Impressum ISSN 1660-4377 $XÁDJH 26’000 Exemplare Erscheinungsweise Zweimonatlich, 6 Ausgaben pro Jahr Herausgeber/Chefredaktion Luc Bürgin Redaktion Mysteries, Postfach, CH 4002 Basel Tel. +41 – 61 – 681 62 61 Fax +41 – 61 – 681 85 62 Internet www.mysteries-magazin.com E-Mail: mysteries@bluewin.ch Redaktionelle Mitarbeit Jan Fischer Lektorat Ruth Gremaud Druck PVA, Landau/Pfalz Kiosk-Vertrieb VU Verlagsunion KG (D/A/CH) Jahresabonnement EUR 47.40/SFr. 69.– Anzeigenschluss

»»Immer häufiger unterschreitet die Reaktionszeit der Öffentlich keit die Frist, die ein kluger Gedanke braucht. Und so kurz wie ein Tweet ist, so tief sind heute oft die politischen Analysen. Es heisst, der Chef von Twitter denke darüber nach, die Begrenzung der Kurznachrichten auf 140 Zeichen aufzuheben. Vielleicht än dert das ja die Welt zum Besseren.« Jakob Augstein, Verleger»Die Wahrscheinlichkeit ist klein, dass wir eine andere Zivilisa tion finden, die exakt den gleichen Entwicklungsstand hat wie wir. Entweder ist sie noch nicht so weit. Oder weiter. Und nun überlegen Sie mal, wie oft Sie einen Wurm verstehen. Wenn der Unterschied zu gross ist, wird Kommunikation unmöglich. Sind die anderen weiter entwickelt, haben sie vielleicht kein Interesse an uns. Denn dann sind wir die Würmer.« Willy Benz,Astrophysiker»Apropos Bargeldverbot: Ich bin regelmässiger Kirchgänger. Da geht doch immer der Klingelbeutel rum. Stellen Sie sich vor, da stehen demnächst Automaten vorm Eingang, wo man dann seine Kreditkarte durchzieht! Nein, das möchte ich niemals er leben. Ich will das Recht behalten, bar zu zahlen, wann und wo immer ich das möchte. Bargeld bedeutet für mich Freiheit, Tradition und auch Sicherheit. « Theo Waigel, Ex-Finanzminister

Ausgabe Nr. 3/2016: 5. April 2016 Bankverbindungen Deutschland BW Bank, Stuttgart Konto-Nr.: 14 1899 0 BLZ: 600 501 01 BIC: SOLADEST IBAN: DE96 6005 0101 0001 4189 90 Schweiz Basler Kantonalbank, Basel Konto-Nr.: 165.414.141.84 BIC: BKBBCHBB, Clearing-Nr.: 770 IBAN: CH25 0077 0016 5414 1418 4 Postcheckkonto, Basel: 40-93969-1 Copyright Alle Rechte vorbehalten. Wiedergabe nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen per Post wird keine Haftung übernommen. Foto-Rechte: www.

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»Ich bin ein Freund der knappen Sätze geworden. Das ersetzt das Lesen von zehnbändigen Werken. Horst Seehofer hat in Karlsruhe neulich auch so einen Satz gesagt: ›Realität schafft Zustimmung.‹ Und man merkte, wie der CDU Parteitag ein bisschen brauchte, bis der Satz sickerte. Aber dann nickte man sich zu nach dem Motto: ›A Hund is er scho‹. « Harald Schmidt, Entertainer

»Jeder will stark und perfekt sein, aber es ist ein offenes Ge heimnis, dass mindestens zwei Drittel unserer Gesellschaft unter Depressionen leiden. Wir sind doch alle überfordert. Und wenn wir nicht lernen, uns als verletzliche Wesen zu akzeptie ren, dann werden wir keinen Schritt voran kommen. Wer immer alles verdrängt, der kann nicht glücklich werden. Und darum geht es doch auch im Leben. « Adele Neuhauser, Schauspielerin

ein leerer Bildschirm mit weißem Rand
Eine Zeichnung eines grünen Monsters, das ein Schild hält.
Ein Karikatur von einem grünen Mann mit einem grünen Hut und Brillen.
Ein Cartoonbild von Blumen mit deutscher Untertitel.
nicht beantworten
ein schwarzer Hintergrund mit dem Wort zitiert in der Mitte

➤ Infos:www.icemanwimhof.com die Temperatur ihrer Finger und Zehen um 17 Grad ansteigen lassen konnten, berichtet die Uni-Zeitung.

2002 liess Mediziner Benson zwei Mönche nach langer Meditation erneut feuchtnasse 7FKHUWURFNQHQ²LQHLQHP Kühlraum. Die Stoffbahnen lagen den Meditierenden dabei über den Schultern.

Der US-Mediziner wies QDFK GDVV GLH 3UREDQGHQ ihren Blutkreislauf und Stoffwechsel, also das vegetative Nervensystem, aktiv EHHLQÁXVVHQ NRQQWHQ 8QG VR erhofft sich auch der Harvard- 3URIHVVRUDQJHVLFKWVGLHVHU5HVXOWDte bahnbrechende Erkenntnisse für die moderne Medizin und Gesundheitsvorsorge.

Denn er ist ebenfalls überzeugt, dass jedermann mit Meditationstechniken positiv auf sein persönliches Immunsystem einwirken kann.

Auch der bayerische Theravada-Buddhist Ludwig Schafft bestätigt gegenüber »mysteries«, dass Tummo wahre Wunder wirken kann: »Richtig praktiziert schafft diese Meditation eine enorme Körperhitze«, erklärt er. »Der Tummo-Kanal

Wim Hof wendet bei seinen Experimenten eine Meditationstechnik an, die er buddhistischen Mönchen abschaute: »Tummo« (»Inneres Feuer«) nennt sich diese tibetische Praktik. Nur weit fortgeschrittene Eingeweihte des Vajrayana-Buddhismus besitzen dieses Geheimwissen. Hof scheint einer der wenigen westlichen Menschen zu sein, welche sich diese hohe körperliche Kunst aneignen konnten – nebst seinem verstorbenen Landsmann Mirin Dajo.

den Dalai Lama zustande gekommen und wurde 1982 im Fachjournal»Nature« veröffentlicht.

Bei einer Wissenschaftsex-SHGLWLRQLP-DKUHÀOP- WHQGLH)RUVFKHUXP3URIHVsor Benson nach eigenen Angaben,»wie mehrere Mönche bei kühlen Aussentemperaturen nasskalte Decken nur mittels ihrer Körpertemperaturen trockneten«. Sie dokumentierten zudem »Mönche, die eine Winternacht auf einem Himalaya-Felsen in 5000 Meter +|KH YHUEUDFKWHQ© ² PHGLWLHUHQG und schlafend, lediglich in ihr traditionelles Leinengewand gekleidet.

Wundersame Ver-Fünf Jahre zuvor sei das gleiche mehrung. Die ersten Forscherteam in Tibet Buddhisten sechs Sarira-Perlen begegnet, die im Tummo-Zustand von Ludwig Schafft.

7XPPR3UDNWL]LHUHQGH VLQG LQ GHU /DJH DOOHLQ PLWWHOV *H- GDQNHQNUDIW LKUH .|USHUWHPSHUDWXU ]X HUK|KHQ XQG VLFK ² YHUPXWOLFK LP 7UDQFH=XVWDQG ² JOHLFK]HLWLJ JHJHQ lXVVHUH 7HPSHUDWXUHLQÁVVH DE]XVFKRWWHQ $XFK GLH :LVVHQVFKDIW ZHLVV YRQ GLHVHP 3KlQRPHQ XQG ]HLJW VLFK GDYRQ HEHQVR skeptisch wie fasziniert. So berichtete die »Havard University Gazette« 2002 von mehreren Studien zu diesem Thema.

Bei einem Experiment unter der Leitung des Havard-Medizinprofessors Herbert Benson wurde nachgewiesen, dass es drei »Tummo-Mönchen« gelang, durch Meditation die Hauttemperatur ihrer Finger und Zehen um über acht Grad zu erhöhen. Diese Studie war nur dank der Unterstützung durch Aus drei Perlen wurden mittlerweile insgesamt zwölf.

Blick ins Innere von Schaffts altem, unten im Stupa ge lagerten Reliquiengefäss.

entspringt auf dem Nasenrücken, läuft zwischen den Augen über die Schädelmitte/Fontanelle hinten runter, entlang der Wirbelsäule bis zum Steissbein.

Mit bestimmten Techniken kann in ihm eine Art Feuer entzündet werden, das im ganzen Körper zur Wirkung kommt. Tibetische Mönche nutzen diese Übung, um teilweise bei minus 40 Grad Aussentemperatur gefrorene Tücher zum Trocknen zu bringen.« Ludwig Schafft weiss, wovon er spricht: Vor einiger Zeit besuchte ihn der bekannte Abt Ajahn Tong vom Kloster Chom Tong in Thailand. »Er überreichte mir ein kleines Ge-IlVVPLWGUHL3HUOHQ²JHZDFKVHQH$EOHJHUYRQHLQHUHFKWHQ %XGGKD5HOLTXLH© 'LHVH RIW 6DULUD JHQDQQWHQ 3HUOHQ RGHU Kügelchen werden nach der Verbrennung eines Meisters gelegentlich in dessen Asche gefunden.

Buddhistische Traditionen schreiben ihnen besondere Kräfte zu. Sie werden in eigenen Klosterschreinen verwahrt.

Einige Sarira wachsen in den Reliquienbehältern messbar an XQG PDQFKH YHUPHKUHQ VLFK VRJDU ² ZLH YRQ *HLVWHUKDQG berichten Mönche immer wieder.

Mysterium im luftdicht verschlossenen Glasgefäss Tatsächlich ereignen sich auch bei Ludwig Schafft in Bayern bis heute regelrechte Wunder: Bereits vor Jahren verdoppelte sich die Menge seiner drei Sarira über Nacht, ohne jedes Zutun von aussen (»mysteries« Nr. 5/2011). Später kamen QRFKPDOV]ZHL3HUOHQGD]X:LHGHUDXVGHP1LFKWV»Irgendwann bestellte ich einen gläsernen Stupa zur würde- YROOHQ$XIEHZDKUXQJGHU3HUOHQ©HU]lKOWHU'DV*ODVJHIlVV habe zwei durch einen Zwischenboden getrennte Etagen. In GLHREHUHOHJWHHUGLHELVKHULJHQ3HUOHQ'HQXUVSUQJOLFKHQ und mittlerweile geleerten Sarira-Behälter positionierte er im unteren Raum.

Nach etwa einem Jahr habe er überrascht festgestellt, GDVVVLFKLPDOWHQ%HKlOWHUZLHGHUªQHXHNOHLQVWH3HUOHQ©JHbildet hatten. Sie hätten sich aus dem Nichts materialisiert.

»Ich habe keine Ahnung, was hier passiert«, sagt Schafft.

»Mein Stupa-Gefäss ist staub- und luftdicht verschlossen!«,QVJHVDPWEHVLW]HHUPLWWOHUZHLOH]Z|OIGLHVHU3HUOHQGLHVLFK vielleicht schon bald wieder wundersam vermehren.

■

Erlebt die Wunder des Buddhismus bis heute hautnah: Ludwig Schafft mit seinem gläsernen Stupa.

ein leeres Bild auf einem schwarzen Rahmen
Ein hellgelber Sonnenstrahl mit schwarzer Kante.
Ein weißer Kreis wird auf einem schwarzen Hintergrund gezeigt.
Ein Glas mit ein paar kleinen weißen Dingen.
nicht beantworten
Ein schwarz-weißes Bild eines weißen Quadrats.
Ein Schlusshilfe von kleinen Zweigen.
Ein Mann sitzt im Schnee auf einem Hügel.
nicht beantworten
Ein Bild von einem Haufen schneebedeckter Bäume.
nicht beantworten
Ein Schlusshilfe von einer Reihe kleiner Zweige.
ein Schatten an einer Wand, durch den ein Licht kommt.
Ein Nahen Auftritt von einem Haufen Zweigen auf einem weißen Hintergrund.
ein Schatten an einer Wand, durch den ein Licht kommt.
Ein Schlusshilfe von einem Haufen Zweigen in einem Feld.
Ein Haufen Zweige, die im Schnee sind.
nicht beantworten
ein weißer Kreis auf schwarzem Hintergrund
Ein schwarz-weißes Foto eines Spiegels.
Ein Mann, der eine Kristalltrophäe in den Händen hält.

Laut Regierungsangaben existierten im Bundesgebiet rund 160 Notfallkliniken, darunter 22 voll ausgestattete Krankenhäuser in Bunkeranlagen. Bis heute sind jene versteckten Einrichtungen, die sowohl von der Bundeswehr als auch Rettungsdiensten wie den Maltesern unterhalten wurden, nur Eingeweihten und wenigen Ortskundigen bekannt. Mittlerweile wurden die Hilfskrankenhäuser jedoch stillgelegt. »Das im Zuge der geänderten sicherheitspolitischen Lage angepasste Zivilschutzgesetz von 1997 verzichtet auf Hilfskrankenhäuser«, heisst es bei der Bundeswehr auf Anfrage von »mysteries«.

Das grösste versteckte Bunkerkrankenhaus existierte in Wedel (Schleswig-Holstein). Im Katastrophenfall hätte die Geheimklinik mehrere Operationssäle sowie Platz für 1700 Patienten gehabt – allerdings wären dann auch die Räume des darüber liegenden Gymnasiums umfunktioniert worden. Heute dient die Bunkeranlage nur noch als Lager.

Das letzte voll eingerichtete unterirdische Hilfskrankenhaus'HXWVFKODQGV EHÀQGHW VLFK LQ *XQ]HQKDXVHQ 0LWWHOIUDQNHQ Der Komplex kann sogar besichtigt werden. Führungen kosten 100 Euro pro Gruppe. »Die Anlage ist fast noch betriebsbereit«, wirbt Wolfgang Eckerlein vom städtischen Tourismusbüro. Dennoch nagt an vielen Ecken und Wänden der Zahn der Zeit. »Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass ein Hilfskrankenhaus aus dem Kalten Krieg kein Museum ist«, warnt das Fremdenver-

Ein Gebäude mit einer Bahnbahn.

Das Geheimnis der magnetischen Leuchtsteine von La Maná

Welches uralte Geheimnis bergen Ecuadors Goldminen in La Maná? Seltsame Skulptu ren und Steinobjekte mit rätselhaften Zei FKHQPDJQHWLVFKHQXQGÁXRUHV]LHUHQGHQ Eigenschaften kamen dort sowie in der nä heren Umgebung ans Tageslicht. Sagenhaf te Heilkräfte werden diesem »Vermächtnis der Götter« von Einheimischen nachgesagt, ebenso wie dem im Goldabbaugebiet ge wonnenen Quellwasser. Nach wochenlanger Suche vor Ort gelang es unserer Reporterin,]XPLQGHVWHLQLJHGHUPLWWOHUZHLOHLQDOOH:LQGH]HUVWUHXWHQDUFKlRORJLVFKHQ 5HOLNWHDXI]XVW|EHUQ

Ein schwarz-weißes Bild mit den Worten "Das Gehimnis der magnetischn Leuchtschne von La Hand"
Ein schwarz-weißes Bild von vier Händen mit den Worten "Wobble" in der Mitte.
Ein schwarz-weißes Bild mit den Worten Vermachnis der Goffer.

Dass Hunde Krebsgeschwüre beim Menschen wittern können, scheint mittlerweile bewiesen. Nun sorgt eine Schottin in der medizinischen Fachwelt für ähnliches Aufsehen: Auch sie kann – allein durch ihren Geruchssinn – ganz offensichtlich unheilbare Krankheiten diagnostizieren.

2008 eine Studie, wonach entsprechender Blättertee, nicht aber Wurzelteee, auch bei Brustkrebs hilft.

Wissen wir schon bald mehr?

Erste Ergebnisse aus der aktuellen kanadischen Studie sind für Frühjahr 2016 angekündigt. Sie werden mit Spannung erwartet, denn obwohl es mittlerweile immer mehr Hinweise und Indizien zur Heilkraft von Löwenzahn gibt, mangelt es noch an wissenschaftlich fundierten Erprobungen am Menschen.

Nichtsdestotrotz deuten diverse Tierversuche und Labortests das grosse Potenzial des vermeintlichen Unkrauts bereits an. So wirkt der Korbblütler vitalisierend, antibakteriell, antioxidativ, entgiftend und hilft auch bei Verdauungs- und Nierenproblemen.

Kurz: Löwenzahn ist eine echte Bereicherung für eine gesunde, nachhaltige und ausgewogene Ernährung. Vergessenes Wissen, das sich der moderne Mensch leider erst wieder mühsam erarbeiten muss.

red. ■

Plötzlich roch ihr Mann anders – nach all den gemeinsamen Ehejahren. »Es geschah nicht von einem Tag auf den anderen, eher schleichend«, erinnert sich die Schottin Joy Milne. »Aber dann war er zunehmend da, dieser neue Geruch, er hatte etwas Moschusartiges.« Wenig später diagnostizierten die Ärzte bei ihrem damals 45-jährigen Gatten die unheilbare Nervenkrankheit Parkinson.

Es sei ihr schon immer bewusst gewesen, dass sie über einen aussergewöhnlichen Geruchssinn verfüge, erzählt Milne. Hatte sie die Krankheit somit tatsächlich gerochen, bevor diese ersichtlich wurde? Forscher machten Experimente mit ihr. Sie liessen sie an zwölf T-Shirts riechen.

Sechs davon hatten Parkinson-Patienten getragen.

Zwölf Diagnosen – zwölf Volltreffer Das Resultat war verblüffend: Elf der zwölf Proben ordnete Joy Milne richtig zu. Ein beeindruckendes Ergebnis – das wenige Monate darauf sogar nach oben korrigiert werden musste. Grund: Eine zum Zeitpunkt des Experiments medizinisch für gesund befundene Testperson bekam von den Ärzten im Nachhinein ebenfalls eine Parkinson-Diagnose – just jener Fall, bei dem Milne vermeintlich falsch gelegen war. Anders formuliert: Die Schottin hatte die Krankheit in diesem Fall sogar früher erkannt als die Ärzte und legte somit eine 100-Prozent-Quote hin!

»Das hat uns sehr beeindruckt«, erklärt Tilo Kunath von der Edinburgh Universität. Nun will sich die Wissenschaft Milnes Können zu Nutze machen. Unter Leitung der Professorin Perdita Barran von der Universität Manchester und unter Mitwirkung der schottischen Supernase sowie weiteren Menschen mit ausgeprägtem Geruchssinn soll anhand 200 Probanden endgültig geklärt werden, ob Parkinson schon im frühen Status riechbar ist. Bereits jetzt vermuten die Forscher, dass mit der Nervenkrankheit einhergehende Hautveränderungen als Geruchsquelle dafür in Frage kommen könnten.

red. ■

Ausgabe 2/2016 59

Ein Bild von Nudeln in einer Schachtel mit einem Etikett.
Eine Frau in einem blauen Hemd lächelt.

Seit Jahren führt er ein Doppelleben. Tagsüber vertritt er als Wirtschaftsanwalt betuchte Klienten aus aller Welt. Nachts verfasst er Polit-Thriller mit Sprengkraft: Ulrich Kohli alias James Douglas. Nun nimmt der Schweizer die deutsche Bundeskanzlerin ins Visier. »mysteries« traf sich mit ihm in Gstaad.

ährend sich die Mächtigen, Reichen und Prominenten der Welt Mitte Januar in Davos am World Economic Fo-Wrum treffen, sitzt nur 200 Kilometer Luftlinie entfernt James Douglas in seinem Chalet im Schweizer Nobel-Kurort Gstaad, zieht genüsslich an einer Zigarre und nippt an seinem Chivas Regal Scotch Whiskey. Dass Polizei und Armee auf der anderen Seite der Berge Selbstmordattentäter mit Sprengstoffgürteln als neue Bedrohung sehen, wie die Medien vermelden, ringt dem Schriftsteller nur ein müdes Lächeln ab. Er ist schon einen Schritt weiter.

6HLQ SHUÀGHV *HGDQNHQV]HQDULR :HQQ LP NRPPHQGHQ $Xgust in Locarno das 69. Internationale Filmfestival die Prominenz ins Tessin lockt, wird eine islamistische Terrorzelle Angela Mer-NHOLQV9LVLHUQHKPHQ.RQNUHW'HXWVFKODQGV%XQGHVNDQ]OHULQ die als Überraschungsgast an der schweizerisch-italienischen Grenze auftauchen wird, soll einem Attentat des IS zum Opfer fallen. Ob die mächtigste Frau der Welt den Anschlag überlebt, das lässt Douglas (noch) offen.

»Tote leben länger«, lautet der Titel seines neuesten Politthrillers, der soeben erschienen ist. Hinter dem Pseudonym verbirgt sich der schillernde Schweizer Wirtschaftsanwalt Ulrich »Ueli« Kohli. »Dass ich irgendwann meinen 13. Roman schreiben würde, hätte ich mir nie träumen lassen«, sagt er. Dabei geistern durch seinem Kopf bereits Ideen für weitere Abenteuer seines Mann mit vielen Gesichtern. Kohli beim Winterspaziergang. Selbst das FBI klopfte bei ihm schon an. (Fotos: Lucian Hunziker) er Mitte der 1970er-Jahre seine Dissertation schrieb, spiegelten schuldigungen lustig. Und einen Genfer Staatsanwalt, der Kohli sich auch in deren Thema »Handeln auf Befehl im Schweizer damals wegen dessen Geschäftsgebaren besonders auf dem Militärstrafrecht« seine Interessen wieder.

Kieker hatte, liess er in seinem Roman »Goldauge« kurzerhand im Yachtclub Genf ermorden. Fiktive Rache kann manchmal bit- Enge Beziehungen zu Geheimdienstkreisen tersüss sein.

Für Aufsehen sorgte Douglas nicht zuletzt mit seinem im Jahr Als der Thriller in die Buchläden kam, liess Kohli seinem Wi- 2000 erschienenen Roman »Atemlos nach Casablanca«, in dem dersacher sogar ein Gratis-Exemplar zukommen, versehen mit er die Attentate von 9/11 vorwegnimmt.

dem Vermerk »Achtung, explosiv!«. Noch Nach dem 11. September 2001 meldeheute grinst der Schweizer, wenn er er- Die einzigen Waffen, te sich deswegen sogar das FBI bei ihm.

zählt, dass besagter Staatsanwalt die Bü-»Die haben eine eigene Abteilung für Au-FKHUVHQGXQJ ]XHUVW LP 6SUHQJVWRIÁDERU die ich je lieferte, waren toren, mit denen sie sich über mögliche untersuchen liess. Im selben Roman geht Schneekanonen.

Terrorszenarien austauschen.« Laut eigees übrigens auch um Schadenersatzfor-QHQ $XVVDJHQ SÁHJW .RKOL DOLDV 'RXJODV derungen im Zusammenhang mit dem in den USA denn auch regelmässig Beziehungen zu Geheim-Holocaust. Kurz darauf musste sich die Schweiz tatsächlich dadienstkreisen und Undercover-Agenten, um für seine Thriller zu mit befassen. Als Visionär will sich der Autor dennoch nicht verrecherchieren. »Bei uns in der Schweiz dagegen sind die Justizstanden wissen. »Ich habe einfach eine gute Nase.« behörden und die Polizei leider sehr verschlossen«, grummelt er.

Als Anwalt und dutzendfacher Verwaltungsrat geriet er übri- Massaker auf dem Bundesplatz und AKW-Sabotage gens selber schon in Verdacht, in Waffengeschäfte verwickelt zu)HVWVWHKW.RKOLV)DQWDVLHVFKHLQWNHLQH*UHQ]HQ]XKDEHQ,Qsein. Doch nie kam es zu einer Anklage oder Strafanzeige, wie VHLQHQ5RPDQHQÀQGHWPDODPKHOOOLFKWHQ7DJHLQ0DVVDNHUDXI er betont. »Die einzigen Waffen, die ich lieferte, waren Schneedem Berner Bundesplatz statt, mal wird ein Sabotageakt auf ein kanonen nach Österreich«, macht er sich heute über diese An-Schweizer Atomkraftwerk geplant. Terrorabwehr, so sagt Kohli,

Ein Mann, der durch einen schneebedeckten Wald geht.

FKHQ5HLQHU=XIDOOGDVVPDQFKHLQHUEHL blauem Himmel selbst im Winter frühmor- JHQV EHVFKZLQJW DXV GHP %HWW VSULQJW bei neblig-trübem Wetter dagegen kaum aus den Federn kommt?

,PPHU PHKU %UJHU IUFKWHQ ]XGHP dass viele der Riesenvögel neben Kero-VLQDEJDVHQ ]XVlW]OLFKH *LIWVWRIIH LQ GHU $WPRVSKlUH YHUVSUKHQ ª&KHPWUDLOV© Gemunkelt wird nicht zuletzt über Alumi-QLXP%DULXPRGHU6WURQWLXP9HUVFKZ|rungsirrsinn? Oder werden wir gezielt vernebelt? Geschürt wird die weltweite 9HUXQVLFKHUXQJ YRQ QHXHUHQ 866WXGLHQ zur Wettermanipulation. Demnach könn- WH GLH .OLPDHUZlUPXQJ GXUFK GDV 9HU- VSUKHQREHQHUZlKQWHU6XEVWDQ]HQDXI 7000 bis 13'000 Metern Höhe künstlich JHGlPSIW XQG GLH (UGH DEJHNKOW ZHUden. Auf Kosten unserer Gesundheit?

'LH VWLPPXQJVWUEHQGHQ 1HEHOVFKOHLHU EUDFKWHQ DXFK 0DW- WKLDV+DQFNH LQV*UEHOQª,UJHQGHWZDVVWLPPWKLHUQLFKW© GLNWLHUWHGHP1DWXUIUHXQGDXVGHU:DOOLVHU%HUJZHOWVHLQ%DXFK- JHIKO6HLQH5HFKHUFKHQVFKUWHQVHLQH1HXJLHUª7DWVlFKOLFK]HLJHQ QHXH ZLVVHQVFKDIWOLFKH )RUVFKXQJHQ GDVV .RQGHQV- VWUHLIHQPDVVLYH$XVZLUNXQJHQDXIXQVHU.OLPD:HWWHUXQGDXI GLH 5FNVWUDKOXQJVELODQ] GHU 6RQQH KDEHQ© VR GHU XQDEKlQn jeder Sekunde startet irgendwo auf der Welt ein Flugzeug.

Immer mehr Flugzeuge produzieren immer mehr Kondens-Istreifen über unseren Köpfen. Je nach Wetterlage und Feuchtigkeit verbinden sich ihre Russ-Spuren am strahlend blauen +LPPHO]XJURVVÁlFKLJHQPLOFKLJWUEHQ.RQGHQVVFKOHLHUQGLH vielen aufs Gemüt schlagen. Für Meteorologen ein bekanntes 3KlQRPHQ )U 1DWXUIUHXQGH HLQH 8PZHOWVDXHUHL VRQGHUJOHL-

Ein Bild eines blauen Himmels mit Wolken.
Ein Gebäude mit Rauchstapeln vor einem bewölkten Himmel.
Ein Bild eines Himmels mit Wolken darin.
nicht beantworten
nicht beantworten

Im Museum der Gemeinde Augst in der Schweiz glänzt einer der wertvollsten Silberhorte der Spätantike. Seit seiner Entdeckung 1961/1962 ist der römische Schatz unvollständig. Wurden Teile davon heimlich nach Deutschland abgezweigt? Exklusiv publiziert »mysteries« brisante Fotos entsprechender Stücke in Privatbesitz, die das Blut von Archäologen und Behördenvertretern in Wallung bringen könnten.

9LHOH -DKUKXQGHUWH VSlWHU NRPPW GHU 6FKDW] EHL %DJJHUDU- EHLWHQIUHLQHQ6SRUWSODW]LP:LQWHU]XIlOOLJDQV/LFKW =ZLVFKHQ 6FKXWW 'UHFN XQG 6FKQHHPDWVFK UDJW QHEHQ GHP GRUWLJHQ6FKXOKDXVZRFKHQODQJPDQFKHVYHUPHLQWOLFKZHUWOR- VHVFKZDU]DQJHODXIHQH6WFNKHUYRU $OV$UFKlRORJHQ]ZHL0RQDWHVSlWHUGDYRQ:LQGEHNDPHQ ZDUHVIDVWVFKRQ]XVSlW$OOHP|JOLFKHQ/HXWHYRP6FKOHU ELV]XU|UWOLFKHQ:LUWLQKDWWHQVLFKEHUHLWVEHGLHQW8QGVRGDX- HUWHHV0RQDWHHKHYLHOHGHUVLOEHUQHQ7HOOHU3ODWWHQXQG%H- VWHFNVWFNHDXIJHVSUWXQGZLHGHU]XVDPPHQJHIKUWZHUGHQ Irgendwann um 350 n. Chr. in Augusta Raurica: Verstohlen YHUEXGGHOQ HLQ SDDU U|PLVFKH 2IÀ]LHUH RGHU %HDPWH LQ DOOHU (LOH EHL GHU GRUWLJHQ *UHQ]EHIHVWLJXQJ HLQH VFKZHUH +RO]WUX- KH,QGHUHQ,QQHUQ0Q]HQ6FKVVHOQ3ODWWHQ/|IIHO%DUUHQ XQG %HFKHU ² DOOHVDPW DXV UHLQHP 6LOEHU ,QVJHVDPW IDVW Kilogramm Edelmetall aus der Zeit der Kaiser Diokletian und.RQVWDQWLQVRZLHYRQ.RQVWDQWLQV6|KQHQ ²Q&KU 9HUPXWOLFKIDQGHQGLH%HVLW]HULP.DPSIJHWPPHOJHJHQGLH $OHPDQQHQGHQ7RG8QGVRJHULHWLQ9HUJHVVHQKHLWZDVLKQHQ LKUVSlWHUHV/HEHQKlWWHYHUVVVHQVROOHQ

Ein schwarz-weißes Bild eines Quadrats.
Ein schwarz-weißes Bild einer Wand.
ein schwarz-weißes Foto einer Wand
nicht beantworten
Ein schwarz-weißes Foto eines Hemdes.
nicht beantworten
Ein Bild von einem schwarz-weißen Foto.
Eine Sammlung von Silbermünzen und anderen Gegenständen.
Ein schwarz-weißes Bild des Wortes "hiber" in einer Reihe.

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Nr. 73 (1-2016) Geheime Relikte in der Pyramide!

Mordfall Marilyn Monroe: Wusste sie zu viel?

Papst in Gefahr: Alarm im Vatikan Der Skandal um die verschwundenen Atombomben Heilung: Wie gesund ist Bio-Food?

Wie bewegten die alten Römer 1000 Tonnen?

Gebären ohne Arzt oder Hebamme

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Giftige Wolken Wird unser Klima manipuliert?

Regelmässig regnen über Europa Aluminium, Barium und andere giftige Partikel vom Himmel! Werden in unserer Atmosphäre Substanzen ausgesetzt, die dort nicht hingehören? Und welche Rolle spielt das Militär dabei? Ein neuer Film versucht den Nebel zu lichten.

Seite 14 Himmlische Zeichen Marien-Wunder in Ägypten Wussten Sie, dass sich Marienerscheinungen in den letzten Jahren hauptsächlich in Ägypten ereignen?

Mehr über unsere Spurensuche in Kairo auf Seite 48 Zu Besuch bei James Douglas Dieser Mann nimmt Merkel ins Visier Wird die deutsche Bundeskanzlerin Ziel eines IS-Anschlags in der Schweiz? Diese Frage wirft James Douglas auf. Wer sich hinter diesem Namen verbirgt, erfahren Sie auf Seite 60 Ausgabe 2/2016

Ein Boot ist im Ozean und viel Rauch kommt aus ihm heraus.
Ein Mann mit Hut und Mantel steht im Schnee.
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Auf diesem Bild ist ein rotes Tuch gezeigt.
ein schwarzer Hintergrund mit den Buchstaben bchwqzolon