So werden Deutschlands Zuschauer bevormundet
Seit 73 Jahren ist das »Dritte Reich« bereits Vergangenheit.
Dennoch werden oder bleiben viele TV- und Kino-Klassiker in Deutschland »dank« staatlicher Moralapostel immer noch kastriert, amputiert, verboten oder sonstwie verstümmelt.
Ob »James Bond«, »Raumschiff Enterprise« oder »Magnum«: Die von der Bundesregierung fortgeführte alliierte Nachkriegszensur treibt bis heute absonderlichste Blüten.
Film ›Wonder Woman‹ verboten. Eine nationalistische Partei wirft der israelischen Hauptdarstellerin Gal Gadot vor, sie sei an israelischen Angriffen auf den Gazastreifen beteiligt gewesen.« Zur Erinnerung: Die »Kölnische Rundschau« wurde von Reinhold Heinen begründet und erschien erstmals 1946. Heinen, der im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert war, erhielt von der britischen Besatzungsmacht die Erlaubnis zur Herausgabe einer CDU-nahen Zeitung.
In Russland wiederum wurde kürzlich die bitterböse europäische Filmsatire ›Der Tod von Stalin‹ verboten. »Das Werk ›entweihe historische Symbole‹«, zitierte am 30. Januar 2018 der»Tagesspiegel« und mahnte: »Stalin wird unter Putin wieder anschlussfähig!« Zur Erinnerung: Der »Tagesspiegel« wurde 1945 unter der Lizenz der »Information Control Division« der amerikanischen Militärregierung gegründet. Das Blatt war in der Sowjetischen Besatzungszone unerwünscht.
Dennoch gilt es, zuerst vor der eigenen Haustüre zu kehren.
Erinnern Sie sich beispielsweise noch an »Emanuelle 1« – jenen harmlosen Softerotik-Streifen von 1974, der heute selbst keusche Klosterbrüder kalt lässt? Nie gesehen? Sie haben nichts verpasst. Umso unglaublicher: 1984 steppte in der Schweiz deswegen der Bär – weil das öffentlich-rechtliche TV das französische KuschelÀlmchen nach Mitternacht ausstrahlen wollte. Es folgte ein nationaler Aufschrei der Empörung. Dutzende von Politikern verhinderten die Ausstrahlung, ebenso der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, aber auch die »Neue Zürcher Zeitung«. In Deutschland wurde das seichte Machwerk sogar erst 34 Jahre später von der Index-Liste gestrichen – am 31. Juli 2008.
Ähnlich hoch rauschten die Empörungswogen 1985, als Sylvester Stallones »Rambo 2« die Kinoleinwand eroberte: In Bayern und Baden-Württemberg wurde der aus heutiger Sicht vergleichsweise harmlose Baller-Streifen erst ab 18 Jahren freigegeben und landete in der Folge bis Ende 2010 (!) auf dem Index. So mancher aktuelle »Tatort« der ARD genügt, um sich am Sonntagabend zur besten Sendezeit ähnlich viel Brutalität vor Augen zu führen…
Was kaum einer weiss: In Form der»Bundespr üfstelle für jugendgefährdende Medien« (BPJM) wacht in Deutschland – im Gegensatz zur Schweiz oder zu Österreich – seit 1954 ein staatliches Moralgremium mit Argusaugen über Veröffentlichungen aller Art. Die selbstständig ◄ Honigbär Winnie Puuh.Entgegen westlicher Zeitungsberichte wurde sein neustes Filmabenteuer in China Empörte Bischöfe und Politiker verhinderten Erotik nach Mitternacht.
nicht verboten.
Ausgabe 6/2018 as machten sich deutsche Mainstream-Postillen in den letzten Jahren doch über Filmzensur ausserhalb WEuropas lustig: »Chinas Behörden haben den Bond-Film ›Skyfall‹ manipuliert«, wetterte »Die Welt« am 22. Januar 2013: »Eine Szene, in der ein französischer ProÀkiller einen chinesischen Wachmann in einem Wolkenkratzer in Shanghai tötet, wurde komplett herausgeschnitten, desgleichen die Erwähnung von Prostitution in Macao.« Zur Erinnerung: »Die Welt« wurde 1946 von den Siegermächten des Weltkriegs in der Britischen Besatzungszone in Hamburg gegründet.
Am 19. November 2015 verpulverte auch »Die Zeit« unnötig viel Druckerschwärze: »Die für ihre Prüderie berüchtigte indische Filmgenehmigungsbehörde hat zwei Kuss-Szenen im neuen James-Bond-Abenteuer ›Spectre‹ zensiert.« Au Backe! Zur Erinnerung: Die »Zeit« erschien 1946 erstmals als Blatt der so genannten Lizenzpresse – »veröffentlicht unter Zulassung Nr. 6 der Militärregierung« der Briten.
Am 1. Juni 2017 empörte sich die »Kölnische Rundschau«:»Nach dem Libanon hat auch ein Gericht in Tunesien den US-Zu guter Letzt soll nun auch noch Disneys neuer »Winnie Puuh«-Film in China verboten werden – »weil der verfressene Honigbär dem dortigen Staatspräsidenten ähnle«. So oder ähnlich schrieben es 2018 zumindest etliche deutsche Tageszeitungen unter Berufung auf den »Hollywood Reporter« ungeprüft von einander ab. Einzige positive Ausnahme: »Deutschlandfunk Kultur«. »Es kann durchaus sein, dass es der Film nicht nach China schafft«, präzisierte der öffentlich-rechtliche Sender: »Dann geht es ihm so, wie fast allen ausländischen Filmen. China hat nämlich eine strenge Quote, pro Jahr dürfen nur 34 ausländische Filme in den chinesischen Kinos laufen. Das ist der Hauptgrund, weshalb die meisten Filme aus dem Ausland keine Zulassung für den chinesischen Markt bekommen. Da mag Ideologie dabei sein. Es geht aber auch schlicht darum, die Marktbedingungen für die chinesische Kultur zu verbessern. Ein anderer Disney-Film wurde dieses Jahr ebenfalls abgelehnt.« Und bei uns? Alles noch viel scheinheiliger!
Zugegeben: Auch »mysteries« ist jede Art von Zensur zuwider.
Blieb bei ARD und ZDF bis 2011 unter Verschluss:»Raumschiff Enterprise«-Episode »Schablonen der Gewalt« von 1968.
agierende deutsche Bundesoberbehörde mit eigenem Haushalt gilt europaweit als einzigartig, was sie nicht sympathischer macht. Als eine ihrer ersten steinzeitlichen Amtshandlungen hatte das»Zensur-Gremium« nach seiner Gr ündung übrigens zwei Comics aus dem Verkehr gezogen, die als »schwerst jugendgefährdend« taxiert wurden: »Der kleine Sheriff« sowie zwei Tarzan-Heftchen (»Ergebnis einer entarteten Phantasie«). Jane im kurzen Höschen durfte der deutschen Jugend nicht zugemutet werden – so die einhellige Meinung.
Die Marschrichtung war klar, und so setzten die Sittenwächter zu einem rechtlich verbindlichen Feldzug gegen alles vermeintlich Anrüchige an, der bis heute immer wieder für Kopfschütteln sorgt. Denn ob Buch oder Film: Was auf dem Jugend-Index landet, ist oft auch für Erwachsene nicht zugänglich, weil es in Nach 25 Jahren endlich vom deutschen Index gestrichen:»Rambo 2« (1985).
Ausgabe 6/2018 27 blieb noch bis vor wenigen Jahren (!) etwa die Folge »Weltraum- Àeber« (1968), in der Vulkanier Spock dank Schnittschere und frei erfundener neuer Synchronisation nicht an seinen sexuellen Trieben, sondern an von ZDF-Oberen kindgerecht verordneten »Fieberträumen« leidet. Ganz zu schweigen von seinem Crewkollegen »Pawel Chekov«: Dieser mutierte in der deutschen Fassung zu »Pane Chekov«, um Westbürgern keinen russischen Vornamen schmackhaft zu machen.
»Für Zuschauer unter 16 Jahren nicht geeignet«?!
Besonders bunt trieben es die Sittenwächter auch mit der»Enterprise«-Folge »Schablonen der Gewalt« von 1968, in dem Captain Kirk & Co. unverhofft auf einem Nazi-Planeten landen, um dort für Recht und Ordnung zu sorgen. Der inhaltlich harmlose 50-Minüter wurde hierzulande erst 2011 (!) vor Mitternacht zum allerersten Mal ausgestrahlt – obwohl er aus heutiger Sicht keinen müden Hund mehr hinter dem Ofen hervorlockt. Selbst der private deutsche SyFy-Channel musste vor dessen Wiederholung auf Geheiss von oben zu später Stunde unlängst noch den ZeigeÀnger erheben. »Die folgende Sendung ist für Zuschauer unter 16 Jahren nicht geeignet!«, mahnte eine sonore Stimme – während auf anderen Sendern längst ohne Warnhinweis gelogen, gezankt, gebumst oder gemordet wurde.
Noch absurder: Bis 1975 (!) mussten sich westdeutsche Kinound TV-Freunde ohne ihr Wissen mit einer »entnaziÀzierten« Fas sung des US-Antikriegsepos »Casablanca« von 1942 zufrieden geben – um 25 Minuten gekürzt. Alle Szenen mit Hinweisen auf NS-Soldaten oder den Zweiten Weltkrieg: Weggeschnitten! Der tschechoslowakische Widerstandskämpfer Viktor Laszlo mutierte darin zu einem norwegischen Atomphysiker, der »rätselhafte Delta-Strahlen« entdeckt hatte. Und dies ausnahmsweise sogar auf Veranlassung des US-Verleihers Warner Bros. »In vorauseilendem Gehorsam erledigte der Filmriese jene Zensur, die sonst durch die Freiwillige Selbstkontrolle der deutschen Filmwirtschaft gedroht hätte«, feixte rückblickend sogar der »Spiegel«.
Selbst die »Sesamstrasse« wurde ab 1978 in Deutschland gekürzt und stattdessen mit eigenen Beiträgen ergänzt (»Samson und Tiffy«). Der Schere zum Opfer Àel damals nicht zuletzt »Oscar aus der Mülltonne«. Zu anarchisch befanden Westdeutschlands TV-Bosse angesichts des Wirtschaftsaufschwungs: »Niemand Oscar aus der Mülltonne. »Sesamstrasse«-Foto aus den 1970ern.
der Bundesrepublik nirgendwo ausgelegt oder sonstwie öffentlich beworben werden darf – also auch nicht im Internet. Damit wachen Deutschlands Sittenwächter quasi über alle mündigen Bürger in ihrem Land und entscheiden bis heute in letzter Konsequenz, was jeder von uns zu Gesicht bekommen darf – oder eben nicht.
Mit dem Siegeszug des Farbfernsehens in den 1970er-Jahren hielt die staatliche Zensur auch Einzug ins heimische Wohnzimmer. Ab 1972 begann das ZDF erstmals TV-Folgen der US-Originalserie von »Raumschiff Enterprise« auszustrahlen. Was niemand ahnte: Fast alle Episoden wurden für das hiesige Publikum bewusst Áapsig vertont, massiv geschnitten und teilweise um bis zu 13 Minuten gekürzt. Bis zur Unkenntnis verstümmelt lebt bei uns im Dreck!« Ebenso hemmungslos verunstaltet: In Deutschland weggeschnitten: Vorspannbild aus Disneys Kinderklassiker »Die tollkühne Hexe in ihrem fliegenden Bett« (1971).
Ausgabe 6/2018 Disneys farbenfrohes TrickÀlmmusical »Die tollkühne Hexe in ihrem Áiegenden Bett« von 1971 – und dies nur, weil der Film im Zweiten Weltkrieg spielt. Über 45 Minuten fehlen noch heute in der deutschen DVD-Fassung. Frei nach dem Motto: »Hauptsache, unsere Kleinen bekommen keine Nazis zu Gesicht.« Nicht weniger scheinheilig das folgende Jahrzehnt. Ex-KZ-Arzt, Embyronen-Forscher und Altnazi Hans Glaub alias Professor Carl Mortner wurde in der deutschen Fassung des Bond-Films »Im Angesicht des Todes« 1985 Áugs in »Jan Kopersky« umbenannt,»der als gebürtiger Pole früher für den KGB arbeitete«. Mordlustige deutsche Terroristen unter »Hans Gruber« im US-Klassiker»Die Hard – Stirb langsam« wiederum mutierten 1988 in unseren Kinos zu radikalen europäischen Terroristen unter Anführer»Jack«. Ebenso dreist geschnippelt wurde im selben Jahr bei der SAT1-Erstausstrahlung der uralten»Enterprise«-Zeitreisefolge»Griff in die Geschichte« aus dem Jahr 1967: Eine Nazi-Parade fehlte darin komplett, ebenso wie weitere Dialogzeilen von Spock und Kirk, so dass viel Wissen um eine positiv thematisierte »Friedensbewegung« verloren ging.
Selbst »Magnum« musste bluten In die Röhre guckten am Fernsehen derweil auch Fans der amerikanischen Detektiv-Serie »Magnum« (1980–1988): Bei ihrer deutschen Erstausstrahlung liess die ARD alle eingekauften Episoden mit Tom Selleck kürzen und unzählige antiamerikanische Bezüge zum Vietnamkrieg herausschneiden oder zugunsten der Vereinigten Staaten politisch verharmlosend umsynchronisieren. Mangels Internet, das es damals noch nicht gab, ahnte niemand etwas davon. »Unzensiert« war »Magnum« bei uns erst ab 1996 zu sehen! Nicht etwa im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – sondern auf dem Privatsender RTL, in weitaus korrekterer Synchronisation-Fassung.
Nichts Neues auch in der Gegenwart: Woody Allens Oscar-Klassiker »Stadtneurotiker« von 1978? Zu jeder Sendezeit ungekürzt, aber immer noch in verfälschter deutscher Synchronisation – ohne Hitler- 1996 nur massiv gekürzt zu sehen. Gags.»Jäger des verlorenen Schatzes« (1981) im TV-Nachmittagsprogramm? Um bis zu sieben Minuten gekürzt! »Jäger des verlorenen Schatzes« am Abend? Immer noch gekürzt, aber diesmal nur an wenigen Stellen – ebenso wie aberhunderte anderer Meisterwerke längst vergangener Jahrzehnte. Und dies obwohl unsere Jugendlichen an freien Nachmittagen kaum noch vor der Flimmerkiste sitzen, sondern lieber gamen, chatten oder sonstwie aufs Handy starren.
Fast schon abstrus muten denn auch die Begr ündungen der Bundesprüfstelle (BJPM) in ihren (vertraulichen!) Bulletins an, wenn es darum geht, Fehlentscheide aus der Vergangenheit zu revidieren – und Kino-Klassiker nach jahrzehntelangem Verbot öffentlich wieder freizugeben, KZ-Arzt oder KGB-Pole? »Bond«-Bösewicht Carl Mortner (1985).
was längst alle paar Monate geschieht. Haarsträubendes Beispiel der Neuzeit: »Im Februar 2008 wurde der Film ›Dirty Harry kommt zur ück‹ aus dem Jahr 1983 von der Indexliste gestrichen. Das Gremium sah die darin enthaltenen Gewaltdarstellungen nicht länger als verrohend an und verneinte dar über hinaus das Vorliegen einer Propagierung von Selbstjustiz.« Nicht minder kurios folgendes BJPM-Statement: »Im Oktober 2008 wurde der französische ErotikÀlm ›La Bête – Die Bestie‹ von 1975 aus der Liste gestrichen. Der Inhalt des Films war nach Auffassung des Gremiums unter besonderer Ber ücksichtigung der künstlerischen Aspekte nicht mehr als sexualethisch desorientierend anzusehen.« 2015/2016 schliesslich wurden auch die bis dahin verbotenen KultÀlme »Tanz der Teufel« (1985) und»Mad Max 1« (1980) endlich vom deutschen Index entfernt.
»Ich weiss genau, was Sie jetzt denken, und Sie haben recht!« Auch die beliebte Vietnamkriegkritische US-Kultserie »Magnum« mit Tom Selleck und John Hillerman war im deutschen TV bis»Casablanca« (1942): Der US-Kultfilm war in Deutschland bis 1975 nur in einer um 25 Minuten verstümmelten Fassung zu sehen.
Begründung: Ihr Inhalt »wirkt nach heutigen Massstäben weder Matthau, James Steward oder Charles Bronson, die im Zweiten verrohend noch zur Gewalttätigkeit anreizend«.
Weltkrieg ebenso unfreiwillig an die Fron t beordert wurden. Im Ebenso scheinheilig: Seit bekannt wurde, dass der 2008 ver- Gegensatz zu deutschen Schauspielern wurde kein einziger von storbene und mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete ihnen deswegen je öffentlich gebrandmarkt. Oh scheinheiliges Schauspieler Horst Tappert ab 1940 in jungen Jahren bei der Kanonenrohr!
Waffen-SS gedient hatte, bleiben über 280 »Derrick«-Folgen beim ZDF im Giftschrank. Demnach müssten ab sofort auch Fil-»Endlich ist die Jugend gerettet!« me von Hardy Krüger oder alle Bücher von Günter Grass boykot- Damit es ebenfalls nicht vergessen geht: Nach wie vor nur in tiert werden. Weil beide ebenfalls bei der SS Dienst tun mussten.
kastrierter Nachkriegssynchronisation auf DVD angeboten wird Mittlerweile fordern extremistische Kreise in den USA bereits in der Bundesrepublik auch Hitchcocks Klassiker »Über den das Verbot des Klassikers »Vom Winde verweht« (1939) Dächern von Nizza« (1955). Alle Hinweise auf die französische – weil darin aus heutiger Sicht die Skla-»Résistance« sucht man darin vergeblich. Und statt einen »deutverei gloriÀziert wird. Fehlt nur noch, schen General« zu erwürgen, fängt Cary Grants Haushälterin dadass Feministen dieser kruden Lorin einen »Löwen mit blossen Händen«. Dennoch heisst es im gik folgend sämtliche Hollywood-Deutschen Grundgesetz unter »22. Artikel 5« ebenso hübsch wie Blockbuster von Sex-Lüstling Harunzutreffend: »Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichtervey Weinstein ins Visier nehmen stattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine – oder Humor-Ikone Loriot ebenfalls Zensur Àndet nicht statt.« vom Bildschirm verbannt wird, weil Wie feixte bereits Erich Kästner in der »Münchener Illustrierer in jungen Jahren an ten« vom 4. Februar 1950 hinsichtlich des bevorstehenden »Geder Ostfront mit dem setzes über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften« und Eisernen Kreuz 1.
der Gründung der Bundesprüfstelle BPJM trefÁich: »Ich will mir, und 2. Klasse ausgebevor man mir’s umbindet, kein Feigenblatt vor den Mund nehzeichnet wurde und men! Wenn's schon nicht gelingt, die tatsächlichen Probleme zu im KriegsÀlm»Der lösen – die Arbeitslosigkeit, die Flüchtlingsfrage, den Lastenauslängste Tag« einen Nagleich, das Wohnungsbauproblem, den Heimkehrerkomplex, die zi-OfÀzier verkörperte.
Steuerreform – dann löst man geschwind ein Scheinproblem. Ganz zu schweigen Hokuspokus – endlich ein Gesetz! Endlich ist die Jugend geretvon Hollywood-Haudegen tet! Endlich können sich die armen Kleinen am Kiosk keine Aktwie Ernest Borgine, Walter fotos mehr kaufen und bringen das Geld zur Sparkasse.« ■






































































































