Wer wissen will, womit sich US-Eliteeinheiten insgeheim beschäftigen und wie sie sich selbst verstehen, sollte einen Blick auf ihre Stoffaufnäher werfen. Die internen Abzeichen wimmeln nur so von unheimlicher Symbolik und bieten einen spannenden Einblick in verborgene Bereiche von Army, Air Force und Geheimdiensten.

Die Botschaft ist so düster wie das gesamte Abzeichen: »If I tell you I have to kill you« (»Wenn ich’s dir erzähle, muss ich dich danach töten«) heisst es in dunkelgrauer Schrift auf schwarzem Untergrund. Getragen hatten diesen martialischen Stoffaufnäher die Testpiloten des 1994 aufgelösten »Air Test and Evaluation Squadron Four« (»VX-4«) vom Marinestützpunkt Point Mugu in Kalifornien.

Dass wir überhaupt davon wissen, ist Trevor Paglen zu verdanken. Über 100 ofÀzielle und inofÀzielle Embleme teilweise streng geheimer US-Einheiten und ihrer Missionen hat der New Yorker über Jahre zusammengetragen. Teile seiner kuriosen Sammlung hat Paglen in den USA in Buchform publiziert und damit für Aufsehen gesorgt.

Nicht zuletzt Ausserirdische scheinen es den US-Militärs besonders angetan zu haben. Zumindest wimmelt es auf ihren Abzeichen geradezu von ETs: Ein klassischer Alien-Kopf ziert etwa das Abzeichen der »509 Bomb Wing«-Einheit. (1) Diese geheime Truppe war früher in Roswell (New Mexico) stationiert und in den 80er- und 90er-Jahren für die Test-Áüge der ersten Tarnkappenbomber zuständig. Seltsamerweise knabbert der Alien auf dem Badge just am eigenen Superjet. Darunter steht auf Latein:»Schmeckt wie Hühnchen«.

Einmal Spass, einmal Ernst Grosse Nähe zu Exterritorialen impliziert auch das Logo einer »Alien Technology Exploitation Division« (2). Ein ehemaliger OfÀzier des Air Force Space Command (Weltraumkommando der US-Luftwaffe) betont jedoch, dass diese Einheit nie existiert hätte. Weil er und seine Fliegerkollegen von Kollegen und Verwandten immer wieder gefragt wurden, ob bei ihnen Alien-Leichen gelagert würden, habe man spasseshalber einen Aufnäher mit Àktivem Motiv kreiert, so der ErÀnder des Abzeichens gegenüber Trevor Paglen. Man mags glauben. Oder nicht.

Ein klassischer Alien-Kopf Àndet sich jedenfalls auch auf einem Aufnäher der bis heute bestehenden Luft- und Raumfahrt-Forschungseinheit der Air Force »Tencap« (»Tactical Exploitation of National Capabilities«). (3) Die lateinische Ergänzung »Oderint dum metuant« stammt vom römischen Kaiser Caligula:»Mögen sie hassen, wenn sie nur fürchten.« Andere Militärabzeichen signalisieren ebenfalls Unheimliches. Etwa die Gespenster-Motive auf einem Aufnäher des »Air Force Flight Test Center«. (4) Gemäss Autor Trevor Paglen trugen den Button mit der Aufschrift »The Ghost Squadron« (das »Geistergeschwader«) Spezialkräfte der Air Force, die Testpiloten geheimer Flugvehikel im Fall eines Crashs diskret bergen sollten. Lateinisches Motto der obskuren »Kapuzentruppe«: »Ein geheimes Kommando, aus der Tiefe der Nacht, stelle besser keine Fragen.« Beliebtheit erfreuen sich bei »Black Operations«-Angehörigen auch baphometartige Monsterfratzen: Etwa ein »Minotaurus« (5) – gleichzeitig Namensgeber eines nach wie vor existierenden Geheimprogramms des Pentagons und des Rüstungskonzerns Lockheed Martin. Aber auch dubiose Kapuzenmänner sind oft und gern gewählte Motive – etwa beim »23rd Space Operations Squadron«, einer Aufklärungs- und Nachrichtendiensteinheit der Air Force (6) oder bei den »Grim Reepers«, Spitzname des »4451st Test Squadron«, das in den 80er-Jahren Stealth-Bomber testete. (7) Keines der Abzeichen scheint indes derart selbsterklärend wie der neuste, kürzlich bekannt gewordene Stoffaufnäher des US-Geheimdienstes »NRO«. (8) Das »National Reconnaissance OfÀce« ist für Spionagesatelliten zuständig. Für seine neuste Mission (»NROL-39«) hat es ausgerechnet einen Oktopus als Emblem erkoren: Ein grimmiger Riesenkrake mit dem Slogan: »Nichts entgeht uns!« Kaum ein Zufall. Denn bereits bei früheren Missionen war das NRO wenig zimperlich in der Wahl seiner Motive: In bester Illuminaten-Manier prangen auf älteren Badges klassische Freimaurersymbole und SatansÀguren. (9, 10, 11). Vertrauenerweckend ist das alles nicht…

red. ■

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Das dürfte selbst gestandene Historiker verblüffen: Die wohl ältesten erhaltenen Eisen-Zahnräder kamen nicht in Griechenland oder Ägypten zum Vorschein – sondern im fernen China. Vermutlich über 2000 Jahre alt stellen sie selbst den uralten Mechanismus von Antikythera in den Schatten.

Wer das Zahnrad erfunden hat und die technische Entwicklung auf unserem Planeten damit ankurbelte, steht in den Sternen.

Sicher aber ist: Bereits die alten Ägypter und Griechen haben damit experimentiert. Schriftlich erwähnt werden Zahnräder etwa bei Ktesibios aus Alexandria (250 v.Chr.) oder Philon von Byzanz (um 230 v.Chr.), die damit »Wunderapparate« entwickelt hätten. Die vielleicht älteste heute noch erhaltene Zahnradmaschine der Antike ist der »Mechanismus von Antikythera« (um 70 v.Chr.). Im Jahr 1900 hatten Taucher Fragmente der kalendarisch-astronomischen Rechenmaschine vor der griechischen Küste geborgen. Einige der bronzenen Teile sind heute im Nationalen Archäologiemuseum von Athen ausgestellt.

Und wo liegen die vermutlich ältesten, heute noch erhaltenen Eisen-Zahnräder der Welt? Nicht in Griechenland oder Ägypten, sondern in China! Drei von ihnen lassen sich neuerdings im Geschichtsmuseum von Xi’an in der Provinz Shaanxi bewundern.

Laut einer dortigen Infotafel stammen sie aus der Han-Dynastie (206 v.Chr. bis 220 n.Chr.) und kamen im Erdreich von Quinhu zum Vorschein.

Als einziger Europäer fotograÀert hat die bislang selbst Fachleuten unbekannten Kleinode im Frühling 2010 der pensionierte Schweizer Ernst Erb (78), ein passionierter Radio-Fan und Autor (»Radios von gestern«), von dem auch obiges Foto stammt.

»mysteries« wird das Museum von Xi’an im September dieses Jahres ebenfalls besuchen, in der Hoffnung mehr über die erstaunlichen Relikte in Erfahrung zu bringen.

red. ■

Seherin – Medium Elisabeth Fehér

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