Koka, Cola – Und Die Scheinheilige Doppelmoral Der Usa
Mit beinahe missionarischem Eifer drängen die USA bei den Regierungen der Andenländer darauf, die traditionsreiche Koka-Heilplanze zu dezimieren – trotz ihrer gesundheitlichen Vorzüge.
Importe in die Vereinigten Staaten sind strikt verboten. Davon ausgenommen ist eine einzige Firma: Das Coca-Cola-Imperium!
Im Rahmen einer lange Zeit verschwiegenen Sonderregelung importiert der Mega-Konzern für sein Geheimrezept jede Menge Koka-Blätter, wie die «New York Times» am 1. Juli 1988 enthüllte. Abgewickelt wird der Ankauf über das Verarbeitungslabor Stepan Company.
Rund 100 Tonnen Koka sollen es derzeit jährlich sein, aus Peru und Bolivien. Selbstverständlich wird das Kokain vor der Verwendung auf chemische Weise aus den Blättern herausgelöst.
Doch wohin wandert es? An die Mallinckrodt Incorporated in St. Louis, die mittlerweile dem Pharma-Riesen Covidien gehört, dessen Sitz kürzlich von den Bermuda-Inseln nach Irland verlegt wurde. Bei Mallinckrodt wird das Kokain der Coca-Cola-Importe – neben Opium aus Indien – für den «medizinischen Gebrauch» verwendet, was auch immer das konkret heisst, Wer nachrechnet, kommt dabei auf sagenhafte 333 Kilo Kokain pro Jahr – im Markwert von über 16 Millionen US-Dollar!
und Kaltpflanzen. «Warmpflanzen aus den subtropischen Dschungelregionen setzen sie etwa bei Erkältungen ein. Kaltpflanzen aus dem Hochplateau bei Fieberschüben.»
Zu Gast beim Hüter des Heiligen Berges Und dann – noch bevor sie ihr Tal verlassen – treffen Aurelio und Cerilo in Kanisaya ein, wo sie einen 91-jährigen Kallawaya besuchen. Den Hüter ihres heiligen Berges Akhamani. Den letzten seiner Art im Dorf. Seine jüngeren Gefährten zog es mittlerweile alle in die Stadt. So gerät nun auch das mündlich tradierte Wissen dieses Weisen in Vergessenheit – weil sich kaum noch jemand dafür interessiert.
«Kannst Du meinem jungen Sohn vor unserer grossen Reise etwas über die Geheimnisse der Berge erzählen?» fragt Aurelio den alten Mann mit leuchtenden Augen. Der 91-Jährige bittet seine Besucher auf eine kleine Holzbank. Dann beginnt er zu erzählen. Ein fast schon magischer Moment: «Vor langer, langer Zeit sind die bösen Götter aus der Erde gestiegen und haben die Berge errichtet. Die guten Geister kamen von oben und haben mit Schnee und Eis die bösen Kräfte unter sich festgefroren.»
Nachdenklich hält der Weise einen kurzen Moment inne, um dann mit mahnender Stimme fortzufahren: «Wenn eines Tages das Eis schmilzt, dann bedeutet dies das Ende der Welt…»
Infos: www.richardladkani.com / filmquadrat.de /ina-roesing.de los. Für Cerilo ist es die erste Reise überhaupt. Wohin sie ihn wohl führen wird?
Wie durch ein Wunder kreist beim Abmarsch ein Condor über Vater und Sohn – das heiligste Tier der Kallawaya, welches ihnen seit jeher Schutz verspricht. «Sie jagen ihn nicht», erläutert Filmemacher Ladkani. «Aber wenn sie einen verendeten Condor finden, behandeln sie Warmpflanzen helfen mit seinem Fleisch Epileptiker und mit seinem Blut Tuberkulose-Kranke.»
bei Erkältungen, Kaltpflanzen Weiter unterscheide die Naturheilkunlindern Fieberschübe. de der Kallawaya zwischen Warmpflanzen




















































