Urzeit-Code: «Greenbox» FüR Hobby-GäRtner In Planung
Daniel Ebner will es wissen: Auf Hochtouren arbeitet der Biologe an einer preislich erschwinglichen «Greenbox» für Hobbygärtner, mit deren elektrostatischem Feld das Wachstum von Getreide oder Gemüse umweltgerecht stimuliert wird – ohne zusätzliche Pestizide oder Gentechnologie. Der Prototyp soll bereits in knapp einem Jahr serienreif sein.
Nach wie vor erreichen «mysteries» Anfragen zu den BioExperi menten der verstorbenen CibaGeigyForscher Guido Ebner und Heinz Schürch («UrzeitCode», 3. erweiterte AuÁage, München 2010). In Laborexperimenten hatten sie Getreide und Fischeier einem EFeld ausgesetzt – einem Hochspannungsfeld, in dem kein Strom Áiesst. Resultat: Wachstum und Ertrag konnten auf diese Weise erheblich gesteigert werden – ohne zusätzlichen Dünger oder Pestizide. Ganz offensichtlich erinnerten sich die PÁanzen an ihre genetisch resistenteren Urformen.
Was ist seither geschehen? Gibt es eine Bauanleitung, mit der sich ein EFeld in geeigneter Stärke selber konstruieren Vom E-Feld-Effekt überzeugt. Daniel Ebner führt die Experimente seines Vaters seit Jahren weiter.
lässt, um Samen in eigenen Experimenten besser keimen zu las sen? Wie kann man derlei Forschungen unterstützen, um Agrar riesen wie Monsanto oder Syngenta ein Schnippchen zu schla gen? Fragen, mit denen auch Guido Ebners Sohn Daniel immer wieder konfrontiert wird. «Seit Jahren laufen etliche Experimen talreihen», erklärt der Biologe. «Um die Verbreitung des Wissens zu beschleunigen, habe ich mich nun entschlossen, eine kleine EBox für den Heimgebrauch zu entwickeln, für Schrebergär ten, den eigenen Balkon oder Garten, in der sich Gemüse oder Getreidesorten aller Art elektrostatisch kultivieren lassen, um Wachstum und Widerstandsfähigkeit der PÁanzen anzuregen.»
Zurzeit arbeitet Ebner am Prototyp seiner «Greenbox», die er bereits 2014 in einer ersten Kleinserie von 100 Exemplaren pro duzieren will: «Ein transparentes, kleines Gerät mit Plastikum mantelung zu einem erschwinglichen Preis, in dessen Inneren das elektrostatische Feld per Strom ohne Gefahr aktiviert wer den kann. Samt Steuerung und Einstellung der jeweils benötig ten Feldstärke.» Auf diese Weise könnten keimende Samen für den Privatgebrauch optimal behandelt und anschliessend für ei gene Experimente im Garten oder auf dem Balkon ausgebracht werden. «Die Apparatur wird so gross sein, dass auch eine Kar toffel darin angesetzt werden kann.»
Sponsoren und Interessenten gesucht Tausende von Franken hat Daniel Ebner bereits aus eigener Tasche in seine Neuentwicklung gesteckt. Noch ist er auf der Suche nach Sponsoren, welche die Produktion der ersten Se rie nach Abschluss der behördlichen ZertiÀzierung unterstützen.
«Jede Vorbestellung hilft mit, unser Ziel schneller zu erreichen.»
Mittelfristig geplant sei zudem eine zweite Box in der Grösse ei nes kleinen Tisches für Kleinbauern, mit der sich Saatgut für bis zu einem Hektar elektrostatisch optimal behandeln lässt.
Dass sich mit Ebners «UrzeitCode»Methode erstaunliche Mehrträge erzielen lassen, zeigen grossÁächige Versuchsfelder in Bayern, auf denen dieses Jahr bereits zum fünften Mal in Se rie elektrostatisch behandelter Mais angepÁanzt wurde, samt Kontrollgruppe. «Jährlich erzielt der dortige Bauer auf diese Wei se rund 40 Prozent Mehrertrag», so der Biologe. «Laboranalysen haben ergeben, dass sich der elektrostatisch erzielte Mehrer trag weder im Mahlverhalten noch in Bezug auf die Inhaltsstoffe von der unbehandelten Kontrollgruppe unterscheidet.»
Noch in diesem Jahr wird Daniel Ebners neue Homepage on line gehen: www.geinstitut.net. Interessierte erreichen ihn ab sofort direkt unter: daniel.ebner@geinstitut.net Ausgabe 5/2013 27




