Sie heilen die Leber, doch kaum ein Arzt weiss davon

Leberschützend, leberstärkend und erst noch entgiftend: Die Samen der Mariendistel bergen gesundheitliche Überraschungen, die vielen Schulmedizinern bis heute leider immer noch unbekannt sind. Auch den Aufbau neuer Leberzellen und die Produktion von Gallensaft scheint ihr Wirkstoff anzukurbeln.

«Leider wissen selbst heute immer noch viele meiner Arzt-Kollegen kaum Bescheid über die erstaunlichen Wirkungen der Mariendistel, speziell natürlich jener der Extrakte aus ihrem Samen.»

Professor Reinhard Saller von der Universität Zürich weiss, wovon er spricht. Für den aus Bayern stammenden Direktor des Instituts für Naturheilkunde am Schweizer Universitätsspital Zürich ist längst wissenschaftlich gesichert, dass Extrakte der Mariendistel-Samen nicht zuletzt leberheilende Wirkung zeigen und auch im präventiven Bereich, beispielsweise bei körperlichen Entgiftungen, durchaus Erstaunliches vollbringen.

Kurz: Mariendisteln («Silybum marianum») schützen die Leber – und kaum Einer weiss davon! So stärkt der in ihren Samen enthaltene Pflanzenfarbstoff Silymarin die Entgiftungs- und Regenerationsfähigkeit des zentralsten Organs unseres Stoffwechsels. Gefördert werden zudem der Aufbau neuer, gesunder Leberzellen sowie die Produktion von Gallensaft.

«Die Wirkung von Silymarin als Leberschutz ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass es als Oxidationshemmer die Zellen vor den Angriffen freier Radikale schützt», erklärt Professor Saller. «Ausserdem hemmt es bestimmte Enzyme – also Proteine, die biochemische Reaktionen steuern – sowie andere Mechanismen, die zum Absterben einer Zelle beitragen können.»

Im Gegensatz zu früher fokussiert sich die moderne Forschung mittlerweile auf den Samen der Pflanze, welcher die gesundheitlich viel versprechendsten Substanzen enthält. In diesem Fall der besagte Wirkstoffkomplex Silymarin – ein Gemisch aus den Substanzen Silibinin, Isosilibinin, Silicristin und Silidianin, dem manche inzwischen wahre Wunderwirkung nachsagen.

Wunder kennt die Welt der Wissenschaft keine. Studien dafür jede Menge. Saller und sein Team haben deren Primärdaten in den letzten Jahren intensiv unter die Lupe genommen. Mit positivem Ergebnis: «Unter dem Strich resultieren klare Hinweise, dass die leberbedingte Sterblichkeitsrate bei einer mittel- bis längerfristigen Behandlung mit Silymarin abnimmt. Gleichzeitig scheinen auch die etwa im Zusammenhang mit einer Leberzirrhose – dem Endstadium einer chronischen Lebererkrankung – auftretenden Komplikationen wie Diabetes oder erhöhter Insulinbedarf reduziert zu werden.»

Können Mariendistelextrakte somit also auch Otto Normalverbraucher bedenkenlos empfohlen werden, wenn er hin und wieder einen über den Durst kippt? Lohnt es sich, entsprechende Präparate wie etwa «Legalon», «Arkocaps» oder «Allsan Mariendistel» zur Vorbeugung von körperlichen Komplikationen zu schlucken? Da sich bei der Behandlung mit Silymarin Leberbeschwerden und Leberwerte erfahrungsgemäss generell bessern, dürfte eine Silymarin-Kur als Teil einer Gesamtstrategie oder zur Prophylaxe auch in höherer Dosierung laut Professor Reinhard Saller durchaus sinnvoll sein – vorausgesetzt, dass die Leberverfettung nicht allzu weit fortgeschritten ist.

red.

Infos: www.naturheilkunde.usz.ch

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