«Dorf der Zwerge» Es gibt in China eine Gruppe von um 120 «Zwergmenschen» von 63 bis 115 Zentimetern Grösse. Der Autor Hartwig Hausdorf berichtete darüber. Diese Informationen sind 1996 bekannt geworden, in den Medien wurde besonders im Jahre 1997 darüber berichtet. Das «Dorf der Zwerge» heisst Huilong und liegt in der Provinz Sichuan in der Nähe des Baian-Kara-Ula- Gebirges.Verschiedene Bemühungen diesem Volk zu begegnen, wurden von den chinesischen Behörden wiederholt abgelehnt.
Man kann nur hoffen, dass eine internationale Erforschung ermöglicht wird. Das kann aber auch wiederum damit zusammenhängen, dass wir als «Hochintelligenz-Mensch» ja offiziell immer noch allein in dem grossen All sein müssen…
Klaus Deistung, (E-Mail) Wunderbares Buch Ich möchte Ihnen von ganzem Herzen danken, dass Sie dieses wunderbare Buch, «Das Wunder von Mirin Dajo», geschrieben haben. In diesem Buch fand ich das, was ich in den letzten Jahren in der fernöstlichen Philosophie zu finden glaubte.
Ich fand es direkt vor der Haustür, nämlich in der Schweiz. Mirin Dajo war sogar an meinem Wohnort, in Schaffhausen.
Nun begreife ich (wieder einmal), dass es kein Wunder ist, solch einen Menschen in Europa zu finden, denn das Göttliche ist in uns allen und somit überall auffindbar.
Ich danke Ihnen, dass Sie diesen aussergewöhnlichen Menschen für uns Leser gefunden haben und ihn der Welt zugänglich machen.
Roger Spahn, (E-Mail) Am Kiosk entdeckt Ich habe «mysteries» bei uns in Zürich im Frühling am Kiosk entdeckt und seither «verschlinge» ich es jedes Mal mit grossem Genuss. Ich finde es wunderbar, dass es nach vielen Jahren endlich eine Zeitschrift gibt, die fundiert über all diese unerklärlichen Dinge berichtet. Ihr Team macht das grandios! Muss mit meinem Mann immer darum ringen, wer es als Erster lesen darf. Werde das Heft auch gerne in meinem Freundeskreis weiterempfehlen. Ich freue mich bereits auf die nächste Ausgabe.
A. Huber, Zürich (CH) An die Haustüre nageln…
Eigentlich müsste man ja jeden ihrer Artikel kopieren und den Meinungsträgern an die Haustüre nageln…
Uwe Saller (E-Mail) Impressum ISSN 1660-4377 Erscheinungsweise 6 Ausgaben pro Jahr Herausgeber Luc Bürgin Redaktion Mysteries, Postfach, CH 4002 Basel Tel. +41 – 61 – 681 62 61 Fax +41 – 61 – 681 62 61 Internet www.mysteries-magazin.com E-Mail: mysteries@bluewin.ch Layout Daniel Schaufelberger, Jürgen Tränkle Lektorat Ruth Gremaud Druck Greiserdruck, Rastatt Jahresabonnement EUR 44.90 SFr. 69.– (siehe dazu Bestelltalon auf S. 58) Anzeigenschluss Ausgabe 8/2005: 24. Februar 2005 Bankverbindungen Deutschland: BW Bank, Lörrach Konto-Nr.: 460 85262 00 BLZ: 683 200 20 SWIFT: BWBKDE6S683 IBAN: DE6668 3200 2046 0852 6200 Schweiz: Basler Kantonalbank Konto-Nr.: 165.414.141.84 IBAN: CH25 0077 0016 5414 1418 4 Postcheckkonto Basel Konto-Nr.: 40-93969-1 Copyright Alle Rechte vorbehalten. Wiedergabe von einzelnen Artikeln – auch in elektronischer Form – nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen wird keinerlei Haftung übernommen. Mit Autorennamen gezeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
Emmerich verschiebt «King Tut» – dafür trumpft Spielberg auf Wisnewski: Neues Buch Will die Weltraummacht USA wirklich ferne Planeten erobern – und zwar friedlich? Diese Frage stellt Bestsellerautor Gerhard Wisnewski («Operation 9/11») in seinem aktuellen Buchprojekt «Lügen im Weltraum». Der USA-Kritiker: «Vom ersten Flug in den Orbit über den ersten Weltraumspaziergang bis zur Mondlandung – von Anfang an gab es Ungereimtheiten bei der Eroberung des Weltalls. Sie führen auf die Spur eines gewaltigen Täuschungsmanövers: Unter dem Deckmantel der zivilen Raumfahrt werden Militärapparate gemästet und heimlich Waffen stationiert. Ziel der Mobilmachung im All: die Weltherrschaft. Im Fadenkreuz: die Erde und jeder Einzelne von uns.» Das Buch soll diesen Herbst auf den Markt kommen.
Schlechte Nachricht für alle Fans von «Stargate»-Macher Roland Emmerich. Wie «mysteries» direkt von seinem Büro in den USA erfuhr, hat der deutsche Kultregisseur sein angekündigtes Filmspektakel über Pharao Tut-anch-Amun vorerst auf Eis gelegt. Statt dessen arbeite er derzeit an verschiedenen anderen Projekten. Dafür schlägt im Juni dieses Jahres Regiekollege Steven Spielberg zu: Seine 200 Millionen US-Dollar teure (!) Neuverfilmung des Science-Fiction-Klassikers «Krieg der Welten» (Bild) dürfte zum Kassenschlager des Jahres avancieren.
Nach Messner und Piccard: Däniken erhält den «World Explorer Club»-Preis Hohe Ehre für Erich von Däniken: Am 22. November 2004 wurde der ET-Forscher für sein Lebenswerk mit dem diesjährigen Preis des international renommierten «Explorer Club» ausgezeichnet. Die Ehrung ging im überfüllten Hörsaal der Technischen Universität Lodz über die Bühne. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Forscher wie Bertrand Piccard oder Reinhold Messner. In ihrer Laudatio begründeten die Preisrichter ihre Ehrung: «Für die vielen Jahre seiner beharrlichen Bemühungen, das Kulturerbe der Menschheit zu erforschen und populär zu machen; für die Erforschung von Rätseln und für die Courage, fundamentale Fragen in einer Welt zu stellen, wo die Antworten schwer oder gar unmöglich sind.»
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/zwerg-menschen-gibts-auch-in-china-page5-1.jpg766620Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2005-01-01 12:00:002025-12-13 08:41:09«Zwerg-Menschen Gibts Auch In China»
In weniger als einem Jahrzehnt wird das Internet zum alten Eisen gehören. Eine neue Datenwelt wird es ablösen, virtueller und komplexer. Schmunzelnd werden wir uns an die Zeiten erinnern, in denen wir noch per PC-Tastatur und E-Mail kommunizierten. So wie wir heute über Tintenfeder und Schreibmaschine lästern.
Die Computer der Zukunft werden mit uns sprechen – und wir mit ihnen. Mikroskopisch kleine Implantate in unserem Körper werden uns erlauben, überall mit ihnen in Kontakt zu treten.
Sie kontrollieren und steuern unseren Gesundheitszustand, fungieren als Reisepass oder als Kreditkarte – und ersetzen das Handy. Jeder unserer Körper wird von überall her abrufbar sein. Jede kleinste Regung von Geburt an gespeichert. Maschinen garantieren Perfektion. Gnadenlose Perfektion.
Wie ein Schleier wird sich die virtuelle Welt über unseren Erdball legen, bis Schein und Wirklichkeit miteinander verschmelzen. Die Revolutionen der Zukunft finden in der Datenwelt statt.
Die Wissenschaft dringt in unbekannte Dimensionen vor – und Hacker in unsere Körper ein. Gedanken werden speicherbar. Gefühle ebenfalls. Die Technologie erhält ein Gesicht.
Zukunftsmusik? Kaum. Der Mensch hat die Zukunft seit jeher unterschätzt. Immer war sie schneller, als wir denken konnten. Kühner, als wir zu träumen wagten. Machtvoller, als wir wahrhaben wollten. Seit Menschengedenken überrumpelt sie uns jeden Tag von Neuem.
Fortschritt lässt sich nicht stoppen.
Er wird von Menschen gemacht. Doch so verlockend die Perspektiven, so verheerend die Auswirkungen. Denn alles, was anfänglich gut gemeint ist, wird irgendwann missbraucht. Das ängstigt uns. Zu Recht fürchten wir um unsere Menschlichkeit. Noch sind unsere Gedanken frei. Noch können nur wir sie kontrollieren. Doch die Schere zwischen technologischer und ethischer Entwicklung klafft immer stärker auseinander.
Wie Erwachsene basteln wir an neuen Technologien. Wie Kinder gehen wir damit um. Könnten Sie einem Steinzeitmenschen guten Gewissens ein Feuerzeug in die Finger drücken?
Noch ist es Zeit, unser Bewusstsein auf eine neue Stufe zu heben. «Umweltschutz», «Fairness» und «Menschenrechte» sind Schlagworte von gestern. Weiterreichende gilt es erst noch zu formulieren. Wie wärs mit «Universumsbewusstsein», «Ideentoleranz» und «Individualitätsachtung»? Noch kennen weder der Duden noch Google derlei Wortschöpfungen.
Höchste Zeit, sie in unsere Sprache zu integrieren. Denn wir tun nur, was wir auch aussprechen können.
Der Unterschied zwischen der spezifischen Schwere des Ballons und der Schwere der Atmosphäre, in der er sich bewegt, kann demnach als Antriebskraft genutzt werden. Vorausgesetzt, dass der Flugkörper in der Vorwärtsbewegung so wenig Widerstand wie möglich, dafür aber in der Senkrechten so viel wie möglich leistet.
Die Kraft, welche das Schiff steigen oder fallen lässt, wird gemäss der vorgegebenen aerodynamischen Form in eine ‹‹ Die Flugbahn verläuft in Form langestreckter Wellen.
vektorielle, je nach Gewichtsverlagerung und spezifischer Schwere geneigte Vorwärtsbewegung umgeleitet. Die Flugbahn dieses Luftfahrzeuges verläuft in Form lang gestreckter Wellen. Erreicht der Pilot seine Maximalflughöhe, wird Wasserstoffgas abgelassen. Das Schiff, jetzt schwerer als die umgebende Luft, gleitet im leicht geneigten Winkel abwärts.
Während dieser Flugphasen ist die Aereon mit Hilfe des Seitenruders in allen Himmelsrichtungen voll manövrierfähig.
Diese Flugmanöver sind auch gegen den Wind ohne zusätzliche Antriebsaggregate möglich.
Nachforschungen erbrachten: Andrews gründete 1849 zusammen mit einigen Freunden ein «Erfinderinstitut». Ende Mai 1863 war es geschafft. Vor den Flugpionieren lag das 10’000 Dollar teure Luftschiff. Ein Vermögen für die damalige Zeit.
Wie einem zeitgenössischem Bericht zu entnehmen ist, wurden am 1. Juni 1863 die 21 Zellen zunächst in der Halle mit Wasserstoff gefüllt. Dann zog eine Hilfsmannschaft die Aereon ins Freie.
Auf der Gemeindewiese befestigten Helfer den Pilotenkorb an den drei grossen Zylindern mit Hunderten von Seilen, während eine riesige Menge Neugieriger herbeiströmte. Auf Solomon Andrews’ Kommando «Leinen los!» schoss die Aereon mit hoher Geschwindigkeit vorwärts. Unter dem Jubel der Menge ging sein Traum in Erfüllung.
War die Aereon steuerbar? Andrews scheute die Probe aufs Exempel nicht.
Geschickt setzte der Ballonfahrer den Lenkmechanismus in Kraft. In einer eleganten Wendung drehte das Luftschiff und flog plötzlich auf die Zuschauer zu. Gleichzeitig stieg es auf eine Höhe von 60 Metern. Die Menschen jubelten. Dr. Andrews flog gegen den Wind. Ein uralter Wunsch der Menschen – hier hatte er sich vor aller Augen erfüllt.
Start frei zum letzten Flug Während sich trotz eines weiteren Schreibens am 26. August 1863 an Präsident Lincoln niemand für die revolutionäre Technik zu interessieren schien, eilten am 4. September 1863 Scharen von Reportern herbei, einen abschliessenden unbemannten Versuch zu verfolgen.
Denn die Aereon sollte zu ihrem letzten Flug aufsteigen, damit nicht feindliche Agenten das lenkbare Flugschiff in die Hände bekämen und als Kriegsmaschine gegen die Nordstaaten einsetzen könnten.
Der «Vater» der Aereon gab das Zeichen. Die Haltetaue wurden zerschnitten.
Und schon schoss das Wunderschiff mit höchster Geschwindigkeit spiralförmig in den Himmel. In etwa drei Kilometern Höhe durchstiess es die Wolkenformation und wurde nie wieder gesehen.
Wenn wir die Beschreibung des äthiopischen Nationalepos heranziehen, so scheint es, als habe sich König Salomon vor zirka 2800 Jahren einer ähnlichen Konstruktion bedient. Nach altindischen Überlieferungen hat Salomon mit seinen fliegenden Wagen jedenfalls spektakuläre Langstreckenflüge bis weit nach Asien unternommen.
In diesem Zusammenhang gibt es drei Berge, die bis auf den heutigen Tag «Takht-I-Suliemann», also «Thron des Salomons» genannt werden. Sie befinden sich in Kaschmir, Pakistan und im nordwestlichen Iran. Auf ihren Gipfeln soll der König aus Israel mit seinen Luftschiffen gelandet sein.
Solomon, eine Reinkarnation von Salomon? Soweit wollen wir nicht spekulieren. Aber die flugtechnischen Fakten, die wir in der Patentschrift des Solomon Andrews nachlesen können, und das im Kebra Nagast überlieferte Wissen basiert auf demselben naturwissenschaftlichen Fundament.
Dass König Salomons Wissen und das Wissen von Solomon Andrews gleichermassen fast in Vergessenheit geriet, ist eine traurige Wahrheit. Dennoch hat die Erfindung Dr. Andrews den Weg dafür geebnet, dass wir heute definitiv sagen können: Es gab real eine Flugtechnik mit gelenkten Luftschiffen, die schon um 950 vor Christi Geburt zu verwirklichen war.
Kaum zu glauben: Bis vor einigen Jahrzehnten lebte in der Wüste von Marokko ein «Mensch», dessen Gesichtszüge frappant an unsere Vorfahren erinnerten.
Heute zeugen nur noch einige wenige Fotos von dem erstaunlichen Mann, der sich ausschliesslich von rohem Fleisch ernährt haben soll.
Über 70 Jahre ist es her. Zu lange, um das Rätsel um Azzos Herkunft nachträglich zu klären. Die Spur ist verwischt, Azzo Bassou längst gestorben.
Azzo war 1931 in Marokko, südlich von Marrakesch, entdeckt worden (Foto links). Zeitgenossen, die ihn zu Gesicht bekamen, beschrieben ihn unverhohlen als «wilden Idioten, der in einer Höhe lebte und sich ausschliesslich von rohem Fleisch ernährte».
Seltsamerweise liessen sich Azzos Gesichtszüge keiner uns bekannten Rasse zuordnen. Mit seiner fliehenden Stirn und seiner wulstigen Nase erinnerte sein Körperbau vielmehr an den eines Neandertalers oder eines Pitecanthropus.
Woher stammte Azzo? Handelte es sich bei ihm wirklich um einen noch lebenden, prähistorischen Vorfahren des Menschen, wie manche behaupteten? Wir wissen es nicht. Abgesehen von einigen Presseberichten aus der damaligen Zeit existieren so gut wie keine schriftlichen Überlieferungen.
Selbst die Fachwelt reagierte nicht: Kaum ein Wissenschaftler, der sich der Sache annahm, geschweige denn ausführlich darüber berichtet hätte. Wäre Azzo im Laufe der Jahre nicht mehrmals fotografiert worden, hätte man ihn mittlerweile wohl längst vergessen.
Spurensuche Einer der wenigen, die sich Mitte der 50er-Jahre überhaupt noch an Azzo erinnerte, war der französische Schriftsteller Jean Boullet. Im marokkanischen Vallée du Dadès versuchte er 1956 zu eruieren, was aus dem mysteriösen «Vorzeitmenschen» geworden war.
Resultat: Azzo war noch am Leben – und Boullet gelang es, ihn erneut vor die Kameralinse zu locken. Weitere Fotos aus der damaligen Zeit stammen von Professor Marcel Homet, einem französischen Ethnologen und Weltenbummler, der sein Leben lang den Erdball nach Spuren versunkener Kulturen absuchte.
Anfang der 70er-Jahre heftete sich schliesslich die italienische Forschungsgruppe «Associazione Studi Preistorici Internazionale» in der südmarokkanischen Sahara auf Azzos Spuren: Mario Zanot, Renzo Franco, Roberto Czeppel und Marco Marchetti sowie der Anthropologe Alfred Guillet machten sich auf, das Rätsel zu lösen.
«Nachdem wir den Hügel von Tizi N’Tichka überschritten und einige Flussläufe durchwatet hatten, drangen wir in die südmarokkanische Sahara vor, wo die Temperaturen oft zwischen 45 und 50 Grad Celsius schwanken», berichtete Zanot.
«Als wir – nicht ohne Schwierigkeiten – die Oase von Sidi Fillah erreicht hatten, baten wir den Häuptling des Dorfes um Gastfreundschaft. Der gab schliesslich zu, dass Azzo in der Oase begraben war, und erklärte dann, seine Knochen seien ‹unantastbar›.
‹Der Mann›, sagte er uns im Vertrauen, ‹war nicht ganz normal. Er lief nackt herum, benutzte nur rudimentäre Gerätschaften und konnte nur ein paar, oft unverständliche Worte artikulieren›.
«Eigenartige Wesen» ‹Die letzten Verwandten von Azzo›, erzählte er uns, ‹sind die Schwestern Hisa und Herkaia, die als eigenartige Wesen gelten und niedrige, schwere Arbeiten verrichten müssen.› Die interessantesten Daten, die wir bei der Beobachtung dieser beiden Wesen sammeln konnten, betrafen ihre somatischen Züge: fliehende Stirn und fliehendes Kinn und stark gewölbte Brauenbö- ‹‹ Einer Linie folgend, die im Lauf der Zeit verloren ging…
gen, die zwar bei weitem nicht so auffallend sind wie bei ihrem Verwandten, aber doch in der gleichen Weise geschwungen und einer Linie folgend, deren Spur im Lauf der Zeit verloren gegangen ist.»
Bleibt zu hoffen, dass sich irgendwann weitere Forscher in die Oase aufmachen und Azzos Knochen ausbuddeln, ehe sich niemand mehr an ihn erinnern kann. Vermutlich die letzte Chance, um mehr über die geheimnisvolle Kreatur in Erfahrung zu bringen…
Das Thema ist derart heikel, dass es selbst gestandene Journalisten kaum aufzugreifen wagen. Die Frage: Was ist dran an der Behauptung einiger Mediziner, dass das HIV-Virus nie sauber isoliert worden sei, womöglich also nur ein Phantom ist? «Gar nichts!» antworten hochrangige AIDS-Experten, die von «mysteries» mit dieser Behauptung konfrontiert wurden. Dennoch bleiben zumindest einige Fragezeichen übrig. Die Redaktion überlässt es den Lesern, ihre eigenen Schlüsse zu ziehen.
von Sven Berger «Bis Ende 1996, dem Zeitpunkt meiner Emeritierung, hat mich das HIV-AIDS- Problem naturgemäss nur am Rande interessiert, und ich habe die entsprechenden, vorwiegend in Englisch abgefassten Publikationen zur ‹Isolierung› und ‹Charakterisierung› des HIV ohne eingehende Prüfung ihrer Stichhaltigkeit als selbstverständlich korrekt akzeptiert. Als ich dann die Diskussionen über die in Wirklichkeit offensichtlich fehlende Reindarstellung des HIV kennen lernte, war ich so schockiert, dass ich mich entschloss, nun endlich einmal selbst alle diese Arbeiten kritisch unter die Lupe zu nehmen.»
Diese Sätze stammen nicht von irgendwem – sondern von Professor Dr. Heinz Ludwig Sänger, dem emeritierten Direktor des Max-Planck-Institutes für Biochemie in Martinsried. In Anerkennung seiner bahnbrechenden Forschungen über die Natur der Viroide wurde er 1978 mit dem renommierten Robert-Koch-Preis ausgezeichnet.
«Ich hielt das für undenkbar!»
Beunruhigt über die wachsende Kritik an der AIDS-Forschung wollte sich Sänger ein eigenes Bild über die Argumente der Kritiker machen. Und wurde damit vom Saulus zum Paulus: «Ich hielt es geradezu für undenkbar, dass man von einem Virus redete, das man im Gegensatz zu den viel versprechenden Titeln in den entsprechenden Publikationen nicht nach den Kriterien der klassischen Virologie gereinigt und in hochreiner Form im Reagenzglas verfügbar hatte», gibt er zu.
Modelldarstellung des HI-Virus gemäss aktueller Lehrmeinung. Typisch für seine Erscheinung sind die kleinen Noppen.
Erst unter diesen Voraussetzungen könne man nämlich das virale Genom und die spezifischen viralen Proteinkomponenten biochemisch detailliert charakterisieren, das heisst vor allem sequenzieren.
«Als Ergebnis meiner intensiven Literaturstudien hat sich gezeigt, dass bisher keine einzige Publikation existiert, in der beschrieben wird, dass das HIV nach den Kriterien der klassischen Virologie isoliert, gereinigt und charakterisiert wurde. Es erhebt sich somit die Frage, wie es möglich war, dass alle diese Arbeiten zur angeblichen HIV-Isolation und -Charakterisierung veröffentlicht werden konnten, obwohl sie nicht halten, was ihre Titel versprechen.»
Sätze, die etablierten AIDS-Forschern das Blut in den Adern gerinnen lassen.
Denn sie sind Wasser auf die Mühlen all jener Ärzte, welche die allgemein akzeptierten Vorstellungen über das HIV-Virus anzweifeln.
Lange Zeit unisono als eine Handvoll Spinner ignoriert, verschaffen sie sich dennoch immer wieder Gehör. Ihre Behauptung: «AIDS ist keine eigenständige Krankheit, sondern ein Sammelsurium unzähliger altbekannter Krankheiten, die gegen jede Logik zum Syndrom AIDS zusammengefasst werden.»
‹‹ Ist AIDS ein Sammelsurium altbekannter Krankheiten?
Einige davon würden sogar von den Medikamenten selbst herrühren. Die gängigen Behandlungsmethoden seien insofern kontraproduktiv. Und: «Es gibt keinen schlüssigen Beweis, dass das HIV-Virus überhaupt isoliert worden ist, wie gemeinhin behauptet.» Sprich: Ein eigentliches HIV-Virus existiere gar nicht.
Provokante Aussagen, die durch Sängers Aussagen durchaus Gewicht erfahren. Mit Recht, wie der Professor meint: «Aufgrund meiner eigenen wissenschaftlichen Erfahrung bin ich in der Lage, mir ein Urteil über die Isolierung, Reindarstellung und biologisch-biochemische Charakterisierung von Viren sowie von viralen und zellulären Nukleinsäuren zu bilden, auch wenn diese aus tierischen, menschlichen oder mikrobiellen Zellen stammen.
Tests sind unspezifisch Und weiter: «Da das HIV bisher nicht in reiner Form isoliert wurde, konnten weder seine Nukleinsäure noch seine Proteine isoliert und charakterisiert und als Standards zum Nachweis verwendet werden. Daher sind alle gegenwärtig angewendeten Testverfahren nicht HIV-spezifisch, denn mit ihnen kann man prinzipiell nur zelluläre Bestandteile nachweisen. Das gilt sowohl für die Nukleinsäure-Nachweisverfahren mit Hilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) als auch für die Protein- (Elisa- und Westernblot-) Testverfahren.»
Abgefasst hat der deutsche Professor seine explosiven Aussagen für den deutschen Journalisten Michael Leitner. In seinem Buch «Mythos HIV» listete dieser 2001 etliche Fakten auf, um zu beweisen, dass die Schulmediziner einem Phantom hinterher jagen, dass es gar nicht gibt.
Starker Tobak, wie er einräumt. Doch Leitner sieht sich nicht als Missionar: «Ich möchte, dass man jedes einzelne Kapitel kritisch hinterfragt. Jeder soll sich ein eigenes Bild machen und selbst entscheiden, ob er die von mir gezogenen Schlüsse teilt oder nicht.»
Leitner ist nicht der einzige, der vom AIDS-Mythos spricht.Als einer der ersten sorgte in den 80er-Jahren Professor Peter Duesberg für Aufsehen. Die Schulmediziner schienen seine Argumente kontern zu können. Für sie ist das Thema seither vom Tisch. Obwohl sich in der Folge auch Professor Alfred Hässig, Gründer des Schweizer Blutspendewesens, Berater der UNO und Ex-Leiter des Projektes «AIDS in Afrika» auf die Seite der «AIDS-Dissidenten» schlug.
Komplexe Problematik Warum wurden derlei Aussagen in der Öffentlichkeit kaum diskutiert? Die Antwort ist simpel: Das Gebiet der Virologie ist hochkomplex. Ein medizinischer Laie findet sich im Dschungel der Fachausdrücke kaum zurecht. Vieles bleibt für ihn unverständlich. Wem also soll er glauben? Und wem nicht?
«mysteries» interessierte sich deshalb vor allem für die Kernaussage der AIDS-Kritiker. Ist das HIV-Virus wirklich ein Phantom? Stimmt es tatsächlich, dass es bis heute nicht wissenschaftlich sauber isoliert werden konnte, zumindest nicht nach dem so genannten «2. Kochschen Postulat», wonach «der Erreger sich aus dem erkrankten Organismus isolieren und in Reinkultur züchten lassen muss»?
Stellvertretend für die Kontroverse ‹‹ Was ist wirklich dran an den Vorwürfen der HIV-Kritiker?
präsentierten wir zahlreichen anerkannten Fachleuten und Organisationen drei Zitate von AIDS-Kritikern und baten sie um Stellungnahme.
Zitat 1: HIV ist weder nach den Regeln der Virologie, noch nach denen der Retrovirologie nachgewiesen. Die HIV-Wissenschaft hat sich ihre eigenen Regeln gebastelt. Man fotografiert etwas, das aussieht wie ein Virus, bleibt aber jeden Beweis schuldig, dass das fotografierte Etwas auch ein Virus ist!
HIV konnte niemals unfixiert, per Elektronenmikroskop photographiert werden, obwohl es laut neuem HIV- Modell im Blut millionenfach pro kleinster Volumeneinheit vorkommen soll. In Arbeiten, in denen es «abgebildet» wurde, befindet sich nirgendwo eine Analyse der genetischen Substanz, der Nachweis, dass es sich hier um ein Virus handelt.
Auf allen so genannten «HIV-Fotos» sind instabile, nicht isolierbare zelluläre Export-/Importpartikel zu sehen, die wegen der Unstabilität fixiert, im Ultradünnschnitt, fotografiert wurden. Zumeist sind die Zellen, in denen sie sich befinden, im Umfeld erkennbar. Das hat nichts mit einem isolierten Virus zu tun, abgesehen von der Grösse und der Grobstruktur. (Michael Leitner, Journalist, Dortmund) Zitat 2: Kein Foto eines isolierten HIV-Partikels ist je veröffentlicht worden und das Gleiche gilt für dessen Eiweisse und genetisches Material. Was statt dessen publiziert wurde, sind Fotos von virusähnlichen Partikeln in Zellkulturen, die chemisch fixiert, in Kunstharz eingebettet und in ultradünne Scheiben geschnitten werden (damit sie überhaupt fotografierbar sind), aber keine isolierten Viren (die man, ohne sie zu fixieren und einzubetten, als Ganzes fotografieren kann), geschweige denn von Strukturen in menschlichem Blut oder Körperflüssigkeiten, die das Aussehen haben, welches dem HIV-Modell entspricht. (Dr. Stefan Lanka, Stuttgart) Zitat 3: Montagnier und Gallo haben entgegen der allgemeinen Meinung keine Fotos von Viruspartikeln veröffentlicht.
Sie veröffentlichten vielmehr EM-Fotos von ein paar Partikeln, von denen sie be- Wissenschaftliche Aufnahme des HI-Virus. «AIDS-Dissidenten» zweifeln die Aussagekraft derartiger Fotos massiv an.
haupteten, es seien Retroviren, es sei das HIV.
Aber Fotos beweisen nicht, dass Partikel ein Virus sind, und die Existenz von HIV wurde nicht mit der auf dem Treffen von 1973 vereinbarten Methode nachgewiesen. Damals war das Pasteur-Institut Gastgeber eines Treffens, dem verschiedene Wissenschaftler beiwohnten, die heute zu den massgebenden HIV-Experten zählen. Auf jenem Meeting wurde die Methode der Retroviren-Isolation gründlich diskutiert, und das Fotografieren der 1,16g/ml Bande des Dichtegradienten wurde als unbedingt notwendiger Bestandteil der Prozedur erachtet.
Montagnier und Gallo verwendeten zwar das Dichtegradient-Bandieren, aber aus irgendeinem unbekanntem Grund veröffentlichten sie überhaupt kein EM-Foto von dem Material mit 1,16g/ml Dichte, das sie und jeder nach ihnen «reines HIV» nennen. Das ist rätselhaft. (Eleni Papadopulos-Eleopulos, Biophysikerin, Perth, Australien) Was entgegen die Experten?
Alles nur Humbug? Oder ist doch etwas daran? Stellvertretend für viele fiel die knappe Antwort des Robert-Koch-Instituts in Berlin aus. Sprecherin Susanne Glasmacher: «Äusserungen, es gäbe keine HI-Viren, entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage und werden daher vom Robert-Koch-Institut auch nicht kommentiert. Das Thema ist vor Jahren in der Öffentlichkeit gewesen, Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage.»
Ein entsprechender Link führt dort zu einigen Fachartikeln, in denen vorwiegend ältere kritische Stellungnahmen von Duesberg kommentiert werden, hauptsächlich auf Englisch. Kein Wort über das Buch von Leitner, das Vorwort von Professor Sänger oder das Internet, das – zumindest im Bereich der populären Seiten – heute fest in «Dissidenten-Hand» ist.
Und so überzeugend die vom Robert-Koch-Institut angeführten Gegenargumente für Fachleute möglicherweise auch sind: Für «Normalsterbliche» bleiben sie vollkommen unverständlich.
Weitaus konkreter äussert sich immerhin der international bekannte Schweizer AIDS-Experte Professor Jörg Schüpbach, Leiter des Nationalen Zentrums für Retroviren der Universität Zürich: «Die erwähnten Kritiker verhalten sich wie ‹Experten›, die bei Vaterschaftsfragen den Täter im Bett fotografiert sehen müssen und die Aussagekraft von DNA-Tests leugnen», kritisierte er gegenüber «mysteries». «Wir leben heute im Zeitalter der Molekularbiologie und der molekularen Diagnostik, und es gibt heute empfindlichere Nachweismethoden als das Elektronenmikroskop.»
Schüpbach weist denn auch darauf hin, ‹‹ Wir leben heute im Zeitalter der molekularen Diagnostik!
dass man eine Konzentration von rund 100 Millionen bis 1 Milliarden Retroviren/mL benötige, um diese via Elektronenmikroskop in vernünftiger Zeit, also rund einer Stunde, zu finden. «Fast alle HIV-Infizierten haben aber Viruskonzentrationen von deutlich unter 10 Millionen/mL.»
Daher sei es kein Wunder, dass der Direktnachweis im Elektronenmikroskop unzuverlässig sei und deswegen nie Eingang in die Routinediagnostik gefunden habe. «Demgegenüber können mit sequenzspezifischer PCR einzelne Kopien des Virusgenoms, also einzelne oder einige wenige Viruspartikel, zuverlässig nachgewiesen werden.»
Würde sich ein unfixierter Direktnachweis im Elektronenmikroskop aller Mühe zum Trotz nicht dennoch lohnen, um all die kritischen Stimmen ein für allemal vom Tisch zu fegen? Eine Frage, die der Professor nur indirekt beantworten mochte: «Publikationen, die Viruspartikel in HIV-Infizierten und AIDS-Patienten zeigen, und zwar in Biopsien von Lymphknoten, gab es schon seit 1986. 1993 erschienen solche Bilder auch in ‹Nature›, zusammen mit dem Genomnachweis von HIV im selben Material. Weshalb diese Bilder von den ‹Experten› nicht anerkannt werden, ist mir schleierhaft. Die Versteifung auf ‹unfixiertes› Material ist grotesk: Jeder weiss, dass die Morphologie von Retroviren im fixierten Ultradünnschnitt besser beurteilbar ist.»
«mysteries» wollte es genauer wissen.
Also präzisierten wir die Frage noch einmal: «Wäre der von Kritikern geforderte unfixierte Direktnachweis des Virus via Elektronenmikroskop praktisch gesehen überhaupt möglich – auch wenn die Morphologie von Retroviren im fixierten Ultradünnschnitt offenbar besser beurteilbar ist? Und wenn ja: Warum wurde dies nie getan? Wenn wir die von Ihnen aufgeführten Publikationen richtig verstehen, sind die dort gezeigten Viruspartikel ja ebenfalls ‹fixiert›? Oder irren wir uns?»
Schüpbach mochte die Frage seltsamerweise erneut nicht konkret beantworten: «Absurden Forderungen kann man nicht dadurch begegnen, dass man sie erfüllt oder die entsprechende Literatur vorlegt», entgegnete er. «Die Leute weigern sicheinfach, die Mosaiksteinchen aus unzähligen publizierten Experimenten zu einem vernünftigen Bild zusammenzusetzen.»
Wahrscheinlicher ist wohl, dass ein Laie die für Medizin-Experten offenbar durchaus schlüssige Argumentation ganz einfach nicht kapiert. Allerdings nähren selbst die Aussagen eines Topexperten wie Professor Schüpbach ansatzweise das Gefühl, dass in der AIDS-Forschung noch immer einiges unklarer ist, als offiziell eingestanden wird. Umso mehr, als polemische Untertöne gegenüber Kritikern auf beiden Seiten nicht zu überhören sind.
Interpretationssache Letztlich scheint die ganze Kontroverse sowieso eine Interpretationsfrage: Die Minderheit interpretiert die vorliegenden Beweismittel anders als die Mehrheit.
Zu hoffen bleibt in diesem Fall für alle AIDS-Patienten, dass die Mehrheit auch wirklich Recht behält. Schliesslich wird es den Betroffenen nicht gerade leicht gemacht, sich selbst eine Meinung zu bilden.
Zu komplex die Problematik, als dass sie sich ohne medizinische Grundkenntnisse akkurat beurteilen liesse.
Anders die Dissidenten: Ihre Artikel sind weitaus populärer und verständlicher formuliert. Ist es da nicht logische Konsequenz, dass viele Infizierte ins Grübeln kommen? Müsste die Schulmedizin nicht mehr unternehmen, um ihre Gegenstandpunkte auch im Internet verständlich zu kommunizieren?
Schüpbach sieht das anders: «Die Kritikerstimmen sind seit gut zwei Jahren verstummt. Denen, die noch nicht verstummt sind, ist nicht zu helfen. Das Internet ist, nebst einer ausgezeichneten Quelle für hochaktuelle, gute Informationen auch eine Mülldeponie und Schutthalde. Meinen Sie, Sie können Ihren Verstand beim Internet abschalten? Das dürfen weder Sie, noch medizinische Laien, noch AIDS-Patienten!»
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/streit-um-hiv-wem-soll-man-glauben-page38-1.jpg8131034Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2005-01-01 12:00:002025-12-13 08:41:01Streit Um Hiv: Wem Soll Man Glauben?
Der «Störtebeker-Kopf» im Museum für Hamburgische Geschichte gehört einem vor sechshundert Jahren hingerichteten Seeräuber. Handelt es sich tatsächlich um den legendären Freibeuter und Volkshelden Klaus Störtebeker? Historiker, Anthropologen und Rechtsmediziner lüfteten in einer Spiegel-TV-Reportage von VOX nun die Geheimnisse des «Störtebeker-Schädels» – und gaben dem Freibeuter ein Gesicht.
Vor fast 130 Jahren machten Arbeiter bei Erdarbeiten für die Hamburger Speicherstadt eine seltsame Entdeckung. Sie fanden einen menschlichen Schädel, in dem ein Nagel steckt. Reste am Nagel deuten darauf hin, dass der Kopf auf eine hölzerne Unterkonstruktion geschlagen worden war.
Ist dies der Kopf des berühmt-berüchtigten Klaus Störtebeker? Der Hamburger Rechtsmediziner Professor Klaus Püschel hat den Schädel untersucht. Er entdeckte mehrere «Probehiebe». Das Loch für den schmiedeeisernen Nagel sei sorgsam vorbereitet worden, damit der Schädel nicht zerplatzt, sagt Püschel.
«Man wollte diesen Schädel erhalten und man wollte, dass speziell dieser Schädel am Elbufer aufgenagelt stehen bleibt über lange Zeit. Und das ist ein ganz klarer Hinweis darauf, dass es eine herausgehobene Persönlichkeit war.»
Jetzt gibt ein Team von Wissenschaftlern dem «Störtebeker-Schädel» ein Gesicht. Anthropologen, Archäologen, Historiker und Mediziner arbeiten dabei Hand in Hand. In der Stiftung «Caesar» in Bonn entsteht eine Kopie des «Störtebeker-Schädels» aus Kunstharz – die Grundlage für die Gesichtskonstruktion.
In Paris geht die Rekonstruktion des Freibeuterkopfes in die nächste Phase.
Das neue Gesicht soll entstehen. Erste Anlaufstelle für das Team um den Rechtsmediziner Klaus Püschel ist das Hauptquartier der Gendarmerie. Das anthropologische Labor der Polizei hat sich mit der Identifizierung unbekannter Toter mittels plastischer Gesichtsrekonstruktion weltweit einen Namen gemacht.
«Ausdrucksstarker Blick» Nachdem die Wissenschaftler den Schädel mit allen seinen Details fotografiert haben, errechnet der Computer die Stärke der Weichteilauflage. Die Grundlage dafür bilden Reihenmessungen an Toten über Jahrzehnte.
Doch das eigentliche Gesicht erschafft die französische Künstlerin Elisabeth Daynès. Seit vielen Jahren rekonstruiert sie Körper und Gesichter. Dabei arbeitet sie mit Ton. Der Gesichtsausdruck sei das Schwierigste: «Es ist sehr kompliziert, den Blick gut hinzubekommen, dem Kopf einen intelligenten und durchdringenden, ausdrucksstarken Blick zu geben. Damit verbringe ich die meiste Zeit.»
Daynès hat sich entschieden, den Piraten nach links schauen zu lassen mit einem etwas beunruhigten, neugierigen, leicht fragenden Blick. «Das ist das Element, das Leute berühren, bewegen wird.
Der Besucher einer Ausstellung muss angezogen, fasziniert sein von diesem Blick. Er darf nicht das Gefühl haben, einer Puppe gegenüber zu stehen, sondern einem fast lebendem Menschen.»
So erwacht das Piratenhaupt wieder zum Leben. Der rekonstruierte Kopf ist seit Mitte November 2004 als Dauerleihgabe im Museum für Hamburgische Geschichte zu sehen. Die Rekonstruktion zeigt einen Mann, der die Fantasie vieler Generationen beflügelt hat und vielleicht Klaus Störtebeker war.
Definitive Klärung erhoffen sich die Forscher nun von einer DNA-Analyse.
Spuren im Knochenmaterial des Schädels sollen mit dem Erbgut möglicher Nachkommen namens Störtebeker verglichen werden.
«Robin Hood» der Küste Über das Leben Störtebekers ist nur wenig bekannt. Umso reicher ist der Schatz an Legenden, die sich um seine Gestalt ranken. Die populärste handelt von seiner Hinrichtung: Als Störtebeker geköpft werden sollte, bat er darum, all jene Kameraden zu begnadigen, an denen er nach seiner Enthauptung vorbeigehen würde. Seine letzte Bitte wurde gewährt, und als sein Kopf gefallen war, konnte er noch an elf Kameraden vorbeitaumeln.
Seit 1394 führte Störtebeker zusammen mit Godeke Michels die «Vitalienbrüder», die Piraten der Nord- und Ostsee, an. Sie nahmen die Handelsschiffe der Hanse mit geteilter Flotte in die Zange und kaperten sie. Mit dieser Technik raubten sie grosse Reichtümer.
Um 1380 begann die «Blütezeit» der Freibeuterei in der Nord- und Ostsee. Die Piraten, denen sich viele Adelige anschlossen, standen meist in Diensten der Landesherren von Friesland, Mecklenburg und Dänemark, die ihnen Unterschlupf an ihren Küsten gewährten. Sie wechselten pausenlos die Fronten, aber immer war die Hanse ihr Gegner.
Angeblich war es Verrat, der Störtebeker mit rund 70 Gesellen schliesslich in die Hände der hanseatischen Kriegsflotte geraten liess. Die letzte Seeschlacht fand vor Helgoland statt. Dort hatten sich die «Vitalienbrüder», von Holland kommend, verschanzt.
Jahrzehntelang forschte der Schweizer Hans Wiederkehr, ehe es ihm gelang, den Sauerstoffgehalt in Trinkwasser von durchschnittlich drei bis vier Milligramm auf 60 bis 80 Milligramm zu steigern. Sein Wasser, so sagt der Erfinder, ist bei fast allen Krankheiten von Nutzen. Inzwischen schwören sogar Leistungssportler auf das Wunderwasser. Für Erstaunen sorgt aber auch Wiederkehrs X-Gel – Wasser mit der gallertartigen Konsistenz eines Wackelpuddings.
von René Haenig Wer zum ersten Mal in der Werkstatt von Hans Wiederkehr steht, kann einfach nur staunen. Genau so stellt man sich eine Erfinder-Werkstatt vor: Überall, auf den Tischen, am Boden, in Schränken stehen Behälter, Apparate und sonstige mechanische Instrumente, Gläser und Spraydosen, Messgeräte. Dazwischen türmen sich Stapel von Zeichnungen und Notizen.
Mittendrin in der Labor-Werkstatt-Studierstube sitzt der Erfinder selbst: Hans Wiederkehr. Weisser Kittel über dem Hemd mit der akkurat gebundenen Krawatte, graue Bundfaltenhose, eine grosse Brille auf der Nase, die weissen Haare zurückgekämmt. Er erinnert ein wenig an Daniel Düsentrieb, den umtriebigen Tüftler aus den Donald-Duck-Comic-Heften.
Der 76-jährige Wiederkehr, Diplomingenieur und promovierter Geisteswissenschaftler, hat einiges ertüftelt in seinem Leben. Allein die mechanischen Erfindungen, die er sich hat patentieren lassen, füllen einen ganzen Wandschrank in der Erfinderwerkstatt in einem kleinen Dorf in der Nähe von Zürich.
Kein gewöhnliches H2O Wiederkehr hat unter anderem das Wasser neu erfunden. Genauer gesagt, Sauerstoffwasser. Nicht zu vergessen sein berühmtes Wasser-X-Gel.
Dass dies kein gewöhnliches H2O ist, erkennt der Besucher schon mit blossem Auge. Das X-Gel ist selbst bei Zimmertemperatur nicht flüssig, sondern gallertartig. Wie Wackelpudding. Nur eben ohne Geschmack.
Hans Wiederkehr in seiner Erfinder-Werkstatt. Sein geheimnisvolles «Wasser-X-Gel» gleicht Wackelpudding.
In einem Prospekt bezeichnet es Hans Wiederkehr als «die biologisch-physikalische Revolution». Dem Erfinder ist es gelungen, aufgrund eines von ihm erforschten und patentierten Verfahrens, die Oberflächenspannung des Wassermoleküls so zu verändern, dass in die dazwischen liegenden Hohlräume zusätzliche Sauerstoffmoleküle eingelagert werden können.
Laut Wiederkehr findet man den höchsten natürlichen Sauerstoffgehalt im Wasser bei Wasserfällen. Er zeigt auf eine Tabelle an der Wand seiner Erfinderstube und erklärt die dort aufgezeichneten Kurven: «Auf der untersten Kurve sehen sie den Sauerstoffgehalt unseres gewöhnlichen Trinkwassers, das sind gerade einmal drei bis vier Milligramm Sauerstoff pro Liter.» An Wasserfällen – und dabei deutet der Schweizer auf die zweite Kurve – würden bis zu 15 Milligramm Sauerstoff nachgewiesen. Aber das ist noch gar nichts in den ‹‹ Erstaunliche 60 – 80 Milligramm Sauerstoff pro Liter Wasser.
Augen des Erfinders. Sein Wasser wartet mit «phänomenalen 60 bis 80 Milligramm Sauerstoff pro Liter» auf. Und zwar ohne Zugabe von chemischen Stoffen oder sonstigen künstlichen Substanzen.
Dass Wiederkehr sich an die «Neu-Erfindung» des Wassers gemacht hat, ist kein Zufall und liegt bereits einige Jahrzehnte zurück. Als junger Mann hatte er einen schweren Unfall. Die Mediziner hätten ihn schon aufgegeben. «Ein Arzt hat mir damals gesagt, dass ich höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hätte», erinnert sich der Erfinder.
Zu diesem Zeitpunkt habe er bereits drei schwere Operationen hinter sich gehabt. Wiederkehr: «Nachdem mir der Arzt diese Nachricht eröffnet hatte, habe ich mich von meinen damaligen Kollegen verabschiedet.»
Einer von denen habe sich jedoch nicht mit der Hiobsbotschaft abfinden können und gesagt: «Blödsinn. Setz Dich in mein
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/sauerstoff-im-wasser-wirkt-wahre-wunder-page18-1.jpg9631034Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2005-01-01 12:00:002025-12-13 08:40:55«Sauerstoff Im Wasser Wirkt Wahre Wunder»
Überraschung für alle Raumfahrt-Experten: Juri Gagarin war definitiv nicht der erste Mensch im Weltraum. Wieder entdeckte Funksprüche enthüllen: Mehrere sowjetische Kosmonauten vor ihm verendeten qualvoll im All. Einige verbrannten, andere erstickten. Ihre Todesfälle wurden verschleiert. Aber: Ein Einziger von ihnen kam lebend auf die Erde zurück. Und: Er lebt noch. Erstmals hat er nun offiziell bestätigt, was die Sowjetunion jahrzehntelang abgestritten hatte.
von Luc Bürgin Der Atem des Mannes ist deutlich zu hören. Sein qualvolles Keuchen geht unter die Haut. Jeder Atemzug scheint ihm mehr Mühe zu verbreiten. Es klingt, als würde er qualvoll ersticken. Der Herzschlag setzt aus. Stille.
Die italienischen Tonbandaufnahmen sind schockierend. Sie beinhalten Funksignale, welche die italienischen Amateurfunker Achille und Gian Battista Judica-Cordiglia anfangs der 60er-Jahre aus dem Weltraum auffingen. Funksignale, die offenbar von russischen Kosmonauten stammten, deren Missionen kläglich scheiterten – und von der damaligen Sowjetunion bewusst verschleiert wurden.
Besonders brisant: Die eingangs erwähnte Aufzeichnung wurde am 2. Februar 1961 aufgeschnappt – also rund neun Wochen, bevor der Russe Juri Gagarin offiziell als «erster Mensch im Weltraum» für Furore sorgte.
In Medienberichten wurden die Aufnahmen der Cordiglias entsprechend kontrovers diskutiert. Dann gerieten sie in Vergessenheit. Jetzt sind die Horrorbänder wieder aufgetaucht. Mittlerweile kann sie sich jedermann im Internet zu Gemüte führen.
Erste Kosmonautin verbrannt Selbst nach Gagarin verheizten die Russen offenbar weitere «Testpiloten». Darunter auch eine Frau. Am 16. Mai 1961 startete sie ihren Flug ins All, wo sie beim Reentry in die Erdatmosphäre am 23. Mai 1961 jämmerlich verbrannte.
Wieder waren die Cordiglias auf Sendung – und zeichneten die letzten russischen Funksprüche auf. Auch diese Audio-Datei geht unter die Haut. Bereits einige Ausschnitte des Transkripts der Aufzeichnung lassen erahnen, welche grässlichen Qualen die Testpilotin in ihren letzten Minuten erdulden musste: «5, 4, 3, 2, 1, 2, 3, 4, 5… Bitte melden! Bitte melden! Bitte melden! Sprecht zu mir! Ich glühe…! Ich glühe…! Was? 45?
Was? 45? 50? Ja! Ja! Ja! Atmen! Atmen!
Sauerstoff! Sauerstoff! Ich glühe! Ist das nicht gefährlich? Es ist alles… Ist das nicht gefährlich? (…) Die Übertragung beginnt jetzt… 41! Ja! Ich fühle mich so heiss! Ich fühle mich so heiss! Ich fühle mich so heiss! Ich sehe eine Flamme! Was? Ich kann eine Flamme sehen! Ich sehe eine Flamme! (…) Werde ich aufschlagen? Ja…! Ja…! Ich fühle mich so heiss! Ich fühle mich so heiss! Ich werde in die Erdatmosphäre eintreten…»
Drei Tage später, am 26. Mai 1961, meldete die russische Nachrichtenagentur TASS, dass eine grosse, unbemannte Raumkapsel in die Erdatmosphäre eingedrungen und dort verglüht sei.
Das sind nur zwei Beispiele aus einer ‹‹ Nur zwei Beispiele einer ganzen Serie von Unglücksfällen…
ganzen Serie missglückter Weltallflüge der Russen, über die einst der Mantel des Schweigens ausgebreitet worden war. Über viele kursieren seit Jahrzehnten Gerüchte.
Mancher Raumfahrt-Experte verbannt sie deswegen sogar ins Reich der Fabeln.
Selbst die Cordiglia-Brüder werden heute von Skeptikern der Manipulation verdächtigt. Der schwedische Raumfahrtspezialist Sven Grahn etwa hat sich eingehend mit ihrer Arbeit beschäftigt.
«Die Cordiglia-Brüder unterhielten zwar tatsächlich eine Funkabhör-Station, und sie konnten so tatsächlich Funksignale verschiedener Raumfahrzeuge abfangen», hält Grahn fest. Dennoch hätten sie im einen oder anderen Fall wohl bewusst manipuliert, um sich wichtig zu machen.
Auch ein Schweizer lauschte Was Grahn nicht weiss: Auch in der Schweiz konnte ein Amateurfunker damals seltsame Signale auffangen. So berichtete die Basler UFO-Expertin und Journalistin Lou Zinsstag in der englischen Zeitschrift «Flying Saucer Review» anfangs 1961 über den Funk-Amateur Walter Kunz aus Münchenstein.
Auch Kunz will damals die Stimme eines russischen Kosmonauten auf Band aufgezeichnet haben.
Obwohl diese Nachricht weltweit die erste war, wurde sie von der Weltpresse völlig ignoriert.
Um seine Behauptung zu überprüfen, besuchte ihn Lou Zinsstag damals in Münchenstein. «Herrn Kunz geht es überhaupt nicht um Publizität», betonte sie später.
«Im Gegenteil: Er ist ein ziemlich scheuer Mensch.» Mindestens sechs verschiedene Funkempfänger hätten sich in seinen Räumen befunden. «Er hat keinen eigenen Transmitter. Seine Leidenschaft ist es vielmehr, Tag und Nacht zu lauschen. Oft benutzt er dazu sogar zwei Empfänger gleichzeitig.»
Aufgeregte Stimme Man schrieb den 17. Januar 1960, als Kunz seine Empfänger einmal mehr auf 20.005 Megahertz einstellte, die russische Satelliten-Frequenz. Plötzlich hörte er seltsame metallische Geräusche – und eine aufgeregte menschliche Stimme.
Kunz fackelte nicht lange: Eilends nahm er seinen Bandrecorder zu Hilfe, um alles aufzuzeichnen. Lou Zinsstag: «Die Aufnahmen waren ein bis zwei Minuten lang. Bereitwillig spielte Herr Kunz sie mir und einem Freund vor. Klar und deutlich konnte wir die russischen Wörter ‹ras, dba, tri› hören, also ‹eins, zwei, drei›.» Die Stimme sei aufgeregt und voller Furcht gewesen. «Ich werde das nie vergessen.»
Vergeblich suchte Kunz die Zeitungen in den folgenden Tagen nach entsprechenden Meldungen ab. Schliesslich kursier- ‹‹ Wollten Russen den UNO-Auftritt für PR-Zwecke nutzen?
ten bereits weltweit Gerüchte, wonach die Russen in Kürze den Weltraum erobern wollten. Also behielt der Mann aus Münchenstein das Band in Verwahrung und wartete, bis Chruschtschow im September 1960 nach New York ging.
Viele munkelten damals, dass das russische Staatsoberhaupt seinen Auftritt vor der UNO nutzen würde, um medienwirksam den erfolgreichen Weltraumflug des ersten Menschen zu verkünden. Doch nichts Derartiges geschah.
Dass die Russen damals tatsächlich Grosses verkünden wollten, bestätigte am 14. Januar 1961 schliesslich der Londoner «Observer». Die renommierte Zeitung berief sich dabei auf Paul Hickman vom United States Armed Forces Industrial College Staff.
Ihm zufolge war den amerikanischen Behörden damals der Name eines von zwei russischen Kosmonauten bekannt, die beim Versuch, die ersten Menschen im All zu werden, offenbar ums Leben gekommen waren.
Laut Hickman soll sich eine dieser Tragödien exakt während Chruschtschows Besuch ereignet haben. Einer der Russen sei damals beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre regelrecht verglüht.
Die «Oberrheinische Zeitung» lieferte ihren Lesern am 25. Januar 1961 weitere Details: «Zuverlässige Informationen, die aus Moskau in Helsinki eintrafen, bestätigen, was die Sowjets als Staatsgeheimnis «Eine Stimme aus dem Weltall?» Exklusivbericht von Lou Zinsstag in der britischen «Flying Saucer Review» (1961).
ängstlich hüten, westliche Zeitungen aber bereits vor einigen Tagen meldeten: Zwei Russen kehrten von Weltraumflügen nicht zurück. Die Namen der Piloten, die in ihren Raumschiffen verschmorten: Iwan Kowrigin und Alexander Sjachowski.»
Der Zeitung zufolge geschah der erste Start eines sowjetischen Raumpiloten genau an dem Tag, als Chruschtschow in New York zur Teilnahme an der UNO-Vollversammlung eintraf. Vor seiner Abreise aus Moskau war ihm gemeldet worden, ein neues Raumschiff mit dem Piloten Iwan Kowrigin sei startbereit. Chruschtschow befahl daraufhin, genau zwei Stunden vor seinem Eintreffen in New York den Abschuss vorzunehmen und ihn danach ständig auf dem Laufenden zu halten.
Der Start des Raumschiffes klappte perfekt, und auch in den ersten Minuten sah es ganz danach aus, als gelänge das Experiment: Raumpilot Kowrigin hatte Funkverbindung mit seiner Bodenstation.
Nur zu bald aber wurden seine Signale schwächer und hörten schliesslich ganz auf.
Chruschtschow wurde, so hiess in Helsinki, sofort mit Hilfe einer verschlüsselten Funkbotschaft unterrichtet. Er befahl, strengste Sicherheitsmassnahmen zu treffen, um die Nachricht vom missglückten Experiment nicht an die Öffentlichkeit sickern zu lassen. Es war ihm anzusehen, dass ihn die Hiobsbotschaft wie ein Keulenschlag getroffen hatte.
So heftig der sowjetische Parteiboss auch schon entgleiste – an diesem Tag fand er seine Selbstbeherrschung erstaunlich schnell wieder: Als er im New Yorker Hafen an Land ging, merkte ihm niemand etwas an. Erst als er wieder in Moskau war, ordnete er eine peinlich genaue Untersuchung der Umstände an.
Und noch ein Unglück Als ihm lückenlose Berichte vorlagen, setzte er den Leiter der sowjetischen Raumfahrtbehörde ab. Sein Nachfolger sollte es besser machen: Alexander Sjachowski, Pilot Nummer 2, verliess die Erde mit einem neuen Raumschiff. Doch auch er kam nicht zurück. Auch dieser Vorfall wurde geheim gehalten.
Als westliche Beobachter in Moskau von den beiden misslungenen Versuchen Kenntnis erhielten und vorsichtig versuchten, vom Chef der Moskauer Sternwarte, Viktor Batjikin, Näheres zu erfahren, gab er knapp und ungehalten die Die italienischen Cordiglia-Brüder in ihrer Funkzentrale.
Antwort: «Nicht das Geringste davon gehört. Es muss sich um eine Räubergeschichte handeln.»
Wassilij Parin, ein anderer sowjetischer Wissenschaftler, erklärte lediglich bedeutsam, ihm sei nur bekannt, dass am 16.August aus Anlass des astronautischen Weltkongresses in Stockholm ein «kosmisches Schiff» mit zwei Hunden, 40 Mäusen, zwei Ratten sowie einer grossen ‹‹ 40 Mäuse, zwei Ratten sowie jede Menge Pflanzen und Insekten.
Anzahl Insekten und Pflanzen aus der Sowjetunion in den Weltraum geschossen wurde. Alle diese «Passagiere» aber seien wohlbehalten zur Erde zurückgekehrt. Vom Start der beiden Raumpiloten habe er nichts gehört. Soweit damals die «Oberrheinische Zeitung».
Sjachowski hin, Kowrigin her: Nach dem «offiziellen» Kenntnisstand war Gagarin zumindest der allererste Mensch im Weltraum, der wohlbehalten wieder zur Erde zurückkam. Müsste man meinen.
Aber auch hier sieht die Realität anders aus, selbst wenn kaum einer davon weiss.
Der wahre Held heisst Vladimir Ilyushin Jr. Ilyushin war bereits fünf Tage vor Gagarin in den Weltraum gestartet, wie unlängst bekannt wurde! Der Sohn des berühmten russischen Flugzeugdesigners Sergei Ilyushin und hochdekorierte Testpilot hob am 7. April 1961 mit seiner Kapsel «Rossiya» ab – wie seine Kollegen unter strengster Geheimhaltung. Nachdem er die Erde knapp umrundet hatte, verlor er den Funkkontakt zur Bodenstation.
Nur mit viel Glück überlebte er den Reentry: Bewusstlos geworden, hatte Ilyushin keine Chance, die Kapsel vor ihrem Einschlag wie üblich per Fallschirm zu verlassen.Also donnerte er mit ihr nach drei Erdumrundungen auf chinesisches Territorium. Unter strengster Bewachung wurde Ilyushin schwer verletzt ins Spital gebracht und später nach China für über ein Jahr zur Rehabilitation abgeschoben.
Eine unglaubliche Story – umso mehr, als kaum ein Raumfahrt-Experte sie ernst nimmt. Zu Unrecht! Denn Ilyushin lebt noch – und ist mittlerweile Luftwaffen-General im Ruhestand.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/russe-enthuellt-ich-war-vor-gagarin-im-all-page12-1.jpg8901033Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2005-01-01 12:00:002025-12-13 08:40:53Russe EnthüLlt: «Ich War Vor Gagarin Im All!»
Die «unrestaurierte» Himmelsscheibe nach ihrer Beschlagnahmung in Basel. Foto: Stawa Basel-Stadt.
Verschleudern deutsche Archäologen Millionen an Forschungsgeldern? Ja, befürchtet Peter Schauer von der Uni Regensburg. Gegenüber «mysteries»-Herausgeber Luc Bürgin deutschte der Professor Ende 2004 seine Zweifel an der Echtheit der Himmelsscheibe von Nebra erstmals aus.
Sie gilt als archäologischer Jahrhundertfund: Die 1999 angeblich auf dem Mittelberg bei Nebra illegal ausgegrabene und 2002 in Basel sichergestellte «Himmelsscheibe» zählt derzeit zu den begehrtesten Ausstellungsstücken Deutschlands.
Mit rund 3600 Jahren soll sie die weltweit älteste Sternendarstellung zeigen.
Soeben wurden Sachsen-Anhalts Landesarchäologen Harald Meller und seinem Team etliche Millionen Euro an Forschungsgeldern für eine weitere Untersuchung des vermeintlichen Prachtstücks zugesprochen. Dennoch wagt jetzt einer kritisch den Finger zu heben: Peter Schauer, Professor für Vor- und Frühgeschichte an der Universität Regensburg. Handwerkstechnische Ungereimtheiten auf der Scheibe lassen ihn an einer bronzezeitlichen Herkunft zweifeln.
Herr Professor Schauer, warum zweifeln Sie an der Echtheit der Himmelsscheibe von Nebra?
Schauer: Zum einen ist es so, dass die Kollegen in Halle den Fund selber gar nicht ausgegraben haben. Der kam ja über den Kunsthandel ans Tageslicht. Der Betreffende, der die Scheibe damals wohl zeigen wollte, war auch nicht der Besitzer, sondern wurde später vielmehr als «Hehler» bezeichnet.
Meine Argumentation beginnt damit, dass bereits die Fundumstände nachvollziehbar falsch sind. Der Fund ist nämlich schon lange, bevor Herr Professor Meller darauf Zugriff hatte, in Kreisen des Handels und der Restauratoren als aus Ungarn kommend bezeichnet worden. Er hat also überhaupt keinen Fundort, vielmehr ist ihm dieser durch mehrfachen Besitzerwechsel sozusagen erst «verliehen» worden.
US-Militärbasis in Guantanamo Bay. Hier werden Hunderte von Menschen ohne gesetzliche Legitimität festgehalten.
Präsident Bush macht, was er will. Neuster Coup: Durch Folter erpresste Geständnisse dürfen in den USA vor Gericht verwendet werden. Dies bestätigte jetzt ein Vertreter des US-Justizministeriums.
Noch im Juni 2004 hatte das Oberste Gericht gegen Bush entschieden: Gefangene müssen das Recht haben, gegen ihre Inhaftierung protestieren zu dürfen, stellten die Richter klar. Grund: Im US-Straflager von Guantanamo (Kuba) werden Hunderte von «Terror-Verdächtigen» auf unbestimmte Zeit festgehalten. Ohne jegliche Rechtssprechung.
In der Folge wurden so genannte Militärtribunale eingerichtet, mit dem Zweck, die Inhaftierungen zu prüfen. Eine Farce, wie sich jetzt herausstellt: Zwar werden die Gefangenen im Zweifelsfall mittlerweile offiziell «angehört». Doch haben sie weder das Recht, einen Anwalt beizuziehen, noch muss ihnen eine Begründung für ihre Inhaftierung vorgelegt werden.
Die wird nämlich schlicht als «Geheimsache» deklariert.
Doch damit nicht genug: Der stellvertretende Generalstaatsanwalt Brian Boyle vom US-Justizministerium erklärte nun laut der Nachrichtenagentur AP, dass bei den «Anhörungen» auch Informationen verwendet werden dürfen, die nachweislich unter Folter zustande kamen.
Für Boyle kein Problem, wie er in einer ‹‹ Darf eine alte Frau aus der Schweiz festgehalten werden?
Anhörung vor einem Bezirksgericht über die Militärgerichte bestätigte. Allerdings werde im berüchtigten US-Gefängnis von Guantanamo ja sowieso niemand gefoltert.
Im Rahmen eines anderen Prozesses stellte ihm eine Richterin dennoch kritische Fragen, wie die «Herald Tribune» am 3. Dezember 2004 berichtete. «Kann eine alte Frau aus der Schweiz als feindliche Kämpferin festgehalten werden?», fragte sie. Und präzisierte: Eine Frau, die unwissentlich eine Stiftung unterstützte, die wiederum Al Qaida half?
Schon möglich, nickte Boyle. Schliesslich sei man in einen globalen Krieg mit Al Qaida verwickelt.
Währenddessen schielt der amerikanische Präsident bereits nach weiteren Angriffszielen. Angetan hat es ihm dabei offenbar vor allem der Iran. Dessen Atomprogramm ist Bush seit längerem ein Dorn im Auge. Ebenso wie den Israelis.
Innerhalb der nächsten sechs Monate werde der Konflikt eskalieren, prophezeit denn auch Walter Andrusyszyn. Der ehemalige Sicherheitsberater der US-Regierung: «Die Israelis werden niemals akzeptieren können, dass im Iran eine Atomwaffe gebaut wird. Wenn sie angreifen, werden sie von uns Unterstützung fordern.»
Neue Öl-Türme in Alaska?
Auch innenpolitisch kostet Bush seinen Wahltriumph offenbar genüsslich aus. Laut dem britischen «Independent» vom 5. Dezember 2004 plant der US-Präsident, in Kürze zahlreiche Umweltschutz-Gesetze entschärfen oder gar gänzlich kippen zu lassen. So will er im arktischen Naturschutzgebiet in Alaska unter anderem nach Öl bohren lassen – was bislang verboten war.
Des weiteren sollen neue Atomkraftwerke her. Auch die erlaubten Schadstoffgrenzen in der Luft sollen nach oben geschraubt werden.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/nach-wahl-bush-immer-dreister-page34-1.jpg5441033Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2005-01-01 12:00:002025-12-13 08:40:48Nach Wahl: Bush Immer Dreister