Hausen im deutsch-österreichischen Untersberg Wesen aus einer anderen Welt?

Um den 1973 Meter hohen Untersberg auf der Grenzlinie zwischen Deutschland und Österreich ranken sich kuriose Sagen und Mythen. Von Zwergen und einem schlafenden Kaiser ist die Rede – und von gespenstischen Zeitanomalien.

Manche Schilderung entpuppte sich als Mythos – manches scheint glaubwürdig. Darunter auch die Erlebnisse eines Österreichers, der im Berg als kleiner Junge von einem Zwerg zu «durchsichtigen Leuten» geführt wurde. Jetzt erkunden Profis die sagenhafte Unterwelt.

Ausgabe 2/0 9Phänomene

am 4. / 5. April 2009 in Regen (Bayern)

Samstag, 4. April 2009 Sonntag, 5. April 2009

9.00 Uhr: Einlaß in den Saal 09.00 Uhr: Einlaß in den Saal 10.00 Uhr: Begrüßung der 10.00 Uhr: Christian Kindlimann: Teilnehmer Die Energie der Bäume 10.15 Uhr: Martina Adam: 12.00 Uhr: Mittagspause Entschlackung 14.00 Uhr: Michael Gienger: 12.00 Uhr: Mittagspause Heilsteine 14.00 Uhr: Roland Plocher: 15.30 Uhr: Pause Plocher – Integraltechnik 16.30 Uhr: William Engdahl: 15.30 Uhr: Pause Saat der Zerstörung 16.30 Uhr: Claus Rahn: (Bild oben links) PSI-Heilung (Bild oben rechts) 18.30 Uhr: Verabschiedung und 18.00 Uhr: Pause Ende des Kongresses 19.30 Uhr: Paul Lansley: Leben nach dem Tod 21.30 Uhr: Ende des 1. Tages Wo? Landgasthof »Zur alten Post«, OT March, Hauptstr. 37, D-94209 Regen Eintrittspreis: 50.– EUR / Achtung: Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Anmeldung direkt unter: Tel. 08554/844 oder Fax 08554/942894 oder E-mail: info@osirisbuch.de Reisen Sie zur Geheimbasis Area 51 in die USA – exklusiv mit Bestsellerautor Andreas von Rétyi, vom 15. bis 29. September 2009!

A. P. Sinnett: Die esoterische Lehre oder Geheimbuddhismus Die Geheimlehre gilt den Erleuchteten als die unbedingte Wahrheit bezüglich der Natur sowie des Menschen, des Ursprungs des Weltalls und des Geschicks der in ihm Lebenden. Die Preisgabe der Geheimlehre wurde von den verschiedensten Kreisen stark kritisiert.

276 Seiten, laminiert, Euro 15.00 ISBN 978-3-923620-19-7 Verkauf an Private nur gegen Vorabrechnung oder Nachnahme Freiherr von Reichenbach, Phil. Dr.: Wer ist sensitiv – wer nicht?

In diesem alten Büchlein wird aufgeführt, durch welche Tests man feststellen kann, ob ein Mensch vermutlich sensitiv ist oder nicht. (Man sollte sich mit diesen noch nicht sehr erforschten Phänomenen nur dann beschäftigen, wenn man sich in einem vollkommen gesunden Zustand befindet.)

70 Seiten, Euro 9.00, ISBN 978-3-923620-00-5 Verlag und Buchversand Wolfgang Roller Abteilung MGoethestrasse 15, D-63225 Langen Tel.: 0049 6103 / 92 95 01 Fax: 0049 6103 / 50 145 95 E-Mail: verlag-roller@t-online.de Internet: www.verlag-roller.de Achtung: Zahl der Reiseplätze begrenzt! Preis: 3695.– EUR. Einzelzimmerzuschlag: 790.– EUR. Alle weiteren Infos bez.

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2. Kongress für Gesundheit und Natur – Abbildung 2
2. Kongress für Gesundheit und Natur – Abbildung 3
2. Kongress für Gesundheit und Natur – Abbildung 4
2. Kongress für Gesundheit und Natur – Abbildung 5
2. Kongress für Gesundheit und Natur – Abbildung 6
2. Kongress für Gesundheit und Natur – Abbildung 7
2. Kongress für Gesundheit und Natur – Abbildung 8

Josef und Lea Renggli haben die Nase voll: In den letzten zwei Jahren landeten 13 Eisklötze auf ihrem Grundstück in Aesch bei Luzern – aus heiterem Himmel (Bild). Jetzt haben die Rengglis Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

Bereits vor einem Jahr war die Familie an das Bundesamt für Zivilluftfahrt gelangt. Grund: Ihr Haus steht unter einer Anflugschneise zum Flughafen Zürich-Kloten. «Allein im letzten Dezember sind vier Eisbrocken auf das Dach unseres Mehrfamilienhauses gekracht», wie Lea Renggli gegenüber «mysteries» bestätigt. «Bis jetzt hat sich aber gar nichts gerührt», ist sie verärgert. Die bisher grösste «Eisbombe» war 45 Zentimeter breit und 1,5 Kilo schwer!

Die Klötze seien farblos und donnern nur im Winter runter, so die Familie.

Ein Zusammenhang mit dem Flugverkehr scheint nicht ausgeschlossen, obwohl einige Wissenschaftler trotzdem ein meteorologisch bislang nicht akzeptiertes Phänomen für derlei Erscheinungen verantwortlich machen («mysteries» Nr. 4/2007).

Sollte nach der eingereichten Anzeige auch weiterhin nichts geschehen, behalten sich die Betroffenen eine Anzeige gegen die Luftfahrtbehörde wegen Untätigkeit vor. Lea Renggli: «Den nächsten Eisbrocken lassen wir auf jeden Fall liegen, bis die Polizei bei uns war!»

13 Eisbomben in zwei Jahren: Schweizer erstatten Anzeige – Abbildung 2

wie die ehemalige Besitzerin, Elizabeth «Betty» Radcliff, die das Hotel im 16.Jahrhundert während 40 Jahren geführt hatte. Betty habe durch einen Sprung aus dem Fenster Selbstmord begangen oder sei von ihrem Geliebten ermordet worden, welcher den Körper anschliessend aus dem Fenster warf. So besagt es die grausige Überlieferung. Bettys Geist soll hauptsächlich die Hotelzimmer Nr. 10, 11 und 12 heimsuchen, weiss der heutige Besitzer. Der Mönch wiederum tauche speziell in den Kellerabteilen, beim Eingang zum verschütteten Geheimtunnel sowie im Bereich der heutigen Bar auf.

Einer der engagiertesten Untersucher der Phänomene von Thetford war der britische Geistliche und Buchautor Reverend John Dening: Eine Kapazität in der Erforschung von Spukphänomenen, mit dem der Autor dieser Zeilen bis zu dessen Tod im Juli 2008 regelmässig zusammenarbeitete. Viele Jahre grübelte der Reverend über die Erscheinungen von Thetford nach. Liesse sich der Spuk womöglich gar wissenschaftlich messen?

Im März 2004 kam eine Einladung vom Besitzer des Bell Hotels, im Haus konkrete Nachforschungen durchzuführen. Reverend Dening packte die Gelegenheit beim Schopf – ebenso wie der Autor und seine Gattin. Bei den Untersuchungen ebenfalls zugegen: Zwei ausgewiesene und erfahrene Sensitive, Deanne und Peter Sparks.

Vor Ort machte uns der Besitzer mit allen möglichen Details über den Spuk vertraut. Die besagten Sensitiven waren vom Rundgang und den Gesprächen bewusst ausgeschlossen worden, um die nachfolgenden Tests so objektiv wie möglich zu gestalten. Ziel war es, mittels ihrer Sensitivität in Kontakt mit den örtlichen «Geistern» zu kommen, die hier spuken sollen.

Bevor wir uns dazu im Zimmer Nr. 11 versammelten, kontrollierte ich den Raum und das daran anschliessende Bad in Bezug auf Luftzug und mögliche Geräusch- oder Lichtquellen, um jede Manipulation im Voraus so gut wie möglich auszuschliessen. Zudem mass ich die Zimmertemperatur mit einem modernen Laserthermometer – sie betrug 24 Grad Celsius. Parallel dazu wurde ein Tonbandgerät installiert und entsprechend aktiviert.

Nachdem es sich alle Anwesenden im Zimmer Nr. 11 bequem gemacht hatten, wurde das Licht gelöscht, und der Reverend sprach ein Schutzgebet. Die Atmosphäre war ruhig und entspannt. Wir hatten zuvor weder geraucht noch Alkohol getrunken. Eine Strassenlampe erleuchtete das Zimmer sanft von aussen, so dass Umrisse und Bewegungen aller Personen allmählich erkennbar wurden.

Die folgenden Ereignisse werden hier der Glaubwürdigkeit halber in Form eines chronologischen Minuten-Ablaufes aufgeführt.

Chronologie der Spuk-Ereignisse

Beginn des Experiments: Schutzgebet von Reverend Dening.

6. Minute: Schutzgebet von Medium Peter Sparks, der daraufhin einen «Kälteeffekt» an seiner rechten Schulter verspürt.

9./10. Minute: Medium Deanne Sparks beschreibt die Anwesenheit eines Mannes mit Dreispitz, Kniehosen und Strümpfen (Kleidung im Stil des 17.Jahrhunderts). Unsere Geräte registrieren gleichzeitig mehrere kurze elektromagnetische Schwankungen.

11. Minute: Medium Deanne Sparks beschreibt die Anwesenheit einer jungen Frau mit langen, blonden, zurückgebundenen Haaren und einem einfachen grauen Kleid. Die Frau sei aufgeregt und scheine auf jemanden zu warten, sagt sie.

Phänomene Ausgabe 2/09 Unerklärliche Phänomene, Jenseits-Kontakte und Spuk – mitten im Museum von Bern Gibt es ein Jenseits? Zumindest glauben viele Menschen, damit in Kontakt zu sein. Sie stehen im Mittelpunkt der neuen Schweizer Ausstellung «Goodbye & Hello» im Museum für Kommunikation in Bern.

Der Eingang ist mit schwarzen Tüchern kaschiert, wie beim Eintritt in eine Geisterbahn. Wer ins Licht will, muss erst durch die Dunkelheit schreiten.

Eine Ausstellung über das Jenseits?

Und das im bekannten Museum für Kommunikation in Bern? So was gab es in der Schweiz noch nie. Gleich zu Beginn erklärt Ausstellungsleiter Kurt Stadelmann deshalb auf einer Leinwand, was die Besucher erwarten dürfen – und was nicht: «Wir geben keine verbindlichen Antworten, liefern nicht die Geschichte des Umgangs mit dem Jenseits, sondern zeigen nur Aspekte des Dialogs mit dem Jenseits.»

Gezeigt würden nur «typische Beispiele, die geprüft wurden und bei denen keine Tricks oder Manipulationen im Spiel waren». Dennoch wollen die Ausstellungsmacher niemanden überzeugen – es gehe nicht um wahr oder falsch, fährt Stadelmann fort. Und spätestens hier wird deutlich: Das Thema ist nach wie vor umstritten.

«Wir haben die Menschen ernst genommen, mit denen wir gesprochen haben», betont der Ausstellungsleiter abschliessend und gibt den Besuchern ein fiktives Gespräch zwischen zwei ungeborenen Zwillingen mit auf den Weg. Die beiden Föten unterhalten sich über die Frage, ob es wohl ein Leben nach der Geburt gibt – der Bub skeptisch, das Mädchen davon überzeugt.

Ein Durchgang mit der Aufschrift «Goodbye» führt schliesslich in die Ausstellung – und endlich ins Licht. Der Raum ist durchgehend schwarz-weiss gestreift – als ob man in einer «fremden Welt» wandeln würde. Überall befinden sich Bildschirme, Computer, Telefone. Es ist klar: Hier kann Kontakt aufgenommen werden. Tatsächlich lässt sich mit allen möglichen technischen Methoden kuriosen Erlebnissen lauschen. Und die virtuellen Begegnungen gehen unter die Haut: Etwa mit Menschen, die sich auf dem Friedhof mit ihren verstorbenen Verwandten unterhalten. Oder «Interviewpartnern», die uns ihre Vorstellung vom Jenseits kundtun.

«Nach dem Tod ist Schluss», ist etwa Peter Brugger, Leiter der Neuropsychologie des Universitätsspitals Zürich überzeugt. «Es spukt nicht in unseren Häusern, sondern in unseren Gehirnen.» Im Gegensatz dazu argumentiert das junge Schweizer Medium Dolly Röschli: «Seelen wandern, sie kommen und gehen.»

Für «mysteries»-Leser besonders interessant: Allerlei historisch relevante Objekte zeugen von Kontakten mit der anderen Welt. Zum Beispiel auch das berüchtigte Brotmesser der Familie des Schweizer Professors Carl Gustav Jung.

Brotmesser von C. G. Jung. Das zersplitterte Original (l.) ist in der Ausstellung (r.) ebenfalls zu sehen.

26. Minute: Die Temperatur fällt in unmittelbarer Nähe von Deanne Sparks weiter. Die Energiequelle scheint sich um sie herumzubewegen.

27. Minute: Eine Messung zeigt, dass die Temperatur im gan- Das «Bell Hotel» von Thetford. Hier soll es nachts spuken.

15. Minute: Die junge Frau scheint äusserst verzweifelt. Medium Deanne Sparks verspürt Kälte.

16. Minute: Die junge Frau geht zum einzigen Fenster des Zimmers, sagt Deanne Sparks.

18. Minute: Deanne Sparks empfindet Kälte, direkt vor sich.

19. Minute: Deanne Sparks empfindet nun auch Kälte an den Knien. Unsere Messgeräte dokumentieren gleichzeitig einen Temperaturabfall von 6 Grad Celsius im Vergleich zur ursprünglich gemessenen Zimmertemperatur. Konkret: Vor dem Medium werden 24 Grad und dahinter 17.5 Grad Celsius gemessen.

24./25. Minute: Deanne Sparks empfindet zunehmende Kälte, atmet schwerer und beginnt eine Energiepräsenz zu fühlen.

zen Zimmer um 6 Grad gefallen ist, obwohl weder die Heizung manipuliert, noch die Fenster geöffnet wurden und sich fünf Personen als zusätzliche Wärmequellen im Raum befinden.

28. Minute: Seit rund einer Minute beobachten der Autor und seine Gattin – unabhängig voneinander – wie die Vorhänge vor dem Fenster unregelmässig hin und herschwingen.

29. Minute:Beide Medien beginnen sich im Raum zu bewegen. 30. Minute: Medium Deanne Sparks manifestiert das Gefühl, nicht mehr sich selber zu sein und ohnmächtig zu werden.

31. Minute: Kommentar der Beiden: Die Energie habe sich «abgeschwächt». Die «Anwesenheiten» seien kaum noch wahrnehmbar.

34./35. Minute: Das Kältegefühl wird vermindert wahrgenommen. Die Temperatur steigt stetig, wie die Messgeräte dokumentieren. Aktuell messen wir 20 Grad Celsius.

36. Minute: Es wird entschieden, den Versuch im Zimmer Nr. 11 abzubrechen und sich ins Zimmer Nr. 10 zu begeben.

Zweiter Test: Auch Zimmer Nr. 10 wird vorab nach möglichen Ausgabe 2/09 Phänomene bestimmt nicht freiwillig seine Familie solchen Ängsten ausgesetzt.»

Gibt es Geister also wirklich? Zu dieser Frage lassen die Ausstellungsmacher die Besucher Stellung nehmen.

An einem Computer-Terminal darf jeder eigene Erlebnisse niederschreiben und jene der anderen lesen: Geschichten von Sterbenden – mit Telefonen, die klingeln, obwohl der Anrufer soeben gestorben ist. Oder mit Hunden, die plötzlich zu jaulen beginnen, weil ihr weit entfernter Halter gerade einen Herzinfarkt erleidet. Stories dieser Art machen die Ausstellung lebendig.

Viel zu früh, so scheint es, werden die Besucher durch einen Durchgang mit der Aufschrift «Hello» wieder in den Alltag entlassen. Direkten Kontakt mit Geistern oder Toten lässt sich in der Ausstellung leider nicht auf Kommando herstellen – und auch nur bedingt nachempfinden. Eines verdeutlicht sie aber in jedem Fall: Der Dialog mit dem Jenseits existiert – wie auch immer man ihn wahrnehmen mag. Und er dauert noch bis am 5. Juli 2009.

Zumindest in Bern.

ste.

«Als es spukte, – Abbildung 2
«Als es spukte, – Abbildung 3
«Als es spukte, – Abbildung 4

echo

Konzentrationslager schwer gefoltert worden. In nur Zuflüsse, keine Abflüsse, und liegt etwa

Exklusive Empfehlung für alle «mysteries»-Freunde in Niederbayern: Am 4. April 2009 spricht Psi-Heiler Claus Rahn (rechts auf dem Bild mit Jan van Helsing) an einem Kongress in Regen (OT March) öffentlich über seinen Aufenthalt im Rollstuhl, Multiple Sklerose, psychokinetische Experimente und seine eigene wundersame Genesung (siehe auch Veranstaltungshinweis auf Seite 11). Wichtig: In den folgenden Tagen möchte Claus Rahn nach Möglichkeit für kurze Zeit im näheren geographischen Umkreis bleiben, um kranken Menschen seine Heilkräfte anzubieten. Sein Credo: «Wunder sind möglich – aber ohne Versprechung!» Interessierte erreichen den Mann unter seiner üblichen deutschen Handy-Nummer: 0162/3671 757 (normaler Mobiltarif).

Floh Hitler doch nach Südamerika?

«Was geschah nach dem Krieg mit Hitlers Leiche? In russischen Archiven lagern Filmbeweise eines mysteriösen Doppelgängers…»

(«mysteries» Nr. 6/2008) Hitler wollte am Hochthron, höchster Gipfel des Untersbergmassivs in den Berchtesgadener Alpen, begraben liegen, deshalb auch sein Panoramafenster im Kehlsteiner Haus. Ein wunderbarer Blickpunkt, um als Lebender seine Grabstelle zu sehen. Gott sei Dank ist der Mann in Berlin verbrannt! An diesem Bergmassiv sind heute noch «weisse Stellen» sichtbar, die interessant sind.

Graf Herrmann von Rathke (D) Kurz nach dem 2. Weltkrieg wollte der grosse Magier Franz Bardon durch hellsichtige Fähigkeiten die Wahrheit über Hitlers «Tod» erkannt haben: Laut Bardon hat sich Hitler im Führerbunker nicht das Leben genommen, sondern ist mit Hilfe seines Privatflugzeuges nach Südamerika geflohen. Nun könnte man natürlich die Glaubwürdigkeit von Bardon in Frage stellen, aber warum sollte er so etwas behaupten – was hätte er davon? Ein Freund der Nazis war Bardon jedenfalls nicht – er war in einem Naziden 70er-Jahren hat man überdies ein deutsches Flugzeug im südamerikanischen Amazonas gefunden, das genau dem Typ entsprach, das Hitler besass. Es gab sogar einige Pressemeldungen dazu. Ich kenne die Wahrheit auch nicht, aber ich bin in der Lage nachzudenken und Widersprüche zu erkennen. Immerhin wäre es vermutlich ein Kulturschock, wenn die Amazonas-Geschichte als Wahrheit erkannt würde – falls sie tatsächlich den Tatsachen entsprechen sollte.

Abraham Saxer (D) Quorn gibts auch ohne Zusatzstoffe «Im Mund schmeckt es wie Putenfleisch, besteht aber aus Pilz und Eiweiss. Noch immer ist der Fleischersatz ‹Quorn› in Deutschland aber nicht im Handel. Warum?»

(«mysteries» Nr. 6/2008) Ich danke Ihnen für den wertvollen Artikel. Bis dahin wusste ich gar nicht, dass es so einen delikaten Fleischersatz überhaupt gibt. Herr Kunz aus Leymen schrieb in seinem Leserbrief von Zusatzstoffen in Quorn. Ich mache im Gegensatz zu ihm die Erfahrung, dass es Quorn in grosser Auswahl auch als Nature-Produkt ohne Zusatzstoffe zu kaufen gibt, etwa bei der Migros in der Schweiz.

Und es schmeckt unglaublich gut! Lediglich bei den verarbeiteten Produkten sind künstliche Aromastoffe (E-Liste) enthalten. Ich hoffe nun sehr, dass Quorn auch bald bei uns erhältlich ist.

Martina Wendt-Pallagi (D) Riesenforellen – auch in der UdSSR «Erstmals fanden Freilandversuche mit elektrostatisch behandeltem Saatgut statt. Resultat: 38 Prozent Mehrertrag bei Mais und 20 Prozent Mehrertrag bei Weizen.»

(«mysteries» Nr. 1/2009) Nach den Artikeln um den Urzeit-Code und mutierte Fische musste ich mich an eine Begebenheit aus meiner Kindheit erinnern. Ich bin in der ehemaligen UdSSR geboren und aufgewachsen, und zwar im heutigen Kirgisstan. Rund 180 Kilometer von der Hauptstadt (damaliges Frunse, heute Gischkek) gibt es einen Hochgebirgssee Issyk-Kul. Dieser See zählte damals zu den saubersten in der ganzen UdSSR. Der See hatte 2000 Meter hoch. In diesem See gedeiht eine Forellen-Art, die dort nicht heimisch ist. Und zwar wurde diese Forelle etwa 1940 aus dem kaukasischen See Sevan eingesetzt. Im Kaukasus ist diese Forelle gerade mal 20 bis 25 Zentimeter gross. Im Issyk-Kul jedoch gab es Exemplare bis zu 100 Zentimetern! Ein solches Exemplar wurde in den 60er-Jahren im Naturkundlichen Museum von Frunse ausgestellt, mit der Erklärung, dass diese Art keine natürlichen Feinde im See Issyk-Kul vorfand, aber gute Futterweiden, und daher mutiert hätte.

Um 1975/1976 hatte sich besagte Forellen-Art so stark vermehrt, dass die Fischbestände darunter gelitten hatten. So wurde die Forelle für den Fischfang freigegeben und kam auch in den Handel. Im letzten Jahr vor unserer Umsiedlung nach Deutschland konnte man die Forelle frei in Fischgeschäften kaufen – für teures Geld. Die verkauften Exemplare brachten durchwegs drei bis vier Kilogramm auf die Waage und waren 40 bis 60 Zentimeter lang, mit sehr spitzen Zähnen!

Kann ein Lebewesen so schnell, innerhalb 15 bis 20 Jahren, innerhalb weniger Generationen mutieren? Oder war da irgendein Experiment zuwege, das nie an die Öffentlichkeit gedrungen ist?

Margarete Votteler (B) Haider: Autotüren auf Baum gefunden «Jörg Haider kritisierte nicht nur die Mächtigen – er war auch Freimaurer! Musste der unbequeme Logenbruder für seine Unvorsichtigkeit büssen?»

(«mysteries» Nr. 1/2009) Der Artikel über Dr. Haider entspricht in etwa der Meinung der Bevölkerung. Einige Details fehlen noch: Die Staatsanwaltschaft hat den Akt noch nicht geschlossen, weil der Landeshauptmann im Blut zwar 1,8 Promille Alkohol gehabt haben soll, im Magen aber kein Alkohol gefunden wurde. Nicht erklärbar ist auch die Lage der zwei abgerissenen Autotüren nach dem Unfall: Sie sind beide auf einem Baum gefunden worden – und das obwohl sich der Wagen laut Gutachter nicht überschlagen hat…

Günther Schüler (A)

Chance für kranke Menschen: Psi-Heiler kommt nach Niederbayern – Abbildung 2
Chance für kranke Menschen: Psi-Heiler kommt nach Niederbayern – Abbildung 3
Chance für kranke Menschen: Psi-Heiler kommt nach Niederbayern – Abbildung 4
Chance für kranke Menschen: Psi-Heiler kommt nach Niederbayern – Abbildung 5
Chance für kranke Menschen: Psi-Heiler kommt nach Niederbayern – Abbildung 6
Chance für kranke Menschen: Psi-Heiler kommt nach Niederbayern – Abbildung 7

iner der Ersten, die im europäischen Raum davon Wind bekommen hatte, war ein cleverer Journalist der E«Financial Times Deutschland». Am 26. September 2008 zündete er in einer kurzen Zeitungsmeldung die Lunte: Entgegen allen Erwartungen ist es der North Atlantic Treaty Organization – NATO – «gelungen, die Vereinten Nationen (UNO) zum Abschluss eines Kooperationsabkommens zu überreden».

Den inoffiziellen Informationen gemäss soll UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon am 23. September 2008 in New York ein entsprechendes Dokument unterschrieben haben, «vereinbarte aber mit NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer strengstes Stillschweigen darüber». De Hoop Scheffer, so die vertrauliche Quelle weiter, wolle «die NATO-Mitgliedstaaten darüber kommende Woche informieren». Das auf Druck Frankreichs, der USA und Grossbritanniens zustande gekommene Abkommen solle die Zusammenarbeit in Krisensituationen wie in Afghanistan oder im Kosovo vereinfachen. Und noch mehr. Weitaus mehr.

Zitat aus dem offiziell bislang nicht freigegebenen Originaldokument: «Wir unterstreichen daher die Bedeutung der Einrichtung eines Rahmens für Beratung, Dialog und Zusammenarbeit, einschliesslich eines je nach der Situation erforderlichen Austausches und Dialogs zu politischen und operationalen Fragen auf der Führungsebene sowie auf den Arbeitsebenen. (…)

Die weitere Zusammenarbeit wird einen signifikanten Beitrag dazu leisten, den Bedrohungen und Herausforderungen zu begegnen, auf die die internationale Gemeinschaft reagieren muss. (…)

Wir gehen davon aus, dass dieser Rahmen flexibel gestaltet werden muss und sich mit der Zeit weiterentwickelt. Daher vereinbaren wir, die Zusammenarbeit zwischen unseren Organisationen im Hinblick auf Fragen von gemeinsamem Interesse weiterzuentwickeln, einschliesslich, aber nicht beschränkt auf Kommunikation, Teilen von Informationen, einschliesslich Fragen des Schutzes der Zivilbevölkerung, des Aufbaus von Kapazitäten, von Training und Übungen, Auswertung von Lernergebnissen, Planung und Unterstützung für Eventualitäten und operationale Koordination und Unterstützung. Unsere Kooperation wird sich unter Berücksichtigung des spezifischen Mandates (…) in praktischer Hinsicht weiterentwickeln…»

Jede Menge unklare Formulierungen «Einschliesslich, aber nicht beschränkt»? «Unterstützung von Eventualitäten?» «Zusammenarbeit einschliesslich operationaler Fragen auf Führungsebene?»

Formulierungen wie sie gewiefte Pressesprecher nicht unklarer und damit vieldeutiger hätten verfassen können. Mit Absicht. Zur Erinnerung: Die Vereinten Nationen (UNO) setzen sich in ihrer Charta zur Erhaltung des Weltfriedens unter anderem folgende Ziele: «Alle Mitglieder legen ihre internationalen Streitigkeiten durch friedliche Mittel so bei, dass der Weltfriede, die internationale Sicherheit und die Gerechtigkeit nicht gefährdet werden. (…) Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt.»

Und weiter: «Aus dieser Charta kann eine Befugnis der Vereinten Nationen zum Eingreifen in Angelegenheiten, die ihrem Wesen nach zur inneren Zuständigkeit eines Staates gehören, oder eine Verpflichtung der Mitglieder, solche Angelegenheiten einer Regelung auf Grund dieser Charta zu unterwerfen, NICHT abgeleitet werden.»

Das neue Geheimabkommen zwischen der friedliebenden UNO und der kriegserprobten NATO kommt somit einem politischen Erdbeben gleich! Denn die UNO darf niemals zu einem imperialistischen Arm des von Atomwaffen gestützten Militärbündnisses verkommen – und parteiisch werden. Vielmehr muss sie gemäss ihrer Charta «unabhängig bleiben und darf sich nie auf die Seite eines Militärbündnisses stellen», wie auch Professor Alfred de Zayas betont, ehemaliger Sekretär des Menschenrechtsausschusses.

Eine ausdrückliche Kooperation zwischen diesen beiden Superinstitutionen mutet in etwa gleich beelendend an, wie wenn der Dalai Lama George Bush herzlich die Hand gedrückt hätte, um mit ihm ausdrücklich intensive Beziehungen zu beschwören und diese anschliessend auch tatkräftig zu pflegen – samt Bruderkuss.

Oder noch schlimmer: Wie wenn sich Bill Gates das freiheitsliebende Internet als stiller Teilhaber einverleiben würde, Aktuelles Bild mit Symbolcharakter: Liess sich der amtierende UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon (links) von NATO-Chef Jaap de Hoop Scheffer (rechts) über den Tisch ziehen?

Ausgabe 2/09 Politik um es in Zukunft noch besser manipulieren und kontrollieren zu können.

Allem Anschein nach hatten die deutschen Journalisten mit ihrer halboffiziellen Verlautbarung einen Volltreffer gelandet, denn bereits am 10. Oktober 2008 schlug die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti mit einer kaum beachteten Presseverlautbarung zurück: «Russlands UN-Botschafter kritisiert Kooperationsabkommen zwischen UNO und Nato», titelte sie und zitierte Russlands UN-Botschafter Vitali Tschurkin: Das Dokument sei «in Eile zusammengestellt» worden, kritisierte er, «so dass manche Unstimmigkeiten ins Auge stechen. Wir sind der Meinung, dass dies ein falscher Weg ist!»

Verständlich. Schliesslich ist Russland ebenfalls ständiges Mitglied im Sicherheitsrat und de facto so ziemlich der einzige ernstzunehmende «Feind», welchen die NATO – neben China – derzeit noch gegen sich weiss. Entsprechend empört zeigte sich auch Russlands Aussenminister Sergej Lawrow darüber, dass sein Land übergangen wurde: «Wir haben die UN-Spitze strengstens ermahnt, dass derartige Dinge nicht vor den UN-Mitgliedsländern geheim gehalten werden dürfen!»

Die Massenmedien schwiegen. Wie oft in solchen Fällen. Am 24. November 2008 veröffentlichte die kleine alternative Schweizer Wochenzeitung «Zeit-Fragen» unter dem Namen von Journalist Karl Müller das entsprechende Geheimdokument schliesslich zum ersten Mal in voller Länge und kritisierte ebenfalls, dass darin «ein Ausbau der Zusammenarbeit» beschlossen worden sei, ohne dass man die Öffentlichkeit darüber informiert hätte. Müller: «Sehr Die Massenmedien in solchen Fällen.

schwiegen – wie so oft vieles weist darauf hin, dass das tatsächliche Ziel dabei ist, die vollkommen ungerechte Vormacht des Westens und insbesondere der USA mit allen Mitteln aufrechterhalten zu wollen.»

Wird da im Hintergrund tatsächlich an einer «Weltregierung» gebastelt? Das wollte im Dezember 2008 auch das alternative Nachrichtenportal «telepolis.de» wissen und fragte bei der NATO an. Antwort: Ein solches Dokument existiere tatsächlich, «sei aber nicht verfügbar». Kunststück, schliesslich wurde seine Existenz von Anfang an verheimlicht. Die Massenmedien schwiegen immer noch. Wie üblich.

Wie transparent informiert die UNO?

Kernfrage: Gibt es das Papier nun wirklich? Oder ist die ganze Story doch nur ein «Missverständnis»? «mysteries» zäumte das Pferd von hinten auf und fragte anfangs Januar 2009 bei der UNO nach. Antwort vom zuständigen Pressesprecher des «Regionalen Informationszentrum der Vereinten Nationen für Westeuropa» in Deutschland: «Ja, dieses Dokument existiert tatsächlich, liegt uns aber nicht zur offiziellen Verbreitung vor.

Bitte fragen Sie deswegen bei unseren UNO-Kollegen in Genf an – für Schweizer Journalisten ist Genf zuständig.»

Gesagt, getan. Höfliche Antwort vom zuständigen UNO-Sprecher in Genf nach interner Rücksprache: «Leider können wir Ihnen dazu gar nichts mitteilen. Bitte kontaktieren Sie diesbezüglich unsere UNO-Kollegen in New York.» Inoffizielle Gegenantwort vom Sprecher in Deutschland: «Versuchen Sie es lieber direkt im UNO-Dokumentationszentrum in Brüssel, bevor Sie in New York anrufen – in Belgien haben Sie womöglich mehr Erfolg.»

Antwort der UNO aus Brüssel: «Wir bedauern, gegenüber Schweizer Journalisten darf nur Genf Auskunft geben…»

Es war zum Verrücktwerden! Nach einigem Hin und Her und Drängeln gelang es uns schliesslich, in Belgien einen höheren UNO-Abteilungsleiter ans Telefon zu bekommen. Antwort: «Besagtes Dokument habe ich persönlich nie gesehen.

Allerdings gibt es da das Transkript einer Pressekonferenz vom 9. Oktober 2008, in dem ein paar Journalistenfragen dazu beantwortet werden. Mailen kann ich Ihnen das nicht – aber zumindest faxen.»

O heilige Steinzeit!

15 Minuten später ratterte der Fax und spuckte eine einzige Seite aus. Darauf fand sich wie versprochen das wörtliche Typoskript einer UNO-Pressekonferenz vom 9. Oktober 2008, an dessen Ende die Sprecherin des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Michèle Montas, kritische Fragen neugieriger Journalisten über besagte Angelegen-Politik Ausgabe 2/09 UNO-Pressekonferenz vom 9. Oktober 2008: « Am Rande einer Pressekonferenz vom 9. Oktober 2008 konfrontierte ein kritischer Journalist die UNO mit Fragen über die Gerüchte rund um das umstrittene Abkommen mit der NATO. Anbei die abwiegelnden Antworten von Michèle Montas (Bild rechts), Sprecherin des Generalsekretärs der Vereinten Nationen Ban Ki-moon im originalen Wortlaut – so wie sie «mysteries» als offizielles UNO-Transkript aus Brüssel gefaxt wurden und von den Massenmedien bislang nirgendwo veröffentlicht wurden.

Frage: «Gerade jetzt sagte der russische Botschafter, Vitaly Churkin, dass man sehr beunruhigt sei über dieses Abkommen zwischen dem Generalsekretär und der NATO. Es seien Konsultationen zugesichert worden, bevor der Text unterschrieben werde. Was sagt der Generalsekretär zu diesem Vorgehen ohne Konsultierung – in diesem Fall von Russland?»

Michèle Montas: «Gut, es handelte sich um ein Abkommen zwischen den beiden Sekretariaten – der Sekretariate der UNO und der NATO. Die beiden Körperschaften arbeiten in praktischen Belangen und im Zusammenhang mit UN-Mandaten seit mehr als zehn Jahren gemeinsam. Der Balkan und Afghanistan sind Beispiele solcher Zusammenarbeit, auch bei der strategischen Unterstützung der Luftbrücke im Jaap de Hoop Scheffer von der NATO (links) mit UNO-Kollege Ban Ki-moon: Achten Sie auf die Körpersprache dieses offiziellen Pressebildes. Wer dominiert? Der friedliebende UNO- oder der kriegstreibende NATO-Chef`?

heit professionell abwürgte (siehe Kasten unten). Statt konkreter Antworten jede Menge «Geschwurbel»!

Dem Wortlaut von Montas zufolge wurde ein entsprechendes Abkommen zwischen UNO und NATO tatsächlich unterzeichnet, wie dies auch der deutsche UNO-Sprecher «mysteries» gegenüber bestätigt hatte. Warum also wird das Dokument von den beiden Machtorganisationen bis heute nicht veröffentlicht, wenn es denn angeblich so harmlos ist, wie Journalisten auf Nachfrage ständig versichert wird? Ist die Angelegenheit politisch wirklich so brisant, dass man die Tatsachen öffentlich nicht vollständig aussprechen mag?

«Ein Kommunikations-Gau allererster Güte», würden erfahrene PR-Profis darüber wohl urteilen. Schliesslich zieht der originale Wortlaut des Kooperationsabkommens dank dem Schweizer Journalisten Karl Müller in Internetblogs mittlerweile munter seine Runden – und scheuchte dort inzwischen selbst die Friedensbewegung «Transnational Foundation for Peace and Future Research» auf.

Wird heimlich eine Weltregierung aufgebaut?

Besagte Friedensaktivisten machen im Netz nun ebenfalls mobil. Ihre Kritik: «Es ist Generalsekretär Ban Ki-Moon nicht erlaubt, solch ein Dokument mit irgendeiner Militärallianz zu unterzeichnen – geschweige denn ohne Zustimmung der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen!» Ihre Kernfragen: Ist die NATO, die sich das Recht vorbehält, mit Nuklearwaffen auf konventionelle Angriffe zu reagieren, ein angemessener Partner im Sinne von Artikel 1 der UNO-Charta? Und: Wie wahrscheinlich ist es, dass die UNO künftig zwischen NATO-Massnahmen und UNO-Massnahmen unterscheidet, mögliche NATO-Verstösse gegen internationales Recht ahndet und sich glaubhaft für ihr Ziel einer vollständigen Abrüstung und Abschaffung von Nuklearwaffen einsetzen kann?

Antwort: Wenig wahrscheinlich. Denn hier geht es offenbar einzig und allein darum, die bereits sehr enge Kooperation zwischen den Imperien der UNO, der NATO und der EU noch fester zu zementieren. Hinter dem Rücken der demokratisch organisierten Öffentlichkeit, die darüber im Ungewissen gelassen werden soll. Das Ziel scheint klar: Schrittweiser Aufbau einer Weltregierung, wie sie Pessimisten bereits in den nächsten 50 Jahren realisiert sehen.

Und was meint der Schweizer UNO-Botschafter Peter Maurer zum Kommunikations-Disaster? Er gibt sich gewohnt diplomatisch. «Die Existenz dieser Erklärung ist weder eine Presse-Ausgabe 2/09 Politik

Das Abkommen soll im strengsten Stillschweigen beider Seiten erfolgt sein. – Abbildung 2
Das Abkommen soll im strengsten Stillschweigen beider Seiten erfolgt sein. – Abbildung 3
Das Abkommen soll im strengsten Stillschweigen beider Seiten erfolgt sein. – Abbildung 4
Das Abkommen soll im strengsten Stillschweigen beider Seiten erfolgt sein. – Abbildung 5

«Hast Du je darüber gedacht, lieber Leser, dass die Welt Deiner Sinne die einzige Welt ist, die Du hast? Dass, wenn Du nicht sehen, nicht hören, nicht riechen, nicht schmecken und nicht berühren könntest, es keine Welt gäbe, selbst wenn Deine Seele in einem Körper gefangen wäre?»

«Der grösste Teil der menschlichen Rasse ist tierisch und wirkt nur aus Höflichkeit menschlich.»

«Niemals kann das Endliche das Unendliche entdecken!»

«Und jedes lebendige Wesen ist ein Engel für das nächst untere Wesen.»

«Der, den ich für meinen Freund halte, mag in Wirklichkeit ein Feind sein, aber wenn ich mit dem Gedanken sterbe, dass er mein Freund ist, nehme ich diese Vorstellung mit ins Jenseits – und umgekehrt.»

«Es ist seltsam, dass die menschliche Natur sich in dem Moment, wenn sie von dem richtigen Weg abweicht, ihres Vergehens bewusst wird und trotzdem das Gefühl hat, ihren Gelübden treu geblieben zu sein.»

«Wenn ein Mensch sich krank glaubt, wird er krank werden.»

«Ein Körper muss mit seiner ganzen Muskelkraft beten, wenn man eine Antwort auf seine physischen Bedürfnisse haben will.»

«So pflanze ich ein Samenkorn. Es wird wachsen, blühen und Früchte tragen. Der, der die Pflanze säte, wird vergessen sein, nicht aber die Pflanze.»

«Und denke immer daran, dass der wahre Magier nie über sich selbst oder über seine Arbeit spricht.»

nizierten via kabellosem Bildtelefon (‹wireless, combined telephonic and photographic image transmitters›) mit unseren Freunden zu Hause.»

Und: «Der fortwährende Betrieb der Klimaanlage (‹air dispenser›) im Luftschiff war unerträglich anzuhören in der schrecklichen Ruhe.» Doch damit nicht genug. Denn: «Bei uns zu Hause war schönes Wetter, doch Menax teilte uns aus weiter Ferne über den Bildschirm des Bildtelefons im Flugschiff mit, dass die Wetterstation einen Sturm voraussagte.»

Wetterprognosen via Bildtelefon von Angesicht zu Angesicht – und das über ganze Kontinente hinweg? Ja! Oder um es mit den Worten von Frederick Oliver vor über 100 Jahren auszudrücken: «Wie wäre es, wenn wir unsere Kommunikationspartner sehen, hören, mit ihnen sprechen und von ihnen dabei gesehen werden könnten, ganz gleich in welcher Entfernung, drahtlos und nur über die magnetischen Ströme des Globus? (…)

Wir würden nie mehr Trennungsschmerz in Bezug auf unsere Freunde empfinden.

Geschichte Ausgabe 2/09 Wir könnten jeder Nachfrage im Handel sofort nachkommen und unsere Armee in Kriegszeiten innerhalb von 24 Stunden rund um den Globus senden…»

Fast schon unglaublich mutet es an, wenn im Buch an anderer Stelle die Rede davon ist, dass der Autor auf einer Höhlenexpedition nach einigen Kilometern bemerkt, «dass ich den Vibrator (‹vibrator›) meines kleinen portablen Bildtelefons verloren hatte, mit dem ich Kontakt mit dem Rest der Welt hätte aufnehmen können. Das Gerät war damit nutzlos…» Hand aufs Herz: Wer – ausser vielleicht Jules Verne – mochte um die Jahrhundertwende wirklich ahnen, dass Funk- und Bildtelefone dereinst Realität werden und mittlerweile noch dazu mit Vibratoren oder Akkus ausgestattet sein würden?

Zugegeben: Bereits 1843 hatte der Schotte Alexander Bain eine elektromechanische Erfindung ausgetüftelt, mit der sich Bilder zeilenweise abtasten und somit künftig auch übertragen liessen. Hatte der «jugendliche Schwärmer» Frederick Oliver also nur einen fantasievollen Glückstreffer gelandet? Kaum – denn mit Mobil-Handys, wie wir sie heute kennen und sie in «Phylos» nahezu identisch beschrieben sind, hatten derlei Verfahren so gut wie gar nichts zu tun. Vielmehr feierte das erste funktionstüchtige Bildtelefon seine Premiere erst 1929, an der deutschen Funkausstellung in Berlin («Fernsehsprechzelle» oder «Gegensehanlage») – und das bei einer aus heutiger Sicht reichlich kümmerlich anmutenden Übertragungsdistanz von einigen wenigen Metern.

Ausserdem wimmelt Frederick Spencer Olivers Buch nur so von weiteren technischen Beschreibungen – wohlgemerkt alle bereits vor weit über 100 Jahren erstmals beschrieben: Darunter ein Minifotoapparat («pocket photographic apparatus») oder ferngesteuerte Gefährte mit elektronisch gesteuerten Schiebetüren («Keine Hand hatte dieses Fahrzeug gelenkt, und seine Türe öffnete sich, als es vor uns hielt.»).

Auch die tägliche Ausstrahlung von Nachrichtensendungen via Radio wird im «Phylos»-Manuskript 1894 realitätsgetreu vorweggenommen: «An einem Tisch, der völlig mit Büchern bedeckt war, sass der Kaiser und lauschte einer melodiösen Stimme, die ihm die Neuigkeiten des Tages berichtete und deren Körper nicht sichtbar war. (…) Dann drehte er sich in Richtung eines Kastens, der aussah wie eine moderne Musikbox, und drehte mit einem sanften Klicken einen kleinen Schlüssel um. Augenblicklich verstummte die Stimme des unsichtbaren Sprechers mitten im Wort. (…) Mir war bewusst, dass ich zum ersten Mal einer sprachlichen Nachrichtenaufzeichnung zugehört hatte, von denen ich schon oft vernommen hatte.»

Zur Erinnerung: Am 6. November 1919 sendete der niederländische Fabrikant Hanso Schotanus à Steringa Idzerda aus seiner privaten Wohnung in Den Haag die erste Hörfunksendung. Und erst 1920 – viele Jahre nach der Veröffentlichung des «Phylos»-Buches – nahm in Pittsburgh (USA) die erste kommerzielle Radiostation der Welt ihren Betrieb auf.

Sogar ein Elektrogewehr wird beschrieben Anschliessend beschreibt der Autor noch treffsicherer ein Elektrogewehr: «Ausser dem Bildtelefon führte ich noch ein Gewehr mit mir – nicht zu vergleichen mit den heutigen, denn es wurde mit Elektrizität betätigt.» («It’s propulsive force was electricity.») Zu Erinnerung: Das wohl erste funktionstüchtige elektrische Gewehr der Welt wurde erst während des 2. Weltkriegs erfunden und vom deutschen Erfinder bei Kriegsende heimlich den Amerikanern verkauft, wie «mysteries» in Ausgabe Nr. 3/2008 enthüllte.

Später ist im Phylos-Manuskript gar von einer einen Meter langen und 45 Zentimeter hohen Apparatur in einer «Kassette aus Glas» mit allerlei technisch anmutenden Rädchen und Spulen die Rede, die einem an modernste Digitaldruckmaschinen oder Mikro-Kopiergeräte der Neuzeit erinnert. Eine Art «Profi-Scanner samt Stimmerkennung», mit dessen Hilfe sich via Computersteuerung in Minutenschnelle ganze Broschüren drucken, schneiden und heften liessen: «Sohma näherte sich dieser mechanischen Schönheit und sprach in ein Mundstück, während er mir erklärte, wie alles funktionierte. Er sagte, dass er nah an dem Mundstück bliebe, damit seine Worte aufgezeichnet, gedruckt und gebunden in Form einer kleinen Broschüre herauskommen können. (…) Nach sehr kurzer Zeit ertönte die Klingel, und es erschien ein gebundenes Büchlein mit der Rede von Sohma, das in eine äussere Schachtel der Glaskassette fiel.»

Neben «Fernsehbrillen» werden auch «Hörbücher» beschrieben: «Phyris wählte ein Buch von der Erde – Shakespeare – und stellt es auf eine Maschine, welche die Seiten automatisch umblätterte. Die Buchseiten wurden von starkem elektrischem Licht beleuchtet, dessen Strahlen sich auf einer Metallplatte reflektierten.

Unsichtbare Räder drehten sich im In-Ausgabe 2/09 Geschichte Prophezeiungen aus dem «Phylos»-Buch (1905): «Das Ende der Welt naht mit den Soldaten in Blau…»

«Ihr werdet eine Entdeckung machen, welche die wissenschaftliche Welt auch bald machen wird, nämlich dass das Licht – egal, welche Art von Licht, ob von der Sonne oder einer anderen Quelle – dazu verwendet werden kann, Geräusche zu erzeugen. An diese Entdeckung sind einige der erstaunlichsten Entdeckungen geknüpft, von denen Deine Zeit nur in Visionen geträumt hat.»

«Dennoch wirst Du immer nur das entdecken, was Deinem Geist und Deiner seelischen Entwicklung entspricht. Verflucht sei der Tag, an dem der Mensch blind versucht, in die Geheimnisse des Allmächtigen vorzudringen!»

«Keine grosse Reform noch irgendetwas wirklich Gutes kann das Ziel in einem Jahrhundert, Jahrzehnt oder Jahr erreichen, wenn es die Zahl 9 trägt.

Die Jahre, die der Morgenröte vorangehen, sind die dunkelsten von allen.»

«Muss das grossartige Amerika – zusammen mit dem Rest der Welt – das gleiche Unheil wie Atlantis erleiden? Leider! Die Katastrophe wird schlimmer sein, kommt aber durch das Feuer und nicht durch das Wasser.»

«Und wenn die Menschen ihre Menschlichkeit erreicht haben, wird die Erde nicht mehr ihr Planet sein.»

«Die Soldaten werden sich gegen diese Repräsentanten, die Reichen (…)

dieser Welt, auflehnen. Später werden sich die Krieger aufteilen, in gesetzlose Banden, mit dem versessenen Wunsch, ihre islamischen («ishmaelitish») Neigungen gegeneinander zu befriedigen (…) Dieser lieblose Kampf wird beendet durch die Natur. (…) Brutal und schnell (…) kommen gewaltige Seuchen, wie es keine zuvor in der Geschichte je gab, welche die Welt auf den Kopf stellen werden…»

«Wenn Ihr Jerusalem umzingelt von Armeen seht, wisst Ihr, dass die Zerstörung nahe ist. (…) Liebe Freunde, wisst Ihr, was der Name Jerusalem bedeutet?

Vision des Friedens! (…) Aber nun ist die ‹Vision des Friedens› endgültig umzingelt von den Armeen. Die letzte Lücke wird gefüllt werden von den Soldaten in Blau (…) mit ihren Mammon-Fesseln, die sie der ausländischen Bevölkerung in tropischen Regionen aufzwingen.»

«Der Zorn Gottes ist die Strenge der Liebe.»

«Meine Vorhersagen sind bereits in grosser Zahl eingetroffen. Sie werden sich alle verwirklichen.»

Geschichte Ausgabe 2/09 nern eines Kastens und eine Stimme erklang aus einem runden Lautsprecher (‹funnel-shaped mouthpiece›). Zu meiner Freude hörte ich den Text des Meisterwerks, Seite für Seite. Jede Person hatte ihre eigene, entsprechende Stimme…»

Frederick Spencer Oliver starb am 15. November 1899 in Los Angeles, im Alter von nur gerade 33 Jahren an Blutarmut, nach Einnahme schädlicher Medizin.Dies,nachdem er jahrelang verzweifelt nach einem Verleger gesucht hatte und sein Manuskript 1894 und 1899 copyrechtlich schützen liess, wie in der Erstausgabe juristisch korrekt dokumentiert ist. Abgeschlossen hatte er sein Buch bereits 1886, während seiner beruflichen Tätigkeit als «Telegraph Editor» der «Morning Press» in Santa Barbara.

Erstmals in gedruckter Form veröffentlicht wurde seine kuriose Erzählung schliesslich 1905 – posthum durch seine Mutter Mary Elizabeth Manley-Oliver.

Ihr ist es zu verdanken, dass uns die futuristisch anmutenden Erinnerungen ihres Sohnes überliefert blieben.

Literarisch mag «Phylos, der Tibeter» durchaus ein paar Schwachstellen aufweisen – schliesslich schreibt hier kein Profi, sondern ein ebenso junger wie begnadeter Erwachsener.

Kommt dazu, dass das Manuskript seinen Lesern ob der biblisch angehauchten Sprache und vieler philosophisch mehr als detaillierten Passagen keine leichte Kost bietet.

Vielleicht schillert es deswegen aber umso farbiger und berührt Suchende in einigen Passagen inhaltlich gar tiefer als manchem lieb sein mag.

Ob Fredericks autobiographisch anmutende Beschreibung von Atlantis echt oder fiktiv scheint, muss jeder selber entscheiden. Gewiss ist: Der junge Mann wusste vor 100 Jahren besser über die heutige Zeit Bescheid, als es ihm das Wissen seines Jahrhunderts erlaubt hätte.

Anmerkung: Alle Zitate in diesem Text gründen auf der deutschen Buchfassung («Phylos, der Tibeter», Hesper 2007, ISBN 978-3000217067). Die technologischen Passagen wurden von «mysteries» mit der englischen Originalausgabe von 1905 verglichen und der Glaubwürdigkeit halber so wortgetreu wie möglich übersetzt.

Denkanstösse aus dem «Phylos»-Buch (1905): «Wenn ein Mensch sich krank glaubt, wird er krank werden» – Abbildung 2
Denkanstösse aus dem «Phylos»-Buch (1905): «Wenn ein Mensch sich krank glaubt, wird er krank werden» – Abbildung 3
Denkanstösse aus dem «Phylos»-Buch (1905): «Wenn ein Mensch sich krank glaubt, wird er krank werden» – Abbildung 4
Denkanstösse aus dem «Phylos»-Buch (1905): «Wenn ein Mensch sich krank glaubt, wird er krank werden» – Abbildung 5
Denkanstösse aus dem «Phylos»-Buch (1905): «Wenn ein Mensch sich krank glaubt, wird er krank werden» – Abbildung 6

Nr. 2 – März / April 2009 T7,50 (A) CHF 11,00 (CH) T7,50 (D) T9,– (I) Geheim-Abkommen Planen UNO und NATO eine Weltregierung?

Strom-Mann Er brät Würste – mit blossen Händen!

DDR-Schatz 21 Tonnen Gold verschwunden

Hinter dem grössten Kontakt-Netz Hinter dem grössten Kontakt-Netz im Internet lauern die CIA – und im Internet lauern die CIA – und weitere dubiose Paten weitere dubiose Paten

Die Die facebookfacebook- Falle Falle – Abbildung 2
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Die Die facebookfacebook- Falle Falle – Abbildung 7

eit sechs Jahren klettern Mitglieder der «Arbeitsgemeinschaft für Höhlenforschung Bad Cannstatt» in Sden Untersberg auf der Grenze der Bundesländer Bayern und Salzburg. Dort erkunden, vermessen und fotografieren sie die schier unendlich langen Schächte und Höhlen im Gebirgsmassiv-Ausläufer der Berchtesgadener Alpen. Die mehrtägigen Aufenthalte in Kälte, Nässe und vollkommener Dunkelheit sind für die Höhlenforscher nicht eben ungefährlich, aber offensichtlich recht spektakulär, wie folgender Ausschnitt aus ihrem aktuellen Zwischenbericht belegt: «In einer ersten Schachtfolge bricht die Höhle bis auf eine Tiefe von minus 350 Metern nahezu senkrecht ab. Hier wird ein erstes Horizontalniveau erreicht, dessen Canyon-Passagen ganzjährig von einem Bach durchflossen werden.

Bachaufwärts wurde eine 30 Meter hohe Wasserfallstufe in technischer Kletterei überwunden.» Den anschliessenden, nassen und meist engen Canyon habe man mittlerweile über mehrere hundert Meter bis hin zu einem hohen, gischterfüllten Schlot dokumentiert: «Unterbrochen von kleineren Schachtstufen setzt sich der Canyon bachabwärts meist ungemütlich eng fort, bis er in 450 Metern Tiefe erneut in eine grosse Schachtzone übergeht.»

Im Sommer 2008 überwanden die Höhlenforscher erstmals die Kilometergrenze im Berginnern. Exakt 1056 Meter stiegen die Männer in die Tiefe. Fünf Tage lang befanden sie sich im Untersberg und entdeckten dabei unter anderem eine 70 Meter lange Halle, einen 30 Meter breiten See, den sie nur mit dem Schlauchboot überqueren konnten sowie ellenlange neue Gänge. Ein überwältigendes Panorama wie aus einer anderen Welt. «Starker Luftzug und zahlreiche Fortsetzungsmöglichkeiten lassen auf weitere Entdeckungen hoffen», betonen die Forscher, die ihre neusten Ergebnisse und Fotos in Kürze exklusiv publizieren werden.

Der Eingang zu «Deutschlands tiefster Höhle» wurde erst 1995 entdeckt – in einer Höhe von 1879 Metern. Das Ausmass der darunter liegenden Gänge und Hallen mochte damals noch niemand erahnen. Bei einer Luftfeuchtigkeit von fast hundert Prozent und einer Temperatur zwischen 1,5 und 5 Grad Celsius scheint das Höhlensystem nicht eben gemütlich. Dank der vielen Tropfsteine bieten die Kalkhöhlen aber jede Menge fürs Auge. Ausserdem umranken den Untersberg seit Jahrhunderten die nebulösen Schleier von Sagen und Mythen. Immer wieder ist darin von Zwergen oder Mönchen die Rede, die den Berg angeblich bewohnen. Sie sollen zum Hofstaat Karls des Grossen gehören, der – Legenden zufolge – im Untersberg auf den jüngsten Tag wartet. Manche Handschriften der Volkserzählung nennen an seiner Stelle auch Kaiser Friedrich Barbarossa. In beiden Fällen soll sich der Regent in einem schlafenden Zustand befinden und nur alle hundert Jahre für kurze Zeit

Panorama – wie aus einer

erwachen.

Von einem Mönch in den Berg geführt Als Zeugen der seltsamen Geschichte benennen die meisten schriftlichen Fassungen einen gewissen Lazarus Gitschner, der im 16. Jahrhundert im Dienst des Stadtschreibers von Reichenhall gestanden haben soll und in seinem Auftrag den Untersberg bestieg. Dort führte ihn ein Mönch ins Berginnere und zeigte ihm Gänge, Treppen und Säle. Lazarus sei Zeuge einer Andacht geworden, berichtet die Sage.

Als Lazarus bei seinem Rundgang im Berg in eine Art Ruhezimmer gelangte, soll er durch ein Fenster geblickt und auf einer Wiese viele umherirrende Menschen gesehen haben.

Auf die Frage, wer diese Leute seien, gab ihm der Mönch zur Antwort: «Diese Leute waren Kaiser, Könige, Fürsten, Bischöfe, Prälaten, Ritter, adelige und unadelige Herren und Frauen, Klosterleute, Knechte und Dienstmägde, Reiche und Arme, alles rechtliche Leute, welche für Erhaltung des christlichen Glaubens gestritten haben.»

So überliefert es Nikolaus Huber in einer Aufzeichnung der Sage, die 1904 in Buchform veröffentlicht wurde. Und weiter: «Gitschner fragte, wer derjenige sei, der die goldene Krone auf dem Haupte und das Szepter in der Hand habe? Worauf der Mönch erwiderte: Das ist unser getreuer Regent Kaiser Karl, der alle übrigen Kaiser und Könige hier unter sich hat, auf dem grossen Walserfelde Ausgabe 2/0 9Phänomene «Untersberg- Wesen» von Ingomar von Lex.

Handelt es sich beim Gesicht auf seinem Foto nur um eine optische Täuschung?

Ingomar von Lex.Als Bub erlebte er im Untersberg Seltsames.

einst ist verzückt worden und jetzt hier erscheint, wie er in der Welt aussah.»

Der Ordensmann enthüllte dem mittelalterlichen Besucher auch, wie die Mönche aus dem Berg in die verschiedenen Kirchen der Region gelangten: «Der Mönch zeigte ihm (Lazarus) zu beiden Seiten zwölf geschlossene, mit Eisen beschlagene Türen und sagte: Durch diese Türen geht man nach St.

Bartholomä in Berchtesgaden, nach Salzburg in die herrliche Domkirche, nach Kirchenthal zur Muttergotteskirche, nach Feldkirchen…» Wie lange Lazarus im Berg gewesen sein soll, ist nicht überliefert – seinen Angehörigen muss es aber äusserst lange vorgekommen sein. Sagenforscher Nikolaus Huber: «Der Herr Stadtpfarrer und der Stadtschreiber stellten ihn wegen seiner langen Abwesenheit zur Rede.»

Lazarus jedoch schwieg. Denn er war vom Mönch im Berg darauf eingeschworen worden, das Erlebte zwar aufzuschreiben, aber erst nach Ablauf von 35 Jahren darüber zu sprechen. Sein Sohn Johann soll die Geschichte später in Umlauf gebracht haben.

Ähnlich wie Lazarus Gitschner erging es im Jahre 1738 einem Jägerknecht, der beim Untersberg «verloren» ging. Nachdem er vier Wochen lang verschollen war, soll der Bezirksjäger einen Trauergottesdienst veranlasst haben, da er davon ausging, dass der Knecht abgestürzt und verunglückt war. Besagter Knecht aber sei just an jenem Gottesdienst wieder aufgetaucht.

«Alles drängte sich zu ihm, um zu hören, wie es ihm ergangen und was sich mit ihm auf dem Berge begeben hätte. Allein der Jägerknecht war ganz verschlossen und tiefsinnig, und es war aus ihm nichts herauszubringen, als dass er im Untersberg gewesen sei und die Leute auf das verwies, was Lazarus Gitschner ohnehin von diesem Berge beschrieben habe», so der Wortlaut der Sage.

Eine weitere Legende berichtet von einer Hochzeitsgesellschaft, die in den Berg gelangte und sich dort von zwergwüchsigen Wesen bewirten liess. Als die Leute nach einem Verdauungsschläfchen wieder ans Tageslicht gelangten, sollen sie die Umgebung nicht mehr erkannt haben: Draussen waren in der Zwischenzeit hundert Jahre vergangen!

Die Überlieferung berichtet: «Die in dieser Gegend Wohnenden verstanden ihre Sprache nicht, überhaupt schien es ihnen, als seien sie in einem ganz fremden Lande. Sie suchten ihre Wohnhäuser und fanden sie nicht; denn an deren Stelle standen ganz andere, neugebaute Häuser. Sie begaben sich zum Pfarrer und erzählten ihm alles, was geschehen war. Dieser schlug seine Bücher auf und fand wirklich, dass vor hundert Jahren ein junges Brautpaar nebst einigen Menschen im Untersberge verschwunden sei.»

Spurlos verschwunden – oder doch nicht?

Kein Wunder, wurde selbst in der Neuzeit – konkret vor 22 Jahren – das Verschwinden dreier Menschen in der Region mit dem Untersberg und seinen Legenden in Verbindung gebracht: Drei Monate lang hatte die bayerische Polizei damals im Sommer 1987 vergebens nach dem Ehepaar Hermann und Maria Forster sowie nach deren Freundin Monika Köhn gefahndet. Die drei jungen Münchner hatten ihr Zelt auf dem Campingplatz Schellenberg-Untergau aufgeschlagen. Nach Aussagen der Pächterin wollten sie am Tag ihres Verschwindens den Untersberg überqueren.

Dann waren die Drei spurlos verschwunden – bis sie sich Monate später von Bord eines Frachters auf dem Roten Meer Phänomene Ausgabe 2/09 meldeten. Stoff für neue Spekulationen: Wie waren sie dorthin gelangt?

Hatten sie womöglich ein geheimes Portal im Berg entdeckt? Machten sie dort gar einen «Zeitsprung»?

Ganz so abwegig schien das grundsätzlich nicht. Schliesslich hatte sich Hermann Forster zuvor intensiv mit mysteriösen Phänomenen befasst, wie die «Salzburger Nachrichten» am 24.

August 1987 zu berichten wussten – als die Drei noch immer als vermisst galten: «Die bayerische Grenzpolizei betonte, es werde jedem vagen Hinweis nachgegangen. Bedeutung kommt nun Aussagen zu, die bestätigen, dass sich Hermann Forster seit zehn Jahren mit dem Phänomen des ‹Zeitsprungs› beschäftigt hat. Nach Forsters Berechnungen wäre dieses Phänomen in einer Untersberg-Höhle zu beobachten gewesen.»

Nach ihrer Rückkehr in die Heimat erzählte Monika Köhn schliesslich die «wahre Geschichte»: Die drei seien nicht in den Untersberg gestiegen, sondern über die grüne Grenze nach Österreich gewandert und von dort per Autostopp weiter durch Jugoslawien, Griechenland und die Türkei bis nach Ägypten gelangt. Schliesslich stiegen sie auf einen Frachter, von wo sie sich schliesslich zurückmeldeten. Obwohl «entzaubert», haftet der Story bis heute ein seltsamer Beigeschmack an. Immerhin hatten die «Flüchtigen» ihre Angehörigen drei Monate in der falschen Ahnung gelassen, im Berg verunglückt zu sein.

Noch rätselhafter muten die Erlebnisse von Ingomar von Lex (54) an, mit dem sich «mysteries» persönlich unterhalten konnte. Der österreichische Vertreiber von biologischen Nahrungsmittelzusätzen war 1956 als dreijähriger Junge für Stunden im Untersberg «verloren» gegangen. Der Bub tollte damals oft auf dem Areal des Familien-Anwesens südlich des Berges herum – meist gemeinsam mit Schäferhund Jacky. Eines Tages im Mai waren beide plötzlich weg und konnten trotz stundenlanger Suche nicht aufgefunden werden. Die Familie war ernsthaft in Sorge – bis Hund und Kind nach fünf Stunden endlich wieder auftauchten. Dem Knaben schien die lange Abwesenheit nicht bewusst gewesen zu sein.

Wie lange er fortgeblieben sei, fragte der Vater, Baron Hjalmar von Lex. «Nur kurze Zeit», antwortete der kleine Ingomar. Und versicherte: Er und der Hund seien von einem Zwerg in eine Höhle im Berg geführt worden – bis hin zu einem See, bei dem sich viele Leute aufhielten. «Höhlenforscher?» mutmasste der Vater misstrauisch. Der Sohn verneinte: «Das waren andere Leute, die waren durchsichtig…»

Ingomars Vater hat die Geschichte seines Sohn minutiös dokumentiert und seine Aufzeichnungen in den frühen 90er- Jahren auch dem mittlerweile verstorbenen Wiener Buch-Der Untersberg. Ticken die Uhren in seinen Höhlen anders als in «unserer» Realität?

autor Peter Krassa vorgelegt, der sich sein Leben lang mit solchen Phänomenen befasste. Als Krassa bei Sohn Ingomar anklopfte, konnte sich dieser zwar nicht mehr an die Erlebnisse als Dreijähriger erinnern. Aber: «Kurz bevor Herr Krassa mich angerufen hat, war ich auf einem Meditationsseminar.

Und dort durchlebte ich im Geist genau dieses Ereignis am Untersberg nochmals», erinnert sich der heute 54-Jährige gegenüber «mysteries».

Seine «Erinnerung» in der Meditation deckte sich somit mit dem, was ihm Autor Krassa aus den Aufzeichnungen seines Vaters berichtet hatte. «Da fing ich an, mich noch stärker für die Geschichte zu interessieren und fuhr zum Untersberg hin. Tatsächlich Tatsächlich fand ich die fand ich dort die Stelle wieder, wo ich als kleines Kind einst vom Zwerg abge- Stelle wieder, wo ich als Bub holt worden war. Anfänglich dachte ich dem Zwerg begegnet war.

ja, mir das alles nur eingebildet zu haben. Aber dann konnte ich diese Wesen tatsächlich wieder sehen – und mit ihnen auch Kontakt aufnehmen.» Er habe sich dabei gefühlt, als wäre er «nach Hause» gekommen.

Um definitive Gewissheit zu erlangen, nahm Ingomar von Lex bei einem seiner Ausflüge zum Berg später eine Polaroid-Kamera mit – und fotografierte, was ihn bis heute bewegt.

Tatsächlich scheinen sich auf seinen Bildern zart anmutende Gesichter abzuzeichnen. Nur eine optische Täuschung? Keinesfalls, winkt Ingomar von Lex ab: «Diese Wesen sind nur etwa so gross wie ein Daumen und man sieht sie ungefähr so, wie wenn man durch ein Glas schaut.»

Mit manchem Interessierten hat der Österreicher «seinen» mystischen Platz am Untersberg in der Zwischenzeit bereits aufgesucht – aber einer grösseren Öffentlichkeit möchte er dessen genaue Position nicht preisgeben, um den Ort vor allzu neugierigen Augen zu schützen. «Es ist einfach zu schön dort…»

Ein überwältigendes anderen Welt. – Abbildung 2
Ein überwältigendes anderen Welt. – Abbildung 3
Ein überwältigendes anderen Welt. – Abbildung 4
Ein überwältigendes anderen Welt. – Abbildung 5
Ein überwältigendes anderen Welt. – Abbildung 6
Ein überwältigendes anderen Welt. – Abbildung 7

Was tun, wenn sich beim Joghurtbecher im Kühlschrank der Deckel wölbt? Was, wenn die Haltbarkeitsdaten von Nudeln, Mehl oder Eiern abgelaufen sind? Alles in den Müll? Oder werden Datumshinweise auf Lebensmittelpackungen von den Herstellern bewusst zu knapp beziffert, um uns vorschnell zum Kauf neuer Produkte zu animieren?

Kann der Inhalt von Konserven verderben? Muss gleich die ganze Konfitüre in den Müll, wenn sich am Deckel des Glases etwas Schimmel angesammelt hat? Und: Wie lange sind Mehl oder Zucker tatsächlich haltbar? Solche Fragen hat sich wohl jeder schon einmal gestellt – und auf den Verpackungen der Lebensmittel nach verlässlichen Antworten gesucht.

Tatsächlich findet sich auf fast allen abgepackten Esswaren ein Datum, das informiert, bis wann die Ware haltbar ist. Unsere Gesetze schreiben dem Hersteller vor, auf «vorverpackten Lebensmitteln» ein derartiges «Mindesthaltbarkeitsdatum» aufzudrucken. «Ist die angegebene Mindesthaltbarkeit nur bei Einhaltung bestimmter Temperaturen oder sonstiger Bedingungen gewährleistet, so ist ein entsprechender Hinweis anzubringen», heisst es in der deutschen Verordnung über die Kennzeichnung von Lebensmitteln. Und: Das Mindesthaltbarkeitsdatum klärt darüber auf, wie lange «ein Lebensmittel unter angemessenen Aufbewahrungsbedingungen seine spezifischen Eigenschaften behält», so die Schweizerische Lebensmittelverordnung.

Hauptirrtum der Konsumenten: Viele verwechseln die Mindesthaltbarkeitsangabe mit dem Verbrauchsdatum. Letzteres kommt gemäss Gesetz erst zum Zug bei «in mikrobiologischer Hinsicht sehr leicht verderblichen Lebensmitteln, die nach kurzer Zeit eine unmittelbare Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen könnten».

Nach Ablauf des Verbrauchsdatums dürfen Lebensmittel «nicht mehr in Verkehr gebracht werden», schreibt die deutsche Verordnung dazu stellvertretend vor.

Anders bei der Mindesthaltbarkeit: Ist dieses Datum überschritten, bedeutet das nicht automatisch, dass die Ware deswegen verdorben oder ungeniessbar wäre. Im Gegenteil, wie der deutsche Autor und Lebensmittelchemiker Udo Pollmer auf Anfrage zu bedenken gibt: «Der Grund ist oft, dass der Hersteller zur eigenen Sicherheit den ‹schlimmsten Fall› annimmt – etwa unqualifizierter Umgang im Supermarkt und in der heimischen Küche.

Bei sorgsamem Vorgehen sind viele Produkte durchaus doppelt solange haltbar.»

Ein entsprechender Test von «Stern TV» Ende August 2008 kam zum selben Ergebnis: Verschiedene Esswaren wurden damals im Labor auf ihre Haltbarkeit nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums getestet. Fazit: «Manche davon sind noch Ausgabe 2/09 Gesundheit Wochen später bedenkenlos geniessbar.» Eines aber machen die Experten unisono klar: Es gibt keine allgemeingültigen Regeln.

Insofern sei in erster Linie «gesunder Menschenverstand» gefragt, postuliert der Schweizer Lebensmittelchemiker Peter Brodmann. «Die Konsumenten müssen ihre Waren genau anschauen und an ihnen riechen, bevor sie davon essen», rät er gegenüber «mysteries». «Eigentlich sollte man das immer tun.» Erst recht, wenn die Verpackungen bereits offen seien.

Daumen hoch bei Zucker, Essig und Schnaps Seinen eigenen Sinnen vertrauen und nicht dem Hersteller – dafür setzt sich auch Lebensmittelchemiker Udo Pollmer ein.

«Früher hat man im Haushalt einfach probiert, obs noch gut war. Nach meinem Dafürhalten werden heute weitaus mehr Lebensmittel in den Müll geschmissen, die noch völlig in Ordnung sind, als wirklich verdorbene Ware.»

Woran aber erkennt der Laie nun praktisch, ob ein Lebensmittel noch geniessbar ist? Einige Tipps kann der Experte geben. So ist Joghurt so lange essbar, bis sich Schimmel darauf ansammelt. «Wenn sich die Deckelfolie wölbt, bedeutet das nur, dass gesunde, lebende Milchsäurebakterien am Werk sind», beruhigt auch «Stern TV» auf seiner Homepage. Anders bei Konserven: Unter gewölbten Deckeln lauern meist Bakterien, die allerlei Gifte produzieren. Deshalb sollten solche Produkte sofort entsorgt werden. Weiter empfiehlt es sich, den Inhalt geöffneter Dosen und Gläser nach dem Öffnen unverzüglich in verschliessbare Gefässe umzufüllen. Dies gilt auch für Mehl, das für Parasiten besonders anfällig ist.

Geöffnete Ölflaschen wiederum sind im Maximum bis zu 24 Monaten lang haltbar. Je mehr ungesättigte Fettsäuren das Öl enthält, desto schneller verdirbt es. Olivenöl etwa sollte in maximal zwölf Monaten konsumiert werden. Für Konserven in Öl zählt die selbe Regel: Alles Fetthaltige wird irgendwann ranzig.

«Das ist zwar nicht giftig, schmeckt aber nicht mehr gut», erläutert Lebensmittelchemiker Brodmann. Besser halten in Essig eingelegte Lebensmittel. Die sicherste Lagerungsmethode ist ohnehin Zucker oder Alkohol. Deshalb benötigen Spirituosen ab zehn Volumenprozent laut Gesetz auch kein Mindesthaltbarkeitsdatum. Aber aufgepasst: Konfitüre, Kompott oder Getränke sind erst bei einem Gehalt von über fünfzig Prozent Zucker längerfristig lagerfähig. Bis zu diesem Grad sind sie anfällig für Schimmelpilze. In den Müll befördern sollte man auch Getreidekörner und Nüsse, die mit Schimmel befallen sind.

Ebenfalls keinen Aufschub vertragen Wurst, Fisch und Fleisch.

Eier können durchaus über das Mindesthaltbarkeitsdatum aufbewahrt werden – allerdings immer im Kühlschrank. Um zu testen, wie frisch ein Ei ist, gibts einen einfachen Hausfrauentrick: Das rohe Ei in ein Glas Wasser legen. Sinkt es ab, ist es noch frisch und geniessbar. Schwimmt es an der Oberfläche, sollte es entsorgt werden.

Wer sich allen Bedenken zum Trotz «ewige» Nahrungsreserven anlegen möchte, setzt am besten auf Schokolade. Letztere wird im Lauf der Zeit zwar heller, bleibt aber dennoch sehr lange geniessbar. Beim «grauweissen Schokoladen-Flaum», beruhigen Lebensmittelexperten, handle es sich lediglich um «ausgeflockte Kakaobutter».

Essen – haltbar bis vorgestern? – Abbildung 2
Essen – haltbar bis vorgestern? – Abbildung 3
Essen – haltbar bis vorgestern? – Abbildung 4