hende Antenne höchstwahrscheinlich nur der Ablenkung diente.

In den Anfangsjahren hatte ich ein bemerkenswertes Erlebnis: Ich war mit dem Fahrrad unterwegs und kletterte in der – was im Klartext für den Fiskus unweigerlich weniger Einnahmen aus der Mineralöl-und Mehrwertsteuer bedeutet. Was aber hat der nämliche Staat seinen umweltverschmutzenden, weil autofahrenden Nähe des Instituts neugierig auf einen Jägerstand. Dort blieb ich eine Weile und fuhr dann wieder nach Hause. In der Nähe unseres Schützenhauses landete darauf plötzlich ein Militärhubschrauber neben mir im Feld. Vermutlich hatte man mich auf dem Hochsitz gesehen (Ich hingegen niemanden!) und rief besagten Hubschrauber. Ich glaube, das sagt vieles.

Der Hubschrauber hob nach rund zehn Minuten übrigens wieder ab. Ohne dass die beiden Piloten ausstiegen. Sie unterhielten sich lediglich in meine Richtung blickend…

Bernhard Villringer (D) Untertanen während Jahren um die Ohren gehauen? Genau: Spart um Himmels-und der Umwelt willen endlich Benzin.

Weil deswegen die Àskalischen Honigtöpfe – staatlich gelenkt – immer höher hängen, brauchts dann halt doch bald eine Fettsteuer.

Edi Borer (CH)

FolgtbaldWhiskySodaohneWhisky?

«Eine brandneue ErÀndung aus Österreich dürfte den europäischen Food-Markt revolutionieren: Eine vegetarische Wurst, die zu 100 Prozent wie herkömmliche Wurst schmeckt, aber kein Prozent Fleisch enthält. Angesichts des potenziellen Millionengeschäfts gibt sich der Hersteller derzeit auffällig zurückhaltend.» («mysteries» Nr. 5/2013)

SpukimKrankenhaus

«In einem Pfarrhaus der Diözese Rottenburg/ Stuttgart geschehen merkwürdige Dinge. Gespenstische Gestalten wandeln nächtens durch die Räume, unsichtbare Frauen und ein schwarz gekleideter Kapuzenmönch treiben ihr Unwesen. Zeuge dieser Ereignisse ist der Pfarrer höchstpersönlich. Und er nimmt sie ernst – schliesslich berichten auch Heilige über spukartige Erscheinungen verlorener Seelen.» («mysteries» Nr. 3/2013) NeuesausAbsurdistan «Staatliche Gesundheitsapostel sind ihm ein Dorn im Auge. Gutgläubige Nachbeter ebenso. Mit seiner bissigen Gesellschaftskritik löst der Immunologie-Professor Beda Stadler (63) seit Jahren Kontroversen aus. Wir plauderten mit dem humorvollen Atheisten und Freidenker in seinem raucherfreundlichen Büro im Berner Unispital über den weltweiten Verbots- und Gesundheitswahn, aber auch über Drogen, Hormone, Menschenaffen und Gott.» («mysteries» Nr. 5/2013)

Nachdem es schon eine Weile Käse gibt, der gar kein Käse ist, kommt jetzt also auch Wurst auf den Markt, die gar keine Wurst ist. Sie sollten vorsichtig sein, dieses Produkt mit Häme und Spott zu bedenken.

Die Schweizer könnens nämlich auch. Ich sage nur: «RICOLA: Kräuterzucker ohne zucker»! Jetzt warte ich nur noch auf «Whisky Soda ohne Whisky».

Hartmut Schoenawa (D) Meine Cousine aus München erzählte mir folgende Geschichte: Als ihre Kinder klein waren, musste sie für fünf Wochen ins Krankenhaus. Ihr Mann, der mit zwei Kindern überfordert war, sagte zu ihr: «Wenn du nicht bald gesund wirst, stecke ich die Kinder ins Heim.» Meine Cousine war darüber sehr besorgt und verzweifelt.

Da trat eines Tages eine grau gekleidete Dame an ihr Bett und sagte beruhigend: «Machen Sie sich keine Sorgen, Sie werden bald wieder gesund sein, und ihre Kinder brauchen nicht ins Heim.» Mit diesen Worten verabschiedete sie sich. Meine Cousine wunderte sich und dachte darüber nach. Aber so sehr sie grübelte, wurde ihr bewusst, dass sie niemandem von ihrem Kummer erzählt hatte.

Als sie entlassen wurde, fragte sie die Schwestern, wo die Dame im grauen Kleid sei, sie wolle sich noch bedanken. Die Schwestern sahen sie erstaunt an und meinten, dass nur sie auf dieser Station seien und nie eine Dame im grauen Kleid gesehen hätten.

Christa Fluege (D) Ausgabe 6/2013 9

MerkwürdigesErlebnis

Ich habe schon lange nicht mehr so geschmunzelt beziehungsweise laut herausgelacht bei den erfrischenden Fragen von Luc Bürgin und den noch erfrischenderen Antworten von Beda Stadler. Dabei sind mir als Schweizer selber einige Gedanken durch den Kopf geschossen – zum Beispiel die Absurditäten der staatlichen Lenkungsabgaben-Manie.

So hat kürzlich ein Chefbeamter der Bundesverwaltung öffentlich posaunt, der Bund müsse unbedingt die Mineralölsteuern in der Schweiz anheben, um die steigenden Strassenkosten zu Ànanzieren, denn «Autos werden immer sparsamer. Für die gleiche zurückgelegte Strecke wird also immer weniger Treibstoff gebraucht»

«Welch scheinheiliger Aufschrei: Lauter denn je empören sich unsere Politiker über illegale Spitzelaktivitäten von Grossbritannien und den USA. Ein geheimer Lauschposten, den deutsche und amerikanische Spione vermutlich gemeinsam betreiben, wird in der aktuellen Berichterstattung gerne vergessen: Eine dubiose Anlage direkt neben dem Europa-Park in Rust.» («mysteries» Nr. 5/2013)

Donnerwetter! Dass «unser Ionosphäreninstitut» in Eurer zeitschrift erscheint, hat mich Rheinhauser doch sehr überrascht!

Dass besagtes «Institut» etwas Militärisches ist, wussten wir schon früh. Und auch, dass die nun im Europa-Park ste-

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