Ob in Ägypten, Syrien, der Ukraine oder vor unserer Haustüre: Aggressive KonÁikte scheinen sich vielerorts zu häufen. Warum die zunehmende Brutalität? Liegts am Bevölkerungswachstum oder nur an unserer selektiveren Wahrnehmung? Sind womöglich sogar deaktivierte Gene aus der Urzeit mitverantwortlich, die uns – aus dem Tiefschlaf geweckt – wieder zu keulenschwingenden Affen mutieren lassen?

Nie führte der moderne Mensch mehr Kriege als in den letzten Jahren. »Die Welt brennt an immer mehr Stellen«, titelte die»Frankfurter Rundschau« unter Berufung auf das Heidelberger Institut für KonÁiktforschung 2012. »So viele Kriege wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr«, zählten die Forscher. 2013 Àel die Statistik noch blutiger aus: Weltweit wurden total »396 KonÁikte« gezählt, neun mehr als im Vorjahr. Zufall, dass sich auch Meldungen über Amokläufer, Selbstmordattentäter oder aggressive Einbrecher zu häufen scheinen? Bilden wir uns die wachsende Brutalität um uns herum nur ein?

Ein beliebiger Blick auf die Medienschlagzeilen der letzten Jahre vermittelt das Gegenteil: Lehrer klagen über zunehmend gewalttätigere Schüler, Sozialbeamte arbeiten vermehrt hinter kugelsicherem Glas, Passanten sehen sich mit immer brutaler agierenden Strassenräubern konfrontiert, Flugzeug- und Zugbegleiter klagen über aggressivere Passagiere, Polizisten über zunehmende Respektlosigkeit und verrohende Sitten im Verkehr sowie über die massive Zunahme häuslicher Gewalt.

Was bereits auf dem Papier alarmierend klingt, erleben wir immer öfter auch draussen in den Gassen: Wo früher meist»nur« die Fäuste Áogen, wird heute wegen jeder Bagatelle das Messer gezückt – oder so lange auf Schwächere eingedroschen, bis diese halbtot sind. Gleichzeitig arten zunehmend mehr Demonstrationen in hemmungslose Gewaltexzesse aus. Schuld an der wachsenden Eskalation sind meist beide Seiten: Radikale Wutbürger ebenso wie militante Ordnungshüter.

Brutalere Keilereien leisten sich auch immer mehr Fussball-Rowdies. Wo in den Stadien früher noch halbwegs zivilisiert gejohlt, gefeiert und geÁucht wurde, gehören heute Leibesvisitationen, vergitterte Spielfelder, abgeschirmte Gästesektoren, Ausgabe 2/2014 Sonderzüge, Polizeiarmaden und Panzerwagen zur Tagesordnung. Leistungssport im Hochsicherheitstrakt! Warum dieser globale Zornausbruch? Lässt uns die soziale Ungerechtigkeit schäumen? Liegts an der vermehrten Migration? Am Leistungsstress?

Oder einfach »nur« an der Überbevölkerung? Sorgen immer mehr Menschen statistisch für immer mehr Stunk? Möglich wärs.

Wenn schlafende Gene plötzlich aktiv werden Was aber wäre, wenn uns, quasi nebenbei, auch unsere ureigenen Gene einen bösen Streich spielten? Was, wenn der Mensch neuerdings per se aggressiver und rücksichtsloser wird, weil ihm sein Erbgut dies so diktiert? Liegt der Verstärker zunehmender Gewaltexzesse womöglich in unseren Zellen?

Klingt wie ein düsteres Science-Fiction-Szenario, ist aber so abwegig nicht. So wissen wir mittlerweile, dass 95 bis 97 Prozent unserer Gene inaktiv sind (»Müll-DNA«). Vermutlich, weil Teile ihrer Informationen nach unserer ebenso entbehrungsreichen wie knüppelharten Evolution nicht mehr benötigt werden. Wer ahnt schon, dass wir in grauer Vorzeit einst Spürnasen wie Hunde besassen – die entsprechenden Gene in unserem Körper aber längst »abgeschaltet« sind, weil wir sie nicht mehr zum Überleben brauchen?

Bereits Ende der 1980er-Jahre postulierte Ciba-Forschungschef und Chemiker Dr. Guido Ebner: »Es scheint wahrscheinlich, dass genetische Informationen, die in der Evolution für das Überleben einer bestimmten Art entscheidend waren, über längere Zeit erhalten bleiben, auch wenn die Expression der entsprechenden Gene – weil nicht mehr erforderlich – unterbleibt. Insofern scheint es naheliegend, dass diese stillgelegten Informationen heute in Form eines genetischen Gedächtnisses vorliegen und bei Bedarf wieder zur Verfügung stehen.« Unterdrückte Verhaltensweisen aus der Urzeit, so Ebner weiter, könnten in einem lebenden Organismus somit, durch veränderte Umweltein-Áüsse stimuliert, plötzlich wieder zum Ausdruck kommen.

Mit den Ein-/Aus-Schaltern unserer Gene beschäftigt sich heute die Wissenschaft der Epigenetik. »Der Grossteil unseres Erbgutes ist uralt, schlummert seit Jahrmillionen vor sich hin. Auf 19’000 dieser stillgelegten Urzeitgene kommen Forscher inzwischen«, meldete am 15. Juni 2007 »Die Welt«. Und bestätigte, dass sich etwa in Hefe scheintote Gene reaktivieren, wenn die Zellen einer plötzlich veränderten Umweltsituation ausgesetzt werden. Bei Pilzen wiederum lassen sich»schlafende Gene« mittels molekularbiologischer Methoden sogar bereits gezielt wecken. 2010 wurde Professor Rolf Müller vom Helmholtz-Institut im Saarland für diese Entdeckung ausgezeichnet.

Neben der Umwelt vermag aber auch unsere eigene Psyche im traumatischen Extremfall scheinbar »verlorenes Wissen« Positive, aber auch negative Einflüsse verändern unsere Gen-Aktivität.

im Erbgut zu aktivieren – und damit die Ausdrucksweise unserer Gene kurzfristig zu ändern. Das propagiert nach eigenen Forschungen nicht zuletzt der bekannte japanische Genetiker Kazuo Murakami. Zumindest würde dies laut ihm erklären, warum manche Menschen in Todesangst schier übermenschliche Kräfte entwickeln können, andere schockiert »über Nacht« ergrauen oder dritte »wie durch ein Wunder« im Ausnahmefall aus eigener Kraft bösartige Krebsgeschwüre zum Verschwinden bringen.

Murakamis Credo: Positive Gedanken, Gebete, Genuss oder gelebte Freude beeinÁussen die Expression unserer Gene und damit unser Leben im guten Sinn. Klingt toll, funktioniert aber auch im negativen Sinn, wie neue Studien zeigen. Als »unsympathisch« empfundene Genkompetenzen können sich demnach, stimuliert durch äussere EinÁüsse oder unsere eigene Psyche, ebenfalls dominant in Erinnerung rufen.

Wie und warum, bleibt umstritten.

Welche Rolle spielt die Umwelt?

Angesichts der augenscheinlichen Brutalitätszunahme in den letzten Jahren sei deshalb die gewagte Spekulation erlaubt: Reaktiviert neuerdings »irgendetwas« in uns stillgelegte »Überlebensinformationen« aus den Anfangszeiten der Evolution, als die Keule noch stärker wog als der Grips? Erinnern sich unsere Gene wegen veränderter Umweltbedingungen oder psychischer Stresszustände wieder vermehrt an die Urzeit? Diktieren uns »irgendwie« aus dem Tiefschlaf geweckte archaische Erbinformationen in jüngster Zeit zunehmend mehr rohe Gewalt – frei nach dem Evolutionscredo, wonach der körperlich Stärkste in schwierigen Zeiten häuÀger überlebt?

Und wenn ja: Wer oder was könnte neben unserer Psyche als externer Auslöser für diesen epigenetisch forcierten Rückfall in die Steinzeit verantwortlich sein? Der Klima-Wandel? Umweltgifte? Industriefood? Elektrosmog? Gentechnisch veränderte Organismen? Oder andere EinÁüsse, von denen wir nicht mal träumen möchten?

Luc Bürgin n

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Impressum ISSN 1660-4377 AuÁage 30’000 Exemplare Erscheinungsweise Zweimonatlich, 6 Ausgaben pro Jahr Herausgeber/Chefredaktion Luc Bürgin Redaktion Mysteries, Postfach, CH 4002 Basel Tel. +41 – 61 – 681 62 61 Fax +41 – 61 – 681 85 62 Internet www.mysteries-magazin.com E-Mail: mysteries@bluewin.ch Redaktionelle Mitarbeit Jan Fischer Stéphanie Erni Lektorat Ruth Gremaud Druck PVA, Landau/Pfalz Kiosk-Vertrieb VU Verlagsunion KG (D/A/CH) Jahresabonnement EUR 47.40/SFr. 69.–

»»Das Internationale Olympische Komitee ist keinen Deut besser als der lange Zeit stärker kritisierte Fussballverband FIFA. Beide sind dank Vereinsstruktur von keiner staatlichen Institution angreifbar. Dank ihrer ungeheuren wirtschaftlichen Potenz und ihrer Konkurrenzlosigkeit haben sie eine Machtfülle, die sie zu Allmachtsfantasien verleitet.« Christian Andiel, Journalist»Nikola Tesla (1856–1943) war ein aussergewöhnlicher Kopf. Er hatte die erstaunliche Vision, jedem auf diesem Planeten freien Zugang zu Energie zu verschaffen. Ebenso freien Zugang zu Kommunikationsmitteln. Doch statt ihn zu unterstützen, betrogen ihn die Menschen sein Leben lang und beuteten ihn aus. Warum behandelte man ihn so despektierlich? Er hätte unser aller Leben verändern können.« Jim Jarmusch, Filmregisseur»Die Sommerzeit wurde eingeführt, weil man Energie sparen wollte. In Deutschland griff man das Anfang der 70er-Jahre im Zuge der Ölkrise wieder auf. Das Energiesparen ist heute nicht mehr der Grund. Es geht wohl einfach darum, dass es konsumfreundlicher ist. Die Herrschenden haben immer die Zeit organisiert: Erst die Kirche, später die Unternehmer, heute bestimmt sie das Europäische Parlament.« Karlheinz Geissler,Zeitforscher

Anzeigenschluss Ausgabe Nr. 3/2014: 2. April 2014 Bankverbindungen Deutschland BW Bank, Stuttgart Konto-Nr.: 14 1899 0 BLZ: 600 501 01 BIC: SOLADEST IBAN: DE96 6005 0101 0001 4189 90 Schweiz Basler Kantonalbank, Basel Konto-Nr.: 165.414.141.84 BIC: BKBBCHBB, Clearing-Nr.: 770 IBAN: CH25 0077 0016 5414 1418 4 Postcheckkonto, Basel: 40-93969-1 Copyright Alle Rechte vorbehalten. Wiedergabe nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen per Post wird keine Haftung übernommen. Foto-Rechte: www.

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»Die Medienlandschaft in Deutschland ist stark geprägt vom Bertelsmann-Konzern und vom Springer-Konzern. Deren Che-Ànnen Liz Mohn und Friede Springer sind enge Freundinnen von Angela Merkel. An Merkel schwer zu ertragen ist zudem, dass sie zu nichts eindeutig Stellung bezieht. Sie bezieht wortreich keine Stellung. Sie hält sich aus politischen Fragen heraus, verkauft das aber als Politik.« Georg Schramm, Kabarettist

»Ich kann die Gedanken von Katzen lesen. Ich weiss nicht, wie. Ich kann es einfach. Ich kann auch die Tiersprache. Dazu muss man als kleines Mädchen die ›Doctor Dolittle‹-Bände von Hugh Lofting gelesen haben. Dann weiss man, dass die Tiere eine eigene Sprache haben und dann lernt man sie. Das kann man nur als Kind lernen. Aber wenn man’s da lernt, kann man es das ganze Leben.« Elke Heidenreich, Schriftstellerin

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Was in unserem Körper beim Fasten biologisch geschieht Bereits nach einem Fastentag sind die Glukosereserven im Körper aufgebraucht. Die Zellen stellen auf Alarmstufe Rot und schon nach zwei bis drei Tagen verschwindet das Hungergefühl, vor allem bei Nulldiäten, verbunden mit einer Fastenkrise, die Schwäche, Übelkeit, Depressionen und Migräne hervorrufen kann. Der Organismus aber passt sich schnell an die neue Situation an und zehrt von den Reserven. Einerseits holt er sich Proteine aus den Muskeln, andererseits werden Lipide (Fette) in der Leber zu einem Glukoseersatz umgewandelt und damit das Hirn und die Organe versorgt.

Der Verdauungstrakt beÀndet sich im Ruhezustand, und ausgeschüttete Hormone sorgen für eine gewisse Euphorie. Die Sinne werden geschärft, denn schliesslich – so die Zellbefehle aus unserer Vergangenheit – soll der hungernde Mensch in dieser kritischen Phase trotz allem gezielt und erfolgversprechend auf Nahrungssuche gehen können. Um die Muskeln in Form zu halten, wird deshalb angeraten, sich während einer Fastenkur viel zu bewegen und ausreichend zu trinken.

Wichtig zu wissen: Von längerfristigen Hungerkuren ohne ärztliche Aufsicht ist abzusehen. Kurzfristige Fastenzyklen dagegen (drei bis maximal fünf Tage) sind durchaus zu empfehlen. Wer dagegen vor einer Krebstherapie ein paar Tage fasten will, sollte dies in jedem Fall mit seinem behandelnden Arzt absprechen.

hormonale Situation des Fastenstoffwechsels ist ein Alptraum für die Krebszelle!« bestätigte er unlängst gegenüber der deutschen»Ärztegesellschaft Heilfasten und Ernährung e.V.«. »Es steht wenig Glucose zur Verfügung, der Magendarmtrakt ist ruhig gestellt, dadurch wird die Entzündungstendenz heruntergefahren.« Der Professor therapiert selbst mittels Heilfasten. »Die beste Evidenz liegt derzeit bei rheumatischen Erkrankungen vor, speziell bei rheumatoider Arthritis«, sagt er. Auch für weitere Indikationen wie Migräne, Arthrose oder das metabolische Syndrom würden inzwischen erste Daten vorliegen. Aus den USA gäbe es mittlerweile zudem zwei Studien zum positiven Effekt in punkto Bluthochdruck.

Und auch Michalsen selbst ist nicht untätig. Seine neueste Studie beschäftigt sich mit der »Wirksamkeit des Fastens bei Chemotherapie in der Behandlung von Krebserkrankungen«. Im Sommer dieses Jahres soll sie abgeschlossen sein, so der Professor gegenüber »mysteries«. »Die Resultate dürften Ende Jahr publiziert werden.«

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Piktogramme im Schnee Ganz und gar irdischen Ursprungs sind diese überdimensionalen Piktogramme, die seit Kurzem regelmässig in europäischen Gebirgsregionen bewundert werden können. In den Schnee stapft die teils fussballfeldgrossen Figuren der englische Künstler Simon Beck – mittels gutem Schuhwerk, einem GPS-Messgerät und eiserner Ausdauer. Rund einen Tag benötigt Beck pro Formation. FotograÀen seiner faszinierenden Schneekreise präsentiert er im Internet auf seiner Facebook-Seite (»Simon Beck’s Snow Art«).

Urzeit-Code: Experimentalbox für Hobby-Gärtner Interesse an Saatgutexperimenten ohne zusätzliche Pestizide oder Gen-Manipulation? Auf eigene Kosten entwickelte der Biologe Daniel Ebner (»Urzeit-Code«) eine handliche »Greenbox« für Hobbygärtner, in der sich Gemüse- oder Getreidesorten elektrostatisch kultivieren lassen, um damit auf natürliche Weise Wachstum, Widerstandsfähigkeit und Ertrag der PÁanzen anzuregen. Ab sofort ist die erste Prototyp-Kleinserie im Handel erhältlich. Ebner: »Mittels eines statischen Hochspannungsfelds können keimende Samen darin für den Privatgebrauch optimal behandelt und danach für eigene Experimente im Garten oder auf dem Balkon ausgebracht werden.« Ebners »Greenbox« (64 x 170 x 165 mm) ist auf Kleinmengen ausgerichtet (rund 100 Samen pro Versuch). Geliefert wird sie zum Preis von rund 375 Euro samt Bedienungsanleitung und Adapter, der in jede 220V-Steckdose passt. Interessenten wenden sich bitte direkt an: Daniel Ebner, GE Institut, St. Jakobs-Strasse 351, CH 4052 Basel. Oder per E-mail: daniel.ebner@geinstitut.net Gummi-Werbelogo: Sieht das nicht aus wie…?

In China ticken die Uhren anders. Auch was Kondome betrifft. In jedem besseren Hotel liegen die »Verhüterli« kostenlos auf dem Zimmertisch. So wie dieses Gummi-Päckchen, das »mysteries« in der Provinz Anhui vorfand. Die Lust darauf schmälerte indes das verdächtig an die Nazi-Zeit erinnernde »SS-Logo« auf der Packung. Aufklärung brachte ein Blick ins Internet: So wurden mit diesem eigenartigen Gütesiegel »besonders hochwertige Markenprodukte« ausgezeichnet. 2010 beschlossen Chinas Behörden ohne Angabe von Gründen, das zweideutige Logo wieder verschwinden zu lassen. Und zwar bis spätestens September 2012 – just in dem Monat, als »mysteries« in der abgelegenen Provinz mit den entsprechend bedruckten Gummis beschenkt wurde.

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astaunte selbst der freundliche Mitarbeiter im Lesesaal des DSchweizer Bundesarchivs:»Wow! Derart viele behördliche AuÁagen haben Sie für die Einsicht in diese Akten bekommen? Das gibts selten.« In der Tat hatte »mysteries« mehrere»Knebel«-und»Maulkorb«-Verträge unterschreiben müssen, bis der mächtige Papierberg aus den Archiven geholt werden konnte, den der Angestellte im Lesesaal in Bern per Rollwagen an den Tisch schob: Akten aus den Jahren 1958 bis 2003, die bislang kein Aussenstehender zu Gesicht bekam. Einige wenige bleiben bis heute unter Verschluss. »Einsicht verweigert«, so die kurze Antwort der zuständigen Schweizer Ämter.

Wollte »mysteries« in jenen November-Tagen in geheimen militärischen oder staatspolitisch hochbrisanten Dossiers wühlen? Nein. Es ging lediglich um den Einblick in Aktenmaterial der angeblich»völlig harmlosen« Bilderberg-Konferenzen: Jene lange geheim gehaltenen Privattreffen der Weltmächtigsten.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit und zunehmender Kritik Ànden sie seit 1954 einmal im Jahr statt, abwechselnd in Europa und Amerika. Zuletzt 2013 in Watford.

Hinter verschlossenen Türen versammeln sich jeweils streng auserkorene Staatschefs, Parlamentarier, Adlige und Wirtschaftsführer, um »rein privat und auf eigene Kosten« – so betonen es die Teilnehmer öffentlich immer wieder – weltpolitische Themen zu diskutieren.

Ein harmloser Kaffeeplausch unserer Eliten also? Mitnichten, wie die strikten AuÁagen des Bundesarchivs zeigen: So wurde »mysteries« bei manchen der Dokumente verboten, Fotos oder Fotokopien zu erstellen, sie zu zitieren oder gar generell »auszuwerten«, was auch immer das heissen soll. Umso unsinnigere AuÁagen, als manche der »verbotenen« Papiere als Kopien auch in anderen, freigegebenen Bundesarchiv-Dossiers zu Ànden sind.

Allen Widrigkeiten zum Trotz hat sich das tagelange Aktenstudium in Bern gelohnt: Nachdem »mysteries« (Nr. 4/2012) anhand persönlicher Papiere des deutschen Alt-Bundespräsidenten und langjährigem »Ober-Bilderberger« Walter Scheel bereits nachweisen konnte, dass die deutsche Regierung Bilderberg-Meetings Ausgabe 2/2014 13 Bilderberg-Dokumente aus dem Schweizer Bundesarchiv. Vertrauliche Protokolle, Briefe, Teilnehmerlisten und Programmheftchen mit Verhaltensregeln von 1958 bis 2003 offenbaren brisante Einblicke in das Innenleben des dubiosen Machtzirkels.

heimlich mit Steuergeldern mitÀnanzierte, gelingt diese Beweisten«. Dazu zählen selbstverständlich Könige und Regierungsführung nun auch für die Schweiz.

chefs, nicht aber Konzernbosse oder Parlamentarier, die laut So steht nach dem Durchforsten hunderter Seiten von BehörofÀzieller Aussage zu einem »Privattermin« unterwegs sind.

denbriefen, Protokollen, Notizen und weiteren Schriftstücken Dennoch sind es die gut betuchten Bilderberger gewohnt, mit fest: Die Bilderberger sind zwar nicht die geheime Weltregierung, Steuergeldern verwöhnt zu werden. Dies zeigt ein Schreiben des für die sie manche halten. Aber ihre von Heimlichkeit geprägten Schweizer Milliardärs und »Bilderberg Steering Committee«-Mit- Veranstaltungen sind inhaltlich, organisatorisch und Ànanziell glieds David de Pury vom 24. März 1995 anlässlich der damaliderart eng mit der Regierungspolitik der westlichen Staaten verknüpft, dass ernsthafte Bedenken angebracht sind.

Einsatz von Steuergeldern lückenlos belegbar Die Ànanziellen Staatszuwendungen der Schweiz sind im Bundesarchiv nahezu lückenlos belegt – zumindest für die im eigenen Land abgehaltenen Bilderberg-Konferenzen auf dem Bürgenstock am Vierwaldstättersee (1960, 1981 und 1995). »Der Bundesrat hat seinerzeit beschlossen, den Organisatoren dieser Konferenz den Transport sowie den Sicherheitsdienst zu organisieren und zur Verfügung zu stellen«, heisst es etwa in einer Aktennotiz des Finanzdepartements vom 2. Juli 1981 zum Treffen im gleichen Jahr.

Nicht nur Polizisten und Personenschützer hatte die Schweizer Regierung damals zur Verfügung gestellt, sondern auch gepanzerte Limousinen und Helikopter. Ein umstrittenes Vorgehen: Nach internationalem Recht sind Staaten zwar verpÁichtet, »die Sicherheit völkerrechtlich geschützter Personen zu gewährleis- Ausgabe 2/2014 Zählte vor kurzem noch zur Bilderberger-Leitung: Ex-Novartis-Boss Daniel Vasella.

gen Konferenz an den Schweizer Aussenminister, bei dem es um die Erstattung von 75’000 Franken an Sicherheitskosten ging:»Besteht die Möglichkeit, dass der Bund, der schon früher angesichts der internationalen Bedeutung der Veranstaltung einen Teil der Kosten übernommen hat, einen grösseren Beitrag (…) leisten könnte? «, bettelte der Superreiche ungeniert um staatliche Almosen.

In diesem Fall stiess die Machtelite jedoch auf Ablehnung. Die Schweizer Regierung hatte wohl gelernt: Schliesslich hatte es 1981 nach dem Bilderberg-Treffen auf dem Bürgenstock einen Streit zwischen ihr und dem Kanton Nidwalden darüber gegeben, wer für die Sicherheitskosten von 38’000 Franken (rund 31’000 Euro) aufkommen sollte. Oder wie einer internen Buchhaltungsnotiz der Eidgenossenschaft vom 2. Juli 1981 zu entnehmen ist:»Sollte die Ciba-Geigy (Dr. Umbricht) die Bezahlung der Posten 1 bis 6 ablehnen, müssten wir wohl an den Bundesrat gelangen.« Luxusdinner für Millionäre – auf Staatskosten Die Finanzkontroverse gelangte damals sogar in die Medien, was den Involvierten äusserst unangenehm war. Ausgelöst hatte sie nicht zuletzt der Aviatik-Journalist Sepp Moser mit seiner kritischen Anfrage vom 17. Mai 1981 an die Pressestelle des Militärdepartements: »Nach welchen Kriterien entscheidet die Luftwaffe über den Transport ausländischer Privatpersonen zu privaten Treffen? Welche Formalitäten müssen erfüllt sein, um ab schweizerischen MilitärÁugplätzen TaxiÁüge mit ausländischen Fluggästen ausführen zu können?« Schlussendlich einigte man sich darauf, dass Bund, Kanton und Bilderberger je ein Drittel der Kosten tragen mussten – was immer noch einer Zweidrittel-Finanzierung durch Schweizer Steuergelder gleichkam. Umso mehr ist es ein Skandal, dass die Steuerzahler bis heute über den genauen Zweck und Inhalt jener »Privattreffen« im Unklaren gelassen werden, die mehrheitlich in Europa abgehalten werden. Kurz: Die Bürger dürfen blechen, bekommen aber nicht gesagt, wie viel und wofür. Selbst beim jüngsten Schweizer Bilderberg-Treffen 2011 in St. Moritz hiess es lapidar, Bund, Kanton und Veranstalter würden sich die Sicherheitskosten teilen. Genauere Angaben machte die Verwaltung bis heute nicht. Sie weiss wohl selber am besten, weshalb.

In anderen Punkten zeigte sich die Schweizer Regierung laut den Akten im Bundesarchiv grosszügiger. So bezahlte sie den Bilderbergern bereits 1981 ein luxuriöses Dinner. Auch 1995 beschloss sie im Vorfeld des Treffens auf dem Bürgenstock, dem nimmersatten Millionärsclub auf Kosten der Steuerzahler ein üppiges Festmahl zu spendieren, wie aus einem Briefwechsel zwischen Finanz- und Aussenministerium vom 9. Juni des gleichen Jahres hervorgeht. Es sei so üblich, dass die Regierung des jeweiligen Gastgeberlands ein Dinner ausrichte, ist als Randnotiz aus den diversen Schreiben zu erfahren. Die Schweizer Regierung schätzte die Kosten für die 150 Personen auf rund 25’000 Franken – also rund 167 Franken pro Teilnehmer (aus heutiger Sicht rund 135 Euro)!

Wie aber sollte der Betrag intern verbucht und vor der Öffentlichkeit versteckt werden? Die zuständigen Verwaltungsbeamten hatten damit ihre liebe Mühe, wie eine behördeninterne Notiz vom 27. Februar 1995 zeigt: »Darf ich Sie bitten, abzuklären (…) wie die Ànanzielle Seite geregelt werden kann. Soviel ich weiss, gibt es im Budget einen 1,2-Millionen-Kredit für ›Repräsentationskosten und Dienstreisen‹. Zu erwähnen ist, dass aufgrund der Eigentümlichkeit der Konferenz eine Abrechnung erst nach der Konferenz erfolgen kann, da die Teilnehmerliste bis und mit Konferenz geheim bleibt.« Dass diese angeblich private Veranstaltung nicht nur in Deutschland und der Schweiz zu grossen Teilen vom Steuerzahler Ànanziert wird, dokumentiert ein internes Grundsatzpapier Erstmals öffentlich gemacht. Bilderberg-Kladden aus dem Schweizer Bundesarchiv.

Ausgabe 2/2014 Soviel ich weiss, gibt es im Budget einen 1,2 Millionen-Kredit.

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Neuste Fotos unseres Mondes offenbaren weitaus mehr »Moon Boulders« als lange Zeit angenommen: Kuriose Felsgebilde in der Grösse von Einfamilienhäusern, die einst kilometerweit über die lunare OberÁäche rollten. Trotz gestochen scharfer NASA-Bildern bleibt ihre phänomenale Natur umstritten.

Es ist noch nicht allzu lange her, da suchten Mystery-Autoren wie Richard Hoagland oder Johannes Fiebag NASA-Aufnahmen der Apollo-Missionen auf A4-grossen Originalabzügen Àeberhaft nach Anomalien ab. Manche vermeintlich künstliche Struktur entpuppte sich bei genauerer Betrachtung als Bildfehler, manche blieb kurios. Darunter nicht zuletzt die Orbiter-Aufnahme»LO5-168-H2« von 1967. Deutlich zeichnet sich dort im Krater Vitello ein riesiges, symmetrisch anmutendes Objekt auf der lunaren OberÁäche ab, das eine makellose »Bagger-Spur« hinterliess. »Maschinen auf dem Mond?« spekulierte bereits 1981 der Amerikaner Frank Steckling reichlich verwegen.

Neuste HD-Fotos des 2009 gestarteten »Lunar Reconnaissance Orbiters« (LRO) haben viele Mysterien mittlerweile entzaubert und neue Fragen aufgeworfen – besonders, was Bild »LO5-168-H2« betrifft. Tatsächlich zeigen Extremvergrösserungen aktueller LRO-Aufnahmen an besagter Stelle keine »Maschine«, sondern einen Felsbrocken in der Grösse eines Einfamilienhauses, der kilometerweit über die lunare OberÁäche rollte. Wurde er von der MondoberÁäche aus- NAsA-Foto »lo5-168-H2« (rechts): Diese Orbiter-Aufnahme von 1967 sorgte jahrzehntelang für Spekulationen. Neue LRO-Nahaufnahmen der kuriosen Struktur im Mondkrater Vitello finden Sie auf der folgenden Doppelseite ganz unten.

geschleudert oder durch Mondbeben bewegt? Handelt es sich um »Trümmer« von lunaren Einschlägen? Selbst Experten sind Kommt dazu, dass die Detailprüfung weiterer LRO-Fotos durch Amateure im Internet zunehmend mehr ähnliche Objekte auf dem Mond offenbart als ursprünglich erhofft: In Hülle und Fülle sind auf manchen der Aufnahmen gleich mehrere Riesenbrocken mit »Schleifspuren« nebeneinander zu sehen. Manche davon kreuzen sich sogar oder enden in abrupten Linksoder Rechtskurven. Weshalb dieser seltsame Seitwärtsdrall?

Liegts an der tückischen Beschaffenheit der Mondkruste? Oder an anderen, bislang unverstandenen lunaren Geschehnissen und EinÁüssen? Deren gibt es jede Menge. So fragen sich NASA-Spezialisten derzeit etwa ernsthaft, ob einst zwei Monde unseren Planeten umkreisten, ehe diese »wie auch immer« miteinander kollidierten und zu unserem heutigen lunaren Trabanten verschmolzen. Wie sagte doch einst ein kluger Kopf: »Wer die Erde verstehen will, muss unseren Mond kennen.« red. ■

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Googles neuste Anschaffung: GLS3-Roboter der Firma Boston Dynamics.

46 Milliarden Dollar Umsatz generiert der Google-Konzern mittlerweile jährlich, Tendenz steigend. Seit 2013 ist der weltweit führende Internet-Riese verstärkt auf Shoppingtour. Derzeit krallen sich seine Imperatoren so ziemlich alles, was mit künstlicher Intelligenz zu tun hat. Neuste Aquisition: Trickreiche Roboter-Bestien, die mit Unterstützung des Pentagons entwickelt wurden.

Googles Einkaufstouren werden immer unheimlicher: Seit 2013 erwarb der Suchmaschinengigant für Milliardensummen über 20 Firmen – darunter etliche Unternehmen, die auf künstliche Intelligenz oder Robotertechnik spezialisiert sind. Im Einkaufskorb der Internet-Regenten landete nun auch die dem Pentagon nahe Firma Boston Dynamics, die mit dem Bau imposanter Kampfroboter Schlagzeilen macht (»mysteries« Nr. 6/2008).

Gefördert vom US-Militär perfektioniert das Unternehmen derzeit monströse »Panzer-Bullen«, die à la »Star Wars« grosse Lasten über Stock und Stein befördern, unermüdlich marschierende »Terminator-Übermenschen«, blitzschnell spurtende»Metall-Geparden«, aber auch winzig kleine »Roboter-Insekten« zu Spionagezwecken. Und das alles in einer noch nie dagewesenen technologischen Perfektion, wie Videos der Hersteller im Internet zeigen (www.bostondynamics.com).

Was führt das Google-Imperium mit dieser tierisch gefährlichen »Roboter-Armee« im Schild? Findet der »Krieg der Sterne« bald auf der Erde statt? Gegenüber der »New York Times« erklärte ein Unternehmenssprecher fast schon scheinheilig, Google wolle uns den Alltag durch intelligente Roboter langfristig erleichtern. Bezüglich des Kaufes von Boston Dynamics liess der Konzern nebenbei verlauten, man werde selbstverständlich noch »vorhandene Aufträge des Militärs erfüllen«.

»mysteries« befürchtet: Hier wächst ein gefährlicher Moloch heran, dessen Kontrolle über kurz oder lang in die Hände des US-Militärs wandern dürfte. Denn wie bereits der deutsche Internet-Spezialist Jan-Keno Janssen kürzlich treffend analysierte:»Google weiss jetzt schon, was ich mit wem schreibe (›Gmail‹), wo ich mich gerade aufhalte (›Android‹), welche Websites ich besuche (›Tracking-Cookies‹). Google steuert in Zukunft meine Haustechnik (›Nest‹), kann mein Auto fahren (›Google X‹), sieht, was ich sehe (›Glass‹) und hat womöglich bald auch noch die Kontrolle über eine Armada von (Haushalts?)-Robotern. Kurz: Google dringt in sämtliche Lebensbereiche vor.« Ausgabe 2/2014 49

Kampfroboter und Spähinsekten: Das Google-Imperium rüstet auf – Abbildung 2
Kampfroboter und Spähinsekten: Das Google-Imperium rüstet auf – Abbildung 3

Spiritistische Sitzungen erleben derzeit eine Renaissance. Als eines der erstaunlichsten Psi-Medien gilt Kai Mügge, der einen besonderen Draht ins Jenseits zu besitzen scheint: Mit beunruhigender Regelmässigkeit produziert der Deutsche paranormale Phänomene, die selbst kritische Wissenschaftler verblüffen und unter kontrollierten Bedingungen kürzlich auch auf Film gebannt werden konnten.

Ausgabe 2/2014 41 s ist ein wahrlich grotesker Anblick: Tranceartig verzückt sitzt der stämmige Mann in einem abgedunkelten Raum, Ebeleuchtet von rotem Licht. Direkt um ihn herum ein paar Zuschauer. Plötzlich quillt eine milchig-weisse, halbtransparente Masse aus seinen Mund, ergiesst sich in grosser Menge spinnennetzartig über seinen Körper und auf den Boden.

»Ektoplasma« nennen Szenekenner diese paranormale Substanz aus der Anderswelt, die sich mit den Händen in alle Richtungen verziehen lässt und manchmal sogar von selbst Formen annimmt, etwa die einer Hand. Selbst fotograÀsch anmutende Gesichtszüge, lassen sich darin aus nächster Nähe glasklar erkennen.

Der Mann mit dem Draht ins Jenseits heisst Kai Mügge und gilt im deutschsprachigen Raum derzeit als eines der beeindruckendsten Psi-Medien. Für parapsychologische Phänomene interessiert sich der Mann aus Hanau schon seit seiner Kindheit. »Ich war etwa zwölf Jahre, als bei einer befreundeten Familie Poltergeistphänomene auftraten. Als ich in deren Haus übernachtete, habe ich sie am eigenen Leib miterlebt und war total fasziniert.« Bereits im Alter von 15 Jahren führte Kai die ersten eigenen Séancen durch. Vor zehn Jahren gründete der gelernte Sozialpädagoge und Filmemacher dann die »Felix Experimental Group«.

Und bereits fünf Jahre später erzielte dieser Zirkel Psi-Phänomene mit einer Regelmässigkeit, die auch international Interesse weckte. »Wir erhielten Einladungen aus aller Welt«, so Mügge gegenüber »mysteries«. »Seit letztem Jahr nehmen wir diese nun wahr, demonstrieren unsere Phänomene international und laden Gäste zu uns ein.« Der wachsende Erfolg von Kai Mügge und dessen Zirkel fasziniert auch Lucius Werthmüller, Präsident des Basler Psi-Vereins.

Über hundert spiritistischen Sitzungen konnte er mittlerweile in der ganzen Welt beiwohnen – darunter allein 50 Séancen mit Kai Mügge.

Speziell macht Mügge aus Sicht von Werthmüller nicht zuletzt dessen Fähigkeit, im Trancezustand regelmässig und deutlich sichtbar Ektoplasma in grosser Menge zu produzieren.

»Dieser Begriff wurde vom 1935 verstorbenen französischen Medizin-Nobelpreisträger Charles Richet in die Parapsychologie eingeführt«, erklärt der Experte. Das subtile, gewebeähnliche Gebilde trete bei medialen Menschen zuweilen aus den Körperöffnungen aus, sei extrem lichtempÀndlich und nur bei rotem Licht gut sichtbar. Um die »Energie« während der Séancen von Kai Mügge aufrechtzuhalten, müsse zudem die meiste Zeit gesungen werden.

»Miese Tricks und Geldmacherei«, dürfte mancher bei solchen Ausführungen vorschnell abwinken. »Es ist in der Tat schwer zu glauben, wenn man es nicht selber hautnah miterlebt hat«, räumt Werthmüller als erfahrener Psi-Spezialist ein. 2010 hatte er Kai Mügge erstmals in die Schweiz geholt. Seither stehen die Interessenten Schlange, um dessen Darbietungen aus nächster Nähe zu verfolgen. Mittlerweile führt der Hesse mehrmals im Jahr Sitzungen in Basel durch, zu denen jeweils maximal 20 Teilnehmer zugelassen werden – »Kabinett-Séancen«, wie Werthmüller präzisiert, die oft mehrere Stunden dauern.

Strenge Eingangskontrollen mit Metalldetektor Nach einer strengen Eingangskontrolle samt Metalldetektor, bei der sämtliche Gegenstände wie Uhren, Ringe oder Handys abgegeben werden müssen, versammeln sich die Besucher (so genannte Sitzende) in einem abgedunkelten Raum rund um das Medium. Umhüllt ist dieses von einer Art schwarzem, von der Decke hängenden »Stoffzelt«, das sich zum Stuhlkreis hin öffnen lässt. Mittels intensiver Atemtechnik versetzt sich Mügge darin in Trance, um – keuchend, hustend und nach Luft ringend – Kontakt zur jenseitigen Welt herzustellen.

Zur Demonstration von Psi-Phänomenen rutscht das Medium auf seinem Stuhl aus dem Dunkelkabinett heraus. So auch zur deutlich sichtbaren »Produktion« von Ektoplasma. Parallel dazu werden mit Leuchtstreifen markierte Objekte – etwa Trichter oder Taschentücher – bereit gelegt. Nicht selten schweben diese während der Séancen durch den dunklen Raum, verbunden mit Kai Mügge. Als Augenzeuge von Poltergeist-Phänomenen begann er sich in jungen Jahren für das Jenseits zu interessieren.

Es ist in der Tat schwer zu glauben, wenn man es nicht selber gesehen hat.

Ausgabe 2/2014 Ektoplasma-phänomen.

Kai Mügge während einer Séance in Basel (2012).

weiteren Phänomenen wie lauten Klopfgeräuschen, Berührungen wie von Geisterhand, Instrumenten, die von selbst zu spielen beginnen oder kuriosen Lichterscheinungen.

Zu Mügges Spezialitäten zählen aber auch Materialisationen und Apporte: Kleine Gegenstände, die zuvor nicht im Raum waren, kommen urplötzlich zum Vorschein oder fallen wie aus dem Nichts »von oben« herab: Figürchen, Halbedelsteine oder in Wachskugeln verborgene, handschriftliche Botschaften aus dem Jenseits, die an konkret benannte Personen adressiert sind. Gelegentlich ereignen sich in Anwesenheit des Hanauers sogar Levitationen. So erheben sich Tische plötzlich wie von Geisterhand in die Luft. Andere Gegenstände wiederum schweben quer durch den ganzen Raum.

Seit der Kardiologe und Arzt Jochen Söderling als Vorsitzender von Kai Mügges »Felix Experimental Group« fungiert, legt der Zirkel mehr Wert auf Überprüfbarkeit, um Skeptikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. So wurden denn auch die Kontrollen bei den Séancen verstärkt. Mügge: »Zu Beginn werden ich, aber auch meine Partnerin, jeweils einer Ganzkörperuntersuchung unterzogen. Jedermann kann den Raum auf Wunsch dann genauestens inspizieren. Zudem werden meine Hände während der Sitzungen die meiste Zeit über festgehalten.« Viel davon bekommt er laut eigener Aussage nicht mit: »Wenn ich in Trance bin, ist das wie eine Ohnmacht.«»Wie Versuchstiere behandelt« Für derartige Vorsichtsmassnahmen gibt es gute Gründe. So glauben Kritiker, dass es sich bei Ektoplasma um gewöhnliche Gaze handelt, wie sie in der Medizin für Verbände verwendet wird. Das Medium verschlucke diese hauchdünnen Stoffe vorgängig und würge sie später wieder heraus. Ebenso wie gewisse Apporte. Andere mutmassen, die Gaze würde im After versteckt und während der Sitzung unauffällig herausgezogen. Deshalb auch die Dunkelheit und der allfällig verdächtige Geräusche überdeckende, forcierte Gesang der Séance-Teilnehmer.

Ausgabe 2/2014 43»Plötzlich küsste mich etwas…« Carsten Dresbach aus Lindlar (NRW) über seine Erlebnisse im Keller des Elternhauses von Kai Mügge in Hanau am 17. Februar 2013: »Während der Séance im abgedunkelten Raum werde ich immer wieder an den verschiedensten Stellen meines Körpers berührt. Es fühlt sich an, als ob jemand mit einem schweren Lappen kurz vor meinem Bauch wedelt. Dann spüre ich, wie jemand kurz auf mein Knie und auf meinen Kopf tippt. (…) Dann bemerke ich zwei Hände auf meiner linken Schulter und spüre einen Kuss auf meinem Nacken! Mit dem Stuhl sitze ich jedoch direkt an der Wand, so dass es unmöglich ist, dass jemand hinter mir steht und diese Berührungen ausführen kann. Danach scheint etwas über mich hinwegzuÁiegen, noch einmal auf meinen Kopf zu tippen und dann zu verschwinden. Während dieser Berührungen, die direkt meinen Kopfbereich betreffen, bemerke ich keinerlei Luftzüge oder Geräusche in meiner Nähe.« Um derlei Vorwürfe zu entkräften, wurden Medien vor den Sitzungen bereits in früheren Zeiten oral und rektal untersucht.

Und dies oft mit weitaus strengeren, aber auch brachialeren Methoden als heute: »Viele wurden für den Verlauf der Sitzung sogar an ihren Stuhl gefesselt, andere in spezielle, am Hals zugenähte Kleidung gesteckt«, weiss Werthmüller. »Sie wurden behandelt wie Versuchstiere.« Dennoch manifestierten sich die Phänomene weiterhin in der gewohnten Form – selbst wenn der Mund der Betroffenen zuvor zugeklebt oder mit Farbstoff gefüllt wurde.

Besonders während der Blütezeit der so genannten physikalischen und spiritistischen Medialität in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts wurde wenig unterlassen, um derlei okkulte Phänomen zu erforschen. Dem polnischen Forscher Liebiedczhinski wurde 1916 sogar erlaubt, ein kleines Stück Ektoplasma in einem Porzellangefäss aufzufangen und medizinisch-biologisch untersuchen zu lassen. »Die Substanz erinnerte stark an die LymphÁüssigkeit im menschlichen Körper, ohne aber mit ihr identisch zu sein«, weiss Lucius Werthmüller.

Besonders intensiv mit Psi-Phänomenen beschäftigte sich damals auch die Schweizer Zoologin und Parapsychologin Fanny Moser (1848–1925). Ihre umfangreiche Materialsammlung hinterliess sie dem Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene in Freiburg im Breisgau, das vom 1991 verstorbenen Parapsychologen und Professor Hans Bender gegründet wurde. Bender wiederum meldet sich durch Kai Mügges Körper in dessen Séancen regelmässig als Geistwesen aus dem Jenseits zu Wort. Ungewöhnlich tief und brüchig-heiser erklingt seine Stimme jeweils aus dem Mund des geistig weggetretenen Mediums. Und das oft stundenlang.

Zauberkünstler als kritischer Beobachter»Als wir mit dem Felix-Zirkel zu experimentieren begannen, meldete sich zeitweilig ein ehemaliger Arbeiter einer Münchner Teppichfabrik aus dem Jenseits«, so Mügge. »Er hat uns viele zusätzliche Techniken an die Hand gegeben und schliesslich den Platz frei gemacht für eine Gruppe von Wesenheiten, die sich ›Die Chemiker‹ nennt.« Zu ihr gehöre neben Professor Bender auch der verstorbene Psychiater Hans Naegeli-Osjord (1909–1997).

Für ZweiÁer zu viel des Guten. Und so wohnen den spiritistischen Sitzungen hin und wieder auch kritische Beobachter bei, wie etwa der Schweizer Zauberkünstler Arthur Roscha, der die Phänomene aus beruÁichem Interesse mit Argusaugen obser- Genialer Trick oder echtes Psi-Phänomen? Kai Mügges Trance-Performance gibt selbst Zauberern Rätsel auf.

Mit dem Medium auf Tuchfühlung (2012): Mügges Lebensgefährtin Julia (ganz links) und Lucius Werthmüllers Partnerin Sabine (zweite von rechts).

44 Ausgabe 2/2014 Mügges Dunkelkabinett. Umringt von Zuschauern versetzt er sich darin Trance.

vierte. »Von der ersten Séance, die ich bei Kai Mügge erlebte, war ich doch sehr beeindruckt, obwohl viel weniger geschah als bei anderen Medien«, so sein Kommentar gegenüber »mysteries«. »Ich war aber bislang nur bei zwei Séancen dabei, und das reicht natürlich nicht für eine abschliessende Beurteilung.« Was dem Magier aufgefallen ist:»Kai Mügge liess sich nicht fesseln, aber zum Teil von den Teilnehmerinnen und seiner Partnerin an den Händen halten. Durch seine Stimme, oder eben Trance-Stimme, war aber für mich fast immer klar, dass er noch am selben Ort war, auch wenn sich Phänomene an anderer Stelle des Raumes manifestierten. Das bedingt aus meiner Sicht entweder eine Angelrute, ein Teleskop oder einen anderen Séance-Teilnehmer, der die Phänomene erzeugt.« Während Roscha andere Medien der Trickserei überführt zu haben glaubt, gelang ihm dies beim Mann aus Hanau bislang nicht. »Ich war sehr verblüfft: Entweder zeigt Kai Mügge echte Phänomene, oder er hat mich sehr, sehr gut getäuscht!« Manche Manifestationen lassen sich seiner Meinung nach höchstens mit versteckten Helfern im Publikum erklären. Ein Umstand, den Lucius Werthmüller so gut wie ausschliessen kann: »Da wir die meisten Leute persönlich kennen, die an Kais Séancen in Basel teilnehmen, scheint mir das nahezu ein Ding der Unmöglichkeit.« Wenn überhaupt, fügt der »mysteries« bestens bekannte Parapsychologie-Spezialist hinzu, »müsste man mich und meine Familie als heimliche Helfer verdächtigen, da jeweils mindestens einer von uns den Veranstaltungen als Mitorganisator persönlich beiwohnt.

Kommt dazu, dass wir Kai zumindest in einem Fall auch ganz allein, ohne Partnerin, erleben durften, wobei er dieselben Phänomene produzierte wie im grösseren Zirkel.« Professor wills besonders genau wissen Wenn ein Zauberkünstler wie Arthur Roscha aus beruÁichem Interesse einer Séan ce beiwohnt, nimmt ihm das keiner übel. Bei Akademikern ist das leider anders. Werthmüller:»Wer sich akademisch mit Parapsychologie beschäftigen will, riskiert seinen Ruf.« Wissenschaftler würden sich deshalb heute kaum noch an das Thema heranwagen, bedauert er. Analysiert würden bestenfalls historisch überlieferte Phänomene.

Eine der wenigen Ausnahmen bildet der Amerikaner Stephen E. Braude. Früher Professor für Philosophie an der Universität von Maryland, fungiert er heute als Herausgeber des »Journal of ScientiÀc Exploration«, in welchem auch wissenschaftliche Beiträge über Ausgabe 2/2014 45 Groteskes schauspiel: Von einer Sekunde auf die andere ergiessen sich grosse Mengen an Ektoplasma aus Mügges Mund. Gleichzeitig offenbaren sich in den drei runden Öffnungen der Substanz fotografisch anmutende Gesichter, die aus nächster Nähe bestaunt werden können.

Offen für andere Welten: Lucius Werthmüller (Mitte) zusammen mit Partnerin Sabine und seinem 2008 verstorbenen Freund und LSD-Pionier Albert Hofmann.

Psi-Phänomene erscheinen. Braude besuchte Kai Mügge und dessen Felix-Zirkel während dreier Jahre, ehe er im Mai 2013 vier kontrollierte Séancen durchführen und Àlmen liess.

Zu diesem Zweck hatte der Professor die Sitzungen, die sonst meist in Mügges Haus in Hanau stattÀnden, an einen zuvor geheimgehaltenen Ort in Österreich verlegt. Ausser drei Wissenschaftlern und einer Partnerin, einem DokumentarÀlmer, Kai Mügge und seiner Lebensgefährtin Julia befand sich niemand im Raum. Sowohl das Medium als auch Julia wurden vor der Séance untersucht und dann voneinander getrennt. Der Raum war verschlossen, ausser bei den Vorbereitungen, die von einer Aufsichtsperson und der Kamera ständig überwacht wurden.

Während der Séance hielten die Wissenschaftler Mügge an Händen und Füssen fest. Vor den angekündigten Materialisationen prüften sie dessen Hände erneut, ebenso kontrollierten sie mit Hilfe einer Taschenlampe dessen geöffneten Mund. »Nur wenige Sekunden nach dieser Untersuchung öffnete das Medium den Mund erneut und ein Objekt schoss mit beachtlicher Geschwindigkeit daraus hervor und landete auf dem Tisch«, so Braude. Es handelte sich um ein salz- oder kristallartiges Ding, das etwa so gross war wie ein kleiner Finger. Später »materialisierte« der Deutsche zusätzlich ein Goldplättchen.

Besonders imponiert hatte Braude, dass Mügge »trotz einer sorgfältigen Ganzkörperuntersuchung, der Inspektion seiner Kleider und der konstanten Überwachung des Raums Ektoplasma hervorgebracht hat«. Ebenso gelang ihm eine Tisch-Levitation, während die Kamera lief.

Auch Skeptiker zeigen sich reichlich ratlos Erfahrene kritische Beobachter waren bei den damaligen Untersuchungen ebenfalls involviert. So etwa der deutsche Biologe und Parapsychologe Michael Nahm. »Die Kontrollbedingungen waren sehr gut, und trotzdem ereigneten sich Phänomene, wenngleich nicht so viele wie sonst«, hält er fest. »Aber bevor man öffentlich dafür eintreten kann, dass diese unbedingt echt sind, würde ich weitere und bessere Dokumentationen für wünschenswert halten.« Nahm hat bislang 21 Séancen mit Mügge besucht. Seine Einschätzung: »Bestimmte Erscheinungen sind meiner Meinung nach äusserst schwer mittels Tricks nachzustellen, vor allem die telekinetischen Phänomene und die Klopfgeräusche. Während denen sitzt Kai nachweislich immer in seinem Stuhl und wird von einem Beisitzer am Kabinett an allen Gliedmassen gehalten. Auch die Hände seiner Partnerin auf der anderen Seite des Kabinetts werden gleichzeitig gehalten. Ich selbst habe solche Kontrollen bei ihm und seiner Partnerin schon minutenlang ununterbrochen durchgeführt, auch in Basel. Trotzdem ereigneten sich die Phänomene in der gewohnten Weise.« Für den Wissenschaftler bleibt diesbezüglich als einzige rationale Erklärungsmöglichkeit die bereits von Roscha angedeutete und von Werthmüller ausgeschlossene Möglichkeit, dass gewisse Séance-Teilnehmer im Raum die Phänomene betrügerisch hervorbringen. »Dies halte ich jedoch besonders an den vielen Örtlichkeiten, die für Kai Mügge fremd waren, für praktisch unmöglich«, wie Nahm einräumen muss.

Erstaunt habe ihn ausserdem, »wie ein mit Leuchtklebstreifen bestücktes Taschentuch horizontal ausgebreitet und für alle sichtbar frei durch den Raum schwebte, teilweise bis hinter die Köpfe der Anwesenden. Oder wie im Rotlicht ein kleineres weiss- Botschaft aus der anderen Welt?

Aus einem Bericht der »Felix Experimental Group« über eine Séance von Kai Mügge am 10. August 2011 in Basel: »Umso überraschender war es, dass während der Séance ein Wachsball-Apport erzielt werden konnte. Nach der Séance wurde (…) der Wachsball vorsichtig geöffnet. Darin befand sich ein vergilbtes Rezeptblatt einer Psychiatrie-Praxis – mit den aufgedruckten Personalien des Psychiaters und einer handgeschriebenen Nachricht (siehe Bild unten): ›Damit Sie bei der Besessenheit Manifestationen aus Telekinese und Teleplasma erhalten bin ich mit Ihnen Herr Mugge.‹« Handschrift und Adresskopf scheinen laut ersten Untersuchungen identisch mit Originalnotizen des 1997 verstorbenen Psychiaters Hans Naegeli-Osjord, der seinen Rezeptblock gerne für Mitteilungen aller Art benutzte.

Zu Besuch in Hanau (2012): Professor Stephen F. Braude (rechts) und Filmemacher Robert Narholz.

rotes Licht zwischen den Anwesenden umherÁog.« Obwohl die Phänomene auch für Nahm jetzt schon »ungemein beeindruckend« sind, hofft er auf weitere Dokumentationen, etwa mit Infrarot-Kameras. »In jedem Fall bleibe ich an der Sache dran!« Auch der US-DokumentarÀlmer Robert Narholz ist noch heute fasziniert von dem, was er in Österreich gesehen und auf Zelluloid gebannt hat, wie er gegenüber »mysteries« betont: »Es ist schwer, oder vielleicht sogar unmöglich, solch verrückte Dinge zu glauben, wenn man nur davon liest. Der Schleier ist nun zumindest ein Stück weit gelüftet.« Narholz’ Filmdokumentation mit dem Namen »Finding PK« feiert voraussichtlich im Herbst 2014 Premiere. Bereits in diesen Tagen werden die beiden Untersuchungsberichte von Stephen Braude und Michael Nahm im»Journal of ScientiÀc Exploration« veröffentlicht.

Weitere Untersuchungen in Planung Für beide ist der Fall Mügge damit noch lange nicht abgeschlossen. »Kai Mügge ist im Moment das einzige physikalische Medium, das bereit ist, solche Phänomene unter wissenschaftlicher Kontrolle zu produzieren«, so Professor Braude. »Die Untersuchungsbedingungen haben noch nicht den hohen Level früherer grosser Studien. Aber ich hoffe für die Zukunft auf noch deutlichere Resultate.« Kai Mügge unterstützt die Bestrebungen der Forscher, weil sie »die Glaubwürdigkeit der Aktiven in unserem Zirkel stärken«.

Für ihn persönlich seien sie jedoch nicht wichtig. »Wir machen das letztlich für die Menschen, die an unseren Sitzungen teilnehmen.« Erklären kann er die Phänomene, die er erzeugt, selber nicht. »Es ist, wie es ist, und die dahinter liegenden Mechanismen zu ergründen und aufzuklären, ist Aufgabe der Wissenschaft.« ■

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Dreht Zahi Hawass jetzt völlig durch?

Der Wind auf dem Gizeh-Plateau hat gedreht: Während zwei deutsche Privatforscher vom Vorwurf entlastet wurden, die Cheops-Inschrift in der Pyramide geschändet zu haben, wittert der entmachtete Antiken-Chef Zahi Hawass eine »jüdische Pyramiden-Verschwörung«. Nun steht der »Neo-Pharao« selber im Kreuzfeuer: Liess er illegal nach einer Geheimkammer buddeln? Brandneue Bilder lassen Ungutes erahnen.

von Luc Bürgin Ausgabe 2/2014 23 Unter medialem Dauerbeschuss: Dominique Görlitz (l.) und Stefan Erdmann 2013 in Ägypten.

elcher Teufel reitet derzeit Zahi Hawass (66)? Zwischen 2009 Wund 2011 mehrmals abgesetzt, ein gesetzt und erneut abgesetzt, arbeitet der langjährige Gizeh-Diktator und Ex-Antikenminister mittlerweile wieder für die ägyptischen Behörden – als »Botschafter des Tourismusministeriums«, wie die Zeitung »The Guardian« am 2. Januar 2014 enthüllte. Doch damit nicht genug: Erst neulich lobte Hawass den ägyptischen Militärchef und möglichen neuen Staatspräsidenten Abdel Fattah al-Sisi öffentlich in den allerhöchsten Tönen, um sich bei ihm in Erinnerung zu rufen. Denn der cholerische Selbstdarsteller mit dem Indiana-Jones-Hut will um jeden Preis die Macht über Ägyptens Pyramiden zurück. Hawass: »Ich will wieder Antikenminister werden, aber nur unter einer dauerhaften Regierung. Weinende Menschen in meinem Büro in Kairo beknien mich regelrecht dazu.« Um den pharaonischen Herrscherstab wieder zu ergattern, scheint dem »arabischen Berlusconi« derzeit jedes Mittel recht: Fluchend und tobend beschuldigte Hawass am 10. Dezember 2013 in der ägyptischen Zeitung »Al-Masry Al-Youm« den Bestsellerautor Robert Bauval aus heiterem Himmel der grossen jüdischen Pyramiden-Verschwörung. Bauval, so ereiferte er sich, sei »ein belgischer Jude, der beweisen will, dass die Pyramiden von den Juden errichtet worden seien«. Aus diesem Grund, so der entmachtete Pyramidenboss weiter, habe Bauval zwei Deutsche dafür bezahlt, Teile der »Cheops-Inschrift« in der Grossen Pyramide zu stehlen: den Chemnitzer Experimentalarchäologen Dominique Görlitz sowie den deutschen Autor Stefan Erdmann.

Hirnverbrannter gehts nicht. Weder hatten die beiden Forscher besagte Inschrift in der obersten der fünf Entlastungskammern der Pyramide angerührt, noch handelten sie im Auftrag Bauvals, der überdies gar kein Jude sondern Katholik ist und ausserdem in Ägypten aufwuchs. Zudem kannten sich Bauval und Görlitz überhaupt nicht. Vielmehr nahmen sie erst am 13. Dezember 2013 Kontakt zueinander auf – nach der Attacke von Hawass.

In einem unterschriebenen Statement bestätigte Görlitz diesen Sachverhalt ehrenwörtlich.

Hawass-Kritiker wehren sich und schlagen zurück Auslöser der Kontroverse: Am 17. April 2013 hatten Görlitz und Erdmann auf eigene Faust winzige Farbproben der ofÀziell rund 4500 Jahre alten Arbeiterhieroglyphen in der obersten der fünf Entlastungskammern der Cheopspyramide entnommen, um diese in Deutschland analysieren zu lassen (siehe »mysteries« 1/2014).

Ein heikles Vorgehen, für das sich die beiden Forscher bei den ägyptischen Behörden bereits im November ausführlich und schriftlich entschuldigt haben. Denn in direkter Nähe ihrer Probenentnahme beÀndet sich, mit derselben roten Farbe ungelenk aufgepinselt, der Name von Pharao Cheops (um 2500 v.Chr.): Der einzige schriftliche Hinweis auf den vermeintlichen Erbauer im gesamten Bau-Rote Arbeitergraffiti in der obersten Entlastungskammer: An dieser Stelle kratzte Görlitz ein paar Farbkrümel ab.

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uralte Wunderwerke der technik: Chinesische Zahnräder im Museum von Xi’an. (Foto: Ernst Erb, www.radio-museum.ch)

bei Heviz/Ungarn Sümegi U. 133 H-8372 Cserszegtomaj

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Der geheime Sternen-Atlas der Kelten im Schwarzwald UFOs über Deutschland: Die rätselhaftesten Fälle Der ErÀnder aus der Heilanstalt Die letzten Rätsel der Indianer MMS-Wunderwasser: Rotes Kreuz heilt und schweigt Feuerkugeln: Bomben aus dem All Nr. 59 (5-2013) Millionenraub: Wer klaute die»Gerechten Richter «?

Lichter auf dem Mars: Vulkane oder Aliens?

EU-Irrsinn: Was uns Brüssel alles verbieten will Astronauten in der Steinzeit Meuterei auf der Bounty: Mythos und Wahrheit Verschollener Eismensch aufgetaucht Spitzel beim Europa-Park Nr. 60 (6-2013) Exklusivfotos: Neues Versteck für die Bundeslade Pyramiden in Bosnien: Kontroverse um Energiestrahl Maya-Heiler lüften ihre Geheimnisse Goldkessel aus dem Chiemsee droht Einschmelzung Neue Hinweise auf Chemtrails Nazi-UFOs von Viktor Schauberger: Und sie Áogen doch!

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Nr. 61 (1-2014) Zeitkapseln für die Ewigkeit: Deutschlands geheimer Felsstollen Der Cheops-Skandal: Kontroverse Entdeckungen in Ägypten FIFA-MaÀa: Das miese Spiel von König Sepp Tarnschriften Chemiemulti: Verbotene Stadt in der Stadt Zauberer und Zwerge: Verschollener Märchenschatz aufgetaucht mysteries-archiv archiv Nr. 31 (1-2009) Freimaurer: Jörg Haiders geheimes Doppelleben Rebellen gegen den Krebs und ihre alternativen Therapi en Roche-Konzern: Wasser dank Wünschelrute Geheimer Inka-Schatz im Keller Märchenkönig Ludwig II.: Suchte er nach dem Heiligen Gral?

Zu Besuch bei TV-Pionier Rainer Holbe Nr. 32 (2-2009) Facebook: CIA & Co. gieren nach unseren Daten Neuer Zoff um Goldkessel Planen UNO und NATO eine Weltregierung?

Phylos von Atlantis: Sah er unsere Zukunft voraus?

Liegt Maria Magdalena in Frankreich?

Die Wahrheit über den Strom-Mann DDR-Gold: Wo liegt Schalcks Schatz?

Nr. 33 (3-2009) Geheime Grabungen im Tal der Könige: Wonach wird gebuddelt?

So belügt uns die BILD-Zeitung Excalibur: BeÀndet sich das Zauberschwert in Italien?

Sind Schlafwandler hellsichtig?

Schweizerin: »KZ-Arzt Mengele wohnte bei uns! « Goethe und das übersinnliche Dajo-Film im Internet Nr. 34 (4-2009) Das verschollene Buch von Nostradamus Udo Ulfkotte warnt: »Vorsicht: Bürgerkrieg!« Herr der Ringe: Elben-Paradies wiederentdeckt Fabrik-Käse: So werden wir für dumm verkauft DelÀne: Japans blutiges Geheimnis Professor Jung und die UFO-Akten Hilfe: Spitalärzte machen uns krank Nr. 35 (5-2009) Verbotene Bücher Kosmonaut enthüllt: »NASA hat getrickst!« Kirchenpatriarch:»Ich habe die Heilige Lade gesehen!« Washingtons düsteres Geheimnis Ica-Steine: Sind sie doch echt?

Neue Beweise: Zellen Áüstern via Licht Oak Island im SchatzÀeber Unterwegs auf dem Pfad der Kraft Nr. 36 (6-2009) Faszinierender Himmels-Code entdeckt Exklusiv: Erich von Däniken im grossen Interview Deutschland bald in MaÀa-Hand?

Wunderkraut heilt die Leber Top-Experten beweisen: Beten hilft!

Wetterexperimente über unseren Köpfen Das Geheimnis von Pater Ernettis Zeitmaschine Nr. 37 (1-2010) Hightech-Geldscheine: Bald mit Funk-Chips?

13 Fragen, die keine deutsche Partei beantworten mag Saurier-Jagd in Acambaro Sieben Milliarden Menschen: Wie wird das enden?

Trübt die Sonne unsere Laune?

Geheimer Zahlencode in der Thora Zauber-Salbe: Hilft und heilt sie tatsächlich?

Nr. 38 (2-2010) Teufels-Labyrinth in Österreich entdeckt TV-Pfarrer setzt auf Wunderlampe»Gläserne Blume« der DDR aufgespürt Geheimtreffen in der Schweiz aufgeÁogen Das Geheimnis von Hitlers Talisman Blutiger Kali-Kult UFO-Relikt im Tatra-Gebirge Avatar-Film: Warum unsere Erde weint… Nr. 39 (3-2010) Brisanter UFO-Report aus dem Bundestag 9/11-Attacken: Chemiker entdeckt Sprengstoffspuren Neue Hinweise auf verschollene Stadt ZHeimlicher Krieg in der Antarktis Vergessene Genies: Androiden im Mittelalter HAARP-Terror: Professorin warnt vor dubiosen Wetter-Experimenten Nr. 40 (4-2010) Afghanistan: So manipuliert die CIA das deutsche Volk Auf Stippvisite bei Deutschlands Top-Hackern Das Geheimnis von Glozel Nixen-Mumie: Ist sie echt? Mord im Vatikan Faszination Mossad Eugen Drewermann im Exklusivinterview Toblerone: Schokolade eines Logenbruders Nr. 41 (5-2010) Ararat: Schiffswrack auf 4000 Metern Höhe entdeckt!

So kuschen TV-ProÀs vor den Bilderbergern Wunderheiler: Operation ohne Narkose und Skalpell UFOs über der Air Base von Ramstein Gottes Hand am Himmel:Das Wundervon Waldenburg Deutscher Áog als Erster!

Voodoo am Mississippi Nr. 42 (6-2010) Atlantis im Tibet: Das geheime Wissen der Mönche Nazi-Gold: Neue Funde in Bayern und Bühl Jesus-Geburtsstätte: Beten wir vor einer Fälschung?

Giftwolken: So verpestet das Militär unseren Lebensraum Risikofaktor Radon Strom zum Nulltarif: Die Wundermaschine im Emmental Nr. 43 (1-2011) Maya-Prophezeiung neu entschlüsselt Geheimcode in Goethes Faust: Schiller wurde ermordet!

Stimmen aus dem Jenseits Die Insel des Todes Der erste Kalender der Menschheit Zeitriss: Bilder, die es nicht geben dürfte Bertelsmann-Stiftung: Die Strippenzieher der deutschen Politik Nr. 44 (2-2011) Ist das der 13. Kristallschädel? Brisante Schätze von Hitler und Himmler in Bayern entdeckt!

Dioxin-Skandal von Seveso: Gehei me Akten aufgetaucht Der verschollene Donnervogel Das Münster mit dem Teufelsfenster UFO-Schwindler Billy Meier entlarvt Laos und das Rätsel der Tonkrüge Nr. 45 (3-2011) Das letzte Geheimnis der Cheops-Pyramide Ausserirdische auf dem Mond Kaderschmiede für Top-Spione: Via Hochschule zum ProÀ-Spitzel Deckname Shakespeare: Wer war sein Ghostwriter?

Der Zar aus der Schweiz Das Spukschloss im Regenwald Was erwartet uns in der Zukunft?

Nr. 46 (4-2011) Das verschollene Maya-Manuskript Brisante UFO-Akten: So schlampen Schweizer Behörden Der rätselhafte Tatzelwurm Mona Lisa: Eine Fälschung?

Jagd auf die Schattenmänner: Bilderberg-Treffen in St. Moritz Fukushima: Mit Homöopathie gegen Strahlung Die Sonnensteine der Wikinger Nr. 47 (5-2011) Die geheime Metallbibliothek des Messias Zu Besuch bei Erich von Däniken Apokalypse oder Revolution? Mystery-Experten blicken in die Zukunft Buddhas Wunderperlen Also doch: Nazi-Gral ist gefälscht!

Spione auf Sendung – via Kurzwelle Das Geheimnis der zweiten Schatzinsel Nr. 48 (6-2011) Nazi-Super-Schatz in Bayern aufgetaucht Das Geheimnis von Hangar 112 Mini-Spange heilt Schnarcher Die Mystery-Detektive der EMPA Skandalös: Top-Banker müssen keine Steuern zahlen Wikipedia: So schlampt das Internet-Lexikon Klartext: Die »Söhne Mannheims« klagen an Ausgabe 2/2014

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