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Popcorn-Märchen

Verwirrung im Internet: Noch immer kursiert im Netz ein seltsames Mini-Video. Inhalt: Mit der «Strahlung» von vier klingelnden Mobiltelefonen produzierten Jugendliche Popcorn – aus Puffmais. Die deutsche Zeitschrift «Synesis» hatte den Film kürzlich zum Anlass genommen, um vor der gefährlichen Handy-Strahlung zu warnen – und sass damit leider einer Zeitungsente auf. Das Ganze hat sich nämlich längst als Werbegag der Firma «Cardo Systems» für Kopfhörer entpuppt. Unbestritten bleibt, dass man mit dem Mobiltelefon aus gesundheitlichen Gründen nur so kurz wie möglich telefonieren sollte!

Scientology: Doch kein Verbot

Scientology wird in Deutschland vorläufig nicht verboten.

Dies geht aus einem 46-seitigen Bericht hervor, den der Verfassungsschutz für die Innenministerkonferenz verfasst hat.

Zwar sei Scientology ein Verein, der mit der Verfassung wenig gemein habe. Aber das Lagebild sei lückenhaft, das Prozessrisiko erheblich. Die intensive Beobachtung der Organisation durch den Verfassungsschutz soll aber fortgesetzt werden.

von 1507 zeigt bereits den Pazifik!

Das Rätsel um das Wissen des Priesters Martin Waldseemüller (um 1470 bis 1522) verwirrt nun auch Experten der US-Kongressbibliothek. Um 1507 erstellte der süddeutsche Kartograf eine visionär anmutende Weltkarte, auf der ein grosser Ozean jenseits des «neuen» Kontinents Amerika dargestellt ist – der Pazifik! Etwas, das man damals in Europa laut heutiger Lehrmeinung noch gar nicht wissen konnte. Ebenso wenig dass es sich bei der «Neuen Welt» um einen Kontinent handelte, wie ihn die Karte bereits zeigt. Auch der Name «Amerika» stammt von Waldseemüller – als Reminiszenz an den Entdecker Amerigo Vespucci.

«Es besteht die Möglichkeit, dass der Deutsche etwas kannte, was nicht länger vorhanden ist», bilanziert der US-Historiker John Hessler deshalb in einem neuen Buch («The Naming of America»).

thenfluh (Schweiz) im Herbst 2008 nach Hause kam, war das senkrecht abfallende Erdloch im Garten plötzlich da.

Ein altes Gewölbe, das eingebrochen war? Der Baselbieter Archäologe Jan von Wartburg winkt ab: Es seien keinerlei feste Gegenstände bei der Untersuchung gefunden worden. Auch der örtliche Geologe Philippe Renthel fand gegenüber der Lokalzeitung «Baslerstab» keine Erklärung.

Eine geologisch bedingte Einbuchtung («Doline») sei in der vorherrschenden Tonschicht nicht möglich. Also vielleicht ein eingebrochener Hohlraum, der bei einer früheren Geländeaufschüttung entstand? Möglich, aber Frau Erny kann sich nicht erinnern, dass in den letzten Jahrzehnten derlei Arbeiten auf ihrem Boden verrichtet worden wären.

mond-kalender 2009 – Abbildung 2
mond-kalender 2009 – Abbildung 3
mond-kalender 2009 – Abbildung 4
Wie entstand dieses Loch? Als Elisabeth Erny aus Ro-