Voyager 2. Vor 33 Jahren wurde die Raumsonde ins All katapultiert – mit einer Botschaft an ausserirdische Lebensformen.
Ein «Mini-UFO» im Erdorbit, kuriose Funkfeuer in einer Nachbargalaxie und «Daten in einem unbekannten Datenformat» vom Rande unseres Sonnensystems: Gleich drei Phänomene im erdnahen Weltraum sorgen derzeit für Verwirrung und jede Menge Spekulationen.
Merkwürdiges geht im Weltall derzeit vor sich. Für Kopfzerbrechen sorgt nicht zuletzt die Raumsonde «Voyager 2», die seit 33 Jahren mit einer Grussbotschaft an Ausserirdische durchs All treibt. Mittlerweile ist sie am Rande unseres Sonnensystems angelangt, wo sie uns bis zum 22. April 2010 eifrig mit Informationen versorgte. Dann aber begann die Sonde plötzlich Daten in einer unbekannten Formatierung zu funken – als ob ein galaktisches Phantom daran herumgefummelt hätte.
«NASA-Forscher sind ratlos», vermeldeten am 11. Mai 2010 selbst renommierte Nachrichtenagenturen. Nur ein technischer Defekt? Vielleicht. Seit kurzem glimmt aber auch ein «Funkfeuer» im erdnahen Weltraum, dessen Ursprung ebenfalls im Dunkeln liegt. Ausgestrahlt werden die Radiowellen von einem «unbekannten Objekt» in unserer Nachbargalaxie M82. «Wir haben keine Ahnung, was sich dahinter verbirgt», wundert sich Tom Muxlow vom englischen Jodrell Bank Centre for Astrophysics bei Macclesfield.
Seit Mai 2009 fängt Muxlow die ungewöhnlichen Signale bereits auf, ohne sie etwa einer Supernova oder einem Mikroquasar zuordnen zu können. «Irgendetwas» sendet also von da draussen – und niemand hat bis heute eine schlüssige Erklärung dafür.
Woher stammt «Objekt KQ»?
Reiner Zufall, dass im Mai dieses Jahres wie aus dem Nichts auch noch ein rätselhaftes «Mini-UFO» im Erdorbit auftauchte? Besagtes «Objekt KQ» rauschte haarscharf an unserem Planeten vorbei und wird uns auf seiner derzeitigen Umlaufbahn 2036 erneut erreichen.
Erstaunlicherweise ist das nur wenige Meter grosse Ding laut NASA «definitiv künstlichen Ursprunges».
Und: Obwohl es zum Zeitpunkt der Beobachtung keinerlei Anzeichen auf Triebwerkaktivitäten zeigte, gehen die Forscher wegen seiner Umlaufbahn davon aus, dass es sich zu einem früheren Zeitpunkt aus eigenem Antrieb bewegt haben muss! «Es dürfte sich somit um die ausgebrannte Triebwerkstufe einer früheren Raketenmission handeln», spekuliert man bei der NASA. «Womöglich gar aus Zeiten des Apollo-Programms.»
Dass auch ETs Spähsonden in unserem Sonnensystem platziert haben könnten, scheint man bei der US-Weltraumbehörde partout nicht in Erwägung ziehen zu wollen.
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Nr. 25 (2008)
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«mysteries»: Herr Drewermann, am 20. Juni 2005, pünktlich zu Ihrem 65. Geburtstag traten Sie aus der römisch-katholischen Kirche aus. Mittlerweile würdigt man Sie im Internet als «ehemals katholischen deutschen Theologen, suspendierten Priester, Psychoanalytiker, Tiefenpsychologe, Schriftsteller und bekannten Kirchenkritiker». In diesen Tagen feiern Sie zudem Ihren 70. Geburtstag. Was schenkt Ihnen bis heute Lebenskraft?
Eugen Drewermann: Es war und ist mir ein grosses Anliegen, ein Religionsverständnis zu gewinnen, das Menschen nicht verurteilt, sondern einlädt und begleitet. Das beginnt bereits bei der Sprache. Begriffe wie «Sünde» oder «Schuld» sind immer falsch verstanden worden. Worte wie «Gnade» sind völlig leer geredet worden. Man muss lernen, die Erfahrungen zu sehen, die uns durch diese Begriffe vor langer Zeit einmal vermittelt worden sind.
Entscheidend geholfen hat mir sicherlich die Psychoanalyse. Sie hat mir gezeigt, wie hilflos Menschen sein können.
Mit der Neurologie geht es mir mittlerweile ähnlich. Sie verdeutlicht uns, dass wir alle ausgeliefert sind – armen Tieren gleich. Da kann nur eine tiefere Art von Verstehen helfen, nicht die Verurteilung. Diesem Ziel dient eigentlich meine ganze Arbeit. Sie möchte das Christentum therapeutisch heilsam, wohltuend verstehen und dabei vor allem die verschiedenen Formen von Angst in ein tieferes Vertrauen integrieren.
Ein Mittel dazu ist die symbolhafte und dichterische Sprache. Ich habe mich intensiv mit der Deutung von Märchen beschäftigt. Ich habe die Bibel ausgelegt, um Menschen heranzuführen an eine Dimension in ihrem Leben, die den Fragen rund um Einsamkeit, Not, Verzweiflung, Scheitern und Tod standhalten soll. Das ist ein langes Bemühen, aber ich glaube, es ist lohnend.
Sie haben sich jahrzehntelang mit grossen Denkern beschäftigt. Welche verstorbenen Persönlichkeiten hätten Sie gerne einmal persönlich kennengelernt?
Lauter Menschen, die ich über alle Massen schätze: Sigmund Freud, Friedrich Nietzsche, Arthur Schopenhauer, Dostojewskij. Aber die waren untereinander alle völlig widersprüchlich. Sie alle zu verinnerlichen, sie alle zusammenzubekommen, auch in mir selbst, das ist eine Art Fegefeuer.
Apropos Fegefeuer: Welche konkreten Aussagen Ihrerseits haben seinerzeit zum Rauswurf aus der Kirche geführt?
Wir sehen uns hier mit einem Paradoxon der katholischen Kirche konfrontiert – im Grunde wohl ein Paradoxon aller absolutistischen Systeme: Die wahren Gründe wurden in meinem Fall kaschiert. Es sind gänzlich andere als die, um die es sich damals tatsächlich gedreht hat. Am Ende hat man mir vorgeworfen, ich würde nicht an die Auferstehung glauben, ich würde die Gottheit Christi leugnen. Kurz: Ich sei überhaupt kein Christ und vielleicht auch geistig nicht ganz richtig. Na ja, wer kann schon einem «System des absoluten Wissens» widersprechen? Im Grunde genommen wurde in meinem Fall aus hunderten, ja vielleicht tausenden geschriebener Seiten eine einzige Aussage herausgenommen und völlig missverstanden.
Als Betroffener hat man keine Chance, nachträglich etwas klarzustellen.
Ein Grund zur Verurteilung war, ich würde nicht an die Auferstehung glauben. Ich habe zu diesem Thema etliche Bücher geschrieben – über die alten Ägypter und auch die Vorstellung, dass Tiere im Tod nicht ihr Ende finden, dass es eine Gemeinschaft geben dürfte über den Tod hinaus, die sich auf jede Kreatur bezieht! Aus Sicht der Kirche ist das natürlich nicht haltbar. Der wahre Grund für meinen Ausschluss war wohl, dass ich – im physikalischen Sinne – nicht daran glaube, dass das Grab von Jesus beweisbar, also quasi «fotografierbar» leer gewesen sei. Natürlich glaube und hoffe ich, dass wir alle dereinst auferstehen – aber ohne dass deswegen der Lauf der Natur, also ihre Gesetze, geändert werden müssen. Insofern mag ich nicht von objektiv beweisbaren Fakten sprechen, wenn es um Religion geht. Dafür sind meines Erachtens die Naturwissenschaften zuständig.
Und da war ja auch noch jene unsägliche Debatte über die biologische Jungfräulichkeit Mariens: Ist Jesus zur Welt gekommen, während seine Mutter vor, während und nach der Geburt – biologisch gesehen – Jungfrau war, wie es uns die Kirche bis heute glauben machen will?
Für mich sind dies einfach Metaphern, wunderbare Sinnbilder, die im Orient ihre lange Tradition haben und in vielen Kulturen aufscheinen. Unsere Kirche jedoch leitet daraus Tatsachenbehauptungen ab. Das widerspricht jeder normalen Denkart. Das widerspricht auch der historisch-kritischen Exegese! Der Glaube wird über die Vernunft gestellt, das eigene Fühlen, Denken, die eigene Erfahrung sind uninteressant: Die Kirche hat immer Recht, sie ist die Wahrheit – Punkt. Damit kann ich überhaupt nicht leben. Und ich frage mich oft, wer als Christ wirklich damit leben kann.
Menschen, die sehr viel Sicherheit brauchen, vermutlich?
Genau. Wegen der Angst, die ihnen die Kirche macht. Vor dreissig bis vierzig Jahren hatte ich nicht die geringste Ahnung, dass mein Versuch, die Angst der Menschen zu verstehen und mit Hilfe der Religion zu überwinden, die Kirche bedrohen könnte – weil die ganze kirchliche Macht ihrerseits auf Angst gründet.
Wie kommen Sie mit der heutigen Zeit und ihrer Gesellschaft zurecht?
Ich leide ehrlich gestanden sehr darunter, dass nicht einmal minimale Evidenzen von Mitleid und Menschlichkeit eine Chance haben sollen. Ich war nie ein glühender Anhänger der 68er-Generation. Ich habe auch nie geglaubt, dass das Reich Gottes komme, weil Hunderttausende gegen dies oder für das marschieren und protestieren. Aber dass sich der Zynismus der Gesellschaft derart entwickeln würde, hätte ich nicht für möglich gehalten. Diese vollkommene Schlafmützigkeit, dieses Desinteresse, diese Apathie…
Am Ende des Vietnamkrieges war man sich – zumindest hier in Deutschland – mehrheitlich einig: Wir würden in freien Demokratien keine Kriege mehr führen, weil die Akzeptanz in der Bevölkerung fehlt. Es schien evident, dass wir die Dritte Welt nicht vom Wirtschaftskreislauf der Industrienationen abklemmen dürfen, evident auch, dass wir uns nicht auf Kosten der Natur permanent weiter ausbreiten können. Friedenspolitisch, ökologisch und ökonomisch schienen die Probleme wie eine Einbahnstrasse vor uns zu liegen – ohne Möglichkeit zur Umkehr. Alles konnte nur noch besser werden.
Stattdessen mussten wir seither die Verselbstständigung der Finanzmärkte erleben. Sie sind es, die den Politikern heute vorgeben, was zu tun ist, nicht wir. Sie bestimmen, was in den Zeitungen steht. Sie bestimmen, welche Kriege geführt werden. Unglaublich! Und was unsere Tiere angeht: Vor vierzig Jahren hatten wir zumindest noch Skrupel vor der «Industrialisierung der Landwirtschaft».
Ich hegte damals die Hoffnung, vielleicht etwas beitragen zu können, dass alles ein bisschen besser würde. Vergeblich.
Heute ist alles noch viel schlimmer. Es gibt keine moralischen Wir verteidigen unser Land am Hindukusch! Dass das bescheuert ist, müsste eigentlich jeder wissen.
Ausgabe 4/10 Politik Wenn wir uns anschauen, wie grausam unsere Tiere leben und leiden müssen – wie soll man da glauben, dass ein Gott das in Weisheit und Güte so haben wollte?
oder religiösen Schranken mehr. Das ist traurig. An die Liebe jedoch glaube ich persönlich bis heute – unbeirrbar.
«Hinter jeder Theorie steckt ein gerüttelt Mass an Enttäuschung», habe ich kürzlich gelesen. Ist dies mit ein Grund, warum Sie schreiben? Eine Art intellektueller Verarbeitungsprozess?
Ich kann dem erwähnten Satz viel abgewinnen. In der Tat missfällt mir vieles, was auf der Welt passiert. Würde ich mir nicht grosse Mühe geben, es zu verstehen, wäre ich geneigt, es nur zu verurteilen. Dann würde ich wohl ganz schnell ärgerlich – und vermutlich auch verbittert.
Wie ich in einem meiner Bücher schreibe: Wir sollten uns immer vergegenwärtigen, dass es nicht nur verträumten Seelen eigen ist, sich eine Welt zu erhoffen, die es so nicht gibt.
Denn wie sollten wir die Welt, wie sie ist, ertragen ohne die Vorstellung und Erwartung jener Welt, wie sie sein könnte und uns sogar verheissen ist? Nur wer die Welt unter der Grösse ihrer endgültigen Bestimmung sieht, wird unter ihrer jetzigen Gestalt nicht zum Spötter und Verächter. Aber auch: Nur wer sie zugleich in ihrer Armut sieht und begreift, dass er an all dem Unheil selbst eine Schuld trägt, wird sich nicht zu einem mitleidlosen und tyrannischen Despoten und Scharfrichter über seinesgleichen erheben.
Beide Erkenntnisse sind unerlässlich, um diese unsere unglückliche Welt mit ihrem schmerzvollen Leben lieb zu gewinnen: Die Einsicht des Guten und die Nachsicht mit dem Bösen.
Die Devise kann also nicht lauten wie für den Engel Michael: «Vernichtet das Böse.» Sie kann für uns Menschen nur lauten: «Lasst das Gute wachsen!»
Politik Ausgabe 4/10 Zum Thema Frieden: Die Menschen müssten doch – naiv formuliert – einfach keine Waffen mehr herstellen, dann könnten keine Kriege mehr geführt werden…
Genauso habe ich ebenfalls gedacht – im Alter von 16 Jahren.
Damals wurde die Bundeswehr eingeführt, und ich war bei den Pfadfindern. Es war völlig normal, dass sich jeder Katholik und jeder Pfadfinder freiwillig zum Dienst meldete. Ich wusste, dass ich das nie tun würde, brauchte aber Gründe, um zu zeigen, dass ich überhaupt das Recht hatte, Nein zu sagen! Genau wie Sie sagen, habe ich geschrieben: «Wenn es keine Waffen gäbe, würden sich die Menschen immer noch mit dem Kochlöffel oder dem Prügel bearbeiten – aber das wäre viel weniger gefährlich als die Atombombe!» Wofür bauen wir diesen ganzen Schrott eigentlich? Das ist mir bis heute nicht klar.
Dreht die Welt immer mehr durch? Oder setzt sich das Gute Schritt für Schritt durch, so dass der gröbste Schaden vermieden werden kann?
Ich glaube, die wirklichen Katastrophen kommen leise und langsam – in Zeiträumen, die ein Einzelner nicht in seinem Erwartungsschema unterbringen kann. Ich glaube, dass wir letztendlich erst dann umkehren werden, wenn es nicht mehr anders geht.
Als Kind fragte ich mich oft, warum nicht endlich einer aufsteht, die Weltbühne betritt und fragt: «Spinnt Ihr eigentlich alle?»
Die meisten Menschen wissen ja überhaupt nicht, was passiert. Es interessiert sie auch nicht. In Zeitungen – die schon dumm genug sind – lesen sie am liebsten den Angebotsteil und die Skandale um prominente Zeitgenossen. Aber wen interessieren heute noch finanzielle, politische oder militärische Zusammenhänge? Das beginnt bereits bei der Militarisierung unserer Aussenpolitik: Wir verteidigen Deutschland am Hindukusch! Dass das bescheuert ist, müsste eigentlich jedermann wissen. Wir kämpfen gegen den Terrorismus in Afghanistan.
Sogar zum Schutz der Frauen kämpfen wir in Afghanistan.
Mein Gott!
Eine Person, die mir immer noch hilft, ist Jesus von Nazareth – ein Mann, der aufstand und sagte: «Ihr seid des Teufels.
So kann es nicht weitergehen, der Kollaps ist absehbar. Und ändert ihr es jetzt nicht, hole euch der Teufel!» Ich kann es nicht besser formulieren.
Existieren im umfangreichen Bücherregal Ihrer eigenen Publikationen noch Lücken? Sind dort leere Flächen, in denen sich Fragezeichen verbergen?
Die Natur halte ich für alles andere als weise, gütig, geordnet – ich sehe sie chaotisch, grausam, blind und hundsgemein.
Ausgabe 4/10 Politik Jede Menge. Ich habe ja eine ganze Reihe von Büchern geschrieben über Naturwissenschaft und Theologie, Biologie, Kosmologie, Anthropologie oder Neurologie. Einfach um zu verstehen, wie die Natur arbeitet, wie sie sich erklärt, welche Fragen daraus für Theologen entstehen – und auch für mich Wenn es keine Waffen gäbe, würden sich die Menschen immer noch mit dem Kochlöffel oder dem Prügel bearbeiten – aber das wäre viel weniger gefährlich als die Atombombe! Wofür bauen wir diesen ganzen Schrott eigentlich?
selbst. Da wächst eine Menge Skepsis. Ich gebe mir beispielsweise wirklich Mühe, den Krieg zu verstehen. Ich habe jahrelang an allen möglichen Theorien gebastelt – doch ich verstehe ihn absolut nicht. Wie ist das möglich? Ich weiss es nicht.
Ebenso wenig verstehe ich, wie man glaubt, Gott zu erkennen, indem man sich die Natur vergegenwärtigt. Sie und ich beispielsweise – wir lieben die Tiere. Wenn wir uns anschauen, wie grausam unsere Tiere leben und leiden müssen – wie soll man da glauben, dass ein Gott das in Weisheit und Güte so haben wollte? Ich finde das skandalös. Mit einem Satz: Ich brauche Gott endgültig nicht mehr, um die Welt zu erklären – sondern um der Welt standzuhalten.
Fehlt Ihnen möglicherweise der Blickwinkel der Esoterik, um die Welt hoffnungsfroher zu beurteilen?
Vielleicht. Weil die Esoterik eigentlich zu weise ist. Sie erklärt die Ungerechtigkeit, das Böse, die Belastungen des menschlichen Lebens auf eine unglaublich einsichtige Weise. Insofern ist sie wohl die beste Antwort, die sich überhaupt geben lässt.
Sie funktioniert ja auch im Brahmanismus, Hinduismus seit 5000 Jahren. Ehrlich gesagt: Meine Art zu glauben, ist im Laufe der Zeit heimatloser geworden. Die Natur halte ich für alles andere als weise, gütig, geordnet – ich sehe sie chaotisch, grausam, blind und hundsgemein.
Vielleicht vermag unser Verstand einfach nicht den Hintergrund des Grausamen zu verstehen?
Wie wollen wir es verstehen? Sie streicheln ein junges Kätzchen, ein liebes unschuldiges Tier. Anschliessend lassen Sie es ins Freie, wo es zu seinem Vergnügen dem nächsten Vögelchen hinterherjagt oder sich eine Maus krallt – auch wenn Sie es noch so gut umsorgen und füttern. Mit wem sollen Sie jetzt Erbarmen haben? Mit der Katze? Oder mit der Maus? Die Selektion der Stärksten – ein Darwinsches Grundprinzip – basiert auf endloser Grausamkeit. Aber es erklärt die Natur!
Die Welt ist nicht im Begriff, vollkommen zu werden, sie ist zu jedem Zeitpunkt vollkommen, sagt Hesse in «Siddhartha».
Ist sie ein Baustein in der grossen göttlichen Ordnung?
Das weiss ich nicht. Sie haben gefragt, ob da noch Lücken in meinem literarischen Werk wären. Jetzt haben wir lauter Lücken. Bis dahin sind wir uns aber wahrscheinlich einig: Um die Welt zu verstehen, brauchen wir eine ganz andere Ebene. An die möchte ich glauben, aber ich überlasse das Gott. Ich sehe weder Ordnung noch Weisheit. Er muss es wissen. Ich erlaube mir lediglich, Protest zu erheben. Und wütend zu sein, oder verzweifelt. Ich will nicht, dass es so ist. Der Schlüsselpunkt ist wohl: Wenn sich zwei Menschen lieb haben, dann ist der Tod…
… nicht real?
Nicht real! Denn wenn er endgültig die Realität bilden würde, wäre das skandalös.
Dann könnte es auch die Liebe nicht geben.
Dann würde es wahrscheinlich auch die Liebe nicht geben. Weil es keinen Sinn machen würde.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/stattdessen-mussten-wir-die-verselbstaendigung-der-finanzmaerk-page56-1.jpg586887Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2010-04-01 12:00:002025-12-15 07:33:17Stattdessen Mussten Wir Die VerselbstäNdigung Der FinanzmäRkte Erleben. Sie Sind Es, Die Unseren Politikern Heute Vorgeben, Was Zu Tun Ist, Nicht Wir. Sie Bestimmen, Was In Den Zeitungen Steht. Sie Bestimmen, Welche Kriege GefüHrt Werden. Unglaublich!
«Je mehr ich weiss, desto unglücklicher werde ich», klagte jüngst eine gute Freundin. «Ist es nicht tragisch, dass die naivsten Menschen auf dieser Welt am glücklichsten sind?» Ich mochte ihr nicht widersprechen – sonst hätte ich lügen müssen.
Vermutlich tituliert man Idioten im Universum längst mit Schimpfwörtern wie «Mensch», «Zweibeiner» oder «BP-Manager». Denn was auf unserem Planeten abgeht, dürfte sich mittlerweile bis in den letzten Winkel des Kosmos herumgesprochen haben: Kein Tag seit Menschengedenken, an dem auf dieser Erde nicht irgendwo Krieg geführt wird. Kein Tag, an dem nicht irgendwo gelogen, betrogen oder gemordet wird. Am Anfang war die Keule, dann kam die Intelligenz – und seither gehts bergab. Andere nennen das Fortschritt.
Wenn wir heute einem Neandertaler in Krawatte und Anzug über den Weg liefen, würden wir ihn wohl nicht mal erkennen – oder ihn ob seines Gefasels mit einer unserer politischen Schnarchnasen verwechseln. Was will man anderes erwarten von einer «modernen» Gesellschaft, deren grösste Leidenschaft darin besteht, bunt bedruckte Papierscheinchen zu sammeln? Auf den Punkt gebracht: Wenn wir wirklich das Beste sind, was Gott je schuf, dann gnade uns der Teufel!
In immer kürzeren Abständen werden uns die Hiobsbotschaften von den Medien derzeit um die Ohren gehauen. Das Erdbeben von Haiti? Längst vergessen! Die Öl-Pest im Golf von Mexiko: Ein würdiger Nachfolger! Die gebrochenen Wahlversprechen der FDP? Schnee von gestern! Die Sparpläne der Bundesregierung? Tagesthema! Die Klima-Panik? Out! Die Euro-Krise? In! Das rasante Wechselspiel begünstigt die Übeltäter: Jede neue Katastrophe verschleiert die bisherige. Jeder neue Politskandal lässt einen anderen verblassen.
«Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben», wurde Michael Gorbatschow vor 20 Jahren fälschlicherweise in den Mund gelegt. Dennoch plapperten Millionen den Unsinn in der Folge begeistert nach – ohne ihn zu hinterfragen. «Schnell, schneller, am schnellsten» lautet das irrwitzige Motto, dem sich die Menschheit seither bedingungslos unterwirft. Die globale Hektik überfordert unsere Sinne, lähmt unseren Kampfgeist und nährt die Akzeptanz immer üblerer Machenschaften. Widerwillig erdulden wir, wogegen wir früher auf die Strasse gegangen wären – und hetzen weiter. Ohne zu merken, dass einer nach dem anderen ins Taumeln gerät. Und mit uns der ganze Erdball.
Prompt erwischte es kürzlich auch mich: Nach einem reichlich mysteriösen Sturz fand ich mich mit gebrochenem Ellbogen im Spital wieder, wo ich neun Tage zur Untätigkeit verdammt ans Bett gefesselt war. Verflucht sei die Schwerkraft! «Gönnen Sie sich endlich Ruhe, gucken Sie ein wenig Fernsehen und erholen sie sich bei uns», säuselte die Nachtschwester am Abend vor der Operation, während sie meinen Laptop konfiszierte und mir stattdessen allerlei bunte Beruhigungspillen auftischte. Ich hätte die gute Frau würgen können!
Benebelt zappte ich in der Folge durchs Weltgeschehen, um mich der medialen Gedanken-Inkontinenz hinzugeben. Nur beiläufig erfuhr ich so, dass BP dem Google-Monster derzeit zweistellige Millionenbeträge in den Rachen schiebt, damit geschönte PR-Texte über die Ölkatastrophe im Internet zuvorderst auftauchen. Ebenso zufällig nahm ich kurz darauf zur Kenntnis, dass namhafte Grippepandemie-Experten der WHO von Pharmagiganten «geschmiert» wurden. Und spätestens, als ein militanter Pfarrer den deutschen Afghanistan-Soldaten am TV auch noch salbungsvoll «Gottes Segen» versprach, hatte ich die Nase gestrichen voll: Ab zur Beichte, Hochwürden!
Wie soll man in dieser kranken Welt Ruhe finden, wenn der Schwachsinn allerorts Triumphe feiert? Warum untätig herumliegen, wenn es überall brennt? Oder wie ein kluger Kopf mal treffend formulierte: Wo kämen wir denn hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin und niemand ginge, um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge?
Trotzig schlich ich zum Spitalschrank, kramte den Laptop wieder hervor und begann meinen Unmut nächtens in die Tasten zu hauen. Erleichtert entschwebte ich darauf in die Traumwelt. Dorthin, wo sich ein staatlich bezahlter Meteorologe gerade anschickte, die offizielle Wetterprognose zu verkünden. «Morgen scheint die Sonne», versicherte der Mann mit strahlender Miene – ehe ihn die göttliche Sintflut mitsamt seinen Messgeräten vom Erdball spülte…
Und irgendwo da draussen flüstert ein Yeti derweil zum anderen: «Du, ist der Bürgin mittlerweile wieder auf den Beinen?» «Ja – leider», seufzt der andere. «Jetzt müssen wir uns wieder verstecken!»
Luc Bürgin (Herausgeber)
Datenklau Achtung: Spitzel!
Ob Geheimdienste, Computer-Kriminelle oder sammelwütige Ärzte: Alle wollen sie an unsere intimsten Daten, um uns zu manipulieren. Wie kann man sich davor schützen?
Die wichtigste Präventivmassnahme gegen Spam sei ein aktuelles Betriebssystem, betont die Deutsche Verbraucherzentrale. Regelmässige Updates würden helfen, Sicherheitslücken zu schliessen.
Virenschutz. Das Virenschutzprogramm sollte ebenfalls regelmässig aktualisiert werden. Empfohlen wird auch eine Firewall. Sie prüft die Daten, die der Nutzer vom Internet auf seinen Computer lädt.
Spamfilter. Viele Filterprogramme bieten die Möglichkeit, zusätzlich selber Schlüsselwörter und Mailadressen einzugeben, die in der unerwünschten Post vorkommen könnten. Wichtig sei in diesem Fall aber, die Mails im Spamordner nicht gleich zu löschen, so die Verbraucherzentrale. Denn Nachrichten, die fälschlicherweise als Spam identifiziert wurden, könnten dann «vom Nutzer nicht mehr gerettet werden».
Zweite Mailadresse. Wer sich regelmässig im Internet – etwa bei Versandhäusern oder Diskussionsforen – mit seiner E-Mail-Adresse anmeldet, sollte sich eine zweite zulegen, die er nur für diesen Zweck gebraucht, rät die Stiftung Warentest. Die private Mailadresse müsste dann nicht preisgegeben werden und bliebe von Spam eher verschont.
Blindkopie. Beim Versand einer Mail an viele Personen, diese unbedingt im «BCC»-Adressfeld eingeben. Dank dieser «Blind-Copy-Option» sehen Empfänger und «Adresssammler» nur die Adresse des Hauptfeldes.
Nicht anklicken. Links oder Anhänge in einer Spammail dürfen nicht geöffnet werden. Achtung: Wer auf eine Spam-Mail antwortet, bestätigt dem Absender die eigene Adresse!
Infos: www.verbraucher-gegen-spam.de leider so, dass sich viele Konsumenten für Spam interessieren und darauf auch reagieren – das hat eine Umfrage ergeben», sagt Christian Gollner von der Verbraucherschutzzentrale Baden-Württemberg gegenüber «mysteries». Dabei seien die Angebote oft Ramsch, warnt Gollner. Statt echtes Viagra etwa kämen «meist Imitate oder Billigprodukte aus dem Ausland».
Dennoch sind die «Müll-Mailer» sehr erfolgreich: Er habe pro Jahr 350’000 Dollar verdient, prahlte etwa ein österreichischer Spammer im ORF. Und der 25-Jährige war nur ein kleiner Fisch im globalen Schwarm der Computer-Gangster.
Den absoluten Grossteil des gigantischen Spam-Geschäfts haben sich ein paar Dutzend Banden untereinander aufgeteilt: Rund 80 Prozent der «Müll-Mails» an die Computernutzer in Europa und Nordamerika kommen von etwa hundert «spam gangs», berichtet die internationale Organisation «Spamhaus», die in Zusammenarbeit mit diversen Polizeibehörden und Konzernen seit Jahren versucht, das Spamproblem in den Griff zu bekommen.
Hitparade der übelsten Spammer Spamhaus veröffentlicht auf seinen Seiten auch stets die Namen und Herkunftsländer der übelsten Spammer. Die zehn derzeit aufdringlichsten und aktivsten Computer-Stalker sind zwar allesamt osteuropäischer (Russland, Ukraine, Estland) und asiatischer Herkunft (Indien, Hong Kong, China).
Doch der Grossteil der gegenwärtigen Müll-Mails wird über Server in den USA versandt. Regelrechte «Oasen zur Produktion und Verbreitung von Spam» sind gemäss Spamhaus auch China, Russland, England, Argentinien und Deutschland.
Spam-Mails sind mittlerweile nicht mehr nur einfach ärgerlich. Sie werden in ihrer unüberschaubaren Flut je länger je mehr auch ein bedrohlicher Kostenfaktor. Nach neueren Studien verbrauchen die gut 62 Billionen elektronischen Werbenachrichten jährlich rund 33 Milliarden Kilowattstunden Energie sowie 100 Milliarden Stunden Arbeitszeit – nicht zuletzt zum Sichten und Löschen der Nachrichten.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/wie-kann-ich-mich-vor-spam-schuetzen-das-raten-uns-computer-page24-1.jpg14341275Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2010-04-01 12:00:002025-12-15 07:33:21Wie Kann Ich Mich Vor Spam SchüTzen? Das Raten Uns Computer-Experten
Nr. 7 – Januar / Februar 2005 – Sfr. 11.-, Euro 7.50 Nr. 8 – März / April 2005 – Sfr. 11.-, Euro 7.50 ISSN 1660-4377 Nr. 9 – Mai / Juni 2005 – Sfr. 11.-, Euro 7.50 Nr. 10 – Juli / August 2005 – Sfr. 11.-, Euro 7.50 Nr. 5 –Sept./OKTOBER 2005 (Ausgabe 11) €7,50 (D)€7,50 (A)CHF 11,00 Nr. 6 – Nov./DEZEMBER 2005 (Ausgabe 12) €7,50 (D)€7,50 (A)CHF 11,00 k o n t r o v e r sk o n t r o v e r sg e h e i m n i s v o l lv e r b l ü f f e n dg e h e i m n i s v o l lv e r b l ü f f e n dk o n t r o v e r sg e h e i m n i s v o l lv e r b l ü f f e n dk o n t r o v e r sg e h e i m n i s v o l lv e r b l ü f f e n dGeheimnisseRätselPhänomene GeheimnisseRätselPhänomene Kosmonauten verglüht: SS-Geheimbrief über Johannes von Jerusalem entdeckt Prophezeiungsbuch: Himmler kannte die Zukunft!
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Normalerweise recherchieren sie für TV-Quizshows wie Jörg Pilawas «Star Quiz» oder «Das Duell». Nun haben Sabine Fritz, Astrid Otte und Elke Schwalm ein Mystery-Buch geschrieben – speziell für Kinder. Co-Autorin Elke Schwalm erklärt warum.
«mysteries»: Ihr Buch lautet «333 x Geheimwissen für Kinder. Unfassbar, rätselhaft und streng vertraulich». Das klingt sehr dramatisch… Elke Schwalm: Den Titel hat der Verlag vorgegeben. Der verlegt oft Bücher mit solchen Namen. Es gibt auch «Das grosse Buch der 555 interessantesten Kinderfragen». Warum es in unserem Fall ausgerechnet die 333 wurde, weiss ich nicht.
Unseres Wissens ist das Buch das erste dieser Art in diesem Umfang. Wie kamen Sie auf die Idee ein Mysterien-Buch für Kinder zu schreiben?
Auch hier ist der Verlag mit der Idee an uns herangetreten. Meine Mitautorinnen Sabine Fritz, Astrid Otte und ich fanden das Thema aber spannend. Das war mal etwas anderes als diese reinen Wissensbücher, und deshalb haben wir den Auftrag gerne angenommen.
An wen richtet sich das Buch und was soll es bewirken?
Das Buch ist eine Art Nachschlagewerk, das sich an Buben und Mädchen von 8 bis 13 Jahren richtet. Kinder sind neugierig und offen für alles. Sie sind sehr an Mysterien, Rätseln oder geheimnisvollen Geschichten wie der von Caspar Hauser interessiert. Aber auch viele Erwachsene in meinem Freundeskreis für Kinder von 8 bis 13 Jahren».
schmökern auffällig gerne darin.
Es ist in der Tat ein bunter, abwechslungsreicher Band, der beim Durchblättern Spass bereitet. Wie lange haben Sie und Ihre Mitautoren daran gearbeitet?
Wir haben letztes Jahr im Oktober damit angefangen und hatten es Anfang Dezember fertig.
Das ging aber reichlich fix! War das eine reine Internetrecherche mit Google und Wikipedia?
Nein, jede der drei Autorinnen hat mal für Quizshows gearbeitet. Etwa das «Star Quiz» mit Jörg Pilawa – und ich bin jetzt bei «Das Duell» im Ersten. Da lernt man, wie man ordentlich recherchiert: Man sollte mindestens drei gute und seriöse Quellen haben, auf die man sich bezieht, um nicht irgendwelchen Mist unter die Leute zu bringen.
Autorin Schwalm. «Nachschlagewerk Bemerkenswert ist auch die Mannigfaltigkeit der Themen: Von den Illuminaten über Hexen, das Bermuda-Dreieck und Geheimdienste bis hin zu den alten Ägyptern – der «Mystery- Bereich» ist ziemlich umfassend abgehandelt… Danke schön! Die Themenpalette haben wir uns in einem grossen Brainstorming erarbeitet. Jede hatte ihre eigenen Vorstellungen und Favoriten. Die Eine hat lieber über klassische Dinge wie Königsfamilien geschrieben, und ich interessiere mich zum Beispiel auch für Ausserirdische, Fabelwesen und so weiter.
Ausgespart haben Sie allerdings die Theorien rund um eines der grössten Mysterien der Gegenwart: 9/11. Ist das Rücksicht oder Taktik?
9/11 sehen wir gar nicht so als Mystery.
Ich weiss zwar, dass es da Verschwörungstheorien gibt und Mutmassungen, dass die US-Regierung es selbst inszeniert hat. Ich denke aber nicht, dass so etwas zu Kindern passt. Es ist ja ein recht unüberschaubarer Komplex. Grundsätzlich haben wir aber versucht, uns bei allen Themen neutral zu verhalten. Wenn etwas ungeklärt ist, haben wir das auch klar geschrieben. Wir wollten bewusst vermeiden, Tendenzen aufzuzeigen… Wobei Sie gelegentlich eher skeptisch wirken. So schreiben Sie:«UFOs, mit denen ausserirdische, intelligente Wesen auf die Erde kommen, gab es bisher nicht». In diesem Bereich gibt es doch durchaus konträre Meinungen… Ja, es ist aber nicht bewiesen. Es gibt zwar Leute wie Erich von Däniken, die Belege dafür sehen. Ich beziehe mich aber eher auf Forscher wie die des Planetariums hier in Hamburg. Die halten UFO-Landungen auf der Erde schon aufgrund der riesigen Distanzen für sehr unwahrscheinlich. Aber wir hatten auch gegenüber dem Verlag und natürlich vor allem gegenüber den Kindern gewisse Verpflichtungen – etwa, nicht zu brutal zu werden.
Die Altersangabe «ab 8 Jahren» wirkt in diesem Zusammenhang dennoch recht niedrig. Im Buch macht sich ja trotz aller Zurückhaltung eine gewisse Unheimlichkeit breit… Kleine Kinder sollten es auch nicht alleine lesen sondern mit Erwachsenen – etwa den Eltern.
Peter Schmid (Bild) und sein Team vom Anthropologischen Institut und Museum der Universität Zürich haben im April dieses Jahres ebenfalls einen bislang unbekannten Menschen entdeckt. Allerdings keine völlig neue Art, sondern einen «Missing Link» der menschlichen Entwicklung – ein möglicher Vorfahr. «Die in Südafrika entdeckte Hominiden-Art ist 1,9 Millionen Jahre alt und zeigt sowohl Merkmale der Gattung Australopithecus als auch der Gattung Homo», erläutern die Forscher. «Alle Fachkollegen, die das Material gesehen haben, sind der Ansicht, dass hier etwas Neues und bis anhin Unbekanntes vorliegt», so Peter Schmid gegenüber «mysteries». Das Zürcher Museum der Anthropologie präsentiert derzeit exklusiv erste Abgüsse der rätselhaften Hominidenform.
Infos: www.aim.uzh.ch/Museum haben sich tatsächlich miteinander vermischt. Noch heute tragen wir den ausgestorbenen Verwandten in uns!
«Bis zu vier Prozent des Erbguts heutiger Menschen stammen vom Neandertaler», bilanziert der Leibziger Institutsleiter Svante Pääbo. Allerdings treffe dies nicht auf alle Exemplare zu. So ist der Neandertaler mit den Afrikanern weniger verwandt als mit den Menschen anderer Kontinente. Daraus schliessen die deutschen Anthropologen, dass die beiden Menschenarten sich erst nach dem Auszug aus Afrika vermischt haben. «Vermutlich im Nahen Osten vor 100’000 bis 50’000 Jahren – bevor sich der Homo sapiens in verschiedene Gruppen aufteilte.»
Und der «unbekannte Dritte» in Sibirien? Ob er sich ebenfalls mit dem Homo sapiens oder mit dem Neandertaler gepaart hat, soll nun die Zellkern-DNA zeigen. Diese wollen die deutschen Genetiker bis Ende 2010 weitgehend entschlüsselt haben. «Erst die Zellkern-DNA wird die Position des sibirischen Verwandten im menschlichen Stammbaum definitiv aufzeigen», betonen Svante Pääbo und sein Kollege Johannes Krause.
Kritiker melden sich bereits zu Wort Ihre Kritiker stehen derweil bereits in den Startlöchern. «Aufgrund der aktuellen Datenlage kann man nicht behaupten, eine neue Spezies gefunden zu haben», wendet etwa Esker Willerslev ein, Evolutionsbiologe an der Kopenhagener Universität.
Wir waren ganz bewusst vorsichtig in unserer Wortwahl.
Schliesslich handle es sich erst um eine Einzelstudie, wie er zu bedenken gibt.
«Als Biologe fällt es mir schwer, eine neue Menschenart aufgrund eines winzigen Fingerglieds zu begreifen», gibt sich auch Peter Schmid vom Anthropologischen Institut und Museum der Universität Zürich auf Anfrage von «mysteries» zurückhaltend. Ebenso wenig wie unvollständige archäologische Funde die gesamte Lebensweise von frühen Menschen dokumentieren könnten, würden Genome, die in Fragmenten vorliegen, den Menschen erklären. Schmid schrieb kürzlich selber Schlagzeilen: Er und sein Team fanden in Afrika Reste eines bisher unbekannten menschlichen Urahns (siehe dazu Info-Kasten unten).
Sicher ist: Das Mosaik der Menschheitsgeschichte birgt noch jede Menge Lücken. «Weitere Studien werden die Menge an Vorfahren, denen der frühe moderne Mensch begegnet ist, als er nach Eurasien einwanderte, vermutlich erweitern», kommentiert etwa der Manchester Genetiker Terence Brown den genetischen Fund. Und der New Yorker Anthropologe Ian Tattersall geht sogar noch einen Schritt weiter und behauptet: «Die menschliche Evolution der letzten sechs Millionen Jahre beinhaltet mindestens zwei Dutzend Spezies.» Für ihn ist es «fast normal, dass da zwei oder mehr Menschenarten zur selben Zeit am selben Ort lebten».
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