Ufo-TrüMmer: «Ich Hielt Sie In Meinen HäNden!»
Jesse Marcel jr.: Bis Ende 2007 war er im Irak
«Es war sehr schwer, Jesse Marcel jr. nach Deutschland zu bekommen, denn er war bis Ende letzten Jahres noch im Irak-Krieg als fliegender Chirurg tätig und erlitt dort gesundheitliche Schäden, die ihn bis heute plagen», erinnert sich Joachim Koch, Facharzt für Chirurgie in Berlin und nebenberuflich seit vielen Jahren UFO- und Kornkreisspezialist. «Aus diesen Gründen widerrief Marcel junior die
Noch immer beschäftigt der UFO-Absturz von 1947 in Roswell (New Mexico) die Gemüter. Nun berichtete der letzte lebende Augenzeuge erstmals in Deutschland darüber, was er sah. Und er enthüllt: Die Trümmer des Flugobjekts befinden sich bis heute in den Händen eines «Black Government» – einer sagenumwobenen «Schwarzen Regierung», die hinter den Kulissen der USA bis heute ihre Fäden ziehe.
Viele Einwohner von March im bayerischen Wald staunten am 11. Oktober 2008 nicht schlecht. Zu gross war der Andrang der Autos in den engen Gassen. Die vielen Nummernschilder zeigten, dass Interessierte aus dem gesamten deutschen Raum – und sogar noch von weiter – ins kleine Örtchen strömten, um einem besonderen Ereignis beizuwohnen.
Geladen wurde zum Jahreskongress des «Regen-Treff» – Tauschbörse für neuste Nachrichten aus dem Bereich der Grenzwissenschaften.
Publikumsmagnet war diesmal der letzte noch lebende Zeuge des kontrovers diskutierten UFO-Absturzes von Roswell im Juni/Juli 1947 in der Wüste von Neu Mexiko, der erstmals in Deutschland über seine Erlebnisse von damals berichtete: Dr. Jesse Marcel junior. Der Junior war damals 11 Jahre alt, als er und seine Mutter eines Nachts Anfang Juli 1947 in ihrem Haus in der West Seventh Street 1300 bei Roswell vom Vater, Jesse Marcel senior, geweckt wurden.
Der Vater schien sehr aufgeregt und wollte seiner Familie unbedingt etwas zeigen. «Etwas», das UFO-Forscher bis heute in Atem halten sollte. Viele Jahre später – 1986 –bat der Vater den Sohn auf dem Sterbebett schliesslich eindringlich: «Du musst der Welt die Wahrheit über Roswell erzählen! Sobald das Militär keinen Einfluss mehr über Dich und Deine Familie ausüben kann, musst Du die Dinge richtig stellen!»
Metallfolien, «die ein Gedächtnis hatten» Jesse Marcel senior war 1947 als Nachrichtenoffizier auf dem Roswell Army Air Field tätig, dem Standort einer hochspezialisierten Einheit, der 509th Composite Bomb Group, die später die Atombomben auf Japan abwarf. Er hatte damals den Auftrag erhalten, zusammen mit einem anderen Offizier in die Einöde auf der Foster-Ranch zu fahren, um dort die Trümmer von einem«Ding» zu bergen, das nach Angaben des Farmers und des örtlichen Sheriffs offenbar nicht zwingend terrestrischen Ursprungs war. Einem «Ding», das in den Nächten Ende Juni während eines schweren nächtlichen Gewitters abgestürzt war. Während seines Vortrags in Regen beschrieb Marcel junior anschaulich die Aufregung seines Vaters, als dieser in der Küche seines Hauses einige der in seinem alten Buick mitgebrachten Trümmerteile vorübergehend ausbreitete – um 1 Uhr morgens. «Teile einer Untertasse», wie man vermutete.
Noch nie zuvor hatte die Familie ähnliche metallene Folien gesehen, geschweige denn in den Händen gehalten! Beim Versuch, diese zusammenzuknüllen, nahmen sie immer wieder ihre alte Form an, schienen also gleichsam ein Gedächtnis zu haben. Zudem schien das Material keine Ähnlichkeit mit bisher auf der Erde bekannten Materialien zu haben.
Marcels Sohn berichtete in Oberbayern auch über die von ihm persönlich begutachteten schmalen Eisenstreben in Form kleiner Doppel-T-Träger. Darauf waren Symbole zu sehen, wie er sie noch nie vorher gesehen hatte und die ihn irgendwie an Ausgabe 1/09 Phänomene als fliegender Militär-Chirurg im Einsatz zunächst gemachte Zusage für den Kongress in Regen.»
Doch Koch liess nicht locker. Dank der jahrelangen Verbundenheit der beiden und der grosszügigen finanziellen Reisekostenbeteiligung des Veranstalters gelang es ihm schliesslich doch noch, Jesse nach Bayern zu locken, wo er dessen Vortrag auf dem Podium auch simultan dolmetschte – unentgeltlich, versteht sich. Hut ab vor soviel Idealismus!
«geometrische Zeichen» erinnerten.
Marcel junior hatte eigens für seinen Vortrag ein Modell davon mitgebracht, das während seiner Präsentation die Runde im Saal machte. Der Junior erinnert sich noch gut daran, wie man das seltsame Material rund zwanzig Minuten lang neugierig betrachtete und in den Händen hielt, bevor der Vater alles wieder einpackte und es zum Roswell Army Air Field brachte, von wo es zur Edwards Air Force Base transportiert wurde. Der Rest ist Geschichte und in etlichen Büchern dokumentiert.
Jesse Marcel junior verliess Roswell später, studierte – und so verschwand auch der nächtliche Zwischenfall aus seinem Bewusstsein. Erst als sein Vater fast dreissig Jahre später anfing, öffentlich über den Zwischenfall zu sprechen, bat man auch den Sohn, über seine Erlebnisse und Eindrücke zu berichten. Dies tat und tut er bis heute, obwohl seine Gesundheit inzwischen – nach zwei Einsätzen in den Irak-Kriegen als Arzt, Hubschrauberpilot der Nationalgarde und fliegender Chirurg – nicht mehr die beste ist.
Besonders interessant: Nach seinem Vortrag berichtete Marcel junior, wie er anlässlich des Besuches eines UFO-Symposiums in Washington ins Capitol gebeten und dort in einen abhörsicheren Raum im Untergeschoss gebracht wurde. «Ich schätze, dass die Untergrundbauwerke grösser sind, als das, was man oberirdisch vom Capitol sieht», mutmasst er rückblickend. Von einem Mitglied des National Security Council habe er dort unten im Rahmen einer eigenartigen Unterredung erfahren, dass das bei Roswell abgestürzte UFO tatsächlich «nicht von dieser Erde war», man allerdings nicht wisse, wo sich die Trümmerteile heutzutage befänden. Grund: Sie seien in den Händen des «Black Government» – einer «Schwarzen Regierung», die hinter den Kulissen ihre Fäden ziehe.
Behauptungen, die hellhörig machen sollten. Umso mehr, weil sie sich mit den Aussagen von NASA-Legende und Mond-Astronaut Ed Mitchell decken. Auch ihm wurden von Geheimdienstleuten identische Informationen über eine «Geheimregierung» zugespielt, wie er «mysteries» im Jahr 2006 persönlich bestätigte.
Nach mehr als zweieinhalb Stunden ging der denkwürdige Vortrag von Jesse Marcel junior zu Ende. Der letzte lebende Zeuge des Roswell-Zwischenfalles verbeugte sich unter tosendem Applaus vor seinem Publikum.





