Seine Prophezeiungen sind derart präzis, dass sie selbst Skeptiker ins Grübeln bringen. Der Anschlag aufs World Trade Center, der Irak-Krieg oder die verheerende Tsunami-Katastrophe: Dies und noch viel mehr sagte der junge belgische Hellseher Pascal Riolo auf öffentlichen Kongressen vor Hunderten von Augenzeugen bis ins Detail voraus. Dolmetscherin Christa Aldea begleitet ihn seit Jahren – und erlebte mit dem begabten Medium allerlei erstaunliche Dinge.
von Christa Aldea Pascal Riolo ist gerade mal 30 Jahre alt.
Schon in frühester Kindheit erstaunt er mit allerlei Voraussagen, die sich zur Verblüffung vieler auch bewahrheiten.
Mittlerweile wird der belgische Hellseher italienischer Herkunft bereits als grösstes Medium im französischsprachigen Teil Europas gepriesen. Nicht ohne Grund, denn die Präzision seiner Voraussagen stellte er speziell in den letzten Jahren an vielen Veranstaltungen vor unzähligen Augenzeugen unter Beweis.
31. Oktober 1999, an einer Konferenz im Palais des Congrès in Lüttich, prophezeit er: «In etwas weniger als zwei Jahren wird ein enormes, ein riesiges Gebäude bestehend aus zwei hohen Türmen in den USA zusammenfallen. Es gibt eine grosse Tragödie. Die ganze Welt, unser ganzer Planet, wird davon betroffen und erschüttert sein. Ich sehe Tausende Tote.»
Auf die Frage ob es sich um eine Bombenexplosion handelt, antwortet Pascal: «Es ist keine Explosion, ich sehe keine Bombe, es ist ein Schlag von aussen, wahrscheinlich als Folge von Problemen mit der islamischen Welt.» Am 11. September 2001 konnte man auf allen TV-Sendern den Angriff auf das World Trade Center in New York live miterleben.
Am 28. Oktober 2001, beim Weltkongress über paranormale Phänomene in der Republik San Marino, wird Pascal von einem TV-Journalisten von Canal 5 interviewt und gefragt, ob er neue Ereignisse sähe. Vor laufender Kamera antwortet er: «Ja, wahrscheinlich um den 11. November 2001. Ich sehe ein Flugzeug, das in Schwierigkeiten gerät und abstürzt. Es gibt viele Tote.» Am 10. November 2001, bei seiner 13. Konferenz im Palais des Congrès in Lüttich, macht er die gleiche Voraussage in Anwesenheit von mehreren hundert Personen im Saal. Er sähe eine furchtbare Tragödie schon in einigen Stunden in New York. Tatsächlich stürzt am 12. November 2001 ein Flugzeug der American Airlines bei New York ab. Viele verlieren dabei ihr Leben.
Anfang Oktober 2001 meint Pascal, dass er den Ausbruch eines Krieges im Nahen Osten spüre. Er hätte eine Vision, nach der etwa im Februar 2003 im Irak wahrscheinlich ein Krieg ausbräche. Der Konflikt werde nicht lange dauern und habe den Zweck, in diesem Teil der Welt Ordnung zu schaffen. Diese Voraussage ist eine der wenigen, die er auf seiner Internet-Seite veröffentlicht. Traurig über seine eigene Voraussage meint er: «Ich hoffe, dass ich mich irre, ein Krieg ist keine gute Sache, denn viele Menschen werden ihm zum Opfer fallen.»
Am 3.April 2003, beim Internationalen Kongress für Parapsychologie in Riccione (Italien), erklärt Pascal im voll besetzten Europäischen Kongresszentrum vor zahlreichen Zuhörern, dass der Krieg im Irak nur noch einige Wochen dauern wird.
Kaum einer glaubt ihm. Tatsächlich aber dauerte der Krieg nur noch einige Wochen.
Am 23. Oktober 2004, im Saal der Stadthalle von Bonn, Bad Godesberg, wird er gebeten, seine Voraussagen für das kommende Jahr 2005 zu machen. Pascal konzentriert sich und sagt dann: «Ich sehe, dass in den kommenden Tagen, das heisst ziemlich bald, Osama Bin Laden in den Medien auftritt und Amerika erneut bedroht.» Kurze Zeit später geschieht es genau so. Auf die Frage, wer die Wahlen in den USA gewinnen wird, antwortet Pascal: George W. Bush – und hat erneut Recht.
Er behauptet auch, dass in sehr kurzer Zeit «ein grosser religiöser – nicht christlicher – Führer an einer schweren Krankheit sterben» werde. Am 11. November 2004 stirbt Yasser Arafat.
«Verheerendes Erdbeben» Die erschütterndste Voraussage, die Pascal an jenem Abend machte, blieb allen Zuhörern im Gedächtnis: «Ich sehe ein verheerendes Erdbeben, das mehrere Länder im Süden und Südosten Asiens betreffen wird. Dieses Ereignis wird eine Pascal Riolo (30). Das belgische Medium glänzt mit verblüffenden Fähigkeiten.
kapitale Bedeutung für die betroffenen Länder haben und Epidemien sowie eine furchtbare Hungersnot auslösen.
Völker, die schon in grossen Schwierigkeiten leben, werden hart getroffen. Es wird gegen Ende des Jahres 2004, spätestens jedoch anfangs 2005 stattfinden. Ich sehe viele Tausend Tote. Ich kenne Indonesien, da ich schon dort war und spüre für dieses Land nach dem Erdbeben noch viel mehr Schwierigkeiten, riesige Probleme und endlose Traurigkeit.» Auch diese Voraussage ist am 26. Dezember 2004 leider eingetroffen.
Doch damit nicht genug: Nachdem Pascal im April 2002 in Bellaria (Italien) mehrere Tage mit Uri Geller verbrachte und von dessen Fähigkeiten, Metalle zu beeinflussen, sehr beeindruckt war, wollte er es ebenfalls versuchen. Nach einigen Versuchen zuckte er zusammen als er spürte, dass der Löffel in seiner Hand weich wurde und sich zu verbiegen begann. Mehr noch: Wenn er sich stark genug darauf konzentrierte brach der Löffel in seiner Hand sogar und fiel zu Boden. Als er am 25. September 2004 auf der Bühne des Palais des Congrès in Lüttich vor einem vollbesetzten Saal stand, wollte das Publikum irgend etwas sehen, um sich von seinen Fähigkeiten zu überzeugen.
Einfache Voraussagen genügten vielen nicht. Schliesslich konnte in diesem Moment ja niemand überprüfen, ob sie auch tatsächlich eintreffen würden.
Pascal überlegte kurz, holte dann aus seiner Tasche einige Löffel heraus und ging wagemutig zum Experiment über.
Noch nie hatte er bis dahin versucht, vor einem Publikum so etwas zu machen und er hatte panische Angst, dass sein Experiment nicht gelingen würde und er sich blamieren könnte.
Pascal bat das Publikum um ein wenig Ruhe im Saal, stellte sich auf die Bühne mit einem Löffel in der Hand und begann sich zu konzentrieren. Plötzlich – wie von Geisterhand berührt – wurde der Löffel weich wie Butter, brach und fiel zu Boden. Pascal wiederholte sein Experiment mehrmals erfolgreich.
Ähnliches wiederholte er am 23. Oktober 2004 in der Stadthalle von Bad Godesberg: Gegen Ende seines Vortrags holte er einen Löffel hervor und hielt ihn vor das staunende Publikum ins grelle Licht der Scheinwerfer. Er bat um etwas Ruhe und konzentrierte sich auf den Löffel in seiner Hand. Plötzlich begann sich der Löffel zu biegen und brach entzwei. Das Publikum kam aus dem Staunen nicht heraus.
Entdeckung in Ägypten?
Was aber prophezeit dieser begabte junge Mann für 2005? «mysteries» liegen zahlreiche präzise Voraussagen Pascals vor, die wir Ende Jahr überprüfen werden. Um niemanden unnötig zu verschrecken, verzichten wir darauf, die schlimmeren Prophezeiungen hier im Detail aufzulisten.
Ein paar positive Müsterchen mögen genügen: So sei 2005 «ein grosses Jahr vor allem für die Genetik». Im Laufe des Jahres werde «eine ganz besondere, seltene Operation (Verpflanzung/Transplantation)» durchgeführt, etwas sehr Bedeutendes für den medizinischen Bereich.
Dies geschehe nicht in Amerika, sondern in Europa oder unmittelbar in dessen Nähe.
Für die Zeit gegen Ende des Sommers und zu Beginn des Herbstes sieht Pascal eine überraschende, unerwartete archäologische Entdeckung in Ägypten. Er meint, man fände etwas aus der Dynastie eines sehr alten Pharaos. In Ägypten würden neue Forschungen beginnen, die uns alle überraschen. Sie seien sehr bedeutend.
Für den amerikanischen Präsidenten George W. Bush wiederum sieht er im Frühling eine sehr schwierige Zeit anbrechen, in der er viele Probleme überwinden müsse. Zwischen März und Mai 2005 gerate Bush in eine neue Krise. Lassen wir uns überraschen.
■




Vor rund 500 Jahren soll in einem Bergwerkstollen bei Bern ein versteinertes Segelschiff mit zerbrochenen Masten entdeckt worden sein – übersät mit Dutzenden von Leichen. Mehrere Gelehrte erwähnten den schaurigen Fund seinerzeit in ihren geschichtlichen Werken und beriefen sich dabei auch auf Augenzeugen. Was auf den ersten Blick wie ein Ammenmärchen klingt, gründet bei näherer Betrachtung möglicherweise doch auf historischen Wurzeln.
von Ulrich Magin In seiner «Natural History of Staffordshire» berichtet der englische Naturforscher Robert Plot 1686 von einem äusserst seltsamen Fund unweit der Schweizer Alpen: «Die bei weitem wundervollste Geschichte dieser Art (über in festem Stein gefundene Gegenstände) stammt von Baptista Fulgosus, Ludovicus Moscardus und Theodorus Moretus, die uns sagen, dass beim Dorfe Bern in der Schweiz, An. 1460, in einer 50 Faden tiefen Mine ein ganzes Schiff ausgegraben wurde, mit Anker und zerborstenen Masten, in dem sich die Leichname von 40 Seefahrern befanden, gemeinsam mit ihren Handelsgütern: wovon insbesondere Fulgosus uns mehr Einzelheiten gibt, weil es zu seiner Zeit geschah und von vielen ernsthaften und nüchternen Menschen gesehen wurde, von denen er höchstselbst Bericht erhielt.»
Robert Plot (1640-1696) war ein Universalgelehrter, Dozent für Chemie an der Londoner Universität und Mitglied der renommierten Royal Society. Als erster versuchte er sich an einer umfassenden Beschreibung Englands, doch nur ein Teil davon – eben die «Natural histories of Oxfordshire and Staffordshire» (Oxford 1677-1686) wurde letztendlich publiziert.
Für sein Werk sammelte Plot alle verwertbaren Informationen. Allerdings war zu dieser Zeit die Grenze zwischen akzeptierten und mythischen Fakten noch nicht sehr eng gezogen. Versteinerungen galten als Gotteswerk oder als Überreste der Sintflut.
Plot war demnach gerade an dem Schweizer Bericht interessiert, schien er doch die Wirklichkeit dieses Gottesgerichts zu belegen. Ähnlich argumentieren übrigens moderne Autoren, etwa Charles Berlitz, die Plots Bericht anführen.
«Uns nicht bekannt» Um mehr über den Fund zu erfahren, fragte ich beim Stadtarchiv von Bern an.
Antwort von Marianne Howald: «Der von Ihnen erwähnte Bericht ist uns nicht bekannt.»
Allerdings sandte mir Frau Howald eine Kopie aus einem Sagenbuch zu, nämlich Max Waibels «Sagen der Schweiz» (1995), der sich wiederum auf Hermann Hartmanns «Berner Oberland in Sage und Geschichte» (1910) beruft.
Waibel schreibt: «Das versteinerte Schiff – Hoch oben in den Bergen des Oberlandes liegt ein verlassenes Bergwerk. Wenn man in einen Stollen eindringt, bietet sich hundert Ellen tief ein gespenstischer Anblick. Es steht dort auf ‹‹ Keine Brust regt sich, kein Auge schaut: Die Leute sind versteinert.
dem Felsengrunde des unterirdischen Ganges ein wohlerhaltenes Schiff. In ihm ruhen vierzig Menschengestalten. Aber keine Brust regt sich, kein Auge schaut, denn die Leute sind versteinert. Auch die Anker, das Holzgerät, ja siebenundzwanzig Sturmhauben und ebensoviele Hellebarden, sind mit Stein überzogen. Einst soll ein See das Land bedeckt und bis hier gereicht haben.»
Hier wird deutlich, dass in Bern selbst nur eine sagenhaft verbrämte Version von Plots Geschichte zu finden ist, ohne eigene Informationen – wie es Sagenbücher leider zu oft tun, die aus präzisen historischen Berichten allgemeine Mähren machen.
Bestätigung?
Plots Bericht ist nicht der einzige: In der Renaissance scheint der Vorfall besonderes Interesse erregt zu haben.
Ein gewisser David Douglas, ein in Paris lebender Schotte, der für sein 1524 erschienenes Werk «De Naturae Mirabilibus» Wunderzeichen und Omen sammelte, erwähnt nicht nur Froschregen, sondern auch «die Geschichte von einem

«Dwa Orla» – «Zwei Adler»: Unter dieser Missionsbezeichnung lief 1995 die Planung für ein gigantisches Weltraumprojekt von Amerikanern und Russen. Aber auch in anderen Technologie-Bereichen arbeiten die beiden Supermächte heimlich offenbar Hand in Hand.
Erinnern Sie sich? Am 14. Januar 2004 propagierte George W. Bush ein neues, nationales Raumfahrt-Programm. «Es ist an der Zeit für Amerika», verkündete er im NASA-Hauptquartier in Washington, «den nächsten Schritt in der Erkundung des Weltalls zu gehen.»
Die Hauptausführungen seiner Rede betrafen unseren Trabanten. Der «Bush- Plan» sieht vor: Erneute bemannte Mondlandung bis 2015, Errichtung einer ersten permanenten Miniatur-Mondstation bis 2020.
Bushs Initiative wurde – zumindest in den USA – weitgehend positiv aufgenommen. Bei einer Blitzumfrage des Nachrichtensenders CNN begrüssten nicht weniger als 70 Prozent der Teilnehmer die Pläne des Präsidenten – ein äusserst seltener Spitzenwert!
Was die US-Bürger freilich nicht wissen können: Die Bush-Rede ist ein Meis- ‹‹ Meisterwerk an Augenwischerei und Tatsachenverdrehung… terwerk an Augenwischerei und Tatsachenverdrehung. Das Weisse Haus erweckt nämlich mit dieser Planung den Anschein, als habe die NASA nach der Columbia-Katastrophe endlich wieder die Initiative in der Raumfahrt übernommen.
In Wahrheit jedoch hat die NASA lediglich eine längst überfällige Kurskorrektur vorgenommen. Denn schon vor dem zweiten Raumfähren-Desaster war sie überwiegend nur noch mit Aufbau- und Versorgungsdiensten für die Raumstation ISS befasst. Kurzfristige spektakuläre Erfolge wie die beiden Marsrover können darüber nicht hinwegtäuschen.
Nummer 1 ist das Militär Wer freilich glaubt, nur weil die NASA die Zukunft verschlafen hat, gelte dies auch für die Vereinigten Staaten, der irrt – und zwar gewaltig. Denn nicht mehr die zivile NASA ist der treibende Motor in der US-Raumfahrt, sondern vielmehr längst das Militär.
Wie viele Organisationen der US-Army mit der Raumfahrt befasst sind, ist nicht definitiv bekannt. So gibt es, um nur zwei Einrichtungen zu nennen, beispielsweise NORAD, das nordamerikanische Luftverteidigungskommando oder auch das Space Defense Command.
Die Einrichtungen dieser Organisationen sind auf dem technisch neuesten Stand. Ob das NORAD-Zentrum in den atombombensicheren Cheyenne-Mountains oder der gemeinsame Weltraum-Startkomplex der verschiedenen Waffengattungen auf der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien: Alles ist vollständig operational.
Auch in der ehemaligen Sowjetunion ist Raumfahrt kein Fremdwort geworden.
Die Lichter im Weltraumbahnhof Baikonour brennen noch – und das zunehmend wieder heller. Immerhin ist es Mütterchen Russland, das mit seinen alten, aber zuverlässigen Raumschiffen gegenwärtig die Raumstation ISS am Leben erhält.
Besonders aber die militärische Raumfahrt erlebt allmählich einen neuen Aufschwung. Im Zeitalter des globalen Terrorismus und der weltweiten Militäroperationen rüstet der Kreml im All zunehmend wieder auf.
Deshalb dürften sowohl in den USA als auch in der Ex-UDSSR die Ausführungen des amerikanischen Präsidenten von den Generälen mit einem Schmunzeln zur Kenntnis genommen worden sein. Denn was George Bush in seiner Rede der Nation verkündete, praktizieren die einstigen Erz-Rivalen in Wahrheit bereits seit etlichen Jahren – mindestens seit 1995!
Dabei erwiesen sich die Militärs entgegen weit verbreiteter Klischees nicht als «Betonköpfe». Vielmehr machten sie sich unter dem Eindruck von «Glasnost» und «Perestroika» die Gunst der Stunde rasch nutzbar. Nach dem Verlust des jeweiligen Feindbildes war mehr denn je Kooperation angesagt.
Nur die Spitze des Eisbergs Es mag unglaublich klingen, aber bereits wenige Jahre nach dem Fall der Mauer hatten beide Seiten gemeinsame Pläne ausgearbeitet, von denen man niemals angenommen hätte, dass sie zwischen diesen beiden Nationen jemals auch nur diskutiert würden.
Noch ist das weitaus meiste Material über diese militärpolitische Entwicklung zwischen den beiden Grossmächten «top secret». Wir kennen mutmasslich nicht einmal die Spitze des Eisbergs. Dennoch lassen sich kleine Mosaiksteinchen finden, die das Ausmass und die Auswirkungen dieser Kooperation zumindest erahnen lassen.
So konnten wir in Erfahrung bringen, dass gerade Russland zahlreiche Vorschläge für Mondmissionen unterbreitete und auch schon in der Schublade hatte.
Diese sollten nunmehr gemeinsam mit den Amerikanern verwirklicht werden. Eines dieser Vorhaben trug die symbolträchtige Missionsbezeichnung «Dwa Orla» («Zwei Adler»).
«Dwa Orla» war, wie Ex-NASA-Administrator Daniel Goldin gesagt hätte, eine Sonde «wie der Kampfstern Galactica», also ein wahrhaft grosser Mondorbiter – vielleicht der grösste, den es bis dahin je gegeben hatte. Die Russen brachten ihn 1995 in die Beratungen der gemeinsamen Planungskommissionen ein.
Laserkanone Und so sah das mit dem US-Verteidigungsministerium letztlich festgelegte Missionsprofil für «Dwa Orla» aus: Nach dem Start mit der schubstärksten russischen Rakete vom Typ Proton sollte der Einschuss der Sonde auf eine Flugbahn zum Mond erfolgen. Dort angekommen würde die Sonde in eine Umlaufbahn um unseren Trabanten einschwenken und einen kleinen «Zielsatelliten» aussetzen.
Dessen einzige Aufgabe bestand darin, als Kalibrationspunkt für das geplante Hauptinstrument von «Dwa Orla» zu dienen – eine äusserst energiereiche Laser-Kanone!
‹‹ Projektiertes Hauptinstrument war eine riesige Laserkanone.
Nach der Justierung des Lasers sollte die gesamte Konfiguration in den «Einsatzorbit» auf 200 Kilometer abgesenkt werden. Von dieser Kreisbahn aus sollte der Orbiter seine Arbeit aufnehmen, die drei Primäraufgaben beinhaltete:
- Fotografische Kartierung der Mond-
- Erfassung der chemischen Zusam-
- Nach einer weiteren Orbitverengung
Doch wozu diente dabei die Laserkanone? Sie sollte die Mondoberfläche be- Langfristige Intention war die Stationierung auf dem Mond.
schiessen, um die emporgeschleuderten Partikel des lunaren Gesteins analysieren zu können. Das war jedoch bestenfalls ein Abfallprodukt, das die wahren Absichten der Militärs verschleiern sollte – nämlich die Simulation eines Lasereinsatzes im Weltraum. Dabei war die langfristige Intension der Generäle die Stationierung eines hoch energetischen Lasers auf dem Mond.
«Perfekter» Standort Eine Nation könnte von dort aus – praktisch ohne jegliche Gefahr eines Gegenangriffs – jeden beliebigen Punkt auf der Erde in Schutt und Asche legen. Die Atom- und Wasserstoffbomben hätten ihren Sinn und jegliche Abschreckung verloren.
Denn selbst wenn Atomraketen Richtung Mond abgefeuert würden, wäre die abschiessende Nation schon in weiten Teilen zerstört, bevor die Geschosse gegen den Laser zum Einsatz kämen. Dies wäre ohnehin äusserst unwahrscheinlich, weil sie mit mondgestützten Anti-Missile-Präzisionsraketen mutmasslich frühzeitig abgefangen würden.
Ein im ferneren Weltraum oder auf dem Mond positionierter Super-Laser könnte also geeignet sein, Angriffsabsichten feindlicher Nationen zu zerschlagen und eigene Forderungen durchzusetzen – eine ideale militärisch-politische Situation.
Auf amerikanischer Seite war «Mc- Donnell Douglas Aerospace» als Auftragnehmer für «Dwa Orla» vorgesehen, aber angeblich wurde das Unternehmen nie verwirklicht.
Angeblich! Denn Fakt ist, dass das für «Dwa Orla» geplante Spektrometer bei einer Sonnensonde bereits zum Einsatz gelangte oder bei einem künftigen Unternehmen Verwendung finden soll. Wie eng die Kooperation zwischen Russland und den USA geworden ist, kam zudem im Zug der Recherchen über eine der rätselhaftesten Katastrophen in der jüngeren Seefahrtsgeschichte ans Licht – dem Untergang des Fährschiffes «Estonia» am 27. September 1994.
Es ist vor allem das Verdienst der couragierten Journalistin Jutta Rabe, dass wir wenigstens eine – wenn auch nur annähernde – Vorstellung von den geheimen Deals und Machenschaften der einstigen Erzfeinde haben.
Die mehrfach ausgezeichnete Publizistin fand bei ihren achtjährigen Recherchen über die letzte Fahrt der «Estonia» heraus, dass ein an Bord befindlicher Passagier aus Estland in Tallinn Inhaber einer Handelsgesellschaft für «Space Technology» war. Das war zumindest ungewöhnlich. Denn das wirtschaftlich marode Estland ist nicht gerade als Hightech- und Raumfahrtnation bekannt.
Wieso also konnte der Geschäftsmann im lukrativen Raumfahrtgeschäft mitmischen? Das Unternehmen war Teil einer Kette, so Rabe, «die sich mit ungewöhnlichem Technologie-Transfer beschäftigte».
Ausgangspunkt ist eines der russischen Weltraum-Forschungszentren nahe Moskau: Ein amerikanisch-russisches Joint Venture, das die Entwicklungen russischer Labors auswertete und an das Pentagon verkaufte. Dies alles offiziell und mit Zustimmung des damaligen russischen Präsidenten Boris Jelzin.
«Magnet-Motoren» Doch das ist längst nicht alles, was Jutta Rabe über die ungewöhnlichen Geschäfte in Erfahrung bringen konnte. Die Journalistin: «Die Russen hatten damals alles das, was den Amerikanern für viele ihrer ambitionierten Weltraumprojekte fehlte. Zum Beispiel Motoren, die auf Magnetismusbasis angetrieben wurden und keinen Treibstoff benötigen.»
Dies versetzte die Amerikaner endlich wieder in die Lage, das SDI-Programm wieder aufzunehmen – denn ein Teil des Abwehrsystems, das im Weltraum stationiert werden sollte, konnte lange Zeit von den Amerikanern nicht weiterentwickelt werden, weil eben diese Motoren fehlten.
Doch nicht nur diese intelligente Technik hatte es den US-Wissenschaftlern angetan. Auch die Weltraum-Nuklearreaktoren und hitzebeständige Legierungen, die über 3600 Grad Celsius standhalten, waren gefragt, weil unverzichtbar für die geplante US-Mission zur Sonne.
Wer hätte das auch nur im Traum gedacht? Die globale Supermacht USA auf Shoppingtour für Raumfahrt-Zubehör – und das beim einstigen Erz- und Angstgegner Russland…
Weitertransport in die USA Der Transport der zwar legalen aber doch ungewöhnlichen Ware erfolgte selbstverständlich ebenfalls diskret und unverfänglich.
«Alle diese Bestellungen in Moskau wurden per Lastwagen in den Hafen von Tallin gebracht und dann auf der Estonia eingeschifft», weiss Jutta Rabe. «Und jedes Mal wartete in Schweden, auf dem militärischen Teil des Flughafens Arlanda, bereits ein Flugzeug, das den Weitertransport in die Vereinigten Staaten übernahm.»
Schweden hatte stets bestritten, dass es in die «Estonia»-Transporte involviert war. Doch im Januar diesen Jahres kam ‹‹ In mindestens zwei Fällen eigene Ausrüstung transportiert.
eine neu eingesetzte Untersuchungskommission zu völlig anderen Ergebnissen: Schweden hat demnach selbst in mindestens zwei Fällen, am 14. und 20. September 1994 auf der Estonia eigene Militärausrüstung transportieren lassen. Das war vom Verteidigungsministerium in all den Jahren nach dem Fährunglück im September 1994 immer wieder heftig bestritten worden.
Aber neuer Ärger ist vorprogrammiert. Denn: Angeblich hat die Kommission etwaige Militärtransporte anderer Nationen nicht untersucht. «Das ist nicht ihre Aufgabe gewesen», sagt der Vorsitzende des Gremiums, Johann Hirschfeldt.
Ob «Estonia» oder das «Dwa Orla»- Projekt samt Laserkanone: Die Hinweise häufen sich, dass es den USA ernst sein könnte, mit russischer Unterstützung ihre Weltherrschaft auszubauen – auch im Weltraum!
G.F.L. und B.B.N. ■

derlei Waffen anstellen könnten – ohne dass ihnen jemand auf die Schliche käme.
Kein Wunder, regt sich auch unter den Aktionären von Rheinmetall mittlerweile ‹‹ Auch unter den Aktionären formiert sich Widerstand.
Besorgnis. Bereits im Mai 2004 forderten kritische Aktionäre um Dorothea Kerschgens anlässlich der Hauptversammlung der Rüstungsschmiede konkrete Antworten.
Kerschgens: «Es bleibt Ihnen noch immer Zeit zu reagieren, denn Mikrowellenwaffen lösen bei Getroffenen Schmerzen aus, als wären sie mit dem ganzen Körper gegen eine heisse Herdplatte gelaufen. Die Haut bleibt unverletzt, aber der Schmerz dringt tief ins Gehirn. ADT ist eine in den USA entwickelte und erprobte Waffe, die wie ein Mikrowellenherd funktioniert – mit dem Umstand, dass die Energie nicht im Ofen bleibt, sondern in einem Strahl gebündelt wird, der bis zu 1000 Meter weit reicht.»
Die Kritikerin weiter: «Das Air-Force- Forschungslabor in Kirtland, New Mexico, schwärmt: ‹Mikrowellen sind revolutionär. Man kann auf eine Einzelperson zielen oder über eine Menge schwenken, Heckenschützen niederhalten oder eine unüberwindliche Energie-Barriere legen.
Die Trefferwahrscheinlichkeit ist 100 Prozent.›» Kerschgens Fragen: «Wie garantiert der Vorstand von Rheinmetall AG, dass Mikrowellen-Waffen ausschliesslich gegen Funkgeräte eingesetzt werden? Wie stellt der Vorstand sicher, dass die vom Rheinmetall-Konzern hergestellten Mikrowellen-Waffen nicht zur Folterung von Menschen eingesetzt werden?»
Bereits im Einsatz Antworten, die überfällig sind. Denn deutsche Mikrowellen-Waffen sind im Ausland womöglich bereits im Einsatz: Wie die «Financial Times» am 7. Juli 2004 mitteilte, haben die USA bei Rheinmetall-Partner Diehl bereits zehn Prototypen bestellt, um ihre Konvois im Irak besser zu schützen.
Luc Bürgin ■

Wussten Sie, dass im Sklaven-Epos «Gladiator» ein Mann in Jeans durchs Bild stolpert – und das erst noch in Grossaufnahme?
Immer wieder leisten sich die Dirigenten der Leinwand in ihren Kassenschlagern drollige Fehltritte: Wer dem Monsteraffen King Kong genau auf den Bauch schielt, entdeckt dort die Naht, die sein Kostüm zusammenhält.
Wenn Captain Kirk in «Star Trek – Der Film» ins All schwebt, rutscht die gesamte Bühnenkonstruktion ins Bild – samt Gestänge, Treppen und Scheinwerfern. Und im ersten «Star Wars»-Spektakel donnert ein Statist versehentlich in die Kulissen, noch dazu mit voller Wucht.
«Filmfehler: Hollywoods peinlichste Leinwandpatzer», Norderstedt 2004 112 Seiten, 9.90 EUR / 17.– Sfr.
ISBN 3-8334-1755-2
Jahrzehntelang hatte sie ihr Erlebnis für sich behalten. Jetzt meldete sich die Augenzeugin und schilderte «mysteries» ihre kuriose Sichtung eines ungewöhnlichen Flugobjekts über dem Rhein.
Frau H. ist zwar schon älter. Aber noch bei tadelloser Gesundheit.
Detailliert schilderte sie «mysteries» ein äusserst ungewöhnliches UFO-Erlebnis, das sie bis heute nicht mehr loslässt.
«In den 80er-Jahren befand ich mich in Kaltenbach bei Stein am Rhein – an einem Ort, wo man auf den Rhein sieht, gegenüber des Schlosses Hohenklingen», erzählt sie. «Eines Morgens, gegen 6 Uhr, als die Sonne aufging, sah ich plötzlich ein grosses, seltsames Flugobjekt über dem Rhein schweben.» (siehe Skizze rechts) Geistesgegenwärtig griff Frau H. nach einem Fernglas. Was sie sah, verschlug ihr beinahe die Sprache: «Ein kreiselförmiges Flugobjekt schwebte über dem Fluss», erinnert sie sich. «Das UFO glänzte silbrig. Plötzlich öffnete sich an dessen Unterseite eine Luke und etwas wie ein Schlauch wurde in den Rhein gelassen.» Nach gut zehn Minuten sei der «Schlauch» eingezogen worden und die Luke habe sich wieder geschlossen. «Dann stieg das Objekt in rasantem Tempo senkrecht auf, drehte sich Richtung Deutschland und entschwand aus meinem Blickfeld.»
Woher kam dieses Objekt? Was hatte es mit dem «Schlauch» auf sich? Und: Gibt es womöglich noch weitere Personen, die das Schauspiel beobachten konnten? Fragen, die Frau H. bis heute nicht mehr aus dem Kopf gehen…
red. ■


Das Vertuschungsmanöver um den TWA-Absturz von 1996 wird immer mysteriöser: Schossen US-Militärs den Jumbo versehentlich ab? Oder taten sie es gar mit voller Absicht – um den Vorfall später als «Unglück» zu vertuschen? Und was hat es mit dem «länglichen, weissen» UFO auf sich, das eine Swissair-Maschine in exakt demselben Gebiet ein Jahr später nur gerade um Haaresbreite verfehlte? Der Bericht einer amerikanischen Journalistin wirft neue Fragen auf.
von Sven Berger «Ich ahnte nicht im Geringsten, dass dieser neue Auftrag mein Leben auf den Kopf stellen würde. (…) Das Telefon gibt plötzlich merkwürdige Geräusche von sich. Fremde Leute rufen einen zu ungewöhnlichen Tageszeiten an, um seltsame Informationen loszuwerden. Das FBI ist an der Strippe. Dein Auto wird geknackt, doch der Dieb lässt nur deinen Computer und dein Notizbuch mitgehen. Wohin du auch gehst: Du fühlst dich verfolgt. (…)
Alle, die so etwa noch nicht erlebt haben, werden dich als verrückt bezeichnen.»
Verfasst hat diese Zeilen alles andere als eine Verrückte: Kristina Borjesson ist eine der bekanntesten Enthüllungsjournalistinnen der USA. Vor wenigen Jahren schrieb sie ihre erschütternden Erkenntnisse über den TWA-Absturz in einem Buch nieder, das jetzt endlich auf Deutsch erhältlich ist.
«Zensor USA» (Pendo Verlag 2004) heisst das explosive Werk, in dem bekannte Enthüllungsjournalisten schonungslos darlegen, wie man versuchte, sie mundtot zu machen. Borjesson beweist darin: Der Jumbo wurde von einer Rakete getroffen.
Militärs am Unfallort Alles fing mit einem Routineauftrag an: Unmittelbar nach dem Absturz des TWA-Jumbos am 17. Juli 1996 vor der Küste von Long Island/New York hatte die damalige CBS-TV-Journalistin von ihren Chefs den Auftrag erhalten, Recherchen zum Absturz aufzunehmen.
Über Mitarbeiter der New Yorker Polizei erfuhr sie, dass die Untersuchung der Die Überreste der TWA-Maschine im Hangar von Calverton. Das FBI liess Teile davon verschwinden.
Absturzursache von Anfang an durch das Militär übernommen wurde.
Ihrem CBS-Kollegen Paul Ragonese gelang es derweil, mit hochrangigen FBI-Informanten zusammenzukommen. Sie bestätigten ihm unter anderem, dass im fraglichen Absturz-Gebiet zur Unglückszeit militärische Manöver im Gang waren.
Nach dem Gespräch notierte sich Ragonese erste kritische Fragen: Was hatte ein U-Boot-Jagdflugzeug in diesem Sektor zu suchen? Warum patroullierte dort ein Raketenkreuzer? Warum war das FBI von Anfang an in die Untersuchung involviert, wenn dies doch normalerweise Aufgabe des NTSB war? Und: Warum bestritt das Pentagon jegliche Militärpräsenz, obwohl das Gegenteil der Fall war?
Borjesson stürzte sich ebenfalls ins Geschehen. Sie interviewte Augenzeugen, Wissenschaftler, Polizisten, Mediziner, Flughafenmitarbeiter und viele andere. Dabei gewann sie unzählige Informationen, die alle auf den gezielten Abschuss des TWA-Jumbos mit einer Rakete hindeuteten.
Besonders ein Mann spielte für Borjesson eine Schlüsselrolle: Der geheimnisumwitterte «Hangarmann», ein Informant, der im Hangar von Calverton arbeitete, wo die Bruchstücke der Maschine ‹‹ Beunruhigt liess er Journalisten vertrauliche Dokumente zukommen.
gelagert wurden. Beunruhigt über die Untersuchung liess der Mann einem Journalisten regelmässig vertrauliche Informationen und Dokumente aus seiner Arbeitsumgebung zukommen.
Just zu dem Zeitpunkt trat auch der ehemalige Pressesprecher des Weissen Hauses, Pierre Salinger, an die Öffentlichkeit: Er gab am 8. November 1996 bekannt, dass er über Dokumente des französischen Geheimdienstes verfüge, die ebenfalls belegen würden, dass eine Rakete der US-Marine das Flugzeug vom Himmel geholt habe. Das FBI rief umgehend eine Pressekonferenz ein, um seine Aussagen zu dementieren. Im Dementieren sind Geheimdienste bekanntlich stark.
In diesem Stil ging es weiter: Immer mehr Beweise für militärische Interventionen auf der einen Seite, immer mehr Gegenpropaganda auf der anderen. Vertrauliche Dokumente sprachen davon, wie FBI-Mitarbeiter nach Belieben in den Trümmerstücken herumwühlten, einige davon mitnahmen, ohne die Mitarbeiter des NTSB darüber zu unterrichten und jede Menge Unordnung hinterliessen. Andere Papiere sprachen sogar von Sprengstoffrückständen an den Sitzpolstern.
Borjesson wähnte sich in einer Bananenrepublik. Auf ihrem Schreibtisch stapelten sich die vertraulichen Papier mittlerweile nur so. Und alle sprachen dieselbe Sprache: Hier ging definitiv etwas nicht mit rechten Dingen zu! Höchste Zeit für eine exklusive Enthüllungsreportage im TV, dachte sich die Journalistin.
Doch weit gefehlt: Die CBS-Spitze zeigte seltsamerweise keinerlei Interesse an einem exklusiven News-Beitrag ihrer Mitarbeiterin. Stattdessen liessen die Verantwortlichen in dieser Sache wenig später ausführlich einen FBI-Vertreter zu Wort kommen, der die Öffentlichkeit ohne mit der Wimper zu zucken einmal mehr beschwichtigte, dass an derlei Geschichten überhaupt nichts dran sei.
Selbst nachdem ein Informant der Journalistin eine aus dem Hangar geschmuggelte Schaumstoffprobe aus einem der Flugzeugsitze exklusiv zur chemischen Analyse zukommen liess, hielt sich die CBS-Leitung die Ohren zu.
Fristlose Kündigung Mehr noch: Nachdem das FBI von der Sache Wind bekommen hatte und mit rechtlichen Schritten drohte, liess man die Mitarbeiterin fallen wie eine heisse Kartoffel: Widerstandslos händigte CBS das Beweisstück der Behörde aus. Und Kristina Borjesson wurde fristlos gefeuert!
Einige Zeit später kam die Journalistin in Kontakt mit Kelly O'Meara, der Büroleiterin des Kongressabgeordneten Mike Forbes. O'Meara hatte von ihm den Auftrag erhalten, der TWA-Kontroverse nachzugehen. Borjesson fand in O'Meara eine ebenso kritische Gesinnungsgenossin. Gemeinsam nahmen die beiden ihre Spurensuche wieder auf. Dabei gelang es ihnen, bis in den Hangar von Calverton vorzudringen.
Borjesson: «Drinnen empfing uns Ken Maxwell vom FBI. In einem kleinen Zimmer wies er uns ein, bevor der Rundgang begann. Während er sprach, fiel O'Meara und mir an der Wand hinter uns etwas Interessantes ins Auge: Auf einer Triangulationskarte des Gebietes, in dem das Flugzeug explodierte, war ein Punkt als ‹mögliche Raketenabschussstelle› markiert.»
Beim Gang durch die Trümmer folgte die nächste Überraschung: Einige der Sitzreihen fehlten.
Ausgerechnet jene Platznummern, auf denen nach Borjessons Informationen Sprengstoffspuren Augenzeugenbericht über ein «Projektil», das sich dem Flugzeug näherte.
gefunden worden waren.Als sich die Journalistin genauer danach erkundigte, verdüsterte sich die Miene des FBI-Mitarbeiters. Kurz darauf wurden die beiden hinauskomplementiert.
Konsequenz: Das FBI wurde bei Mike Forbes vorstellig, der sich kurz darauf von O'Meara trennte.
«Körper verschmolzen» Interessantes Detail am Rande: Während ihrer Recherchen interviewten die beiden Frauen auch Dr. Charles Wetli, einen medizinischen Experten in Suffolk County.
Ihm zufolge sei beim Unglück «eine extrem hohen Druck ausübende, vorwärts gerichtete Kraft durch die Kabine gefegt». Wie ein Maschinengewehrfeuer seien gewisse Passagiere von Drahtstücken und Rumpfteilen durchsiebt worden.
Dann berichtete ihnen Wetli über etwas schier Unglaubliches: «Jeder ins Leichenschauhaus gebrachte Körper wurde über die DNS identifiziert. Im Verlauf dieser Arbeiten entdeckte man, dass zwei Körper, die im Abstand von zwei Wochen geborgen worden waren, dieselbe DNS aufwiesen – ein Ding der Unmöglichkeit. Die weiteren Nachforschungen ergaben, dass es sich hier um ein Ehepaar gehandelt hatte, das zum Zeitpunkt der Explosion des Flugzeugs nebeneinander gesessen hatte. Die Explosion entwickelte eine solche Wucht, dass ihre Körper verschmolzen wurden, so nachhaltig, dass es zum Austausch von DNS kam. Wetli hatte so etwas noch nie zuvor gesehen…»
Der TWA-Spuk hielt Kristina Borjesson auch 1997 in Atem. Für ein TV-Special des bekannten Filmregisseurs Oliver Stone sollte sie mit Kelly O'Meara einen Dokumentarfilm über ihre Erkenntnisse realisieren. Das Exposé wurde abgesegnet, und die beiden nahmen ihre Arbeit auf.
Zahlreiche Augenzeugen erklärten sich dazu bereit, vor der Kamera auszupacken.
Mysteriöser Diebstahl Die Motivation der beiden Journalistinnen erhielt indes einen jähen Dämpfer, als eines Nachts in New York der Kofferraum ihres Autos aufgebrochen wurde.
Augenscheinlich waren Profis am Werk gewesen. Denn der Deckel liess sich problemlos öffnen und wies keinerlei Spuren von Gewaltanwendung auf.
Den dort aufbewahrten Krimskrams liessen die Diebe bezeichnenderweise ebenso liegen wie eine Kamera. Entwendet wurden lediglich alle TWA-Dokumente sowie O'Mearas Computer. Glücklicherweise hatten die beiden ihre Unterlagen zuvor sicherheitshalber kopiert.
Als die Presse vom geplanten TV-Special Wind bekam, zerriss sie es als «Verschwörungs-Irrsinn» in der Luft. Offenbar übten einflussreiche Kreise grossen Druck auf die Medien-Bosse aus. TV-Sender ABC gab schliesslich nach und blies den Beitrag ab – zur grossen Enttäuschung von Oliver Stone.
Swissair meldet UFO Ein weiteres Mosaiksteinchen scheint Kristina Borjesson im Rahmen ihrer Recherchen damals entgangen zu sein: Das mysteriöse Erlebnis jener Swissair-Crew, die am 9. August 1997 mit ihrer Boeing 747 über dieselbe Gegend kurvte, in der die TWA-Maschine ein Jahr zuvor abgestürzt war.
Wie aus heiterem Himmel schoss damals auf 7000 Metern Höhe über Long Island/New York ein unbekanntes Flugobjekt aus fünfzig Metern Entfernung frontal auf die Maschine zu. Intensiv duckte der eine Pilot seinen Kopf. Sekunden später zischte das UFO haarscharf über das Flugzeug hinweg. Geschockt meldete die Crew den Vorfall den zuständigen Kontrollturm.
Weiss, lang und flügellos sei das Objekt gewesen gab der Pilot – Philip Bobet – später zu Protokoll. «Vielleicht handelte es sich sogar um eine Rakete.» Kopilot Kurt Grunder wiederum glaubte, eine eher kugelartige Form erkannt zu haben. Die US-Behörden waren alarmiert. Schliesslich lief die TWA-Untersuchung damals noch immer auf Hochtouren. Der Swissair-Vorfall kam höchst ungelegen. Also musste umgehend eine Erklärung her.
«Ein Wetterballon» sei der Swissair-Crew um die Nase geschwirrt, liess die US-Transportsicherheitsbehörde NTSB im September 1997 wider besseres Wissen via Nachrichtenagentur verbreiten. Eine Meldung, die den beiden Piloten nur ein müdes Lächeln abringen konnte.
Am 28. September 1997 wiesen sie den Erklärungsversuch gegenüber Schweizer Medien empört zurück. «Wir wissen sehr wohl, wie ein Wetterballon aussieht», insistierten sie und setzten damit ihre Karriere aufs Spiel.
Für die Swissair-Leitung war der Vorfall dennoch abgeschlossen, wie Presse-Erste Seite des Flightreports der Swissair-Crew über ihre UFO-Sichtung.
sprecher Erwin Schaerer betonte: «Wir haben uns der Meinung der amerikanischen Behörden angeschlossen», erklärte er auf Anfrage.
Den Forschern Don Berliner und Robert J. Durand gelangten in den Besitz interner Dokumente der Behörden über den Vorfall. Darin werden auch Aussagen der beiden Piloten zitiert, die im Rahmen der Untersuchung aufgenommen wurden.
So heisst es in einem Bericht der Federal Aviation Administration, dass sich das Objekt nach Aussagen von Bobet «zu bewegen schien». Von Berliner und Durand mit diesem Papier konfrontiert, konnte der Pilot nur den Kopf schütteln: «Ich habe gegenüber den Untersuchern mehrmals betont, dass es sich mit extremer Geschwindigkeit bewegte!»
Weiter wird Pilot Bobet im Untersuchungsbericht mit den Worten zitiert, dass das UFO «keinerlei Ähnlichkeiten mit einer Rakete» aufgewiesen hätte. Wieder falsch, wie Bobet betont: «Ich habe das Wort ‹Rakete› gegenüber den Untersuchern nie erwähnt!» Verfälschte Aussagen prägen laut Bobet übrigens auch den NTSB-Bericht.
Sämtliche Dokumente liegen «mysteries» als Originalkopien vor. Zusammen mit den Recherchen von Kristina Borjesson werfen sie neue Fragen auf. Was ging im Gebiet von Long Island damals wirklich vor?Testeten die US-Militärs womöglich neue Waffen? Oder tummeln sich dort öfters unbekannte Flugobjekte, die selbst das Militär vor Probleme stellen?
Obwohl Borjesson in ihrem Buch über Dutzende von Seiten weitere hochbrisante Erkenntnisse aus Insiderkreisen und Widersprüche am Laufmeter auflistet, ist die offizielle Untersuchung mittlerweile abgeschlossen. Fazit: «Das Flugzeug explodierte wegen eines Konstruktionsfehlers. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte für einen Raketenabschuss.» Basta.
Tatsache aber bleibt: 670 Augenzeugen versicherten teils eidesstattlich, dass sie unmittelbar vor der Explosion des Flugzeuges bei Long Island ein leuchtendes Objekt auf die Maschine zuschnellen sahen. Haben sie sich alle getäuscht?!
■



an diesem Tag zum ersten Mal in Maurers Behandlungsstuhl sitzt. Sie sei «hochgradig elektrosensibel», erzählt sie dem Zahnmediziner. Vorsicht sei also geboten, bei dem, was in ihren Mund hineinkomme. Ein Zahn bereitet ihr besonders Probleme. Dass sie Amalgam und Kunststofffüllungen im Mund habe, vergisst sie nicht zu erwähnen.
Maurer hört aufmerksam zu. «Was erwarten Sie von mir?», will er wissen.
‹‹ Patienten müssen einiges an Zeit und allenfalls auch Geld investieren.
Schweigen. Die Frau ist irritiert. Eigentlich will sie von Maurer wissen, was sie tun soll. Doch so einfach ist das nicht.
«Manche Leute kommen zu mir in der Annahme, ich würde einmal kurz mit den Fingern schnippen und ihr ganzes Leben wäre wieder in Ordnung.»
Wenn er ihnen dann sage, dass er gewisse Zähne ziehen müsste und die Leute selbst einiges an Zeit und eventuell auch Geld investieren müssten, dann sei es oft vorbei. «Dann schieben sie sich lieber wieder ihre Medikamente rein, anstatt etwas zu unternehmen», ereifert sich der Zahnmediziner.
Noch heute denkt er dabei an eine Patientin zurück, die ihm erklärte, dass sie lieber weitere 20 Jahre hochdosierte Schmerzmittel schlucke und trotzdem Schmerzen habe, als sich einige Zähne ziehen zu lassen. «Dabei konnte ich ihr eindeutig zeigen, dass ihre Schmerzen von diesen Zähnen ausgingen.»
Zahn raus – oder nicht?
Zahn raus – oder nicht? Das ist auch die Frage für die 40-Jährige, die Maurer jetzt fragend anschaut. Er hat ihr soeben erklärt, warum er ihr diesen Zahn «rausmachen» würde. Der Zahn ist abgestorben und zeigt eine grosse Zyste an der Wurzelspitze. «Das verursacht bei Ihnen mit die Reizungen im Gesichtsbereich», sagt er bestimmt.
Doch nur mit dem einen Zahn sei es betreffend der Elektrosensibilität nicht getan. Da müssten noch die Amalgamfüllungen dranglauben. Zudem müsste sie die festgestellte elektromagnetische und Erdstrahlenbelastung beheben lassen.
Ebenso rät er, die psychische Belastung, welche die Patientin zeigt, anzugehen.
Doch allein die Vorstellung der drohenden Zahnlücke lässt die Frau verzweifeln. «Dann muss ich mit einer Lücke rumlaufen!» macht sie ihrem Unmut über den Vorschlag des Zahnmediziners Luft.
«Sie dürfen mit einer Lücke rumlaufen», korrigiert der verschmitzt. «Gandhi hatte auch nur noch ein paar Zähnchen als er Indien in die Unabhängigkeit führte.»
Für die Frau im Stuhl ein schwacher Trost.
Aber sie muss sich ja noch nicht entscheiden. Maurer rät ihr, zu Hause in Ruhe über alles nachzudenken. Eine Stunde hat er mit ihr gesprochen.
Doch was macht er eigentlich bei Leuten, die das, was er praktiziert, für Hokuspokus halten? «Kein Problem», versichert Maurer. «Ich kann auch mit solchen Patienten arbeiten. Die Frage ist nur, ob sie das auch mit mir können.»
Als Beispiel erzählt er von einem Mann, der von seiner Ehefrau zu ihm geschickt wurde. Bei dem habe er mit psychosomatischer Energetik angefangen. «Gleich zu Beginn sagte er mir, dass das eh alles Quatsch und er ein rational denkender Mensch sei. Seiner Frau zuliebe aber wolle er es probieren.» Der Mann habe schliesslich schon nach kurzer Zeit eine Besserung bei seinen Beschwerden verspürt. Und zugegeben, dass er das nie für möglich gehalten hätte.
Dass eine grosse Zahl seiner Berufskollegen nicht für möglich halten will, was Maurer zusammen mit seinen Patienten erreicht, stört den Zahnmediziner nicht. Nicht mehr. Früher habe er noch versucht, seine Kollegen auf den Weg zur ganzheitlichen Zahnmedizin zu bringen, räumt er ein.
Inzwischen hat er es aufgegeben. Maurer: «Mich interessieren nur noch meine Patienten und dass es denen nach einer Behandlung besser geht. Das sollte ja auch das Ziel jedwelcher ärztlicher Therapie sein.» Alles andere sei ihm egal. Und zwar aus einem einfachen Grund. «Mir wird heute bei der ganzen Thematik zu viel politisiert – und zwar generell. Aber es wird viel zu wenig gehandelt. Ich will aber handeln. Nur so kann etwas verändert und verbessert werden.»
Das Gleiche gilt für ihn beim Thema Krankenkassen. Die übernehmen bis heute so gut wie keine Kosten für eine ganzheitliche zahnmedizinische Behandlung.
Er selbst hat beispielsweise einen Patienten gehabt, dem die Krankenkasse gegen 100’000 Schweizer Franken für diverse Behandlungen, Operationen und Medikamente zahlte, und das über Jahre hinweg. Maurers Rechnung über 500 Franken dagegen wollte die Kasse nicht übernehmen. Dabei sei der Patient seit der Behandlung bei ihm völlig beschwerdefrei.
«Aber wenn unsere Art von Zahnmedizin bei den meisten Zahnärzten schon nicht anerkannt ist, dann ist es für uns umso schwieriger, diese bei den Kassen zu etablieren.»
In jüngster Zeit gebe es allerdings Verhandlungen, initiiert vor allem durch die Schweizerische Gesellschaft für Ganzheitliche Zahnmedizin. «Aber die Kassen sind halt sehr schwerfällig», macht sich Maurer keine allzu grossen Hoffnungen.
Geheimrezept für Ski-Stars Hingegen könnten die Hoffnungen auf Medaillen und Podestplätze bei den derzeit kläglich abschneidenden Schweizer Ski-Stars steigen, wenn diese ihre «Beisserchen» ganzheitlich behandeln lassen würden. Davon ist Werner Maurer absolut überzeugt.
Er muss es wissen, hat er in seiner Jugend doch auch eine Zeit lang Spitzensport betrieben – als Kunstturner. «Unsere Sportler würden bessere Leistungen vollbringen, wenn deren ‹Mahler› qualitativ sauber und nach ganz strengen ganzheitlichen Kriterien saniert wären», versichert er. «Garantiert!»
■
" $ &%% $, ' -( ) * +, ###$ %% ( ) * +.! ! ! ()'








Impressum ISSN 1660-4377 Erscheinungsweise 6 Ausgaben pro Jahr Herausgeber Luc Bürgin Redaktion Mysteries, Postfach, CH 4002 Basel Tel. +41 – 61 – 681 62 61 Fax +41 – 61 – 681 62 61 Internet www.mysteries-magazin.com E-Mail: mysteries@bluewin.ch Layout Daniel Schaufelberger, Jürgen Tränkle Lektorat Ruth Gremaud Druck Greiserdruck, Rastatt Jahresabonnement EUR 44.90 SFr. 69.– (siehe dazu Bestelltalon auf S. 58) Anzeigenschluss Ausgabe 9/2005: 24. April 2005 Bankverbindungen Deutschland: BW Bank, Lörrach Konto-Nr.: 460 85262 00 BLZ: 683 200 20 SWIFT: BWBKDE6S683 IBAN: DE6668 3200 2046 0852 6200 Schweiz: Basler Kantonalbank Konto-Nr.: 165.414.141.84 IBAN: CH25 0077 0016 5414 1418 4 Postcheckkonto Basel Konto-Nr.: 40-93969-1 Copyright Alle Rechte vorbehalten. Wiedergabe von einzelnen Artikeln – auch in elektronischer Form – nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen wird keinerlei Haftung übernommen. Mit Autorennamen gezeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
OXYGIZER entdeckt Zuerst möchte ich Euch loben – «mysteries» ist echt interessant und stellt unser Weltbild auf den Kopf. Macht weiter so.
Ich bin ausgebildete Informationsmedizinerin und habe den Artikel «Sauerstoff im Wasser wirkt wahre Wunder» sogleich mit grossem Interesse gelesen. Dabei habe ich mich auch in österreichischen Supermärkten ein bisschen darüber schlau gemacht und ein Wasser entdeckt, das laut Etiketten-Angabe «150 Milliliter O2 pro Liter» enthält. Es nennt sich OXYGIZER und wird in der Schweiz, Österreich und Deutschland verkauft. Katja Kasneci (A) «mysteries» verbindet…
Da mein Freund, der Ihre Zeitschrift auch abonniert hat, und ich im Sommer zusammenziehen, muss ich leider mein Abo auf Ende Jahr kündigen. So gerne ich «mysteries» lese: Doppelt brauchen wir es nicht. Übrigens haben wir uns im Zug kennengelernt, als wir beide im gleichen Heft geschmökert haben. Daraus ist dann eine hitzige Diskussion über Ägypten und Zahi Hawass entstanden, dann eine Reise zu den Pyramiden und schliesslich eine Beziehung. Von uns beiden ein Riesenkompliment!
P. S. (CH) (Name der Red. bekannt) Flüssigkeit heisst «Amryt» Das Buch über Mirin Dajo ist echt wertvoll. Und ich freue mich bereits auf die nächste Staffel von «mysteries»! Der Artikel im November-Dezember-Heft über den Yogi hat mich erstaunt. Nicht wegen der Tatsache, dass er keine Nahrung nötig hat, sondern dass offenbar keiner der Ärzte weiss, worum es sich bei der Flüssigkeit unter seinem Gaumen handelt.
Diese Flüssigkeit wird «Amryt» genannt – eine sehr süsse wohlriechende Flüssigkeit. Sie stammt je nachdem direkt aus dem Körper eines Yogi und wenn man zufällig einen Behälter dabei hat, wird er diesen manchmal auch damit füllen. Oft fliesst die Flüssigkeit auch aus Statuen von Heiligen. Bei beiden Formen der Manifestation hatte ich das Glück, dabei sein zu dürfen. Ich besitze auch einen kleinen Becher dieses «Amryt», das aus einer rund 40 Zentimeter grossen Shirti-Baba- Statue floss und in wenigen Stunden ein ganzes Becken gefüllt hat. Vor aller Augen!
Claudia Federspiel (CH) Gruss aus der Ferne Ich lese Ihre Ausführungen mit grösstem Interesse und freue mich schon auf die weiteren Hefte.
Jürgen Madelung (Südafrika) Atombomben in Deutschland In Europa werden Hunderte von Nuklearwaffen gelagert. Das enthüllt ein Bericht der unabhängigen US-Organisation Natural Resources Defense Council NRDC (siehe Deckblatt unten). Den Experten zufolge befinden sich derzeit allein in Deutschland rund 150 US-Atombomben. 20 davon im Fliegerhorst der Bundeswehr Büchel. Im Bedarfsfall sollen die Bomben direkt von deutschen Piloten an die entsprechenden Zielorte transportiert werden. Laut NRDC ein klarer Verstoss gegen den Atomwaffensperrvertrag.
Zahi Hawass: «Das ist der Fluch des Pharaos!»
Der Mann ist und bleibt ein Selbstdarsteller: Anfang Januar liess Zahi Hawass (r.) die Mumie des Pharao Tut-anch-Amun einer Computer-Tomographie unterziehen. Wie der Chef der ägyptischen Altertumsverwaltung vor laufenden Kameras berichtete, lief die Prozedur nicht ohne Komplikationen ab. So gab es laut Hawass Probleme mit dem LKW, auf dem das medizinische Diagnostikgerät installiert war. Ferner sei während der Arbeiten ein schwerer Sandsturm aufgezogen. Und zu allem Überfluss habe es schliesslich auch noch angefangen zu regnen. Hawass wörtlich: «Das ist der Fluch des Pharaos!» Reisende dagegen, die zur fraglichen Zeit im Tal der Könige weilten und das Geschehen am Grab Tutanch-Amuns verfolgten, berichteten «mysteries», dass an diesem Tag kein einziger Tropfen vom Himmel fiel. Auch von einem Sandsturm konnte keine Rede sein: «Es war nur ein wenig windig und bewölkt.»
Mobilfunk-Antennen: Behörden verschweigen exakte Position Elektrosmog-Geplagte in der Schweiz aufgepasst: Seit einiger Zeit betreibt das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) auf seiner Webseite eine elektronische Landkarte sämtlicher Mobilfunk-Antennen (www.bakom.ch/de/funk/freq_nutzung/ standorte/index.html). Einfach Postleitzahl eingeben – und ein entsprechender Kartenausschnitt öffnet sich, auf dem die Standorte mit dicken Punkten markiert sind. Wer sich indes exakte Standortangaben erhofft, wird enttäuscht: Die Positionen der jeweiligen Handy-Antennen sind reichlich vage eingezeichnet, genaue Strassenangaben und Hausnummern sucht man vergeblich.
Warum? BAKOM-Sprecher Bernhard Bürki musste ebenfalls überlegen. «Die Angaben fehlen aus Geschäftsgeheimnis-Gründen», informierte er «mysteries» schliesslich nach interner Rücksprache. «Datenschutz-Überlegungen haben ebenfalls eine Rolle gespielt.»
Wer es ganz genau wissen wolle, solle sich einfach an seine zuständige Gemeinde wenden, rät Bürki – der lägen die exakten Positionsdaten vor. «Insofern sind die Standort-Angaben also nicht wirklich geheim – wir veröffentlichen sie einfach nicht.» Bleibt der Verdacht, dass das BAKOM die betroffenen Hausbewohner ganz einfach nicht unnötig aufschrecken will. Schliesslich wissen viele der Betroffenen nicht einmal, dass auch auf ihrem Dach oder in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft ein Sendemast thront.
Wirbel wegen Interview Einigen Wirbel verursachte der «mysteries»-Bericht über die Himmelsscheibe von Nebra.
Mehrere Zeitungen griffen das Exklusivinterview mit Professor Peter Schauer von der Universität Regensburg auf.
Darunter die «Neuss-Grevenbroicher Zeitung», die «Hessische/Niedersächsische Allgemeine», der «Baslerstab» sowie diverse Online-Newsportale. Schauer hatte im Interview unter anderem massive Zweifel an der bronzezeitlichen Herkunft des Fundstücks geäussert. Mit einem Alter von 3600 Jahren soll die in Deutschland ausgebuddelte Scheibe die älteste Sternendarstellung der Welt zeigen.
TV-Tipp: «Das Mysterium der sibirischen Mumie» Mitten in der sibirischen Steppe, nur 100 Kilometer vom Baikalsee entfernt, steht das Kloster Ivolginsk. Es war der einzige buddhistische Ort, an dem die Mönche auch während der Sowjetdiktatur ihren Glauben praktizieren konnten. Ihnen gelang es, ein Geheimnis zu bewahren, das erst jetzt an die Öffentlichkeit gelangt ist: Im Innern ihres Tempels bewahren sie die Leiche des Chambo Lama Itigilow auf. Das Besondere daran: Der hohe buddhistische Priester starb vor über 75 Jahren, sein Körper ist jedoch bis heute nicht verwest. Als man ihn im September 2002 exhuminierte, fand man seinen Körper nahezu unversehrt: Die Gliedmassen sind beweglich, die Haut elastisch. Keine Spuren einer Totenstarre! Zwei Männer wollen dieses Rätsel um den Lama nun ergründen: der 27-jährige Mönch Bair und der Pathologe Juri Tampoleev. TV-Journalistin Ute Gebhardt heftete sich an ihre Fersen. Ihre Dokumentation wird am 2. April 2005 auf ARTE gezeigt.
Dan Brown: Bestsellerautor plant Buch über Freimaurer und Mormonen Saturn-Mond: «Todesstern» mit seltsamem Bergrücken Der Himmelskörper erinnert an den gefürchigen «Todesstern» aus den «Star Wars»-Filmen. Tatsächlich enthüllen neue NASA-Bilder des Saturnmondes Japetus einen seltsamen Bergkamm, der sich quer über den Mond zieht. Die Struktur ist rund 13 Kilometer hoch und in ihrer Form einzigartig in unserem Sonnensystem. Aufgenommen wurden die Fotos Anfang Jahr von der Sonde Cassini. Nun rätseln die Fachleute, wie die Struktur entstanden sein könnte.












