Besucher in den Basler Messehallen. Nachdenklich, aber aufgeschlossen, lauschen sie den Worten der Referenten.
Mit einem Besucherrekord endeten am 1. Dezember 2003 die 21. Basler Psi-Tage: Zum sechsten «Weltkongress für Geistiges Heilen» und der begleitenden Ausstellung kamen über 7000 Menschen. Mehrere Live-Tests unter ärztlicher Aufsicht sorgten für Aufsehen.
An der viertägigen Grossveranstaltung im Kongresszentrum Basel traten rund 200 Heiler, Ärzte und Wissenschaftler aus 18 Ländern auf. In über 100 Vorträgen, Seminaren, Workshops, Diskussionen und Gesprächskreisen, Demonstrationen und Meditationen setzte der Kongress verschiedene Themenschwerpunkte.
Zu den Höhepunkten zählten mehrere Live-Tests, bei denen Heiler unter Aufsicht eines siebenköpfigen Ärzteteams zeigen wollten, was sie können. In einem «Psi-Diagnostik»-Test sollte bei zwei Frauen jeweils ein medizinisch gesicherter Problembereich medial lokalisiert werden: Im einen Fall ein mittelgradiger Tinnitus in beiden Ohren, im anderen Fall eine Stelle im rechten Oberarm, an der eine Edelstahlplatte sass, mit welcher ein Knochenbruch verschraubt worden war.
Davon abgesehen waren die beiden Versuchspersonen sowohl nach eigenem Betizieren. kunden als auch nach Einschätzung ihrer Ärzte kerngesund.
Dazu waren seit dem Frühjahr Testbogen an Heiler, aber auch an andere Interessierte verteilt worden, die sich zutrauten, die betreffenden Körperstellen aus jeweils 20 vorgegebenen Antwortmöglichkeiten herauszufinden. Unter 49 Teilnehmern gelang es nur zweien, per Ferndiagnose wenigstens einen Treffer zu landen.
Ein Ergebnis im Rahmen der statistischen Zufallserwartung.
Erstaunliche Einzelfälle Beim Weltkongress selbst versuchten sich 25 weitere Heiler bei denselben Versuchspersonen an Psi-Diagnosen aus nächster Nähe. Diesmal registrierten beaufsichtigende Ärzte fünf Treffer. Einem Heiler aus Griechenland gelang es dabei, in Trance beide Fälle richtig zu diagnos- Darüber hinaus beschrieb er sogar zutreffend, seit wann die jeweiligen Probleme bestanden und unter welchen Umständen sie aufgetreten waren, und die Grösse der eingesetzten Platte traf er mit seiner Schätzung zentimetergenau. «Was dieser Heiler uns live vorgeführt hat, ist in der Tat einzigartig», kommentierte der Leiter des Ärzteteams, der Schweizer Internist Dr. Beat Schaub.
Bei einem Pflanzentest versuchte ein englischer Heiler vor 1200 Augenzeugen, die Keimung von Kressesamen durch blosse Konzentration zu beschleunigen.
Tatsächlich waren nach 65 Minuten aus drei Samen bereits über fünf Millimeter lange Sprossen gewachsen; auf feuchtem Filterpapier oder Watte benötigen sie dafür gewöhnlich zwei bis vier Tage Zeit.
Erhöhte Körpertemperatur Thermografisch überprüft und bestätigt wurden rätselhafte Temperaturveränderungen an der Hautoberfläche von Versuchspersonen, während Geistheiler sie behandelten: Eine Infrarotkamera mass an den behandelten Stellen eine stark erhöhte Körperwärme, die deutlich über jener lag, die von den Händen der Heiler ausging.
Über eine Videoprojektion konnten rund 1000 Zuschauer das Phänomen live mitverfolgen.
In einem weiteren Test wurde Nikotinsüchtigen eine Raucherentwöhnung durch Handauflegen angeboten – ob mit längerfristigem Erfolg soll eine ärztliche Begleitstudie in den kommenden Monaten feststellen. Dass 36 Prozent der rund zwei Dutzend Teilnehmer unmittelbar nach dem Geistheilungsversuch erklärten, ihr Verlangen nach einer Zigarette habe mehr oder minder deutlich nachgelassen, kann vorerst als kurzfristige Suggestivwirkung bewertet werden.
Annähernd zwei Drittel rauchten hinterher allerdings so genüsslich wie zuvor – zur Enttäuschung ihrer Heiler. Von der «achtzigprozentigen Erfolgsquote», die zuvor in Aussicht gestellt worden war, blieb das Ergebnis jedenfalls weit entfernt.
Russe sorgt für Kontroverse Auf grosses Publikumsinteresse stiess ein russischer Heiler, den zuvor mehrere Fernsehsendungen als Wundertäter populär gemacht hatten, weil er ausgeprägte Beinlängendifferenzen, Beckenschiefstände und andere schwerwiegende orthopädische Leiden anscheinend in Sekundenschnelle zuverlässig beheben kann. Bei den Psi-Tagen demonstrierte er diese Fähigkeiten in drei Veranstaltungen an acht Patienten.
Während fünf der Behandelten unmittelbar danach von einer «Besserung» sprachen, blieben anwesende Ärzte, darunter auch ein Orthopäde, skeptisch: Sie bezweifelten die Nachhaltigkeit der Ergebnisse, die auch von einer suggestiv erzeugten Entspannung bestimmter Muskelgruppen herrühren könnten, und bemängelten die Qualität der «Messungen», mit denen der Heiler die erzielten Effekte zu «beweisen» versuchte.
53 weitere Fälle, in denen sich Patienten während des Basler Weltkongresses von Heilern behandeln liessen, wurden von anwesenden Ärzten dokumentiert und sollen nach vier, zwölf und 24 Wochen überprüft werden.
Erstaunliche Wirkung Einem ersten Zwischenbericht zufolge, den der Leiter des Basler Ärzteteams unmittelbar nach Kongressende vorlegte, liessen während der Psi-Tage in zahlreichen Fällen, darunter auch bei hartnäckigen chronischen Leiden, vorliegende Symptome deutlich nach: bei Erschöpfungszuständen (zu 100 Prozent), bei chronischen Rückenschmerzen (zu 69 Prozent), bei Hals-Nasen-Ohren-Problemen (50 Prozent), bei Störungen im Bauchbereich (43 Prozent), bei rheumatischen Leiden (25 Prozent) und diversen anderen (64 Prozent).
Von Ärzten begleitet wurde auch die öffentliche Sonderveranstaltung «Geistheilung live» am Vorabend des Weltkongresses, bei der 130 Heiler zwei Stunden lang kostenlose Probesitzungen anboten. Rund 1500 Menschen nutzten diese Gelegenheit, geistiges Heilen unmittelbar zu erleben, und ein Grossteil von ihnen liess sich Hände auflegen.
Über 30 spontane Besserungen protokollierten anwesende Ärzte dabei. Für Aufsehen sorgte vor allem der Fall einer gelähmten Frau, die sich nach wenigen Minuten Handauflegen aus ihrem Rollstuhl erhob und freudestrahlend auf eigenen Beinen eine Strecke von 40 Metern zurücklegte – zum ersten Mal seit vielen Jahren. Ob dieser Erfolg anhält, wird das Basler Ärzteteam in den kommenden Monaten weiterverfolgen.
Der nächste «Weltkongress für Geistiges Heilen» findet vom 26. bis 29. November 2004 statt – selbstverständlich wieder wie gewohnt in den Hallen der Messe Basel.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/dank-heiler-gelaehmte-frau-stand-ploetzlich-auf-page38-1.jpg7211034Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2004-02-01 12:00:002025-12-13 07:05:03Dank Heiler: GeläHmte Frau Stand PlöTzlich Auf
Gold, wohin das Auge blickt: Unermessliche Schätze erwarteten Howard Carter, als er 1922 die Grabkammer Tutanchamuns öffnen liess. Doch von den sagenumwobenen Papyrusrollen des ägyptischen Pharaos fehlt bis heute jede Spur. Stecken sie womöglich in einer der zahlreichen Statuen, wie der Ägyptologe Nicholas Reeves spekuliert? Neue Aufschlüsse könnte jetzt eine spektakuläre Ausstellung liefern, die ab April 2004 im Basler Antikenmuseum über die Bühne geht.
von Luc Bürgin «Zuerst konnte ich nichts sehen, da die aus der Kammer entweichende heisse Luft das Licht der Kerze zum Flackern brachte. Als meine Augen sich aber an das Licht gewöhnten, tauchten bald Einzelheiten im Innern der Kammer aus dem Nebel auf. Seltsame Tiere, Statuen und Gold – überall glänzendes, schimmerndes Gold.
Als Lord Carnarvon die Ungewissheit nicht länger ertragen konnte und ängstlich fragte: ‹Können Sie etwas sehen?› war alles, was ich herausbringen konnte: ‹Ja, wunderbare Dinge!› Dann erweiterten wir das Loch, so dass wir beide hindurch sehen konnten, und führten eine elektrische Lampe ein.»
Unzählige Spekulationen Was wurde über die Entdeckung des Pharaonengrabes von Tutanchamun durch Howard Carter nicht alles schon fabuliert. Hunderte von Werken berichten uns, wie die geheimnisvolle Ausgrabung im Tal der Könige 1922 vonstatten ging.
Hunderte von Autoren erzählen uns vom Fluch, der den Entdecker und seine Kumpane im Laufe der Jahre dahingerafft haben soll. Und Hunderte von Ägyptologen spekulieren bis heute, warum der 18-jährige Pharao 1323 v. Chr. von seinen Zeitgenossen zur Strecke gebracht wurde, wie eine Kopfverletzung erahnen lässt.
Neustes Beispiel der nicht enden wollenden Spekulationen: Tutanchamun soll an einer heimtückischen Erbkrankheit gelitten haben. Dies jedenfalls behauptet die britische Archäologin Gillian Vogelsang-Tutanchamun. Bis heute ranken sich um den ägyptischen Gottkönig zahlreiche Legenden und Spekulationen.
Eastwood vom niederländischen Völkerkundemuseum in Leiden nach einer Untersuchung seiner Kleider.
Sie will festgestellt haben, dass der bedauernswerte Pharao einen «birnenförmigen Körper» mit einem Hüftumfang von 110 Zentimetern besessen haben soll – und erntet für diese Erkenntnis anerkennende Blicke ihrer Fachkollegen.
Kaum dokumentiert Das wirkliche Geheimnis von Tutanchamun wird derweil völlig übersehen: Das Mysterium der verschollenen Papyrus-Rollen. Gerademal eine einzige aktuelle wissenschaftliche Publikation existiert darüber. Und die erschien 1985 auf einigen wenigen Seiten in den «Göttinger Miszellen» – einem Insider-Blättchen der Universität Göttingen, das einem erlauchten Kreis von renommierten Ägyptologen vorbehalten ist.
Worum geht es? Schon bald nach der Entdeckung des Pharaonengrabes träumten damalige Ägyptologen von einem grossen Schatz an Papyrus-Rollen, den das Grab enthalten sollte. Doch ihre Hoffnungen zerschlugen sich: Abgesehen von einem zerfallenen Fetzen, der einen rituellen Text enthielt, fand sich keine Spur der Papyri – weder im Sarg noch in den versiegelten Truhen.
Ein seltsamer Befund. Schliesslich statteten die alten Ägypter ihre verstorbe- ‹‹ Hat sich Carter die Papyri selber unter den Nagel gerissen?
nen Herrscher gerne mit allerlei Dokumenten aus, die historische, literarische und religiöse Texte beinhalteten.
Glaubt man den fantasievollen Thesen des englischen Forschers Gerald O’Farrell, dann gibt es eine Erklärung für die fehlenden Aufzeichnungen: Carter selbst soll sich die Papyri unter den Nagel gerissen haben! Aus religiösen Gründen, wie O’Farrell zu wissen glaubt.
Als Indiz für seine abenteuerliche These bemüht er eine schriftliche Bemerkung Lord Carnarvons an einen Freund, wonach im Grab Papyri gefunden worden seien, «die das Denken der Welt verändern» würden.
«Skandalöse Erzählung» Carter selbst – behauptet O’Farrell weiter – habe sich zumindest bei einer offiziell verbürgten Gelegenheit ausdrücklich dazu geäussert. So soll er anlässlich eines Gesprächs mit den ägyptischen Behörden vorübergehend die Fassung verloren und gedroht haben: «Ich werde der ganzen Welt Papyrus-Texte zur Kenntnis bringen, die ich im Grab gefunden habe! Dokumente, die eine wahre und skandalöse Erzählung des Exodus der Juden aus Ägypten beinhalten…» Wenig von derlei Verschwörungsthesen hält der renommierte Ägyptologe Nicholas Reeves. Auch er muss allerdings einräumen, dass «die Gründe für die bemerkenswerte Absenz der Papyri im Grab von Tutanchamun bis heute nicht zufriedenstellend geklärt werden können».
Reeves zählt zu den ganz Grossen seiner Zunft. Internationale Anerkennung erlangte er vor allem durch seine Forschungen im Tal der Könige. Parallel dazu fahndet er seit vielen Jahren in aller Stille, unbemerkt von Journalisten und Kollegen, nach den verschollenen Schriftrollen von Tutanchamun. Eine einzige wissenschaftliche Notiz zeugt bislang von seiner Suche – diejenige in den «Göttinger Miszellen».
Trotz einiger Rückschläge hat Reeves die Hoffnung noch nicht verloren. Im Zentrum seines Interesses stehen dabei nicht zuletzt die königlichen und göttlichen Holzstatuen, die Carter einst im Grab fand. Ähnliche Figuren kennen die Fachleute nämlich auch aus anderen Gräbern, so etwa demjenigen von Sethos I. Interessanterweise enthalten einige Statuen in ihrem Innern Hohlräume.
Hohlraum im Rücken Eine davon wurde 1898 bei der Entdeckung der letzten Ruhestätte Amenophis II. zu Tage gefördert. Verborgen in ihrem Rücken entdeckte man eine Papyrusrolle.
Für Nicholas Reeves ein klares Indiz, wo die Schrifttexte von Tutanchamun verborgen worden sein dürften. «Zumindest ein Teil der Begräbnistexte könnte in einem oder mehreren der göttlichen und königlichen Darstellungen versteckt worden sein, die man in seinem Grab fand», vermutet er.
Seine Aufmerksamkeit galt dabei lange Zeit den lebensgrossen Wächter-Statuen, die am Eingang von Tutanchamuns Grabkammer gefunden worden waren. Sie stehen heute im Ägyptischen Museum von Kairo. «Zusammen mit einigen japanischen Kollegen arrangierte ich vor einigen Jahren eine Röntgenuntersuchung der Wächter-Figuren», berichtet Nicholas Reeves. «Leider entpuppten sie sich dabei als solide. Das Rätsel um den Verbleib von Tut’s Schriftrollen dauert also an.»
Ist die Sache für ihn damit erledigt?
«Keineswegs», versichert Reeves. «Zu einem späteren Zeitpunkt möchte ich natürlich auch die kleineren Tutanchamun-Figuren diesbezüglich näher untersuchen.
Konkret geplant ist vorläufig aber noch nichts.»
Wer die Grabschätze in der Zwischenzeit auf eigene Faust inspizieren will, kann ‹‹ Howard Carter (r.). Momentaufnahme kurz vor der Öffnung des Grabes.
Warum stellt die neue Ausstellung alle bisherigen in den Schatten?
dies demnächst tun: Nach Paris (1967), London (1972) und Deutschland (1980) kommen die Kostbarkeiten aus der Grabkammer des legendären Pharaos nach über 20 Jahren nämlich erstmals wieder nach Europa – und zwar nach Basel.
Unter dem Titel «Tutanchamun – Das goldene Jenseits» wird in der Rheinstadt damit die bedeutendste europäische Ägypten-Ausstellung der letzten 23 Jahre stattfinden – vom 7. April bis 3. Oktober 2004 im Basler Antikenmuseum. Hinzu kommen Schätze aus anderen Gräbern aus dem berühmten Tal der Könige, so dass rund 120 Originale in Basel zu sehen sein werden.
«Auch als Museumsdirektor hat man Träume. Aber dass ein Traum wie die ‹Tutanchamun›-Ausstellung eines Tages wahr wird, daran wagt man kaum zu denken», schwärmt Peter Blome, Direktor des Antikenmuseum Basel.
Glücksgriff Dank ihrem international guten Ruf und ihren ausgezeichneten Beziehungen zur ägyptischen Antikenverwaltung und dem Nationalmuseum in Kairo war es den Museumsverantwortlichen gelungen, die Freigabe der Grabschätze aus dem Tal der Könige zu erlangen. Ebenfalls trug die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen den schweizerischen und ägyptischen Behörden massgeblich zu diesem Erfolg bei.
Das Konzept der Ausstellung hat der zuständige Konservator des Antikenmuseums, Dr. André Wiese, mit seinem Team entwickelt. Im Zentrum steht die Frage: Wie sah ein königlicher Grabschatz im Neuen Reich aus, und wie unterscheidet er sich von den Grabbeigaben der königlichen Entourage?
Die Ausstellung zeigt also nicht nur 50 der bedeutendsten Kunstwerke aus dem Grab von Tutanchamun, sondern auch Grabgegenstände aus den übrigen Königsgräbern der 18. Dynastie (15. bis 14. Jahrhundert v. Chr.).
Einen weiteren Höhepunkt bilden Leihgaben aus dem unversehrten Grab von Juja und Tuja, den Schwiegereltern Amenophis III. Es wurde rund 20 Jahre vor Tutanchamun entdeckt, und war bis dahin die am meisten gefeierte Entdeckung im Tal der Könige, ja der gesamten ägyptischen Archäologie.
«Noch nie zu sehen» «Eine Ausstellung mit einer solchen Fülle an hochkarätigen Kunstwerken hat es noch nie gegeben», betont Museumsdirektor Peter Blome. «Viele der Objekte, die wir in Basel zeigen werden, waren bisher ausserhalb Ägyptens noch nie zu sehen.» Das Antikenmuseum Basel ist die einzige europäische Station der Ausstellung.
Die Grabschätze aus der Zeit der 18. Dynastie sind zwischen 3500 und 3300 Jahren alt. Viele sind aus Gold oder vergoldet. Gold galt im alten Ägypten als Farbe der unvergänglichen Sonne und war damit ein Symbol für die Wiedergeburt im Jenseits. Die in die Grabkammern mitgegebenen Schätze sollten dafür sorgen, dass die Verstorbenen im Jenseits eine sichere Fortexistenz hatten. In Basel wird auch ein Nachbau von Tutanchamuns Grabkammer zu sehen sein.
Insgesamt rechnet die Direktion des Museums in den sechs Monaten, in denen die Tore der Ausstellung geöffnet sind, mit einer halben Million Besucher. Und wer weiss: Vielleicht findet einer davon beim Betrachten der Artefakte ja tatsächlich einen neuen Hinweis, wo die sagenumwobenen Schriftrollen des Pharaos einst versteckt worden sein könnten.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/wo-stecken-die-schriftrollen-des-pharaos-page35-1.jpg7381034Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2004-02-01 12:00:002025-12-13 07:05:38Wo Stecken Die Schriftrollen Des Pharaos?
Verfügte Nazi-Deutschland gegen Ende des Zweiten Weltkriegs über eine eigene Atombombe? War es gar eine deutsche Atombombe, welche die Amerikaner über Japan abwarfen? «Unsinn!» winken viele Historiker ab. Das Dritte Reich habe entsprechende Projekte bereits 1942 storniert, heisst es. Dennoch deutet vieles darauf hin, dass den Alliierten nach dem Einmarsch womöglich mehr «Wunderwaffen» in die Hände fielen, als man uns heute glauben machen will.
von Thomas Mehner «Das Dritte Reich hatte keine Atombombe.» Diese Behauptung wird seit Jahrzehnten vehement durch Zeitgeschichtler, Historiker und wissenschaftliche Experten aller Couleur vertreten.
Tatsächlich ist bis heute innerhalb der bekannten deutschen Atomforschungsgeschichte kein greifbarer Beweis aufgetaucht, der das Gegenteil dokumentieren könnte, und auch die an den bekannten deutschen Atomforschungsvorhaben beteiligten Wissenschaftler wie etwa Heisenberg oder Diebner haben nach dem Krieg nie etwas anderes behauptet.
Seit jeher wird ebenso postuliert, dass die in Deutschland während des Zweiten Weltkrieges tätigen Spezialisten zwar beeindruckende Grundlagenforschung betrieben hätten, diesen Vorsprung jedoch anschliessend aufgrund fehlender finanzieller Mittel, mangelnder Kapazitäten und einer Führung, die das Thema einer friedlich oder militärisch genutzten Kernenergie nicht begriff, einbüssten und sogar überholt wurden.
Deutschland habe auch deshalb keine «Bombe» bauen können, weil weder funktionierende Kernreaktoren, Zyklotrone (von einigen Versuchsgeräten abgesehen) oder ähnliche Anlagen vorhanden waren.
Selbst nachdem man solche Systeme beim Einmarsch in Frankreich, Dänemark oder in die damalige Sowjetunion entdeckt habe, seien nicht die richtigen Schlussfolgerungen daraus gezogen worden.
Die zum Kriegsende hin bekannt gewordenen Äusserungen Hitlers und seines Ministers Goebbels, der Einsatz von neuartigen (Wunder-)Waffen stünde kurz bevor, wurde als Propaganda abgetan; einzig und allein dem Ziel dienend, die deutsche Bevölkerung und die kämpfende Truppe zum Durchhalten zu ermuntern.
Merkwürdig ist nur, dass sich heute eine zunehmende Zahl von Widersprüchen auftut, die es – bei einer stimmigen Geschichtsdarstellung – überhaupt nicht geben dürfte.
Wo Wahrheit ist, hat die Lüge bekanntermassen keine Chance. Doch eine wachsende Zahl von Personen, die sich überall auf der Welt mit der Thematik der deutschen «Bombe» beschäftigen, muss feststellen, dass es eine Vielzahl von Widersprüchen gibt. Und dass die alliierte Geheimhaltung zu manchem Aspekt des Zweiten Weltkrieges, der die damalige deutsche Hochtechnologie betrifft, immer noch anhält.
Plötzlich kursierten Gerüchte Möglicherweise hätte die Öffentlichkeit nie erfahren, dass ein weit umfangreicheres deutsches Atomforschungsprogramm als das bisher bekannte existiert haben könnte, wenn nicht der Zusammenbruch des kommunistischen Systems Ende der 80er-Jahre erfolgt wäre. In solchen Zeiten des Wandels gelangen immer Informationen an die Oberfläche, die jahreund jahrzehntelang unter dem Teppich blieben.
Plötzlich kursierten Gerüchte über eine streng geheime Atom-und V-Waffenforschung bei Skoda, Prag. Ähnliches ereignete sich in Bezug auf das Jonastal, jenen scheinbar geheimnisvollen Abschnitt Thüringens zwischen Ohrdruf und Arnstadt, der – nach bisheriger Geschichtsschreibung – gegen Kriegsende Ziel geheimer Bauaktivitäten der SS geworden war.
Diese neuen Informationen passen genauso wenig ins traditionelle Weltbild wie zahlreiche Andeutungen in Publikationen zeit- und militärgeschichtlicher Art, die von deutschen Uranbomben und Langstreckenwaffen sprechen. Selbst Reichsrüstungsminister Albert Speer deutete in seinen Buch «Erinnerungen» an, dass die SS im Krieg bemüht war, an der Wehrmacht vorbei die alles entscheidende Waffe zu entwickeln. Die Historikerschaft behauptet zwar, dies sei fehlgeschlagen, doch ist diese Einschätzung aufgrund der neuen Faktenlage kaum mehr glaubhaft.
Eine gründliche Recherche ergab, dass insbesondere in den letzten beiden Kriegs-US-Atomtest anfangs der 50er-Jahre. Know-how von Nazi-Deutschland?
jahren und auch bis Anfang 1946 eine Vielzahl von beeindruckenden Informationen durch die alliierte Presse publiziert wurde, die der Wahrheit ziemlich nahe kamen.
Diese Informationen wurden zuweilen im Auftrag von Unterbehörden der Kriegsministerien verbreitet und in solch bekannten Blättern wie der «Washington Post», der «Los Angeles Times» oder der britischen «Times» veröffentlicht.
Sie fanden aber ihren Niederschlag auch in Zeitungen der romanischen Welt und Skandinaviens und sind wohl vor allem der euphorischen Siegesstimmung der Briten und Amerikaner unmittelbar nach dem Krieg zu verdanken.
Als sich dann aber die Voraussage Hitlers, die ehemaligen Alliierten würden eines Tages Feinde werden, bewahrheitete, begriffen die Verantwortlichen, was sie alles in Deutschland gefunden hatten. Diese Waffensysteme bekamen aufgrund der veränderten politischen Situation plötzlich strategische Bedeutung, fielen unter die Gesetzgebung der nationalen Sicherheit und waren damit für eine weitere Publikation tabu.
Um kein unnötiges Aufsehen zu erregen, dementierte man natürlich die schon erschienenen Berichte nicht, sondern hoffte darauf, dass die Öffentlichkeit das Thema vergessen werde.
Tatsächlich schien dieser Plan aufgegangen zu sein, denn über 50 Jahre herrschte beinahe Friedhofsruhe in dieser Hinsicht… Blickpunkt Peenemünde Peenemünde ist jedem geschichtlich Interessierten ein Begriff, der im Zusammenhang mit der deutschen Raketenentwicklung steht. Seit Jahren kursieren hartnäckige Gerüchte, wonach in Peenemünde nicht nur an der Raketenwaffe geforscht wurde.
In der Ausgabe der «Daily Mail» vom 9. August 1945 erschien ein bemerkenswerter Bericht unter der Schlagzeile «AGerman Atom Ace died» («Ein deutsches Atom-As starb»). In diesem Bericht wurde verlautbart, dass das «Meistergehirn» hinter der deutschen Atombombenforschung ein gewisser General Chamier-Chysynaki gewesen sei, der bei dem berühmten Angriff der britischen Royal Air Force (RAF) auf Peenemünde ums Leben kam.
Weiter wurde im Artikel der «Daily Mail» festgestellt, dass «Reports» existieren, wonach die Deutschen die Atombombe im «diesjährigen Oktober», also im Oktober 1945, fertig gehabt hätten!
Wenn der General und andere Wissenschaftler bei dem Angriff der RAF nicht ums Leben gekommen wären, hätte die Fertigstellung der Waffe sogar noch frü- ‹‹ Atombombe bereits im Oktober 1945 fertig gestellt?
her erfolgen können. Die Deutschen hätten ihre (Atom-)Forschungseinrichtungen in Peenemünde, Rjuken (Rjukan) in Norwegen und am Chiemsee (Bayern) errichtet. Eine bedeutende Atomforschungseinrichtung habe sich auch auf Bornholm befunden, die jedoch von den Russen besetzt worden sei – was die Briten sehr zu bedauern schienen.
Korrespondierende autorisierte Meldungen erschienen am 9. August 1945 auch im «Daily Telegraph» sowie im «Daily Express». Weitergehende Recherchen zeigten, dass der deutsche General, auf dessen Tod die Briten so stolz waren, tatsächlich von Chamier-Glisczinski hiess und zum militärischen Führungsstab von Peenemünde gehörte.
Einer der mit der deutschen Atomforschung verbundenen Standorte befand sich im so genannten «Schutzund Trutzgau» Thüringen im Raum zwischen Ohrdruf, Arnstadt und dem Jonastal. Seit Jahren wird über dieses Gebiet heftig debattiert, wobei nach dem Krieg zunächst behauptet wurde, dass hier lediglich ein – bis heute nicht gefundenes – Führerhauptquartier errichtet werden sollte.
Der Einsatz Zehntausender Häftlinge, die strikte Geheimhaltung, die heute noch anzutreffende Angst bei Zeugen, die Tatsache, dass das Projekt S III (Sonderbauvorhaben III) bei Kriegsende unter Leitung von SS-Gruppenführer Dr.-Ing. H. Kammler stand und auch das zugeknöpfte Verhalten heutiger Behörden lassen jedoch anderes vermuten.
Geheime V-Waffen-Fabrik Selbst der bekannte Historiker Eugen Kokon wusste zu berichten, dass das FHQu nicht alles war, was es in diesem Terrain gab, sondern dass auch eine technologische Komponente eine Rolle spielte, wenn er schreibt: «60 km SW von Buchenwald entfernt befand sich ein anderes Arbeits-Aussen- Jonastal (1944). Ort von SS-Bauaktivitäten, die angeblich der Schaffung eines unterirdischen Führerhauptquartiers dienten.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/das-geheimnis-der-deutschen-atombombe-page41-1.jpg1164680Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2004-02-01 12:00:002025-12-13 07:05:06Das Geheimnis Der Deutschen Atombombe
Zeitreisen – einst als Utopie verschrieen – rücken heute zunehmend in den Fokus brillanter Naturwissenschaftler. Ergebnis: Reisen durch die Zeit scheinen aus physikalischer Sicht zumindest möglich – noch aber sind wir weit davon entfernt. Einer, der das «Unmögliche» für möglich hält, ist der international renommierte amerikanische String-Forscher Professor Michio Kaku. Für «mysteries» fasst er zusammen, welches beunruhigende Szenario uns erwarten könnte…
von Michio Kaku In H. G. Wells Novelle «Die Zeitmaschine» sprang der Hauptdarsteller in einen speziellen Stuhl mit blinkenden Lichtern, drehte rasch an ein paar Wählscheiben, und schon wurde er einige Hunderttausend Jahre in die Zukunft geschleudert.
England war verschwunden und wurde nun von seltsamen Kreaturen, den Morlock und Eloi, bewohnt.
Dies kann eine grossartige, erfundene Geschichte gewesen sein. Aber die Wissenschaftler haben seit jeher über die Idee von Zeitreisen gespottet, die in ihren Augen in das Reich der Spinner, Mystiker und Scharlatane gehörten, und das mit gutem Recht.
Seither lassen jedoch ziemlich beachtenswerte Fortschritte in der Quantengravitation diese Theorie wieder aufleben; sie ist nun ein gefundenes Fressen für theoretische Wissenschaftler, die ihre Beiträge in naturwissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlichen.
Ein hartnäckiges Problem bei Zeitreisen sind die zahlreichen verschiedenen Typen von Paradoxa. Da ist zum Beispiel das Paradoxon des Mannes ohne Eltern: Was passiert, wenn Du in der Zeit zurück reist und Deine eigenen Eltern umbringst, bevor Du geboren wirst?
Frage: Wenn Deine Eltern vor Deiner Geburt gestorben wären, wie hättest Du dann geboren werden können, um sie danach umzubringen?
Dann gibt es das Paradoxon des Mannes ohne Vergangenheit. Nehmen wir zum Beispiel an, da gäbe es einen jungen Erfinder, der in seiner Garage vergeblich versucht, eine Zeitmaschine zu bauen. Plötzlich erscheint aus dem Nichts ein Aufbruch in unbekannte Dimensionen. Führt uns der Weg in die Zukunft womöglich direkt in die Vergangenheit?
älterer Mann und vermittelt dem jüngeren das Geheimnis für den Bau einer Zeitmaschine. Der junge Mann wird daraufhin mit Börsenspekulationen, Wettrennen und Sportveranstaltungen unvorstellbar reich, weil er die Zukunft kennt. Dann, als alter Mann, entschliesst er sich, seine letzte Zeitreise in die Vergangenheit zu unternehmen und das Geheimnis der Zeitreise seinem jüngeren Selbst preiszugeben. Frage: Woher kam die Idee der Zeitmaschine?
Dann gibt es das Paradoxon des Mannes, der seine eigene Mutter ist: «Jane» wird als Findelkind in einem Waisenhaus zurückgelassen.
Als Heranwachsende verliebt sich «Jane» in einen Herumtreiber, der sie verlässt und schwanger zurücklässt.
Dann schlägt das Schicksal zu. Sie stirbt fast, als sie einem kleinen Mädchen das Leben schenkt, welches später unter mysteriösen Umständen entführt wird.
Die Ärzte sind der Ansicht, dass Jane sehr stark blutet, aber, seltsam genug, über beide Sexualorgane verfügt.
Geschlechtsumwandlung Um nun ihr Leben zu retten, nehmen die Ärzte eine Geschlechtsumwandlung vor, und aus «Jane» wird «Jim». Jim entwickelt sich später zu einem betrunkenen Herumtreiber, bis er einen freundlichen Barmixer trifft (in der Tat ein verkleideter Zeitreisender), der ihn abrupt entfernt, indem er ihn in der Zeit zurückschickt.
«Jim» trifft dort ein hübsches junges Mädchen, welches ungewollt mit einem Mädchen schwanger wird. Ohne sich einer Schuld bewusst zu sein, entführt er das kleine Mädchen und setzt es im Waisenhaus aus. Später tritt «Jim» den Truppen der Zeitreisenden bei, führt ein angesehenes Leben und hat einen letzten Traum: Sich selbst als Barmixer zu verkleiden, um einen gewissen Säufer namens «Jim» in der Vergangenheit zu treffen. Frage: Wer ist «Janes» Mutter, Vater, Bruder, Schwester, Grossvater, Grossmutter und Enkelkind?
Es ist nicht erstaunlich, dass Zeitreisen immer als unmöglich eingestuft wurden.
Sogar Newton verglich die Zeit mit einem Pfeil: Einmal abgeschossen fliegt er unentwegt in einer geraden Linie weiter. Eine Sekunde auf der Erde ist eine Sekunde auf dem Mars. Alle im Universum verteilten Uhren schlagen im gleichen Takt.
Einstein zeichnete uns ein ganz ande- Mann mit vielen Gesichtern. Zeitreise-Experte Professor Michio Kaku.
res Bild. Gemäss Einstein ist die Zeit mehr wie ein Fluss zu sehen, der sich um die Sterne und Galaxien windet, einmal schneller und dann wieder langsamer – etwa um massive Körper – fliesst. Eine Sekunde auf der Erde ist nicht eine Sekunde auf dem Mars. Die im Universum verstreuten Uhren schlagen in ihrem eigenen, fernen Takt.
Kurz bevor Einstein starb, wurde er jedoch mit einem unangenehmen Problem konfrontiert. Einsteins Nachbar in Princeton, Kurt Goedel, der vielleicht grösste logische Mathematiker in den vergangenen 500 Jahren, fand eine neue Lösung zu Einsteins eigenen Gleichungen, die die Zeitreise erlaubten!
Der «Fluss der Zeit» hat nun Whirlpools, in welchen die Zeit sich selbst zu einem Kreis aufwickelt. Goedels Lösung ist ziemlich genial: Sie geht von einem mit rotierender Flüssigkeit gefüllten Universum aus. Jeder, der entlang der Rotationsrichtung geht, findet sich am Ausgangspunkt wieder, aber in der Zeit zurückversetzt.
Verwirrter Einstein Einstein schrieb in seinen Memoiren, dass ihn die Tatsache verwirre, dass seine Gleichungen Lösungen enthielten, welche die Zeitreise erlauben würden.
Schliesslich jedoch schlussfolgerte er: Das Universum rotiert nicht, es dehnt sich aus (wie in der Urknalltheorie beschrieben) und infolgedessen konnte Goedels Lösung aus physikalischen Gründen verworfen werden. (Wenn jedoch der Urknall rotieren würde, wären Zeitreisen im ganzen Universum also offensichtlich möglich!)
Später, 1963, fand der neuseeländischer Mathematiker Roy Kerr eine Lösung für Einsteins Gleichungen über rotierende schwarze Löcher, die eigenartige Eigenschaften aufwiesen. Die schwarzen Löcher würden nämlich nicht (wie ursprünglich angenommen) zu einem Punkt, sondern zu einem drehenden Ring (bestehend aus Neutronen) kollabieren.
Dieser Ring würde sich nun so schnell drehen, dass er durch die frei werdenden Zentrifugalkräfte nicht unter seiner eigenen Anziehungskraft zusammenfällt. Der Ring verhält sich wiederum wie Alices Spiegel. Jeder, der ihn durchschreitet, würde nicht sterben, sondern könnte durch den Ring in ein Paralleluniversum gelangen.
Landeten in grauer Vorzeit Ausserirdische auf der Erde? Seit Jahrzehnten unterstützt Ueli Dopatka den Schweizer ET-Papst Erich von Däniken bei der Suche nach Indizien für seine kontroverse These. «mysteries» sprach mit ihm über Götter, Gräber und Gelehrte.
Organisationsgenie? Entertainer? Ueli Dopatka festzunageln fällt schwer. Der Mann passt in keine Schublade.
Überall zu Hause, wo neue Ideen ausgeheckt werden, rast der leidenschaftliche Workaholic von einem Termin zum nächsten. Unermüdlich vermittelt er zwischen Phantasten und Erbsenzählern – im ständigen Bestreben, in Wissenschaftskreisen neue Diskussionen um die kontroversen Thesen seines Freundes Erich von Däniken zu entfachen.
Ueli Dopatka, wie wird man zur rechten Hand eines Querdenkers und Bestsellerautors wie Erich von Däniken?
Dopatka: Erich hat viele «rechte Hände». In meinem Fall erinnere ich mich an 1969, als ich seinen Erstling «Erinnerungen an die Zukunft» in einem Abend durchlas. Als Jugendlicher interessierten mich sowohl Archäologie als auch Astronomie sehr, ich war also sensibilisiert.
Von Erich wollte ich mehr wissen von seinen Ideen, seiner Arbeit. Nach einigen Briefen gab es das erste Treffen 1971 auf einer Vortragstournee, und als ich 1972 aus beruflichen Gründen in die Schweiz kam, traf man sich natürlich ab und zu.
Als Bibliothekar konnte ich Erich hie und da natürlich auch schon Hilfen geben, was Spass macht, da wir am gleichen Strick ziehen: Der Suche nach Beweisen dafür, dass der Planet Erde nicht isoliert war, sondern in der fernen Vergangenheit Besuch aus dem All bekam.
Woher diese Faszination für alles Ausserirdische? Ist Ihnen die Erde zu langweilig?
Dopatka: Es gibt nur wenige Entdeckungen und «geistige Quantensprünge» in der Geschichte der Menschheit, die so brisant wären wie Beweise für «Leben im All» oder «Intelligenzen im All».
Selbst dann, wenn SETI-Forscher mit ihren Radioteleskop-Ohren «nur» den Beweis fänden, dass sie existierten, wäre dies philosophisch gesehen – man denke nur an die Religionen – eine geistige Horizonterweiterung mit Folgen.
Noch dramatischer, wenn wir erkennen würden, dass «die Anderen» schon in unserem Planetensystem waren. Also wiederkehren könnten – oder wir in der Zukunft zu ihnen reisen könnten. Es ist herrlich zu sehen, wie in dieser Beziehung die wissenschaftliche Meinung sich änderte und immer optimistischer wurde. Heute sind Konzepte für Reisen von Stern zu Stern längst keine Science Fiction mehr!
Sie sind mit Erich von Däniken um den halben Globus gereist. An welches Erlebnis denken Sie mit einem besonderen Schmunzeln zurück?
Dopatka: Erichs Expeditionen dienen dazu, Indizien zu sammeln. Hinweise darauf, dass ausserirdische Intelligenzen direkt oder indirekt Spuren hinterlassen haben. Wenn er sich dabei etwas in den Kopf setzt, führt er es auch aus und erreicht das Ziel.
Zum Beispiel hervorragende Fotos von nahezu unbekannten Bodenzeichnungen in der Palpa-Region bei Nazca, Peru, zu schiessen. Dass Erich dazu in dem Kleinflugzeug sämtliche Türen herausmontieren liess, um das Sichtfeld zu vergrössern, war für mich als Begleiter gelinde gesagt gewöhnungsbedürftig.
Besonders bei Schräglage in engen Kurven…
Im Bereich der Däniken-Forschung kümmern Sie sich nicht zuletzt mit viel Enthusiasmus um jugendlichen Nachwuchs. Warum dieses Engagement? Läuft an unseren Schulen etwas falsch?
Dopatka: Es gibt international sehr viele Jugendliche, die sich – im weitesten Sinne – für die grossen Rätsel dieser Welt interessieren. Im Falle der, populär gesagt, «Däniken-Forschung» oder mit dem Fachbegriff: «Paläo-SETI», hat man es natürlich mit brisanten Themen zu tun, mit wahren Detektivaufgaben.
Es macht Spass zu sehen, dass Jugendliche, wenn sie einmal Feuer gefangen haben, sich nicht nur über viele Jahre in einzelne Fragen einarbeiten, sondern dass sie manchmal auch das Hobby zum Beruf machen. Bei der Forschungsgesellschaft von Erich von Däniken ist ein Grossteil der etwa 10 000 Aktiven schon seit der Jugend dabei.
Dank Internet organisieren sie jetzt auch als Interessengruppe selbst Reisen oder planen Arbeiten. Leider wird an den Schulen oft Wissen in einer Form vermittelt, als gäbe es nur Antworten, Lösungen und Erklärungen – aber auf die aufregenden Fragen, auf das, was neugierig macht und zu Aktivitäten anregt, wird kaum eingegangen. Es fehlt der Pepp im Einheitsbrei!
Sie kritisieren in Ihren Büchern oft die Schulwissenschaft. Sind Sie ein Wissenschaftsfeind?
Dopatka: Es gibt nicht «die» Schulwissenschaft, aber was es gibt, ist eine Art von «Mainstream Science», wie man im Englischen sagt. So eine Art «Zeitgeist», der sich durch die anerkannte Lehrmeinung an Schulen und Universitäten ausdrückt. Änderungen dauern oft Generationen. Um bei dem vorhin erwähnten Beispiel zu bleiben: Ich erinnere mich noch an Fernsehprofessoren, die es als Faktum ansahen, dass interstellare Räume unüberbrückbar und Flüge von Stern zu Stern nicht möglich seien. Erst Raumfahrtkonzepte – zum Beispiel die so genannten Generationenraumschiffe – liessen dieses Dogma fallen.
Analoges gibt es in allen Wissenschaftszweigen zu beobachten, nicht zuletzt auch in der Archäologie. Man vergleiche einen Brockhaus von 1920 mit dem von heute. Und staune! Nein, im Gegenteil: Wissenschaft ist kein «Feindbild», sondern der Motor des Fortschritts.
Allerdings fehlt immer wieder die Einsicht bei einigen Professoren, dass Erkenntnis etwas Relatives ist. Und es fällt besonders schwer, die eigenen Lehrmeinungen immer wieder in Frage zu stel- Immer auf Achse. Ueli Dopatka vor dem Schweizer «Mystery Park» in Interlaken.
len. Oft braucht es dazu unbequeme Fragesteller «von aussen»…
Hand aufs Herz: Angenommen, ein UFO landet vor dem Schweizer Bundeshaus in Bern. Wäre die Menschheit überhaupt reif für einen offiziellen Kontakt?
Dopatka: «Die» Menschheit? Ich denke, ein solches Ereignis würde unterschiedlich je nach Kulturkreis und je nach intellektuellen Voraussetzungen aufgenommen werden. Für einige Zeitgenossen würde ein Denkgebäude einstürzen, andere hätten weniger Mühe. Über diese Frage gibt es eine ganze Reihe von fachspezifischen Untersuchungen und das Spektrum reicht von Panik bis Akkulturation, als Einbindung in die existierende Kultur und Zivilisation.
Ich denke, es würde alle Reaktionen geben, aber als eine Art Prozess würden sich das Ereignis und die Folgen etablieren. Positiv ist, denke ich, dass die Zahl der Menschen, die «reif» wären, stark wächst.
Als versierter Internet-Experte kennen, nutzen und beobachten Sie das Netz seit Jahren. Wohin wird uns die Datenautobahn langfristig führen? Wo lauern die Chancen? Wo die möglichen Gefahren?
Dopatka: Auf diesem Gebiet zeichnet sich weit mehr ab als «nur» eine Datenautobahn oder Verbesserung der Kommunikation. Und es ist auch nicht Science Fiction, sondern wissenschaftlich fundierte Futurologie, die mit Vergleichen der Evolution von biologischen Systemen und Abläufen in der Physik zeigt, dass sich durchaus so etwas wie eine Art «Lebewesen Menschheit» entwickelt. Wenn auch vermutlich erst in ferner Zukunft.
Technik und Biologie verschmelzen, liest man bei den Zukunftsforschern. Und ich stimme dem zu. Ein hochinteressantes Forschungsfeld, gerade auch im Hinblick auf andere Zivilisationen im Kosmos und deren Entwicklung. Die Frage ist denn auch, ob es Gesetzmässigkeiten gibt, nach denen sich Kulturen oder Zivilisationen entwickeln.
Sie reisen oft in die USA – zu internationalen Kongressen – und sind auf allen Kontinenten zu Hause. Bereitet Ihnen die politische Entwicklung in den Vereinigten Staaten Sorgen? Trauen Sie Präsident George W. Bush?
Dopatka: Dem Himmel sei dank, dass ich kein Politiker bin! Aber gerade was die USA angeht, habe ich gelernt, Entwicklungen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.
Die wichtigste Beobachtung ist, dass – ob es nun vier oder acht Jahre dauert – andere Machtverhältnisse herrschen. Von besonderem Interesse für viele Fortschrittsorientierte ist dabei, dass je nach Regierung finanzielle Mittel anders gewichtet werden.
Was – nicht nur für die USA – von Vorteil wäre: Eine Intensivierung des Weltraumprogramms. Denn was auf dem letzten SETI-Kongress von Dr. Jill Tarter, der Leiterin des SETI-Institutes, verraten wurde, ist unglaublich: Die technischen Mittel, die dem Militär zur Verfügung stehen, sind um zwei Generationen den Instrumenten voraus, mit denen die Wissenschaftler forschen.
Zwei Generationen sind Welten! So wie Farbfernsehen und Dampfradio. Ergo, im Falle der SETI-Forscher: Wenn man «die Anderen» aufspürt, könnte es sein, dass das Pentagon vorher bereits informiert ist.
Sie nehmen regelmässig an international renommierten Fachkongressen teil. Fallen Sie als Mystery-Forscher in diesem erlauchten Wissenschaftskreis nicht eher aus dem Rahmen? Oder anders gefragt: Worin liegt für Sie der Reiz von derlei Veranstaltungen?
Dopatka: Einige Kongresse, wie die Bioastronomy Conference oder der World Begnadeter Conferencier. Dopatka am Weltkongress der «Forschungsgesellschaft für Archäologie, Astronautik und SETI».
Ulrich Dopatka Die grosse Erich von Däniken Enzyklopädie Ergänzte und redigierte Neuauflage Waren die Götter Astronauten? Mit seinem Buch ‹Erinnerungen an die Zukunft› warf Erich von Däniken 1968 erstmals diese provozierende Frage auf, die bis heute Stoff für intensive Diskussionen gibt.
Ulrich Dopatka, einer der besten Kenner der Materie, gibt mit dieser Enzyklopädie einen umfassenden Überblick über den Stand der Forschung, der Literatur und der nach wie vor kontroversen Diskussionen. Fakten, Quellen, Indizien und Hypothesen werden in seinem Buch allgemeinverständlich dargelegt.
Geb., A5, 464 S., Fr. 38.– /€26.– ISBN 3-7296-0674-3 Archaeological Congress finden nur alle paar Jahre statt. Ich hatte Gelegenheit, dort als Zuhörer, sozusagen am «Puls der Information», über neue Forschungsprojekte, Tendenzen und Meinungen informiert zu werden.
Nach vielen Jahren habe ich jedoch auch in den Diskussionen bemerkt, dass viele der Forscher dort neugierig, aufgeschlossen oder zumindest tolerant sind, was «unkonventionelle» Ideen betrifft. Und: Erstaunlicherweise merkte ich schnell, dass meine Ansichten ganz und gar nicht so aussergewöhnlich sind. Beispielweise die in der Paläo-SETI schon lange vertretene Ansicht, dass bestimmte Verhaltensweisen beim Kontakt von Völkerschaften auf der Erde mit unterschiedlichem zivilisatorischem Niveau, die Entdeckungszeitaltergeschichten, auch beim Kontakt von Menschen mit ausserirdischen Besuchern anzutreffen sind, war Thema auf einem dieser Kongresse.
Einer der Gründe, warum man oft gute Gesprächspartner hat, ist der, dass die Technik des «Brainstorming» vielen vertraut ist. Regel 1 bei dieser Diskussionsform heisst: Jeder Gedanke, auch wenn er auf den ersten Blick absurd ist, ist erlaubt. Und viele sind dann gar nicht so absurd!
Seit längerer Zeit planen Sie eine ausgedehnte Tibet-Forschungsreise. Was erhoffen Sie sich dort zu finden?
Dopatka: Viele der Paläo-SETI-Indizien, die Erich von Däniken und andere Forscher fanden, liegen in Gebieten, die heute mehr oder weniger zugänglich oder sogar touristisch erschlossen sind. Einige Gebiete sind jedoch noch «weisse Flecke». Weil sie vielleicht schwer erreichbar sind, weil es wenige Informationen gibt, oder weil man annimmt, dort sei ausser Einöde nichts.
Tibet ist ein solches Terrain. Wenn man sich intensiv damit beschäftigt, findet man nicht nur Reiseberichte, die stutzig machen, sondern auch Mythen und Legenden, die bestimmten Regionen zuzuordnen sind. Und siehe da: Auch uralte archäologische Relikte gibt es, die Fragen aufwerfen. Eine erfolgreiche Expedition dorthin sollte jedoch, meine ich, nicht unter Zeitdruck stattfinden.Aber – es tut sich was!
Planen Sie ein neues Buch?
Dopatka: Himmel! Hätte ich mehr Zeit!
Ja, Themen gibt es genug. Einerseits möchte ich gerne aufzeigen, dass es wimmelt von neuen Rätseln und Fragen, die gerade aus der Sicht der Paläo-SETI brisant sind. Andererseits juckt es mich, einmal die Quintessenzen, die verblüffenden Erkenntnisse populärwissenschaftlich zusammenzufassen, die auf den verschiedenen Konferenzen Thema sind. Sozusagen das, was «hinter den Kulissen» diskutiert wird und was man sich, hab ich den Eindruck, oft nicht so recht traut, vorschnell öffentlich zu machen.
Leider habe ich, wie so mancher Autor und auch Erich von Däniken, oft schlechte Erfahrungen mit Verlagen gemacht. Verleger, wie uns Goethe lehrt, sind eine eigne Hölle wert. «Doch wäre zu gross dort das Gewimmel, käm’ nicht auch mancher in den Himmel!»
Unter Freunden gelten sie als begnadeter Entertainer. Ihr Lieblingswitz?
Dopatka: Vielleicht kein Witz, sondern eine «wahre Geschichte»? Wie die von den Wissenschaftlern, die versuchen zu ergründen, woher eigentlich die Witze stammen. Und nachdem man den grössten Zentralrechner, den die Welt je sah, mit allen erdenklichen Witzen gefüttert hat, kommt das sensationelle Resultat: Die Witze sind das Experiment einer ausserirdischen Macht.
In dem Moment jedoch, in dem die Menschen dies herausfinden, gibt es keine Witze mehr. Ratlos sehen sich die Wissenschaftler an, bis einer fragt: «Sagt mal, was machen wir hier eigentlich?»
Sie sind ein Liebhaber des Geheimnisvollen. Welches bleibt Ihr grösstes, persönliches Geheimnis?
Dopatka: Eben! DAS frage ich mich auch…
Interview: red. ■
Zur Person Claudia Zeier Kopp Die andere Verbindung Erfahrungen eines Mediums Claudia Zeier Kopp zeigt in ihrem Buch, wie sie durch familiäre Schicksalsschläge und verschiedenste Lebensstationen zur medialen Arbeit gelangte. Nebst ihrer eigenen Biografie werden anhand ausführlicher Beschreibungen von Sitzungs-Fällen aufgezeigt, wie sie die Medialität heute beruflich umsetzt. Im Mittelpunkt ihrer Aufzeichnungen stehen die Jenseitskontakte, denn als Medium hat sie erfahren, dass mehr Phänomene zwischen Himmel und Erde resp.Leben und Tod sind, als gemeinhin angenommen.
Br., A5, 208 S., Fr. 36.– /€24.– ISBN 3-7296-0670-0
Der Schweizer Psychiater Jakob Bösch arbeitet mit Geistheilern
Seit zwei Jahren läuft in der Schweiz ein ungewöhnliches Forschungsprojekt. Unter behördlicher Aufsicht arbeitet der Mediziner Jakob Bösch zusammen mit dem Basler Universitätsfrauenspital an einem Geistheilerprojekt. 34 Frauen, die trotz aller Bemühungen kinderlos geblieben sind, nehmen daran teil. Im Vorfeld des Experiments erlebte Bösch Aussergewöhnliches: Eine Geistheilerin hatte vorhergesagt, dass eine ihrer Klientinnen schnell schwanger werden würde. Sie behielt Recht.
von René Haenig
Der Mann könnte längst Professor sein. Aber Jakob Bösch ist es nicht, und dass der Schweizer es nicht geworden ist, daran ist er selbst nicht ganz unschuldig.
Denn der Chefarzt der Externen Psychiatrischen Dienste im Kanton Basel-Landschaft beschäftigt sich mit einem heiklen und vor allem unter Medizinern umstrittenen Thema: Geistheilen. Sehr zum Entsetzen vieler Berufskollegen arbeitet der 62-Jährige seit Jahren sogar mit Geistheilern zusammen. Doktor Jakob Bösch provoziert.
Seit zwei Jahren läuft bei Bösch eine neue Studie in Zusammenarbeit mit der Universitätsfrauenklinik Basel für Frauen mit ungewollter Kinderlosigkeit. Der Arzt arbeitet bei diesem Projekt mit der Heilerin Graziella Schmidt zusammen. Sie war es, die Bösch überhaupt auf die Idee einer Studie brachte.
Erfolgreich behandelt
Der Chefarzt der Externen Psychiatrischen Dienste hatte bei einer Gelegenheit selbst miterlebt, wie die Heilerin eine seiner Patientinnen erfolgreich behandelte. Die Frau litt wegen ihrer Kinderlosigkeit an Depressionen.
«Die Diagnose der Ärzte lautete damals auf verschlossene Eileiter», erinnert sich Bösch. Im Klartext: Die verzweifelte Frau hätte nach medizinischem Ermessen nie schwanger werden können.
Heilerin Schmidt aber schaffte, was die Schulmediziner für absolut unmöglich hielten. Böschs Patientin wurde Mutter, zweimal sogar.
«Plötzlich hiess es, die verschlossenen Eileiter seien eine Fehldiagnose gewesen», erzählt Bösch.
Querdenker Jakob Bösch. «Viele Medizinerkollegen haben Angst anzuerkennen, dass es eine geistige Ebene gibt.»
Für die laufende Untersuchung sind 34 Frauen vorgesehen, die zwar gern Kinder hätten, laut Schulmedizinern aber keine bekommen können. «Wir sind bei unserer Studie jetzt etwa bei der Hälfte angelangt», berichtet Forschungsleiter Bösch.
Sein bisheriges Fazit: «Auf der psychischen Ebene, so berichten die Frauen, habe es ihnen sehr geholfen. Ihre Ängste, Depressionen seien weg.» Bei etwa der Hälfte der bisher von Heilerin Graziella Schmidt behandelten Frauen zeige sich zudem eine körperliche Veränderung. «Das muss noch genau ausgewertet werden», betont Bösch.
Überrascht hat ihn laut eigenem Bekunden, «dass bei manchen der Frauen anscheinend eine Gewalterfahrung vorhanden ist – ob durch Vergewaltigung, versuchte Vergewaltigung oder Missbrauch in der Kindheit».
Selbstkritisch räumt Bösch ein, dass seine Studie ein Manko hat. «Es ist schade, dass wir nur die Frauen, nicht aber ihre Männer mitbehandeln können. Das würde eigentlich dazugehören.» Bis in zwei Jahren will Bösch das Forschungsprojekt abgeschlossen haben. Dann wird er in Pension geschickt. Möglicherweise werden die Ergebnisse einige von Böschs Kollegen erneut provozieren.
‹‹ Warum legte der Staatsschutz eine Fiche über Bösch an?
Was solls. Es wäre schliesslich nicht das ersten Mal. «Ich muss mich immer wieder zähmen», räumt er zunächst etwas diplomatisch auf die Frage ein, ob er gern provoziere. Dabei wirkt der Mann überhaupt nicht wie einer, der andere schnell auf die Palme bringen kann. Es ist aber so.
Bereits in den 80er-Jahren brachte Bösch mit seinem Engagement für Selbsthilfegruppen die Ärzte reihenweise gegen sich auf. Offenbar erschien der Psychiatrie-Experte selbst politischen Instanzen als bedrohlich. Jedenfalls legte der Schweizer Staatsschutz damals eine Fiche über den Provokateur an. Damit aber nicht genug. Als sich Bösch später für eine offene, dezentrale und gemeindenahe Psychiatrieversorgung stark macht, erntet der Querdenker erneut heftige Kritik.
Nochmals die Frage also: Provozieren Sie gerne? «Ja schon», muss er angesichts dieser Auflistung einräumen. Er könne schon sehr provokant sein, «aber ansonsten habe ich eine sehr ruhige Seite», versucht er sich zu rechtfertigen.
Böschs Outing
Rechtfertigen musste sich der Chefarzt der Psychiatrischen Dienste Baselland auch vor einigen Jahren, als er sich öffentlich als Anhänger des «Geistheilens» outete. Das war 1995.
Erst vier Jahre zuvor hatten ihn die Regierungsverantwortlichen zum Chefarzt gewählt. Auslöser seines Outings sei das Scheitern seiner Ehe gewesen, erzählt er. Erst nach diesem für ihn einschneidenden Erlebnis habe er den Mut gefunden, zu seinen bis dahin geheim gehaltenen Ansichten zu stehen.
«Vorher hatte ich einfach Angst, meinen Ruf zu verlieren», gibt Bösch zu. Lange Zeit habe er in der Naturwissenschaft und in der Medizin nach Antworten auf seine Fragen gesucht. «Ich habe gemerkt, dass die Medizin eine Mischung ist aus Wissenschaft und Magie.»
Bei einer solchen Aussage bleibt streng klassisch denkenden Schulmedizinern nichts anderes übrig, als laut aufzuschreien. Für sie ist einer, der exotisch anmutende Heilkünste propagiert, nichts anderes als ein Scharlatan. Plötzlich stand Böschs Job auf dem Spiel.
«Mein Stuhl hat zwei Mal zünftig gewackelt», erinnert er sich rückblickend.
Dass er dennoch Chefarzt geblieben ist, hat er seinem guten Ruf zu verdanken, den er sich in Jahrzehnten erworben hat. «So betrachtet war es richtig, dass ich mich nicht früher geoutet habe», sagt er.
Politiker intervenieren
Ende 1996 erhielt Jakob Bösch überraschenderweise von offizieller Seite erstmals das Okay, sich an das Geistheilen in der Psychiatrie heranzutasten.
Doch schon drei Jahre später musste das Projekt der so genannten geistig-energetischen Behandlung psychisch Kranker wieder abgebrochen werden. Grund: Ein Wechsel bei den politisch Verantwortlichen. Der neue Baselbieter Gesundheitsdirektor konnte sich für die unorthodox anmutenden Methoden seines Chefarztes zunächst nicht erwärmen. Das hat sich inzwischen geändert, wie die jüngste Forschungsstudie zeigt.
Was er nach deren Abschluss und seiner Pensionierung machen wird, lässt Jakob Bösch vorerst offen. Durchaus vorstellen kann er sich, ein Experiment zu wiederholen, das er vor einigen Jahren gemacht hat. Damals «ernährte» sich der Arzt nur von Licht.
Sieben Tage nahm Bösch weder feste Nahrung noch Flüssigkeit zu sich. «Nie zuvor habe ich mich so fit und gut gefühlt», gerät er noch heute ins Schwärmen. Im Vorfeld dieser kurzzeitigen Ernährungsumstellung, so berichtet er, habe er sich natürlich erst mit Leuten unterhalten, die mit dem «Lichtfutter» bereits Erfahrungen gesammelt hatten.
Böschs Kinder hatten ihren Vater zuvor eindringlich davor gewarnt. Denn laut Lehrmeinung ist ein Mensch bereits nach drei bis vier Tagen ohne Flüssigkeitsaufnahme ernsthaft gefährdet.
Bösch aber lebt. Die Heilerin, die ihn bei dem Versuch begleitet hatte, musste ihn sogar überreden, das Ganze abzubrechen. Der Doktor wollte weitermachen, ja er glaubte, überhaupt nicht mehr essen und trinken zu müssen. Bösch: «Vielleicht erlebe ich diesen Zustand nach meiner Pensionierung noch einmal.»
Keine Angst vor dem Tod
Der Mann hat keine Angst vor dem Tod. Noch nie gehabt. Als Achtjähriger habe er einmal extrem hohes Fieber gehabt. «Als ich ins Bett ging, war ich absolut überzeugt zu sterben. Ich habe mich gefreut, in einer anderen Existenz aufzuwachen.»
Als der kleine Bauernbub am nächsten Morgen dann tatsächlich aufwachte, war er einfach nur enttäuscht. Die Welt um den elterlichen Hof im kleinen Dorf Schwellbrunn im Kanton Appenzell Ausserrhoden war immer noch die gleiche wie am Abend zuvor.
Der Bauernbub sorgte übrigens schon damals für Kopfschütteln und Gesprächsstoff. Viele Dorfbewohner zerrissen sich das Maul über den ersten Gymnasiasten in ihrer Gemeinde. Doch am Gymnasium entdeckte Bösch seine Begeisterung für die Naturwissenschaften, aber auch für die Philosophie.
Das hat ihn zu einem kritisch denkenden Geist werden lassen, der heute als Arzt für die «Gesundung der Medizin» kämpft. So nachzulesen auf Böschs Internet-Homepage: «Die Medizin kann selber nur wieder heil werden und damit zur Heilung von Menschen beitragen, wenn sie von einem grundlegend erneuerten Denken über den Menschen und das Universum geführt und getragen wird.
Dieses neue Denken erkennt die tief gründenden Wahrheiten wieder an, wie sie seit Jahrtausenden von den schamanischen Völkern und gleichermassen von den Hochkulturen überliefert worden sind. In dieser überlieferten Sichtweise, die von der modernen Physik geteilt wird, ist das Universum ebenso wie der Mensch primär geistig und die materiellen Phänomene können eher als Sonderfall gesehen werden», klärt Bösch die Besucher auf seiner Homepage auf.
Kritikern, die ihm vorwerfen, im wissenschaftlichen Graubereich zu arbeiten, entgegnet er: «Im Gegenteil, ich bringe nur dort Licht hinein, wo aus ideologischen Gründen Tabus geschaffen wurden.»
Abstecher auf die Philippinen
Ob Hellsichtigkeit, Hellhören oder Hellfühlen: Bösch ist für viele Tabus offen. Erst kürzlich war er in Brasilien und auf den Philippinen, um das Phänomen der dortigen Geistchirurgen zu untersuchen.
«Die arbeiten mit 200 bis 300 Grad heissem Kokosöl, in das sie mit ihren Händen hineinfassen», berichtet der Psychiater. Er selbst sei sogar kurz davor gewesen, seine Hand ebenfalls in das brodelnde Öl zu strecken. «Als die Geistchirurgen mir aber sagten, dass sie die Verantwortung für mein Tun ablehnten, kamen mir plötzlich Zweifel.»
Vergessen scheint die Schmach des verweigerten Professorentitels. «Ich sehe es heute eher als grösseren Imageschaden für die medizinische Fakultät», meint Bösch nachdenklich. Die hätte in den letzten Jahren wegen ihm weltweit Gratis-PR haben können. Denn die Medien im Inund Ausland reissen sich um den Arzt und Querdenker aus der Schweiz.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/eine-mischung-aus-magie-und-wissenschaft-page21-1.jpg7901034Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2004-02-01 12:00:002026-03-13 17:57:28«Eine Mischung aus Magie und Wissenschaft»
«Operation 9/11» (Gerhard Wisnewski) Glauben Sie, dass in einem sechs Meter tiefen Loch eine komplette Boeing 757 verschwinden kann? Nein? Dann haben Sie mit dem Autor dieses Buches schon viel gemeinsam. Er besuchte für seine Recherchen zum 11. September Ernie Stull, den Bürgermeister von Shanksville. In einem Feld bei Shanksville stürzte angeblich die vierte Boeing ab, die eigentlich das Weisse Haus treffen sollte. Der Bürgermeister zeigt dem Autor Fotos von der Absturzstelle. Es ist nur ein grosses Loch im Boden zu sehen. «There was no airplane», «Da war kein Flugzeug», sagt Ernie Stull und schüttelt jetzt, eineinhalb Jahre nach der Katastrophe, immer noch fassungslos den Kopf und breitet ratlos die Arme aus. Schritt für Schritt entlarvt Gerhard Wisnewski die Lügen und Fälschungen über die Attentate vom 11. September 2001.
Knaur, ISBN 3426776715, EUR 12.90 «Die Kristallsonne» (Robert Temple) Der Autor rekonstruiert in diesem Buch eine vollkommen vergessene Geschichte: die Geschichte der Licht-Technologie in antiken Zivilisationen. Sie datiert mindestens bis ins Jahr 2600 v. Chr. ins alte Königreich von Ägypten zurück. Waren die alten Ägypter im Besitz eines Wissens und einer Technologie der Optik, die es ihnen ermöglichte, Teleskope zu bauen? Wie waren sie imstande, in den Bau der Pyramiden alle astronomischen Masse des Sonnensystems einfliessen zu lassen – mit einer Genauigkeit, die ihresgleichen sucht? Wie kommen perfekt geschliffene optische Linsen, wie sie zur Herstellung von Teleskopen verwendet werden, in die Gräber von Pharaonen und anderen Herrschern des Altertums? Und warum weigern sich die Ägyptologen, diese Linsen als das anzuerkennen was sie sind?
Kopp Verlag, ISBN 3930219530, EUR 25.- «Die Atombombe und das Dritte Reich» (Edgar Mayer und Thomas Mehner) Verfügte das Dritte Reich über Atombomben und interkontinentale Trägerraketen? Die «offizielle» Geschichtsschreibung behauptet, das Dritte Reich habe das Projekt der Entwicklung einer Atombombe im Jahre 1942 storniert.
Dieses Buch liefert eine Vielzahl hoch brisanter neuer Indizien und unglaublicher Fakten sowie bisher unveröffentlichte Zeugenaussagen, welche diese Auffassung widerlegen. Die Autoren zeigen, dass die deutsche Nuklearwaffe fertig war und das Trägersystem in Form einer Interkontinentalrakete tatsächlich kurz vor seiner Fertigstellung stand. Das Zentrum beider Geheimwaffen-Programme lag in Thüringen.
Kopp Verlag, ISBN 3930219506, EUR 19.90 «Oceana» (Dark Ocean) Seine Faszination gehört Atlantis, dem mysteriösen Kontinent, über den bis heute spekuliert wird. Seine Klänge wecken Erinnerungen an die Zukunft. Und das in bester Prog-Rock-Manier. «Dark Ocean» nennt sich die englischdeutsche Band um den Stuttgarter Spitzengitarristen Conny Conrad. Nach ihrer erfolgreichen Tour mit Barclay James Harvest im Herbst 2003 tauchen die Jungs auf ihrer neuen CD «Oceana» einmal mehr in bombastisch-mystische Klangwelten ab. Das Ergebnis geht unter die Haut! Eine Fantasy-Story, erzählt in elf wuchtig-schönen Songs.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/erich-von-daeniken-auf-tournee-die-aktuellen-daten-page55-1.jpg239181Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2004-02-01 12:00:002025-12-13 07:05:16Erich Von DäNiken Auf Tournee: Die Aktuellen Daten
Ich glaube an Wunder. Ich glaube an Dinge, die wir weder messen, noch sehen können. Obwohl sie uns umgeben. In unserer Realität existieren sie nicht – weil wir noch nicht von ihnen wissen. Alles beginnt erst zu existieren, wenn wir es wahrnehmen.
Denken Sie an Mikroorganismen wie Viren oder Bakterien. Seit jeher wimmelt es von ihnen. Doch um ihre Existenz wissen wir erst seit rund 300 Jahren. Wir gaben ihnen einen Namen. Und damit einen Platz in unserer Wahrnehmungswelt.
Täglich geschehen um uns die merkwürdigsten Dinge. Doch nur die wenigsten von uns nehmen sie wahr. Weil kaum einer nach ihnen sucht.
Die Wissenschaft raubte uns den Glauben an Wunder. Seither glauben wir an die Wissenschaft. Und an eine Realität, deren Möglichkeiten begrenzt wurden, noch ehe sie ausgelotet waren. Was ausserhalb liegt, ist nicht real. Also existiert es nicht.
Stellen wir uns vor, die Menschheit wäre seit jeher blind. Es gäbe keine Farben – weil wir sie nicht wahrnehmen könnten. Es gäbe keinen Regenbogen. Und keine Sterne. Weil wir gar nicht auf die Idee kämen, nach ihnen zu suchen.
Wir würden über eine mysteriöse Wärmequelle rätseln, die Tag für Tag über unseren Köpfen auftaucht.
Der eine oder andere von uns würde am Strand womöglich unversehens über einen gestrandeten Wal stolpern.
Und für seine Erzählung ein höfliches Lächeln ernten. Später würde er womöglich eine Selbsthilfegruppe gründen und mit seinesgleichen darüber streiten, ob derlei Erscheinungen auf Wahnvorstellungen zurückzuführen seien.
Glücklicherweise können wir sehen.
Wer aber sagt uns, dass es nicht noch weitere Sinne gibt, die uns im Laufe der Evolution abhanden kamen?
Sinne, mit denen jeder Phänomene wie Telepathie, Spuk oder Irrlichter wahrnehmen könnte? Sinne, die unsere Umwelt in ein völlig neues, «wundervolles» Licht tauchen würden?
«Unmöglich!» versichert man uns.
Das ist beruhigend. Denn «Unmögliches» bedingt, dass wir es uns zumindest vorstellen können. Und alles, was wir uns vorstellen können, wird irgendwann möglich. Verborgen bleibt nur das Unvorstellbare. Das beweist die Geschichte.
Höchste Zeit, wieder an Wunder zu glauben. Nur wenn wir an sie glauben, werden wir sie auch entdecken!
F-16-Jäger in Aktion. Überquerten amerikanische Flugzeuggeschwader während des Irak-Krieges heimlich die Schweiz?
Mysteriöse Flugzeugstaffel am Nachthimmel
Unfähigkeit oder Absicht? Wenn es um illegale militärische Missbräuche ihres Luftraums während des Irak-Kriegs geht, hält sich die Schweizer Luftwaffe bedeckt. Augenzeugen glauben zu wissen, warum…
«Können die Schweizer Behörden garantieren, dass ihr militärisches Überflugsverbot während des Irak-Kriegs von den USA respektiert wurde?» Offenbar nicht, denn eine eindeutige Antwort bleibt die Schweizer Luftwaffe schuldig.
Wochenlang wurde «mysteries» von den zuständigen Verantwortlichen mit immer neuen Floskeln vertröstet. Mal hiess es, man warte noch auf Antwort des Bundesrates. Mal schrieb man die Schuld der Trägheit der eigenen Mitarbeiter zu. Konkrete Aussagen blieben trotz mehrmaliger Nachfrage aus.
Hilde Leuenberger (Name geändert) kann darüber nur den Kopf schütteln. Am 7. April 2003 wurde die ältere Dame unweit von Möhlin (Aargau) Zeuge eines seltsamen Flugzeugspektakels: «So gegen 21.30 Uhr beobachtete ich eine regelrechte Flugzeug-Armada am Himmel», berichtet sie. Gegen 20 Maschinen seien in militärischer Formation von Frankreich über die Schweiz gen Deutschland gezogen, «allesamt mit Scheinwerfern ausgerüstet». In der Mitte habe sie eine Handvoll riesiger Transportflugzeuge ausgemacht. «Immer wieder stiessen kleinere Begleitflugzeuge zum Pulk und flogen wieder weg.»
Neugierig geworden, versuchte Hilde Leuenberger bei der Zürcher Flugraumüberwachung Näheres dazu in Erfahrung zu bringen – umso mehr, als auch ein Bekannter von ihr die kuriose Formation bemerkt hatte. Ernst genommen fühlte sie sich dort aber nicht. «Statt mir meine Frage zu beantworten, fragte man mich, ob ich Angst gehabt hätte», ärgert sie sich.
«So ein Blödsinn! Ich habe den Weltkrieg seinerzeit hautnah miterlebt – weiss also sehr wohl, was ich gesehen habe»
Radaraufzeichnungen?
Möglich, dass die Objekte zumindest von den Radarschirmen der militärischen Luftraumüberwachung registriert wurden. Diese aber werden «ausserhalb der Flugbetriebszeiten» aus Kostengründen heruntergefahren. Dann werden nur noch Daten ziviler Luftstrassen aufgezeichnet. Und zwar ausschliesslich Flugzeuge, die sich mittels eines so genannten Transpondersignals identifizieren.
Ausnahmen gibts nur, «falls die Bedrohungslage es verlangt», wie Divisionär Christophe Keckeis von der Luftwaffe vor einigen Jahren in einem Schreiben präzisierte, das «mysteries» vorliegt.
Konkretere Angaben zu diesen Aussagen konnte Luftwaffen-Sprecher Jürg Nussbaum auf Anfrage bezeichnenderweise ebenfalls nicht machen. Und so bleibt offiziell im Dunkeln, welche Streitmacht im April 2003 während des Irak-Kriegs trotz Flugverbot über der Schweiz ihre Runden zog. Den lokalen Behörden dürfte dies mehr als recht sein. Und den USA wohl ebenfalls.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/heimlich-ueber-die-schweiz-geduest-page8-1.jpg6701034Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2004-02-01 12:00:002026-02-05 15:22:05Heimlich über die Schweiz gedüst
Kurioser Stein. In seinem Innern birgt das Fundstück aus China einen Metallstab. Woher er stammt, ist unklar.
Wie kommt ein moderner, gewundener Metallstab in einen uralten Stein? Diese Frage stellen sich derzeit chinesische Geologen – und streiten sich über den Ursprung des seltsamen Fundgegenstands.
Ein reichlich ungewöhnlicher Stein mit eingebettetem Metallstab in der Form eines Schraubengewindes sorgt derzeit in Lanzhou (China) für einigen Gesprächsstoff.
Zhilin Wang fand das Objekt bei einem Feldforschungs-Ausflug im Gebiet des Mazong Gebirges, das im Grenzgebiet der Provinzen Gansu und Xijiang liegt. Der birnenförmige Stein ist äusserst hart und hat eine rätselhafte schwarze Farbe. Er misst ungefähr 8 mal 7 Zentimeter und wiegt 466 Gramm.
Überraschendster Teil des Steines bildet ein eingebetteter, kegelförmiger, sechs Zentimeter langer Metallstab, der klare Gewindeformen aufweist. Der geheimnisvolle Stein erregte bei vielen Geologen und Sammlern Aufmerksamkeit.
Mehr als zehn Geologen und Physiker des Nationalen Institutes für Bodenschätze der Provinz Gansu, Institut für die verändern. Begutachtung von farbigen Metallen der Provinz Gansu, des Institutes für Geologie und Mineralforschung der Chinesischen Fachhochschule, Zweigstelle Lanzhou, sowie der Schule für Rohstoffe und Umwelt der Universität Lanzhou schlossen sich zusammen, um den Ursprung des geheimnisvollen Steines gemeinsam zu erforschen.
Prädikat: «Wertvoll» Nachdem ausgiebig über die Möglichkeit einer manuellen Herstellung und über die wahrscheinlichen Gründe für seine Entstehung diskutiert worden war, bezeichneten die involvierten Wissenschaftler den Stein als einen der wertvollsten, sowohl für China als auch für Sammler, für die Forschung und die Altertumswissenschaften.
Während der Diskussion stellten die Wissenschaftler zahlreiche Theorien über die Entstehung dieses Steines auf, verwarfen jedoch alle als unglaubwürdig. Der schraubenförmige Metallstab ist fest in das schwarze Lithiummaterial eingeschlossen.
Weder der Stabeintritt in das Gestein noch die Spitze des Stabes scheinen handgearbeitet zu sein. Dazu kommt, dass die Gewindebreite der Schraube vom dicken Ende bis zum dünnen Ende erstaunlicherweise konstant bleibt, anstatt sich aufgrund des Wachstums von Organismen zu Weitere Abklärungen nötig Nach einer der Theorien könnte der Stein Überbleibsel einer vorgeschichtlichen Kultur sein – vorausgesetzt, dass vor unserer Zeit eine uns ebenbürtige Kultur auf der Erde existierte. Eine andere Theorie besagt, dass es sich um einen versteinerten Meteoriten handle, der Informationen einer ausserirdischen Kultur bergen könnte.
Nach Konferenzende stimmten alle Wissenschaftler überein, dass eingehende Forschungen nötig sein würden, um weitere Fragen nach der Herstellung des Steins zu behandeln, damit das Rätsel vielleicht doch noch geklärt werden kann.