Ihre Meinung interessiert uns! Schreiben, in «mysteries»: Im Atommuseum Haigerloch (dessen Besuch ich nur empfehlen kann) ist nicht nur ein 1:1-Modell des Versuchsreaktors ausgestellt, sondern auch ein Originaluranwürfel (siehe Foto). Ge-Klasse!

Gratulation zur neuen Ausgabe, die in Farbe natürlich toll rüberkommt und auch wieder sehr interessante Themen enthält. Klasse!

Andreas von Rétyi (D) Gelungene Überraschung Diese Überraschung ist Ihnen wahrlich gelungen: In Farbe präsentiert sich Ihr Magazin besser als je zuvor. Alle Achtung. Wie schaffen Sie es nur, immer wieder an all die neuen Informationen zu gelangen? Weiter so!

Marc Roth (CH) Warum werden Tiere krank?

Der Bericht über «Tierkommunikation» hat mich als Hundehalterin hellhörig gemacht. Viele Besitzer «zapfen» von ihren Lieblingen leider regelmässig Energie ab, ohne es zu merken. Später wundern sie sich, warum «ihr» Tier plötzlich krank wird. Ein Tipp: Versuchen Sie sich mal für zehn Minuten ganz bewusst in Ihr Tier hineinzuversetzen. Und versuchen Sie, die Welt aus dessen Augen zu beobachten. Vielleicht geht Ihnen dann ein Licht auf, was ihm fehlt…

Anna Acklin (CH) Apropos Handy-Strahlung Zum Thema «Fliegende Handy-Antennen» (Nr. 5/2006): Der so genannte Vorteil, die Handy-Strahlung würde auf ein Tausendstel reduziert, ist so nicht richtig.

Es spielt keine Rolle, wo sich Sender und Empfänger befinden. Ob am Erdboden, in der Luft oder im Weltraum, die Intensität der Strahlung reduziert sich im Quadrat der Entfernung und natürlich auch durch Hindernisse wie Wände, Decken, Bäume, Berge und andere stehende Dinge.

Um eine Station in 20 Kilometern Entfernung zu erreichen, benötigen Sie im Gegensatz zu einer Station in etwa 2 Kilometern Entfernung nach Adam Riese 100 mal mehr Sendeleistung im Handy. In der Schweiz würde daher statt weniger eher mehr «Elektrosmog» produziert werden. Vermutlich ist das Bild zu dem Artikel etwas korrekter, hier werden nur die Sendeanlagen der einzelnen Funkzellen per Funk vernetzt. Das würde den «Elektrosmog» aber auch nicht verringern.

WLAN und auch WiMAX benutzen überdies hauptsächlich die Frequenzen der Mikrowellenherde, man sollte sich daher auch unbedingt von diesen Geräten fernhalten, wenn man Elektrosmog-Geplagter ist.

Aber nun eine noch interessante Entdeckung. Vorausschicken möchte ich folgendes: Die Karte von Piri Reis, andere alte Karten und Mythen lassen vermuten, dass es einst eine Landbrücke zwischen Südamerika und der Antarktis gab. Mit Google Earth kann man in dieser Region eine massive Zerstörung des Meeresbodens zwischen 55° und 60° südlicher Breite erkennen.

Die Zerstörung des Meeresbodens südlich von Kap Hoorn könnte durch einen grösseren Meteor hervorgerufen worden sein. Da die Breite des «Kraters» etwa 500 Kilometer und die Länge 1500 bis 2000 Kilometer beträgt, muss es sich um einen ziemlich grossen Brocken gehandelt haben, der die Erde aus dem Westen kommend am unteren Rand getroffen hat. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Name «Terra del Fuego» (Feuerland) für den unteren Teil des südamerikanischen Kontinents.

Dieter Preschel (D) Uran-Würfel im Museum Die Gerüchte und Fakten um Hitlers Atombombenprojekte verfolge ich seit einigen Jahren. Hier eine Ergänzung zum Bericht mäss der offiziellen Museumspublikation «Atommuseum Haigerloch – Geschichte deutscher Atomforschung, der erste Meiler, Originalberichte der Wissenschaftler» wurden, basierend auf den Angaben von Prof. von Weizsäcker und Dr. Wirtz, Hunderte von Uranwürfeln am 26. April 1945 durch eine Sondergruppe von ALSOS (GB/USA) auf dem Schlossfeld bei Haigerloch sowie Schweres Wasser in Benzinfässern im Keller einer alten Mühle in Haigerloch gefunden. Verschiedene Fotografien im Buch zeigen die Bergung der Uranwürfel (darunter auch das Bild, das in «mysteries» publiziert wurde).

Andreas Trottmann (CH) Buch-Tipp aus Luxemburg Falls Sie wirklich erfahren möchten, was sich hinter dem Geistheilen verbirgt, so möchte ich Ihnen gerne das Buch von Dave Hunt, «Die okkulte Invasion», empfehlen.

Selten hat mich ein Buch mehr fasziniert, auch wenn es meiner Meinung nach ein falsches Bild der Homöopathie zeichnet und leider nicht die Wesenveränderungen, die bei Transplantationen auftreten, zu kennen scheint. Ansonsten sollte dieses Buch ein Muss sein für jeden, der sich für die Welt jenseits des Materiellen interessiert.

M. L. (L) Hervorragend Ihre Zeitschrift ist sehr interessant, mit abwechslungsreichen Artikeln, vielen Informationen, Wissenswertem etc. Hervorragend! Ein grosses Kompliment und Lob. Ich wünsche der Redaktion weiterhin alles Gute – für viele neue Artikel.

Irene Gruber (A)

Ein Schild, das auf einem Tisch in einem Zimmer steht.
Ein großes Luftschiff, das durch einen blauen Himmel fliegt.
Der ägyptische Code von Robert Bauval
Ein Mannes Gesicht wird auf einem verschwommenen Foto gezeigt.

NOCH MEHR NASA-DATEN FÜR IMMER VERLOREN

Die NASA hat ein Problem: 700 Kisten mit Übertragungsdaten der Mond-Landungen sind spurlos verschwunden. Doch in Wahrheit ist alles noch viel schlimmer: Weitere Datenberge wurden nämlich gar nie gesichtet – geschweige denn fachgerecht konserviert.

Im NASA-Hauptquartier ist der Teufel los. Nein, diesmal ist kein Space Shuttle abgestürzt. Aber die wichtigsten Dokumente des glorreichsten Raumfluges der USA sind verschollen. Nein, wieder falsch, nicht im Bermuda-Dreieck, sondern irgendwo zwischen den National Archives in Washington und irgendeiner NASA-Einrichtung in Kalifornien.

Worum geht es eigentlich? Um Apollo 11 – also die Sache mit der ersten Landung von Menschen auf einem anderen Himmelskörper. Stattgefunden hat die Mission im Juli 1969. Drei Astronauten entschieden das «Spacerace» mit der Sowjetunion zugunsten des Westens. Dann das Übliche: Konfetti-Parade, Orden – und Filme mit den Beweisfotos, dass man da war.

Und genau die sind verschwunden – spurlos. Seit einem Jahr sucht man dieses unwiederbringbare Material verzweifelt. Jetzt aber ist die Sache brenzlig geworden, denn: Im Sommerloch haben die Medien Wind von der Sache bekommen und setzen Amerikas Vorzeigebehörde mächtig zu. Rudelmässig schwirren seither ganze «Auch die medizinischen Werte der Astronauten sind verschwunden.»

Scharen von Archivaren und Aktenverwaltern durch Gänge und Büros, suchen in Kellern und alten Anlagen nach dem Kostbarsten der US-Raumfahrt.

Mittlerweile steht so viel fest: Es fehlen insgesamt 700 Kisten mit Übertragungsdaten. Davon sind die Fotos und die Filme der Fernsehaufnahmen nur ein kleiner Teil. Auch fast sämtliche anderen Daten der Mission sind unauffindbar. Dazu zählen die medizinischen Werte der Astronauten Neil Armstrong, Edwin Aldrin und Michael Collins. Ferner fehlen im weiteren die Daten der beiden Raumschiffe «Columbia» (Mutterschiff) und «Eagle» (Mondfähre).

Alles noch viel schlimmer «mysteries» ging der Sache auf den Grund – und kontaktierte eine «Top- Quelle». Ergebnis: Es ist alles noch viel schlimmer! Apollo 11 ist nicht einmal die Spitze des Eisbergs. Vielmehr hat sich die NASA einer ungeheuren wissenschaftlichen und historischen Schlamperei schuldig gemacht, die in ihrer Tragweite den Brand der «Grossen Bibliothek» von Alexandria übertrifft.

Denn die Datenflut von interplanetaren Raumsonden und vielen weiteren Forschungssatelliten wächst und wächst – und versickert. Die Daten bleiben nicht nur ungenutzt und unregistriert. Ein grosser Teil der übermittelten Erkenntnisse bleibt sogar regelrecht ungesichtet.

«Buzz» Aldrins UFO-Sichtung: Ein alter Hut So beispielsweise Daten der beiden ersten US-Marslander Viking 1 und 2.

Kostenpunkt der beiden Missionen: zwischen 800 Millionen und einer Milliarde US-Dollar. Rund 20’000 Fotos der Unternehmen wurden nie eines Blickes gewürdigt. Aber rund ein halbes Dutzend neuer Späher hat seitdem den Roten Planeten weiter erkundet…

Das ganze Dilemma ist nicht erst seit einem Jahr bekannt, sondern bereits seit Ende der 80er-Jahre. Seinerzeit, ungefähr anfangs 1988 – also vor nunmehr bald 20 Jahren – kam erstmalig eine Expertenrunde zusammen. Das Ergebnis am runden Tisch war geradezu alarmierend: Die NASA hat eine regelrechte Datenkrise!

Die meisten Bits und Bytes verschwinden auf Magnetbändern, gespeichert auf irgendwelchen «Daten-Schrottplätzen». Und davon hat die NASA schon seit besagten 80er-Jahren weitaus mehr als ihr lieb ist. Alsda wären: das Space Science Data Center der NASA, das Goddard Space Flight Center sowie das Jet Propulsion Laboratory in Pasadena bei Los Angeles.

Und das sind nur einige der betroffenen Einrichtungen. «Ratlosigkeit herrscht bei der US-Raumfahrtbehörde», schrieb seinerzeit das Hamburger Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» über den Verbleib der Masse aller Magnetbänder: Mehr als 60 Prozent werden als unauffindbar abgeschrieben. Sie seien, erklärten Eingeweihte, «niemals auch nur in einem Katalog erfasst worden».

Stattdessen gibt die NASA Geld aus für historische Arbeiten, die sie kaum betreffen. Beispiel: Die Studie SP 2000-4408 «Challenge to Apollo». Das Werk umfasst nicht weniger als 1011 Seiten und hat gemäss Untertitel «Die Sowjetunion und das Weltraumrennen von 1945 bis 1974» zum Thema. Derweil verrotten die Magnetbänder oder werden durch einsickerndes Regenwasser unwiederbringlich zerstört. Damals wie heute fehlt es an Platz, Personal, Geld und Lagerkapazitäten.

Angesichts dieser Lage fragte seinerzeit bereits der couragierte Wissenschaftler Robert Wolff vom bekannten Jet Propulsion Laboratory: «Wie können wir noch neue Weltraumsonden fordern, wenn wir nicht wissen, wie wir die Datenflut bewältigen sollen?»

Seither hat sich die Lage weiter verschärft. Projekte wie das Hubble-Teleskop und die Raumstation ISS haben dazu bei- NASA-Astronaut auf dem Mond. Viele der Daten sind spurlos verschwunden.

getragen, die Datenflut in einen regelrechten Datensee zu verwandeln – einen ungenutzten, versteht sich. Davon betroffen sind Forschungsinstitute, Universitäten und Industriebetriebe, die allesamt dankbar wären, hätten sie nur Zugriff auf den Datenwust.

Und wie stehts in Europa?

Freilich: Welche Rätsel, Geheimnisse und Erkenntnisse in den Datenhorten verborgen sind, werden wir nie erfahren.

Denn selbst wenn sofort ein Rettungsprogramm vom Ausmass der Versetzung des ägyptischen Ramses-Tempels in Abu Simbel anlaufen würde, wären die meisten Informationen bereits unwiederbringlich verloren.

Somit ist das Apollo-11-Video leider längst kein Einzelfall. Aber selbst wenn es unauffindbar bleiben sollte, hat es zumindest etwas Positives bewirkt: Nämlich, dass die Öffentlichkeit endlich auf die Missstände aufmerksam geworden ist.

Und sogar die Politiker in den USA begreifen allmählich, dass sie es mit dem wohl grössten Daten-Skandal einer Behörde zu tun haben, den es in der Menschheitsgeschichte je gegeben hat. Wenigstens auf diesem Gebiet ist die NASA heute noch führend.

Übrigens: Es wird gemunkelt, dass auch bei der ESA, der europäischen Raumfahrtbehörde, in punkto Datenverwertung vieles im Argen liegen soll. Vielleicht findet sich ja ein Europa-Abgeordneter, der das Europäische Parlament in dieser Sache um Überprüfung bittet?

Carl Hulot ■

Ein Mann mit einem kahlen Kopf und einem Lächeln.
Ein Mann, der auf einer felsigen Oberfläche neben einer Raumstation läuft.

eine über zwei Meter grosse Antenne und müsse auf einem Fahrzeug stationiert sein.

Das passe nicht zum berichteten Raketenbeschuss. Die Schrumpfung sei ihm ganz unerklärlich. «Haut vielleicht, aber gleich auch Knochen?» fragt er. «Wohl kaum.»

Natürlich sei es nicht auszuschliessen, dass es Geheimprojekte gebe. Die High-Power-Microwave-Forschung laufe seit Mitte der 90er-Jahre in vielen Industrieländern, und Ideen für HPM-Bomben und Geschosse gebe es samt Zeichnungen genug.

Human Rights Watch (HWR) hat Israel bereits der Anwendung von Splitterbomben angeklagt, die gegen Zivilisten im Süden eingesetzt würden. Mitarbeiter hatten Fotos von Splittergranaten auf der israelischen Seite der Grenze gemacht und dabei auch Phosphorbomben entdeckt.

«Wir haben sie in den Waffenlagern der israelischen Armee im Norden gesehen», sagt Peter Bouckaert, Sprecher von HWR.

«Als offensive Waffe verstiessen sie gegen internationale Konventionen.» Die Verwendung chemischer und biologischer Waffen ist seit 1997 geächtet.

Egal wie die Diagnose lauten wird: Für Darine Kanoun und ihre Familie kommt jede Hilfe zu spät. Ihr Minibus liegt noch immer im Wasser unter der Brücke in Reimleh. Nicht alle Leichen konnten vom Roten Kreuz geborgen werden. Von oben sieht man noch deutlich den Fahrer im Wasser am Steuer sitzen. Als wäre die Fahrt nach Beirut noch nicht zu Ende.

Alfred Hackensberger ■

BAUVAL: NEUES BUCH

HIRT GESTORBEN PAPST ERWEIST ZWEITEM «GRABTUCH» DIE EHRE

Bestsellerautor und Ägypten-Experte Robert Bauval doppelt nach: Wie soeben bekannt wurde, erscheint im Oktober sein neustes Buch «The Egypt Code» – vorerst allerdings nur auf Englisch. Darin, so der Autor, will er seine erstmals 1994 veröffentlichte Theorie weiterführen, wonach die Pyramiden von Gizeh nach den Sternen ausgerichtet sind. Weiter soll das Buch laut Bauval einen «grossen einheitlichen Plan enthüllen, der den wundervollen Tempel von Oberägypten einbezieht».

Unter seiner Ägide entstanden Zauberschlösser wie Neuschwanstein oder Herrenchiemsee. Doch die Träume von Bayerns «Märchenwelt»-König Ludwig II. (1845 bis 1886) waren noch weitaus ambitionierter. Anhand von alten Plänen und Aufzeichnungen tüftelten Computerspezialisten der Münchner Firma Metamatix jahrelang an ihrem «Kosmos Ludwig» – einer spektakulären 3D-Show, welche die Traumwelt des Königs visualisiert.

Mitte Juli 2006 wurde ihre Arbeit erstmals öffentlich gezeigt. Darunter phantastisch anmutende Bilder des ersten lenkbaren Luftschiffs, welches der Österreicher Gustav Koch für ihn entwickelt hatte (Bild). 1884 liess sich der König ein erstes Modell vorführen, mit einem Kind am Steuer.

Ludwigs Tod, zwei Jahre später, bereitete dem Projekt leider ein jähes Ende.

Walter Hirt (67) ist tot. Der bekannte Schweizer Wirtschaftsanalyst, dessen Infobriefe und «Analysen und Empfehlungen für kritisch Denkende» nicht nur unter Insidern äusserst beliebt waren, ist am 28. Juli 2006 verstorben. Hirt hatte am Pfingstmontag einen Herzinfarkt erlitten, war aber schon bald guter Dinge und schmiedete eifrig Pläne für die Zukunft. Am 28.

Juli fühlte er sich nicht wohl und rief die Sanität an. Als diese bei ihm war, war er allerdings schon tot. Offenbar ist er an einem zweiten Herzinfarkt gestorben.

Hirt hatte sich seit 1980 bewusst auf Themen und Probleme konzentriert, «die in den abhängigen Medien kaum, unvollständig oder nur geschönt zur Darstellung gelangen».

Es besteht aus einem seidenähnlichen Stoff, der sich nicht bemalen lässt. Und es weist keinerlei Spuren von Farbe auf, wie Röntgen-Spezialist Donato Vittori von der Universität Bari gegenüber «mysteries» bestätigte. Dennoch zeigt der Schleier von Manopello das Antlitz Jesu. Handelt es sich um das legendäre «Schweisstuch der Veronika»? Dieser Frage geht nun offenbar auch Papst Benedikt nach und machte dem mysteriösen «Heiligen Tuch» seine Aufwartung.

Am 1. September 2006 landete der Papst mit dem Hubschrauber im kleinen italienischen Ort, wo das «Volto Santo» aufbewahrt wird. Zu Fuss begab er sich in die Kirche. «Dort verharrte er in Anbetung vor dem Allerheiligsten», wie Radio Vatikan berichtete. Sein Besuch wirft einige Fragen auf: Sollte das Tuch von Manopello nämlich tatsächlich echt sein – und vieles deutet daraufhin – wäre die im Vatikan zur Schau gestellte Reliquie des «Schweisstuch» eine Fälschung!

Der ägyptische Code von Robert Bauval
Ein Mannes Gesicht wird auf einem verschwommenen Foto gezeigt.

Pop-Star Céline Dion (hier mit Elton John). Auch ihr will Vipret geholfen haben.

den HC Fribourg-Gottéron, wo Vipret jahrelang Masseur und Betreuer war. Bykow: «Ich kenne Denis seit 15 Jahren und hatte das Privileg, bei zahlreichen seiner Wunder Zeuge zu sein.»

«Bin ein einfacher Bauer…»

Wissenschaftliche Studien oder Beweise für diese angeblichen Wunder gibt es allerdings keine, wie Vipret im Gespräch mit «mysteries» einräumt. «Man kann nichts beweisen. Aber die Ärzte wissen, was ich mache.»

Er sei ein einfacher Bauer, der seit dem sechsten Altersjahr auf dem Hof habe anpacken müssen. Mehr als die Grundschule hat der Mann, der seine Gesprächspartner prinzipiell duzt, nicht geschafft: «Meine Lehrer sagten stets, ich würde es zu nichts bringen.»

Seine übersinnlichen Kräfte bemerkte er erstmals mit 15, als er einen gestürzten Schulkameraden an den Schultern hochzog. Nach und nach entwickelte er seine Heilmethoden, die er als Ergänzung zur Schulmedizin betrachtet. So behauptet Vipret auch, dass er in die Leute «hineinsehen» könne. Lediglich bei seinen beiden Söhnen versage seine Methode. Der 41-Jährige wertet dies als Beweis dafür, dass seine Kräfte stärker sind als er.

Missbrauchen will er seine Gabe aber nicht. In einem Interview mit der Zeitung «La Liberté» betonte er vor fünf Jahren: «Wenn ich wollte, dann könnte ich jemanden töten. Ich blockiere die Nieren, dann ist es aus. Es kommt immer wieder vor, dass man mir Fotos von Leuten schickt, die man loswerden möchte. Oft handelt es sich um Drogenabhängige, die auf eine Erbschaft hoffen.»

Doch Vipret versichert, dass er seine Kräfte noch nie eingesetzt habe, um Böses zu tun. Schliesslich habe er – im wahrsten Sinne des Wortes – alle Hände voll zu tun, um Gutes zu vollbringen.

Ebenfalls sympathisch: Die hohle Hand macht der Wunderheiler nicht. Rechnungen stellt er keine aus. Wer den Bauernhof verlässt, hinterlegt in einer Kasse so viel Geld, wie ihm die Behandlung wert war.

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Ein Plakat mit einer Menge Buddhas darauf.
Ein Bild einer Flagge mit einer Hand in der Hand einer Waffe.

NEU ENTDECKTER BRIEF ENTLARVT AUSGRÄBER HOWARD CARTER ALS ANTIQUITÄTEN-DEALER

Tutanchamun-Entdecker Howard Carter war nicht nur ein Dieb. Er handelte auch im grossen Stil mit ägyptischen Antiquitäten – illegal. Dies beweist ein bis dato unbekannter Brief des berühmten Gelehrten Ludwig Borchhardt im «Geheimen Preussischen Staatsarchiv» von Berlin.

Der 26. November 1922 ging in die Geschichte der Ägyptologie ein. An jenem Tag spähte der britische Ausgräber Howard Carter als erster Mensch seit rund 3000 Jahren in die Vorkammer der Felsengruft des ägyptischen Pharaos Tutanchamun. Und was er dort erblickte, war unbeschreiblich: Gold, überall funkelndes Gold. Ein goldener Thron, antike Streitwagen, natürlich mit Gold überzogen. Desgleichen pechschwarze, lebensgrosse Statuen mit vergoldeten Köpfen und Bahren mit mystischen, ebenfalls goldschimmernden Tierköpfen und Fabelwesen.

Doch Carter und sein Mäzen Lord Carnarvon bekamen alsbald Ärger mit den einheimischen Behörden – durch eigenes Verschulden. Das Unheil nahm bereits wenige Tage nach der Grabfreilegung, am 29. November 1922, seinen Lauf.

Auf dem Programm der Briten stand eine «offizielle Graböffnung», zu der sie zahlreiche Honoratioren einluden – aber nicht einen einzigen Repräsentanten der ägyptischen Altertümerverwaltung. Mit einem derartigen Gebaren gegenüber einer vorgesetzten Behörde macht man sich wahrlich keine Freunde. Hinzu kam die bohrende Ungewissheit über die Konzessionsauslegung durch die Ägypter.

Folge: Das Duo bereicherte die Palette seiner Aktivitäten um eine spezielle Variante. Um eine, die in jedem Land der Erde als schwere Straftat geahndet wird: Lord Carnarvon und Howard-Carter begingen Altertümer-Diebstahl!

In die eigene Tasche gearbeitet «Dieser ‹Export› war mehr als fünfzig Jahre hindurch eines der bestgehüteten Geheimnisse der Ägyptologie», schrieb dazu 1978 der einstige Leiter des New Yorker Metropolitan Museums, Thomas Hoving, in seinem Buch «Der goldene Pharao».

Hoving konnte über ein Dutzend «Aegyptica» (Fachausdruck für antike altägyptische Artefakte) identifizieren, die einst mit Sicherheit oder sehr wahrscheinlich zum Inventar der Pharaonengruft Tutanchamuns zählten.

Darunter: Ein Halskragen aus blauen Fayence-Perlen. Ein massiv goldener Siegelring mit dem Namen Tutanchamuns.

Zwei wertvolle Fingerringe mit dem Thronnamen Tutanchamuns, Neb-cheperu-Re. Carter will sie auf dem «Boden der Vorkammer» aufgelesen haben. Zwei Nägel aus massivem Gold vom dritten Sarg des Potentaten.

Diese Exponate stammen allesamt aus dem Metropolitan Museum. Aber nicht nur das «Met» darf sich heute rühmen, Grabbeigaben aus Tuts Grab sein Eigen nennen zu können. Weitere Stücke – vier an der Zahl – werden dem New Yorker Brooklyn Museum zugeschrieben.

Eines haben all diese Objekte gemeinsam: Sie sind klein und handlich. Die Fachwelt spricht deshalb sarkastisch von einer «Rocktaschenkollektion», die sich Carter und Carnarvon aneigneten.

Ob sich das diebische Duo auf handliche Kleinodien bei seiner Auswahl beschränkte, ist unbekannt. Davon auszugehen ist kaum. Zumindest in einem Fall unternahm Carter nämlich den Versuch, ein voluminöseres Fundstück bei Seite zu schaffen. Bei einer Inventur der Altertümerverwaltung stiess deren Kommissionsleiter Pierre Lacau auf eine Kiste mit der Aufschrift «Rotwein». Misstrauisch geworden, öffnete man die Kiste – und entdeckte eine der künstlerisch schönsten Holzplastiken, die jemals in Ägypten auf- «Was hatte Tuts Holzplastik in einer Rotwein-Kiste zu suchen?»

gefunden worden war. Sie zeigt das Antlitz Tutanchamuns!

Nach einigem Hin und Her nahm man Carter, der sich in England aufhielt, schliesslich seine Darstellung ab, er habe den Kopf in der Kiste verwahrt, bis sich die «Gelegenheit zu einer sorgfältigen Restaurierung» böte. Weshalb aber brachte Carter den lebensgrossen Kopf in der Vorratskammer unter und titulierte den Behälter als «Weinkiste»?

Laut Carter fand man den Kopf im Schutt der Eingangstreppe. Warum erwähnt der Ausgräber den Kopf jedoch mit keiner Silbe im ersten Buch seines Vorberichts? Nicht minder verdächtig: Nach der «Weinkisten-Affäre» beeilte sich der Brite, eine Fotografie des Kopfes, der aus einer Lotusblume herausragt, im Vorbericht, Band 3, zu veröffentlichen – und zwar gleich auf Tafel 1.

Wo sind die Kronen?

Unwillkürlich taucht die Frage auf: War dies die einzige «Weinkiste» oder nur eine unter vielen? Und falls ja, was beinhalteten diese? Fakt ist, dass den Exper-Howard Carter (l.) und Lord Carnarvon. Archivbild vor Tuts Grabeingang.

ten so mancher Gegenstand fehlt, den sie in einem Pharaonengrab zu finden erwartet hätten.

So ist den Fachleuten völlig schleierhaft, weshalb im Grab die königlichen Machtinsignien Peitsche und Krummstab gleich in mehrfacher Ausfertigung vorgefunden wurden, aber keine von des Herrschers Kronen – und im Nilland besassen die Könige immerhin deren fünf!

Bestenfalls von einer der Kronen liess sich (vielleicht) ein kümmerlicher Überrest bergen. Aber das ist unter den Experten heftig umstritten, weil der Gegenstand stark beschädigt ist. Nicht anders verhält es sich mit dem möglichen Inhalt eines 50 Zentimeter hohen, vergoldeten Statuenschreins aus der Vorkammer.

Carter schreibt dazu, dass dieser einst mit Sicherheit eine Statue aus purem Gold beherbergt habe, die von den antiken Grabräubern entwendet worden sei. Tatsächlich findet sich im Innern des Schreins ein ebenfalls mit Goldblech überzogenes Statuenpostament, in das zwei Fussumrisse zur Einpassung und Verankerung des goldenen Götzenbildes eingearbeitet sind.

Von der Statue jedenfalls fehlt bis heute jegliche Spur. Waren die antiken Grabräuber also lediglich ein Fantasieprodukt Carters? Vieles deutet darauf hin. Denn Howard Carter war alles andere als ein Gelegenheitsdieb – er betrieb An- und Verkauf altägyptischer Artefakte, nach dazu in grossem Stil!

Brisanten Brief entdeckt Der Autor dieses Artikels hatte das Glück, bei seinen Recherchen im Berliner «Geheimen Preussischen Staatsarchiv» ein altes Schreiben zu entdecken, welches den Schluss nahe legt, dass Carter zum Zeitpunkt der Entdeckung von Tutanchamun bereits seit zwei Jahrzehnten im In- und vor allem Exportgeschäft mit ägyptischen Altertümern beschäftigt war – und zwar im illegalen, sprich kriminellen Sinn.

Den Brief abgefasst hat der deutsche Papyrus-Fragmente in der neu entdeckten Gruft im Tal der Könige?

«Papyrus-Schnipsel…»

Ein Mann in Anzug und Krawatte und hält einen Stock.
Eine goldene Statue eines Pharao mit einer Krone.
Ein Mann, der an einem Keramikprojekt arbeitet.
Zwei Männer stehen nebeneinander vor einer Felswand.
Ein schwarz-weißes Bild eines Mannes, der über dem Kopf eine Rolle hält.

Die Beweise, dass Hunde Krebszellen erschnüffeln können, verdichten sich immer mehr. Aber was genau riechen die Tiere? Und woran erkennen sie die Krankheit?

Stellen Sie sich vor, Sie gehen zur Krebsvorsorge und statt einem Arzt untersucht sie dort ein Hund, der mit seiner feinen Nase ihre Muttermale abschnüffelt. Ein Fantasieszenario? Nicht unbedingt.

Hunde werden tagtäglich eingesetzt, um Drogen zu entdecken und Lawinenopfer aufzuspüren. Sie helfen Behinderten dabei, ihren Alltag zu meistern. In einigen Fällen warnen sie ihre Besitzer sogar vor drohenden Epilepsieanfällen und Diabetiker vor Unterzuckerung. Dass die Wahrnehmung der Tiere der unseren weit überlegen ist, steht mittlerweile ausser Frage. Aber wie weit reichen ihre Fähigkeiten tatsächlich?

Schon seit 15 Jahren kursieren Anekdoten, Legenden und Gerüchte darüber, dass Hunde ihre Besitzer bei Krebserkrankungen warnen. Anscheinend können sie die Krankheit riechen. Bisher wurden Ärzte, die diese Vermutungen unterstützen, von der Fachwelt indes lauthals verlacht.

Wissenschaftlich publiziert Jetzt scheint sich das Blatt aber zu wenden. In wissenschaftlichen Testreihen haben Mediziner und Tiertrainer mittlerweile erstaunliche Ergebnisse mit den vierbeinigen Diagnostikern erzielt. So berichteten etwa Carolyn Willis und ihre Kollegen vom Amersham Hospital in Buckinghamshire 2004 im «British Medical Journal» (Bd. 329, S. 712) über entsprechende Versuchsreihen.

Die Resultate waren verblüffend: Anhand von Urinproben von Blasenkrebspatienten und gesunden Probanden schulte man die Tiere darauf, den «Krebs-Urin» zu erschnüffeln.Anschliessend machte man die Probe aufs Exempel. Resultat: In 22 von 54 Fällen lagen die Tiere goldrichtig. Mit einer Trefferquote von 41 Prozent lagen sie damit deutlich über dem Zufallswert von 14 Prozent.

Seither erzielen Forscher immer erstaunlichere Resultate. Darunter auch die Pine Street Foundation in Marin County, California.

Die Brustkrebs-Diagnosen ihrer Hunde übertreffen mittlerweile gar die Genauigkeit von Mammographien!

Eingehender beleuchtet wurden derlei Experimente nun in einer vielbeachteten sechzigminütigen BBC-Dokumentation («Can Dogs Smell Cancer?»), die auf VOX kürzlich auch bei uns zu sehen war.

Dazu die BBC-Produzenten: «In nur drei Wochen wurden die Hunde darauf abgerichtet, Atem- und Urinproben krebskranker Personen von denen gesunder Menschen zu unterscheiden. Das Skurrile: Niemand weiss, was genau die Tiere in den Proben wittern – die Erfolgsquote aber ist überwältigend. In 90 Prozent der Fälle gelingt es den Hunden, die Proben richtig zuzuordnen.»

Nicht eingerechnet sind dabei überraschende Befunde ausserhalb der Testreihe: Die Dalmatinerhündin Trudy machte durch permanentes Lecken und Knabbern am Bein ihres Frauchens auf die Bösartigkeit eines Muttermals aufmerksam. Eine unglaubliche Leistung. Denn Trudy ist nicht einmal auf die Krebserkennung trainiert worden!

«Elektronische Nasen» Aber müssten die Stoffwechselprodukte von Lungenkrebs nicht anders riechen als die eines Tumors? Welches ist die Gemeinsamkeit, die die Hunde erkennen?

Die unzähligen offenen Fragen rufen immer noch Skeptiker auf den Plan. Auf keinen Fall wollen sie pelzigen Vierbeinern Zutritt zu Arzt-Praxen verschaffen – viel zuverlässiger wäre doch ein elektronischer Nachbau der Hundenase. Dazu wiederum benötigen die Forscher die chemische Zusammensetzung dessen, was die Tiere als Krebs identifizieren.

Entwickelt werden derlei «elektronische Nasen» auch in Deutschland. An der Lungenklinik Hemer etwa tüfteln Experten gemeinsam mit Dortmunder Wissenschaftlern des Institute for Analytical Sciences und Statistikern der Uni Dortmund an entsprechenden Spektrometern. Ziel ist die Früherkennung von Lungenerkrankungen.

Noch steckt die Forschung leider nach wie vor in den Kinderschuhen. Vorläufig dürften wir von den Tieren also noch viel lernen können.

red. ■

BAUER DENIS VIPRET KURIERTE ZIDANE & CO

Wenn Schulmediziner nicht mehr weiter wissen, schlägt die Stunde von Denis Vipret. Täglich pilgern Hunderte von Hilfesuchenden auf seinen Bauernhof im Örtchen Léchelles in der französischen Schweiz. Selbst Sportstars wie Zinédine Zidane oder Stéphane Lambiel schwören auf den Wunderheiler.

Wer die Nummer +41 (0)26 660 20 39 wählt, den plagt ein Problem. Nach dem Abhören der Stimme auf dem Anrufbeantworter hat er meist ein weiteres. Denn Denis Vipret spricht mit einer Geschwindigkeit, die an das Stakkato eines Maschinengewehrs erinnert.

Vipret, so erfährt man auf dem Band in französischer Sprache, behandelt seine Patienten am Montagnachmittag im Restaurant «Croix-Verte» im schweizerischen Vaulruz und am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils von 6 bis 10 Uhr auf seinem Bauernhof im 540-Einwohner-Dorf Léchelles.

Um dorthin zu gelangen, empfiehlt sich die Autobahn-Ausfahrt Payerne für die A1 oder Fribourg für die A12. Mit einem «Danke – und gute Reise» kündigt Vipret das Ende der telefonischen Durchsage an.

Eine Homepage mit zusätzlichen Informationen gibt es ebenso wenig wie eine Sekretärin, die einem Auskunft erteilt. Trotzdem stehen die Leute vor Viprets Bauernhof aus dem 19. Jahrhundert Tag für Tag Schlange.Von Mund zu Mund verbreiten sich die Nachrichten über die Wundertaten des Heilers wie ein Lauffeuer.

In Internet-Foren und Blogs schwärmen begeisterte Vipret-Anhänger von den phänomenalen Fähigkeiten des Bauernsohnes aus Léchelles.

Ellenlange Menschenschlange Die Waadtländer Journalistin Marie-José Jones berichtete im Internet kürzlich, wie es auf dem Bauernhof zu und her geht: «Als ich eine Viertelstunde nach Beginn der Behandlungszeit eintraf, waren bereits über sechzig Autos vor dem Gebäude abgestellt. Obwohl wie in einer grossen Postannahmestelle Nummernzettel verteilt wurden, bildete sich eine Schlange, die bis auf den Hof reichte. Zwei Stunden lang vertrat ich mir dort die Beine.

Danach musste ich eine weitere Stunde im Gang ausharren. In der Menge befanden sich natürlich vorab Senioren, aber ich sah auch junge Leute und viele schwangere Frauen sowie ein paar Babys.»

Nach dem langen Warten wurde Jones in einen grossen, mit Holz vertäferten Saal geführt. Dort waren rund zwanzig Stühle in U-Form angeordnet: «Wir wurden aufgefordert, Platz zu nehmen. Vipret legte einem nach dem anderen von hinten die Hand auf die Schulter. Er erklärte, dass seine rechte Hand einen Energiefluss durch unseren Körper stosse, der dann zu seiner linken Hand zurück fliesse. So spüre er, wo das Problem liege.»

Ähnliches weiss eine Alexandrine auf dem Forum von www.bebe.ch zu berichten: «Als er seine Hände auf meine Schulter legte, wurde mir ganz heiss. Obwohl er mich überhaupt nicht kannte, sagte er mir sofort, welche Probleme mich plagten. Er fragt dich nichts, aber wenn du etwas wissen willst, dann gibt er dir Antwort. Eine Woche, nachdem ich mich von ihm hatte behandeln lassen, wurde ich endlich schwanger.»

Dass Vipret offenbar in der Lage ist, Fälle von Unfruchtbarkeit zu heilen, bezeugen im selben Chatraum noch weitere Frauen. Mathi schrieb am 20. April 2005: «Ich ging mit meiner besten Freundin zu ihm, wegen dem selben Problem (Unfruchtbarkeit). Ich war drei Monate später schwanger, meine Freundin nach einem Monat.»

Eine andere Frau liess die Chat-Gemeinde wissen. «Ich ging im Oktober «Drei Monate nach der Behandlung war ich endlich schwanger.»

2003 zu ihm, weil ich eine Geschwulst an den Eierstöcken und eine Entzündung an der Gebärmutterschleimhaut hatte. Er erkannte das Problem sofort. Ich sei ähnlich gelagert wie Céline Dion, die er ebenfalls behandelt habe, sagte er. In drei Monaten würde auch ich bekommen, was ich wünsche.» Viprets Prophezeiung erfüllte sich: «Im September 2004 kam mein Kind zur Welt.»

Während die Normalsterblichen auf den Bauernhof in Léchelles pilgern, erfahren prominente Notleidende eine Spezialbehandlung. Denn Vipret ist laut eigenen Angaben fähig, auch aus der Ferne zu heilen. Zinédine Zidane, den langjährigen Kapitän der französischen Fussball-Nationalelf, machte er im Oktober 2005 vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen die Schweiz wieder fit.

«Ich habe über eine Fotografie Kontakt zu Zidane», erklärt er. «Zidane weiss, wer ich bin und dass ich ihn aus der Ferne behandle.» Den Kontakt zum Weltfussballer habe ein gemeinsamer Freund aus dem Wallis hergestellt.

Lambiels «Knie-Wunder» Ähnlich verlief die Geschichte mit dem Eiskunstläufer Stéphane Lambiel. Das Schweizer Boulevard-Blatt «Blick» machte sie landesweit bekannt: Am 2.

Februar 2006 um 16.40 Uhr, kurz vor dem Beginn der Olympischen Winterspiele in Turin, verletzte sich Lambiel im Training am linken Knie. Seine Fitness-Fussball-Ass Zinédine Zidane. Vipret: «Zidane weiss, wer ich bin.»

trainerin Majda Scharl rief sofort Fribourgs Trainer Mike McParland an, den sie aus gemeinsamen Eishockey-Zeiten in Lausanne kannte.

Sie brauche unbedingt die Handynummer von Vipret, meinte sie. Denn sie wusste, dass McParland einer der wenigen ist, der diese Nummer hat. Scharl erreichte Vipret um 17 Uhr und bat ihn, Lambiel mit seinen übersinnlichen Kräften zu helfen. Allerdings müsse das streng geheim bleiben.

Vipret sandte daraufhin Lambiel, der von alldem nichts wusste, «neunzig Mal am Tag Energie». Er habe zuerst darauf gewirkt, dass die Flüssigkeit in Lambiels Knie verschwinde, erklärte der Heiler. Die Energie auf Lambiel zu übertragen und heilend zu wirken, sei kein Problem gewesen, da dieser keinerlei negative Substanzen in seinem Körper gehabt habe. Und überhaupt habe er sich ja schon früher mit Lambiel befasst und ihm ohne dessen Wissen vor der WM in Moskau drei Botschaften gebeamt: «Glück, Selbstvertrauen und gutes Gelingen.»

In Moskau war Lambiel Weltmeister geworden, an den Olympischen Spielen in Turin holte er am 16. Februar 2006 trotz seines lädierten Knies Silber. Für viele war dieser zweite Platz ein «Wunder».

Lambiel erklärt auf seiner Homepage, dass er wegen seiner Knieverletzung anfangs tatsächlich gezweifelt habe, rechtzeitig auf Olympia hin wieder fit zu werden. «Wir unternahmen dann alles Menschenmögliche, damit ich trotzdem an den Wettkämpfen teilnehmen konnte.»

«mysteries» wollte von ihm wissen, ob er glaubt, dass Viprets Wirken aus der «Wir unternahmen dann alles Menschenmögliche, damit ich teilnehmen konnte.»

Ferne einen positiven Einfluss auf den Heilungsprozess seines Knies gehabt habe. Die Antwort steht noch aus. Lambiels Management liess aber verlauten, dass der Eiskunst-Star die Frage nach seiner derzeitigen Japan-Tournee vielleicht beantworten werde. Andere verletzungsgeplagte Sportler machen indes keinen Hehl daraus, dass sie dank Vipret ihr Comeback beschleunigen konnten.

Julien Sprunger beispielsweise, dem Stürmer des bekannten Schweizer Eishockey-Clubs HC Fribourg-Gottéron, prophezeiten die Ärzte nach einem Banden-Eiskunstläufer Stéphane Lambiel. Ihn will Vipret ebenfalls wieder fit gemacht haben.

check und einer damit verbundenen Gehirnerschütterung Anfang dieses Jahres das vorzeitige Saisonende. Doch bereits nach drei Partien Pause spielte Sprunger wieder.

Ähnlich erging es in jenen Tagen Julien Vauclair, dem Schweizer Nationalspieler in Diensten des HC Lugano. Er hatte sich den Daumen gebrochen und machte sich auf eine lange Zwangspause gefasst. Nach dem Länderspiel gegen Schweden diktierte er den Journalisten in die Notizblöcke: «Wenn mir jemand vor einer Woche gesagt hätte, dass ich heute spiele, dann hätte ich ihn ausgelacht. Meine Mutter hatte vor ein paar Tagen Vipret kontaktiert. Er hatte mir schon einmal geholfen, als ich Adduktorenprobleme hatte.Aber ich hätte nie gedacht, dass er auch den Heilungsprozess von Knochenbrüchen beeinflussen kann.»

FC Sion nahm ihn unter Vertrag Das bisher letzte Sportwunder ereignete sich diesen August. Sanel Kuljic vom Schweizer Fussball-A-Club FC Sion drohte wegen einer Bänderdehnung im Knie eine dreiwöchige Auszeit.

Mit Handauflegen und Energie-Übertragungen machte Vipret den Stürmer bereits nach drei Tagen wieder einsatzfähig.

Im UEFA-Cup-Spiel gegen seinen österreichischen Ex-Klub SV Ried schoss Kuljic prompt den einzigen Treffer – Sion war eine Runde weiter.

Sion-Präsident Christian Constantin nahm Vipret daraufhin als Mannschaftsbetreuer unter Vertrag. Der Bauer wird sich in den nächsten drei Jahren unter anderem auch um die mentale Vorbereitung der Walliser Kicker kümmern.

Was erwartet Constantin von Vipret?

«Wunder», bestätigt der gelernte Architekt auf Anfrage von «mysteries». Woher er Vipret kenne? «Mein Sohn litt an einer Pollenallergie. Vipret heilte ihn.» Was hat ihn sonst noch beeindruckt? «Seine Hände, mal sind sie kalt, dann wieder heiss.

Einen Lift kann er einfach so runter- und rauffahren lassen.» Hat er keine Angst, für solche Aussagen verrückt gehalten zu werden? «Nein, immerhin habe ich dies schliesslich mit meinen eigenen Augen gesehen.»

Nicht nur die Fussballer des FC Sion wird Vipret in Zukunft betreuen, sondern auch die Stars der russischen Eishockey-Nationalmannschaft. Deren Trainer, Slawa Bykow, spielte in den 90er-Jahren für

Ein Mann mit Brillen und Schnurrbart.
Ein Mann mit einem rasierten Kopf und einem blauen Hemd.
Ein Mann mit einer Uhr am Handgelenk.
Ein Mann und eine Frau posen für ein Foto.
Ein Plakat mit einer Menge Buddhas darauf.
Ein Bild einer Flagge mit einer Hand in der Hand einer Waffe.

Die CIA und das Heroin ALFRED W. MCCOY Es gibt wohl keinen Staat, der durch Regierungsbehörden den internationalen Rauschgiftkonsum ebenso versteckt wie massiv unterstützt und gefördert hat, wie die USA. Die CIA macht mit Heroin Politik, indem sie ihren Einfluss auf den internationalen Drogenhandel zur Durchsetzung amerikanischer Interessen in aller Welt einsetzt: Je nach Opportunität produziert sie ökonomische Abhängigkeiten und ist mit Drogenpolitik und/oder Drogenprofiten an der Destabilisierung von Ländern, an Bürger- wie regulären Kriegen beteiligt. Alfred W. McCoy, Professor an der University of Wisconsin, dokumentiert dies in seinem Buch «Die CIA und das Heroin. Weltpolitik durch Drogenhandel», das in den USA als Standardwerk zur geheimen Drogenpolitik gilt und ab Dezember 2006 nun endlich auch auf Deutsch erhältlich ist.

Zweitausendeins, ISBN 3861506084, EUR 19.90 Die verschollene Pyramide MOHAMMED GONEIM 1952, 30 Jahre nach der Öffnung des Grabs von Tutanchamun durch Howard Carter, gelang Mohammed Zakaria Goneim in Sakkara ein sensationeller Fund: Er entdeckte die Pyramide des Sechemchet. Bis heute ist es die einzige ägyptische Pyramide, die noch original verschlossen vorgefunden wurde. Die Öffnung der Grabkammer und des Sarkophages fand 1955 statt. Wenige Jahre später wurde Goneim des illegalen Antikenhandels beschuldigt. Der französische Ägyptologe Lauer glaubte bis zum Schluss an Goneim und versuchte seine Unschuld zu beweisen – er kam einen Tag zu spät: Goneim beging Selbstmord. Vor seinem Tod liess er sich von einem Freund noch überreden, ein Buch über seine Entdeckung zu schreiben, welches 1955 erschien und schon bald vergriffen war. Jetzt endlich gibt es eine Neuauflage.

Selbstverlag Eggers, ISBN 9783833461378, EUR 24.90 Die Jagd nach Zero Point NICK COOK Dieses Buch untersucht die Spekulation, dass im Universum eine grenzenlose Quelle potenzieller Energie existiert, in der auch der Schlüssel zur Aufhebung und Kontrolle der Schwerkraft liegen könnte. Der Wettlauf verschiedener Nationen um die Siegerposition in diesem Rennen ist immens, denn diesen Preis zu erringen, würde die Fähigkeit bedeuten, militärische Flugzeuge zu bauen, die mit unbegrenzter Geschwindigkeit und Reichweite fliegen können – und zugleich das Potenzial zur Entwicklung der tödlichsten Waffe, die die Menschheit je gesehen hat. Die ideale Form für ein schwerkraft-unabhängiges Flugvehikel ist die Scheibe. Dadurch wirft die Antigravitations-Forschung ein unerwartetes Licht auf zahlreiche UFO-Sichtungen der letzten 50 Jahre.

Mosquito, ISBN 3928963147, EUR 19.50 Das große Dan-Brown-Handbuch SIMON COX Wer mehr wissen will über die Hintergründe zu Dan Browns Verschwörungs-Romanen, wer erfahren will, wo die Fakten aufhören und die Fiktion beginnt, wer sich schon immer gefragt hat, ob die Welt nicht doch von einer kleinen Schar fanatischer Visionäre regiert wird, der wird hier fündig.

Dieser prächtig illustrierte Band führt den Leser zu den echten Schauplätzen und hinter die mysteriösen Kulissen der Weltbestseller «Illuminati» und «Sakrileg». Autor Simon Cox ist Chefredakteur der Zeitschrift DUAT, dem ersten Alternative-Multimedia- Magazin der Welt. Sein Buch «Cracking the Da Vinci Code», in dem er sich intensiv mit den Hintergründen von Dan Browns Grosserfolg «Sakrileg» befasst, war weltweit ein Bestseller.

Heyne, ISBN 3453810937, EUR 15.00

Ein Plakat einer Höhle in der Wüste mit den Worten Die Verschollene Pyramide.
nicht beantworten
nicht beantworten
Ein Metallobjekt mit einem Halbmondförmigen Loch in der Mitte.
nicht beantworten
Geheimnisse schockierend USA Problem Geheimnis feuchterer Terror
Ein Plakat mit dem Titel "Geheimnisse".
Auf dem Titel "Mysteries" zeigt ein Mann lächelnd
Titelblatt, der einen Mann zeigt, der Kampfkunst macht
Ein Magazin-Cover mit dem Titel "Mysteries".
Ein Magazin-Cover mit einem Mann darauf.
Ein Cover eines Buches mit einem Mann im Anzug darauf.
Ein Magazin-Cover mit einer Pyramide darauf.
Titel: "Geheimnisse" auf Deutsch
Ein Plakat mit einem Mannes Gesicht.
Ein Magazin-Cover mit einem Mann, der ein Buch liest.
Ein Magazin-Cover mit einem Alien darauf.
Auf dem Magazin-Abschlag ist eine Feuerflasche gezeigt
Ein Magazin-Cover mit einem Frauengesicht.
Ein Magazin-Abschlag mit einem Bild einer Münze darauf.
Ein Magazin-Cover mit einem Mann, der den Daumen hochgibt.

LIBANESISCHER CHEFARZT SCHLÄGT ALARM

Geschrumpfte Körper, unversehrte Haare und eine mysteriöse dunkle Hautfarbe: Ärzte im Libanon haben Tote in ihren Kühlhäusern, deren Aussehen sie sich nicht erklären können. Die Frage liegt auf der Hand: Benutzt Israel international geächtete Waffen?

Im Keller des Bachir-Cham-Krankenhauses in Sidon lagern acht Leichen im Kühlhaus. Sie liegen am Boden, notdürftig in schwarze Plastikfolie gewickelt.

Doktor Mansour zieht Gummihandschuhe an, bevor er eines der Pakete öffnet. Vorsichtig holt er den schwarz verkrusteten Kopf eines Mädchens hervor: Darine Kanoun, fünf Jahre alt.

Seit dem 17. Juli liegt sie hier. An diesem Tag war sie mit ihren Eltern und ihrem 15-jährigen Bruder vor den israelischen Bomben aus dem Südlibanon geflüchtet.

Die Familie wollte in das sichere Beirut, schaffte es allerdings nur bis hinter die Hafenstadt Sidon. Als sie auf der Brücke von Reimleh ankamen, donnerten israelische Flugzeuge über sie hinweg und feuerten ihre Waffen ab. Alle Insassen des Minibusses waren sofort tot.

Nun liegen die kleine Darine und ihre Familie auf dem Fliesenboden im Kühlhaus, denn weil ihre Leichen so merkwürdig aussehen, ist ein Verdacht in der Welt.

Setzt die israelische Armee auch chemische oder andere verbotene Waffen ein?

Dr. Mansour nimmt den Kopf des toten Mädchens an den Haaren und dreht ihn. «Sehen Sie, die Haare sind voll intakt», sagt er. Dann deutet er mit dem Finger auf das Gesicht. «Und hier die schwarze Hautfarbe. Das sieht aus wie Verbrennungen, aber das sind keine. Wir haben alles getestet.» Neben der Leiche des Mädchens liegt ihr blaues T-Shirt in der Plastikfolie. «Auch völlig intakt, wie die anderen Kleidungsstücke aller Leichen», fügt Mansour hinzu, bevor er die Folie wieder über das tote Mädchen legt.

«Chemische Kampfstoffe» Im Konferenzraum im ersten Stock des modern eingerichteten Krankenhauses empfängt Bachir Cham, der Chefarzt und Besitzer des Hospitals.

«Wir gehen davon aus, dass das Mädchen und seine Familie von chemischen Kampfstoffen getötet wurden», sagt Professor Cham. Er ist Herzspezialist, 58 Jahre alt. Lange Zeit hat er, Christ und Belgier mit libanesischem Hintergrund, in Paris und Brüssel praktiziert, bevor er seine Klinik eröffnete. Der medizinische Befund sei eindeutig. «Bei sechs Leichen gibt es keinerlei innere und äussere Verletzungen, in der Lunge keine Ödeme. Nur zwei Tote haben Hirnverletzungen, die ein Resultat der Explosion sind. Aber alle weisen diese seltsame schwarze Hautfärbung auf.»

Am Computer zeigt der Professor Fotos aller Leichen. Eine Erklärung hat er weder für die Hautfärbung noch für die Todesursache. Normalerweise gäbe es bei einer Bombe ein «blutiges Tartar», sagt Cham. «Zerfetzte Gliedmassen, Knochenbrüche, viel Blut.»

Aber bei diesen Opfern gebe es nichts, nicht die geringste Verletzung, und die Muskeln würden nicht steif wie bei normalen Toten. Selbst die Haare der Opfer blieben unversehrt. «Ich bin sicher, die Israelis verwenden irgendeine toxische Substanz, die vielleicht über die Haut in den Körper dringt.»

Der Befund des Leiters des Bachir-Cham-Krankenhauses in Sidon deckt sich mit weiteren Berichten aus dem Südlibanon. Das libanesische Fernsehen zeigte Bilder von 20 schwarz gefärbten Leichen in einem Minibus, der in der Nähe des Grenzdorfs Marwheen von einer israelischen Rakete getroffen wurde.

Auch in und um Tyrus, der täglich schwer bombardierten Hafenstadt im Süden, beklagen Ärzte «unerklärlich geschwärzte» Kriegsopfer. Besonders seltsam sind Berichte aus dem Regierungskrankenhaus in Tyrus. «Wir haben Opfer, die auf die Hälfte ihrer Grösse geschrumpft sind», sagte der Direktor Raed Salman Zeinedine. «Zuerst denkt man, es handelt sich um ein Kind, muss aber dann feststellen, dass es ein erwachsener Mann ist.» Über die Ursache könne man bisher aber nur spekulieren.

Professor Bachir Cham möchte diese Lücke wissenschaftlich schliessen. In Zusammenarbeit mit dem libanesischen Gesundheitsministerium und der nationalen Ärztekammer werden 24 Proben in Speziallaboren in Beirut derzeit untersucht. Demnächst sollte es konkrete Resultate geben, sagt Cham, der per Fax Kofi Annan und Javier Solana von seinem Befund aber schon unterrichtet hat. «Wir brauchen auch ein unabhängiges Urteil.»

Deutsche TV-Redakteure von «Report Mainz» haben einige der Proben mittlerweile ebenfalls analysiert. Resultat: Keine Spur von chemischen Kampfstoffen.

Doch: Ähnliche Symptome sollen bereits 2003 im Irakkrieg aufgetaucht sein, im Zusammenhang mit von der US-Armee benutzten Waffen. Das «California Center for Strategic Studies» berichtete vor kurzem von stark geschrumpften Bussen. Für Brett Wagner, Präsident des CCSS, ein ehemaliger Professor am US Naval War College, «klingt das wie eine intensive Form von Mikrowellen».

Es bestehe die Möglichkeit, «dass energetische oder modernste chemische Waffen bei diesen Angriffen beteiligt gewesen sein können», urteilt Wagner aus der Ferne. Nach Erprobung durch die US-Armee sei es kein Wunder, wenn im Libanon eine neue Generation der Mikrowellenwaffen benutzt würde. Die USA ist Israels Hauptwaffenlieferant.

Ein Sprecher der israelischen Armee weist dies aber zurück. «Wir verwenden «Für mich klingt das wie eine intensive Form von Mikrowellen…»

im Krieg gegen die Hisbollah keine Waffen, die nach internationalem Recht verboten sind, auch kein Phosphor. Wir sind der Überzeugung, dass der Einsatz solcher Waffen uns bei unserem Kampf gegen die Hisbollah keinen Nutzen bringt. Wir bemühen uns beim Einsatz unserer Waffen, dass der Zivilbevölkerung kein Schaden entsteht.»

Und auch deutsche Experten für derartige Waffen melden Zweifel an. Jan van Aken, Chef von «Sunshine», einem chemieund biowaffenkritischen Projekt, sagt, geschwärzte und geschrumpfte Leichen passten zu keiner chemischen Waffe, die man kenne, und die Frage sei auch, wieso Israel etwas anderes einsetzen solle als das, was der Rest der Welt als effektiv ansehe. Eine Ferndiagnose sei aber «ganz, ganz schwer».

Mikrowellen-Strahlen?

Mikrowellenwaffen gegen Menschen gebe es allerdings schon, bestätigt Jürgen Altmann, Physiker an der Dortmunder Universität, der als Deutschlands Experte zum Thema gilt. Die USA hätten sie als Erste entwickelt. Sie seien bisher aber als nicht tödliche Waffen gedacht, zur Auflösung gewalttätiger Demonstrationen zum Beispiel oder um Eindringlinge abzuwehren.

Das Prinzip: Extrem kurze Mikrowellen würden von einer Sendeantenne, die maximal einen Kilometer entfernt stehen kann, zielgerichtet ausgestrahlt, die Wellen würden den menschlichen Körper, genauer die ersten Zehntelmillimeter der Haut, aufheizen, bis ein Schmerz zu spüren ist.

«Die Frage ist, wann man aufhört zu heizen», sagt Altmann.

Theoretisch könnte man grossflächige, die Haut schwärzende Verbrennungen hervorrufen. Allerdings hätten die Ärzte im Libanon dies dann auch erkennen müssen, und das hätten sie ja ausgeschlossen.

Ausserdem habe diese spezielle Waffe Chefarzt Bachir Cham. «Die Israelis verwenden irgendeine toxische Substanz…»

Ein Mann in einem weißen Labormantel sitzt an einem Tisch.
Ein Plakat mit viel Information darauf.