Bekanntester Psi-Spion Der Welt Kommt Nach Bayern
Para-Fans aufgepasst: Nach Jahren kehrt eine schillernde Gestalt nach Deutschland zurück, die mit ihren kontroversen Prognosen, Prophezeiungen und Behauptungen international immer wieder für Schlagzeilen sorgt: Der frühere US-Geheimdienstoffizier und «Psi-Spion» Ed Dames (61). Mitte Oktober spricht er in Bayern über seine Erlebnisse.
«Ich bin kein Prophet – und auch kein Parapsychologe», betont der Mann aus Sacramento (Kalifornien). Dennoch eilt ihm der Ruf voraus, auf mediale Weise verborgenes Wissen der Gegenwart oder der Zukunft «anzapfen» zu können. Nicht ohne Grund: Jahrelang diente Ed Dames als Mitglied des «Remote Viewing»-Trainingsprogrammes bei der US-Armee.
Heute sucht er vor allem nach verschollenen Kindern, Mördern, Goldschätzen – aber auch nach «intradimensionalen Wesen».
Zum ersten Mal seit Jahren hält der kontrovers diskutierte «Psi-Spion» nun wieder einen abendfüllenden Vortrag in Deutschland, am 15./16. Oktober 2011 in Regen bei Passau.
Auf sich aufmerksam gemacht hatte der ehemalige US-Geheimdienstoffizier in Deutschland bereits anfangs der 90er- Jahre. Ed Dames fungierte damals als Vorsteher von PSI-Tech, einer privaten Firma mit Offizieren, die ursprünglich im Dienste der US-Militärs parapsychologische Techniken wie Fernwahrnehmung in der nachrichtendienstlichen Aufklärung einsetzten – mit Erfolg.
Geheimer Auftrag im ersten Golfkrieg
Internationale Schlagzeilen schrieb PSI-Tech speziell 1991, als die Firma auf Bitte von US-Major Karen Hansen die Vereinten Nationen in der Auffindung von B- und C-Waffen des irakischen Diktators Saddam Husseins unterstützte. Nach intensiver «Vertiefung» und Konzentration fertigte das medial begabte Team damals Lageskizzen unterirdischer Waffendepots im Irak an, die den US-Befehlshabern übergeben wurden.
Auch über UFOs weiss Ed Dames jede Menge zu berichten.
So habe er während seiner Dienstzeit von mehreren Fällen erfahren, wo seltsame Flugkörper direkt über Atomwaffenarsenalen manövriert hätten, wie er dem Journalist Michael Hesemann bereits 1993 zu Protokoll gab. Vor wenigen Monaten hat der Major in den USA zudem ein Buch über seine kontroversen Erlebnisse veröffentlicht («Tell Me What You See: Remote Viewing Cases from the World’s Premier Psychic Spy»). In dem 288 Seiten dicken Schmöker behauptet er, sogar das Versteck der Bundeslade zu kennen. «Derzeit befindet sie sich innerhalb einer Höhle neben dem Kloster St.Theodosius, nicht weit von Bethlehem entfernt.»
In den letzten Wochen wurde Ed Dames vor allem von japanischen Journalisten bestürmt. Grund: «Ende 2003 hatte mich ein japanischer TV-Sender gebeten, eine Prognose abzugeben, was mit Tokyo geschehen würde, wenn die Erde wieder stärker beben würde. Meine mediale ‹Fernwahrnehmungsarbeit› ergab damals, dass die Stadt nicht allzu fest darunter leiden würde. Dagegen ‹sah›, spürte und ermittelte ich – und sagte das damals auch – dass etwas viel Schlimmeres geschehen würde. Nämlich, dass ein nuklearer Reaktor beschädigt würde und eine Art ‹Mini-Tschernobyl› verursacht würde…» Aber auch mit Deutschland verbindet den früheren Geheimdienstagenten so manches, wie er «mysteries» verriet: «Die allerersten hier ansässigen ‹Remote Viewer› wurden allesamt von mir persönlich trainiert.
Von 1979 bis 1982 war ich zudem in Nürnberg stationiert, wo ich für die US-Armee als Offizier für taktische elektronische Kriegsführung agierte.» PS: Nähere Details zum Vortrag von Ed Dames finden Sie auf der grossen Kongressanzeige auf Seite 2 dieses Heftes.
Phänomene Ausgabe 3/11



