ist Gott sei dank wieder normal und ich bin auch den und Insektiziden – und für Afrika auch die

Hitlers Tarnkappenbomber lehrt US-Spezialisten das Staunen In monatelanger Arbeit haben US-Spezialisten einen futuristisch anmutenden Tarnkappenbomber aus Hitlers Werkstätten rekonstruiert: den Horten 2-29. Sie konnten sich dabei auf Originalpläne stützen sowie auf das einzige noch existierende Modell, das sich in der Hand der USA befindet. Anschliessend wurde der in Originalgrösse nachgebaute Jet auf seine Tarnfähigkeit getestet. Resultat: Der Ho 2-29 hätte der britischen Luftabwehr nur gerade neun Minuten Zeit gelassen, um zu reagieren. Dazu der «National Geographic»-Konzern, der die Experimente für ein TV-Special begleitete: «Hätte es Hitlers Tarnkappenbomber bis zur Massenproduktion geschafft, wäre der Krieg in Europa wohl anders verlaufen.»

Claus Rahn war meine Rettung!

«Der Mann ist ein Phänomen. Nun demonstrierte Claus Rahn seine erstaunlichen Kräfte auch in der Schweiz. Vor den Augen von Lucius Werthmüller und Luc Bürgin.»

(«mysteries» Nr. 4/2009 und Nr. 4/2008) Dank Ihrer interessanten Zeitschrift, die ich seit ein paar Monaten abonniert habe, bin ich über einen Artikel auf Herrn Claus Rahn, Psychokinet und Geistheiler, aufmerksam geworden. Das war meine Rettung. Tagtäglich hatte ich einen wahnsinnigen Druck im Kopf, war ständig gereizt und konnte mich nicht mehr entspannen.

Was die Schulmedizin nicht geschafft hat, trotz der täglichen Blutdrucktabletten: Herr Rahn hat mir wieder ein normales Leben ermöglicht. Wir haben einmal wöchentlich telefoniert. Er ist in der Lage seine aussergewöhnlichen Fähigkeiten auch durch das Telefon einzusetzen. Bei jedem Gespräch empfing ich seine heilende Energie und ich fühlte mich von Woche zu Woche besser. Es ist einfach unglaublich, aber es funktioniert. Mein Blutdruck viel entspannter geworden. Ich bin so froh und dankbar, dass ich Herrn Claus Rahn kennenlernen durfte und kann jedem Hilfesuchenden nur wärmstens empfehlen, sich an ihn zu wenden.

Marion Beger (D) Bitte lasst die Rindviecher in Ruhe…

«Was ist für unser Klima schädlicher: Mit dem Auto oder dem Flugzeug zu reisen – oder täglich Milch zu trinken? Matthias Kunz kam zu überraschenden Ergebnissen. Seine ‹Milch-Rechnung› verdeutlicht, was in der aktuellen CO2-Debatte derzeit falsch läuft.»

(«mysteries» Nr. 3/2009) Bitte lasst die Rindviecher in Ruhe – jedenfalls die echten! Nicht in der CO2-Diskussion läuft etwas falsch, sondern die ganze Diskussion ist – gelinde gesagt – falsch! Nur ein Punkt: Ich kann mich noch glasklar daran erinnern, dass uns vor rund 33 Jahren in der Schule beigebracht wurde, dass der CO2-Anteil in der Luft bei 0,04 Prozent lag. Damals gabs noch gar keinen «Klimawandel»! Heute liegt derselbe Anteil bei 380 ppm. Das hört sich gewaltig an, ist im Prinzip aber dasselbe wie 0,04 Prozent (= 400 ppm). Beste Grüsse – und macht weiter so!

Paul H. Krannich (D) «Urzeit-Code»: Profi-Marketing nötig «Erneute Bestätigung für den biologisch unerklärlichen ‹Urzeit-Code›: Neue Experimente eines deutschen Forschers aus Bamberg mit Kressesamen in einem statischen Elektrofeld zeigten 2008 wissenschaftlich äusserst kuriose Ergebnisse – vor allem bei der DNA- und Protein-Bestimmung.»

(«mysteries» Nr. 3/2009) Mit Interesse habe ich das Buch «Urzeit-Code» gelesen. Es sind viele gute Ansätze darin, die es sicherlich lohnt zu verfolgen. Es gibt jedoch auch Gedanken und Ideen, welche mir spontan kamen und die von Ihnen aus diversen Gründen sicherlich schon wieder verworfen worden sind. Auch wenn es nicht um die totale kommerzielle Vermarktung geht, um in Afrika die Lebenssituation zu verbessern, so ist doch professionelles Handeln mit zielorientiertem Marketing notwendig.

Dies um das Ziel, allen eine kostengünstige Lösung zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Situation bereitzustellen, zu erreichen. Mit Verbesserung meine ich die Vermeidung von Pestizi-Eindämmung der Wüsten, das Vermeiden von Versteppung. Insbesondere ist hier die afrikanische Akazie wichtiges Bindeglied. Auch Ölpflanzen wie Jatropha könnten eine Lösung für die lokale Energieversorgung sein, um eben die Rodung von Bäumen zu verhindern. Kleine Dieselaggregate könnten in Dörfern eine Grundversorgung an Strom zur Verfügung stellen. Nur durch die Bündelung von Profi-Marketing, Forschung an Universitäten sowie weiteren Kontakten wird sich kurzfristig eine kleine Revolution realisieren lassen.

Jürgen Versch (D) Von der «Konkurrenz» enttäuscht «Noch immer liegt der bayerische ‹Gral› im Tresor der Zürcher Kantonalbank. Wie ‹mysteries› nun erstmals enthüllt, ist neben dem Münchner Juristen Herbert S. auch Profischatzsucher Jens Essig in den Rechtsstreit involviert – Mitentdecker des Kessels!»

(«mysteries» Nr. 2/2009) Ich möchte von ganzen Herzen zur tollen Aufklärungsarbeit gratulieren: Seit einigen Jahren verpasse ich keine Ausgabe von Eurem Magazin. Besonders fasziniert haben mich als «Exil- Bayerin» natürlich Eure Enthüllungen über den umstrittenen Goldkessel vom Chiemsee. Umso verblüffter war ich, als ich am 4.Juni 2009 im Internet folgende Ankündigung las:«Das Geheimnis des 2001 im Chiemsee gefundenen Goldkessels ist gelüftet, wie P.M. HISTORY Special exklusiv berichtet: Das fast elf Kilo schwere Kunstwerk, das damals zufällig von Tauchern geborgen wurde, entstand in der Werkstatt eines Münchner Traditionsjuweliers im Auftrag der Nationalsozialisten.»

Als ich mir besagtes «Konkurrenzheft» dann ausnahmsweise kaufte und zu Hause gespannt zu Gemüte führte, kam mir die Galle hoch: Ein paar vage Mutmassungen sowie ein paar seichte Spekulationen auf BILD-Zeitungsniveau – das war alles! Die angekündigten «exklusiven Beweise» suchte ich trotz mehrmaligem Lesen vergeblich. Selten fühlte ich mich so verschaukelt. Da lobe ich mir doch «mysteries» – da weiss man immer, was man hat. Lasst Euch von den Volksverdummern nie unterkriegen!

Maria Ehrmann (D) Singt der Dalai Lama wirklich?

Also doch: Galileo Galilei entdeckte Bereits im Jahre 1613 hat der grosse Gelehrte Galileo Galilei Neptun entdeckt und diesen wohl auch korrekt als Planeten interpretiert – 234 Jahre vor der offiziellen Entdeckung des äussersten Trabanten unseres Sonnensystems. Zu diesem Schluss kommt Professor David Jamieson von der Universität Melbourne in der Zeitschrift «Australian Physics». Er glaubt, in den 400 Jahre alten Aufzeichnungen Galileis den definitiven Beweis dafür gefunden zu haben, dass der italienische Astronom im 17. Jahrhundert goldrichtig lag. Bislang konnte das nur vermutet werden. 1612 und 1613 hatte Galilei intensiv die Jupitermonde studiert und seine Beobachtungen in ein spezielles Notizbuch eingetragen. Darin beschreibt er auch die Position eines «nahen Sterns», der jedoch in keinem modernen Verzeichnis aufgeführt ist. Jamieson: «Heutige Computer-Simulationen beweisen eindrücklich, dass Galilei den Planeten zu seiner Zeit tatsächlich wie einen schwach leuchtenden Stern wahrgenommen haben muss.» Weitere Notizen würden darauf hindeuten, dass sich der Italiener später gewahr wurde, dass sich die Position des Objektes veränderte – so wie das aus irdischer Sicht nur Planeten tun.

Die Geschichte klingt wunderbar: Der Dalai Lama singt für seinen an Krebs erkrankten Freund Vaclav Havel mit tibetischen Mönchen das «Maha Mrityeonjaya Mantra». Ein Anwesender nimmt den Gesang auf. Weiter wird kolportiert, dass der Dalai Lama der Verbreitung der Aufnahme nur unter der Bedingung zustimmte, dass das Heilungs-Mantra kostenlos weitergegeben wird. Die Geschichte ist leider frei erfunden.

Dennoch dreht sie im Internet munter ihre Runden, wie sich der Schweizer Psi-Experte Lucius Werthmüller wundert: «Ich habe diese Story zum ersten Mal vor zwei Jahren gehört und staunte nicht schlecht, als ich auf der qualitativ mangelhaften Aufnahme unzweifelhaft die Stimme des bekannten holländischen Mantra-Sängers Hein Braat erkannte, dessen CDs ich seit nun mehr 15 Jahren vertreibe.» Wer Interesse an diesen wunderschönen Aufnahmen hat, kann diese bestellen unter Tel. +41 (0)61 383 97 20 oder via Internet: www.bpv.ch.

Haider-Tod: Buch wirft Wellen Gerhard Wisnewskis Recherchen über den umstrittenen Tod von Jörg Haider schlagen ein wie eine Bombe. Jetzt widmete sogar die Londoner «Times» dem Thema eine halbe Seite. Ihr Fazit: Die Fragen zu dem angeblichen Unfall des Politikers seien peinlich für die österreichischen Behörden. «Investigativer Journalist präsentiert Mord-Theorie über den Tod von Jörg Haider», titelte die Zeitung am 4. Juli 2009 im Internet.

Die Druckausgabe widmete dem Thema eine halbe Seite. Damit reihte sich das britische Leitblatt in den internationalen Reigen der Berichterstattung, der von Italien über Kroatien und Österreich, die Tschechische Republik und die Türkei nun eben auch bis nach Grossbritannien reicht. Nur die deutschen Medien schweigen bis auf ganz wenige Ausnahmen eisern.

Umarmt die Bäume!

Der bekannte Schweizer Schauspieler Gilles Tschudi («Grounding») umarmt gerne Bäume. Das verriet der Charakterdarsteller unlängst im TV-Quotenknüller «Über Stock und Stein». Tschudi: «Wenn man sich einem Baum voll hingibt, gibt es zwei Möglichkeiten, ihn zu erfahren: Man spürt entweder, dass er einen zu sich zieht oder einen abstösst. Für mich ist das Wahrnehmen und Umgehen mit derlei Lebensenergien sehr wichtig.»

8 Ausgabe 5/09 Alabaster-Kopf von Kleopatra entdeckt?

«Dieser Kopf stellt vermutlich Kleopatra dar!», jubelt Zahi Hawass. Zu Tage gefördert wurde das bleiche Stück in Taposiris Magna, wo der ägyptische Antikenchef in den letzten Monaten mittels Bodenradar nach dem Grab der Königin und Marc Anton fahnden liess.

Drei interessante «Anomalien» seien dabei nachgewiesen worden. Der Alabaster-Kopf beweise, so Hawass, dass Cleopatra eine regelrechte «Schönheit» gewesen sei. Na ja…

News

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Wie zieht man andere Menschen in seinen Bann? Wie liest man in den Augen seines Gegenübers, was er gerade denkt? Der «Gedankenleser» Thorsten Havener weiss dies – und noch vieles mehr. Manchen seiner Tricks hat er nun preisgegeben. «mysteries» fasst die besten für Sie zusammen.

Dieser Artikel wird Sie beunruhigen, denn bald werden ein paar Geheimnisse verraten. Haben Sie Lust zum Weiterlesen?

Natürlich – genau das war ja Ziel des obigen Satzes, frei nach der Philosophie des deutschen Mentalisten Thorsten Havener. Wie leicht man sich sein Publikum sichern kann, und noch weitaus mehr, verrät der 37-Jährige in seinem kürzlich erschienenen Buch «Ich weiss, was du denkst» (Rowohlt Verlag). Der ebenso sympathische wie begabte Unterhalter öffnete dafür seine «Werkzeugkiste mentaler Instrumente». Hier ein paar aufschlussreiche Beispiele: Wer auf der Bühne steht, erhofft sich von seinem Publikum Aufmerksamkeit. Thorsten Havener beginnt sein Abendprogramm deshalb stets mit den Worten: «Was Sie heute sehen werden, wird einige unter Ihnen sehr beunruhigen, ich zeige es Ihnen aber trotzdem.» Weitere Formulierungen, die Plappermäuler zum Verstummen bringen: «Ich verrate Ihnen ein Geheimnis!», «Normalerweise rede ich nicht darüber, aber…» oder: «Darf ich Sie mal etwas ganz Persönliches fragen?»

Letztere Frage wirke vor allem dann, wenn sie jemandem gestellt wird, der den Anwesenden im Publikum bekannt ist.

Für seine Show benötigt der Mentalist jeweils Freiwillige, die zu ihm auf die Bühne kommen. Um diese dazu zu überre- Ausgabe 5/09 Phänomene

Das Rätselraten um das Airbus-Unglück vom 1. Juni 2009 geht weiter. Was liess den hochmodernen Riesenvogel vom Typ A330 blitzschnell im Atlantik aufschlagen? War die Software am tragischen Unglück mitschuldig? «Durchaus möglich», wie «mysteries» aus erster Hand erfuhr.

Brachte ein Blitzschlag den A330 der Air-France am 1. Juni 2009 zu Fall? Oder war die Vereisung für das tragische Unglück über dem Atlantik verantwortlich, das alle 228 Insassen in den Tod riss?

Mitschuldig könnte auch die Computer-Software sein. Zumindest scheint diese beim Airbus-Nachfolgemodell A380 – dem grössten Flugzeug der Welt (Bild) – nicht gerade fehlertolerant zu sein…

Bekannt war bislang nur, dass sich die Auslieferung des A380 Mitte Juni 2006 «wegen Problemen mit der Kabinenelektronik» um Monate verzögert hatte. «Diese Probleme lagen teils an der uneinheitlichen IT-Entwicklungsumgebung» ist im Online-Lexikon Wikipedia nachzulesen. «Einige Standorte nutzen die aktuelle Version des CAD-Programms CATIA, das jedoch nicht abwärtskompatibel zur Vorgängerversion ist.»

Weiter sind auch mögliche Mängel der Geschwindigkeitsmessgeräte an Airbus-Maschinen mittlerweile ein Streitthema zwischen Europäischer Flugaufsichtsbehörde und Airbus, wie «Focus» am 13. Juni 2009 ergänzend berichtete.

In Wirklichkeit könnte alles noch viel schlimmer sein.

Wurzel allen Übels scheint in diesem Fall der immense wirtschaftliche Druck beim Hersteller Airbus. So soll aus Zeit- und Geldgründen bei der Software-Entwicklung des A380 derart gespart worden sein, dass den Experten bei Abschlusstests «die Haare zu Berge standen», wie «mysteries» aus äusserst verlässlichen Insiderkreisen erfuhr. Teile der für das Flugzeug entwickelten, hochkomplexen Programme hätten selbst zu diesem Zeitpunkt kaum den vorgeschriebenen Sicherheitsstandards genügt.

Hochkomplexe Elektronik

Fatale Software-Mängel, die sich speziell beim vollelektronisch funktionierenden A380 und seinem komplexen Flyby-wire-System gravierend auswirken könnten.

Das Problem: Aufgrund seiner Riesengrösse ist das vierstrahlige Grossraumflugzeug eigentlich viel zu schwer, um elegant durch die Luft zu kurven. Zur Abspeckung reduzierte man deshalb die Hydraulikkreisläufe. Ebenso wurden etliche Teile der Maschine aus kohlen- Politik stofffaserverstärktem Kunststoff hergestellt statt aus Aluminium. Dennoch ist der Vogel massiv kopflastig. Die Elektronik muss somit – vereinfacht ausgedrückt – dauernd gegenkorrigieren, um das Flugzeug stabil in der Luft zu halten.

Sollte sie komplett aussteigen, bleiben den Piloten kaum manuelle Möglichkeiten, die Maschine «per Hand» zu retten.

Im besten Fall hilft dann nur noch Beten.

A380 derzeit besser meiden!

Aus juristischen Gründen sei hier ausdrücklich betont, dass Airbus alle kritischen Aussagen in diesem Bericht – zum jetzigen Zeitpunkt – vollumfänglich zurückweist.

Dennoch sehen wir uns bis zum Vorliegen des definitiven Unfalluntersuchungsreports im Interesse aller Flugreisender verpflichtet, wörtlich wiederzugeben, was uns einer unserer bestens unterrichteten Informanten in der Schweiz mitteilte: «Nach allem, was ich persönlich weiss, kam der A330-Absturz für mich nicht überraschend – leider.

Und in eine A380 würde ich derzeit sowieso nicht einsteigen.»

Ausgabe 5/09

Philipp Elsener und Hansruedi Küng am Beginn des Pfads.

Steintor. Es soll eine «reinigende Wirkung» haben.

«Wirken der Naturkräfte» erfahrbar machen soll. Insgesamt 27 Stationen mit informativen Tafeln laden unterwegs dazu ein, genauer hinzuschauen und die Natur bewusster wahrzunehmen – mit allen Sinnen.

Einmal im Monat laden die Organisatoren der «Radiästhetischen Vereinigung» zur öffentlichen Führung ein – für zehn Franken. Gemeinsam mit den Pendlern und Rutengängern verbringen interessierte Wanderer dann gut und gerne zwei bis drei Stunden am Berg. Inklusive Ausprobieren und Diskutieren. «Selbst wir lernen bei jeder Führung wieder Neues dazu», sagt Hansruedi Küng, Baubiologe und Mitinitiator des Pfades. Gemeinsam mit dem zweiten Pfadführer, Philipp Elsener, führt er die «mysteries»-Vertreter über den Pfad – an einem heissen Juni-Vormittag, bei zeitweise bewölktem Himmel. Elsener drückt uns ein Pendel in die Hand. Der 57-Jährige ist auch beruflich Energetiker. «Ich beschäftige mich mit Energien, die nicht messbar, sondern nur noch wahrnehmbar sind», erzählt er. Genau dazu sind wir auf den Mostelberg gekommen. Um ausprobieren, ob wir in der dortigen Idylle ebenfalls etwas fühlen…

Um es gleich vorweg zu nehmen: Es lässt sich einiges «aufspüren» auf diesem Pfad, wenngleich jeder die hier wirkenden Kräfte individuell empfinden mag. Die Natur kennt kein richtig oder falsch. In jedem Fall aber gewinnt man unterwegs erstaunliche Erkenntnisse über die Zusammenhänge in der Natur – und Eindrücke, die bleibende Erinnerungen hinterlassen. Da sind etwa die «Adern- oder Rätiasteine» aus grauer Vorzeit. Alte Völker sollen sie einst verlegt haben, um Umwelt Ausgabe 5/09 57 Energien aufspüren. Ob mit Rute, Pendel oder ganz einfach mit den Händen: Immer wieder bietet einem der Pfad Möglichkeiten, intuitiv zu spüren, was sich wissenschaftlich nicht messen lässt.

Tote «Wettertanne». Zeigen die Äste nach unten, drohen Schauer und Gewitter.

bestimmte Kraftplätze zu kennzeichnen. Dank ihrer starken oder aus der Badewanne abgelassen wird, fragt uns der 67- «Strahlung» soll man sie mit Rute oder Pendel problemlos Jährige. Antwort: Es dreht sich in Wirbeln. Und in welche Richvon anderen Steinen unterscheiden können. Hansruedi Küng tung? «Bei uns meistens rechtsherum, auf der anderen Seite braucht die speziellen Brocken allerdings gar nicht erst ausdes Äquators eher linksherum», weiss Küng und demonstriert zupendeln, um sie zu erkennen. Er liest sie beim Vorbeigehen die spiralförmige Drehung sogleich mit einem Becher voller gleich vom Boden auf.

Wasser, das er in den Bach schüttet.

Gerne wird diesen Adernsteinen eine «beschwingende Neugierigen stehen die beiden erfahrenen Naturbeobach-Wirkung» zugeschrieben. Nicht zuletzt das Gehen würden sie ter auf dem Pfad gerne Red und Antwort. Den zufällig dazu einem spürbar leichter machen, heisst gestossenen Wanderern, die sich für den es. Diese verblüffende Wirkung sollten Steinkreis am Wegrand interessieren, Wohin das Auge auch auch Wanderer erfahren, dachten sich drückt Elsener spontan eine Rute in die Küng und seine Gefährten. Also liessen Hand, damit sie die Energien «selber blickt: Die Natur ist sie eine Seite einer steil ansteigenden spüren» können. Die Suche nach Wasserimmer in Bewegung.

Wegstrecke mit Adernsteinen versetadern steht wenig später auf dem Prozen, die andere nicht. Es soll an dieser gramm. Laut Küng soll es immer wieder Stelle nicht verraten werden, auf welcher Seite es sich leichunerfahrene Pfadgänger geben, bei denen Rute oder Pendel ter geht – aber der Unterschied schien – zumindest an dieam richtigen Ort ausschlagen. Auch bei uns? Wir spüren leider sem Tag – eindeutig.

kein Tröpfchen auf. Noch nicht einmal die am Boden nachgezeichnete Ader versetzte unsere radiästethischen Hilfsmittel Vom Wasser zum «Steintor» in Schwingung.

Wir erreichen einen Bach. «Die Natur ist immer in Bewegung», «Nicht jeder Mensch ist gleich empfindlich für die feinerklärt Hansruedi Küng. Das lasse sich am besten beim Wasstoffliche Strahlung», trösten uns unsere Begleiter. Und ser beobachten. «Es versinnbildlicht diese Bewegung besonstellen uns weitere Orte in Aussicht, die «einfach nur zum ders schön.» Was mit Wasser geschehe, das ausgeschüttet Geniessen» da seien. Darunter auch das «Steintor». Nach Ausgabe 5/09 Umwelt Naturkräfte und Adernsteine erleben «Der Pfad – Naturkräfte und Adernsteine erleben» wurde 2008 von der «Radiästhetischen Vereinigung Ägerital RVÄ» eröffnet. Der Schweizer Verein erfüllte damit den langgehegten Wunsch vieler Naturfreunde nach einem Lehrpfad für Pendler und Rutengänger.

Das Gebiet Sattel-Hochstuckli wurde aus fünf möglichen Regionen ausgesucht. Der Pfad ist für alle Interessierten frei begehbar, Informationstafeln weisen den Weg auf dem gut 3,5 Kilometer langen Rundgang. Einmal im Monat gibt es eine öffentliche Führung. Die nächsten finden am 6. September und 4. Oktober 2009 statt.

Informationen dazu im Internet:www.rvae.ch Hansruedi Küng in seinem Element. Der Mann kennt die Natur wie seine Westentasche.

alter Überlieferung soll es eine reinigende Wirkung haben, wenn man drei Mal darunter durchschreitet, ohne sich dabei umzuschauen oder zu sprechen. Kurioses Detail am Rande: Unmittelbar beim Tor befindet sich ein Kraftfeld der moderneren Art. «Radiästheten unseres Vereins wollten das Tor ursprünglich näher beim Wegrand bauen, weil sie dort eine Energielinie orteten», erinnert sich Küng schmunzelnd. «Sie lagen damit goldrichtig! Vor der Aushebung warnte uns ein Bauführer nämlich, dass dort im Boden elektrische Kabel verlegt seien.»

Verweilen und Träumen – am «Ort der Stille» Besonders eindrücklich ist auch eine Tanne mit dürren, nadellosen Ästen. Nicht unbedingt schön, aber durchaus nützlich. «Diese abgestorbenen Bäume dienen uns als Wetterpropheten», erzählt Hansruedi Küng. «Zeigen die dürren Äste nach oben, bessert sich das Wetter, zeigen sie nach unten, verschlechtert es sich.» Der Baubiologe hat sich dieses Wissen nicht durch schlaue Bücher angeeignet. «Das hat mir eine Bäuerin gesagt», betont er.

Wenig später erreichen wir den «Ort der Stille» – einen besonders angenehmen Platz zum Verweilen und Entspannen, mitten im Wald. Auf Baumstrünken lässt sich hier dem Gesang der Vögel lauschen. Ein Ort, «um auf seine Seele zu warten», wie es die entsprechende Schautafel poetisch umschreibt. Bäume sind auf dem Rundgang immer wieder ein Thema. Nicht nur das Wetter lässt sich an ihnen ablesen, sondern auch allerlei Umwelteinflüsse.

«Bäume reagieren sensibel auf ihr unmittelbares energetisches Umfeld», weiss Küng. Da sie sich diesem aber nicht entziehen können, würden sie sich notgedrungen anpassen, zum Beispiel mit besonderen Wachstumsformen. Beim so genannten «Zwieselwuchs» etwa teilt sich der Haupttrieb des Baumes in zwei Triebe und bildet so eine Gabel, die am Stamm sehr gut erkennbar ist. Küng: «Der Zwieselwuchs gilt als Fehlwuchs, ist für die Bäume aber überlebenswichtig, weil der Baum dadurch die Energien ausgleicht.»

Weitere Hinweise auf energetische Turbulenzen im Boden seien Drehwuchs, Schrägwuchs oder auch Pilzbefall an den Stämmen. Bäume gelten ausserdem als Kraftspender. «Welcher von ihnen strahlt am meisten Energie aus?», will Hansruedi Küng von uns wissen – und zeigt auf drei stämmige Riesen am Wegrand. Auch ohne Pendel spüren wir spontan die richtige Antwort, als wir uns ihnen nähern. Und erinnern uns daran, was uns Küng Stunden zuvor am Beginn der Führung versprochen hatte: Dass wir nach dem Rundgang speziell die Bäume mit anderen Augen sehen würden. Er sollte Recht behalten.

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Jetzt droht auch Lebensversicherern der Crash

Vor Kurzem haben Experten der Verbraucherschutzzentrale in Hamburg jedwede Form von Lebensversicherung für die Altersvorsorge als ungeeignet taxiert. Schlimmer noch: Wer jahrelang brav einbezahlt hat, muss nun um sein Erspartes fürchten.

chlechte Nachrichten für Inhaber einer Lebensversicherungspolice: Ihre Kapitalanlagen sind nicht mehr sicher – speziell in Deutschland! Viele trifft dieser SSchock völlig unvorbereitet. Schliesslich galten Kapitallebensversicherungen bislang als «risikolose» Geldanlagen. Tatsächlich hat es die Versicherungsgilde geschafft, das «Lebensversicherungs-Produkt» beim Durchschnittsbürger erfolgreich zu platzieren. Mitentscheidend waren die jahrzehntelangen guten Erfahrungen damit sowie dessen lange Tradition. Aber die Zeiten haben sich geändert.

Und so ist, was vor der Weltfinanzkrise noch als «sicher» galt, mittlerweile längst nicht mehr sicher – trotz aller Beteuerungen der Verantwortlichen. Denn laut Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) wurde das Kapital der Versicherten zu gut 85 Prozent in fest verzinslichen Papieren angelegt, also in Anleihen und Darlehen von Banken, wobei der grössere Teil auf Pfandbriefe entfällt.

Diesen Pfandbriefen dienen Hypothekendarlehen und öffentlich-rechtliche Forderungen als Sicherheiten. Dennoch beschwichtigt Dr. Wolfgang Weiler, Vorsitzender des Kapitalanlagenausschusses des GDV, immer noch: «Die Kapitalanlagen der Versicherungen sind sicher!»

Dem ist energisch zu widersprechen: Die Kapitalanlagen unserer Versicherungen sind nicht mehr sicher! Nicht zuletzt die Beinaheinsolvenz der Hypo Real Estate (HRE) hat deutlich vor Augen geführt, dass der Einlagerungssicherungsfonds keine Garantie bei einem Systemrisiko bietet. Knapp die Hälfte ihrer Kapitalanlagen hat die Versicherungsbranche nämlich in unterschiedliche Zinspapiere von Banken investiert. Etwa in Schuldscheinforderungen, Darlehen oder Namensschuldverschreibungen. Mit anderen Worten: Ein Grossteil der Kapitalanlagen der Versicherer ist an die Befindlichkeit der Banken gekoppelt.

Das kann heute sehr gefährlich sein. Denn die Banken-Gilde investierte häufig in «toxische Papiere», also in «Schrottpapiere», die nichts mehr wert sind und die den Bestand eines Geldinstitutes gefährden können. Die Schieflage einer Bank kann somit auch Auswirkungen auf eine Versicherungsgesellschaft haben. Zu den am stärksten gefährdeten deutschen Instituten zählen derzeit IKB, WestLB, SachsenLB, HRE – und andere.

Ausgabe 5/09 Wirtschaft Auch mit der Erwirtschaftung der Rendite haben die Lebensversicherer ein Problem.

Der Durchschnitts-Garantiezins der Policenbestände liegt bei 3,4 Prozent, die Nettoverzinsung ihrer Kapitalanlagen zum 31. Dezember 2008 aber gerade noch bei 3,82 Prozent. Vereinfacht ausgedrückt: Die Differenz zwischen dem, was die Lebensversicherer an Rendite erwirtschaften und dem, was sie als Zins garantieren, liegt im Durchschnitt nur noch bei 0,42 Prozent – Kosten und Provisionen unberücksichtigt.

Jegliche Auszahlung an den Kunden ist demnach gegenwärtig ein Verlustgeschäft. Die Kernfrage: Wie viele Unternehmen verfügen über ausreichend «Speck», um die brotlose Zeit ohne Liquiditätsprobleme zu überstehen?

Ein weiteres Problem ist das Risikokapital der deutschen Lebensversicherer, das in den letzten zwei Jahren um über 63 Prozent geschrumpft ist. Seine Quote beläuft sich derzeit auf 6,9 Prozent. Experten aber halten eine Quote von mindestens 12 Prozent für notwendig, um in Krisenzeiten wirtschaftlich abgesichert zu sein.

Dazu Marco Metzler, Fachbeirat beim Deutschen Finanz Service Institut: «Bereits Ende 2007 hatten rund 16 Lebensversicherer eine schwache Kapitalausstattung. Die Kapitalmärkte haben sich 2008 extrem schlecht entwickelt.

Daher ist davon auszugehen, dass rund 20 bis 25 Lebensversicherer auf der Kippe stehen.»

Und in der Schweiz?

Auch die Lebensversicherer in der Schweiz sind von der Krise betroffen. So gab der grösste Schweizer Lebensversicherer, die Swiss Life, bereits im November vergangenen Jahres bekannt, dass sie ohne ausserordentliche Gewinne aus Verkäufen deutlich in die Verlustzone gefallen wäre. Europas viertgrösster Versicherer wiederum, der Schweizer Konzern Zurich Financial, stand ebenfalls vor einem Debakel: Der Gewinn des ersten Quartals 2009 war gegenüber dem Vorjahr um 75 Prozent eingebrochen.

Als ob das noch nicht genug wäre, haben die Lebensversicherer aber auch noch mit anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. Aufgrund der zu erwartenden Michael Grandt. In seinem neuen Buch deckt der Journalist (l.) erschreckende Fakten zum Thema Altersvorsorge auf.

Wirtschaft Ausgabe 5/09 steigenden Arbeitslosigkeit hätte eine Erhöhung der Stornoquote eine kurzfristige Auszahlung des Rückkaufswertes zur Folge, was wiederum ein Liquiditätsproblem schaffen könnte. Auch das Neugeschäft ist rückläufig, was zu weiteren Einnahmenverlusten führen wird.

Der GDV hält die Kapitalanlagen der Versicherer in der Endkonsequenz hauptsächlich deswegen für «sicher», weil die deutsche Bundesregierung zugesagt hat, keine «grössere» Bank «fallen» zu lassen. Diese Argumentation greift viel zu kurz. Wie oft haben Regierungen schon ihre Versprechen gebrochen? Was, wenn derart viele Versicherungen und Banken zusammenbrechen, dass keine Staatsgarantie mehr gegeben werden kann?

«Die Hoffnung ist der Tod des Kaufmannes»: Insofern widerspricht die Begründung des GDV jeglicher kaufmännischen Sorgfaltspflicht.

Schliesslich muss jeder seriöse Betrieb und jedes seriöse Unternehmen auch den «Worst- Case» einberechnen – also den schlimmsten Fall, der eintreten kann. Die deutsche Versicherungsgilde verzichtet darauf, weil die Bundesregierung halbseidene Versprechen abgegeben hat, die sie im Ernstfall in dieser Höhe niemals halten kann und wird.

Dass ein «Crash der Lebensversicherungen» mittel-bis langfristig bevorsteht, scheint somit wahrscheinlicher denn je. Millionen von Menschen wären davon betroffen – leider.

Altersvorsorge: Unsere Guthaben schmelzen weg – Abbildung 2
Altersvorsorge: Unsere Guthaben schmelzen weg – Abbildung 3
Altersvorsorge: Unsere Guthaben schmelzen weg – Abbildung 4
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mond-kalender 2009

27. August 26. September 26. Oktober 4. September 4. Oktober 12. September 11. Oktober 18. September 18. Oktober Was passiert, wenn man Ausserirdische wie Asylanten behandelt? Dieser brisanten Frage widmet sich «Distrikt 9» – die neuste Filmproduktion von Peter Jackson («Herr der Ringe»). Der Streifen läuft dieser Tage in unseren Kinos an.

Flair für Monster

«Erdgas und Erdöl sind unerschöpflich!» Mit dieser gewagten These fordert der deutsche Forscher Hans-Joachim Zillmer (Bild) die Fachwelt heraus.

Tief in der Erdkruste befände sich ein unbegrenztes Energiereservoir, behauptet er in seinem neuen Buch «Der Energie-Irrtum» (München 2009). Zillmer: «Austretende Gase auf dem Meeresgrund und aus den Festlandsockeln beweisen, dass dort wertvolles Methan in riesigen Quantitäten vorhanden ist.

Jüngste Forschungen zeigen nun, dass sich die natürlichen Erdöllagerstätten periodisch regenerieren und neu mit Öl auffüllen. Von der allgemein prophezeiten Energiekrise kann folglich keine Rede sein.»

Der britische Biologe Richard Dawkins liebt es zu provozieren. Jetzt sorgt der bekennende Atheist in konservativen Kreisen erneut für Aufregung. Man solle sich besser jetzt schon mit dem Gedanken anfreunden, dass wir dereinst «Mischwesen» im Labor züchten werden, empfiehlt er allen Ernstes. «Stellen wir uns vor, wir erschaffen eine Chimäre, also ein Mischwesen, das je zur Hälfte aus Menschen- und zur Hälfte aus Schimpansenzellen bestünde. Und stellen wir uns vor, wir liessen dieses erwachsen werden. Das würde alles verändern!» Würde es das wirklich?

Bienenhonig statt Antibiotika In einer bisher einzigartigen Studie haben Forscher der University of Sydney Beweise gefunden, dass manche Honigsorten bei der Behandlung von oberflächlichen Wunden und Infektionen effektiver wirken als Antibiotika. Dies meldet der Australisch-Neuseeländische Hochschulverbund in Berlin. So wirkten die in der Studie eingesetzten Sorten «Manuka» und «Jelly Bush» gegen alle getesteten Erreger, darunter auch multiresistente Bakterien. Zudem entwickelten die Bakterien keinerlei Resistenzen gegenüber dem Honig, wie dies bei Antibiotika der Fall sein kann.

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Das Datum für das zweite Referendum in Irland zum umstrittenen EU-Vertrag von Lissabon steht: Am 2. Oktober 2009 muss die dortige Bevölkerung darüber befinden, ob sie – und damit auch alle anderen Europäer – eine Demokratie oder eine Diktatur wollen.

Infos rund ums Thema finden Sie im Buch «Der Crash der Lebensversicherungen» von Michael Grandt (Rottenburg 2009).

Gelingt es der machtversessenen EU, ihren «Vertrag von Lissabon» doch noch durchzuboxen? Alles deutet darauf hin.

Dabei wäre die juristische Mogelpackung nach dem Nein der irischen Bevölkerung eigentlich längst vom Tisch. Doch das wollten sich die EU-Bosse nicht gefallen lassen. Mit allen Mitteln machte EU-Ratspräsident Nicolas Sarkozy 2008 seinen politischen Einfluss geltend, um die Iren doch noch in den geplanten europäischen Superstaat zu zwingen.

Leider mit Erfolg: Am 2. Oktober 2009 müssen Irlands Wähler erneut antraben, um an der Urne ein zweites Mal abzustimmen. Der irische Ministerpräsident Brian Cowen reibt sich bereits die Hände und gibt sich zuversichtlich, «dass die Wähler das Vertragswerk diesmal annehmen».

Berechnender gehts kaum. Wer das ausführliche Vertragswerk nämlich genauer unter die Lupe nimmt, merkt schnell, worum es hier in Wirklichkeit geht: Um geballte Macht –auch in militärischer Hinsicht! So wird darin allen EU-Staaten ausdrücklich militärische Aufrüstung vorgeschrieben und in wesentlichen Punkten EU-Recht über nationales Recht gestellt. Düstere Aussichten!

Mieses Spiel in Brüssel Bereits vor Jahren hatte man der EU-Bevölkerung eine ähnlich diktatorische Verfassung aufgetischt, die niemand wollte. Nachdem Franzosen und Niederländer das Vertragswerk 2005 via Volksabstimmung bachab schickten, schien die Sache erledigt. Dann aber folgte 2007 die Mogelpackung, der «EU-Vertrag von Lissabon», inhaltlich nahezu deckungsgleich mit der abgelehnten Verfassung.

Diesmal sollte das Papier nur von den Parlamenten durchgenickt werden, damit das Volk nicht erneut dazwischenpfuscht. Ausser in Irland, dessen Gesetze eine Volksabstimmung vorschreiben.

Dort entscheidet am 2. Oktober nun eine Minderheit über das Schicksal der Mehrheit, konkrekt: über Demokratie – oder EU-Diktatur.

EU-Diktatur: Geht Sarkozys teuflischer Plan auf? – Abbildung 2

Russlands Nationalheld Alexej Leonow überrascht mit brisanter Aussage

Neue NASA-Fotos beweisen: Die Amerikaner waren auf dem Mond. Nun aber behauptet der russische Top-Kosmonaut Alexej Leonow: «Einige Szenen der ersten Mondlandung sind später im Studio nachgedreht worden!» Fragen wirft auch eine bislang unbeachtete UFO-Sichtung von Mondpionier Collins auf.

ie Empörung war gross: Ausgerechnet die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA musste vor rund drei DJahren beschämt eingestehen, dass ihr sage und schreibe 173 Kopien von Datenbändern mit Informationen über die Mondbeschaffenheit abhanden gekommen waren.

Auch eine wochenlange «Rasterfahndung» im eigenen Haus förderte die wertvollen Datensätze nicht zu Tage. Stattdessen jedoch – welche Ironie – fand man Teile der verschlampten Originalaufzeichnungen: Knapp 40 Jahre schlummerten sie in Australien als ungehobener Wissenschaftsschatz. «Immerhin waren das die einzigen aktiven Messungen von Mondstaub», erklärte hierzu der damalige Konstrukteur der Staubde-Top-Kosmonaut Alexej Leonow. «NASA musste schummeln.»

tektoren, der Physiker Brian O’Brien. Die Freude über den Fund hielt sich allerdings in Grenzen. Grund: Die Informationsbänder stammen technisch gesehen aus der Steinzeit der EDV. Dafür mangelt es heute schlicht an der entsprechenden Hardware.

Dennoch bestand verhaltene Hoffnung, die historischen Mondforschungsergebnisse der Missionen Apollo 11, 12 und 14 doch noch retten zu können. Der Optimismus gründete auf der Pfiffigkeit des Daten-Experten Guy Holmes von der Firma «SpectrumData». Holmes fand unlängst eine waschmaschinengrosse Apparatur im Bestand der Australian Computer Museum Society, mit deren Hilfe er die Daten vielleicht wieder lesbar machen kann. «Das allerdings», meinte er Ende 2008, «wird bestimmt keine leichte Aufgabe.

Am 28. Juni 2009 verblüffte der «Daily Express» schliesslich mit einer erstaunlich konkreten Ankündigung: Wie man aus «gut unterrichteten Kreisen» der NASA erfahren habe, sollen sich unter besagtem Material auch die originalen Analogaufnahmen der ersten Mondlandung befinden, die von der Apollo- 11-Crew damals unter anderem ins australische Parkes Observatory gesendet worden waren. Filmmaterial, welches die Öffentlichkeit in dieser Qualität nie zu Gesicht bekam! Stattdessen waren die Apollo-Livebilder vom Mond 1969 auf TV-Format heruntergerechnet und via Satellit zur NASA gefunkt worden. Diese wiederum projizierte sie auf einen Monitor, der von einer simplen 16-Millimeter-Kamera gefilmt wurde. Diese «Kopie der Kopie der Kopie» wurde mit einigen Sekunden Verzögerung ins weltweite TV-Netz eingespeist.

Originalfilme leider «definitiv verloren» Am 16. Juli 2009 – pünktlich zum 40-Jahr-Jubiläum – bestätigte die NASA nun auch offiziell: «Ja, wir konnten 15 Sequenzen restaurieren, dreieinhalb Stunden lang, welche die bedeutendsten Momente des Ereignisses zeigen!» Leider handelte es sich dabei lediglich um digital verbessertes Filmmaterial aus den Analogarchiven der Weltraumbehörde. Die Originalaufnahmen, so hiess es, seien definitiv verloren gegangen.

Stattdessen folgten erste Nahaufnahmen der Apollo-Landeplätze. Geschossen hat sie der Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO), der in diesen Monaten die gesamte Mondoberfläche neu kartografiert. Die Fotos zeigen zum allerersten Mal Überbleibsel der menschlichen Mondbesuche. Damit scheint ein für allemal klar: Wir waren tatsächlich dort oben. Neue Kontrover-Ausgabe 5/09 Phänomene Landefähre von Apollo 11 auf der Mondoberfläche. Noch immer stellen sich um die erste Mondlandung viele Fragen.

sen sind indes programmiert. Umso mehr, als der LRO in diesen Monaten auch «tektonische Anomalien» auf der Mondoberfläche präziser denn je fotografieren wird. Darunter Gebilde, die an Obelisken oder Pyramiden erinnern. Oder Krater, in denen hin und wieder «Lichter» herumgeistern. Ebenso natürlich auch Spuren russischer Aktivitäten. Darf man der NASA also Glauben schenken, wenn sie uns versichert, dass wir alle ihre Bilder unretouchiert zu Gesicht bekommen werden?

Zweifel sind erlaubt. Zumindest einige Fotos von früheren Mondexkursionen nämlich wurden unmittelbar nach Rückkehr der Besatzung manipuliert. So geschehen etwa nach der dritten Mission: Am 9. Februar 1971 war Apollo 14 erfolgreich zur Erde zurückgelangt. Gerademal zwei Wochen später erschien im deutschen Wochenblatt «Die Bunte Illustrierte» unter dem Titel «Apollo 14 in den Kraterwüsten des Mondes» ein reich bebilderter Bericht über das Unternehmen – mit zumindest einem mehr als dubios anmutenden Foto. Die Mondfähre «Antares» ist darauf in gleissendem Licht zu sehen. Rechts daneben erblickt man Astronaut Edgar Mitchell. Doch der dürfte gar nicht auf dem Bild zu sehen sein, denn gemäss dem «Apollo 14 Preliminary Science Redes Lunar Reconnaissance Orbiter.

Landestelle von Apollo 11. Neues Bild port» der NASA (Nummer SP-272), der «mysteries» im Original vorliegt, wurde Mitchell vielmehr während des Marsches zum Krater Cone abgelichtet. Die von Kommandant Alan B. Shepard aufgenommene Fotografie trägt die Nummer AS14-64-9089.

Von der Mondfähre «Antares» ist darauf weit und breit nichts zu sehen. Wer hat hier Hand angelegt?

Szenen in Hollywood-Studio nachgedreht?

Spielt die Weltraumbehörden hie und da tatsächlich mit gezinkten Karten? Ja, betonte am 20. Juli 2009 überraschend auch der russische Top-Kosmonaut Alexej Leonow gegenüber der Nachrichtenagentur Ria Novosti.

Natürlich sei Apollo 11 auf dem Mond gelandet, daran könne kein Zweifel bestehen, relativierte er vorweg. Doch seien die Gerüchte über einen gross angelegten Schwindel insofern wahr, als die NASA mit Hilfe eines Hollywood-Studios in der Tat einige Szenen «nachgedreht» habe. Leonow: «Man konnte ja von der Mondoberfläche aus nicht aufnehmen, wie Neil Armstrong erstmals die Luke von innen öffnet und die Treppe herunterklettert!» Momente wie diesen habe man später im Studio nachgedreht, um die «Logik des Geschehenen beizu- Phänomene Ausgabe 5/09 Nach der Mond-Landung herrschte Explosionsgefahr Wussten Sie es? Unmittelbar nach der Mondlandung bestand für die Mondfähre des Apollo-11-Unternehmens Explosionsgefahr! Nach dem Aufsetzen der Fähre bildete sich in einer Brennstoffleitung ein Pfropfen aus gefrorenem Treibstoff. Es bestand akute Gefahr, dass «Eagle» zerbersten würde. Hektisch wurde nach einer Lösung gesucht. Schliesslich befahl die NASA: «Holt sie von da weg!» Die Monderkundung sollte, noch ehe sie richtig begonnen hatte, abgebrochen werden.

Faktisch zeitgleich begann sich der Pfropfen zu bewegen. Flugs revidierte man die Anweisung und «das grösste Abenteuer der Menschheit» konnte erfolgreich fortgesetzt werden.

behalten». Die reale Aufnahme begann laut Leonow erst, «als Armstrong auf der Mondoberfläche eine Antenne aufstellte, um die Bilder auf die Erde zu übertragen. Dann stieg auch sein Partner Buzz Aldrin aus, und sie nahmen sich gegenseitig auf.»

Selbst die öffentlich zugänglichen Funktranskripte zwischen Houston und den Apollo-11-Astronauten bergen Hinweise, dass uns die US-Weltraumbehörde bis heute manches verschweigt.

Speziell eine Passage wirft Fragen auf: Unmittelbar nach der Landung seiner beiden Kollegen hatte Astronaut Collins damals vom Mutterschiff im Mondorbit auf die Oberfläche des Trabanten gespäht.

In der Hoffnung, den gelandeten «Eagle» mit eigenen Augen zu entdecken. Um 110:36:58 (Missionszeit) meldete sich Collins laut offiziellem NASA-Transkript wie folgt zu Wort, Collins: «Bis jetzt noch keine Spuren der Landefähre. Aber ich sah ein verdächtig kleines, weisses Objekt. Seine Koordinaten waren…» Houston: «Fahren Sie fort mit den Koordinaten des kleinen weissen Objektes…» Collins: «Es befindet sich rechts am südwestlichen Rand eines Kraters. Ich denke, sie würden es wissen, falls sie an einem solchen Ort gelandet wären. Es scheint, als ob ihre Mondlandefähre ziemlich schräg stehen würde. Sie befindet sich am südwestlichen Wall eines kleinen Kraters…»

Was auch immer Collins damals auf dem Mond gesehen hatte – es war definitiv nicht das Apollo-Landemodul seiner Kollegen, wie sich später herausstellte. Handelte es sich also um eine russische Luna-Sonde? Oder um die amerikanische Surveyor 5? Solch einen Lapsus hätte sich der Mann als erfahrener Spezialist kaum geleistet. Was hatte der NASA-Astronaut also tatsächlich gesehen? Der betreffende Funkdialog liegt «mysteries» als NASA-Audiodatei vor und kann auf dem Internet-Videoportal «Youtube» ab sofort kostenlos begutachtet werden. Suchbegriff: «UFOs auf dem Mond?» Carl Hulot

Kosmonaut enthüllt: «Die NASA hat getrickst!» – Abbildung 2
Kosmonaut enthüllt: «Die NASA hat getrickst!» – Abbildung 3
Kosmonaut enthüllt: «Die NASA hat getrickst!» – Abbildung 4

Neues Grabungsteam will auf der Insel nach Gold und Silber buddeln

Jahrhundertelang haben Schatzsucher das kleine Eiland durchlöchert wie einen Schweizer Käse. Gekostet hat ihre Suche bislang Millionen – und etliche Menschenleben. In diesen Monaten soll auf der kanadischen Insel wieder gegraben werden – zum ersten Mal seit Jahrzehnten. Wird das Geheimnis von Oak Island doch noch gelüftet?

uf Oak Island soll wieder gegraben werden – und das schon bald! Weitgehend unbemerkt von der Öffent-Alichkeit hat auf der kleinen kanadischen Atlantik-Insel im Küstenbereich von Nova Scotia eine neue Mannschaft damit begonnen, eines der seltsamsten Rätsel auf unserem Planeten zu ergründen: Das sagenumwobene Geheimnis des gerade mal 1,5 Kilometer langen und rund einen Kilometer breiten Eilands in der Mahone Bay.

Euphorisch versichert der mittlerweile 85 Jahre alte Haudegen und Schatzsucher Dan Blankenship: «Ich bin optimistischer denn je, dass wir das Geheimnis der Insel doch noch lüften werden!» Dies nachdem sein langjähriger Geschäftspartner David Tobias («Triton Alliance») seine Insel-Anteile 2006 nach jahrelangen Streitigkeiten an die Firma «Oak Island Tours» abgetreten hatte. Gemeinsam mit dem auf der Insel lebenden Blankenship will diese nun weiterbuddeln, vielleicht schon in diesen Monaten. Die Ironie dabei: Wonach überhaupt gesucht wird, scheint selbst heute niemand so recht zu wissen – zumindest nicht offiziell.

Seinen Anfang nahm das Mysterium 1795. Der 16-jährige Daniel McInnis geht auf der dicht bewaldeten Insel auf Entenjagd. Umso überraschter ist der Holzfäller, als er im Südteil von Ausgabe 5/09 Geschichte Oak Island auf eine ausgedehnte Lichtung stösst. Bald erregt dort eine einzelne Eiche seine Aufmerksamkeit. Merkwürdigerweise ragt deren Stamm genau im Zentrum der Rodung in den Himmel.

Als McInnis auf dem Boden unter dem Geäst noch eine kreisförmige Vertiefung vorfindet, ist seine Neugier endgültig geweckt. Sofort kommen ihm die zahllosen Erzählungen über Piratenschätze in den Sinn, die im Küstenbereich versteckt worden sein sollen. Abwegig ist das nicht. Nur einhundert Jahre zuvor suchten in den undurchsichtigen Gewässern noch mordlüsterne Freibeuter vom Schlage eines «Kapitän Kidd» Schutz vor ihren Häschern. McInnis’ Verdacht erhält umgehend neue Nahrung, denn in der dicken Baumrinde entdeckt der junge Holzfäller eine Vielzahl ihm unerklärlicher Markierungen.

Doch damit nicht genug: An einem abgesägten Ast der Eiche hängt zu McInnis’ Überraschung ein Flaschenzug, der ihm buchstäblich zwischen den Fingern zerfällt. Ein klarer Hinweis, dass die Apparatur bereits seit Jahren den Launen der rauen Natur ausgesetzt gewesen sein musste.

Schon am nächsten Tag kehrt McInnis mit zwei Freunden, Anthony Vaughan und John Smith, sowie drei Schaufeln an den mysteriösen Ort zurück. Die Gruppe beginnt mit dem Aushub Geschichte Ausgabe 5/09 53 Bohrloch 10X. Bald soll hier wieder gearbeitet werden.

einer kreisförmigen Vertiefung und stellt alsbald fest, dass die Erde relativ locker ist. An der Kreiswandung hingegen besteht das Material aus hartem Lehm.

Die nächste Überraschung für das Trio wartet in 60 Zentimetern Tiefe. Hier ist der Boden exakt mit Steinen ausgekleidet, allerdings mit Steinen, die auf Oak Island nicht vorkommen. Das Schatzsucher-Fieber hat die drei Jugendlichen vollends infiziert. Von nun an verbringt das Trio seine gesamte Freizeit mit der Erkundung des Schachtes. Und der hält immer neue Überraschungen bereit: In drei, sechs und neun Metern Tiefe müssen sich die Abenteurer durch dicke Eichenbohlen bohren. Die Arbeit wird immer schwieriger und kommt schliesslich gänzlich zum erliegen. Erst 1804 wird sie wieder aufgenommen, nachdem es Anthony Vaughan gelungen war, eine finanzstarke Gesellschaft zu gründen.

Bedeutsamster Fund, der in der Folge von den Schatzsuchern in etwa 16 oder 17 Metern Tiefe gehoben werden kann, ist eine rätselhafte Platte, 60 Zentimeter lang und 30 Zentimeter breit. Auf der Unterseite des Sandsteins werden Buchstaben entdeckt, die grösstenteils unleserlich und keiner Sprache zuzuordnen sind. Am meisten Verwirrung löst jedoch ein Fund Oak Island. Die kleine Insel aus der Vogelperspektive.

aus, der aus 20 Metern Tiefe geborgen wird: Kokosfaser mit Seegras vermengt.

Zehn Meter tiefer ist die Suche vorläufig zu Ende, denn völlig überraschend dringt Wasser in den Schacht ein und überflutet ihn zu zwei Drittel. Nach mehreren erfolglosen Versuchen, ihn freizupumpen, beschliesst man, einen Parallelschacht auszuheben, von dem aus ein Tunnel in die «Money Pit» («Geldgrube») gegraben werden soll – so wird Schacht 1 nunmehr genannt. Der neuerliche Vorstoss endet beinahe mit einem Desaster. Zwar gelingt es, den zweiten Schacht problemlos 36 Meter in die Tiefe zu treiben. Dann aber schiesst auch hier plötzlich Wasser in die Erdröhre. Buchstäblich in letzter Sekunde gelingt es den Arbeitern, sich vor den rapide steigenden Wassermassen aus Schacht 2 in Sicherheit zu bringen. In der Folge kehrt Ruhe ein auf Oak Island, denn die Gesellschaft ist auch finanziell am Ende. Doch es ist nur die trügerische Ruhe vor dem Sturm.

Wasser – und mehrere Tote 1845 gründen wohlhabende Finanziers die «Truro Company».

Mit von der Partie sind erneut die beiden noch lebenden Entdecker der Money Pit, Anthony Vaughan und John Smith – beide zwischenzeitlich weit über 60 Lenze zählend. Mehrere Jahre lang bereitet die Company sorgsam ihre Aktivitäten vor. Doch Glück und Unglück liegen auch bei dieser Unternehmung nahe beieinander.

Die Truro-Schatzsucher wollen ebenfalls direkt in die Money Pit vordringen. Das Vorhaben gelingt bis zu einer Tiefe von 22 Metern. Dann kam, was kommen musste: Neuerlich dringt Wasser in den geheimnisvollen Schacht ein. Ernüchtert installieren die Schatzsucher einen Bohrer, um Sondierungen im Schacht vornehmen zu lassen. Die Sensation bringt Bohrung Nr. 3: Neben Holz- und Bodenproben fördert das Gerät drei goldene Kettenglieder zu Tage! Allem Anschein nach ist man in rund 36 Metern Tiefe auf Truhen gestossen. Man konzentriert sämtliche Anstrengungen darauf, das einlaufende Wasser aus Ausgabe 5/09 Geschichte den Schächten zu pumpen. Vergebens, denn es handelt sich teurer an wie das Licht die Motten. Zu den letzten, die ihr Glück um stetig nachfliessendes Meerwasser. Schlussendlich müsdort versuchten, gehörten ab 1967 David Tobias und sein Partsen deshalb auch die Truro-Leute entnervt aufgeben. Sie sollner Dan Blankenship. Insgesamt 15 Jahre hielten sie und ihre ten nicht die letzten sein.

Company die Besitzrechte an der Insel. Allein sieben Jahre da- «Nach offiziellen Angaben», schrieb der Oak-Island-Dokuvon aber ruhte jede Aktivität, weil sich die Beiden heillos zermentarist Janusz Piekalkiewicz bereits 1971, «haben von 1795 stritten. Dennoch konnten die Zankäpfel einige Erfolge verbubis heute mehr als 25 Bergungsgesellschaften über 2 Milliochen: So trieben sie beispielsweise einen 70 Meter tiefen nen Dollar hier verloren und sind ruiniert, weil sie dem geheim- Schacht in den Grund. «Bohrloch 10X», wie man es nennt, führnisvollen Schatz auf die Spur kommen wollten.» Eine weitere te zu einer Höhle mit Zement und Holzresten.

ist die «Oak Island Association». Bei ihren Grabungen kommt Auch Metallstücke – «vermutlich vor 1750 hergestellt» – es zu zwei folgenschweren Erdrutschen in der Money Pit. Eine wurden darin entdeckt. Leider füllte sich der Schlund schon Untersuchungskommission klassifiziert den Schacht nach der bald mit Wasser und brach später ein. 1978 erweiterte man ihn Begutachtung als «nicht mehr begehbar». Das kann Nachund sicherte ihn diesmal mit Metall und Beton. Seit ein Bohrer folgeorganisationen wie etwa die «Oak Island Eldorado Comsich darin verkeilte, ist er jedoch blockiert.

pany» dennoch nicht schrecken. Unverdrossen lässt auch sie neue Schächte anlegen und stösst dabei gar auf unterirdische «Gold und Silber in Hülle und Fülle» Tunnelsysteme.

Das soll sich nunmehr ändern. Noch in diesen Monaten erhofft Den vermeintlichen Hort findet gleichwohl kein Schatzsusich «Oak Island Tours» von den kanadischen Behörden endcher – dafür mancher den Tod. Gleich vier Opfer sind am 17. Aulich die begehrte «Treasure Trove Licence», die Grabungsbewilgust 1965 zu beklagen. An diesem Tag hantiert der Schatzsuligung bis 2013. Diese liegt zwar grundsätzlich bereits vor, alcher Robert E. Restall bei einem der zahlreichen Schächte an lerdings gilt es noch letzte Formalitäten abzuwarten. Bis dahin einer Motorpumpe, deren Abgase eine hohe Konzentration an darf auf der Insel alles Mögliche angestellt – nur nicht gebohrt Kohlenoxyd aufweisen. Vermutlich betäubt ihn das giftige Gas werden.

und lässt ihn ohnmächtig in den Schacht stürzen. Sein Sohn Dan Blankenship bleibt trotz seines hohen Alters gelassen.

Robert klettert eiligst in den Schacht und erleidet in der Gift-Denn er scheint seiner Sache mittlerweile sicherer denn je. Beglocke, die sich über dem Wasser gebildet hat, binnen weniger reits 2003 plauderte er gegenüber ein paar Journalisten des Sekunden dasselbe Schicksal: Ohnmächtig stürzt er in die «Halifax Herald Limited» aus, was er auf der Insel vermutet: schlammige Brühe.

Gold und Silber in Hülle und Fülle – Mitte des 15. Jahrhunderts In gleicher Weise verlieren zwei weitere Helfer ihr Leben, vergraben von spanischen Plünderern. «Ich weiss mittlerweile darunter ein 16-jähriger Junge. Noch am Abend vor der Katadefinitiv, wer es vergraben hat, wie er es tat und wo es zu finden strophe hatte sich Restall gegenüber einigen Studenten hoffist.»

nungsfroh geäussert. «Er war so sicher», erzählten sie, «dass Doch wie so oft in der Vergangenheit scheinen sich auch er den Schatz diesmal finden würde.»

diesmal wieder düstere Wolken über der Insel zusammenzubrauen. Zumindest loderte dort im Mai 2009 plötzlich ein hefti- Ein Piratenhort? Oder gar Schätze der Templer?

ger Brand, der nur dank des Einsatzes von Löschfahrzeugen Doch wonach wird überhaupt gesucht? Die Spekulationen dadreier Feuerwachen sowie eines Helikopters gelöscht werden rüber sind mindestens so zahlreich wie die bisher auf Oak Iskonnte. Die Auswirkungen des Feuers auf den weiteren Gang land ausgehobenen Schächte. Die gängigsten Mutmassungen der Dinge sind noch unklar.

sprechen von einem in Sicherheit gebrachten Piratenschatz.

Internet:www.oakislandtreasure.co.uk Berühmte Freibeuternamen wie Henry Morgan oder «Kapitän Kid» machen – basierend auf mehr oder weniger gewichtigen Indizien – die Runde. In mehreren Gazetten tauchten in den 30er-Jahren des 20. Jahrhunderts auch verschiedene Artikel auf, die von einem angeblichen Inka-Schatz auf Oak Island berichten.

Sogar als mögliches Versteck für den sagenhaften Templerschatz wird die kleine Insel in Betracht gezogen. Immerhin ist aktenkundig, dass am Donnerstag, 12. Oktober 1307 die Truhen mit dem gesamten Schatz des Generalvisitators der Templer zur französischen Küste gebracht wurden. Verteilt auf eine Flotte von 18 Schiffen verliessen die Kostbarkeiten Europa mit Hinweise auf einen Schatz? Viele unbekanntem Ziel. Nach Oak Island? Es Steine auf der Insel tragen reichlich gibt abwegigere Mutmassungen.

merkwürdige Inschriften.

Sicher ist: Oak Island zieht die Aben-

Oak Island Oak Island im Schatzfieber im Schatzfieber – Abbildung 2
Oak Island Oak Island im Schatzfieber im Schatzfieber – Abbildung 3
Oak Island Oak Island im Schatzfieber im Schatzfieber – Abbildung 4
Oak Island Oak Island im Schatzfieber im Schatzfieber – Abbildung 5
Oak Island Oak Island im Schatzfieber im Schatzfieber – Abbildung 6

Amateur-Ägyptologe will das Bauprinzip der Pharaonen entschlüsselt haben

Top – oder Flop? Gleich zwei bekannte deutsche Ägyptologie-Professoren halten den Daumen hoch für einen Amateur. Ihrer Meinung nach hat Friedrich Wilhelm Korff bewiesen, dass die ägyptischen Pyramiden einst nach den Proportionen musikalischer Intervalle errichtet wurden. Ist dem wirklich so?

Hat Friedrich Wilhelm Korff das Bauprinzip der altägyptischen Pyramiden enträtselt? Als erstem Forscher überhaupt scheint es dem Wissenschaftler gelungen zu sein, eindeutig nachweisbare mathematische Gesetzmässigkeiten in Ägyptens architektonischem Erbe zu entschlüsseln. «Nicht schon wieder!»

mögen kundige Insider nun aufstöhnen. Schliesslich werden alle paar Jahre neue «Erklärungen» aus dem Hut gezaubert, wie die imposanten Bauwerke einst errichtet worden sein sollen. Noch dazu sind sämtliche bisherigen Theorien in der Regel nur in zwei Dingen gleich: Dass jede von ihnen Schwachstellen aufweist – und jede der anderen widerspricht.

Ist Korff also nur ein weiterer Wirrkopf, dessen Theorien bereits in wenigen Monaten niemanden mehr interessieren? Einiges spricht dagegen: Der Mann hat sich sowohl als Philosophie-Professor an der Leibniz Universität Hannover, als auch als Technikgenie und Literaturpreisträger in Forscherkreisen durchaus einen Namen gemacht. Und zweitens – ein Novum in der Geschichte – halten gleich mehrere renommierte deutsche Ägyptologie-Kapazitäten den Daumen hoch, was seine kontroverse Theorie betrifft – obwohl sie manchem nicht in den Kram passen dürfte. Gemäss Korff bauten die Ägypter die Pyramiden nämlich exakt «nach den Proportionen musikalischer Intervalle». Die Bauwerke, so der findige Professor, können damit als «Stein gewordene Musik» bezeichnet werden.

Seine sensationell anmutenden Erkenntnisse präsentierte der hannoversche Forscher kürzlich in drei Vorträgen im Museum August Kestner in Hannover, im Pelizaeus-Museum in Hildesheim und im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.

Dort erläuterte er, wie ihm der Nachweis gelang, dass die Neigungswinkel aller Pyramiden aus musikalischen Intervallen antiker Tonarten gebildet sind.

«Ägyptische Elle muss korrigiert werden» Vier Jahre brauchte der Forscher, um «das Konstruktionsprinzip der Pyramiden» zu enträtseln. Seine Forschungsergebnisse hat Korff im 330-seitigen Buch «Der Klang der Pyramiden» dokumentiert, das 2008 im Hildesheimer Olms Verlag erschienen ist und inzwischen bereits die zweite Auflage erlebte. Ein Monumentalwerk, das vor komplizierten Aussagen nur so strotzt: So wird darin etwa gezeigt, dass die Cheopspyramide einen Neigungswinkel aufweist, «der dem Intervall einer grossen Terz in der antiken Tonart Diaton malakon entspricht», wie ein findiger TAZ-Journalist schreibt, der sich als einer der wenigen durch Korffs Zahlenorgien ackern mochte. «Oder dass die Pyramide Niuserres einen Neigungswinkel hat, der einer Messungen im Wüstensand. Professor Friedrich Wilhelm Korff während seinen Recherchen in Ägypten.

28 Ausgabe 5/09 Geschichte Meidum-Pyramide. Auch sie soll von den Ägyptern nach «harmonischen» Gesichtspunkten errichtet worden sein.

grossen Terz in der Tonart Diaton ditonaion entspricht.» Weiter Und auch Professor Jan Assmann von der Universität Heibetont der Professor, dass die ägyptische Elle als Längenmass delberg ist gegenüber Korff des Lobes voll: «Ihre Ergebnisse zu korrigieren sei: Nicht 0.525 Meter messe sie, sondern sind schlagend und werfen ein völlig neues Licht auf den Pyra- 0.52236 Meter. Die Cheopspyramide sei somit nicht 440 Ellen midenbau wie auf die Baukunst überhaupt. Freilich: So recht lang, wie angenommen, sondern 441 Ellen. «Ferner entspricht Sie ohne Zweifel haben, so schwer werden wir Ägyptologen es das Volumen eines Pyramidions einem doppelten musikalihaben, Ihre Entdeckungen mit dem in Beziehung zu setzen, schen Tritonus.» Nicht zuletzt glaubt Korff auch das Geheimnis was wir sonst von Ägypten, den Pyramiden, der ägyptischen der Zahl 5040 geknackt zu haben, «die Pla-Musik und Mathematik wissen.»

ton zur Basis seines Idealstaates erklärt Doch es gibt auch Gegenstim-Die Ergebnisse werfen hat. In Wirklichkeit ist das eine Pyramidenmen – zumindest eine. So glaubt der zahl. Sie enthält den kompletten Satz der seit 2008 promovierte deutsche ein völlig neues Licht auf Abmessungen der Cheopspyramide in über- Ägyptologe Frank Müller-Römer den den Pyramidenbau…

prüfbaren Ellenlängen.»

Professor widerlegen zu können, wie Für Laien reichlich komplizierte, kaum er jüngst im Fachblatt «Kemet» auf nachvollziehbare Aussagen. Umso stärker aufhorchen lässt sechs Seiten zu erläutern versuchte. Für ihn «drängt sich der deshalb die positive Reaktion renommierter deutscher Ägypto-Verdacht auf», dass die von Korff «an den Abmessungen der logen, von denen manche als reichlich konservativ bekannt Pyramiden vorgenommenen Korrekturen» nur erfolgten, um sind, was «Alternativtheorien» betrifft. «Herrn Korffs Berechsie mit seiner Musiktheorie in Übereinklang zu bringen. Gewisnungen und seine These erscheinen mir zwingend», jubelt se archäologische Befunde seien gar komplett ignoriert woretwa Professor Rainer Stadelmann, früherer Leiter des Deutden. Weil sie der «Musik-Theorie» widersprechen?

schen Archäologischen Instituts in Kairo. «Dieses Berechnungssystem ist eine ganz grossartige (Wieder-)Entdeckung Und was meint Hawass dazu?

der antiken Berechnungen aufgrund altägyptischer Rechen-Ein Deutscher, der das mathematische Bauprinzip aller ägyptimethoden und der bei Platon überlieferten Harmonielehre.»

schen Pyramiden entschlüsselt hat: Das dürfte international «Hier wird ein Augiasstall ausgemistet», doppelt Professor zumindest einen Mann gehörig in die Zwickmühle bringen – Hans Poser von der Technischen Universität Berlin freudig Zahi Hawass, den mit Argusaugen über das pharaonische Erbe nach. «Alle Pyramidenproportionen fügen sich den uns seit wachenden ägyptischen Altertumschef. Als erklärter Nationa-Pythagoras und Platon geläufigen Proportionen von der Oktav list pflegt Hawass jede Entdeckung zu bejubeln, welche die an (entsprechend der Obertonreihe) und den damit verknüpften Leistung seiner Vorfahren zu glorifizieren scheint. Schwer tut Zahlenverhältnissen bis hin zu den Pyramidenzahlen. Ausgeer sich mit Forschungen, in die er nicht selber involviert ist. Inhend von solchen idealen Proportionen erzwingt dies eine umsofern bleibt abzuwarten, ob Korffs «klangvolle» Entdeckung wälzende Einsicht: Die Pyramidenbauer waren nicht nur Meisauch in Hawass’ Ohren Musik ist. Oder ob sie beim «Pyramiter der Planungs-, Mess- und Bautechnik, sondern sie müssen denwächter» eher Misstöne provoziert – wie wir das von ihm Jahrhunderte vor den Griechen über ein tiefes Wissen in Geogewohnt sind, wenn es um die Entdeckungen europäischer metrie, Zahlentheorie und Harmonielehre verfügt haben!»

«Amateur-Ägyptologen» geht.

Geschichte Ausgabe 5/09 29

Pyramiden-Code: Hat ein Philosoph ihn geknackt? – Abbildung 2
Pyramiden-Code: Hat ein Philosoph ihn geknackt? – Abbildung 3
Pyramiden-Code: Hat ein Philosoph ihn geknackt? – Abbildung 4