Kurioses Relikt: Was Schlummert Hier Auf Dem Grund Der Ostsee?
Dienst wieder auf. Neuerdings spricht Lindbergs Team sogar von einem starken Radiosignal zwischen 40 bis 50 Megahertz, das man bei den Tauchgängen in der Tiefe aufgefangen habe.
Ein Signal im Frequenzbereich, wie es auch «von russischen U-Booten zur Ortung anderer Boote» genutzt würde. Wird die Expedition bereits beobachtet?
Eine Halbwahrheit jagt in Internet-Blogs mittlerweile die andere. Entsprechend kritisch kommentiert Online-Reporter Andreas Müller, der Lindbergs Akivitäten seit Beginn gespannt verfolgt, den mittlerweile «chaotischen Informationsfluss»: «Offenbar gefangen in einem Netz aus Vertragsbindungen an eine TV-Produktion und die lokalen Medien, entwickelt sich die Öffentlichkeitsarbeit der Entdecker
Technische Pannen und ein Radiosignal: Was geht dort unten vor sich?
Schatztaucher erforschen seltsames Objekt
Seit Monaten hält eine riesige, künstlich anmutende Struktur am Grund der Ostsee Mystery-Fans in aller Welt in Atem: Ein versunkenes Heiligtum? Eine vergessene U-Boot-Sperre aus dem Zweiten Weltkrieg?
Oder gar ein abgestürztes, überwuchtertes UFO?
Das Rätsel lauert in 85 Metern Tiefe. Irgendwo auf dem Meeresgrund zwischen Schweden und Finnland. Entdeckt hatten die kuppelförmige Sandsteinformation von rund sechzig Metern Durchmesser 2011 die Schatztaucher Peter Lindberg und Dennis Asberg («Ocean X Team») bei Sonarmessungen. 300 Meter lange Schleifspuren liessen die Schweden bald von einem «Mysterium» schwärmen. Und auch Taucher Stefan Hogeborn bestätigte: «Ich habe noch nie etwas Vergleichbares am Meeresboden gesehen.»
Mehrere Tauchgänge konnten das Geheimnis bislang nicht lüften. Im Gegenteil: «Rechtwinklige Strukturen» und treppenähnliche Einbuchtungen lassen an ein verkrustetes, künstliches Objekt denken. Zudem scheint es eine Art Sockel aufzuweisen.
Technische Anomalien werfen ebenfalls Fragen auf: So gaben Filmkameras und GPS-Geräte unmittelbar über der Struktur ihren Geist auf. Erst in ein paar hundert Metern Entfernung nahmen sie ihren Bizarres Gebilde.Bizarres Gebilde. Die Computer-Grafik des deutschen Bilddesigners Grafik des deutschen Bilddesigners Hauke Vagt veranschaulicht den Hauke Vagt veranschaulicht den bisherigen Erkenntnisstand über dasbisherigen Erkenntnisstand über das rätselhafte Objekt.rätselhafte Objekt.
mehr und mehr zu einem Fiasko, in dem aufgrund mangelnder Informationen zunehmend Spekulationen die Oberhand über die Fakten zu gewinnen drohen.»
Sponsoren gesucht Noch verwirrender macht die Sache, dass das Schatzsucherteam eine zweite Anomalie in rund 200 Metern Entfernung aufspürte, wie Peter Lindberg auf Nachfrage von Müller bestätigte: «Aufgrund von Störungen während unserer Überfahrt sind die Aufnahmen dieser kleineren Struktur von schlechterer Qualität – deswegen haben wir diese Bilder auch bislang nicht im gleichen Masse publiziert, wie jene der grossen Struktur.»
Finanziell scheint die weitere Erforschung des seltsamen Gebildes am Meeresgrund ebenfalls auf reichlich wackeligen Beinen zu stehen. So räumten Lindberg und Asberg unlängst ein, dass weitere Exkursionen in die Tiefe von der Finanzierung durch Sponsoren abhängig seien: «Vielleicht müssen wir die Untersuchung vorerst einstellen.»
Da in der Nähe versunkene Schiffwracks locken, könnte man das Objekt in diesem Fall zumindest bei künftigen Tauchgängen nochmals untersuchen. «Schliesslich sind wir Schatztaucher und nicht Wissenschaftler.» Tatsächlich verfolgen die Herren derzeit noch weitere heisse Spuren auf dem Sonaraufnahme der beiden Sonaraufnahme der beiden Strukturen.Strukturen.Strukturen.Strukturen. Links unten Links unten das bislang untersuchte Hauptobjekt, rechts oben die zweite, kleinere Anomalie.
(Foto: Ocean X Team) Meeresgrund, die offensichtlich gewinnbringender scheinen, wie sie auf ihrer Homepage andeuten. Vorrang haben dabei drei vermutlich versunkene, millionenteure «Fabergé-Eier», die es zu bergen gilt.
Bereits gefunden haben Lindberg und Asberg im Mai 2011 zudem einen 1917 versenkten Dampfer mit 1000 Flaschen Cognac an Bord. Das Wrack sei exakt lokalisiert, die hochprozentige Fracht aber noch nicht gehoben. Auch zum «UFO» in der Ostsee soll es schon bald weitere Neuigkeiten geben.
red.
Infos:oceanexplorer.se /grenzwissenschaft-aktuell.de



























































