Faszinierendes Phänomen. Täglich tanken Besucher Energie beim uralten Pekinger Baumriesen.
und sonnigem Wetter – sowie mit einer zweiten Gruppe am 9.
Oktober 2017 bei 14 Grad und starkem Regen folgendes Experiment durch: Ohne Hintergrundinfos liess er mehrere Teilnehmer gemäss lokaler Tradition jeweils beide HandÁächen in Richtung des »Nine-dragon Juniper« ausstrecken. Fast alle nahmen dabei nach eigenen Aussagen erstaunlicherweise ebenfalls eine Art Wärmeausstrahlung wahr, die vom Baumstamm herzurühren schien. »Natürlich waren dies keine wissenschaftlichen Experimente«, betont Fiebag. »Umso interessanter wäre es, eine seriöse Studie anzustreben, um einen Zufall oder anderweitige BeeinÁussungen auszuschliessen.« Uralte Verbindung zwischen Mensch und Natur China hat über Jahrtausende eine intensive Verbindung von Natur, Mensch und sakralen wie profanen Gebäuden kultiviert.
Diese ebenso ästhetisch wie ökologisch orientierte Bewegung geht von einem Naturverständnis aus, in dem Gebirge, Flüsse, Bäume, Steine, Himmel und Erde lebendige Kraftquellen sind.
Garten- und Parkanlagen sind nach der Lehre des »Feng Shui« Abbild der grossen Natur im Kleinen und sollen die Harmonie zwischen dem Mensch und seiner Umgebung, Gesundheit, WohlbeÀnden und spirituelles Wachstum herstellen.
Der Himmelstempel von Peking spielte in der chinesischen Kosmogonie eine zentrale Rolle. Begleitet von 2000 Würdenträgern begaben sich die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastie zur Wintersonnenwende jeweils zum Himmelsaltar. Hier brachten sie dem Gott des Himmels und ihren Ahnen Opfer dar. In der Halle der Erntegebete, einem der schönsten Gebäude Chinas, baten sie im Frühling um eine gute Ernte. Die heilige Anlage spiegelt bis heute die Zahlenmystik der chinesischen Antike und des Feng Shui wider. Im uralten »Nine-dragon Juniper« scheint das verborgene Wissen der Feng-Shui-Meister bis heute lebendig zu sein. red. ■
»Nine-dragon Juniper«: Unter diesem Namen zieht ein uralter Baumriese in der prächtigen Parklandschaft des berühmten Himmelstempels von Peking Besucher fast schon magisch in seinen Bann. Eine unerklärliche Wärme scheint von ihm auszugehen, die nicht nur Einheimische »elektrisiert«, sondern auch unbedarfte Europäer, wie ein deutscher Studiendirektor vor Ort erstaunt feststellen konnte.
Was die mehr als 500 Jahre alte chinesische Zypresse (»Juniperus chinensis«) im berühmten Pekinger Heiligtum derart besonders macht? Nicht zuletzt ihr wundervoll gewundener Stamm, mit einer spiralförmig gewachsenen Rinde bedeckt, deren Struktur sich von unten nach oben dreht. Chinesen wollen darin neun zusammengerollte Drachen erkennen, die in den Himmel hinaufklettern. Ein Glückssymbol der ganz besonderen Art.
Doch Einheimische wie Touristen sind nicht nur vom groteskmythischen Anblick des Wacholderbaumes fasziniert, sondern auch von der seltsamen Wärme, die das Riesengewächs im Himmelstempel von Peking auszustrahlen scheint. Mit ausgestreckten Händen scharen sich Tag für Tag Menschentrauben um den Naturriesen, um dessen Energie aufzunehmen, wie der deutsche Publizist Peter Fiebag vor Ort verblüfft zur Kenntnis nahm: »Weit beugen sich Besucher, ob alt, ob jung, jeweils über die Absperrung, um dem energetisch aufgeladenen Wunderbaum möglichst nahe zu kommen. Dann macht sich Verwunderung bemerkbar, Fröhlichkeit bis zu ungläubigem Erstaunen. Sie spüren plötzlich, wie von der Zypresse Wärme in ihre Hände Áiesst.« Mit Reisegefährten, die keinerlei AfÀnität zu spirituellen Themen besassen, führte Fiebag am 15. Oktober 2015 bei 24 Grad Von Chinas Geschichte fasziniert: Peter Fiebag (rechts) – hier im Interview mit einem Team des staatlichen Fernsehens.
Soziologe Aleksander Milosz Zielinski im Exklusivinterview
Was hat es mit den streng geheimen Bilderberg-Konferenzen auf sich, die weltweit seit Jahrzehnten für Kontroversen sorgen? Wurden die ersten Tagungen mit CIA-Geldern finanziert? »Die rein europäische Gründung von Bilderberg ist ein Mythos«, betont Aleksander Milosz Zielinski (Foto links). Als Soziologe und Philosoph arbeitet er an der Universität Fribourg derzeit an einer Dissertation zum Thema. In internationalen Archiven ackerte er sich durch etliche einst vertrauliche Dokumente. Gegenüber »mysteries« gibt er erste Einblicke in seine Erkenntnisse. Interview: Jan Fischer
Seit 1954 treffen sich hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Militär und Hochadel in Europa und den USA jährlich unter allerhöchster Geheimhaltung und enormem Kostenaufwand zum »privaten« Informationsaustausch, 2016 etwa in Dresden. Benannt wurde der verschwiegene Zirkel nach seinem ersten Tagungsort, dem damaligen Hotel de Bilderberg von Prinz Bernhard der Niederlande. Alle Gespräche bleiben geheim. Dennoch kommen nun zunehmend mehr vertrauliche Akten ans Tageslicht. Herr Zielinski, als einer der ersten deutschsprachigen Wissenschaftler beschäftigen Sie sich mit den umstrittenen Konferenzen. Wie kam es dazu?
Aleksander Milosz Zielinski: Als ich mit meinem Studium in der Schweiz begann, besass ich ein ziemlich normales politisches Weltbild, wie es einem in der Schule beigebracht wird. Die WTC-Attacken vom 11. September 2001 (»9/11«) haben mich dann nachdenklich werden lassen und bei mir wohl auch eine Art Sinnkrise ausgelöst.
Im Internet wurde die ofÀzielle Version der Bush-Administration von Anfang an radikal in Frage gestellt, im Unterschied zu den herkömmlichen Massenmedien: Dort kam nie eine Diskussion auf, was damals wirklich passiert ist – es gab nur diese eine, »ofÀzielle« Wahrheit. Das hat mir zu denken gegeben. Ich 20 Ausgabe 1/2018
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/85-wie-maechtig-sind-die-b-page19-1.jpg18161302Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2018-01-01 12:00:002025-12-16 10:34:37Wie MäChtig Sind Die B
Was haben moderne UFO-Darstellungen in einem über 500 Jahre alten buddhistischen Heiligtum verloren? Führen uns die dortigen Mönche an der Nase herum? Das fragt sich auch Mystery-Spezialist Lars Fischinger, nachdem ihm ein Kollege aktuelle Reisefotos aus dem Land der 1000 Tempel übermittelte.
Tausende von Tempelanlagen, so genannte Wat, sind in Thailand zu Ànden. Während viele der buddhistischen Anlagen von Touris ten überrannt werden, ist ein rund 500 Jahre altes Heiligtum in Chiang Mai im Norden des Landes weitgehend unbekannt. Noch gilt »Wat Sri Suphan« alias »Silbertempel« bei Reisenden als Ge heimtipp. Der Name ist Programm, da die meisten Gebäudeteile und Ornamente dort vollständig mit Metall bedeckt sind: Ein schil lernder Prachtbau voller Figuren, Bildern und Àligranen Verzierun gen, die nebst Aluminium auch aus echtem Silber bestehen.
Frauen ist der Zugang zum Pa radies leider untersagt. Doch als ob die glitzernde buddhistische Pracht von Wat Sri Suphan nicht genug wäre, stossen männliche Besucher dort neben unzähligen religiösen Motiven aus uralter Zeit unverhofft auch auf silberne Bilder am Boden, auf denen »Áie gende Untertassen« und Aliens zu sehen sind. Darstellungen, die dort ebenso wenig zu suchen ha ben wie Ikonen von Dieter Bohlen in einer christlichen Kirche – und deswegen auch den deutschen Blogger Lars Fischinger ins Grü beln brachten, als er entsprechen de Fotos zu Gesicht bekam. »Wa rum haben die buddhistischen Mönche solche Motive im Allerhei ligsten ihrer Stätte angebracht?«, fragt er sich. »Und vor allem: Wann wurden besagte Kunstwerke in dem um 1502 erbauten Tempel angefertigt?« In der »Silber-Werkstatt« von Wat Sri Suphan können Besucher mitverfolgen, wie Mönche in einer Art Hinterhof kunstvoll neue Reliefs zimmern – und alte restaurieren. Hauptsächlich zeigen diese Szenen aus Buddhas Leben, wie sie im dortigen Tempel zuhauf verewigt sind. Fischinger:»Sind die UFO-Darstellungen somit Motive der Neuzeit? Dies fragte sich auch mein Facebook-Kollege Dennis, als er sich im Oktober 2017 vor Ort nach der Herkunft der Darstellungen erkundigte. ›Nein!‹, versicherte ihm einer der Mönche allen Ernstes. ›Besagte Motive befanden sich schon immer dort.‹ Sie seien bei der Restaurierung lediglich überarbeitet worden.« Wers glaubt, ist selber schuld, meint auch Lars Fischinger. Immerhin Àndet sich im Tempel neben allerlei buddhistischen Szenen nicht zuletzt auch der Meeresgott Neptun samt stilisierter elektrischer Gitarre, wie sein Kollege Dennis verdutzt zur Kenntnis nahm. Merke: Auch in Tempeln geht es mitunter scheinheilig zu. Selbst wenn Reiseführer darüber kein Sterbenswörtchen verlieren.
red. ■
Gitarren-Gott an der Wand, UFOs auf dem Fussboden.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/85-ufos-und-e-gitarren-im-uralten-silbertempel-von-thailand-page44-1.jpg265524Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2018-01-01 12:00:002025-12-16 10:33:34Ufos Und E-Gitarren Im Uralten Silbertempel Von Thailand?
Der »Krieg der Sterne« sprengt alle Dimensionen: Über 500 Millionen Dollar spielten »Die letzten Jedi« und mit ihnen die störrisch-putzigen Porgs (links) im Kino allein an den Eröffnungstagen im Dezember ein. Mehr als 20 Minuten an geschnittenen Filmsequenzen sollen zusätzlich auf der Blu-ray- Disc zu sehen sein, die im Mai 2018 erscheint. Darunter nicht zuletzt eine ebenso ausführliche wie emotionale Trainingsszene zwischen Luke, Rey und den »Inselhütern«.
Gleichzeitig können sich Fans auf sage und schreibe sechs weitere Epen der Weltraumsaga freuen: »Solo« (Mitte 2018),»Episode 9« (Ende 2019), »Obi Wan« (2020?) – und anschliessend eine weitere Kino-Trilogie ohne den Skywalker-Clan, die gegenwärtig von Rian Johnson entwickelt wird. Und als ob dies nicht genug des Guten wäre, kündigen die »Star Wars«- Bosse zusätzlich die Produktion einer aufwändigen TV-Realserie an, die auf dem kommenden Streaming-Sender von Disney Premiere feiern soll – frühestens 2020/2021.
Weil die Konkurrenz nicht schläft, hat auch Versandmoloch Amazon Grosses vor: Eine ebenso millionenschwere TV-Streamingserie, die uns die Vorgeschichte von Tolkiens »Herr der Ringe« erzählen soll. Vorwärts gehts übrigens auch mit der neuen »Star Trek«-TV-Serie »Discovery« auf Netflix, deren zweite Staffel kürzlich ebenfalls in Auftrag gegeben wurde.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/85-star-wars-sechs-weitere-kinoalme-in-planung-page58-1.jpg8401299Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2018-01-01 12:00:002025-12-16 10:33:28»Star Wars«: Sechs Weitere KinoàLme In Planung!
Nervtötendes Schall-Phänomen raubt Betroffenen den Schlaf
Es rumort, vibriert und surrt – leise, aber ohne Unterlass. Seit Jahrzehnten sorgt das rätselhafte Brummton-Phänomen weltweit zunehmend für Kopfschmerzen – bei Betroffenen im wörtlichen, bei Wissenschaftlern im übertragenen Sinn. Nach etlichen kleineren und grösseren Metropolen, nicht zuletzt in Deutschland, leidet mittlerweile auch ein ganzes Quartier der Schweizer Grenzstadt Basel unter dem Phantom-Lärm.
Es stand zu befürchten: Das mysteriöse Brummton-Phänomen hat nun auch die Schweiz erreicht. Genauer gesagt, die baselstädtische Grenzregion. Ein ganzes Quartier nehme den nervtötenden niederfrequenten Ton dort wahr, machte die »Basler Zeitung« am 1. November 2017 publik. Ein komplettes Mehrfamilienhaus in der Innenstadt stehe inzwischen leer, weil so mancher Mieter vor dem andauernden Schallterror geÁüchtet sei.
Begonnen hatte der akustische Spuk bereits 2016. Vereinzelt meldeten Bewohner des Stadtteils St. Johann bei der Polizei über Wochen hinweg »impulsartig auftretende, laute Geräusche«, bestätigt Regina Bucher vom Amt für Umwelt und Energie (AUE) Basel-Stadt. »Die Menschen waren wirklich beunruhigt, weil sie diese tiefen Geräusche nicht kannten und auch nicht zuordnen konnten.« Darauf folgende technische Überprüfungen brachten jedoch keine Erkenntnisse über die Schallquelle.
Grundschullehrerin Nathalie Willi und ihr Lebenspartner Josef Stadler sind aus besagtem Quartier mittlerweile sogar weggezogen. Ein ganzes Jahr lang hatten sie unter dem immer wieder auftretenden »Phantomlärm« gelitten und diesen auch akustisch aufgezeichnet. Das Paar beschreibt ihn als »Dröhnen« oder auch»stetes tiefes Brummen wie eine klappernde Waschmaschine, einhergehend mit leichten, aber spürbaren Vibrationen«. Die beiden hatten in ihrer Wohnung an der Wilhelm-His-Strasse 7 zuvor 16 Jahre beschwerdefrei gelebt. Doch nun mussten sie raus: Die unerklärliche Dauerbeschallung und die damit einhergehende Nervosität raubte ihnen nicht nur den Schlaf, sondern liess sie auch krank werden.
Eine Nachbarin im gleichen Haus hatte schon früher die Flucht ergriffen. Das penetrante Geräusch habe so geklungen, »als ob jemand tief im Untergrund ein Loch bohrt und den Bohrer dann zurückzieht«, beschreibt sie ihre Tortur. »Mit der Zeit wurden die Vibrationen immer extremer. Ich nannte es ›Gotthard-Bohrer.‹« Wegen des Schlafmangels sei sie dünnhäutig geworden, habe sich zunehmend verkrampft gefühlt und kaum mehr konzentrieren können.
Heute steht das betroffene Mehrfamilienhaus leer. Allerdings seien längst nicht alle Bewohner wegen des Lärm-Spuks ausgezogen, betont Eigentümer Jürg Baumann gegenüber »mysteries«.
Man habe seit längerem vor, das Objekt komplett zu sanieren und deshalb gar keine Nachmieter mehr gesucht. Er verfolge die Ausgabe 1/2018 Folgen. In schlimmen Fällen kann selbst das Sehvermögen, das Herz, die Psyche und das Hirn nachhaltig beeinträchtigt werden.
Fakt bleibt jedoch auch: Nur fünf bis zehn Prozent aller Menschen können derart niederfrequente Töne zwischen 16 bis 20 Hertz (Hz) überhaupt wahrnehmen. Ausgerechnet jenes Spektrum also, das auch im Verdacht steht, für das Brummton-Phänomen verantwortlich zu sein.
»Wir glauben den Leuten«, betonen Lärmingenieurin Regina Bucher und ihr Chef Matthias Nabholz. Trotz mehrfacher Messungen aber – auch im Infraschallbereich – habe man bislang die Schallquelle leider nicht ausÀndig machen können. »Deshalb können auch keine wirksamen Massnahmen getroffen werden.« Bei einer Messung in der Wohnung von Nathalie Willi und Josef Stadler seien zwar tatsächlich Vibrationen registriert worden, ergänzt Nabholz gegenüber »mysteries«. »Spitzen bei 16 Hz, 25 Hz, 50 Hz und 100 Hz«, wie es im technischen Protokoll heisst. Diese seien insgesamt jedoch derart diffus, dass sie irgendwoher stammen könnten. Bereits eine Stromleitung oder ein Kühlschrank in der Nähe könnten solche Werte erzeugen. Allerdings ist in der Studie eindeutig festgehalten, dass in den betroffenen Räumen während der Messungen alle »möglichen Störquellen abgeschaltet« gewesen seien.
»Der Basler Brummton ist keine Einbildung!« Entwicklung rund um das Brummton-Phänomen jedoch »interessiert und aufmerksam«.
Die Basler Behörden nehmen die Sache derweil sehr ernst und suchen Àeberhaft nach den Ursachen für die Lärmklagen.
Immerhin ist wissenschaftlich erwiesen, dass Infraschall die Gesundheit durchaus beeinträchtigen kann. Frustration, Schlafstörungen, Panikattacken, Druck im Ohr, Kopfschmerzen, Nervosität und Konzentrationsmangel nennen Arbeitsmediziner als Inzwischen leer: Die Liegenschaft an der Wilhelm-His-Strasse 7.
Nichtsdestotrotz sind sich die Behördenvertreter einig: »Es handelt sich bei den körperlichen Beschwerden der Betroffenen deÀnitiv nicht um Einbildung!« Man habe deshalb mit Fachbüros und weiteren Amtsstellen »diverse mögliche Lärmquellen abgeklärt«. Von anderen Fällen sei bekannt, dass nicht zuletzt Industrieanlagen, Baustellen mit Tiefenbohrungen, aber auch haustechnische Anlagen wie Luftwärmepumpen und Klima- und Kälteanlagen sowie Windenergie- und Geothermieanlagen oder Hochspannungsüberlandleitungen Infraschall erzeugen können. Entsprechend wurden in Basel die Rheinschifffahrt, der Bahnverkehr, Kraftwerke und vor allem angrenzende Grossbaustellen aber auch unterirdische Leitungen überprüft. Bislang leider ebenfalls ohne konkrete Ergebnisse.
»Wir kommen einfach nicht weiter«, seufzt AUE-Leiter Nabholz.
Die Basler Fachleute reihen sich damit in eine lange Reihe ratloser Messtechniker ein. Tatsächlich sorgt das akustische Phänomen seit Jahrzehnten weltweit für allgemeines Rätselraten (»mysteries« 6/2016). Ob in Stuttgart, München, Berlin, Hamburg, in Grossbritannien oder in den Vereinigten Staaten: Überall scheint es neuerdings zu summen und zu brummen. Zumeist ohne dass die zuständigen Stellen trotz aufwändiger Messungen und Abklärungen die möglichen Verursacher dingfest machen konnten.
Viele Kommunen haben die Suche nach dem lautstarken Phantom im Untergrund trotz anhaltender Lärmbeschwerden inzwischen wieder aufgegeben – entweder aus Kostengründen oder aus wissenschaftlicher Ratlosigkeit. »Wir messen weiter«, verspricht dagegen Basels Lärmschutzbeauftragte Regina Bucher. Und man gehe auch weiterhin allen Hinweisen aus der Bevölkerung nach. Denn erst wenn die ominöse Lärmquelle eindeutig identiÀziert sei, könne man auch geeignete Massnahmen dagegen einleiten.
https://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/12/85-phantom-laerm-nun-brummt-es-auch-am-oberrhein-page9-1.jpg9501303Not Surehttps://mysteriesdasoriginal.ch/wp-content/uploads/2025/07/LUC_LOGO-1-1030x258.webpNot Sure2018-01-01 12:00:002025-12-16 10:33:07Phantom-LäRm: Nun Brummt Es Auch Am Oberrhein!
Millionen aus öffentlicher Hand für Franz Herzog von Bayern und seine Wittelsbacher
Vor 100 Jahren wurde die Monarchie im Deutschen Reich mit der Novemberrevolution abgeschafft. Dennoch sackt der Hochadel weiterhin Geld ein. Vom Finanzamt unbehelligt, erhält allein das alte Fürstengeschlecht der Wittelsbacher jährlich Unsummen – ausgeschüttet aus einem halbstaatlichen »Ausgleichsfond« (WAF). Rund 14 Millionen Euro pro Jahr – und dies steuerfrei! Gegründet worden war die Stiftung 1923 als Folge eines Rechtsstreits zwischen dem Freistaat Bayern und den Wittelsbachern.
Damals ging es um die Frage, wie das Vermögen des Königshauses nach der Revolution mit dem Staat aufgeteilt werden sollte.
Heute verwaltet der Fond unter Teilaufsicht des bayrischen Finanzministeriums etliche frühere Besitztümer der »Blaublüter«: Schlösser, Immobilien, Kunstschätze, Firmenanteile und Ländereien – darunter 12'000 Hektar Wald.
Als Ausgleich erhalten die Wittelsbacher – allen voran Franz Herzog von Bayern (Foto links) – bis heute Geld.
Viel Geld! Wie dick der Adel seit etlichen Jahrzehnten absahnt, kam erst 2016 durch eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Katharina Schulze im bayerischen Landtag ans Tageslicht. So beträgt die Bilanzsumme des Fonds nach Auskunft des Finanzministeriums jährlich rund 350 Millionen Euro. »Da lebt das adelige Leben fort, obwohl der Adel längst abgeschafft ist«, kritisiert Schulze. Umso mehr, als der Fond im Gegensatz zu öffentlich-rechtlichen Stiftungen nicht vom Bayerischen Obersten Rechnungshof geprüft wird.
Kennedy-Attentat: Wer war der geheimnisvolle Anrufer?
Hätte das Attentat auf Präsident John F. Kennedy verhindert werden können? Die kürzliche Offenlegung weiterer bislang geheim gehaltener US-Akten zum Fall wirft neue Fragen an. So berichtet die Nachrichtenagentur AP von einem dubiosen Telefonat, das der Chefreporter der britischen Zeitung »Cambridge News« kurz vor den Schüssen auf den US-Präsidenten geführt haben will. Demnach hatte ihm ein anonymer Anrufer am 22. November 1963 – kurz vor der Attacke – mitgeteilt, den USA stünden »einige grosse Nachrichten« ins Haus. Der Journalist solle deshalb sofort die US-Botschaft in London kontaktieren und informieren. Danach legte der Unbekannte abrupt wieder auf.
Laut den Akten kontaktierte der Reporter die Behörden leider erst, nachdem er von den Schüssen auf Kennedy erfahren hatte. Beim freigegebenen Dokument handelt es sich um ein Memo des damaligen CIA-Spionageabwehrchefs James Angleton an FBI-Boss J.
Edgar Hoover.
»Der Cambridge-Reporter hatte noch nie zuvor einen solchen Anruf erhalten und MI-5 gab an, dass er ihnen als eine solide und loyale Person ohne Sicherheitsaufzeichnungen bekannt ist«, informierte der CIA-Obere im Schreiben.
»Wichtigster Punkt ist, dass der Anruf nach MI-5-Berechnungen etwa 25 Minuten vor der Erschiessung des Präsidenten erfolgte.«
Nr. 61 (1-2014) Zeitkapseln für die Ewigkeit: Deutschlands geheimer Felsstollen Der Cheops-Skandal: Kontroverse Entdeckungen in Ägypten FIFA-MaÀa: Das miese Spiel von König Sepp Tarnschriften Chemiemulti: Verbotene Stadt in der Stadt Zauberer und Zwerge: Verschollener Märchenschatz aufgetaucht Nr. 62 (2-2014) Das geheime Bilderberg-Dossier der Schweiz Die Heilkraft des Hungerns Heimliche Grabungen in der Cheops-Pyramide Psi-Botschaften aus dem Jenseits Himmelsleitern in der Alpenschlucht Dubiose Embleme des Pentagons und ihre versteckte Botschaft Maschinen auf dem Mond?
Nr. 63 (3-2014) Die zehn Gebote der neuen Weltordnung Wunder und Phänomene rund um den Dalai Lama Der Stonehenge-Bluff: So werden wir verschaukelt!
Lady Liberty und die Freimaurer Über 1000 Jahre altes Telefon entdeckt Erlebnisse der unheimlichen Art: Das spezielle Leben von Tanja B.
Nr. 64 (4-2014) Wenn Menschen und Flugzeuge spurlos verschwinden Mord unter Hypnose: Das Experiment Hightech-Seeschlachten im alten Rom Fastfood-Skandal: Gentech für Deutsche, Luxushühner für die Schweiz!
Putin-Hetze: Warum wir belogen werden Die Botschaft der letzten Kogi-Indianer Nr. 65 (5-2014) Starb Jesus im Himalaya?
Die vergessenen Pyramiden der Azoren Liegt das Bernsteinzimmer in Thüringen?
Radar-Spuk in Europa: Wer lässt unsere Flugzeuge verschwinden?
Vincent Raven: Meine Raben und ihre Botschaft Exklusivfotos: Lebten Dinos und Menschen einst gemeinsam?
Nr. 66 (6-2014) Geheime Pforten in die Unterwelt: Die Riesen-Höhlen von Longyou Entlarvt: Der Club der Top-Spione Sisis letzte Geheimnisse Macht Strom intelligenter?
Kuriose Reliquien der Kirche Neue Atombomben für Deutschland: Obama befiehlt, Merkel kuscht!
Die rätselhaften Sajama-Linien Nr. 55 (1-2013) Gratis-Strom für jedermann? Geheimnis des Bessler-Rads gelüftet Schützt Fieber vor Krebs?
Vampire: Der Untergang der Blutsauger Hagelraketen: Fluch oder Segen?
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Bienensterben: Naht das Ende?
Der Fluch des schwarzen Buddhas U-Boot-Wunderwaffen: Geheimpläne in Bayern aufgetaucht Nr. 57 (3-2013) Atlantis im Regenwald: Das verschollene Paradies der blonden Inka-Indianer Das Geheimnis der neuen Papst-Prophezeiung Spuk im Pfarrhaus Die Rückkehr der Riesenaffen Chinas Wunderkraut Eingang zur Hölle entdeckt?
Jeans im alten Rom Startete 1933 die erste bemannte Rakete?
Nr. 58 (4-2013) Schwarze Messen unter Bad Tölz?
Der geheime Sternen-Atlas der Kelten im Schwarzwald UFOs über Deutschland: Die rätselhaftesten Fälle Der ErÀnder aus der Heilanstalt Die letzten Rätsel der Indianer MMS-Wunderwasser: Rotes Kreuz heilt und schweigt Feuerkugeln: Bomben aus dem All Nr. 59 (5-2013) Millionenraub: Wer klaute die»Gerechten Richter «?
Lichter auf dem Mars: Vulkane oder Aliens?
EU-Irrsinn: Was uns Brüssel alles verbieten will Astronauten in der Steinzeit Meuterei auf der Bounty: Mythos und Wahrheit Verschollener Eismensch aufgetaucht Spitzel beim Europa-Park Nr. 60 (6-2013) Exklusivfotos: Neues Versteck für die Bundeslade Pyramiden in Bosnien: Kontroverse um Energiestrahl Maya-Heiler lüften ihre Geheimnisse Goldkessel aus dem Chiemsee droht Einschmelzung Neue Hinweise auf Chemtrails Nazi-UFOs von Viktor Schauberger: Und sie Áogen doch!
Nr. 67 (1-2015) Wie uns ARD, ZDF, BILD & Co. für dumm verkaufen UFO-Alarm: Wer späht heimlich AKWs aus?
Jäger des verÁuchten Bildes: Michelangelo-Entwurf aufgespürt Die vergessene Pyramide im Regenwald: Neu entdeckte Geheimakten aus dem Vatikan belegen türkischen Völkermord Nr. 68 (2-2015) Irren ist göttlich – Die scheinheiligsten Zitate aus Bibel und Koran Wesen aus einer anderen Welt? Noch mehr Relikte, die es nicht geben dürfte Erich von Däniken: Neue Erinnerungen an die Zukunft Wer liess Amerikas Superschatz verschwinden?
Lug und Trug im Musik-Business Nr. 69 (3-2015) Fünf Rätsel, die unsere Geschichte auf den Kopf stellen Sechster Sinn: Kennen Tiere die Zukunft?
Okkultismus: Das geheimnisvolle Leben von Karl May Wunderheiler verblüfft Schulmediziner Castel del Monte: Das Schloss der 1000 Geheimnisse UFO-Jagd im Alpenraum Nr. 70 (4-2015) Super-Vitamin D3: Rund jeder Zweite von uns hat zu wenig!
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Nr. 71 (5-2015) Hightech-Maschinen in der Steinzeit!
EU-Geheimplan: Bargeld-Verbot ab 2018?
Gold-Gruft: Liegt Alexanders Grabstätte in Jordanien?
Deutschlands Superschatz: Verschollene Relikte aufgetaucht Die wundersame Vermehrung der Mona Lisa Getarnte Mobilfunkmasten: Was niemand sehen soll Nr. 72 (6-2015) Uraltes Heiligtum: Deutschlands mystischster Kraftort Das geheime Leben unserer Bäume Der Mann, der die Zukunft kannte Sechemchet und das Rätsel des leeren Sarkophages Vorsicht: Schädliche Strahlung! Mikrowellen-Herde im Test»Game of Thrones«: Spurensuche in Nordirland
Ausgabe 1/2018
Nr. 79 (1-2017) Nr. 80 (2-2017) Nr. 81 (3-2017) Nr. 82 (4-2017) Die Rückkehr des Teufels: Dämonen-Spuk in Deutschland Atlantis im Himalaya? Tibets vergessene Mysterien Die geheime Gefühlswelt unserer Tiere Exklusivfotos: In der geheimen Gruft der ersten Pharaonen Food-Lügen im Supermarkt und im Restaurant: So werden wir täglich vergackeiert!
Nr. 83 (5-2017) Nr. 84 (6-2017) Giftstoffe in der Kabinenluft: So dreist führen uns Lufthansa und Co. an der Nase herum!
Mysteriöser Fund: UFO-Relikt im Hochgebirge Ewige Jugend? Das Geheimnis der Hundertjährigen Wurde Amerika von Chinesen entdeckt?
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Nachbestellungen: So einfach funktionierts Bis auf die Jahrgänge 2004 bis 2008 sind viele unserer bisher erschiene nen Ausgaben noch lieferbar – zum Einzelpreis von 7.90 EUR/11.– SFr. pro Heft (inkl. Porto). Greifen Sie zu, solange der Vorrat reicht! Nach Erhalt Ihrer Bestellung (Postkarte hinten im Heft) senden wir Ihnen eine Rechnung mit Zahlschein zu. Noch unkomplizierter können Sie alle noch lieferbaren Hefte ab sofort auch in unserem neuen Web-Shop bestellen: www.mysteries-magazin.com Nr. 73 (1-2016) Geheime Relikte in der Pyramide!
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Ausgabe 1/2018
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Eisenmangel: Was Sie unbedingt wissen müssen!
Operation 007: Das letzte Geheimnis von James Bonds Schöpfer Über 3000 Höhlen! Rückkehr in Chinas mysteriöse Unterwelt
te ab 1954 in der »Planning Coordination Group« deren verdeckte Aktivitäten.
Es gab also nicht plötzlich die Idee, man könnte so etwas machen. Die spannende Frage ist eher, warum hat es sich ausgerechnet 1952 so intensiviert? Die erste Sitzung des Bilderberg-Steuerungsausschusses, damals schlicht »The Group« genannt, fand im September 1952 in Paris statt – wenige Tage vor der ersten britischen Atombomben-Detonation! Einer der Autoren jener Sitzungspapiere, die auch den Amerikanern zugestellt begann mich zu fragen, ob das alles so stimmt. Gleichzeitig begann ich an der Universität den Philosophen Michel Foucault zu studieren, der ebenfalls diesen Gestus hatte, dass Modernisierung, Aufklärung und Rationalisierung eben auch Schattenseiten haben: etwa Macht und Machtkonstellationen, die nicht sofort sichtbar sind. In diesem Kontext habe ich das erste Mal von den Bilderberg-Konferenzen gehört – durch meinen Vater. Er schreibt bereits seit längerem an einer BiograÀe über den 1960 verstorbenen Jozef Retinger, einen polnischen Intellektuellen und Mitbegründer der Bilderberg-Konferenzen.
Irgendwann ging ich dann selber ins Retinger-Archiv nach London. Dort stiess ich erstmals auf Teilnehmerlisten der Bilderberg-Tagungen. Retinger war bis 1959 deren Generalsekretär. Aus seinem Archiv ist allerdings sehr viel Material verschwunden, man Àndet relativ wenig wichtige Dokumente. Aber diese Liste enthielt alle Personen, die bis dahin eingeladen worden waren oder teilgenommen hatten. Das war der eigentliche Ausgangspunkt für meine Forschungen.
Später kam noch jene grosse Veröffentlichung von geheimen Bilderberg-Dokumenten auf der Internet-Plattform»scribd.com« dazu. Seither verfüge ich über praktisch alle internen, vertraulichen Zusammenfassungen der Konferenzdebatten aus den Jahren 1954 bis 1995, inklusive der ofÀziellen Teilnehmerlisten.
Material, das man wissenschaftlich auswerten konnte.
Nicht zuletzt habe ich mich intensiver mit der Vorge schichte der Konferenzen beschäftigt, weil mir dieses Thema in den wenigen bisherigen wissenschaftlichen Arbeiten etwas zu oberÁächlich behandelt schien.
Inwiefern? Können Sie dies präziser formulieren?
Alle Studien zu den Bilderbergern beginnen mit dem Jahr 1952. Dabei sind jene Konferenzen nur die letzte Etappe einer längeren Entwicklung. Retinger war diesbezüglich mindestens seit 1946 mit dem US-Multimilliardär und Banker David Rockefeller in Kontakt. Wichtig zu wissen: An den Bilderberg-Konferenzen nahm David Rockefeller fast ohne Unterbrechung bis 2011 teil. Während er sich dort mit der transatlantischen Elite zu strategischen Gesprächen traf, Ànanzierte sein Bruder Nelson in einem hohen Ausmass die Tätigkeit der CIA und überwach- Topbanker als Regierungsspitzel. Geheimes Memo des Schweizerischen Bankvereins an den damaligen eidgenössischen Volkswirtschaftsminister.
tun. Vielleicht sind sie heutzutage auch nur noch ein privater Debattierclub von Henry Kissinger, der über geopolitische Themen informiert bleiben möchte – wer weiss?
Nach demokratischem Massstab sind die Bilderberg-Konferenzen deÀnitiv heikel, sogar sehr heikel! Dennoch glaube ich, dass man eine derartige Veranstaltung nicht durchführen kann, wenn Ausgabe 1/2018 wurden, war Lord Portal (1893–1971), Chef des britischen Atomprogramms. Ging es in dem in Zusammenhang mit den Bilderbergern viel zitierten »Dialog mit Amerika« damals vielleicht nicht vielmehr um Atombomben? Und ebenso um die Frage, wie man den Amerikanern erklären konnte, dass sie nicht mehr die Einzigen im Westen waren, die diese Dinger haben? Hier hört die Geschichtswissenschaft vorerst auf: Ich habe kein Dokument, das dies belegen würde. Allerdings kann ich nachweisen, dass es andere politische Termine gab, zu denen Lord Portal nicht geschickt wurde – damit nicht alle gleich wussten, dass es um die Atombombe ging.
Sind die Bilderberger Ihrer Meinung nach jene allmächtige, geheime Weltregierung, wie manche fürchten – oder eher der intime politische Gesprächszirkel, als den sie sich selbst gerne darstellen?
Für mich persönlich die wichtigste Erkenntnis ist, dass es sich bei Bilderberg um die liberal-protestantisch-jüdische transnationale Elite handelt. Im Gegensatz zur rechts-konservativ-katholischen Elite und deren Netzwerken wie CEDI oder dem »Vaduz Institut« (siehe dazu Box auf Seite 25). Zwischen Bilderberg und diesen existiert seit jeher ein Graben, der je nach historischen Umständen mal tiefer und mal weniger tief ist oder war.
Seit etwa Mitte der 1970er-Jahren gibt es einen intensiveren Austausch zwischen beiden Lagern. Die EU mit ihrem European Single Act und dem Maastrichter Vertrag scheint ein erster, vorläuÀger Kompromiss zwischen ihnen, so eine vorsichtige These meinerseits. Im wirtschaftlichen Bereich Àndet eine Annäherung an die liberalen Werte und Mechanismen statt. Doch die EU, wie wir sie heute kennen, wurde erst möglich, als auch der europäische Landadel seine Privilegien als gesichert annahm. Man musste sicherstellen, dass nicht nur das Industriekapital proÀtiert – etwa beim Freihandel, der bei Bilderberg immer ein grosses Thema darstellt. Und so ist es heute ja auch: Der Prinz von Lichtenstein als grösster Grundbesitzer in Österreich ist nach wie vor auch der grösste Empfänger von EU-Subventionen in jenem Land.
Die Bilderberger repräsentieren in Ihren Augen also nur einen Teil der europäischen Elite?
Ja, so weit ich das beurteilen kann, gibt es weiterhin nur punktuelle Kontakte zwischen beiden Lagern. Viel spannender Ànde ich diesbezüglich die Münchner Sicherheitskonferenz. Dort sind die verschiedenen Fraktionen nahezu alle prominent vertreten.
Es müsste ebenso mal genauer unter die Lupe genommen werden, was dort geschieht. Denn wenn ich eine geheime Weltregierung gründen würde, wäre die Teilnehmerliste der Münchner Konferenz weitaus repräsentativer als jene der Bilderberger.
Letztere sind nur eine Fraktion, die bei ihren Treffen darauf achtet, ihr KonÁiktpotenzial zu minimieren, um als Einheit auftreten zu können. Das hat absolut nichts mit einer Weltregierung zu Demokratisch gesehen ja sogar sehr heikel!
sind diese Tagungen heikel, CIA-Sympathisant Jozef Retinger (rechts im Bild). Bis 1959 organisierte der Politikberater die Bilderberg-Konferenzen.
Sie bezeichnen Bilderberg in Ihren Studien eher als »Netzwerk« oder auch »Think Tank« eines Teils der Elite. Ist das nicht etwas arg kurz gegriffen, wenn nicht sogar verharmlosend?
Na ja, den »Think Tank« haben mir die Herausgeber der 2017 erschienenen amerikanischen Publikation »Think Tanks and Global Politics« aufgezwungen, damit es»besser« in den Sammelband passt. Die haben sich aber sowieso disqualiÀziert als Wissenschaftler, indem sie die Liste der häuÀgsten Teilnehmer der Bilderberg-Konferenzen – ohne mich zu informieren – aus dem Text entfernt haben.
Es scheint also nach wie vor nicht unproblematisch zu sein, zu diesem Thema zu publizieren. Als Think Tank würde ich Bilderberg persönlich nicht bezeichnen. Die stehen über den Think Tanks.
Polemisch formuliert, könnte man sagen: Bilderberg diktiert den Think Tanks, worüber diese nachdenken sollen.
Auch »mysteries« hat sich in den letzten Jahren durch diverse Archive mit Bilderberg-Akten gearbeitet, darunter die persönlichen Unterlagen von Alt-Bundespräsident Walter Scheel oder vertrauliche Papiere der Schweizer Regierungsspitze.
Demnach präsentieren sich diese Meetings bei genauerer Betrachtung keinesfalls als rein private Treffen, als die sie ausgegeben werden. Nachweislich haben Gastgeberländer, etwa Deutschland oder die Schweiz, die jeweiligen Konferenzen heimlich massiv finanziell, personell und logistisch unterstützt – mit Steuergeldern.
Wie sollen die Kosten des Bilderberg-Banketts im Regierungsbudget verschleiert werden? Bislang unveröffentlichte Aktennotiz der Schweizer Behörden von 1995. Bereits 1981 herrschte in der eidgenössischen Bundesverwaltung bezüglich staatlicher Kostenübernahme der angeblichen »Privatveranstaltung« Verwirrung, wie ein weiteres bislang unbekanntes Dokument enthüllt (siehe Seite 26).
(NWO) geträumt hat… Der US-Geschichtsprofessor Hugh Wilford hat sich 2010 unter dem Titel 24 Ausgabe 1/2018 1971, an der er teilgenommen hatte.
Schon 1958 kehrte US-Jurist John Jay McCloy von der Bilderberg-Konferenz David Rockefeller. Der einflussreiche Bilderberg-Förderer verstarb 2017 im Alter von 101 Jahren.
sie nicht auf irgendeine Art und Weise legitimiert ist. Dass wir nicht wissen, wie die Existenz und Funktion dieser Organisation legitimiert ist, weil es unter dem Thema »National Security« läuft, ist das eine. Aber ich denke, wir müssen davon ausgehen, dass das legitim ist, was Bilderberg macht. Ihre Konferenzen bilden ein Highlight im internationalen politischen Kalender. Das zeigen die Dokumente, die wir haben. Die Staaten schicken nicht irgendjemanden dorthin, sondern Chefunterhändler, vermutlich mit konkreten Instruktionen.
Bilderberg betont stets, ein reines Gesprächsforum zu sein, wo keine Beschlüsse gefällt werden… Für mich ist das Haarspalterei. Wenn 1965 an der Bilderberg-Konferenz eine Reform des Internationalen Währungssystems ausgiebig diskutiert wurde, samt der Frage einer europäischen Währungsunion und die beteiligten Akteure Schlüsselpositionen in diesem Feld innehatten, aber in Geschichtsbüchern zum Thema so getan wird, als beginnen diese Diskussionen erst mit dem Werner-Report von 1970, dann ist klar, dass da zumindest Vorentscheidungen getroffen werden, in welchem Rahmen überhaupt verhandelt wird.
Es ist offensichtlich, dass es bei diesen Konferenzen um internationale Wirtschaftspolitik geht. Das gibt auch der einÁussreiche Unternehmer Otto Wolff von Amerongen in einem vertraulichen Dokument aus den frühen 1960er-Jahren zu: Es sei im Interesse Deutschlands, an diesen Debatten teilzunehmen, weil sie sehr wohl wirtschaftspolitische Konsequenzen hätten.
Dienen die Bilderberg-Konferenzen in erster Linie dazu, Entscheidungsträger im Vorfeld »auf Linie« zu bringen?
Man kann nicht davon ausgehen, dass diese Konferenzen ein neutraler Raum sind, bei dem nur Positionen abgesteckt werden. Es gibt eine kollektive Identität und ein kollektives Interesse.
Wenn man zu Bilderberg kommt, geht man mit ganz bestimm- Bereits die zweite Tagung Kreisen mitfinanziert.
wurde von amerikanischen ten Leuten verhandeln. Und wenn man vom Vaduz-Institut zu einem Vortrag eingeladen wird, trifft man dort ganz andere Leute. Die haben auch viel EinÁuss, aber anderen EinÁuss.
Ebenfalls viel Macht, aber andere Macht.
Beide Seiten zeigen jeweils: »Egal, wer den Laden gerade schmeisst – uns gibt es auch noch.« Sie behaupten auch, dass Bilderberg vor allem in frühen Jahren sehr wohl von einer »Neuen Weltordnung«»CIA-Komplott, Sozialistische Verschwörung oder New World Order? Die Ursprünge der Bilderberger 1952 bis 1955« mit den Hauptverschwörungstheorien zu den Konferenzen auseinandergesetzt. Diese zeitliche Fokussierung ist meines Erachtens falsch. Sie erlaubt es, die CIA-Verbindungen des Bilderberg-Mitbegründers Retinger aus den späten 1940er-Jahren auszublenden und zu sagen: »Schaut her, an den ersten Konferenzen war niemand von der CIA.« Das ist gefährlich. Denn die CIA hatte Retinger erwiesenermassen zuvor schon in anderen Angelegenheiten Ànanziert. Deshalb kann man auf keinen Fall a priori ausschliessen, dass bei der Entstehung von Bilderberg kein CIA-Geld involviert war.
Bereits die zweite Konferenz wurde vom amerikanischen Think Tank »Carnegie« mitÀnanziert. Die rein europäische Gründung von Bilderberg ist insofern ein Mythos, mit dem man aufräumen muss! Und was NWO betrifft: Die so genannte»Neue Weltordnung« wird bei Bilderberg interessanterweise bereits nach dem Kalten Krieg zum Begriff. Um 1995 wird sie dann durch den Ausdruck»Global Government« ersetzt. Nicht nur bei Bilderberg, sondern auch in Think Tanks wie dem Council of Foreign Relations, der Wissenschaft und in der Politik. Das Wort wurde geändert, der Inhalt blieb der Gleiche: Die Idee einer supranationalen Regierung.
Wie beurteilen Sie die heutigen Bilderberger? Viele sagen ja, diese hätten angesichts von Globalisierung und internationalen Macht- und Wirtschaftsverschiebungen mittlerweile an Bedeutung verloren?
Das ist extrem schwierig zu beurteilen.
Sie sprechen damit die Multipolarität an – das Auftauchen neuer Machtzentren, China etwa. Dazu vielleicht ein Beispiel.
Das einzige nicht-chinesische Mitglied im Verwaltungsrat der China National Petroleum Corporation (CNPC) ist Franco Bernabè – seines Zeichens auch Mitglied im Bilderberg-Steuerungsausschuss und Vizepräsident von Rothschild Europe. Alle grossen Banken, die bei Bilderberg vertreten sind, sind auch ganz gross in China im Geschäft. Eine Opposition Chinas zur USA oder zur Nato ist eine nützliche Fiktion – die sind viel zu sehr miteinander verÁochten. Irgendjemand Ànanziert ja seit bald 50 Jahren die Modernisierung Chinas.
Henry Kissinger diskutierte übrigens die Details seiner ersten Geheimreise nach China mit Präsident Nixon am Tag nach der Bilderberg-Konferenz Aleksander Milosz Zielinski. Als Akademiker will er nicht glauben – sondern wissen.
überdies mit der Nachricht zurück, man müsse Chinas Markt in den Weltmarkt einschliessen, trotz scheinbar unüberbrückbarer ideologischer Differenzen.
Also haben die Bilderberger nicht an Bedeutung verloren?
Die Bedeutung verschiebt sich mit den historischen Bedingungen. Als die Bilderberger begannen, war das wirtschaftliche Denken noch ganz anders. Die hatten keine Chance mit ihren liberalen und neoliberalen Ideen, nach dem Motto, wer viel hat, bekommt viel. Damals hatten wir hohe Steuersätze für Vermögen und Unternehmen, eine progressive Einkommensbesteuerung und KapitalÁusskontrollen. Man konnte nicht einfach mal eben so seine Millionen verschieben. Heute ist dies kein Thema mehr. Die Dinge haben sich also schon sehr im Sinne dieser Leute verändert! Das zeigt auch ihren EinÁuss. Sie haben vielleicht nicht alles erreicht, was sie wollten, aber doch sehr viel.
Sie haben die Welt zumindest teilweise nach ihren Wünschen und Interessen umgestaltet.
Klar, es gab und gibt verschiedene Phasen: Die Bilderberger in den 1980er-Jahren sind nicht mehr dieselben wie in den 1970ern – auch wenn man sich die Teilnehmerlisten anschaut.
In den 1980ern war plötzlich Privatisierung das grosse Thema.
Vor allem in England und Italien – aber auch in Deutschland.
Die Bilderberger haben tunlichst dafür gesorgt, dass sie zu den Gewinnern der deutschen Wiedervereinigung und der damit stattÀndenden Privatisierungen gehören.
Sie wussten genau, mit wem sie zusammenzuarbeiten hatten.
Und dann kam der Zusammenbruch der Sowjetunion: Eine ganz neue Lage! Es fällt auf, dass 1989 und 1990 vor allem Veteranen an den Konferenzen teilnehmen und nur wenige neue Mitglieder. Da sassen jene zusammen, die bereits seit Jahrzehnnun wo keine Systemkonkurrenz mehr existierte.
In den darauf folgenden Jahren ähnelte Bilderberg wieder mehr jener Zeit in den 1970ern. Man wusste, man ist »der grösste Bär im Wald« und begann mit den»Kleinen« zu verhandeln. 1994 etwa ging es nach Finnland – dort wurde der EU-Beitritt von Finnland verhandelt.
1995 tagt man in der Schweiz. Die will nicht in den EWR, geschweige denn in die EU. Also wird der Rahmen abgesteckt, in dem sich die Schweiz bewegen muss, um anschlussfähig zu bleiben: Das neoliberale»Weiss-Buch«, die Reform des Kartellgesetzes, die Anpassung an EU-Wettbewerbsrecht, die grossen Unternehmensfusionen von UBS und Novartis – all das passiert in der Schweiz zwei Jahre nach der Bilderberg-Konferenz.
Und an diesem Prozess beteiligt sind exakt jene Akteure, die auch an der Konferenz teilgenommen hatten. Allen voran David de Pury…
…der äusserst einÁussreiche, frühzeitig verstorbene Schweizer Neoliberalist, über den bis heute seltsamerweise kein deutschsprachiger Wikipedia-Eintrag existiert.
De Pury vertrat damals die Schweiz im Steuerungsausschuss und war an fast allen wirtschaftspolitischen Reformen der 1990er-Jahre beteiligt. Nicht zu vergessen auch der eidgenössische Bundesrat und Bilderberger Jean-Pascal Delamuraz, der das Kartellgesetz durchboxt. Quintessenz: Damals, in den 1990er- Jahren, waren die Bilderberger deÀnitiv sehr einÁussreich.
Dubiose Netzwerke der Macht
Das CEDI – Centre Européen de Documentation et
Bis heute im Verborgenen agiert das Institut d’Études
Beim Council of Foreign Relations handelt es sich um
Die Münchner Sicherheitskonferenz ist eine seit 1963