Vertrauliche Bilderberg-Papiere: Weitere Akten Bald Im Internet
Trotz Publikation vertraulicher Dokumente und Infos über dubiose Verflechtungen der Bundesregierung mit der umstrittenen Bilderberg-Organisation wurden «mysteries» bislang keine juristischen Schritte angedroht. Offenbar zieht man es in Berlin vor, zu schweigen. Wie lange noch?
Überraschend hatte der frühere deutsche Bundespräsident Walter Scheel (93) «mysteries» im April 2012 erlaubt, Einblick in seine bislang streng vertraulichen Bilderberg-Dossiers im Bundesarchiv zu nehmen. Resultat unserer mehrtägigen Recherche: Die angeblich privat finanzierten und organisierten Konferenzen der Mächtigsten der Welt wurden während Scheels Zeit als Bilderberg-Vorsitzendem entgegen öffentlichen Beteuerungen jahrelang mit deutschen Steuergeldern unterstützt!
Trotz nachträglichem Publikationsverbot bildeten wir in unserer Ausgabe Nr. 4/2012 einige Beweisdokumente in Form von Bild-Zitaten ab. In Kürze wird «mysteries» ungeachtet der juristischen Konsequenzen weitere vertrauliche Briefe und Dokumente ins Internet stellen. Kostenlos. Ungeschnitten und unzensiert. Im Interesse der Wahrheitsfindung, im Namen der Demokratie und im Glauben an die Pressefreiheit. Wo und wann? Das lesen Sie Mitte November 2012 auf unserer Homepage – falls uns die behördliche Zensurmaschinerie nicht doch noch einen Strich durch die Rechnung macht.
red.
Vertraulicher Informationsvermerk des Auswärtigen Amtes. Jahrelang unterstützten dessen Mitarbeiter den deutschen Bundespräsidenten a. D. Walter Scheel bei seiner Arbeit als Vorsitzenden der «privat organisierten» Bilderberg-Tagungen. (Quellen: Bundesarchiv Koblenz) Brief von Helmut Kohl (l.).Brief von Helmut Kohl (l.).
Für seine Teilnahme an der Für seine Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz in Bilderberg-Konferenz in Aachen versuchte der spä-Aachen versuchte der spätere Kanzler sogar Wahlkampftermine abzusagen.
Ausgabe 6/2012














