Erich von Däniken (83) im Interview Bizarren Schädeln auf der Spur Wieso deformierten unsere Urahnen ihre Schädel?

Und was hat es mit den jüngst entdeckten Geheimkammern in der Pyramide von Gizeh auf sich? Seite 26 Sensationsfund in Bolivien Der Kristall-Sarg von Tiahuanaco Unter der Akapana-Pyramide von Tiahuanaco soll seit grauer Vorzeit ein Inka-Halbgott in einem Kristall-Sarg ruhen. Dies bestätigt kein Geringerer als ein namhafter bolivianischer Archäologe – unter Berufung auf derzeit noch unveröffentlichte Filmaufnahmen.

Seite 10 Maulkorb für Andersdenker Die Rückkehr der Meinungspolizei Immer häuÀger werden zeitkritische Facebook-User zu Unrecht gesperrt. Für die Zensur zuständig ist das Bertelsmann-Imperium, dessen oberste CheÀn eng mit Angela Merkel befreundet ist.

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Kontroverse um umstrittenen eidgenössischen Nationalhelden ntstammt Wilhelm Tell lediglich einer Volksmär – oder gab es ihn doch? In Ausgabe Nr. 5/2017 hatte »mysteries« den ESchweizer Nationalhelden unter Berufung auf namhafte Historiker als »Selbstwunschbild« und »Ammenmärchen« bezeichnet – und löste damit kontroverse Reaktionen aus. Jetzt melden sich engagierte Alternativforscher zu Wort, die es besser zu wissen glauben – mit interessanten Argumenten.

»Tell war kein einfacher Bauer, er war auch kein Freiheitsheld, sondern Armbrustmacher wie schon sein Grossvater Hugo Gorkeit«, schrieb uns etwa Erhard Püntener aus Eggenwil. »Tells Onkel war Schwertmacher, und sein Vater sowie sein Bruder waren Tauschierer«, also Experten in Sachen Kunst- und Waffenhandwerk. »Die Tell-Sippe besass Güter unter anderem in Schattdorf, Luzern, in Binz bei Zollikon und von alters her in Dällikon. Auch Gessler gab es. Er war jedoch kein Österreicher. Und es ging um eine Blutfehde und um den Streit zweier Starrköpfe der beiden Geschlechter Gruoba und Izzelin. Tells Geschichte ist insofern wahr, wenn auch nicht so, wie es einige hundert Jahre später Friedrich Schiller aufschrieb.« Spurensuche in uralten Dokumenten und Urkunden Woher Püntener all dies weiss? Aufgrund der leider kaum bekannten Recherchen des 2012 verstorbenen Luzerner Lokalhistorikers Arnold Claudio Schärer. »Schärer investierte sehr viel Zeit und Engagement und forschte vor Ort in hunderten, wenn nicht tausenden von zeitgenössischen Dokumenten und urkundlichen Belegen, auch in Klöstern und Kirchen wie dem Zürcher Grossmünster sowie Wettingen, Rathausen und der Fraumünsterabtei«, wie er zu bedenken gibt. »Die Wahrheit braucht manchmal einfach Zeit!« Ebenso engagiert griff der St. Galler Geschichtsforscher Christian Schmid in die Tasten – mit Verweis auf seine neu erschienene Broschüre »Wilhelm Tell. Lebendiger Mythos«. Auch Schmid vertritt die These, dass der legendäre Freiheitskämpfer entgegen der helvetischen Lehrmeinung sehr wohl existiert habe – wobei Tells »Geschichte im Laufe der Jahrhunderte wohl etwas ausgeschmückt worden« sei. »Es gibt Zeugnisse, alte Dokumente und Urkunden zu Wilhelm Tell. Unzählige!«, betont er gegenüber »mysteries«. Man müsse diese nur erkennen. Vieles deute Geschichtsforscher Christian Schmid. Familiär und regional ist er mit Tells angeblicher Wirkungsstätte eng verflochten.

denn auch auf das Jahr 1297 – als Wilhelm Tells tatsächliches Sterbejahr.

Auch Schmid lehnt sich in seiner Argumentation stark an die Forschungsergebnisse von Arnold Claudio Schärer. So hatte dieser bereits 1986 nach intensiven Archivrecherchen in seinem gleichnamigen Buch behauptet: »Und es gab Tell doch!« Beide Autoren widersprechen damit führenden Geschichtsforschern, die betonen, dass eine Person namens Tell in keiner zeitgenössischen Quelle zu Ànden sei. Oder wie die Historiker Michael Blatter und Valentin Groebner in ihrem brand neuen Buch »Wil- Tells Stammbaum, wie ihn Arnold Claudio Schärer nach jahrelanger Fleissarbeit in alten Archiven zu rekonstruieren versuchte.

Ausgabe 3/2018 51 ◄ Erster schriftlicher Beleg für Tells Existenz?

Eine Urkunde von 1276 erwähnt einen »Jakob von Uri und seinen Sohn Wilhelm«.

Bei Letzterem könnte es sich um den legendären Freiheitskämpfer handeln.

helm Tell: Import – Export« resümieren: »Tell war kein Freiheitskämpfer. Er war auch kein Gründervater, Attentäter oder Revolutionär«. Er sei nur »die grifÀge HauptÀgur in einer guten Geschichte«, also rein Àktiver Natur.

Claudio Schärer dagegen hatte argumentiert, dass die Menschen zu Tells Zeiten – im frühen 14. Jahrhundert – oft mehrere Namen trugen. Auch für Christian Schmid ist dies der eigentliche »Schlüssel zum Rätsel um Wilhelm Tell«. Der vermeintliche Nationalheld sei schliesslich »kein einfacher Urner Bauer« gewesen, sondern ein gefragter Waffenhersteller und Rittersmann, mit entwurde er seinerzeit zudem »Wilhelm, der Zürcher« gerufen, wie Schmid ergänzend berichtet. Auch als Wilhelm Armbruster tauche der Held in alten Akten auf. Ist es also jene Vielzahl von Namen, die selbst angesehene Historiker bis heute in Sachen Tell auf falsche Fährten lockt?

Erste schriftliche Zeugnisse übersehen?

Schmid führt in seiner Broschüre weitere Argumente dafür ins Feld. Seine Recherchen hätten ergeben, dass »schon rund 80 Jahre nach Tells Tod erste schriftliche Zeugnisse über ihn existierten«. Geschichtswissenschaftler behaupten dagegen bis heute, der Freiheitskämpfer sei erst knapp 200 Jahre nach seinem Wirken erstmals namentlich in einer Quelle erwähnt: im handschriftlichen »Weissen Buch von Sarnen« um 1470 – als Herr »Thall«, der sich gegen einen ausbeuterischen Vogt namens Gijssler Tell war kein Bauer – zur Wehr setzte.

Mit Sicherheit ist das nicht der sondern Waffenhersteller Weisheit letzter Schluss, wie Tell-Befürworter Schmid zu bedenken gibt:»Der Chronist Franz Vinzenz Schmid zitiert in seiner ›Allgemeinen Geschichte des Freystaats Ury‹ von 1788 einen Landsgemeinde-Beschluss von Altdorf im Jahre 1387, wo von den Bürgern beschlossen wurde, ab sofort jedes Jahr im Monat Mai an einer Gedenkfahrt Wilhelm Tells zu gedenken«, hält er dagegen. »Wer sollte am Ende des 14. Jahrhunderts eine Person erÀnden, die es gar nicht gegeben hat? Und wozu?

Um ihrer zu gedenken, wenn sie gar nicht existiert hat?« Ähnlich sehe es bei der berühmten Tells-Kapelle am Vierwaldstätter See aus, deren Baugeschichte bereits im Jahre 1388 begann. Handfeste Beweise für Tells historische Existenz seien das zwar nicht, räumt Schmid ein, »aber zumindest starke Hinweise«. Das Volk habe ein langes Gedächtnis. »Die Urner, die Altdorfer, haben etwa 80 Jahre nach Tells Tod beschlossen, seiner in Dankbarkeit zu gedenken.« Lange galt denn auch das Jahr 1307 als zentrale Epoche der sprechend vielen Bezeichnungen.»Er stammte aus einem alten Geschlecht von Schwertmachern und Waffenschmieden, gehörte damit und Rittersmann. der führenden Schicht an.« Mit einem aus historischen Akten zusammengetragenen, komplexen Beziehungs- und AbstammungsgeÁecht versuchte Schärer aufzuzeigen, dass Tell unter seinem Alias sehr wohl in alten Dokumenten zu Ànden ist: Erstmals 1276 in einer »Leibding-Verschreibung« des Heinrich von Spreitenbach als »Sohn Wilhelm« des »Jakob von Uri«. 1281 trat zudem ein»Wilhelm Gorkeidi« in einer Kaufurkunde als Zeuge auf. Tell-Forscher Schärer war sich sicher, dass es sich bei dieser Person um den Freiheitskämpfer handelt. So sei bereits dessen Grossvater, Hugo Gorkeit, ein berühmter Armbrustmacher gewesen.

Dieser Nachname stamme vom lateinischen Wort »corytus«, das Köcher bedeutet. Jenen Transportbehältern für Pfeile also, wie sie auch von Armbrustschützen genutzt wurden.

Auch Wilhelm sei seinerzeit vor allem Gorkeit oder Gorgheit genannt worden. Genauer: Wilhelm Gorkeit von Tellikon – nach seinem Heimatort im Kanton Zürich, dem heutigen Dällikon. So 52 Ausgabe 3/2018 Schweizer Staatsgründung: Sowohl der Rütlischwur als auch der legendäre Apfelschuss Tells sollen nach Berechnungen des Historikers Aegidius Tschudi (1505 – 1572) in jenem Zeitraum stattgefunden haben. So ziert diese Jahreszahl bis heute den Sockel des Tell-Denkmals auf dem Rathausplatz von Altdorf (Uri), wo das Drama laut Schiller vonstatten gegangen sein soll.

Mehrere Historiker haben dies bereits als falsch kritisiert – und auch Schärer war nach ausführlichem Aktenstudium überzeugt, dass Tell und Konsorten die Grundlage für die heutige Schweiz bereits früher schufen. Denn 1307 war der Held nach seinen Berechnungen schon jahrelang tot. So verzeichnet das alte Jahrzeitbuch des Grossmünsters in Zürich (Tells Heimatort) gemäss Schärer für einen »Wilhelm Gorkeit, genannt Armbruster« den 16. Januar 1297 als Todestag. Und tatsächlich wird Tells – nach Schärer – zweite Frau Bertha in sämtlichen Urkunden der darauf folgenden Jahre plötzlich als Witwe aufgeführt. Die »Urnerwirren«, aus welchen der Legende nach die moderne Schweiz hervorging, seien also zu spät angesetzt: »Sie ereigneten sich am Ende des 13. Jahrhunderts.« Enge familiäre VerÁechtungen Auf die komplexen Widersprüche in der Tell-Forschung aufmerksam geworden war Christian Schmid bei der Aufarbeitung seiner eigenen Familiengeschichte. So entspringt der mittlerweile 70-Jährige einem alten Urner Geschlecht, ist mit Tells angeblicher Wirkungsstätte also regional eng verÁochten.

Sich selbst bezeichnet Schmid als »spirituellen Menschen«.

Entsprechend offen erzählt er, wie ihm in der Zeit, als er die Vergangenheit seiner Sippe erkundete, eines Nachts im Traum eine verstorbene Tante erschienen war. »Sie sagte mir, es sei gut, dass ich mich mit unserer Familiengeschichte auseinandersetze.« Geschlafen hatte er damals in einem uralten Hotel in Bürglen. Dessen Name: »Tell«. Dies noch dazu in jener Berggemeinde, wo der Armbrustschütze einst ein Bauerngut besessen haben soll.

Jan Fischer ■

Nur wenige Legenden sind im Alpenland derart emotional belegt wie die umstrittene Saga um den Nationalhelden der Eidgenossen: Wilhelm Tell. Namhafte Historiker bezeichnen den Armbrustschützen mehrheitlich als Àktive Gestalt. Heimatund Amateurforscher dagegen widersprechen nach jahrelangen Archivrecherchen vehementer denn je.

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Nr. 3/Mai JUNI 2018

Kristall-sarg der iNKA-Götter entdeckt! Auschwitz-Drama Griffen die Amerikaner absichtlich nicht ein?

Tabuisierte Mysterien der Menschheit

Alien-schädel Kamen unsere Urahnen aus dem Weltall?

zensur im internet Maulkorb für Andersdenker

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nVon der Urzeit bis zum Zweiten Weltkrieg: Dieses neue, reich illustrierte Kompendium von mysteries-Herausgeber Luc Bürgin offenbart, was uns Historiker oder Mainstream-Medien verheimlichen. Es enthüllt von A bis Z, was NICHT in unseren Geschichtsbüchern geschrieben steht.

Über 250 Farbfotos dokumentieren unterdrückte Entdeckungen, die Historiker und Archäologen in Erklärungsnot bringen: kontroverse Erkenntnisse, die unser Weltbild auf den Kopf stellen und enthüllen, was der Öffentlichkeit verschwiegen wird.

Verbotenes Wissen, das nie publik werden sollte. Ungelöste Rätsel und unbekannte Geheimnisse aus allen Epochen – von Deutschland bis zu den fernsten Inseln im Pazifik.

Aus dem Inhalt: Wussten Sie beispielsweise, dass die Freiheitsstatue ursprünglich Ägypten erleuchten sollte, ehe sie von Freimaurern nach Amerika entführt wurde? Oder dass Schüler von Leonardo da Vinci auch weibliche Jünger in ihr »Abendmahl« schmuggelten? Was hat es mit den rätselhaften Quecksilberfunden unter den Pyrami den von Teotihuacan auf sich? Und welche explosive Zeitbombe tickt bis heute unter dem Rathaus im bayerischen Bad Tölz?

Vertuscht der Vatikan die Existenz eines legendären Inka-Paradieses im Dschungel? Bewundern Touristen im Pariser Louvre eine moderne Fälschung der »Mona Lisa«? Sahen sich unsere Urahnen mit Dinosauriern konfrontiert? Ist Papst Franziskus Roms letzter Pontifex? Wussten die alten Inder bereits über Gentechnik Bescheid? Und welche geheimen Zahlenmysterien verbergen sich in der jüdischen Thora?

Hat US-Admiral Byrd den Nordpol nie erreicht? Wo liegt der verfluchte Goldkessel vom bayerischen Chiemsee? Befinden sich in der Cheopspyramide unentdeckte Schatzkammern der ersten Pharaonen? Landeten Ausserirdische einst in Peru? Hat Albert Einstein in jungen Jahren abgekupfert? Und weshalb sollte man den magischen Steinkreis von Stonehenge besser meiden?

Tauchen Sie mit dem Autor ein in die rätselhafte Welt unserer Vorfahren. Erfahren Sie, was es mit Mexikos Monsterkeller oder der legendären Schatzinsel auf sich hat – und bei welchen GPS-Koordinaten ein technologisches Artefakt aus grauer Vorzeit in einem europäischen Hochgebirge schlummert. Ganz zu schweigen vom dreistesten Tempelraub der Neuzeit, den Ägyptens Regierung bis heute hartnäckig verheimlicht … Ausgabe 3/2018 Lexikon der verbotenen Geschichte – Verheimlichte Entdeckungen von A bis Z • Neuerscheinung 2018

  • gebunden • 304 Seiten • durchgehend farbig
  • ISBN: 978-3864455629 • Preis: 22.95 €
Verbotene Geschichte: Neues Buch von Luc Bürgin ab sofort erhältlich – Abbildung 2
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Noel Ransome hat schon etliche Prominente interviewt. Doch was der kanadische Reporter unlängst mit dem Schauspieler Yaphet Kotto (»Alien«, »James Bond«) erlebte, brachte selbst ihn als MedienproÀ aus der Fassung. Ursprünglich hatte Ransome lediglich vorgehabt, den öffentlichkeitsscheuen Hollywood-Star zu dessen Filmen zu befragen. Kotto aber wollte sich überraschend etwas ganz anderes von der Seele reden…

»Ich habe noch nie mit jemandem darüber gesprochen«, legte Yaphet Kotto (78) am Telefon los. »Ich habe es bisher nur meiner Frau, meinem Rabbi und einem Psychologen erzählt. Das ist das allererste Mal, dass ich mich öffentlich darüber äussere.« Normalerweise gebe er ja keine Interviews, so der Schauspieler gegenüber dem Reporter Noel Ransome. Doch seit nunmehr 50 Jahren habe er »mit UFOs und Aliens zu tun«.

Er sei zarte neun oder zehn Jahre alt gewesen, als der Himmelsspuk begann. Kotto: »Ich durfte nicht nach draussen. Also habe ich aus dem Fenster den anderen Kindern in der Bronx beim Spielen zugeguckt. Als ich mich umdrehte, war plötzlich eine Kreatur hinter mir – 1,50 bis 1,80 Meter gross, mit einem langgezogenen Kopf. Sie tauchte auf, sprang hinter mich und verschwand wieder. Von diesem Augenblick an hatte ich ein seltsames Erlebnis nach dem anderen.« Jedes Mal, wenn seine Familie oder er in ein neues Haus übersiedelten, sei darüber»irgendwann ein rauchartiger Kreis erschienen«. »Diese Sichtungen erstreckten sich über einen Zeitraum von etwa 15 Jahren. Dann waren da diese Fluggeräte, die über meine Garage geÁogen sind. In meinen Erinnerungen habe ich diesbezüglich Gedächtnislücken« – und so frage er sich bis heute, ob er womöglich von Ausserirdischen entführt wurde.

Jahre später habe er auf den Philippinen erneut eine Begegnung der unheimlichen Art gehabt. Kotto: »Ich hörte, wie meine Frau und meine Angestellten mich ängstlich nach draussen riefen. Ich bin also raus und habe dann diesen gigantischen Rauchkreis über dem Haus gesehen. Als ich sie gefragt habe, was los sei, meinten sie zu mir, dass sie ein UFO gesehen hätten – so gross wie das Baseballstadion der New York Yankees.

Sie waren alle fertig mit ihren Nerven. Ein paar Nächte später sah ich es schliesslich selbst. Das Teil überdeckte den ganzen Himmel, den Mond und alles. Ich hatte richtig Angst!« Er sei deÀnitiv nicht verrückt, kerngesund, und das Ganze sei auch kein Marketinggag, betonte Kotto im Gespräch immer wieder. Deswegen habe er auch nie öffentlich über jene Erlebnisse gesprochen. »Schliesslich hätten dann alle nur gedacht, dass ich versuche, meine KinoÀlme zu promoten.« Auch heute brauche er keine Aufmerksamkeit mehr, betont der 78-Jährige:»Ich bin ja auf der ganzen Welt bekannt.« Er sei nun einfach an einem Punkt seines Lebens angelangt, an dem er das Ganze nicht mehr länger verschweigen könne und wolle. »Die werden nicht verschwinden. Wir verlieren unsere Flüsse, Seen und Berge – unsere Eiskappen schmelzen. Ich glaube, sie passen darauf auf, dass wir uns nicht umbringen.« Yaphet Kotto ist mit seinen Erlebnissen nicht allein. Auch Pop-Ikone Kim Wilde (57) will Zeugin einer unheimlichen Begegnung geworden sein, wie sie neulich der Schweizer »Coop Zeitung« verriet. »2009 hielt ich mich mit meinem Mann und Freunden im Garten auf. Plötzlich sahen wir grelle Lichter am Himmel. Unbekannte Himmelsobjekte verharrten einen Moment an einer Stelle – dann aber bewegten sie sich rasend schnell in eine andere Richtung. Ich spürte sofort, dass diese Erscheinungen nicht menschengemacht waren. Was ich sah, war riesig – gross wie zwei Wolkenkratzer. Ich glaube, sie beobachten uns seit Hunderttausenden von Jahren.« red. ■

»Alien«-Filmstar Yaphet Kotto (78): Erlebnisse der unheimlichen Art – Abbildung 2
»Alien«-Filmstar Yaphet Kotto (78): Erlebnisse der unheimlichen Art – Abbildung 3

Handelt es sich um einen dreidimensional skizzierten Hut? Oder um eine stilisierte Áiegende Untertasse? Namhafte Historiker beharren darauf, dass die naiv anmutenden Ritzzeichnungen in der Ruine Neuburg aus dem Hochmittelalter stammen. Zum ersten Mal seit ihrer Entdeckung wurden Abgüsse der bizarren Darstellungen für »mysteries« nun aus den örtlichen Museumsarchiven geholt.

Steil geht es das enge Altstadtgässchen in der idyllischen Schweizer Altstadt von Chur hinauf, umgeben von schneebedeckten Bergmassiven. Es ist aussergewöhnlich warm und sonnig an jenem März-Tag. Ziel der kleinen »Bergwanderung« durch Graubündens Hauptort ist das Rätische Museum.

»Wir mussten für Sie ganz schön tief in unser Depot steigen«, lächelt Museumsdirektorin Andrea Kauer beim Empfang.

»Es war nicht ganz einfach – aber schauen Sie: Hier sind die guten Stücke!« Kauer deutet auf zwei grosse Abgussplatten, die hinter ihr an der Wand lehnen. Durch den gläsernen Eingang des Altbaus fallen ein paar Sonnenstrahlen auf die Objekte. Es dürfte seit Jahrzehnten das erste natürliche Licht sein, das sie erhellt – und ihr Geheimnis für kurze Zeit sichtbar werden lässt.

Die beiden Platten sind übersät mit naiv anmutenden Motiven: Mehrheitlich zweidimensional skizzierte Pferdedarstellun-

Vereinfachte Zeichnungen, die für den Betrachter keinen Sinn ergeben?

gen und Reiter, wie von Kinderhand gefertigt. Entdeckt worden waren die Ritzzeichnungen im Jahre 1984 bei Sanierungsarbeiten in der Neuburg südwestlich von Untervaz. Versteckt in einer unzugänglichen Fensternische, in den dortigen Kalkstein eingekerbt. Nur aufgrund eines Baugerüstes war man damals dorthin gelangt, wobei auch die skurrilen Darstellungen zum Vorschein kamen: »Vereinfachte Zeichnungen, die für den heutigen Betrachter keinen Sinn ergeben«, wie es damals hiess.

Die Höhenburg-Ruine unweit des Rheins stammt aus dem frühen 14. Jahrhundert. Die naiven Zeichnungen werden von der Wissenschaft auf die Mitte des 16. Jahrhunderts datiert. Um die historischen Bildnisse zu erhalten, liessen archäologische Experten Abgüsse davon erstellen. Ihre Gipsplatten verschwanden jedoch alsbald im Magazin des Museums. Obwohl sie eine echte Kuriosität zeigen! Denn aus den vielen krakelig anmutenden Darstellungen Ausgabe 3/2018

Vergessene »UFO-Karikatur« aus dem 16. Jahrhundert – Abbildung 2
Vergessene »UFO-Karikatur« aus dem 16. Jahrhundert – Abbildung 3

Biographen tizbuch.

»Ich erschrak wusste nicht um die schrie und weinte und Am Tag seines Ablebens wurde dem Autor ausgerechnet seine Vorsicht zum Verhängnis.

Denn wenige Minuten vor dem fatalen Unglück in Paris hatte die Frau seines letzten Gesprächspartners Robert Siodmak angeboten, ihn mit dem Auto in sein Pariser Hotel zurückzubringen. Der Schriftsteller jedoch lehnte dankend ab – aus Furcht vor einem Unfall. Kurz darauf war er tot. Ein einziger Ast eines morschen Kastanienbaums war stärker gewesen als sein geistangesichts des aufziehenden Unwetters noch reicher Dickschädel.

Selbsterfüllende Prophezeiung?

Wurde Ödön von Horváth Opfer einer »selbsterfüllenden Prophezeiung« wie sie US-Soziologe Robert K. Merton 1948 erstmals propagierte? Ähnlich wie allein die Angst vor Stürzen bei Senioren zu einer häuÀgeren Zahl von Stürzen führen kann? Möglich wäre es. Denn, wie Merto dozierte: »Die selbsterfüllende Prophezeiung ist anfänglich eine falsche Bestimmung der Situation, sie verursacht aber ein neues Verhalten, das bewirkt, dass die ursprünglich falsche Auffassung richtig wird. Die Gültigkeit der selbsterfüllenden Prophezeiung führt eine Herrschaft des Irrtums fort. Der Prophet wird den tatsächlichen Gang der Dinge als Beweis dafür anführen, dass er von Anfang an recht hatte.« Vereinfacht formuliert: Hätte sich Horváth vor seinem frühzeitigem Ableben nicht gefürchtet, hätte es ihn womöglich nicht vorzeitig erreicht. Oder wie es einst der begnadete Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick (1921–2007) alternativ zu Papier brachte: »Wenn eine Prophezeiung geglaubt wird, also nur wenn sie als eine in der Zukunft sozusagen bereits eingetretene Tatsache gesehen wird, kann sie konkret auf unsere Gegenwart einwirken und sich damit selbst erfüllen.«

Aus Furcht vor einem Unfall ging er zu Fuss – und fand dabei den Tod. – Abbildung 2
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Wenn es um Auschwitz und den Holocaust geht, scheint mittlerweile vieles gesagt. Aber nicht alles. Denn aller Aufklärung zum Trotz wissen bis heute seltsamerweise nur wenige, dass in jenen Kriegsjahren auch in den USA eine äusserst antisemitische Stimmung vorherrschte. Wurden die Zufahrtswege zum Konzentrationslager von den alliierten Streitkräften damals absichtlich nicht bombardiert?

Gemäss den US-Historikern Richard Breitman (»OfÀcial Secrets: What the Nazis Planned, What the British and Americans Knew«) und David S. Wyman (»Das unerwünschte Volk«) sind die nachfolgenden Behauptungen Tatsache: Der Holocaust begann mit der Planung des Hitler-Regiments im Frühjahr 1941. So stiessen die deutschen Truppen damals am 22. Juni über die sowjetische Grenze vor, samt mobilen Spezialeinheiten, die alle Juden zusammentrieben und in der Folge massenweise erschossen.

Was kaum einer weiss: Auch die Amis waren zu jener Zeit äusserst einwanderungsfeindlich eingestellt und besonders Juden gegenüber extrem voreingenommen. Der Historiker Peter Hayes nahm sich den damaligen Vorfällen deshalb kürzlich ebenfalls in Buchform an (»Warum? Eine Geschichte des Holocausts«).

Nicht nur er fragt sich: »Weshalb kam damals nur so wenig Hilfe von aussen?« Viele antisemitische Organisationen hatten in den Vereinigten Staaten bereits seit Jahren Alarm geschlagen, der 1944 seinen Höhepunkt erreichte. Dabei kam es auch in den USA nicht selten zu antijüdischen Ausschreitungen. Denn obwohl das Hitler-Regime versucht hatte, sein Treiben zu verheimlichen, drang einiges bis in die Staaten durch. Kurz: Die Amerikaner und mit ihnen ihre Verbündeten wussten über den Holocaust laut den eingangs zitierten Experten bereits seit 1941/1942 Bescheid – und halfen dennoch nicht. Weshalb nicht? Weil man sich vor noch mehr Einwanderern und Kosten fürchtete?

Tatsächlich publizierten die Staaten der Anti-Hitler-Koalition bereits am 17. Dezember 1942 eine Erklärung, in der sie den Völkermord an den Juden bekannt machten und verurteilten, wie die »New York Times« am Folgetag auf ihrer Frontseite verlauten liess. Neben anderen verweigerten Hilfeleistungen stellt sich insofern die Frage, warum zumindest die Eisenbahnzufahrten zu Lagern wie Auschwitz damals nicht gezielt bombardiert wurden, um die Morde in den Gaskammern zu mindern. Dies wäre spätestens ab Frühjahr 1944 durchaus möglich gewesen.

So war es zwei slowakischen Juden – Rudolf Vrba und Alfred Wetzler – am 10. April 1944 gelungen, aus dem KZ auszubrechen. Sie waren in der Lage, detaillierte Auskunft über Grundriss und Anlage des Lagers Auschwitz-Birkenau zu geben. Sie wussten Bescheid über den Tagesablauf und die Organisation, Ausgabe 3/2018 die Technik der Vergasung und der Leichenverbrennung und konnten die Massentötungen der vergangenen Monate auÁisten.

Über Umwege gelangte ihr 30-seitiger Bericht im Juni 1944 an das US-Aussenministerium. Viele Zeitungen berichteten darüber.

Ab Mitte Mai 1944 baten jüdische Führer in Budapest einmal mehr dringend um die Bombardierung der Eisenbahnlinien nach Polen. Es folgten mehrere ähnliche Aufrufe, doch erst nach beinahe fünf Wochen kamen Reaktionen aus Washington. Die Antwort war, dass derlei Vorschläge »undurchführbar« seien, da sie »nur um den Preis eines Abzugs beträchtlicher Luftwaffenkapazitäten« durchgeführt werden könnten, die für »einen Erfolg andernorts unverzichtbar« seien. Am 14. August 1944 forderte der Jüdische Weltkongress in New York vom Kriegsministerium, die Gaskammern und Krematorien von Auschwitz einschliesslich deren Bahnstrecken zu bombardieren, und auch im September gab es Ersuche dieser Art. Doch erneut geschah nichts.

Im November 1944 wurde der letzte Versuch unternommen, die geforderte Bombardierung doch noch durchzusetzen. Wiederum wurde diese von den US-Obersten abgelehnt. Zur Begründung hiess es einmal mehr, es dürfe nicht sein, dass Luftwaffenkapazitäten von wichtigen industriellen Zielkomplexen abgezogen würden. Ausserdem sei Auschwitz nicht Bestandteil derartiger Objekte. Auch technische Argumente wurden angeführt: Ein erfolgsversprechender Bombenangriff auf die Tötungsanlagen würde den Einsatz schwerer oder zumindest den Einsatz von TiefÁiegern oder Sturzbombern erfordern. Angeblich lag Auschwitz ausserhalb der maximalen Reichweite der in Grossbritannien, Frankreich und Italien stationierten Sturzkampf- und Jagdbombern. Und was den Einsatz britischer schwerer Bomber angehe, so würde deren Einsatz einen nicht eskortierten Flug rund 3200 Kilometer über feindliches Territorium erforderlich machen – hin und wieder zurück.

Bereits der erste Teil jener Begründung scheint laut David S.

Wymans Recherchen sachlich falsch. Die Reichweite der Mitchell-Bomber sowie der Lighting-Sturzkampfbomber wäre gross genug gewesen, um von Italien aus Angriffe auf Auschwitz zu Áiegen. Dasselbe galt auch für die britischen Mosquito-Jagdbomber. Besagte Feststellung war insofern ebenso irreführend, als sie suggerierte, schwere Bomber könnten nur von Stützpunkten in Grossbritannien aus operieren. So hätten vom Stützpunkt Foggia in Süditalien aus schwere Bomber Auschwitz durchaus erreichen können. Die Aussage des Kriegsministeriums, nach der die Einsätze nicht durchführbar seien, da sie »den Abzug beträchtlicher Luftwaffenkapazitäten erforderlich machen« würden, »die für den Erfolg unserer Mission andernorts in entscheidenden Operationen verwickelt waren«, ist ebenfalls nicht nachvollziehbar, denn von März 1944 an beherrschten die Alliierten den Luftraum über Europa.

Eisenbahnstrecken überÁogen – ohne Bombardierung In ofÀziellen US-Darstellungen zur Geschichte des Luftkriegs lesen wir, dass im Zweiten Weltkrieg der 1. April 1944 als Stichtag angegeben wird, von dem aus die deutsche Luftwaffe als endgültig besiegt gelten konnte und keine Rolle mehr spielte.

Danach kam es nie wieder vor, dass US-Bomber zur Vermeidung wahrscheinlicher eigener Verluste auf die Bombardierung eines Ziels verzichteten. Im Übrigen wartete eine Einsatzstaffel des 15. Geschwaders der US-Luftwaffe bereits im Juni 1944, also in der Zeit, in der das Kriegsministerium die Bombardierung der Bahnstrecken zwischen Ungarn und Auschwitz ablehnte, in Foggia auf den Befehl, einen Angriff auf ÖlrafÀnerien in der Nähe von Auschwitz zu Áiegen.

Als der Befehl dazu schliesslich erteilt wurde, überÁogen die 352-Bomber am 7. Juli 1944 während der Aktion zwei der fünf Deportationsstrecken. Bereits am 26. Juni 1944 hatten KampfÁugzeuge im Rahmen eines ähnlichen Einsatzes die drei anderen Eisenbahnstrecken überÁogen und zwei weitere in weniger als 50 Kilometern Entfernung passiert. Das Vernichtungslager selbst, ja selbst die Verbindungswege dorthin wurden dabei jedoch nicht angegriffen. Weshalb nicht?

Wieso zeigten Amerikaner, Engländer, aber auch Stalins ebenso antisemitischen Russen damals so wenig Bereitschaft, zu helfen? Weil man keine Juden aufnehmen wollte? Warum ergriff man nicht die Gelegenheit, Auschwitz – oder zumindest die dortigen Zufahrtswege – zu zerstören? Wollte man vermeiden, dass Hitlers Verbrechen durch gelungene Gegenmassnahmen relativiert werden konnten? Legte man es darauf an, dass die einrückenden Truppen – und somit auch die Medien – vor vollendete Tatsachen gestellt wurden, als sie die Orte des Grauens vorfanden? Sollte ein »Jahrhundertschock« erzeugt werden, der Deutschlands Bevölkerung für alle Zeiten zum »Tätervolk« abstempeln sollte?

Roland Horn ■

Warum unternahmen die Alliierten nichts gegen Auschwitz? – Abbildung 2
Warum unternahmen die Alliierten nichts gegen Auschwitz? – Abbildung 3
Warum unternahmen die Alliierten nichts gegen Auschwitz? – Abbildung 4
Warum unternahmen die Alliierten nichts gegen Auschwitz? – Abbildung 5
Warum unternahmen die Alliierten nichts gegen Auschwitz? – Abbildung 6

Im Namen der Opfer: Das Versagen der UNO Carla Del Ponte Dieses Buch schildert den einsamen und verzweifelten Kampf von Carla del Ponte für Menschenrechte und Frieden. im Oktober 2017 hatte die Schweizerin überraschend ihren Rücktritt als Un O-Sonderberichterstatterin von Syrien bekanntgegeben. Die ex-Un O-Chefanklägerin wirft der Weltgemeinschaft (UN) im Syrienkonflikt kollektives Versagen vor. Gräueltaten, wie die des IS, habe sie zuvor noch nie gesehen, nicht in Jugoslawien, nicht in Ruanda. Del Ponte berichtet über das Gemetzel im Nahen Osten, ihre Besuche in den Flüchtlingscamps, die Gespräche mit den USA, Russland, Türkei und der UN, die verpasste Chance auf Frieden sowie das fehlende Wollen und die Unfähigkeit der internationalen Staatengemeinschaft und der Politik.

Giger, ISBN 978-3906872537, eUR 22.90 Nazi-Gold: Das Geheimnis um das geraubte Gold ian Sayer Autor ian Sayer hat die Suche nach dem verschwundenen nazi-gold zu seiner Lebensaufgabe gemacht. Inspiriert von einem Eintrag im »Guinness-Buch der Rekorde«, der das Verschwinden des Reichsbank-Goldes als grössten Raub der Geschichte bezeichnet, macht er sich auf eine Suche, die mittlerweile fast schon 40 Jahre dauert. Bis heute befragt er Zeitzeugen, reist um die halbe Welt, inspiziert Gebäude und versucht, Verstecke aufzuspüren. Sein Archiv zum Zweiten Weltkrieg umfasst mittlerweile mehr als 100'000 Bücher, Brie fe und amtliche Dokumente. Nun gelang ihm ein sensationeller Coup: Nach intensiven Recherchen stöberte er zwei goldbarren der Reichsbank in den Tresoren der britischen notenbank auf. Der Durchbruch?

FBV, ISBN 978-3959721073, eUR 26.99 Irrtümer und Fälschungen der Archäologie Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.)

Jeder von uns irrt, auch Wissenschaftler. Gerade Archäologen und Historiker können aufgrund der lückenhaften Überlieferung bestenfalls eine Annäherung an geschichtliche Wahrheiten erzielen. Durchstreifte das legendäre einhorn einst den Harz?entdeckte Heinrich Schliemann in Troja wirklich den Schatz des Königs Priamos? Berichten die Hieroglyphen der Necho-Skarabäen von der ersten Umsegelung Afrikas? Während wir heute wissen, dass diese Fragen mit »Nein« zu beantworten sind, schienen viele Trugbilder zu ihrer Entstehungszeit durchaus überzeugend. Dieser ebenso prächtig gestaltete wie informative Katalog zur aktuellen Ausstellung in Herne und im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim revidiert populäre, aber überholte Thesen zu vergangenen Epochen und ihren Artefakten, rollt spektakuläre Betrugsfälle neu auf und stellt neue archäologische Arbeitsmethoden vor.

Nünnerich-Asmus, ISBN 978-3961760305, eUR 29.90

Ausgabe 3/2018 – Abbildung 2
Ausgabe 3/2018 – Abbildung 3
Ausgabe 3/2018 – Abbildung 4
Ausgabe 3/2018 – Abbildung 5
Ausgabe 3/2018 – Abbildung 6
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Papst Benedikt XVI., 13. Mai 2010

Als der Vatikan im Juni 2000 das »Dritte Geheimnis von Fatima« veröffentlichte, wollte jeder glauben, dass es sich auf die Vergangenheit bezieht. Gerne sah man in der Vision der drei Seherkinder von einem alternden Papst, der »von Schmerz und Sorge gebeugt« durch »eine große Stadt ging, die halb zerstört war«, um schließlich selbst ermordet zu werden, eine symbolische Darstellung der schrecklichen Kriege und Christenverfolgungen des 20. Jahrhunderts, gipfelnd in dem Attentatsversuch des Türken Ali Agca am 13. Mai 1981, dem 64. Jahrestag der ersten Erscheinung von Fatima, auf Papst Johannes Paul II.

Doch zum 100. Jahrestag der Erscheinungen, der 2017 begangen wurde, ist man sich auch im Vatikan nicht mehr sicher. Längst hat der »Islamische Staat« mit seiner internationalen Terrorarmee nicht nur der Zivilisation an sich, sondern auch ganz speziell dem Christentum und seinem Zentrum»Rom« den Krieg erklärt. Immer lauter werden die Warnungen aus Geheimdienstkreisen vor einem islamistischen Terroranschlag auf den Vatikan und den Papst. Wollte uns davor die Gottesmutter vor 100 Jahren warnen?

Das erfolgreichste Fatima-Buch in deutscher Sprache jetzt mit einer aktuellen Neuinterpretation des »Dritten Geheimnisses« zum 100. Jahrestag der Erscheinungen!

Michael Hesemann: Das letzte Geheimnis von Fatima • gebunden • 414 Seiten zahlreiche Abb. + 24-seitiger Farbbildteil • Best.-Nr. 954 100 • 24.95 € Ungelöste Rätsel der Christenheit: Prophezeiungen, Visionen, blutende Hostien In diesem Buch widmet sich Bestsellerautor Michael Hesemann kirchlich anerkannten Wundern – Manifestationen des Übernatürlichen, die als himmlische Zeichen gelten.

Dabei geht es um die erst 2002 in einem Vatikan-Archiv entdeckten »Geheimnisse von La Salette«, die erschreckend genau Ereignisse der Zukunft voraussagten, die unheimliche Päpste-Prophezeiung des Malachias und das berühmte »Dritte Geheimnis von Fatima«. Aber auch um Marienerscheinungen, die von tausenden Zeugen gesehen und sogar fotografiert werden konnten, das spektakuläre »Sonnenwunder« von Fatima, das sich 1950 wiederholte und das »Wetterwunder«, als Papst Benedikt XVI. Auschwitz besuchte. Marienbildern und Ikonen, die vor Zeugen zu »weinen« beginnen, ist ein weiteres Kapitel gewidmet.

Schließlich berichtet der Autor von den »Eucharistischen Wundern«, blutenden und levitierenden Hostien, die bis in unsere Zeit den Gläubigen Kunde geben von der mystischen Kraft des Altarsakramentes und der Wahrheit des christlichen Glaubens, dass sich Wein und Brot tatsächlich in den Leib und das Blut Christi verwandeln. In fünf Fällen stellten Wissenschaftler fest, dass die konsekrierte Hostie zu einem menschlichen Herzmuskel wurde!

Dabei berichtet Hesemann von persönlichen Recherchen und zitiert wissenschaftliche Untersuchungen, lässt aber auch kritische Stimmen zu Wort kommen.

Michael Hesemann: Menetekel • gebunden 296 Seiten • durchgehend farbig illustriert • Best.-Nr. 127 203 • 19.90 €

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»Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich.« – Abbildung 2
»Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich.« – Abbildung 3
»Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich.« – Abbildung 4
»Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich.« – Abbildung 5
»Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich.« – Abbildung 6
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»Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich.« – Abbildung 10
»Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich.« – Abbildung 11
»Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich.« – Abbildung 12
»Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich.« – Abbildung 13