Unsere Archive sind immer wieder für eine Überraschung gut. Seit über 60 Jahren wusste die Fachwelt so gut wie nichts Neues über den dunkelhäutigen Azzo Bassou zu berichten, einen ominösen »Affenmenschen« oder»überlebenden Neandertaler«, der um 1950 in Marokko für Schlagzeilen sorgte. Lediglich ein paar historische Fotos und Schilderungen zeugten von seinem äusserst kontroversen Erscheinungsbild. Nun sind überraschend vergessene Filmaufnahmen aufgetaucht, die Azzo in jungen Jahren zeigen (Fotos oben).

Azzo – so nannten seine Zeitgenossen einen merkwürdigen Menschen sonderlichen Aussehens, der um 1931 in Marokko, südlich von Marakesch, aufgetaucht sein soll. Augenzeugen, die den vermeintlichen »Affenmenschen« in den folgenden Jahren zu Gesicht bekamen, beschrieben ihn als »wilden Idioten, der in einer Höhle lebte und sich ausschliesslich von rohem Fleisch ernährt« habe.

stammte Azzo?

Handelte es sich bei ihm um einen noch lebenden prähistorischen Vorfahren des Menschen, wie manche spekulierten? Womöglich sogar um einen Neandertaler? Oder eher um einen geistig behinderten Homo Sapiens mit der angeborenen Entwicklungsbesonderheit Mikrozephalie, bei welcher der Kopf eine vergleichsweise geringe Grösse aufweist, wie andere vermuten? Im Gegensatz zu Journalisten und Kryptozoologen wie Professor Bernard Heuvelmans interessierte sich die Fachwelt nicht für den Sonderling.

Einer der wenigen, die sich Mitte der 1950er-Jahre überhaupt noch an Azzo erinnerten, war der französische Schriftsteller Jean Boullet. Im marokkanischen Vallée du Dadès versuchte er 1956 zu eruieren, was aus dem geheimnisumwitterten »Vorzeitmenschen« geworden war. Resultat: Azzo war noch am Leben, und Boullet gelang es, ihn erneut vor die Kamera zu locken.

Weitere Fotos aus der damaligen Zeit stammen von Professor Marcel Homet, einem französischen Ethnologen, der den Erdball Zeit seines Lebens nach Spuren versunkener Zivilisationen absuchte.

Anfangs der 1970er-Jahre heftete sich die italienische »Associazione Studi Preistorici Internazionale« in der südmarokkanischen Sahara auf Azzos Spuren. »Als wir – nicht ohne Schwierigkeiten – die Oase von Sidi Fillah erreicht hatten, baten wir den Häuptling des Dorfes um Gastfreundschaft«, berichtete der damalige Expeditionsteilnehmer Mario Zanot später. »Er gab zu, dass Azzo in der Oase begraben lag, und erklärte dann, seine Woher Knochen seien ›unantastbar‹: ›Der Mann‹, sagte er uns im Vertrauen, ›war nicht ganz normal. Er lief nackt herum, benutzte nur rudimentäre Gerätschaften und konnte nur ein paar, oft unverständliche Worte artikulieren.‹« Unerwarteter Archivfund Völlig überraschend sind unlängst nun weitere historische Fotos sowie verloren geglaubte Filmaufnahmen von Azzo aufgetaucht, die im Herbst 2018 vom Aljazeera-Journalisten und Marokko-Experten Said Salmi auf YouTube hochgeladen wurden – wenngleich nur in mässiger Bildqualität. Der Streifen zeigt den Sonderling in jungen Jahren und nährt aus heutiger Sicht den Mikrozephalie-Verdacht, wenngleich viele Fragen offen bleiben.

Leider gelang es »mysteries« trotz mehrfacher Anfrage nicht, Said Salmi bis Druckbeginn persönlich zu erreichen, um ihm weitere Details über besagten DokumentarÀlm zu entlocken.

Wer Azzos Spur dennoch folgen will, Àndet die Aufnahmen, samt arabischem Kommentar, auf Salmis persönlichem YouTube-Kanal, hochgeladen am 1. September 2018.

Letzter Affenmensch? Oder »nur« ein verstossener Behinderter? – Abbildung 2
Letzter Affenmensch? Oder »nur« ein verstossener Behinderter? – Abbildung 3
Letzter Affenmensch? Oder »nur« ein verstossener Behinderter? – Abbildung 4
Letzter Affenmensch? Oder »nur« ein verstossener Behinderter? – Abbildung 5
Letzter Affenmensch? Oder »nur« ein verstossener Behinderter? – Abbildung 6
Letzter Affenmensch? Oder »nur« ein verstossener Behinderter? – Abbildung 7
Letzter Affenmensch? Oder »nur« ein verstossener Behinderter? – Abbildung 8
Letzter Affenmensch? Oder »nur« ein verstossener Behinderter? – Abbildung 9
Letzter Affenmensch? Oder »nur« ein verstossener Behinderter? – Abbildung 10

Um das explosive Thema »Deutsche Atombombe« zu bearbeiten, wie ich das seit nunmehr 20 Jahren tue, bedarf es manchmal auch etwas Ironie. Insofern können wir uns glücklich schätzen und unserem Schöpfer dafür danken, dass wir die US-Amerikaner zu Freunden haben. Ansonsten wüssten wir vielleicht gar nicht, dass die Deutschen während des Zweiten Weltkrieges nur Zweite im Rennen um die Reaktortechnik und die Nuklearwaffe wurden. Damit wir das auch ja nicht vergessen, rühren deutsche Establishment-Medien immer mal wieder den (k)alten, längst überholten Informationsbrei auf, der viel mit Propaganda, aber kaum etwas mit der Wahrheit zu tun hat, wobei sie manchmal tatkräftig von wissenschaftlichen Experten aus»God’s own Country«, den USA also, unterstützt werden.

Das wohl aktuellste Beispiel hierfür findet sich auf der Internetseite von »n-tv« und war am 6. Mai 2019 wie folgt betitelt:»Erkenntnis von US-Forschern: Nazis hätten Atomreaktor bauen können.« Potztausend: Welch grandiose Neuigkeit! Mein Ko-Autor Edgar Mayer und ich staunten nicht schlecht, wobei es nicht diese uralte Kamelle war, die uns verstört den Kopf schütteln liess, sondern die Tatsache, dass etwas, das seit Jahrzehnten hinlänglich bekannt ist, einmal mehr als Neuigkeit verkauft wurde: Der bei Kriegsende geplante Reaktorversuch im schwäbischen Haigerloch, die dort verwendeten Uranwürfel und das Schwere Wasser. Ebenso wie die seit langer Zeit gesicherte Tatsache, dass dieser Reaktor, hätte er über mehr dieser Metallwürfel und auch über eine grössere Menge Schweren Wassers verfügt, »kritisch« geworden wäre, also selbständig hätte Energie erzeugen können. Weil die beiden genannten Materialien aber nicht in ausreichenden Mengen zur Verfügung standen, wurde aus dem Reaktorversuch nichts – vielleicht zum Glück für Haigerloch und seine Bewohner.

»n-tv« berichtete hoch exklusiv zum Hintergrund der neuesten US-Experten-Recherchen: »Alles fing mit einem kleinen, dunklen und ungewöhnlich schweren Würfel aus Metall an, der im Jahr 2013 auf dem Schreibtisch des US-Forschers Timothy Koeth von der Universität in Maryland landete. Eine beiliegende, mysteriöse Botschaft lautete: ›Aus dem Reaktor, den Hitler zu bauen versucht hatte.‹ Dies setzte eine Recherchearbeit in Gang, an deren Ende Koeth und seine Kollegin Miriam Hiebert zu dem Schluss kamen: ›Die Deutschen hätten einen Atomreaktor bauen können!‹, berichteten sie 2019 im Magazin ›Physics Today‹.« Uralte Klischees – statt brandneuer Fakten Dass man so etwas 2019 (!) in einem wissenschaftlichen Physikjournal veröffentlicht, lässt tief blicken, zumal die Aussage »Die Deutschen hätten einen Atomreaktor bauen können« an sich schon völlig falsch ist: Natürlich hatten die Deutschen einen Reaktor gebaut. Sogar mehrere. Nur hatten sie denjenigen in Haigerloch nicht zum Laufen gebracht, weil, wie erwähnt, nicht genügend Material in Form von Uranwürfeln und Schwerem Wasser vorhanden war.

Der Artikel bemühte in der Folge weitere uralte Klischees: Während die Amerikaner alle Kräfte bündelten, um a) einen funktionierenden Atomreaktor und b) dann auch ihre Atombombe zu entwickeln, arbeiteten die Deutschen in verschiedenen Gruppen. Es werden drei genannt, die in Berlin, bei Gottow und in Leipzig wirkten. Wobei man ähnliche Aktivitäten in Böhmen/ Mähren, Schlesien, Thüringen, Norddeutschland und andernorts seltsamerweise einmal mehr zu erwähnen vergass.

Nicht zuletzt aufgrund dieser Zersplitterung der Kräfte sei es mit dem Bau eines deutschen Atomreaktors nur äusserst langsam vorangegangen. Das Modell in Haigerloch hätte vielleicht kritisch werden können, wenn – ja wenn neben den dort verwendeten 660 Uranwürfeln noch 400 weitere geliefert worden wären, für deren Existenz die oben genannten Amerikaner in Akten, die im US-Nationalarchiv entdeckt worden waren, einen neuen Hinweis fanden. Die vermutlich einzige erwähnenswerte Neuigkeit in besagter Fachpublikation – siehe dazu auch Seite 25 ff.

Man kann einmal mehr nur den Kopf schütteln angesichts solcher Darstellungen, deren Urheber immer noch nicht begriffen zu haben scheinen, dass die ganze Haigerloch-Geschichte nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver war und zudem seit Jahrzehnten keine Neuigkeiten bietet. Der bekannte Schriftsteller Franz Kurowski äusserte sich – und da- ◄ Demontage des Reaktors im Haigerloch-Keller (1945) durch amerikanische Spezialisten.

Ausgabe 4/2019 bei war er keineswegs der Erste – bereits vor mehr als 35 Jahren in seinem Buch»Bedingungslose Kapitulation. Inferno in Deutschland 1945« wie folgt zum Thema:»Prof. Dr. Gerlach begab sich nun nach Haigerloch, um sich dort vom Stand der Dinge zu überzeugen. Danach kehrte er nach Stadtilm zurück und gab Weisungen, alles Material auf Kraftwagen zu verladen und nach Haigerloch zu schaffen. Mit der Führung dieses Konvois wurde Dr. Erich Bagge beauftragt. Dr. Wirtz fuhr ebenfalls mit dem Materialtransport nach Haigerloch. Die Kolonne traf Ende Februar dort ein. Damit standen Heisenberg in Haigerloch 1,5 Tonnen Uranwürfel, 1,5 Tonnen Schweres Wasser und 10 Tonnen Graphitwürfel zur Verfügung. Diese wurden schliesslich in den neuen Atommeiler B VIII eingefüllt. Er war in einer Höhle bei Haigerloch eingebaut. Ende Februar war dann die Uranmeiler-Anordnung für den letzten Grossversuch bereit. Prof. Dr. Heisenberg und Dr. Wirtz leiteten diesen Versuch.

Es zeigte sich, dass dieser Uranmeiler alle bisher durchgeführten Versuche weit übertraf. Man konnte nunmehr jenen entscheidenden Punkt ausrechnen, an dem der Reaktor kritisch wurde.

Eine Kettenreaktion stand durchaus im Bereich des Möglichen.

Aber dann wurde der Meiler doch nicht kritisch, zum Glück für die beteiligten Wissenschaftler. Die Schutzvorrichtungen entsprachen in keiner Weise den Gefahren, die sich ergeben hätten.

Man musste mehr Schweres Wasser und mehr Uran in den Meiler einbringen, damit er endgültig kritisch wurde. So weit kam man aber in Haigerloch nicht, denn die benötigte doppelte Menge an Schwerem Wasser und Uran stand nicht mehr zur Verfügung.« Demnach war bereits im Jahr 1983 (!) schon all das bekannt, was der »n-tv«-Artikel und die beiden US-Experten jetzt als Ergebnisse ihrer Recherche als Neuigkeit darzustellen versuchten. Die Frage muss erlaubt sein: Was soll das Ganze, ausser man geht davon aus, dass die alte falsche, etablierte Geschichtsschreibung in Bezug auf die deutsche Atomwaffenforschung wieder aufpoliert werden soll, damit die sich dafür Interessierenden nicht auf seltsame Gedanken kommen und alternativen Darstellungen Glauben schenken?

Selbst der »Spiegel« kocht nur mit Wasser. Zur Erinnerung: Bereits vor zehn Jahren, am 19. März 2009, hatte auch der »Spiegel« mit Bezug auf die während des Zweiten Weltkrieges betriebene deutsche Atomwaffenforschung einen Artikel publiziert, der die deutsche Leistung ebenso zu diskreditieren versuchte, indem man behauptete, die Amerikaner hätten die möglichen deutschen Fortschritte auf dem Gebiet der Physik völlig überschätzt. Und wieder ging es um einen Uranwürfel beziehungsweise ein Fragment davon und zudem um eine Uranmetallplatte. Die damalige Artikelüberschrift lautete »›Heisenberg- Würfel‹ verrät Details über Hitlers Atomprogramm«.

Die zusammenfassende Erklärung behauptete: »Karlsruher Forscher haben neue Erkenntnisse gewonnen, wie weit das Kienberg bei Luisental (Thüringen). Ein weiterer potenzieller Reaktorstandort. (Foto: Mehner) Atomprogramm des Dritten Reichs wirklich fortgeschritten war.

Uranproben aus dem letzten Labor erzählen die erstaunliche Geschichte des Projekts – die USA lagen in ihrer Einschätzung über Hitlers Wissenschaftler falsch.« Sollte heissen: Die Amerikaner standen umsonst Ängste in Bezug auf eine deutsche Atombombe aus. Diese gab es nicht, weil es den deutschen Wissenschaftlern nicht einmal gelang, einen Reaktor kritisch werden zu lassen. Thema der vom »Spiegel«- Artikel diskutierten Untersuchungen war, wie bereits erwähnt, ein Uranwürfel und eine Uranmetallplatte aus dem Heisenbergschen Bestand, die allerdings nie Gegenstand eines laufenden Reaktors waren: »Der intakte Würfel und das Fragment wurden Der nachgebaute Reaktor im heutigen Haigerloch-Museum.

Ausgabe 4/2019 23 Autor Thomas Mehner. Seit Jahrzehnten dokumentiert er Widersprüche in der deutschen Geschichtsschreibung.

demnach spätestens im Herbst 1943, die Uranplatte schon Mitte 1940 hergestellt. Anhand der chemischen Verunreinigungen konnten die Forscher die Proben der Uranmine Joachimsthal zuordnen. Das wichtigste Ergebnis aber: ›Der Würfel hat kaum Neutronen abbekommen‹, so Mayer (einer der beteiligten Wissenschaftler). Das lege nahe, dass der Uranverein ›weit davon entfernt war, eine selbsterhaltende Kettenreaktion zu erschaffen‹.« Deshalb kam der Artikel auch zu dem Ergebnis: »Die Analysen brachten auch eine zentrale historische Erkenntnis: Heisenberg und seinen Kollegen ist, soweit es das untersuchte Material verrät, keine Plutonium-Herstellung gelungen. Hätten die Wissenschaftler eine Atomwaffe herstellen wollen, wäre es technisch leichter gewesen, sie auf Basis dieses Stoffs zu bauen. Doch in den Proben suchten die Karlsruher Wissenschaftler vergebens nach Plutonium, das aus einem Reaktorbetrieb stammte.« Heisenbergs Projekt war unbedeutend – und irreführend Genau genommen war das ebenfalls nichts Neues, sondern ebenso Altbekanntes. Für die breite Masse dagegen, die diesen Artikel las, war damit klar, was sie ohnehin schon seit Jahrzehnten zu wissen glaubte: Es gab keine deutsche Atombombe, die deutsche Wissenschaft hatte zwar die Grundlagen dafür geschaffen, war aber anschliessend weit hinter das Niveau der amerikanischen Entwicklungen zurückgefallen. Indes wurde bei dieser Schlussfolgerung vergessen zu erwähnen, dass Heisenberg nicht die Kapazität im Deutschen Reich war, der man ein solches Projekt anvertraut hätte. Es gab andere, die es schafften und die unter strengster Geheimhaltung und mit falschen Identitäten den Erfolg generierten.

Bemerkenswert bleibt somit, dass vonseiten der Medien immer noch und immer nur auf die Heisenberg-Gruppe bezie- Warum werden weitere Nachforschungen bis heute verhindert?

hungsweise auf die Forschungen beim Kaiser-Wilhelm-Institut (KWI) Bezug genommen wird, um ja nicht andere, zwischenzeitlich bekannt gewordene Informationen in die Betrachtungen einbeziehen zu müssen, wobei mittlerweile offensichtlich ist, dass Heisenberg als Theoretiker eine völlig untergeordnete Rolle spielte. Sein Projekt in Haigerloch war die für die Alliierten gedachte Ablenkung: unfertig, unbedeutend, irreführend. Die»Bombe« wurde von anderen Experten realisiert, deren Namen teils unbekannt blieben, teils heute so gut wie vergessen sind.

Weshalb wird Diebner so wenig Beachtung geschenkt?

Insofern seien folgende kritische Fragen erlaubt: Was ist mit dem Versuchsreaktor in Gottow bei Berlin? Was ist mit demjenigen von Stadtilm, und was ist mit anderen (in Thüringen) gelegenen Standorten, die diesbezüglich einer genauen Betrachtung und Untersuchung unterzogen werden müssten?

Warum wird der Gruppe um Kernphysiker Kurt Diebner, der in Gottow und Thüringen arbeitete beziehungsweise arbeiten liess, so wenig Beachtung geschenkt? Weshalb interessiert sich niemand für die mit der deutschen Atomforschung und der Atomwaffe verbundenen Projekte, die durch die Grossindustrie realisiert wurden, beispielsweise bei Skoda, das seinerzeit zum Krupp-Konzern gehörte?

Wieso recherchiert kein Vertreter der Qualitätsmedien zu den Arbeiten der Deutschen Reichspost unter ihrem Minister Dr.

Ohnesorge, der selbst ausgebildeter Physiker war und spätestens ab dem Jahr 1943 mit dem Reichsführer SS Heinrich Himmler und dessen Schutzstaffel daran arbeitete, die Atomwaffe zu realisieren? Weshalb wurden neuzeitliche Nachforschungen (Bohrungen) im Bereich des thüringischen Jonastals und eines Gebietes westlich von Arnstadt blockiert, indem man das Gebiet mit Wirkung vom Dezember 2007 zur Trinkwasserschutzzone, Stufe 2, machte, woraufhin derartige Explorationen unterbleiben mussten?

Fakt bleibt zudem, dass im Raum des thüringischen Truppenübungsplatzes Ohrdruf seit den 1930er-Jahren Bauarbeiten liefen, um Untertageanlagen zu schaffen, die besonderen Forschungen dienen sollten, nachdem bereits in den 1920er-Jahren im Umfeld der thüringischen Stadt Ilmenau die Reichswehr hoch geheime Massnahmen ergriffen hatte, um die Bestimmungen des Versailler Vertrags zu umgehen. Die deutsche Kriegsmarine entwickelte dort im Untergrund nicht nur die U-Boot-Waffe weiter, sondern betrieb auch andere Untersuchungen im näheren und weiteren Umfeld, die ungewollterweise im Jahr 1924 zu einer Explosion nahe des kleinen Örtchens München (nicht zu verwechseln mit der bayerischen Landeshauptstadt) führten, in deren Folge man sich mit der Atomforschung näher zu beschäftigen begann. Leider ist hier nicht der Platz, über alles zu berichten.

Denjenigen, die dem Thema gegenüber ablehnend eingestellt sind oder skeptisch bleiben, aber auch jenen, die selbst recherchieren, gebe ich einen weiteren Hinweis: Zwischen den thüringischen Gemeinden Luisenthal und Crawinkel liegt – nicht allzu weit vom Truppenübungsplatz Ohrdruf entfernt – der Kienberg.

Ausgabe 4/2019 Würde man diesen Berg mit den heute verfügbaren modernsten wissenschaftlichen Ausrüstungen untersuchen, besser noch einen Satelliten-3D-Scan realisieren, könnte man das eruieren, was andere und meine Wenigkeit seit Jahren behaupten: Eine der Forschungsstätten, die das Material für die deutsche Atomwaffe lieferten. Vor gar nicht allzu langer Zeit stiess ein Bohrteam dort bereits auf etwas, was es nach ofÀzieller Lesart gar nicht hätte geben dürfen in 30 Metern Tiefe: Beton! Der entsprechende Bohrbericht liegt dem Autor dieses Artikels vor. Warum hat man die Arbeiten nicht fortgesetzt? Kein Geld, keine Lust, kein Rückgrat?

Von Skeptikern hört man immer nur Behauptungen, warum etwas nicht so oder so gewesen sein kann. Wann werden sich diese Personen einmal organisieren, Geld beschaffen und umfangreichste Forschungen vornehmen, um das, was andere und ich behaupten, endgültig zu widerlegen? Natürlich werden sie nichts dergleichen tun, denn die Gefahr, doch auf etwas Ungewöhnliches zu stossen, ist viel zu gross. Zudem ist es viel gemütlicher, vom Schreibtisch aus zu agieren und alle, die etwas Gegenteiliges tun und nach der Wahrheit suchen, in Bausch und Bogen zu verdammen.

Und die gute Nachricht? Unsere »Erbsenzähler« haben neue Informationen, neue Erkenntnisse und damit das, was man allgemein Fortschritt zu nennen pÁegt, noch nie verhindern können. Das lässt hoffen, dass es auch diesmal so sein wird – und daran wird auch die Propaganda der Mainstream-Medien nichts ändern, deren Vertreter ohnehin nur zeigen, wie faktenresistent und wahrheitsfürchtend sie sind.

Hitlers Uran-Würfel: Landeten sie in Amerikas Atombomben?

Also doch! Nun müssen auch US-Wissenschaftler einräumen, was hiesige Alternativforscher seit Jahrzehnten behaupten: Deutschlands Atomprogramm war bei Kriegsende weitaus fortgeschrittener als offiziell bekannt – und vieles darüber wird uns von den Siegermächten nach wie vor verschwiegen.

Darunter auch der Verbleib etlicher Uran-Würfel, die nach Kriegsende nicht zuletzt in Garmisch-Partenkirchen auftauchten und kurze Zeit später spurlos wieder verschwanden.

»Neben den 664 Uranwürfeln von Haigerloch in Deutschland gab es bei Kriegsende noch 400 weitere solcher Würfel«, wie Timothy Koeth und Miriam Hiebert (Foto links) nach langjährigen Recherchen am 1. Mai 2019 in der Fachzeitschrift »Physics Today« überraschend zu Protokoll gaben. »Diese zusätzlichen Würfel stammten aus der mit Heisenbergs Team konkurrierenden Forschergruppe um Kurt Diebner. Hätten die Deutschen ihre Ressourcen gebündelt, statt sie zwischen rivalisierenden Experimenten aufzuteilen, dann hätten sie vor Kriegsende vielleicht einen funktionierenden Atomreaktor zustande gebracht.« Was mit besagtem Material nach Kriegsende geschah? »Die Würfel aus Haigerloch wurden fast vollständig in die USA gebracht.« Und die restlichen 400 Stück? »Historische Dokumente in den US-National Archives, die wir einsehen konnten, sprechen dafür, dass die Mehrheit dieser Uranwürfel letztlich in der Sowjetunion gelandet sein dürfte«, konstatieren Koeth und Hiebert, die sich nun international auf Spurensuche begeben wollen und dafür eine spezielle Homepage eingerichtet haben, um allfällige Hinweise aus aller Welt auszuwerten.

Falsch informiert?

Was den beiden entgangen zu sein scheint: Bereits 2006 enthüllte nicht zuletzt unser Mitarbeiter Lothar Stanglmeier weitere Informationen über entsprechende Funde in Garmisch-Partenkirchen und Oberbayern. Anbei seine damaligen sowie aktuellere Erkenntnisse, die »mysteries« dieser Tage selbstverständlich auch den Amerikanern übermitteln wird – in der Annahme, dass man sie dort bestenfalls zur Kenntnis nimmt.

Ausgabe 4/2019 25

Man kann angesichts den Kopf schütteln. – Abbildung 2
Man kann angesichts den Kopf schütteln. – Abbildung 3
Man kann angesichts den Kopf schütteln. – Abbildung 4
Man kann angesichts den Kopf schütteln. – Abbildung 5

Seit Jahren fördern Hobby-Ausgräber in mexikanischen Bundesstaaten Relikte mit teils futuristisch anmutenden Darstellungen zu Tage. »Alles neuzeitliche Fälschungen«, sagen lokale Archäologen – und mit ihnen auch Experten in unseren Gefilden, obwohl sie besagte Relikte nie persönlich zu Gesicht bekamen. Eine von »mysteries« mitfinanzierte Thermolumineszenz-Datierung erbrachte nun überraschende Resultate.

Herbst 2018: Tomas Hrico ist in Mexico unterwegs. Auf eigene Faust besucht der 32-jährige slowakisch-schweizerische Hobby-Forscher zusammen mit lokalen Begleitern so manchen Sammler kontroverser Objekte aus älterer und neuerer Zeit in den Bundesstaaten Guanajuato und Jalisco.

Alle Kontaktpersonen empfangen ihn auffällig offenherzig.

Manche ihrer Raritäten scheinen ihm authentisch, andere fragwürdiger. Manche der Relikte werden ihm »offiziell« präsentiert, andere lediglich in schummrigen Privaträumen. Manche zeigen klassisch anmutende Azteken-Motive, andere wiederum bizarre Göttermotive, die an Aliens oder UFOs erinnern: Ein faszinierendes Sammelsurium an kontroversen Relikten. Aberhunderte – wenn nicht sogar Tausende von Figuren, Gefässen und weiteren Kuriositäten. Zu umfangreich, um samt und sonders als Fälschungen abgetan zu werden. Und von Archäologen dennoch verschmäht. Weil sie nicht in die gängigen Schubladen passen (»mysteries« Nr. 1/2019).

Auf seinem Trip zwischen Vergangenheit und Gegenwart kommt Tomas Hrico aus dem Staunen nicht heraus. Umso mehr, als ihn – entgegen aller Befürchtungen – keiner der lokalen Sammler abzocken oder ihm irgendetwas gegen Bares aufschwatzen will. Besonders beeindruckt hat ihn nicht zuletzt die Privatsammlung von Gonzalo Franco Martinez. Der Physiker, der laut eigenen Angaben an der renommierten National Autonomous University of Mexico (UNAM) studiert hat, lebt im mexikanischen Teocaltiche im Bundesstaat Jalisco, erforscht seit Jahrzehnten das UFO-Phänomen und besitzt ebenfalls eine Sammlung ungewöhnlicher präkolumbianischer Kunstobjekte, von denen manch eines selbst Kenner verblüffen dürfte. Kaum ein Forscher aus Europa hat seine kuriose Kollektion bis heute zu Gesicht bekommen. Keine deutschsprachige Zeitschrift hat bislang darüber berichtet.

»Überraschend erlaubte mir Gonzalo Franco Martinez, seine Objekte abzulichten, ohne dafür Geld zu verlangen«, erzählt Tomas Hrico. Wann und wie der Sammler aus Jalisco seine »Prunkstücke« über all die Jahre zusammentragen konnte, soll ofÀziell ein Geheimnis bleiben: »Interessant genug, dass er mich persönlich auf den örtlichen ›Cerro de los Antiguos‹ (›Hügel der Alten‹) führte, wo sich auf einer riesigen Fläche noch heute jede Menge Scherben und Spuren ähnlicher Artefakte Ànden lassen.« Teocaltiche gilt als eine der ältesten Siedlungen mit hispanischem EinÁuss. Ihre Anfänge reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück. 1530 wurde sie von den spanischen Konquistadoren erobert. Der»Cerro«, ein rund 30 Meter hoher Hügel, wird von manchen Einheimischen als antike»Pyramide« oder Grabmal gedeutet. Hrico: »Vorbei an Stacheldraht und dichtem Gestrüpp wurden mir dort mehrere mittlerweile wieder zugeschüttete Erdgruben gezeigt, wo manche der ungewöhnlichen Artefakte zu Tage gefördert worden sein sollen…« Ebenso wie ein weiterer Sammler aus Mexiko überliess Gonzalo Franco Martinez dem interessierten Globetrotter vor seiner Rückreise kostenlos Unterwegs in Mexiko: Tomas Hrico (l.) und Gonzalo Franco Martinez.

30 Ausgabe 4/2019 Probenentnahme im Labor Kotalla. Rechts das Titelblatt des mehrseitigen Analysereports, den Hrico in Auftrag gab.

das eine oder andere Stück aus seinem Fundus – in diesem Fall drei winzige Objekte aus gebranntem Ton. Mit einer gehörigen Portion Glück gelang es Hrico, sie durch den Zoll nach Europa zu lotsen. Darunter auch ein stilisiertes »Mini-UFO« aus gebranntem Ton, rund 1,5 Zentimeter hoch und zwei Zentimeter breit.

Datierungsanalyse in Baden-Württemberg Im Gegensatz zu Jade-Schmuckstücken oder Steinen lässt sich Keramik wissenschaftlich verlässlich datieren. Also packte Tomas Hrico die Chance und brachte sein»Mini-UFO« im März 2019 zum bekannten»Labor Kotalla« in Haigerloch (Baden- Württemberg), um davon vor seinen Augen zwecks Thermolumineszenz-Analyse eine Probe nehmen zu lassen. Auf Wunsch von »mysteries« dokumentierte der Hobby-Forscher besagten Prozess aus Beweisgründen auch fotograÀsch.

Vorgenommen wurde die Analyse durch den Gutachter Benjamin Kotalla (34), der seinen Vater als Mitglied im »Bundesverband öffentlich bestellter vereidigter Kunstsachverständiger sowie qualifizierter Kunstsachverständiger e.V.« im dortigen Institut seit rund zehn Jahren tatkräftig unterstützt. Das mittlerweile schriftlich vorliegende Analyseresultat lässt aufhorchen:»Rund 1000 Jahre alt, plus/minus 15 Prozent« dürfte besagtes Objekt aus der Sammlung von Gonzalo Franco Martinez laut Gutachten sein. Kein endgültiger Beweis für die Authentizität dessen gesamter Sammlung, wie Hrico weiss – »aber doch ein klarer Hinweis, dass sich darunter auch historisch authentische Objekte beÀnden«. Kommt dazu, dass die Analyse eines weite ren, grösseren Objekts aus besagter Kollektion durch russische Forscher um Oleg Elistratov unlängst ganz ähnliche Altersangaben erbrachte: »1050 Jahre, +/- 15 Prozent«.

Zumindest was die Datierung besagten »Mini-Objekts« betrifft, kann eine neuzeitliche Fälschung damit so gut wie ausgeschlossen werden, wie Benjamin Kotalla auf Nachfrage bestä tigt – auch wenn es durchaus Manipulationsmethoden gäbe:»Eine Variante bestünde beispielsweise darin, altes Material kleinzureiben und es zu einem neuen Objekt CT-Scans seien derlei Tricksereien indes leicht feststellbar. Beim »Mini-UFO« in Hricos Besitz mache eine zusätzliche CT-Scan-Analyse allerdings wenig Sinn. Kotalla: »Bei einem derart kleinen Objekt ist es höchst unwahrscheinlich, dass es aus unterschiedlichen Tonmaterialien in aufwändiger Arbeit neu ›zusammengeklebt‹ wurde.« Umso mehr, als der Schweizer noch zwei weitere Artefakte erhielt, für die er ebenfalls keinen Cent springen lassen musste.

lb. ■

Ausgabe 4/2019 31

Mexikos »Alien-Relikte«: Sind sie über 1000 Jahre alt? – Abbildung 2
Mexikos »Alien-Relikte«: Sind sie über 1000 Jahre alt? – Abbildung 3
Mexikos »Alien-Relikte«: Sind sie über 1000 Jahre alt? – Abbildung 4
Mexikos »Alien-Relikte«: Sind sie über 1000 Jahre alt? – Abbildung 10
Mexikos »Alien-Relikte«: Sind sie über 1000 Jahre alt? – Abbildung 11

Verschollene Seiten aus dem Voynich-Manuskript?

Nein – diese Pergamentseiten sind nicht Jahrhunderte alt, auch wenn sie an das bis heute unentschlüsselte Voynich-Manuskript aus dem 15. Jahrhundert erinnern. Vielmehr erlaubt diese FotograÀe einen Áüchtigen Blick auf das Àktive Buch der ersten Jedi-Ritter, das für den letzten »Star Wars«-Film als kostbares Leder-Unikat gefertigt wurde, auf der Leinwand aber nur für Sekundenbruchteile zu sehen war. Eine Einweihung in diese geheime »Bibel aus einer fernen Galaxie« und noch viel mehr enthüllt der neue Bildband »The Art of Star Wars: The Last Jedi«. Wie Historiker der Zukunft besagte Zeichnungen wohl deuten, falls sie diese Jahrtausende nach unserer Zeit zerÁeddert in die Finger bekommen?

Nanu?! Das sieht ja aus wie... – Abbildung 2
Nanu?! Das sieht ja aus wie... – Abbildung 3
Nanu?! Das sieht ja aus wie... – Abbildung 4
Nanu?! Das sieht ja aus wie... – Abbildung 5
Nanu?! Das sieht ja aus wie... – Abbildung 6

Kürzlich entdeckte Steinritzungen im Nordwesten Afrikas werfen faszinierende Fragen auf: Stürzte über Marokko in grauer Vorzeit ein gewaltiger Meteorit mit Feuerschweif vom Himmel? Versetzte ein gewaltiger Kugelblitz unsere Ahnen in Angst und Schrecken? Oder wollten sie uns mit ihren Petroglyphen eine bislang unbekannte UFO-Sichtung aus der Vorzeit überliefern?

Experten um den Geologieprofessor Abderrahmane Ibhi (Foto links) von der Ibn Zohr Universität in Agadir haben in der Fachzeitschrift »Archaeoastronomy and Ancient Technologies« Fotos bislang unbekannter Petroglyphen aus Marokko veröffentlicht.

Die offensichtlich sehr alten Ritzzeichnungen seien »aussergewöhnlich« und »einzigartig«, weil sie solcherart noch nie in alter marokkanischer Steinkunst dokumentiert werden konnten, schwärmen die Autoren.

Die versierten Geoforscher vermuten, dass die Darstellungen mit grosser Wahrscheinlichkeit einen vorzeitlichen Meteoriteneinschlag dokumentieren: »Die auf den von uns untersuchten Petroglyphen eingravierten Linien zeigen lange, gewellte Schwei-Ausgabe 4/2019 fe, die eine klare und sehr dynamische Ansicht eines Flugobjekts ergeben.« Die drei Petroglyphen-Steine seien im Oktober 2018 sowie im Januar 2019 »in Ida Ou Kazzou in der Provinz Essaouira, in der Region von Tiwrare etwa 100 Kilometer nördlich von Agadir gefunden« worden, wie Professor Ibhi gegenüber »mysteries« präzisiert.

Über den lokalen »Meteoritensammler« Ali Lamghari sowie anonyme Kontaktleute seien er und sein Team zu diesen seltenen Objekten gekommen. Es handelt sich dabei um einen Sandstein sowie zwei Kieselsteine mit detaillierten Ritzzeichnungen, jeweils um die 18 bis 35 Zentimeter breit und zwischen fünf und zwölf Zentimeter hoch. Zwei der Stücke konnten sie sogar käuflich erwerben.

Ein Künstler? Oder mehrere?

»Das erste Relikt zeigt einen Mann und eine Frau, die beim Anblick eines Meteors offensichtlich in Panik geraten«, beschreiben Abderrahmane Ibhi und Co. eine der drei Bildszenen. Auf dem zweiten ist ebenfalls »eine anthropomorphe Figur« zu sehen, »die vor einem riesigen Feuerball flieht«. Der Sandstein wiederum trägt die»Darstellung eines menschlichen Wesens sowie zweier Rinder unterschiedlicher Grösse, eines Meteors und einer Sonne mit konzentrischen Kreisen in der Mitte«.

Zusätzlich finden sich dort auch »zwei Inschriften aus so genannten Tifinagh-Zeichen« – Schriftsymbole der Tuareg, einem traditionsreichen, bis heute existenten nordafrikanischen Nomadenvolk.

»Diese schwer zu übersetzenden Zeichen sind ziemlich alt, es scheint derzeit aber unmöglich, sie exakt zu datieren«, konstatiert das Forscherteam.

Zumindest bei den Ritzzeichnungen auf dem Sandstein könne man nach eingehender Analyse davon ausgehen, dass sie von ein und demselben Künstler stammen. Einiges deute allerdings darauf hin,»dass die drei Petroglyphen, auch wenn sie die gleiche Szene darstellen, technisch und künstlerisch unterschiedlich sind«. Es scheine deshalb eher unwahrscheinlich, dass die Darstellungen trotz ihrer frappierenden Ähnlichkeit – »von derselben Hand und aus derselben Zeit« stammen. Allem Anschein nach gebe es ausserdem noch weitere Steinkunst dieser Art, berichtet Ibhi.

»Bei der Suche vor Ort wurden Fragmente weiterer Petroglyphen gefunden.« Mit der exakten zeitlichen Einordnung der Fundstücke tun sich die Wissenschaftler noch schwer: Alle drei sichergestellten Petroglyphendarstellungen (links und oben). Obwohl ihr genaues Alter noch unklar ist, scheinen sie definitiv nicht aus neuerer Zeit zu stammen.

»Die Datierung der untersuchten Petroglyphen stösst auf ein grundlegendes Problem, nämlich die Unmöglichkeit, diese Kunstwerke einem bestimmten Ort in der Region zuzuordnen«, so der Professor im Interview. Um den Entstehungszeitraum genauer eingrenzen zu können, habe sein Team deshalb Proben der Relikte für eine geochemische Analyse an ein spezialisiertes Labor der Universidad Nacional Autonoma von Mexiko geschickt. »Wir warten gegenwärtig noch auf deren Ergebnisse.« Die drei kuriosen Steindarstellungen werden unterdessen im Meteoritenmuseum der Universität von Agadir aufbewahrt, wo sie auch öffentlich zu sehen sind.

Sven Berger ■

Ausgabe 4/2019 11

Antiker »Feuerball« über Marokko: Ein Meteorit? Oder eher ein UFO? – Abbildung 3
Antiker »Feuerball« über Marokko: Ein Meteorit? Oder eher ein UFO? – Abbildung 4
Antiker »Feuerball« über Marokko: Ein Meteorit? Oder eher ein UFO? – Abbildung 6
Antiker »Feuerball« über Marokko: Ein Meteorit? Oder eher ein UFO? – Abbildung 8
Antiker »Feuerball« über Marokko: Ein Meteorit? Oder eher ein UFO? – Abbildung 9

Sakkaras unterirdisches Labyrinth zählt zu Ägyptens grössten Rätselstätten. Zwei Dutzend monumentale Riesen-Sarkophage bekommen Besucher im dortigen Serapeum zu Gesicht. Was kaum jemand weiss: In der faszinierenden Gruft befindet sich mindestens eine weitere monströse Sargwanne aus uralter Zeit, die bis heute geheim gehalten wird! Einmal mehr enthüllt»mysteries«, was Touristen nicht zu Gesicht bekommen und wovon selbst viele Ägyptologen bis heute keinen Schimmer haben.

1: Heutiger Eingang in die Anlage.

2: Kleine Galerie. Hier fand Mariette 6 im 19. Jahrhundert etliche Holzsärge voller Bitumen-Gemisch – aber keine mumifizierten Stiere.

3: Grosse Galerie. In ihren Nischen befinden sich die gigantischen leeren Steinsarkophage.

4: Das neuzeitliche, eiserne Tor zur geheimen Sargkammer. Für Touristen bleibt es bis heute verschlossen.

5: Eingestürzter Gang. Was sich dahinter wohl verbirgt?

6: Enger Gang, Wohin er führt, ist bis heute unklar.

Wer das ägyptische Serapeum in Sakkara als Tourist erkundet, versteht die Welt nicht mehr: Ein riesiger Sarkophag reiht sich in der dortigen Unterwelt an den nächsten. Jeder davon sagenhafte 60 bis 70 Tonnen schwer – aus einem einzigen Stück gefertigt. Bis zu vier Meter lang, über zwei Meter breit und ohne Deckel über zwei Meter hoch. Mindestens 2500 Jahre alt. Monströse Kolosse ohne Vergleich. Gefertigt aus Basalt oder Rosengranit aus dem 1000 Kilometer entfernten Assuan. Eine unverstandene »Begräbnisstätte«, wie sie selbst mit modernsten Werkzeugen kaum erschaffen werden könnte. Fantastische Inspirationsquelle für Science-Fiction-TV-Serien wie »Stargate«. Denn die 1851 von Auguste Mariette freigelegten Steinsärge enthielten in ihrem blitzblank polierten Innern wider Erwarten keine mumiÀzierten Apis-Stiere. Vielmehr waren sie bei ihrer Auffindung ausnahmslos leer! Ursprünglicher Sinn und Zweck? Unklar.

24 ebenso gigantische wie fusselfrei leergefegte Riesenwannen hatte der französische Ausgräber in den dortigen Katakomben laut offizieller Schreibweise entdeckt. Angeblich aus der Zeit um 600 v. Christus. Ihre tonnenschweren Deckel waren wie von Riesenhand sachte beiseite geschoben. Doch damit nicht genug: Bereits ein Jahr später stiess Mariette im dortigen Untergrund auf weitere Nebenkammern. Inhalt: Zerfallene Holzsärge aus der Zeit ab 1280 v. Chr. Kurz darauf wurde er erneut fündig und legte eine dritte Reihe von Gräbern ab 1550. v. Chr. frei.

In einigen davon entdeckte er eine stinkende, umhüllte Masse aus bitumenartigem Material (Erdpech) und Knochensplittern.

Beim Anfassen zerbröselte es zu Staub. Keinen einzigen mumifizierten Stier, wie ursprünglich erhofft, stellte der Ausgräber schlussendlich sicher, auch wenn in so manchem Fachbuch bis heute das Gegenteil fabuliert wird.

Ebenso umstritten bleibt, ob und wo der französische Abenteurer Paul Lucas (1664–1737) bereits über ein Jahrhundert vor Mariette dort unten herumkroch (»Voyage du sieur Paul Lucas fait en MDCCXIV, & c. par ordre de Louis XIV…«, Vol. ΙΙ, 1720). Noch verwirrender: Im Gegensatz zur Fachliteratur soll das Serapeum insgesamt weitaus mehr Sarkophage bergen als ofÀziell bekannt. Genauer beziffert sagenhafte 40 bis 70 Stück, wie mir bereits vor etlichen Jahren von einheimischen Experten hinter vorgehaltener Hand zugeÁüstert wurde: »Längst nicht alle Gänge der Anlage sind heute für Touristen zugänglich.« Das aktuell wohl naheliegendste Mysterium verbirgt sich derzeit rund 30 Meter entfernt vom offiziellen Eingangsbereich, linkerhand – versteckt hinter einer verriegelten gelben Metallpforte. Eintritt strengstens verboten! Zu sehen bekommt man die dortige Seitengruft und ihr antikes Erbe, wenn überhaupt, nur mit viel Glück. Bereits 2013 gelang es mir mit einigen Freunden wider Erwarten, ein paar Blicke in deren Inneres zu erhaschen.

»Pssst!«, hatte uns ein ägyptischer Wächter im unterirdischen Labyrinth zuvor unter der Hand immer wieder zugeflüstert.»Pssst!« – und noch einmal »Pssst!« – ehe er dank zunehmend mehr Schmiergeld schliesslich einen uralten Schlüssel unter seinem Gewand hervorkramte und uns das mächtige, verrostete Tor für ein paar Augenblicke aufsperrte.

Drei, vier Minuten mussten genügen, um im Dunkeln ein paar Schnappschüsse von einem weiteren, mit einer Plastikplane verhüllten Riesensarkophag und dessen ebenso monumentalem Deckel zu schiessen. Gegenüber, auf der rechten Seite: Eine offenbar erst kürzlich aufgeschlagene Trennwand, die im Schein unserer Taschenlampen eine weitere Kammer mit wannenartiger Vertiefung und Hieroglyphen am Boden offenbarte, ehe wir eilends wieder herausgescheucht wurden. Ebenso wie im selben Jahr bereits meine unabhängig davon agierenden Forscherfreunde Mathias Lang und Peter Kunz (Seite 18).

Gruft verwehrt? 2015 gelang es einem gut betuchten Globetrotter namens Igor Tochilnikov aus Prag, in der unterirdischen »Grauzone« überraschend ungehindert zu filmen. Ob mit offizieller Erlaubnis, darf  bezweifelt werden, da sich auf seinem YouTube-Video entgegen üblicher Gepflogenheit kein Amtsträger ins Szene setzt (»Serapeum Full Movie«). Kommt dazu, dass dort seit unserem Besuch offenbar erneut gebuddelt wurde, wie weitere aufgeschlagene Seitenkammern in Tochilnikovs Video vermuten lassen, von denen 2013 noch keine Spur zu sehen war.

Weshalb die behördliche Mauschelei – in einer Zeit, in der das Land am Nil mehr denn je auf Touristen angewiesen ist?

Was soll dort bis auf weiteres verborgen bleiben? Wer forscht hier – und auf Kosten von wem? Und welche kontroversen Kostbarkeiten wurden dort mittlerweile womöglich längst heimlich beiseite geschafft? Ein Narr, wer sich darauf Antworten von den zu bringen.

Um wagemutigen Spürnasen dennoch den Weg zum Ziel zu weisen, hat unser ortskundiger Mitstreiter Gregor Spörri in Zusammenarbeit mit »mysteries« kürzlich die weltweit wohl genaueste Skizze der rätselhaften Untergrundanlage angefertigt, die wir anbei exklusiv veröffentlichen. Gleichzeitig versuchte er mit ein paar Kollegen Ende Mai 2019 vor Ort ebenfalls einen Blick in die geheime Gruft zu werfen. Leider ohne Erfolg.

Doch damit immer noch nicht genug. Denn kürzlich tummelte sich auch unser österreichischer Kollege Reinhard Habeck einmal mehr im Land der Pharaonen, wo ihm unter der Hand ebenso Aufregendes zugeflüstert wurde. »Ich stöberte damals in der Bibliothek des Imhotep-Museums in Sakkara nach Quellen zum Serapeum«, erzählt er. »Dabei kam ich mit dem Ägyptologen Dr. Hatem El-Kereti ins Gespräch. Er wunderte sich darüber, dass ich mich für archäologische Ausgrabungen interessiere, obwohl ich kein Ägyptologe bin.« Bei dieser Gelegenheit machte besagter Altertumsforscher eine Bemerkung, die den Wiener aufhorchen liess: »Er sah mir in die Augen und murmelte dann in ernsthaftem Ton: ›Im südlichen Abschnitt des Serapeums wurde eine weitere Galerie entdeckt!‹ Ich war einigermassen perplex. Denn davon hatte ich noch nirgendwo gehört oder gelesen. Kein Wunder! Schliesslich sei die Entdeckung offiziell noch gar nicht publik, weil sie derzeit Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen bilde, wie mir Hatem El-Kereti verriet.« Bis zu 40 weitere, bislang unbekannte Riesensärge sollen sich Habecks Gewährsmann zufolge hinter einem verschlossenen Tunnel-Komplex verbergen, der in erweiterter Verlängerung zur »grossen Galerie« und ihren Nebengängen verläuft. Ähnliche Informationen also, wie sie »mysteries« bereits 2013 ebenfalls zu Ohren gekommen waren. Näheres dazu hofft der österreichische Globetrotter auf einer seiner nächsten Reisen in Erfahrung

2 Das Serapeum von Sakkara (Grafik: Gregor Spörri/Mysteries, 2019)

Sarkophage – Abbildung 4
Sarkophage – Abbildung 7
Sarkophage – Abbildung 8
Sarkophage – Abbildung 9

»Lebe lang und in Frieden!« So begrüssen und verabschieden sich Vulkanier in der TV-Serie »Star Trek« (»Raumschiff Enterprise«) seit 1967 mit gespreizten Fingern. Eingeführt wurde die nur mit viel Geschick nachahmbare Geste in der TV-Folge »Amok Time« (»WeltraumÀeber«). Doch: Wer hat den»Vulkanier-Gruss« eigentlich erfunden? Der 2015 verstorbene Spock-Darsteller Leonard Nimoy wusste es am besten.

Bereits 1975 klärte er seine Fans in Buchform auf: »In besagter Serienfolge begegneten Kirk, McCoy und ich selbst auf Spocks Heimatplaneten Vulkan der Hohepriesterin T’Pau.

Sie wurde in einer Sänfte getragen, und wir sollten gemäss Drehbuch einige Worte mit ihr wechseln. Da kam mir die Idee, dass hier etwas Besonderes passieren müsste. Dass wir eine spezielle rituelle Begrüssung erÀnden sollten.« Der Regisseur schloss sich Nimoys Vorschlag an. Den speziellen Handgruss mit den ungewöhnlich gespreizten Fingern musste der Spock-Darsteller aber nicht neu erÀnden. Vielmehr erinnerte er sich an ein Erlebnis aus seiner Kindheit:»Wir waren orthodoxe Juden und gingen regelmässig in die Synagoge. Ich sass zwischen meinem Vater und meinem Bruder, und an einer bestimmten Stelle des Gottesdienstes segneten uns die Kohanim, die Priestervertreter. Dabei musste die Gemeinde sich umdrehen und durfte nicht hinsehen. Als etwa neunjähriger Knabe schielte ich trotzdem zurück – und sah, wie die Kohanim zur Segnung ihre Finger entsprechend spreizten.« Der kleine Leonard war beeindruckt. »Ich übte diese Geste von da an jeden Tag.« Tatsächlich richten die jüdischen Priestervertreter ihre Finger auch heute noch V-förmig aus, wenn sie ihre Gemeinde segnen. Der so genannte »Aaronitische Segen« ist der älteste in der Bibel überlieferte Segen, den Gott Moses offenbarte.

»Er wird an bestimmten Feiertagen gesprochen«, bestätigt Yves Kugelmann, Herausgeber der jüdischen Zeitschrift»Tachles« und in jüngeren Jahren ebenfalls »Enterprise«-Fan.

»Auch heute noch werden die Finger bei uns derart gespreizt, und noch heute wendet sich die Gemeinde dabei von den Kohanim ab.« Das Zeichen, das die jüdischen Priestervertreter dabei mit ihrer Hand andeuten, so Kugelmann, symbolisiere »Shin«, den Anfangsbuchstaben von »Shaddai«, dem Allmächtigen.

Ausserirdischer Gruss oder jüdisches Segenszeichen? – Abbildung 2
Ausserirdischer Gruss oder jüdisches Segenszeichen? – Abbildung 3
Ausserirdischer Gruss oder jüdisches Segenszeichen? – Abbildung 4
Ausserirdischer Gruss oder jüdisches Segenszeichen? – Abbildung 5
Ausserirdischer Gruss oder jüdisches Segenszeichen? – Abbildung 6

Von der Urzeit bis zum Zweiten Weltkrieg: Dieses durchgehend farbig illustrierte Kompendium von mysteries-Herausgeber Luc Bürgin offenbart, was uns Historiker und Mainstream-Medien verheimlichen. Es enthüllt von A bis Z, was NICHT in unseren Geschichtsbüchern geschrieben steht.

Über 250 Farbfotos dokumentieren unterdrückte Entdeckungen, die Historiker und Archäologen in Erklärungsnot bringen: kontroverse Erkenntnisse, die unser Weltbild auf den Kopf stellen und enthüllen, was der Öffentlichkeit verschwiegen wird.

Verbotenes Wissen, das nie publik werden sollte. Ungelöste Rätsel und unbekannte Geheimnisse aus allen Epochen – von Deutschland bis zu den fernsten Inseln im Pazifik.

Aus dem Inhalt: Wussten Sie beispielsweise, dass die Freiheitsstatue ursprünglich Ägypten erleuchten sollte, ehe sie von Freimaurern nach Amerika entführt wurde? Oder dass Schüler von Leonardo da Vinci auch weibliche Jünger in ihr »Abendmahl« schmuggelten? Was hat es mit den rätselhaften Quecksilberfunden unter den Pyrami den von Teotihuacan auf sich? Und welche explosive Zeitbombe tickt bis heute unter dem Rathaus im bayerischen Bad Tölz?

Vertuscht der Vatikan die Existenz eines legendären Inka-Paradieses im Dschungel? Bewundern Touristen im Pariser Louvre eine moderne Fälschung der »Mona Lisa«? Sahen sich unsere Urahnen mit Dinosauriern konfrontiert? Ist Papst Franziskus Roms letzter Pontifex? Wussten die alten Inder bereits über Gentechnik Bescheid? Und welche geheimen Zahlenmysterien verbergen sich in der jüdischen Thora?

Hat US-Admiral Byrd den Nordpol nie erreicht? Wo liegt der verfluchte Goldkessel vom bayerischen Chiemsee? Befinden sich in der Cheopspyramide unentdeckte Schatzkammern der ersten Pharaonen? Landeten Ausserirdische einst in Peru? Hat Albert Einstein in jungen Jahren abgekupfert? Und weshalb sollte man den magischen Steinkreis von Stonehenge besser meiden?

Tauchen Sie mit dem Autor ein in die rätselhafte Welt unserer Vorfahren. Erfahren Sie, was es mit Mexikos Monsterkeller oder der legendären Schatzinsel auf sich hat – und bei welchen GPS-Koordinaten ein technologisches Artefakt aus grauer Vorzeit in einem europäischen Hochgebirge schlummert. Ganz zu schweigen vom dreistesten Tempelraub der Neuzeit, den Ägyptens Regierung bis heute hartnäckig verheimlicht … Ausgabe 4/2019 Luc Bürgin: Lexikon der verbotenen Geschichte – Verheimlichte Entdeckungen von A bis Z

  • gebunden • 304 Seiten • durchgehend
  • ISBN: 978-3864455629 • Preis: 22.99 €
Verbotene Geschichte: Der aktuelle Bestseller von Luc Bürgin – Abbildung 27

TOP-15 der aktuellen Verkaufsschlager

Im Auftrag der Eliten – Der Fall Herrhausen Dirk Pohlmann

Der Fall Herrhausen steht prototypisch für eine Reihe diverser weiterer Fälle: Olof Palme, Uwe Barschel, Ivo Nutarelli in Ramstein und eben auch Alfred Herrhausen mussten sterben, weil sie den interessen der politischen und wirtschaftlichen Eliten zuwider handelten oder aus Sicht ihrer Gegner die bestehende Struktur aus dem gleichgewicht zu bringen drohten. Der investigativjournalist Dirk Pohlmann widmet sich seit Jahren in vielen DokuÀlmen der Aufklärung von Begebenheiten, welche die Öffentlichkeit nie erfahren soll oder über die uns eine andere Wahrheit erzählt wird. Im Fall Herrhausen ist dies der Versuch, die RAF für den Mord an dem wohl innovativsten Deutsche-Bank-Chef verantwortlich zu machen.

Die Kräuter in meinem Garten S. Hirsch & F. Grünberger, 19.99 EUR Praxisbuch DMSO gabriela Schwarz, 12.99 eUR Über die Wahrheit stolpern Travis Christofferson, 8.99 EUR Dumm, dümmer, deutsch Christian Wolf, 19.99 EUR Wasserstoffperoxid Dr. Natalie Lauer, 9.99 EUR Die Smartphone-Epidemie Manfred Spitzer, 20.00 EUR Herzinfarkt – ein Medizinskandal Dr. Knut Sroka, 20.00 EUR 1918 – die Tore zur Hölle Dr. T. Jung & F. Georg, 19.99 EUR Der Schwan Andrew Collins, 22.99 eUR Jagd auf Skinwalker C. Kelleher & G. Knapp, 22.99 EUR Heilkräuter und Gewürze Sanja Loncar u.a, 29.90 EUR Atlas des menschlichen Körpers Beverly McMillan, 19.99 eUR Die MITO-Medizin Lee Know, 22.00 EUR Hanf heilt Wernard Bruining, 9.99 eUR MSM – der Wunderschwefel Dr. Jörg Conradi, 9.99 eUR

1 2 3 4 Westend, ISBN 978-3864892721, eUR 18.00 5 Unbekannter Nordschwarzwald – Orte der Kraft Georg und Karin Feichter 6 Der nordschwarzwald bietet einen besonderen Reichtum an bedeutenden Kraftorten. In ihrem neuen Geomantie-Führer beschreiben Georg und Karin Feichter touristisch erschlossene Orte unter neuen radiästhetisch-geomanti- 7 schen Gesichtspunkten, aber auch bislang unbekannte Kraftorte bei Naturheiligtümern, sakralen Bauten, Burgen und urbanen Zentren. Diese liegen 8 entweder einzeln oder folgen »den grossen Energielinien der Region«. Auf unterhaltsame Weise erläutert das Autorenpaar anhand detaillierter Skizzen und radiästhetischer Analysen, wie die Kräfte wirken und individuell genutzt 9 werden können, liefern Informationen zum historisch-kulturellen Hintergrund der Kraftorte und berichten von Sagen und Legenden, die sich um sie ranken.

10 Aquensis, ISBN 978-3954571802, eUR 19.80 11 Riss in der Matrix Werner Betz, Udo Vits und Sonja Ampssler 12 Jean de Rignies, ein Mann mit einer ungewöhnlichen Lebensgeschichte, hat uns ein ganz besonderes Vermächtnis hinterlassen. es besteht aus einem Heft mit hochumstrittenen, handschriftlichen Aufzeichnungen, die ihm ein 13 ausserirdischer UFO-Kommandant namens Lilor, dem er auf seinen Wanderungen in den französischen Pyrenäen immer wieder begegnet ist, diktiert 14 haben soll. In diesem Buch ist der gesamte Text erstmals im Original mit deutscher Übersetzung veröffentlicht. Hat uns Jean de Rignies mit seinen Aufzeichnungen den Beweis für Kontakte mit Ausserirdischen hinterlassen?

15 Sollte sich herausstellen, dass auch nur ein Teil des Inhalts zutrifft und wissenschaftlich bestätigt werden kann, gilt es umzudenken.

Ancient Mail, ISBN 978-3956522727, eUR 19.50 Bestsellerliste basiert auf den Verkaufszahlen des Kopp Fachbuchversands – www.kopp-verlag.de

bestseller – Abbildung 2
bestseller – Abbildung 3
bestseller – Abbildung 4
bestseller – Abbildung 5
bestseller – Abbildung 6
bestseller – Abbildung 7
bestseller – Abbildung 8

Je länger wir leben, desto mehr Geheimnisse gibt unsere Vergangenheit preis: 2014 entdeckten Unterwasserforscher in einem Schiffswrack vor der Insel Al Hallaniyah im Arabischen Meer eine auffällig verzierte Bronzescheibe (Fotos). Das Kriegsschiff, in dem das Artefakt lag, hatte zur Flotte des portugiesischen Abenteurers Vasco da Gama (1469–1524) gehört. Also jenem verwegenen Seefahrer, der 1498 den Seeweg nach Indien entdeckte. Seine »Esmeralda« war 1503 vor Oman bei einem Sturm gesunken.

Erst 2013 fanden Taucher das Wrack. Dabei entdeckten sie auch da Gamas Navigationsgerät. Nach aufwändigen Analysen haben die Experten nun Gewissheit: Es handelt sich tatsächlich um die frühzeitliche Version eines so genannten Astrolabiums – ein uraltes Peilinstrument. Extrem schwache und kaum sichtbare Markierungen auf der undekorierten Seite der Scheibe lassen daran keinen Zweifel offen, berichten der Meeresforscher David Mearns sowie Unterwasserarchäologen der Universität Warwick in der März-Ausgabe des »International Journal of Nautical Archaeology«. Das Instrument datiert demnach aus der Zeit zwischen 1495 und 1501. Es ist somit das älteste bekannte Seefahrer-Astrolabium und wurde mittlerweile bereits ins »Guiness Buch der Rekorde« aufgenommen.

Das Artefakt sei »in mehrfacher Hinsicht einzigartig«: Es stamme aus dem »einzig bekannten Seefahrzeug mit fester Scheibe, dessen Herkunft und Alter nachweisbar sind«. Vermutlich handelt es sich um »ein Übergangsinstrument für die Entwicklung von späteren Seemanns-Astrolabien«, was auch insofern besonders sei, »als es von den bislang 104 bekannten Instrumenten das einzige mit einem nationalen Symbol verzierte Exemplar ist: dem königlichen Wappen Portugals«.

Antike See-Astrolabien sind extrem selten. Die alten Seefahrer konnten sich mit diesen Geräten orientieren, indem sie die Höhe der Mittagssonne über dem Horizont massen und auf diese Weise die geograÀsche Breite ihres Standortes ermittelten.

Vorzeitliches »Navi« wies Portugiesen den Weg nach Indien – Abbildung 2
Vorzeitliches »Navi« wies Portugiesen den Weg nach Indien – Abbildung 3
Vorzeitliches »Navi« wies Portugiesen den Weg nach Indien – Abbildung 4
Vorzeitliches »Navi« wies Portugiesen den Weg nach Indien – Abbildung 5
Vorzeitliches »Navi« wies Portugiesen den Weg nach Indien – Abbildung 6
Vorzeitliches »Navi« wies Portugiesen den Weg nach Indien – Abbildung 7
Vorzeitliches »Navi« wies Portugiesen den Weg nach Indien – Abbildung 8
Vorzeitliches »Navi« wies Portugiesen den Weg nach Indien – Abbildung 9
Vorzeitliches »Navi« wies Portugiesen den Weg nach Indien – Abbildung 10
Vorzeitliches »Navi« wies Portugiesen den Weg nach Indien – Abbildung 11
Vorzeitliches »Navi« wies Portugiesen den Weg nach Indien – Abbildung 12
Vorzeitliches »Navi« wies Portugiesen den Weg nach Indien – Abbildung 13
Vorzeitliches »Navi« wies Portugiesen den Weg nach Indien – Abbildung 14
Vorzeitliches »Navi« wies Portugiesen den Weg nach Indien – Abbildung 15
Vorzeitliches »Navi« wies Portugiesen den Weg nach Indien – Abbildung 16