A: Gregor Spörri vor dem Giebeldach des heute unzugänglichen Pyramiden-Portals. B: Überreste einer Art Eingangshalle.

C: Hinter diesen gewaltigen Steinquadern dürfte sich der bislang übersehene Originaleingang befinden.

D: Der laut Lehrmeinung einstige Haupteingang, der direkt in einen engen, absteigenden Korridor in Richtung der unvollendeten Felsenkammer übergeht.

Giebeldach (A). Fr üher überdachte die tausende von Tonnen schwere Konstruktion wohl eine Art Eingangshalle, wie die sichtbaren Überreste (B) vermuten lassen. Unter dem Giebeldach blockieren drei gewaltige Steinquader den Zugang zu einem vierten Steinblock mit zinnenförmigen Aussparungen (C). Direkt unter dieser Megakonstruktion beÀndet sich laut Lehrmeinung der originale Eingang zur Pyramide (D). Hinter der dortigen Tür beginnt der absteigende Korridor zur unvollendeten Felsenkammer.« Architektonisch und statisch erscheine ihm dies alles reichlich unlogisch, merkt Spörri an. »Wozu ein tausende von Tonnen schweres Giebeldach errichten und drei gewaltige Steinquader über einem gerade mal 1,2 Quadratmeter kleinen Zugang platzieren, ohne dahinter etwas zu verbergen? Und wozu mit enormem Aufwand einen 113 Meter langen, schnurgeraden, nur in stark gebückter Haltung begehbaren Korridor aus dem Fels schlagen, wenn dieser in 30 Metern Tiefe in einer halbfertigen Kammer endet?« Dies und noch mehr lässt darauf schliessen, dass es in der Pyramide hinter dem besagten Giebeldach bisher nicht entdeckte Kammern geben muss. »Der tatsächliche Originaleingang zur Pyramide dürfte sich versteckt hinter den drei mächtigen Blockiersteinen (C) beÀnden«, vermutet Spörri schon seit Jahren.

Überlegungen, die mit den 2017 publizierten Messungen von»ScanPyramids« korrespondieren. Wer die Entdecker-Lorbeeren erhalten wird? Spätestens Ende 2019 wissen wir mehr.

red. ■

CD – Abbildung 2
CD – Abbildung 3
CD – Abbildung 4