nUralte Felskathedralen tief unter der Erde, wuchtige Steinpfeiler, so hoch wie moderne Wohnhäuser, meisterhafte Verzierungen, die an Geheimschriften erinnern und Steinhallen, so weitläufig wie ein antiker Flugzeughangar!

Das wohl größte von Menschenhand errichtete Höhlenlabyrinth der Vorzeit liegt in China – fernab der Wolkenkratzerstädte. Vermutlich über 2000 Jahre alt, stellt die geheimnisvolle Unterwelt selbst einheimische Experten vor unlösbare Rätsel.

Als erster westlicher Journalist erkundet Luc Bürgin in seiner neuesten Reportage das Mysterium von Huangshan. Über 180 Farbfotos illustrieren, welch monumentales Welträtsel dort fernab der Pyramiden von Gizeh, den Statuen der Osterinsel oder dem Steinkreis von Stonehenge ein Schattendasein führt.

Zu welchem Zweck wurde das riesige Höhlensystem in grauer Vorzeit errichtet? Wie und von wem? Handelt es sich um ein vergessenes Mausoleum? Oder gar um das Vermächtnis des sagenumwobenen Gelben Kaisers, der hier einst seine legendäre Himmelfahrt angetreten haben soll?

Eine abenteuerliche Reportage mitten aus dem Herzen einer magischen Welt, die bis vor wenigen Jahren selbst für Einheimische tabu war.

»Ehrfürchtig schw eift unser Blick durch die schier endlose Unterw elt. Irgendetw as stim m t hier nicht! In H uangshan w ar jemand am Werk, der nicht in die of¿zielle Geschichtsschreibung passt. Pro¿s der Extraklasse, wie es sie laut unseren Historikern nicht gegeben haben dürfte.« Luc Bürgin Luc Bürgin: Chinas mysteriöses Höhlenlabyrinth gebunden • 208 Seiten • durchgehend farbig illustriert Best.-Nr. 931 000 • 19.95 € Bestelltelefon (0 74 72) 98 06 10 • Telefax (0 74 72) 98 06 11 • info@kopp-verlag.de • www.kopp-verlag.de Nr. 61 (1-2014) Zeitkapseln für die Ewigkeit: Deutschlands geheimer Felsstollen Der Cheops-Skandal: Kontroverse Entdeckungen in Ägypten FIFA-MaÀa: Das miese Spiel von König Sepp Tarnschriften Chemiemulti: Verbotene Stadt in der Stadt Zauberer und Zwerge: Verschollener Märchenschatz aufgetaucht Nr. 62 (2-2014) Das geheime Bilderberg-Dossier der Schweiz Die Heilkraft des Hungerns Heimliche Grabungen in der Cheops-Pyramide Psi-Botschaften aus dem Jenseits Himmelsleitern in der Alpenschlucht Dubiose Embleme des Pentagons und ihre versteckte Botschaft Maschinen auf dem Mond?

Nr. 63 (3-2014) Die zehn Gebote der neuen Weltordnung Wunder und Phänomene rund um den Dalai Lama Der Stonehenge-Bluff: So werden wir verschaukelt!

Lady Liberty und die Freimaurer Über 1000 Jahre altes Telefon entdeckt Erlebnisse der unheimlichen Art: Das spezielle Leben von Tanja B.

Nr. 64 (4-2014) Wenn Menschen und Flugzeuge spurlos verschwinden Mord unter Hypnose: Das Experiment Hightech-Seeschlachten im alten Rom Fastfood-Skandal: Gentech für Deutsche, Luxushühner für die Schweiz!

Putin-Hetze: Warum wir belogen werden Die Botschaft der letzten Kogi-Indianer Nr. 65 (5-2014) Starb Jesus im Himalaya?

Die vergessenen Pyramiden der Azoren Liegt das Bernsteinzimmer in Thüringen?

Radar-Spuk in Europa: Wer lässt unsere Flugzeuge verschwinden?

Vincent Raven: Meine Raben und ihre Botschaft Exklusivfotos: Lebten Dinos und Menschen einst gemeinsam?

Nr. 66 (6-2014) Geheime Pforten in die Unterwelt: Die Riesen-Höhlen von Longyou Entlarvt: Der Club der Top-Spione Sisis letzte Geheimnisse Macht Strom intelligenter?

Kuriose Reliquien der Kirche Neue Atombomben für Deutschland: Obama befiehlt, Merkel kuscht!

Die rätselhaften Sajama-Linien Nr. 67 (1-2015) Wie uns ARD, ZDF, BILD & Co. für dumm verkaufen UFO-Alarm: Wer späht heimlich AKWs aus?

Jäger des verÁuchten Bildes: Michelangelo-Entwurf aufgespürt Die vergessene Pyramide im Regenwald: Neu entdeckte Geheimakten aus dem Vatikan belegen türkischen Völkermord Nr. 68 (2-2015) Irren ist göttlich – Die scheinheiligsten Zitate aus Bibel und Koran Wesen aus einer anderen Welt? Noch mehr Relikte, die es nicht geben dürfte Erich von Däniken: Neue Erinnerungen an die Zukunft Wer liess Amerikas Superschatz verschwinden?

Lug und Trug im Musik-Business Nr. 69 (3-2015) Fünf Rätsel, die unsere Geschichte auf den Kopf stellen Sechster Sinn: Kennen Tiere die Zukunft?

Okkultismus: Das geheimnisvolle Leben von Karl May Wunderheiler verblüfft Schulmediziner Castel del Monte: Das Schloss der 1000 Geheimnisse UFO-Jagd im Alpenraum Nr. 70 (4-2015) Super-Vitamin D3: Rund jeder Zweite von uns hat zu wenig!

Phantom-U-Boote: Mysteriöse Manöver im Meer Gratis-Energie: Revolutionärer Durchbruch?

Flüssiges Quecksilber: Rätselhafter Fund im Pyramidentunnel Das Geheimnis der lebenden Mumien-Mönche Hat Albert Einstein geklaut?

Nr. 71 (5-2015) Hightech-Maschinen in der Steinzeit!

EU-Geheimplan: Bargeld-Verbot ab 2018?

Gold-Gruft: Liegt Alexanders Grabstätte in Jordanien?

Deutschlands Superschatz: Verschollene Relikte aufgetaucht Die wundersame Vermehrung der Mona Lisa Getarnte Mobilfunkmasten: Was niemand sehen soll MYSTERIES-Hefte portofrei nachbestellen?

Am schnellsten gehts mit der Postkarte hinten im Heft!

Nachbestellung – so einfach funktionierts: Bis auf unsere Jahrgänge 2004 bis 2007 sowie einige andere Hefte (Hinweise oben) sind viele der bisher erschienenen Ausgaben noch lieferbar, zum Preis von 7.90 EUR/11.– SFr. pro Heft (inklusive Porto). Greifen Sie zu, solange der Vorrat reicht! Nach Erhalt Ihres Bestellscheins (Postkarte hinten im Heft) senden wir Ihnen eine Rechnung samt Zahlschein. Ihre Bestellung wird baldmöglichst nach Zahlungseingang ausgeliefert.

mysteries-archiv archiv Nr. 25 (1-2008) Noch mehr weibliche Jünger: Neue Beweise für Geheimbotschaft im »Abendmahl« Bigfoot im Eisblock: Die Exklusivbilder Nofretete: Nur ein Duplikat Hitlers? Lockerbie-Absturz: Kronzeuge entlarvt US-Verschwörung Zeitreisende auf der Autobahn?

GammelÁeisch im Dosenfutter Nr. 26 (2-2008) Protokolle von Zion: Historiker schreibt Geschichte um EU-Diktatur? Mieses Spiel in Brüssel Wilhelm Reichs Wetter-Experimente bestätigt Magnet-Mann versichert: »Ich trickse nicht!« NASA-Mondmission sabotiert?

Sieben Tage ohne Essen und Trinken: Wunder oder Wahnsinn?

Nr. 27 (3-2008) Böse Aliens: Der ge heime Mythos von Scientology Vorsicht Elektrosmog: Hände weg von Energie-Sparlampen!

Totenköpfe aus dem All Neue Beweise für deutsche Wunderwaffen Spektakuläre Entdeckung im Tal der Könige Der Fluch der Tayos-Höhlen Töne aus der Antike hörbar gemacht Nr. 28 (4-2008) Uralte Steintafeln zeigen moderne Karikaturen Ku Klux Klan droht Obama mit Mord!

Wasser: Der Kampf ums Blaue Gold hat begonnen Wernher von Braun:»Ich sah die Aliens von Roswell…« Mysteriöse Omen vor Erdbeben in China Zahlencode: Liess Allah den Koran verschlüsseln?

Nr. 29 (5-2008) Rückkehr der Götter: 2012 steigt ein Gott vom Himmel Exklusivinterview mit Jan van Helsing Wunderbaum aus Indien: Moringa reinigt verschmutztes Wasser Das UEFA-Imperium: Finanzielle Abzocke der übelsten Art Mammut-Magen gibt Rätsel auf Islam-Kritiker Áüchtet und fast alle schweigen Nr. 30 (6-2008) Ex-Raumfahrt-Chef: »UFOs eröffnen uns neue Perspektiven!« Geheimakte NASA Bruce Lees Meister Die Zeitmaschine von Damanhur Hilfe: Die Roboter kommen!

Das Geheimnis von Tutenchamuns Trompete PÁanzen-Wunder dank Energie aus dem All Hatte Hitler einen Doppelgänger?

Nr. 31 (1-2009) Freimaurer: Jörg Haiders geheimes Doppelleben Rebellen gegen den Krebs und ihre alternativen Therapi en Roche-Konzern: Wasser dank Wünschelrute Geheimer Inka-Schatz im Keller Märchenkönig Ludwig II.: Suchte er nach dem Heiligen Gral?

Zu Besuch bei TV-Pionier Rainer Holbe Nr. 32 (2-2009) Facebook: CIA & Co. gieren nach unseren Daten Neuer Zoff um Goldkessel Planen UNO und NATO eine Weltregierung?

Phylos von Atlantis: Sah er unsere Zukunft voraus?

Liegt Maria Magdalena in Frankreich?

Die Wahrheit über den Strom-Mann DDR-Gold: Wo liegt Schalcks Schatz?

Nr. 33 (3-2009) Geheime Grabungen im Tal der Könige: Wonach wird gebuddelt?

So belügt uns die BILD-Zeitung Excalibur: BeÀndet sich das Zauberschwert in Italien?

Sind Schlafwandler hellsichtig?

Schweizerin: »KZ-Arzt Mengele wohnte bei uns!« Goethe und das übersinnliche Dajo-Film im Internet Nr. 34 (4-2009) Das verschollene Buch von Nostradamus Udo Ulfkotte warnt: »Vorsicht: Bürgerkrieg!« Herr der Ringe: Elben-Paradies wiederentdeckt Fabrik-Käse: So werden wir für dumm verkauft DelÀne: Japans blutiges Geheimnis Professor Jung und die UFO-Akten Hilfe: Spitalärzte machen uns krank Nr. 35 (5-2009) Verbotene Bücher Kosmonaut enthüllt: »NASA hat getrickst!« Kirchenpatriarch:»Ich habe die Heilige Lade gesehen!« Washingtons düsteres Geheimnis Ica-Steine: Sind sie doch echt?

Neue Beweise: Zellen Áüstern via Licht Oak Island im SchatzÀeber Unterwegs auf dem Pfad der Kraft Nr. 36 (6-2009) Faszinierender Himmels-Code entdeckt Exklusiv: Erich von Däniken im grossen Interview Deutschland bald in MaÀa-Hand?

Wunderkraut heilt die Leber Top-Experten beweisen: Beten hilft!

Wetterexperimente über unseren Köpfen Das Geheimnis von Pater Ernettis Zeitmaschine Nr. 37 (1-2010) Hightech-Geldscheine: Bald mit Funk-Chips?

13 Fragen, die keine deutsche Partei beantworten mag Saurier-Jagd in Acambaro Sieben Milliarden Menschen: Wie wird das enden?

Trübt die Sonne unsere Laune?

Geheimer Zahlencode in der Thora Zauber-Salbe: Hilft und heilt sie tatsächlich?

Nr. 38 (2-2010) Teufels-Labyrinth in Österreich entdeckt TV-Pfarrer setzt auf Wunderlampe»Gläserne Blume« der DDR aufgespürt Geheimtreffen in der Schweiz aufgeÁogen Das Geheimnis von Hitlers Talisman Blutiger Kali-Kult UFO-Relikt im Tatra-Gebirge Avatar-Film: Warum unsere Erde weint… Nr. 39 (3-2010) Brisanter UFO-Report aus dem Bundestag 9/11-Attacken: Chemiker entdeckt Sprengstoffspuren Neue Hinweise auf verschollene Stadt ZHeimlicher Krieg in der Antarktis Vergessene Genies: Androiden im Mittelalter HAARP-Terror: Professorin warnt vor dubiosen Wetter-Experimenten Nr. 40 (4-2010) Afghanistan: So manipuliert die CIA das deutsche Volk Auf Stippvisite bei Deutschlands Top-Hackern Das Geheimnis von Glozel Nixen-Mumie: Ist sie echt? Mord im Vatikan Faszination Mossad Eugen Drewermann im Exklusivinterview Toblerone: Schokolade eines Logenbruders Nr. 41 (5-2010) Ararat: Schiffswrack auf 4000 Metern Höhe entdeckt!

So kuschen TV-ProÀs vor den Bilderbergern Wunderheiler: Operation ohne Narkose und Skalpell UFOs über der Air Base von Ramstein Gottes Hand am Himmel:Das Wunder von Waldenburg Deutscher Áog als Erster!

Voodoo am Mississippi Nr. 42 (6-2010) Atlantis im Tibet: Das geheime Wissen der Mönche Nazi-Gold: Neue Funde in Bayern und Bühl Jesus-Geburtsstätte: Beten wir vor einer Fälschung?

Giftwolken: So verpestet das Militär unseren Lebensraum Risikofaktor Radon Strom zum Nulltarif: Die Wundermaschine im Emmental Ausgabe 6/2015 mysteries-archiv archiv Nr. 43 (1-2011) Maya-Prophezeiung neu entschlüsselt Geheimcode in Goethes Faust: Schiller wurde ermordet!

Stimmen aus dem Jenseits Die Insel des Todes Der erste Kalender der Menschheit Zeitriss: Bilder, die es nicht geben dürfte Bertelsmann-Stiftung: Die Strippenzieher der deutschen Politik Nr. 44 (2-2011) Ist das der 13. Kristallschädel? Brisante Schätze von Hitler und Himmler in Bayern entdeckt!

Dioxin-Skandal von Seveso: Gehei me Akten aufgetaucht Der verschollene Donnervogel Das Münster mit dem Teufelsfenster UFO-Schwindler Billy Meier entlarvt Laos und das Rätsel der Tonkrüge Nr. 45 (3-2011) Das letzte Geheimnis der Cheops-Pyramide Ausserirdische auf dem Mond Kaderschmiede für Top-Spione: Via Hochschule zum ProÀ-Spitzel Deckname Shakespeare: Wer war sein Ghostwriter?

Der Zar aus der Schweiz Das Spukschloss im Regenwald Was erwartet uns in der Zukunft?

Nr. 46 (4-2011) Das verschollene Maya-Manuskript Brisante UFO-Akten: So schlampen Schweizer Behörden Der rätselhafte Tatzelwurm Mona Lisa: Eine Fälschung?

Jagd auf die Schattenmänner: Bilderberg-Treffen in St. Moritz Fukushima: Mit Homöopathie gegen Strahlung Die Sonnensteine der Wikinger Nr. 47 (5-2011) Die geheime Metallbibliothek des Messias Zu Besuch bei Erich von Däniken Apokalypse oder Revolution? Mystery-Experten blicken in die Zukunft Buddhas Wunderperlen Also doch: Nazi-Gral ist gefälscht!

Spione auf Sendung – via Kurzwelle Das Geheimnis der zweiten Schatzinsel Nr. 48 (6-2011) Nazi-Super-Schatz in Bayern aufgetaucht Das Geheimnis von Hangar 112 Mini-Spange heilt Schnarcher Die Mystery-Detektive der EMPA Skandalös: Top-Banker müssen keine Steuern zahlen Wikipedia: So schlampt das Internet-Lexikon Klartext: Die »Söhne Mannheims« klagen an Nr. 49 (1-2012) Das Wissen des letzten Sonnenpriesters Ex-Politiker enthüllt: »Die San doz-Katastro phe war Brandstiftung!« Die UFO-Lichter von Knittelfeld Die heilende Kraft des Wassers Regisseur Roland Emmerich: »Ich bewundere Erich von Däniken« Das Geheimnis des Goldenen Felsens von Burma Nr. 50 (2-2012) Der mumiÀzierte Riesen-Finger von Kairo Nestlé: Dreckige Geschäfte mit sauberem Wasser Deutschlands grösste Kirchen-Rätsel Katzen-Schnurren hilft Kranken Harmonischer Zauberklang dank geheimer Mathematik-Formel RTL-Lügen: Deutscher Immobilen-Makler packt aus Nr. 51 (3-2012) Droht uns bald ein solarer Supersturm?

Deutschlands Alien-Akten: Geheimarchiv in NATO-Zentrale?

Turbo-PÁanzen dank Indianer-Dünger Die grössten Food-Mythen Vatikan AG: Dubiose Geschäfte im Namen Gottes Der Fluch des Attila Schweizer Hellseher verblüfft TV-Team Nr. 52 (4-2012) Exklusiv enthüllt: Die Bilderberg-Akten von Bundespräsident Walter Scheel Fünf Wunderplanzen halten Sie gesund!

Der Geheimbund des Märchenkönigs Relikte aus Atlantis?

LSD: Der Albtraum vom Wahrheitsserum Energiesparlampen: Vorsicht vor giftigen Quecksilberdämpfen!

Nr. 53 (5-2012) Die vergessenen Geheimnisse der allerersten Seefahrer Dubiose Hightech-Waffen: Mit Schallkanonen gegen Wutbürger Kennedy-Mord: Fidel Castro wusste Bescheid!

Spukforscher aus Deutschland öffnet sein Archiv Gab es einst Basilisken?

Alien-Leiche? DNA-Test soll Klarheit bringen Nr. 54 (6-2012) Unterschätztes Weltwunder: Das riesige Höhlen-Labyrinth von China Olympia-Attentat: War alles ganz anders? Geheime Basis im ewigen Eis Gaunerzinken an der Haustüre Embryo-Transfer im alten Indien Strom-Mann verblüfft Dieter Bohlen & Co.

Däniken: Neue Götterspuren in Italien Nr. 55 (1-2013) Gratis-Strom für jedermann? Geheimnis des Bessler-Rads gelüftet Schützt Fieber vor Krebs?

Vampire: Der Untergang der Blutsauger Hagelraketen: Fluch oder Segen?

Mormonen-Tempel: Kein Zutritt für Ungläubige Der vergoldete Mumienkopf US-Army sponsert Kriegsspiele für Kinder Nr. 56 (2-2013)»Inferno«: Dan Brown und das Ei des Kolumbus Goldmänner: Die machtgeilsten Banker der Welt Die BILD-Zeitung der Stasi Gibt es Phantom-Inseln?

Bienensterben: Naht das Ende?

Der Fluch des schwarzen Buddhas U-Boot-Wunderwaffen: Geheimpläne in Bayern aufgetaucht Nr. 57 (3-2013) Atlantis im Regenwald: Das verschollene Paradies der blonden Inka-Indianer Das Geheimnis der neuen Papst-Prophezeiung Spuk im Pfarrhaus Die Rückkehr der Riesenaffen Chinas Wunderkraut Eingang zur Hölle entdeckt?

Jeans im alten Rom Startete 1933 die erste bemannte Rakete?

Nr. 58 (4-2013) Schwarze Messen unter Bad Tölz?

Der geheime Sternen-Atlas der Kelten im Schwarzwald UFOs über Deutschland: Die rätselhaftesten Fälle Der ErÀnder aus der Heilanstalt Die letzten Rätsel der Indianer MMS-Wunderwasser: Rotes Kreuz heilt und schweigt Feuerkugeln: Bomben aus dem All Nr. 59 (5-2013) Millionenraub: Wer klaute die»Gerechten Richter «?

Lichter auf dem Mars: Vulkane oder Aliens?

EU-Irrsinn: Was uns Brüssel alles verbieten will Astronauten in der Steinzeit Meuterei auf der Bounty: Mythos und Wahrheit Verschollener Eismensch aufgetaucht Spitzel beim Europa-Park Nr. 60 (6-2013) Exklusivfotos: Neues Versteck für die Bundeslade Pyramiden in Bosnien: Kontroverse um Energiestrahl Maya-Heiler lüften ihre Geheimnisse Goldkessel aus dem Chiemsee droht Einschmelzung Neue Hinweise auf Chemtrails Nazi-UFOs von Viktor Schauberger: Und sie Áogen doch!

Ausgabe 6/2015

Vermehrt machen süddeutsche SPD-Abgeordnete derzeit politisch mobil gegen regierungskritische Journalisten oder Publizisten. Dass der SPD als einziger Partei eine der grössten Zeitungsverlagsgruppen Deutschlands gehört, wird gerne verschwiegen. Ebenso, dass die Genossen Luxusreisen nach Dubai oder Traumschiff-Kreuzfahrten im Mittelmeer feil bieten und damit jährlich Millionen in die Parteikasse spülen.

Wussten Sie, dass die SPD mit der »Deutschen Druckund Verlagsgesellschaft« (DDVG) zu 100 Prozent die elftgrösste Verlagsgruppe im deutschen Zeitungsmarkt besitzt? Ziel: »Die Beteiligungen wirtschaftlich zu führen, die Substanz zu mehren und damit zugleich einen Ànanziellen Beitrag zur Arbeit der SPD zu leisten.« Als Mitglied im Aufsichtsrat fungiert nicht zuletzt Polit-Schwindler Björn Engholm (»Barschel-Affäre«).

Konkret hält die SPD derzeit Anteile an über 40 Zeitungen mit einer AuÁage von ca. 2,2 Millionen verkauften Exemplaren. Darunter an der »Öko-Test Holding« (65,67 Prozent) und am politisch vermeintlich neutralen »Öko-Test Verlag« (100 Prozent). Ebenso an Zeitungen wie dem »Nordbayerischen Kurier«, der »Frankenpost«, der »Sächsischen Zeitung«, der »Hannoverschen Allgemeinen Zeitung«, der »Leipziger Volkszeitung« und vielen weiteren Printorganen. Ihre Anteile an der »Westfälischen Rundschau« hatte die SPD 2013 verkauft. 16 Millionen Euro spülte dies in die Parteikasse, die umgehend in den Wahlkampf investiert wurden.

120 Angestellte waren zuvor auf die Strasse gestellt worden.

Zu den neusten Investitionsobjekten der SPD zählen kommerzielle Online-Verkaufsportale wie etwa www.locafox.de. Dazu DDVG-Geschäftsführer Jens Berendsen am 2. Juni 2015:»Hinter Locafox steht ein attraktives Geschäftsmodell, von dem insbesondere Regionalverlage als Partner nachhaltig proÀtieren können. Gleichzeitig können auf diese Weise Anzeigenkunden wie auch Leser an die Tageszeitung als führendes regionales Medium gebunden werden.« Kapitalismus ohne Skrupel.

Doch da ist ja auch noch, ebenso zu 100 Prozent, die »Ferien-, Freizeit- und Reise-Service GmbH« (»SPD-Reiseservice: Der Reiseveranstalter für Mitglieder und Freunde der SPD«). Ein Reisebüro ohne Vergleich. Auf dem Programm steht derzeit nicht zuletzt jeweils eine Woche »Dubai & Abu Dhabi: Traumurlaub im Land des Luxus« – dauerhaft bis Mitte 2016. Zusätzlich aber auch Kreuzfahrten mit der gecharterten »MS Hamburg« nach Griechenland und ins Heilige Land, samt Ex-Ministerpräsidentin Heide Simonis als VIP-Gast.

Scheinheilige Geschäfte und umstrittene Mindestlöhne Selbst die Hamburger »Pressepapier Vertriebsgesellschaft« gehört zum SPD-Portfolio oder die »vorwärts: buchhandlung GmbH«. Letztere bietet dem Mammon zuliebe übrigens auch alle kontroversen Bestseller von Udo Ulfkotte oder Jan van Helsing feil (»Wir beschaffen Ihnen jedes lieferbare Buch gern, auf dem schnellsten Wege!«).

PS: 2013 erzielte die SPD-eigene Medienholding einen Jahresüberschuss von 7,3 Millionen Euro. 1,9 Millionen davon Áossen direkt in die Parteikasse von Sigmar Gabriel & Co.

Umstrittene Moneten. Denn in einzelnen Berufssparten unterwandert die DDVG skrupellos Mindestlöhne und unterhält offensichtlich auch Konstrukte, die man guten Gewissens als ScheinÀrmen bezeichnen kann, wie der»Spiegel« am 29.

Dezember 2013 dokumentierte. Was Willy Brandt wohl dazu gesagt hätte?

Ausgabe 6/2015 33

Eine Regionkarte mit den Worten SPD-ReiseService.

nUralte Felskathedralen tief unter der Erde, wuchtige Steinpfeiler, so hoch wie moderne Wohnhäuser, meisterhafte Verzierungen, die an Geheimschriften erinnern und Steinhallen, so weitläufig wie ein antiker Flugzeughangar!

Das wohl größte von Menschenhand errichtete Höhlenlabyrinth der Vorzeit liegt in China – fernab der Wolkenkratzerstädte. Vermutlich über 2000 Jahre alt, stellt die geheimnisvolle Unterwelt selbst einheimische Experten vor unlösbare Rätsel.

Als erster westlicher Journalist erkundet Luc Bürgin in seiner neuesten Reportage das Mysterium von Huangshan. Über 180 Farbfotos illustrieren, welch monumentales Welträtsel dort fernab der Pyramiden von Gizeh, den Statuen der Osterinsel oder dem Steinkreis von Stonehenge ein Schattendasein führt.

Zu welchem Zweck wurde das riesige Höhlensystem in grauer Vorzeit errichtet? Wie und von wem? Handelt es sich um ein vergessenes Mausoleum? Oder gar um das Vermächtnis des sagenumwobenen Gelben Kaisers, der hier einst seine legendäre Himmelfahrt angetreten haben soll?

Eine abenteuerliche Reportage mitten aus dem Herzen einer magischen Welt, die bis vor wenigen Jahren selbst für Einheimische tabu war.

»Ehrfürchtig schw eift unser Blick durch die schier endlose Unterw elt. Irgendetw as stim m t hier nicht! In H uangshan w ar jemand am Werk, der nicht in die of¿zielle Geschichtsschreibung passt. Pro¿s der Extraklasse, wie es sie laut unseren Historikern nicht gegeben haben dürfte.« Luc Bürgin Luc Bürgin: Chinas mysteriöses Höhlenlabyrinth gebunden • 208 Seiten • durchgehend farbig illustriert Best.-Nr. 931 000 • 19.95 € Bestelltelefon (0 74 72) 98 06 10 • Telefax (0 74 72) 98 06 11 • info@kopp-verlag.de • www.kopp-verlag.de Nr. 61 (1-2014) Zeitkapseln für die Ewigkeit: Deutschlands geheimer Felsstollen Der Cheops-Skandal: Kontroverse Entdeckungen in Ägypten FIFA-MaÀa: Das miese Spiel von König Sepp Tarnschriften Chemiemulti: Verbotene Stadt in der Stadt Zauberer und Zwerge: Verschollener Märchenschatz aufgetaucht Nr. 62 (2-2014) Das geheime Bilderberg-Dossier der Schweiz Die Heilkraft des Hungerns Heimliche Grabungen in der Cheops-Pyramide Psi-Botschaften aus dem Jenseits Himmelsleitern in der Alpenschlucht Dubiose Embleme des Pentagons und ihre versteckte Botschaft Maschinen auf dem Mond?

Nr. 63 (3-2014) Die zehn Gebote der neuen Weltordnung Wunder und Phänomene rund um den Dalai Lama Der Stonehenge-Bluff: So werden wir verschaukelt!

Lady Liberty und die Freimaurer Über 1000 Jahre altes Telefon entdeckt Erlebnisse der unheimlichen Art: Das spezielle Leben von Tanja B.

Nr. 64 (4-2014) Wenn Menschen und Flugzeuge spurlos verschwinden Mord unter Hypnose: Das Experiment Hightech-Seeschlachten im alten Rom Fastfood-Skandal: Gentech für Deutsche, Luxushühner für die Schweiz!

Putin-Hetze: Warum wir belogen werden Die Botschaft der letzten Kogi-Indianer Nr. 65 (5-2014) Starb Jesus im Himalaya?

Die vergessenen Pyramiden der Azoren Liegt das Bernsteinzimmer in Thüringen?

Radar-Spuk in Europa: Wer lässt unsere Flugzeuge verschwinden?

Vincent Raven: Meine Raben und ihre Botschaft Exklusivfotos: Lebten Dinos und Menschen einst gemeinsam?

Nr. 66 (6-2014) Geheime Pforten in die Unterwelt: Die Riesen-Höhlen von Longyou Entlarvt: Der Club der Top-Spione Sisis letzte Geheimnisse Macht Strom intelligenter?

Kuriose Reliquien der Kirche Neue Atombomben für Deutschland: Obama befiehlt, Merkel kuscht!

Die rätselhaften Sajama-Linien Nr. 67 (1-2015) Wie uns ARD, ZDF, BILD & Co. für dumm verkaufen UFO-Alarm: Wer späht heimlich AKWs aus?

Jäger des verÁuchten Bildes: Michelangelo-Entwurf aufgespürt Die vergessene Pyramide im Regenwald: Neu entdeckte Geheimakten aus dem Vatikan belegen türkischen Völkermord Nr. 68 (2-2015) Irren ist göttlich – Die scheinheiligsten Zitate aus Bibel und Koran Wesen aus einer anderen Welt? Noch mehr Relikte, die es nicht geben dürfte Erich von Däniken: Neue Erinnerungen an die Zukunft Wer liess Amerikas Superschatz verschwinden?

Lug und Trug im Musik-Business Nr. 69 (3-2015) Fünf Rätsel, die unsere Geschichte auf den Kopf stellen Sechster Sinn: Kennen Tiere die Zukunft?

Okkultismus: Das geheimnisvolle Leben von Karl May Wunderheiler verblüfft Schulmediziner Castel del Monte: Das Schloss der 1000 Geheimnisse UFO-Jagd im Alpenraum Nr. 70 (4-2015) Super-Vitamin D3: Rund jeder Zweite von uns hat zu wenig!

Phantom-U-Boote: Mysteriöse Manöver im Meer Gratis-Energie: Revolutionärer Durchbruch?

Flüssiges Quecksilber: Rätselhafter Fund im Pyramidentunnel Das Geheimnis der lebenden Mumien-Mönche Hat Albert Einstein geklaut?

Nr. 71 (5-2015) Hightech-Maschinen in der Steinzeit!

EU-Geheimplan: Bargeld-Verbot ab 2018?

Gold-Gruft: Liegt Alexanders Grabstätte in Jordanien?

Deutschlands Superschatz: Verschollene Relikte aufgetaucht Die wundersame Vermehrung der Mona Lisa Getarnte Mobilfunkmasten: Was niemand sehen soll MYSTERIES-Hefte portofrei nachbestellen?

Am schnellsten gehts mit der Postkarte hinten im Heft!

Nachbestellung – so einfach funktionierts: Bis auf unsere Jahrgänge 2004 bis 2007 sowie einige andere Hefte (Hinweise oben) sind viele der bisher erschienenen Ausgaben noch lieferbar, zum Preis von 7.90 EUR/11.– SFr. pro Heft (inklusive Porto). Greifen Sie zu, solange der Vorrat reicht! Nach Erhalt Ihres Bestellscheins (Postkarte hinten im Heft) senden wir Ihnen eine Rechnung samt Zahlschein. Ihre Bestellung wird baldmöglichst nach Zahlungseingang ausgeliefert.

mysteries-archiv archiv Nr. 25 (1-2008) Noch mehr weibliche Jünger: Neue Beweise für Geheimbotschaft im »Abendmahl« Bigfoot im Eisblock: Die Exklusivbilder Nofretete: Nur ein Duplikat Hitlers? Lockerbie-Absturz: Kronzeuge entlarvt US-Verschwörung Zeitreisende auf der Autobahn?

GammelÁeisch im Dosenfutter Nr. 26 (2-2008) Protokolle von Zion: Historiker schreibt Geschichte um EU-Diktatur? Mieses Spiel in Brüssel Wilhelm Reichs Wetter-Experimente bestätigt Magnet-Mann versichert: »Ich trickse nicht!« NASA-Mondmission sabotiert?

Sieben Tage ohne Essen und Trinken: Wunder oder Wahnsinn?

Nr. 27 (3-2008) Böse Aliens: Der ge heime Mythos von Scientology Vorsicht Elektrosmog: Hände weg von Energie-Sparlampen!

Totenköpfe aus dem All Neue Beweise für deutsche Wunderwaffen Spektakuläre Entdeckung im Tal der Könige Der Fluch der Tayos-Höhlen Töne aus der Antike hörbar gemacht Nr. 28 (4-2008) Uralte Steintafeln zeigen moderne Karikaturen Ku Klux Klan droht Obama mit Mord!

Wasser: Der Kampf ums Blaue Gold hat begonnen Wernher von Braun:»Ich sah die Aliens von Roswell…« Mysteriöse Omen vor Erdbeben in China Zahlencode: Liess Allah den Koran verschlüsseln?

Nr. 29 (5-2008) Rückkehr der Götter: 2012 steigt ein Gott vom Himmel Exklusivinterview mit Jan van Helsing Wunderbaum aus Indien: Moringa reinigt verschmutztes Wasser Das UEFA-Imperium: Finanzielle Abzocke der übelsten Art Mammut-Magen gibt Rätsel auf Islam-Kritiker Áüchtet und fast alle schweigen Nr. 30 (6-2008) Ex-Raumfahrt-Chef: »UFOs eröffnen uns neue Perspektiven!« Geheimakte NASA Bruce Lees Meister Die Zeitmaschine von Damanhur Hilfe: Die Roboter kommen!

Das Geheimnis von Tutenchamuns Trompete PÁanzen-Wunder dank Energie aus dem All Hatte Hitler einen Doppelgänger?

Nr. 31 (1-2009) Freimaurer: Jörg Haiders geheimes Doppelleben Rebellen gegen den Krebs und ihre alternativen Therapi en Roche-Konzern: Wasser dank Wünschelrute Geheimer Inka-Schatz im Keller Märchenkönig Ludwig II.: Suchte er nach dem Heiligen Gral?

Zu Besuch bei TV-Pionier Rainer Holbe Nr. 32 (2-2009) Facebook: CIA & Co. gieren nach unseren Daten Neuer Zoff um Goldkessel Planen UNO und NATO eine Weltregierung?

Phylos von Atlantis: Sah er unsere Zukunft voraus?

Liegt Maria Magdalena in Frankreich?

Die Wahrheit über den Strom-Mann DDR-Gold: Wo liegt Schalcks Schatz?

Nr. 33 (3-2009) Geheime Grabungen im Tal der Könige: Wonach wird gebuddelt?

So belügt uns die BILD-Zeitung Excalibur: BeÀndet sich das Zauberschwert in Italien?

Sind Schlafwandler hellsichtig?

Schweizerin: »KZ-Arzt Mengele wohnte bei uns!« Goethe und das übersinnliche Dajo-Film im Internet Nr. 34 (4-2009) Das verschollene Buch von Nostradamus Udo Ulfkotte warnt: »Vorsicht: Bürgerkrieg!« Herr der Ringe: Elben-Paradies wiederentdeckt Fabrik-Käse: So werden wir für dumm verkauft DelÀne: Japans blutiges Geheimnis Professor Jung und die UFO-Akten Hilfe: Spitalärzte machen uns krank Nr. 35 (5-2009) Verbotene Bücher Kosmonaut enthüllt: »NASA hat getrickst!« Kirchenpatriarch:»Ich habe die Heilige Lade gesehen!« Washingtons düsteres Geheimnis Ica-Steine: Sind sie doch echt?

Neue Beweise: Zellen Áüstern via Licht Oak Island im SchatzÀeber Unterwegs auf dem Pfad der Kraft Nr. 36 (6-2009) Faszinierender Himmels-Code entdeckt Exklusiv: Erich von Däniken im grossen Interview Deutschland bald in MaÀa-Hand?

Wunderkraut heilt die Leber Top-Experten beweisen: Beten hilft!

Wetterexperimente über unseren Köpfen Das Geheimnis von Pater Ernettis Zeitmaschine Nr. 37 (1-2010) Hightech-Geldscheine: Bald mit Funk-Chips?

13 Fragen, die keine deutsche Partei beantworten mag Saurier-Jagd in Acambaro Sieben Milliarden Menschen: Wie wird das enden?

Trübt die Sonne unsere Laune?

Geheimer Zahlencode in der Thora Zauber-Salbe: Hilft und heilt sie tatsächlich?

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Nr. 58 (4-2013) Schwarze Messen unter Bad Tölz?

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Lichter auf dem Mars: Vulkane oder Aliens?

EU-Irrsinn: Was uns Brüssel alles verbieten will Astronauten in der Steinzeit Meuterei auf der Bounty: Mythos und Wahrheit Verschollener Eismensch aufgetaucht Spitzel beim Europa-Park Nr. 60 (6-2013) Exklusivfotos: Neues Versteck für die Bundeslade Pyramiden in Bosnien: Kontroverse um Energiestrahl Maya-Heiler lüften ihre Geheimnisse Goldkessel aus dem Chiemsee droht Einschmelzung Neue Hinweise auf Chemtrails Nazi-UFOs von Viktor Schauberger: Und sie Áogen doch!

Ausgabe 6/2015

nicht beantworten
Ein schwarz-weißes Bild mit den Worten des gelben kulsers.
Ein schwarz-weißes Bildrahmen mit weißem Hintergrund.
Ein Buchcover mit einer Waldszene darauf.
Ein Buchcover mit dem Titel "Chinas" darauf.
weißes Licht in der Mitte
Ein weißer Kreis wird auf einem schwarzen Hintergrund gezeigt.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein rot-schwarzer gestreifter Hintergrund mit einem roten Licht in der Mitte.
nicht beantworten
Ein Plakat mit einem Frauengesicht und einem Kreuz darauf.
Titelblatt für Rätsel mit Stadtlandschaft
Ein Magazin-Cover mit einem Mannes Gesicht.
Ein Plakat für eine Mysterienshow 2012.
Ein Magazin-Cover mit einem Mann darauf.
Umschlag für UFO
Ein Plakat mit einem Mannes Gesicht und den Worten "Geheimnisse".
Ein Magazin-Cover mit einer Frau darauf.
nicht beantworten
Ein Cover eines Buches namens "Mysteries" mit einem Hund auf dem Cover.
Das Magazin "Mysteries" hat einen riesigen Kopf.
Auf einem Plakat für einen Film namens "Mysteries" ist ein Mann in einem roten Mantel gezeigt.
Ein Plakat für ein Buch namens "Mysteriums" mit einem Mannes Gesicht darauf.
Das Magazin-Abschlag für Nostradamus
Ein Plakat für ein Facebook-Platz mit einem Mann darauf.
Ein Magazin-Cover mit einer Frau, die auf die Kamera zeigt.
Ein Plakat eines Pharaos auf dem Titel eines Magazines.
Ein Magazin-Cover mit einem Mann darauf.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein rot-schwarzer gestreifter Hintergrund mit einem roten Licht in der Mitte.
Ein Magazin-Cover mit einem Mann im Anzug.
Ein Magazin-Abschlag mit einem Mann mit einem Schädelhut.
Das Magazin Cover von Götter Schadel geheimer Kristallund
Ein Magazin-Abschlag mit einem Mann auf dem Cover.
Ein Magazin-Abdeckung mit einer Statue eines Mannes auf dem.
Ein Magazin-Cover mit einem Gesicht darauf.
Titelblatt für Mysterien 2012
Ein Buch mit dem Titel "Geheimnisse" hat ein Bild eines Berges auf der Titelseite.
Titelblatt für Rätsel
Ein Magazin-Cover mit einem Mann in Sonnenbrillen darauf.
Ein Magazin-Cover mit einem Mannes Gesicht.
Ein Plakat mit einem Mann und einem Drachen darauf.
Ein Magazin-Abschlag mit einer Glühbirne.
Ein Plakat für ein Buch namens Inferno!
Ein Magazin-Cover mit dem Titel "Geheimnisse".
Ein Fremdsprachenbuch namens Mysteries mit einem Bild von Steinherrschaft auf dem Cover.
Eine Fremdsprachenzeitschrift namens Mysteries mit einem Bild von Mona Lisa.
Ein Magazin-Cover mit dem Titel "Geheimnisse".
nicht beantworten
Eine Wüstenlandschaft mit einer hellen Sonne.
ein hell orangefarbener Hintergrund mit einem hellen Licht in der Mitte
Ein rot und rosa gestreifter Hintergrund mit schwarzer Kante.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein roter Hintergrund mit einem roten Streifenmuster.
Ein Magazin-Abschlag mit einem Mann vorne.
Ein Magazin-Abschlag mit einem Mann in einer Kapuzenjakke.
Titelblatt für Geheimnisse von Schwarze Löcher
Ein Magazin-Cover mit einem Hai darauf.
Ein Plakat mit einem Buddha darauf, das "Geheimnisse" sagt
Ein Magazin-Abschlag mit der Freiheitsstatue darauf.
Ein Magazin-Abschlag mit einer Frau, die sich das Gesicht bedeckt.
Ein Fremdsprachenbuch namens Mysteries mit einem Bild einer Frau.
Ein Magazin-Abschlag mit einem Flugzeug darauf.
Ein Fremdsprachenbuch namens Mysteries mit einem Mann im Hut.
Ein Fremdsprachenbuch mit einem Bild von Darth Vader.
Eine braune Wand mit einem schwarzen Rahmen.
Ein braun-schwarzer Hintergrund mit einem Licht, das durch ihn strahlt.
Ein Holzboden mit einem braunen Fleck.
Ein Auto fährt auf einer Straße mit Bäumen.
Ein schwarz-weißes Bild eines Bildschirms.
Ein braun-schwarzer Hintergrund mit einer schwarzen Grenze.
Ein schwarzer Hintergrund mit den Worten "Spiel von Thrones" in weißen Buchstaben.
nicht beantworten
Ein schwarz-weißes Bild des Wortes "AWE"
nicht beantworten
Ein schwarz-weißes Bild des Wortes "HIPODNIE"
Ein schwarz-weißes Bild eines gestylisierten Buchstaben "i"
Ein schwarzer Hintergrund mit den Worten aus Spanisch in Noblad
Ein schwarz-weißes Bild einer Reihe von Buchstaben.

Ein 4700 Jahre alter, versiegelter ägyptischer Sarkophag mit modern anmutender Schiebeöffnung: 32 Meter tief unter dem Wüstensand von Sakkara verbuddelt, verwirrt er seit Jahrzehnten die Fachwelt. Denn bei seiner Öffnung 1954 war der zugegipste Alabaster-Koloss vollkommen leer. Skandalös, aber wahr: Die ägyptische Regierung lässt die Grabstätte mittlerweile komplett verrotten. »mysteries« zeigt bislang unveröffentlichte Farbfotos aus deren Inneren.

von Luc Bürgin eit über einem halben Jahrhundert können sich Ägyptologen keinen Reim darauf machen: Noch vor dem Bau der SCheopspyramide wurde in der unvollendeten Sechemchet-Pyramide von Sakkara um 2700 v. Chr. ein riesiger Sarkophag versteckt, 32 Meter tief unter der Erde. Ein 2,37 Meter langer, 1,14 Meter breiter und 1,08 Meter hoher Koloss, aus einem einzelnen Block fein bearbeiteten Alabasters herausgehauen.

Völlig überraschend war er vorne mit einem reichlich modern anmutenden, T-förmigen Schiebeverschluss versehen, seinerseits rund 250 Kilogramm schwer. Ein kongeniales Vermächtnis von Imhotep, dem legendären ersten Baumeister im alten Ägypten, wie verblasste GrafÀtis vermuten lassen?

Gross war der Jubel, als der einheimische Ausgräber Zakaria Goneim 1954 die spektakuläre Entdeckung verkündete. Denn War Imhotep der Baumeister? Skizze die Verschlussmauer der Grabkammer im Untergrund war indes Öffnungsmechanismus.

takt, ebenso wie das Siegel von Pharao Sechemchet (um 2700 bis 2695 v. Chr.). Wertvoller Goldschmuck am Boden schien unergreifender Augenblick in dieser dunklen angetastet, Gipsreste in den Sargfugen bewiesen die Jungfräu-Gruft, vierzig Meter unter der Wüste.« lichkeit der Grabstätte. Kein Plünderer war hier im Gegensatz zu Die Erwartungen wuchsen ins Uneranderen Königspyramiden am Werk gewesen.

messliche. Journalisten und Fotografen»Der Sarg machte den Eindruck eines fugenlosen Ganzen«, eraus aller Welt bedrängten Goneim vor Ort innerte sich Goneim 1955 in seinem Buch (»Die verschollene Py ohne Unterlass. Unzählige sensationslüsramide«) an die Entdeckung: »Das war für mich als Ägyptologen terne Schaulustige tummelten sich in der etwas durchaus Neues. Gewöhnlich wird ein Sarg durch einen Gruft. Fast schon täglich wurden wilde Deckel verschlossen, der genau auf den oberen Rand passt. Die-Gerüchte und abenteuerliche Spekulationen um die Welt gekaser Sarkophag jedoch war ganz anders. Die Öffnung befand sich belt und gefunkt.

nicht oben, sondern in dem der Kammertür zugewandten Nord-Umso länger dann die Gesichter bei der ofÀziellen Sargöffende. (…) All dies war zu schön, um wahr zu sein. (…) Wir um nung vor ausgewählten Behördenvertretern am 27. Juni 1954: tanzten den Sarkophag, umarmten uns und weinten. Es war ein Der 4700 Jahre alte Koloss war vollkommen leer! Lediglich ein»Wir umarmten uns und weinten vor Freude.« So fanden Zakaria Goneim & Co. den Sarg 1954 vor – verschlossen und zugegipst.

Foto mit Seltenheitswert: Bislang unveröffentlichtes Farbbild des Sarkophages von Sechemchet. (Archiv Erich von Däniken) das vorstellen? ICH bin die Person, welche die ägyptischen Pyramiden erforscht – und ICH bin noch niemals hier gewesen. Und noch etwas müssen Sie wissen: Möglicherweise hat seit 1954 niemand mehr dieses Bauwerk wieder betreten.« Unsäglicher Quatsch – auch wenn Hawass' kostenlos zur Verfügung gestelltes PR-Gefasel bis heute via Youtube um die Welt geistert und von Millionen für bare Münze genommen wird (»The Discovery of the UnÀnished Step Pyramid of Sekhemkhet in Saqqara«).

Exklusive Farbfotos – dank Holeil Ghaly Tatsache ist: Bereits in den späten 1980er-Jahren war es Erich von Däniken vergönnt gewesen, als einzigem Privatforscher seit der Sargöffnung in das Grab zu gelangen und dort auch die bis heute vermutlich einzigen (!) Farbfotos des Alabaster-Giganten zu schiessen.

Ermöglicht hatte ihm dies seinerzeit Holeil Ghaly, ehemaliger Chef-Ägyptologe in Sakarra, wie der Schweizer in seinem soeben erschienenen Buch »Was ich jahrzehntelang verschwiegen habe« (Kopp 2015) präzisiert. Darin zeigt Däniken auch erstmals einige bis heute unveröffentlichte Fotos aus dem Innern der Sechemchet-Pyramide. Weitere seiner damaligen Aufnahmen von der Rätselstätte stellte er »mysteries« für diese Ausgabe exklusiv zur Verfügung.

Und Holeil Ghaly? Der kletterte als Professor später die akademische Karriereleiter hoch, die ihn in die höchsten Etagen seipaar Staubkrümel fanden sich in seinem Innern, nachdem die vergipste Schiebetür unter Aufbietung aller Leibeskräfte aufgestemmt worden war. Keine Mumie. Keine goldenen Schätze.

»Ich erhob mich verwirrt und starrte schweigend auf den Sarkophag«, so Entdecker Goneim rückblickend. »Auch die Gefährten sprachen kein Wort. Ich vermochte es nicht zu fassen.

Raub? Ausgeschlossen! Wie konnte der Steinsarkophag geplündert worden sein, wo doch die drei Sperren und die Alabastertruhe unverletzt waren. Ich fand es unbegreiÁich.« Der damalige ägyptische Präsident Gamal Abdel Naser reiste an. Und riet zur Bescheidenheit: »Schätze reizen uns nicht. Wir kommen nach Sakkara, um den Sarg zu besichtigen.« Die Reporter machten derweil ihrem Unmut Luft. Gnadenlos posaunten sie das »pharaonische Fiasko« in die Welt. Goneim wurde des Diebstahls bezichtigt.

Von Spöttern und Neidern umringt nahm er sich 1959 im Nil das Leben.

Bis in die frühen 1970er-Jahre wurde in der unvollendeten Stätte weitergeforscht. Doch das Rätsel des leeren Sargs blieb ungelöst.

Seither herrscht Funkstille.

Zurück in die Moderne: Im Mai 2008 lässt sich Zahi Hawass von Nico Piazza (»Heritage Key«) im Innern der Pyramide Àlmen und inszeniert sich dabei einmal mehr grossspurig selber: »Ich beÀnde mich heute zum allerersten Mal in dieser Pyramide!«, plustert sich der damalige ägyptische Altertümer-Boss gegen Ende des Filmchens vor laufender Kamera auf. »Können Sie sich Von Neidern bedrängt, nahm sich der Entdecker das Leben.

Schoss als einziger Privatforscher bis heute Farbfotos des Sarkophags: Erich von Däniken in den 1980er-Jahren im Innern der Grabkammer.

nes Berufsstandes führte. Zu verlieren hat der 1948 geborene Ägyptologe beruÁich nichts mehr. Entsprechend offen nennt er die Dinge heute beim Namen. »Während meiner Amtszeit in Sakkara hat sich – im Gegensatz zu Däniken – kein Ägyptologe um Einlass ins Sechemchet-Grab bemüht«, bestätigt er auf Anfrage von »mysteries«. »Selbst, als ich später dem ›Supreme Council of Antiquities‹ beitrat und als Direktor von Luxor amtete, ging meines Wissens keine einzige Forschungsanfrage ein.« Auch der Sarg der Hetepheres war leer!

Verwirrend bleibe die Sache allemal, umso mehr, als auch andere versiegelte Sarkophage aus der Anfangszeit der Pharaonen leer gewesen seien, wie Holeil Ghaly gegenüber Däniken bereits in den 1980er-Jahren zu bedenken gab: »Archäologen der Harvard University aus den USA entdeckten im Jahre 1925 in Gizeh das Grab von Hetepheres I. Das war die Gattin von Snofru und vermutlich die Mutter von Cheops. Der Sarkophag bestand genauso aus Alabaster wie derjenige von Sechemchet. Allerdings ohne Schiebet üre. Über der Truhe lag ein schwerer Deckel. Und wie bei Sechemchet gab es keinerlei Zweifel: Niemand hatte die 27 Meter unter der Erde liegende Gruft je betreten. Alles war unberührt: Goldene Armreifen, Goldplatten am Boden, eine mit Gold überzogene Sänfte – kein Dieb war je in die Grabkammer eingedrungen. Auch hier trug der Sarkophagdeckel ein ungebrochenes Siegel. Dann dasselbe Rätsel wie bei Sechemchet: Die Wanne war blitzsauber und leer. Wir vermuten, es könnte sich Einzigartiger Schliessmechanismus. Bis heute fand sich in ganz Ägypten kein vergleichbarer Pharaonensarg.

Holeil Ghaly. Er ermöglichte Däniken damals den Zutritt in die geheimnisumwitterte Unterwelt von Sakkara.

Metertiefer Eingang unter dem Wüstenboden: So präsentierte sich das Tor zur unvollendeten Pyramide in den 1980er-Jahren. Längst hat es der Wüstensand wieder zugeweht (aktuelle Fotos auf den nächsten Seiten).

um Scheingräber gehandelt haben. Dem widersprechen allerdings das Gold und der Schmuck in den Gruften. Scheingräber werden nicht mit Schätzen gef üllt.« Besagtes Rätsel nannte bereits Zakaria Goneim in seinem Buch von 1955 beim Namen. Demnach waren die Ausgrabungen im Umfeld der Cheops-Pyramide vom berühmten US-Ausgräber George Andrew Reisner unternommen worden. Im März 1927 wurde der dortige Sarkophag unter des sen Ägide geöffnet: Die Alabaster-Truhe wurde leer vorgefunden, dafür war der versiegelte Kanopenkasten mit den Eingeweiden noch intakt. »Bis heute wurde für diese Fundumstände noch keine befriedigende Erklärung gefunden«, umschreibt das Wikipedia-Lexikon die wissenschaftliche Bankrotterklärung einigermassen diplomatisch.

Meterhohe Sand- und Müllberge vor dem Eingang Bis zu seinem Freitod gab sich Zakaria Goneim davon überzeugt, dass Pharao Sechemchets Leichnam noch immer im Wüsten sand von Sakarra liegt – und der von ihm geöffnete leere Sarko phag Grabräuber in die Irre führen sollte. Dennoch zeigen Ägyptologen dem Rätselgrab weiterhin die kalte Schulter. Ja, sogar noch schlimmer: Ägyptens Regierung lässt die »Schatzkammer« mittlerweile leider regelrecht verrotten.

Hoffnung auf neue, detaillierte Erkenntnisse besteht insofern kaum, wie die beiden »mysteries«-Leser und Globetrotter Mathias Lang und Peter Kunz vor Ort feststellen mussten: »Bereits 2009 war der dortige Eingang nach Hawass' TV-Brimborium nicht mehr zugänglich. Auf Anfrage wurde uns über unseren Reiseorganisator zudem mitgeteilt, dass der Eingang inzwischen verschüttet sei und es zu aufwändig wäre, diesen extra für uns wieder freizulegen.« Dennoch Áogen die beiden im Mai 2014 einmal mehr ins Land der Pharaonen, um das archäologische Desaster mit eigenen Augen bestätigt zu Ànden: Der einst säuberlich freigeräumte und restaurierte Grabeingang ist mittlerweile von meterhohen Sand- und Müllhaufen bedeckt. Der Unratberg wächst täglich.

Ägyptens Regierung lässt die Schatzkammer regelrecht verrotten.

Und niemand unternimmt etwas dagegen. Ein wissenschaftlicher Skandal.

Was Lang und Kunz damals nicht wussten: Zumindest 2013 bestand noch Hoffnung auf neue Fotos, wie der Experimentalforscher Dominique Görlitz aus Chemnitz zu berichten weiss, der damals mit Stefan Erdmann im Land der Pharaonen unterwegs war. Auch dieses neugierige Duo zog es naturgemäss zum Sarkophag von Sechemchet: »Grundsätzlich hatte uns der Chef-Skandalöser Zustand. 2014 machten sich unsere Leser Mathias Lang und Peter Kunz in die Wüste von Sakkara auf und trauten ihren Augen kaum: Meterhohe Sand- und Müllberge versperren den Eingang von Sechemchets Grabstätte – und keinen der örtlichen Inspektoren scheints zu stören!

inspektor für Sakkara grünes Licht für die Öffnung der Stätte gegeben«, so Görlitz. »Am 1. Juni 2013 erhielten wir via E-Mail die Bestätigung und das Angebot, das sich auf insgesamt 2900 Euro belief: Für das Freilegen der Pyramide 1300 Euro, 1500 Euro für zwei Stunden Betretungsgenehmigung und 100 Euro für das Filmen mit einer grossen Kamera.« Ein überraschend günstiges Angebot. Leider musste die beiden ihr Vorhaben damals aus zeitlichen Gründen kurzfristig verschieben. Schade! Denn nach dem jüngsten Wirbel über ihre umstrittenen Forschungen in der Cheopspyramide bleibt Görlitz und Erdmann die Einreise nach Ägypten bis auf weiteres verwehrt (»mysteries« Nr. 2/2014).

Mathias Lang dagegen will es als umtriebiger Privatforscher im Gegensatz zur akademischen Fachwelt immer noch wissen:»Ich war mit Sicherheit nicht zum letzten Mal in Ägypten«, schmunzelt er gegenüber »mysteries« vielsagend.

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Eine Wand mit einem Muster von Symbolen.
Ein schwarz-weißes Bild des Wortes "SCHEMCHET" in einer Fremdsprache.
nicht beantworten
Ein Schnitt einer Wand mit einem Muster.
Ein Blick auf eine Wüste mit blauem Himmel.
Ein Bild einer Wand mit Rissen darin.
Ein großer Steinblock, umgeben von Felsen in einer Höhle.
nicht beantworten
Marmorbehang
Marmorwand Hintergrund
eine Marmorwand mit einem schwarzen Rahmen
eine Marmorwand mit einem schwarzen Rahmen
eine Marmorwand mit einem schwarzen Rahmen
eine Marmorwand mit einem weißen und orangefarbenen Muster
Marmorwand Hintergrund
Marmorwand Hintergrund
eine Marmorwand mit einem schwarzen Rahmen
eine Marmorwand mit einem schwarzen Rahmen
eine Marmorwand mit einem weißen und braunen Muster
Marmorwand Hintergrund
eine Marmorwand mit einem schwarzen Rahmen
Marmorbehang
eine Marmorwand mit einem schwarzen Rahmen
eine Marmorwand mit einem schwarzen Rahmen
Eine Wüstenlandschaft mit blauem Himmel und Wolken.
Ein Schlag auf einer Wand mit Schrift.
Eine Wüstenlandschaft mit einigen Pyramiden im Hintergrund.
Eine große Steinbox sitzt in einer Höhle.
Ein Wüstengebiet mit ein paar Gebäuden und einem Berg.
Ein schwarz-weißes Foto eines Felsens.
nicht beantworten
Eine Wüstenlandschaft mit blauem Himmel und Wolken.
Ein Blick auf eine Wüste mit blauem Himmel.
Ein Mann im roten Hemd hält einen Hammer.
Ein Bild eines Gebäudes in der Wüste.
Ein großer Marmorblock, der auf einem Boden sitzt.
ein schwarz-weißes Bild einer Uhr
Ein Schlag auf einer Wand mit Schrift.
Eine Wüstenlandschaft mit blauem Himmel und Wolken.
Eine Wüstenlandschaft mit einem Berg im Hintergrund.
Ein Mann mit Brillen und Uniform.
Ein Mann, der in einer Höhle steht und durch eine Tür schaut.
Ein Blick auf eine Wüste mit blauem Himmel.
ein schwarz-weißes Bild eines verschwommenen Objekts
Eine Person, die auf einem Weg in der Wüste geht.
Eine Wüstenlandschaft mit einigen Felsen und Trümmern auf dem Boden.
Ein Bild von einer Wüste wie einem Gebiet mit einem Hügel.
Ein Mann, der eine Wand mit einem Rucksack klettert.

Visionär George Orwell und seine Prophezeiungen ennen Sie Eric Arthur Blair? Der Mann ist weltberühmt: Unter dem KPseudonym George Orwell schrieb er kurz vor seinem Tod den Roman»1984«, in dem er bereits 1949 in verblüffend treffender Weise den modernen Überwachungsstaat von heute beschrieb.

»Big Brother is watching you« (»Der Grosse Bruder beobachtet dich«) lautet das wohl bekannteste Zitat aus seinem Werk. Orwells Credo:»In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat!« Spätestens 2013, als dank Edward Snowden bekannt wurde, wie weit amerikanische, britische, aber auch deutsche Geheimdienste alle Grenzen übertreten, um die Bevölkerung auszuspionieren, fühlten sich viele an seinen Roman erinnert. Denn auch die Überwachung unserer Privaträume wird darin beschrieben, überraschend prophetisch – vor über 66 Jahren:»Die Stimme kam aus einer länglichen Metallplatte, die einem stumpfen Spiegel ähnelte und rechter Hand in die Wand eingelassen war. (…) Der Apparat, ein so genannter Televisor oder Hörsehschirm, konnte gedämpft werden, doch gab es keine Möglichkeit, ihn völlig abzustellen. (…) Der Televisor war gleichzeitig Empfangs- und Sendegerät. Jedes von Winston verursachte Geräusch, das über ein ganz leises Flüstern hinausging, wurde von ihm registriert. Ausserdem konnte Winston, solange er in dem von der Metallplatte beherrschten Sichtfeld blieb, nicht nur gehört, sondern auch gesehen werden.« Was damals der »Hörsehschirm« oder»Televisor« (»Telescreen«) war, sind heute unsere Laptops, Tablets oder Smartphones. Nahezu alle diese Geräte besitzen Kameras und Mikrofone. Sie bieten Hackern und Geheimdiensten die Möglichkeit, uns auf orwellsche Weise spielend leicht zu überwachen und zu belauschen – ohne dass wir dies überhaupt bemerken. Erst Anfang 2015 sorgte die Firma Samsung mit ihren allerneuesten TV-Flachbildschirmen für Unbehagen. Wie bereits ihre Vorläufermodelle verbinden sich die ultramodernen Riesenmonitore automatisch mit dem Internet. Mittlerweile besitzen sie aber auch noch integrierte Mikrofone, mit denen sich die Fernseher der neusten Generation per Sprachbefehl steuern lassen.

Das Problem: Auf diese Weise werden die Zuschauer automatisch zu »Darstellern«, die problemlos jederzeit bespitzelt werden können. Umso mehr als laut Samsung auch private Gespräche vor dem heimischen Bildschirm davon betroffen sein könnten.

Oder wie es der koreanische Elektronikriese verharmlosend formuliert: »Bitte beachten Sie, dass Ihre gesprochenen Worte, die persönliche oder andere sensible Informationen beinhalten, unter jenen Daten sein werden, die aufgenommen und an einen Unmöglich festzustellen, wurde oder nicht …

ob man gerade überwacht Drittanbieter übertragen werden, wenn Sie die Spracherkennung nutzen.« Wie schrieb George Orwell in seinem Roman einst prophetisch:»Es bestand natürlich keine Möglichkeit festzustellen, ob man in einem gegebenen Augenblick gerade überwacht wurde.

Wie oft und nach welchem System die Gedankenpolizei sich in einen Privatapparat einschaltete, blieb der Mutmassung überlassen.« Bis ins letzte Detail schildert der Zukunftsdenker in »1984«, wie eine diktatorische Partei die Bevölkerung ruhigstellt – und erinnert dabei bedrückend oft an die heutige Konsum- und Leistungsgesellschaft.»Schwere körperliche Arbeit, die Sorge um Heim und Kinder, kleinliche Streitigkeiten mit Nachbarn, Kino, Fussball, Bier und vor allem Glücksspiele füllten den Rahmen ihres Denkens aus«, schrieb er über die so genannten »Pro- Ausgabe 6/2015 Ex-BND-Chef schwenkt um und warnt vor Überwachungsstaat Selbst Top-Spione pÁichten Orwell mittlerweile bei und warnen vor zu viel Staat. So mahnte unlängst der frühere Chef des Bundesnachrichtendienstes, Hansjörg Geiger, in der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«, die uferlose Speicherung und Überwachung müsse enden: »Das ist falsch, das ist Orwell! Die neue mögliche Quantität der Überwachung schafft eine neue Qualität.« Die Bedrohung der Freiheit entstehe bereits dann, wenn der Mensch nicht mehr darauf vertrauen könne, frei zu kommunizieren, so der Ex-Schlapphut, der inzwischen zu einem länderübergreifenden »Kodex für korrektes nachrichtendienstliches Arbeiten« rät. Im Hinblick auf die Zukunft wohl leider reines Wunschdenken.

ge BND-Spitzeltempel in Berlin und seine literarische Analogie.»Die Sonne war weiter gerückt, und die unzähligen Fenster des Wahrheitsministeriums, auf die ihre Strahlen nicht mehr fielen, sahen grimmig wie die Schiessscharten einer Festung aus. Dieser Beton moloch war zu unerschütterlich, um erstürmt zu werden.« (Orwell 1948) Fernsehen oder aus der Ferne selber gesehen werden? Oder anders gefragt: Wer beobachtet eigentlich die Beobachter?

les«: Jene»dumpfen Massen, (…) der Zahl nach ungefähr 85 Prozent der Bevölkerung. Es war nicht schwer, sie unter Kontrolle zu halten. Nur ein paar Agenten der Gedankenpolizei bewegten sich ständig unter ihnen, um falsche Gerüchte zu verbreiten und diejenigen zu notieren und verschwinden zu lassen, die vielleicht gefährlich werden konnten.« Wer die Vergangenheit kontrolliert, der kontrolliert die Zukunft – und wer die Gegenwart kontrolliert, der kontrolliert die Vergangenheit, notierte Orwell. »Gedankenverbrechen« werden in seinem Àktiven Staat wie Schwerverbrechen ahndet. Und so wissen seine Machthaber in »1984« genau, warum sie die breite Bevölkerung ruhigstellen müssen:»Wenn es eine Hoffnung gab, so musste sie einfach bei den ›Proles‹ liegen, denn nur dort, in diesen unbeachtet durcheinander wimmelnden Massen (…) konnte jemals die Kraft entstehen, das System zu zerschlagen.« Es war deshalb»nicht wünschenswert«, dass das Volk»ein starkes politisches Bewusstsein« hatte.

»Kein Wort konnte je belegt oder widerlegt werden« Desinformation stellt in »1984« denn auch einen zentralen Punkt dar:»Das grundlegende Verfahren der Partei besteht darin, eine bewusste Täuschung auszuüben (…), bewusste Lügen zu erzählen. (…) Tag und Nacht knatterte einem der Televisor die Ohren voll mit Statistiken, aus denen hervorging, dass die Menschen heutzutage mehr zu essen, mehr anzuziehen, bessere Wohnungen und eine bessere Freizeitgestaltung hatten, dass sie länger lebten und ihre Arbeitszeit kürzer war, dass sie grösser, gesünder, kräftiger, glücklicher, klüger, gebildeter waren als die Menschen vor fünfzig Jahren. Kein Wort davon konnte je belegt oder widerlegt werden.« Erstaunlich präzise auch Orwells Visionen in Sachen Gesellschaftsentwicklung. Er ahnte, dass sich die Wohlstandsschere künftig immer weiter öffnen würde. Dass es immer mehr Reiche auf Kosten von immer mehr Armen geben wird:»Es war zweifellos möglich, sich eine Gesellschaftsordnung vorzustellen, in der Wohlstand im Sinne von persönlichem Besitz und Luxusartikeln gleichmässig verteilt war, während die Macht in den Händen einer kleinen privilegierten Schicht lag. Aber in der Praxis würde eine solche Gesellschaftsordnung niemals lange Bestand haben und die leitenden Kräfte der Weltpolitik wollen dies auch in keiner Weise, denn ihre Macht liegt in der Beherrschung des Geldes und der Rohstoffe begründet.« Wie unsere Politiker und Wirtschaftsführer leben auch die Diktatoren in der orwellschen Überwachungswelt verschanzt und zurückgezogen:»Die Sonne war weiter gerückt, und die unzähligen Fenster des Wahrheitsministeriums, auf die ihre Strahlen nicht mehr Àelen, sahen grimmig wie die Schiessscharten einer Festung aus. (…) Dieser Betonmoloch war zu unerschütterlich, um erstürmt zu werden, tausend Raketenbomben vermochten ihn nicht zu zertrümmern.« Orwell als Reporter. Von 1941 bis 1943 arbeitete er für die BBC, wo er sich hauptsächlich mit der Produktion von Kriegspropaganda beschäftigen musste. Trotz guter Entlöhnung schmiss er ent nervt den Bettel hin, um danach bis 1945 als Kriegsberichterstatter für den britischen»Observer« der bitteren Wahrheit an der Front auf den Grund zu gehen.

Kaum zufällig scheint der Zukunftsdenker dabei auch auf die Symbolik der Illuminati zurückzugreifen:»Das Wahrheitsministerium (…) sah verblüffend verschieden von allem anderen aus, was der Gesichtskreis umfasste. Es war ein riesiger pyramidenartiger, weiss schimmernder Betonbau, der sich terrassenförmig dreihundert Meter hoch in die Luft reckte.« Ganz generell werde»die Pyramide – dieses Symbol« von den Machthabern »häuÀg verwendet«.

Vor dem aktuellen Hintergrund geradezu bedrückend muten Orwells Visionen von Flüchtlingsströmen sowie der Brutalität an, mit der Regierungen und Teile der Bevölkerung auf die Hilfesuchenden reagieren. So notiert »1984«-Protagonist Winston Applaus aus den Parteivon Flüchtlingsbooten.

logen für die Bombardierung Smith eines Tages in sein geheimes Tagebuch: »Gestern Abend im Kino. Lauter KriegsÀlme. Ein sehr guter, über ein Schiff von Flüchtlingen, das irgendwo im Mittelmeer bombardiert wird. (…) Dann sah man ein Rettungsboot voller Kinder mit einem Hubschrauber darüber, eine Frau mittleren Alters, sass mit einem etwa drei Jahre alten Knaben im Bug. Kleiner Junge brüllte vor Angst und verbarg seinen Kopf zwischen den Brüsten als wollte er ganz in sie hineinkriechen, und die Frau legte die Arme um ihn und tröstete ihn. Obwohl sie selbst ausser sich vor Angst war, bedeckte sie ihn so gut wie möglich, als glaubte sie ihre Arme könnten die Kugeln von ihm abhalten, dann warf der Hubschrauber eine 20-Kilo-Bombe zwischen sie.

Schreckliches Aufblitzen, und das ganze Schiff zersplitterte wie Streichhölzer, dann gab es eine wundervolle Aufnahme von einem Kinderarm der hoch, hoch und immer höher hinaufÁiegt in die Luft. Ein Hubschrauber mit einer Kamera vorn in der Kanzel muss ihm nachgeÁogen sein, und es gab viel Beifall aus den Parteilogen, aber eine Frau unten, wo die ›Proles‹ sitzen, Àng plötzlich an Radau zu machen und zu schreien, man hätte so was nicht vor Kindern zeigen sollen. Es sei nicht recht vor Kindern, bis die Polizei sie hinauswarf.« Immer wieder äusserte George Orwell in seinen Büchern die Furcht vor einer zukünftigen Menschheit, die nur noch zu Befehlsempfängern wird. Nicht zu Unrecht, wenn man seine Schilderungen mit dem Jetzt vergleicht:»Das von der Partei pro- Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher als andere!

»Schöne neue Welt«: Aldous Huxley lässt grüssen…

Ein prominenter Zeitgenosse hatte bereits einige Jahre vor George Orwell einen ähnlich beeindruckenden visionären Zukunftsroman geschrieben: Aldous Huxley (1894–1963) mit»Brave New World« (»Schöne neue Welt«). Auch dieser Roman aus britischer Feder handelte von einer zukünftigen totalitären Diktatur – und wurde von Orwell begeistert gelesen. Es ist sogar ein Briefwechsel zwischen beiden Autoren erhalten. Darin schrieb Huxley 1949:»Meine Auffassung ist die, dass die herrschende Oligarchie weniger aufwändige und kostspielige Methoden der Herrschaft und der Befriedigung ihrer Machtgelüste Ànden wird, und dass diese Methoden denen in ›Brave New World‹ beschriebenen ähneln werden. (…) Bereits in der nächsten Generation werden die Herrschenden der Welt feststellen, dass frühkindliche Konditionierung und Narkohypnose als Herrschaftsinstrumente sehr viel efÀzienter sind als Schlagstöcke und Gefängnisse, und dass Machthunger sich nicht nur dann befriedigen lässt, wenn man die Leute zum Gehorsam prügelt, sondern ebenso gut, wenn man sie mittels Suggestion dazu bringt, ihr Sklavendasein zu lieben.« Wenn die Revolution ihre Kinder frisst…

Szene aus dem Zeichentrickfilm »Animal Farm: Aufstand der Tiere« von 1954.

pagierte Ideal war etwas Grosses, Schreckliches, Gleissendes – eine Welt aus Stahl und Beton, eine Welt riesiger Maschinen und furchtbarer Waffen – mit einer Bevölkerung aus Kriegern und Fanatikern, die völlig geschlossen voranmarschierte, immer mit den gleichen Gedanken und den gleichen Schlachtrufen.

Eine Welt, in der alle pausenlos arbeiteten, kämpften, siegten, verfolgten – Millionen von Menschen, alle mit den gleichen Gesichtern.«»Krieg ist Frieden« lautet eine der Hauptparolen der Diktatoren in »1984«. Heute lautet das Motto »Krieg dem Terror« und weltweit wird immer mehr gekämpft, um immer weniger Frieden zu schaffen. Die Menschen marschieren in immer grösseren Mengen – sei es im Auftrag ihrer »einzig wahren« Religion oder als angebliche Behüter der Freiheit.

Bereits vor 65 Jahren ahnte der britische Autor, worum sich künftige militärische KonÁikte drehen werden: Rohstoffe und Wirtschaftsinteressen.»Sämtliche strittigen Gebiete enthalten wertvolle Mineralschätze, und manche von ihnen erzeugen teren Landstrichen durch verhältnismässig kostspielige Methoden synthetisch erzeugt werden muss. Aber vor allem enthalten sie ein unerschöpÁiches Reservoir billiger Arbeitskräfte.« Machtkämpfe um die nördliche Eiszone Wie konkret Orwells Vorhersehungen waren, zeigt sich heute Kanada, Russland, Island, Dänemark und Norwegen streiten sich seit Jahren gleich sechs Staaten um den territorialen Besitz und die damit verbundenen Schürfrechte – unter anderem nach Erdöl – in der Arktis. Der visionäre Schriftsteller hatte dies ebenso kommen sehen:»Um den Besitz (…) der nördlichen Eiszone geht der dauernde Kampf der Mächte.« Über 700 kürzere und längere Geschichten, Kommentare und Essays sind seiner Feder entsprungen. Doch wer war dieser Mann eigentlich, der so treffsicher vorausahnte, wie sich unsere Welt entwickeln wird? Allzu Persönliches gab Orwell zeitlebens nur ungern preis. Testamentarisch liess der Schriftsteller und Journalist festhalten, dass keinerlei Biographien über ihn geschrieben werden sollten. (»Eine Autobiographie, die nichts Schlechtes über den Autor sagt, kann nicht gut sein.«) Sein Wunsch blieb ungehört – zu bedeutend wurde sein literarisches Vermächtnis nach seinem Ableben.

Dennoch bezeichnete der Chemnitzer Politikprofessor Eckwichtige pÁanzliche Produkte wie Gummi, der in klimatisch kälauch am schwelenden KonÁikt um den Nordpol. Mit den USA, hard Jesse den Autor als eine bis heute »widerspruchsvolle und zum Teil rätselhafte Gestalt«.

Geboren am 25. Juni 1903 in Motihari im damaligen Britisch-Indien wechselte Orwell, der damals noch Eric Arthur Blair hiess, nach einer nicht immer leichten Kindheit und Schulzeit als 19-Jähriger zur Kolonialpolizei von Burma. Spätestens bei dieser Einheit realisierte der sensible junge Mann, was Imperialismus und Ausbeutung bedeuten:»Unter dem kapitalistischen System müssen, damit in England relativ komfortabel gelebt werden kann, hundert Millionen Inder auf dem Existenzminimum vegetieren«, erinnerte sich der Autor 1935 in seinem Buch »Der Weg nach Wigan Pier« an jene Zeit.

Vom Vagabunden zum Bürgerkriegs-Kämpfer Der junge Blair entwickelte sich zu einem radikalen Kämpfer für die Arbeiterrechte und für Gerechtigkeit im Allgemeinen. Schon bald schmiss er seinen ungeliebten Polizeijob hin und siedelte nach England sowie kurzzeitig nach Frankreich über. In den kommenden Jahren lebte er zum Teil als Vagabund und hielt sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser.

In seinem Buch »Erledigt in Paris und London« fasst er die prägendsten Erinnerungen an diese schwierige Zeit zusammen.

»Ich werde niemals wieder denken, alle Landstreicher wären betrunkene Schurken, noch werde ich glauben, dass ein Bettler dankbar ist, wenn man ihm einen Penny gibt, noch überrascht sein, wenn Arbeitslosen Energie fehlt, noch die Heilsarmee mit Beiträgen unterstützen, noch meine Kleidung verpfänden, noch Flugblätter verweigern, noch Vergnügen haben an einem Essen in einem piekfeinen Restaurant.« In der darauf folgenden Phase konnte der junge Mann eher schlecht als recht von seinen literarischen und vor allem journalistischen Arbeiten leben. Wie viele Künstler schloss er sich 1937 im Spanischen Bürgerkrieg den Internationalen Brigaden im Kampf gegen Francos Faschisten an. Neben ihm kämpfte unter anderen auch Ernest Hemingway. Angewidert von den totalitären Ansätzen der Stalinisten wechselte der Brite schliesslich zu einer anarchistisch-marxistischen Einheit, der POUM.

Orwell sah sich fortan stets als Sozialist und Anarchist, der Stalinismus und – nach seiner DeÀnition – Kommunismus so wie jegliche Form von Totalitarismus strikt ablehnte. (»In neun von zehn Fällen ist ein Revolutionär bloss ein Aufsteiger mit einer Bombe in der Tasche.«) In späteren Jahren war er zutiefst frustriert von den gescheiterten Arbeiteraufständen seiner Zeit. Ebenso wie er ein glühender Sozialist war, »so war er auch ein leidenschaftlicher Antikommunist – eine schwierig zu vermittelnde Position«, fasste es Politikwissenschaftler Eckhard Jesse zusammen. »Seine Verachtung galt allen Feinden der Freiheit.« Entsprechend zynisch, aber auch treffend der noch heute viel zitierte Spruch der herrschenden Schweine aus Orwells brillanter Gesellschaftsparabel »Animal Farm«, in welcher die Revolution der Unterdrückten in einer noch grösseren Schreckensherrschaft endet: »Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher als andere.« Im Spanischen Bürgerkrieg wurde Orwell durch einen Halsdurchschuss schwer verwundet und ging zurück nach England.

Er war seit Kindheit lungenkrank, litt unter Tuberkulose und war deshalb stets gesundheitlich angeschlagen. Dennoch arbeitete der Andersdenker wie ein Besessener: Ab 1941 als Journalist der BBC, wo er einmal mehr erlebte, was es bedeutete, einen politischen Maulkorb verpasst zu bekommen.

»Gedankenverbrechen«.

Szene aus der Kino-Verfilmung »1984« mit Schauspieler John Hurt.

Ausgabe 6/2015»Nach Modellen autoritärer Herrschaft brauchte Orwell nicht lange zu suchen – er musste sich nur an seine Erlebnisse in der indischen Kolonialpolizei erinnern (…) und an seine Begegnungen mit den Absurditäten der Kriegszensur bei der BBC und bei seiner täglichen Arbeit als Journalist«, analysiert sein Biograf Michael Sheldon. »Die Summe all dieser Erfahrungen gab Orwell ein Gefühl für das Leben, das er in seinem Roman ›1984‹ beschreibt.«»Deutschland zu hart bestraft« Als Berichterstatter für den »Observer« reiste Orwell im März 1945 nach Köln, um über das Kriegsende zu berichten. Dabei besuchte er unter anderem Nürnberg und Stuttgart. Obwohl er entschiedener Gegner Hitlers war, plädierte er nach Kriegsende für einen milden Umgang mit dem geschlagenen Aggressor. Die»ungeheuerlichen Friedensbedingungen, die man Deutschland aufzwingt« seien zwar nachvollziehbar, weil menschlich, aber sinnlos und geradezu kontraproduktiv, so der Querdenker 1945 (»Rache ist sauer«). Im selben Jahr gelang ihm mit seiner »Farm der Tiere« der literarische Durchbruch.

Sein Zukunftswerk »1984« vollendete George Orwell auf dem Krankenbett. »Er war todkrank, als er das Buch schrieb, und bis zu einem gewissen Punkt mag die Düsternis dieses Romans auf seine quälende Krankheit zurückzuführen sein«, konstatiert Biograph Sheldon. Gleichzeitig räumt der renommierte englische Literaturwissenschaftler mit dem hartnäckigen Gerücht auf, Orwell habe das Werk in BBC-Kriegszensur war ein prägendes Moment für Orwells Schaffen.

einer Art Todeswahn geschrieben: »Das Buch wäre höchstwahrscheinlich genauso düster ausgefallen, wenn er gesund gewesen wäre.« Dem pÁichten auch weitere Orwell-Experten wie Eckhard Jesse bei und verweisen darauf, dass der Brite schon eine geraume Zeit vorher eine Art Rohentwurf zu »1984« verfasst hatte. »Eine gewisse Tragik liegt darin, dass seine Gesundheit in dem Moment ruiniert war, wo er durch die Erfolge von ›Farm der Tiere‹ und ›1984‹ Ànanzielle Unabhängigkeit erreicht hatte«, bedauert Jesse. Als ebenso tragisch hätte es der Brite wohl empfunden, wenn er mitbekommen hätte, wie erschreckend wahr seine Befürchtungen in Sachen Überwachung, Unterdrückung und Ungerechtigkeit in der modernen Welt heute geworden sind.

»Mit 50 Jahren hat jeder das Gesicht, das er verdient«, notierte sich George Orwell einst auf eines seiner unzähligen Blätter.

Sein Gesicht blieb vielschichtig. Der Visionär erlag am 21. Januar 1950 nach kurzem Todeskampf im Alter von nur gerade 46 Jahren seinem Tuberkuloseleiden. Frei nach seiner eigenen zynisch-weisen Devise:»Der schnellste Weg einen Krieg zu beenden, ist ihn zu verlieren.«»Das Friedensministerium befasst sich mit Krieg, das Wahrheitsministerium mit Lügen, das Ministerium für Liebe mit Folterung und das Ministerium für ÜberÁuss mit Einschränkungen.« 1945 gelang George Orwell der literarische Durchbruch, ehe er unsere Welt mit 46 Jahren bereits wieder verlassen musste. Wer war dieser Visionär, der unsere Überwachungsgesellschaft fast schon prophetisch genau beschrieb – und aus eigener Erfahrung militärische Propaganda, Pressezensur und staatliche Willkür ebenso radikal wie scharfzüngig hinterfragte?

Ein Boot voller Menschen, die im Ozean segeln.
Ein Bild eines Blitzes am Himmel.
Ein schwarz-weißes Bild eines Computerbildschirms.
S_24-32_Orwell_mysteries0615_RZ.indd 25 26.10.2015 09:59:13
Ein Mann in einem blauen Anzug steht vor einem großen Bildschirm.
Ein großes Gebäude mit einem grasigen Bereich vor ihm.
Ein paar Überwachungskameras an einer Wand.
Eine Tür mit einem Zaun mit Kettenknoten.
Ein großes Gebäude mit einem Zaun vor ihm.
Ein schwarz-weißes Bild einer Tastatur.
Ein Mann sitzt an einem Tisch und hält ein Stück Papier.
nicht beantworten
Ein Karikatur von einer Herde von Kühen und Hühnen.
Eine Gruppe von Menschen auf einem Flott im Wasser.
Ein Mann sitzt auf einem Stuhl vor einem Bildschirm.
nicht beantworten
Vier Überwachungskameras auf einer Metallstange.
Ein Boot voller Menschen im Wasser.

nWussten Sie, dass ein Brigadegeneral der Schweizer Luftwaffe an einem vertraulichen Treffen bereits 1996 vor außerirdischen Flugkörpern warnte – und dies sogar vor ranghohen europäischen Militärvertretern? Wussten Sie, dass ein Ex-Chef der militärischen Luftraumüberwachung vom Saulus zum Paulus mutierte, als er Zeuge eines UFO-Vorfalls wurde – dies aber um keinen Preis öffentlich machen wollte? Warum drohte ein namhafter Armeevertreter dem Verfasser dieses Buches mit rechtlichen Schritten? Und wieso hält man bis heute einen Film unter Verschluss, in dem Erich von Däniken in offizieller Fliegerkluft aus der Kanzel eines eidgenössischen Kampfjets über Götter aus dem Weltall referiert?

Jahrelang trug ein Mitarbeiter der Schweizer Luftwaffe heimlich Beweise für das UFO-Phänomen zusammen. Im Hochsicherheitstrakt der militärischen Einsatzzentrale sammelte der Whistleblower uneigennützig vertrauliche Informationen zum Thema, um sie im Interesse der Forschung der Nachwelt zu erhalten – bis ihm seine Chefs und die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung machten. Dieses Dossier präsentiert sein explosives Vermächtnis. Unzensiert, ohne Rücksicht auf militärische Geheimnisse.

Über 140 Original-Dokumente und Radarakten untermauern, was nie publik werden sollte: Auch über dem Alpenland tummeln sich unidentifizierbare Eindringlinge! Rätselhafte Flugobjekte, die sich allen Erklärungsversuchen entziehen und sich mit Geschwindigkeiten jenseits unserer Vorstellungskraft fortbewegen. Außerirdische? Zeitreisende? Geheimprojekte einer fremden Macht?

Kürzlich entdeckte militärische UFO-Akten aus dem Bundesarchiv untermauern ergänzend, was öffentlich immer wieder abgestritten wurde: Jahrzehntelang beschäftigte der Nachrichtendienst der Schweizer Luftwaffe heimlich UFO-Sachbearbeiter, ließ sogar als vertraulich klassifizierte Meldeformulare für Piloten und Beamte in allen drei Amtssprachen erstellen. Namhafte Militärvertreter wussten davon und hielten gehorsam dicht.

Erfahren Sie, w ie eine ganze Kom panie eidgenössischer Soldaten am helllichten Tag Zeuge eines UFO-Schauspiels wurde. Oder wie KampfÀugzeuge »von Geisterhand« über enorme Distanzen katapultiert wurden. Selbst mobile Lenkw affensy stem e erfassen auf freiem Feld im m er w ieder Him m elsphantom e. Beunruhigendes Fazit: Irgendw er oder irgendw as gefährdet seit Jahrzehnten die Sicherheit im Schweizer Luftraum – doch die zuständigen Behörden halten sich Augen, Ohren und Mund zu.

Luc Bürgin: Geheimdossier UFOs gebunden • 224 Seiten • zahlreiche Abbildungen Best.-Nr. 943 500 • 19.95 €

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Uraltes Heiligtum Deutschlands mystischster Kraftort Schon unsere Urahnen huldigten bei den Externsteinen himmlischen Mächten. Trotz Heerscharen von Touristen aber sorgt die geheimnisumwitterte Kultstätte in Nordrhein-Westfalen regelmässig für Kontroversen.

Seite 16 Verborgene Welt Das geheime Leben der Bäume Auch hölzerne Riesen haben EmpÀndungen, tuscheln und kuscheln oder pÁegen kranke Nachbarn. Bestseller-Autor Peter Wohlleben im Interview auf Seite 34 Was erwartet uns 2016?

Der Mann, der die Zukunft kannte Medienpropaganda, Lauschangriffe, Flüchtlingsdramen: Fast schon prophetisch genau beschrieb George Orwell unsere Zukunft, ehe er frühzeitig verstarb. Seine Botschaft im Originalwortlaut auf Seite 24 Ausgabe 6/2015

Ein Bild eines Bergketten mit einem Sonnenuntergang im Hintergrund.
ein verschwommenes Bild von einem schwarz-weißen Hintergrund
Ein helles, helles Licht, das durch die Wolken im Himmel scheint.
ein schwarz-weißes Bild einer Hand im Dunkeln
Ein weißer Kreis auf schwarzem Hintergrund.
nicht beantworten
Ein schwarz-weißes Bild einer Reihe von Regalen.
Auf einer Wand steht ein Zeichen auf Deutsch.
Es wird ein Quadrat mit einer schwarzen Grenze gezeigt.
ein Buch mit einem Flugzeug darauf
ein schwarz-weißes Foto eines schwarzen Lochs
Ein Mann mit einem Rucksack stellt sich für ein Foto auf.
In dem Wasser spiegelt sich eine große Felsformation wider.
Zwei Männer sitzen an einem Schreibtisch vor einem großen Bild eines Mannes Gesichtes.
nicht beantworten
Ein verschwommenes Bild eines schwarz-weißen Objekts.
Ein blauer Hintergrund mit vielen weißen Punkten.
ein schwarzer Hintergrund mit den Buchstaben bchwqzolon

Sie gilt als eine der »kraftvollsten deutschen Kultstätten« und steckt bis heute voller Rätsel. Bereits unsere Urahnen huldigten bei den Externsteinen höheren Mächten: Ein perfektes Szenario für den nächsten Indiana-Jones-Film. Dennoch tun sich Behörden und Archäologen mit dem faszinierenden Kultort schwer. Gerüchte, wonach manches historische Ausgrabungsstück von 1934/1935 verschollen sei, werden ofÀziell gern als Ammenmärchen abgetan.

»mysteries« dokumentiert das Gegenteil.

Ausgabe 6/2015

Kraftort in weißen Buchstaben auf schwarzem Hintergrund
Ein verschwommenes Bild eines Kissen auf einem schwarzen Hintergrund.
ein schwarz-weißes Bild eines Lichts im Dunkeln
Ein verschwommenes Bild eines schwarz-weißen Knopfs.

geht, wird er von den anderen Bäumen wieder aufgepäppelt.

Das macht ja auch Sinn – ebenso wie bei uns Menschen: Einer auf sich allein gestellt kommt schlechter durchs Leben als eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig unterstützt. So ist es erwiesen, dass intakte Wälder in heissen Sommern um drei Grad stärker herunterkühlen können als bewirtschaftete Forste, wo die Sozialgemeinschaft etwa durch Fällungen gestört ist. Funktionierende Wälder schaffen sich ein eigenes Klima, in dem es ihnen besser geht, weil sie sich offenbar wohler fühlen.

Sie verweisen auf weitere wissenschaftliche Erkenntnisse, die Verblüffendes offenbaren: Etwa, dass Bäume miteinander kommunizieren – und das nicht nur über Duftstoffe, wie man es vielleicht noch aus dem Biologieunterricht weiss. Sie nennen es die verborgene »Sprache der Bäume«… Eine australische Wissenschaftlerin hat vor Kurzem nachgewiesen, dass PÁanzen auch unterirdisch kommunizieren: über knackende Wurzeln. Das mag an sich nichts Besonderes sein, aber im Labor haben die Forscher gleichzeitig festgestellt, dass andere PÁanzen auf diese Geräusche reagieren. Immer wenn sie einem Knacken mit einer Frequenz von 200 Hertz ausgesetzt waren, haben sich ihre Wurzelspitzen in jene Richtung ausgerichtet. Es gibt bei PÁanzen also einen Informationsaustausch über Schallwellen. Das sollte doch neugierig machen oder zumindest aufhorchen lassen.

Sie behaupten auch, dass sogar regelrechte Schreie unserer hölzernen Riesen nachweisbar seien.

Wenn Bäume etwa starken Durst haben, fangen sie tatsächlich an zu schreien. Der Mensch kann das allerdings nicht hören, da sich dies im Ultraschallbereich abspielt. Forscher der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft haben diese Töne aufgezeichnet. Die Wissenschaftler erklären, jene Geräusche entstünden, wenn der Wasserstrom im Stamm von den Wurzeln zu den Blättern abreisse. Es seien Schwingungen, also ein mechanischer Vorgang, der vermutlich keine Bedeutung habe.

Ich dagegen frage: Vielleicht hat das alles doch eine Bedeutung? Schliesslich weiss man ja nur, wie diese Töne entstehen. Betrachten wir unsere eigene Schallproduktion, bleibt im Prinzip auch nichts Besonderes übrig: Atemstrom aus der Luftröhre bringt die Stimmbänder zum Schwingen. Wenn ich da an die pÁanzliche Kommunikation über die Wurzeln denke, könnte es doch durchaus sein, dass die Schwingungen der Bäume weit mehr sind – nämlich Durstschreie. Vielleicht sogar dringliche Warnungen an die umstehenden Kollegen, dass das Wasser zur Neige geht.

In Ihrem Buch schreiben Sie unter anderem: »Ob ein Wolf ein Wildschwein reisst oder ein Hirsch einen Eichensämling abfrisst, in beiden Fällen kommt es zu Schmerz und Tod.« Bäume können Ihrer Ansicht nach also Schmerzen spüren?

Ja, das ist deÀnitiv so. Dazu muss man fragen: Was ist Schmerz? Das kann Ihnen kein Wissenschaftler beantworten, denn wenn ich Ihnen zum Beispiel auf den Fuss trete, weiss ich nicht automatisch, ob ihnen das wehtut, da jeder Mensch Schmerz anders empÀndet. Nur der Mechanismus von Schmerz ist klar: Bei der Verletzung einer äusseren Schutzhülle laufen Signale durch den Körper, und es treten Abwehrreaktionen auf. Das alles kann man messen, und dann sagt man, okay es treten Schmerzen auf. Und genau das geschieht nachweislich auch bei Bäumen. Wenn ein Insekt sich in eine Rinde bohrt, laufen elektrische Signale durch den Baum, und er bildet Ausgabe 6/2015 35

Ob Schmerzen oder Durst: Auch Bäume haben Empfindungen.

Abwehrstoffe, die er in der Rinde einlagert. Darüber hinaus stösst er Duftgase aus – um seine umliegenden Artgenossen zu warnen, damit die sich ebenfalls wappnen können. Das alles kann heute detailliert nachgewiesen werden und ist exakt das, was man in der Wissenschaft mit »Schmerz« umschreibt.

Verblüffend ist auch Ihre Ansicht, dass wir Menschen jene Baumgespräche womöglich unbewusst mitbekommen.

Es gibt Studien, die nachweisen, dass der Blutdruck von Waldbesuchern unter Nadelbäumen ansteigt, in Eichenwäldern dagegen entspannt abfällt. Nun muss man wissen, dass durch Aufforstung Fichten und Kiefern gerade bei uns auch in Gebiete gebracht worden sind, in denen sie von Natur aus nicht heimisch waren, etwa in tiefen Lagen. Die Bäume bekommen hier Probleme, weil es ihnen zu trocken und zu warm ist. Da sie also ständig vom Verdursten bedroht sind, eilen Borkenkäfer herbei, um sie als leichte Beute anzugreifen. Nun wabern hektische Duftbotschaften durch die Kronen – die Bäume »schreien« um Hilfe und setzen ihr chemisches Abwehrpotenzial in Gang. All dies nehmen wir bei einem Waldbesuch mit unseren Lungen auf. Ist es also möglich, dass wir diesen Alarmzustand unbewusst registrieren? Ich bin davon überzeugt! Wälder in Gefahr sind schliesslich instabil und kein geeigneter Lebensraum für Menschen. Da unsere Vorfahren in der Steinzeit immer auf der Suche nach einer optimalen Bleibe waren, wäre es sinnvoll, wenn wir den Zustand unserer Umgebung wieder intuitiv erfassen könnten.

Hand aufs Herz: Haben Sie schon mal versucht, mit Bäumen zu sprechen?

Ich weiss, dass Bäume untereinander kommunizieren, etwa mit elektrischen Impulsen über das PilzgeÁecht im Waldboden. Einer Art »Wood-Wide-Web«, das man mit unserem »World Wide Web« vergleichen könnte. Man weiss auch, dass sie mit Tieren kommunizieren. Aber mit Menschen? Vermutlich nicht. Bäume sind sehr langsame Lebewesen, die im Gegensatz zu uns viele hundert Jahre alt werden können. Ich denke – wenn sie denn überhaupt über etwas reÁektieren – wären wir ihnen herzlich egal.

Liebevoll sind Bäume nur zu ihresgleichen, ansonsten herrscht im Wald das Recht des Stärkeren, wie Sie aufzeigen.

Innerhalb ihrer Art sind Bäume extrem fürsorglich, da denkt keiner nur an sich. Um es auf den Mensch zu übertragen: Mit Flüchtlingen hätten Bäume keine Probleme. Sie haben nicht dieses brutale und harte Vorgehen innerhalb ihrer Art wie der Mensch. Vielleicht könnten Bäume in gewisser Weise sogar Vorbild für eine bessere Gesellschaft sein? Kurz: Bäume sind nicht die besseren Menschen, aber man kann von ihnen lernen.

Bäume können sogar miteinander befreundet sein?

Ja, das ist tatsächlich so. Es gibt Bäume, die enger zusammen leben, sich tatsächlich näher sind als andere. Diese Bäume nehmen regelrecht Rücksicht aufeinander. Das kann jeder beim Blick in die Kronen feststellen: Meist machen sich Bäume dort 36 Ausgabe 6/2015 mit ihren Ästen so breit, bis sie an die Zweigspitzen eines gleich hohen Nachbarn stossen. Dort oben wird geradezu gerungen.

Ein echtes Freundespaar achtet dagegen von vornherein darauf, keine allzu dicken Äste in Richtung des Kumpels auszubilden.

Man will sich nichts wegnehmen und bildet lieber kräftige Kronenteile zu den »Nichtfreunden« hin. Solche Paare sind auch über die Wurzeln auffallend innig verbunden.

Meist handelt es sich hierbei um Gruppen von zwei, drei Bäumen. Oft ist es sogar so, dass, wenn einer aus dieser Bande stirbt, ihm die anderen direkt folgen, obwohl sie bis dahin gesunde PÁanzen waren. Andersrum gibt es gerade bei solchen Freunden auch das Phänomen, dass gefällte Bäume von ihren Kumpeln noch für Jahrhunderte am Leben erhalten werden. Mir Àel in unserem Wald vor einiger Zeit ein uralter, überwucherter und stark bemooster Baumstumpf auf. Äusserlich total verwittert und zum Teil sogar bereits verrottet, zeigte sich bei genauerem Hinsehen, dass dieser Stumpf tatsächlich noch lebte – weil er über die Wurzeln seiner direkten Nachbarn mit Nährstoffen versorgt wurde. Das fand ich total rührend. Der Baum war vor rund 400 Jahren umgesägt worden, aber Bäume haben ein Erinnerungsvermögen. Man weiss nur noch nicht, wo sie Informationen abspeichern. Möglicherweise sogar in den Wurzeln.

Ein eher tristes Bild zeichnen Sie hingegen von Stadtbäumen, die Sie als die »Strassenkinder« der Baumwelt beschreiben: Diese führen ein hartes Leben, sind meist gesundheitlich angeschlagen und sterben früh… Ja, solche Bäume leben schlicht ausserhalb ihrer Sozialgemeinschaft. So spriessen Bäume an sich in ihren ersten Jahren nur sehr langsam. Die Stadtbäume hingegen stehen von Anfang an meist in der prallen Sonne und wachsen deshalb wie bekloppt.

Diese PÁanzen verausgaben sich total. Dazu kommt, dass ihr Wurzelraum sehr beengt ist. Stadtbäume führen in der Tat ein hartes Leben und werden deshalb auch nicht sehr alt. Es gibt kaum Stadtbäume, die über 200 Jahre alt sind – da wären Bäume in freier Wildbahn noch im Grundschulalter!

Welche Konsequenz sollten wir daraus ziehen? Keine Bäume mehr in unseren Städten pÁanzen? Das kanns ja auch nicht sein, oder?

Nein, der Punkt ist: Wir sollten ganz generell mit Bäumen, da wo es möglich ist, schonender umgehen. Man könnte in unseren Städten zum Beispiel von Anfang an kleinere Bäume pÁanzen und ihnen mehr Platz einräumen, gerade auch für die Wurzeln. Denn werden diese beschnitten, verlieren sie ihr Orientierungsvermögen.

Ihre Spitzen enthalten nämlich gehirnähnliche Strukturen, wie die Universität Bonn feststellte. Und man darf übrigens nicht vergessen: Viele Bäume entwickeln einen Wurzelballendurchmesser bis zur doppelten Grösse ihrer Höhe.

Gegen Ende Ihres Buches kommen Sie zu einer Aussage, die selbst Veganer nachdenklich machen dürfte. Sie schreiben:»Wenn die Brennholzscheite lustig im Ofen knacken, dann ist das der Kadaver einer Buche oder Eiche, der da gerade Feuer fängt. Oder das Papier dieses Buches, das Sie jetzt in der Hand halten: Es besteht aus geraspelten, eigens hierfür gefällten und damit getöteten Fichten und Birken. Wir nutzen lebende Wesen, die für unsere Zwecke getötet werden, da gibt es nichts zu beschönigen.« Können wir nicht mal mehr PÁanzen ohne schlechtes Gewissen nutzen?

Hier ist es ähnlich wie bei den Stadtbäumen. Ich plädiere einfach für einen bewussteren Umgang. Was wir im Moment mit unseren Bäumen treiben, ist vergleichbar mit der Massentierhaltung. Wir pÁanzen Baumwaisen ohne Erziehungsberechtigte auf eine FreiÁäche, und die verhalten sich wie Mastschweine in einem grossen Stall. Sie werden schnell dick, wachsen mit einem einheitlichen Stammdurchmesser, damit sie gut maschinell bearbeitet werden können. Insofern sollten wir nicht nur Werden ihre Wurzeln beschnitten, verlieren Bäume den Orientierungssinn.

Wurzeln eines alten Mutterbaumes, der mit seinem Nachwuchs verwächst und diesen damit quasi »stillt«.

(Foto: Wohlleben) Sektor sagen: Heizen mit Holz ist selbstverständlich nicht klimaneutral. Bäume verarbeiten Kohlenstoffe nicht nur, Wälder speichern Kohlenstoffe auch im Boden. Sägt man einen Baum ab, erwärmt die Sonne dort den Grund, und das Kohlendioxid kann wieder entweichen. Man sagt, dass pro gefälltem Baum noch einmal so viel CO2 aus dem Boden austritt wie auch im entnommenen Holz enthalten ist. Im Endeffekt spielt es keine Rolle, womit wir heizen. Entscheidender ist vielmehr, wie oft und wie stark wir heizen. Wir müssen uns allgemein einschränken, so schwer uns das fällt. Nicht Wirtschaftswachstum ist die Lösung, sondern das Gegenteil.

Was sind Bäume eigentlich für Sie: Freunde? Oder einfach nur Mitlebewesen?

Bäume sind für mich ein wunderbarer Bestandteil meiner Umwelt. Mehr nicht. Ich freue mich wirklich immer, wenn ich Bäume sehe. Genauso freue ich mich aber auch über den Anblick von Bienen oder Hühnern. Es sind alles wundervolle Lebewesen.

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Selbstversorger im Naturwald Als Förster betreibt Peter Wohlleben für die Gemeinde Hümmel in der Eifel seit Jahren erfolgreich einen biologischen Forstbetrieb: Einen Naturwald, auf dem Weg zum ursprünglichen urwaldähnlichen Laubwald. Statt schwerer Holzerntemaschinen, setzt er Pferde ein. Buchen statt Fichten wachsen in seinem Forst. Auf Chemieeinsatz sowie Kahlschläge wird völlig verzichtet. Um diesen Weg gehen zu können, gab Wohlleben vor Jahren seine staatliche Anstellung und sichere Existenz als Beamter auf Lebenszeit auf. Privat leben er und seine Familie als Selbstversorger.

Auch Frischwasser und Strom werden zu grossen Teilen Setzt lieber auf Pferde statt auf Grossmaschinen: Förster Peter Wohlleben.

selbst produziert.

➤ Infos: www.peter-wohlleben.de

Eine Holzwand mit Rissen.
Ein Baumstamm mit einem Gesicht, das darin geschnitzt ist.
Ein schwarz-weißes Bild einer Bergreihe.
ein schwarz-weißes Bild einer Bergkette
Ein Bild einer Wand mit Rissen darin.
Ein schwarz-weißes Bild einer Reihe von Zahlen.
nicht beantworten
Eine braune Oberfläche mit einer schwarzen Grenze.
Eine Statue eines Mannes mit Bart und Hörnen.
Ein schwarz-weißes Bild einer Bergkette.
Ein Schnitt von einem Blattformobjekt.
Ein schwarz-weißes Bild einer Krone.
Eine braune Wand mit einem Muster von dreieckigen Formen.
ein schwarz-weißes Bild von einem Bogenpaar
Ein Quadrat mit schwarzer Grenze auf schwarzem Hintergrund.
Eine braune Oberfläche, die wie ein Holzkorn aussieht.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein Gemälde von Blättern und Zweigen auf einem weißen Hintergrund.
Ein schwarz-weißes Bild einer Bergkette.
Ein schwarz-weißes Bild einer Krone.
Eine Holzfläche mit Rissen.
Eine schwarze Silhouette einer Bergkette.
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Ein Mann in Jacke und Hose steht mit ausgestrecktem Arm.
Eine braune Oberfläche, die wie ein Holzkorn aussieht.
Ein Moss bedeckte einen Baum in einem Wald mit vielen Bäumen.
Ein schwarz-weißes Bild einer Bergkette.
Ein Stück Holz mit Rissen.
Ein schwarz-weißes Bild eines rechteckigen Objekts.
Eine Holzfläche mit Rissen.
Ein schwarz-weißes Bild einer Bergkette.
Eine Holzfläche mit Rissen.
ein schwarz-weißes Bild einer Wand
Ein Stück Holz mit Rissen.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein Gemälde von Blättern und Zweigen mit weißem Hintergrund.
Ein schwarz-weißes Bild einer Reihe von Lichtern.
Ein schwarz-weißes Bild eines Bildschirms mit schwarzem Hintergrund.
ein schwarz-weißes Bild einer Reihe von Wörtern

religion der Menschheit schlechthin. Die Darstellung dieser Geistwesen ist daher zwangsläuÀg anthropomorph und so wirken sie auf einen Betrachter aus einer anderen Zeit und Kultur wie »Wesen aus tenlesegerät mit auf den Markt bringen?

Beispiel Münzmessen: Hier habe ich in 30 Jahren noch niemals beobachtet, dass jemand seine Käufe NICHT mit Bargeld bezahlt hätte! Ganz früher kam vielleicht mal ein »Euroscheck« zum Einsatz, aber den gibt es ja schon viele Jahre nicht mehr. Beispiel Flohmarkt: Hier Àndet ein Verkauf von Privat an Privat statt. Dann müsste ja auch jede Privatperson ein Gerät besitzen, um elektronische Zahlungen zu empfangen.

Oder der Käufer müsste ein Smartphone mit »Banking-App« haben und online überweisen. Das alles ist doch nicht umsetzbar!

Vorstellbar für mich wäre allerdings, die 500- und 200-Euro-Scheine abzuschaffen.

Es gibt ohnehin kaum Geschäfte, welche diese bei uns noch annehmen.

Hartmut Schoenawa (D) einer anderen Welt«; was sie in ihrer Bedeutung auch tatsächlich sein sollen. Nur eben nicht im physikalisch-biologischen, sondern im spiritistischen Sinne.

Die Ähnlichkeit solcher Petroglyphen rund um den Globus bezeugt das hohe Alter dieser natürlichen Vorstellungswelt. Sie entstand bereits zur Zeit der Ursprungsregion unserer Menschenart und wanderte und verbreitete sich mit ihr über alle Erdteile. Noch heute gibt es, selbst in Indien, dem »Land der 33 Millionen Götter«, Naturvölker, die keine Götter, sondern nur Geister kennen.

Man kann die alten Rätsel ohne Berücksichtigung des Animismus nicht lösen. Erst wenn die animistische Dimension beim einen oder anderen alten Mysterium de- Ànitiv auszuschliessen ist, kann von einer Fremdeinwirkung in realphysikalischem Sinne ausgegangen werden. Robert Temple hat dazu mit seinem»Sirius-Rätsel« (1976) das bis dato überzeugendste Bei-Alexander Gavranović (D)

Auch in der DDR wurde grün gesprayt

»Nicht nur bei uns, sondern auch in Kalifornien vertrockneten in der dortigen Jahrhundert-Dürre die Pflanzen. Der geliebte Rasen vor dem Haus war nur noch hässlich braun. ›No Problem!‹, sagten sich nun pfiffige US-Geschäftsleute und bieten Hausbesitzern an, deren Grasflächen grün zu färben. Mittels Spray. Den Amis gefällts. Und so hält der neueste Wahnsinn wohl bald auch bei uns Einzug.« (»mysteries« Nr. 5/2015)

Im Zickzack-Flug ins All gedüst

»Auch über den Alpen spielen UFOs mit unseren Militärs Katz und Maus. Jahrelang sammelte ein Whistleblower der Schweizer Luftwaffe heimlich Beweise. Ein neues Buch von Luc Bürgin enthüllt nun dessen brisantes Vermächtnis.« (»mysteries« Nr. 5/2015)

Der letzte Satz hat sich bereits Anfang der 1970er-Jahre in der DDR bewahrheitet. Ich habe von 1971 bis 1972 in der NVA als WehrpÁichtiger gedient, und wenn ein sehr hohes Tier (Generalstab oder Verteidispiel geliefert. gungsminister) sich in der Kaserne zur Inspektion angesagt hatte, wurden die RasenÁächen, welche nicht gut aussahen mit grüner Farbe behandelt. Als jahrelanger Leser Ihrer Zeitschrift möchte ich zudem nur sagen: Weiter so!

Johannes Reinhold (D) Auf einem Berg im Jura September 1979: Im Klassenlager der Oberstufe von Urdorf lassen wir uns in einer Berghütte für eine Woche nieder. Schon am ersten Abend schleichen wir uns zu dritt aus dem Haus.

Mein Schulfreund Markus macht uns darauf aufmerksam, dass man in dieser sternenklaren Nacht sehr viel Weltraumschrott beobachten könne. Der Unterschied zu Flugzeugen war für uns sehr gut zu erkennen. Wieder hatte Markus uns auf ein Objekt aufmerksam gemacht.

Plötzlich machte dieses Ding einen Haken und verschwand im Zickzack-Flug ganz schnell und klar zu erkennen nach oben ins All.

Als ich wieder nach Hause kam, zeigte mir meine Mutter einen kleinen Ausschnitt aus der Zeitung. »Siehst du, dort wo ihr wart im Jura wurde ein UFO gesichtet.« Dennoch habe ich nie darüber gesprochen. Besten Dank, dass jemand den Mut hat, sich damit zu beschäftigen. Raymond Vogel (CH) Ausgabe 6/2015 11

Bargeld-Verbot? Unvorstellbar!

»Die schleichende Abschaffung von Geldnoten und Münzen hat längst begonnen. Unbemerkt erfolgt, worauf unsere verschuldeten Staaten unter der Knute ihrer Gläubiger, den Banken, seit Jahren abzielen: Die totale elektronische Kontrolle über unseren letzten Cent. Ziehen Sie sich warm an: Denn schon in wenigen Jahren könnte Bargeld in Europa der Vergangenheit angehören…« (»mysteries« Nr. 5/2015) Keine Aliens, sondern Naturgeister»Was wäre, wenn uns Aliens oder Zeitreisende einst besucht hätten? Wie hätten unsere Vorfahren derlei magisch anmutende Begegnungen für die Nachwelt verewigt? In Peru machte sich unser Reporter auf die schweisstreibende Suche nach einer fantastischen Felszeichnung.« (»mysteries« Nr. 5/2015)

Als professioneller Münzenhändler seit nunmehr 30 Jahren kann ich mir eine Welt ohne Münzen und Banknoten gar nicht vorstellen. Es gibt doch eine Vielzahl von Geschäftsfällen, bei denen es ohne Bargeld gar nicht geht. Beispiel Wochenmarkt: Soll der Standbetreiber, der Lebensmittel aus eigener Produktion verkauft, etwa ein Kar-Die Petroglyphen fremdartiger Wesen stellen meines Erachtens keine Ausserirdischen, sondern Geister dar. Denn der Animismus, der Glaube an die Beseeltheit aller Dinge und Lebewesen, ist die (!) Ur-

Ein Stück Papier, das zerrissen ist.
Ein Stück Papier mit Handschrift.
Ein Computer erzeugte ein Bild einer blauen und weißen Welle.
Ein Computer erzeugte ein Bild von einem blau-weißen abstrakten Hintergrund.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
nicht beantworten
Eine Zeichnung einer Feder mit Wirbeln.
ein schwarzer Hintergrund mit dem Wort ocho in der Mitte
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Titelblatt mit einem Mann in einem Kapuzenmantel
Ein Gemälde einer Burg auf einem Hügel mit einem Mond am Himmel.
Ein weißes Schwert im Dunkeln mit einem schwarzen Hintergrund.
Ein Metallobjekt mit einem Kreuz.
Ein schwarz-weißes Bild eines Messeres.
Ein Bild eines Messeres mit blauem Himmel im Hintergrund.

»Kompliziertes Gleichgewicht von vielen Kräften.« Mehrere Indizien und Beobachtungen sprechen laut Brunner gegen eine natürliche Entstehung der auffällig stabilen Felsformation.

»Hier wurde einst ganz bewusst Hand angelegt«, ist er überzeugt.

Versuchen, Rillen in Granit zu meisseln oder auszureiben, seien jedoch stets relativ glatte OberÁächen entstanden. Fazit: »Wenn Quarz jetzt hervorsteht, sind Mineralien wie Feldspat und Glimmer in der Pseudoswastika ausgewittert: Ein Prozess, der Jahrtausende beansprucht.« Dennoch ist es vor allem besagte Georadar-Untersuchung, die Brunner in seiner Ansicht stützt, dass beim Erdmannlistein in uralter Zeit bewusst Hand angelegt wurde. In einem Wald, so argumentiert er weiter, werde im Laufe von Jahrtausenden jeder Quadratmeter einmal »von einem Baum besetzt«.

Als Beleg dafür nennt er den freien Platz beim nur wenige hundert Meter benachbarten »Bettlerstein«, welchen er ebenfalls untersuchen liess. Auch dort zeigen sich gestörte Schichtungen im Erdreich. »Offenbar ist ein unbeeinÁusster Waldboden ein Sonderfall. Dieser Ort dürfte daher seit dem Gletscherrückzug stets unbewaldet Vielleicht sei das Zufall, vielleicht hätten aber Menschen den Platz seit dem Ende der Eiszeit bewusst von Bewaldung frei gehalten. Nur: Weshalb? Georg Brunner kann lediglich mutmassen: »Vielleicht, weil er dank seiner geringen Erhöhung im Umland eine besondere Funktion erfüllte. Dass der Erdmannlistein im Gegensatz zu anderen Findlingen in der Umgebung nicht zur Gewinnung von Baumaterial diente, könnte ebenfalls mit seiner Funktion als Kultort zusammenhängen.« Einer uralten Überlieferung zufolge, so berichtete Volkskundler Ernst Ludwig Rochholz (1809–1892), wurde früher auch über einen geheimnisvollen Bann gemunkelt: Wer mit dem Beil auf den Stein schlage, dem rissen Erdmännlein den Kopf ab.

Diese schreckliche Vorstellung könnte ebenfalls zur Erhaltung des Monument beigetragen haben. Ebenso weitere sagenhafte Erzählungen über winzige Wesen, die sich dort einst aufgehalten haben sollen (siehe Box rechts).

Dennoch, so konstatiert Georg Brunner, »wäre es vermessen dass derart spezielle Attribute die Funktion von Richtungszeigern zu bestimmten Sonnenpositionen erfüllten. Zudem lasse sich der einzelne Felsblock vor dem Dolmen dank einem »Tritt« leicht erklimmen: An einer passenden Stelle besässe dieser eine Vertiefung, in welcher eine Person ihren Fuss setzen könne, während das Knie auf dem Fels ruhe. Auf diese Weise könne man die Sonnenposition spielend leicht verfolgen.

Georadar-Messungen auf eigene Kosten Wichtige Hinweise auf die künstliche Entstehung des Erdmannlisteins hat Georg Brunner durch eine Georadar-Untersuchung gewonnen. Mittels Ultraschall-ReÁektion des Bodens erhielt er Informationen, ohne etwas zerstören zu müssen. Die GeoradarproÀle zeigen, dass im Bereich der Felsblöcke starke »Störungen« im Untergrund auftreten, wohingegen die Bodenschicht abseits der Felsen nicht gestört sei. Schlussfolgerung: »Die Felsblöcke müssen einst in ausgehobene Löcher gesetzt und der Platz um den Dolmen herum vor Bewaldung geschützt worden sein.« Viel Geld, Zeit und Mühe hat der idealistische Hobby-Archäoastronom in die Messungen investiert. Eine Grabung hätte möglicherweise auch Fundamente aufzeigen können. Allerdings sei diese aus statischen Gründen nicht in Frage gekommen.

Ebenfalls auf eine von Menschen geschaffene Kultstätte weist eine auf einem der beiden Tragsteine in alter Zeit eingemeisselte »Pseudoswastika« hin. Das angedeutete Kreuz ist klar erkennbar, allerdings ist nur dessen oberer Arm angewinkelt. Für Brunner ist nicht klar, »ob das der Intention entspricht oder ob die Arbeit daran einfach nur unterbrochen wurde«.

Offen sei ausserdem, ob die Pseudoswastika beim Bau des Dolmens oder erst später entstand. Für »ein hohes Alter« spreche: In den Rillen wie auch neben der Meisselung ragen Quarzkörner deutlich über die OberÁäche heraus. Bei seinen eigenen geblieben sein.« Ausgabe 6/2015 zu behaupten, das ›Wolfsbild‹ sei beim Bau des Dolmens geplant gewesen«. Möglicherweise hätten die Erbauer des Monuments von ausgesuchten grösseren Felsblöcken zunächst Tonmodelle hergestellt und damit vor Baubeginn die Anordnung erprobt, bei der die Sonne an den gewünschten Daten unter dem Dolmen hindurchstrahlen konnte.

Nach dem Bau habe ein LichtÁeck dann zufällig Ähnlichkeit mit dem Kopf gezeigt. Durch eine geschickte Bearbeitung der Felsen habe man dieses Bild später optimiert. Denkbar jedenfalls wäre es. Auch »wenn die Existenz frühzeitlicher astronomischer Anlagen in der Schweiz vom Grossteil der ofÀziellen Archäologie fast schon dogmatisch negiert wird«, wie der rüstige Forscher seufzend bedauert.

Schönheitsfehler wegen Vandalismus Leider hat der »Wolfskopf« neuerdings einen Schönheitsfehler.

Oder wie es sein Entdecker formuliert: »Er besitzt mittlerweile einen Höcker am Hals, der vor zehn Jahren, als ich ihn zum ersten Mal sah, noch nicht vorhanden war.« Inzwischen weiss Georg Brunner, dass ein Stück kürzlich abgeschlagenes Gestein für die Verunstaltung des Lichtbildes verantwortlich ist: Weil auf dem Felsen immer wieder Kinder herumturnen, hatte sich jemand daran gemacht, mit dem Hammer brachial ein Felsstück abzuschlagen – damit sich niemand daran verletzt. Seither hat der Wolfskopf einen Höcker. Sein Wiederentdecker nimmt es gelassen. »Den abgeschlagenen Fels könnte man leicht wieder rekonstruieren.« ■

Ein verschwommenes Bild eines Baumes mit vielen Blättern.
Ein Mann, der vor einem großen Felsen steht.
Ein verschwommenes Bild eines Baumes mit vielen Blättern.
Ein verschwommenes Bild einer grünen Blattpflanze.
Ein Mann sitzt an einem Picknicktisch im Wald.
Ein leeres Bild mit einem schwarzen Rahmen.
nicht beantworten