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Unglaublich, aber wahr: Psi-Wunder Rahn streichelt wildes Flusspferd in Afrika

Bereits im Juni 2007 prophezeite «mysteries» den grossen Flop. Jetzt liegen die Zahlen vor: Gerademal knapp 13,5 Prozent aller von den Schweizer Grossverteilern georderten Vogelgrippe-Schutzmasken sind bislang verkauft worden. Nun gilt es über 33 Millionen Stück zu entsorgen!

50 Hygienemasken solle sich jeder Schweizer als Notvorrat anlegen, für den Pandemiefall. So lautete die umstrittene Empfehlung des eidgenössischen Bundesamtes für Gesundheit (BAG) im Mai und September 2007, die vor allem älteren Menschen den Schrecken in die Knochen jagte.

Genutzt hat es wenig, denn das von den Behörden beschworene «Endzeit-Szenario» blieb aus. Konsequenz: Wie bereits in Österreich entpuppten sich Schutzmasken trotz behördlicher Panikmache auch in der Schweiz als Ladenhüter. Konkret: Grossverteiler Migros verkaufte bis Ende Januar 2008 rund 1,5 Millionen Masken, wie man nun gegenüber «mysteries» erstmals bekanntgab – bei einer Lagermenge von 14 Millionen. Bei Coop gingen im gleichen Zeitraum rund 4 von 25 Millionen Masken über die Theke. «Angesichts der Empfehlung des BAG ist das natürlich sehr wenig», räumt auch Coop-Sprecher Takashi Sugimoto auf Anfrage ein.

Die Gründe für die miserablen Verkäufe sind schnell eruiert. Immerhin war von der Vogelgrippe nach der anfänglichen Panikmache plötzlich kaum noch die Rede – wie dies Kritiker prophezeit hatten. Ausserdem war der Schutz, den die Masken bieten sollten,von Anfang an umstritten.Migros-Sprecher Urs Peter Naef: «Nachdem berichtet wurde, es seien die falschen Masken, prüften wir sie nochmals – aber dann brachen die Einkäufe ein.» Wenig hilfreich für den Verkauf war zudem, dass diese Masken ein Verfallsdatum haben: Sie laufen 2010 ab.

Nach dem Desaster stellt sich nun die Frage, wo und wie die Restbestände entsorgt werden sollen. «Bevor wir sie einstampfen, fragen wir noch bei Institutionen nach, ob sie irgendwo gebraucht werden können», so Naef. Für das Schweizer Bundesamt hingegen ist die Sache abgeschlossen. BAG-Sprecher Jean-Louis Zürcher jedenfalls wäscht seine Hände in Unschuld: «Wir geben nur die Empfehlung raus, die Verantwortung liegt bei der Bevölkerung.»

ste. nKultureller Quantensprung

MILLIONEN VON VOGELGRIPPE-MASKEN, DOCH KEINER WILL SIE – Abbildung 2
MILLIONEN VON VOGELGRIPPE-MASKEN, DOCH KEINER WILL SIE – Abbildung 3
MILLIONEN VON VOGELGRIPPE-MASKEN, DOCH KEINER WILL SIE – Abbildung 4
MILLIONEN VON VOGELGRIPPE-MASKEN, DOCH KEINER WILL SIE – Abbildung 5
MILLIONEN VON VOGELGRIPPE-MASKEN, DOCH KEINER WILL SIE – Abbildung 6

Von den «Protokollen» gehört haben schon viele – aber was steht darin eigentlich geschrieben? Und warum fürchten viele, dass der Inhalt – wenngleich gefälscht – in unserer Zeit doch Realität wird?

was sie in ihrem Titel bezeichnen, steht für den Historiker aus Bochum ausser Frage.

Und er doppelt nach: «Die wenigsten, die an eine Weltverschwörung glauben, haben die ‹Protokolle› überhaupt gelesen.» Hagemeister hofft deshalb, dass seine Arbeit zu weiterer Forschung animiert. Es bringe nichts, den Text zu verteufeln oder zu verbieten, betont er. «Er sollte noch viel gründlicher als bisher philologisch-historisch untersucht werden.»

Der Deutsche teilt damit also nicht ganz die Meinung des Schweizer Gerichtspräsidenten Meyer, der die «Protokolle» 1935 als «Schundliteratur» bezeichnete und sich wünschte: «Ich hoffe, es werde eine Zeit kommen, in der kein Mensch mehr begreifen wird, wieso sich im Jahre 1935 beinahe ein Dutzend sonst ganz gescheiter und vernünftiger Leute 14 Tage lang vor einem Bernischen Gericht über die Echtheit oder Unechtheit dieser so genannten ‹Protokolle› die Köpfe zerbrechen konnten, die bei allem Schaden, den sie bereits gestiftet haben und noch stiften mögen, doch nichts anderes sind als ein lächerlicher Unsinn.»

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«Blinder und unbedingter Gehorsam!»: Auszüge aus den «Protokollen» – Abbildung 2
«Blinder und unbedingter Gehorsam!»: Auszüge aus den «Protokollen» – Abbildung 3

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Das Dritte Reich entwickelte Atomwaffen und die dazu notwendigen Trägersysteme in Form von mehrstufigen Raketen. Dokumente, die teilweise 60 Jahre der Geheimhaltung unterlagen und im Jahre 2005 freigegeben wurden, zeigen auf, dass es die Geheimwaffen der zweiten Generation tatsächlich gab. Die Angst der Amerikaner vor einem nuklearen Beschuss New Yorks und anderer Ostküstenstädte war real! Ein US-Major äußerte nach dem Krieg sogar, dass es nur den angloamerikanischen Flächenbombardements zu verdanken sei, dass die deutsche Atombombe nicht vor den amerikanischen eingesetzt werden konnte! – Abbildung 2

WEITERE DROHNE

WISNEWSKI GEHACKT CATE BLANCHETT SUCHT KRISTALLSCHÄDEL

Der Mystery Park im schweizerischen Interlaken ist verkauft – zum Preis von rund 14 Millionen Schweizer Franken. Übernommen wird die Anlage von der Firma New Inspiration der beiden Swiss-Economic-Forum-Organisatoren Stefan Linder und Peter Stähli. Weitere Anteile an der Firma halten je zu einem Drittel die Casino Kursaal Interlaken AG und die GBU Generalunternehmung AG unter Park-Mitbegründer Oskar Schärz. Beabsichtigt wird offenbar in erster Linie eine weitere touristische Nutzung des Areals. Nähere Details dazu sollen im April bekannt gegeben werden.

Das Rätsel um die kuriosen «Drohnen-UFOs» über den USA (siehe «mysteries 5/2007) will kein Ende nehmen. Vermutungen von Skeptikern, wonach es sich um eine geschickte PR-Kampagne einer Firma namens «Alienware» handeln soll, haben sich nicht bewahrheitet. Stattdessen will nun auch der bekannte US-Autor Whitley Strieber mit seiner Frau eines dieser merkwürdigen Dinger am Himmel beobachtet haben. Auf dem Internet-Videoportal «youtube» ist mittlerweile zudem ein weiteres ähnliches «Drohnen»-Amateurvideo aufgetaucht (Fotos unten) – diesmal aus Brasilien.

(«Youtube»-Suchbegriff: «Ovni filmé au bresil en décembre 2007»).

Buchautor Gerhard Wisnewski (Foto) ist wahrlich nicht zu beneiden. Einmal mehr wurde seine USkritische Webseite Ende 2007 von Unbekannten gehackt. Der Autor: «Die Vorgänge sind mehr als dubios, denn anschliessend war die Seite zwar erreichbar, aber ausgerechnet ohne die Artikel. Exakt diese waren verschwunden. Vom Provider kamen nur konfuse Rückmeldungen. Selbst die Webspace-Administration funktionierte nicht mehr, so dass wir uns nicht mit der Datenbank beschäftigen oder ein Backup aufspielen konnten.»

Haben Sie sie erkannt? Richtig: Die adrett uniformierte Dame auf unserem Bild ist niemand anderer als Hollywood-Star Cate Blanchett, die im neuen «Indiana Jones»-Streifen dem Filmheld das Leben als fiese russische Gegenspielerin zur Hölle machen wird. Grund: Ebenso wie Harrison Ford jagt sie im Dschungel von Südamerika den sagenumwobenen Kristallschädeln nach, die von ausserirdischen Göttern stammen sollen. Der Film startet Mitte Mai.

MYSTERY PARK FÜR 14 MILLIONEN VERKAUFT – Abbildung 2
MYSTERY PARK FÜR 14 MILLIONEN VERKAUFT – Abbildung 3
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MYSTERY PARK FÜR 14 MILLIONEN VERKAUFT – Abbildung 6
MYSTERY PARK FÜR 14 MILLIONEN VERKAUFT – Abbildung 7
MYSTERY PARK FÜR 14 MILLIONEN VERKAUFT – Abbildung 8

MIROSLAW MAGOLA VERBLÜFFT MIT «ANZIEHENDEN» FÄHIGKEITEN

Ob Metalltöpfe, Marmor oder Holz: An Miroslaw Magola bleibt so ziemlich alles kleben. Seit Jahren verblüfft der in Deutschland eingebürgerte Pole auf Kongressen mit seinen unglaublichen Darbietungen. Ob wachsender Kritik verspricht er jetzt: «In Zukunft trete ich auch mit Puder und Handschuhen auf!»

Gefässe. Dann hebt er seinen Arm langsam in die Höhe – und die Zuschauer können ihren Augen kaum trauen: Das schwere Gefäss scheint regelrecht an seiner Handfläche zu kleben. Als ob es von ihr magnetisch angezogen würde.

Miroslaw Magola lächelt – und konzentriert sich erneut. Dann vollführt er – immer noch auf dem Boden kniend – mit seiner anderen Hand dasselbe Schauspiel.

Langsam streckt er seine beiden Hände aus, 2002: Mitten im geräumigen Kongressfoyer der Basler Psi-Tage kniet ein glatzköpfiger Mann mittleren Alters auf dem Boden – umringt von staunenden Tagungsbesuchern. Vor ihm liegen jede Menge umgedrehte Metalltöpfe, kleine und grössere. Vorsichtig legt der Mann seine Hand auf den Boden eines der an deren Unterflächen nun je ein Metalltopf klebt. Dann schlägt er sie samt den Gefässen mit aller Wucht zusammen, wie ein Tschinellen-Musikant. Und das gleich mehrere Male hintereinander. Ohne, dass die Metalltöpfe dabei herunterfallen, wie jedermann annehmen würde.

Durch die lauten Geräusche aufgeschreckt, äugt nun auch der eine oder andere Kongress-Besucher im Vorbeigehen zu Magola rüber, bleibt stehen um Zeuge des ungewöhnlichen Schauspiels zu werden. Hier scheint etwas nicht mit rechten Dingen zuzugehen…

Langsam senkt der «Magnetmann» seine Hände samt den daran «klebenden» Kochtöpfen nun wieder, setzt sie sanft auf den Teppichboden auf, wo sie sich wie durch Zauber von seinen Handflächen lösen – als ob die versteckte Magnetquelle deaktiviert worden wäre. Magola lächelt wieder. Die verdutzten Zuschauer applaudieren spontan.

Immer mehr Menschen bleiben stehen. Denn der ungewöhnliche Gast hat noch weitere Überraschungen auf Lager. Auf ähnliche Art «hebt» er mit seinen Händen weitere Gegenstände hoch, fuchtelt dabei wild mit seinen Armen herum – doch die Gefässe bleiben auch in diesem Fall an seinen Handflächen kleben. Selbst an seiner Stirn scheinen grosse Kochtöpfe mühelos zu haften, wie er demonstriert, obwohl sie nach den Gesetzen der Gravitation eigentlich sofort gen Boden krachen müssten.

«Ich nenne das Energie…»

Wie macht er das bloss? «Jeder Mensch hat derlei Kräfte, aber jeder muss seinen eigenen Weg finden, um sie auch nutzen zu können», ist Magola überzeugt. «Ich nenne das Energie – andere nennen es vielleicht Gott. Die Leute sollen sehen, dass die Gravitation bei meinen Vorführungen nicht so wirkt, wie wir es aus physikalischer Sicht von ihr gewohnt sind.»

Man habe ihm schon vieles vorgeworfen. Etwa, dass er mit Leim, chemischen Substanzen oder anderen versteckten Hilfsmitteln wie Magneten arbeiten würde. «Alles Unsinn», versichert Magola. «Es klappt schliesslich auch mit Holz, Porzellan, zwei Kilo schwerem Marmorstücken und anderen Materialien, wie Besucher meiner Vorführungen wissen. Ausserdem kann jeder meine Gegenstände vor und nach der Vorführung überprüfen – sie werden dort nicht die geringste Spur von Leim oder anderen Substanzen finden.»

Der Mann ist heute auch als Kunstmaler tätig – und er hat eine bewegte Zeit hinter sich. Geboren am 29. Mai 1958 in Gorzow Wielkopolski engagierte sich Miroslaw Magola im Polen der 80er-Jahre intensiv «Im Asylantenlager in Deutschland lernte ich meine magnetischen Kräfte kennen.»

im politischen Widerstand gegen das kommunistische Regime, was ihn schliesslich ins Gefängnis brachte.

1987 flüchtete er nach Deutschland, wo er Asyl beantragte. «Man brachte mich damals in ein Asylantenlager in Neuburg an der Donau, eine Soldatenkaserne aus dem zweiten Weltkrieg», erinnert er sich gegenüber «mysteries».

«In der damaligen Abgeschirmtheit hatte ich notgedrungen viel Zeit für meine philosophischen Studien. Eines Tages bemerkte ich in der dortigen Küche, wie gewisse Metallgegenstände an mir kleben blieben. Ob meiner politischen Situation beschäftigten mich damals aber ganz andere Fragen, so dass ich dieser Sache nur vorübergehend Bedeutung schenkte.»

Miroslaw Magolas Asylantrag wurde positiv beantwortet. Seit 1989 lebt er mit seiner Familie in München –2002 wurde er in Deutschland eingebürgert. «Nach der Wende in Polen habe ich der Politik den Rücken gekehrt und reiste vorübergehend in die USA, wo ich einige Freunde traf. Im privaten Kreis habe ich ihnen damals mehr zum Spass ein paar meiner magnetischen Fähigkeiten vorgeführt. Sie spornten mich an, mein Talent interessierten Forschern zu demonstrieren und mich von ihnen untersuchen zu lassen.»

Physiker: «Kein Trick!»

Einer der Wissenschaftler, mit denen Magola um 1997 in Kontakt kam, war Dr.

Friedbert Karger vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching bei München, der seine Testreihen mit dem «Wundermann» sicherheitshalber auch auf Film bannen liess.

Der langjährige Experimentleiter unterzog bereits diverse «Magnetmenschen» intensiven Tests. «Auch mit Magola führte Miroslaw Magola. Der Mann scheint eine «magische Anziehung» auszuüben.

ich damals verschiedene Vorexperimente durch», bestätigt Karger gegenüber «mysteries». «Dabei konnten wir den Einsatz von Zaubertricks oder unerlaubter Hilfsmittel eindeutig ausschliessen.»

Ebenso habe man aber festgestellt, dass Magolas Kräfte physikalisch gesehen nichts mit klassischem Magnetismus zu tun haben. Umso mehr, als ja auch Gegenstände aus Plastik, Stein oder Glas an seiner Haut kleben bleiben. «Ausserdem sind seine Kräfte nicht fernweitig, wie wir nach weiteren Messungen feststellen mussten. Sie funktionieren also nur auf kurze Distanz.»

Wie erklärt sich der Physiker die Fähigkeiten dann? «Von den Geckos wissen wir, dass sie an ihren Fusssohlen Millionen von Nanohärchen haben, mit denen sie eine enorme Haftfähigkeit entwickeln können.

Für mich stellt sich deshalb die Frage, ob «Hängt der Effekt mit dem Muskelgewebe oder Magolas Haut zusammen?»

Magnetmenschen wie Magola womöglich die paranormale Fähigkeit haben, ihre Haut kurzfristig in so etwas zu verwandeln beziehungsweise so etwas produzieren können. Dann wäre ihre Haftfähigkeit zumindest aus physikalischer Sicht konventionell erklärbar.»

Um diese Hypothese zu prüfen, sei allerdings eine mikrophysikalische Hautuntersuchung von Nöten, «die wir bei Magola aus Zeitgründen damals leider nicht vornehmen konnten, weil er wieder in die USA zurück musste.»

So weit mag Dr. Walter von Lucadou von der Parapsychologischen Beratungsstelle in Freiburg im Breisgau nicht gehen.

Zwar mag er das «Gecko-Phänomen» als Erklärungsansatz nicht definitiv ausschliessen.

Wahrscheinlicher erscheint ihm aber, dass der Effekt mit dem speziell gearteten Muskelgewebe der «Magnetmenschen» zusammenhängen könnte – «insofern als es sich unter der Haut bei starkem Druck an Oberflächen womöglich quasi automatisch zusammenzieht und so einen starken Saugnapfeffekt erzeugt.»

Kritik aus den USA Erklärungen, von denen James Randi wiederum nichts wissen will. Grund: Der selbst ernannte «Psi-Entlarver» und Zauberkünstler aus den USA hält rein gar nichts von Magnetmenschen. Für ihn sind Menschen mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten samt und sonders Schwindler und Trickser – wenngleich er sich auch in diesem Fall darüber ausschweigt, wie der frühere Pole die Fachwelt im Detail zum Narren halten soll.

Dennoch hat Randy auch Magola den Kampf angesagt, wie er auf seiner Homepage vollmundig festhält: «Ich schrieb ihm am 3. Juli 2006, dass er sich bei mir für einen Test seiner Fähigkeiten bewerben soll, aber ich schrieb ihm auch, dass ich seine Haut für die Experimente mit Talkpuder einreiben würde – eine Substanz, welche derlei Fähigkeiten zu unterbinden scheint.»

Eine seltsame Argumentation. «Selbst, wenn Talkpuder Magolas Haftkräfte aufheben würde, dann wäre damit noch nicht bewiesen, dass sie nicht paranormalen Ursprunges sein könnten», gibt denn auch Dr.

Friedbert Karger zu bedenken. Randi kümmern derlei Einwände freilich wenig bis gar nicht. Schliesslich mache Magola ständig viel Wirbel, getestet werden zu wollen, giftelt er weiter, «dennoch hat er sich uns bis heute nie für Experimente zur Verfügung gestellt.»

«Stimmt nicht» – hält Magola dagegen.

Bereits in den 90er-Jahren habe er den Amerikaner während seinen USA-Aufenthalten zu Vorführungen eingeladen – ohne

DER MAGNET-MANN – Abbildung 2
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FEUERHÖLLE IN APOLLO-1-KAPSEL: NASA-AUGENZEUGE KÜNDIGT NEUEN ENTHÜLLUNGSREPORT AN

Der Routinetest auf der Startrampe endete in einer Katastrophe: Die ersten Astronauten des US-Mondprogramms verbrannten jämmerlich, noch ehe sie überhaupt abgehoben hatten. Sabotage oder ein Unfall? Ein NASA-Insider kündigt nun einen neuen Report an, denn er will die Wahrheit des Unglücks kennen.

Raumfahrern, die von der NASA ausgewählt worden waren.

Mit Grissom fliegt Ed White, der als erster Astronaut frei im Weltraum schwebte.

Und schliesslich ist Roger Chaffee in der Funktion des «zweiten Piloten» nominiert worden – er hat noch keine Weltraumerfahrung.

Offiziell heisst die Mission damals noch «AS-204». Sie ist das erste Unternehmen im Rahmen des Apollo-Projekts, das Menvon Carl Hulot Keine Frage: Die NASA hatte für ihr Raumschiff «SC 012» eine der besten Crews zusammengestellt, die man 1965 überhaupt aufbieten konnte. Als Kommandant der dreiköpfigen Besatzung fungierte kein Geringerer als Virgil «Gus» Grissom. Grissom gehörte zu den «Legendary Seven», also zu den sieben ersten schen auf den Mond bringen soll. Doch «Apollo-1», wie die Mission später umbenannt wurde, dient ausschliesslich der Erprobung der Systeme des Mutterschiffs.

Der Start ist für Anfang Februar ins Auge gefasst und der «Plugs-Out-Test» auf dem Weltraumbahnhof in Florida am 27.

Januar 1967 ist die letzte grosse Trainingseinheit vor diesem Termin. Fatalerweise endet er in einem Desaster, wie der chronologische Bericht aus den NASA-Archiven dokumentiert: 23:30:54 – Im elektrischen Netz des Raumschiffes treten Spannungsschwankungen auf.

23:30:59 – Der Sauerstoffverbrauch der Crew erreicht den höchsten messbaren Wert.

23:31:00 – Heftige Bewegungen der gesamten Besatzung.

23:31:04 – Erstmalig melden sich die Astronauten. Kommandant Grissom oder Roger Chaffee meldet: «Feuer, Feuer!»

23:31:05 – Faktisch gleichzeitig steigt die Bordtemperatur rasch an.

23:31:06 – «Feuer im Cockpit», ruft Roger Chaffee.

23:31:19 – «Wir wollen raus, wir brennen!» Zeitgleich wird vom Bodenpersonal an den Konsolen ein Blitz bemerkt, der durch die Besatzungskabine schiesst. Anschliessend birst die Kapsel unter dem enormen Innendruck, der sich aufgebaut hat.

23.31:21 – Aus dem qualmenden Raumschiff dringen letzte, unverständliche Wortfetzen, die mit einem Schmerzensschrei abrupt enden.

23:31:22 – Die Verbindung zu Apollo 1 bricht vollständig zusammen.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung können die Rettungskräfte erst Minuten später die Kapsel öffnen und den Astronauten zu Hilfe eilen. Aber für Grissom, White und Chaffee gibt es keine Hilfe mehr.

Sie sind bereits tot.

Fragen – ohne Antworten Die NASA setzte umgehend eine Untersuchungskommission ein, welche die Unglücksursache auf Startplatz 34 des «Kennedy Spaceflight Center» feststellen sollte. Dazu schrieb der Autor Otto Merk in seinem 1967 erschienenen Buch «Raumfahrt-Report»: «Man weiss viel über dieses Unglück auf Pad 34, und doch wurde über die Ursache nur wenig in Erfahrung gebracht.»

Merks Feststellung hat auch über vierzig Jahre nach der Katastrophe nichts an Gültigkeit eingebüsst: Das Apollo-1-Unglück ist noch immer das mysteriöseste in der bemannten Raumfahrthistorie. Und das, obwohl der Abschlussbericht neun Bände mit zusammen 2375 Seiten umfasst.

In dem Dokument wird lediglich die Vermutung geäussert, dass der Brand auf einen Kurzschluss unter Virgil Grissoms «Nur wenige Tage später starb er bei einem Autounfall – offizielle Version: Selbstmord.»

Platz zurückzuführen sein könnte. «Was allerdings diesen Kurzschluss auslöste», so ergänzt Otto Merk zutreffend, «bleibt ungeklärt.»

Überraschen kann das gleichwohl nicht. Denn: «Es gibt eine Tonne von Geheimakten über Apollo-1!» Das behauptet kein Geringerer als Virgil Grissoms Sohn Scott. Sogar vor ihm würden diese Papiere bis heute geheimgehalten. «Man darf», so Scott, «keinen Einblick nehmen.»

Der Baron-Report Ein Grund für dieses scheinbar unsinnige Gebaren der NASA könnten die Aussagen von Thomas R. Baron sein, die dieser am 21. April 1967 im Rahmen einer Kongress-Anhörung tätigte.

Baron war Ingenieur der Apollo-Herstellerfirma North American Aviation. Er gab zu Protokoll, ein Angestellter derselben Firma namens Al Holmburg habe ihn vertraulich darüber informiert, dass die drei Astronauten bereits eine knappe Viertelstunde vor Ausbruch des tödlichen Brandes Rauch in der Mannschaftskabine registriert und selbstverständlich umgehend an die Bodenstation gemeldet hätten.

North American reagierte schlagartig. Umgehend bestellte man Al Holmburg vor den Ausschuss, vor dem er die Schilderung von Thomas Baron in vollem Umfang dementierte und die ganze Geschichte ins Reich der Fabeln verwies.

Dennoch schlugen in den USA die Wogen hoch. Welcher Aussage sollte man nun Glauben schenken? Baron jedenfalls erhielt keine Gelegenheit mehr, Beweise für seine Darlegungen zu sammeln. Kurz nach der Anhörung vor dem Kongressausschuss starb er beim Zusammenstoss seines Wagens mit einem Zug. Mit ihm kamen seine ebenfalls im Auto sitzende Frau und die Tochter des Paares zu Tode. Offizielle Version: «Selbstmord»!

Doch existieren überhaupt Belege für die Richtigkeit von Barons Aussage? Zumindest ein schwergewichtiges Argument spricht dafür: Laut Obduktionsbericht, so ermittelte zumindest Scott Grissom, wurden bei allen drei Astronauten Wasseransammlungen in der Lunge festgestellt. Ein Lungenödem entsteht durch die Inhalation von Rauch. So weit so gut.

Die Sache hat allerdings einen kleinen Haken: Ein Ödem entsteht in der Regel erst im Verlauf von Stunden. Allenfalls bei schwer ätzenden Gasen sei eine deutlich Die drei später verbrannten Astronauten. Links im Bild: Virgil Grissom.

kürzere Entwicklungszeit möglich. Aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in den wenigen Augenblicken, die die Raumfahrer nach der offiziellen Lesart noch zu leben hatten. Und – logischerweise – bildet sich ein Lungenödem nur in einem lebendigen Körper.

Scott Grissom billigt deshalb Thomas Barons Angaben einen hohen Glaubwürdigkeitsgrad zu und vertritt die schockierende Ansicht: «Als man die Luke öffnete, war die Besatzung noch am Leben.» Aber man unterliess lebensrettende Massnahmen.

Im Klartext: Scott Grissom ist der Ansicht, dass Apollo-1 Gegenstand eines ausgeklügelten Sabotageaktes war – und er ist sich sicher, dafür den Beweis in Händen gehalten zu haben, wie er am 16. Februar 1999 gegenüber dem «Star Magazine» erstmals zu Protokoll gab.

Besagten «Beweis» will er selber bei einer Inspektion der Kapsel in einem Hangar des NASA-Forschungszentrums in Hampton, Virginia, entdeckt haben. An einem Schaltpult war ein einziger Schalter von den Ermittlern demontiert worden.

Aus welchem Grund und warum nur dieser eine, fragte sich Grissom. Und noch etwas fiel ihm auf: Die Kabel hinter dem fehlenden Schalter waren sorgfältig mit Nummern versehen und gekennzeichnet worden.

Doch wo war der Schalter abgeblieben?

Grissom wurde fündig. Er entdeckte ihn in einer kleinen Plastiktüte. Sie trug die Aufschrift «Schalterabdeckung und Befestigungen S-11». An und für sich war das nichts Besonderes, doch ein Teil in der Tüte erregte Scotts Aufmerksamkeit. Es handelte sich um ein kleines, dünnes Metallstück. Das unscheinbare Teil passte haargenau unter den Schalter S-11.

War der Schalter manipuliert?

So etwas hatte er «noch nie gesehen». Und Grissom ist selbst Pilot – der Mann weiss also durchaus, wovon er spricht. Deshalb erkannte er auch sofort, welche buchstäblich explosive Bewandtnis es mit der schmalen, rechteckigen Metallplatte auf sich haben könnte, denn der unscheinbare «Winzling» könnte einst genau dort montiert gewesen sein, wo die Drähte der Kabel von Schalter 11 zusammenliefen.

Das hätte bewirkt, dass die Kabelanschlüsse bei der manuellen Betätigung von «Ein» auf «Aus» oder umgekehrt kurzgeschlossen worden wären. Mit exakt jenen Beweisstück? Der von Scott Grissom entdeckte Schalter samt dem Metallplättchen.

verheerenden Folgen für das Raumschiff und die Besatzung, wie wir sie heute kennen.

Doch hätte sich dann das Inferno, wenn Scott Grissoms Beweisführung zutrifft, nicht zu einem bereits viel früheren Zeitpunkt einstellen müssen? Zunächst ist dies «Nutzniesser der Katastrophe waren in erster Linie – die Russen.»

davon abhängig, wann die schicksalhafte Metallplatte überhaupt unter dem Schalter S-11 angebracht wurde. Scott Grissom mutmasst, dass dies erst relativ kurz vor dem Start erfolgt sei, um eine eventuelle Entdeckung möglichst auszuschliessen.

Zum anderen konnte der Kurzschluss nur auftreten, wenn die Kapsel von der Energieversorgung durch den Startkomplex «abgenabelt» war und man auf Bordversorgung umgestellt hatte. Und genau das soll im Verlauf des «Plugs-Out-Test» am 27. Januar 1967 geschehen sein. Aufgrund dieser Faktenlage kommt Scott Grissom zu der Ansicht, dass sein Vater Virgil «Opfer eines Sabotageanschlags» wurde.

Trifft dies zu, so harrt der grösste Kriminalfall in der Geschichte der Raumfahrt noch immer seiner Lösung. Sind die Täter etwa in den eigenen Reihen, also bei der NASA, zu suchen? Als Motiv einer denkbaren Vertuschung der Katastrophe wäre das zumindest vorstellbar – aber höchst unwahrscheinlich. Zu viele Leute waren in die Untersuchung des Apollo-Unglücks involviert, als dass sich die ganze Angelegenheit hätte unter den Teppich kehren lassen.

NASA schliesst Sabotage aus Scott Grissom scheint denn auch hin und her gerissen. So warf er früheren NASA-Mitarbeitern zwar mehrmals öffentlich vor, seinen Vater auf dem Gewissen zu haben. Nicht unwahrscheinlich scheinen ihm aber auch Mutmassungen, dass ein anderer Staat hinter dem kriminellen Akt stecken könnte – speziell die ehemalige Sowjetunion! Sie war der Nutzniesser des Unglücks, denn die UDSSR hatte dadurch wertvolle Zeit im Wettrennen zum Mond gewonnen.

Die NASA sieht das freilich anders: Bereits 2000 hat der US-Kongressabgeordnete James Sensenbrenner auf Druck von Scott Grissom eine neuerliche Untersuchung des kuriosen Metallplättchens erzwungen.

Die NASA-Verantwortlichen stiegen darauf in ihre Archive und unterzogen das «Corpus delicti» einer längeren Überprüfung.

Schlussfolgerung: Das Metallteil sei damals nach dem Unfall von der Weltraumbehörde selber zu Probezwecken aus einem Träger der Hauptkonsole herausgesägt worden, um es unter dem Mikroskop zu untersuchen. Keine Spur von Sabotage also. Wie das winzige Ding indes in den Beutel von Schalter 11 gelangen konnte, lasse sich nicht mehr eruieren. Umso mehr, als über besagtes Metallteil heute seltsamerweise keinerlei schriftlichen Notizen auffindbar seien.

Doch da ist auch noch jener mysteriöse Ingenieur, der von der NASA seinerzeit angeblich angeheuert worden sein soll, um die Feuerursache genauer zu analysieren. Sein Name: Clark MacDonald. Gegenüber dem «Star Magazine» gab der Mann 1999 wörtlich zu Protokoll, dass sein damaliger Report von der NASA bewusst vernichtet worden sei, ebenso wie seine Interview-Tonbänder. Grund: Das Feuer sei tatsächlich auf einen mysteriösen Kurzschluss zurückzuführen. MacDonald: «Ich habe dies 31 Jahre für mich behalten – weil ich das Ansehen der NASA nicht schädigen wollte.

Aber ich kann und will die Wahrheit nicht länger für mich behalten.»

Insider spricht Klartext Falscher Alarm, versichern dagegen auf Anfrage mehrere amerikanische NASA-Insider gegenüber «mysteries». Diesen Mann gäbe es überhaupt nicht, ebenso wenig wie seinen Bericht: «Scott Grissom hat ihn wohl einfach erfunden. Selbst MacDonalds angeblichen Report sucht man sogar im Internet vergeblich. Ein modernes Gerücht – mehr nicht…»

Stimmt nur bedingt – denn «mysteries» liegt mittlerweile eine längere, kommentierte Version des MacDonald-Reports im Originalwortlaut vor. Übermittelt wurde sie der Redaktion von Steve Clemmons, einem äusserst geschätzten Raumfahrtinsider, der 1967 selber im Complex 34 in Cape Canaveral tätig war – als Techniker der North American Aviation. 2001 zog er sich als «Construction Project Manager» aus der Privatindustrie zurück.

Clemmons hatte die Katastrophe seinerzeit hautnah miterlebt. Er war einer der allerersten, welche die verkohlten Überreste der Astronauten unmittelbar nach der Katastrophe im verbrannten Wrack zu Gesicht bekamen. «Ein grauenhaftes Erlebnis», wie er sich erinnert. «Ich schrie, in der Hoffnung, dass noch jemand antworten würde, der überlebt haben könnte. Doch um mich herum herrschte Stille – bis auf das knisternde Geräusch des erkaltenden Aluminiums…»

Clemmons – mittlerweile 70 Jahre alt, aber immer noch ein treuer Freund der NASA und Gentleman der alten Schule – lassen die Erlebnisse bis heute nicht mehr los. «Insofern hoffe ich inständig, dass Sie den Gedanken an ein Komplott nicht wieder aufleben lassen», bat er «mysteries».

eindringlich. Grund: Grissom, den er persönlich kennt, ist für ihn nur eine tragische Figur – ein Aufschneider, der den Tod seines Vaters bis heute nicht verkraftet hat. «Glauben Sie mir: «Es war ganz einfach nur ein schrecklicher Unfall!»

Und der ominöse MacDonald-Report?

Grissom habe ihn 2002 kontaktiert, um dessen kontroverse Aussagen einer Überprüfung zu unterziehen, erzählt Clemmons. «Der Verfasser, so Astronautensohn Grissom, sei wie er selbst Zivilpilot und arbeite mit ihm. Also besuchte ich ihn in Florida und unterhielt mich mit ihm.»

Grissom höchstpersönlich war es also, der Clemmons das Papier aushändigte, das nun auch «mysteries» vorliegt. Doch der versierte NASA-Freund winkte nach der Durchsicht bald ab: «Dieser Report wimmelt nur so von faktischen Irrtümern», betont Steve Clemmons. «Verfasser Mac-Donald – ein Douglas-Aircraft-Engineer – will damals als Augenzeuge des Vorfalls persönlich an der späteren Unfallabklärung beteiligt gewesen sein. Den mir vorliegenden Bericht soll er rückblickend verfasst haben, basierend auf seinen Erinnerungen. Dennoch scheint es mir eher so, als ob er diesen Bericht nur geschrieben hätte, um Scott Grissoms Verschwörungstheorie rückwirkend zu untermauern – nämlich, dass die NASA seinen Vater umbringen wollte. Und seit ich Grissom meine Meinung sagte, bin ich für ihn natürlich ein rotes Tuch…»

Seit vielen Jahren schreibt Clemmons am weltweit ersten Buch, das sich ausschliesslich der Apollo-1-Katastrophe widmen soll. In Kürze dürfte es nun endlich erschienen, wie er «mysteries» verriet: «Ich habe viele Involvierte und Augenzeugen von damals ausfindig gemacht – und es fiel mir nicht leicht, bei der Niederschrift meine persönlichen Gefühle von den harten Fakten zu trennen. Nicht zuletzt, nachdem die NASA so viele von uns später nach Apollo- 13 kaltstellte – fast 12’000 Männer und Frauen, ohne jedes Dankeschön…»

Neue Beweise Aller Kritik zum Trotz: Einiges am «Unfall» scheint durchaus anders, als der Öffentlichkeit bislang weisgemacht wurde, wie selbst Clemmons durchblicken lässt.

Zumindest lassen dies seine entsprechenden Andeutungen vermuten, die er gegenwärtig nicht näher präzisiert sehen möchte. «Über Apollo-1 wurde bereits so viel geschrieben, die wirkliche Story aber muss erst noch erzählt werden», verrät er geheimnisvoll. Und weiter: «Mittlerweile habe ich ebenfalls eine Theorie, wie es zum Unglück kam. Ich habe Beweise zusammengetragen, um zu zeigen, was damals tatsächlich geschah – aber ich bin noch nicht bereit, sie zum jetzigen Zeitpunkt der Öffentlichkeit zu unterbreiten.»

nSteve Clemmons (70). «Glauben Sie mir, es war nur ein schrecklicher Unfall!»

NASA-INFERNO: WAR ES DOCH SABOTAGE? – Abbildung 2
NASA-INFERNO: WAR ES DOCH SABOTAGE? – Abbildung 3
NASA-INFERNO: WAR ES DOCH SABOTAGE? – Abbildung 4
NASA-INFERNO: WAR ES DOCH SABOTAGE? – Abbildung 5

WILHELM REICH: SO LÄSST SICH DIE ERDE BIOENERGETISCH HEILEN

Verkannt, verpönt und von der Öffentlichkeit vergessen: Vor 50 Jahren verstarb der geniale Forscher Wilhelm Reich. Der Berliner Professor Bernd Senf beleuchtet die brisanten Wetterexperimente des Mannes und dokumentiert, wie neuste Forschungsergebnisse Reichs Wüstenbegrünungen eindrücklich bestätigen.

unvermittelte Hinweis aus, dass sich der späte Reich als Regenmacher betätigt habe.

Vom Psychoanalytiker zum Regenmacher – dieser Mensch muss wohl komplett verrückt geworden sein, und die Frage bleibt dann nur noch, warum und wann. Seine naturwissenschaftliche Entdeckung, Erforschung und Nutzung der Lebensenergie («Orgon») in Mensch und Natur wirkt für viele immer noch wie ein rotes Tuch.

Auch im Internet begegnet man der von Prof. Bernd Senf Der 50. Todestag von Wilhelm Reich gab einigen Medien wieder einmal Anlass, mit mehr oder weniger Hohn und Spott über seine Person und über sein Werk herzuziehen – ein Muster, das ihn schon zu seinen Lebzeiten Jahrzehnte lang begleitet hatte.

Besonderes Gelächter löst oftmals der Behauptung, die Orgon-Forschung von Reich sei längst wissenschaftlich widerlegt, wobei Forschungsergebnisse, die wesentliche seiner Forschungen bestätigen, oftmals konsequent ignoriert werden.

Nach fast 40-jähriger Beschäftigung mit dem Gesamtwerk von Wilhelm Reich und Kontakten mit vielen Reich-Forschern aus der ganzen Welt lässt sich jedoch voller Überzeugung sagen, dass seine Forschungen bis in seine Spätphase in den 50er- Jahren sehr ernst zu nehmen sind.

Dazu gehören auch sein lebensenergetisches Verständnis von Wettergeschehen und Klimawandel – und die von ihm entwickelten Methoden zur Heilung des bioenergetisch schwer erkrankten Organismus Erde, die sich inzwischen wiederholt auf eindrucksvolle Weise bestätigen liessen.

Die Frage nach der bewegenden Kraft menschlicher Emotionen führte den Psychoanalytiker, Freud-Schüler, Sexualwissenschaftler und Begründer der Körperpsychotherapie 1938 zur Entdeckung der Lebensenergie, die sich mit den herkömmlichen physikalischen Begriffen nicht hinreichend beschreiben liess. Reich prägte für sie den Begriff «Orgon» oder «Orgonenergie». Das freie Strömen dieser Energie im menschlichen Organismus erkannte er als wesentliche Grundlage körperlicher und psychischer Gesundheit und Selbstregulierung.

In der Blockierung und/oder Zersplitterung des Energieflusses sah er eine tiefere Ursache für verschiedenste funktionelle Störungen, die auch in organische Erkrankungen übergehen können (bis hin zu Krebs). In diesem Zusammenhang prägte er die Begriffe «Charakterpanzer», «Körperpanzer» und «Biopathie» (also: bioenergetische Erkrankung) und entwickelte therapeutische Methoden zu deren Auflockerung – mit dem Ziel der Wiedergewinnung verschütteter Lebendigkeit und Selbstregulierung.

Entdeckung der «Bione» Bei allen Unterschieden zwischen menschlichem Organismus und anderen Lebewesen bis hin zum lebenden Einzeller entdeckte Reich ein gemeinsames Funktionsprinzip in dem spontanen Strömen und Pulsieren des Zellplasmas – und der zugrunde liegenden Lebensenergie.

Das Wesentliche des lebenden Organismus liegt demnach nicht allein in der stofflich-materiellen Struktur der Zellen oder des Körpers begründet, sondern in der Einheit von stofflicher Substanz und der sie bewegenden, durchströmenden und umströmenden Lebensenergie.

Im Zusammenhang mit der Erforschung der Biogenese (der Entstehung des Lebens) entdeckte Reich 1938 in Oslo unter dem Lichtmikroskop winzige bläschenartige Übergangsformen im Grenzbereich zwischen nicht-lebender und lebender Substanz, die er «Bione» nannte und die ein bläulich leuchtendes Strahlungsfeld in sich und um sich herum erkennen liessen. Diese Strahlungsfelder deutete Reich als eine Erscheinungsform der Lebensenergie «Orgon», die er als Grundlage der natürlichen Selbstorganisation – der aufbauenden Kraft in der Natur – betrachtete.

Sein tiefer Einblick in die lebendigen Aspekte des Mikrokosmos wurde später er- «Ist die Lebensenergiehülle der Erde blockiert, bleiben auch Niederschläge aus.»

gänzt durch eine entsprechende lebensenergetische Betrachtungsweise und Deutung des Makrokosmos. So sah er auch gemeinsame energetische Funktionsprinzipien zwischen dem menschlichen Organismus und dem lebenden Organismus Erde. Und dies Jahrzehnte, bevor James Lovelock seine Gaia-Hypothese veröffentlichte.

Auch die materielle Struktur des Planeten Erde sei durchströmt und umströmt von kosmischer Lebensenergie, die sich grossräumig in Wirbeln bewegt – und dabei in der Atmosphäre Luft- und Wasserdampfmassen mit sich führt.

Die Innenansicht dieses Lebensenergiefeldes erscheint uns als blauer Himmel, die Aussenansicht aus dem Weltall zeigt die Erde als «blauen Planeten. Auf manchen Satellitenbildern oder Fotos aus dem Weltall ist das bläuliche Strahlungsfeld der Erde denn auch gut zu sehen, oftmals ist es aber heraus gefiltert.

«…so dass Regen ausbleibt» Wilhelm Reich hatte schon bei der Erforschung des menschlichen Organismus herausgefunden, dass bioenergetische Erstarrung nicht nur zu funktionellen Störungen, sondern auch zu Strukturzerfall des davon betroffenen Zellgewebes und der Zellen führen kann.

Ein funktionell identischer Prozess kann sich auch am Organismus Erde vollziehen. Ist zum Beispiel die Lebensenergiehülle der Erde weiträumig blockiert, so kommt es in diesen Gebieten nicht zu einem Durchstrom von Tiefdruckwirbeln und somit auch nicht zu einem Abregnen der entsprechenden Wolken. Stattdessen prallen die Wirbel an der Blockierung ab und zerfallen in ihrer Struktur, indem sich Teile der Wolkenfelder im grossen Bogen nordöstlich und andere Teile südöstlich um das betreffende Gebiet herum bewegen.

Auch an Ort und Stelle bilden sich keine strukturierten Wolken, so dass die Niederschläge gänzlich ausbleiben. Wird dieser Zustand chronisch, dann entsteht eine Dür- «Himmels-Akupunktur-Gerät». Wilhelm Reichs «Cloudbuster».

re, die schliesslich auch die Struktur der Vegetation zerfallen lässt – und langfristig durch Erosion sogar die Struktur von Gestein. Die Endstation eines derartigen Prozesses wäre eine Wüste, die sich wie ein Tumor immer weiter in die Peripherie ausbreitet und vormals fruchtbares Land einverleibt.

Der Strukturzerfall als Folge lebensenergetischer Erstarrung bezieht sogar die Wassermoleküle mit ein: Aus ihnen entstehen H-Ionen und O-Ionen, woraus sich Säuren einerseits (saurer Regen) und Ozon andererseits (Smog) bilden. Die energetische Erstarrung der Atmosphäre wäre demnach wesentliche Ursache für den Verlust von Wasser – über das Verdunsten und Verdampfen hinaus – und das Austrocknen von Luft und Boden. Die erstarrte Lebensenergie nannte Reich übrigens «DOR» («Deadly Orgone», also: tote Lebensenergie).

In der Atmosphäre zeigt sich das DOR in einem Grauschleier über der Landschaft und/oder am Himmel, was dafür sensible Menschen als leblos und bedrückend empfinden. Innerhalb dieses Schleiers gibt es keine klar strukturierten Wolken, sondern allenfalls gräulich-bräunliche Schlieren, die Reich «DOR-Wolken» nannte.

Die Sonne erscheint hinter einem DOR-Schleier manchmal nur noch wie eine matte und blasse Scheibe und versinkt bei Sonnenuntergang schon weit über dem Horizont ohne jedes Leuchten und Nachglühen des Himmels wie in einer grauen Suppe.

Wenn gut strukturierte Wolken aus klarem Himmel sich tagsüber in einen DOR-Schleier hinein bewegen, verlieren sie innerhalb weniger Minuten ihre Struktur und zerfallen – und übrig bleiben oftmals nur dreckig und stumpf wirkende DOR-Schlieren.

Wer Augen hat, der sehe Jeder kann solche Phänomene bei entsprechender Wetterlage mit eigenen Augen beobachten, aber nur wenige scheinen dies tatsächlich zu tun, und noch weniger scheinen sich der fundamentalen Bedeutung im Zusammenhang mit Dürre und Wüstenbildung bewusst zu sein.

In seinem «Oranur-Experiment» fand Reich 1951 in seinem Laboratorium in Maine (USA) heraus, dass die Orgonenergie auch in einen Zustand von Übererregung geraten kann, der andere Krankheitssymptome als die energetische Erstarrung nach sich zieht – unter anderem etwa Leukämie.

Der von ihm so genannte «Oranur-Effekt» entsteht durch Einwirken radioaktiver Strahlung auf die Lebensenergie (als würde sie aufgepeitscht wie das Meer bei einer Springflut). Und dieser Effekt durchdringt – wie die Orgonenergie allgemein – alle Materie, also auch jegliche Abschirmungen, die dem Strahlenschutz dienen sollen.

So lässt sich auch erklären, dass in der Nähe von Atomkraftwerken gehäuft Gesundheits- und Umweltschäden auftreten – wie etwa Leukämie bei Kindern oder Waldsterben. Atombomben-Explosionen (auch unterirdische) sowie die Öffnung von Uran-Minen insbesondere im Tagebau sind weitere Ursachen für eine Übererregung des Lebensenergiefeldes der Erde – und damit auch für die Erderwärmung.

Problemfall Elektrosmog Es gibt mittlerweile auch deutliche Hinweise darauf, dass Elektrosmog – zum Beispiel durch Mobilfunk, Neonlicht, Bildschirme, Computer und Mikrowellenherde – einen Oranur-Effekt erzeugt. Dass der Mikrowellenherd Lebensmittel erhitzt, ist allgemein bekannt. Warum sollte es dann für die Erde anders sein, die sich durch Mobilfunk und andere elektromagnetische Felder mittlerweile wie in einem globalen Mikrowellenherd befindet, der noch immer weiter ausgebaut wird?

Aus der aktuellen Debatte um Klimawandel werden diese Zusammenhänge allerdings bislang fast vollständig ausgeblendet, und die Atomenergie gilt groteskerweise auf einmal als klimafreundlich.

Nach Beobachtungen von Reich kann der Oranur-Effekt der energetischen Übererregung umschlagen in das Gegenteil der energetischen Erstarrung DOR. Ausserdem trifft der Oranur-Effekt einen lebenden Organismus oder ein lebendes System besonders stark an seinen bioenergetischen Schwachstellen, also in den Bereichen der stärksten energetischen Blockierungen oder Stauungen.

Die Schwachstellen der Erde wären demnach die grossen Wüstengebiete, die auf jeden stärkeren Oranur-Effekt mit «Übergriffen» auf ihre Peripherie in Form von Dürre und Hitzewellen oder Hitzestürmen reagieren – mit der Folge von bedrohlichen Wald- oder Buschbränden.

James DeMeo, der in der Tradition von Reich ein privates Forschungsinstitut (Orgone Biophysical Research Laboratory – OBRL) in Greensprings bei Ashland, Oregon in den USA gegründet hat, konnte über Jahrzehnte hinweg entsprechende Zusammenhänge zwischen nuklearen Ereignissen und Klimakatastrophen beobachten und hat darüber ausführlich in seiner Zeitschrift «Pulse of the Planet» berichtet.

Folgen von Tschernobyl Nach Tschernobyl wurde ein solcher Zusammenhang auch in Europa deutlich: Ende April/Anfang Mai 1986 gab es zum Beispiel in Berlin einen vollkommen unwirklich erscheinenden klaren Himmel und gleissende Farben (als Erscheinungsbild des Oranur-Effekts), und einige Wochen danach verwandelten sich die Atmosphäre und das Landschaftsbild um in Grauschleier und Leblosigkeit (DOR).

Weite Teile Europas, die die voran gegangenen Jahrzehnte überwiegend durch klares und abwechslungsreiches Wetter gekennzeichnet waren, lagen danach jahrelang wie unter einem Grauschleier begraben, und es häuften sich Smogsituationen – bis hin zum Smogalarm mit Fahrverbot in einigen Städten.

Ein anderes Beispiel waren die Atombombentests 1998 in Indien und Pakistan, denen dramatische Hitzewellen und Dürrekatastrophen in diesen und angrenzenden Ländern folgten.

Auch die zunehmende Heftigkeit von Unwettern lässt sich orgonenergetisch deuten. So wie es bei emotional und körperlich stark gepanzerten Menschen zu sehr destruktiven Entladungen aufgestauter Energie kommen kann, so könnte die weiträumig erstarrte atmosphärische Lebensenergie durch heftige Wirbelstürme aufgebrochen werden. Je stärker die Erstarrung, um so heftiger die Gewaltausbrüche – dies scheint ein gemeinsames Funktionsprinzip im einzelnen Menschen, im sozialen Organismus einer Gesellschaft und beim lebenden Organismus Erde zu sein.

Die hier nur kurz angedeuteten Zusammenhänge lassen darauf schliessen, dass die Erde – neben den allgemein bekannten Umweltbelastungen – auch bioenergetisch schwer krank ist. Reich hat diese Zusammenhänge schon in den 50er-Jahren klar gesehen.

Anstatt aber auf seine Warnungen zu hören und seine umwälzenden und zukunftsweisenden bioenergetischen Behandlungsmethoden für Mensch und Umwelt aufzugreifen, hat man ihn in den USA in den Knast gesteckt und seine Bücher offiziell verbrannt. Eine Rehabilitierung ist bis heute nicht erfolgt. Mit dem sich verschärfenden Klimawandel ist auch dieser oft verhöhnte Teil seiner Forschungen so aktuell wie nie zuvor, nur will es noch kaum jemand wahr haben.

Reich hat aber nicht nur tiefere Ursachen für die Blockierung der atmosphärischen Lebensenergie und ihren Zusammenhang zu Dürre, Wüstenbildung und Smog aufgedeckt und dokumentiert, sondern auch wirksame Behandlungsmetho- «Mit Reichs Methode scheint es möglich, die Ausbreitung von Wüsten aufzuhalten.»

den dagegen entwickelt. Mit der Anwendung und Weiterentwicklung dieser Methoden scheint es mittlerweile möglich, die Ausbreitung von Wüsten aufzuhalten und sogar Wüsten in fruchtbares Land zurückzuverwandeln – und als Lebensgrundlage für Menschen, Tiere, Pflanzen und Gewässer zurück zu gewinnen.

Die Heilung der kranken Erde Die lebensenergetische Wetterarbeit von Reich beruht auf einem allgemeinen Funktionsprinzip aller lebenden Prozesse, das sich in folgendem Satz verdichten lässt: Die Lösung (der Blockierung) ist die Lösung – behutsam, nicht gewaltsam.

Zur Lösung der Blockierung atmosphärischer Lebensenergie hat Reich ein Gerät entwickelt, mit dem sich ein Orgonenergie-Sog erzeugen lässt. Hierbei spielen Metallrohre, Metallschläuche und eine Verbindung zu frischem, lebendem Wasser eine wesentliche Rolle.

Auf Einzelheiten der Bauweise und Handhabung sei hier bewusst nicht eingegangen, weil der Einsatz dieser Geräte nur in die Hand von bioenergetisch erfahrenen und verantwortungsvollen Personen gehört, die sich mit der Reichschen Wetterarbeit und ihren orgonenergetischen Grundlagen eingehend vertraut gemacht haben.

Das Gerät sieht rein äusserlich leider einer «Stalin-Orgel» sehr ähnlich, mit der Raketen abgefeuert werden können, hat aber nicht das Geringste damit zu tun. Es geht dabei nicht um die Erzeugung einer Explosion, sondern um die Anregung eines sanften und geräuschlosen Energieflusses – ohne irgendeinen der herkömmlichen (aus der Schulphysik und aus der Technik bekannten) Energieantriebe wie Strom, Gas, Benzin oder Diesel.

Nach den Erkenntnissen von Reich besteht zwischen Wasser und Orgonenergie eine relativ starke wechselseitige Anziehung. Wolken bilden sich demnach nicht allein aus dem Vorhandensein von Wasserdampf und Luftfeuchtigkeit, sondern von Energieverdichtungen in der Atmosphäre, die sich insoweit aus ihrer Umgebung hervor heben.

Die Energieverdichtungen üben auf den Wasserdampf eine stärkere Anziehung aus als die energetisch schwächere Umgebung – und bewirken dadurch auch eine Ver-Wetter-Experimente in Namibia (1993). Links im Bild: James DeMeo.

dichtung des Wasserdampfs, der uns ab einem gewissen Dichtegrad als Wolke erscheint. Auch eine Wolke wäre demnach eine Einheit von stofflicher Substanz (Wasserdampf) und verdichteter Orgonenergie.

Wird der Wolke durch einen gerichteten Sog Orgonenergie entzogen und ihr Orgonfeld auf das Niveau der Umgebung eingeebnet, so geht die besondere Anziehung auf den Wasserdampf verloren – und die Wolke löst sich auf.

Weil Reich mit diesem Gerät gezielt Wolken auflösen konnte, nannte er es «Cloudbuster» (Wolkenauflöser) – und den Einsatz des Geräts ganz allgemein «Cloudbusting».

Diese Begriffe sind leider etwas missverständlich, weil das Gerät später – mit einer anderen Handhabung – vor allem zur Anregung von Wolkenbildung und Regenfällen in Dürregebieten und zur Aufklarung der Atmosphäre in DOR-und Smogsituationen eingesetzt wurde. (Für die energetische Wetterarbeit verwendete Reich später übrigens das Kürzel «OROP».)

«Himmels-Akupunktur» Der Begriff «Himmels-Akupunktur» beschreibt die Methode wohl präziser – in Analogie zur Akupunktur beim Menschen. Hier wie dort geht es nämlich darum, mit einem vergleichsweise einfachen Instrument – an der richtigen Stelle in der richtigen Weise zur richtigen Zeit behutsam und wohl dosiert eingesetzt – einen gestörten Fliessprozess der Lebensenergie wieder einzuregulieren und damit die Selbstheilung des betreffenden Organismus anzuregen.

Den Reichschen Cloudbuster könnte man demnach auch – und vielleicht etwas weniger missverständlich – «Himmels- Akupunktur-Gerät» nennen, und zwar die Variante, die einen Energiesog erzeugt und dadurch Bewegung in ein vorher erstarrtes Energiefeld bringen kann.

Aus vorher erstarrtem DOR würde auf diese Weise lebendige, pulsierende und strömende Lebensenergie – ähnlich dem Auftauen und Abschmelzen von Eis, das dadurch zu fliessendem Wasser wird.

Während es vorher aufgrund energetischer Erstarrung der Atmosphäre zu einem Strukturzerfall von Wassermolekülen und zu entsprechender Austrocknung gekommen war, können sich in fliessender Orgonenergie wieder Wassermoleküle bilden, so dass die Luftfeuchtigkeit wieder ansteigt, aus der heraus sich auch an Ort und Stelle Wolken bilden und aufbauen können – bis hin zum Abregnen.

Wilhelm Reich hat die Methode des Cloudbusting (oder der Himmels-Akupunktur) schon Anfang der 50er-Jahre in den USA eingesetzt, zunächst zur Aufklarung einer bedrückend trüb und stumpf gewordenen DOR-Atmosphäre in der Umgebung seines ländlichen Wohnsitzes und Laboratoriums in Rangeley, Maine (USA). Es folgten Einsätze des Geräts zur Erzeugung von Regen, über deren Erfolge seinerzeit auch in der lokalen Presse berichtet wurde. Später fuhr er mit einem Team und entsprechender Ausrüstung in die Wüste von Arizona. Dort konnte er eine weiträumige energetische Blockierung der Atmosphäre lösen. In der Folge davon kam es zum Einströmen von Tiefdruckwirbeln mit entsprechenden Wolken und kräftigen Regenfällen, wie man sie dort seit Menschengedenken nicht erlebt hatte. Die bis dahin völlig ausgedörrte Wüstenlandschaft begann wieder aufzuleben und ansatzweise grün zu werden.

Damit waren die wesentlichen Grundlagen für eine Wiederbegrünung und Wiederbelebung ausgetrockneter Gebiete, für eine Umkehr der Ausdehnung von Wüsten und für eine weiträumige Heilung des bioenergetisch krank gewordenen Organismus Erde gelegt.

Zwei Jahre Gefängnis Die unglaublich hoffnungsvolle Forschungsarbeit von Reich wurde allerdings jäh unterbrochen durch das von der US-Food-and-Drug-Administration (FDA) gegen ihn eingeleitete Gerichtsverfahren, das mit seiner Verurteilung zu zwei Jahren Gefängnis endete. Und mit dem Verbot seiner Orgonforschung sowie der Verbrennung seiner Bücher und Zeitschriften, soweit sie sich auf die Entdeckung, Er-Wüstenbegrünung in Algerien 2007. (Fotos oben/unten sowie rechte Seite oben.)

forschung und Nutzung der Orgonenergie bezogen oder auch nur darauf hinwiesen.

Das Gericht beschloss damals ausserdem, dass es die Orgonenergie nicht gibt!

Die Methode der energetischen Wetterarbeit, des Cloudbusting oder CORE, wurde erst viele Jahre später von einigen Personen (Charles Kelley, Richard A. Blasband, Jerome Eden, Trevor Constable, James DeMeo und anderen) wieder aufgegriffen und weitergeführt.

Die meisten Erfahrungen auf diesem Gebiet hat mittlerweile James DeMeo mit seinen Einsätzen in verschiedenen Teilen der USA, Europas, in Israel sowie in Afrika (Namibia und Eritrea). Beim Einsatz in Israel im November 1991 kam es nach jahrelanger und immer bedrohlicher werdender Dürre und Wasserknappheit zu starken und weiträumigen Niederschlägen in weiten Teilen des Nahen Ostens. Während die Wasserreservoirs vor Beginn der Operation fast vollständig erschöpft waren, wurden sie durch die Niederschläge wieder randvoll aufgefüllt.

Die Wetterarbeit in Namibia im November 1992 und Februar 1993 beendete eine seit Anfang der 80er-Jahre von der Namib-Wüste sich immer weiter ausbreitende Dürre. Der Beginn der Dürre fiel zeitlich zusammen mit der Öffnung einer der grössten Uranminen der Welt, in der Uran im Tagebau abgebaut wird – was einen dadurch ausgelösten oder verstärkten Oranur-Effekt (der Übererregung atmosphärischer Lebensenergie) vermuten lässt.

Heftige Regenfälle Im Unterschied zu anderen Dürre- und Wüstengebieten, die von einem trüben DOR-Schleier überzogen sind (zum Beispiel 1994 in Eritrea), gab es in Namibia schon vor den Cloudbusting-Operationen eine fast unwirklich erscheinende Klarheit Namibia 1993 (unten). Weitere Aufnahme von James DeMeos Experimenten.

und Brillanz der Farben, was auf einen Oranur-Effekt hindeutet.

Nach einer Reihe von Einsätzen an verschiedenen Orten, die sich von der Peripherie zum Kern der Namib-Wüste bewegten, kam es zu heftigen und ausgedehnten Regenfällen in weiten Teilen Namibias und zu einer Entspannung der vorher überspannten Atmosphäre. An dem Einsatz 1993 hat der Verfasser dieser Zeilen selbst teilgenommen und war von der Wirkung der Wetterarbeit und der erkennbaren Wiederbelebung der Natur zutiefst beeindruckt.

Bei einem weiteren Besuch im Februar 2000 in Namibia war die vorher ausgetrocknete Landschaft kaum wieder zu erkennen. Flüsse und Seen waren wieder mit Wasser gefüllt, und die Landschaft war wieder saftig grün. Im Nationalpark Etosha-Pfanne, dessen riesiger See in der Dürre völlig ausgetrocknet war und wo eine Unzahl von Tieren verhungert und verdurstet waren, hatten sich die Tierbestände wieder regeneriert.

Das bisher längste Projekt der energetischen Wetterarbeit unter Leitung von James DeMeo fand in den Jahren 1994 bis 1999 in Eritrea statt. Es handelte sich um jeweils zwei Einsätze pro Jahr von der Dauer von jeweils zwei bis drei Wochen.

«Ich war Augenzeuge» Ich selbst war beim ersten Einsatz im Juni 1994 mit dabei und konnte mir wiederum einen überzeugenden Eindruck von der fast unglaublichen Wirksamkeit dieser Methode verschaffen.

Während bei unserer Ankunft in Eritrea das Land von einer über 15 Jahre sich verschärfenden Dürre völlig ausgetrocknet war, setzten schon zwei Stunden nach Beginn der Himmels-Akupunktur die ersten Regenfälle ein. (In anderen Gegenden und Fällen tritt die Wirkung oft erst mehrere Tage nach dem ersten Einsatz ein.)

Nur in einem der sechs Jahre (nämlich 1996) wurde keine Wetterarbeit durchgeführt, und genau in diesem Jahr gingen die Niederschläge wieder deutlich zurück – bis im darauf folgenden Jahr das Projekt wieder erfolgreich fortgesetzt wurde. Durch den wieder aufflammenden Krieg zwischen Eritrea und Äthiopien musste es 1999 leider abgebrochen werden.

Als ich selbst 1997 Eritrea erneut besuchte, war das vorher völlig ausgedörrte und unter einem trüben Grauschleier liegende Land von saftigen grünen Wiesen

DER REGEN-MACHER – Abbildung 2
DER REGEN-MACHER – Abbildung 3
DER REGEN-MACHER – Abbildung 4
DER REGEN-MACHER – Abbildung 5
DER REGEN-MACHER – Abbildung 6
DER REGEN-MACHER – Abbildung 7
DER REGEN-MACHER – Abbildung 8
DER REGEN-MACHER – Abbildung 9

und von Getreide- und Gemüsefeldern überzogen, die Atmosphäre war aufgefrischt und aufgeklart, und die Flüsse und Seen waren wieder reichlich mit Wasser gefüllt beziehungsweise neu entstanden.

Im Jahr 2000 erreichte uns die Nachricht, dass infolge des reichlichen Regens der vergangenen Jahre in Eritrea und in angrenzenden Gebieten der Nil so ungewöhnlich viel Wasser führte, dass der vom Assuan-Staudamm gestaute Nasser-See in Ägypten erstmals einen Überfluss brachte, der in Richtung Westen in die Sahara abgeleitet wurde. Daraus entstanden vier grosse Seen mitten in der Wüste – einer ungefähr von der Fläche des Bodensees. Diese Seen sind bis heute über Google Earth im Internet zu sehen.

In meinem Buch «Die Wiederentdeckung des Lebendigen» habe ich die Wetterarbeit von Reich und DeMeo in einen grösseren Zusammenhang der Lebensenergie-Forschung gestellt. Später entstand die Idee für künftige Projekte der bioenergetischen Wiederbelebung der Atmosphäre, des Bodens, der Pflanzen und Gewässer.

Zukunftsweisendes Projekt Inzwischen hat der in Berlin lebende Deutsch-Algerier Madjid Abdellaziz im Jahr 2004 ein Projekt zur «Wüstenbegrünung durch Integrale Umweltheilung» am nördlichen Rand der Sahara in Algerien auf den Weg gebracht, das zukunftsweisend werden kann.

In einer Gegend, wo vorher nur Sand, Steine und Dürre zu finden waren, hat die kombinierte Anwendung dieser Methoden schon zu eindrucksvollen Ansätzen einer Begrünung, zur Aufklarung der Atmosphäre, zu Wolkenbildung und Regenfällen geführt. Inmitten der Wüste können mittlerweile schon Obst und Gemüse geerntet werden, und die Anpflanzung von Bäumen geht voran. Auch hier konnte ich mich im Sommer 2007 an Ort und Stelle von den hoffnungsvollen Ansätzen überzeugen.

Wilhelm Reich ist vor 50 Jahren im Gefängnis gestorben. Aber entgegen allem Hohn und Spott, der über ihn ausgeschüttet wurde und dem Gerichtsbeschluss, dass es die Orgonenergie nicht gibt, lässt sich nach Jahrzehnte langer Aufarbeitung seiner Forschungen guten Gewissens sagen: Und sie bewegt sich doch – die kosmische Lebensenergie! In ihrer behutsamen Nutzung liegt denn auch der Schlüssel zur Heilung der schwer erkrankten Erde und zum wirksamen Klimaschutz.

nFakten und Informationen über Reich Siehe hierzu das Sammelwerk von James DeMeo/Bernd Senf (Hrsg.): «Nach Reich» (Verlag Zweitausendeins), das auf über 900 Seiten Beiträge von Forschern aus der ganzen Welt zusammenträgt, die sich nach dem Tod von Reich auf sein Werk bezogen und es in vieler Hinsicht in seiner Bedeutung bestätigt und gewürdigt haben.

Einführung in die Arbeiten von Reich Siehe hierzu Bernd Senf: «Die Wiederentdeckung des Lebendigen» (Omega-Verlag). Internet: www.berndsenf.de. Auf der Website von James DeMeo – www.orgonelab.org – finden sich ergänzend viele Beiträge zu seinen eigenen Forschungen in Anlehnung an Reich.

Biographisches In seinem Buch «Die Entdeckung des Orgons – Band 1: Die Funktion des Orgasmus» (Verlag K&W) beschreibt Reich in einer wissenschaftlichen Autobiographie seinen Forschungsweg von der Psychoanalyse über die Charakteranalyse und Sexualökonomie bis hin zur Entdeckung der Lebensenergie.

Organische Erkrankungen/Krebs Siehe hierzu Wilhelm Reich: «Die Entdeckung des Orgons – Band 2: Der Krebs» (Verlag K&W).

Bione Siehe hierzu Wilhelm Reich: «Die Bion-Experimente – Zur Entstehung des Lebens» (Verlag Zweitausendeins).

Deutung des Makrokosmos Siehe hierzu Wilhelm Reich: «Kosmische Überlagerung» (Verlag Zweitausendeins).

Elektrosmog Auf die Gesundheits- und Umweltgefahren von Elektrosmog haben schon vor Jahrzehnten Hans-Ulrich Hertel und Wolfgang Volkrodt eindringlich hingewiesen. Siehe hierzu www.buergerwelle.de und www.naturalscience.org.

Ist die Erde bioenergetisch krank?

Siehe hierzu Bernd Senf: «Konfliktverdrängung und Systemerstarrung», in: «emotion», 4, (Wilhelm-Reich-Zeitschrift) und www.berndsenf.de/pdf/emotion3Systemerstarrung.pdf. Ausführlicher in Bernd Senf: «Die Wiederentdeckung des Lebendigen» (Omega-Verlag).

Historische Entstehung und Ausbreitung von Gewalt Zur historischen Entstehung dieser Entwurzelung siehe das umfangreiche Buch von James DeMeo: «Saharasia» und www.orgonelab.org sowie auf www.berndsenf.de die Rubrik «Historische Entstehung und Ausbreitung von Gewalt».

Orgon-Akupunktur Dass die Akupunktur-Energie identisch ist mit der Orgonenergie und dass sich Akupunktur auch ohne Nadeln allein durch Einstrahlung konzentrierter Orgonenergie in Akupunkturpunkte praktizieren lässt, hat Professor Senf schon 1976 auf dem Weltkongress für Akupunktur in Berlin vorgetragen. Siehe hierzu Bernd Senf: «Wilhelm Reich – Entdecker der Akupunktur-Energie?» in: «Nach Reich» (Zweitausendeins). Später gab er dieser von ihm entwickelten Methode den Namen «Orgon-Akupunktur». Der Argentinier Carlos Inza hat aus diesen Grundlagen ein komplexes Behandlungssystem entwickelt und praktiziert damit seit rund 25 Jahren: www.acupuntura-orgon.com.ar.

Risiken im Umgang mit Cloudbustern Siehe hierzu James DeMeo: «So, You Want to Build a Cloudbuster?» Im Internet unter: www.orgonelab.org. Zum leichtfertigen Einsatz mit diesen oder ähnlichen Geräten aufzurufen, wie dies vor allem in der so genannten «Chembuster»-Szene um Don Croft und Georg Ritschl geschieht, hält Professor Senf für unverantwortlich.

Cloudbuster-Experimente durch Reich Siehe hierzu Wilhelm Reich: «Orop Wüste» (Verlag Zweitausendeins).

Cloudbuster-Experimente durch DeMeo James DeMeos diesbezügliche Veröffentlichungen finden sich in seiner Zeitschrift «Pulse of the Planet» sowie in einzelnen im Selbstverlag veröffentlichten Broschüren (Orop Arizona, Orop Israel). Siehe hierzu auch seine Webseite www.orgonelab.org. Auf www.berndsenf.de finden sich unter der Rubrik «Energetische Wetterarbeit nach Reich» einige Artikel von DeMeo und Senf. Einen sehr guten Überblick über die Geschichte des Cloudbusting und über konkrete Projekte und deren Auswertung vermittelt das Buch von Roberto Maglione: «Wilhelm Reich and the Healing of Atmospheres» (2007) – zu beziehen über www.naturalenergyworks.net.

Informationen zum Eritrea-Projekt Ein fast 40-seitiger Bericht über das Projekt «OROP Eritrea» von James DeMeo findet sich in seiner Zeitschrift «Pulse of the Planet», Nr. 5 (Heretic`s Notebook). Eine gute Zusammenfassung seiner Wetterarbeit ist über www.orgonelab.org/PressRelease2.htm im Internet zu finden.

Informationen zum Algerien-Projekt Siehe hierzu: «Wüstenbegrünung durch Integrale Umweltheilung», im Internet unter: www.desert-greening.com.

REICH: WEITERE INFORMATIONEN – Abbildung 2
REICH: WEITERE INFORMATIONEN – Abbildung 3
REICH: WEITERE INFORMATIONEN – Abbildung 4