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Hat Jesus die Kreuzigung überlebt?
Wenn das keine Überraschung ist: In seinem neuen Buch »Kein Tod auf Golgatha« vertritt nun auch der Frankfurter Geschichtsprofessor Johannes Fried die Ansicht, dass der Gottessohn nicht auferstanden sei, sondern mit viel Glück sein Martyrium überlebt haben könnte. Folge man dem Kreuzigungsbericht des Apostels Johannes, erlitt Jesus bei der Folterung »eine Lungenverletzung und Àel am Kreuz in eine todesähnliche Kohlendioxidnarkose«, analysiert der Historiker. Durch die schweren Misshandlungen muss sich in seinem Brustkorb ein Gemisch aus Blut und Wundwasser angesammelt haben, das ihn am Atmen hinderte. Nur eine gezielte Punktion hätte sein Leben retten können – »und genau dafür sorgte die Lanze eines römischen Kriegsknechts«.
Der Soldat stach Jesus laut Überlieferung zwischen die Rippen, worauf die lebensgefährdende Flüssigkeit entweichen konnte, argumentiert Fried.
Jesus dürfte nach seiner Genesung nach Ägypten ausgewandert sein und dort bei »Asketen in freiwilliger Armut Unterschlupf gefunden haben«, spekuliert der mehrfach ausgezeichnete Autor weiter. »Nehmen wir abermals hypothetisch an, Jesus sei um die zwölf Jahre in Ägypten geblieben, so hätte er der namenlose, geheimnisvolle Ägypter sein können, der in Jerusalem auftrat, um die Stadt durch sein Machtwort zu befreien.« Später sei dem Gottessohn »nur der nichtrömische Osten als Rückzugsgebiet« geblieben, vermutet der Mittelalterexperte. »Um das Jahr 60 oder 70« könnte er dann tatsächlich gestorben sein. Spekulationen, die zur These mancher Alternativforscher passen, wonach der Messias in seinem zweiten Lebenszyklus bis nach Indien gewandert ist, wo Einheimische noch heute sein Grab verehren (siehe »mysteries« Nr. 5/2014).
Nazca-Mysterium: Crowdfunding im Netz
Welche Rätsel bergen die unverstandenen Scharrbilder und Linien in der peruanischen Hochebene von Nazca? Zwecks Untersuchung der dortigen Anomalien hat die »Erich von Däniken Stiftung« ein ambitioniertes Crowdfunding-Projekt lanciert:»Zielgruppe sind alle, die Antworten auf die ungelösten Rätsel in Nazca wünschen. Seit Jahrzehnten wimmelt es von Spekulationen und archäologischen Meinungen zu Nazca, zu Sinn und Zweck der dortigen Bodenbilder und den gewaltigen Planierungsarbeiten. Was fehlt, sind konkrete Daten. Diese sollen erbracht werden.« Zu diesem Zweck spannt die Stiftung mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und deren Experten zusammen. Ebenso mit der PontiÀcia Universidad Catolica del Peru (Mineralogie und Geochemie), der Technischen Universität Clausthal-Zellerfeld (Geophysik) sowie der Universität Lausanne (Geochemie und Altersdatierungen). Das gesamte »PROJEKT NAZCA III« wird über 200’000 Euro kosten. Zwei Drittel der Summe wurden von den beteiligten Hochschulen bereits verbindlich zugesagt. Weitere Informationen: www.startnext.com/science-project-nazca-3






















