Dieses Ding Strahlt!
ENERGIE-SPARLAMPEN SIND ELEKTROSMOG-SCHLEUDERN, DOCH DIE BEHÖRDEN SCHWEIGEN
ACHTUNG:
Hände weg von Energiesparlampen: Die angeblich so umweltfreundlichen Leuchten strahlen massiv Elektrosmog aus, wie Tests beweisen. Das hindert das Bundesamt für Gesundheit indes nicht daran, die Schweizer Bevölkerung auf einem Merkblatt wider besseren Wissens weiter für dumm zu verkaufen…
Als ich im Jahre 1999 eine Vorlesung in einem Raum besuchte, in dem ich seit fünf Jahren regelmässig zu Gast war, stellten sich innerhalb weniger Minuten bei mir starke Symptome ein, die mir sehr zu schaffen machten. Nach rund fünf Minuten Aufenthalt in dem Raum bekam ich heftige Übelkeitsgefühle im Solarplexus die fast bis zum Brechreiz gingen, Kopfschmerzen, inneres Zittern am ganzen Körper, kalte Hände, ein Gefühl auf der Haut, als würde die Haut ebenfalls zittern und ein Gefühl von Schwäche, als würde alle Kraft aus meinem Körper gezogen.
So etwas hatte ich vorher noch nie erlebt…»
Olaf Posdzech verstand die Welt nicht mehr. Wie kam es, dass er sich in einem Raum, in dem ihm zuvor jahrelang pudelwohl war, plötzlich am liebsten verkrochen hätte? Posdzech äugte, so gut es ging, nach den Ursachen und wurde schliesslich fündig. Wo an der Saaldecke früher gewöhnliche Glühbirnen leuchteten, strahlten ihn nun plötzlich Energiesparlampen an. Ob dies die Ursache war? Der Mann suchte sich einen anderen Sitzplatz – dort, wo noch einige wenige letzte Glühlampen hingen. Und: «Die Symptome besserten sich augenblicklich…»
Unliebsame Nebenwirkungen Kein Einzelfall, wie «mysteries» weiss – denn viele Betroffene scheinen sich nach dem Montieren von Energiesparlampen in ihrer Wohnung plötzlich auffällig unwohl zu fühlen, klagen vermehrt über Kopfschmerzen und Müdigkeit. Erst als sie die teuren Leuchten in den Müll schmissen, besserte sich ihr Zustand wieder, wie etwa auch J. Kolberg-Juen, Krankenschwester aus dem schweizerischen Fribourg, als Betroffene bestätigt.
Die derzeit überall hoch gepriesenen Energiespar-Lampen bergen aber noch weitere Risiken, speziell für Epileptiker, wie die englische Tageszeitung «Daily Mail» am 23. Juni 2007 zu berichten wusste. So zitierte sie Vertreter einer Epilepsie-Vereinigung, die von Schwindelgefühlen, Konzentrationsverlust und Unwohlsein geplagt wurden. Und selbst der englische Gesundheitsminister Ivan Lewis gab in Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage zu Protokoll: «Wir wissen, dass Epileptiker unter Energiesparlampen leiden können.»
Konsequenz: Hände weg von Energiesparlampen und ihren elektromagnetischen Feldern! Denn die vermeintlichen «Wunder-Leuchten» verbreiten weitaus mehr Elektrosmog als viele glauben. Spätestens seit Oktober 2007 ist mittlerweile auch in der Schweiz schwarz auf weiss bewiesen, was viele Politiker und Behördenstellen bis heute immer noch nicht wahrhaben wollen: Die viel gepriesenen Sparlampen überschreiten den so genannten TCO-Strahlungsgrenzwert bei weitem.
Konkret: Sie strahlen je nach Typ rund 10 bis 40 mal stärker als für uns gut ist. Geballte Elektrosmog-Bomben! Ganz im Gegensatz zur guten, alten Glühbirne, die keine hochfrequenten Felder erzeugt.
Gemessen und dokumentiert haben die erschreckend hohen Elektrosmog-Werte im Herbst letzten Jahres die Spezialisten der Schweizer Konsumentenmagazine «K-Tipp/Kassensturz» unter der Leitung von ETH-Ingenieur Peter Schlegel – nach TCO-Norm.
Was heisst das? Das international akzeptierte TCO-Prüfsiegel entscheidet, ob «Sparleuchten im Büro schaden am meisten – dort sind wir ihnen am längsten ausgesetzt.»
man an seinem Arbeitsplatz vor einem strahlungsarmen oder einem strahlungsstarken PC-Bildschirm sitzt. Wer beispielsweise einen Bildschirm mit TCO-Kleber besitzt, darf sich ob der geringen Elektrosmog-Belastung beruhigt zurücklehnen. Allerdings nur dann, wenn sein Arbeitsplatz nicht unmittelbar von einer Energiesparleuchte erhellt wird.
Diese mindert die vermeintlich bessere Lebensqualität am strahlungsarmen Bildschirm derart massiv, dass man ebenso gut einen billigen, strahlungsintensiven Monitor benutzen könnte.
Warum aber wurden für die Messungen Richtwerte von PC-Monitoren herangezogen? Weil für Energiesparleuchten derzeit weder in der Schweiz noch in der EU verbindliche Strahlungsrichtlinien existieren. Also macht es in diesem Fall durchaus Sinn, Äpfel mit Birnen zu vergleichen.
Denn ob Hightech-Leuchte oder Computermonitor: Beiden Elektrosmog-Schleudern sind wir im Büro intensiv ausgesetzt.
Massive Kritik am BAG Doch von Politiker- und Behördenseite wird uns mit geradezu erschreckender Regelmässigkeit eingehämmert, wie um- Kopfschmerzen und Müdigkeit. Sparleuchten schaden unserer Gesundheit.
weltfreundlich die teuren Hightech-Birnen seien. Kein Wort über die gesundheitlichen Risiken! Kein Wunder, kommt es im offiziellen «Kassensturz»-Testbericht von ETH-Ingenieur Peter Schlegel für die eidgenössischen Behördenvertreter am Ende knüppeldick – namentlich für das Bundesamt für Gesundheit (BAG).
Originalzitat: «Insbesondere ist die Aussage im offiziellen BAG/BFE-Merkblatt ‹Elektromagnetische Felder von Energiesparlampen›, wonach das elektrische Feld der Sparlampen (…) durchwegs ‹deutlich unterhalb der TCO-Empfehlung› liege, eindeutig falsch.»
Und weiter: «Die dem Merkblatt zugrundeliegenden Messungen wurden nicht mit einer TCO-Tellersonde gemacht, wie aus dem entsprechenden Messbericht hervorgeht. Laut jenem Messbericht wurde im Frequenzbereich 10…500 kHz eine Stabantenne EMCO 3301 verwendet. Die Messwerte fielen um etwa den Faktor 100 (!)
geringer aus als diejenigen, die mit der TCO-Tellersonde korrekterweise erhalten werden. Dadurch entsteht die mit dem BAG/BFE-Merkblatt in der Öffentlichkeit verbreitete Täuschung, dass Sparlampen die TCO-Richtwerte einhalten würden.»
Zieht man weiter in Betracht, dass die vom BAG öffentlich verbreitete, fehler- «Messkampagne wurde von Osram und Philips mitfinanziert – was für ein Witz!»
hafte Messkampagne noch dazu von den Glühlampen-Herstellern Philips und Osram mitfinanziert wurde, verkommt sie vollends zur Farce: Volksverdummung, für die mittels Steuergelder auch noch öffentlich Werbung gemacht wird!
Tatsächlich schützt besagtes Merkblatt in erster Linie die Lampenindustrie – und nicht die Bevölkerung, wie Elektrosmog-Kritiker zu Recht monieren. Oder, um es mit den Worten von Hans-U. Jakob von der Vereinigung «gigaherz.ch» auszudrücken: «Die Industrie wittert ein Milliardengeschäft, und unter dem Stichwort ‹Strom sparen› kriechen ihr Umweltorganisationen und Bundesämter auf den Leim.»
Immerhin: Bei der Schweizer Gesundheitsbehörde gibt man sich inzwischen notgedrungen etwas kleinlauter. «Wir sind dabei, beurteilen zu lassen, welche Messmethode am geeignetsten ist, um bei Energiesparlampen die für die Gesundheit relevanten Grössen zu messen», lässt das BAG seit einigen Monaten auf seiner Homepage salomonisch verlauten. «Sobald uns die Resultate bekannt sind, werden wir das Faktenblatt aktualisieren.»
«Wie lange? Keine Ahnung!»
Das könnte indes noch einige Zeit dauern.
Wie lange konkret? «mysteries» fragte beim BAG nach. Antwort von Sprecherin Angela Scalese: «Wir gehen davon aus, dass die Beurteilung dazu führt, dass noch einmal neue Messungen gemacht werden müssen. Leider können wir aber zum heutigen Zeitpunkt noch nicht sagen, wie lange die Beurteilung und wie lange eine allfällige neue Messstudie dauern werden.»
Das Faktenblatt werde man erst dann aktualisieren, wenn neue Resultate bekannt seien. Konkret: «Bis zu diesem Zeitpunkt gelten die Informationen auf der Homepage.»
Und so findet sich auf der offiziellen Homepage der Schweizer Gesundheitsbehörde nach wie vor grossformatig der Hinweis auf die eigene – fehlerhafte – Studie. Oder wie es im Behördenton offiziell heisst: «Die Resultate geben keinen Hinweis darauf, dass bei der Benützung von Energiesparlampen eine gesundheitliche Beeinträchtigung zu befürchten wäre.
Energiesparlampen leisten im Gegenteil einen wichtigen Beitrag zum Energiesparen.»
Dämlicher gehts wohl nimmer. Denn bereits 2006 (!) warnte die deutsche Stiftung Warentest unmissverständlich: «Erst ab 1,5 Meter unterschritten alle geprüften Sparlampen den TCO-Computerrichtwert.
In Steh-, Schreibtisch- oder Nachttischlampen sollte man sie nur nutzen, wenn ein grösserer Abstand gewahrt bleibt.»
Und die österreichische Zeitschrift «Konsument» doppelte noch im selben Jahr nach: «Alle Energiesparlampen überschritten im Abstand von 0,3 Metern den TCO-Richtwert von 10 Volt pro Meter um das 2,5- bis 6,5-fache. Erst ab 1,5 Metern Abstand lagen alle Lampen unter diesem Wert.»
Giftiges Quecksilber Auch ökologisch sind Energiesparlampen mehr als umstritten, wie der deutsche Baubiologe Wolfgang Maes aus Neuss zu bedenken gibt. So verschlingt das vermeintliche Wunderding bei seiner Herstellung rund zehnmal mehr Energie als die klassische Glühbirne.
Und, wie Maes weiter kritisiert: «Jede Sparlampe enthält ein paar Milligramm giftiges Quecksilber. Quecksilber gehört zu den giftigsten und umweltbelastendsten Schwermetallen, wirkt in Mensch und Tier als Nervengift. Wegen des Quecksilbers gehört der angeblich umweltfreundliche Strahler auf den Sondermüll. Da landet er aber in 90 Prozent aller Entsorgungsfälle nicht, sondern im Hausmüll und von da aus auf der Deponie, im Boden, im Grundwasser, in der Luft…»
Fazit: Wer auf Energiesparlampen setzt, kann seine Zelte ebensogut unter einer Hochspannungsleitung oder einer leistungsstarken Mobilfunkantenne aufschlagen. Und Hand aufs Herz: Wer tut sich das freiwillig schon guten Gewissens an?
Höchstens unbedarfte Schüler, wenn sie von ihren naiven Lehrern weiterhin entsprechend verdummt werden, wie der Lokalkorrespondent der Schweizer «Aargauer Zeitung» am 6. Februar 2008 aus dem Örtchen Stein zu berichten wusste: «Im November 2007 führte die Schule eine Projektwoche zum Thema ‹Energie› durch. Die Analysen der Schülerinnen und Schüler brachten unter anderem zum Vorschein, dass die Beleuchtung (Spotlampen) in der Eingangshalle des Gemeindehauses einen zu hohen Stromverbrauch ausweist.
Der Gemeinderat hat nun den Austausch der alten Glühbirnen durch Energiesparlampen bewilligt. Zusätzlich werden auch die Leuchtkörper im Gemeinderatszimmer ausgewechselt und durch ein energiesparendes Modell ersetzt.» O heilige Einfalt!
EU will Sparlampen – überall!
Dem Wahnsinn die Krone auf setzt nun aber die Europäische Union: Wie sie anfangs Februar 2008 bekannt gab, sollen in Europa bereits ab Sommer/Herbst auf allen Strassen, in allen öffentlichen Gebäuden und Spitälern (!) nur noch Sparlampen strahlen dürfen.
In einem zweiten Schritt sollen dann auch alle Privatunternehmungen und Privathaushalte dazu verdonnert werden. Bereits im Juni dieses Jahres dürften entsprechende Richtlinien in Kraft treten. Ziel: Die traditionelle Glühlampe soll aus den Regalen verschwinden – und zwar so schnell wie möglich.
Verlierer sind die Bürger, die den öffentlichen Umrüstungswahnsinn mit Steuermitteln berappen müssen – und gesundheitlich darunter leiden werden. Gewinner sind Lampenmultis wie Osram oder Philips, deren Verkäufe demnächst wohl explodieren dürften, schliesslich verdienen sie an den teuren Superlampen entsprechend mehr.
Dazu ein Detail am Rande: Seit 2001 erhebt die EU auf Energiespar-Leuchten aus Asien einen Sonderzoll von bis zu 66 Prozent. Begründet wird dieser massive Aufpreis mit dem Schutz vor Dumpingpreisen, sprich: zum Schutz der europäischen Hersteller. Wie wäre es, wenn endlich auch einmal die Konsumenten «geschützt» würden?
nDie dunkle Seite der Ägyptologie Ob Entdecker-Streit, Medienmanipulation, Diebstahl, Schmuggel oder andere dubiose Machenschaften: In den gut zweihundert Jahren ihrer Geschichte hat die Ägyptologie längst ihre Unschuld verloren.
Unbequeme Entdeckungen hält man geheim, unliebsame Funde werden als »X-Akten« behandelt und unter Verschluß genommen – statt sie ob ihrer Bedeutung öffentlich im Museum zu präsentieren.
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G. F. L. Stanglmeier & A. Liebe «Der Kopf des Osiris» Kopp Verlag, 2007 EUR 19.90







