezug zu Regulus findet man in der Vita des Heiligen Abbondio (440 bis 499 n. Chr.): Dem Bischof von Como wurde nachgesagt, den Sohn eines Adeligen namens Regulus von den Toten auferweckt zu haben.
Am Beispiel der Kirche Sant’Abbondio lässt sich laut Brocchi auch das «Vitriol»-Prinzip gut nachvollziehen. Dieses bezieht sich auf die Anfangsbuchstaben eines alten alchemistischen Lehrsatzes: «Visita interiora terrae rectifiando invenies occultum lapidem.»
Das heisst übersetzt: «Suche das Untere der Erde auf, vervollkommne es, und Du wirst den verborgenen Stein finden.»
Die Alchemisten glaubten, man könne mit «Suche das Untere der Erde auf und Du wirst den verborgenen Stein finden.»
dem Stein des Weisen, auch «Roter Löwe» genannt, jede erdenkliche Frage vollständig und ohne Widerspruch beantworten.
Die Kirche Sant’Abbondio befindet sich «in einsamer, sehr malerischer Lage», wie es im «Kunstführer Tessin» heisst.
Während die Kirche auf einer Aussichtsplattform thront, befindet sich der dazu gehörende Friedhof am Hang, im Westen, dort wo die Sonne untergeht. Die Kirche hingegen liegt im Osten, wo die Sonne aufgeht. Dort muss man folglich den Stein des Weisen suchen.
Die Strecke zwischen Friedhof und Kirche hat Brocchi als «Athanor» identifiziert, als philosophischen Ofen, als Ort, wo der Transformationsprozess stattfindet. Der «Athanor» der Alchimisten war turmförmig gebaut und konnte eine Substanz in einem verschlossenen Gefäss über eine längere Zeit mit milder und gleichmässiger Wärme behandeln. Das würfelförmige Beinhaus vor der Kirche ist für Brocchi eine weitere bauliche Anspielung auf den «Athanor».
Die Arbeiten an den verschiedenen religiösen Bauwerken zogen sich über Jahrhunderte hin. Die Baumeister gaben ihr alchemistisch-spirituelles Wissen jeweils an ihre Lehrlinge weiter, die dann wiederum die nächste Generation in die geheimen Botschaften einweihten. Neue Symbole wurden erarbeitet und weitergegeben.
Im Laufe der Zeit entstand mit den Freimaurern ein weiterer Geheimbund, der Träger dieses Wissens wurde. In diesen auch politisch aktiven Kreisen wurde im 19. Jahrhundert erstmals der Begriff «Collina d’Oro» («Goldhügel») verwendet. Dieser entwickelte in der Folge für Esoteriker eine geradezu magnetische Wirkung.
Prominente Zuzüger Anfangs des 20. Jahrhunderts zogen etliche Intellektuelle auf die Collina d’Oro, allen voran der spätere Nobelpreisträger Hermann Hesse. Aber auch Hugo Ball, Thomas Mann, einige CIA-Chefs oder Mitglieder des Mazzini-Clans liessen sich in Agra, Montagnola und Gentilino nieder.
Als diese drei Dörfer im Jahre 2004 zur Gemeinde Collina d’Oro fusionierten, wurde ein neues Gemeindewappen geschaffen. Dieses enthält eine Sonne und einen geheimnisvollen Weg, der zur Erleuchtung führt. Für Brocchi ist dies ein Beleg dafür, dass das Wissen um den alten Sonnenkult in Teilen der Bevölkerung noch immer gepflegt wird.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/christianisierte-kultplaetze-die-kirche-schweigt-page35-1.jpg7881034Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2006-04-01 12:00:002025-12-13 09:36:55Christianisierte KultpläTze: Die Kirche Schweigt
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https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/reisen-mit-dem-schriftsteller-thomas-ritter-page22-1.jpg500325Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2006-04-01 12:00:002025-12-13 09:37:25Reisen Mit Dem Schriftsteller Thomas Ritter