Merkwürdiges Reliquien-Phänomen in Bayern

s klingt beinahe schon entschuldigend – als sei es ihm peinlich. Diese unglaubliche Sache, die er erlebt hat. Und noch immer erlebt. «Ich bin kein ESpinner, ich bin Geschäftsmann und eher eine skeptische Natur», beteuert Ludwig Schafft stets, wenn er erzählt, was ihm in den vergangenen Jahren Phänomenales widerfahren ist. Für den 61-jährigen Bayern begann die mysteriöse Geschichte denn auch mit einigen Zweifeln und einer gehörigen Portion Skepsis: Vor einigen Jahren hatte der bekannte buddhistische Mönch Than Mettiko dem überzeugten Buddhisten Schafft von einer Art «heiliger Perlen» berichtet. Diese existierten vor allem in Thailand und Tibet.

In den dortigen Klöstern werde die Asche verstorbener Mönche und Strenggläubiger stets genau durchsucht.

Denn je nach Heiligkeit des Dahingeschiedenen fänden sich in dessen verbrannten Überresten oft kleine, gräuliche Kügelchen, erzählte der Mönch seinem deutschen Glaubensbruder. Diese perlenartigen Objekte werden im Buddhismus Sarira oder Ringsel genannt und in den Klöstern als Reliquien verehrt. Sie seien von ausserordentlich grossem Wert, so der Mönch weiter.

«Davon hatte ich damals noch nie gehört – ich war wirklich verblüfft», er- Buddhistischer innert sich Ludwig Schafft. Doch der Reliquienschrein.

Mönch berichtete ihm noch Erstaunli-In der Asche vercheres: Gelegentlich würden sich diese storbenener Perlen in ihren Reliquienbehältern sogar Mönche finden vermehren – wie von Geisterhand! «Diesich gelegentlich ser Mann war absolut vertrauenswürdig, bizarre «Perlen».

Buddhistische «Wunderperlen» und andere kostbare Reliquien auf Welttournee Just in diesen Tagen kommt eine Wanderausstellung über buddhistische Reliquien in unsere Breitengrade. Vom 16. bis 18 September 2011 macht sie Halt im Schweizerischen Kreuzlingen am Bodensee. Zu sehen sind in der Ausstellung auch Sarira.

Lama Zopa Rinpoche hatte die seltene und wertvolle Sammlung von buddhistischen Reliquien im Jahre 2001 für eine Welttournee freigegeben. Seither wurde sie in Tempeln, Meditationszentren und anderen öffentlichen Räumen präsentiert.

Die Sammlung enthält diverse Reliquien – unter anderem von Buddha Shakyamuni und seinen bekanntesten Schülern wie Maudgalyayana, Ananda und Shariputra – aber auch Reliquien vieler anderer Heiliger und spiritueller Meister aus der chinesischen, indischen und tibetischen Tradition. Darunter kristalline, perlenähnliche Ablagerungen als auch Knochenteile, die der Asche spiritueller Meister nach ihrer Verbrennung entnommen wurden.

Und tatsächlich: Auch unter den Exponaten gibt es «Perlen», die sich auf wundersame Weise vermehrt haben, Wundervolle Exponate. Eine Wanderausstellung präsentiert gegenwärtig buddhistische «Perlen», die sich vermehren – auch in unseren Breitengraden.

wie aus dem Ausstellungskatalog zu erfahren ist: «Die übrigen drei kleineren Reliquien (…) scheinen sich während der Tour der Herz-Schrein-Reliquien spontan manifestiert zu haben», heisst es dort etwa.

Und einige Seiten weiter: «2003 veränderte sich die Farbe von Anandas Reliquien und zusätzlich manifestierte sich eine neue, die viel grösser ist, als die anderen Reliquien.» So bestätigt denn auch der Schweizer Co-Organisator der Ausstellung, Thomas Landolt, dass diese verblüffenden Vermehrungen für viele Buddhisten ein ganz normales Phänomen seien.

Einige der Reliquien wurden aus Statuen in Tibet geborgen, wo sie vor der kommunistischen Besetzung 1959 Hunderte von Jahren aufbewahrt worden waren. Andere wurden von Museen und Klöster gestellt. Lama Zopa Rinpoche hat sich sehr gründlich von deren Echtheit überzeugt, bevor er die Reliquien freigab.

Die Ausstellung ist kostenlos, «um jedermann die seltene Gelegenheit zu bieten, in der Gegenwart solch unbezahlbarer heiliger Objekte zu verweilen», so die Verantwortlichen.

Infos: www.maitreyaproject.org dennoch konnte ich ihm das fast nicht glauben», räumt Schafft ein, der in Pfaffenhofen bei München ein grosses Multiplex-Kino betreibt.

In der Hoffnung, mehr über diese kuriose Angelegenheit zu erfahren, weihte er eine Bekannte in die Schilderungen des Mönchs ein. Die befreundete Buddhistin verweilt öfters in einem thailändischen Kloster. Und tatsächlich: Sie bestätigte ihm die Existenz dieser mysteriösen, heiligen Perlen.

«Zudem erzählte sie mir, dass sie selbst derartige Reliquien ihres verstorbenen Lehrers habe. Und auch diese würden sich von Zeit zu Zeit vermehren.»

Perlen von Buddha selbst Zudem besitze das Kloster, welches die Bekannte regelmässig aufsucht, ebenfalls eine Menge Reliquien. So seien die dortigen Mönche etwa seit vielen Jahrhunderten im Besitz eines Schädelknochens des Herrn Gautama – dem Begründer des Buddhismus.

Und von Zeit zu Zeit lägen auch in dem Pokal aus Panzerglas Bedeutender Moment. Abt Ajahn Thong überreicht Ludwig Schafft die Perlen.

neue «Ableger» dieser heiligen Knochen. «Wie das genau vonstatten geht, weiss kein Mensch», wundert sich Ludwig Schafft. Der Familienvater ist fasziniert von derlei Berichten – aber immer noch voller Zweifel.

Die Sache lässt ihn nicht mehr los.

Also wendet er sich an das ihm freundschaftlich verbundene Kloster Chom Thong in Thailand und fragt, ob man auch ihm vielleicht ein, zwei Reliquien eines verstorbenen Mönches besorgen könnte.

Mit Erfolg: Drei Jahre später überreicht ihm der Abt des Klosters, Ajahn Thong (87) bei einem Besuch in Bayern einen kleinen Glasbehälter mit drei Perlen. «Eine grössere, eine mittlere und eine ganz kleine», erinnert sich Geschäftsmann Schafft, der in Waidhofen bei München zusätzlich zu seinem Kino auf privater Basis auch ein buddhistisches Meditationshaus betreibt.

Er habe für das thailändische Kloster schon «viel getan», erklärt er die Verbundenheit der Mönche zu ihm. Zudem woll- Ausgabe 5/11 Phänomene ten sie mit ihrem Geschenk dem Buddhismus in Deutschland und Europa zu weiterem Auftrieb verhelfen. Doch Schafft ist vollkommen perplex, als ihm die Mönche auf Nachfrage verraten, dass die Perlen nicht von irgendeinem verstorbenen Glaubensbruder stammen, sondern von «Himself» – also von Buddha persönlich!

«Das ist wirklich eine absolute Seltenheit – erneut begann ich zu zweifeln, ob so etwas denn tatsächlich auch stimmen konnte», erzählt der Mann gegenüber «mysteries». «Aber die Mönche warteten mit einer durchaus glaubwürdigen Geschichte auf. So erklärten sie mir, dass beim Tsunami 2004 ein Kloster in Sri Lanka stark beschädigt worden sei.»

Besagtes Kloster habe eine authentische Buddha-Reliquie besessen, so Eine absolute Seltenheit!

Ich zweifelte, ob das überhaupt stimmen konnte.

Aus drei Stück wurden sechs die Mönche weiter. «Um diese in Sicherheit zu bringen, wurde sie vorübergehend in das thailändische Kloster gestehen die beiden originalen Reliquien nun in einem Safe – und produzieren munter kleine Perlen, wie die Mönche Schafft versicherten.

Und, o Wunder: «Bereits in der ersten Nacht in unserem Haus haben sich auch meine Perlen vervielfacht», berichtet Schafft. Statt drei Stück lagen plötzlich sechs Sarira im Schrein. «Am Abend zuvor warens noch drei, dann plötzlich doppelt so viele. Meine Frau und mein Sohn können das jederzeit bezeugen.»

Sicherheitshalber habe er bei den Mönchen in der Folge nochmals nachgefragt, wie viele Perlen sie ihm geschenkt hätten. «Lediglich drei Stück», war die Antwort, «nach den ‹Drei Juwelen›». Sechs Stück hätten keinen Sinn gemacht, erläuterten die Thailänder ihrem deutschen Freund. Denn die «Drei Juwelen» symbolisieren im Buddhismus Buddha, die Buddha-Lehre Dharma sowie die Sangha – die Gemeinschaft der Gläubigen.

Mittlerweile – drei Jahre später – seien zu den sechs noch zwei weitere kleine Kügelchen dazugekommen, wie Schafft anmerkt: «Wie diese Vermehrung funktioniert, weiss ich bis bracht.»

Dort Unter Verschluss. Seine «Wunderperlen» hütet Schafft in einem Stupa-Schrein.

heute nicht.» Doch das Glück scheint ihm hold. Schliesslich heisst es in thailändischen Klöstern, dass derlei Reliquien zur Vermehrung eine besondere, friedliche Atmosphäre benötigen. Ausserdem gebe es auch das umgekehrte Phänomen: Sind die Perlen von einer schlechten Aura umgeben, würden sie sich auflösen und ins Nichts verschwinden.

Die Mönche aus Chom Thong haben, gemäss Ludwig Schafft, noch zwei weiteren Deutschen je ein «Dreier-Set Sarira» übergeben. Bei einem davon blieb es bis heute bei drei Perlen, beim dritten Set hätten sich die Reliquien ebenfalls vermehrt – und zwar exakt wie bei Schafft bereits in der allerersten Nacht nach der Übergabe.

Phänomene Ausgabe 5/11 Die Sarira von Ludwig Schafft in Grossaufnahme. Buddhas Reliquien vermehrten sich über Nacht – statt drei lagen auf einmal sechs Stück im Glasbehälter.

Der Deutschen Buddhistischen Union (DBU), dem traditiseien Sarira mit Sicherheit nicht. «Alles muss selber erarbeionsübergreifenden Dachverband deutscher Buddhisten, ist tet werden.»

das Phänomen bekannt. «Was die wundersame Vermehrung Wie in allen Weltreligionen gibt es auch im Buddhismus von Reliquien angeht, so ist dies genau das, was man oft von Befürworter und Kritiker wundersamer Reliquien.

Eine den Reliquien des 16. Karmapa (bedeutender Meister im Tischlüssige Erklärung, was es mit den «heiligen Kügelchen» betischen Buddhismus, Anm d. Red.) erzählte», erklärt DBUauf sich hat, steht bis heute aus. Nach wie vor ist unklar, wie Pressesprecherin Michaela Doepke nach Rücksprache mit die Reproduktion funktionieren soll und woraus die Reliquien bekannten Meditationslehrern des Tibetischen Buddhismus.

überhaupt bestehen. Manche vermuten, dass sie bei der Ver- «Das Schöne an der Geschichte», die «mysteries» hier erstbrennung entstehen, wenn die Knochen der Verstorbenen in mals dokumentiert, sei, «dass dieses Phänomen offenbar der Hitze kristallisieren. Andere behaupten spöttisch, es auch bei anderen Mönchen und nicht nur bei den (magischen) handle sich schlicht um Gallen- oder Nierensteine der Ver-Tibetern geschieht».

storbenen. «Dazu kann ich nicht viel sagen», räumt Buddhist Das Phänomen der sich vervielfältigenden Reliquien sei in Schafft ganz offen und ehrlich ein. Und ergänzt: «Ich kann Thailands buddhistischen Klöstern tatsächlich bekannt, nickt mich nur wundern: Nieren- und Gallensteine vermehren sich Ludwig Schafft. «Aber man spricht nicht gross darüber.» Seine vielleicht in Niere und Galle. Aber in Glasbehältern?»

Reliquien thronen heute in seinem Privathaus unter einer Nun sind Wissenschaftler gefragt, die dem Phänomen Buddha-Statue. Der Bayer versucht, die mysteriösen Kügelvorurteilsfrei auf den Grund gehen. Denn Ludwig Schafft würchen voller Respekt aber auch nicht mit «zu viel Kult» zu bede eine seiner Reliquien gerne für eine fachmännische Untertrachten: «Von den Perlen, die ich habe, geht meinem Empfinsuchung zur Verfügung stellen. «Es muss allerdings garanden nach keine Macht oder Kraft aus. Ich spüre nichts», sagt tiert sein, dass sie dabei nicht beschädigt wird!»

er. «Anderseits bin ich in solchen Dingen auch ein Holzklotz.»

Infos: www.dharma.de/dbu, www.buddhayan-ev.de Automatische Heilsbringer, so ist er sich jedenfalls sicher,

Vor wenigen Jahren erhielt ein deutscher Geschäftsmann von thailändischen Mönchen rare buddhistische Reliquien geschenkt. Heute ist der Bayer zutiefst erstaunt: Die perlenartigen Sarira haben sich in seinem Schrein vermehrt – über Nacht und ohne jegliche Fremdeinwirkung! Kein Einzelfall... – Abbildung 2
Vor wenigen Jahren erhielt ein deutscher Geschäftsmann von thailändischen Mönchen rare buddhistische Reliquien geschenkt. Heute ist der Bayer zutiefst erstaunt: Die perlenartigen Sarira haben sich in seinem Schrein vermehrt – über Nacht und ohne jegliche Fremdeinwirkung! Kein Einzelfall... – Abbildung 3
Vor wenigen Jahren erhielt ein deutscher Geschäftsmann von thailändischen Mönchen rare buddhistische Reliquien geschenkt. Heute ist der Bayer zutiefst erstaunt: Die perlenartigen Sarira haben sich in seinem Schrein vermehrt – über Nacht und ohne jegliche Fremdeinwirkung! Kein Einzelfall... – Abbildung 4
Vor wenigen Jahren erhielt ein deutscher Geschäftsmann von thailändischen Mönchen rare buddhistische Reliquien geschenkt. Heute ist der Bayer zutiefst erstaunt: Die perlenartigen Sarira haben sich in seinem Schrein vermehrt – über Nacht und ohne jegliche Fremdeinwirkung! Kein Einzelfall... – Abbildung 5
Vor wenigen Jahren erhielt ein deutscher Geschäftsmann von thailändischen Mönchen rare buddhistische Reliquien geschenkt. Heute ist der Bayer zutiefst erstaunt: Die perlenartigen Sarira haben sich in seinem Schrein vermehrt – über Nacht und ohne jegliche Fremdeinwirkung! Kein Einzelfall... – Abbildung 6
Vor wenigen Jahren erhielt ein deutscher Geschäftsmann von thailändischen Mönchen rare buddhistische Reliquien geschenkt. Heute ist der Bayer zutiefst erstaunt: Die perlenartigen Sarira haben sich in seinem Schrein vermehrt – über Nacht und ohne jegliche Fremdeinwirkung! Kein Einzelfall... – Abbildung 7
Vor wenigen Jahren erhielt ein deutscher Geschäftsmann von thailändischen Mönchen rare buddhistische Reliquien geschenkt. Heute ist der Bayer zutiefst erstaunt: Die perlenartigen Sarira haben sich in seinem Schrein vermehrt – über Nacht und ohne jegliche Fremdeinwirkung! Kein Einzelfall... – Abbildung 8
Vor wenigen Jahren erhielt ein deutscher Geschäftsmann von thailändischen Mönchen rare buddhistische Reliquien geschenkt. Heute ist der Bayer zutiefst erstaunt: Die perlenartigen Sarira haben sich in seinem Schrein vermehrt – über Nacht und ohne jegliche Fremdeinwirkung! Kein Einzelfall... – Abbildung 9
Vor wenigen Jahren erhielt ein deutscher Geschäftsmann von thailändischen Mönchen rare buddhistische Reliquien geschenkt. Heute ist der Bayer zutiefst erstaunt: Die perlenartigen Sarira haben sich in seinem Schrein vermehrt – über Nacht und ohne jegliche Fremdeinwirkung! Kein Einzelfall... – Abbildung 10

Drangsalierten uns unsere Ur-Verwandten bis zum bitteren Ende?

Eine Theorie, so faszinierend wie abstossend: Ein australischer Forscher glaubt nachweisen zu können, dass die Neandertaler den Homo sapiens jahrtausendelang gejagt, vergewaltigt, ja sogar verspeist hätten. Und dass wir deshalb noch heute in der Nacht Angst vor grässlichen Monstern haben.

Neandertaler waren durchaus zivilisierte, freundliche, soziale, ja gar musizierende Zeitgenossen – so das heutige Lehrbild von unseren frühen Verwandten. «Ganz im Gegenteil!» behauptet nun ein australischer Laienforscher. Danny Vendramini ist überzeugt: Die moderne Wissenschaft wurde in den letzten Jahrzehnten zunehmend Opfer ihres Hangs zur Vermenschlichung. «Um sich den Neandertaler vorzustellen, wurden typisch menschliche Merkmale benutzt», erklärt der Australier. Viel zu stark hätten wir eigene Attribute auf unseren Urahnen projiziert. «Das würde man bei Tieren nie so machen – und der Neandertaler war ja in erster Linie ein Primat.»

Erst seit Kurzem ist definitiv gesichert, dass sich Neandertaler und Homo sapiens tatsächlich begegnet sind. So konnte das Leipziger Max-Planck-Institut mittels DNA-Analysen nachweisen, dass fast alle heutigen Menschen mit den Neandertalern verwandt sind. Da lediglich Afrikaner keine Neandertaler-DNA besitzen, muss das Treffen der beiden Arten nach der Abwanderung des modernen Menschen aus dem afrikanischen Kontinent stattgefunden haben – jedoch noch vor dessen Ausbreitung in die ganze Welt. Den Treffpunkt vermuten Wissenschaftler in der Levante, östlich des Mittelmeers.

Gnadenlose Hetzjagd Danny Vendramini zeichnet von diesem bizarren «Rendezvous» jedoch ein ganz anderes Bild als die moderne Forschung.

Ein wesentlich düstereres! Seiner Meinung nach hat der Neandertaler die modernen Menschen gnadenlos gejagt und sich ebenso regelmässig brutalst an deren Frauen vergangen.

Erst kurz vor dem Aussterben der Art habe der Homo sapiens den entschei- Horrorszenario in denden Entwicklungsschub durchgegrauer Vorzeit.

macht, um erfolgreich zurückschlagen Lauerte der zu können. Diese Erfahrung steht für Neandertaler Vendramini am Anfang der Entwicklung unseren lange des heutigen Menschen.

unterlegenen Um sich eine bessere Vorstellung Urverwandten des Neandertalers machen zu können, nachts auf, um liess Vendramini den bekannten Digitalsich regelmässig gestalter Arturo Balseiro einen neuen, an ihnen zu vermöglichst realistischen Entwurf des gehen und sie Steinzeit-Wesens kreieren – nach seidann genüsslich nen eigenen Vorgaben: «Wir gingen dazu verzehren?

von aus, dass der Neandertaler seine Ausgabe 5/11 Geschichte

Vernichtendes Expertenurteil

Also doch: Der 2001 im bayerischen Chiemsee entdeckte Goldkessel ist eine moderne Fälschung. Dies untermauert eine bislang unveröffentlichte Begutachtung durch Top-Experten in der Schweiz, wie «mysteries» exklusiv bestätigt wurde. Angefertigt wurde das Nazi-Relikt vermutlich im Auftrag von Hitlers Goldschmied Otto Gahr.

Für Archäologen und Kunstexperten in aller Welt ist er so etwas wie der Papst. Speziell, wenn es um vermeintlich millionenschwere Funde aus unserer Vergangenheit geht: Peter Northover, Chef der «Materials Science-based Archaeology Group» an der Universität Oxford. Ausgerechnet dieser renommierte englische Materialexperte hatte auch beim umstrittenen bayerischen Goldkessel vom Chiemsee seine Finger im Spiel, wie «mysteries» nun exklusiv erfuhr: 2007 unterzog die schweizerische Materialprüfungsund Forschungsanstalt EMPA das 18-karätige Stück unter Northovers Leitung einer streng vertraulichen Untersuchung. Analysiert wurden speziell die Herstellungstechnik sowie die Bearbeitungsspuren.

Der Kessel war 2001 von Taucher Stefan Lohmann und Schatzsucher Jens Essig im Chiemsee entdeckt worden und später von Bayern als «Nicht-NS-Vermögensgegenstand» für 160’000 Euro heimlich an den Münchner Juristen Herbert Scholz verschachert worden. Ein Fehlentscheid, da das 11 Kilo schwere Stück aus dem Besitz der Nazis stammen dürfte, wie eine SS-Schatzliste von 1945 belegt («mysteries», Nr. 2/2011).

Je besser der Experte, desto negativer das Urteil Seit Ende 2006 liegt der kontroverse Prunkkessel, von der Schweizer Justiz beschlagnahmt, in einem Safe, nachdem ihn der am 15. März 2011 zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilte Finanzjongleur Marcel Wunderli interessierten Investoren als keltisches Original, beziehungsweise milliardenschweren «Heiligen Gral» schmackhaft machen wollte.

Bei der polizeilichen Vernehmung beriefen sich Wunderli und seine Kumpane im Dezember 2006 auf bis heute unveröffentlichte Gutachten der TU München (Spektralanalyse), des Instituts für Metallurgie München (Dr. Gebhardt) oder der mittlerweile verstorbenen Mannheimer Restauratorin Maiken Fecht: «Alle Gutachten kommen zu dem eindeutigen Schluss der Echtheit und einem Alter vor Christi Geburt», betonte Kessel-Besitzer Marcel Wunderli. Bereits die bislang ebenfalls noch unveröffentlichten Analyseresultate der Archäologischen Staatssammlung München von Professor Ludwig Wamser (2002) sprachen indes eine andere Sprache.

Ausgabe 5/11 Geschichte Chiemseekessel.

Seit seiner Wiederentdeckung im Jahr 2001 brachte er seinen wechselnden Besitzern nur Probleme und Verdruss ein.

Dass der goldene Pot 2007 – nach seiner Beschlagnahmung! – in der Schweiz erneut auf seine Echtheit geprüft worden ist, erstaunt: Weder in der Anklageschrift noch in der 167 Seiten dicken Urteilsbegründung des Bezirksgericht Meilen gegen Marcel Wunderli findet sich auch nur der geringste Hinweis auf entsprechende Analysen. Tatsächlich aber wurde der Chiemseekessel am 4. September 2007 in den Räumen der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich im «Zimmer 301» zwei Stunden lang begutachtet, wie aus vertraulichen Akten hervorgeht, die «mysteries» aus polizeilichen Kreisen zugespielt wurden.

Persönlich anwesend waren damals neben Peter Northover auch ein gewisser Walter Golan («The Royal Trust of Empire»), Professor Detlef Günther (ETH Zürich) sowie Marianne Senn (EMPA, Dübendorf). Ungünstig für die wissenschaftliche Beurteilung sei, so waren sich die Experten bald einig, dass der Kessel nach der Bergung aus dem Chiemsee gereinigt worden war. Dennoch fiel das Expertenverdikt laut den Akten vernichtend aus: «Nach Abschluss der Besichtigung bringen Senn und Northover auf Frage des Staatsanwalts zum Ausdruck, der Meinung zu sein, dass der Kessel nicht aus keltischer Zeit stammt, sondern ein Produkt der Neuzeit sei.»

Bei der Bearbeitung des Kessels kamen moderne Maschinen zum Einsatz.

Geheime Nazi-Depositarliste vom April 1945 (l.). Unter Punkt 22 des vierseitigen Dokuments wird auch der Kessel genannt.

Starker Tobak. Umso mehr, als die von Marcel Wunderli persönlich forcierten Untersuchungen nahelegten, «dass bei der Bearbeitung des Kessels Maschinen zum Einsatz gekommen sein müssen, da die Ziselierungen viel zu regelmässig sind, um von Hand gemacht worden zu sein», wie ein EMPA-Sprecher gegenüber «mysteries» bestätigt. «Das wiederum legt den Schluss nahe, dass es sich um ein Objekt neueren Datums handelt, dass es also keinesfalls bis zu 2000 Jahre alt sein kann.»

Kurz: Der Kessel stammt mit Sicherheit nicht von den Kelten, sondern aus neuerer Zeit. Angefertigt wurde er vermutlich nach 1925 von Otto Gahr, dem persönlichen Goldschmied von Adolf Hitler (siehe Dokument oben). Ein offizieller Schlussbericht der Analyse wurde übrigens nie erstellt, wie die EMPA auf Anfrage klarstellt, «da irgendwann deutlich wurde, dass diese vom Auftraggeber – vorsichtig ausgedrückt – finanziell nicht abgegolten werden würde».

PS: Im November dieses Jahres werden zwei Journalisten der Zeitschrift «P.M. History» bei DTV ein Buch über die ganze Affäre veröffentlichen. Ob sie darin auch auf die neusten Erkenntnisse von «mysteries» eingehen?

Geschichte Ausgabe 5/11

Nazi-Gral ist definitiv eine Fälschung! – Abbildung 2
Nazi-Gral ist definitiv eine Fälschung! – Abbildung 3

mals war er zudem zu zwei Dritteln vom Wüstenzur Brudertreue» und der kantonalen Regie-

Habsburger: Was verheimlichen sie?

«Ob ägyptisch inspirierte Hieroglyphen am Obelisk von Schönbrunn beim Wiener Gralstempel oder rätselhafte Schriftzeichen am Goldenen Dachl in Innsbruck: Österreichs Habsburger-Regenten verschlüsselten vielerorts geheimes Wissen. Unter ihnen auch Kaiser Maximilian I., wie nun erstmals schwarz auf weiss bewiesen werden kann.»

(«mysteries» Nr. 4/2011) Der Wiener Obelisk mit dem Adler auf der Spitze, der auf einer goldenen Kugel sitzt, könnte so interpretiert werden, dass es sich um ein Motiv der Freimaurer beziehungsweise der alten Ägypter handelt. Der Adler symbolisiert das «Auge des Horus oder Ra», und die Kugel stellt die Sonne oder den Urhügel dar. Das faszinierende Lichtspektakel am Pavillon des Wiener «Gralstempels» erinnert erstaunlich an den jährlich zweimaligen Sonneneinfall in das Allerheiligste des Tempels von Abu Simbel. Doch woher sollten die Habsburger Regenten das wissen? Der Tempel wurde doch erstmals im August 1801 von einem Europäer betreten? Dasand verdeckt. Verfügen die Habsburger gar noch heute über verlorenes Wissen der Freimaurerei oder ihrer Vorgänger?

Thorsten Hellner-Ivers (D) Dass sich die Habsburger in mystischer Gralsund Bluttradition bis zurück zu den Ägyptern eng verbunden fühlen, beweist nicht zuletzt auch das aktuelle Beisetzungsritual am 16.Juli 2011 für Otto von Habsburg:Einbalsamierung, Entnahme von Eingeweiden und Herz, «magische» Beisetzung im engsten Familienkreis bei Mitternacht und Vollmond – und so weiter…

Udo Guldner (F) Regierung logiert in Freimaurer-Haus «Sie ist die wohl berühmteste Schweizer Schoggi der Welt und der Stolz eines ganzen Landes: Die Toblerone. Doch kaum einer weiss, dass die Süssigkeit nicht ohne Grund die Form einer Pyramide hat – erfunden und produziert wurde sie von einem überzeugten Freimaurer. » («mysteries» Nr. 4/2010) Da ich im schweizerischen Aargau wohne, habe ich mir die dortige «Freimaurerloge zur Brudertreue» mal etwas näher angeschaut. Dabei ist mir aufgefallen, dass sie in ihrem Portrait indirekt zugeben, am Sonderbundskrieg von 1847 auf der Seite der Freischärler teilgenommen zu haben. Da steht nämlich: «Es kam die Zeit der Freischarenzüge. Die kriegerischen Aktivitäten des Sonderbundes schlugen der Loge manche Wunde. 1847 wurde der Sonderbund mit Waffengewalt aufgelöst. Das bedeutete auch für die Loge eine Entspannung. Im selben Jahr löste Joseph Wieland, nach dem das heutige Logengebäude benannt ist, Carl Sauerländer als Meister vom Stuhl ab.»

Vielleicht sehen Sie das etwas anders, aber die Freischarenzüge waren ganz klar politisch (radikal, bzw. liberal) motiviert, und die Teilnehmenden hatten gegen das damalige Kriegsrecht verstossen, indem sie den konservativen Sonderbund mit irregulären Truppen angriffen. Nach dem Bürgerkrieg kam es bekanntlich zur Gründung des Schweizerischen Bundesstaates, womit auch eine leicht abgeänderte Version der freimaurerisch geprägten Verfassung der USA eingeführt wurde.

Ich gehe deshalb davon aus, dass in dieser Zeit viele Freimaurer in hohe Ämter gelangten.

Dass zwischen der aargauischen «Freimaurerloge rung eine Verbindung besteht, sieht man, wenn man heute vor dem «Wieland-Gebäude» hinter dem Bahnhofsgebäude steht: Am Glaseingang sind nämlich nicht nur die Lettern des Departement des Inneren, sondern auch das Symbol der Freimaurerloge angebracht.

Man könnte meinen, dass sich die Loge in ein Gebäude eingemietet hat, in dem zufälligerweise auch das Departement des Inneren, das Kantonale Vermessungsamt, das Handelsregisteramt des Kantons Aargau und die Staatsanwaltschaft zu finden sind. Tatsächlich gehört aber das ganze Gebäude der Loge, wie sie selber schreibt: «Am 20. April 1974 fand die feierliche Einweihung des neuen Logengebäudes statt, in dem seither in zwei Untergeschossen maurerisch gearbeitet wird. Der Rest des Hauses ist dem Staat vermietet. Dieser Bau erwies sich als eine glückliche Investition, hat doch die Loge seither eine solide Finanzbasis.»

Pascal Trost (CH) Kuriose Begegnung im Bahnhof «Tausende UFO-Dokumente wurden in den letzten Jahren europaweit freigegeben. In der Schweiz aber will man von derlei Geheimakten nichts wissen. Viele behördliche Dossiers wurden verschludert.»

(«mysteries» Nr. 4/2011 ) Seit Jahren verschlinge ich Euer Heft. Ihr seid einzigartig. Grosses Kompliment! Nun aber zu etwas Sonderbarem: Kürzlich blätterte ich bei einem Kurzbesuch in der schönen Seestadt Zürich am Hauptbahnhof neugierig im neuen Mysteries-Heft. Plötzlich guckte mir ein auffällig grosser Mann im schwarzen Jacket mit Sonnenbrille (Eine Art Staatspolizist? Draussen regnete es in Strömen!) über die Schulter. «Seien Sie froh, dass wir hier noch Pressefreiheit haben», brummte er monoton und zeigte auf Ihr Heft, wo ich gerade den Artikel mit den geheimen Schweizer UFO-Dokumenten aufgeschlagen hatte: «In ein paar Jahren wird Staatsfeinden auch bei uns ein Maulkorb verpasst.» Dann drehte er sich um, eilte mit grossen Schritten weg und verschwand ebenso spurlos wie er aufgetaucht war. Ich brachte vor Aufregung kein Wort heraus. Was hatte das wohl zu bedeuten?

Angelika Heimbrecht (D) Broers warnt: «Das ist erst der Anfang…»

Die US-Zeitschrift «Watkins Review» hat eine Liste der 100 spirituell inspirierendsten Persönlichkeiten erstellt. Auf Platz 1: Der deutsche Bestseller-Autor Eckhart Tolle («Jetzt! Die Kraft der Gegenwart»). Ihm folgen der Dalai Lama (Bild) sowie der US-Psychotherapeut Wayne Dyer. Ebenfalls in den Top Ten: Paulo Coelho («Der Alchimist»), Moderatorin Oprah Winfrey sowie James Redfield («Prophezeiungen von Celestine»).

Weitere bekannte Namen: Auf Platz 15 fungiert Richard Bach («Die Möwe Jonathan»), auf Platz 18 der japanische Wasser-Forscher Masaru Emoto. Ihm folgt Nelson Mandela. Auf Platz 28 findet sich Erzbischof Desmond Tutu, sechs Plätze vor seinem Chef, Papst Benedikt XVI.! Ebenfalls auf der Liste: Yogi Sai Baba (Platz 37), «Sakrileg»-Autor Dan Brown (Platz 42) sowie Erich von Däniken (Platz 63).

Je stärker die Sonnenaktivität, desto massiver die Veränderungen des Erdmagnetfeldes. Und je mehr dieses schwankt, desto mehr taumle auch unsere Stimmung, ist der deutsche Biophysiker Dieter Broers (60) aufgrund etlicher akademischer Studien überzeugt: «Bei einigen mündet dies in Angstzustände, bei anderen in grossartige Inspiration.» Kurz: Je heftiger es auf der Sonne brodelt, desto labiler reagiert die menschliche Psyche – und mit ihr die Weltwirtschaft. «Ob in Griechenland, Ägypten, London oder an den Finanzmärkten: Die psychischen Auffälligkeiten der Weltbevölkerung häufen sich in diesen Monaten deutlich», betont Dieter Broers. «Exakt so, wie ich es in meinen Büchern prophezeit habe. Und das ist nur der Anfang…» Tatsächlich mehrten sich just in diesem Zeitraum auch die Sonneneruptionen, um laut NASA gegen 2013 einen neuen Höhepunkt zu erreichen!

Nun interessiert sich auch Hollywood für die Thematik, wie Broers bestätigt. So stehe er derzeit in Kontakt mit namhaften Filmproduzenten: «Geplant ist ein Spielfilm nach einem Drehbuch von mir. Als Geschenk zu meinem 60. Geburtstag hat mein Verleger zudem beschlossen, für 2012 eine Neuauflage meines ‹Matrix Code› anzukündigen – samt Vorwort von Hollywood-Star Keanu Reeves. Wie er versicherte, bräuchte ich mir keinerlei Sorgen über eine Absage von Reeves zu machen, der Verlag hätte alle Vorbereitungen bereits getroffen.» In seiner spärlichen Freizeit schreibt Broers unterdessen an einem Märchenbuch für Kinder, «nur für mich, weils Spass macht.»

Zoff um Mondkamera von NASA-Astronaut Die NASA hat einen ihrer berühmtesten Astronauten verklagt – ausgerechnet denjenigen, der seit Jahren betont, dass 1947 tatsächlich ein UFO in Roswell (New Mexico) abgestürzt sei. Kernpunkt des Streits: Edgar Mitchell (Apollo 14, Bild rechts) wollte kürzlich eine Kamera versteigern, mit welcher er Bilder der Mondlandung gemacht hatte. Nach der Mission hatte Mitchell das Gerät als Andenken an seinen lunaren Spaziergang mit nach Hause genommen. Die NASA besteht jedoch darauf, immer noch die rechtmässige Eigentümerin der Hasselblad-Kamera zu sein, die auf einen Wert von bis zu 80’000 Dollar geschätzt wird. Das zuständige Auktionshaus hat das begehrte Erinnerungsstück inzwischen aus dem Verkauf genommen. Es will vorerst den Ausgang des Rechtsstreites abwarten.

Geheime Atomfabrik Wie die Schweizer «Sonntagszeitung» aufgedeckt hat, plant die Schweiz heimlich eine neue oberirdische Atomanlage.

In ihr sollen Roboter hochradioaktiven Abfall aus Transportbehältern – so genannten Castoren – herausholen und in kleinere Einheiten zur unterirdischen Endlagerung «umverpacken». Die Behörden favorisieren derzeit Benken im Kanton Zürich als Standort, keine fünf Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. In beiden Ländern regt sich nun Widerstand.

Ausgabe 5/11 News

Metallsplitter von Roswell: Stammen sie aus dem Weltraum? Spannende Entwicklung in Sachen «Roswell-UFO»: Mit Hilfe des «International UFO Museum and Research Center» in Roswell (USA) liess der amerikanische Lehrer Frank Kimbler Metallreste analysieren, die er an der berühmten UFO-Absturzstelle von 1947 in New Mexico gefunden hatte. Resultat: Die Aluminium-Teilchen sind gemäss ihres Isotopenverhältnisses offenbar nicht irdischen Ursprungs. Isotopenanalysen liefern «Fingerabdrücke» von Materialien, nach denen ihre Herkunft exakt bestimmt werden kann. Um Messfehler auszuschliessen, wollen die Forscher nun weitere Labors mit Expertisen beauftragen. Erst dann könne mit Sicherheit gesagt werden, dass das Material ausserirdischer Herkunft ist. – Abbildung 2
Metallsplitter von Roswell: Stammen sie aus dem Weltraum? Spannende Entwicklung in Sachen «Roswell-UFO»: Mit Hilfe des «International UFO Museum and Research Center» in Roswell (USA) liess der amerikanische Lehrer Frank Kimbler Metallreste analysieren, die er an der berühmten UFO-Absturzstelle von 1947 in New Mexico gefunden hatte. Resultat: Die Aluminium-Teilchen sind gemäss ihres Isotopenverhältnisses offenbar nicht irdischen Ursprungs. Isotopenanalysen liefern «Fingerabdrücke» von Materialien, nach denen ihre Herkunft exakt bestimmt werden kann. Um Messfehler auszuschliessen, wollen die Forscher nun weitere Labors mit Expertisen beauftragen. Erst dann könne mit Sicherheit gesagt werden, dass das Material ausserirdischer Herkunft ist. – Abbildung 3
Metallsplitter von Roswell: Stammen sie aus dem Weltraum? Spannende Entwicklung in Sachen «Roswell-UFO»: Mit Hilfe des «International UFO Museum and Research Center» in Roswell (USA) liess der amerikanische Lehrer Frank Kimbler Metallreste analysieren, die er an der berühmten UFO-Absturzstelle von 1947 in New Mexico gefunden hatte. Resultat: Die Aluminium-Teilchen sind gemäss ihres Isotopenverhältnisses offenbar nicht irdischen Ursprungs. Isotopenanalysen liefern «Fingerabdrücke» von Materialien, nach denen ihre Herkunft exakt bestimmt werden kann. Um Messfehler auszuschliessen, wollen die Forscher nun weitere Labors mit Expertisen beauftragen. Erst dann könne mit Sicherheit gesagt werden, dass das Material ausserirdischer Herkunft ist. – Abbildung 4
Metallsplitter von Roswell: Stammen sie aus dem Weltraum? Spannende Entwicklung in Sachen «Roswell-UFO»: Mit Hilfe des «International UFO Museum and Research Center» in Roswell (USA) liess der amerikanische Lehrer Frank Kimbler Metallreste analysieren, die er an der berühmten UFO-Absturzstelle von 1947 in New Mexico gefunden hatte. Resultat: Die Aluminium-Teilchen sind gemäss ihres Isotopenverhältnisses offenbar nicht irdischen Ursprungs. Isotopenanalysen liefern «Fingerabdrücke» von Materialien, nach denen ihre Herkunft exakt bestimmt werden kann. Um Messfehler auszuschliessen, wollen die Forscher nun weitere Labors mit Expertisen beauftragen. Erst dann könne mit Sicherheit gesagt werden, dass das Material ausserirdischer Herkunft ist. – Abbildung 5
Metallsplitter von Roswell: Stammen sie aus dem Weltraum? Spannende Entwicklung in Sachen «Roswell-UFO»: Mit Hilfe des «International UFO Museum and Research Center» in Roswell (USA) liess der amerikanische Lehrer Frank Kimbler Metallreste analysieren, die er an der berühmten UFO-Absturzstelle von 1947 in New Mexico gefunden hatte. Resultat: Die Aluminium-Teilchen sind gemäss ihres Isotopenverhältnisses offenbar nicht irdischen Ursprungs. Isotopenanalysen liefern «Fingerabdrücke» von Materialien, nach denen ihre Herkunft exakt bestimmt werden kann. Um Messfehler auszuschliessen, wollen die Forscher nun weitere Labors mit Expertisen beauftragen. Erst dann könne mit Sicherheit gesagt werden, dass das Material ausserirdischer Herkunft ist. – Abbildung 6
Metallsplitter von Roswell: Stammen sie aus dem Weltraum? Spannende Entwicklung in Sachen «Roswell-UFO»: Mit Hilfe des «International UFO Museum and Research Center» in Roswell (USA) liess der amerikanische Lehrer Frank Kimbler Metallreste analysieren, die er an der berühmten UFO-Absturzstelle von 1947 in New Mexico gefunden hatte. Resultat: Die Aluminium-Teilchen sind gemäss ihres Isotopenverhältnisses offenbar nicht irdischen Ursprungs. Isotopenanalysen liefern «Fingerabdrücke» von Materialien, nach denen ihre Herkunft exakt bestimmt werden kann. Um Messfehler auszuschliessen, wollen die Forscher nun weitere Labors mit Expertisen beauftragen. Erst dann könne mit Sicherheit gesagt werden, dass das Material ausserirdischer Herkunft ist. – Abbildung 7

Wer bohrt sich heimlich durch die bekannteste Stätte des Unesco-Weltkulturerbe?

Kaum ein Monat, in dem uns nicht kuriose Neuigkeiten über die bis heute unverstandenen Bauwerke der ägyptischen Pharaonen erreichen. Nun sorgt ein junger Iraner für Aufsehen: Tief im Herzen der Pyramide, mitten in der «verbotenen» Zone, gelang es dem engagierten Hobby-Forscher, einen geheimen, illegal angelegten Tunnel aus der Neuzeit zu dokumentieren, über den bislang nur Gerüchte kursierten. «Wer hat die Pyramide in ihrem Innersten derart massiv verletzt?» fragt er sich.

Alireza Zarei (23) ist ein aufgeweckter Bursche. Vor wenigen Jahren reiste der gebürtige Iraner erstmals nach Ägypten, um die dortigen Mysterien zu ergründen.

Getrieben von der Neugier gelang es dem sportlichen Jungspund schliesslich mit etwas Glück, ins Herz der Cheopspyramide vorzudringen, in die fünf «Entlastungskammern». Dorthin, wo sich selbst Ägyptologen, wenn überhaupt, nur mit Sondergenehmigung bewegen dürfen.

«An der Nordwand der obersten Kammer konnte ich 2009 gut erhaltene Handwerker-Hieroglyphen fotografieren, die über zwei Fugen laufen!» sprudelt es aus dem mittlerweile in Basel tätigen Chemietechniker heraus. «Auch wenn Pyramiden-Kenner wie Michael Haase oder Rainer Stadelmann das Gegenteil behaupten: Diese Markierungen wurden definitiv erst nachträglich aufgemalt, nach dem Einfügen der riesigen Steinblöcke durch die damaligen Baumeister vor rund 4500 Jahren! Fachlich gesehen macht das nicht den geringsten Sinn.»

Für Experten eine echte Knacknuss: Einmal mehr stellt sich damit die Frage, ob die dort verewigten «Cheops»-Hieroglyphen – die einzigen innerhalb der gesamten Pyramide! – tatsächlich echt sind. Um so mehr, als der emeritierte Schweizer Ägyptologie-Professor Hermann Schlögl «Achet Aton» statt wie bisher als «Horizont des Aton» neu mit «Lichtort des Aton» übersetzt und somit auch das in den Entlastungskammern aufpinselte «Achet Cheops» neu interpretiert werden müsste, wie Alireza Zarei glaubt. Hatte Pharao Cheops vielleicht doch nichts mit dem Bauwerk zu tun?

Zwar sei die ganz offensichtlich nachträglich aufgemalte Blick in den erweiterten Geheimtunnel. Wer bohrte sich hier ab 1996 durch?

Kartusche bereits 1931 in der Mykerinos-Monographie des Ägyptologen George Andrew Reisner zeichnerisch festgehalten worden, ergänzt Zarei. «Fotografisch dokumentiert hat sie meines Wissens bis heute aber noch niemand.»

In der untersten Entlastungskammer fielen ihm zudem noch mehr Unstimmigkeiten auf. Der italienische Abenteurer Giovanni Battista Caviglia (1770-1845) hatte dort einst drei Meter Richtung Süden graben lassen. «Ab 1996/1997 wurde an besagter Stelle definitiv weitergebuddelt – und das heimlich!»

verrät der junge Iraner. «So fand ich den alten Tunnel auf 15 Ausgabe 5/11 Geschichte Arbeiter-Hieroglyphen, die über Fugen laufen (oben). Ganz offensichtlich wurden Teile der roten Markierungen von den damaligen Handwerkern in den Entlastungskammern der Pyramide erst nachträglich aufgepinselt.

Weshalb?

Meter Länge erweitert vor, in mehrere Richtungen, samt maschinellen Spuren. Irgendjemand muss dort tätig gewesen sein – mit Wissen der Altertumsverwaltung. Die aber hat darüber bis heute keinen Mucks verlauten lassen. Weshalb?»

Ausgediente Scheinwerfer im Geröll!

Doch es kommt noch schlimmer, wie Alireza Zarei in der zweituntersten Entlastungskammer feststellen musste: «Im Geröll am Boden stiess ich auf ausgediente Scheinwerfer, mit denen die hochempfindlichen Hieroglyphen angeleuchtet und damit Faible für ungelöste Rätsel und Phänomene: Chemietechniker Alireza Zarei.

vermutlich stark beschädigt wurden! Für Archäologen eine absolut unprofessionelle Arbeitsweise. Wer hat diesen Schlamassel zu verantworten? Wer hat die grosse Pyramide in ihrem Innersten mutwillig verletzt?»

Bereits Mitte Oktober dieses Jahres wird der gebürtige Iraner erneut ins Land der Pharaonen aufbrechen, um den von ihm aufgespürten Rätseln näher auf den Grund zu gehen. Dies, nachdem Zahi Hawass, Ägyptens oberster Pyramiden-Wachhund, Mitte 2011 offiziell entmachtet und damit endlich kalt gestellt wurde. Ein gutes Omen? Mit Sicherheit!

Geschichte Ausgabe 5/11

Junger Iraner erforscht geheimen Tunnel in der Cheops-Pyramide – Abbildung 2
Junger Iraner erforscht geheimen Tunnel in der Cheops-Pyramide – Abbildung 3
Junger Iraner erforscht geheimen Tunnel in der Cheops-Pyramide – Abbildung 4

Als Optimist hoffe ich, dass der Weltuntergang erst nach meinem friedlichen Ableben stattfinden wird. Als Pessimist befürchte ich, dass ich nicht zu jenen Glücklichen zählen werde, die dereinst in einem riesigen Generationenraumschiff in die fernen Tiefen des Universums aufbrechen werden.

Als Optimist gehe ich davon aus, dass der Exodus ins All zu Kontakten mit intelligenten Ausserirdischen führen wird. Als Pessimist befürchte ich, dass der «Homo sapiens sapiens» von Ausserirdischen noch lange nicht zu den intelligenten Spezies gezählt werden wird.

Als Optimist gehe ich davon aus, dass das «Projekt Aufbruch ins All» die Menschheit einen wird – und dass über alle politischen, religiösen und rassischen Grenzen hinweg die Bewohner unseres Planeten endlich kapieren werden, dass wir EINE Menschheit sind. Als Pessimist dagegen bezweifle ich, dass unsere egoistischen Politiker die Vision vom Weltfrieden verwirklichen wollen.

Walter-Jörg Langbein, Theologe (D)

Gefangen zwischen Optimismus und Pessimismus – Abbildung 2
Gefangen zwischen Optimismus und Pessimismus – Abbildung 3
Gefangen zwischen Optimismus und Pessimismus – Abbildung 4

Stippvisite beim bekanntesten ET-Forscher der Welt Kehrtwende in der Maya-Forschung: Nach neuster Lehrmeinung fliegt der stilisierte «Astronaut» auf der Grabplatte von Palenque doch gen Himmel – so wie es Erich von Däniken seit Jahrzehnten behauptet. Doch den rastlosen ET-Experten zieht es bereits wieder weiter. Nach Brasilien. Vielleicht gar nach China. Und auch im peruanischen Nazca lässt Däniken erneut nach Spuren von Ausserirdischen fahnden.

«mysteries» gewährte der Götterbote exklusive Einblicke in sein riesiges Archiv.

Ausgabe 5/11 Phänomene

erwiesen sich als Lehrmeister. Naturgewalten diktieren keine Kalenderwissenschaften. Waren die Götter Besucher aus dem Weltraum – Astronautengötter?

Mitten im Regenwald von Guatemala fanden Archäologen ein uraltes Jade-Plättchen. 15 Maya-Schriftzeichen ließen sich darauf entziffern: »Hier ließ sich hernieder der Herrscher der Himmelsfamilie«. Welcher Himmelsfamilie?

Woher sollen die Steinzeitmenschen etwas vom Asteroidengürtel oder vom fernen Pluto gewusst haben? Dass sie es wussten, zeigt die gigantische Pyramidenstadt Teotihuacan in Mexiko – sie erwies sich als perfektes Modell unseres Sonnensystems.

Warum tragen in Stein verewigte Maya-Götter moderne Schutzhelme samt Schläuchen und seltsam anmutende Kästchen mit Tastaturen vor der Brust? Warum bedienen sie mit ihren Händen Hebel? Was haben steinerne Zahnräder im Dschungel verloren? Und warum findet man immer nur dort altes Quecksilber, wo es um Götter geht? Spuren einer längst vergessenen Technologie?

In der Fachliteratur über die Maya wimmelt es von unverständlichen Begriffen. Was ist ein»doppelköpfiges Schlangenband«? Ein »viergeteiltes Monster«? Eine »quadratische Drachennase«? Ein »Kan-Kreuz-Seelenmonster«? Oder ein »stumpfnasiger Drache«? »Bei den Maya und Azteken war bei Weitem nicht alles so, wie wir es gelernt haben«, schreibt Erich von Däniken (EvD). Er hinterfragt die Deutungen der Archäologen, weist auf Ungereimtheiten hin und schlägt eine neue Betrachtungsweise vor. Unbestritten verehrten sämtliche antike Kulturen ihre Götter. Was für Götter? Um Naturgewalten, wie oft behauptet wird, kann es sich nicht gehandelt haben, denn die Götter

Warum finden wir in Platons Schriften aus Griechenland ähnliche Schilderungen wie in den Chilam-Balam-Büchern Mexikos? Weshalb findet man in Zentralamerika wie im fernen Indien dieselben Darstellungen? EvD öffnet Ihnen die Augen. Er zeigt unglaubliche Querverbindungen auf.

Spannend berichtet EvD über die Entdeckung der Grabplatte von Palenque. Er führt den Leser durch die Irrwege der wissenschaftlichen Deutungen bis in die Gegenwart. Hieß es gestern noch, diese Grabplatte zeige den Maya-Herrscher Pacal, wie er in das »Erdmonstrum« stürze, lautet die neueste Lehrmeinung anders: Pacal fährt zum Firmament.

»Wir haben verlernt zu sehen, was zu sehen ist«, sagt EvD und zeigt aus seinem einzigartigen Bildarchiv über 200, teilweise unveröffentlichte Aufnahmen – denn bekanntlich sagt ein Bild häufig mehr als tausend Worte. So schafft es EvD, auch die hartnäckigsten Skeptiker zum Staunen zu bringen.

Erich von Däniken: Was ist falsch im Maya-Land?

gebunden • 272 Seiten • durchgehend farbig illustriert Best.-Nr. 924 900 • 19.95 €

Telefon (0 74 72) 98 06 10 • Telefax (0 74 72) 98 06 11 • info@kopp-verlag.de • www.kopp-verlag.de

Eine Archäologie zum Staunen! – Abbildung 2
Eine Archäologie zum Staunen! – Abbildung 3
Eine Archäologie zum Staunen! – Abbildung 4
Eine Archäologie zum Staunen! – Abbildung 5
Eine Archäologie zum Staunen! – Abbildung 6
Eine Archäologie zum Staunen! – Abbildung 7
Eine Archäologie zum Staunen! – Abbildung 8
Eine Archäologie zum Staunen! – Abbildung 9
Eine Archäologie zum Staunen! – Abbildung 10
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Eine Archäologie zum Staunen! – Abbildung 36

Bereits in den nächsten zehn Jahren dürfte es zu gewaltigen Naturkatastrophen, sozialen Spannungen und Revolten kommen. Der Ansturm verzweifelter Afrikaner auf Europa und deren Zurückweisung durch die Europäer wird zu ernsten ethischen und moralischen Problemen in den christlichen Kirchen führen: Darf ein Christ das Leben von Menschen aufs Spiel setzen, wenn er sich der Abschiebung nicht entgegenstellt?

In der gegenwärtigen Informationsgesellschaft erfahren immer mehr junge Menschen, dass es in der Welt unserer Zeit besser entsprechende Religionen gibt. Das führt viele Leute weg von der Buchreligion mit ihrer Forderung nach Glauben hin zu Religionen, in denen geistige Erfahrungen wichtig sind. Geistige Erfahrungen, die sich junge Menschen durch Meditationen und bewusstseinserweiternde Drogen verschaffen möchten.

Auch im Weltbild der Naturwissenschaft wird es Umbrüche geben: Das Standardmodell der Teilchenphysik wird wegen des Ausbleibens eines Higgs-Teilchen-Nachweises im CERN aufgegeben werden müssen. Im Kosmos werden bald noch in 14 Milliarden Lichtjahren Entfernung Galaxien entdeckt, was zur Aufgabe des Urknall-Modells führen wird. Physiker werden Bestätigungen dafür finden, dass wir in einer 6-dimensionalen Welt leben. Und die Wissenschaft wird herausfinden, was das Phänomen «Bewusstsein» ist und dieses sowie die Jenseitsvorstellung ins wissenschaftliche Weltbild einordnen.

Ausgabe 5/11 Diverses Illobrand von Ludwiger, Astrophysiker (D) Wir erleben den Untergang der abendländischen Kultur Wenn ich mir die Menschheit anschaue – und dazu habe ich auf meinen vielen Reisen genügend Gelegenheit – wird deutlich, dass alles bergab geht. Die Masse degeneriert, Deutschland verblödet. Wir erleben den Untergang der abendländischen Kultur. Im Gegensatz dazu sehen wir die Jugend in Asien, die uns gerade überholt – sei es durch schulische Leistungen, Ehrgeiz oder Disziplin. Dort wird das praktiziert, was eigentlich unsere deutschen Urtugenden sind. Aber die Gehirnwäsche durch Geschichtsbücher, rückgratlose Politiker und eine absichtlich verblödende Unterhaltungsindustrie zeigt nun ihre Wirkung.

Wir werden neue Kriege erleben, weil sich das alte Machtsystem selbst erhalten will. Nach dem nun anstehenden Weltwirtschaftcrash wird es zu inneren Unruhen kommen, vor allem mit muslimischen Migranten; aber auch zu neuen Kriegen – überwiegend künstlich hervorgerufen durch westliche Geheimdienste.

Dennoch ist nicht zu übersehen, dass zwischen den Degenerierten kleine Sterne funkeln. Es kommt eine neue Generation an Seelen auf diesen Planeten, für die es gilt, gross zu werden, erwachsen, damit sie sich entfalten kann. Für uns Eltern gilt es diese lichten Seelen irgendwie durch das Schul- und Gesellschaftssystem zu schleusen – mit so wenig Schaden wie möglich, bis sie ihre Aufgaben in Angriff nehmen können.

Jan van Helsing, Publizist (D) Mir graut einzig vor dem Menschen!

Manchen Machthabern und anderen Ewiggestrigen graut vor der Rückkehr der Ausserirdischen – weil sie Angst vor ihnen haben, aus religiösen, politischen oder wissenschaftlichen Gründen. Ich freue mich auf diesem Moment. Was unsere Zukunft betrifft, graut mir einzig vor dem Menschen.

Das Schlimmste, was dieser Planet je hervorgebracht hat, sind wir alle – mit unserer Rechthaberei. Mit unserer Einbildung. Mit unserer Arroganz. Wir sind eine ziemlich bescheuerte Spezies.

Erich von Däniken, Schriftsteller (CH) Sorgen machen mir die Politik und religiös fanatisierte Volksgruppen Steht uns zu Weihnachten 2012 das Ende der Welt bevor? Kaum! Auch die viel zitierte «globale Erwärmung» schreckt mich nicht, denn ich lasse mich nicht von politisch motivierten Panikmachern beeindrucken. NASA-Aufnahmen des Mars zeigen, dass es derzeit eine Polschmelze vergleichbaren Ausmasses auch auf unserem Nachbarplaneten gibt, was eher auf eine gemeinsame Wärmequelle hinweist, eine verstärkte Aktivität der Sonne.

Das braucht uns nicht sonderlich zu beunruhigen, denn Wärme- und Kaltphasen wechselten sich in der Geschichte immer schon ab; man denke nur an das Jahr 1000, als die Wikinger Grönland «Grünland» nannten…

Sorgen machen mir viel mehr die Politik und ihre Hintermänner. Da werden wir mit Öko-Schreckensszenarien zu neuen Steuern und Abgaben genötigt, da treten regelmässig neue Designerviren auf, gegen die teure Impfprogramme veranstaltet werden, da werden massenhaft religiös fanatisierte und daher nicht integrierbare Volksgruppen nach Europa gelockt, als Garanten für zukünftige Bürgerkriege, während unserem Nachwuchs der Glaube an Werte regelrecht ausgetrieben wird. Mehr denn je wird es deshalb wichtig, wachsam zu sein – und zu wissen, auf welcher Seite dieses letzten Kampfes zwischen Materialismus und etwas Höherem, das der Heilige Paulus so treffend als «Glaube, Hoffnung, Liebe» umschreibt, man steht. Am Ende aber, davon bin ich überzeugt, bleibt immer die Hoffnung – und siegt die Liebe!

Michael Hesemann, Historiker (D)

Abkehr von der Buchreligion – zu neuen geistigen Erfahrungen – Abbildung 2
Abkehr von der Buchreligion – zu neuen geistigen Erfahrungen – Abbildung 3
Abkehr von der Buchreligion – zu neuen geistigen Erfahrungen – Abbildung 4
Abkehr von der Buchreligion – zu neuen geistigen Erfahrungen – Abbildung 5
Abkehr von der Buchreligion – zu neuen geistigen Erfahrungen – Abbildung 6
Abkehr von der Buchreligion – zu neuen geistigen Erfahrungen – Abbildung 7
Abkehr von der Buchreligion – zu neuen geistigen Erfahrungen – Abbildung 8

Seit geraumer Zeit rufen im Internet unter dem Motto «9/11 untersuchen!» diverse Schweizer Persönlichkeiten zu einer unabhängigen Untersuchung der Terroranschläge vom 11. September 2001 auf. Zu den Unterzeichnern zählen namhafte Politiker, Professoren und andere Prominente. Nun sollen auch Deutsche und Österreicher ihre Zweifel am WTC-Attentat namentlich äussern.

Wer sich durch die kürzlich aufgeschaltete Schweizer Internet-Homepage «www.911untersuchen.ch» klickt, wird Zeuge eines spannenden Meinungswandels. Immer mehr Persönlichkeiten zweifeln dort mittlerweile auch öffentlich an der «offiziellen» Version der WTC-Terrorattacke vom 11. September 2001.

So fordert etwa der Sozialdemokrat und einst höchste Berner Politiker, Alt-Grossratspräsident Thomas Koch, eine «neue, unabhängige 9/11-Untersuchung». Und die frühere Berner Regierungsrätin – vergleichbar einer deutschen Landesministerin – Dori Schaer schreibt: «Es ist unbestritten, dass die Bush-Regierung 9/11 benutzt hat, um einerseits den Irak-Krieg, ihre weiteren Ressourcenkriege, ihre geopolitischen Strategien und globalen Vormachtideen ganz allgemein zu begründen und zu rechtfertigen, andererseits aber auch, um im Inland ein undemokratisches Kontrollsystem aufzuziehen. Offen ist, ob 9/11 nur benutzt, bewusst nicht vermieden oder sogar durch US-Stellen inszeniert worden ist.»

Ähnlicher Meinung sind die grünen Bundesparlamentarier Alec von Graffenried, Geri Müller und Daniel Vischer. Letzterer schreibt: «Die Hintergründe von 9/11 sind nach wie vor in keiner Weise hinreichend geklärt. Schon gar nicht in einem Verfahren, das auch nur annähernd rechtstaatliche Grundsätze einhält.

(…) Es geht nicht um Verschwörungstheorien. Sondern um die Aufdeckung der Wahrheit, und gerade das wird in den USA auch heute noch von offizieller Seite verhindert.» Und sein Parteikollege Müller ergänzt: «9/11 ist noch immer ein Anlass, um die

Wir haben viele Fragen, haben möchten!

die wir endlich geklärt

Welt auf den ‹War on Terror› zu trimmen und Kriege zu führen oder Armeen aufzurüsten (nicht zuletzt auch die NATO). Es ist deshalb höchste Zeit, dass endlich unabhängig untersucht wird, was damals wirklich passiert ist.»

Selbst hochrangige Akademiker unterstützen die Initiative.

Etwa der Berner Philosophie-Professor Beat Setter-Liver: «Eine neue, wissenschaftliche, Wahrheit als Prozess verstehende Untersuchung und Darstellung halte ich (…)

nicht nur für erwünscht, sondern für dringlich.» Als weitere habilitierte Unterstützer zeichnen Wirtschafts-Professor Marc Chesney, die emeritierte Geschichtsprofessorin Esther Fischer-Homberger, der emeritierte Baustatik-Professor Jörg Schneider, der frühere Medizin-Professor Balder P. Gloor sowie Politik-Professor Albert A. Stahel («Ich habe viele Fragen, die ich geklärt haben möchte!»).

Besonders pikant: Auch der Präsident des Schweizer Presserates, Dominique von Burg, hat den Aufruf unterzeichnet. «Ich unterstütze die Forderung nach einer neuen, unabhängigen 9/11-Untersuchung, da die Version der Administration Bush in jeder Hinsicht absolut unglaubwürdig ist», schreibt von Burg, der beruflich Beschwerden über unseriöse journalistische Berichterstattungen beurteilen und bearbeiten muss.

Demnächst werden nun auch Deutsche und Österreicher im Internet um ihre Meinung gebeten (siehe Infos unten).