nDas Informationsangebot erscheint in einer globalisierten und vernetzten Welt schier unermesslich. Dennoch gleichen sich die Schlagzeilen der Tageszeitungen, die Aufmacher in Funk und Fernsehen. Dabei gibt es regelmäßig wichtige Nachrichten, Informationen und Zusammenhänge, die nicht veröffentlicht werden.
Unzensiert 2012 widmet sich in zwölf großen Monatskapiteln einem spannenden und aufgewühlten Jahr. Werfen Sie gemeinsam mit Andreas von Rétyi einen Blick hinter die Kulissen und suchen Sie mit ihm nach den Fakten, die uns die Massenmedien 2011 verschwiegen haben.
»Arabischer Frühling«: Wurden die Revolutionen in Nordafrika von der CIA inszeniert
Massensterben von Tieren: Erfüllt sich eine biblische Prophezeiung?
Fukushima: Die Hintergründe zum Tsunami und zur Reaktorkatastrophe.
Das Attentat auf zwei US-Soldaten in Frankfurt: Welche geheimnisvolle Rolle spielten
Asteroiden: Wird uns eine kosmische Bedrohung verheimlicht?
Das Rätsel um den Absturz von Air France 447: War die Absturzursache tatsächlich
1. Mai, Abbottabad, Pakistan: Wie oft starb Osama bin Laden eigentlich? Was geschah
EHEC-Alarm in Deutschland: Was waren die geheimen Hintergründe?
Das geheime Zentrum der Macht: Welche Pläne haben die Bilderberger für die Zukunft?
Terroranschlag in Oslo: Was geschah in Norwegen wirklich? War Anders Behring Breivik
Der Murdoch-Skandal: die geheimen Abhöraktionen und zwei Morde.
London in Flammen: Sind die schweren Unruhen Vorboten für bürgerkriegsähnliche
Der Euro vor dem Crash: Wann kommt die Währungsreform?
Zehn Jahre 9/11: Was wird uns bis heute verheimlicht?
Jagd auf den libyschen Machthaber Gaddafi: Warum musste er wirklich sterben und
Zahi Hawass: das Ende des »letzten Pharao«.
Bundestrojaner: Wie weit ist der Überwachungsstaat in Deutschland fortgeschritten?
Andreas von Rétyi: Unzensiert 2012 – Was die Massenmedien
Area 51:Was geschieht gegenwärtig eigentlich auf der Geheimbasis?
Ihnen verschweigen • gebunden • 352 Seiten
Irans Atombombe und Israels Reaktion: Was sind die wahren Hintergründe?
zahlreiche Abbildungen • Best.-Nr. 927 000 • 19.95 €
Die Schweizer Luftwaffe hat ein massives UFO-Problem. Seit vielen Jahren tummeln sich auf ihren Radarschirmen nachts immer wieder unbekannte Flugobjekte. Aber auch auf offenem Feld schlagen ihre mobilen, radargestützten RAPIER-Lenkwaffensysteme in der Dunkelheit weitaus öfter Alarm als sie eigentlich dürften, wie «mysteries» nun exklusiv enthüllt.
Infos: Über die UFO-Phänomene von Knittelfeld hat der Autor Robert Fleischer auch eine Dokumentation gedreht – zu sehen ist diese ca. ab Januar/ Februar 2012 auf seiner Internet-Seite: www.exopolitik.org Stellen Sie sich vor, Sie liegen als Milizsoldat übermüdet auf einem Hügel, irgendwo im Niemandsland, um nachts Ausschau zu halten nach potenziellen Lufteindringlingen. Neben ihnen der mobile Tower eines RAPIER-Lenkwaffensystems, wie es die Schweizer Flugabwehr benutzt: Ein rundum beweglicher, automatisierter und radargekoppelter «Hightech-Turm» mit zwei raketenbestückten «Armen» – ähnlich einem todbringenden, imperialen Kampfroboter aus einem Science-Fiction-Film.
Plötzlich taucht auf Ihrem Bildschirm ein Radarschatten auf, der innerhalb einer einzigen Sekunde – also einer einzigen Radarumdrehung – drei Mal seine Position wechselt: Ein unbekanntes Flugobjekt, und das noch dazu mitten in der Nacht!
Alarmiert beginnt der RAPIER-Tower mit gezielten, ruckartigen Bewegungen automatisch und blitzschnell seine Boden-Luft- Raketen auszurichten, nach links, nach rechts, weiter nach oben, weiter nach unten. So geschehen im Frühjahr 2002 in der Nordost-Schweiz. Und das, obwohl der Luftraum nachts für konventionelle Flugkörper gesperrt ist. Handelte es sich um eine atmosphärische Störung? Oder gar um einen Rechenfehler?
Wie grinste damals ein Instruktor auf Nachfrage der alarmierten diensthabenden Soldaten: «Das ist ein Fall für Heinz!»
UFO-Alarm in der Einsatzzentrale Heinz F. – das war ein ebenso sympathischer wie wahrheitssuchender Radarspezialist und «mysteries»-Leser der ersten Stunde. Jahrelang gelang es ihm als Betriebsleiterassistent in der militärischen Einsatzzentrale von Dübendorf ganze Heerscharen unbekannter Flugobjekte zu orten und zu dokumentieren, die im Schweizer Luftraum nachts ihre Bahnen zogen, teils mit unglaublicher Geschwindigkeit oder noch unglaublicheren Flugmanövern – und das oft «auf allerhöchster Priorität», also nach Ausschluss aller technischer oder atmosphärischer Fehlerquellen. «Interessiert uns nicht!» pflegten ihn seine Vorgesetzten anzuschnauzen – und warnten gegen Ende seiner Amtszeit immer schärfer: «Das Dokumentieren solcher Phänomene gehört nicht in Ihr Pflichtenheft.»
Nun erhält der kürzlich verstorbene, pflichtbewusste Wahrheitssucher posthum Rückendeckung von einem Mann aus Zürich, der derlei Phänomene zwischen 2000 und 2010 Ausgabe 1/12 Phänomene Klage: Deutscher Bundestag soll Einsicht in UFO-Akten gewähren Im UFO-Prozess gegen die Bundesrepublik ist ein erster Etappensieg errungen. Das Verwaltungsgericht Berlin gab der Klage auf Einsicht in eine Ausarbeitung des Bundestags zum UFO-Thema Recht. Der Kläger Frank Reitemeyer hatte gemäss dem Informationsfreiheitsgesetz einen Antrag auf Einsicht in die Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes zum Thema «Die Suche nach ausserirdischem Leben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischen Lebensformen» gestellt. Dieses Dokument war Journalist Robert Fleischer 2009 durch eine Bundestagsabgeordnete weitergeleitet worden, worauf er es in «mysteries» im Mai 2010 exklusiv veröffentlichte.
Da Reitemeyer die Einsicht in die Ausarbeitung verwehrt wurde, blieb ihm nur der Klageweg. Noch ist das Urteil jedoch nicht rechtskräftig. Die Bundestagsverwaltung hat angekündigt, in Berufung gehen zu wollen. Grund: Es soll geklärt werden, inwieweit die Ausarbeitungen der Wissenschaftlichen Dienste öffentlich gemacht werden müssen.
Wie aktuelle Recherchen der Forschungsvereinigung DEGUFO zudem ergaben, scheint für UFO-Sichtungen in Deutschland derzeit das «Nationale Lage- und Führungszentrum ‹Sicherheit im Luftraum› – NLFZ» zuständig.
Wetten, dass dort bis heute vertrauliche Akten lagern?
Schweizer RAPIER-Anlage.
Immer wieder nehmen die mobilen Lenkwaffen-Systeme nachts Ziele ins Visier, die im Schweizer Luftraum nicht herumschwirren dürften.
während seiner militärischen Dienstzeit auf freiem Feld erlebte – und das in allen möglichen Regionen der Schweiz. «Immer wieder spielte unser mobiles RAPIER-System verrückt und alarmierte uns alle paar Minuten über unterschiedliche Ziele», erinnert er sich. «Am Tag geschah dies komischerweise nie. Antwort aus der Chefetage: Es gebe eben Brechungsfehler im System. Nur: Falls uns das Ding tatsächlich alle 15 Minuten falsch alarmiert, gehört es abgeschafft und in die Tonne geschmissen.
Es kann doch nicht sein, dass man während des Einsatzes ständig Falschzielen nachjagt und vor lauter Störsignalen den eigentlichen Feind nicht mehr erkennen könnte.»
Soldaten tricksen – um ihre Ruhe zu haben Was tat so mancher Offizier, um seine Ruhe zu haben? Er behalf sich damit, die Frequenz des Rakentenabwehrsystems derart zu modulieren, dass RAPIER zu nächtlicher Stunde nicht mehr alarmierte. «Das war zwar nicht erlaubt, aber die Nacht wurde für uns damit zumindest einiges erträglicher. Am nächsten Morgen mussten die Einstellungen dann schleunigst wieder zurückgestellt werden, damit niemand Verdacht schöpfte.» Natürlich, so der Informant weiter, gab und gibt es immer wieder mal konventionelle Erklärungen für derlei konfuse militärische Radar-Alarme – selbst beim topmodernen RAPIER-System.
«Aber in einigen Nächten hat das einfach nicht hingehauen: Es war zu viel los am Schweizer Himmel.»
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/ufos-schweizer-lenkwaffen-spielen-verrueckt-page31-1.jpg7681277Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2012-01-01 12:00:002025-12-15 08:29:01Ufos: Schweizer Lenkwaffen Spielen VerrüCkt
lichen «EHEC-Epidemie» über diesen «todbrin- Zeug hält. Bezüglich der Tierhaltung: Die Bio-
Und was ist mit den HIV-Toten?
«Die Gefahr, an einer EHEC-Infektion zu sterben, ist geringer als die Chance, einen Sechser im Lotto zu haben. Es wird nie zu einer Epidemie kommen, weil trivialste Hygiene-Massnahmen ausreichen, um die Weiterverbreitung zu verhindern.»
(«mysteries» Nr. 4/2011) Ihr Editorial trifft den Punkt haargenau: Auch ich könnte jedesmal schäumen, wenn von einer Epidemie im Zusammenhang mit EHEC geredet wird. Laut dem Robert-Koch-Institut wurden in einem Jahr 855 Erkrankungen an HUS und 2987 Fälle von akuter Gastroenteritis übermittelt, die dem Ausbruch zugerechnet werden. Gleichzeitig verstarben unter den HUS-Patienten 35 und unter den EHEC-Patienten mit Gastroenteritis 18 Personen, also insgesamt 53 Menschen.
Ihre Aufzählung von Infektionen mit deutlich mehr Toten und Ansteckungen lässt sich im übrigen beliebig verlängern. Ich weise nur mal auf über 3000 HIV-Ansteckungen und über 500 HIV-Tote in Deutschland hin. Dennoch finden sich nirgendwo Aussagen wie «AIDS wütet in Deutschland», wie man sie während der angebgenden Erreger» (wegen dem ganze Ernten vernichtet worden sind) lesen konnte.
Wolfgang Lafferthon (D) Gedanken über unsere Zukunft «Was erwartet uns Ihrer Meinung nach in den kommenden Jahren? Ist diese Welt noch zu retten? Wovor graut Ihnen? Inwiefern müssen wir umdenken? Und worauf hoffen Sie?»
(«mysteries» Nr. 5/2011) Gab es je eine Epoche, die vom Untergang verschont wurde? Nein! Von den Dynastien in Ägypten bis ins Römische Reich, alle blühten auf und gingen unter. Und was war der Grund? Wachstum, zügelloses Wachstum, hervorgerufen durch das Streben nach Macht. Nichts anderes erleben wir zur Zeit. Mächtige verteidigen mit dem Rücken zur Wand ihre Position. Die Cleveren unter ihnen werfen schon jetzt das Handtuch. Nicht weil sie Schwächlinge sind, sondern weil sie mit ihren Reichtum lieber einen schönen Lebensabend verbringen, statt in einem aussichtslosen Kampf unterzugehen. Auch wenn die kommenden Jahrzehnte für viele harter Existenzkampf sein werden: Für uns Freidenker ist diese Zeit in jedem Fall eine Chance!
Michael Abenath (D) Bio-Konsumenten sind oft Vegetarier «Bio heisst nicht zwingend umweltfreundlich oder tierschutzgerecht. Denn auch Bio-Obst und Bio-Gemüse werden bei uns mit Pestiziden besprüht – und das erst noch mit hochgiftigem Kupfersulfat!»
(«mysteries» Nr. 6/2011) Jeder Hobby-Gärtner, zu denen ich mich zähle, kann ein Lied singen von der Krautfäule. Dieses und letztes Jahr musste ich von meinen sehr schönen Tomaten den grösseren Teil (ca. 20 Kilo von 12 Pflanzen) verfault entsorgen. Leider gibt es kein einziges Gegenmittel ausser Kupfersulfat.
Sie haben absolut recht, dass der Einsatz dieses hochgradig toxischen Mittels sehr bedenklich ist. Gerade deshalb darf es im Bio-Anbau auch nur in äussert niedriger Dosierung verwendet werden. Die Alternative wäre sicher, dass es eben gar keine Tomaten usw. gibt. Bei Trauben dürfte dies ähnlich sein. Ich wohne hier am Bodensee nicht weit weg von einem Weinberg, da wird wöchentlich mindestens einmal gespritzt, was das Konsumenten sind vorwiegend vegetarisch, so dass schon alleine von Konsumentenseite her der Bedarf gar nicht so riesig ist. Wäre die Tierhaltung so, wie sie auf dem heimischen Bauernhof einmal war, wer könnte dann die Produkte überhaupt noch bezahlen?
Und ein weiterer ganz wesentlicher Aspekt: Es gibt in Bio-Lebensmitteln praktisch keine gesundheitsschädigenden Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Zuckerersatzstoffe, Farbstoffe, künstliche Aromen usw. Ebenso sind in den Kosmetikprodukten keine oder kaum gesundheitsschädigende Substanzen enthalten.
Doris Mühlfriedel (CH) Traurig, dass gewisse Gütesiegel ihr Versprechen nicht halten und die Güte zu Natur und Tier allzu oft nur gestellt zu sein scheint. Ein Grund mehr «Demeter» wo es nur geht zu unterstützen. Danke für Eure ehrliche Arbeit!
Corinne Schwab (CH) Was schützt der Verfassungsschutz?
«Was unsere Politiker verbrechen, grenzt an Hochverrat!» kritisieren die «Söhne Mannheims» – und rufen zum Aufstand gegen unsere Machthaber auf.»
(«mysteries» Nr. 6/2011) Ich frage mich, wozu wir eigentlich einen Verfassungsschutz haben? Wir haben in Deutschland doch nicht mal eine Verfassung! Nur ein Grundgesetz…
Jug Puskari (Südafrika) Udet war bereits 1935 in Dübendorf «Verwirrung um eine Göring-Karrikatur: Das wenig vorteilhafte Porträt findet sich unter einem Gästebucheintrag Görings in der Schweiz von 1927. Kritzelte es Flieger-Legende Ernst Udet später dazu?»
(«mysteries» Nr. 6/2011) Gerne erlaube ich mir eine fachkundige Bemerkung zu Ihrem Artikel: Ernst Udet war bereits 1935 als Teilnehmer am Internationalen Jungfraujoch Segelflug-Forschungslager in der Schweiz und war bei jener Gelegenheit auch fliegerisch aktiv in Dübendorf. Die Göring-Karikatur könnte also sehr wohl aus jenen Tagen stammen, wie von Ihnen vermutet.
Manfred R. Kueng (CH) Skurrile Kreaturen Traubenreste lassen Schnee schmelzen Noch bis zum 4. April 2012 sind im «Labyrinth des Unerklärlichen» des Galileo-Parks im Sauerland meisterhafte, skurrile Wesen des Künstlers Jochen Wahl zu sehen, die teilweise an surreale Ausgeburten der Fantasie erinnern, wie sie in düstererer Form auch H. R. Giger («Alien») kreiert hat. Die künstlerische Werkschau läuft unter dem Titel «Wesen aus einer anderen Raumzeit» – zusammen mit weiteren Ausstellungen («Sternenwelt» u.a.). Weitere Infos im Internet unter: www.galileo-park.de Wie lassen sich Schnee und Eis auf den Strassen beseitigen, ohne die Umwelt mit Streusalz zu belasten? Ein französischer Erfinder scheint hierfür die Lösung gefunden zu haben. Florent Théotiste (Bild) hat festgestellt, dass man Rückstände aus der Weinherstellung gut gegen Väterchen Frost einsetzen kann. «Snow Free» heisst sein Produkt, dass zu 70 Prozent aus Traubenresten und nur noch einem geringen Anteil klassischen Salzes besteht. Seine Erfindung sorgt bereits für mächtiges Aufsehen: Obwohl «Snow Free» dieses Jahr erstmals in Frankreich in grösserem Einsatz getestet wird, bestürmen diverse Länder und Kommunen den Hersteller bereist jetzt. «Die Nachfrage ist enorm, wir haben sogar Anfragen aus den USA und Kanada», heisst es bei der Pressestelle von «Snow Free». Man käme mit der Beantwortung kaum nach. «Auch die Industrie zeigt grosses Interesse.» «Snow Free» nutzt die Tatsache, dass Trauben beim Zersetzen und in Kontakt mit Kälte beginnen Wärme abzusondern. So habe das Schmelzmittel auch eine längere Wirkung als Salz, verspricht der Hersteller. Entdeckt hatte Naturfreund Théotiste den Effekt bei winterlichen Sparziergängen in den heimischen Weinbergen. Ihm fiel auf, dass in den Reben der Schnee stets viel schneller schmolz als in der restlichen Umgebung.
Multi-Millionär investiert in «Pilz-Geige» Das ging aber schnell! Eben noch berichtete «mysteries» über die «Wundergeige» der Forschungsanstalt EMPA: Schweizer Wissenschaftlern war es gelungen, eine Violine in bester Stradivari-Qualität herzustellen – mit Hilfe eines simplen Holzpilzes.
Nicht einmal ausgewiesenen Musikexperten gelang es, diese «Pilz-Geige» vom Klang her von einer echten Stradivari zu unterscheiden. Nun hat die EMPA einen potenten Geldgeber gefunden, der die Wissenschaftler unterstützen will, ihre Biotech-Geige zur Produktions- und Marktreife zu bringen. Neuer Sponsor ist die Walter-Fischli-Stiftung. Deren Namenspatron, der Multimillionär Walter Fischli, ist Mitbegründer des Pharmaunternehmens Actelion und selber begeisterter Violinist.
Viktor Farkas (†) Viktor «Vickerl» Farkas ist tot. Der bekannte österreichische Mystery-Journalist und Buchautor verstarb am 1. November 2011 im Alter von 66 Jahren in Wien. Von seiner schweren Herzerkrankung im Jahre 2010, die Operationen und längere Spitalaufenthalte bedingte, sollte er sich trotz Rehab-Bemühungen leider nicht mehr erholen. Bis zuletzt arbeitete er noch an einem neuen Buchmanuskript. Viktor Farkas’ letzter Wille war es, sein umfangreiches Science-Fictionund Phänomene-Archiv der Wiener Bibliothek «Villa Fantastica» zu vermachen (www.villafantastica.com ).
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/tv-expedition-dokumentiert-raetselhafte-steinkugeln-in-serbie-page7-1.jpg2031274Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2012-01-01 12:00:002025-12-15 08:29:00Tv-Expedition Dokumentiert RäTselhafte Steinkugeln In Serbien Reinhard Habeck Kanns Nicht Lassen. Immer Wieder Zieht Es Den Wiener Globetrotter Und «Mysteries»-Reporter In Die Weite Welt, Um Dem UnerkläRlichen NachzuspüRen. Im Sommer 2011 Weilte Habeck Mit Einem Tv-Team In Einem HüGeligen Waldgebiet Der Serbischen Povlen-Region, Bei Valjevo, 90 Kilometer SüDlich Von Belgrad. Dort Waren 1974 RäTselhafte Steinkugeln Entdeckt Worden– Darunter Tonnenschwere Artefakte, Die Astronomische Markierungen Zeigen. Von Der Wissenschaft Wurden Sie Bislang So Gut Wie Ignoriert. Die Rund 90-MinüTige Tv-Dokumentation, In Welcher Die Uralten Riesenkugeln Erstmals Auch Filmisch Festgehalten Sind, Soll Gegen Herbst 2012 Im Deutschsprachigen Fernsehen Ausgestrahlt Werden.
Wenige Monate nach seiner Teilnahme an der geheimen Bilderberg-Konferenz in St. Moritz wird Peer Steinbrück überraschend als Kanzler-Kandidat gehandelt. Ein Zufall? Wohl kaum. Denn die Fäden im Hintergrund zieht Bilderberg-Mitglied Helmut Schmidt.
Vor wenigen Monaten outeten «mysteries» und andere Medien den deutschen Ex-Finanzminister Peer Steinbrück als Teilnehmer der jüngsten Bilderberg-Konferenz: Der SPD-Mann tagte im Juni 2011 in St. Moritz hinter verschlossenen Türen mit den Mächtigsten der Welt. Auf dem anschliessenden, privaten Spaziergang durch die idyllische Bergwelt marschierte Steinbrück seinen namhaften Kollegen auffällig gut gelaunt voraus – und stand Journalisten als Einziger (!) Rede und Antwort.
Insider wissen es: An der jährlichen Geheimkonferenz der Bilderberger werden unter der Federführung der mächtigsten Industrie- und Bankmagnaten der Welt weit reichende politische Entscheidung vorbereitet. Gleichzeitig werden hier die Kandidaten für wichtige Ämter sowie Wirtschaftsposten besprochen und auf Linie gebracht – jenseits der Parlamente und unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Wer diese Meinung vertritt, wird schnell als Fantast diskreditiert. Doch siehe da: Kein halbes Jahr nach seiner überraschenden Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz in der Schweiz ist Steinbrück plötzlich Top-Anwärter für die SPD-Kanzlerkandidatur. Der Vertreter des rechten SPD-Flügels wird auf allen Kanälen hochgejubelt. Selbst der «Spiegel» widmete ihm kürzlich eine Titelgeschichte.
Steinbrücks grösster Fürsprecher: Altkanzler Helmut Schmidt. Was nur wenige wissen: Schmidt war gern gesehener Teilnehmer beim Geheimbund. Die Bilderberg-Konferenzen seien eine «ganz wunderbare Einrichtung», jubelte der Altkanzler 2009 beim «Global Policy Council» der ebenso umstrittenen Bertelsmann-Stiftung. Schmidts damaliger Gesprächspartner: US-Machtmensch Henry Kissinger – einer der «Ur-Bilderberger». Überhaupt sind sich die Teilnehmerlisten der Bertelsmann-Veranstaltung und der Bilderberg-Konferenzen zum Verwechseln ähnlich. Wie brachte es ein Leser der «Zeit» kürzlich auf den Punkt: «Da Steinbrück schon bei mindestens einem Bilderberger-Treffen war, sollte seine Kanzlerkandidatur wohl in
Allen Unkenrufen zum Trotz entpuppen sich weitere umstrittene Stücke aus dem Nachlass des SS-Phantoms und Himmler-Vertrauten Hans Joachim von Alten als echt. Nach dem Kristallschädel halten Experten nun auch bei einem vergilbten Schriftstück aus dem Jahr 1604 die Daumen hoch.
«Wer kann dieses Pergament aus dem Nachlass von SS-Obersturmbannführer Hans Joachim von Alten entziffern?» fragte «mysteries» in seiner letzten Ausgabe. Inzwischen ist das Rätsel gelöst. Resultat: Die von einem gewissen Conradt Schott in gotischer Schrift verfasste Depesche von 1604 dürfte mit allergrösster Sicherheit echt sein.
Allerdings ist sie nicht, wie ursprünglich vermutet, an den bayerischen Kurfürsten Maximilian gerichtet – sondern an Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568 bis 1630, ab 1595 Statthalter der Oberpfalz). Ebensowenig geht es darin um Hexenverfolgungen, sondern um Erbschaftsstreitigkeiten zwischen den «Prekhendorfferischen Erben» und «ihren Unterthanen zu Wölckerstorff».
Dies erklären zwei Experten, die es wissen müssen: Uwe Fahrer, Stadtarchivar von Breisach am Rhein, der das Pergament für uns dankenswerterweise von A bis Z übersetzte, sowie Dr. Gebhard Weig, ehemaliger Stadtarchivar von Neu-Ulm, der auf Vermittlung von «mysteries»-Leser Willi Grömling aktiv wurde und zum gleichen Ergebnis kam.
Da das historische Schreiben auf dem Markt allenfalls einen Sammlerwert von einigen hundert Euro erzielen würde, scheint eine Fälschung mehr als unwahrscheinlich. Nicht zuletzt, weil es sich vom Duktus her um eine typische, tadellose Kanzleischrift des 17. Jahrhunderts handelt.
Umso spannender, dass sich das vergilbte Pergament im umstrittenen Kunstgüter-Nachlass des SS-Phantoms Hans Joachim von Alten wiederfand. Dessen Sammlung umfasst auch höchst umstrittene Gegenstände aus dem «Deutschen Ahnenerbe» aus Tibet und der Amazonas-Region, die erst kürzlich wieder zum Vorschein kamen, wie «mysteries» exklusiv enthüllte. Darunter ein Das Schreiben von 1604. Zusammen mit etlichen weiteren umstrittenen historischen Schätzen und Dokumenten kam es kürzlich in Bayern zum Vorschein.
Kristallschädel alpenländischer Herkunft aus Himmlers Besitz, der laut dem kürzlich verstorbenen Wiener Kunstexperten Rudolf Distelberger nach eingehender Analyse «mindestens 400 Jahre alt» sein muss. Also ebenfalls keine moderne Fälschung, wie Kritiker anfänglich vermuteten. Fortsetzung folgt!
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/nazi-hort-pergament-schrift-aus-dem-jahr-1604-entziffert-page41-1.jpg17931279Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2012-01-01 12:00:002025-12-15 08:28:56Nazi-Hort: Pergament-Schrift Aus Dem Jahr 1604 Entziffert
9. Januar 7. Februar 8. März 16. Januar 14. Februar 15. März 23. Januar 21. Februar 22. März 31. Januar 1. März 30. März Fans dürfen weiterhin hoffen: Wie Regisseur Steven Spielberg kürzlich bestätigte, planen er, Harrison Ford (Bild) und Produzent George Lucas einen fünften und letzten Film der «Indiana Jones»- Saga: «Es hängt nun alles an Lucas, der am Drehbuch feilt. Noch fehlt ihm indes ein perfekter thematischer Aufhänger.»
Ob es den peitschenschwingenden Abenteurer bald ins Bermuda-Dreieck verschlägt? Zur Arche Noah? Nach Tibet?
Oder gar ans Grab von Dschingis Khan?
Was ist denn das? Ein Krieger mit einem Schild? Ein übermächtiger Gott? Oder mit etwas Fantasie gar ein ausserirdischer Astronaut samt «Alien-Kopf» in der Hand? Uralte Felszeichnungen dieser Art finden sich in Saudiarabien zuhauf, nicht zuletzt in der Nähe von Bir Hima in der Najran-Provinz. Bis heute gibt diese 2001 dort entdeckte Darstellung Rätsel auf. Was wollte man uns überliefern?
Ein Handy für den Regenwald Besitzen Sie ein altes Handy, das Sie nicht mehr brauchen?
Dann spenden Sie es für einen guten Zweck. Zum Beispiel an das «Regenwald-Schutz-Projekt Chanchamayo Peru» – eine kleine, aber feine Privatinitiative einiger deutscher Idealisten.
Mitinitiator Harald Petrul: «In armen Ländern ist ein gebrauchtes Handy oft die einzig finanzierbare Möglichkeit, Kommunikationsnetzwerke für die Bevölkerung aufzubauen und somit Entwicklungsarbeit zu leisten. Schicken Sie uns bitte Ihr altes Gerät. Gerne werden wir es fachgerecht aufbereiten oder einem ökologisch nachhaltigen Recycling zukommen lassen.»
Mehr Infos im Internet unter:projekt-chanchamayo.jimdo.com.
Handy-Versand an: Regenwaldschutz-Projekt Peru c/o Harald Petrul, Bahnhofstrasse 15, D-25451 Quickborn.
Wochenlang rätselte die Internet-Gemeinde: Was sind das für merkwürdige Strukturen, die via «Google Earth» in der Wüste Gobi zu entdecken sind? Selbst aus dem All erkennt man dort klare Linien, die riesige, bizarre Muster ergeben. Auf manchen Bildern sind sogar zerstörte Fahrzeuge und Häuser zu sehen.
Eine Art chinesische Area 51? Ein Flugplatz für Ausserirdische? Jetzt scheint das Rätsel gelöst – wenn man dem chinesischen Militär glauben darf. So erklärte ein Armeeangehöriger der Pekinger Zeitung «Global Times», dass es sich bei den Konturen um Anlagen eines einst streng geheimen Testzentrums für Raketen und Flugzeuge handle, das allerdings bereits seit 2008 der Öffentlichkeit bekannt sei.
Wie konnten die Sicherheitsbehörden der Bundesrepublik eine jahrzehntelange Mordserie rechter Extremisten übersehen? Das fragt sich seit Wochen ein ganzes Land. «mysteries»-Redakteur Jan Fischer erinnert sich an seine eigenen Kontakte mit dem deutschen Verfassungsschutz und dessen dilettantischem Anwerbeversuch.
Die deutschen Verfassungsschutzbehörden stehen derzeit wieder mal massiv in der Kritik: Haben Polizei und Inlandsgeheimdienst tatsächlich nicht gemerkt, dass eine Bande durchgeknallter Neonazis seit Jahren mordend durchs Land zieht? Oder stecken die Schlapphüte selbst so tief im braunen Sumpf, dass sie eher als Täter denn als Aufpasser agierten?
Ob Politiker oder Presse: Trotz des riesigen Medienrummels scheint sich offenbar kaum jemand mehr an einen ebenfalls brisanten Vorfall im äussersten Südwesten Deutschlands zu erinnern, der vor zwei Jahren für Schlagzeilen sorgte. Auch damals flog in Weil am Rhein bei Lörrach ein Extremist auf, der gerade dabei war, eine Bombe zu bauen. Und auch dieser junge Mann hatte Kontakt zur NPD: Thomas B. (Name der Red. bekannt) war Stützpunktleiter der «Jungen Nationaldemokraten» in Lörrach.
Die Parallelen zum aktuellen Skandal sind offensichtlich: Auch damals ahnten die Behörden scheinbar nichts von den explosiven Plänen des aktiven und organisierten Jungnazis. Erst ein Hinweis von Aktivisten der «Autonomen Antifa Freiburg» liessen Staatsschutz, Kriminalpolizei und Verfassungsschutz aktiv werden. Die linksextremistischen Hacker hatten zuvor den E-Mail-Verkehr von Thomas B. geknackt und mitgelesen. Dort entdeckten die Autonomen, dass der Neonazi Zutaten für den Bau einer Bombe zusammenkaufte. Sie informierten die Polizei, die darauf die Wohnung von Thomas B. stürmte und das explosive Material entdeckte – ausserdem ein Sturmgewehr, eine geladene Pistole und diverse verbotene Messer.
Vermutlich wollte Thomas B. mit dem Sprengstoff ein Kulturzentrum in Freiburg attackieren. Ein Blutbad wäre garantiert gewesen – immerhin hortete der damals 22-Jährige insgesamt 22 Kilo Rohmaterial für den Bau einer Bombe.
Dreiste Kooperationsanfrage «mysteries»-Mitarbeiter Jan Fischer erinnert sich: «Bei Recherchen zu diesem Kriminalfall gelangte ich damals als Journalist in den Besitz brisanter Akten von und zu Thomas B. Darauf konfrontierte ich das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg mit diversen Fakten aus diesen Unterlagen und war verblüfft: Der Geheimdienst hatte keine Ahnung davon – oder zumindest tat er so.»
Doch es kam noch dicker: «Kurz nach dem Interview kon- Original-Logo des Verfassungsschutzes.
taktierte mich der Nachrichtendienst überraschenderweise nochmals – mit einem heiklen Anliegen: Mit aufreizender Freundlichkeit fragte eine Behördenmitarbeiterin, ob ich meine Unterlagen und Informationen denn nicht an den Verfassungsschutz weitergeben könnte: ‹Ihre Informationen könnten für unsere Abteilung ‹Strategische Analyse› von grossem Interesse sein›, so die Dame.»
Ein Journalist als Zuträger für einen Geheimdienst? Nein, danke, sagte sich Fischer: «Ein Reporter hat schliesslich die Pflicht, seine Informanten und Quellen zu schützen, erklärte ich der Verfassungsschützerin. Besonders brisant und dreist empfinde ich die Anfrage des Verfassungsschutzes angesichts der Tatsache, dass ich zu jener Zeit als Journalist für eine grosse Schweizer Zeitung arbeitete und damals auch in der Schweiz lebte. Der Baden-Württembergische Geheimdienst
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/mieses-spiel-so-buhlen-deutsche-geheimdienste-um-journalist-page56-1.jpg712702Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2012-01-01 12:00:002025-12-15 08:28:56Mieses Spiel: So Buhlen Deutsche Geheimdienste Um Journalisten
Bis heute schlummern grosse Teile von Ägyptens Erbe immer noch im Sand. Das musste auch eine kleine Reisegruppe aus der Schweiz feststellen, als sie in der Wüste bei Sakkara kürzlich nichtsahnend über eine waschechte Mumie stolperte.
Unerwarteter Fund im Wüstensand: Anfangs Oktober 2011 hielt sich der iranische Globetrotter Alireza Zarei mit einigen Kollegen aus der Schweiz im ägyptischen Sakkara auf, um die dortigen Grabanlagen zu besichtigen. Gespannt wartete die kleine Reisegruppe auf den Wächter mit dem Schlüssel und stapfte in dieser Zeit auf eine nahe gelegenen Düne hinauf.
«Ein paar von uns scharrten dort ungeduldig mit den Füssen im Sand», erzählt Zarei. «Passt auf, sonst findet Ihr noch einen Schatz!» schmunzelte er. «Prompt rief einer meiner Kollegen kurz darauf: Guckt mal, ich glaube, ich habe eine Mumie gefunden!»
Allgemeines Gelächter.
Doch der Mann meinte es ernst. Neugierig begann die Gruppe im Sand zu buddeln. «Tatsächlich kamen bald Bandagen zum Vorschein», erinnert sich Zarei. «Mit den Händen haben wir dann vorsichtig weitergescharrt und sahen, dass da auch noch Knochen waren. Da lagen tatsächlich die Reste einer Mumie im Wüstensand – direkt vor unserer Nase.»
Plötzlich gesellten sich zwei junge Studentinnen zur Gruppe: «Ziemlich aufgeregt begannen diese ebenfalls ‹Mummy, mummy!› zu rufen, und wie es der Zufall wollte, stand wenige Minuten später schliesslich auch der Direktor von Sakkara neben uns, um sich den Fund mit kritischem Blick anzuschauen.»
Rettung in letzter Minute Anfänglich glaubte der ägyptische Spezialist der Gruppe kein Wort – merkte aber bald, dass er falsch lag. «Am Ende lief es darauf hinaus, dass unserem Reiseorganisator beinahe eine Anzeige wegen illegalen Grabungen aufgebrummt worden wäre. Nur mit Müh und Not konnte er die ägyptischen Behörden vom Gegenteil überzeugen.»
Und die Mumie? «Die wurde von den Arbeitern kurz darauf wieder zugekippt, wie ich nachträglich erfuhr», erzählt Alireza Zarei. «Schade eigentlich.» red.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/hoppla-da-liegt-ja-eine-mumie-im-wuestensand-page37-1.jpg1439334Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2012-01-01 12:00:002025-12-15 08:28:55«Hoppla – Da Liegt Ja Eine Mumie Im WüStensand!»
Daniel Jackson: «Wann wird die akademische Gemeinschaft endlich die Tatsache anerkennen, dass die Pharaonen der vierten Dynastie die grosse Pyramide nicht erbaut haben?
Hören Sie: Innerhalb der Pyramide, dem unglaublichsten Bauwerk, das jemals errichtet wurde, finden sie keinerlei Inschriften, welcher Art auch immer!»
ürich, an einem kalten Oktobertag. Lokaltermin im Hotelpalast Dolder Grand – einer der nobelsten Adres-Zsen der Schweiz. Es dunkelt bereits, als das Taxi nach etlichen Kurven endlich seinen Zielort erreicht, hoch oben über dem See. Uniformierte Pagen eilen zur Wagentüre, machen eifrig Bücklinge und heissen einen mit eingefrorenem Lächeln in der luxuriösen Scheinwelt willkommen.
Routinearbeit.
Schliesslich könnte sich bereits in der nächsten Limousine Lady Gaga räkeln. Oder Silvio Berlusconi schmollen.
Über den teuren Teppich gehts in die ebenso pompöse wie sterile Hotel-Lobby. Man würde demnächst abgeholt und zur Suite geführt, heisst es. Dort, wo uns Roland Emmerich bereits erwarte – der erfolgreichste deutsche Hollywood-Regisseur aller Zeiten. Der Mann, der mit Mystery-Kino-Epen wie «Stargate», «Independence Day» oder «2012» zwar Tausende von Kritikern auf den Plan rief, aber auch Milliarden von Kinobesuchern entzückte. Der deutsche Spielberg aus Sindelfingen (Baden Württemberg), der Mehrheits-Filme produziert, in denen Minderheiten der Mehrheit Paroli bieten.
Tausend Fragen. Und so wenig Zeit. Knapp zehn Minuten wurde «mysteries» von Sony Pictures fürs Interview mit dem «Master of Disaster» gewährt. Zwecks Promotion seines neuen Filmes, in dem er mit der frechen These provoziert, dass William Shakespeare kein einziges seiner Werke selber schrieb (siehe Heft Nr. 3/2011). Später erfährt man, dass der Mann iPads hasst und Bücher liebt, weil er beim Lesen gerne Eselsohren reinfalzt. Weiter, dass er sich aus purer Neugier mal persönlich auf Facebook anmeldete und abends erschreckt wieder ausloggte, weil sein Blackberry vor lauter Meldungen schier explodierte. Und dass er derzeit einen neuen Film über die technologisierte Zukunft im Jahr 2050 plant – «katastrophal, wie man es von mir gewohnt ist».
«Oh wow – das freut mich wirklich sehr…»
«Es ist so weit», wispert ein junger Mann in Schale schliesslich und bittet nach oben. Nach einem schier endlosen Marsch durch edeldunkle Gänge öffnet sich eine Türe. Roland Emmerich – in Jeans und mit Dreitagebart – winkt bereits. «Komm einfach rein», lächelt der Regisseur, der in seinen Filmen – bis auf die muslimische Kabaa – wohl schon so ziemlich alles in die Luft jagte, was anderen heilig ist.
Den ganzen Tag stand er Medienvertretern aus aller Welt bereits Red und Antwort, wie einem von seinen Managern zuvor ehrfürchtig eingetrichtert wurde. «Mein allerletztes Interview für heute», bestätigt Emmerich. «Und das erst noch auf Deutsch – wunderbar!» In lockerem Plauderton fügt er an, dass man sich duzen soll. «Das ist unkomplizierter.» Schnell wird denn auch klar: Roland Emmerich ist ein bescheidener, charmanter Gastgeber. Ohne jeglichen Dünkel. Kein Star. Sondern ein Mensch.
Die Zeit ist knapp. «mysteries» nutzt die Gunst des Augenblicks, um dem Regisseur eine persönliche Grussbotschaft von Erich von Däniken in die Hand zu drücken, samt zwei aktuellen Heften. «Oh, wow!» entfährt es dem Altmeister. «Das freut mich wirklich sehr.» Für einen kurzen Moment strahlt er verschmitzt wie ein kleiner Junge. Noch einmal ein leises «Wow…». Dann plaudert der Profi aus dem Nähkästchen.
mysteries: Weil wir gerade bei Erich von Däniken sind: Wer Deinen Film «Stargate» kennt, ahnt, dass Du Dich bereits in jüngeren Jahren mit Dänikens Theorien beschäftigt haben dürftest…
Roland Emmerich: Natürlich! Ich habe auch alle seine Bücher gelesen. Ich habe damals sogar seinen allerersten Dokumentarfilm «Erinnerungen an die Zukunft» im Kino gesehen – und das gleich mehrmals. Ich bin ein absoluter Bewunderer von Erich von Däniken! Was ich bei ihm immer toll fand: Dass er einfach den Mut hatte, seine kontroversen Theorien über Ausserirdische aller Kritik zum Trotz publik zu machen und öffentlich dafür einzustehen. Das ist ja leider etwas, was heute fast schon verschrieen ist: Wenn man sich in dieser Gesellschaft nicht im Mainstream bewegt, wird man schnell zu Tode gebrüllt.
Deine Filme sind ja auch immer ein Plädoyer für Aussenseiter oder Querdenker.
Genau. Ganz offensichtlich gibts es noch mehr Menschen, die anders denken, sonst würden sich ja nicht derart viele Leute meine Filme anschauen.
In einer der Anfangsszenen von «Stargate» lässt Du den jungen Daniel Jackson seine alternativen Ideen vor stockkonservativen Ägyptologie-Koryphäen vortragen, die nach und nach den Saal verlassen. Die Anspielungen auf Däniken sind augenscheinlich, auch wenn dessen Name im Film nicht fällt. Kann man das so sagen?
Absolut! Natürlich weiss ich, dass das Aussenseitertheorien sind. Aber nur weil es Aussenseitertheorien sind, müssen sie eben nicht zwingend falsch sein. Manchmal sind gerade solche Leute Vorreiter von etwas sehr Wichtigem. Da gibts ja nicht zuletzt den berühmten Ausspruch von Max Planck: «Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich Ausgabe 1/12 Diverses Ägypten zu überdenken!» – Anfangsszene aus Emmerichs «Stargate»-Film (weiter auf S. 54) Ein Professor aus dem Publikum fällt ihm ins Wort: «Sie haben leider nicht die Tatsache erwähnt, dass Colonel Howard Vyse Inschriften von Steinhauern gefunden hat, mit Cheops’ Namen und zwar innerhalb der Pyramiden!»
Jackson: «Diese Entdeckung war eine Fälschung…»
Professor: «Ich hoffe, Sie können das beweisen.»
Jackson beginnt auf einer Wandtafel die umstrittenen Hieroglyphen aus den Entlastungskammern aufzuzeichnen.
Ein anderer Professor mit Bart unterbricht ihn: «Wer also, denken Sie, hat die Pyramiden erbaut? Bewohner von Atlantis? Oder vielleicht gar Marsmenschen?» Gelächter im Saal.
Viele der Anwesenden verwerfen grinsend die Hände.
Von Aussenseiter-Theorien fasziniert: Roland Emmerich bei den Dreharbeiten zu seinem Shakespeare-Film (2011).
als belehrt erklären, sondern dadurch, dass die Gegner allmäh- Heute vermutlich noch nicht – obwohl es auch andere Stimmen lich aussterben und dass die heranwachsende Generation von gibt. Aber in sehr, sehr naher Zukunft wird das sicherlich gevornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.» Vielleicht ist schehen. Die Möglichkeiten sind ja bereits da. Ich habe erst das bei meinem neuen Shakespeare-Film ja auch ein bisschen kürzlich darüber gelesen, dass mittlerweile bereits erste Versuso. Wer weiss? Mit den orthodoxen Geschichtsschreibern habe che in diese Richtung gemacht werden.Vermutlich ist das in unich ja ebenfalls meine liebe Mühe.
serer Situation auch eine Sache, die wirklich wichtig wird. Denn wenn das mit der Klimaerwärmung so weitergeht, staut sich ja In Deinem Erstling «Das Arche Noah Prinzip» aus dem immer mehr Energie auf unserem Planeten auf: Stürme, Torna-Jahr 1984 gehts um eine Raumstation, mit der das Wetter dos, Tsunamis – immer öfter sind sie stärker als jemals gemesauf der Erde manipuliert wird – ehe das Militär die Techsen. Das wird ja irgendwann mal zum Problem.
nologie für kriegerische Zwecke missbraucht. Zur damaligen Zeit war diese Idee ziemlich visionär! Was denkst Du Auch Ägypten scheint Dich nicht loszulassen. Wie stehts knapp zwanzig Jahre später: Wird das Wetter heute bemit Deinem langjährigen Projekt über den ägyptischen reits manipuliert?
Pharao Tutanchamun?
Fortsetzung von Seite 53: «Die Sphinx ist älter als angenommen» («Stargate», 1994) Jackson wehrt sich: «Die Frage ist nicht, wer die Pyramiden gebaut hat, sondern wann sie erbaut wurden. Ich meine, wir alle wissen, dass neue geologische Beweise die Sphinx auf eine viel frühere Periode datieren. Und mit diesem Wissen, denke ich, sollten wir langsam anfangen, alles was wir bisher als gültig anerkannt haben, neu zu beurteilen.»
Noch während Jackson spricht, verlassen immer mehr Professoren den Saal. Irgendwann dreht sich der Aussenseiter um und bemerkt, dass er vor leeren Rängen spricht. Vor dem Eingang verharrt lediglich eine alte Dame – um ihm später uralte technologische Relikte aus dem alten Ägypten zu zeigen, von denen er bis dahin nicht mal zu träumen wagte…
Diesen Film will ich immer noch machen. Da haben wir soeben einen neuen Autor angeheuert, der eine weitere Drehbuchfassung schreiben soll. Das soll so ein bisschen klassisches Erzählkino werden. Ich würde das alte Ägypten gerne wieder auferstehen lassen, ich war schon immer fasziniert von diesem Land – in zweien meiner Filme waren ja auch die Pyramiden zu sehen. Jetzt will ich endlich mal einen relativ realistischen, gut recherchierten Film über das Land der Pharaonen drehen – und die Epoche von Tutanchamun scheint mir nach wie vor eine der interessantesten Perioden der altägyptischen Zeit.
Du schlachtest in Deinen Werken gerne heilige Kühe. Woher kommt diese Lust?
Na ja, irgendwie war das schon immer so. Ich habe seit jeher gerne den Provokateur gespielt. Bereits meine Mutter hat mich früher oft gerügt: Warum bist Du eigentlich so frech? Musst Du immer was anderes sagen als die anderen? Ich glaube halt nicht alles so schnell. Insofern war bereits das «Arche Noah Prinzip» ziemlich kritisch – im politischen Sinn. Auch in meinen späteren Unterhaltungsfilmen habe ich immer versucht, zumindest ein paar kleine Momente einzubauen, wo die Leute vielleicht so ein bisschen sehen, wie ich über gewisse Dinge denke.
Däniken hast Du gelesen. Verstorbene Vorreiter und Autoren der Mystery-Szene wie Robert Charroux oder Zecharia Sitchin dürften Dir wohl ebenfalls etwas sagen?
Oh ja, speziell als ich «Stargate» und «Independence Day» gedreht habe, las ich mich durch viele derartige Bücher. Ich bin eben eine totale Leseratte! Meine Mutter hat immer gesagt: Kannst Du jetzt nicht mal Dein Buch weglegen und auf die Strasse gehen, um wie normale Kinder zu spielen? So hat damals alles angefangen. Natürlich las ich später auch «Fingerprints of the Gods» von Graham Hancock. Und ich habe auch viel mit Whitley Strieber diskutiert. Dessen Buch «The Coming Global Superstorm» habe ich sogar als Vorlage für meinen Film «The Day after Tomorrow» verwendet. Und Strieber ist bekanntlich ein heftiger Verfechter des UFO-Phänomens, speziell was die angeblichen Entführungen angeht…
Hast Du selber schon mal ein UFO gesehen?
Nein, eben nicht! Gott, was würde ich drum geben, ein UFO zu sehen – dann würde ich wohl auch dran glauben. Ich finde die Idee jedenfalls sehr interessant – superinteressant! Und ich habe auch immer gesagt, so wie kürzlich auch Stephen Hawkins zu bedenken gab: Falls uns Aliens tatsächlich aufsuchen, Ausgabe 1/12 Diverses «2012»-Spektakel von Roland Emmerich: Versteckte Leckerbissen für Querdenker und Mystery-Freunde Ob Hinweise auf vergessene Sachbuch-Klassiker über die Erdkrustenverschiebung des Mystery-Pioniers Professor Charles Hapgood («The Path of the Pole») oder Bestseller über die beunruhigende Aktivität unserer Sonne: Auch in seinem Epos «2012» streute Roland Emmerich winzige, augenzwinkernde Hinweise auf seine Sympathie für alternative Gedanken und Aussenseiter – bereits in den Anfangsszenen des Films: Tief unten, in einer Edelstein-Mine brodelt das Grundwasser wie in einem Kochtopf. Entsetzt deutet ein Protagonist auf seinen Computer (Bild oben): «Die stärkste Sonneneruption seit Menschengedenken! Zum ersten Mal verursachen die von der Sonne kommenden Neutrinos eine physikalische Reaktion. Es hat den Anschein, dass sie zu einer neuen Art von Kernteilchen mutiert sind. Sie erhitzen den Erdkern und verhalten sich wie Mikrowellen!» Für Fantasten ein Schmaus – für Schulwissenschaftler ein Graus.
Wenige Szenen später rast einer der Hauptdarsteller zum Weissen Haus, um den amerikanischen Präsidenten über den drohenden Weltuntergang zu informieren. Unterwegs stösst er auf einen wütenden Mob, der gegen das Regime protestiert. Typisch Emmerich: Für Sekunden ist auch ein Plakat gegen die umstrittenen G8-Gipfel zu sehen (Bild links). Kurz darauf mahnt ein vermeintlich durchgeknallter Untergangsprophet: «Unsere Sonne wird eine derart gewaltige Strahlung abgeben, dass der Erdkern zu schmelzen beginnt. Und die Oberfläche unseres Planeten kann sich frei bewegen. 1958 nannte Professor Hapgood diesen Vorgang Erdkrustenverschiebung. Einstein hat diese Theorie unterstützt.» Im Film behält der Aussenseiter recht – ehe ihn eine Feuerwelle wegfegt.
Erneuter Szenenwechsel. Nachts im Pariser Louvre: Eilig packen US-Agenten Leonardos «Mona Lisa» weg und ersetzen sie heimlich durch ein Imitat. Neben ihnen: Die amerikanische Präsidententochter sowie der Louvre-Direktor. «Eine perfekte Kopie!» schwärmt die Frau: «Unsere Welt ist voller Fanatiker, die ihr Schaden zufügen könnten.
Denken Sie nur an die Buddha-Statuen, die in Afghanistan gesprengt wurden. Unsere Kulturstiftung hat bereits eine Auswahl aus den Sammlungen des British Museum, und dem Metropolitan.» Dem Museumsdirektor ist die Sache nicht geheuer. «Sie wird wohl sicher sein, versteckt in einem Bunker in der Schweiz?» meint er nachdenklich. Die Frau nickt: «Vollkommen sicher! Nur mit Infrarot erkennt man den Unterschied.» Der Franzose bleibt skeptisch, will das Vorgehen auffliegen lassen. Kurz darauf schneidet Emmerich auf eine News-Sendung im TV: «Der Direktor des französischen Nationalmuseums war heute morgen auf dem Weg zu einer Pressekonferenz im Louvre, als er in demselben Pariser Tunnel den Tod fand, in dem 1997 auch Prinzessin Diana starb.»
Emmerich auf dem Filmset.
«Ich würde liebend gerne mal ein UFO sehen.»
dürften sie sehr gefährlich für uns sein.
Vielleicht sind wir für die einfach so eine Art Ameisen. Wir müssen uns nur mal selber anschauen: Jedes Mal, wenn wir irgendwo hingingen, um «Zivilisation» zu bringen, ging das für die «Besuchten» ziemlich übel aus. Ob das nun die nordamerikanischen Indianer waren, die australischen Aborigines, die Azteken oder die Inka… Dennoch würde ich sooo gerne ein UFO sehen. Bitte erhört mich da draussen – bitte!
Die Türe öffnet sich und herein kommt – leider kein ET. Höchst irdische Manager zeigen besorgt auf die Uhr und schleppen jede Menge Bücher herein, die Emmerich noch signieren muss. Ein paar private Worte, ein kurzer Händedruck, ein Lächeln und das wars. Denn die Welt dreht sich 2012 weiter. Auch für Querdenker Roland Emmerich. Wie brachte er es doch kürzlich so treffend auf den Punkt: «Wenn ein Verschwörungstheoretiker jemand ist, der Fragen stellt, dann bin ich gerne einer. Man muss alles hinterfragen – auch das, was in der Zeitung steht. Ich glaube nicht mehr viel von dem, was ich lese. Das sind alles nur Interpretationen und Deutungen von jemandem, der nicht weiss, was wirklich vor sich geht. Die Wahrheit ist immer viel komplizierter, als man denkt.»
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