Vieles deutet darauf hin, dass die Externsteine bis heute weitaus mehr Geheimnisse bergen, als Schulwissenschaftler vermuten. Kaum bekannt sind etwa die geophysikalischen Messungen des Ingenieurs und Schatzsuchers Horst Burger vom »Archäologischen Freundeskreis Lippe« (www.archaeologischer-freundeskreisowl.de). Um 2008/2009 wies er erhöhte Radioaktivität auf dem Felsen Nr. 1 nach. Auch in der Externstein-Grotte, an der Ostwand beim einstigen »Altar« (Bild unten) schlug sein »Gammastrahlen-Detektor« aus und zeigte auffällig hohe Strahlenwerte an.

Seine Untersuchungsergebnisse verarbeitete Horst Burger in einem selbstverlegten Roman (»Der Parzival-Code und die Externsteine«). Wie viel darin ist Fiktion? Wie viel Realität? »mysteries« wollte es genauer wissen – und kam leider zu spät. Wie wir von Familienmitgliedern erfuhren, war der umtriebige Ingenieur wenige Wochen vor unserer geplanten Kontaktaufnahme verstorben.

Laut seinem Forscherkollegen Reinhard Köhne hat Burger seinerzeit »eine spezielle, neuartige Messsonde eingesetzt«. Besagtes Gerät (»GAP 5000«) sei in der Lage, Hohlräume zu orten, aber auch Eisenerzvorkommen, ja sogar Gold unter der Erde zentimetergenau aufzuspüren, in bis zu 50 Metern Tiefe. »Weitere Unterlagen sowie Burgers interessanter Detektor« müssten sich im Nachlass seines Kollegen beÀnden, so Köhne. Aus Pietätsgründen sieht »mysteries« vorläuÀg davon ab, dessen Witwe diesbezüglich zu belästigen.

Bizarre Felsformationen, Grotten aus älterer und neuerer Zeit, Runen, Inschriften und obskure Fratzen. Einer alten Abdinghofer-Urkunde zufolge sollen die Externsteine 1093 vom Paderborner Kloster gekauft worden sein. Da viele der Gebilde kunsthistorisch nicht datiert werden können, bleiben Sinn, Zweck und Alter bis heute umstritten.

guckt seltsamerweise in die Röhre. Wo derzeit was genau liegt, scheint alles andere als klar. Selbst Michael Zelle, Direktor des Landesmuseums, musste auf Anfrage von »mysteries« erst in seine Archive steigen, um sich diesbezüglich schlau zu machen.

»Ich habe soeben in unserem Magazin nachsehen können«, antwortete er am 16. September 2015. »Wir haben hier etwa 42 Kisten, ungefähr in Schuhkarton-Grösse, gefüllt vor allem mit Keramikscherben unterschiedlichster Grösse.« Laut Anne Oelers-Albertin, der Vorsitzenden des Heimatvereins Horn, sind im örtlichen Burgmuseum zumindest 20 bis 40 der Externstein-Fundstücke öffentlich in einer Vitrine ausgestellt – eine Leihgabe des Lippischen Landesmuseums.

Uralte astronomische Beobachtungsstätte Kontrovers bleibt, dass die erwähnten Grabungsarbeiten 1934/1935 unter ideologischer EinÁussnahme von SS-Chef und»Gral-Sucher« Heinrich Himmler durchgeführt wurden. Der künstliche See wurde abgelassen, um den Erdgrund nach alten Relikten abzusuchen. Die Leitung der Ausgrabungen hatte Julius Andree inne, Professor für Urgeschichte an der Universität Halle. Er beschrieb die Funde als germanisch, die Externsteine als germanisches Heiligtum. Doch nicht nur das: Andree postulierte zusätzlich die Existenz einer Hochkultur in Deutschland vor 250'000 (!)

Jahren samt deren Ausbreitung über den ganzen Erdball.

Cornelia Müller-Hisje winkt diesbezüglich ab: »Bereits damals wurden die Funde einer Expertenkommission vorgelegt.

Ausgabe 6/2015 Das Fazit war eindeutig: Die antiken Stücke stammen allesamt aus dem Mittelalter und waren nicht, wie von vielen behauptet, germanisch. Das wurde von der Kommission auch in schriftlicher Form festgehalten.« Tatsächlich konnten Bearbeitungs- und Nutzungsspuren an den Externsteinen durch die Germanen bis zum heutigen Tag nicht nachgewiesen werden. Dennoch bleibt die Felsformation spannend: Der Physiker und Astronom Professor Wolfhard Schlosser von der Ruhr-Universität Bochum fand beispielsweise heraus, dass die Höhenkammer (Felsen Nr. 2) ursprünglich als astronomische Beobachtungsstätte zur Bestimmung der Sommersonnenwende am 21. Juni und des nördlichsten Ausgangspunktes des Mondes gedient haben dürfte. Und dies in der Jungsteinzeit, etwa 5000 vor Christus.

Zu ähnlichen Erkenntnissen gelangte Burkhard Steinrücken, Physiker und Leiter der Westfälischen Volkssternwarte, indem er die rätselhafte, von Menschenhand herausgemeisselte Felsenkammer in knapp 30 Metern Höhe mit dem Laserscanner bis ins kleinste Detail vermessen liess. Resultat: Mit etwas Wissen und Geschick sei an den Externsteinen dank der Steinmetzarbeiten unserer Urahnen die Bestimmung der Tagundnachtgleiche beziehungsweise eine »Präzisionspeilung für Kalenderbeobachtungen« möglich. Journalist Heiko Petermann wiederum weist in seiner Schrift »Die Externsteine« 2011 zudem auf offensichtlich von Menschenhand gebohrte Löcher in Felsen Nr. 5 hin, deren Anordnung frappierend an das Sternbild des Orion erinnert.

Ebenso bemerkenswert sind andere Bearbeitungen an den Sargstein. Seine ursprüngliche Bedeutung bleibt ebenfalls unklar.

Externsteinen, wie etwa das so genannte Kreuzabnahme-Relief.

Laut dem Bildhauer Ulrich Niedhorn sind daran byzantinische EinÁüsse erkennbar. »Der Künstler ist zwar unbekannt, muss jedoch äusserst erfahren und gebildet gewesen sein, denn im Relief steckt eine sehr hohe Wertigkeit«, ergänzt Cornelia Müller-Hisje. Ihr zufolge stammt diese Meisterleistung aus der Epo-Ausgabe 6/2015 21 che der Romanik, ungefähr um das Jahr 1150. »Auf dem Relief sieht man deutlich, wie Nikodemus aktiv mitleidet und Josef von Arimatäa sich darum bemüht, den Leichnam Jesu Christi vom Kreuze zu nehmen. Das Szenario könnte eine Art Predigt an die Sachsen sein, in der es darum geht, die alte Religion hinter sich zu lassen und stattdessen das Christentum anzunehmen. Denn nur über das Kreuz erlange man die Möglichkeit, ein Leben nach dem Tod zu führen und zu Christus zu kommen.« Durch die nach rechts gebogene »Irminsul«, einem Kultzeichen der Sachsen, auf dem Nikodemus steht, werde möglicherweise veranschaulicht, dass die alte Religion der falsche Weg sei, versucht die Externstein-Expertin während ihrer Führung das Relief zu deuten. Andere wie der Kunsthistoriker Volker Ritters sehen darin ein »Einweihungsbild der Templer als Freimaurer-Arbeitstafel«, vermutlich von Lucas Cranach dem Älteren (1472–1553).

Denkbar sind indes auch noch ganz andere Interpretationen, wie Cornelia Müller-Hisje einräumen muss: »Wir haben keine ofÀzielle Überlieferung dazu, kennen weder Auftraggeber noch Künstler. Es gibt nichts Vergleichbares…« Nachdenklich schweift ihr Blick beim örtlichen Infozentrum über die Áanierende Men schenmenge – ein kunterbuntes Gemisch aus Jung und Alt. Ab und zu Áitzen ein paar sportliche Biker vorbei. Zur Walpurgisnacht und Sommersonnenwende fanden hier vor einigen Jahren Wir haben keinerlei Überlieferung, es gibt nichts Vergleichbares.

die grössten esoterischen Treffen Deutschlands statt. Ausgelassene nächtliche Feiern. Nicht immer zur Freude der Verantwortlichen, die zwar Offenheit für alle Gesinnungen zelebrieren, aber auch die Naturschutzzone respektiert sehen wollen, weshalb das Gebiet um die Externsteine zu besagten Terminen für Veranstaltungen mittlerweile gesperrt wird.

Proteste gegen umstrittenes Friedenskunstwerk Hohe Wogen wirft derzeit auch ein Bauprojekt. So möchte der Landrat des Kreises Lippe und die Unternehmung »Lippe Tourismus & Marketing AG« ein Wanderkreuz an den Externsteinen errichten lassen. Konkrete Pläne wurden am 14. August 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt. Diese reagierte alles andere als erfreut. Auch der Lippische Heimatbund beschwerte sich zusammen mit dem Heimatverein Horn und der Schutzgemeinschaft Externsteine e.V. über das Projekt.

Letztere verfasste sogar einen öffentlichen Brief an die Abgeordneten der Verbandsversammlung des Landesverbandes Lippe. »Zum ersten Mal seit dem Abbruch des Hotelgebäudes vor 50 Jahren wird nunmehr ein neues Bauwerk mit direkter Sicht auf die Externsteine errichtet, eine Metallkonstruktion von 12 Metern Durchmesser mit einer Holzsäule von 12 Metern Höhe. Dieses überdimensionierte Bauwerk soll auf der unter Naturschutz stehenden Wiese vor den Felsen errichtet werden«, schreibt die Ausgabe 6/2015

Eine Felswand mit vielen Rissen.
eine Gesichtsschnitzerei an einer Wand
Eine Steinstruktur mit einem Fenster in der Mitte.
Eine große Felsformation mit einem grasigen Bereich in der Mitte.
Eine Felshöhle mit einer kleinen Öffnung.
Eine Gruppe von Menschen geht auf einem Pfad vor einem Berg.
Eine Leder-Textur mit Linien.
Ein Mann und eine Frau, die einen Weg vor einem Berg entlanglaufen.
Eine zerrissene Vase sitzt auf einem Holztisch.
eine Person, die ein Holzobjekt in den Händen hält

»NASA-Astronaut Charles Conrad hat UFOs auf der MondoberÁäche beobachtet!« Dies behauptete kein Geringerer als Lufthansa-Chefpilot und Aviatik-Legende Werner Utter im Privatsender RTL. »mysteries« hat den historischen TV-Moment von 1993 kürzlich digitalisiert und wird ihn demnächst auch auf Youtube verbreiten, damit er nicht in Vergessenheit gerät.

Es gibt TV-Momente, die ein mediales Erdbeben ausgelöst haben müssten. Taten sie aber nicht. Weil sie zu einer Zeit ausgestrahlt wurden, in der Youtube oder Facebook noch Fremdwörter waren. Niemand, der die Filmschnippsel damals ins Internet gestellt und damit multipliziert hätte.

Weil die Datenautobahn noch gar nicht existierte. Keine Mediathek, in der sie heute abgerufen oder geteilt werden könnten und damit überprüfbar wären. Und somit auch kein Wikipedia-Eintrag.

Weil das Internet zwar jeden aktuellen Mist tausendfach wiederkäut, brisante Kuriositäten von anno dazumal aber kaum kennt.

Einen historisch besonders kontroversen Video-Mitschnitt hat »mysteries« mittlerweile digitalisiert. Damit er im kollektiven Gedächtnis haften bleibt. Im Mittelpunkt zwei verstorbene Koryphäen: Auf der einen Seite Werner Utter, Chefpilot der Lufthansa von 1971 bis 1980. Und auf der anderen Ilona Christen, 2009 verstorbene Star-Moderatorin von ZDF und RTL.

»Conrad hat sie wirklich gesehen – in Gestalt!« Zusammen mit weiteren Gästen plauderte Christen in ihrer Show im Dezember 1993 über UFOs (Fotos oben). Talk-Gequassel zum Abwinken! Und so platzte Utter als gestandenem Aviatiker vor laufender Kamera irgendwann der Kragen. Mit einem verbalen Rundumschlag distanzierte er sich von Spinnern und Sektierern aller Gattung. Sachlich erzählte er von seinen eigenen UFO-Erlebnissen als Lufthansa-Pilot. Und dann – auf Nachfrage von Autor Johannes von Buttlar – zum allerersten Mal von seiner persönlichen Begegnung mit »Apollo 12«-Pionier Charles Conrad, die er bis dahin für sich behalten hatte.

Seine explosiven Sätze formulierte Utter just dann, als er von Ilona Christen wegen des folgenden Werbeblocks und der ab- Brisante Enthüllung: Werner Utter (links) in der »Ilona Christen«-Talkshow (Dezember 1993).

laufenden Sendezeit ärgerlicherweise abgewürgt wurde. »Astronaut Conrad hat UFOs gesehen – und zwar auf dem Mond hat er sie gesehen!«, versicherte der gestandene Flugkapitän zuvor emotional aufgebracht. »Er hat mir das persönlich geschildert.

Er hat sie wirklich gesehen – nicht nur als Lichterscheinung – sondern in Gestalt!« Auf telefonische Nachfrage von Luc Bürgin bestätigte Utter seine Aussagen am 27. Dezember 1993 wie folgt: »Es war um 1980 herum. Conrad war damals Repräsentant für McDonnel-Douglas. Bei dieser Gelegenheit deutete er mir hinter vorgehaltener Hand an, dass sie dort oben auf dem Mond noch viel unglaublichere Dinge erlebt hätten als das, was man bei uns so gelegentlich über UFOs hört. Als ich ihn fragte, ob die beobachteten Phänomene nicht vielleicht russischen Ursprunges gewesen seien, verneinte er dies kategorisch. Leider habe ich dann nicht weiter nachgehakt.« Mondpionier Charles Conrad dementierte derlei Aussagen am 23. Juni 1994 via Fax an Luc Bürgin: »Ich denke, Sie haben das missverstanden.« Werner Utter dagegen bestätigte seinen Wortlaut am 25. September 1994 gegenüber der DPA. Conrad starb am 8. Juli 1999. Utter folgte ihm am 29. November 2006 nach.

Bis zuletzt beharrte der Lufthansa-Fachmann auf seiner Aussage, obwohl er dafür stets nur Spott und Hohn erntete.

red. ■

nicht beantworten
nicht beantworten
Ein Mann in Anzug und Krawatte sitzt.
Ein schwarz-weißes Bild eines Fernsehgeräts.
nicht beantworten
Ein Mann in Anzug und Brille sitzt auf einem Stuhl.
Ein schwarz-weißes Bild eines Fernsehgeräts.
nicht beantworten

Wer entziffert ihre geheimen Zaubersprüche?

Zwei uralte mystische Schwerter, eines vermutlich aus Deutschland, eines aus der Schweiz: Bis heute rätseln Forscher über deren codierte Beschwörungsformeln. Welche Geheimkraft wurde ihren und weiteren Klingen im mittelalterlichen Schmiedefeuer einverleibt? Steckte ein einziger, heute vergessener Grossmeister dahinter? Womöglich gar ein christlicher Ketzer? Britische Experten bitten ratlos um Mithilfe – weil ihnen ähnlich verwirrende Zauberwaffen und magische Ringe aus unseren GeÀlden offenbar unbekannt sind.

»Bitte helfen Sie uns!« Mit diesem ungewöhnlichen Aufruf wendet sich derzeit die Britische Nationalbibliothek an die Öffentlichkeit. Die Forscher des berühmten Hauses wissen nicht mehr weiter. Grund: Ein mittelalterliches Schwert aus ihrer Kollektion trägt auf seiner Klinge eine wahrhaft geheimnisvolle Inschrift:»+NDXOXCHWDRGHDXORVI+«.

Seit Jahrzehnten zerbrechen sich Experten die Köpfe darüber, was die mutmasslich lateinischen Zeichen bedeuten könnten (Bild rechts oben).

Die zweischneidige Waffe stammt aus dem 13. Jahrhundert und dürfte einst im Gebiet des heutigen Deutschland hergestellt worden sein. Gefunden hat man sie jedoch in England, am Fluss Witham in Lincolnshire, nach dem sie auch benannt worden ist. Vermutlich hat die Klinge einem wohlhabenden Ritter gehört, so die britischen Forscher. Nur gutbetuchte Schwertträger konnten sich solche prächtigen »Superwaffen« leisten. Bei den einzelnen Buchstaben der goldenen Gravur handle es sich möglicherweise um die Anfangsbuchstaben lateinischer Wörter. Etwa »ND« für »Nomine Domini« – »im Namen Gottes«. Und das gebräuchliche »XOX« könnte für die heilige Dreifaltigkeit stehen. Irritierend sei jedoch das Auftauchen eines »W« – existiert dieser Buchstabe im Lateinischen doch gar nicht.

Gravierte Schwerter dieser Art seien um 1200 extrem angesagt gewesen, brachte der niederländische Mittelalter-Experte Marc van Hasselt von der Universität Utrecht das Rätsel auf dem Blog der Nationalbibliothek kürzlich auf den Punkt: Dutzende ähnlicher Relikte seien in Europa mittlerweile entdeckt worden,»von England über Polen, bis nach Schweden und Frankreich«.

Manche ihrer Inschriften ähnelten sich so stark, dass man über einen einzigen Meisterschmied spekulieren könnte. Tatsächlich hätten derlei gravierte Eisenwaffen damals den Ruf von regelrechten »Zauberschwertern« genossen, wie van Hasselt betont.

Verwirrende Gravuren Zu ähnlichen Erkenntnissen kamen im Jahr 2009 schwedische Wissenschaftler. Gleich vier Mittelalterschwerter aus dem 11.

bis 13. Jahrhundert, die mit ähnlichen »Zauberformeln« graviert waren, analysierten sie genauer. Deren Inschriften zu interpretieren sei »wie einen mysteriösen Code zu knacken«, so Thomas Gregor Wagner von der Universität Uppsala und seine Kollegen in der Fachzeitschrift »Waffen- und Kostümkunde«. Zumindest aus heutiger Sicht machten viele Gravuren auf den ersten Blick keinen Sinn und »scheinen aus einer beliebigen Aneinanderrei-»Schweizer Excalibur«: Dieses Schwert mit ähnlich codierter Inschrift wurde 1997 in Graubünden entdeckt.

Gibt Experten Rätsel auf: Diese in England entdeckte Klinge stammt vermutlich aus Deutschland. Was hat ihre Inschrift zu bedeuten?

hung von Buchstaben zu bestehen«. Dennoch vermuten auch die skandinavischen Forscher, dass es sich »bei den mittelalterlichen Schwertinschriften« um Beschwörungssprüche handelt –»charakteristisch zumeist jeweils am Anfang und am Ende der Inschrift mit einem christlichen Kreuz versehen«.

Die jeweiligen Insignien seien indes individuell und persönlich ausgestaltet. Die Schweden resümieren: »Obwohl es nicht möglich war, eine endgültige Lesung herauszuarbeiten, brachte die Untersuchung Argumente ans Licht, die uns die Inschriften als religi öse Invokationen deuten lassen, die möglicherweise an Jesus Christus selbst gerichtet waren.« Besonders spannend: Wie ihre britischen Kollegen sind auch sie überzeugt, dass jene »Zauberschwerter« alle ähnlichen Ursprungs sind: »Der Vergleich der schwedischen Schwerter mit Exemplaren aus Deutschland offenbarte eine enge Verwandtschaft des Inschriftenstils, möglicherweise sogar eine Herkunft aus der gleichen Werkstatt.« Parallelfund unter einem Felsblock Hellhörig wurde diesbezüglich auf Nachfrage von »mysteries« auch der Schweizer Jürg Rageth. Denn der frühere Kantonsarchäologe von Graubünden hatte bereits vor Jahren ein ähnliches Problem. Er und andere grübelten damals ebenfalls über eine rätselhafte Inschrift auf einem mittelalterlichen Schwert in ihrem Bestand. »+NRF NIATE(D) NIATEDI ATEDI+« wurde auf dessen »Blutrinne« mittels Prägestock einst »eingepunzt«. Entdeckt hatte die 1,1 Meter lange Eisenwaffe 1997 ein Forstarbeiter im bünderischen Tschlin-Vinadi unter einem Felsblock.

Rund 35 Zentimeter ragte ihre Spitze aus dem Boden. Ein Mysterium, da Grabungen am Fundort keine weiteren Schätze zu Tage förderten.

Es gebe durchaus »gewisse Parallelen« zur geheimnisvollen Waffe seiner englischen Kollegen, räumt Rageth ein. »Bei unserem Schwert von Tschlin handelt es sich um eine Klinge mit Pilzknauf, die ins 12./13. Jahrhundert datiert, beim Schwert aus England um eine verwandte Form mit Scheibenknauf, die etwas später datiert wird.« Bei den meisten Inschriften auf diesen und anderen bislang nicht entschlüsselten Klingen – nicht zuletzt aus dem schweizerischen Neuenburg – dürfte es sich Der magische Ring von Paussnitz.

Laut dem Archäologen Arnold Muhl dürfte der Ringträger Verbindungen nach Palästina gehabt haben –»oder sogar selbst im Heiligen Land gewesen sein«.

sischen Zierkapitalis abgefasst«. Dechiffriert handle es sich um ein seltenes Schriftzeugnis der mittelhochdeutschen Sprache, das wie folgt gelesen werden könnte: »+NAINE MI XPS+«. Die wörtliche Übersetzung »Verneine mich Christus« sei aufgrund vergleichbarer Bittformeln im Sinne von »Vernichte mich Christus« zu verstehen. »Diese magische Anrufung ist als Ausdruck innigster religiöser Hingabe zur Erlangung des Seelenheils zu werten«, vermutet der Archäologe. »Mit Hilfe des Heilands soll das eigene Ich ausgelöscht werden, um daraufhin vollständig vom Geiste Christi durchdrungen zu werden.« Wer aber war der geheimnisvolle Ringträger? »Vielleicht ein Chorherr oder Ordensritter«, spekuliert Arnold Muhl nach Auswertung der Zeichen und glaubt, dem Ring sein Geheimnis damit zumindest teilweise abgerungen zu haben. Ein Kreuzritter?

Oder gar ein Schwertträger des Templerordens, jener christlichen Mönchsgemeinschaft mit adeligen Idealen, die sich um 1118 gegründet hatte und 1312 auf politischen Druck hin vom Papst aufgelöst wurde?

Zog ein Grossmeister im Hintergrund die Fäden?

Dass die magischen Klingen ebenfalls »zum Teil im Zusammenhang mit den Kreuzrittern standen, wäre bei den Schwertern des 12./13. Jh. theoretisch denkbar«, räumt auch Jürg Rageth gegenüber »mysteries« ein. Viel weiter will sich diesbezüglich kaum ein Akademiker aus dem Fenster lehnen. Ob deshalb Schwerter oder Ringe mit Zauberformeln: Jede heutige wissenschaftliche Entzifferung oder Arbeit endet mit einem Konjunktiv. »Könnte«, »besagte womöglich«,»lässt sich vielleicht deuten, als…«. Kurz: Niemand weiss es genau. Weil historische Überlieferungen den Geheimcode des Buchstabenzaubers zu verschweigen scheinen. Um ihm seine magische Kraft nicht zu rauben?

Wo Experten nicht mehr weiter wissen, sind Spekulationen erlaubt. Und so reift mit etwas Fantasie die allumfassende Präsenz eines machtvollen »dunklen Lords« heran: Welcher geheimnisvolle christlich-mystische »Hexenmeister« oder ketzerische Magier inspirierte und animierte Gefolgstreue in unseren GeÀlden damals zur Herstellung solcher Relikte? Und welchen überirdischen Mächten huldigten er und seine Sippe?

red. ■

Ein weißes Schwert im Dunkeln mit einem schwarzen Hintergrund.
Ein Metallobjekt mit einem Kreuz.
Ein schwarz-weißes Bild eines Messeres.
Ein Bild eines Messeres mit blauem Himmel im Hintergrund.
Ein Gemälde eines Soldaten mit einem roten Kreuz auf der Brust.
Ein Metallobjekt mit einem langen Klinge und einem spitzen Ende.
Ein langes Stück Stein wird auf blauem und gelbem Hintergrund gezeigt.
Ein verschwommenes Bild eines Tischtuches.
Ein Silberring mit einem Design darauf.
Eine Anzeige für Lebensraum mit blauem Hintergrund.

Bereits am 6. März 2011, wenige Monate vor seiner Ermordung, warnte Libyens Staatschef Muammar al-GaddaÀ gegenüber der französischen Zeitung »Le Journal du Dimanche« vor Flüchtlingsstürmen:»Das Regime hier in Libyen ist stabil. Wenn man uns aber bedroht, wenn man destabilisiert, wird man hier Verwirrung schaffen, welche bewaffneten Splittergruppen um Bin Laden Tür und Tor öffnet. Das ist es, was passieren wird: Ihr werdet eine Zuwanderung erleben, und Abertausende von Menschen werden von Libyen aus nach Europa drängen! Niemand wird sie mehr aufhalten können. Bin Laden wird sich in Nordafrika einrichten, Mullah Omar in Afghanistan und in Pakistan. Ihr werdet Bin Laden vor Eurer Türe haben. Ob ich mich vom Schreckgespenst des Islam bedroht fühle? Klar, das ist die Wirklichkeit! In Tunesien und Ägypten gibt es ein politisches Vakuum. Die Islamisten können schon jetzt von dort aus kommen. Der Dschihad wird vor Euren Augen stattÀnden, ums Mittelmeer. Die 6. Flotte der Amerikaner wird angegriffen werden, und Ihr werdet 50 Kilometer vor Euren Grenzen Fälle von Piraterie erleben. Die Leute von Bin Laden werden zu Land und zu Wasser Lösegelder erzwingen.

Man wird sich wie zu Zeiten von Barbarossa fühlen, mit Piraten und erpresserischen Osmanen auf Schiffen. Es wird eine veritable Krise und eine Katastrophe für die ganze Welt werden. Und diese Katastrophe wird sich von Pakistan und Afghanistan bis nach Nordafrika ausdehnen.« Illobrand von Ludwiger (2011):»Der Ansturm auf Europa wird zu ernsten christlichen KonÁikten führen« Ebenfalls 2011 (!) gab Astrophysiker lllobrand von Ludwiger gegenüber »mysteries« folgende Zukunftsprognose zu Protokoll:»Aufgrund der nicht mehr aufzuhaltenden Erderwärmung wird es zu gewaltigen Katastrophen kommen, die viele Menschenopfer und Obdachlose zur Folge haben werden. Diese entwurzelten Menschen und die vor Terroristen Fliehenden, machen sich auf in Nachbarländer, in denen sie kaum ernährt werden können. Es wird zu sozialen Spannungen und Revolten kommen. Der Ansturm verzweifelter Afrikaner auf Europa und deren Zurückweisung durch die Europäer wird zu ernsten ethischen und moralischen Problemen in den christlichen Kirchen führen: Darf der Christ das Leben von Menschen aufs Spiel setzen, wenn er sich der Abschiebung nicht entgegenstellt? « Helmut Schmidt (2005):»Zuwanderung löst das Problem nicht, sie schafft nur ein zusätzliches Problem« Über zehn Jahre ist es mittlerweile her, seit der deutsche Altkanzler Helmut Schmidt am 13. Juni 2005 gegenüber dem Magazin »Focus« mit folgenden mahnenden Sätzen für kontroverse Diskussionen sorgte:»Ich glaube, dass wir uns in den letzten 15 Jahren übernommen haben mit der Zuwanderung von Menschen aus völlig anderen kulturellen Welten. Wir sind nicht in der Lage gewesen, alle diese Menschen wirklich zu integrieren. Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden. Aber wen sie einmal hereingelassen haben, den können sie nur schwer wieder zurückschicken.

Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, schaffte nur ein zusätzliches dickes Problem.«

Eine Kamera wird mit einem weißen Hintergrund gezeigt.
Ein Mann in Anzug und Krawatte lächelt.
Ein Mann in einem goldenen Anzug mit einem goldenen Hut.
Ein Mann in Anzug und Krawatte mit anderen Männern hinter sich.
Eine Liste der Dienstleistungen für den Dienst in verschiedenen Sprachen.
Eine Regionkarte mit den Worten SPD-ReiseService.

Forst-Rebell Peter Wohlleben im Interview

Im Wald geschehen die wundersamsten Dinge: »Bäume kommunizieren miteinander. Sie umsorgen nicht nur ihren Nachwuchs, sondern pÁegen auch alte und kranke Nachbarn. Bäume haben EmpÀndungen und Gefühle.« Was unglaublich klingt, sind nicht die Fantastereien eines verklärten Hippies, sondern die Sätze eines studierten, deutschen Försters aus der Eifel: Mit seinem neuen Sachbuch »Das geheime Leben der Bäume« hat Peter Wohlleben (51) einen faszinierenden Überraschungsbestseller gelandet.»mysteries« unterhielt sich mit dem passionierten Selbstversorger.

von Jan Fischer»Bäume sind gesellige und soziale Lebewesen, die ihre Kinder wohl behüten und eifrig miteinander kommunizieren. Sie haben sogar ein Gedächtnis«, erklärt Förster Peter Wohlleben – und untermauert seine Ansichten mit den Erfahrungen, die sein Beruf mit sich bringt. Gewürzt mit verblüffenden neuen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Forschung. Eiche, Buche, Fichte & Co.

seien im Prinzip Individuen mit ganz unterschiedlichen Charakteren, so der Autor in seinem neuen Werk. Es gebe innerhalb einer Art »mutigere und weniger mutige«, »ängstliche und vernünftigere« Exemplare. »Vorsichtigere Bäume haben dabei eine bessere Überlebenschance.« Generell seien die hölzernen Riesen weit weniger erforscht und verstanden als man denkt. So wüssten die wenigsten, dass Bäume ein ausgeprägtes Schlafbedürfnis haben – und deshalb denkbar schlechte Mitbewohner für den Menschen sind. Sie müssen sich in einer Art Winterschlaf von den Strapazen des Jahres erholen. »Schlafentzug bei Bäumen hat eine ähnliche Wirkung wie bei uns Menschen: Er ist lebensgefährlich«, erklärt Wohlleben. »Das ist der Grund, warum Eichen oder Buchen, in Töpfe gepÁanzt, in unseren Wohnzimmern nicht überleben können. Wir lassen sie hier nicht zu Ruhe kommen, und so sterben sie meist noch im ersten Jahr.« Irgendwann, so plädiert Peter Wohlleben, müssten wir mit Bäumen ähnlich umgehen, wie mit unseren Haustieren, um gemeinsam zu überleben. Denn auch Bäume empfänden Schmerzen.

Auch wenn wir verlernt haben, ihre Schreie wahrzunehmen.

Herr Wohlleben, Ihr neues Werk steckt voller kontroverser, emotionaler Aussagen. Unter anderem schreiben Sie Bäumen geradezu menschliche Regungen und EmpÀndungen zu. Gleich das erste Kapitel Ihres Buches heisst»Freundschaften«. Sie berichten darin von einem regelrechten Sozialleben, das Bäume untereinander haben.

Grundsätzlich ist es so, dass sich Bäume derselben Art gegenseitig unterstützen. Sie tauschen zum Beispiel über die Wurzeln Nährstoffe aus, und wenn es einem Baum schlecht Ausgabe 6/2015

Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Eine Holzfläche mit Rissen darin.
Ein Baumstamm mit einem Gesicht, das darin geschnitzt ist.
Ein schwarz-weißes Bild einer Bergreihe.
Ein Bild einer Felsformation in der Wüste.
ein schwarz-weißes Bild einer Bergkette
Ein schwarz-weißes Bild einer Reihe von Zahlen.
nicht beantworten
Eine braune Oberfläche, die wie ein Holzkorn aussieht.
Eine Holzwand mit Rissen.
Ein Baumstamm mit einem Gesicht, das darin geschnitzt ist.
Ein schwarz-weißes Bild einer Bergreihe.
ein schwarz-weißes Bild einer Bergkette
Ein Bild einer Wand mit Rissen darin.
Ein schwarz-weißes Bild einer Reihe von Zahlen.
nicht beantworten

Ob in der Erde, im Wasser oder in der Luft: Die Natur kommuniziert ohne Unterlass – obwohl wir sie kaum noch verstehen.

Sei es das vermeintlich dauerfröhliche Zwitschern verirrter Zugvögel, das stille Ächzen wurzelkastrierter Baumriesen oder das unverstandene SchmerzempÀnden millionenfach zappelnder Meerestiere in den Netzen unserer schwimmenden Fischfabriken: Wir nehmen nur noch wahr, was wir wahrnehmen wollen.

Was fühlt ein Baum, wenn wir ihn mit Pestiziden einnebeln, um mehr Äpfel zu ernten? Dankbarkeit? Abscheu? Was empÀndet eine genmanipulierte Turbo-Maisstaude mit Terminator-Genen, wenn wir sie von der Last ihrer Superkolben erlösen: Schmerzen? Oder Erleichterung wegen aktiver Sterbehilfe?

In uralten Zeiten schenkten wir dem kleinsten Wispern der Zweige noch Gehör. Damals, als wir – Naturvölkern gleich – auf den Herzschlag von Mutter Erde horchten, um ihn im gegenseitigen Gleichklang zu verstärken. Wo im Wald Jahrtausende lang natürliche Resonanz herrschte, überdröhnen zunehmend grössere Forstmaschinen und Kettensägen die Harmonie von einst.

Vorbei die Zeiten, in denen wir mit Wölfen, Eulen oder Raben Áüstern konnten. Verrückt geworden, wer mit PÁanzen spricht.

Für bescheuert erklärt, wer Bäume umarmt oder Kürbisse streichelt, um ihr Wachstum zu fördern. Und gesellschaftlich belächelt, wer Naturgeister noch zu sehen vermag – weil ihn die globale Fantasielosigkeit noch nicht verblendet hat. Überheblich sprechen wir PÁanzen, Pilzen oder Insekten jedes noch so kleine Fünkchen Bewusstsein oder Gefühl ab, billigen ihnen allenfalls ReÁexe zu, um uns totalitären Machthabern gleich über sie zu erheben – und sie guten Gewissens auszubeuten.

Früher fürchteten wir die Natur. Heute fürchtet sich die Natur vor uns. Wehe, wenn sie aufbegehrt.

Luc Bürgin ■

Ausgabe 6/2015

Ein Moss bedeckte einen Baum in einem Wald mit vielen Bäumen.
Ein schwarz-weißes Bild einer Bergkette.
Ein Stück Holz mit Rissen.
Ein schwarz-weißes Bild eines rechteckigen Objekts.
Eine Holzfläche mit Rissen.
Ein schwarz-weißes Bild einer Bergkette.
Eine Holzfläche mit Rissen.
ein schwarz-weißes Bild einer Wand
Ein Stück Holz mit Rissen.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein Gemälde von Blättern und Zweigen mit weißem Hintergrund.
Ein schwarz-weißes Bild einer Reihe von Lichtern.
Ein schwarz-weißes Bild eines Bildschirms mit schwarzem Hintergrund.
ein schwarz-weißes Bild einer Reihe von Wörtern

TOP-15 der aktuellen Verkaufsschlager

Digitaler Burnout Alexander Markowetz

Zusammen mit seinem Forscher-Team hat der Bonner Informatik-Professor Alexander Markowetz eine Handy-App entwickelt, die das Verhalten von 300’000 Smartphone-nutzern dokumentiert. Die Auswertung besagter Daten erbrachte ein auch für ihn ebenso erschreckendes wie alarmierendes ergebnis: Drei Stunden pro Tag befassen wir uns im Schnitt allein mit unserem Smartphone, 55 Mal am Tag nehmen wir es in die Hand! Ständig sind wir abgelenkt, unkonzentriert, gestört. Welche dramatischen Folgen die digitale Permanenz für unsere gesundheit, unser Leben und unsere gesellschaft hat und was wir dagegen tun können – diesen Fragen geht Markowetz in diesem aufrüttelnden Fachbuch auf den grund.

Die Asyl-Industrie Udo Ulfkotte, 19.95 eUR Was ich jahrzehntelang verschw. … erich von Däniken, 18.95 eUR Entzündungen – Die heimlichen … Prof. Dr. Michaela Döll, 9.95 eUR Heilung des Unheilbaren Thomas E. Levy, 19.95 EUR Mühelose Heilung Joseph Mercola, 19.95 eUR Magnesiumöl Brigitte Hamann, 12.95 eUR Gemüse & Kräuter ganzjährig … niki Jabbour, 19.95 eUR Lügenpresse Markus gärtner, 19.95 eUR Mekka Deutschland Udo Ulfkotte, 19.95 eUR Böse Gutmenschen Bernd Höcker, 7.95 eUR Die Heilkraft des Bieres Heidelore Kluge, 7.95 eUR Das geheime Leben der Bäume Peter Wohlleben, 19.99 eUR Die Kunst des Fermentierens Sandor ellix Katz, 29.95 eUR Bargeldverbot U. Horstmann, g. Mann, 6.99 eUR Vorsicht Bürgerkrieg! Udo Ulfkotte, 9.95 eUR

1 2 3 4 Droemer, ISBN 978-3426276709, eUR 19.99 5 Götterfunken – Die besten Kolumnen Chris von Rohr 6 Dieses Buch ist eine buntgemischte Liebeserklärung an das Leben in all seiner Vielfalt und Pracht – gleichzeitig aber auch pointierte Betrachtung der KonÁikte und Reizthemen, die uns alle immer wieder beschäftigen. Chris von 7 Rohrs Texte sind wie Musik, die uns Kraft geben, die Komfortzone zu verlassen und etwas zu wagen – sei es im Denken oder im Handeln. Sie wecken den 8 Freigeist und Rebellen in uns, der sich nicht mehr länger mit Halbwahrheiten und TrostpÁastern zufrieden geben will. Mit 13 Millionen verkauften Tonträgern ist Chris von Rohr der erfolgreichste Rockmusiker, Produzent und Song- 9 writer der Schweiz. Der Mitgründer der Rockband Krokus eckt als KultÀgur gesellschaftlich gerne an – weil er Schubladendenken verabscheut.

10 Giger, ISBN 978-3905958676, eUR 27.90 11 Time Splitter – Einsteins Vermächtnis (Roman) Walter ernsting 12 Frohe Kunde für »Perry Rhodan«-Veteranen. »Time Splitter« heisst ein vergessenes Romanfragment, das der 2005 verstorbene deutsche Science-Fiction- Pionier Walter ernsting bereits 1986 nach einer idee seines Kollegen gilbert 13 Lambert verfasst hatte und für welches ursprünglich diverse Fortsetzungen angedacht waren. Einst als Drehbuchvorlage zu einer geplanten US-VerÀl- 14 mung von Zeitreiseabenteuern konzipiert, hat der Saarbrücker Hesper-Verlag ernstings bislang unveröffentlichtes Romanfragment nun in zusammenarbeit mit dessen Sohn Robert – »trotz offenem Ende« – in limitierter AuÁage publi – 15 ziert, samt Titelblatt von Perry-Rhodan-Illustrator Alfred Kelsner. Ein Muss für eingeÁeischte Sammler und Freunde des Fantastischen.

Hesper, ISBN 978-3943413175, eUR 17.70 Bestsellerliste basiert auf den Verkaufszahlen des Kopp Fachbuchversands – www.kopp-verlag.de

Ein Blau-Weiß-Hintergrundbild mit einem Metallstab in der Mitte.
Ein Plakat für eine Zeitschrift namens OSIRIS-VERLAG mit blauem Hintergrund.
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Digitaler Burnout von Alexander Markwals
ein schwarzer Rahmen mit einem weißen Quadrat in der Mitte
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Zeitsplitter von Walter Eerstehieg
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Ein Computerbildschirm mit blauem Hintergrund.
Ein Computerbildschirm mit blauem Hintergrund.
ein leerer Bildschirm mit weißem Rand
Ein Mann mit Brillen, der seinen Finger an sein Gesicht hält.
Ein Mann mit Brillen blickt in die Kamera.
Ein Mann in Anzug und Krawatte lächelt der Kamera.
Ein Mann mit einem Bart und einem Kopftband.
Ein Mann in Anzug und Krawatte schaut auf die Kamera.
Cartoon-Kinder auf einem Raumschiff
eine Zeichnung von zwei Außerirdischen in einem Raumschiff
Eine Zeichnung eines Raumschiffs, das über eine Gruppe von Menschen fliegt.
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ein schwarzer Hintergrund mit dem Wort zitiert in der Mitte

Spenden für Griechenland: KenFM hilft – ohne Spesenabzocke

den Grund gehen. Bei seinen Recherchen traf er auf Athanassios Giannis, Arzt und Biochemiker, der als Chemieprofessor an der Uni Leipzig forscht. Er und Jebsen konnten und wollten dem Elend nicht länger zusehen. Gemeinsam haben sie die »Medikamenten-Nothilfe Griechenland« gegründet.

Ein Spendenaufruf im Internet erbrachte beeindruckende 250'000 Euro in Deutschland, die jetzt in Griechenland investiert werden – an Orten, wo man mit dem geringsten Aufwand die meisten Menschen retten kann: In der Leukämiestation in Patras, die dadurch wieder funktionsfähig wurde. Bei »Smile of the Child«, einer Organisation, die verlassene Strassenkinder aufnimmt und kleine Inseln durch Ärzteteams medizinisch versorgt.

Und in der Elpis-Klinik in Athen, »vor der niemand stirbt, nur weil er kein Geld für eine Behandlung hat«, wie ihr Direktor sagt.

Jebsen hat die Hilfsbedürftigen mit seinem Kamerateam besucht (Foto). Jeder soll sehen, wofür er spendet. 100 Prozent des Geldes kommt Bedürftigen zugute. Keine Reisekosten, keine Verwaltungskosten, keine Abzüge. Aber deshalb auch keine Spendenquittungen. Mehr dazu auf Youtube: »KenFM: Die Griechenland-Nothilfe«. (Medikamenten-Nothilfe für Griechenland, IBAN: DE80 4306 0967 1134 2196 02, BIC: GENODEM1GLS) Nicht alle Griechen leben im Schlaraffenland, wie uns die »BILD« gerne vorgaukelt: 35 Prozent der Bevölkerung vegetieren unter dem Armutsniveau, alte Menschen suchen auf Müllhaufen nach Nahrungsmitteln, die Jugendarbeitslosigkeit beträgt über 50 Prozent. Wer keinen Job hat, fällt automatisch aus der Krankenversicherung. Ein Fünftel der Bevölkerung sind Flüchtlinge.

Griechische Ärzte behandeln nur noch gegen Bargeld.

Wie schlimm steht es wirklich? Medien- und Gesellschaftskritiker Ken Jebsen (»KenFM«) – wie viele Andersdenker oft als Verschwörungstheoretiker verunglimpft – wollte der Sache auf

Eisen-Mangel? Es geht auch ohne Pillen oder Infusionen

Leiden Sie wie viele andere Menschen an chronischem Eisenmangel? Widerstrebt es Ihnen ebenfalls, deswegen teure Tabletten zu schlucken oder monatliche Infusionen zu erdulden?

Ein kleiner »MetallÀsch« könnte Sie von Ihrem Leid erlösen. Mit dem gusseisernen »Tierchen« könne effektiv gegen Eisenmangel und Blutarmut vorgegangen werden, versprechen kanadische Mediziner: Das Teil beim täglichen Essen einfach mitkochen und schon werde eine Durchschnittsfamilie mit Dreivierteln ihres täglichen Eisenbedarfs versorgt. »Lucky Iron Fish« heisst die ErÀndung, die Biomediziner Christopher Charles entwickelt hat. Bei Studien in Kambodscha konnte jeder Zweite von Blutarmut Betroffene mit dem neuen »Kochgerät« langfristig kuriert werden. In Entwicklungsländern verteilen Hilfsorganisation die Dinger mittlerweile kostenlos oder lassen Einheimische sie aus Schrott herstellen. Weitere Infos: www.luckyironÀsh.com

Philipp Vandenberg: »Ich schreibe nicht mehr!«

Philipp Vandenberg (»Der Fluch der Pharaonen«) mag nicht mehr: Wegen gesundheitlicher Probleme hat Deutschlands wohl erfolgreichster History-Romanautor und Dan-Brown-Vorgänger den Griffel endgültig niedergelegt. Dies verriet Vandenberg am Rande eines Vortrags in seinem Geburtsort Burghausen. Drei Tage sei er nach einem Aorta-Riss im Koma gelegen, so der 76-jährige Verfasser von 31 historischen Krimis. Mittlerweile wieder auf den Beinen will er in Bayern nun sein Privatleben geniessen.

ein schwarzer Hintergrund mit dem Wort, das jetzt darin geschrieben ist
Eine Gruppe Männer in Schrumpf, die rumstehen und miteinander reden.
Ein Mann sitzt an einem Schreibtisch und schreibt auf einem Buch.
Eine Hand, die ein kleines, metallförmiges Fischobjekt hält.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein Stück Papier, das zerrissen ist.
Ein Stück Papier mit Handschrift.
Ein Computer erzeugte ein Bild einer blauen und weißen Welle.
Ein Computer erzeugte ein Bild von einem blau-weißen abstrakten Hintergrund.
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
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Eine Zeichnung einer Feder mit Wirbeln.
ein schwarzer Hintergrund mit dem Wort ocho in der Mitte
Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Titelblatt mit einem Mann in einem Kapuzenmantel