Man kann angesichts solcher Darstellungen nur den Kopf schütteln.

Um das explosive Thema »Deutsche Atombombe« zu bearbeiten, wie ich das seit nunmehr 20 Jahren tue, bedarf es manchmal auch etwas Ironie. Insofern können wir uns glücklich schätzen und unserem Schöpfer dafür danken, dass wir die US-Amerikaner zu Freunden haben. Ansonsten wüssten wir vielleicht gar nicht, dass die Deutschen während des Zweiten Weltkrieges nur Zweite im Rennen um die Reaktortechnik und die Nuklearwaffe wurden. Damit wir das auch ja nicht vergessen, rühren deutsche Establishment-Medien immer mal wieder den (k)alten, längst überholten Informationsbrei auf, der viel mit Propaganda, aber kaum etwas mit der Wahrheit zu tun hat, wobei sie manchmal tatkräftig von wissenschaftlichen Experten aus»God’s own Country«, den USA also, unterstützt werden.

Das wohl aktuellste Beispiel hierfür findet sich auf der Internetseite von »n-tv« und war am 6. Mai 2019 wie folgt betitelt:»Erkenntnis von US-Forschern: Nazis hätten Atomreaktor bauen können.« Potztausend: Welch grandiose Neuigkeit! Mein Ko-Autor Edgar Mayer und ich staunten nicht schlecht, wobei es nicht diese uralte Kamelle war, die uns verstört den Kopf schütteln liess, sondern die Tatsache, dass etwas, das seit Jahrzehnten hinlänglich bekannt ist, einmal mehr als Neuigkeit verkauft wurde: Der bei Kriegsende geplante Reaktorversuch im schwäbischen Haigerloch, die dort verwendeten Uranwürfel und das Schwere Wasser. Ebenso wie die seit langer Zeit gesicherte Tatsache, dass dieser Reaktor, hätte er über mehr dieser Metallwürfel und auch über eine grössere Menge Schweren Wassers verfügt, »kritisch« geworden wäre, also selbständig hätte Energie erzeugen können. Weil die beiden genannten Materialien aber nicht in ausreichenden Mengen zur Verfügung standen, wurde aus dem Reaktorversuch nichts – vielleicht zum Glück für Haigerloch und seine Bewohner.

»n-tv« berichtete hoch exklusiv zum Hintergrund der neuesten US-Experten-Recherchen: »Alles fing mit einem kleinen, dunklen und ungewöhnlich schweren Würfel aus Metall an, der im Jahr 2013 auf dem Schreibtisch des US-Forschers Timothy Koeth von der Universität in Maryland landete. Eine beiliegende, mysteriöse Botschaft lautete: ›Aus dem Reaktor, den Hitler zu bauen versucht hatte.‹ Dies setzte eine Recherchearbeit in Gang, an deren Ende Koeth und seine Kollegin Miriam Hiebert zu dem Schluss kamen: ›Die Deutschen hätten einen Atomreaktor bauen können!‹, berichteten sie 2019 im Magazin ›Physics Today‹.« Uralte Klischees – statt brandneuer Fakten Dass man so etwas 2019 (!) in einem wissenschaftlichen Physikjournal veröffentlicht, lässt tief blicken, zumal die Aussage »Die Deutschen hätten einen Atomreaktor bauen können« an sich schon völlig falsch ist: Natürlich hatten die Deutschen einen Reaktor gebaut. Sogar mehrere. Nur hatten sie denjenigen in Haigerloch nicht zum Laufen gebracht, weil, wie erwähnt, nicht genügend Material in Form von Uranwürfeln und Schwerem Wasser vorhanden war.

Der Artikel bemühte in der Folge weitere uralte Klischees: Während die Amerikaner alle Kräfte bündelten, um a) einen funktionierenden Atomreaktor und b) dann auch ihre Atombombe zu entwickeln, arbeiteten die Deutschen in verschiedenen Gruppen. Es werden drei genannt, die in Berlin, bei Gottow und in Leipzig wirkten. Wobei man ähnliche Aktivitäten in Böhmen/ Mähren, Schlesien, Thüringen, Norddeutschland und andernorts seltsamerweise einmal mehr zu erwähnen vergass.

Nicht zuletzt aufgrund dieser Zersplitterung der Kräfte sei es mit dem Bau eines deutschen Atomreaktors nur äusserst langsam vorangegangen. Das Modell in Haigerloch hätte vielleicht kritisch werden können, wenn – ja wenn neben den dort verwendeten 660 Uranwürfeln noch 400 weitere geliefert worden wären, für deren Existenz die oben genannten Amerikaner in Akten, die im US-Nationalarchiv entdeckt worden waren, einen neuen Hinweis fanden. Die vermutlich einzige erwähnenswerte Neuigkeit in besagter Fachpublikation – siehe dazu auch Seite 25 ff.

Man kann einmal mehr nur den Kopf schütteln angesichts solcher Darstellungen, deren Urheber immer noch nicht begriffen zu haben scheinen, dass die ganze Haigerloch-Geschichte nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver war und zudem seit Jahrzehnten keine Neuigkeiten bietet. Der bekannte Schriftsteller Franz Kurowski äusserte sich – und da- ◄ Demontage des Reaktors im Haigerloch-Keller (1945) durch amerikanische Spezialisten.

Ausgabe 4/2019 bei war er keineswegs der Erste – bereits vor mehr als 35 Jahren in seinem Buch»Bedingungslose Kapitulation. Inferno in Deutschland 1945« wie folgt zum Thema:»Prof. Dr. Gerlach begab sich nun nach Haigerloch, um sich dort vom Stand der Dinge zu überzeugen. Danach kehrte er nach Stadtilm zurück und gab Weisungen, alles Material auf Kraftwagen zu verladen und nach Haigerloch zu schaffen. Mit der Führung dieses Konvois wurde Dr. Erich Bagge beauftragt. Dr. Wirtz fuhr ebenfalls mit dem Materialtransport nach Haigerloch. Die Kolonne traf Ende Februar dort ein. Damit standen Heisenberg in Haigerloch 1,5 Tonnen Uranwürfel, 1,5 Tonnen Schweres Wasser und 10 Tonnen Graphitwürfel zur Verfügung. Diese wurden schliesslich in den neuen Atommeiler B VIII eingefüllt. Er war in einer Höhle bei Haigerloch eingebaut. Ende Februar war dann die Uranmeiler-Anordnung für den letzten Grossversuch bereit. Prof. Dr. Heisenberg und Dr. Wirtz leiteten diesen Versuch.

Es zeigte sich, dass dieser Uranmeiler alle bisher durchgeführten Versuche weit übertraf. Man konnte nunmehr jenen entscheidenden Punkt ausrechnen, an dem der Reaktor kritisch wurde.

Eine Kettenreaktion stand durchaus im Bereich des Möglichen.

Aber dann wurde der Meiler doch nicht kritisch, zum Glück für die beteiligten Wissenschaftler. Die Schutzvorrichtungen entsprachen in keiner Weise den Gefahren, die sich ergeben hätten.

Man musste mehr Schweres Wasser und mehr Uran in den Meiler einbringen, damit er endgültig kritisch wurde. So weit kam man aber in Haigerloch nicht, denn die benötigte doppelte Menge an Schwerem Wasser und Uran stand nicht mehr zur Verfügung.« Demnach war bereits im Jahr 1983 (!) schon all das bekannt, was der »n-tv«-Artikel und die beiden US-Experten jetzt als Ergebnisse ihrer Recherche als Neuigkeit darzustellen versuchten. Die Frage muss erlaubt sein: Was soll das Ganze, ausser man geht davon aus, dass die alte falsche, etablierte Geschichtsschreibung in Bezug auf die deutsche Atomwaffenforschung wieder aufpoliert werden soll, damit die sich dafür Interessierenden nicht auf seltsame Gedanken kommen und alternativen Darstellungen Glauben schenken?

Selbst der »Spiegel« kocht nur mit Wasser. Zur Erinnerung: Bereits vor zehn Jahren, am 19. März 2009, hatte auch der »Spiegel« mit Bezug auf die während des Zweiten Weltkrieges betriebene deutsche Atomwaffenforschung einen Artikel publiziert, der die deutsche Leistung ebenso zu diskreditieren versuchte, indem man behauptete, die Amerikaner hätten die möglichen deutschen Fortschritte auf dem Gebiet der Physik völlig überschätzt. Und wieder ging es um einen Uranwürfel beziehungsweise ein Fragment davon und zudem um eine Uranmetallplatte. Die damalige Artikelüberschrift lautete »›Heisenberg- Würfel‹ verrät Details über Hitlers Atomprogramm«.

Die zusammenfassende Erklärung behauptete: »Karlsruher Forscher haben neue Erkenntnisse gewonnen, wie weit das Kienberg bei Luisental (Thüringen). Ein weiterer potenzieller Reaktorstandort. (Foto: Mehner) Atomprogramm des Dritten Reichs wirklich fortgeschritten war.

Uranproben aus dem letzten Labor erzählen die erstaunliche Geschichte des Projekts – die USA lagen in ihrer Einschätzung über Hitlers Wissenschaftler falsch.« Sollte heissen: Die Amerikaner standen umsonst Ängste in Bezug auf eine deutsche Atombombe aus. Diese gab es nicht, weil es den deutschen Wissenschaftlern nicht einmal gelang, einen Reaktor kritisch werden zu lassen. Thema der vom »Spiegel«- Artikel diskutierten Untersuchungen war, wie bereits erwähnt, ein Uranwürfel und eine Uranmetallplatte aus dem Heisenbergschen Bestand, die allerdings nie Gegenstand eines laufenden Reaktors waren: »Der intakte Würfel und das Fragment wurden Der nachgebaute Reaktor im heutigen Haigerloch-Museum.

Ausgabe 4/2019 23 Autor Thomas Mehner. Seit Jahrzehnten dokumentiert er Widersprüche in der deutschen Geschichtsschreibung.

demnach spätestens im Herbst 1943, die Uranplatte schon Mitte 1940 hergestellt. Anhand der chemischen Verunreinigungen konnten die Forscher die Proben der Uranmine Joachimsthal zuordnen. Das wichtigste Ergebnis aber: ›Der Würfel hat kaum Neutronen abbekommen‹, so Mayer (einer der beteiligten Wissenschaftler). Das lege nahe, dass der Uranverein ›weit davon entfernt war, eine selbsterhaltende Kettenreaktion zu erschaffen‹.« Deshalb kam der Artikel auch zu dem Ergebnis: »Die Analysen brachten auch eine zentrale historische Erkenntnis: Heisenberg und seinen Kollegen ist, soweit es das untersuchte Material verrät, keine Plutonium-Herstellung gelungen. Hätten die Wissenschaftler eine Atomwaffe herstellen wollen, wäre es technisch leichter gewesen, sie auf Basis dieses Stoffs zu bauen. Doch in den Proben suchten die Karlsruher Wissenschaftler vergebens nach Plutonium, das aus einem Reaktorbetrieb stammte.« Heisenbergs Projekt war unbedeutend – und irreführend Genau genommen war das ebenfalls nichts Neues, sondern ebenso Altbekanntes. Für die breite Masse dagegen, die diesen Artikel las, war damit klar, was sie ohnehin schon seit Jahrzehnten zu wissen glaubte: Es gab keine deutsche Atombombe, die deutsche Wissenschaft hatte zwar die Grundlagen dafür geschaffen, war aber anschliessend weit hinter das Niveau der amerikanischen Entwicklungen zurückgefallen. Indes wurde bei dieser Schlussfolgerung vergessen zu erwähnen, dass Heisenberg nicht die Kapazität im Deutschen Reich war, der man ein solches Projekt anvertraut hätte. Es gab andere, die es schafften und die unter strengster Geheimhaltung und mit falschen Identitäten den Erfolg generierten.

Bemerkenswert bleibt somit, dass vonseiten der Medien immer noch und immer nur auf die Heisenberg-Gruppe bezie- Warum werden weitere Nachforschungen bis heute verhindert?

hungsweise auf die Forschungen beim Kaiser-Wilhelm-Institut (KWI) Bezug genommen wird, um ja nicht andere, zwischenzeitlich bekannt gewordene Informationen in die Betrachtungen einbeziehen zu müssen, wobei mittlerweile offensichtlich ist, dass Heisenberg als Theoretiker eine völlig untergeordnete Rolle spielte. Sein Projekt in Haigerloch war die für die Alliierten gedachte Ablenkung: unfertig, unbedeutend, irreführend. Die»Bombe« wurde von anderen Experten realisiert, deren Namen teils unbekannt blieben, teils heute so gut wie vergessen sind.

Weshalb wird Diebner so wenig Beachtung geschenkt?

Insofern seien folgende kritische Fragen erlaubt: Was ist mit dem Versuchsreaktor in Gottow bei Berlin? Was ist mit demjenigen von Stadtilm, und was ist mit anderen (in Thüringen) gelegenen Standorten, die diesbezüglich einer genauen Betrachtung und Untersuchung unterzogen werden müssten?

Warum wird der Gruppe um Kernphysiker Kurt Diebner, der in Gottow und Thüringen arbeitete beziehungsweise arbeiten liess, so wenig Beachtung geschenkt? Weshalb interessiert sich niemand für die mit der deutschen Atomforschung und der Atomwaffe verbundenen Projekte, die durch die Grossindustrie realisiert wurden, beispielsweise bei Skoda, das seinerzeit zum Krupp-Konzern gehörte?

Wieso recherchiert kein Vertreter der Qualitätsmedien zu den Arbeiten der Deutschen Reichspost unter ihrem Minister Dr.

Ohnesorge, der selbst ausgebildeter Physiker war und spätestens ab dem Jahr 1943 mit dem Reichsführer SS Heinrich Himmler und dessen Schutzstaffel daran arbeitete, die Atomwaffe zu realisieren? Weshalb wurden neuzeitliche Nachforschungen (Bohrungen) im Bereich des thüringischen Jonastals und eines Gebietes westlich von Arnstadt blockiert, indem man das Gebiet mit Wirkung vom Dezember 2007 zur Trinkwasserschutzzone, Stufe 2, machte, woraufhin derartige Explorationen unterbleiben mussten?

Fakt bleibt zudem, dass im Raum des thüringischen Truppenübungsplatzes Ohrdruf seit den 1930er-Jahren Bauarbeiten liefen, um Untertageanlagen zu schaffen, die besonderen Forschungen dienen sollten, nachdem bereits in den 1920er-Jahren im Umfeld der thüringischen Stadt Ilmenau die Reichswehr hoch geheime Massnahmen ergriffen hatte, um die Bestimmungen des Versailler Vertrags zu umgehen. Die deutsche Kriegsmarine entwickelte dort im Untergrund nicht nur die U-Boot-Waffe weiter, sondern betrieb auch andere Untersuchungen im näheren und weiteren Umfeld, die ungewollterweise im Jahr 1924 zu einer Explosion nahe des kleinen Örtchens München (nicht zu verwechseln mit der bayerischen Landeshauptstadt) führten, in deren Folge man sich mit der Atomforschung näher zu beschäftigen begann. Leider ist hier nicht der Platz, über alles zu berichten.

Denjenigen, die dem Thema gegenüber ablehnend eingestellt sind oder skeptisch bleiben, aber auch jenen, die selbst recherchieren, gebe ich einen weiteren Hinweis: Zwischen den thüringischen Gemeinden Luisenthal und Crawinkel liegt – nicht allzu weit vom Truppenübungsplatz Ohrdruf entfernt – der Kienberg.

Ausgabe 4/2019 Würde man diesen Berg mit den heute verfügbaren modernsten wissenschaftlichen Ausrüstungen untersuchen, besser noch einen Satelliten-3D-Scan realisieren, könnte man das eruieren, was andere und meine Wenigkeit seit Jahren behaupten: Eine der Forschungsstätten, die das Material für die deutsche Atomwaffe lieferten. Vor gar nicht allzu langer Zeit stiess ein Bohrteam dort bereits auf etwas, was es nach ofÀzieller Lesart gar nicht hätte geben dürfen in 30 Metern Tiefe: Beton! Der entsprechende Bohrbericht liegt dem Autor dieses Artikels vor. Warum hat man die Arbeiten nicht fortgesetzt? Kein Geld, keine Lust, kein Rückgrat?

Von Skeptikern hört man immer nur Behauptungen, warum etwas nicht so oder so gewesen sein kann. Wann werden sich diese Personen einmal organisieren, Geld beschaffen und umfangreichste Forschungen vornehmen, um das, was andere und ich behaupten, endgültig zu widerlegen? Natürlich werden sie nichts dergleichen tun, denn die Gefahr, doch auf etwas Ungewöhnliches zu stossen, ist viel zu gross. Zudem ist es viel gemütlicher, vom Schreibtisch aus zu agieren und alle, die etwas Gegenteiliges tun und nach der Wahrheit suchen, in Bausch und Bogen zu verdammen.

Und die gute Nachricht? Unsere »Erbsenzähler« haben neue Informationen, neue Erkenntnisse und damit das, was man allgemein Fortschritt zu nennen pÁegt, noch nie verhindern können. Das lässt hoffen, dass es auch diesmal so sein wird – und daran wird auch die Propaganda der Mainstream-Medien nichts ändern, deren Vertreter ohnehin nur zeigen, wie faktenresistent und wahrheitsfürchtend sie sind.

Hitlers Uran-Würfel: Landeten sie in Amerikas Atombomben?

Also doch! Nun müssen auch US-Wissenschaftler einräumen, was hiesige Alternativforscher seit Jahrzehnten behaupten: Deutschlands Atomprogramm war bei Kriegsende weitaus fortgeschrittener als offiziell bekannt – und vieles darüber wird uns von den Siegermächten nach wie vor verschwiegen.

Darunter auch der Verbleib etlicher Uran-Würfel, die nach Kriegsende nicht zuletzt in Garmisch-Partenkirchen auftauchten und kurze Zeit später spurlos wieder verschwanden.

»Neben den 664 Uranwürfeln von Haigerloch in Deutschland gab es bei Kriegsende noch 400 weitere solcher Würfel«, wie Timothy Koeth und Miriam Hiebert (Foto links) nach langjährigen Recherchen am 1. Mai 2019 in der Fachzeitschrift »Physics Today« überraschend zu Protokoll gaben. »Diese zusätzlichen Würfel stammten aus der mit Heisenbergs Team konkurrierenden Forschergruppe um Kurt Diebner. Hätten die Deutschen ihre Ressourcen gebündelt, statt sie zwischen rivalisierenden Experimenten aufzuteilen, dann hätten sie vor Kriegsende vielleicht einen funktionierenden Atomreaktor zustande gebracht.« Was mit besagtem Material nach Kriegsende geschah? »Die Würfel aus Haigerloch wurden fast vollständig in die USA gebracht.« Und die restlichen 400 Stück? »Historische Dokumente in den US-National Archives, die wir einsehen konnten, sprechen dafür, dass die Mehrheit dieser Uranwürfel letztlich in der Sowjetunion gelandet sein dürfte«, konstatieren Koeth und Hiebert, die sich nun international auf Spurensuche begeben wollen und dafür eine spezielle Homepage eingerichtet haben, um allfällige Hinweise aus aller Welt auszuwerten.

Falsch informiert?

Was den beiden entgangen zu sein scheint: Bereits 2006 enthüllte nicht zuletzt unser Mitarbeiter Lothar Stanglmeier weitere Informationen über entsprechende Funde in Garmisch-Partenkirchen und Oberbayern. Anbei seine damaligen sowie aktuellere Erkenntnisse, die »mysteries« dieser Tage selbstverständlich auch den Amerikanern übermitteln wird – in der Annahme, dass man sie dort bestenfalls zur Kenntnis nimmt.

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Man kann angesichts den Kopf schütteln. – Abbildung 2
Man kann angesichts den Kopf schütteln. – Abbildung 3
Man kann angesichts den Kopf schütteln. – Abbildung 4
Man kann angesichts den Kopf schütteln. – Abbildung 5